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Deutsch-test

für Österreich

h A nDB u c h

A2·B1
3741-LZB-020101

www.integrationsfonds.at
Der DTÖ ist eine von der gemeinnützigen telc GmbH für Österreich überarbeitete Version des
­Deutsch-Test für Zuwanderer, der im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren (D) vom
­Goethe-Institut e. V. und der gemeinnützigen telc GmbH entwickelt wurde.

Diese Publikation und ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt.


Jede Verwendung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf
deshalb der schriftlichen Einwilligung des Herausgebers.

Herausgegeben von der telc GmbH, Frankfurt am Main, www.telc.net


Alle Rechte vorbehalten
2 Auflage 2013
© 2013 by telc GmbH, Frankfurt am Main
Printed in Germany
Order Number: 3741-LZB-020101
Deutsch-Test
für Österreich

Ha ndb u c h

A2·B1
4


Inhaltsverzeichnis

D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h — H a n d b u c h

Vorwort 5
0 Einleitung 6
1 Bedarfsanalyse 8
1.1 Hintergrund: Kommunikationsbereiche
und Handlungsfelder 8
1.2  Die Kann-Beschreibungen des Rahmencurriculums 9
2 Der Deutsch-Test für Österreich 10
2.1  Grundlage: Der Deutsch-Test für Zuwanderer 10
2.2  Weiterentwicklung: Der Deutsch-Test für Österreich 13
3 Ermittlung des Prüfungsergebnisses 14
3.1  Skalierung und Punktevergabe 14
3.2  Ermittlung des Gesamtergebnisses 17
4 Testspezifikationen 17
5 Anhang
5.1  Sprachliche Inventare 46
5.2 Wortschatzliste 69
5.3 Literatur 197
5.4  Autorinnen und Autoren 198

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
5
Vorwort

Vor wor t
Etwa 114.000 Zuwanderinnen und Zuwanderer kamen im Jahr 2010 nach Österreich. Neben deutschen
Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern stellen Migrantinnen und Migranten aus den Ländern des
ehemaligen Jugoslawiens sowie der Türkei die größten Gruppen dar.

Als Staatssekretär für Integration ist es mir ein besonderes Anliegen, die geeigneten Rahmenbedingun-
gen zu schaffen, um Zuwanderinnen und Zuwanderern nachhaltige Integration zu ermöglichen. Dazu
gehört vor allem die Möglichkeit, Sprachkenntnisse zu erwerben und zu erweitern. Deutsch zu lernen, ist
der erste und grundlegende Schritt von Integration: Die Beherrschung der Landessprache ist die Basis
dafür, das eigene Leistungspotenzial ausschöpfen und in Österreich etwas erreichen zu können.

Doch nicht nur Neuzugewanderte, auch bereits länger anwesende Personen, die nicht von gesetzlichen
Regelungen wie „Deutsch vor Zuzug“ oder der Integrationsvereinbarung betroffen sind, sollen in Zukunft
die Möglichkeit erhalten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Oft sind es bereits Kinder, die sprach­
lichen Förderbedarf aufweisen, weil sie aus einem nicht deutschsprachigen Elternhaus stammen. Hier
ist die Einführung eines zweiten Kindergartenjahres denkbar, damit alle Kinder dieselben Chancen – von
Beginn an – erhalten.

Neben der politischen Verantwortung braucht es auch zugkräftige, kompetente Partner, die sich bei der
Umsetzung beteiligen, denn auch in Zukunft wird das Thema Sprache im Integrationsdiskurs eine
maßgebliche Rolle einnehmen. Nur wenn wir eine gemeinsame Sprache sprechen, kann Integration in
allen Teilen der Gesellschaft funktionieren. Egal ob Bildungsträger, Beratungsstelle, Trainerin bzw.
Trainer oder Prüferin bzw. Prüfer: Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Erreichung unserer Ziele.

Sebastian Kurz
Staatssekretär für Integration
Bundesministerium für
Inneres

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
6
Einleitung

0  Einleitung
Was bietet dieses Handbuch?
Das Handbuch Integration richtet sich an alle Akteure der Integrationsarbeit in Österreich. Es bietet
Informationen zum Deutsch-Test für Österreich (DTÖ). Außerdem bezieht es sich auf das Werk Deutsch
für Zuwanderer, Rahmencurriculum für Integrationskurse Deutsch als Zweitsprache, Berlin 2009.1 Der
Zusammenhang zwischen Curriculum und Prüfung ist eng: Die Ausrichtung des DTÖ auf einen durch
Bedarfsanalysen untermauerten curricularen Rahmen ermöglicht eine valide und ziel­gruppengerechte
Feststellung der Sprachkompetenz.

So weit wie möglich sollen Kurs und Prüfung die realen Sprachbedarfe von Migrantinnen und Migranten
aufgreifen. Durch diese Rückbindung an das sprachliche Alltagshandeln der Zielgruppe ist es auch
­Lernenden, die nicht aus dem Integrationskurs kommen, möglich, den Deutsch-Test für Österreich als
Prüfung ihrer Sprachkompetenz zu absolvieren.

An wen richtet sich das Handbuch?


Interessierte Trainerinnen und Trainer sowie Prüferinnen und Prüfer können sich darüber informieren,
welche Anforderungen die Prüfung stellt und wie das Ergebnis ermittelt wird. Sie erfahren, welche
curricularen Grundlagen im vorbereitenden Integrationskurs zu legen sind und wie sich Lernziele im
Einzelnen definieren.

Bildungsträger, Beratungsstellen und Entscheider im Integrationsbereich werden manch praktisches


Detail nicht benötigen, können sich aber im ersten Teil des Handbuchs einen schnellen Überblick den
Deutsch-Test für Österreich verschaffen.

Die Informationen in diesem Handbuch gehen vom Allgemeinen zum Speziellen. Während sich die
ersten Kapitel mit der Testentwicklung, Qualitätskriterien sowie Aufbau und Auswertung der Prüfung
beschäftigen, folgen ab Kapitel 4 detailreiche Spezifikationen und Listen. Hier geht es um die genaue
Beschreibung der Prüfung, um Sprachfunktionen und Wortschatz.

Wie entstand das Rahmencurriculum?


Das Rahmencurriculum wurde wie die Sprachprüfung im bundesdeutschen Kontext erstellt und kann
nun für Österreich nutzbar gemacht werden. Das Rahmencurriculum soll Lernziele im Integrationskurs
definieren und damit als Basis zur Planung von Kursen dienen. Wenn auch kein Lehrplan angeboten
wird, so wird doch ein Rahmen aufgezeigt, der in der konkreten Kursplanung und bei der Erstellung von
Unterrichtsmaterial je nach den konkreten Gegebenheiten zur Orientierung dient.

Der Erstellung des Rahmencurriculums ging eine Bedarfsanalyse voraus, die die Zielgruppe der
Integrationskurse mit ihren sprachlichen Bedarfen analysierte und so eine tragfähige Grundlage für die
weitere Entwicklungsarbeit schuf.

Was sind die besonderen Merkmale des DTÖ?


Der Deutsch-Test für Österreich ist konsequent auf die Sprachverwendung von Migrantinnen und
Migranten in Österreich ausgerichtet. Er bietet kommunikative Situationen an, die dem österreichischen
Alltag entnommen sind. Die aufgegriffenen Handlungsfelder bilden die tatsächlichen Sprachbedarfe der
Zuwanderinnen und Zuwanderer ab. Grundlage hierfür ist die in der Entwicklung des Rahmencurriculums
durchgeführte Bedarfsanalyse.


1
Rosemarie Buhlmann, Karin Ende, Susan Kaufmann, Helen Schmitz: Deutsch für Zuwanderer. Rahmencurriculum für
Integrationskurse Deutsch als Zweitsprache. Berlin 2009.
H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
7
Einleitung

Durch die Skalierung der Prüfung über die zwei Stufen A2 und B1 des Gemeinsamen europäischen
Referenzrahmens für Sprachen (GER) wird ein aussagekräftiges Profil der Sprachkompetenz erstellt.
Zudem erhalten diejenigen, die das angezielte Niveau B1 noch nicht erreichen können, meistens ein
Zertifikat über die darunter liegende GER-Stufe A2. Sie erhalten nicht das demotivierende Prädikat
„durchgefallen“, sondern eine Bestätigung ihrer bereits erreichten Erfolge im Sprachenlernen.

Durch die Zielgruppenorientierung wie auch die Skalierung wird die Prüfung zugänglicher als andere
Testformate und erzeugt weniger Prüfungsangst. Gleichzeitig stellt die sorgfältige testmethodische
Begleitung sicher, dass der europäische Standard gehalten wird: B1 ist auch in der skalierten Prüfung
B1.

In welchem Bezug stehen DTÖ und DTZ zueinander?


Der Deutsch-Test für Österreich basiert auf dem Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ), der in Integra­
tionskursen in Deutschland zum Einsatz kommt. Aus praktischen Gründen, aber auch im Sinne der
Fairness durch die Abstimmung europäischer Verfahren zur Sprachmessung im Migrationsbereich,
wurde bereits während der Entwicklungszeit des Deutsch-Test für Zuwanderer eine österreichische
Testvariante bedacht.

Nachdem sich der Deutsch-Test für Zuwanderer einige Zeit in der Prüfungspraxis bewährt hatte, kam es
zu einer Vereinbarung der Innenministerien Deutschlands und Österreichs zur Adaption der Prüfung für
Österreich.

Die Herausgeber dieses Handbuchs


Mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und der gemeinnützigen telc GmbH kooperieren zwei
Partner mit viel Erfahrung im Integrationszusammenhang miteinander, um den Deutsch-Test für Öster-
reich nach allen Gütekriterien guten Testens anzubieten.

Die Testexpertinnen und -experten der telc GmbH haben mit Formaten wie Start Deutsch z, Test
Deutsch, Test Deutsch alfa, Zertifikat Deutsch für Integrationskurse und zuletzt mit dem Deutsch-Test
für Zuwanderer seit dem Jahr 2000 Prüfungen für Migrantinnen und Migranten vorgelegt. Zudem
verfügen sie über eine mehr als 40-jährige Erfahrung in der qualitätsgesicherten, standardisierten
Entwicklung und Durchführung von kommunikativen Sprachprüfungen.

Die telc GmbH hat den Deutsch-Test für Österreich entwickelt, begleitet seinen Einsatz beratend und
qualifiziert Prüferinnen und Prüfer für die mündliche Prüfung sowie Bewerterinnen und Bewerter zur
Auswertung der Schreibaufgabe.

Der Österreichische Integrationsfonds arbeitet als Fonds der Republik Österreich an der sprachlichen,
beruflichen und gesellschaftlichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Neben einer
Vielzahl an integrations­fördernden Projekten und Deutschkursen bietet der ÖIF als Partner des Bundes-
ministerium für Inneres auch folgende Leistungen: Zertifizierung und Evaluation von Instituten und
Lehrkräften für Integrationskurse, Vergabe von Bildungsgutscheinen für diese Kurse sowie in diesem
Zusammenhang Durchführung des ÖIF-Tests.

Der ÖIF ist verantwortlich für die Durchführung des Deutsch-Test für Österreich, inklusive Auswertung
und Zertifikatserstellung. Er organisiert Qualifizierungsmaßnahmen und steht als Ansprechpartner zur
Verfügung, um dem Informationsbedarf aller vom Prüfungsgeschehen Betroffenen nachzukommen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
8
B e d a r f s a n a l y s e u n d ­R a h m e n c u r r i c u l u m

1   B e d a r f s a n a l y s e u n d
­R a h m e n c u r r i c u l u m
1.1 Hintergrund: Kommunikationsbereiche und Handlungsfelder
Wesentliche Grundlage zur Konzeption von Unterrichtssituationen wie -materialien sowie der Abschluss-
prüfung ist die möglichst genaue Kenntnis der sprachlichen Anforderungen und Bedürfnisse in der Ziel-
gruppe. Die Bedarfserhebung der Ludwig-Maximilians-Universität München1 ergab, innerhalb welcher
Handlungsfelder Zuwanderinnen und Zuwanderer auf Deutsch kommunizieren möchten und müssen.
Zu unter­scheiden ist hierbei zwischen übergeordneten Kommunikationsbereichen – eher abstraktere
Konzepte, die in konkreten Sprachverwendungssituationen immer wieder benötigt werden – sowie
konkreteren Handlungsfeldern des täglichen Lebens.2

Zu diesen Bereichen sprachlichen Bedarfs wurden Lernziele in Form von Kann-Beschreibungen


entwickelt, denn im Rahmen des Integrationskurses soll eine möglichst weit entwickelte sprachliche
Handlungskompetenz in den als zielgruppenrelevant definierten Sprachverwendungssituationen erreicht
werden. Die beschriebenen sprachlichen Kompetenzen führen dann dazu, dass Unterrichtsthemen und
die dazugehörige Lexik definiert werden können. In diesem Zusammenhang ist zudem die jeweilige Rolle
der Lernerin oder des Lerners in den beschriebenen Situationen und die damit einhergehende Register-
wahl zu bedenken. Die Analyse der sprachlichen Handlung in einem der genannten Handlungsfelder wie
auch von Rolle und Textsorte führt wiederum zur Herleitung der notwendigen sprachlichen Strukturen.

Eine detailliertere Darstellung dieser Zusammenhänge ist im Rahmencurriculum Deutsch für Zuwande-
rer nachzulesen.3

1.2 Die Kann-Beschreibungen des Rahmencurriculums


Neben den oben genannten Ergebnissen der Bedarfsanalyse werden weitere strukturierende Differen-
zierungen vorgenommen:
• Aktivitäten: Hier ist nachzusehen, ob für die vorgestellte Sprachhandlung eher das Sprechen
bzw. das Gespräch, das Schreiben, Lesen oder Hören relevant ist.
• GER-Stufen: Dem Unterricht wie auch der Prüfung liegt der Gemeinsame europäische
­Referenzrahmen für Sprachen (GER) – auch in der Ausdifferenzierung durch „Profile
deutsch“4 – strukturierend zugrunde. Deshalb werden auch die GER-Stufen A1 bis B1 als
jeweils niedrigstmögliche Stufe der Annäherung an das jeweilige Lernziel zugeordnet.
• Zielgruppen: Nicht für alle Migrantinnen und Migranten sind alle Lernziele relevant.
Deshalb wird eine Unterscheidung getroffen zwischen
A: jüngeren Zuwanderinnen und Zuwanderern mit guten Lernvoraussetzungen und klaren
Lernzielen,
1
K onrad Ehlich: Recherche und Dokumentation hinsichtlich der Sprachbedarfe von Teilnehmenden an Integrationskursen
DaZ (InDaZ). München 2007.
2
 Rosemarie Buhlmann, Karin Ende, Susan Kaufmann, Helen Schmitz: Deutsch für Zuwanderer. Rahmencurriculum für
Integrationskurse Deutsch als Zweitsprache. Berlin 2009, Inhalt.
3
Rosemarie Buhlmann, Karin Ende, Susan Kaufmann, Helen Schmitz: Deutsch für Zuwanderer. Rahmencurriculum für
Integrationskurse Deutsch als Zweitsprache. Berlin 2009.
4
Vgl. Manuela Glaboniat, Martin Müller, Paul Rusch u. a.: Profile deutsch. Lernzielbestimmungen, Kannbeschreibungen,
kommunikative Mittel, Niveau A1-A2, B1- B2, C1-C2. Berlin, München 2005.

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B e d a r f s a n a l y s e u n d ­R a h m e n c u r r i c u l u m

B: Zuwanderinnen und Zuwanderern mit niedrigem Bildungsniveau bei starker Ausrichtung auf
familiäre ­Zusammenhänge,
C: älteren Zuwanderinnen und Zuwanderern mit ebenfalls niedrigem Bildungsniveau verbunden
mit einer stärkeren Ausrichtung auf die Arbeitswelt.
• Handlungsziele: Diese verdeutlichen im Rahmen der übergreifenden Kommunikations­bereiche
die Intentionen der Migrantinnen und Migranten in Bezug auf das jeweilige Lernziel.
• Landeskunde: Die Kann-Beschreibungen zu den zwölf Handlungsfeldern enthalten landes-
kundliche Verweise, da beim Zweitsprachenerwerb sprachliches Können ganz wesentlich durch
Kenntnis der Mehrheitsgesellschaft ergänzt werden muss.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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E n t w i c k l u n g d e s D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h

2   E n t w i c k l u n g d e s D e u t s c h - Te s t
für Österreich
Der Deutsch-Test für Österreich (DTÖ) wurde auf Grundlage des Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ)
entwickelt. Dessen Entstehungsgeschichte und Testformat sind im Prüfungshandbuch ausführlich
dokumentiert.5 Um Doppelungen zu vermeiden, werden die wichtigsten Informationen zum Deutsch-Test
für Zuwanderer im Folgenden nur überblicksartig zusammengefasst. Weiterhin wird die Entwicklung des
Deutsch-Test für Österreich dargestellt.

2.1 Grundlage: Der Deutsch-Test für Zuwanderer


Der Deutsch-Test für Zuwanderer entstand im Auftrag des Bundesministerium des Innern der Bundes-
republik Deutschland in gemeinsamer Entwicklungsarbeit des Goethe-Instituts e. V. und der telc GmbH.
Ziel war die Bereitstellung einer zielgruppenspezifischen, über zwei Niveaustufen skalierten Prüfung
zum Abschluss der Integrationskurse in Deutschland.

Das Projekt wurde 2006 in Auftrag gegeben und konnte 2009 abgeschlossen werden. Der Deutsch-
Test für Zuwanderer kam ab dem 1. Juli 2009 flächendeckend zum Einsatz. Wichtige Meilensteine der
Entwicklung von Kurs und Prüfung waren:
• 2007: Bedarfsanalyse für die Zielgruppe6
• 2007: Rahmencurriculum für Integrationskurse7
• 2008: Erprobung der DTZ-Aufgaben bei fast 80 Integrationskursträgern
• Oktober 2008 und Februar 2009: Benchmarking und Standard Setting Seminare nach dem sog.
Manual des Europarats
• April 2009: Veröffentlichung des Modelltests
• Mai 2009: Beginn der Prüferqualifizierung

Seitdem sich die Prüfung im Echteinsatz befindet, führt die telc GmbH ständig qualitätssichernde
Maßnahmen durch. Dies betrifft unter anderen folgende Bereiche:
• Beurteilung neuer Testitems durch Expertengutachten und statistische Analyse nach Erprobungen
• Post-Test-Analyse bestehender Testversionen
• ständige Kalibrierung der zentralen Bewerterinnen und Bewerter für den Subtest „Schreiben“
• regelmäßige Qualifizierung und Lizenzierung von Prüferinnen und Prüfern für den Subtest
„Sprechen“
• wissenschaftliche Begleitung der Prüfung durch die telc Psychometrikerinnen, z. B. zu Fragen
des sog. Bias

5
S iehe Michaela Perlmann-Balme, Sibylle Plassmann, Beate Zeidler: Deutsch-Test für Zuwanderer A2-B1. Prüfungsziele.
Testbeschreibung. Berlin 2009. Auch als Datei zum Herunterladen unter www.telc.net.
6
Konrad Ehlich: Recherche und Dokumentation hinsichtlich der Sprachbedarfe von Teilnehmenden an Integrationskursen
DaZ (InDaZ), München 2007.
7
Rosemarie Buhlmann, Karin Ende, Susan Kaufmann u. a.: Deutsch für Zuwanderer. Rahmencurriculum für Integrations-
kurse Deutsch als Zweitsprache. Berlin 2009.

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E n t w i c k l u n g d e s D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h

• Information und Beratung aller Akteure des Prüfungsgeschehens


• Lehrerfortbildung
Die telc GmbH ist Vollmitglied der Association of Language Testers (ALTE) und verpflichtet sich
dementsprechend zur Einhaltung international anerkannter Standards für Sprachprüfungen.

Mindeststandards zur Sicherstellung von Qualität in den Prüfungen der ALTE

Stellen Sie sicher, dass Ihre Prüfung sich auf ein theoretisches Konstrukt bezieht,
1
z. B. auf ein Modell der kommunikativen Kompetenz.

Beschreiben Sie die Ziele der Prüfung sowie die Verwendungssituationen und die
2
Adressaten, für die die Prüfung geeignet ist.
Prüfungsentwicklung

Definieren Sie die Anforderungen, die Sie an die Auswahl und das Training von Test­
3 konstrukteuren stellen. Beziehen Sie das Urteil von Experten in Form von Gutachten
sowohl in die Prüfungsentwicklung als auch in die Revision ein.

Stellen Sie sicher, dass die verschiedenen Testsätze einer Prüfung, die an unter­
schiedlichen Terminen durchgeführt werden, vergleichbar sind. Dies betrifft sowohl den
4
Prüfungsinhalt und die Durchführung als auch die Notengebung, die Festsetzung der
Bestehensgrenze und die statistischen Werte der Aufgaben.

Wenn Ihre Prüfung sich auf ein externes Referenzsystem bezieht (z. B. den Gemeinsamen
5 europäischen Referenzrahmen), stellen Sie sicher, dass Sie diesen Bezug durch ein
angemessenes methodisches Vorgehen nachweisen.

Stellen Sie sicher, dass alle Prüfungszentren, die Ihre Prüfung durchführen, anhand von
6 klaren und transparenten Kriterien ausgewählt werden und dass ihnen die Prüfungs­
ordnung bekannt ist.
Durchführung/Logistik

Stellen Sie sicher, dass die Prüfungsunterlagen in einwandfreier Form und auf sicherem
Postweg an die lizenzierten Prüfungszentren verschickt werden, dass die Organisation
7 der Prüfungsdurchführung einen sicheren und nachvollziehbaren Umgang mit allen
Prüfungsunterlagen erlaubt und dass die Vertraulichkeit aller Daten und Unterlagen
garantiert ist.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Organisation der Prüfungsdurchführung eine angemessene
8
Unterstützung der Kunden vorsieht (z. B. Telefon-Hotline, Internet-Serice).

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E n t w i c k l u n g d e s D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h

Durchführung/Logistik
Gewährleisten Sie die Sicherheit und Vertraulichkeit der Prüfungsergebnisse und
Zeugnisse sowie aller damit verbundenen Daten. Stellen Sie sicher, dass Sie die
9
gültigen Datenschutzbestimmungen einhalten und dass Sie die Kandidaten über ihre
Rechte – auch hinsichtlich Einsicht ihrer Prüfungsunterlagen - informieren.

Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Durchführung Ihrer Prüfungen Vorkehrungen treffen
10
für Kandidaten mit Behinderungen.
Bewertung/Benotung

Stellen Sie sicher, dass die Bewertung der Leistungen der Kandidaten so korrekt und
11
zuverlässig ist, wie die Art der Prüfung es erforderlich macht.

Stellen Sie sicher, dass Sie einen Nachweis darüber erbringen können, wie die Bewer-
tung durchgeführt wird, wie die Zuverlässigkeit der Bewertung hergestellt wird und wie
12
Informationen über die Qualität der Prüfer/Bewerter zum schriftlichen und mündlichen
Ausdruck erfasst und analysiert werden.

Führen Sie Erprobungen mit einer repräsentativen und angemessenen Population durch,
um Daten zu der Prüfung zu erhalten und zu analysieren. Weisen Sie nach, dass die
Analyse der Ergebnisse

13 Ergebnisse der Teilnehmer eine Folge ihrer Leistungsfähigkeit ist und nicht durch andere
Faktoren verursacht wird, wie z. B. Muttersprache, Herkunftsland, Geschlecht, Alter und
ethnische Zugehörigkeit.

Stellen Sie sicher, dass die Erprobungsdaten für die statistischen Analysen (z. B. um
die Schwierigkeit und die Trennschärfe der einzelnen Items und die Reliabilität sowie
14
den Messfehler der gesamten Prüfung zu ermitteln) mithilfe von repräsentativen und
angemessenen Populationen gewonnen werden.
Kommunikation mit Beteiligten

Stellen Sie sicher, dass Sie den Kandidaten und den Prüfungszentren die Prüfungs­
15
ergebnisse schnell und auf klare Weise mitteilen.

Informieren Sie Ihre Kunden (Testzentren, Kandidaten) über den angemessenen Einsatz
16 der Prüfung, die Prüfungsziele, den Nachweis, den die Prüfung erbringt, und über die
Reliabilität der Prüfung.

Stellen Sie Ihren Kunden klare Informationen zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen,
17
die Ergebnisse zu interpretieren und den Leistungsnachweis angemessen zu verwenden.

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E n t w i c k l u n g d e s D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h

2.2 Weiterentwicklung: Der Deutsch-Test für Österreich


Von Anfang an war klar: Der Deutsch-Test für Österreich sollte von den bereits in Deutschland
ge­leisteten Arbeiten profitieren. Eine schnelle Entwicklung war möglich, da es umfangreiche interne
sowie veröffentlichte Dokumente gibt, die das Testkonstrukt in allen Details definieren. Zudem war die
praktische Erfahrung mit dem Testformat eine wertvolle Hilfe dabei, die Durchführung in Österreich zu
organisieren.

Für den österreichischen Kontext konnten teilweise dieselben Aufgaben oder Teile von Aufgaben
(Testitems) verwendet werden wie in Deutschland – sehr oft war dies jedoch auch nicht möglich.
Der erste Schritt der DTÖ-Entwicklung befasste sich deshalb mit der Klassifizierung von Testitems:
• Einige konnten aufgrund ihrer Allgemeingültigkeit für die österreichische wie die deutsche
Zielgruppe verwendet werden.
Beispiel8 „Lesen“, Teil 5: ein formaler Beschwerdebrief

• Andere Items mussten leicht angepasst werden (etwa durch Änderung der Familiennamen in
Alltagsdialogen oder der geografischen Namen in Verkehrshinweisen).
Beispiel „Hören“, Teil 2: Nennung der Radiosender Antenne 3, Ö6 und Radio FM

• Viele Items mussten komplett ausgetauscht werden, weil sie nicht auf die österreichische
Sprachverwendung hin zu adaptieren waren (etwa bei Bezug auf Ämter und Behörden).
Beispiel „Lesen“, Teil 1: Verwendung eines authentischen Wegweisers eines Bürger-Service

• Manche Kommunikationssituationen wurden nur in die österreichische Variante aufgenommen,


weil sie für Deutschland ungeeignet wären.
Beispiel „Sprechen“, Teil 2: Bilder vom Ski- und Schlittenfahren in den Bergen

• Alle Tonaufnahmen wurden neu erstellt, um die österreichische Aussprache­variante als wichtiges
Element der Authentizität anzubieten.

Jedem Entwicklungsschritt der Adaption der Prüfung für Österreich lag der Grundsatz zugrunde:
So viel ändern wie nötig, so viel erhalten wie möglich. Der zweite Teil, die Erhaltung gut erprobter und
funktionierender Items, ist der Praktikabilität und Effizienz in der Testentwicklung geschuldet. Die
veränderten und ganz neu erstellten Testitems hingegen sichern ab, dass die Prüfungsteilnehmerinnen
und -teilnehmer die Sprache und die kommunikativen Handlungsfelder vorfinden, denen sie auch in ihrer
alltäglichen Kommunikation auf Deutsch begegnen. Um dies sicherzustellen, arbeiteten Testexpertinnen
und -experten der telc GmbH in Frankfurt am Main und österreichische Fachleute für den ­Unterricht in
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache zusammen. Alle Testitems wurden einer kritischen Be­trachtung
der Expertinnen und Experten aus Österreich unterzogen. Ziel war dabei, die ­österreichische Standard­
sprache zu verwenden, dialektale Einflüsse dagegen möglichst weitgehend ­auszuschließen.

Die veränderten und neu erstellten Items wurden nach dem üblichen Verfahren einer Erprobung
unterzogen, bevor sie für den Echteinsatz freigegeben werden konnten. Immer zu beachten war dabei,
dass der etablierte Standard des Deutsch-Test für Zuwanderer nicht verloren ging und dass gleichzeitig
eine authentisch österreichische Variante geschaffen wurde.

8
A
 lle Beispiele sind dem Modelltest zum Deutsch-Test für Österreich entnommen und können dort im Detail nachgelesen
werden.

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E r m i t t l u n g d e s ­P r ü f u n g s­e r g e b n i s s e s

3   E r m i t t l u n g d e s
­P r ü f u n g s­e r g e b n i s s e s
In diesem Kapitel geht es um die Ermittlung des Prüfungsergebnisses. Dazu ist zunächst die Konzeption
der einzelnen Prüfungsteile in Bezug auf Skalierung und Bepunktung zu erläutern. Im zweiten Schritt
geht es um die Auswertung der jeweils erbrachten Leistungen.

3.1 Skalierung und Punktevergabe


Der Deutsch-Test für Österreich setzt sich im Hinblick auf die Auswertung aus drei Teilen zusammen:
• Rezeptive Aufgaben (Hören und Lesen)
• Schreiben
• Sprechen

Jeder dieser Teile wird mit einem von drei möglichen Ergebnissen bewertet: unter A2, A2 oder B1.

„Hören/Lesen“
Die Subtests „Hören“ und „Lesen“ werden als ein Teil behandelt. Auf diese Weise erhält man mit
45 Test­items eine ausreichende Menge an Informationen über die Prüfungsteilnehmerinnen und
-teilnehmer, um eine valide Aussage zu ihrer rezeptiven Sprachkompetenz machen zu können.

Die 20 Items zum „Hören“ oder die 25 Items zum „Lesen“ getrennt voneinander auszuwerten, würde
keine ausreichend belegten Ergebnisse erbringen, um eine Einordnung auf der Kompetenzstufe A2 oder
B1 vorzunehmen. Möglich wäre gewesen, die beiden Subtests mit mehr Items zu versehen. Dies wurde
jedoch verworfen, um die Teilnehmenden nicht mit einer allzu langen Prüfungsdauer zu belasten.
Jedes Item ist mit einem Punkt unterlegt. Für die Ergebnisfeststellung gilt:
• 33–45 Punkte: B1
• 20–32 Punkte: A2
• 0–19 Punkte: unter A2

Wie kommt es zu dieser Punkteeinteilung? In der Entwicklungsphase wurden sowohl qualitative als auch
quantitative Methoden gewählt, um die Aufgabenschwierigkeiten und Bestehensgrenzen zu ermitteln.
Bei der ersten Entwicklung der Aufgaben wurden die entsprechenden Deskriptoren des Gemeinsamen
europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) sowie das Rahmencurriculum als Basis für die
Testspezifikationen verwendet. Während der Konzeptionierungsphase wurden immer wieder Experten-
urteile darüber eingeholt, welche GER-Stufe getroffen wurde.

Als der Modelltest vorlag, wurden Gutachten von Lehrkräften und Testexpertinnen bzw. -experten
erstellt. Erste Erprobungen wurden mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern sowie unter Anwen-
dung der Lautdenkenmethode durchgeführt und schließlich zwei Veranstaltungen zum Standard Setting
und Benchmarking organisiert. Bei letzteren wurden die Methoden des damals noch vorläufigen Manual
for Relating Language Examinations to the Common European Framework of Reference angewendet, um
die Prüfung anhand anerkannter europäischer Standards auf dem GER zu verorten.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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E r m i t t l u n g d e s ­P r ü f u n g s­e r g e b n i s s e s

Um am Ende zu einem aussagekräftigen Ergebnis auf den GER-Stufen A2 und B1 zu kommen, wurde
das Differenzierungspotenzial der verschiedenen Aufgaben ermittelt. Wesentlich war, ausreichend viele
Items zu jeder der beiden angezielten GER-Stufen bereitzustellen, so dass Teilnehmende auf diesen
beiden Stufen sicher voneinander zu unterscheiden sind.9

Abzusichern waren diese qualitativen Begutachtungsschritte durch statistische Werte. In umfangreichen


Erprobungen wurden alle Testitems jeweils etwa 200 Teilnehmenden unter Prüfungsbedingungen
vorgelegt, um dann mit Hilfe der klassischen Itemanalyse und der Rasch-Analyse untersucht zu werden.
Die Ergebnisse konnten teilweise auch im Vergleich zu der zuvor etablierten Prüfung Zertifikat Deutsch
analysiert werden, die als Ankertest diente. Auf diese Weise konnten in Bezug auf die Gütekriterien
einer Prüfung funktionierende Items identifiziert werden und diese in Prüfungsversionen von gleicher
Schwierigkeit zusammengestellt werden. Mit Hilfe der bekannten Schwierigkeitswerte des Zertifikat
Deutsch war es möglich, die Einordnung auf den beiden relevanten GER-Stufen abzusichern. Bei der
Anpassung und Neuerstellung von Testitems für den Einsatz in Österreich wurde abgesichert, dass die
DTZ- und DTÖ-Items dasselbe Profil haben.

In der ständigen Generierung neuer Testversionen ist besonders darauf zu achten, dass die Anzahl der
Testitems zu den GER-Stufen A2 und B1 gleich bleibt. Es ist nicht festgelegt, welche Items genau in
jeder Version Aussagen über die Sprachkompetenz auf A2 oder B1 erlauben, das Verhältnis aber und
somit auch die Gesamtschwierigkeit jeder Testversion ist festgelegt.

„Schreiben“
Auch die Entwicklung der produktiven Aufgaben sowie der Kriterien zur Bewertung unterlagen einem
eingehenden Expertenurteil unterschiedlicher Akteure im Prüfungsgeschehen. Insbesondere wurden
Teilnehmerleistungen im Rahmen einer Benchmarking-Veranstaltung auf den relevanten Referenzrah-
men-Stufen eingeordnet, um einen Bezugspunkt für die spätere Bewertungspraxis zu haben.

Um die Skalierung zwischen den beiden GER-Stufen A2 und B1 zu erreichen, wurde in der Konzeption
der Schreibaufgabe darauf geachtet, das Wortschatzmaterial des Inputs weitgehend auf der Stufe A2 zu
halten, aber dennoch kommunikative Situationen herzustellen, in denen eine Leistung auf beiden Stufen
möglich ist.

Bei der Bewertung der Schreibleistung ist zwischen inhaltlicher und sprachlicher Angemessenheit zu
unterscheiden. Die folgenden Bewertungskriterien wurden definiert:
• Aufgabenbewältigung: Angemessenheit in der Bearbeitung der vorgegebenen Aufgabe und ihrer
Leitpunkte, Präzision in der Vermittlung der kommunikativen Absicht
• Kommunikative Gestaltung: Spektrum von Sprachfunktionen und Redemitteln, Herstellung von
Kohärenz und Kohäsion
• Korrektheit: Beherrschung von Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung auf einem
angemessenen Niveau
• Wortschatz: Spektrum und Beherrschung des Wortschatzes

Bei jedem der vier Kriterien ist von der Bewerterin bzw. dem Bewerter zu entscheiden, ob die GER-­
Stufen B1 oder A2 getroffen sind und ob die Leistung dem oberen oder unteren Segment der jeweiligen
Stufe zuzuordnen ist. Um diese Entscheidung treffen zu können, ist eine Bewerterqualifizierung notwen-
dig, in deren Verlauf man die ausreichende Kalibrierung in der Anwendung der Kriterien nachweist und
so die Lizenz zum Bewerten erwirbt.

9
Vgl. dazu insbesondere Thomas Studer: „Deutsch-Test für Zuwanderer.“ Unveröffentlichtes Gutachten. Freiburg 2008.

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E r m i t t l u n g d e s ­P r ü f u n g s­e r g e b n i s s e s

Wenn auch die Bewertung nicht aufgrund eines Punktesystems erfolgt, so muss doch den einzelnen
Entscheidungen der Bewerterin bzw. des Bewerters ein Punktwert zugewiesen werden, um eine
transparente und praktikable Auswertung zu ermöglichen. Die Bewertung führt zu einer Gesamtpunkt-
zahl „Schreiben“ (0–20 Punkte), die dann zur Ergebnismitteilung an die Prüfungsteilnehmerinnen und
-teilnehmer wieder in die bekannten Kategorien B1, A2 oder unter A2 überführt wird.

„Sprechen“
Die Entwicklung der mündlichen Aufgaben war zunächst von der Frage bestimmt, ob und wie Teil­
nehmende mit unterschiedlicher Kompetenz in einer Paarprüfung faire Bedingungen vorfinden.
Die Entscheidung des Entwicklerteams und seiner Gutachterinnen und Gutachter war schließlich, bei
dem bewährten Paarformat zu bleiben, jedoch den Prüfenden eine aktivere Rolle zuzuweisen als bei
anderen Prüfungsformaten. Sollten die – möglichst einfach gehaltenen – Aufgaben eine schwache
Teilnehmerin bzw. einen schwachen Teilnehmer überfordern oder bei leistungsfähigeren Teilnehmenden
nicht das gesamte sprachliche Potenzial herausbringen, greifen die Prüferinnen und Prüfer steuernd ein.

Solche Fragen des Prüferverhaltens ebenso wie die Kalibrierung anhand von standardisierten Prüfungs-
beispielen sind Bestandteil des Lizenzierungsverfahrens für Prüfende. Auch dieses Material ist im
Rahmen von Benchmarking-Veranstaltungen nach den Methoden des Europarat-Manuals entstanden.
Die drei Aufgaben zum Sprechen fordern verschiedene kommunikative Leistungen. Sie haben monologi-
sche und dialogische Teile; sie fordern zum Gespräch mit einer Muttersprachlerin bzw. einem Mutter-
sprachler oder einer anderen Lernerin bzw. einem anderen Lerner auf. Sprachhandlungen sind in diesem
Zusammenhang Informationen geben, auf Nachfragen reagieren, beschreiben, etwas planen etc. Diese
komplexe Prüfungssituation ist zum Zwecke der standardisierten Bewertung wieder in inhaltliche und
sprachliche Angemessenheit zu unterteilen. Folgende Bewertungskriterien sind definiert:
• Aufgabenbewältigung: angemessener Umgang mit den verschiedenen Aufgabentypen
• Aussprache/Intonation: Verständlichkeit
• Flüssigkeit: natürlicher Sprachfluss ohne unangemessene Pausen
• Korrektheit: Produktion von grammatisch korrekten und somit verständlichen Äußerungen
• Wortschatz: Beherrschung eines ausreichenden Wortschatzspektrums

Diese Kriterien wurden ebenso wie diejenigen zum Teil „Schreiben“ unter Verwendung der relevanten
Skalen des GER entwickelt.

Um der Komplexität der mündlichen Prüfung gerecht zu werden, unterliegen den Bewertungen insge-
samt 100 Punkte, die differenziert nach Aufgabe und der jeweiligen Leistungsbeurteilung auf den
relevanten GER-Stufen vergeben werden. Wie beim „Schreiben“ werden die erreichten Punktwerte am
Ende als eins der drei möglichen Ergebnisse B1, A2 und unter A2 mitgeteilt.

Um Verzerrungen des Gesamtergebnisses möglichst gering zu halten, müssen sich die Prüferinnen und
Prüfer der mündlichen Prüfung nach einem einheitlichen Verfahren lizenzieren lassen.

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

3.2 Ermittlung des Gesamtergebnisses


Der Deutsch-Test für Österreich weist keine Punktzahlen oder Noten aus, sondern bezieht sich mit
Teilergebnissen wie auch mit dem Gesamtergebnis der Prüfung immer auf die GER-Stufen A2 und B1.
Sollte die Leistung unter A2 liegen, wird dieses Ergebnis auch so kommuniziert. Die Prüfung ist nicht
darauf ausgerichtet, unterhalb der Stufe A2 zwischen A1 und unter A1 noch weiter zu differenzieren.
Ebenso wenig können Leistungen über der Stufe B1 gemessen werden.

Um das Endergebnis zu ermitteln, werden die Ergebnisse der drei Teile „Hören/Lesen“, „Schreiben“ und
„Sprechen“ herangezogen. Es gelten folgende Regeln:
• Gesamtergebnis A2: Der Teil „Sprechen“ sowie mindestens ein anderer müssen mit mindestens
A2 bewertet sein.
• Gesamtergebnis B1: Der Teil „Sprechen“ sowie mindestens ein anderer müssen mit B1 bewertet
sein.

4   Te s t s p e z i f i k a t i o n e n
Der Deutsch-Test für Österreich besteht aus vier Subtests:

Subtest Dauer

Hören 25 Minuten

Lesen 45 Minuten

Schreiben 30 Minuten

Sprechen ca. 16 Minuten

Die Subtests „Hören“, „Lesen“ und „Schreiben“ werden in einer schriftlichen Einzelprüfung ohne Pausen
zwischen den drei Prüfungsteilen geprüft. Der Subtest „Sprechen“ findet als Paarprüfung statt.

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Überblick: Schriftliche Prüfung

Subtest Hören

Teil 1 Ansagen am Telefon und öffentliche Durchsagen verstehen:


• Detailverstehen
• vier Multiple-Choice-Aufgaben
Teil 2 Radioinformationen verstehen:
• Globalverstehen und Detailverstehen
• fünf Multiple-Choice-Aufgaben
Teil 3 Alltägliche Gespräche verstehen:
• Globalverstehen und Detailverstehen
• vier Richtig/Falsch- und vier Multiple-Choice-Aufgaben
Teil 4 Unterschiedliche Meinungen zu einem Thema verstehen:
• Globalverstehen
• drei Zuordnungsaufgaben

Subtest Lesen

Teil 1 Kataloge, Register, Verzeichnisse verstehen:


• Selektives Lesen und Detailverstehen
• fünf Multiple-Choice-Aufgaben
Teil 2 Allgemeine und spezifische Informationen in Anzeigen verstehen:
• Selektives Lesen und Detailverstehen
• fünf Zuordnungsaufgaben
Teil 3 Informationen und Meinungen in Pressetexten und formelle Mitteilungen verstehen:
• Globalverstehen und Detailverstehen
• drei Richtig/Falsch- und drei Multiple-Choice-Aufgaben
Teil 4 Informationsbroschüren verstehen:
• Selektives Lesen und Detailverstehen
• drei Richtig/Falsch-Aufgaben
Teil 5 Textlogik verstehen, grammatische Strukturen und Wortschatz verwenden:
• Wörter in einem Brief ergänzen
• sechs Multiple-Choice-Aufgaben

Subtest Schreiben

Halbformelle und formelle Mitteilungen verfassen:


• eine Schreibaufgabe (von zwei zur Wahl stehenden)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Überblick: Mündliche Prüfung

Subtest Sprechen

Teil 1A Über sich sprechen:


• monologisches Sprechen
• Aufgabenblatt mit Stichworten
Teil 1B Auf Nachfragen reagieren:
• dialogisches Sprechen mit einer Muttersprachlerin/einem Muttersprachler
• Prüferfragen
Teil 2A Über Erfahrungen sprechen:
• monologisches Sprechen
• Aufgabenblatt mit Bildimpuls
Teil 2B Auf Nachfragen reagieren:
• dialogisches Sprechen mit einer Muttersprachlerin/einem Muttersprachler
• Prüferfragen
Teil 3 Gemeinsam etwas planen:
• dialogisches Sprechen mit einer Lernerin/einem Lerner
• Aufgabenblatt mit Leitpunkten

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Hören Teil 1
Die Aufgabe zielt auf das Überprüfen des Verstehens von Ansagen bzw. Durchsagen, die sich an eine
allgemeine Öffentlichkeit wenden und in einem natürlichen Tempo gesprochen werden.

Es handelt sich um Situationen aus dem Alltagsleben mit einer konkreten Handlungsanweisung. Diese
steht entweder in Bezug auf eine dritte Person oder auf die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer selbst.

Mögliche Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, sind:


• eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter abhören.
• am Telefon automatische Ansagen verstehen, z. B. Ansagen einer Arztpraxis, eines Amtes, eines
Dienstleisters etc.
• Informationen aus öffentlichen Durchsagen verstehen, z. B. am Bahnhof, am Flughafen, in einem
Kaufhaus, in Freizeiteinrichtungen etc.

Beispiel

Sie hören vier Ansagen. Zu jeder Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung (a, b oder c) passt am
besten?
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1–4 auf dem Antwortbogen.

1 Was soll Frau Dembrowa machen?

a Frau Oberhauser heute anrufen.


b Morgen bei der Volksbank anrufen.
c Morgen zur Volksbank gehen.

Hörtext

1
Grüß Gott, Frau Dembrowa, hier spricht Gabriele Oberhauser von der Volksbank in Linz.
Frau Dembrowa, Sie haben ja ein Konto bei uns, und da wollte ich Sie gerne über neue
Möglichkeiten informieren, Geld zu sparen. Wir hätten da ein tolles Angebot für Sie. Rufen
Sie mich doch einfach zurück, es geht allerdings nur noch heute, weil ich ab morgen auf
Urlaub bin. Vielen Dank und auf Wiederhören!

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Beispiel
Hörtexte
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
allgemeine und spezifische Informationen kurzer telefonischer Ansagen und
öffentlicher Durchsagen zu verstehen
Art des Hörverstehens Detailverstehen
Aufgabenart Multiple-Choice-Aufgaben mit drei Optionen
Anzahl der Aufgaben Vier (Aufgabe 1–4)
Kanal Text: gesprochen
Arbeitsanweisung und Aufgaben: schriftlich

Textsorte Monologisch: private, halboffizielle und offizielle Ansagen am Telefon und


öffentliche Durchsagen
Art der Information Alltägliche Situationen, die ein konkretes Handeln der Zuhörerin oder des
Zuhörers erfordern. Kurze telefonische Nachrichten und Ansagen, ebenso
öffentliche Durchsagen am Bahnhof, Flughafen, in Geschäften, Freizeitein-
richtungen etc.
Sprecher Anzahl der Sprecher: ein Sprecher pro Nachricht
Männliche und weibliche Sprecher im Wechsel
Textlänge 55–65 Wörter pro Ansage

Testaufgaben Die Prüfungsteilnehmerin bzw. der Teilnehmer hört vier Ansagen bzw.
Durchsagen. Jede Aufnahme wird einmal vorgespielt.
Für jede Aufnahme gibt es eine Multiple-Choice-Aufgabe mit drei Optionen.
Die Aufgabe besteht darin, die richtige Option für jede Ansage bzw.
Durchsage auszuwählen. Es ist immer nur eine Option korrekt.

Niveau Der in den Hörtexten verwendete Wortschatz sowie die Grammatik sollten
überwiegend dem Niveau A2 entsprechen.
Lexikalisch und grammatisch sollten die Aufgaben nicht über das Niveau A2
hinausgehen.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Hören Teil 2
Die Aufgabe zielt auf das Überprüfen des Verstehens der Hauptaussagen von Rundfunkmeldungen.

Es sind Ansagen bzw. Informationen aus dem Radio zu hören, z. B. Verkehrs- und Wetterberichte,
Veranstaltungshinweise, Programmtipps, Nachrichten, wobei Wetterbericht und Verkehrsnachrichten
immer vorkommen.

In den Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, möchten Migrantinnen und Migranten
Hauptinformationen von Ansagen bzw. Informationen aus dem Radio entnehmen.

Beispiel

Sie hören fünf Ansagen aus dem Radio. Zu jeder Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung
(a, b oder c) passt am besten?
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 5–9 auf dem Antwortbogen.

5 Im Westen wird es morgen …

a kälter als heute.


b wärmer als heute.
c windig.

Hörtext

5
Morgen scheint am Tag fast überall die Sonne. Im Osten und Südosten bleibt es aber neblig
bei ähnlichen Temperaturen wie heute. Schwacher Wind aus Osten. Die Nachmittagstempera-
turen liegen im Osten wie heute bei 5 Grad. Im Westen wird es morgen sonnig und die
Temperaturen sind mit 10 Grad deutlich höher als heute. Auch die kommende Nacht bringt
keine Änderung.

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Hörtexte
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
allgemeine und spezifische Informationen kurzer Ansagen aus dem Radio zu
verstehen
Art des Hörverstehens Globalverstehen und Detailverstehen
Aufgabenart Multiple-Choice-Aufgaben mit drei Optionen, in alphabetischer Reihenfolge
aufgeführt
Anzahl der Aufgaben Fünf (Aufgaben 5–9)
Kanal Text: gesprochen
Instruktionen und Aufgaben: schriftlich

Textsorte Monologisch: Ansagen aus dem Radio


Art der Information Informationen aus dem Radio wie Wetterberichte, (Verkehrs-)Nachrichten,
Veranstaltungshinweise, Werbung usw.
Sprecher Anzahl der Sprecher: ein Sprecher pro Nachricht
Männliche und weibliche Sprecher im Wechsel
Textlänge 55–65 Wörter pro Ansage

Testaufgaben Die Prüfungsteilnehmerin/Die Prüfungsteilnehmer hört vier Ansagen. Jede


Ansage wird einmal vorgespielt.
Für jede Ansage gibt es eine Multiple-Choice-Aufgabe mit drei Optionen.
Die Aufgabe besteht darin, die richtige Option für jede Ansage auszuwählen.
Es ist immer nur eine Option korrekt.

Niveau Der in den Hörtexten verwendete Wortschatz sowie die Grammatik sollten
in den für das Lösen der Aufgabe relevanten Teilen überwiegend dem
Niveau A2 bzw. A2+ entsprechen.
Lexikalisch und grammatisch sollten die Aufgaben nicht über das Niveau A2
hinausgehen.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Hören Teil 3
Diese Aufgabe zielt auf das Überprüfen der Fähigkeit, in realistischem Tempo geführten Gesprächen im
privaten und öffentlichen Kontext zu folgen. In jeder präsentierten Gesprächssituation wird sowohl das
globale Verstehen der Situation als auch das detaillierte Hörverstehen von Einzelheiten des Gesprächs
getestet.

Die Aufgabe bildet Sprachverwendungssituationen ab, in denen Migrantinnen und Migranten alltäglichen
Gesprächen aus dem persönlichen und beruflichen Kontext folgen möchten, z. B. in der Schule, im
Kindergarten, in der Nachbarschaft, auf einem Amt, an der Arbeitsstelle.

Beispiel

Sie hören vier Gespräche. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben. Entscheiden Sie bei jedem
Gespräch, ob die Aussage dazu richtig oder falsch ist und welche Antwort (a, b oder c) am besten passt.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 10–17 auf dem Antwortbogen.

10 Die Personen sind Nachbarn.


richtig/falsch?

11 Herr Brunner …
a findet Urlaub auf dem Bauernhof langweilig.
b möchte auch Urlaub auf dem Bauernhof machen.
c will seiner Schwester die Adresse vom Bauernhof geben.

Hörtext

Frau Eder: Guten Tag, Herr Brunner!


Herr Brunner: Ah, guten Tag, Frau Eder. Schön, Sie wieder einmal zu sehen!
Waren Sie im Urlaub in den letzten Wochen?
Es war so ruhig im Haus.
Frau Eder: Ja, wir haben zwei Wochen Urlaub auf dem Bauernhof gemacht.
Ich hatte nicht allen Nachbarn Bescheid gesagt.
Herr Brunner: Auf dem Bauernhof? Das ist ja spannend! Das hat den Buben bestimmt
gefallen, oder?
Frau Eder: Ja, ’s war wunderbar. Den ganzen Tag konnten sie draußen spielen und
toben, das war nicht so wie hier in der Stadt.
Herr Brunner: Ja, das glaub ich. Sagen Sie, könnten Sie mir vielleicht die Adresse geben?
Meine Schwester und ihre Familie, die wollen auch mal so gerne raus auf’s
Land zum Urlaub, da würd’ ich ihr den Tipp gerne weitergeben.
Frau Eder: Ja, aber natürlich, ich komm gleich am Abend vorbei …

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Beispiel
Hörtexte
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
die Hauptaussagen von alltäglichen Gesprächen sowie spezifischer Details
zu verstehen
Art des Hörverstehens Globalverstehen und Detailverstehen
Aufgabenart Vier Richtig/Falsch-Aufgaben und
vier Multiple-Choice-Aufgaben mit je drei Optionen
Anzahl der Aufgaben Acht (Aufgaben 10–17)
Kanal Text: gesprochen
Instruktionen und Aufgaben: schriftlich

Textsorte Dialogisch: Alltägliche Gespräche in privaten, halboffiziellen und offiziellen


Kontexten
Art der Information Die Gespräche können persönlich oder telefonisch unter Freunden, Nach-
barn, in der Familie, am Arbeitsplatz, auf einem Amt usw. geführt werden.
Sprecher Anzahl der Sprecher: zwei Sprecher pro Nachricht
Männliche und weibliche Sprecher im Wechsel
Textlänge 130–140 Wörter pro Gespräch

Testaufgaben Die Prüfungsteilnehmerin/Der Prüfungsteilnehmer hört vier Gespräche.


Jedes Gespräch wird einmal vorgespielt.
Für jedes Gespräch gibt es zwei Aufgaben: eine Richtig-/Falsch-Aufgabe
und eine Multiple-Choice-Aufgabe. Aufgabe ist, auf Grundlage des gehörten
Gesprächs zu entscheiden, ob eine Aussage richtig oder falsch ist, sowie
eine der drei Optionen auszuwählen. Es ist immer nur eine Option korrekt.

Niveau Der in den Hörtexten und in den Aufgaben verwendete Wortschatz sowie
die Grammatik liegen auf den Niveaus A2 und B1.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Hören Teil 4
Diese Aufgabe zielt auf das Überprüfen der Fähigkeit, alltagsbezogenen, längeren Hörfunksendungen
zu folgen. Anschließend an eine kurze thematische Einführung werden Meinungsäußerungen von
befragten Personen vorgespielt. Den Aussagen der interviewten Personen sollen die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer jeweils einen zusammenfassenden Satz zuordnen.

Die Aufgabe bildet eine Sprachverwendungssituation ab, in der Migrantinnen und Migranten die
Meinungen von Gesprächsteilnehmern und Gesprächsteilnehmerinnen längerer Radiosendungen
verstehen möchten.

Beispiel

Sie hören Aussagen zu einem Thema. Welcher der Sätze a–f passt zu den Aussagen 18–20?
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 18–20 auf dem Antwortbogen.
Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.
Danach hören Sie die Aussagen.

18 …

a Am besten sollte man jeden Tag Sport machen.

b Sport ist nicht gut für ältere Leute.

c Nicht alle haben Zeit für Sport.

d Sport ist gut gegen Erkältung.

e Sport macht nur zusammen mit anderen Spaß.

f Zu viel Sport kann auch schaden.

Hörtext

18
Seit über 30 Jahren arbeite ich jetzt als praktischer Arzt und es stimmt schon: Die Leute
bewegen sich immer weniger. Aber ich kann trotzdem nicht sagen, dass viel Bewegung
immer gut ist. Oft kommen auch Patienten in meine Ordination, die haben sich einfach
übernommen. Erst haben sie jahrelang gar keinen Sport betrieben, und dann plötzlich jeden
Tag. Das geht natürlich nicht. Der Körper ist dann völlig überlastet. Das kann für einzelne
Patienten sogar gefährlich werden. Man sollte es also nicht übertreiben: Zu viel Sport ist
auch nicht gesund.

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Beispiel
Hörtexte
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
unterschiedliche Meinungen zu einem Thema verstehen
Art des Hörverstehens Globalverstehen
Aufgabenart Zuordnungsaufgaben
Anzahl der Aufgaben Drei (Aufgaben 18–20)
Kanal Text: gesprochen
Instruktionen und Aufgaben: schriftlich

Textsorte Monologisch: Radiosendungen, in denen die Sprecherinnen bzw. Sprecher


ihre Meinung zu bestimmten Themen äußern.
Art der Information Kurze Aussagen, welche die Gefühle, Haltungen oder Meinungen der
Sprecherin/des Sprechers zu einem kontroversen Thema widerspiegeln.
Sprecher Anzahl der Sprecher: ein Sprecher pro Nachricht
Männliche und weibliche Sprecher im Wechsel
Textlänge Insgesamt 350–400 Wörter

Testaufgaben Die Prüfungsteilnehmerin/Der Prüfungsteilnehmer hört eine Radiosendung,


in welcher vier Personen ihre Meinung zu einem Thema äußern. Die Radio-
sendung wird einmal vorgespielt.
Jedes Item besteht aus einer kurzen Aussage.
Es gibt insgesamt sechs Aussagen: Drei Items, zwei Distraktoren und ein
Beispiel.
Die Aufgabe ist, das Item auszuwählen, dass die Aussage der Sprecherin/
des Sprechers korrekt zusammenfasst.

Niveau Der in den Hörtexten und in den Aufgaben verwendete Wortschatz sowie
die Grammatik sollen auf dem Niveau B1 liegen.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Lesen Teil 1
Die Aufgabe zielt auf selektives Erfassen von Informationen. Es geht also darum, relevante Informatio-
nen innerhalb einer längeren Liste zu lokalisieren, ohne den gesamten Text lesen und verstehen zu
müssen.

Mögliche Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, sind:


• gezielte Suche nach Information im öffentlichen Raum; dafür Nutzung eines Wegweisers oder
einer Informationstafel als Orientierungshilfe
• gezielte Suche nach Informationen auf deutschsprachigen Webseiten, in Katalogen oder ande-
ren Printmaterialien

Beispiel

Sie sind beim Bürgerservice Ihrer Stadtverwaltung. Lesen Sie die Aufgaben 21–25 und den Wegweiser.
In welches Zimmer (a, b oder c) gehen Sie?
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 21–25 auf dem Antwortbogen.

21 Sie möchten umziehen und brauchen Unterstützung.

a EG
b 1. OG
c anderes Stockwerk

Wegweiser: Bürger-Service Salzburg



1. OG Integrationsbüro
Finanzielle Unterstützung für AusländerInnen
Multikulturelle Freizeitangebote
Beratung (Aufenthalt und Niederlassung)
Hilfe bei Wohnungssuche und Umzug

Melde-Service und Dokumente


Ab- und Ummeldung
Bescheinigungen
Führerscheinstelle (Ausstellung und Ausgabe von Führerscheinen)
Reisepässe (Ausstellung und Ausgabe)
EG Eltern & Kind
Beratung und Schwangerschaftsbegleitung
Vermittlung von Babysittern
Erziehungsberatung (Hilfe für Eltern)
Adoption

Freizeit
Informationen zu Gesangs- und Musikvereinen
Sportvereine in der Stadt

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29
Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur/Aufbau Arbeitsanweisung (stets an die jeweilige Situation angepasst)


Beispiel
Text
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
Listen relevante Informationen zu entnehmen
Art des Leseverstehens Selektives Lesen
Aufgabenart Multiple-Choice-Aufgaben mit drei Optionen
Anzahl der Aufgaben Fünf (Aufgaben 21–25)
Kanal Schriftlich

Textsorte Authentische oder halbauthentische in verschiedene Kategorien eingeteilte


Listen/Informationstafeln
Bereich Öffentlich
Art der Information Listen und Informationstafeln in Einkaufszentren, Behörden, Katalogen, im
Internet usw.
Textlänge Insgesamt 100–120 Wörter

Testaufgaben Aufgabe ist es, aus der vorgegebenen Liste den passenden Eintrag für jede
der fünf Situationen zu finden. Für jede Situation gibt es eine Multiple-
Choice-Aufgabe mit drei Optionen. Es ist immer nur eine Option korrekt.

Niveau Der in den Texten und Aufgaben verwendete Wortschatz sowie die Gram-
matik sollten überwiegend dem Niveau A2 entsprechen.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Lesen Teil 2
Die Aufgabe zielt auf globales und detailliertes Erfassen von Informationen. Es geht darum, Texte rasch
zu überfliegen und relevante Informationen zu finden. Die Teilnehmenden sollen zeigen, dass sie eine
Situation auf deren Kerninformation reduzieren und dieser entsprechend passende Kleinanzeigen
identifizieren können.

Mögliche Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, sind z. B. in den Kontexten Arbeits-
suche, Aus- und Weiterbildung, Einkaufen, Unterricht und Wohnen zu finden, in denen Migrantinnen und
Migranten ihren Erfordernissen entsprechende Angebote in Kleinanzeigen suchen.

Beispiel

Lesen Sie die Situationen 26–30 und die Anzeigen a–h. Finden Sie für jede Situation die passende
Anzeige.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 26–30 auf dem Antwortbogen. Für eine Aufgabe gibt es
keine Lösung. Markieren Sie in diesem Fall ein x.

30 Sie möchten altes Spielzeug von Ihren Kindern abgeben.

Lösung: Text c

d
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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur/Aufbau Arbeitsanweisung
Text
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
Hauptaussagen und Details von Annoncen zu verstehen
Art des Leseverstehens Selektives Lesen und Detailverstehen
Aufgabenart Zuordnungsaufgaben
Anzahl der Aufgaben Fünf (Aufgaben 26–30)
Kanal Schriftlich

Textsorte Authentische oder halbauthentische Anzeigen


Bereich Öffentlich
Art der Information Kurze alltägliche Anzeigen: private Verkaufsgesuche und -angebote,
Stellenanzeigen und -gesuche, gewerbliche Anzeigen, Bildung und Weiter-
bildung usw.
Textlänge etwa 500 Wörter

Testaufgaben Aufgabe ist es, aus den vorgegebenen Anzeigen den passenden Eintrag für
jede der fünf Situationen zu finden, bzw. zu identifizieren, für welche
Situation es keinen passenden Eintrag gibt.

Niveau Der in den Texten und Aufgaben verwendete Wortschatz sowie die Gram-
matik bewegen sich auf den Niveaus A2 und B1.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Lesen Teil 3
Die Aufgabe zielt auf globales und detailliertes Erfassen von Informationen aus vergleichsweise
längeren Texten. In dieser Aufgabe sollen Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer zeigen,
dass sie in der Lage sind, verschiedene kurze Texte aus dem alltäglichen Leben zunächst allgemein
zu erfassen und dann relevante Details zu verstehen.

Mögliche Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, sind:


• Informationen aus Zeitungstexten verstehen
• schriftliche Mitteilungen verstehen, z. B. von Behörden, Energieversorgern, Kindergärten,
­Schulen, Vermietern

Beispiel

Lesen, Teil 3
Lesen Sie die drei Texte. Zu jedem Text gibt es zwei Aufgaben. Entscheiden Sie bei jedem Text,
ob die Aussage richtig oder falsch ist und welche Antwort (a, b oder c) am besten passt.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 31–36 auf dem Antwortbogen.

Bauarbeiten verärgern Bürger


Seit Monaten beschäftigt der Neubau des Hauptbahnhofs die Bürger im 10. Gemeindebezirk
von Wien. Wer in der Nähe der Baustelle wohnt, hat seit langer Zeit Probleme mit dem Schlaf.
„Zu Beginn wurde sogar am Abend bis 21 Uhr gearbeitet“, berichtet Heinz Berger, der nur
wenige Häuser von der Baustelle entfernt wohnt. „Ich habe dann mit den Nachbarn gemein-
sam Unterschriften gesammelt und sie dem Bezirksvorsteher gebracht – erst dann wurde
früher Feierabend gemacht.“ Ein kleiner Erfolg – aber eben nur ein kleiner. Andere Nachbarn
erzählen, dass die Bauarbeiter bereits um 5 Uhr früh mit den Arbeiten beginnen und manch-
mal auch am Samstag arbeiten. Die Anrainer rund um den zukünftigen Wiener Hauptbahnhof
haben nur einen Wunsch: endlich wieder in Ruhe schlafen können.

31 Herr Berger möchte Ruhe in der Nacht.


richtig/falsch?

32 Die Arbeiter …

a arbeiten auch jetzt noch bis 21 Uhr.


b arbeiten am Morgen nie vor 6 Uhr.
c arbeiten manchmal auch am Wochenende.

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur/Aufbau Arbeitsanweisung
Texte
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
Hauptaussagen und Details von Texten zu verstehen
Art des Leseverstehens Globalverstehenes und Detailverstehen
Aufgabenart Drei Richtig/Falsch- und
drei Multiple-Choice-Aufgaben mit je drei Optionen
Anzahl der Aufgaben Sechs (Aufgaben 31–36)
Kanal Schriftlich

Textsorte Kurzmeldungen aus den Medien, formelle und halbformelle Mitteilungen


Art der Information Kurze alltägliche Anzeigen: private Verkaufsgesuche und -angebote,
Stellenanzeigen und -gesuche, gewerbliche Anzeigen, Bildung und Weiter-
bildung usw.
Textlänge Etwa 100 Wörter pro Text

Testaufgaben Zu jedem Text gibt es zwei Aufgaben: Eine Richtig/Falsch-Aufgabe und eine
Multiple-Choice-Aufgabe. Zu jedem Text entscheidet sich die Prüfungsteil-
nehmerin/der Prüfungsteilnehmer, ob die Aussage richtig oder falsch ist und
wählt eine der drei Optionen aus. Es ist immer nur eine Option korrekt.

Niveau Der in den Texten und Aufgaben verwendete Wortschatz sowie die Gram-
matik bewegen sich auf den Niveaus A2 und B1.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Lesen Teil 4
In dieser Aufgabe sollen Prüfungsteilnehmerinnen bzw. Prüfungsteilnehmer zeigen, dass sie in der Lage
sind, einen längeren, formalisierten Text zu lesen und ihm ihrem Informationsbedarf entsprechend
Informationen zu entnehmen. Der Text enthält einige komplexe Strukturen und sprachliche Elemente, die
über dem angezielten Niveau liegen und fordert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heraus, mit als
schwierig empfundenem Sprachmaterial umzugehen.

In Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, möchten Migrantinnen und Migranten


relevante Informationen in AGB, Beipackzetteln von Medikamenten, Verträgen, Gebrauchsanweisungen
oder ähnlichen Texten finden und verstehen.

Beispiel

Lesen Sie den Text. Entscheiden Sie, ob die Aussagen 37–39 richtig oder falsch sind.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 37–39 auf dem Antwortbogen

37 Auch Schwangere dürfen die Tabletten nehmen.


richtig/falsch?

Alginal extra – Packungsbeilage


1. Was ist Alginal extra und wofür wird es angewendet?
Alginal extra ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel.
Alginal extra wird angewendet bei:
– leichten bis mäßig starken Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen)
– Fieber
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Alginal extra beachten?
Alginal extra darf nicht eingenommen werden,
– wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ibuprofen sind,
– wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen oder Hautreaktionen nach der Einnahme
von Acetylsalicylsäure oder anderen Entzündungshemmern reagiert haben,
– wenn Sie schwanger sind,
– von Kindern unter 6 Jahren.
3. Wie ist Alginal extra einzunehmen?
[ … ]

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
35
Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Text
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
relevante Passagen aus Informationsbroschüren zu verstehen
Art des Leseverstehens Selektives Lesen und Detailverstehen
Aufgabenart Richtig/Falsch-Aufgaben
Anzahl der Aufgaben Drei (Aufgaben 37–39)
Kanal Schriftlich

Textsorte Relativ langer Text, der einige komplexe sprachliche Strukturen aufweist
Art der Information Verträge, Packungsbeilagen, Gebrauchsanweisungen usw.
Textlänge Etwa 250 Wörter

Testaufgaben Aufgabe ist es, zu entscheiden, ob auf Grundlage des gegebenen Textes die
Aussagen richtig oder falsch sind.

Niveau Alle Aufgaben sind sprachlich und grammatikalisch auf dem Niveau B1
angesiedelt. Für die Lösung der Aufgabe nicht relevante Textpassagen
können hinsichtlich des Wortschatzes und der sprachlichen Komplexität
über das Niveau B1 hinausgehen.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
36
Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Lesen Teil 5
Diese Aufgabe geht in Richtung eines produktiven Umgangs mit Texten und schließt sowohl Anteile von
Leseverstehen als auch schriftlicher Produktion ein. Anhand der sinnvollen Auswahl von lexikalischen,
grammatischen und textstrukturierenden Elementen soll die Vertrautheit der Teilnehmenden mit
alltagsrelevanter Schriftsprachlichkeit überprüft werden. Der Text ist ein formeller oder halbformeller
Brief mit den textsortenspezifischen sprachlichen Elementen.

Die Aufgabe bildet Sprachverwendungssituationen ab, in denen Migrantinnen und Migranten formelle
und halbformelle Briefe mit ihren textsortenspezifischen Elementen verstehen wollen.

Beispiel

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken 40–45. Welche Lösung (a, b oder c) passt am
besten?

Beispiel 0
a freundliche
b geehrte
c liebe a b c

Sehr     0    Frau Schickl,

letzte Woche habe ich bei     40    einen Pullover bestellt.     41    gestern das Paket
kam, habe ich mich sehr gefreut. Aber leider haben Sie mir den falschen Pullover geschickt!
Ich     42     einen blauen Pullover in Größe L für 29.90 Euro,     43    ich habe einen
roten bekommen. Was soll ich tun? Und     44    wann bekomme ich den richtigen Pullover?
Bitte     45    Sie mir schnell!

Mit freundlichen Grüßen


Maria Gruber

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
37
Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Beispiel
Text
Aufgaben
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers,
die Textlogik wie auch grammatische Strukturen und Wortschatz in halbfor-
meller Korrespondenz zu verstehen
Art des Leseverstehens Vervollständigen eines Lückentextes in Form eines Briefes oder einer
E-Mail
Aufgabenart Multiple-Choice-Aufgaben mit je drei Optionen
Anzahl der Aufgaben Sechs (Aufgaben 40–45)
Kanal Schriftlich

Textsorte Kurze offizielle oder halboffizielle Briefe oder E-Mails


Art der Information Beschwerden, Anfragen, Rechnungen, Erinnerungen usw.
Textlänge 70–100 Wörter

Testaufgaben Aufgabe ist es, für jede Lücke das korrekte Wort auszuwählen. Die Aufga-
ben testen nicht in erster Linie Kenntnisse der Grammatik und des Wort-
schatzes, sondern besonders das kontextuelle Verständnis der gesamten
Kommunikationssituation.

Niveau Das sprachliche Niveau des Textes wie auch der Aufgaben befinden sich im
Bereich B1.
Gewichtung Ein Punkt pro Aufgabe (0 Punkte für eine falsche Antwort)

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
38
Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Schreiben
Die Prüfungsteilnehmenden sollen zeigen, dass sie sich schriftlich in alltagsrelevanten Kontexten
verständigen können, und formulieren dazu eine sprachlich angemessene und verständliche Mitteilung.

Die Aufgabe zielt auf Sprachverwendungssituationen, in denen Migrantinnen und Migranten formelle
und halbformelle schriftliche Mitteilungen (als Brief oder E-Mail) verfassen möchten.

Beispiel

Sie suchen ein gebrauchtes Auto. Im Supermarkt haben Sie eine Anzeige gesehen: Herr Brandmeyer
will sein Auto verkaufen. Sie wollen mehr Informationen und schreiben eine E-Mail.

Schreiben Sie etwas zu folgenden Punkten:

• Grund für Ihr Schreiben

• Preis?

• Alter/Zustand?

• wann/wo anschauen?

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
39
Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Arbeitsanweisung
Situierung
Vier Leitpunkte
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers
schriftlich zu kommunizieren
Art des schriftlichen Verfassen einer inhaltlich und formal angemessenen Mitteilung
Ausdrucks
Aufgabenart Formelle und halbformelle Briefe bzw. E-Mails in alltäglichen Situationen
Anzahl der Aufgaben Eine (von zwei zur Wahl stehenden)
Kanal Schriftlich

Ausgangstext Jede Aufgabe besteht aus einer kurzen Beschreibung der Situation und vier
Leitpunkten.
Art der Information Die Situationen beziehen sich auf alltagsrelevante Bereiche, zu denen
Beschwerden, Anfragen, Erinnerungen, Entschuldigungen usw. geschrieben
werden.

Textproduktion Kurze offizielle oder halboffizielle Mitteilung (Brief oder E-Mail)


Art der Information Von den Prüfungsteilnehmerinnen/Prüfungsteilnehmern wird erwartet, dass
sie eine der gegebenen Situation angemessene schriftliche Mitteilung (als
Brief oder E-Mail) verfassen. In der Mitteilung sollten alle vier Leitpunkte
behandelt werden. Es können auch darüber hinausgehende Informationen
behandelt werden.
Länge der Die Prüfungsteilnehmerinnen/Prüfungsteilnehmer sollen angeregt werden,
T­extproduktion ihre schriftliche Ausdrucksfähigkeit von der besten Seite zu zeigen.
Ob die vorgegebenen Leitpunkte kurz und knapp oder ausführlich behandelt
werden, spielt für die kommunikative Erfüllung eines Leitpunktes im Sinne
der Aufgabenstellung keine Rolle. Hieraus ergibt sich, dass keine Wortan-
zahl festgelegt ist.

Niveau Die Aufgabenstellung ist auf dem Niveau A2.


Gewichtung B1: 15–20 Punkte
A2: 7–14 Punkte
unter A2: 0–6 Punkte

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Sprechen Teil 1
In dieser Aufgabe sollen die Teilnehmenden zeigen, dass sie sich vorstellen und auf Nachfragen zu ihrer
Person angemessen antworten können.

Hierfür erhalten sie ein Aufgabenblatt mit Stichpunkten, welches ihnen als Hilfestellung für eine etwa
einminütige Vorstellung ihrer Person dient. Daran anschließend beantworten die Teilnehmenden von der
Prüferin bzw. vom Prüfer gestellte Nachfragen zu ihrer Vorstellung.

Die Aufgabe bildet Sprachverwendungssituationen ab, in denen Migrantinnen und Migranten sich selbst
vorstellen und Fragen zu ihrer Person beantworten möchten.

Beispiel

Teil 1 Über sich sprechen (ca. 2 Minuten pro Teilnehmer bzw. Teilnehmerin)

Beide Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen erhalten das gleiche Aufgabenblatt. Sie stellen sich
nacheinander anhand der Stichpunkte auf dem Arbeitsblatt vor. Beiden wird außerdem eine Zusatzfrage
von einem Prüfer bzw. einer Prüferin gestellt.

Name

Geburtsort

Wohnort

Arbeit / Beruf

Familie

Sprachen

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Sechs Leitpunkte


Prüferfragen
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungsteilnehmers
mündlich Informationen über sich zu geben
Sprechhandlung Über sich selbst sprechen und auf Rückfragen antworten
Aufgabenart Teil 1A: monologisch (Die Prüfungsteilnehmerin/Der Prüfungsteilnehmer
stellt sich kurz vor.)
Teil 1B: dialogisch (Die Prüfungsteilnehmerin/Der Prüfungsteilnehmer
reagiert auf die Prüferfragen.)
Dauer Etwa zwei Minuten pro Prüfungsteilnehmerin/Prüfungsteilnehmer
Kanal Schriftlich und mündlich

Teil 1A
Input: Aufgabenblatt Aufgabenblatt mit folgenden Leitpunkten: Name, Geburtsort, Wohnort,
Arbeit/Beruf, Familie, Sprachen
Beide Prüfungsteilnehmende erhalten identische Aufgabenblätter.
Die Leitpunkte sollen eine Hilfestellung sein; nicht alle Leitpunkte müssen
behandelt werden.
Die Leitpunkte sind in jeder Prüfungsversion gleich.
Aufgabe Die Prüfungsteilnehmerin/Der Prüfungsteilnehmer soll kurz etwas über die
eigene Person erzählen und hierbei auf einige der auf dem Aufgabenblatt
aufgeführten Leitpunkte eingehen.

Teil 1B
Input: Prüferfragen Die Prüferin/Der Prüfer stellt eine oder zwei Rückfragen zu den von der
Prüfungsteilnehmerin/dem Prüfungsteilnehmer gegebenen Informationen.
Aufgabe Die Prüfungsteilnehmerin/Der Prüfungsteilnehmer soll in angemessener
Weise auf die Rückfragen antworten.

Niveau Die Leitpunkte sind auf dem Niveau A2, die Prüferfragen sollten entspre-
chend der mündlichen Produktion der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungs-
teilnehmers auf A2- oder B1-Niveau gestellt werden.
Gewichtung B1: 70–100 Punkte
A2: 35–74 Punkte
unter A2: 0–34 Punkte

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Sprechen Teil 2
In dieser Aufgabe sollen die Teilnehmenden zeigen, dass sie in der Lage sind, ein Bild zu einem All-
tagsthema zu beschreiben und über die eigenen Erfahrungen mit diesem Thema – auch im Hinblick auf
ihre Migrationssituation – zu sprechen. Nach diesem ersten, etwa dreiminütigen, monologischen Teil
antworten die Teilnehmenden auf Anschlussfragen der Prüferin oder des Prüfers, welche auf Grundlage
der bisherigen mündlichen Produktion des Teilnehmenden dem Niveau A2 bzw. B1 angepasst werden.
Die Prüfungsteilnehmerinnen oder Prüfungsteilnehmer erhalten unterschiedliche Bildimpulse zu einem
gemeinsamen Thema.

In der Sprachverwendungssituation, die die Aufgabe abbildet, möchten Migrantinnen und Migranten
Gesehenes und Erlebtes beschreiben, dieses mit ihren Erfahrungen aus ihrem Heimatland vergleichen
und auf Rückfragen reagieren.

Beispiel

Teil 2 A
Sie haben in einer Zeitschrift ein Foto gefunden. Berichten Sie Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem
Gesprächspartner kurz:
– Was sehen Sie auf dem Foto?
– Was für eine Situation zeigt dieses Bild?

Teil 2 B
A2
Waren Sie in Österreich schon einmal beim Arzt?
Falls ja: Wie war das? Hatten Sie einen Termin?

[ … ]

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Bild (visueller Impuls)


Prüferfragen
Ziel Die Fähigkeit der Teilnehmenden überprüfen, über persönliche Erfahrungen
mit einem bestimmten Thema zu sprechen
Sprechhandlung Aufgrund von Informationen aus dem Bildimpuls über Erfahrungen sprechen
und Anschlussfragen einer Muttersprachlerin/eines Muttersprachlers oder
einer sprachlich sehr kompetenten Person beantworten
Aufgabenart Teil 2A: Monolog (der Teilnehmende beschreibt kurz, was er bzw. sie auf
dem Bild sieht)
Teil 2B: Dialog (der Teilnehmende reagiert auf Prüferfragen)
Dauer Etwa drei Minuten pro Teilnehmerin/Teilnehmer
Kanal Visuell und gesprochen

Teil 1A
Input: Aufgabenblatt Jede Teilnehmerin/Jeder Teilnehmer erhält ein anderes Bild. Die Bilder
beziehen sich auf dasselbe Thema.
Aufgabe Der Teilnehmende beschreibt kurz, was er bzw. sie auf dem Bild sieht.

Teil 1B
Input: Prüferfragen Die Prüferin/Der Prüfer fordert die Teilnehmerin/den Teilnehmer auf, über
seine bzw. ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema zu berichten, und
stellt ein bis zwei Anschlussfragen.
Aufgabe Der Teilnehmende reagiert angemessen auf Prüferfragen.

Niveau Das Prüferblatt enthält drei Fragen auf dem Niveau A2 und drei auf dem
Niveau B1.
Gewichtung B1: 70–100 Punkte
A2: 35–74 Punkte
Unter A2: 0–34 Punkte

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Sprechen Teil 3
In dieser Aufgabe sollen die Teilnehmenden zeigen, dass sie gemeinsam etwas planen können. Hierfür
erhalten sie ein Arbeitsblatt mit einer Situationsbeschreibung und einigen Stichpunkten.

Die Teilnehmenden sollen einen selbst gesteuerten Dialog führen, in dessen etwa sechsminütigem
Verlauf sie zu einer Einigung kommen sollen.

Die Sprachverwendungssituationen, die die Aufgabe abbildet, stellt an Migrantinnen und Migranten die
Anforderung, mit anderen Personen etwas zu planen, z. B. eine Feier, eine Unternehmung oder Hilfe für
Bekannte.

Beispiel

Teil 3 Gemeinsam etwas planen (ca. 6 Minuten für beide Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen)

Beide Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen erhalten das gleiche Aufgabenblattblatt. Ihre Aufgabe
besteht darin, gemeinsam etwas zu planen. Dazu sollen sie sich ihre Ideen mitteilen, Vorschläge
machen und auf die Vorschläge des Partners oder der Partnerin reagieren. Die Stichpunkte auf dem
Arbeitsblatt helfen dabei.

Teil 3
Situation
Ein Bekannter aus dem Deutschkurs will seine Küche renovieren und braucht Hilfe.

Aufgabe
Planen Sie, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

– was machen (streichen,


einkaufen, Möbel tragen, …)?

– wann/wie lange?

– andere Leute fragen?

– Kleidung?

– Werkzeug?

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Te s t s p e z i f i k a t i o n e n

Struktur Situation
Arbeitsanweisung
Sechs Leitpunkte
Ziel Prüfen der Fähigkeit der Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, eine
gemeinsame Aktivität zu planen
Sprechhandlung Vorschläge machen, auf die Vorschläge der anderen Prüfungsteilnehmerin
bzw. des anderen Prüfungseilnehmers reagieren, Fragen stellen und
beantworten, sich einigen
Aufgabenart Dialogisch (Die Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sprechen mitein-
ander.)
Dauer Etwa sechs Minuten für beide Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer
Kanal Schriftlich und mündlich

Input: Aufgabenblatt Aufgabenblatt mit kurzer Beschreibung der Situation und sechs Leitpunkten
Beide Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten identische
Aufgabenblätter.
Die Leitpunkte müssen nicht in der aufgelisteten Reihenfolge behandelt
werden.
Aufgabe Die Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sollen eine Aktivität miteinan­
der planen (z. B. eine Kursabschlussfeier) und hierfür die Leitpunkte des
Aufgabenblattes nutzen. Sie sollen ihre Ideen austauschen, Vorschläge
machen sowie auf die Vorschläge der/des Anderen reagieren und sich
letztlich einigen.

Niveau Die Leitpunkte sind auf dem Niveau A2.


Gewichtung B1: 70–100 Punkte
A2: 35–74 Punkte
unter A2: 0–34 Punkte

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
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A n h a n gg
5 S pra c hli c he I N V AE NN HT A NR GE

5 Anhang
5.1 Sprachliche Inventare 1
Im Folgenden werden die sprachlichen Inventare aufgeführt, die für Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Deutsch-Test für Österreich relevant sind, um sich in der Prüfung und den ihr zugrunde liegenden
Sprachverwendungssituationen mündlich oder schriftlich ausdrücken zu können.

Diese Inventare beziehen sich auf diejenigen im Rahmencurriculum dargestellten Handlungsfelder, die
zur Sprachproduktion besonders benötigt werden.

Umgang mit der Migrationssituation

Über Migrationserfahrung berichten

Auskunft geben
• Meine Eltern kommen aus dem Iran, aber ich • Ich habe zwei Kinder. Sie besuchen die Volks-
bin in Linz geboren. schule; deshalb möchte ich besser Deutsch
lernen.
• Ich möchte in Österreich arbeiten, vielleicht in
einem Geschäft.

Gefühle äußern
• Das Leben in Österreich ist nicht einfach. • Es gefällt mir gut in Österreich, aber manchmal
fühle ich mich unsicher.

Umgang mit der interkulturellen Begegnung

Um Auskunft bitten, Auskunft geben


• Wann beginnt der Unterricht? • Wo kann ich die Fahrkarten kaufen?
–– Um neun Uhr, bitte kommen Sie pünktlich. • Beim Busfahrer.
• Die Österreicher wollen, dass man immer
pünktlich kommt. Das ist bei uns nicht so
wichtig.

Sich austauschen
• In meinem Land sind die Menschen viel höfli-
cher. Vielleicht haben die Österreicher zu wenig
Zeit.
• Was meinst du?

Vgl. Michaela Perlmann-Balme, Sibylle Plassmann, Beate Zeidler: Deutsch-Test für Zuwanderer A2-B1. Prüfungsziele und
1

Test­beschreibung. Berlin 2009, S. 85–100.

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A C HI NL VI CEHNET AI RN EV E N T A R E

Etwas erklären
• Der Beamte hat gesagt, dass die Dokumente • Ich habe das nicht gewusst.
heute fertig sind. Deshalb habe ich nicht mehr
angerufen.

Nachfragen
• Glauben Sie das wirklich? • Habe ich das richtig verstanden?
Sie haben morgen Zeit für mich?

Bedauern ausdrücken
• Schade. Du kannst mich nicht verstehen! • Es tut mir leid. Ich bin zu spät.

Eigene Kompetenzen darstellen

Auskunft geben
• Ich bin Ärztin von Beruf. • Ich habe diese Schule besucht.
• Ich habe als Bäcker gearbeitet. • Ich habe die Prüfung bestanden.
• Ich kann gut kochen.

Umgang mit Wissensdivergenzen und Kompetenzlücken

Unwissenheit äußern
• Ich habe den Text gelesen: Leider kann ich • Es gibt hier so viele Vorschriften, die ich nicht
nicht alles verstehen. verstehe.
• Ich weiß nicht, was das bedeuten soll.

Nachfragen, um Unterstützung bitten


• Bitte erklären Sie mir das. • Können Sie mir bitte helfen?
• Ich habe Sie nicht verstanden. • Können Sie das bitte wiederholen?

Umgang mit der individuellen Sprachigkeit

Gefühle ausdrücken
• Ich finde es nicht leicht, Deutsch zu lernen. • Ich habe Angst, Fehler zu machen.

Auskunft geben
• Ich lerne seit zwei Jahren Deutsch. • Ich kann gut Englisch sprechen und jetzt kann
ich auch schon ein bisschen Deutsch.

Sich austauschen
• Meine Muttersprache ist ganz anders.
In unserer Schrift gibt es keine großen
­Buch­staben.

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H L I cC he
HE IN V ENTA RE

Realisieren von Gefühlen, Haltungen und Meinungen

Gefühle ausdrücken

Freude ausdrücken
• Da bist du ja, das ist schön! • Ich freue mich sehr auf das Wochenende.
• Das Geschenk hat uns sehr gefreut.

Bedauern, Mitgefühl ausdrücken


• Das finde ich traurig. • Sie hat die Prüfung nicht bestanden. Das finde
ich (sehr) schade. Aber die kann sie wieder­
• Schade, es hat leider nicht geklappt.
holen.
• Er ist krank? Das tut mir sehr leid.
Gute Besserung!

Zufriedenheit, Unzufriedenheit ausdrücken


• Es gefällt mir hier sehr gut. / gar nicht. • Ich bin sehr unzufrieden mit meinem neuen
Computer.
• Ich finde das gut. / schlecht.
• Ich habe genug.
• Warum hast du nicht einmal angerufen?
• Immer muss ich hier alles putzen.
• Warum bist du nicht gekommen?
Das ärgert mich.
• Ich habe keine Lust mehr.
• Bist du mit deinem Zeugnis zufrieden?
–– Na ja, es geht. / Nein, überhaupt nicht.

Enttäuschung ausdrücken
• Du kannst nicht kommen? Schade. • Vielleicht klappt es ein anderes Mal.
• Da kann man nichts machen.

Gefallen, Missfallen ausdrücken


• Ist das nicht schön? • Das finde ich schlecht / häss-
lich / blöd / schlimm.
• Ja, das mag ich sehr gerne.
• Das ist Unsinn!
• Nein, das mag ich überhaupt nicht.
• Das kann man nicht machen!
• Das finde ich schön / nett
• Was hast du?
• „Titanic“ ist mein Lieblingsfilm.
–– Ich bin hier unglücklich.

Überraschung, Erstaunen ausdrücken


• Komisch! • Hast du das gewusst?
• Das ist komisch! Wie komisch! • Nicht zu glauben!
• Wirklich?

Sorge, Angst ausdrücken


• Was ist los? • Pass gut auf, wenn du über die Straße gehst!
–– Ich habe Angst vor dem Arzt.
• Wann kommt sie endlich nach Hause?
Hoffentlich ist nichts passiert.

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A C HI NL VI CEHNET AI RN EV E N T A R E

Hoffnung ausdrücken
• Ich hoffe, wir treffen uns morgen Abend. • Hoffentlich ist das Wetter schön.
• Ich hoffe, er ist um 13 Uhr zu Hause.

Neigung, Abneigung ausdrücken


• Gefällt dir das Leben in der Großstadt?
–– Ja, es ist super! / Nein, ich finde es
­schrecklich.

Gelassenheit, Gleichgültigkeit ausdrücken


• Ärgert dich das nicht?
–– Ach!? / Nein, das ist mir egal.
–– Nein, das ist nicht so schlimm.
–– Das interessiert mich nicht.
–– Da kann man nichts machen.

Haltungen, Meinungen ausdrücken

Interesse, Desinteresse ausdrücken


• Siehst du gerne „Bauer sucht Frau“? • Interessiert dich das (nicht)?
–– Nein, lieber „Tatort“. –– Ja, und wie! / Doch. / Nein.
• Was interessiert dich am meisten? –– Naa (oder nein), Computerspiele finde ich
langweilig.

Zustimmung, Ablehnung ausdrücken


• Das stimmt (nicht). • Sollen wir das so machen?
–– Richtig. –– Gut, machen wir es so. / Also gut. / 
Einverstanden.
• Stimmt das nicht?
• Was meinst du dazu?
–– Doch, du hast Recht.
–– In Ordnung. / Genau. / Das ist eine gute
• Bist du damit einverstanden?
Idee.
–– Ich bin (voll und ganz) deiner Meinung.
–– Ich bin dagegen / dafür.

Vorlieben ausdrücken
• Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit? • Was möchtest du lieber tun?
–– Am liebsten lese ich. –– Ich möchte lieber spazieren gehen.

Meinungen äußern
• Was denken Sie? • Was meinst du dazu?
–– Also ich glaube / denke, … –– Ich denke, das ist richtig / falsch.
• Findest du ihn sympathisch?
–– Ja, er ist sehr nett.

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Gewissheit / Vermutungen ausdrücken
• Wissen Sie das genau? • Sie wird sicher gleich kommen.
–– Ja, sicher. • Vielleicht hat er es vergessen.
• Wahrscheinlich kommt er heute etwas später. • Bist du da sicher?

Wichtigkeit ausdrücken
• Ist das so wichtig? • Vergiss die Wohnungsschlüssel nicht!
• Muss das sein?
–– Ja, sofort.

Billigung, Missbilligung ausdrücken


• Was denkst du?
–– Ich bin dafür.
–– Ich bin dagegen. / Ich finde das nicht (so)
gut.

Zustimmung, Ablehnung ausdrücken


• Das stimmt (nicht). • Was denkst du?
–– Richtig. –– Gut, machen wir es so. / Also gut. / 
Einverstanden.
• Stimmt das nicht?
• In Ordnung. / Genau. / Das ist eine gute Idee.
–– Doch, du hast recht.
–– Nein (danke!) / Ich bin dagegen / dafür.
• Ich denke, das ist richtig / falsch. Und Sie?
–– Ich auch (aber …). / Ich nicht.

Wünsche ausdrücken
• Was wünschst du dir zum Geburtstag?
–– Ich wünsche mir / Ich hätte gern ein Handy.

Begründungen geben
• Warum …? • Brief: Mein Sohn Max hat die Grippe. Deshalb
kann er bis zum Freitag, 4. 11. nicht in die
–– Weil ich gleich einen Termin habe.
Schule kommen.
–– Es wird schon dunkel, ich muss noch …
–– Ich war krank. Deshalb konnte ich nicht
kommen.
–– Es gab einen Unfall, deshalb komme ich zu
spät.

Umgang mit Dissens und Konflikten

Umgang mit Dissens

Die eigene Meinung ausdrücken


• Ich glaube, das ist ganz anders. • Ich bin nicht damit einverstanden.
• Das ist kein guter Vorschlag. • Ich habe eine andere Meinung.

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Nachfragen
• Hast du mich verstanden? • Wie haben Sie das gemeint?
• Wollen Sie sagen, wir sind jetzt fertig?

Widersprechen
• Das ist Unsinn! • Ich glaube nicht.
• Sie haben nicht recht. • Ich sage nein.
• Also, ich weiß nicht.

Umgang mit Konflikten

Nach Gründen fragen


• Warum hast du das gemacht / gesagt? • Warum bist du nicht gekommen?

Jemanden auffordern, etwas zu tun


• Er versteht mich nicht. • Können Sie ihm das bitte erklären.

Lösungsvorschläge machen und auf Lösungsvorschläge reagieren


• Vielleicht können wir das zusammen machen? • In Ordnung.
• Ich will Ihnen gern helfen. • Ich bin einverstanden.
• Ich habe eine Idee. • Gut, so können wir das machen.

Beschwerden ausdrücken
• Sprechen Sie bitte etwas leiser! • Wir warten hier jetzt schon über eine Stunde.
• Verzeihen Sie, das Essen ist kalt.

Gestaltung sozialer Kontakte

Kontakte aufnehmen, Kontakte beenden

Jemanden ansprechen und darauf reagieren


• Guten Tag, / Hallo, sind Sie Frau Kovacz? Am Telefon:
–– Ja, das bin ich. Guten Tag. • Guten Tag, (mein Name ist) Fernandez.
Kann ich mit Herrn Jung sprechen?
Im Brief: –– Gern. / Moment, er spricht gerade.
• Sehr geehrter Herr Liebermann, –– Hier ist Lehmann. Sie sind falsch
­verbunden.
• Sehr geehrte Damen und Herren,
–– Leider ist er gerade nicht da.
• Liebe Maria, lieber Helmut,
Kann er Sie später anrufen?

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Jemanden begrüßen und darauf reagieren


• Hallo, wie geht’s? / Guten Tag, wie geht es Im Brief:
Ihnen?
• Sehr geehrter Herr Liebermann,
–– Danke, (sehr / ganz) gut / es geht.
• Sehr geehrte Damen und Herren,
Und dir? / Und Ihnen?
• Liebe Maria, lieber Helmut,
• Herzlich willkommen!

Sich und andere vorstellen und auf Vorstellungen reagieren


• Guten Tag. Ich bin Julia Populic. • Kennt ihr euch?
–– Freut mich. Kirsten Jagoda. –– Nein, (noch nicht).
• Darf ich Ihnen Stephan Dreyer vorstellen? –– Ja, natürlich.
–– Freut mich, Herr Dreyer. Gerlinde Meier. –– Vielleicht, ich bin nicht sicher.

Anredeformen klären
• Ich finde, wir können jetzt „du“ sagen. • Wollen wir „du“ sagen?
–– Sehr gerne.

Sich verabschieden und auf Verabschiedungen reagieren

• Jetzt muss ich leider gehen. • Mach’s gut. Wir sehen uns dann am Montag.
–– Bis später. –– Ja, bis dann / bis bald.
–– Schade, auf Wiedersehen / auf –– Servus, bis nächste Woche.
Wiederschau’n.
–– Servus, bis zum nächsten Mal!

Brief: Telefon:
• Mit freundlichen Grüßen • Ich muss jetzt leider Schluss machen!
–– Gut, dann auf Wiederhören.

Beziehungen entwickeln und pflegen

Nach dem Befinden fragen und darauf reagieren


• Wie geht es Ihnen? • Du schaust schlecht aus. Was ist los? / 
Was ist passiert? / Was hast du?
–– Danke, besser / 
nicht mehr so schlecht. –– Mir geht’s nicht (sehr) gut.
–– Ich habe Kopfweh. / Mir ist schlecht.

• Sie sehen heute besser aus. Tut Ihnen der Zahn • Gute Besserung!
noch weh?
–– Ja, immer noch. / Es geht schon (etwas)
besser, danke.

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Small Talk führen


• Bitte erzählen Sie mir von … • Was finden Sie in Österreich interessant?
• Wie gefällt Ihnen …

Einladungen aussprechen und darauf reagieren


• Darf ich Sie (auf einen Kaffee) einladen? • Setz dich! / Setzen Sie sich!
• Bleiben Sie noch zum Abendessen? • Nehmen Sie bitte Platz!
–– Ja, gerne. / Sehr nett, danke, aber … • Komm rein! / Kommen Sie bitte herein!
Bleiben Sie noch ein bisschen.
–– Ich habe leider keine Zeit (mehr).
Kommen Sie mal zum Essen!

Verabredungen treffen und darauf reagieren


• Geht es (bei dir) morgen? • Wann können wir uns denn wieder einmal
sehen?
• Treffen wir uns morgen um sechs?
• Wollen wir für morgen etwas ausmachen?
–– Ja, das passt mir gut.
–– Nein, leider geht es morgen nicht.

Komplimente aussprechen und darauf reagieren


• Sie sprechen sehr gut Deutsch. • Das haben Sie (sehr) gut gemacht.
Das Essen hat (sehr) gut geschmeckt.
–– Danke. Ich hoffe, es wird noch besser.
–– Das freut mich. / Wirklich?
• Das Kleid sieht toll aus.
–– Das ist sehr nett / freundlich von Ihnen.

Sich entschuldigen und auf Entschuldigungen reagieren


• Entschuldigung! Das wollte ich nicht. • (Es) tut mir (schrecklich / sehr) leid.
Das ist nicht so schlimm. / 
Das macht nichts.

Missverständnisse klären

• Das haben Sie falsch verstanden. • Das ist sicherlich ein Missverständnis.
• Ich meine das anders. • Ich möchte erklären, was passiert ist.
• Ich möchte sagen, …

Verständnis ausdrücken
• Das macht nichts. • Ich kann Sie gut verstehen.
• Das ist nicht so schlimm.

Zu bestimmten Anlässen gratulieren


• Herzlichen Glückwunsch! / Herzliche • Ich möchte dir herzlich zum Geburtstag
­Glück­wünsche! ­gratulieren.

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Gute Wünsche aussprechen und darauf reagieren


• Schöne Feiertage! • Gesundheit!
• Frohe Weihnachten! • Guten Appetit.
• Ein gutes / frohes neues Jahr! • Alles Gute (zum Geburtstag)! / 
Viel Glück! / Spaß!
• Schönes Wochenende. / Schönen
Tag / Abend! / Schöne Zeit! –– Danke. / Das wünsche ich dir auch.
• Gute Besserung!

Sich bei jemandem bedanken und auf Dank reagieren


• Besten Dank. • Vielen Dank für die Hilfe.
• Das ist sehr nett von Ihnen. • Brief:
–– Das mache ich gern. • Ich bin Ihnen (für diesen Tipp) sehr dankbar.

Handlungsregulierung

Eine Bitte ausdrücken und auf Bitten reagieren


• Kannst du mich bitte abholen? • Ich wollte Sie etwas fragen: Kann ich mit Ihnen
in die Stadt fahren?
• Gib mir bitte den Zucker.
• Können Sie mir das vielleicht erklären?
• Können Sie mir bitte Feuer geben?
–– Ja, natürlich. / Natürlich.
–– Ja, bitte. / Bitte sehr.
• Kannst du mir bitte helfen?
• Können Sie mir diesen Schein wechseln?
–– Na klar. / Gerne. / Sicher. / Ja.
–– Ja. Ich schaue mal nach.
–– Tut mir leid. / Nein, das geht nicht. / 
–– Leider nicht. / Nein, tut mir leid. Ich habe
Ich muss leider …
leider kein Geld dabei.

Etwas bestätigen und um Bestätigung bitten


• Stimmt das? • Doch, er ist bei Rot gefahren!
• Ist das so richtig? • Können Sie mir das bitte schriftlich geben?
–– Stimmt / Natürlich. / Sicher. / Ja, das hat sie
gesagt / Sie haben recht. / Genau (so).

Hilfe anbieten und Hilfe annehmen oder ablehnen


• Wollen wir das zusammen machen? • Soll ich das nehmen?
• Darf ich Ihnen helfen? • Lass mich das machen.
• Soll ich dir helfen? • Ich möchte dir gerne helfen.
–– Ja, Sie können uns helfen. / Ja danke, das • Kann ich noch etwas für Sie tun?
ist sehr nett.
• Was kann ich für dich tun?
–– (Nein) Danke, es geht schon.
• Das mache ich gern für dich!

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Etwas bestellen und auf eine Bestellung reagieren


• Ich möchte bitte etwas bestellen. • Haben Sie vielleicht die Telefonnummer von
Bringen Sie mir bitte die Karte. Frau Fontane?
• Können Sie mir bitte einen Platz im Zug nach –– Bitte sehr. / Sofort.
Salzburg reservieren?
• Ich möchte / hätte gerne ein Kilo Bananen.

Um Rat bitten, eine Empfehlung oder Warnung aussprechen


• Was kannst du mir empfehlen? /  • Was würdest du machen? / Was soll ich
Hast du einen Tipp für mich? machen?
• Nimm doch den Fisch. Der ist hier sehr gut. –– Besser, du fährst heute schon.
• Pass auf!

Um Erlaubnis bitten, eine Genehmigung aussprechen oder verweigern


• Darf ich mich setzen? • Darf man hier rauchen?
–– Ja, natürlich. / Bitte / gerne / sicher! /  –– Nein, leider nicht.
Bitte sehr! / Ja, sicher!
• Kann ich reinkommen?
• Entschuldigung. Ist hier noch frei? / Ist der
–– Das geht leider nicht mehr.
Platz / dieser Stuhl noch frei?
Wir haben schon geschlossen.
–– Ja, bitte.
–– Tut mir leid, der Platz ist reserviert.

Vorschläge machen und darauf reagieren


• Darf ich etwas vorschlagen? • Was denken Sie, machen wir das so?
–– Ja, bitte. –– Okay, das machen wir. / Super, das ist eine
sehr gute Idee.
• Geh doch in die Werkstatt in der Bahnhof­
straße. –– Ach nein, ich habe keine Lust. / 
Das ist keine gute Idee.
• Das können wir später machen.
–– Ich bin dafür / dagegen.
• Ich habe da einen Vorschlag.
• Wenn du dort bist, frag noch einmal.

Informationsaustausch

Etwas benennen und um Definitionen bitten


• Ein paar Studenten kommen aus Russland. • Wer kann das Wort erklären?
• Das neue Lehrbuch heißt… • Wie nennst du das?
• Er ist ein bekannter Sänger. • Was braucht man zum Schreiben?
• Von Beruf ist sie Ärztin. • Was ist der Unterschied zwischen „gehen“ und
„laufen“?
• Was ist das deutsche Wort für „…“?
–– Auf Deutsch sagt man dazu „Blume“.

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Jemanden zum Beschreiben auffordern und etwas beschreiben


• Was sagte er? • Können Sie dazu etwas sagen?
• Was hat sie erzählt? • Können Sie das näher beschreiben?
• Erzähl doch! / Erzählen Sie doch! • Was weißt du darüber?
• In meinem Buch steht, dieses Hotel ist billig. • Kannst du das beschreiben?

Um Erklärung bitten und etwas erklären


• Wie schaltet man den Computer ein?
–– Du musst hier drücken, dann startet er.

Nach Ereignissen fragen und Vergangenes berichten


• Was ist passiert? • Die Kinder sind von der Schule nach Hause
gekommen. Ich habe ihnen etwas zu essen
• Hast du alles erledigt?
gemacht und dann …

Etwas ankündigen und nach Plänen fragen


• Was willst du nach der Prüfung machen?
–– Das weiß ich noch nicht.
–– Vielleicht fahre ich zu meinem Bruder.

Nachfragen
• Das Treffen ist nicht bei Herrn Huber? • Wollen Sie damit sagen, dass …?
• Haben Sie gesagt, am Montag? • Wie hast du das gemeint?

Nach dem Zweck fragen und den Zweck angeben


• Wie funktioniert das? • Das brauche ich zum Kochen / für meine Arbeit.
• Was machst du damit? • Dieses Mittel hilft gegen Kopfschmerzen.
• Wozu / Wofür braucht man das?

Wissen oder Nichtwissen ausdrücken


• Bist du (dir) sicher? • Weißt du das genau?
• Ich bin (nicht) sicher. –– Ja, er kommt bestimmt.
• Wahrscheinlich hat sie es vergessen.

Strategien

Redeorganisation

Eine Äußerung einleiten


• Entschuldigung. Haben Sie einen Moment Zeit? • Herr Zacharias, sagen Sie bitte:
Wo finde ich …?
• Hallo Jan! Na, wie war‘s am Wochenende / 
gestern Abend? • Ich habe eine Frage.
• Was kann ich für Sie tun? • Brauchen Sie Hilfe?

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Eine Äußerung abschließen


• Entschuldigung, ich muss jetzt weg. Am Telefon:
• Danke. Das war sehr interessant. • Ich muss jetzt Schluss machen.
• Danke für Ihre Hilfe / für das Gespräch.
• Ich denke, das ist alles.

Um das Wort bitten


• Einen Moment, ich möchte etwas sagen. • Bitte, dürfte ich (dazu) noch etwas sagen?
• Lass mich das nur noch zu Ende sagen.

Zuhören signalisieren
• Ach so. • Klar.
• Wirklich? • Ich weiß.
• Ah ja. • Genau.
• Na und? • Eben.
• Wie bitte? • Unglaublich!
• Sicher. • Das kann / darf doch nicht wahr sein!
• Natürlich.

Zum Sprechen auffordern


• Möchtest du etwas sagen? • Was meinst du?
• Sag doch auch etwas! • Was würden Sie (dazu) sagen?
• Und Sie, Herr Kurz? • Lasst doch Martin auch einmal was sagen!
• Sprechen Sie bitte weiter.
• Und? Wie ging’s dann weiter?

Gemeinsames Wissen ausdrücken


• Treffen wir uns wieder in dem Café?
–– Nein, morgen kann ich nicht. Da habe ich
doch Geburtstag.

Beispiele geben / etwas verdeutlichen


• Ich muss den ganzen Haushalt machen: • Wir machen viele Sachen zusammen:
waschen, bügeln, kochen etc. Wir gehen zum Beispiel ins Kino, spazieren
oder Fußball spielen.
• Wir, also meine Tochter und ich, laden Sie
herzlich ein.

Das Thema wechseln


• Was ich noch sagen wollte: … • Ach, zum Thema Computer: Meiner ist kaputt.
• Übrigens, da fällt mir noch etwas ein.

Etwas hervorheben
• Ich fahre immer mit dem Zug. • Ich möchte deutlich sagen, dass ich hier sehr
zufrieden bin.
• Wir haben sehr, sehr wenig Zeit.

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Vermeidung

Details vermeiden
• Wo liegt das denn? • Wie viele Eltern waren gestern da?
–– Ungefähr 50 Kilometer vor Istanbul. –– Hm, vielleicht 20 oder so.

Ausrede
• Kommst du mit ins Kino?
–– Ich kann leider nicht. –– Nein, heute geht das nicht, ich muss
­morgen so früh aufstehen.
–– Ach, eigentlich bin ich ziemlich müde.
–– Vielleicht ein anderes Mal.
–– Lieber nicht, ich muss noch lernen.

Höflichkeit
• Darf ich Sie etwas fragen? • Ich würde Sie gern etwas fragen.
• Das ist sehr freundlich. Danke. • Könnten Sie bitte etwas leiser sein?

Abschwächung
• Das Bild gefällt mir nicht so gut. • Kannst du das genau erklären?
• Wie findest du den Film? –– Also, so genau weiß ich das auch nicht.
–– Eigentlich ganz gut.

Verständnissicherung

Verständnishilfen anbieten

Die Sprache vereinfachen


• Parkplatz, da kann man das Auto parken. • … oder einfacher gesagt: …
• Kein Zutritt. Also, das heißt: Man darf da nicht • …, das heißt: …
hinein.

Etwas wiederholen
• Dreimal, verstehen Sie, dreimal musste ich • Also noch einmal: Wir sollten das Problem
anrufen. ernster nehmen.

Wörter oder Begriffe umschreiben


• Ein Bezirksamt? Das ist wie ein Rathaus. •
Dort muss man sich anmelden. Da bekommt
man auch einen Personalausweis.

Rückfragen zur Verständniskontrolle


• Haben Sie das verstanden? • Verstehst du, was ich meine?
• Ist alles klar? • Noch eine Frage?

Ein Wort buchstabieren


• Mein Name ist Kuntz, ich buchstabiere: • „Stadt“ wird am Ende mit „dt“ geschrieben.
K-U-N-T-Z.

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Um Verständnishilfen bitten

Signalisieren, dass man etwas nicht verstanden hat


• Das habe ich leider nicht (ganz) verstanden. • Entschuldigung, wie bitte?
• Tut mir leid, ich kann Sie sehr schlecht • Hier hinten versteht man sehr schlecht / 
­verstehen. (überhaupt) nichts.
• Wie war noch mal Ihr Name?

Um Wiederholung bitten
• Noch einmal bitte. • Verzeihen Sie bitte, ich habe nicht zugehört.
Was haben Sie gesagt?
• Bitte wiederholen Sie den Satz noch einmal.
• Entschuldigung, was hast du gesagt?
• Entschuldigung, ich habe das Wort nicht
Mit welchem Zug kommt Beate?
verstanden.

Rückfragen zur Verständnissicherung


• Entschuldigung, habe ich das richtig verstan- • Sagten Sie heute Morgen oder heute Abend?
den?
• Habe ich richtig verstanden?
• Hast du gesagt, dass er um neun Uhr kommt?
• Entschuldigung, Sie meinen also, …
• Sie wollen also sagen, dass …

Um Erläuterung bitten
• Entschuldigung, was ist …? • Entschuldigung, was meinen Sie mit …
• Ich kenne das Wort nicht. • Könnten Sie mir erklären, was das ist?

Jemanden bitten, ein Wort zu buchstabieren


• Können Sie das Wort bitte buchstabieren? • Schreibt man das mit „e“ oder „ä“?

Jemanden bitten, etwas aufzuschreiben


• Könnten / Würden Sie mir das Wort bitte
aufschreiben?

Jemanden bitten, langsamer zu sprechen


• Bitte sprechen Sie etwas langsamer. • Können Sie bitte etwas langsamer sprechen.

Hilfestellung beim Formulieren


• Möchtest du sagen …? • Meinen Sie vielleicht…?
• Meinst du …? • Soll das heißen, dass …

Kompensation

Wörter und Begriffe umschreiben


• Das ist etwas für das Auto. • Wie heißt das? Es ist rot und man isst es im
Salat.

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Synonyme oder ähnliche Begriffe


• Ich meine etwas Ähnliches wie … • Ich meine die Leute, die im Büro arbeiten.

Selbstkorrektur
• Ich fahre zu Wien – nein, nach Wien. • Nein, das war nicht ganz richtig. Ich meine …
• Entschuldigung, noch einmal: … • Ich wollte sagen, …

Ausdrücken, dass man ein Wort nicht kennt oder es vergessen hat
• Wie sagt man das auf Deutsch? • Entschuldigung, ich weiß das Wort nicht auf
Deutsch.
• Mir fällt das Wort jetzt nicht ein.

Nachfragen, ob man (trotz fehlerhaftem Deutsch) verstanden wurde


• Verstehen Sie mich? • Haben Sie verstanden, was ich sagen wollte?

Grammatik

Verb

Tempus

Präsens – alle Verben, Modalverben

Perfekt – alle Verben, Modalverben

Präteritum

Passiv: alle Verben, Modalverben

Präteritum

Aktiv: haben, kommen, sagen, sein, Modal­ Es gab kein Brot mehr.
verben und gebräuchlichste Verben Er konnte noch kein Deutsch.

Plusquamperfekt

Passiv: alle Verben Wir hatten gerade gegessen, als er kam.

Futur I

Versprechen Ich werde dich bestimmt besuchen.

Vorhersage Es wird regnen.

Vermutung Er wird schon noch kommen.

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Modus

Indikativ – alle Verben

Konjunktiv II

haben Ich hätte gerne ein Brot, bitte.

sein Ich wäre jetzt gern zu Hause!

sollen Du solltest mehr schlafen.

können Wir könnten uns doch heute Abend treffen.

würd- Ich würde gern etwas trinken.

Passiv (Präsens, Präteritum, Perfekt) Hier wird ein Stadion gebaut.

Passiv mit Modalverb Ich weiß, dass das noch gemacht werden
muss.

Verbvalenz

Verb + Akkusativ Ich habe ihn nicht gesehen.

Verb + Dativ Wir helfen dir gern.

Verb + Dativ / Akkusativ Er hat seiner Frau einen Blumenstrauß


geschenkt.

Wortbildung

Vorsilben
heraus, raus herausnehmen, rausnehmen
herein, rein hereinkommen, reinkommen
herunter, runter herunterfallen, runterfallen
herauf, rauf heraufkommen, raufkommen
hin hinfahren
hinauf, rauf hinaufgehen, raufgehen
hinaus, raus hinausgehen, rausgehen
hinüber, rüber hinübergehen, rübergehen
hinunter, runter hinuntergehen, runtergehen
mit mitarbeiten
vorbei vorbeigehen
weg weggehen
weiter weitergehen
zurück zurückkommen
zusammen zusammenarbeiten

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2 Nomen

2.1 Genus

maskulin / feminin / neutrum der Apfel / die Sonne / das Kind

2.2 Numerus

Singular / Plural Drei Fahrkarten nach Wien Hütteldorf und eine


Fahrkarte nach Wien Meidling bitte.

2.3 Kasus

Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv der Mann


den Mann
dem Mann
des Mannes

Genitiv bei Eigennamen im Singular Alis Freunde kommen heute Nachmittag.


Heinz’ Auto ist in der Werkstatt.

n-Deklination Hast du die Rede des Präsidenten gehört?

2.4 Wortbildung

Komposita – gleiches Grundwort Sonnenbrille, Lesebrille


Eintrittskarte, Fahrkarte

Komposita – gleiches Bestimmungswort Arztpraxis, Arzttermin


Arbeitsstelle, Arbeitserlaubnis

Nominalisierung Der Bewohner, der Ausländer


das Rennen

Partizipien Reisende, Teilnehmende

Feminine Formen Nachbarin, Kollegin, Kundin, Leiterin

Nachsilbe: -chen das Tischchen, das Lämpchen

3  Artikelwörter / Pronomen

3.1 Artikel

Definitartikel

der / die / das / die Hast du denselben Lehrer wie letztes Jahr?


dieser / diese / dieses / diese
derselbe / dieselbe / dasselbe / dieselben

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jeder / jede / jedes / alle Sie steht jeden Morgen um 7 Uhr auf.

Indefinitartikel

ein / eine / ein

wenige Er hat mit wenigen Worten alles gesagt.

ein paar Kaufst du bitte noch ein paar Flaschen Saft?

einige / manche Einige / Manche Schüler haben das nicht


verstanden.

Interrogativartikel – welch- Welche DVD meint sie?


Possessiv – alle Alle Kursteilnehmer machen mit.
Negativ – kein Sie ist kein Kind mehr.

3.2 Pronomen

Personalpronomen (Nom. / Akk. / Dativ) Ich gehe jetzt.


Ich liebe dich / ihn / sie.
Ich danke Ihnen sehr.
Gib es mir bitte.

Indefinitpronomen

irgendwer Hat irgendwer für mich angerufen?


man Kann man hier Fahrkarten kaufen?

Reziprokpronomen

sich Sie lieben sich sehr.


uns Wir sehen uns morgen.

Präpositionalpronomen

da(r)- Vielen Dank für Ihren Brief. Ich habe mich sehr
darüber gefreut.

niemand Hier ist niemand.


etwas Möchten Sie etwas trinken?
nichts Ich esse jetzt nichts.
mehr Möchten Sie noch mehr?
alles Er versteht alles.

4 Adjektiv

4.1 attributiv

nach definitem Artikel im Nomina- der neue Arbeitsplatz / die neue Stelle / 


tiv / Akkusativ / Dativ das neue Haus

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nach indefinitem Artikel im ein neuer Arbeitsplatz / eine neue Stelle / 


­Nominativ / Akkusativ / Dativ ein neues Haus

nach Nullartikel im Nominativ /  Ich esse gerne frischen Fisch.


Akkusativ / Dativ

4.2 prädikativ Das Haus ist modern.

4.3 adverbial Ich lese gern.

4.4 Komparation Er ist jünger als ich.


Nein, ich bin älter.

gern / lieber / am liebsten Ich höre gern Musik. Ich trinke lieber Tee.
viel / mehr / am meisten Peter hat von uns allen am meisten gegessen.
gut / besser / am besten Ich verstehe jetzt besser Deutsch als vor drei
Monaten.

Ordinalzahlen:

der erste / der zweite …der zwanzigste Er war der erste Patient im Wartezimmer.
Er war der Erste.

4.5 Wortbildung

Vorsilbe: -un unwichtig.


Nachsilbe: -los, -bar, -chen, -wert arbeitslos / machbar / lesenswert
Komposita hellblau

4 Präposition

4.1 temporal

ab Ab Montag ist das Büro wieder geöffnet.

an + Dativ am Morgen / am Dienstag

bis + Akkusativ bis nächsten Montag / bis morgen

in + Dativ im Sommer / in dieser Woche / im Februar

mit + Dativ Er hat mit 22 Jahren geheiratet.

nach + Dativ nach dem Essen

seit + Dativ seit einer Woche

um + Akkusativ um halb sieben / um 18.30 Uhr

vor + Dativ vor dem Konzert

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während + Genitiv / +Dativ Während des Essens / dem Essen sollst du nicht


lesen!

über + Akkusativ Ich habe über eine Stunde gewartet.

zwischen Zwischen Weihnachten und Neujahr ist das


Geschäft geschlossen.

zu + Dativ zum Frühstück

4.2 lokal

an + Dativ / Akkusativ Ferien am Meer / an den See fahren

auf + Dativ / Akkusativ auf dem Marktplatz / auf den Tisch stellen

aus + Dativ aus Italien

außerhalb + Genitiv Mein Hotel liegt außerhalb der Stadt.

bei + Dativ bei Familie Müller / bei Siemens

gegen + Akkusativ Sie ist mit dem Fahrrad gegen ein Auto gefahren.

hinter + Dativ / Akkusativ hinter dem Haus / hinter das Haus gehen

in + Dativ / Akkusativ im Park spielen / in die Stadt fahren

gegenüber + Dativ (nachgestellt) in dem Geschäft gegenüber

nach + Dativ nach Paris / nach Deutschland fahren

neben + Dativ / Akkusativ in der Wohnung neben mir / Du kannst dich


neben mich setzen.

unter + Dativ / Akkusativ unter dem Tisch/unter den Tisch

über + Dativ / Akkusativ über dem Tisch / über den Tisch

um + Akkusativ Gehen Sie um die Ecke. Dort ist eine Bäckerei.

um … (herum) + Akkusativ Gehen Sie bitte um das Haus (herum)!

von + Dativ von der Arbeit / vom Arzt kommen

zu + Dativ zur Schule / zu meiner Freundin gehen

zwischen + Dativ / Akkusativ zwischen Frankfurt und Stuttgart

4.3 modal

aus + Dativ aus Plastik


für + Akkusativ für meinen Freund / für dich
mit + Dativ mit dem Auto
ohne + Akkusativ ohne Hilfe / ohne dich
wie + Nominativ wie sie / wie eine Mutter

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4.4 Weitere Präpositionen

nach Alles läuft nach Plan.

wegen + Dativ / + Genitiv Wegen dir haben wir den Zug verpasst.
Er kommt nicht, wegen des schlechten Wetters.

zum Zum Lesen brauche ich eine Brille.

5 Satz

5.1 Satzklammer Der Unterricht fängt um 9 Uhr an.


Ich will meine Tante besuchen.
Ich habe schon gegessen.

5.2 Negation

kein Wir haben jetzt keine Zeit.


nicht Leider verstehe ich dich nicht.

5.3 Fragesatz

Entscheidungsfrage Kaufst du heute ein?


Ergänzungsfrage Wo ist Peter?

5.4 Hauptsatz + Hauptsatz

deshalb, darum, deswegen Peter muss lernen, deshalb / darum / deswegen


kommt er heute nicht mit.

trotzdem Das Wasser im See ist kalt, trotzdem geht er


jeden Morgen schwimmen.

5.5 Hauptsatz + Nebensatz

ob Weißt du, ob Ali noch kommt?

wo / wohin Weißt du, wo Ali ist oder wohin er gegangen ist?

da Da es kalt war, bin ich sofort nach Hause


gegangen.

als Als ich ein Kind war, lebten wir auf dem Land.

nachdem Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir noch


weg.

bevor Ruf bitte an, bevor du kommst.

seit(dem) Seitdem ich verheiratet bin, lebe ich in Berlin.

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um… zu Wir sind nach Berlin gekommen, um zu arbeiten.

damit Ich rufe sie an, damit sie auch kommt.

so … dass Es wurde so kalt, dass wir nach Hause mussten.

obwohl Ich muss ihn besuchen, obwohl ich wenig Zeit


habe.

wenn Kommen Sie uns doch besuchen, wenn Sie Zeit


haben!

wie Ich weiß nicht, wie das funktioniert.

(an)statt Komm doch mit uns an den See, (an)statt den


ganzen Tag zu lernen.

Relativsatz

der / die / das Wer ist die Frau, die dort rechts steht?


Wie heißt das Restaurant, in dem ihr gestern
wart?

der / die / das + Präposition Das ist der Moment, auf den ich gewartet habe.

wo In Ankara, wo ich geboren bin, habe ich nur vier


Jahre gelebt.

was Das ist alles, was ich weiß.

5.6 Infinitivsatz

zu + Infinitiv Hast du Lust, mit mir einkaufen zu gehen?

(nicht) brauchen zu Diese Übung brauchen Sie nicht zu machen!

5.7 Doppelkonjunktionen

entweder … oder Er kommt entweder am Sonntag oder am


Samstag.

weder … noch Ich trinke weder Kaffee noch schwarzen Tee.

sowohl … als auch Ich trinke sowohl Kaffee als auch Tee sehr gern.

nicht nur … sondern auch Wir können nicht nur Tee anbieten, sondern wir
haben auch andere Getränke.

je … desto Je mehr du übst, desto besser wird dein Deutsch.

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Anhang
5W. O2 R T S C H A T Z L I S T E

5.2
5.4 Wortschatzliste 1
Die Liste der relevanten Lexik im Deutsch-Test für Österreich basiert auf der für Deutschland erstellten
Wortschatzliste des Deutsch-Test für Zuwanderer. Diese wurde auf der Basis der bestehenden Liste für
das Zertifikat Deutsch von einer Expertengruppe erarbeitet. Dabei wurde ein Abgleich mit Lehrwerken
sowie mit einem Frequenzwörterbuch vorgenommen; die Verwendungsbeispiele für den Wortschatz
wurden aktualisiert und der Sprachverwendung der Zielgruppe angepasst.

Die vorliegende Liste wurde von österreichischen Fachleuten für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
erstellt. Oberstes Ziel war, alle Einträge auf die Verwendung der österreichischen Standardsprache hin
zu überprüfen. Zudem wurden die Beispiele an den österreichischen Kontext angepasst.

In einzelnen Texten des Deutsch-Test für Österreich kann der Wortschatz über den hier vorgegebenen
hinausgehen. Alle lösungsrelevanten Textteile sowie die Testitems werden jedoch mit der Lexikliste
abgeglichen.

Abkürzungen
Die folgenden Abkürzungen sollten die Teilnehmenden im Kurs lernen und in der Prüfung verstehen
können.

das Abo, -s = das Abonnement, -s

ca. = circa / zirka

bzw. = beziehungsweise

d. h. = das heißt

das EG, OG, UG = das Erdgeschoss, das Obergeschoss,


das Untergeschoss

etc. = et cetera

das KFZ, -s = das Kraftfahrzeug, -e

der LKW, -s = der Lastkraftwagen, -

der PC, -s = der Personalcomputer

der PKW, -s = der Personenkraftwagen, -

usw. = und so weiter

vgl. = vergleiche

z. B. = zum Beispiel

1
Vgl. Michaela Perlmann-Balme, Sibylle Plassmann, Beate Zeidler: Deutsch-Test für Zuwanderer A2-B1. Prüfungsziele und
Testbeschreibung. Berlin 2009, S. 101–178.

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Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

Anweisungen im Deutsch-Test für Österreich


Die folgenden Wörter kommen in der Anweisungssprache der Prüfung vor und sollten von den
­Teil­nehmenden im Kurs gelernt werden.

die Aufgabe, -n Zu jedem Text gibt es eine Aufgabe.

der Abschnitt, -e Lesen Sie bitte den zweiten Abschnitt.

die Ansage, -n Sie hören jetzt Ansagen aus dem Radio.

der Antwortbogen, ¨- Kreuzen Sie bitte auf dem Antwortbogen an.

die Anzeige, -n Lesen Sie die Anzeigen.

die Aussage, -n Welche Aussage ist richtig?

ergänzen, ergänzt, ergänzte, hat ergänzt Ergänzen Sie bitte die fehlenden Angaben.

lösen, löst, löste, hat gelöst Lösen Sie die folgenden Aufgaben.

die Lösung, -en Schreiben Sie Ihre Lösungen auf den Antwort­
bogen.

markieren, markiert, markierte, hat markiert Markieren Sie Antwort a, b oder c.

die Meldung, -en Lesen Sie die Meldungen und Mitteilungen.

die Mitteilung, -en Lesen Sie die Mitteilungen.

passen, passt, passte, hat gepasst Welche Wörter passen hier?

der Punkt, -e Schreiben Sie über folgende Punkte.

Zahlen, Daten

1 = eins   18 = achtzehn

2 = zwei   19 = neunzehn

3 = drei   20 = zwanzig

4 = vier   21 = einundzwanzig

5 = fünf   30 = dreißig

6 = sechs   40 = vierzig

7 = sieben   50 = fünfzig

8 = acht   60 = sechzig

9 = neun   70 = siebzig

10 = zehn   80 = achtzig

11 = elf   90 = neunzig

12 = zwölf 100 = (ein)hundert

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
71
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

13 = dreizehn 101 = hunderteins

14 = vierzehn 200 = zweihundert

15 = fünfzehn 1.000 = (ein)tausend

16 = sechzehn 1.000.000 = eine Million, -en

17 = siebzehn 1.000.000.000 = eine Milliarde, -n

das / der / die erste erstens einmal

zweite zweitens zweimal

dritte drittens dreimal

vierte viertens viermal

usw. usw. usw.

Bruchzahlen, Brüche

1⁄2 = ein halb; halb … (siehe Uhrzeit)

1⁄3 = ein Drittel

1⁄4 = ein Viertel; Viertel … (siehe Uhrzeit)

usw.

Datum

1999 = neunzehnhundertneunundneunzig

2004 = zweitausendvier

heute ist der 1. März =  heute ist der erste März / der erste Dritte

Wien, 12. April 2002 =  Wien, zwölfter Vierter zweitausendzwei

Uhrzeit

a) 00.03 Uhr = null Uhr drei

07.15 Uhr = sieben Uhr fünfzehn

13.17 Uhr = dreizehn Uhr siebzehn

24.00 Uhr = vierundzwanzig Uhr

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
72
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

b) ein Uhr

fünf Minuten vor / nach eins (ein Uhr)

Viertel vor zwei (Uhr) = drei Viertel zwei

Viertel nach zwei (Uhr) = Viertel drei

halb drei

Zeitangaben

die Sekunde, -n der Monat, -e

die Minute, -n das Jahr, -e

die Stunde, -n das Jahrzehnt, -e

der Tag, -e das Jahrhundert, -e

die Woche, -n das Jahrtausend

Wochentage

der Wochentag, -e wochentags, werktags

der Sonntag sonntags

der Montag montags

der Dienstag dienstags

der Mittwoch mittwochs

der Donnerstag donnerstags

der Freitag freitags

der Samstag samstags

das Wochenende am Wochenende

Tageszeiten

der Tag, -e täglich tagsüber

der Morgen morgens

der Vormittag,-e vormittags

der Mittag mittags

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
73
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Nachmittag, -e nachmittags

der Abend, -e abends

die Nacht, “-e nachts

Monatsnamen

der Januar / Jänner der Juli

der Februar der August

der März der September

der April der Oktober

der Mai der November

der Juni der Dezember

Jahreszeiten

der Frühling / das Frühjahr der Herbst

der Sommer der Winter

Feiertage

Neujahr

Ostern

Weihnachten

Silvester

Währungen

1 Euro 100 Cent

2 Euro

Maße und Gewichte

ein Meter =  1 m

ein Zentimeter =  1 cm

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
74
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

ein Meter fünfzehn =  1,15 m

zweihundert Kilometer =  200 km

ein Quadratmeter =  1 m²

ein Grad unter Null / minus ein Grad =  –1 °C

vier Grad über Null / plus vier Grad =  (+) 4 °C

ein Prozent =  1 %

ein Liter =  1 l

ein Gramm =  1 g

ein Kilo(gramm) =  1 kg

ein Deka(gramm) =  10 Gramm (10 Deka = 100 Gramm)

Länder, Kontinente, Nationalitäten, Sprachen

Österreich

der Österreicher / – / die Österreicherin / -nen

Deutschland

der / die Deutsche, -n

deutsch

Deutsch

Europa

der Europäer, - / die Europäerin, -nen

europäisch

Bildungseinrichtungen

die Volksschule / Hauptschule / Neue Mittelschule / Berufsschule

das Gymnasium / die AHS (Allgemeinbildende Höhere Schule) / die HTL (Höhere Technische ­Lehr­anstalt)

die (Fach-)Hochschule, die Universität

die Volkshochschule

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
75
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

Wortschatzliste Deutsch-Test für Österreich

A abfliegen, fliegt ab, In Frankfurt sind wir


flog ab, ist schon mit einer Stunde
ab 1 Die Fahrt kostet ab abgeflogen Verspätung abgeflogen.
Hamburg 200,00 €.
(das) Abgas, -e Abgase aus Industrie und
2 Ab nächster Woche bleibt (nur im Plural) Haushalten verschmutzen
unser Geschäft samstags die Luft.
geschlossen.
abgeben, gibt ab, 1 Ich soll dieses Päckchen
3 Mein Bruder besucht uns gab ab, hat bei Herrn Müller abgeben.
ab und zu. abgegeben
2 Mäntel und Schirme bitte
abbiegen, biegt ab, An der nächsten Kreuzung an der Garderobe abgeben.
bog ab, ist müssen Sie links abbiegen.
abgebogen abhängen, Vielleicht bleiben wir ein
hängt ab, hing ab, paar Tage länger, das
die Abbildung, -en Hier in der Abbildung hat abgehangen hängt vom Wetter ab.
sehen Sie, wie man das
Gerät einschaltet. abhängig Gregor ist finanziell von
seinen Eltern abhängig.
aber 1 Heute kann ich nicht, aber
morgen ganz bestimmt. abheben, hebt ab, Für die Reise habe ich
hob ab, hat 500,– € von meinem
2 Es lag sehr viel Schnee, abgehoben Konto abgehoben.
aber Enzo ist trotzdem mit
dem Motorrad gefahren. abholen, holt ab, 1 Wann kann ich die Sachen
holte ab, hat bei dir abholen?
3 Wir haben nur eine kleine abgeholt
Wohnung, sind aber damit 2 Meine Freundin hat mich
zufrieden. am Bahnhof abgeholt.

4 Es war sehr schön. Jetzt das Abitur Meine Tochter hat gerade
muss ich aber gehen. Abitur gemacht.

5 Ich würde gerne kommen, das Ablaufdatum Dieses Medikament


aber es geht leider nicht. dürfen Sie nach dem
Ablaufdatum nicht mehr
6 Darf ich dich zu einem nehmen.
Kaffee einladen? – Aber ja,
sehr gern. ablehnen, lehnt ab, 1 Wir müssen Ihren Antrag
lehnte ab, hat ablehnen.
7 Du spielst aber gut Klavier. abgelehnt
2 Es tut mir leid, Ihr Antrag ist
8 Sie laden mich ein. Das ist abgelehnt.
aber nett von Ihnen.
abmachen, macht Wir hatten doch abge-
abfahren, fährt ab, Unser Zug ist pünktlich ab, machte ab, hat macht, dass du die
fuhr ab, ist abgefahren. abgemacht Theaterkarten besorgst.
abgefahren
(jemanden / sich) Olga hat ihre Tochter vom
die Abfahrt, -en 1 Die Abfahrt ist um abmelden, meldet Kurs abgemeldet.
15.30 Uhr. ab, meldete ab, hat
2 Vor der Abfahrt rufe ich abgemeldet
dich noch mal an. abnehmen, 1 Morgen können wir den
der Abfall, -¨e Werfen Sie den Bioabfall nimmt ab, nahm ab, Verband abnehmen.
in die grüne Tonne. hat abgenommen
2 Ich habe zehn Kilo
ab­genommen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
76
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

3 Die Zahl der Kursteil­ ach 1 Sie sind krank? Ach, das
nehmer hat stark tut mir aber Leid.
ab­genommen.
2 Ach so! Jetzt verstehe ich,
abonnieren, Diese Zeitschrift würde was Sie meinen.
abonniert, ich gerne abonnieren.
3 Ach ja, das hatte ich
abonnierte,
vergessen. Heute gehen
hat abonniert
wir ja ins Kino.
das Abonnement Ich habe das Abonnement
4 Ich habe Angst, ich schaffe
gekündigt.
es nicht. – Ach was! Das
abschließen, 1 Hast du die Tür ab- wird schon klappen.
schließt ab, geschlossen?
achten, achtet, Achten Sie bitte darauf,
schloss ab, hat
2 Ich schließe dieses Jahr achtete, hat dass abends immer alle
abgeschlossen
meine Ausbildung ab. geachtet Fenster geschlossen sind.
3 Sie sollten eine Unfall­ die Achtung Achtung, Lebensgefahr!
versicherung abschließen.
die Adresse, -n Hast du schon meine
der Abschluss, Ein guter Schulabschluss neue Adresse?
-¨-e ist sehr wichtig.
die Agentur, -en Ich habe einen Brief von
der Absender, - 1 Schicken Sie das Päckchen der Agentur für Arbeit
an den Absender zurück. bekommen.
2 Auf dem Brief fehlt der ähnlich 1 Oleg sieht seinem Bruder
Absender. sehr ähnlich.
die Absicht, -en Entschuldigen Sie bitte. 2 Emilia ist in einer ganz
Meine Tochter hat das ähnlichen Lage wie ich.
nicht mit Absicht gemacht.
aha Ich gehe bald in Rente. –
absolut 1 Was Sie da sagen, ist Aha, dann haben Sie ja
absolut falsch. viel Zeit für Ihre Hobbys.
2 Ich habe absolutes Ver- die Ahnung Ich hatte keine Ahnung,
trauen zu dir. dass du heute Geburtstag
3 Ich weiß absolut nicht, was hast.
Sie meinen. die Aktion, -en Die Regierung plant eine
abstimmen, stimmt Lasst uns über diesen Aktion gegen das
ab, stimmte ab, hat Punkt abstimmen. ­Rauchen.
abgestimmt aktiv 1 Ich bin sehr aktiv und
die Abteilung, -en Meine Freundin arbeitet in mache viel Sport.
der Abteilung von Frau 2 Frau Meier ist im Betriebs-
Kaufmann. rat sehr aktiv.
abtrocknen, 1 Wo kann ich mir die Hände die Aktivität, -en In den Ferien bietet die
trocknet ab, abtrocknen? Stadt für Kinder verschie-
trocknete ab, hat dene Freizeitaktivitäten.
2 Du wäschst das Geschirr
abgetrocknet
ab, und ich trockne ab. aktuell Umweltschutz ist ein
abwaschen, wäscht Ich muss noch das aktuelles Thema.
ab, wusch ab, hat Geschirr abwaschen. akzeptieren, Ich kann diese
abgewaschen akzeptiert, Bedingungen nicht
akzeptierte, hat akzeptieren.
akzeptiert

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
77
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Alarm, -e Bei Feueralarm dürfen als 1 Als mein Mann kam, war
Sie die Aufzüge nicht die Party schon zu Ende.
benutzen.
2 Sie können sich sowohl
der Alkohol 1 Du musst die Wunde mit persönlich als auch per
Alkohol reinigen. Internet anmelden.
2 Nein, danke! Ich trinke 3 Meine Schwester ist älter
keinen Alkohol. als ich.
all- 1 Alles Gute! 4 Es ist später, als ich dachte.
2 Sonst noch etwas? – Nein, als ob Der Chef tat so, als ob wir
danke. Das ist alles. nie darüber gesprochen
hätten.
3 Sind alle da?
also 1 Also, die Sache ist so: …
4 Alle unsere Freunde
kommen. 2 Irina hat Urlaub. Sie kann
uns also helfen.
5 Hast du alles?
3 Also wirklich, jetzt reicht es.
allein 1 Ich gehe nicht gern allein
ins Kino. alt 1 Wie alt sind Sie?
2 Soll ich Ihnen helfen? – 2 Mein Wagen ist schon sehr
Danke, ich schaffe es alt.
schon allein.
3 Maria ist eine alte Freundin
3 Es war sehr teuer. Allein von mir.
das Essen hat schon über
das Alter 1 Wir sind etwa im gleichen
50 € gekostet.
Alter.
aller- 1 Am allerbesten ist es, wenn
2 Im Alter bekomme ich eine
du dich ins Bett legst und
ausreichende Rente.
lange schläfst. Dann wirst
du schnell gesund. 3 Alter: 26 Jahre
2 Das ist das Allerbeste, was das Altenheim, In Deutschland leben viele
du machen kannst. -e alte Leute in Altenheimen.
allerdings Sie können sich noch für das Altersheim, Die Großeltern unserer
den Kurs anmelden, -e Nachbarn sind im Alters-
allerdings nur noch bis heim.
morgen.
die Ampel, -n Dort an der Ampel kannst
allgemein 1 Im Allgemeinen bin ich du über die Straße gehen.
mit meiner Arbeit sehr
das Amt, ¨-er 1 Die Ämter haben heute
zufrieden.
geschlossen.
2 Wir haben nur über
2 Wissen Sie, wo das
allgemeine Probleme
Ordnungsamt ist?
gesprochen.
sich amüsieren, Bei dem Fest haben wir
der Alltag Das ist mein Alltag:
amüsiert sich, uns sehr gut amüsiert.
Putzen, Waschen,
amüsierte sich,
Kochen.
hat sich amüsiert
das Alphabet, -e Wie viele Buchstaben hat
an 1 Am Anfang war alles sehr
das Alphabet Ihrer
schwierig.
Sprache?
2 Dann sehen wir uns also
am Dienstag.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
78
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

3 Ich warte an der Bushalte­ 2 Oliver ist anders als seine


stelle auf dich. Freunde.
4 Meine Freundin ist Lehrerin 3 Ich würde das anders
am Gymnasium. machen.
5 Am besten, Du gehst zur anerkennen, Meine Ausbildung wird
Information und fragst da. erkennt an, hier nicht anerkannt.
erkannte an, hat
analysieren, Die Wissenschaftler
anerkannt
analysiert, analysieren die Lage auf
analysierte, hat dem Arbeitsmarkt. der Anfang, -¨-e 1 Wie war der Film? – Ich
analysiert habe nur den Anfang
gesehen.
anbieten, bietet an, 1 Darf ich Ihnen etwas zu
bot an, hat trinken anbieten? 2 Am Anfang habe ich mich
angeboten hier sehr fremd gefühlt.
2 Man hat mir eine Stelle im
Ausland angeboten. 3 Mein Chef ist Anfang
fünfzig.
ander- 1 Die anderen sind schon
nach Hause gegangen. 4 Meine Mutter war von
Anfang an dagegen, dass
2 Bitte nicht alle auf einmal!
ich nach Berlin ziehe.
Einer nach dem anderen.
5 Wir machen Anfang Juli
3 Ich hätte gern ein anderes
Ferien.
Auto.
6 Meine Freundin wohnt am
4 Das andere Kleid gefällt
Anfang der Straße.
mir besser.
anfangen, fängt 1 Wann fängst du mit der
5 Natascha hat unter
an, fing an, hat Arbeit an?
­anderem Chinesisch und
angefangen
Spanisch gelernt. 2 Der Kurs fängt im August
an.
6 Da bin ich anderer Meinung
als Sie. 3 Die Vorstellung fängt um
20.00 Uhr an.
7 Über die Bezahlung
sprechen wir ein andermal. 4 Wann haben Sie angefan-
gen, Deutsch zu lernen?
andererseits Tarek will zwar studieren.
Andererseits möchte er 5 Hier fängt die Bahnhof-
aber auch gleich Geld straße an.
verdienen.
anfangs Anfangs ging alles gut.
(sich) ändern, 1 Das Wetter hat sich
anfassen, fasst an, Fassen Sie bitte die
ändert, änderte, hat geändert.
fasste an, hat Waren nicht an.
geändert
2 Ich habe meine Meinung angefasst
inzwischen geändert.
die Angabe,-n Wir brauchen von Ihnen
3 Können Sie mir diese Hose folgende Angaben: Name,
ändern? Adresse, Geburtsdatum.
4 So ist das Leben. Man kann angeben, gibt an, Bitte geben Sie Ihre
es nicht ändern. gab an, hat genaue Adresse an.
die Änderung, -en Es gibt eine Programm­ angegeben
änderung. das Angebot, -e 1 Ich habe ein paar günstige
anders 1 Anders geht das leider Wohnungsangebote
nicht. bekommen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
79
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Dieser Käse ist heute im 2 Gleich nach der Ankunft


Angebot. habe ich meine Eltern
angerufen.
angehen, geht an, 1 Warum geht das Licht nicht
ging an, ist an? ankündigen, Sie haben im Radio für
angegangen kündigt an, morgen schlechtes Wetter
2 Mein Privatleben geht Sie
kündigte an, hat angekündigt.
gar nichts an!
angekündigt
der Angehörige, -n 1 Wir dürfen nur Familien­
die Anlage, -n 1 Meine Musikanlage ist
angehörigen Auskunft
kaputt.
geben.
2 Wir haben leider keine
2 Herr Aydin ist allein. Er hat
Klimaanlage.
keine Angehörigen.
3 In der Anlage finden Sie
angenehm 1 Wir wünschen Ihnen eine
meinen Lebenslauf.
angenehme Reise.
anmachen, macht 1 Mach bitte das Licht an.
2 Welcher Termin für die
an, machte an, hat
Sitzung wäre Ihnen ange- 2 Ich habe den Fernseher
angemacht
nehm? angemacht.
die Angst 1 Du brauchst keine Angst zu (sich) anmelden, 1 Für diesen Kurs müssen
haben. Der Hund tut dir meldet an, meldete Sie sich unbedingt vorher
nichts. an, hat angemeldet, anmelden.
2 Ich habe Angst, vielleicht ist angemeldet sein
2 Sie wollen zu Frau Dr.
etwas passiert. Müller. Sind Sie ange­
ängstlich Meine Tochter ist etwas meldet?
ängstlich. Sie geht nicht die Anmeldung, 1 Wo bekomme ich die
gern allein auf die Straße. -en Formulare für die
angucken, guckt Ich bin in der Stadt An­meldung?
an, guckte an, hat spazieren gegangen und 2 Die Anmeldung ist im
angeguckt habe mir alles angeguckt. Erdgeschoss, Zimmer 55.
anhaben, hat an, Gestern hatte Julia ein annehmen, nimmt 1 Ich nehme Ihre Einladung
hatte an, hat rotes Kleid an. an, nahm an, hat gern an.
angehabt angenommen
2 Ich bin morgen nicht da.
anhalten, hält an, 1 Die Polizei hat einen Kannst du bitte ein Paket
hielt an, hat Autofahrer angehalten. für mich annehmen.
angehalten
2 Halten Sie bitte sofort an. 3 Ich nehme an, dass Sie
nach der Reise müde sind.
anklicken, klickt an, Wenn Sie die Wohnung
klickte an, hat sehen wollen, klicken Sie die Annonce, -n 1 Auf unsere Annonce in der
angeklickt auf „Fotos“. Zeitung hat sich niemand
gemeldet.
ankommen, kommt 1 Wann kommt der Zug in
an, kam an, ist Hamburg an? 2 Ich habe Ihre Annonce in
angekommen der Zeitung gelesen.
2 Es kommt darauf an,
dass Sie alle Fragen die Anrede, -n Du darfst im Brief die
beantworten. Anrede nicht vergessen.
die Ankunft 1 Die Abfahrt ist um der Anruf, -e 1 Ich warte auf einen Anruf
0.55 Uhr, die Ankunft um aus Berlin.
8.07 Uhr.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
80
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Meine Tochter bekommt der Anspruch, ¨-che Sie wohnen im Stadt­


viele Anrufe auf Ihrem zentrum. Deshalb haben
Handy. Sie keinen Anspruch auf
Fahrgeld.
anrufen, ruft an, Ich rufe Sie heute Abend
rief an, hat an. anstellen, stellt an, 1 Können Sie bitte die
angerufen stellte an, hat Heizung anstellen?
angestellt
der Anruf­ Ich habe dir eine Nach- 2 Mein Schwager ist bei einer
beantworter, -er richt auf den Anruf­ Möbelfirma angestellt.
beantworter gesprochen.
3 Da vorne ist die Kasse. Du
die Ansage, -n Achten Sie auf die musst dich anstellen.
Ansage am Bahnsteig.
der Angestellte, Björn ist Angestellter in
(sich) etwas Wir haben uns neue -n / die Angestell- einem Reisebüro.
anschaffen, schafft Möbel angeschafft. te, -n
an, schaffte an, hat
(sich) anstrengen, 1 Diese Arbeit strengt mich
angeschafft
strengt an, strengte sehr an.
anschauen, schaut Ich möchte gern deine an, hat angestrengt
2 Wenn du die Prüfung
an, schaute an, hat neue Wohnung
bestehen willst, musst du
angeschaut anschauen.
dich mehr anstrengen.
anschließen Wo kann ich den Compu-
anstrengend Ich finde diese Arbeit sehr
ter anschließen?
anstrengend.
anschließend Wir essen zu Mittag.
der Antrag, ¨-e 1 Haben Sie schon einen
Anschließend gehen wir
Antrag auf Wohngeld
spazieren.
gestellt?
der Anschluss, 1 In Mannheim haben Sie
2 Die Anträge bekommen Sie
-¨-e Anschluss nach Saar­
in Zimmer 47.
brücken
anwenden, wendet 1 Diese Salbe dreimal am
2 Ich brauche in meiner
an, wandte an, hat Tag anwenden.
Wohnung einen Telefon­
angewandt
anschluss?
anwesend Bei der Versammlung
3 Haben Sie Kabel­
waren alle Mitglieder
anschluss?
anwesend.
(sich) anschnallen, Vergiss nicht, dich anzu-
die Antwort, -en Leider habe ich keine
schnallt an, schnallen.
Antwort bekommen.
schnallte an, hat
angeschnallt antworten, 1 Jorge hat seit drei Wochen
antwortet, nicht auf meinen Brief
ansehen, sieht an, 1 Warum siehst du mich so
antwortete, geantwortet.
sah an, hat erschrocken an?
hat geantwortet
angesehen
2 Darf ich mir eure Urlaubs-
der Anwalt, -¨-e Ich werde das nicht
fotos ansehen?
bezahlen. Ich will mit einem
an sein, ist an, war In Patricks Zimmer war die Anwalt sprechen.
an, ist an gewesen ganze Nacht das Licht an.
die Anzeige, -n 1 Hier dürfen Sie nicht
ansprechen, spricht Gestern hat mich die neue parken, sonst bekommen
an, sprach an, hat Mieterin im Treppenhaus Sie eine Anzeige.
angesprochen angesprochen.
2 Ich habe alle Wohnungs­
anzeigen durchgesehen.
Aber das ist alles viel zu
teuer.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
81
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

anzeigen, zeigt Wenn Sie hier parken, zeige der Arbeitgeber, - Wer ist Ihr Arbeitgeber?
an, zeigte an, ich Sie an.
der Arbeit­ Die Arbeitnehmer wählen
hat angezeigt
nehmer, - einen Betriebsrat.
anziehen, zieht an, 1 Du musst dich wärmer
die Arbeits­ Bitte bringen Sie Ihre
zog an, hat anziehen, sonst erkältest
erlaubnis Arbeitserlaubnis mit.
angezogen du dich.
arbeitslos Viele Leute hier sind schon
2 Morgen ziehe ich mir etwas
lange arbeitslos.
Wärmeres an.
die Arbeits­ Die Arbeitslosigkeit ist
3 Zieh dich bitte an. Wir
losigkeit gesunken.
müssen gehen.
der Arbeitsplatz, In der Industrie gibt es
der Anzug, -¨e Mein Mann hat sich einen
-¨-e immer weniger Arbeits-
neuen Anzug gekauft.
plätze.
das Apartment, -s Wir haben ein Ferien­
die Arbeitsstelle, Meine Frau hat eine neue
apartment gemietet.
-n Arbeitsstelle gefunden.
der Apfel, ¨- 1 Möchtest du einen Apfel?
der Ärger 1 Ich hatte heute Ärger im
2 Ein Pfund Äpfel bitte. Büro. Ich habe mich mit
einem Kollegen gestritten.
die Apfelsine, -n Möchtest du eine Apfel-
sine? ärgerlich 1 Der Zug hat schon wieder
Verspätung. Das ist wirklich
die Apotheke, -n Ist hier in der Nähe eine
ärgerlich.
Apotheke?
(sich) ärgern, Ärgern Sie sich nicht.
der Apparat, -e 1 Können Sie den Apparat
ärgert, ärgerte,
bitte etwas leiser stellen?
hat geärgert
2 Bleiben Sie bitte am
arm 1 Bitte spenden Sie für arme
Apparat!
Kinder.
3 Wo ist mein Fotoapparat?
2 Ich hätte gerne 200 g
der Appetit 1 Ich habe heute keinen fettarmen Käse.
Appetit. Ich mag nichts
der Arm, -e Mein Freund hat sich den
essen.
Arm gebrochen.
2 Auf was hast du Appetit?
die Art, -en Okra ist eine Gemüseart.
Vielleicht auf einen Salat?
der Artikel, - 1 Ich habe einen interessan-
3 Guten Appetit!
ten Artikel gelesen.
die Aprikose, -n Schmecken dir die
2 Im Deutschen gibt es drei
­Aprikosen?
Artikel: der, die, das.
die Arbeit, -en 1 Wie gefällt dir deine Arbeit?
der Arzt, ¨-e 1 Ich muss heute zum Arzt.
2 Nach der Ausbildung hat
2 Wann warst du beim
Mohamed eine Arbeit
Zahnarzt?
gefunden.
das Asyl Viele Ausländer bitten in
arbeiten, 1 Meine Cousine arbeitet zu
der Bundesrepublik um
­arbeitet, viel.
politisches Asyl.
­arbeitete,
2 Arzu arbeitet als Kranken-
hat gearbeitet der Atem Bitte den Atem anhalten.
schwester in der Uniklinik.
atmen, atmet, Tief einatmen! Nicht atmen!
der Arbeiter, - Björn ist Arbeiter bei
atmete, hat Weiteratmen!
Siemens.
geatmet

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
82
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

auch 1 Ich muss leider gehen. – die Aufforderung Sie erhalten eine Zahlungs-
Ich auch. aufforderung.
2 Ich arbeite die ganze aufführen, führt Die Kinder führen zu
Woche und muss auch am auf, führte auf, hat Weihnachten ein Theater-
Wochenende arbeiten. aufgeführt stück auf.
3 Ich kann leider nicht die Aufgabe, -n 1 Hast du deine Haus­
mitfahren. – Ich auch nicht. aufgaben für die Schule
schon gemacht?
4 Wir fahren auf jeden Fall,
auch wenn es regnet. 2 Das ist nicht meine Auf-
gabe.
5 Der Zug ist gerade eben
abgefahren. Warum aufgeben, gibt auf, 1 Ich habe auf der Post ein
kommst du auch so spät! gab auf, hat Paket aufgegeben.
aufgegeben
6 José ist ziemlich erschöpft. 2 Man darf nie aufgeben. Es
– Er hat ja auch viel gibt immer eine Hoffnung.
gearbeitet.
aufgehen, geht auf, 1 Die Tür geht nicht auf.
7 Du willst nach Spanien ging auf, ist Kannst du mir helfen?
auswandern? Hast du dir aufgegangen
2 Um wie viel Uhr geht die
das auch genau überlegt?
Sonne auf?
auf 1 Deine Brille liegt auf dem
(sich) aufhalten, 1 Hier können Sie sich
Schreibtisch.
hält auf, hielt auf, aufhalten, bis Sie dran sind.
2 Die Kinder spielen unten hat aufgehalten
2 Darf ich Ihnen die Tür
auf der Straße.
aufhalten?
3 Meine Eltern leben auf dem
aufheben, hebt auf, 1 Lassen Sie die Papiere nur
Land.
hob auf, hat liegen, ich hebe sie schon
4 Gestern waren wir auf einer aufgehoben auf.
Party.
2 Die Quittung müssen Sie
5 Auf unsere Anzeige in der gut aufheben.
Abendzeitung hat sich noch
aufhören, hört auf, 1 Es hört nicht auf zu
niemand gemeldet.
hörte auf, hat schneien.
6 Wie heißt das auf Deutsch? aufgehört
2 Wann hört ihr mit der Arbeit
7 Meine Tochter kommt auf?
nächstes Jahr aufs 3 Hier hört die Hauptstraße
­Gymnasium. auf.
der Aufenthalt, -e 1 Der Zug hat in München aufladen Ich muss mein Handy
nur 20 Minuten Aufenthalt. aufladen. Wo ist eine
2 Haben Sie eine gültige Steckdose?
Aufenthaltserlaubnis? auflösen, löst auf, Die Tablette bitte in Wasser
3 Wir wünschen Ihnen einen löste auf, hat auflösen.
angenehmen Aufenthalt. aufgelöst
auffallen, fällt auf, Mir ist aufgefallen, dass aufmachen, macht 1 Darf ich einen Moment das
fiel auf, ist Harriett ganz blass ist. auf, machte auf, hat Fenster aufmachen?
aufgefallen aufgemacht
2 Kannst du bitte die Dose
auffordern, fordert Wir fordern Sie auf, die aufmachen?
auf, forderte auf, Rechnung sofort zu 3 Viele Cafés machen schon
hat aufgefordert bezahlen. am Vormittag auf.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
83
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

aufmerksam 1 Die Schülerin hörte (jemandem / sich 1 Soll ich Ihnen meine


aufmerksam zu. etwas) Telefonnummer auf­
aufschreiben, schreiben?
2 Ich mache Sie darauf
schreibt auf,
aufmerksam, dass wir in 2 Ich schreibe Ihnen eine
schrieb auf, hat
einer halben Stunde Salbe für den Rücken auf.
aufgeschrieben
schließen.
auf sein, ist auf, 1 Ich bin schon seit zwei
die Aufnahme Bringen Sie bitte Ihre
war auf, ist auf Stunden auf.
Röntgenaufnahmen zur
gewesen
nächsten Sprechstunde 2 Du brauchst nicht zu
mit. klingeln, die Tür ist auf.
aufnehmen, 1 Wir haben Aneta in aufstehen, steht 1 Ich stehe jeden Morgen um
nimmt auf, nahm unseren Verein auf­ auf, stand auf, ist 6 Uhr auf.
auf, hat aufge- genommen. aufgestanden
2 Sie brauchen nicht aufzu-
nommen
2 Ich nehme Sie in meine stehen. Sie können sitzen
Kartei auf. bleiben.
3 Ich habe den Film im 3 Solange Sie Fieber haben,
Urlaub aufgenommen. dürfen Sie auf keinen Fall
aufstehen.
aufpassen, passt 1 Tut mir leid. Da habe ich
auf, passte auf, hat wohl nicht aufgepasst. der Auftrag, -¨-e 1 Ich komme im Auftrag von
aufgepasst Frau Müller und soll Ihnen
2 Ich muss zu Hause bleiben
diesen Brief abgeben.
und auf die Kinder auf­
passen. 2 Im Moment hat die Firma
besonders viele Aufträge.
aufräumen, räumt 1 Vor meinem Urlaub muss
auf, räumte auf, hat ich unbedingt noch meinen auftreten, tritt auf, Nächste Woche tritt in der
aufgeräumt Schreibtisch aufräumen. trat auf, ist Stadthalle eine berühmte
aufgetreten Musikgruppe auf.
2 Bitte räum dein Zimmer auf.
der Auftritt Nach dem Auftritt geben
aufregen, regt auf, 1 Es regt mich auf, dass ich
die Musiker Autogramme.
regte auf, hat schon wieder Überstunden
aufgeregt machen muss. aufwachen, wacht Von dem Lärm bin ich
auf, wachte auf, ist aufgewacht.
2 Ruf gleich an, wenn du
aufgewacht
angekommen bist, sonst
regt sich deine Mutter aufwachsen, Ich bin bei meiner Groß-
wieder auf. wächst auf, mutter aufgewachsen.
wuchs auf, ist
3 Ganz ruhig! Bitte regen Sie
aufgewachsen
sich nicht auf.
aufwärts 1 Sie müssen gut zu Fuß
4 Ich weiß nicht, ob ich die
sein. Es geht immer
Prüfung bestanden habe.
aufwärts.
Ich bin ganz aufgeregt.
2 In letzter Zeit geht es
5 Meine Tochter kommt bald
wieder aufwärts mit der
in die Schule. Sie ist schon
Wirtschaft.
ganz aufgeregt.
der Aufzug, -¨-e Der Aufzug ist leider wieder
6 Die Musikgruppe live zu
kaputt.
erleben war sehr auf­
regend. das Auge, -n 1 Meine beiden Kinder haben
blaue Augen.
2 Mir tut seit Sonntag das
rechte Auge weh.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
84
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Augenblick, -e 1 Ich wollte gerade parken. ausfüllen, füllt aus, Füllen Sie bitte dieses
In dem Augenblick ist ein füllte aus, hat Formular aus!
Wagen aus der Ausfahrt ausgefüllt
gekommen.
die Ausgabe, -n 1 Wie hoch sind Ihre Aus­
2 Einen Augenblick bitte! gaben?
3 Im Augenblick habe ich 2 Wo ist die Essensausgabe?
sehr wenig Zeit.
3 Wo steht das? In welcher
aus 1 Frau Müller geht jeden Ausgabe?
Morgen um 8 Uhr aus dem
der Ausgang, -¨-e Wo ist der Ausgang bitte?
Haus.
ausgeben, gibt 1 Carola gibt viel Geld für ihr
2 Frau Özgen kommt aus der
aus, gab aus, hat Hobby aus.
Türkei.
ausgegeben
3 Die Möbel sind noch aus
ausgehen, geht 1 Plötzlich ist das Licht
der Zeit um 1900.
aus, ging aus, ist ausgegangen.
4 Ich trage nur Pullover aus ausgegangen
2 Gehen wir heute Abend
reiner Wolle.
aus?
5 Wir haben aus Liebe
3 Wie ist das Spiel aus­
geheiratet.
gegangen?
die Ausbildung, -en 1 Ich habe meine Ausbildung
ausgerechnet Musst du ausgerechnet
abgeschlossen.
heute arbeiten? Heute
2 Mit deiner guten Aus­ habe ich doch Geburtstag.
bildung findest du sicher
die Aushilfe, -n Wir suchen eine freund­
eine Arbeit.
liche Aushilfe für unser
der Ausbildungs­ Mein Neffe sucht nach der Geschäft.
platz Schule einen Ausbildungs-
die Auskunft, -¨-e 1 Ich hätte gern eine Aus-
platz als Kfz-Mechaniker.
kunft.
ausgebildet Für diesen Beruf müssen
2 Die Firma hat eine neue
Sie gut ausgebildet sein.
Nummer. Bitte, rufen Sie
der Ausdruck, -¨-e Diesen Ausdruck habe ich die Auskunft an.
noch nie gehört.
das Ausland Wir fahren im Urlaub
ausdrucken Kann ich das auf deinem meistens ins Ausland.
Drucker ausdrucken?
der Ausländer, - Viele Ausländer lernen in
auseinander Wir wohnen nicht weit der Volkshochschule
auseinander. Deutsch.
die Ausfahrt, -en 1 Hier ist eine Ausfahrt, da ausländisch In meiner Firma arbeiten
dürfen Sie nicht parken. mehr ausländische Kolle-
2 Wie weit ist es noch bis zur gen als deutsche.
Ausfahrt Freiburg? ausmachen, macht 1 Machen Sie bitte das Licht
ausfallen 1 Nächste Woche fällt der aus, machte aus, aus!
Kurs aus. hat ausgemacht
2 Wir hatten doch aus­
2 Mir fallen die Haare aus. gemacht, dass du die
Theaterkarten besorgst.
der Ausflug, -¨-e Am Wochenende machen
3 Haben Sie einen Termin
wir mit Freunden einen
ausgemacht?
Ausflug nach Heidelberg.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
85
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

4 Sie müssen leider warten. 2 Du siehst genauso aus wie


– Kein Problem. Das macht dein Bruder.
mir nichts aus.
3 Es sieht so aus, als ob es
die Ausnahme, -n 1 Normalerweise muss ich bald regnet.
am Wochenende arbeiten.
aus sein, ist aus, 1 Ich glaube, die Heizung ist
Aber heute ist eine Aus-
war aus, ist aus aus.
nahme.
gewesen
2 Samstags ist die Schule
2 Meine Kinder müssen sonst
schon um 11 Uhr aus.
immer um 20 Uhr ins Bett.
Aber heute mache ich eine außen 1 Wir haben das Schloss nur
Ausnahme. von außen gesehen.

3 Mit Ausnahme der Fahr­ 2 Außen ist das Haus nicht


kosten müssen Sie alles sehr schön.
selbst bezahlen. außer 1 Außer Lisa hat sich nie-
auspacken, packt Hast du deine Sachen mand um die Stelle
aus, packte aus, immer noch nicht ausge- be­worben.
hat ausgepackt packt? 2 Der Aufzug ist außer
ausrechnen, Können Sie ausrechnen, Betrieb.
rechnet aus, wie viel mich das kosten 3 Wir haben täglich außer
rechnete aus, hat würde? Samstag geöffnet.
ausgerechnet
außerdem 1 Möchten Sie außerdem
ausreichen, reicht Für ein Hotel reicht das noch etwas?
aus, reichte aus, Geld nicht aus.
hat ausgereicht 2 Der Film war langweilig,
und außerdem haben die
ausreichend Dafür bekommst du leider Schauspieler schlecht
nur die Note ausreichend. gespielt.
ausrichten, richtet 1 Mein Mann ist nicht da. Soll außerhalb Wir wohnen außerhalb von
aus, richtete aus, ich ihm etwas ausrichten? Berlin.
hat ausgerichtet
2 Bitte richten Sie Ihrer Frau äußerlich Das Medikament dürfen
Grüße aus. Sie nur äußerlich
sich ausruhen, ruht Du solltest dich jetzt erst an­wenden.
aus, ruhte aus, hat einmal ein paar Tage die Aussicht, -en 1 Von diesem Turm hat man
ausgeruht ausruhen. eine tolle Aussicht.
ausschalten, 1 Ich habe vergessen, das 2 Mit mehreren Fremd­
schaltet aus, Licht auszuschalten. sprachen hat man gute
schaltete aus, hat Aussichten, eine Stelle zu
2 Bitte schalte jetzt den
ausgeschaltet bekommen.
Computer aus. Wir essen.
ausschließen, So viel kann ich nicht aussprechen, 1 Wie spricht man dieses
schließt aus, bezahlen. Das ist völlig spricht aus, sprach Wort aus?
schloss aus, hat ausgeschlossen. aus, hat
2 Ich möchte Ihnen mein
ausgeschlossen ausgesprochen
herzliches Beileid aus­
ausschließlich Tut mir leid. Wir haben sprechen.
ausschließlich Nicht­ aussteigen, steigt An der nächsten Halte-
raucherzimmer. aus, stieg aus, ist stelle müssen Sie ausstei-
aussehen, sieht 1 Sie sehen wieder besser ausgestiegen gen.
aus, sah aus, hat aus. Sind Sie wieder
ausgesehen gesund?

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
86
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

ausstellen, stellt 1 Im Schaufenster sind B


aus, stellte aus, hat Winterschuhe ausgestellt.
ausgestellt das Baby, -s 1 Meine Freundin hat ein
2 Sie müssen sich einen Baby bekommen.
neuen Führerschein
ausstellen lassen. 2 Mein jüngstes Kind ist noch
ein Baby.
die Ausstellung, Wir waren mit der Lehrerin
-en in einer Ausstellung. der Babysitter, - Wir wollen am Samstag ins
Kino gehen. Deshalb
(sich etwas) Such dir etwas Schönes brauche ich einen Baby­
aussuchen, sucht aus! Ich lade dich ein. sitter für unsere kleine
aus, suchte aus, Tochter.
hat ausgesucht
backen, Wenn du kommst, backe
auswählen, wählt Für die Aufgabe können bäckt / backt, ich einen Kuchen.
aus, wählte aus, Sie unter drei Themen backte / buk, hat
hat ausgewählt auswählen. gebacken
die Auswahl In diesem Geschäft hat die Bäckerei, -en Wir kaufen unser Brot
man eine große Auswahl. immer in der Bäckerei am
der Ausweis, -e Darf ich mal Ihren Ausweis Markt.
sehen? das Bad, ¨-er 1 Nach einem warmen Bad
sich auszahlen, Für drei Tage zu meinen fühlt man sich gleich viel
zahlt sich aus, Eltern fahren zahlt sich besser.
zahlte sich aus, nicht aus. Es ist zu weit. 2 Ich möchte ein Zimmer mit
hat sich ausgezahlt Bad.
(sich) ausziehen, 1 Willst du den Mantel nicht baden, badet, 1 Wenn du baden möchtest:
zieht aus, zog aus, ausziehen? badete, hat Das Badezimmer ist dort
hat / ist ausgezogen gebadet hinten links.
2 Der Arzt möchte Sie
untersuchen. Bitte ziehen 2 Hier ist Baden verboten!
Sie sich aus.
die Badewanne, Jetzt gehe ich erst einmal
3 Müllers sind schon vor vier -n in die Badewanne.
Wochen ausgezogen.
die Bahn, -en 1 Ich komme mit der Bahn.
der, die Der Meister kümmert sich
Auszubildende, -n um die Auszubildenden. 2 Mein Mann arbeitet bei der
Bahn.
das Auto, -s Mario fährt mit dem Auto
zur Arbeit. die S-Bahn,- en Die S-Bahn ist schneller als
die Straßenbahn.
die Autobahn, -en Das Dorf liegt direkt an der
Autobahn. die Straßenbahn, Nehmen Sie die Straßen-
-en bahn Nr.43.
der Automat, -en 1 Zigaretten bekommst du
am Automaten. die U-Bahn, -en Die letzte U-Bahn geht um
0.15 Uhr.
2 Der Fahrkartenautomat ist
auf dem Bahnsteig. der Bahnhof, -¨-e 1 Ich bringe Sie zum Bahn-
hof.
3 Wo ist hier ein Geld­
automat? 2 Wo ist der Bahnhof?

automatisch 1 Die Tür schließt automa- der Bahnsteig, Der Zug fährt heute nicht
tisch. -e von Bahnsteig 5, sondern
von Bahnsteig 7 ab.
2 Ihre Lohnsteuerkarte
bekommen Sie automatisch bald 1 Besuchen Sie uns doch
zugeschickt. bald einmal.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
87
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Geben Sie mir bitte so bald beachten, beachtet, 1 Bitte beachten Sie die
wie möglich Bescheid. beachtete, hat Ansagen am Bahnsteig.
beachtet
3 Auf Wiedersehen, bis bald! 2 Man sollte immer die
Gebrauchsanweisung
der Balkon, -s Die Wohnung hat auch
beachten.
einen kleinen Balkon.
der Beamte, -n Mein Mann ist Beamter.
der Ball, ¨-e 1 Ich spiele gern mit meinen
Kindern Ball. beantragen, Hast du schon einen neuen
beantragt, Pass beantragt?
2 Mein Sohn spielt am
beantragte,
liebsten mit dem roten Ball.
hat beantragt
die Banane, -n 1 Kilo Bananen, bitte.
beantworten, Sie haben meine Frage
die Bank, ¨-e / die 1 Kommt, wir setzen uns auf beantwortet, leider nicht beantwortet.
Bank, -en die Bank da vorne. beantwortete,
hat beantwortet
2 Die Banken sind am
Samstag geschlossen. sich bedanken, Ich möchte mich noch
bedankt, bedankte, einmal sehr herzlich für Ihre
die Bankleitzahl, Bitte geben Sie Ihre
hat bedankt Hilfe bedanken.
-en Bankleitzahl an.
bedeuten, 1 Was bedeutet dieses Wort?
die Bankomat- Bezahlen Sie bar? Sie
bedeutet,
Karte können auch mit der 2 Ich bin krank. Das bedeu-
bedeutete,
Bankomat-Karte zahlen. tet, dass ich heute nicht
hat bedeutet
bar Zahlen Sie bar? arbeiten kann.
bedienen, bedient, 1 Werden Sie schon bedient?
das Bargeld Ich habe kein Bargeld
bediente, hat
mehr. 2 Die Kaffeemaschine ist
bedient
der Bart, ¨-e John trägt jetzt einen Bart. ganz leicht zu bedienen.
die Bedienungs­ Die Bedienungsanleitung
die Batterie, -n Bringst du bitte Batterien
anleitung, -en verstehe ich nicht.
mit?
die Bedingung, -en 1 Wenn Sie unsere
der Bauch, ¨-e Mir tut der Bauch weh.
Be­dingungen akzeptieren,
der Bau, die 1 Ich wohne in einer Neubau- können wir einen Vertrag
Bauten wohnung. machen.
2 Unser Haus ist ein Altbau. 2 Wir haben in unserem
Betrieb sehr gute Arbeits-
bauen, baut, 1 Mein Nachbar hat sich ein
bedingungen.
baute, hat Haus gebaut.
gebaut sich beeilen, beeilt Wir müssen uns beeilen.
sich, beeilte sich, Sonst verpassen wir den
2 Mein Vater hat mir ein
hat sich beeilt Zug.
Regal gebaut.
beenden, beendet, Du musst deine Ausbildung
der Bauer, -n Wir kaufen unser Gemüse
beendete, hat auf jeden Fall beenden.
beim Bauern.
beendet
der Baum, ¨-e 1 Wir haben zwei Bäume im
sich befinden, Das Bord-Bistro befindet
Garten.
befindet sich, sich in der Mitte des Zuges.
2 Vorsicht, fahr nicht an den befand sich, hat
Baum. sich befunden
befreit Schüler und Studenten sind
von den Rundfunkgebühren
befreit.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
88
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

befriedigend 1 Das Ergebnis ist befriedi- 3 Bei uns ist das anders als
gend. bei euch. Wir essen kein
Fleisch.
2 Diese Arbeit ist nicht sehr
befriedigend. 4 Ich habe kein Geld bei mir.
sich begegnen, Sind wir uns nicht schon 5 Wir wollen euch nicht beim
begegnet, einmal irgendwo begegnet? Essen stören.
begegnete, ist
beid- 1 Beide waren mit meinem
begegnet
Vorschlag einverstanden.
begeistert Es war ein tolles Konzert.
2 Beide Eltern sind berufs­
Ich bin begeistert.
tätig.
der Beginn Tut mir leid. Kein Einlass
3 Welche Bluse nehmen Sie?
nach Beginn der Vor­
– Ich nehme beide.
stellung.
das Bein, -e Der Schifahrer hat sich das
beginnen, In zwei Wochen beginnen
Bein gebrochen.
beginnt, begann, die Sommerferien.
hat begonnen beinahe Ich habe heute beinahe
den Bus verpasst.
begleiten, begleitet, Ich begleite dich ein Stück.
begleitete, hat das Beispiel, -e 1 Können Sie mir ein Beispiel
begleitet sagen?
begrenzt Die Teilnehmerzahl ist auf 2 Mein Freund hat viele
zwölf begrenzt. Hobbys wie zum Beispiel
Kochen, Tanzen, Fußball-
die Begründung, Der Hausbesitzer hat mir
spielen.
-en ohne Begründung
ge­kündigt. Zum Beispiel 3 Ich muss oft Überstunden
machen, zum Beispiel am
begrüßen, begrüßt, Ich glaube, ich habe Sie
Wochenende.
begrüßte, hat noch gar nicht begrüßt.
begrüßt der Beitrag, ¨-e 1 Die Krankenkasse hat die
Beiträge erhöht.
behalten, behält, Darf ich den Prospekt
behielt, hat behalten? 2 Überweisen Sie den
behalten Beitrag immer am Anfang
des Monats.
behandeln, 1 Welcher Arzt hat Sie bisher
behandelt, behandelt? 3 Ich zahle den Mitglieds­
behandelte, hat beitrag für den Sportverein
2 So lasse ich mich von Ihnen
behandelt alle drei Monate.
nicht länger behandeln.
bekannt 1 Ein Großonkel von mir ist
behindern, 1 Bitte parken Sie so, dass
ein bekannter Politiker.
behindert, Sie niemanden behindern.
behinderte, hat 2 Dieses Lied ist sehr
2 Seit dem Unfall ist das Kind
behindert, bekannt.
unseres Vermieters
behindert sein
behindert. der Bekannte, -n 1 In Eisenstadt wohnen
Bekannte von mir.
die Behörde, -n Sie erhalten ein Schreiben
von der Finanzbehörde. 2 Peter ist ein Bekannter von
meinen Eltern.
bei 1 Mödling liegt bei Wien.
bekannt geben, Den Prüfungsort geben wir
2 Ich wohne bei meinen
gibt bekannt, Ihnen noch rechtzeitig
Eltern.
gab bekannt, bekannt.
hat bekannt
gegeben

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
89
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

bekommen, 1 Haben Sie meinen Brief 2 Im Supermarkt einkaufen


bekommt, bekam, bekommen? ist sehr bequem.
hat bekommen
2 Ich bekomme jeden Tag 3 Diesen Sessel finde ich
eine Spritze. sehr bequem.
3 Was bekommen Sie? beraten, berät, Sie sollten sich von einem
beriet, hat beraten Fachmann beraten lassen.
4 Diese Tabletten bekommen
Sie nur in der Apotheke. die Beratung Kommen Sie einfach am
Mittwoch in die Beratung.
5 Ich habe eine Aufenthalts-
erlaubnis bekommen. berechnen, Mit dieser Methode kann
berechnet, man die Entfernung einfach
6 Wir haben Besuch
berechnete, hat berechnen.
be­kommen.
berechnet
7 Laut Wetterbericht
berechtigt 1 Sie sind berechtigt, Kinder-
be­kommen wir Regen.
beihilfe zu beantragen.
8 Plötzlich bekam ich starke
2 Sie und Ihre Frau sind zur
Kopfschmerzen.
Unterschrift berechtigt.
der Beleg, -e Brauchen Sie einen Beleg?
der Bereich, -e 1 In welchem Bereich
beleidigen, 1 Ich wollte Sie nicht möchten Sie arbeiten?
beleidigt, ­beleidigen.
2 Umfahren Sie den Bau­
beleidigte,
2 Sei doch nicht immer gleich stellenbereich.
hat beleidigt
beleidigt.
bereit 1 Ich bin nicht bereit, noch
beliebt 1 Dieses Spiel ist bei mehr Überstunden zu
Jugendlichen sehr beliebt. machen.
2 Dieses Restaurant ist bei 2 Das Paket liegt auf der
Touristen sehr beliebt. Post für Sie bereit.
bemerken, Ich habe von dem Einbruch bereits Wenn Sie die Rechnung
bemerkt, bemerkte, gar nichts bemerkt. bereits bezahlt haben,
hat bemerkt ignorieren Sie bitte dieses
Mahnschreiben.
benötigen, Für das Experiment
benötigt, benötigte, benötigen wir noch drei der Berg, -e 1 Der Großglockner ist der
hat benötigt weitere Chemikalien. höchste Berg in Österreich.
benützen, benützt, 1 Benützen Sie bitte die 2 Wir fahren jeden Sonntag
benützte, hat öffentlichen Verkehrsmittel. in die Berge.
benützt
2 Die Aufzüge bitte nicht der Bericht, -e Ich habe gestern einen
benützen. interessanten Bericht
gelesen.
das Benzin 1 Das Benzin soll wieder
teurer werden. berichten, Alle Zeitungen haben über
berichtet, den Unfall berichtet.
2 Dieses Auto fährt mit
berichtete, hat
Benzin.
berichtet
beobachten, Wer hat den Unfall
der Beruf, -e Was sind Sie von Beruf?
beobachtet, ­beobachtet?
beobachtete, hat beruflich Was machen Sie beruflich?
beobachtet
berufstätig Sind Sie berufstätig?
bequem 1 Meine Kinder ziehen am
liebsten bequeme Sachen
an.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
90
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

(sich) beruhigen, 1 Beruhigen Sie sich bitte. Es besetzen, besetzt, 1 Dieser Platz ist besetzt.
beruhigt, beruhigte, ist alles in Ordnung. besetzte, hat
2 Ich habe drei Plätze
hat beruhigt besetzt
2 Ich kann Sie beruhigen. besetzt.
Ihrem Sohn ist nichts
3 Ich habe jetzt schon
passiert!
dreimal dort angerufen. Es
berühmt Hermann Maier war ein ist immer besetzt.
berühmter Schifahrer.
4 Diese Kasse ist im Moment
beschädigen, Bitte machen Sie eine Liste nicht besetzt.
beschädigt, davon, was die Einbrecher
besichtigen, Im Urlaub haben wir das
beschädigte, hat beschädigt haben.
besichtigt, Schloss Schönbrunn
beschädigt
besichtigte, hat besichtigt.
(sich) beschäftigen, Seit wann sind Sie bei besichtigt
beschäftigt, dieser Firma beschäftigt?
besitzen, besitzt, Besitzen Sie ein Sparbuch
beschäftigte, hat
besaß, hat oder Aktien?
beschäftigt
besessen
die Be­ Ich suche eine Halbtags­
besonder- Meine Eltern wollten uns
schäftigung beschäftigung, weil ich ein
mit dieser Reise eine ganz
kleines Kind habe.
besondere Freude machen.
der Bescheid, -e Den endgültigen Bescheid
besonders 1 Ich habe heute ein
erhalten Sie in etwa vier
be­sonders günstiges
Wochen.
Angebot gesehen.
Bescheid sagen Ich erkundige mich nach
2 Durch den Sturm gab es
den Terminen und sage
besonders in Südtirol
Ihnen dann Bescheid.
schwere Schäden.
Bescheid geben Kannst du mir bis morgen
3 Wie geht’s ? – Nicht
Bescheid geben?
besonders.
die Bescheinigung, Für den Kurs bekommen
(jemandem / sich 1 Soll ich die Eintrittskarten
-en Sie eine Teilnahme­
etwas) besorgen, besorgen?
bescheinigung.
besorgt, besorgte,
2 Ich besorge uns schnell
beschließen, Wir haben beschlossen, hat besorgt
einen Kaffee.
beschließt, uns ein kleineres Auto zu
beschloss, hat kaufen. besprechen, 1 Wir müssen noch genau
beschlossen bespricht, besprechen, wann wir
besprach, hat losfahren und was wir
beschränken Bitte beschränken Sie
besprochen mitnehmen.
Ihren Wasserverbrauch auf
das Nötigste. 2 Sie erhalten, wie
be­sprochen, eine
beschreiben, Kannst du mir den Weg
­Bestätigung.
beschreibt, zum Flughafen
beschrieb, hat ­beschreiben? die Tut mir leid, Herr Schmidt
beschrieben Besprechung, ist noch in einer
-en Be­sprechung.
die Eine Beschreibung des
­Beschreibung, Geräts liegt bei. die Besserung, -en Gute Besserung!
-en
bestätigen, 1 Lassen Sie sich den Termin
sich beschweren, Wo können wir uns bestätigt, schriftlich bestätigen.
beschwert sich, beschweren? bestätigte, hat
2 Ich kann bestätigen, dass
beschwerte sich, bestätigt
mein Sohn den ganzen
hat sich beschwert
Vormittag zu Hause war.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
91
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Bestätigung, Ich brauche eine schrift­ der Betriebsrat, Gibt es in Ihrer Firma einen
-en liche Bestätigung für das ¨-e Betriebsrat?
Finanzamt.
betrügen, betrügt, 1 Mein Kollege hat mich um
bestellen, bestellt, 1 Haben Sie schon bestellt? betrog, hat 1.000 Euro betrogen.
bestellte, hat betrogen
2 Wir haben Theaterkarten 2 Frau Keller glaubt, dass ihr
bestellt
bestellt. Mann sie betrügt.
3 Ich bin für 16 Uhr bestellt. 3 Die Rechnung stimmt nicht.
Der Kellner hat mich
4 Das Buch haben wir nicht.
betrogen.
Sollen wir es für Sie
bestellen? das Bett, -en 1 Wir wollten uns neue
Betten kaufen.
bestimmt 1 Das hat Nancy bestimmt
nicht so gemeint. 2 Solange Sie Fieber haben,
müssen Sie im Bett
2 Möchtest du ein
bleiben.
­bestimmtes Brot?
betrunken Wenn Sie betrunken Auto
bestrafen, bestraft, Zu schnelles Fahren wird
fahren, verlieren Sie Ihren
bestrafte, hat streng bestraft.
Führerschein.
bestraft
die Bevölkerung, Die Polizei bittet die
der Besuch, -e 1 Wir bekommen Besuch.
-en Bevölkerung um Mithilfe.
2 Ich mache einen Besuch im bevor Lesen Sie sich alles genau
Krankenhaus. durch, bevor Sie unter-
3 Ich bin hier nur zu Besuch. schreiben.

besuchen, 1 Besuchen Sie uns doch sich bewegen, Ich kann mich vor
besucht, einmal. bewegt sich, S­chmerzen kaum noch
­besuchte, hat bewegte sich, hat bewegen.
2 Welche Schule besucht sich bewegt
besucht
Ihre Tochter?
die Bewegung, Sie brauchen mehr
3 Sie müssen noch einen -en Be­wegung. Sie müssen
Kurs besuchen. regel­mäßig spazieren
sich beteiligen, Wir wollen unserer Lehrerin gehen.
beteiligt sich, ein Geschenk kaufen. Wer der Beweis, -e Haben Sie dafür Beweise?
beteiligte sich, hat möchte sich beteiligen?
sich beteiligt beweisen, Wir können beweisen, dass
beweist, bewies, Sie bei Rot über die Ampel
der Betrag, ¨-ge Bitte überweisen Sie den
hat bewiesen gefahren sind.
Betrag auf unser Konto.
sich bewerben, 1 Ich habe mich um diese
betreuen, betreut, Wer betreut bei Ihnen die
bewirbt sich, Stelle beworben.
betreute, hat Kinder?
bewarb sich, hat
betreut 2 Peter will sich bei Siemens
sich beworben
bewerben.
die Betreuung, Für Mütter bieten wir Kurse
-en mit Kinderbetreuung an. 3 Ich habe mich als Kellner
beworben.
der Betrieb, -e 1 In diesem Betrieb arbeiten
10 Leute. die Bewerbung, 1 Wohin soll ich meine
-en Bewerbung schicken?
2 Kurz vor Weihnachten ist in
den Kaufhäusern immer 2 Hilfst du mir bei meiner
viel Betrieb. Bewerbung?

3 Der Aufzug ist außer der Bewohner, - Ich kenne die anderen
Betrieb. Hausbewohner nicht.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
92
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

bezahlen, bezahlt, 1 Hast du die Rechnung 2 Bis wann ist die Reparatur
bezahlte, hat schon bezahlt? fertig?
bezahlt
2 Wo muss ich bezahlen? 3 Tschüs. Bis gleich!
die Beziehung, -en Wir haben gute Beziehun- 4 Einige Züge hatten bis zu
gen zu unseren Nachbarn. zwei Stunden Verspätung.
der Bezirk, -e Unser Ort gehört zum 5 Für die Renovierung
Bezirk Neunkirchen. brauchen wir 3 bis 4 Tage.
das Bezirksamt, Wenn Sie Fragen zur Wahl 6 Warte hier, bis ich zurück-
¨-er haben, können Sie aufs komme.
Bezirksamt gehen.
7 Warte bis morgen.
die Bibliothek, -en Sie finden das Buch in der
ein bisschen 1 Wenn Sie ein bisschen
Bibliothek.
warten, können wir
das Bier Herr Ober, ein großes Bier zu­sammen gehen.
bitte!
2 Möchten Sie noch ein
der Biergarten, ¨ Im Sommer gehen wir bisschen Reis?
sonntags gerne in einen
3 Können Sie bitte ein
Biergarten.
bisschen lauter sprechen?
bieten, bietet, bot, 1 Er hat mir für den alten
4 Sprechen Sie Englisch? –
hat geboten Wagen noch 800 Euro
Ein bisschen.
geboten.
bitten, bittet, bat, Darf ich Sie bitten, kurz
2 Die Firma bietet ihren
hat gebeten zuzuhören?
Mitarbeitern die Möglich-
keit, Sprachkurse zu die Bitte, -n Ich habe eine Bitte. Kann
besuchen. ich mal Ihr Handy
be­nützen?
das Bild, -er 1 Hast du das Bild gemalt?
bitte 1 Einen Tee bitte!
2 Ein Bild von meinen
Kindern hängt über 2 Bitte schön!
meinem Schreibtisch.
3 Wie bitte? Was haben Sie
der Bildschirm, Ich brauche einen größeren gesagt?
-e Bildschirm für meinen
4 Sprechen Sie bitte lang-
Computer.
sam.
Wir haben einen Fernseh-
bitter Hast du Zucker? Der Tee
apparat mit einem sehr
ist sehr bitter.
großen Bildschirm.
blass Du siehst ganz blass aus.
billig Dieses Buch ist nicht ganz
Bist du krank?
billig.
das Blatt, ¨-er 1 Die Bäume bekommen
die Biologie Meine Freundin studiert
schon gelbe Blätter.
Biologie.
2 Haben Sie ein Blatt Papier
bio(logisch) Biologische Lebensmittel
für mich?
gibt es jetzt auch im
Supermarkt. 3 500 Blatt Kopierpapier
bitte.
die Birne, -n Magst du Birnen?
blau Als wir abgefahren sind,
bis 1 Die Linie 8 fährt nur bis
war der Himmel noch blau.
zum Hauptbahnhof.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
93
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

bleiben, bleibt, 1 Ich bleibe heute zu Hause. das Boot, -e An diesem See kann man
blieb, ist geblieben Boote mieten.
2 Im Juni und Juli bleibt
unser Geschäft samstags borgen, borgt, 1 Ich habe mir von meinem
geschlossen. borgte, hat geborgt Bruder 50 Euro ausge-
borgt.
3 Bleiben Sie bitte am
Apparat. 2 Kannst du mir bis morgen
5 Euro borgen?
4 Bleiben Sie doch sitzen!
3 Ich kann dir mein Fahrrad
5 Wir bleiben nur bis morgen.
borgen.
der Bleistift, -e Hast du einen Bleistift für 4 Ich habe meinem Freund
mich? Geld geborgt.
der Blick, -e Von hier hat man einen böse 1 Ich habe das Buch leider
tollen Blick über die Stadt. vergessen. Hoffentlich bist
der Blitz, -e 1 Gestern hat in unser Haus du mir nicht böse.
ein Blitz eingeschlagen. 2 Mach nicht so ein böses
2 Hast du das Foto mit Blitz Gesicht!
gemacht? 3 Zeig mal! Du hast dich
blond 1 Mein Sohn ist blond. verletzt? Das sieht aber
böse aus.
2 Nina hat lange blonde
Haare. braten, brät, briet, 1 Das Fleisch muss
hat gebraten 10 Minuten braten.
blühen, blüht, Die Bäume blühen schon.
blühte, hat geblüht Es ist Frühling. 2 Heute gibt’s gebratenen
Fisch.
die Blume, -n Wir haben meiner Mutter
Blumen zum Geburtstag der Braten, - Möchten Sie noch etwas
geschenkt. Soße zum Braten?

die Bluse, -n Ich hätte gerne eine weiße brauchen, braucht, 1 Ich brauche ein Auto.
Bluse. brauchte, hat
2 Brauchst du die Zeitung
gebraucht
bluten, blutet, 1 Ich habe mich verletzt. Mein noch?
blutete, hat Finger blutet. 3 Meine Großmutter ist
geblutet krank. Sie braucht viel
2 Du blutest ja! Hast du dich
geschnitten? Ruhe.

das Blut Der Verletzte hat viel Blut 4 Ich habe für die Reno­
verloren. vierung eine Woche
gebraucht.
der Boden, ¨- 1 Die Bücher lagen alle auf
dem Boden. 5 Sie brauchen morgen nicht
zu kommen. Ich schaffe das
2 Auf diesem Boden wächst
alleine.
Gemüse besonders gut.
braun 1 Meine Frau hat braune
der Bogen, ¨ - 1 Ich hätte gern drei Bögen
Augen.
Geschenkpapier.
2 Sind Sie im Urlaub aber
2 Der Torbogen stammt aus
braun geworden!
dem 13. Jahrhundert.
sich etwas Ich habe mir im Urlaub die
die Bohne, -n Ich esse gern Bohnen.
brechen, bricht, Hand gebrochen.
das Bonbon, -s Unser Sohn isst sehr gerne brach, hat
Bonbons. gebrochen

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
94
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

breit Der Teppich ist zwei Meter 2 Was möchtest du aufs Brot
lang und einen Meter breit. haben?
die Breite, -n Welche Maße hat der 3 Haben Sie auch Weißbrot?
Tisch? – Höhe: 1,20 m,
4 Meine Freundin backt ihr
Breite: 80 cm, Länge: 1 m.
Brot selbst.
die Bremse, -n Du musst unbedingt die
die Brücke, -n Fahren Sie über die
Bremsen kontrollieren
nächste Brücke und dann
lassen.
rechts.
bremsen, Der Mann ist ganz plötzlich
bremst, bremste, über die Straße gegangen.
hat gebremst Ich musste scharf bremsen. der Bruder, ¨ Mein jüngster Bruder geht
noch in die Schule.
brennen, brennt, 1 In diesem Haus hat es
brannte, hat letztes Jahr gebrannt. die Brust Ich habe Schmerzen in der
gebrannt Brust.
2 Die Kerze brennt noch.
Lösch sie bitte aus. der Bub, -en 1 In der Klasse sind
15 Buben und 10 Mädchen.
3 In deinem Zimmer hat die
ganze Nacht das Licht 2 Wir haben einen Buben.
gebrannt.
das Buch, ¨-er Haben Sie ein Buch über
der Brief, -e Ich schreibe nicht gern die Geschichte von Wien?
Briefe.
die Buchhand- Sie bekommen das Buch in
der Briefkasten, 1 Ist hier in der Nähe ein lung, -en jeder Buchhandlung.
¨- Briefkasten?
die Bücherei, -n Die Stadtbücherei hat
2 Hol bitte mal die Zeitung bereits geschlossen.
aus dem Briefkasten.
buchen, bucht, Ich habe für morgen einen
die Briefmarke, Briefmarken bekommen buchte, hat Flug nach Rom gebucht.
-n Sie am Schalter 7. gebucht
der Briefträger, - War der Briefträger schon der Buchstabe, 1 Wie viele Buchstaben hat
da? -n das Alphabet in Ihrer
die Brille, -n Ich brauche eine neue Muttersprache?
Brille. 2 Gibt es diesen Buchstaben
bringen, bringt, 1 Bringen Sie mir bitte ein auch in deiner Mutter­
brachte, hat Glas Wasser! sprache?
gebracht 3 Mein Name ist Kardaz. –
2 Ich bringe dich nach Hause.
Buchstabe K ist in Zim-
3 Die Abendzeitung hat einen mer 3.
Bericht über den Unfall
buchstabieren, Würden Sie Ihren Namen
gebracht.
buchstabiert, bitte buchstabieren?
4 Wir müssen ihn ins buchstabierte,
­Krankenhaus bringen. hat buchstabiert
die Broschüre, -n In der Broschüre finden Sie bunt Das bunte Kleid gefällt mir
die neuesten Informatio- gut.
nen.
der Bürger, - Wenn Sie österreichischer
das Brot, -e 1 Brot kaufe ich immer beim Staatsbürger sind, dürfen
Bäcker, nicht im Super- Sie wählen.
markt.
das Büro, -s 1 Unser Büro bleibt samstags
geschlossen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
95
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Ich möchte in einem Büro der Cousin, -s / die Meine Cousine wohnt jetzt
arbeiten. Cousine, -n in Brasilien.
die Bürste, -n Hast du eine Bürste? der Computer, - Kennst du dich gut mit
Meine Schuhe sind so Computern aus?
schmutzig.
die Creme, -en Ich hätte gern eine Creme
die Zahnbürste, Ich brauche eine neue für die Hände.
-n Zahnbürste.
der Bus, -se 1 Wann kommt der nächste
Bus? D
2 Ich fahre meistens mit dem da 1 Da drüben ist ein Getränke-
Bus. automat.
die Butter Ich möchte nur Butter aufs 2 Die Getränke sind da
Brot. hinten links.
3 Was Sie da sagen, ist
richtig.
C 4 Ich wollte gerade ein­
das Café, -s Hier in der Nähe ist ein parken. Da kam ein Wagen
Café. Lass uns einen rückwärts aus der Einfahrt.
Kaffee trinken.
5 Wir haben schon geschlos-
(das) Camping Wir machen gern Camping- sen. – Da kann man nichts
Urlaub, weil das nicht so machen.
teuer ist.
6 Da Sie keine Kundenkarte
die CD, -s Ich habe mir eine neue CD haben, ist es etwas teurer.
gekauft. Wie findest du die
7 Wir haben gerade über dich
Musik?
gesprochen. Wie schön,
die CD-Rom, -s Mein Computer hat ein dass du da bist!
CD-Rom-Laufwerk.
8 Welche Bluse nehmen Sie?
die Chance, -n Mein Mann hat gute – Die da.
Chancen, die Stelle zu
da sein Ist Herr Klein schon da?
bekommen.
dabei sein Bei der Schulmannschaft
chatten Meine Kinder chatten gern
ist auch mein älterer Sohn
im Internet mit ihren
dabei.
Freunden.
das Dach, ¨-er 1 Wir müssen das Dach
der Chef, -s Das kann ich nicht allein
reparieren lassen.
entscheiden, da muss ich
erst den Chef fragen. 2 Wir wohnen direkt unter
dem Dach.
die Chemie Mein Sohn ist gut in
Chemie. dafür Mein Bruder interessiert
sich für Politik. Ich interes-
circa (ca.) Von Wien nach St.Pölten
siere mich nicht dafür.
sind es circa 50 Kilometer.
dafür sein Ich bin dafür, dass wir
der Club, -s Willst du Mitglied in
möglichst früh losfahren.
unserem Club werden?
dagegen sein Ich bin dagegen, dass
das Cola Bitte, zwei Cola und ein
meine Kinder rauchen.
Mineralwasser.
die Couch, -s / -en Wir haben uns eine Couch
und neue Sessel gekauft.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
96
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

daher Sie haben die Rechnung 2 Wir sind rechtzeitig weg­


noch nicht bezahlt. Daher gefahren. Aber dann hatten
haben wir Ihnen eine wir eine Panne.
Mahnung geschickt.
3 Ich habe im Moment sehr
dahin Stell die Blumen bitte viel zu tun. – Dann will ich
dahin. nicht länger stören.
damals Mit 15 wollte ich gerne 4 Wenn es nicht regnet, dann
Klavier lernen. Aber damals kommen wir.
hatte ich kein Geld dafür.
5 Noch ein Jahr, dann bin ich
die Dame, -n 1 Sie ist eine nette alte mit meiner Ausbildung
Dame. fertig.
2 Meine Damen und Herren! 6 Zuerst gehe ich auf die Uni
und dann treffe ich mich
3 Sehr geehrte Damen und
mit Freunden.
Herren.
dass Rico hat mir gesagt, dass
damit 1 Beeil dich, damit wir nicht
er auch zur Party kommt.
zu spät kommen.
die Datei, -en Wo hast du die Datei
2 Was macht man mit diesem
gespeichert?
Ding? – Damit kann man
Dosen aufmachen. das Datum, 1 Welches Datum haben wir
die Daten heute.
danach Zuerst gehen wir ein­kaufen,
danach gehen wir in den 3 Bitte Datum und Unter-
Eissalon. schrift nicht vergessen.
daneben Du weißt doch, wo die Post 4 Wie ist Ihr Geburtsdatum?
ist. Gleich daneben ist die
5 Wir haben alle Ihre Daten
Bank.
im Computer.
danken, dankt, 1 Ich danke Ihnen für den
dauern, dauert, 1 Wie lange dauert die
dankte, hat Tipp.
dauerte, hat Pause? – Eine halbe
gedankt
2 Ich danke dir für die gedauert Stunde.
Einladung.
2 Wie lange hat der Kurs
der Dank 1 Vielen Dank für Ihre Mühe. gedauert? – Zwei Monate.
2 Hier ist Ihr Kaffee. – Vielen die Decke, -n 1 Im Wohnzimmer haben wir
Dank! keine Lampe an der Decke.
3 Herzlichen Dank! 2 Kann ich noch eine Decke
bekommen? Mir ist kalt.
4 Gott sei Dank hat es nicht
geregnet. 3 Wir haben eine neue Decke
für den Wohnzimmertisch
danke 1 Soll ich Ihnen helfen? Nein,
gekauft.
danke, nicht nötig.
die Demokratie, -n Wir leben in einer Demo-
2 Guten Appetit! – Danke,
kratie.
gleichfalls.
demokratisch Der Betriebsrat wird
dankbar Ich bin Ihnen sehr dankbar
demokratisch gewählt.
für Ihre Hilfe.
denken, denkt, 1 Was denkst du gerade?
dann 1 Ich muss noch schnell zur
dachte, hat
Post, dann komme ich. 2 Sollen wir einen Kaffee
gedacht
trinken gehen? – Ja. Ich
denke, das ist eine gute
Idee.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
97
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

3 Ich denke, dass du recht dick 1 Ich bin zu dick. Ich muss
hast. weniger essen.
4 Wir diskutieren gerade über 2 Die Wände sind hier sehr
das Rauchen. Wie denken dick.
Sie darüber?
der Dieb, -e Ein Dieb hat mir auf dem
5 Denk bitte daran, die Markt die Geldbörse
Heizung auszuschalten. gestohlen.
6 Es ist mir ganz gleich, was der Dienst, -e 1 Als Krankenschwester
die Leute von mir denken. habe ich oft Frühdienst.
7 Ich kann nicht an alles 2 Morgen habe ich Dienst.
denken. Deshalb kann ich nicht zum
Fest kommen.
8 Ich denke oft an meine
Familie. dies- 1 Wohin fährst du dieses
Jahr auf Urlaub?
9 Ich hatte mir gedacht, dass
wir zusammen fahren 2 Welche Hose nehmen Sie?
könnten. – Diese hier.
denn 1 Sie müssen gut Deutsch der Diesel Diesel ist jetzt fast so teuer
können. Denn bei der wie Benzin.
Arbeit müssen Sie mit
diesmal Die letzten Spiele haben
deutschen Kunden spre-
wir verloren. Diesmal haben
chen.
wir zum Glück gewonnen.
2 Wo kommen Sie denn her?
digital Ich habe eine Digitaluhr
3 Wie ist das Spiel denn gekauft. Die geht genauer
ausgegangen? als die anderen.
4 Bist du denn immer noch das Ding, -e 1 Gib mir bitte mal das Ding
nicht fertig? da drüben.
derselbe, dieselbe, Mein Freund und ich gehen 2 Wie heißt dieses Ding hier?
dasselbe in dieselbe Schule.
direkt 1 Wir liefern Ihnen die Waren
deshalb Ich war krank. Deshalb war direkt ins Haus.
ich nicht im Büro.
2 Das Dorf liegt direkt an der
je… desto Je schneller wir arbeiten, Autobahn.
desto früher sind wir zu
3 Gibt es keinen direkten Zug
Hause.
nach Hamburg?
deswegen Ich habe falsch geparkt.
4 Wir wohnen direkt an der
Deswegen habe ich einen
Bushaltestelle.
Strafzettel bekommen.
5 Sie übertragen das Fußball-
deutlich 1 Schreiben Sie bitte deut-
spiel direkt.
lich!
der Direktor, -en Ich möchte gern mit dem
2 Sprechen Sie bitte laut und
Direktor sprechen.
deutlich.
die Diskothek, Wir gehen heute Abend in
die Diät, -en Ich möchte abnehmen.
-en / die Disko, -s die Disko.
Deshalb mache ich eine
Diät. diskutieren, Wir haben lange mit den
diskutiert, Kollegen diskutiert.
dicht Unsere Fenster sind nicht
diskutierte, hat
dicht. Es zieht immer.
diskutiert

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
98
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Diskussion, Es gab eine lange Diskus- 2 Bei Familie Huber dreht
-en sion, ob wir Überstunden sich jetzt alles um das
machen sollen oder nicht. Baby.
doch 1 Isst du kein Fleisch? – drin, drinnen 1 Wo wollt ihr sitzen?
Doch, manchmal schon. ­Draußen oder drinnen?
2 Ich habe es mir anders 2 Bei der Hitze ist es drinnen
überlegt. Ich komme doch viel angenehmer.
mit ins Kino.
dringend 1 Ich muss dich dringend
3 Ihr kommt doch heute sprechen.
Abend?
2 Ich erwarte einen dringen-
4 Komm doch auf ein Bier den Anruf.
vorbei!
3 Bitte kommen Sie schnell.
5 Fragen Sie doch Herrn Es ist dringend.
Müller, der ist Computer-
die Drogerie, -n Waschmittel bekommst du
spezialist.
in der Drogerie.
6 Ach, wenn doch schon
drüben Dort drüben ist die Halte-
Sonntag wäre!
stelle.
der Doktor 1 Ist Herr Dr. Huber da?
drucken, druckt, 1 Warum hast du den Brief
2 Sie können schon Platz druckte, hat noch nicht ausgedruckt?
nehmen, der Doktor kommt gedruckt
2 Bei welcher Firma haben
gleich. Sie diese Prospekte
3 Meine Tochter ist krank. drucken lassen?
Wir gehen zum Doktor. 3 Du gehst einfach auf „Datei
Doppel- 1 Wir hätten gern ein drucken“!
Doppelbett. der Druck 1 Durch einen Knopfdruck
2 Wollen Sie ein Doppel­ schaltet man das Gerät ein.
zimmer oder ein Einzel­ 2 Wie hoch muss der Druck
zimmer? in den vorderen Reifen
doppelt Das Buch habe ich doppelt. sein?

das Dorf, ¨-er Unser Dorf liegt direkt an der Drucker, - Ich brauche einen neuen
der Autobahn. Drucker für meinen
Computer.
dort Dort drüben ist der Bahn-
hof. drücken, drückt, 1 Sie brauchen nur auf den
drückte, Knopf zu drücken.
dorthin Deine Tasche kannst du
hat gedrückt
dorthin stellen. 2 Die neuen Schuhe drücken.

die Dose, -n Ich habe noch eine Dose 3 Wenn du hier drückst, geht
Bohnen. die Tür auf.
draußen 1 Es ist kalt draußen. dumm 1 Entschuldigung, das war
dumm von mir.
2 Wir müssen draußen
warten. 2 Mir ist etwas Dummes
passiert.
(sich) drehen, 1 Vor dem Öffnen der Dose
dreht, drehte, hat müssen Sie den Deckel 3 Ich fand den Film wirklich
gedreht. drehen. sehr dumm.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
99
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

dunkel 1 Um sechs Uhr ist es schon 3 Das hätten Sie nicht


dunkel. machen dürfen!
2 Warum machst du kein 4 Was darf ich Ihnen
Licht an? Hier ist es so an­bieten?
dunkel.
5 Ich suche ein gebrauchtes
3 Meine Schwester hat Auto. Es darf nicht mehr als
dunkle Haare. 1000,– € kosten.
4 Ich habe mir eine dunkel- der Durst Ich hole Ihnen etwas zu
blaue Bluse gekauft. trinken. Sie haben sicher
Durst.
dünn 1 Mein Sohn ist sehr dünn.
Er isst zu wenig. die Dusche, -n 1 Ich gehe morgens unter die
Dusche.
2 Warum ziehst du nur so
einen dünnen Mantel an? 2 Wir haben leider nur noch
Es ist kalt draußen. ein Zimmer mit Dusche.
durch 1 Wir sind mit dem Fahrrad 3 Unsere Wohnung hat nur
durch den Wald gefahren. eine Dusche.
2 Zuerst durch die Anna- (sich) duschen, 1 Wenn Sie (sich) duschen
gasse, dann links. Dort ist duscht, duschte, wollen, das Badezimmer ist
das Theater. hat geduscht dort hinten links.
3 Wir haben den ganzen Mai 2 Ich bade nicht so gern, ich
durch geheizt. dusche lieber.
4 Wir haben unsere Wohnung die DVD, -s 1 Sehen wir uns heute Abend
durch ein Inserat gefunden. eine DVD an?
5 Für mich das Fleisch bitte 2 Gibt es den Film schon auf
durchgebraten. DVD?
durcheinander 1 Hier liegt alles durch­
einander. Da kann man ja
nichts mehr finden. E
2 Bitte redet nicht alle eben 1 Ich bin eben erst ange­
durcheinander. Sonst kommen.
verstehe ich nichts.
2 Ich gebe auf. Ich habe eben
die Durchsage, -n 1 Achtung, Achtung, eine kein Glück!
wichtige Durchsage!
ebenfalls Ich wünsche Ihnen ein
2 Ich habe die Durchsage schönes Wochenende.
nicht verstanden. Danke, ebenfalls.
durchschnittlich 1 Die Preise sind im letzten ebenso Schöne Feiertage. –
Jahr um durchschnittlich Danke, ebenso.
6 % gestiegen.
die e-card Haben Sie Ihre e-card
2 In Deutsch ist Ihr Sohn sehr dabei?
gut, aber in Mathematik
sind seine Leistungen nur echt 1 Ich träume von einem
durchschnittlich. echten Perserteppich.

dürfen, darf, 1 Dürfen wir heute ins Kino 2 Der Film war echt gut.
durfte, hat gehen? die Ecke, -n / das 1 Das Regal stellen wir hier
gedurft  / …  dürfen Eck, -en in die Ecke.
2 Sie dürfen hier nicht
parken.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
100
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Das bekommen Sie in der die Eile 1 Ich bin sehr in Eile
Drogerie an der Ecke.
2 Das hat keine Eile.
3 Wo ist die Apotheke?
eilig Hast du es eilig?
Gleich um die Ecke.
egal 1 Es ist mir ganz egal, was ein- 1 Ich nehme ein Bier. Willst
die Leute denken. du auch eins?

2 Egal, wie das Wetter ist, 2 Ist hier einer, der Spanisch
ich gehe schwimmen. kann?

die Ehe, -n Sie hat zwei Kinder aus die Einbahn­ Die Grillparzerstraße ist
erster Ehe. straße, -n jetzt Einbahnstraße.

die Ehefrau, Wie heißt Ihre Ehefrau mit einbauen, baut ein, Wir haben in unsere
-en / der Ehe- Vornamen? baute ein, hat Wohnung eine neue Küche
mann, ¨-er eingebaut einbauen lassen.

der Ehegatte, Für Ehegatten gibt es eine einbrechen, bricht Jemand ist in unsere
-n / die Ehe­ Ermäßigung. ein, brach ein, ist Wohnung eingebrochen.
gattin, -nen eingebrochen

das Ehepaar, -e Das Ehepaar unter uns hat der Einbrecher, Die Einbrecher haben den
zwei Kinder. - Schmuck gestohlen.

eher 1 Je früher wir fertig sind, der Einbruch, In der Urlaubszeit gibt es
desto eher können wir nach -¨e viele Wohnungseinbrüche.
Hause. eindeutig 1 Das Ergebnis ist eindeutig.
2 Michael sieht gerne Du hast gewonnen.
Western, ich mag eher 2 Du kannst eindeutig besser
Krimis. kochen als ich.
die Ehre Es ist eine große Ehre für der Eindruck, ¨-e 1 Ich finde die Leute hier
mich, Sie hier zu begrüßen ziemlich freundlich. Wie ist
das Ei, -er Möchtest du zum Frühstück dein Eindruck?
ein Ei? 2 Ich glaube, ich habe bei
eigen- 1 Jedes Kind hat ein eigenes dem Vorstellungsgespräch
Zimmer. einen guten Eindruck
gemacht.
2 Manche Leute haben keine
eigene Meinung. einerseits Einerseits finde ich dieses
Gesetz notwendig, anderer-
eigentlich 1 Wir wollten eigentlich ins seits wird dadurch alles
Kino, aber dann sind wir teurer.
doch zu Hause geblieben.
einfach 1 Hin und zurück? – Nein,
2 Die Sängerin nennt sich bitte nur einfach.
Arabella. Aber eigentlich
heißt sie Uschi Müller. 2 Ich verstehe das nicht.
Kannst du das bitte
3 Was willst du eigentlich von einfacher sagen?
mir?
3 Wir haben am Wochenende
sich eignen, eignet Dieses Hotel eignet sich einen Ausflug gemacht.
sich, eignete sich, besonders für Familien mit Es war einfach toll.
hat sich geeignet Kindern.
4 Ich will im Urlaub nichts
eilen, eilt, eilte, ist Es eilt sehr. Bitte machen Besonderes, ich will mich
geeilt / hat geeilt Sie schnell. einfach nur entspannen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
101
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Einfahrt, -en 1 Da parkt wieder jemand vor einladen, lädt ein, Darf ich Sie zum Essen
unserer Einfahrt. lud ein, hat einladen?
eingeladen
2 Können Sie nicht lesen:
Einfahrt verboten! die Einladung, Danke für die Einladung.
en
einfallen, fällt ein, 1 Mir ist wieder eingefallen,
fiel ein, ist wie das Buch heißt. einlegen 1 Ich habe eine CD eingelegt.
eingefallen
2 Da fällt mir etwas ein. 2 Legen Sie jetzt den 2.
Du kennst doch meine Gang ein.
Nachbarin. Wollen wir sie
3 Meine Großmutter hat den
nicht einmal einladen?
Fisch immer in Essig
der Einfall, ¨-e Frag einfach meine eingelegt.
Freundin. Sie hat immer
die Einleitung, -en Ich habe nur die Einleitung
gute Einfälle.
gelesen.
der Einfluss, ¨-e Mein Nachbar hat sehr viel
einmal 1 Bitte rufen Sie morgen
Einfluss im Sportverein.
noch einmal an.
die Einführung, Bevor der Kurs anfängt,
2 Auf einmal ging das Licht
-en gibt es eine kurze Einfüh-
aus.
rung.
3 Ich kann nicht alles auf
der Eingang, ¨-e 1 Das Gebäude hat zwei
einmal machen.
Eingänge.
4 Sehen wir uns einmal
2 Der Eingang ist um die
wieder?
Ecke.
5 Vor Jahren habe ich einmal
einig- 1 In diesem Bericht sind
in Wien gewohnt.
einige Fehler.
6 Komm doch bitte einmal
2 Das wird noch einige Zeit
her und hilf mir.
dauern.
die Einnahme, -n Unser Geschäft läuft gut.
einige 1 Einige sind für das Gesetz,
Unsere Einnahmen waren
aber viele sind auch
in diesem Monat höher als
dagegen.
im letzten.
2 Kennst du jemand, der
einnehmen, 1 Wie oft muss ich die
Chinesisch spricht? – Ich
nimmt ein, nahm Tropfen einnehmen?
kenne sogar einige.
ein, hat ein­
2 Leider haben wir diesen
sich einigen, einigt Jeder hat einen anderen genommen
Monat nicht genug einge-
sich, einigte sich, Vorschlag. Wir können uns
nommen.
sich geeinigt leider nicht einigen.
haben einpacken, packt 1 Hast du Handtücher
ein, packte ein, hat eingepackt?
einkaufen, kauft Wir gehen einmal pro
eingepackt
ein, kaufte ein, hat Woche einkaufen. 2 Soll ich Ihnen das als
eingekauft Geschenk einpacken?
der Einkauf, ¨-e Was meinst du? Wir legen einreichen, reicht Sie müssen diesen Antrag
unsere Einkäufe ins Auto ein, reichte ein, hat spätestens bis zum
und gehen einen Kaffee eingereicht Monatsende einreichen.
trinken.
einrichten, richtet 1 Ich habe meine Wohnung
das Einkommen, - Bei einem höheren Ein- ein, richtete ein, selbst eingerichtet.
kommen muss man mehr hat eingerichtet
2 Wenn Sie Fragen haben,
Steuern zahlen.
rufen Sie uns an. Wir haben
eine Hotline eingerichtet.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
102
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Einrichtung, Deine Wohnung ist sehr der Einwohner, - Wien hat fast zwei Millionen
-en gemütlich, die Einrichtung Einwohner.
gefällt mir sehr gut.
einzahlen, zahlt Ich habe gestern Geld
einsam Ohne meine Familie fühle ein, zahlte ein, hat eingezahlt.
ich mich ein bisschen eingezahlt
einsam.
Einzel- 1 Susi ist ein Einzelkind. Sie
einschalten, Können Sie bitte das Licht hat keine Geschwister.
schaltet ein, einschalten?
2 In diesem Hotel gibt es
schaltete ein, hat
auch Einzelzimmer.
eingeschaltet
einzeln 1 Dieses Mineralwasser gibt
einschlafen, Am Abend vor unserer
es nur im Sechserpack,
schläft ein, schlief Reise konnte ich nicht
nicht einzeln.
ein, ist einschlafen.
eingeschlafen 2 Leider können wir uns nicht
um jeden Einzelnen
einschließlich Einschließlich Einbau der
kümmern.
Möbel kostet alles
zu­sammen 2000 Euro. die Einzelheit, Du musst mir das in allen
-en Einzelheiten erzählen.
das Einschreiben, Ich habe den Brief als
- Einschreiben geschickt. einzig- 1 Wir waren die einzigen
Gäste.
einsetzen, setzt 1 Firmen setzen immer mehr
ein, setzte ein, hat Computer ein. 2 Das war das einzige Mal,
eingesetzt dass ich ihn gesehen habe.
2 Peter hat sich dafür
eingesetzt, dass ich den einziehen, zieht Die Wohnung ist fertig. Wir
Job bekomme. ein, zog ein, ist können nächste Woche
eingezogen einziehen.
einsteigen, steigt 1 Sie müssen vorne beim
ein, stieg ein, ist Fahrer einsteigen. das Eis 1 Zum Nachtisch gibt es Eis.
eingestiegen
2 Steig ein! Wir wollen 2 Bitte ein Cola mit Eis.
los­fahren.
3 Im Winter gibt es Eis und
einstellen, stellt 1 Die Zeitarbeitsfirma stellt Schnee.
ein, stellte ein, hat oft neue Leute ein.
das Eisen Sie müssen Eisentabletten
eingestellt
2 Das Gerät ist nicht richtig nehmen.
eingestellt.
die Eisenbahn, Die Kinder wünschen sich
(sich) eintragen, 1 Tragen Sie sich bitte in die -en eine elektrische Eisenbahn.
trägt ein, trug ein, Liste ein.
elegant Ich finde dein Kleid sehr
hat eingetragen
2 Ich habe die Nummer in elegant.
mein Adressbuch einge­
elektrisch Wir kochen nicht mit Gas,
tragen.
sondern elektrisch.
eintreten, tritt ein, Letztes Jahr bin ich in
Elektro- 1 Glühbirnen bekommt man
trat ein, ist einen Sportverein einge­
im Elektrogeschäft.
eingetreten treten.
2 Mein Bruder ist Elektroin-
der Eintritt, -e 1 Kinder über 10 Jahre
genieur.
zahlen den vollen Eintritt.
3 Wir haben uns einen
2 Der Eintritt ist frei.
Elektroherd gekauft.
einverstanden Als Termin schlage ich den
elektronisch Ich benutze bei meiner
3. Mai vor. – Gut, ein­
Arbeit elektronische
verstanden!
Medien.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
103
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Eltern (Plural) Ich wohne noch bei meinen die Energie, -n 1 Wir müssen Energie
Eltern. sparen.
das E-Mail, -s  /  Ich schicke dir morgen ein 2 Abends habe ich
die E-Mail, -s E-Mail. keine Energie mehr, um
schwimmen zu gehen.
der Empfang, ¨-e 1 Bitte den Empfang
be­stätigen! eng 1 Die Jacke ist mir zu eng.
2 Ich bin mit dem Fernseher 2 Die Straße wird nach der
nicht zufrieden. Der Kurve sehr eng.
Empfang ist sehr schlecht.
3 Wir arbeiten mit dieser
3 Zur Firmeneröffnung bitten Firma eng zusammen.
wir zu einem kleinen
der Enkel, - Alle meine Enkel gehen
Empfang.
schon in die Schule.
empfangen, 1 Wir können mit Satelliten-
entdecken, Ich habe in deinem Brief
empfängt, antenne über 30 Pro-
entdeckt, noch ein paar Fehler
empfing, hat gramme empfangen.
entdeckte, hat entdeckt.
empfangen
2 Meine Schwiegereltern entdeckt
haben mich ganz herzlich
entfernt Das Hotel liegt etwa
empfangen.
100 Meter vom Strand
empfehlen, Was können Sie mir denn entfernt.
empfiehlt, empfehlen?
die Entfernung, Aus dieser Entfernung ist
empfahl, hat
-en das nicht zu erkennen.
empfohlen
entgegenkommen 1 Auf dem Nachhauseweg
die Empfehlung, Ich rufe auf Empfehlung
ist mir mein Nachbar
-en von Herrn Weber an.
ent­gegengekommen.
enden, endet, Der Straße endet hier.
2 Können Sie mir mit dem
endete, hat
Preis entgegenkommen?
geendet
enthalten, enthält, 1 Diese Schokolade enthält
das Ende 1 Ich wohne am Ende der
enthielt, hat nur sehr wenig Zucker.
Straße.
enthalten
2 Die Mehrwertsteuer ist im
2 Die nächste Prüfung findet
Preis enthalten.
Ende August statt.
entlang Gehen Sie diese Straße
3 Peter ist Ende Fünfzig.
entlang. Dann kommen Sie
4 Am Dienstag gehen die direkt zum Bahnhof.
Ferien zu Ende.
entlassen, 1 Die Operation ist gut
endgültig 1 Damit ist das Problem entlässt, entließ, gelaufen. Wir können Sie
endgültig gelöst. hat entlassen nächste Woche aus dem
Krankenhaus entlassen.
2 Der endgültige Termin
steht noch nicht fest. 2 Die Firma hat viele Mit­
arbeiter entlassen.
3 Das Ergebnis ist noch nicht
endgültig. (sich) entscheiden, 1 Das kann ich nicht allein
entscheidet, entscheiden, da muss ich
endlich 1 Endlich haben wir
entschied, hat erst fragen.
eine schöne Wohnung
entschieden
ge­funden. 2 Für welchen Anzug haben
Sie sich entschieden?
2 Haben Sie sich nun endlich
entschieden?

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
104
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Entschei- Diese wichtige Entschei- entwickeln, 1 Durch das Training hat sich
dung, -en dung möchte ich zuerst mit entwickelt, sein Talent gut entwickelt.
meinem Mann besprechen. entwickelte, hat
2 Bis wann können Sie den
entwickelt
sich entschließen, Mein Nachbar hat sich nun Film entwickeln?
entschließt sich, doch entschlossen, sein
die Entwicklung, Genug Schlaf ist wichtig für
entschloss sich, Auto zu verkaufen.
-en die Entwicklung Ihres
hat sich
Kindes.
entschlossen
er 1 Das ist Karl. Er ist ein
entschlossen Ich bin fest entschlossen,
Kollege von mir.
sein diese Ausbildung fertigzu-
machen 2 Ich finde ihn sehr nett.

(sich) 1 Entschuldigen Sie bitte, 3 Manchmal treffe ich mich


entschuldigen, dass ich Sie störe. Aber es mit ihm in der Freizeit.
entschuldigt, gibt ein Problem.
der Erdapfel, ¨- Möchtest du noch Erd­
entschuldigte, hat
2 Herr Meier lässt sich äpfelsalat?
entschuldigt
entschuldigen, er ist stark
die Erde 1 Die Pflanzen brauchen
erkältet.
neue Erde.
3 Ich möchte meine Tochter
2 Mein Sohn hat das Glas auf
entschuldigen. Sie ist krank
die Erde fallen lassen.
und kann nicht zur Schule
gehen. 3 An der Konferenz nehmen
Vertreter aus fast allen
die Entschuldi- Oh, Entschuldigung! –
Ländern der Erde teil.
gung, -en Macht nichts. Kein P
­ roblem.
das Erdgeschoss, Wir wohnen im Erd­
entsorgen, Wie kann ich meine alte
-e geschoss.
entsorgt, Kaffeemaschine ent­
entsorgte, hat sorgen? das Ereignis, -se 1 Alle Zeitungen haben über
entsorgt diese Ereignisse berichtet.

entspannend Der Urlaub war sehr 2 Das Konzert war ein großes
entspannend. Ereignis.

entstehen, 1 Hier entsteht ein neues erfahren, erfährt, Wann erfahren wir das
entsteht, entstand, Einkaufszentrum. erfuhr, hat Ergebnis der Prüfung?
ist entstanden erfahren
2 Andere Kosten entstehen
nicht. die Erfahrung, 1 Ich habe zehn Jahre
-en Erfahrung in diesem Beruf.
enttäuschen, 1 Das Essen hat uns ent-
enttäuscht, täuscht. 2 Mit diesem Gerät haben wir
enttäuschte, hat gute Erfahrungen gemacht.
2 Wir waren von dem Konzert
enttäuscht erfinden, erfindet, Der Ingenieur Rudolf Diesel
sehr enttäuscht.
erfand, hat hat den Dieselmotor
3 Das Ergebnis war ent­
erfunden erfunden.
täuschend.
die Erfindung, Die Erfindung des Diesel-
die Ent­ Das EM-Finale war eine
-en motors war ein großer
täuschung, -en große Enttäuschung.
Erfolg.
entweder … oder Nur einer kann gewinnen,
der Erfolg, -e 1 Der Film war ein großer
entweder du oder ich.
Erfolg.
2 Ich wünsche Ihnen viel
Erfolg bei der Prüfung.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
105
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

erfolgreich Mein Großvater war ein (jemanden / sich) 1 Bitte, erinnern Sie mich
erfolgreicher Geschäfts- erinnern, erinnert, noch einmal an den Termin
mann. erinnerte, hat
2 Ich erinnere mich noch
erinnert
erforderlich 1 Bringen Sie bitte alle genau an meinen Groß­
erforderlichen Unterlagen vater.
mit.
3 Ich kann mich noch gut
2 Persönliches Erscheinen ist daran erinnern, wie ich als
erforderlich. Kind im Wald gespielt habe.
erfordern Dieser Job erfordert viel die Erinnerung, An diese Zeit habe ich viele
Kraft. -en schöne Erinnerungen.
(sich) erfüllen, 1 Sie müssen den Vertrag in sich erkälten, 1 Der Junge hat sich beim
erfüllt, erfüllte, hat allen Punkten erfüllen. erkältet sich, Baden erkältet.
erfüllt erkältete sich, hat
2 Niemand kann diese 2 Ich bin stark erkältet.
sich erkältet
Anforderungen erfüllen.
erkältet sein
3 Wir erfüllen Ihnen jeden
erkennen, erkennt, 1 Ich habe Roberto gleich an
Wunsch.
erkannte, hat seiner Stimme erkannt.
4 Man kann sich nicht alle erkannt
2 Auf dem Foto kann man
Wünsche erfüllen.
kaum etwas erkennen.
ergänzen, ergänzt, Ergänzen Sie bitte die
3 Der Arzt hat die Krankheit
ergänzte, hat fehlenden Angaben.
sofort erkannt.
ergänzt
4 Ich habe erkannt, dass es
das Ergebnis, -se Ein so gutes Ergebnis hat
ein Fehler war, den Kurs
uns alle überrascht.
nicht fertigzumachen.
erhalten, erhält, 1 Ihr Schreiben vom 3. Jän-
erklären, erklärt, 1 Kannst du mir erklären, wie
erhielt, hat ner haben wir erhalten.
erklärte, hat erklärt man diesen Apparat
erhalten
2 Unsere Firma hat einen bedient?
großen Auftrag erhalten.
2 Ich kann mir nicht erklären,
(sich) erhöhen, 1 Die Regierung wird sicher wie der Brief verschwinden
erhöht, erhöhte, bald wieder die Steuern konnte.
hat erhöht erhöhen.
die Erklärung, 1 Die Erklärung der Lehrerin
2 Die Zahl der Opfer hat sich -en ist besser als die im Buch.
auf 122 erhöht.
2 Die Steuererklärung
die Erhöhung, Wir streiken für eine müssen Sie bis Ende Mai
-en Lohnerhöhung. abgeben.
sich erholen, 1 Im Urlaub habe ich mich sich erkundigen, 1 Hast du dich schon nach
erholt sich, erholte sehr gut erholt. erkundigt sich, einem Zug erkundigt?
sich, hat sich erkundigte sich,
2 Meine Schwester hat sich 2 Ich möchte mich erkundi-
erholt hat sich erkundigt
nach der Geburt sehr gen, wie es Ihnen geht.
schnell wieder erholt.
erlauben, erlaubt, 1 Ich erlaube meinen Kindern
die Erholung, Ich habe zu viel gearbeitet. erlaubte, hat nicht, stundenlang fernzu-
-en Jetzt brauche ich etwas erlaubt sehen.
Erholung.
2 Parken ist hier nicht
erlaubt.
die Erlaubnis Sie hätten ihn vorher um
Erlaubnis bitten müssen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
106
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

erleben, erlebt, In unserem Urlaub haben das Ersatzteil, Haben Sie für dieses Gerät
erlebte, hat erlebt wir viel Schönes erlebt. -e Ersatzteile?
das Erlebnis, Die Reise war ein tolles erschöpft Nach der Nachtschicht bin
-se Erlebnis. ich immer sehr erschöpft.
erledigen, erledigt, Diese zwei Pakete müssen erschrecken, 1 Entschuldigung. Ich wollte
erledigte, hat zur Post. Könntest du das erschrickt, Sie nicht erschrecken.
erledigt für mich erledigen? erschrak, ist
2 Hast du mich aber
erschrocken / 
erleichtern 1 Ich bin erleichtert, dass erschreckt!
erschreckt,
erleichtert, alles so gut geklappt hat.
erschreckte, hat 3 Du hast richtig krank
erleichterte, hat
2 Der schnelle Internet­ erschreckt ausgesehen. Ich war ganz
erleichtert
zugang erleichtert mir die erschrocken.
Arbeit sehr.
ersetzen, ersetzt, Wir ersetzen Ihnen die
die Ermäßigung, Es gibt eine Ermäßigung ersetzte, hat Kosten.
-en für Kinder und Senioren. ersetzt
(sich) ernähren, 1 Wie ernähre ich mich erst 1 Sofia ist erst 20 Jahre alt.
ernährt, ernährte, richtig?
2 Ich habe das erst gestern
hat sich ernährt
2 Vegetarier ernähren sich erfahren.
von Obst und Gemüse.
3 Sprich erst mit dem Arzt.
die Ernährung Ich finde eine gesunde
4 Erst hat mir die Arbeit gar
Ernährung wichtig.
nicht gefallen, aber jetzt
ernst Das ist ein ernstes Prob- habe ich mich daran
lem. gewöhnt.
ernsthaft Ich überlege ernsthaft, ob 5 Gehen Sie erst ins Zimmer
ich in eine andere Stadt 12, dann kommen Sie
ziehen soll. wieder zu mir.
eröffnen, eröffnet, 1 Mein Nachbar hat letzten erst- 1 Ich war zum ersten Mal
eröffnete, hat Monat ein Geschäft allein auf Urlaub.
eröffnet eröffnet.
2 Ich wohne im ersten Stock.
2 Ich möchte ein Konto
eröffnen. 3 An erster Stelle kommt die
Schule.
die Eröffnung, Die Eröffnung war am
-en 1. Juni. erstellen, erstellt, Erstellen Sie bitte eine
erstellte, hat Liste von allen Informatio-
erreichen, erreicht, 1 Wenn wir uns beeilen, errei- erstellt nen, die Sie brauchen.
erreichte, hat chen wir noch den 8-Uhr-
erreicht Zug. der Erwachsene, 1 Erwachsene zahlen 5 Euro,
-n Kinder haben freien Eintritt.
2 Bis 17 Uhr können Sie
mich im Büro erreichen. 2 Dieser Film ist nur für
Erwachsene.
3 Auf diese Art erreichen Sie
bei mir gar nichts. erwarten, erwartet, 1 Ich erwarte einen Anruf aus
erwartete, hat Salzburg.
4 Dieser Zug erreicht eine erwartet
Geschwindigkeit von 2 Frau Hübler erwartet ein
200 Kilometern. Kind.

der Ersatz Sie bekommen von unserer 3 Wir hatten nichts anderes
Firma einen Ersatz für das erwartet.
kaputte Gerät.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
107
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

4 Ich kann es gar nicht 3 Du bist doch nicht etwa


erwarten, euch wieder zu krank?
sehen.
etwas 1 Ich muss dir etwas
erzählen, erzählt, 1 Mein Mann hat mir schon er­zählen.
erzählte, hat viel von Ihnen erzählt.
2 Ich habe nur Tee. Etwas
erzählt
2 Ich muss meinen Kindern anderes kann ich Ihnen
abends immer eine leider nicht anbieten.
Geschichte erzählen.
3 Haben Sie etwas zum
erziehen, erzieht, Kinder zu erziehen ist nicht Schreiben?
erzog, hat erzogen leicht.
4 Wollen wir mit dem Nach-
die Erziehung Heute kümmern sich tisch noch etwas warten?
auch viele Väter um die
5 So etwas habe ich noch nie
Erziehung der Kinder.
gehört.
es 1 Mein Auto muss in die
6 Ich habe etwas Gutes für
Werkstatt. Es ist kaputt.
dich gekocht.
2 Ich muss den Fernseher
eventuell Ich komme eventuell etwas
reparieren lassen.
später.
3 Wissen Sie nicht, wo Herr
ewig Ich warte schon ewig auf
Berger ist? – Nein, ich weiß
mein neues Auto!
es nicht.
der Experte, -n Ich verstehe ein bisschen
4 Es wurde schon ein Antrag
von Computern. Aber ich
auf Wohnbeihilfe gestellt.
bin kein Experte.
5 Wer ist da? – Ich bin’s.
der Export, -e 1 Hier ist die Firma Trauner,
6 Mir geht es gut. Export und Import.

7 Ich finde es sehr nett von 2 Sonja arbeitet in der


Ihnen, dass Sie mich Exportabteilung.
abholen. extra 1 Die Getränke kosten extra.
8 Es macht Spaß, zusammen 2 Warum sind Sie nicht
ein Picknick zu machen. gekommen? Ich habe extra
essen, isst, aß, hat 1 Haben Sie schon zu Mittag auf Sie gewartet.
gegessen gegessen? extrem Die Prüfung war extrem
2 Ich esse gern Bananen. schwer.

3 Was gibt es heute zu


essen?
das Essen, - 1 Darf ich Sie zum Essen F
einladen? die Fabrik, -en Mein Schwager arbeitet in
2 Das Essen ist kalt einer Textilfabrik.
ge­worden. das Fach, ¨-er 1 Die Handtücher sind im
der Essig Beim Salat fehlt noch obersten Fach links.
etwas Essig. 2 Welches Fach magst du in
etwa 1 Von hier sind es etwa der Schule am liebsten?
zwanzig Kilometer. der Fachmann, Mein Bruder ist Computer-
2 Von zu Hause brauche ich -¨-er fachmann.
etwa 10 Minuten bis zur die Fachleute Die Firmen suchen Fach-
Arbeit. (Plural) leute für Maschinenbau.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
108
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Fähre, -n Wir nehmen die Fähre über fallen, fällt, fiel, ist 1 Das Glas ist auf den Boden
den Bodensee. gefallen gefallen.
fahren, fährt, fuhr, 1 Wir sind mit dem Zug 2 In den Bergen ist schon
ist / hat gefahren gefahren. Schnee gefallen.
2 Fahr nicht so schnell! 3 Die Temperatur ist ganz
plötzlich unter null gefallen.
3 Der Chef fährt einen
Mercedes. fällig Die Rechnung ist Ende des
Monats fällig.
4 Soll ich dich nach Hause
fahren? falls Falls es regnet, machen wir
kein Picknick.
die Fahrbahn, 1 Fahren Sie bitte vorsichtig.
-en Es sind Kühe auf der falsch 1 Tut mir leid, ich habe die
Fahrbahn. falsche Nummer gewählt.
2 Auf der Autobahn nach 2 Meine Uhr geht falsch.
Amstetten ist eine Fahr-
3 Was Sie da sagen, ist
bahn gesperrt. Dadurch
falsch.
kommt es zu Staus.
die Familie, -n Ich habe eine große
der Fahrer, - 1 Der Fahrer des Wagens
Familie.
war nicht verletzt.
der Für den Familiennachzug
2 Leonid ist von Beruf
Familiennachzug brauchen dieses Formular.
Busfahrer.
der Familien- Bei „Familienstand“ musst
3 Bitte nicht mit dem Fahrer
stand du „ledig“ ankreuzen.
sprechen!
der Fan, -s Ich bin kein Fan von
die Fahrkarte, -n Fahrkarten bekommt man
Techno-Musik.
am Automaten.
fangen, fing, hat 1 Das Kind hat den Ball
der Fahrplan, ¨-e 1 Der Fahrplan hat sich
gefangen gefangen.
geändert.
2 Unsere Katze hat eine
2 Haben Sie schon den
Maus gefangen.
neuen Sommerfahrplan?
die Fantasie, -en Mein Sohn malt sehr gut.
das Fahrrad, ¨-er Ich fahre jeden Morgen mit
Er hat viel Fantasie.
dem Fahrrad zur Arbeit.
die Farbe, -n 1 Welche Farbe magst du am
die Fahrschule, Wenn du den Führerschein
liebsten?
-n machen willst, musst du in
eine Fahrschule gehen. 2 Diese Farbe trocknet
schnell.
das Fahrzeug, Wem gehört das Fahrzeug?
-e farbig Ich brauche kein weißes,
sondern farbiges Papier.
fair Ich finde, unsere Mann-
schaft hat sehr fair gespielt. das Faschierte Kauf bitte ein halbes Kilo
Faschiertes.
der Fall, ¨-e 1 Was würden Sie in diesem
Fall tun? fast 1 Die Zuckerdose ist fast
leer.
2 Rufen Sie auf jeden Fall
vorher noch einmal an. 2 Ich habe fast alles ver­
standen.
3 Für den Fall, dass du noch
Durst hast, stelle ich dir faul 1 Mein Sohn war am Anfang
eine Flasche Mineral ans in der Schule sehr faul.
Bett. Heute lernt er sehr fleißig.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
109
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Den Apfel kannst du nicht fernsehen, sieht Meine Kinder dürfen


mehr essen. Er ist faul. fern, sah fern, hat abends nur eine Stunde
ferngesehen fernsehen.
das Fax, -e Schicken Sie uns einfach
ein Fax! das Fernsehen Was gibt es heute Abend
im Fernsehen?
faxen, faxt, Sie können mir den Brief
faxte, hat gefaxt auch faxen. der Fernseher, - Der Fernseher ist schon
wieder kaputt.
fehlen, fehlt, 1 Auf dem Brief fehlt der
fehlte, hat gefehlt Absender. fertig 1 Das Essen ist gleich fertig.
2 Hast du Kleingeld? Mir 2 Wenn ich mit der Arbeit
fehlt ein Euro. fertig bin, gehe ich nach
3 In der Kasse fehlen Hause.
20 Euro. 3 Bist du fertig?
4 Antonio war nicht in der 4 Das war ein schlimmer Tag.
Schule, er fehlt schon seit Ich bin total fertig.
drei Tagen.
fest 1 Mein Kollege glaubt fest
5 Was fehlt Ihnen? Haben daran, dass er die neue
Sie Schmerzen? Stelle bekommt.
der Fehler, - 1 Ich glaube, da haben Sie 2 Als wir nach Hause kamen,
einen Fehler gemacht. haben die Kinder schon
2 In der Werkstatt haben sie fest geschlafen.
den Fehler sofort gefunden. 3 Das Eis ist noch nicht fest
3 Der Pullover hat einen genug.
kleinen Fehler. das Fest, -e 1 Wenn ich 18 werde, feiern
die Feier, -n Es war eine schöne Feier. wir ein großes Fest.

der Feierabend, 1 Einen schönen Feierabend. 2 Frohes Fest!


-e die Festplatte, -n Mein Computer hat eine
2 Wann haben Sie Feier- große Festplatte.
abend? (sich) festhalten, 1 Halt dich gut fest.
feiern, feiert, Wir haben gestern Karls hält fest, hielt fest,
2 Halt die Flasche gut fest.
feierte, Geburtstag gefeiert. hat festgehalten
hat gefeiert (sich) festlegen, 1 Ich weiß noch nicht, ob ich
der Feiertag, -e 1 Am Montag ist Feiertag. legt fest, legte das mache. Ich möchte
fest, hat festgelegt mich noch nicht festlegen.
2 Schöne Feiertage!
2 Habt ihr den Hochzeits­
das Fenster, - Darf ich einen Moment das termin schon festgelegt?
Fenster aufmachen?
festnehmen nimmt Die Polizei hat einen Mann
die Ferien (Plural) 1 Wir machen im Sommer fest, nahm fest, festgenommen.
drei Wochen Ferien. hat fest­genommen
2 Endlich ist die Schule aus! das Festnetz 1 Hast du einen Festnetz­
Jetzt sind acht Wochen anschluss?
Ferien.
2 Für Anrufe ins Festnetz gibt
die Hast du die Fernbedienung es einen günstigen Tarif.
Fernbedienung, gesehen?
festsetzen, setzt Die Ausländerbehörde hat
-en
fest, setzte fest, diesen Termin festgesetzt.
hat festgesetzt

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
110
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

feststellen, stellt 1 Wir konnten den Absender 4 Ich finde diesen Artikel
fest, stellte fest, des Briefes nicht fest­ sehr interessant.
hat festgestellt stellen.
5 Luigi finde ich sehr nett.
2 Der Arzt hat mich unter-
6 Wie findest du mein neues
sucht, konnte aber nichts
Kleid?
feststellen.
der Finger, - Alessandro hat sich in den
fett Die Wurst ist mir zu fett.
Finger geschnitten.
das Fett, -e Man soll nicht so viel Fett
die Firma, Firmen Seit wann arbeiten Sie bei
essen.
dieser Firma?
feucht 1 Die Wäsche ist noch
der Fisch, -e 1 In diesem See gibt es kaum
feucht.
noch Fische.
2 Es ist heute feucht
2 Fisch esse ich lieber als
­draußen.
Fleisch.
das Feuer 1 Der Schaden durch das
3 Wo kauft man hier am
Feuer war sehr groß.
besten Fisch?
2 Haben Sie Feuer?
fit Ich halte mich durch Sport
das Feuerzeug, -e Ist das Feuerzeug neu? fit.

die Feuerwehr, -en 1 Die Feuerwehr ist sofort die Fitness Ich tue viel für meine
gekommen. Fitness.

2 Schnell! Rufen Sie die flach 1 Für die Arbeit brauche ich
Feuerwehr! Die Nummer flache Schuhe.
ist: 122. 2 An dieser Stelle ist der
das Fieber Plötzlich hat meine Tochter Strand sehr flach.
hohes Fieber bekommen. die Fläche, -n Unsere Wohnung hat eine
die Figur, -en 1 Lars hat eine gute Figur. Wohnfläche von 100 m2.

2 Bei diesem Spiel hat jeder die Flasche, -n 1 Wo kann man die leeren
Spieler vier Figuren. Flaschen zurückgeben?

der Film, -e 1 Bis wann können Sie den 2 Eine Flasche Bier bitte.
Film entwickeln? der Fleck, -en Du hast einen Fleck auf der
2 Den Film musst du dir Bluse.
unbedingt ansehen. das Fleisch Fleisch mag ich nicht.
finanziell Finanziell geht es meinem der Fleischhau- Dieser Fleischhauer hat
Neffen jetzt besser. er, - sehr gute Wurst.
finanzieren, Ich weiß nicht, wie ich das fleißig Pamela ist wirklich fleißig.
finanziert, Auto finanzieren soll. Sie macht immer ihre
finanzierte, Hausaufgaben.
hat finanziert
flexibel Meine Arbeitszeit ist
finden, findet, fand, 1 Mein Onkel hat eine gute flexibel.
hat gefunden Arbeit gefunden.
fliegen, fliegt, flog, 1 Der Vogel ist auf einen
2 Ich kann meinen Schlüssel ist geflogen Baum geflogen.
nicht finden.
2 Diese Maschine fliegt
3 Leider konnte ich die direkt nach New York.
Straße nicht finden.
3 Ich bin nach Innsbruck
geflogen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
111
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

4 Ich fliege nicht gern; ich die Förderung, Für das Projekt bekommen
fahre lieber mit dem Zug. -en wir eine Förderung von der
Stadt.
fliehen, flieht, floh, Der Einbrecher ist sofort
ist geflohen geflohen. die Form, -en 1 Diese Schuhe haben eine
schöne Form.
die Flucht Der Einbrecher war schon
auf der Flucht. 2 Ich möchte für den
Geburtstag einen Kuchen
fließen, fließt, 1 Dieser Fluss fließt in die
backen. Kannst du mir eine
floss, ist geflossen Donau.
Backform leihen?
2 Das ist ein Zimmer mit
das Formular, -e Füllen Sie bitte dieses
fließendem Wasser.
Formular aus.
fließend Mein Kollege spricht
fort 1 Wir waren im Urlaub nur
fließend Deutsch.
eine Woche fort.
der Flug, ¨-e Ich habe den Flug für Sie
2 Als wir am Bahnhof
gebucht.
ankamen, war unser Zug
der Flughafen, ¨- 1 Der Flughafen liegt schon fort.
30 Kilometer außerhalb.
die Fortbildung, Ich möchte nächstes Jahr
2 Kannst du mich zum -en in meinem Beruf eine
Flughafen bringen? Fortbildung machen.
das Flugzeug, -e 1 Das Flugzeug ist gerade der Fortschritt, -e Ihre Kinder haben in
gelandet. Deutsch große Fortschritte
2 Das Flugzeug aus Berlin gemacht.
hat Verspätung. fortsetzen, setzt Wir setzen die Behandlung
der Fluss, ¨-sse Wie heißt dieser Fluss? fort, setzte fort, am nächsten Donnerstag
hat fortgesetzt um 11 Uhr fort.
die Flüssigkeit, -en 1 Ins Flugzeug darf man nur
die Fortsetzung, Fortsetzung folgt.
wenig Flüssigkeit mit­
-en
nehmen.
das Foto, -s Können Sie dieses Foto
2 Dieses Medikament mit viel
vergrößern?
Flüssigkeit einnehmen.
Darf ich ein Foto machen?
die Folge, -n Wenn Sie weiter so spät
kommen, hat das Folgen. der Fotoapparat, Ich möchte mir einen
folgen, folgt, 1 Es folgen die Nachrichten. -e Fotoapparat kaufen.
folgte, ist die Fotografie, Ich interessiere mich für
2 Folgen Sie bitte den
gefolgt -n Fotografie.
Anweisungen der Polizei.
fotografieren, Ich fotografiere gern.
folgend 1 Mehr Informationen auf den
fotografiert,
folgenden Seiten.
fotografierte,
2 Sie müssen folgende hat fotografiert
Schulbücher kaufen.
die Frage, -n 1 Ich habe Ihre Frage leider
fordern, fordert, Alles wird teurer. Wir nicht verstanden.
forderte, hat fordern deshalb von
2 Das ist eine schwierige
gefordert unserer Firma mehr Lohn.
Frage.
die Forderung, Die Mitarbeiter fordern
3 Das kommt gar nicht in
-en mehr Lohn.
Frage!
fördern Das AMS fördert diesen
Kurs.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
112
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

fragen, fragt, 1 Darf ich Sie etwas fragen? sich freuen, freut, 1 Es freut mich, dass alles so
fragte, hat freute, hat gefreut gut geklappt hat.
2 Hat jemand nach mir
gefragt
gefragt? 2 Ich habe mich über Ihr
Geschenk sehr gefreut.
3 Meine Mutter fragt, wann
wir kommen. 3 Ich freue mich schon auf
meinen nächsten Urlaub.
4 Ich frage mich, ob das
richtig war. die Freude, -n Diese Arbeit macht mir viel
Freude.
die Frau, -en 1 In meinem Deutschkurs
sind mehr Frauen als der Freund, -e Ich sehe meine Freunde
Männer. nur am Wochenende.
2 Ist Ihre Frau berufstätig? freundlich 1 Er hat uns sehr freundlich
begrüßt.
3 Guten Tag, Frau Müller!
2 Der Mann ist sehr freund-
frech Du darfst in der Schule lich zu mir.
nicht so frech sein.
3 Mit freundlichen Grüßen
frei 1 Ist dieser Platz noch frei?
die Freundschaft, Deine Freundschaft ist mir
2 Morgen haben wir frei. -en sehr wichtig.
3 Eintritt frei. frieren, friert, fror, 1 Wenn Sie frieren, mache
4 Ich trinke nur alkoholfreies hat gefroren ich das Fenster wieder zu.
Bier. 2 Heute Nacht hat es
5 Dieses Medikament ist gefroren.
rezeptfrei. frisch 1 Das Brot ist noch ganz
6 Jetzt ist frei, du kannst frisch.
telefonieren. 2 Die Handtücher sind frisch
7 Sie können Ihren Arzt frei gewaschen.
wählen. 3 Ich muss kurz an die frische
die Freiheit Wir alle wünschen uns ein Luft.
Leben in Freiheit. der Friseur, -e 1 Hast du einen guten
die Freizeit In meiner Freizeit höre ich Friseur?
gern Musik. 2 Meine Tochter will Friseurin
freiwillig Manchmal bleibe ich werden.
freiwillig länger im Büro. die Frist, -en Die Frist ist abgelaufen.
fremd 1 Ich reise gern in fremde befristet 1 Ihre Aufenthaltserlaubnis
Länder. ist befristet.
2 Ich bin fremd hier. 2 Die Arbeitserlaubnis ist
die Fremd­ 1 Wie viele Fremdsprachen unbefristet.
sprache, -n kannst du? froh 1 Ich bin froh, dass alles so
2 Für diese Stelle braucht gut geklappt hat.
man gute Fremdsprachen- 2 Frohes Fest!
kenntnisse.
die Frucht, ¨-e Welche Früchte kann man
fressen, frisst, Hat der Hund schon etwas essen?
fraß, hat gefressen zu fressen bekommen?
früh 1 Hier ist schon am frühen
Morgen starker Verkehr.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
113
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Mein Vater arbeitet von früh der Führer- 1 Mein Bruder hat erst vor
bis spät. schein, -e einem halben Jahr den
Führerschein gemacht.
3 Ich bin heute sehr früh
aufgestanden. 2 Meine Frau hat keinen
Führerschein.
4 Wir sind eine halbe Stunde
zu früh gekommen. die Führung, -en Die nächste Führung
beginnt um 15.00 Uhr.
5 Dazu ist es noch zu früh.
das Fundbüro, -s Sie haben Ihren Schirm ver-
6 Wecken Sie mich bitte
loren. Da fragen Sie am
morgen früh um 6 Uhr.
besten im Fundbüro.
7 Geht es später? Sechs Uhr
funktionieren, 1 Können Sie mir bitte mal
ist mir zu früh.
funktioniert, zeigen, wie der Automat
früher / früher- 1 Früher habe ich in Salzburg funktionierte, hat funktioniert?
gewohnt. funktioniert
2 Unsere Ehe funktioniert
2 Wir nehmen den früheren nicht mehr.
Zug.
für 1 Ist Post für mich da?
das Frühstück, -e 1 Wir sitzen gerade beim
2 Ich habe die Schlüssel für
Frühstück.
meine Wohnung verloren.
2 Sollen wir Ihnen das
3 Gibt es hier einen Sport­
Frühstück aufs Zimmer
verein für Jugendliche?
bringen?
4 Diese alten Möbel haben
frühstücken, Haben Sie schon
wir für 100 Euro
frühstückt, ge­frühstückt?
be­kommen.
frühstückte, hat
gefrühstückt 5 Die Wohnung ist zu teuer
für mich.
(sich) fühlen, fühlt, 1 Wie fühlen Sie sich?
fühlte, hat gefühlt 6 Für einen Anfänger spricht
2 Der Arzt hat mir den Puls
mein Nachbar sehr gut
gefühlt.
Deutsch.
3 Sie hat nichts mehr für ihn
7 Du kannst nicht einkaufen
gefühlt.
gehen? Ich kann es für dich
4 Ich fühle mich wohl hier. machen.
führen, führt, 1 Der Meister führte uns 8 Für mich ist das ein
führte, hat geführt durch den Betrieb. schwerer Fehler.
2 Frau Meyer führt den 9 Wir haben die Wohnung für
Betrieb schon seit 10 ein Jahr gemietet.
Jahren.
furchtbar 1 Dennis hat furchtbare
3 Nach 20 Minuten führte Schmerzen.
unsere Mannschaft 2 : 0.
2 Das war mir furchtbar
4 Die Straße führt direkt zum unangenehm.
Bahnhof.
der Fuß, ¨-e 1 Er hat sich den linken Fuß
5 Mein Kollege hat einen gebrochen.
Prozess gegen den
2 Sind Sie zu Fuß
Vermieter geführt.
ge­kommen?

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
114
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Fußball, ¨-e 1 Hans wünscht sich zu die Garderobe, -n 1 Die Mäntel bitte an der
Weihnachten einen neuen Garderobe abgeben.
Fußball.
2 Bitte achten Sie auf Ihre
2 Spielt ihr gerne Fußball? Garderobe.
der Fußgänger, - Dieser Weg ist nur für der Garten, ¨ Wir haben einen schönen
Fußgänger. großen Garten.
die Fußgänger­ Wir treffen uns um 15 Uhr das Gas 1 Wir kochen mit Gas.
zone, -n in der Fußgängerzone.
2 Gib Gas! Die Ampel ist
grün.
der Gast, ¨-e 1 Wir haben heute Abend
G Gäste.
die Gabel, -n Herr Ober! Bitte noch eine 2 Der Gast hat sich über das
Gabel. Essen beschwert.
der Gang, ¨-e 1 Bitte warten Sie draußen die Gaststätte, Ich arbeite seit einem
auf dem Gang. -n Monat in einer Gaststätte.
2 Schalten Sie bitte jetzt in das Gebäude, - In diesem Gebäude sind
den dritten Gang. nur Büros.
3 Was möchten Sie als geben, gibt, gab, 1 Geben Sie mir bitte eine
ersten Gang? Suppe oder hat gegeben Quittung!
Salat?
2 Können Sie mir etwas zum
ganz 1 Ich habe den ganzen Tag Schreiben geben?
noch nichts gegessen.
3 Der Arzt hat mir eine
2 Den Zahnarzttermin habe Spritze gegeben.
ich ganz vergessen.
4 Was gibt es im Fernsehen?
3 Ich finde Hans ganz nett.
5 Es gibt bald Regen.
4 Am Montag ist hier Ruhe-
tag. Das weiß ich ganz das Gebäck Das Gebäck ist ganz frisch.
sicher. geboren werden, 1 Wann sind Sie geboren?
6 Gott sei Dank ist meine wird geboren,
2 Sind Sie Sylvia Thaler,
Brille noch ganz. wurde geboren,
geborene Gartner?
ist geboren
gar 1 Die Kartoffeln sind noch worden / geboren 3 Ich bin in Zagreb geboren.
nicht gar. sein
2 Du räumst nie dein Zimmer gebrauchen, 1 Wir können diese Möbel
auf. – Das ist gar nicht gebraucht, gut gebrauchen.
wahr. gebrauchte,
2 Ich habe den Wagen
die Garage, -n 1 Hier ist eine Garage zu hat gebraucht
gebraucht gekauft.
vermieten.
3 Ich suche eine gebrauchte
2 Hat das Haus eine Garage? Waschmaschine.
die Garantie Auf die Waschmaschine die Gebrauchs­ Lesen Sie bitte zuerst die
haben Sie ein Jahr Garan- anweisung, -en Gebrauchsanweisung.
tie.
die Gebühr, -en Die Gebühr beträgt jährlich
garantieren, Ich kann Ihnen nicht 60 Euro.
garantiert, garantieren, dass das Gerät
garantierte, hat nächste Woche fertig ist. die Geburt, -en 1 Sie müssen die Geburt
garantiert Ihres Kindes beim Standes-
amt melden.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
115
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Herzlichen Glückwunsch die Gegend, -en 1 Der Wienerwald ist eine


zur Geburt Ihrer Tochter. sehr schöne Gegend.
der Geburtstag, Herzlichen Glückwunsch 2 Das Gemeindeamt muss
-e zum Geburtstag! hier in der Gegend sein.
die Geduld Bitte haben Sie etwas der Gegenstand, 1 Sie dürfen nur Gegen-
Geduld. ¨-e stände für den persön­
lichen Bedarf mitnehmen.
geehrt Sehr geehrte Damen und
Herren, … 2 Eine Durchsage der Polizei:
Auf der A 4 liegen Gegen-
geeignet sein Dieses Spiel ist nicht für
stände auf der Fahrbahn.
sehr kleine Kinder ge­­
eignet. gegenüber 1 Das Geschäft liegt direkt
gegenüber der Post.
die Gefahr, -en Betreten auf eigene Gefahr.
2 Mir gegenüber war der
die Lebens­ Achtung! Lebensgefahr!
Polizist sehr freundlich.
gefahr
das Gehalt, ¨-er Ich bin mit meinem Gehalt
gefährlich 1 Achtung, hier ist eine
zufrieden.
gefährliche Kurve!
geheim Das Passwort ist geheim.
2 Du darfst nicht bei Rot über
Du darfst es niemandem
die Straße gehen. Das ist
sagen.
gefährlich.
das Geheimnis, Soll ich dir ein Geheimnis
gefallen, gefällt, 1 Wie gefällt es Ihnen hier?
-se sagen? Meine Schwester
gefiel, hat gefallen
2 Der Pullover gefällt mir gut. heiratet nächsten Monat.

sich etwas Das würde ich mir nicht gehen, geht, ging, 1 Ich gehe jeden Morgen zu
gefallen lassen, gefallen lassen. ist gegangen Fuß ins Büro.
lässt sich etwas 2 Gehen Sie doch einmal
gefallen, ließ sich zum Arzt.
etwas gefallen,
hat sich etwas 3 Meine Tochter geht noch
gefallen lassen ins Gymnasium.

das Gefängnis, -se Er wurde zu fünf Jahren 4 Ich muss jetzt leider gehen.
Gefängnis verurteilt. 5 Ein Freund von mir geht ins
das Gefühl, -e Ich glaube, ich schaffe die Ausland.
Prüfung. Ich habe ein gutes 6 Der nächste Zug geht erst
Gefühl. in zwei Stunden.
gegen 1 Ich bin gegen einen Baum 7 Am Anfang ging alles ganz
gefahren. gut.
2 Das ist gegen die Vor- 8 Geht Ihre Uhr richtig?
schrift.
9 Geht das bis morgen?
3 Haben Sie ein Mittel gegen
Grippe? 10 Der Mantel geht nicht mehr
in den Koffer.
4 Wir liefern nur gegen bar.
11 Der Schrank geht fast bis
5 Ich bin gegen 2 Uhr wieder an die Decke.
da.
12 Das Fenster geht auf die
6 Ich bin gegen diesen Straße.
Vorschlag.
13 Geht es hier zum Zentrum?
7 Wer spielt gegen wen?

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
116
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

14 Wie geht es Ihnen heute? 2 Du musst die Wohnung


renovieren? Ich helfe dir.
15 Ist das sehr teuer? – Es
Wir können das gemeinsam
geht.
machen.
16 Worum geht es denn?
3 Wir haben die Garage
17 Warum geht das Licht gemeinsam mit dem
nicht? Nachbarn.
18 Ich weiß nicht, wie das das Gemüse Wir kaufen das Gemüse
geht. direkt beim Bauern.
19 Wie geht’s? gemütlich 1 Wir haben eine sehr gemüt-
liche Wohnung.
20 Das geht (doch) nicht!
2 Es ist sehr gemütlich bei
der Gehsteig, -e Hier ist Parken auf dem dir.
Gehsteig erlaubt.
genau 1 Haben Sie die genaue
gehören, gehört, Gehört Ihnen das Haus? Zeit?
gehörte, hat
gehört 2 Sind Sie sicher, dass heute
Ruhetag ist. – Ja, das weiß
gelb 1 Deine gelbe Jacke gefällt ich genau.
mir.
3 Die Uhr geht genau.
2 Die Ampel zeigt Gelb.
4 Es ist genau acht Uhr.
3 Die Blätter werden schon
gelb. genauso Katarina sieht genauso aus
wie ihre Schwester.
das Geld 1 Ich habe nicht genug Geld
dabei. die Genehmigung, Mein Mann und ich haben
-en beide eine Arbeits­
2 Ich muss Geld verdienen.
genehmigung und eine
die Geldbörse, Ich habe leider meine Aufenthaltsgenehmigung
-n Geldbörse vergessen. für Österreich.

das Taschen- Wie viel Taschengeld genug 1 Es ist noch genug Suppe
geld bekommen Ihre Kinder? da.

die Gelegenheit, Ich hatte keine Gelegen- 2 Ich habe jetzt lange genug
-en heit, mit dem Direktor zu gewartet.
sprechen. 3 Ich verdiene nicht genug.
gelingen, Es ist mir gelungen, meinen
genügen, genügt, Wie viele Zimmer brauchen
gelingt, gelang, Chef zu überzeugen.
genügte, Sie? – Mir genügt eine
ist gelungen
hat genügt 2-Zimmer-Wohnung.
gelten, gilt, galt, 1 Mein Pass gilt noch ein
das Gepäck Ich habe mein Gepäck am
hat gegolten Jahr.
Bahnhof gelassen.
2 Bitte diesen Abschnitt gut
gerade 1 Das Bild hängt nicht
aufheben: Er gilt als
gerade.
Garantie.
2 Kannst du später noch
gemeinsam 1 Meine Familie und ich, wir
einmal anrufen? Wir sind
machen viel gemeinsam,
gerade beim Essen.
auf Urlaub fahren, am
Wochenende grillen … geradeaus Fahren Sie geradeaus bis
zur nächsten Kreuzung

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
117
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

das Gerät, -e Ich kaufe meine Elektro­ geschieden Ich bin seit drei Jahren
geräte immer beim Fach- geschieden.
händler.
das Geschirr Für die Geburtstagsfeier
gerecht Andere bekommen für brauche ich Geschirr für
diese Arbeit mehr Lohn. zwölf Personen.
Das finde ich nicht gerecht.
der Geschirr­ Ich habe einen Geschirr-
das Gericht, -e 1 Wenn ich das Geld nicht spüler, - spüler.
bekomme, gehe ich vor
das Geschlecht, Bitte kreuzen Sie an:
Gericht.
-er Geschlecht: weiblich / 
2 Mein Lieblingsgericht ist männlich
Pizza.
der Geschmack Ich möchte bitte Kaugummi
die Gerichts­ Ich hatte letzten Monat mit Erdbeergeschmack.
verhandlung, einen Unfall. Morgen ist die
die Geschwindig- Das Auto fuhr mit zu hoher
-en Gerichtsverhandlung.
keit, -en Geschwindigkeit.
gering 1 Die Chancen für unsere
die Bitte beachten Sie
Mannschaft sind gering.
Geschwindig­ die Geschwindigkeits­
2 Wenn Sie ein geringes keits­be­ beschränkungen.
Einkommen haben, zahlen schränkung, -en
Sie keine Einkommen-
die Geschwister Wir waren zu Hause sechs
steuer.
(Plural) Geschwister.
gern / gerne 1 Ich helfe Ihnen gern.
die Gesellschaft, 1 Er will die Gesellschaft
2 Kaffee oder Tee? – Ich -en verändern.
möchte lieber einen Tee. 2 Meine Frau arbeitet bei
3 Ich trinke am liebsten einer Versicherungsgesell-
Kaffee. schaft.
gesamt- / Gesamt- 1 Die gesamte Bevölkerung 3 Ich fühle mich in Gesell-
ist dagegen. schaft am wohlsten.
2 z. B. Gesamtgewicht, das Gesetz, -e Das Parlament hat ein
Gesamtbetrag neues Gesetz beschlossen.
das Geschäft, -e 1 Die Geschäfte schließen das Gesicht, -er 1 Wasch dir bitte das
um 18.30 Uhr Gesicht.
2 Wissen Sie, wo hier ein 2 Mach doch kein so trauri-
Schuhgeschäft ist? ges Gesicht!
die Geschäfts­ In meiner Familie sind viele gespannt Ich bin gespannt, wer bei
leute (Plural) Geschäftsleute. diesem Spiel gewinnt.
geschehen, Vielen Dank für Ihre Hilfe. das Gespräch, -e 1 Herr Mahler ist gerade in
geschieht, – Gern geschehen. einem Gespräch.
geschah, ist 2 Ich erwarte ein Gespräch
geschehen aus Berlin.
das Geschenk, -e Vielen Dank für das gestern 1 Ich bin erst gestern
Geschenk. zurückgekommen.
die Geschichte, -n 1 Ich interessiere mich nicht 2 Gestern wollte ich dich
für Geschichte. anrufen.
2 Abends erzähle ich meinen gesund 1 Ich hatte Grippe. Jetzt bin
Kindern immer eine ich wieder gesund.
Geschichte.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
118
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Zu viel Zucker ist nicht gießen, gießt, Es hat nicht geregnet. Ich
gesund. goss, hat muss meine Blumen
gegossen gießen.
die Gesundheit 1 Sie müssen mehr auf Ihre
Gesundheit achten. das Gift, -e Vorsicht, Gift!
2 Gesundheit! Sind Sie giftig Vorsicht, das ist giftig!
erkältet?
die Gitarre, -n Ich spiele Gitarre.
das Getränk, -e 1 Besorgst du bitte die
Getränke? das Glas, ¨-er 1 Vorsicht, die Kanne ist aus
Glas!
2 Bitte die Getränkekarte!
2 Eine Flasche Mineralwas-
3 Mein Lieblingsgetränk ist ser und zwei Gläser bitte!
Apfelsaft.
glatt Fahr vorsichtig! Die Straße
getrennt leben Ich lebe getrennt von ist glatt.
meiner Frau.
glauben, glaubt, 1 Ich glaube, der Chef ist
die Gewerkschaft, Bist du Mitglied in einer glaubte, hat heute nicht im Büro.
-en Gewerkschaft? geglaubt
2 Bitte glauben Sie mir. Ich
das Gewicht, -e 1 Was kosten die Marken für bin nicht zu schnell gefah-
das Paket? – Das hängt ren.
vom Gewicht ab.
gleich 1 Ich komme gleich.
2 Sie dürfen Gepäck bis zu
einem Gewicht von 15 kg 2 Wir sind gleich alt.
mitnehmen. 3 Es ist mir ganz gleich, was
der Gewinn, -e Ich habe bei einem Preis- Sie von mir denken.
ausschreiben mitgemacht. 4 Mein Nachbar ist immer
Der Hauptgewinn ist ein gleich beleidigt.
Auto.
5 Wir sind am gleichen Tag
gewinnen, 1 Mein Mann hat im Lotto geboren.
gewinnt, gewonnen.
­gewann, hat gleichberechtigt Mann und Frau sind
2 Unsere Mannschaft hat gleichberechtigt.
gewonnen
gewonnen.
gleichfalls Schöne Feiertage! –
das Gewissen Ich habe deinen Geburts- Danke, gleichfalls.
tag vergessen. Ich habe ein
ganz schlechtes Gewissen. gleichzeitig Ich kann nicht alles gleich-
zeitig machen.
das Gewitter, - Es wird gleich ein Gewitter
geben. das Gleis, -e 1 Der Zug fährt heute von
Gleis 7 ab.
(sich) gewöhnen, 1 Wir haben uns an das
gewöhnt, Leben hier gewöhnt. 2 Der ICE nach Wien hält
gewöhnte, hat heute auf Gleis 12.
2 Ich bin daran gewöhnt, früh
gewöhnt / ist das Glück 1 Du hast dich nicht verletzt.
aufzustehen.
gewöhnt Da hast du Glück gehabt.
gewöhnlich Um die Zeit ist er gewöhn- 2 Viel Glück bei der Prüfung!!
lich zu Hause.
3 Es hat geregnet. Zum
gewohnt Ich bin gewohnt, früh ins Glück hatte ich einen
Bett zu gehen. Regenschirm dabei.
das Gewürz, -e Von den scharfen Gewür-
zen bekommt man Durst.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
119
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

glücklich 1 Meine Schwester hat groß 1 Wir haben einen großen


geheiratet und ist sehr Garten.
glücklich.
2 Wie groß sind Sie?
2 Ich wünsche Ihnen ein
3 Die Jacke ist mir zu groß.
glückliches neues Jahr.
4 Wenn die Kinder groß sind,
3 Ich bin glücklich verheiratet.
haben wir wieder mehr Zeit.
der Glück­ Herzlichen Glückwunsch
5 Ich habe keinen großen
wunsch, ¨-e zum Geburtstag!
Hunger.
das Gold Ist der Ring aus Gold? Nein,
Groß- z. B. die Großeltern, die
er ist nur vergoldet.
Großmutter, der Großvater
der Gott, ¨-er 1 Gott sei Dank ist dir nichts
die Großstadt, Ich lebe gern in einer
passiert.
-¨e Großstadt.
2 Glaubst du an Gott?
die Größe, -n 1 Welche Größe haben Sie?
das Gras, ¨-er Wir sind den ganzen Tag im
2 Größe: 170 cm
Gras gelegen.
3 Haben Sie das Hemd auch
gratulieren, 1 Ich gratuliere dir zum
in Größe 40?
gratuliert, Geburtstag.
gratulierte, hat grün 1 Gefällt dir dieser grüne
2 Ich gratuliere euch zur
gratuliert Pullover?
Geburt eurer Tochter.
2 Die Bäume werden schon
gratis Diese Reparatur kostet Sie
grün.
gar nichts, wir machen das
gratis für Sie. 3 Die Äpfel sind noch ganz
grün.
grau 1 Ich habe mir einen grauen
Anzug gekauft. der Grund, 1 Sie haben Ihre Stelle
¨-e / Grund- gekündigt. Aus welchem
2 Der Himmel ist heute ganz
Grund?
grau.
2 Sie haben keinen Grund,
3 Ich bekomme schon die
sich zu beschweren.
ersten grauen Haare.
gründen, gründet, Mein Onkel hat eine eigene
greifen, greift, griff, Greifen Sie doch zu!
gründete, hat Firma gegründet.
hat gegriffen
gegründet
die Grenze, -n An der Grenze musst du
gründlich 1 Sie müssen die Wohnung
deinen Ausweis zeigen.
gründlich reinigen, bevor
grillen, grillt, grillte, Heute wollen wir im Garten Sie ausziehen.
hat gegrillt grillen.
2 Waschen Sie sich gründlich
der Grill, -s Kannst du mir deinen Grill die Hände.
leihen? Wir wollen am
das Grundstück, Wir wollen ein Haus bauen
Wochenende ein Picknick
-e und suchen ein günstiges
machen.
Grundstück.
die Grippe Ich habe Grippe und kann
die Gruppe, -n 1 Für Gruppen gibt es eine
leider nicht kommen.
Ermäßigung.
grob 1 Möchten Sie grobe oder
2 Meine Tochter geht in der
feine Leberwurst?
Freizeit in eine Jugend-
2 Sei nicht so grob zu deiner gruppe.
kleinen Schwester.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
120
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Gruß, ¨-e Schönen Gruß an Ihren 4 Ich habe noch 200 Euro
Mann. auf meinem Konto.
Viele Grüße an Ihre Frau. 5 Kann ich bitte eine Suppe
haben?
Mit freundlichen Grüßen
6 Unsere Wohnung hat vier
grüßen, grüßt, 1 Ich soll Sie von Frau Meier
Zimmer.
grüßte, hat grüßen.
gegrüßt 7 Ich habe heute viel zu tun.
2 Grüß deine Frau von mir.
8 Du hast es gut. Du kannst
gültig Mein Pass ist nur noch zwei
auf Urlaub fahren.
Monate gültig.
der Hafen, ¨- Wenn du in Hamburg bist,
günstig 1 Sie haben hier zwei
musst du dir unbedingt den
Packungen Reis. Welche ist
Hafen ansehen.
günstiger?
halb 1 Treffen wir uns um halb
2 Ich suche eine günstige
neun?
Ferienwohnung.
2 Bei dieser Firma habe ich
gut 1 Ich kenne ein gutes Lokal.
ein halbes Jahr gearbeitet.
2 Herr Huber ist ein guter 3 Ich gebe Ihnen die Bana-
Lehrer. nen zum halben Preis.
3 Maria kann gut tanzen. 4 Die Flasche ist ja noch halb
4 Ich glaube, die Wurst ist voll.
nicht mehr gut. die Halbpension Wir suchen ein Hotel mit
5 Mir ist heute gar nicht gut. Halbpension.

6 Wir hatten im Urlaub gutes halbtags Ich habe ein kleines Kind
Wetter. und kann nicht acht
Stunden am Tag arbeiten.
7 Ich komme um 13 Uhr. – Deshalb möchte ich
Gut! halbtags arbeiten.
8 Guten Morgen! die Hälfte, -n 1 Bitte teilt euch die Schoko-
9 Ein gutes neues Jahr! lade. Jeder bekommt die
Hälfte.
10 Guten Appetit!
2 Die Hälfte vom Urlaub ist
schon vorbei.
3 Was hat der Mann gesagt?
H Ich habe nur die Hälfte
das Haar, -e 1 Meine Freundin hat lange verstanden.
schwarze Haare. die Halle, -n Die Stadt baut eine neue
2 Ich will mir die Haare Sporthalle.
schneiden lassen. hallo Hallo? Ist dort Aigner? –
3 Haben Sie ein Shampoo für Nein, hier ist Meier.
trockenes Haar? Hallo Inge! Wie geht’s?
haben, hat, hatte, 1 Wir haben Hunger. der Hals, ¨-e 1 Mir tut der Hals weh.
hat gehabt
2 Heute habe ich keine Zeit. 2 Ich habe seit gestern
3 Wir haben ein neues Auto. Halsschmerzen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
121
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

halt Es gibt leider keine Karten (sich) handeln, 1 Mein Onkel hat ein kleines
mehr. – Schade. Da kann handelt, Geschäft. Er handelt mit
man halt nichts machen. ­handelte, hat Obst und Gemüse.
ge­handelt
der Halt Nächster Halt ist Wien
Mitte. Umsteigen zur 2 Kann ich Sie bitte mal
Straßenbahn Linie O. sprechen? – Worum
handelt es sich denn?
haltbar Diese Dose Bohnen ist
mindestens bis 31.12.2016 3 Auf dem Flohmarkt kannst
haltbar. du handeln und bekommst
die Sachen billiger.
(sich) halten, 1 Kannst du mal kurz meine
hält, hielt, hat Handtasche halten? der Händler, - Mein Onkel ist Gemüse-
gehalten händler.
2 Entschuldigung, hält dieser
Zug auch in Altenmarkt? der Handwerker, - Morgen sind bei uns die
Handwerker. Wir bekom-
3 Halten Sie bitte im Keller
men eine neue Badewanne.
die Fenster geschlossen.
das Handy, -s 1 Ich habe kein Festnetz­
4 Alle Mieter müssen sich an
telefon, aber ein Handy.
die Hausordnung halten.
2 Soll ich Ihnen meine
5 Die Stadt will einen neuen
Handy-Nummer geben?
Flughafen bauen. Was
halten Sie davon? 3 In der Schule bitte die
Handys ausschalten!
6 Halt, Polizei! Fahren Sie
bitte an den Straßenrand. hängen, hängt, 1 Das Bild hängt schief.
hing, ist ge­
7 Die Wurst hält noch ein 2 Hast du den Anzug wieder
hangen / hängen,
paar Tage. in den Kasten gehängt?
hängt, hängte,
die Haltestelle, An der nächsten Halte- hat gehängt 3 In meinem Zimmer hängt
-n stelle müssen wir aus­ ein großer Spiegel.
steigen.
hart 1 Das Bett im Hotel war mir
der Hamburger, - Bitte einen Hamburger und zu hart.
ein Cola.
2 Die Semmeln sind ja ganz
der Hammer, -¨ Ich möchte ein Bild auf­ hart.
hängen. Hast du einen
3 Ich habe eine harte Woche
Hammer für mich?
vor mir. Ich muss jeden Tag
die Hand, ¨-e 1 Wasch dir bitte vor dem Überstunden machen.
Essen die Hände.
4 Wir haben hart gearbeitet,
2 Gib mir bitte deine Hand. um die Wohnung zu
Wir gehen jetzt über die bezahlen.
Straße.
hassen, hasst, 1 Ich hasse Autofahren.
3 Ich kann Ihnen nicht die hasste, hat
2 Ich hasse es, zu spät zu
Hand geben. Ich wasche gehasst
kommen.
gerade das Geschirr ab.
hässlich 1 Das ist aber eine hässliche
das Handtuch, Gibst du mir ein frisches
Lampe!
¨-er Handtuch?
2 Dieses Kleid finde ich
der Handel Der Handel mit Computern
hässlich.
ist ein gutes Geschäft.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
122
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

häufig 1 Haben Sie häufig Kopf- die Heimat Ich lebe jetzt hier in
schmerzen? Dann sollten Österreich. Das ist meine
Sie nicht so lange am neue Heimat.
Computer sitzen.
heimlich Gestern habe ich bemerkt,
2 Wenn Sie häufig mit der dass mein Sohn heimlich
Bahn fahren, lohnt sich raucht.
eine Vorteilscard.
das Heimweh Ich habe oft Heimweh nach
Haupt- meiner Familie.
die Hauptstadt, Wien ist die Hauptstadt von heiraten, heiratet, 1 Meine Cousine heiratet
-¨-e Österreich. heiratete, hat nächsten Monat in Italien.
geheiratet
der Haupt­ Treffen wir uns am Haupt- 2 Wir haben 1980 geheiratet.
bahnhof, ¨-e bahnhof?
3 Meine Schwester heiratet
das Haus, -¨er 1 Wir haben ein Haus einen Japaner.
gemietet.
heiß 1 Für die Jahreszeit ist es zu
2 Ich komme gerade von zu heiß.
Hause.
2 Ich mache dir einen heißen
3 Ich muss jetzt nach Hause. Tee.
4 Paul ist nicht zu Hause. 3 Vorsicht! Die Suppe ist
heiß.
die Haus­ Kannst du mir bei den
aufgabe, -n Hausaufgaben helfen? heißen, heißt, hieß, 1 Wie heißen Sie?
hat geheißen
die Haus- Meine Frau ist Hausfrau 2 Wie heißt das auf Deutsch?
frau / der Haus- und kümmert sich um die
3 Hier steht, dass der Pass
mann Kinder.
abgelaufen ist. Was heißt
der Haushalt, -e 1 Ich kümmere mich um den das?
Haushalt, d.h. ich putze,
heizen, heizt, 1 Wir heizen mit Öl.
wasche, bügle etc.
heizte, hat geheizt
2 Ziehen Sie sich warm an. In
2 Die Betriebskosten werden
der Halle ist nicht geheizt.
pro Haushalt abgerechnet.
die Heizung, -en Es ist kalt. Ist die Heizung
der Haus­ Sie haben kein Warm­
kaputt?
meister, - wasser? Am besten, Sie
rufen den Hausmeister an. helfen, hilft, half, 1 Kannst du mir helfen? Ich
hat geholfen muss nächsten Monat
die Haut Haben Sie eine Creme für
umziehen.
trockene Haut?
2 Die Tabletten haben mir gut
der Hautarzt, Kennen Sie einen guten
geholfen.
- ¨e Hautarzt?
hell 1 Im Sommer wird es um
heben, hebt, hob, 1 Kannst du mir helfen? Den
5 Uhr schon hell.
hat gehoben Tisch kann ich nicht alleine
heben. 2 Mein Zimmer ist schön hell.
2 Wenn Sie für diesen 3 Ich habe mir einen hell-
Vorschlag sind, heben Sie blauen Pullover gekauft.
bitte die Hand!
das Hemd, -en Nikos trägt heute ein
das Heft, -e Ich hätte gern ein Schreib- weißes Hemd.
heft.
das Hendl, - Ich hätte gern ein Back-
das Heim, -e z. B. Kinderheim, Senioren- hendl mit Erdäpfelsalat,
heim, Pensionistenheim bitte.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
123
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

her Wir haben uns lange nicht (herum)fahren, Wir sind am Abend ein
gesehen. – Ja, das ist rumfahren, fährt bisschen in der Stadt
wirklich lange her. rum, fuhr rum, herumgefahren.
ist rumgefahren
her-
(herum)laufen, Nachmittags sind die
herhaben, Wo haben Sie diese
rumlaufen, läuft Kinder auf dem Spielplatz
hat her, hatte, schönen Blumen her?
rum, lief rum, ist herumgelaufen.
hat hergehabt
rumgelaufen
herkommen, 1 Wo kommst du denn her?
herunter-,
kommt her, Ich habe dich hier noch nie
runter-
kam her, ist gesehen.
hergekommen (herunter)laden, Ich habe mir Musik aus
2 Komm doch bitte mal her
lädt herunter, dem Internet (he)runter­
und hilf mir.
lud herunter, hat geladen.
heraus-, raus- heruntergeladen
(heraus)finden, Hast du schon herausge- (herunter) Zum Schluss musst du den
findet heraus, funden, wann und wo man fahren, fährt Computer herunterfahren.
fand heraus, sich für den Kurs anmelden herunter, fuhr
hat herausge- muss? herunter, ist / hat
funden herunter­
gefahren
der Herd, -e In der neuen Küche fehlt
noch der Herd. das Herz, -en 1 Ich bin ganz nervös. Mir
klopft das Herz.
herein-, rein- Herein! Ja bitte, was kann
ich für Sie tun? 2 Wir müssen Ihr Herz
untersuchen.
(herein)kom- 1 Kommen Sie doch bitte
men, reinkom- herein. herzlich Herzliche Grüße!
men, kommt
2 Schön, dich zu sehen. Herzlichen Glückwunsch!
rein, kam rein,
Komm doch herein.
ist rein­ heute 1 Heute kann ich etwas
gekommen früher nach Hause gehen.
die Herkunft 2 Ab heute bleibt unser Büro
nachmittags geschlossen.
das Herkunfts- Tragen Sie bitte hier Ihr
land, -¨-er Herkunftsland ein. 3 Frau Müller kommt heute in
acht Tagen zurück.
der Herr, -en 1 Da ist ein Herr, der Sie
sprechen möchte. 4 Heute schlafen die Leute
im Durchschnitt weniger als
2 Guten Tag, Herr Müller!
vor 100 Jahren.
3 Kann ich bitte Herrn Huber
heutig- Die heutigen Lebensmittel
sprechen?
werden meist industriell
herstellen, stellt In unserer Firma stellen wir produziert.
her, stellte her, hat Schokolade her.
hier 1 Hier wohne ich.
hergestellt
2 Von hier hat man eine
der Hersteller,- Ihr Handy ist kaputt? Wir
herrliche Aussicht.
schicken es an den
Hersteller zurück und 3 Hier sind die Schlüssel für
lassen es reparieren. meine Wohnung. Kannst
Du meine Blumen gießen?
herum-, rum-

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
124
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

4 Hier ist 06131-553221, (hinaus)tragen, Kannst Du bitte den


Renate Gruber. Bitte raustragen, trägt Mistkübel hinaustragen?
hinterlassen Sie eine raus, trug raus,
Nachricht. hat rausge­
tragen
hierher Ich komme oft hierher in
dieses Café. Hier gibt es (hinein)gehen, Das Lokal sieht gut aus.
gute Torten. reingehen, geht Wollen wir hineingehen?
rein, ging rein,
die Hilfe 1 Vielen Dank für Ihre Hilfe.
ist reinge­
2 Haben Sie einen Kurs für gangen
Erste Hilfe gemacht? Das
(hinüber)gehen, Ich geh kurz zur Nachbarin
müssen Sie, wenn Sie den
rübergehen, hinüber und frage, ob sie
Führerschein machen
geht rüber, ging noch etwas Brot für uns
wollen.
rüber, ist rüber­ hat.
3 Hilfe! Jemand hat mir die gegangen
Handtasche gestohlen.
(hinunter) Geh bitte runter und hol die
Bitte helfen Sie mir!
runtergehen, Post aus dem Briefkasten.
der Himmel Wir hatten im Urlaub so geht runter, ging
tolles Wetter. Immer Sonne runter, ist
und blauer Himmel. runter­gegangen
hin- (hinunter) Kommst du bitte runter! Ich
runterkommen, warte hier.
hingehen, geht Was machst du? Wo gehst
kommt runter,
hin, ging hin, du hin?
kam runter,
ist hingegangen
ist runter­
hinfahren, fährt Ich fahre im Urlaub nach gekommen
hin, fuhr hin, Spanien. Und wo fährst du
(hinunter) Ich trage nur schnell den
ist hingefahren hin?
runtertragen, Mistkübel runter. Dann
(sich) hinlegen, Ich muss mich eine halbe trägt runter, können wir gehen.
legt hin, legte Stunde hinlegen. Ich bin so trug runter, hat
hin, hat hin­ müde. runtergetragen
gelegt
(hinunter) Kannst du mir bitte den
hinkommen, Ich fahre mit dem Fahrrad runterwerfen, Schlüssel runterwerfen. Ich
kommt hin, zum Bahnhof. Wie kommst wirft runter, habe meinen vergessen.
kam hin, ist du hin? warf runter,
hin­gekommen hat runter­
geworfen
sich hinsetzen, Ich muss mich einen
setzt sich hin, Moment hinsetzen. Mir tun hinten 1 Wo möchtest du sitzen?
setzte sich hin, die Füße weh. Hinten oder vorne?
hat sich hinge-
2 Bitte hinten aussteigen!
setzt
3 Der Eingang ist hinten.
(hinauf)gehen, Das Lokal ist im dritten
raufgehen, geht Stock. Wollen wir hinauf­ hinter / hinter- 1 Hinter dem Haus haben wir
rauf, ging rauf, gehen? einen Garten.
ist raufge­
2 Fahren Sie Ihren Wagen
gangen
bitte hinter das Haus.
(hinaus)gehen, Wollen wir bei dem
3 Auf den hinteren Plätzen
rausgehen, geht ­schönen Wetter nicht lieber
kann man nicht sehr viel
raus, ging raus, rausgehen?
sehen.
ist raus­
gegangen

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
125
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

hinterher Vor der Prüfung habe ich der Bauernhof, Meine Großeltern hatten
so viel gelernt. Hinterher -¨-e einen Bauernhof.
habe ich vieles wieder
hoffen, hofft, 1 Ich hoffe, dass ihr zu
vergessen.
hoffte, hat gehofft meinem Geburtstag
hinterlassen, Möchten Sie eine Nachricht kommen könnt.
hinterlässt, hinterlassen?
2 Wir alle hoffen auf besse-
hinterließ, hat
res Wetter.
hinterlassen
hoffentlich Hoffentlich hat unser Zug
hinweisen Wir möchten Sie darauf
keine Verspätung.
hinweisen, dass das
Rauchen am Bahnsteig die Hoffnung, Man darf die Hoffnung
nicht gestattet ist. -en nicht verlieren.

historisch Wir waren mit unserer höflich Unser Nachbar ist sehr
Klasse im Historischen höflich. Er grüßt jeden im
Museum. Haus.

der Hit, -s Am Samstag kommt eine holen, holt, holte, 1 Soll ich uns was zu trinken
Sendung mit den Hits der hat geholt holen?
Woche. 2 Ich hole nur schnell ein
die Hitze Gestern war eine schreck­ paar Semmeln.
liche Hitze! 3 Warum haben Sie nicht
das Hobby, -s Ich habe keine Zeit mehr sofort einen Arzt geholt?
für meine Hobbys. das Holz Möchten Sie ein Regal aus
hoch 1 Der Berg ist fast Holz oder aus Metall?
3000 Meter hoch. der Honig Ich esse gern ein Kipferl
2 Das Hotel liegt hoch über mit Honig und Butter zum
dem See. Frühstück.

3 Die Benzinpreise sind sehr hören, hört, hörte, 1 Ich kann nicht mehr so gut
hoch. hat gehört hören.

die Höhe, -n 1 Mein Tisch hat die Maße: 2 Ich höre jeden Tag die
Höhe: 0,80 m, Länge: Nachrichten.
1,20 m, Breite: 0,60 m. 3 Dieses Wort habe ich noch
2 Wir fliegen jetzt in 6000 m nie gehört.
Höhe. 4 Ich habe gehört, dass Herr
die Hochschule, -n Mike studiert an der Müller im Krankenhaus
Hochschule für Musik. liegt.

höchstens Ich habe wenig Zeit. Ich 5 Wir haben lange nichts
kann höchstens eine mehr von ihm gehört.
Viertelstunde bleiben. die Hose, -n Können Sie die Hose etwas
die Hochzeit, -en 1 Claudia und Peter wollen kürzer machen?
ihre Hochzeit groß feiern. das Hotel, -s Im Urlaub sind wir in einem
2 Zu dieser Hochzeit kom- Hotel am Meer.
men mehr als fünfzig hübsch 1 Wir haben eine hübsche
Gäste. Wohnung gefunden.
der Hof, ¨-e Die Kinder spielen am 2 Herberts neue Freundin ist
liebsten im Hof. sehr hübsch.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
126
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

das Huhn, ¨-er Zum Mittagessen gibt es 2 Der Import von Zigaretten
Hühnerschnitzel mit Reis. ist nur bis zu einer
bestimmten Menge erlaubt.
der Humor Paul ist sehr beliebt, weil er
so viel Humor hat. in 1 Ich wohne in Mödling.
der Hund, -e Hab keine Angst. Der Hund 2 Meine Wohnung ist im
tut dir nichts. dritten Stock.
der Hunger Ich habe keinen Hunger. 3 Wollen wir heute ins Kino
gehen?
hungrig Ich bin sehr hungrig.
4 Rufen Sie bitte in 5 Minu-
hupen, hupt, Hier ist ein Krankenhaus.
ten noch einmal an.
hupte, hat gehupt Hier darfst du nicht hupen.
5 Wir sind in einer schwieri-
husten, hustet, Der Junge hat die ganze
gen Lage.
hustete, Nacht gehustet.
hat gehustet 6 Meine Tochter kommt
nächstes Jahr ins Gym­
der Husten Haben Sie ein Medikament
nasium.
gegen Husten?
impfen, impfte, Sie sollten sich gegen
der Hut, ¨-e Sie sollten im Sommer
hat geimpft Grippe impfen lassen.
nicht ohne Hut in die Sonne
gehen. die Industrie, -n 1 In dieser Gegend gibt es
viel Industrie.
das Industrie­ 2 Die Autowerkstatt ist im
I gebiet, -e Industriegebiet Ost.

der ICE (Inter City Ich fahre lieber mit dem die Infektion, -en Sie haben eine Infektion.
Express) ICE; der ist schneller als die Sie müssen Tabletten
anderen Züge. nehmen.

ideal Eine Wohnung mit Garten (sich) informieren, 1 Wir informieren Sie recht-
wäre für uns ideal. informiert, zeitig über die neuen
informierte, Prüfungstermine.
die Idee, -n 1 Du willst ein Picknick hat informiert
machen? Ich finde die Idee 2 Du musst dich vor der
toll. Reise genau über die
Bedingungen informieren.
2 Was soll ich meiner Mutter
zum Geburtstag schenken? die Information, 1 Bitte lesen Sie diese
Hast du eine gute Idee? -en Informationen genau.

illegal Ohne Arbeitsgenehmigung 2 Wenn Sie Fragen haben,


zu arbeiten ist illegal. Wenn gehen Sie zur Information.
es herauskommt, musst du der Ingenieur, -e Hans will Maschinenbau­
Strafe zahlen. ingenieur werden.
immer 1 Frau Gruber kommt immer der Inhalt, -e Geben Sie den Inhalt der
zu spät. Packung in einen Liter
2 Mein Kollege liegt immer kochendes Wasser.
noch im Krankenhaus. inklusive 1 Der Zimmerpreis ist
3 Die Schmerzen werden inklusive Frühstück.
immer schlimmer. 2 Der Preis ist inklusive
der Import, -e 1 Im dritten Stock ist die Mehrwertsteuer.
Firma Schmidt & Co, Import innen Der Lichtschalter ist innen
und Export. links.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
127
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Innenstadt, Direkt in der Innenstadt der Intensivkurs, Der Intensivkurs findet
-¨-e kriegst du keinen Parkplatz. -e täglich von 9–12 Uhr statt.
inner- Wir müssen Sie untersu- interessant 1 Ich habe einen interessan-
chen. Es kann sein, dass ten Bericht gelesen.
Sie innere Verletzungen
2 Den Bericht über Brasilien
haben.
finde ich sehr interessant.
innerhalb 1 Diese Fahrkarte gilt nur
das Interesse, Ich habe viele Interessen:
innerhalb der Stadt.
-n Sport, Lesen, Handarbeit,
2 Nach dem Umzug müssen Tanzen …
Sie sich innerhalb von
(sich) interes- 1 Das Thema Kindererzie-
14 Tagen ummelden.
sieren, interes- hung interessiert mich sehr.
die Insel, -n Ich würde dieses Mal gern siert, interes-
2 Mein Bruder interessiert
auf einer Insel Ferien sierte, hat
sich sehr für Fußball.
machen. interessiert / 
interessiert sein 3 Ich interessiere mich für die
insgesamt Insgesamt haben sich
Wohnung in der Jäger-
20 Teilnehmer für die
straße.
Prüfung angemeldet.
4 Mein Nachbar zieht
installieren, 1 Können Sie mir helfen,
nächsten Monat aus. Sind
installiert, meinen Computer zu
Sie noch an der Wohnung
installierte, installieren?
interessiert?
hat installiert
2 Ich habe versucht, eine
interkulturell Wir haben in der Sprach-
Alarmanlage zu installieren.
schule ein interkulturelles
das Institut, -e Er arbeitet in einem Fest gefeiert.
Forschungsinstitut.
international 1 Unser Deutschkurs ist ganz
das Instrument, -e Ich spiele Klavier. Spielen international: Silvana
Sie auch ein Musikinstru- kommt aus Italien, Conchi
ment? aus Spanien, Yin aus
China …
die Integration, -en Gute Deutschkenntnisse
sind wichtig für die Integra- 2 Der Professor war inter­
tion. national bekannt.
der Integrations­ Die Volkshochschule bietet das Internet Im Internet findest du auch
kurs, -e im Herbst wieder Integra­ viele Übungen zum Selbst-
tionskurse an. lernen.
(sich) integrie- 1 Wenn Sie sich integrieren der Internet­ Wir haben seit einer Woche
ren, integriert, wollen, müssen Sie die anschluss, einen Internetanschluss.
integrierte, Sprache lernen. Internet­
hat integriert anschlüsse
2 Zuwanderer sollen besser
integriert werden. das Internet­ Wenn du selbst kein
café, -s Internet hast, geh doch
intelligent Unsere Tochter ist sehr
einfach ins Internetcafé.
intelligent. Sie kann sehr
gut rechnen. das Interview, -s Ich habe im Fernsehen ein
interessantes Interview mit
die Intelligenz, Meine Kinder haben in der
zwei Schauspielern
-en Schule einen Intelligenztest
gesehen.
gemacht.
inzwischen Herr Müller kommt gleich
intensiv Am Wochenende kommt es
zurück. Sie können
zu intensiven Regenfällen.
in­zwischen in seinem Büro
warten.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
128
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

irgend- je 1 Die Pullover kosten je nach


Qualität zwischen 40 und
irgendein Was für einen Saft
60 Euro.
­möchten Sie. – Ganz egal,
irgendeinen. 2 Je länger ich Deutsch
lerne, desto besser kann
irgendwann Ich habe Sie irgendwann
ich es verstehen.
schon mal gesehen.
3 Fahren Sie im Juni oder im
sich irren, irrt sich, 1 Du irrst dich. Das Auto war
Juli? – Je nachdem, wann
irrte sich, nicht grün, sondern rot.
mein Mann Urlaub
hat sich geirrt
2 Ich habe mich in der bekommt.
Hausnummer geirrt.
die Jeans, - 1 Nicht nur junge Leute
isolieren, isoliert, 1 Wenn Sie Ihre Wohnung tragen Jeans.
isolierte, gut isolieren, können sie
2 Ich habe meine Jeans
hat isoliert Energie sparen.
gerade gewaschen.
2 Meine Fenster sind
jeder, jedes, jede 1 Das Restaurant hat jeden
schlecht isoliert. Im Winter
Tag geöffnet.
ist es immer kalt.
2 Jedes Kind bekommt einen
Luftballon.

J 3 Die Prospekte bekommen


Sie in jedem Reisebüro.
ja 1 Sind Sie verheiratet? – Ja.
4 Im Supermarkt gibt es
2 Hallo? – Ja, bitte? keine Schmerztabletten.
Wer spricht denn da? Das weiß doch jeder.
3 Denk bitte daran, die Tür jederzeit Sie können mich jederzeit
abzuschließen. – Ja, ja, anrufen.
mach’ ich.
jedes Mal Inge erzählt die Geschichte
4 Heute Morgen um fünf hat jedes Mal anders.
es geschneit. – Ja, wirk-
lich? jemals Hast du jemals von dem
Problem gehört? Nein, nie.
5 Ich würde ja gern kommen,
aber es geht wirklich nicht. jemand 1 Hat jemand einen Kuli für
mich?
6 Du weißt ja, dass ich kein
Bier trinke. Gib mir bitte 2 Kennst du jemanden, der
einen Tee. mir ein Fahrrad leihen
kann?
7 Du bist hier in Wien? – Das
ist ja eine Überraschung. jetzt 1 Ich muss jetzt gehen.

8 Sage das ja nicht meinem 2 Bis jetzt hat alles gut


Mann! geklappt.

die Jacke, -n Zieh dir eine Jacke an. 3 Ab jetzt werde ich wieder
Es ist kalt. öfter ins Fitness-Studio
gehen.
die Jahreskarte, -n Ich habe für die Fahrt zur
Arbeit eine Jahreskarte. 4 Ich habe jetzt schon
dreimal bei meinem Bruder
der Jazz Mein Freund hört vor allem angerufen. Aber er ist nie
Jazz. da.
5 Über viele Dinge denke ich
jetzt anders als früher.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
129
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

jeweils Der Kurs findet jeweils 2 Zum Frühstück trinke ich


montags und donnerstags gerne Kaffee.
um 18 Uhr statt.
3 Haben Sie schon Kaffee
jobben, jobbt, Viele Schüler und Studen- getrunken?
jobbte, hat gejobbt ten jobben in den Ferien.
4 Wir sind bei Familie Berger
der Job, -s Ich suche einen neuen Job. zum Kaffee eingeladen.
joggen, joggt, Wir gehen dreimal pro 5 Einen Kaffee, bitte.
joggte, ist gejoggt Woche joggen.
der Kalender, - 1 Ich habe den Termin in
der Journalist, -en Mein Sohn will Journalist meinem Kalender notiert.
werden.
2 Haben Sie am Montag
die Jugend In meiner Jugend habe ich Zeit? – Moment. Ich muss
mich sehr für Musik erst in meinem Termin­
interessiert. kalender nachschauen.
das Jugendamt, Nächste Woche habe ich kalt 1 Es ist kalt heute.
-¨-er einen Termin beim Jugend-
2 Du hast ja ganz kalte
amt.
Hände.
der, die Jugend­ 1 Viele Jugendliche gehen
3 Das Mittagessen ist kalt
liche, -n gerne in die Disko.
geworden.
2 Der Eintritt ist für Kinder
4 Am Abend essen wir immer
und Jugendliche bis
kalt.
16 Jahre frei.
5 Wir hatten einen kalten
jung 1 Für diesen Film bist du
Winter.
noch zu jung.
6 Der Kaffee ist kalt. Bitte
2 Meine Mutter ist jung
bringen Sie neuen.
geblieben.
7 Mir ist kalt. Dreh bitte die
3 Claudia ist 21. – Was?
Heizung auf.
Noch so jung?
die Kälte Bei dieser Kälte fahre ich
4 Ich habe sehr jung
nicht mit dem Fahrrad.
ge­heiratet.
die Kamera, -s 1 Ich habe eine ganz neue
5 Bei uns im Haus wohnen
Kamera.
viele junge Leute.
2 Ich brauche noch einen
6 Mein Bruder ist 10 Jahre
Film für meine Kamera.
jünger als ich.
der Kampf, ¨-e Manchmal sehe ich mir
7 Ich bin in unserer Familie
einen Boxkampf an.
die Jüngste.
kämpfen, kämpft, Die Gewerkschaften
kämpfte, kämpfen für höhere Löhne.
hat gekämpft
K
der Kanal, Kanäle Mit Kabel bekommen Sie
die Kabine, -n 1 Gehen Sie bitte in über 30 Fernsehkanäle.
Kabine 3.
die Kanne, -n 1 Das ist aber eine schöne
2 Wo ist die Umkleidekabine? Teekanne. – Ja, die ist aus
der Kaffee 1 Bring bitte noch eine China
Packung Kaffee mit. 2 Bring den Kaffee in der
Kanne. Die Tassen sind
schon auf dem Tisch.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
130
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Kantine, -n In unserer Kantine kann die Katze, -n Meine Tochter wünscht sich
man günstig essen. eine Katze.
das Kapitel, - Die Lehrerin hat gesagt, wir der Kauf, -¨-e Der neue Esstisch war ein
sollen zwei Kapitel im Buch guter Kauf.
wiederholen.
(sich etwas) 1 Im Supermarkt kauft man
kaputt 1 Unsere Waschmaschine ist kaufen, kauft, sehr günstig.
kaputt. kaufte,
2 Ich habe mir einen Pullover
hat gekauft
2 Ich bin noch ganz kaputt gekauft.
von der Reise.
der Käufer, - Ich habe schon einen
kaputt werden Der Fernseher ist gestern Käufer für den alten Tisch.
kaputt geworden.
das Kaufhaus, Im Kaufhaus können Sie
kaputtmachen Wer hat die Lampe kaputt- -¨-er fast alles kaufen.
gemacht?
kaum 1 Ich kann Sie kaum verste-
die Karriere, -n Mein Bruder hat große hen. Bitte sprechen Sie
Pläne. Er will Karriere lauter.
machen.
2 Es hat letzte Woche kaum
die Karte, -n 1 Schreibst du mir eine Karte geregnet.
aus dem Urlaub?
3 Die Fahrt hat nicht lange
2 Diese Karte gilt nur für die gedauert. Kaum 20 Minu-
2. Klasse. ten.
3 Hast du schon die Karten kein- 1 Ich habe leider heute keine
für das Konzert abgeholt? Zeit.
4 Haben Sie eine Karte von 2 Jetzt habe ich noch keinen
Nordtirol? Hunger.
5 Herr Ober, bitte die 3 Ich habe keine Kinder.
Speisekarte.
4 Was für ein Auto haben
6 Spielen Sie Karten? Sie? – Ich habe keins.
die Kartoffel, -n Kann ich bitte noch der Keller, - Unser Keller ist nicht
Kartoffeln bekommen? besonders groß.
der Käse Möchtest du Käse aufs der Kellner, - Ich bin Kellner von Beruf.
Brot?
kennen, kennt, 1 Kennen Sie hier in der
die Kasse, -n /  Zahlen Sie bitte an der kannte, hat Nähe ein gemütliches
die Kassa, Kassen Kasse. gekannt Café?
die Kassette, -n 1 Kannst du mir die Video- 2 Kennen Sie diese Frau?
Kassette leihen? – Nein, leider nicht.
2 Die Kinder hören Kasset- 3 Kennen Sie Steyr? – Ja,
ten. eine schöne Stadt.
der Kasten, -¨ Du solltest einmal deinen (sich) 1 Wo habt ihr euch kennen-
Kleiderkasten aufräumen. kennenlernen, gelernt?
der Katalog, -e Ich habe mir ein Kleid aus lernt kennen,
2 Ich möchte gern reisen und
dem (Versand)katalog lernte kennen, hat
andere Länder kennen­
bestellt. kennengelernt
lernen.
die Katastrophe, Der Urlaub war eine 3 Wo kann man hier Leute
-n Katastrophe. Es hat nur kennenlernen?
geregnet.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
131
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Kenntnisse 1 In vielen Berufen braucht 2 Ich komme zu deinem


(Plural) man heute Sprachkennt- Geburtstag, das ist doch
nisse. klar.
2 Ich möchte meine Deutsch- 3 Leider haben wir bei der
kenntnisse verbessern. Bahn keine klare Auskunft
bekommen.
das Kennzeichen, - Welches Kennzeichen hat
Ihr Auto? klären, klärt, Ich hoffe, wir können
klärte, hat geklärt dieses Problem bald klären.
die Kerze, -n Für den Geburtstagstisch
brauchen wir viele Blumen die Klasse, -n 1 In unserer Klasse sind
und Kerzen. insgesamt 24 Schüler und
Schülerinnen.
die Kette, -n Ich habe zum Geburtstag
eine goldene Kette 2 Im Herbst kommt meine
be­kommen. Tochter in die siebente
Klasse.
das KFZ Mein Bruder hat eine
Ausbildung als KFZ- 3 Einmal Salzburg, 2. Klasse.
Mechaniker.
das Klavier, -e Meine Tochter möchte
das Kind, -er 1 Mein Bruder hat zwei Klavier spielen lernen.
Kinder.
kleben, klebt, 1 Die Briefmarke klebt nicht
2 Wie viele Kinder haben klebte, hat geklebt mehr.
Sie?
2 Ich klebe Ihnen ein Pflaster
3 Wir haben ein Kind auf die Wunde.
be­kommen.
das Kleid, -er Ich habe mir ein neues
4 Die Kinder spielen Fußball. Kleid gekauft.
der Kinder­ Morgens bringe ich meinen die Kleidung Hier brauchen Sie auch im
garten, ¨- Sohn in den Kindergarten. Sommer warme Kleidung.
der Kinder­ Karl und Eva brauchen für Wo finde ich Damenklei-
wagen, - das Baby einen Kinder­ dung? – Im ersten Stock.
wagen.
klein 1 Unsere Wohnung ist klein.
die Kindheit In meiner Kindheit war ich
2 Unser Kind ist noch klein.
oft auf dem Land bei
meinen Großeltern. 3 Wir machen am Sonntag
einen kleinen Ausflug.
das Kino, -s 1 Wollen wir ins Kino gehen?
der Klick, - s Ein Doppelklick mit der
2 Was gibt es denn heute im
linken Maustaste.
Kino?
klicken, klickte, 1 Wenn du die Datei öffnen
die Kirche, -n Das Dorf hat eine schöne
hat geklickt willst, musst du mit der
alte Kirche.
Maus zweimal klicken.
die Kiste, -n Bring bitte eine Kiste
2 Du musst das Bild
Mineralwasser mit.
an­klicken. Dann wird es
klappen, klappt, Wie war die Reise? – Gut. größer.
klappte, hat Es hat alles gut geklappt.
das Klima, Klimata Alle sagen, dass sich das
geklappt
Klima ändert.
klar 1 Sie müssen noch mehr
die Klimaanlage, Im Sommer brauchen wir
Deutsch lernen. – Ja, das
-n eine Klimaanlage.
ist mir klar.
die Klingel, -n Drück bitte auf die Klingel!

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
132
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

klingeln, klin- 1 Bitte 3 x klingeln. kochen, kocht, 1 Ich koche gern.


gelt, klingelte, kochte, hat
2 Ich glaube, es hat an der 2 Das Wasser kocht.
hat geklingelt gekocht
Tür geklingelt.
3 Der Reis muss etwa
3 Das Telefon klingelt.
20 Minuten kochen.
4 Mein Wecker hat um 8 Uhr
4 Soll ich schon das Essen
geklingelt.
kochen?
klingen, klingt, Wollen wir ins Kino gehen
5 Ich koche schnell einen
klang, und danach zusammen
Kaffee.
hat geklungen kochen? – Ja, das klingt
gut. 6 Meine Mutter kann sehr gut
kochen.
die Klinik, -en Ich muss in die Klinik und
meinen kranken Onkel der Koffer, - 1 Ich habe den Koffer schon
besuchen. gepackt.

klopfen, klopft, 1 Da klopft jemand ans 2 Stellen Sie den Koffer auf
klopfte, Fenster. das Band.
hat geklopft der Kofferraum Die Tasche geht nicht mehr
2 Hat es nicht eben geklopft?
in den Kofferraum meines
3 Bitte klopfen Sie an! Wagens.
knapp 1 Mach schnell. Die Zeit ist der Kollege, -n 1 Ich habe guten Kontakt zu
knapp. meinen Kollegen.
2 Unser Geld wird knapp. Wir 2 Mein neuer Kollege ist sehr
müssen sparen. nett.
3 Die Fahrt war kurz. Nur komisch 1 Das Essen schmeckt
knapp eine Stunde. komisch. Probier mal.
4 Die Wohnung hat nur 2 Der Film war sehr komisch.
knapp 30 Quadratmeter. Wir haben viel gelacht.
5 Der Tisch hat nur knapp 3 Eine grüne Hose und gelbe
50 € gekostet. Schuhe? – Das sieht
das Knie, - Ich habe mich am Knie komisch aus.
verletzt. Jetzt kann ich nicht kommen, kommt, 1 Woher kommen Sie? – Aus
laufen. kam, ist Frankreich.
der Knochen, - Ich bin hingefallen. Jetzt gekommen
2 Meine Frau kommt aus
tun mir alle Knochen weh. Kärnten.
der Knödel, - Möchten Sie zum Fleisch 3 Wir gehen heute Abend ins
Kartoffeln oder Knödel? – Konzert. Kommen Sie
Knödel, bitte. auch?
der Knopf, ¨-e 1 An meiner Jacke fehlt ein 4 Kommen Sie doch einmal
Knopf. wieder zu uns.
2 Ich muss mir einen Knopf 5 Wenn Sie mal nach
annähen. Amstetten kommen,
3 Der Fahrstuhl kommt nicht. besuchen Sie uns.
– Sie müssen auf den 6 Steffi kommt im Herbst in
Knopf drücken. die Schule.
der Koch, ¨-e Ein Freund von mir ist 7 Herr Meier kommt nächste
Koch. Woche ins Krankenhaus.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
133
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

8 Die Straßenbahn muss das Konto, Konten 1 Ich möchte ein Konto
gleich kommen. eröffnen.
9 Wer kommt als Nächster 2 Das Geld überweisen wir
dran? am ersten März auf Ihr
Konto.
10 Die Handtücher kommen in
den Schrank. 3 Ich habe mein Konto
überzogen.
11 Wie sind Sie denn auf diese
Idee gekommen? das Girokonto, Mein Girokonto kostet gar
Girokonten nichts.
die Die Kommunikation
Kommunikation zwischen den Kollegen ist die Kontrolle, -n 1 An den Grenzen gibt es
gut. kaum noch Kontrollen.
komplett 1 Ich haben den Termin 2 Fahrkartenkontrolle! Bitte
komplett vergessen. Ihre Fahrkarten!
2 Die Wohnung ist jetzt kontrollieren Beim Auto müssen Sie
komplett eingerichtet. regelmäßig das Öl kontrol-
lieren.
kompliziert Die deutsche Sprache
finde ich sehr kompliziert. sich konzentrieren, Bitte stör mich jetzt nicht.
konzentriert sich, Ich muss mich auf meine
der Kompromiss, Alle wollen etwas anderes.
konzentrierte sich, Arbeit konzentrieren.
-e Wir müssen einen Kompro-
hat sich
miss finden.
konzentriert
die Konkurrenz 1 Die Reparatur ist mir hier zu
das Konzert, -e 1 Für das Konzert am
teuer. Bei der Konkurrenz
Sonntag gibt es noch
bekomme ich sie für die
Karten.
Hälfte.
2 Das Konzert war sehr gut.
2 Es ist schwer ein Geschäft
aufzumachen. Die Konkur- der Kopf, ¨-e 1 Mir tut der Kopf weh.
renz ist groß.
2 Ich habe Kopfschmerzen.
können, kann, 1 Ich kann den schweren
konnte, hat Koffer nicht tragen. die Kopie, -n Machst du mir bitte eine
gekonnt / … Kopie?
2 Sie können mit dem Bus
können kopieren 1 Kann ich mir diesen Artikel
zum Bahnhof fahren.
kopieren?
3 Kann ich jetzt nach Hause
gehen? 2 Ich kopiere dir die Datei auf
den USB-Stick.
4 Können Sie mir helfen?
3 Ich kann dir die CD kopie-
5 Ich kann sehr gut Englisch ren.
und Deutsch.
der Körper, - Der Arzt sagt, ich muss
6 Es kann sein, dass es etwas für meinen Körper
heute noch regnet. tun, z. B. schwimmen oder
der König, -e Der spanische König ist in Fahrrad fahren.
Österreich zu Besuch. körperlich Körperliche Arbeit macht
das Konsulat, -e Ein Visum bekommst du im mir nichts aus.
Konsulat. korrekt Ich habe die Rechnung
der Kontakt, -e Ich habe wenig Kontakt zu geprüft. Alles ist korrekt.
meinen Kollegen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
134
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

korrigieren, 1 Können Sie bitte meinen die Krankheit, 1 Gegen welche Krankheiten
korrigiert, Brief korrigieren. -en sollte ich mich impfen
korrigierte, hat lassen?
2 Der Lehrer hat meine
korrigiert
Fehler korrigiert. 2 Was für eine Krankheit hat
Herr Brandl?
die Kosmetik Die Kosmetikabteilung ist
im Erdgeschoss. sich krankmelden, Er hat sich für heute
meldet sich krank, krankgemeldet.
die Kosten (Plural) 1 Die Kosten für die Zahn­
meldete sich
behandlung zahlt die
krank, hat sich
Krankenkasse.
krankgemeldet
2 Wer übernimmt die Kosten
jdn. krank­ Der Arzt hat mich krank­
für Heizung und Strom?
schreiben, schreibt geschrieben.
kosten, kostet, 1 Wie viel kostet das T-Shirt? krank, schrieb
kostete, hat – 15 Euro. krank, hat
gekostet krankgeschrieben
2 Der Umweg hat uns viel
Zeit gekostet. der Kredit, -e 1 Ich habe den Wagen auf
kostenlos Diese Zeitschrift kostet Kredit gekauft.
nichts. Sie ist kostenlos. 2 Wir haben von der Bank
das Kostüm, -e 1 Meine Frau trägt gerne einen Kredit bekommen.
Kostüme. die Kreditkarte, Kann ich mit Kreditkarte
2 Beim Karneval tragen die -n zahlen?
Leute bunte Kostüme. der Kreis, -e 1 Wir sitzen in der Schule alle
die Kraft, ¨-e Für diese Arbeit braucht im Kreis.
man viel Kraft. 2 Bitte malt jetzt alle einen
kräftig Mein Sohn ist sehr kräftig. Kreis in euer Heft.
Er macht viel Sport. der Kreislauf Ich habe Probleme mit dem
krank 1 Ich war zwei Wochen krank. (nur Singular) Kreislauf. Wenn ich auf­­
stehe, wird mir schwindlig.
2 Ich muss mich um meine
das Kreuz, -e 1 Was bedeutet dieses Kreuz
kranke Großmutter
hier?
­kümmern.
2 Ich habe seit Tagen
der / die Kranke, Kranke brauchen viel Ruhe.
Kreuzschmerzen.
-n
die Kreuzung, -en Fahren Sie an der nächsten
das Kranken- Mein Onkel musste ins
Kreuzung rechts.
haus, ¨-er Krankenhaus.
kriegen, kriegt,
die Kranken­ 1 In welcher Krankenkasse
kriegte, hat
kasse, -n sind Sie?
gekriegt (siehe
2 Bei welcher Krankenkasse bekommen)
sind Sie versichert?
Kriminal-
der Kranken­ Mein Bruder arbeitet
pfleger, - als Krankenpfleger im die Kriminal­ Ein Nachbar von uns
Krankenhaus. polizei arbeitet bei der Kriminal­
polizei.
die Kranken- Meine Cousine möchte
schwester, -n gern Krankenschwester der Krimi, -s Heute Abend kommt ein
werden. spannender Krimi im
Fernsehen.
der Kranken­ Wir müssen einen Kranken-
wagen, - wagen rufen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
135
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Kritik, Kritiken 1 Es gibt viel Kritik an der der Kunde, -n 1 Ich bin schon lange bei
Politik der Regierung. Ihnen Kunde. Bekomme ich
da keinen Sonderpreis?
2 Dieser Film hat sehr gute
Kritiken bekommen. 2 Einen Augenblick, bitte. Ich
habe eine Kundin.
kritisch Es hat eine Diskussion
über die Lebensmittel- kündigen, kündigt, 1 Ich war mit meiner Stelle
preise gegeben. Ein kündigte, hat nicht zufrieden und habe
Journalist hat kritische gekündigt gekündigt.
Fragen gestellt.
2 Hast du deine Wohnung
kritisieren Kritisier mich nicht dau- schon gekündigt?
ernd!
3 Ich möchte die Zeitschrift
der Kübel, - Nimm den Kübel dort zum nicht mehr. – Dann musst
Saubermachen! du schriftlich kündigen.
die Küche, -n 1 Ich suche eine Wohnung die Kündigung, Ich habe die Kündigung
mit 3 Zimmern, Küche und -en bekommen. Jetzt bin ich
Bad. arbeitslos.
2 Wir essen zu Hause immer die Kunst, ¨-e Ich verstehe nichts von
in der Küche. moderner Kunst.
3 Ich mag die österreichische der Künstler, - In diesem Stadtteil wohnen
Küche. viele Künstler. Neben uns
wohnt ein Musiker.
der Kuchen, - 1 Ich habe einen Kuchen
gebacken. künstlich Ich mag kein künstliches
Licht.
2 Bitte einen Kaffee und ein
Stück Apfelkuchen. der Kunststoff, Die Schüssel ist aus
-e Kunststoff.
der Mein Kugelschreiber ist
Kugelschreiber, - weg. der Kurs, -e Ich besuche regelmäßig
einen Deutschkurs.
der Kuli, -s Hast du einen Kuli für
mich? der Kursleiter, Die Kursleiterin ist mit
- / die Kurs­ unserem Kurs manchmal
die Kuh, ¨-e Mein Großvater hatte
leiterin, -nen ins Kino gegangen.
Schafe und Kühe.
die Kurve, -n 1 Fahr bitte nicht so schnell
kühl Es ist kühl draußen. Zieh dir
in die Kurven.
eine Jacke an.
2 Achtung. Die Baustelle ist
der Stell die Milch in den
gleich hinter einer Kurve.
Kühlschrank, ¨-e Kühlschrank!
kurz 1 Richard hat kurze Haare.
die Kultur, -en Ich interessiere mich für
andere Länder und Kultu- 2 Kann ich Sie kurz spre-
ren. chen?
kulturell Es gibt große kulturelle 3 Kurz vor 8 Uhr hat das
Unterschiede zwischen den Telefon geläutet.
Ländern.
4 Mein Mann ist kurz nach
sich kümmern, 1 Ich kann nicht arbeiten. Ich mir gekommen.
kümmert sich, muss mich um die Kinder
5 Ich bin vor kurzem nach
kümmerte sich, kümmern.
St. Pölten gezogen.
hat sich
2 Ich habe keine Zeit. Ich
gekümmert 6 Ich wohne seit kurzem in
muss mich um das Essen
St. Pölten.
kümmern.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
136
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

7 Ich habe das Kleid kürzer landen, landet, 1 Wir sind erst um 20 Uhr in
machen lassen. landete, ist Graz gelandet.
gelandet
kurzsichtig Ich habe schlechte Augen. 2 Wegen starken Nebels
Ich bin kurzsichtig. konnte die Maschine nicht
in Salzburg landen.
(sich) küssen, 1 Zum Abschied haben wir
küsst, küsste, hat uns alle geküsst. die Landung, Bei der Landung müssen
geküsst -en Sie sich anschnallen.
2 Er nahm sie in die Arme
und küsste sie. die Landwirtschaft Bei uns arbeiten die
meisten Leute in der
der Kuss, ¨-e Gib der Mama einen Kuss.
Landwirtschaft.
die Küste, -n Unser Dorf liegt direkt an
lang 1 Der Teppich ist 3 Meter
der Küste.
lang und 2 Meter breit.
das Kuvert, -s Ich hätte gern 50 Kuverts.
2 Meine Schwester hat mir
einen langen Brief
geschrieben.
L 3 Die Hose ist zu lang.
das Labor, -s Wir schicken die Blutprobe Können Sie sie kürzer
ins Labor. machen?

lächeln, lächelt, Schauen Sie in die Kamera. lang, lange 1 Wie lange dauert die Fahrt
lächelte, hat Bitte lächeln! von Linz nach Graz?
gelächelt 2 Wie lange bist du schon in
lachen, lacht, 1 Lachen ist gesund. Österreich?
lachte, hat gelacht 3 Wartest du schon lange?
2 Wir haben viel gelacht.
3 Die Kinder haben über den 4 Wir sind noch lange nicht
Clown gelacht. fertig mit der Arbeit.

die Lage Wir suchen eine Wohnung 5 Wir haben lange


in zentraler Lage. ge­frühstückt.

das Lager, - Ich weiß nicht, ob wir 6 Beim Arzt muss man oft
diesen Schuh in Ihrer lange warten.
Größe haben. Ich sehe 7 Ich komme gleich. Es
sofort im Lager nach. dauert nicht lange.
die Lampe, -n Ich habe mir eine neue die Länge, -n Mein Schreibtisch hat die
Lampe gekauft. Maße: Länge 1,20m,
das Land, ¨-er 1 Österreich ist ein schönes Breite: 0,85 m.
Land. langsam 1 Bitte langsam. Ich verstehe
2 Möchten Sie lieber auf dem nicht so gut Deutsch.
Land oder in der Stadt 2 Könnten Sie bitte etwas
wohnen? langsamer sprechen?
3 Wir haben ein Stück Land 3 Es wird langsam kalt. Es
gekauft und wollen dort wird Herbst.
bauen.
längst Wann reparierst du die
4 In welchen Ländern warst Heizung. – Die habe ich
du schon? schon längst repariert.
langweilig Der Film war sehr lang­
weilig.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
137
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Lärm Die Flugzeuge machen der Laut Bitte achten Sie auch auf
einen schrecklichen Lärm. sprecher, - die Lautsprecher-Ansagen
am Bahnhof.
lassen, lässt, ließ, 1 Ich habe mein Gepäck am
hat gelassen Bahnhof gelassen. leben, lebt, lebte, 1 Leben Ihre Großeltern
hat gelebt noch?
2 Am Samstag lasse ich mir
die Haare schneiden. 2 Herr Müller hat lange im
Ausland gelebt.
3 Ich lasse meine Kinder am
Abend nur eine Stunde 3 Von der Pension allein kann
fernsehen. meine Tante nicht leben.
4 Kann ich mein Auto hier 4 Ich lebe noch bei meinen
stehen lassen? Eltern.
5 Wo habe ich nur meine das Leben, - 1 Ich habe mich an das
Brille gelassen? Leben in Österreich
gewöhnt.
6 Ich habe meinen Anzug
reinigen lassen. 2 Hier ist das Leben teuer.
7 Ich kann meine kleine der Lebenslauf, Ich soll beim Arbeitsamt
Tochter noch nicht allein ¨-e meinen Lebenslauf
lassen. ab­geben.
8 Lass mich in Ruhe. Ich die Lebens­mittel 1 Lebensmittel werden
muss arbeiten. (Plural) immer teurer.
der Laster, - Auf der Autobahn waren so 2 Meine Lebensmittel kaufe
viele Laster. Deshalb hat es ich im Supermarkt.
so lange gedauert.
das Leder Ist die Tasche aus Leder?
laufen, läuft, lief, 1 Ich bin gestern 100 Meter
ledig 1 Wie ist Ihr Familienstand?
ist gelaufen in 10,4 Sekunden gelaufen
– Ledig.
2 Jeden Morgen gehe ich
2 Mein Bruder ist noch ledig.
eine halbe Stunde laufen.
3 Wann läuft der Film? leer 1 Das Restaurant war fast
leer.
4 Wie geht’s? – Danke, das
2 Die Kanne ist fast leer. Ich
Geschäft läuft gut.
mache uns frischen Tee.
das Laufwerk, -e Für meinen Computer habe
legen, legt, legte, 1 Ich habe Ihnen die Briefe
ich mir ein neues Laufwerk
hat gelegt auf den Schreibtisch
gekauft.
gelegt.
die Laune, -n Heute geht es mir besser,
2 Legen Sie die Zeitungen
aber gestern hatte ich
bitte dort ins Regal.
richtig schlechte Laune.
die Lehre, -n 1 Mein Cousin will eine
laut 1 Lass uns gehen. Hier ist es
dreijährige Lehre machen.
mir zu laut.
2 Warum machst du nach der
2 Können Sie bitte etwas
Schule nicht eine Lehre?
lauter sprechen?
der Lehrer, - / die 1 Meine Frau ist Lehrerin.
3 Nicht so laut! Das Baby
Lehrerin, -nen
schläft. 2 Der Lehrer hat heute viele
4 Laut Wetterbericht gibt es Hausaufgaben gegeben.
morgen Regen. der Lehrling, -e Als Lehrling verdient man
nicht sehr viel Geld.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
138
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

leicht 1 Der Koffer ist ganz leicht. die Leitung, -en 1 Ab 1. Juli übernimmt Herr
Ich kann ihn allein tragen. Meier die Leitung der
Abteilung.
2 Die Prüfung war nicht
leicht. 2 Tut mir leid, alle Leitungen
sind besetzt.
3 Es ist nicht leicht, Deutsch
zu lernen. 3 Wir müssen eine neue
Leitung legen lassen.
leiden, leidet, litt, 1 Er leidet an einer schweren
hat gelitten Krankheit. lernen, lernt, 1 Meine Kinder haben sehr
lernte, hat gelernt gut Deutsch gelernt.
2 Sie leidet sehr unter den
Verhältnissen. 2 Wie lange lernen Sie schon
Deutsch?
leider 1 Da kann ich Ihnen leider
nicht helfen. lesen, liest, las, 1 Ich habe gelesen, dass es
hat gelesen ab heute Sonderangebote
2 Hast du schon eine
gibt.
Antwort auf deinen Brief?
– Leider nicht. 2 Deine Schrift kann ich nicht
gut lesen.
3 Leider kann ich nicht
kommen. Ich muss zum 3 In der Schule lesen wir
Arzt. einen Roman von Stefan
Zweig.
leidtun, tut leid, tat 1 Die Frau tut mir leid.
leid, hat leidgetan letzt- 1 Was hast du letzte Woche
2 Wie komme ich zum
gemacht?
Bahnhof? – Tut mir leid,
das weiß ich nicht. 2 Ich wohne im letzten Haus
auf der rechten Seite.
3 Es tut mir leid, dass ich
Ihnen nicht helfen kann. 3 Wann haben Sie Ihre
Familie das letzte Mal
leihen, leiht, lieh, Sie können das Buch in der
gesehen?
hat geliehen Bibliothek ausleihen.
die Leute (Plural) Auf der Party waren nur
leise 1 Seid leise. Die anderen
wenige Leute.
schlafen schon.
das Licht, -er 1 Kannst du bitte Licht
2 Könntest du das Radio
machen? Ich kann so nichts
bitte etwas leiser stellen?
sehen.
(sich) leisten, 1 So ein teures Auto kann ich
2 Es ist so dunkel. Wo
leistet, leistete, hat mir leider nicht leisten.
schaltet man hier das Licht
geleistet
2 Bei einem Unfall muss ein?
jeder Erste Hilfe leisten.
lieb 1 Liebe Frau Meier!
die Leistung, Die Leistungen Ihrer
2 Vielen Dank für deine Hilfe.
-en Tochter sind im letzten
Das ist sehr lieb von dir.
Schuljahr besser geworden.
3 Die Kinder waren heute
leiten, leitet, Wer leitet den Kurs?
sehr lieb.
leitete, hat geleitet
die Liebe 1 Wir haben aus Liebe
der Leiter,- Wie heißt der Leiter der
geheiratet.
Schule?
2 Für mich ist das Wichtigste
die Leiter, -n Haben Sie eine Leiter für
die Liebe zu meiner Familie
mich? Ich will eine Lampe
und zu meinen Kindern.
anschließen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
139
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

3 Die Kinder haben die links 1 An der Kreuzung müssen


Geschenke mit viel Liebe Sie nach links abbiegen.
gemacht.
2 Gehen Sie die nächste
(sich) lieben, 1 Ich liebe meine Familie. Straße links.
liebt, liebte, hat
2 Meine Frau liebt ihren die Lippe, -n Die Suppe war heiß. Ich
geliebt
Beruf. habe mir die Lippen
verbrannt.
3 Wir sind schon lange
verheiratet, aber wir lieben die Liste, -n Was brauchen wir für die
uns immer noch. Party? – Mach doch eine
Einkaufsliste.
Lieblings- 1 Rot ist meine Lieblings-
farbe! der LKW,-s Mein Mann ist LKW-Fahrer.
2 Im Fernsehen kommt heute loben, lobt, lobte, Ich habe alle Haus­
mein Lieblingsfilm. hat gelobt aufgaben gemacht. Der
Lehrer hat mich heute
3 Was ist dein Lieblingses-
gelobt.
sen?
das Loch, ¨-er 1 Ich habe ein Loch im Zahn.
das Lied, -er 1 Sing doch ein Lied aus
Ich muss zum Zahnarzt.
deiner Heimat.
2 Deine Hose hat ein Loch.
2 Zu deinem Geburtstag
– Ich weiß, sie ist schon alt.
singen wir dir ein Lied.
locker Lassen Sie bitte die Arme
liefern, liefert, 1 Wir liefern Ihnen das Regal
ganz locker und atmen Sie
lieferte, hat direkt ins Haus.
tief ein.
geliefert
2 Die Möbelfirma hat uns den
der Löffel, - 1 Bitte, bringen Sie mir einen
Schrank nach Hause
Löffel.
geliefert.
2 Es fehlt noch ein Löffel.
die Lieferung, Sie bezahlen erst bei
-en Lieferung. der Lohn, ¨-e 1 Wie hoch ist Ihr Lohn?
liegen, liegt, lag, 1 Der Brief liegt schon auf 2 Die Löhne sind hier sehr
hat gelegen / ist Ihrem Schreibtisch. niedrig.
gelegen
2 Judith liegt noch im Bett. das Lokal, -e Gibt es hier in der Nähe ein
3 Er liegt schon seit drei gemütliches Lokal?
Wochen im Krankenhaus. los / -los 1 Los! Beeilt euch!
4 Wien liegt an der Donau. 2 Gibt es ein Problem? Was
5 In den Bergen liegt schon ist denn los?
Schnee. 3 Achtung – fertig – los!
der Lift, -s / -e Im Büro ist leider der Lift 4 Mein Schwager war drei
kaputt. Monate arbeitslos.
die Limonade, -n Die Limonade ist sehr süß. losfahren, fährt Wir fahren um 8 Uhr los.
die Linie, -n Zum Bahnhof können Sie los, fuhr los, ist Sei bitte pünktlich.
mit der Linie 8 fahren. losgefahren

link- 1 Er hat sich das linke Bein löschen, löscht, Du kannst die Datei
gebrochen. löschte, hat löschen. Ich brauche sie
gelöscht nicht mehr.
2 Das Haus ist auf der linken
Seite. lösen, löst, löste, Wir müssen dieses Prob-
hat gelöst lem lösen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
140
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Lösung, -en 1 Wir fahren alle zusammen 8 Tut mir leid. Die Küche hat
mit dem Zug. Das ist die schon geschlossen. – Da
beste Lösung. kann man nichts machen.
2 Die Aufgabe ist nicht 9 Entschuldigung! – Das
schwer. Die Lösung ist ganz macht doch nichts.
einfach.
10 Das macht zusammen
die Luft 1 Oh, hier ist aber schlechte 20 Euro.
Luft.
das Mädchen, - 1 Wir haben zwei Mädchen
2 Die Seeluft tut mir gut. und einen Buben.
3 Bitte mach das Fenster auf. 2 Familie Kurz bekommt ein
Ich brauche frische Luft. Baby. – Bub oder Mäd-
chen?
lügen, lügt, log, hat 1 Du sollst nicht lügen.
gelogen der Magen, ¨- Mit tut der Magen weh. Ich
2 Glaube nicht alles, was die
habe Magenschmerzen.
Politiker sagen. Es ist oft
gelogen. mager Bitte 1 kg mageres Fleisch.

die Lüge, -n Das ist eine Lüge! die Mahlzeit, -en 1 Die Tropfen bitte immer
nach den Mahlzeiten
die Lust 1 Ich habe keine Lust zu
einnehmen.
wandern.
2 In Österreich gibt es meist
2 Hast du Lust auf Kino?
nur einmal am Tag eine
lustig 1 Ich habe einen lustigen warme Mahlzeit.
Film gesehen. die Mahnung, -en Wenn du die Rechnung
2 Mir ist heute etwas Lusti- nicht pünktlich bezahlst,
ges passiert. bekommst du eine Mah-
nung.
3 Frau Mertens ist eine
lustige Frau. Sie lacht gern. der Makler, - Wir haben unsere Wohnung
über einen Makler bekom-
men.

M mal (siehe einmal)

machen, macht, 1 Was machst du am das Mal, -e 1 Das machen wir nächstes
machte, hat Wochenende? Mal.
gemacht 2 Das erste Mal war ich vor
2 Ich muss jetzt das Essen
machen. fünf Jahren in England.

3 Ich habe die Betten noch 3 Bis zum nächsten Mal.


nicht gemacht. malen, malt, malte, Das Bild hat mein Vater
4 Soll ich dir die Suppe noch hat gemalt gemalt.
einmal warm machen? der Maler, - 1 Wir haben die Maler im
5 Meine Arbeit macht mir viel Haus. Wir lassen die
Spaß. Wände neu streichen.

6 Mach dir bitte keine 2 Picasso ist vielleicht der


Sorgen. bekannteste Maler der
Welt.
7 Was würden Sie an meiner
Stelle machen? die Mama, -s Die Mama hat gesagt, dass
ich um 18 Uhr zu Hause
sein muss.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
141
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

man 1 Wie schreibt man das? die Marmelade, -n Bring bitte noch ein Glas
Marmelade mit.
2 Wo kann man hier Fahr­
räder ausborgen? die Maschine, -n 1 Ich habe eine neue Kaffee-
maschine.
3 Hier darf man nicht parken.
2 Die gebrauchte Wasch­
manch- 1 Manche Nachbarn sind
maschine funktioniert sehr
unfreundlich.
gut.
2 In manchen Geschäften
3 Unsere Maschine soll um
gibt es Sonderangebote.
7.10 Uhr starten.
3 An manchen Tagen ist das
die Maßnahme, -n Das AMS fördert Maß­
Zugfahren billiger.
nahmen für Arbeitslose.
manchmal 1 Manchmal gehe ich mit
das Material Aus welchem Material ist
meiner Frau ins Kino.
der Tisch? – Aus Holz.
2 Rauchen Sie? – Manchmal.
die Mathematik Mein Neffe ist in Mathe­
der Mann, ¨-er 1 In unserer Firma arbeiten matik sehr gut.
fast nur Männer. die Mauer, -n Die Kinder sind über die
2 Mein Mann arbeitet bei der Mauer geklettert.
Post. die Maus, Mäuse 1 Du klickst einfach mit der
männlich Kreuzen Sie bitte an: Maus auf das Symbol.
„weiblich“ oder „männlich“. 2 Ein Doppelklick mit der
die Mannschaft, Unsere Mannschaft hat 0 linken Maustaste.
-en zu 1 verloren. 3 Unsere Katze hat schon
der Mantel, ¨- Es ist sehr kalt. Zieh deinen wieder eine Maus
Mantel an. ge­fangen.

das Märchen, - Meine Großmutter hat uns maximal 1 Wie lange dauert die
viele Märchen erzählt Operation? – Sie dauert
maximal zwei Stunden.
die Margarine Meine Frau isst nur Marga-
rine und keine Butter. 2 Wie schwer darf der Brief
sein? – Maximal 20 g.
die Marke, -n 1 Zehn Marken zu 60 Cent
bitte. der Mechaniker, - 1 Das kann nur ein Mechani-
ker reparieren.
2 Ich habe meine Gardero-
benmarke verloren. 2 Hans ist Automechaniker.
Er arbeitet bei Opel.
3 Markenschuhe sind mir zu
teuer. das Medikament, 1 Dieses Medikament gibt es
-e nur auf Rezept.
markieren, Hier ist unser Hotel. Ich
markiert, markiere Ihnen auf dem 2 Der Arzt hat mir ein
­markierte, Plan den Weg zum Bahn- Medikament verschrieben.
hat markiert hof. 3 Für dieses Medikament
der Markt, ¨-e 1 Ich gehe heute auf den müssen Sie 5 Euro
Markt. dazu­zahlen.

2 Am Mittwoch und am 4 Dieses Medikament hat mir


Samstag ist bei uns Markt. sehr gut geholfen.

3 Auf dem Markt gibt es die Medizin 1 Mein Sohn will Medizin
frisches Obst und Gemüse. studieren.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
142
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Du musst noch deine meistens (meist) 1 Meistens trinke ich zum


Medizin nehmen. Frühstück nur einen
Kaffee.
das Meer, -e Wir machen immer Urlaub
am Meer. 2 Seid ihr am Wochenende
zu Hause? – Ja, meistens.
das Mehl Ich möchte einen Kuchen
backen. Ist noch genug 3 Im März schneit es meis-
Mehl da? tens noch einmal.
mehrere 1 Ich habe mehrere Leute der Meister, - 1 Ich weiß nicht, wie man das
gefragt. Aber niemand macht. – Dann frag doch
konnte mir helfen. den Meister.
2 Viele Wörter haben 2 Mein Vater ist Malermeister.
mehrere Bedeutungen.
3 Unsere Mannschaft ist
die Mehrheit, -en Die Mehrheit der Öster­ Österreichischer Meister
reicher besitzt ein Handy. geworden.
die Diese Couchgarnitur kostet (sich) melden, 1 Ich habe schon zweimal
Mehrwertsteuer 1.300 Euro plus Mehrwert- meldet, meldete, angerufen. Aber es meldet
steuer. hat gemeldet sich niemand.
meinen, meint, 1 Dieser Film ist gut. Was 2 Den Unfall müssen Sie der
meinte, hat meinst du? Versicherung melden.
gemeint
2 Ich schlage vor, Sie fangen 3 Ich melde mich auf Ihre
gleich nächste Woche an. Anzeige. Sie wollen ein
Was meinen Sie dazu? Sofa verkaufen?
3 Ich meine, du solltest 4 Warum hast du dich so
weniger rauchen. lange nicht gemeldet?
4 Du verstehst mich falsch. Warst du krank?
So habe ich das nicht 5 Tschüs. Bis bald. Ich melde
gemeint. mich.
meinetwegen Meinetwegen kannst du die Meldung, -en Hast du die Meldung im
heute das Auto haben. Radio gehört? Es wird
die Meinung, -en 1 Ich bin der Meinung, dass starken Sturm geben.
du recht hast. die Menge, -n 1 Diesen Preis gibt es nur,
2 Ich habe meine Meinung wenn Sie große Mengen
geändert. kaufen.

3 Meiner Meinung nach gibt 2 Wir haben noch eine


es hier zu viele Autos. Menge Zeit.

4 Ich finde das Leben hier zu 3 Ich kenne schon eine


teuer. – Ich bin auch dieser Menge Leute in der Stadt.
Meinung. 4 Das Auto hat bestimmt
meist- 1 Wie gut kannst du eine Menge Geld gekostet.
Deutsch? – Das meiste der Mensch, -en Die Menschen sind hier ein
verstehe ich. bisschen anders als im
2 Ich bin neu im Haus. Die Süden.
meisten Nachbarn kenne menschlich 1 Fehler zu machen ist
ich noch nicht. menschlich.
2 Der Chef hat uns immer
menschlich behandelt.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
143
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

(sich) merken, 1 Ich habe nicht gemerkt, die Milch 1 Stellst du bitte die Milch in
merkt, merkte, hat dass es schon so spät ist. den Kühlschrank?
gemerkt Ich muss gehen.
2 Die Milch steht im Kühl-
2 Ich kann mir keine Zahlen schrank.
merken. Ich vergesse sie
mild 1 Möchten Sie die Soße
sofort wieder.
scharf? – Nein, bitte ganz
merkwürdig Das ist eine merkwürdige mild.
Geschichte.
2 In der Wachau ist das Klima
die Messe, -n 1 Kommst du mit zur Auto- relativ mild.
messe?
die Minderheit, -en Frauen sind in unserer
2 Vielleicht kann ich auf der Firma in der Minderheit.
Messe einen Job bekom-
mindestens 1 Ein guter Fernsehapparat
men.
kostet mindestens
3 Die Sonntagsmesse 1000 Euro.
beginnt um 11 Uhr.
2 Bitte kommen Sie mindes-
messen, misst, 1 Haben Sie schon Fieber tens eine Stunde vor Abflug
maß, hat gemessen? zum Flughafen.
gemessen
2 Ich habe das Zimmer 3 Es dauert mindestens drei
ausgemessen. Es sind Wochen, um ein Visum zu
genau 20 m2. bekommen.
das Messer, - 1 Das Messer schneidet nicht das Mineralwasser Kann ich bitte ein Mineral-
gut. wasser haben?
2 Wo ist das Messer zum mischen, mischt, 1 Ich möchte ein gemischtes
Brotschneiden? mischte, hat Eis mit Schlagobers.
gemischt
das Metall, -e Dieser Tisch hier ist ganz 2 Du musst die Karten gut
aus Metall. mischen.
die Methode, -n Weißt du eine gute missverstehen, Sie haben mich missver-
Methode, um schnell gut missversteht, standen.
Deutsch zu lernen? missverstand, hat
missverstanden
mieten, mietet, 1 Wir haben die Wohnung für
mietete, hat drei Jahre gemietet. das Miss­ Das ist ein Missverständnis.
gemietet verständnis, -se Das habe ich nicht gesagt.
2 Im Urlaub haben wir ein
Auto gemietet. der Mistkübel, - Wirf das bitte in den
Mistkübel!
die Miete, -n 1 Unsere Miete ist sehr hoch.
mit 1 Ich gehe heute Abend mit
2 Wie viel Miete bezahlst du?
Maria ins Kino.
der Mieter, - Jeder Mieter muss eine
2 Wir suchen eine Drei­
Kaution bezahlen.
zimmerwohnung mit Küche
der Migrant, Viele Migranten kommen und Bad.
-en / die Migrantin, aus Osteuropa.
3 Ich hätte gern einen Tee
-nen
mit Zitrone.
die Migration, Der Verein berät zum
4 Zusammen mit meiner
-en Thema Migration.
Mutter sind wir acht
der Migrations- Dieser Kurs ist für Leute Personen.
hintergrund mit Migrationshintergrund.
5 Ich bin mit dem Fahrrad
gekommen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
144
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

mitarbeiten, Ihr Sohn muss in der möbliert Ich suche ein möbliertes
arbeitet mit, Schule besser mitarbeiten, Zimmer.
arbeitete mit, sonst bekommt er eine
das Mobiltelefon, Wir können Ihnen einen
hat mitge­ schlechte Note.
-e günstigen Vertrag für Ihr
arbeitet
Mobiltelefon anbieten.
mitbringen, Ich gehe einkaufen. Soll ich
die Mode, -n 1 Wie findest du die neue
bringt mit, dir etwas mitbringen?
Mode?
brachte mit, hat
mitgebracht 2 Welche Farbe ist denn jetzt
gerade Mode?
der Mitarbeiter, - Unsere Firma hat 7 Mit­
arbeiter. das Modell, -e Wie findest du dieses
Auto? – Dieses Modell
miteinander Sprechen Sie bitte mit­
gefällt mir nicht.
einander.
modern 1 Die Wohnung ist modern
das Mitglied, -er Sind Sie Mitglied in
eingerichtet.
unserem Verein?
2 Am Stadtrand gibt es einige
die Mitte 1 Wo möchten Sie sitzen? –
moderne Siedlungen.
In der Mitte.
mögen, mag, 1 Ich mag keinen Reis.
2 Bis Mitte der Woche bin ich
mochte, hat
fertig. 2 Möchtest du noch ein
gemocht
Stück Kuchen?
3 Ich habe Urlaub bis Mitte
August. 3 Ich möchte gern Herrn
Schmidt sprechen.
4 Den Kasten stellen wir ans
Fenster, den Tisch in die 4 Herr Müller, Sie möchten
Mitte. bitte sofort zum Chef
kommen.
mitteilen, teilt mit, Den Prüfungstermin teilen
teilte mit, hat wir Ihnen noch mit. möglich Kann ich bitte sofort einen
mitgeteilt Termin haben? – Das ist
leider nicht möglich.
das Mittel, - 1 Haben Sie ein Mittel gegen
Magenschmerzen? die Möglichkeit, Sie wollen ans Meer? Da
-en gibt es mehrere Möglich-
2 Der Arzt hat mir ein Mittel
keiten.
gegen Grippe verschrieben.
möglichst 1 Sagen Sie mir bitte mög-
3 Das neue Waschmittel ist
lichst bald, ob Ihnen der
sehr gut.
Termin passt.
mitten 1 Wir haben eine Wohnung
2 Wir suchen eine Wohnung,
mitten in der Stadt.
möglichst im Erdgeschoss.
2 Das Flugzeug hatte
der Moment, -e 1 Warten Sie bitte einen
Verspätung. Wir sind erst
Moment.
mitten in der Nacht
angekommen. 2 Moment mal bitte!
mittler- In den mittleren Reihen 3 Einen Moment bitte.
sind noch Plätze frei.
der Mond, -e Bei Vollmond kann ich nicht
mittlerweile Am Anfang war die Arbeit schlafen.
schwer. Mittlerweile habe
der Monitor, -e Ich habe mir einen größe-
ich mich daran gewöhnt.
ren Monitor gekauft. Der ist
das Möbel, - (meist Wir haben uns neue Möbel besser für meine Augen.
Plural) gekauft.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
145
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Motor, -en Der Motor ist kaputt. Das 4 Du musst mich nicht
Auto fährt nicht mehr. abholen. Nur wenn du
willst.
das Motorrad, ¨-er Oskar fährt jeden Tag mit
dem Motorrad in die Arbeit. der Mut Man braucht viel Mut, um in
einem fremden Land ganz
müde Ich bin müde. Ich gehe
neu anzufangen.
schlafen.
mutig Es war sehr mutig von Dir,
die Mühe 1 Vielen Dank für Ihre Mühe.
deine Meinung laut zu
2 Du musst dir in der Schule sagen.
ein bisschen mehr Mühe
die Mutter, ¨- 1 Meine Mutter heißt Maria.
geben.
2 Dieser Raum ist für Mütter
der Müll 1 Wirf doch bitte die Dosen
mit kleinen Kindern
in den Müll!
reserviert.
2 Wir müssen den Müll
trennen!
der Sperrmüll Das alte Sofa muss auf den N
Sperrmüll.
nach 1 Ich fahre morgen nach
die Müllabfuhr Wann kommt die Müll­ Salzburg.
abfuhr?
2 Ich muss jetzt nach Hause.
die Mülltonne, Die Mülltonne ist voll.
-n 3 Wir treffen uns nach dem
Essen.
der Mund, ¨-er Sie haben Halsschmerzen?
Bitte machen Sie mal den 4 Es ist schon nach acht. Wir
Mund auf. müssen uns beeilen.

mündlich Die mündliche Prüfung ist der Nachbar, -n 1 Unsere neuen Nachbarn
erst nächste Woche. sind sehr nett.

die Münze, -n Der Automat nimmt nur 2 Meine Nachbarn kenne ich
Münzen. noch nicht.

das Museum, Wir waren mit unserer nachdem Nachdem wir gegessen
Museen Klasse im Museum. hatten, sind wir spazieren
gegangen.
die Musik 1 Wie findest du die Musik?
nachdenken, denkt Ich weiß nicht, was ich
2 Spanische Musik mag ich nach, dachte nach, machen soll. Ich muss
sehr. hat nachgedacht nachdenken.
3 Was für Musik hörst du nachher Ich rufe nachher noch
gern? einmal an.
der Musiker, - Mein Bruder möchte nachholen, holt 1 Ich möchte gerne meine
Musiker werden. nach, holte nach, Familie nach Österreich
der Muskel, -n Im Fitness-Studio trainieren hat nachgeholt nachholen.
wir unsere Muskeln. 2 Sie können die Prüfung
müssen, muss, 1 Wie lange müssen Sie nächsten Monat nachholen.
musste, hat arbeiten? die Nachricht, -en 1 Ich habe eine gute Nach-
gemusst / … richt für Sie. Sie haben die
2 Sie müssen die Miete
müssen Prüfung bestanden.
pünktlich überweisen.
3 Ich muss jeden Tag von 2 Ich habe im Radio die
8 bis 18 Uhr arbeiten. Nachrichten gehört.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
146
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

3 Im Moment bin ich nicht zu der Familien­ Berger ist mein Familien-
Hause. Aber Sie können name, -n name.
eine Nachricht hinterlassen.
der Mädchen­ Wie ist Ihr Mädchenname?
nachschlagen, Ich kenne das Wort nicht. name, -n
schlägt nach, Das musst du im Wörter-
der Vorname, -n Mein Vorname ist Thomas.
schlug nach, hat buch nachschlagen.
nachgeschlagen nämlich Ich muss leider gehen. Ich
habe nämlich noch einen
die Nachspeise, -n Was möchten Sie als
Termin beim Zahnarzt.
Nachspeise?
die Nase, -n Haben Sie Nasentropfen?
der Nachteil, -e Einen Nachteil hat die
Ich bin sehr erkältet.
Wohnung. Sie liegt nicht
zentral. nass 1 Es hat schrecklich ge­­
regnet. Ich bin ganz nass
der Nachtisch, -e Was gibt es zum Nach-
geworden.
tisch?
2 Geh nicht mit den nassen
die Nadel, -n Hast du eine Nadel für
Schuhen ins Wohnzimmer.
mich? Ich muss einen
Knopf annähen. die Natur Ich bin gern draußen in der
Natur.
der Nagel, ¨- 1 Kannst du mir den Nagel in
die Wand schlagen? natürlich 1 Natürlich helfen wir dir.
2 Ich muss mir die Finger­ 2 Kommst du auch wirklich
nägel schneiden. zu meiner Party? – Natür-
lich.
nah(e) Das Gewitter ist schon
ganz nah, gehen wir ins 3 Butter ist ein natürliches
Haus. Produkt.
die Nähe Die Post ist ganz in der der Nebel, - 1 Wegen Nebel konnten wir
Nähe. gestern nicht in Innsbruck
landen.
nächst- 1 Wo ist hier die nächste
Apotheke? 2 Fahren Sie bei Nebel
besonders vorsichtig!
2 Rufen Sie bitte nächste
Woche noch einmal an. neblig Fahr vorsichtig! Es ist
neblig.
3 Wann fährt der nächste
Zug nach Innsbruck? neben 1 Neben mir ist noch ein
Platz frei.
4 Wer ist der Nächste bitte?
2 Darf ich mich neben dich
nähen, näht, nähte, 1 Meine Mutter näht ihre
setzen?
hat genäht Kleider selbst.
3 Neben uns wohnt eine
2 Wir müssen die Wunde
Familie mit 4 Kindern.
nähen.
4 Die Apotheke ist gleich
naja Tut mir leid, wir haben
links neben der Post.
schon geschlossen. – Naja,
da kann man nichts nebenan Das ist José, er wohnt
machen. nebenan.
der Name, 1 Wie ist Ihr Name? nebenbei 1 Mein Freund studiert
-n / -name Informatik. Und nebenbei
2 An den Namen kann ich
arbeitet er in einer Bar.
mich nicht mehr erinnern.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
147
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Ich mache die Hausarbeit 3 Vielen Dank! Das ist sehr


und nebenbei höre ich nett von Ihnen.
Radio.
4 Die Nachbarn waren sehr
der Neffe, -n Mein Neffe studiert nett zu uns.
Medizin.
netto Mein Schwager verdient
negativ 1 Du solltest nicht alles nega- netto 1.200 Euro.
tiv sehen.
neu 1 Mein Wagen ist noch ganz
2 Der Test war leider negativ! neu.
nehmen, nimmt, 1 Was möchten Sie? – Ich 2 Wir haben eine neue
nahm, hat nehme einen Salat. Wohnung.
genommen 3 Mein Bruder hat eine neue
2 Nehmen Sie doch noch ein
Stück Kuchen. Freundin.
3 Nehmen Sie die Tabletten 4 Ich bin der neue Mit­
vor dem Essen! arbeiter.
4 Wer hat die Flasche aus 5 Man darf hier nicht mehr
dem Kühlschrank genom- rauchen? Das ist mir ganz
men? neu.
5 Ich nehme doch lieber den neugierig Die Nachbarn sind ziemlich
blauen Pullover. neugierig.
6 Sollen wir ein Taxi nehmen? neulich Ich war neulich im Kino und
habe einen alten Freund
7 In diesem Jahr kann ich
getroffen.
meinen Urlaub erst im
Oktober nehmen. nicht 1 Zigarette? – Danke, ich
rauche nicht.
nein 1 Noch ein Bier? – Nein,
danke. 2 Wie geht es dir? – Nicht so
gut.
2 Kommst du auch mit nach
Graz? – Nein, ich habe 3 Das Essen in der Kantine
keine Zeit. ist gar nicht schlecht.

nennen, nennt, 1 Mein Freund heißt Alexan- 4 Du kommst immer zu spät.


nannte, hat der, aber alle nennen ihn – Das stimmt nicht.
genannt Alex. die Nichte, -n Die Tasche ist ein
2 Wie nennt man dieses Geschenk von meiner
Gerät? Nichte.

der Nerv, -en Mach bitte das Radio aus. der Nichtraucher, - 1 In unserer Familie sind alle
Die Musik geht mir auf die Nichtraucher.
Nerven. 2 Einmal Salzburg, 2. Klasse,
nervös 1 Das Warten macht mich Nichtraucher.
ganz nervös. nichts 1 Ich habe noch nichts
2 Bei Prüfungen bin ich gegessen.
immer sehr nervös. 2 Ich weiß auch nichts
nett 1 Die Leute sind hier sehr Genaues.
nett. 3 Ich habe nichts zum
2 Ich habe viele nette Schreiben dabei.
Kollegen. 4 Entschuldigung! – Das
macht nichts.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
148
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

nie 1 Der Chef ist nie da. 9 Ist das Essen schon fertig?
– Nein, es dauert noch ein
2 Warum bist du nie zufrie-
paar Minuten.
den?
10 Ist Amadeo schon da?
3 Bis morgen Abend schaffe
– Nein, aber vielleicht
ich die Arbeit nie.
kommt er noch.
4 Ich gehe nie wieder in
nochmal Bitte sagen Sie das
dieses Restaurant.
nochmal.
5 Warum rufst du nie an?
nochmals Nochmals vielen Dank!
niedrig 1 Die Räume hier sind mir zu
normal Fehler zu machen ist doch
niedrig.
ganz normal.
2 Für die Jahreszeit sind die
der Norden /  1 Der Wind kommt von
Temperaturen zu niedrig.
Nord / Nord- Norden.
3 In meinem Land sind die
2 Menschen aus Nord und
Löhne niedriger als hier.
Süd feiern dieses Fest.
4 Die Firma zahlt sehr
3 Gmünd liegt im Norden von
niedrige Löhne.
Österreich.
niemand 1 Ich habe geläutet. Aber es
4 weitere Beispiele: Nord-
war niemand zu Hause.
bahnhof, Nordwind,
2 Wohnt hier niemand? Nordsee …
nirgends 1 Ich kann die Quittung nördlich Mein Dorf liegt nördlich von
nirgends finden. Linz.
2 Hier kann man nirgends normalerweise Wann haben Sie normaler-
parken. weise Pause?
nirgendwo Dieses Brot habe ich Not-
nirgendwo gefunden.
die Die Notaufnahme ist gleich
noch 1 Mein Bruder geht noch in Notauf- hier links.
die Schule. nahme, -n
2 Bist du fertig. – Nein, noch der Notausgang, Der Notausgang ist gleich
nicht ganz. Notausgänge hier bei der Treppe.
3 Haben Sie noch einen der Notfall, -¨-e 1 Wir haben einen Notfall.
Wunsch?- Ja, bitte noch ein Bitte schicke Sie einen
Bier. Krankenwagen.
4 Sonst noch etwas? – Nein, 2 Im Notfall rufen Sie bitte
danke. diese Nummer an.
5 Ich komme später. Ich muss der Notruf, -e Der Notruf hat die Nummer
erst noch einkaufen. 112.
6 Meine Freundin studiert, die Note, -n 1 Eva hat immer sehr gute
und abends arbeitet sie Noten in Mathematik.
noch als Kellnerin.
2 Meine Kinder lernen im
7 Es ist nicht mehr viel Zeit. Musikunterricht gerade
Nur noch fünf Minuten. Noten lesen.
8 Ich habe nur noch 20 Euro. notieren Ich habe mir den Termin
notiert.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
149
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

nötig Es ist nicht nötig, alle Türen nützen, nützt, Ich habe jeden Tag eine
doppelt zu versperrren. nützte, hat genützt Tablette genommen. Aber
es hat nichts genützt.
die Notiz, -en 1 Ich habe Ihnen eine Notiz
geschrieben. nützlich Danke für den Tipp. Das
war sehr nützlich.
2 Hast du einen Notizzettel
für mich?
notwendig Muss ich noch einmal
wiederkommen? – Nein, O
das ist nicht notwendig. ob 1 Ich weiß noch nicht, ob ich
die Nudeln (Plural) Möchten Sie Nudeln oder kommen kann.
Reis? – Lieber Nudeln. 2 Ob dieser Bus zum Bahn-
die Nummer, -n 1 Ich habe mich in der hof fährt, weiß ich nicht.
Hausnummer geirrt. oben 1 Wir wohnen oben im
2 Ich habe die falsche 4. Stock.
Nummer gewählt. 2 Die Butter liegt im Kühl-
3 Der Wagen hatte eine schrank ganz oben.
Wiener Nummer. ober- Die Wohnung im oberen
4 Sie haben Zimmer Nummer Stockwerk ist vermietet.
zwölf. das Hosen finden Sie im Ober-
5 Bitte geben Sie mir Ihre Obergeschoss, geschoss.
Kontonummer. -e

6 Haben Sie die Bluse eine das Obst Obst kaufe ich am liebsten
Nummer kleiner? auf dem Markt.

7 Welche Hausnummer obwohl Obwohl meine Kollegin


haben Sie? krank ist, geht sie arbeiten.

8 Wie ist Ihre Handynummer? oder 1 Möchten Sie Kaffee oder


Tee?
nun 1 Schade, dass du arbeiten
musst. – Das ist nun leider 2 Was möchtest du essen?
so. – Ich weiß nicht, entweder
eine Suppe oder einen
2 Was ist jetzt? Kommst du Salat?
nun endlich?
der Ofen, ¨- Ich habe gerade eine Pizza
nur 1 Im Kaufhaus gibt's T-Shirts gemacht. Sie ist ganz frisch
für nur 5 Euro. aus dem Ofen.
2 Ich habe keinen Hunger. offen 1 Komm rein. Die Haustür ist
Ich möchte nur etwas offen.
trinken.
2 Ich glaube, der Supermarkt
3 Ich habe nur heute Abend ist jetzt noch offen.
Zeit.
3 Im Sommer schlafe ich
4 Kannst du mir Geld leihen? immer bei offenem Fenster.
Tut mir leid. Ich habe nur
5 Euro dabei. 4 Ich habe mit meinem
Kollegen ganz offen über
nutzen, nutzt, Nutzen Sie unser Angebot. mein Problem gesprochen.
nutzte, hat genutzt Jetzt besonders günstig.
5 Einzelne Fragen sind noch
offen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
150
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

öffentlich In der Stadt fahre ich immer Öko- (ökologisch) z. B. Ökosystem, Ökostrom,
mit öffentlichen Verkehrs- ökologischer Anbau
mitteln.
das Öl, -e 1 Es fehlt Öl im Salat.
offiziell Sie bekommen von uns
2 Wir heizen mit Öl.
eine offizielle Einladung.
3 Können Sie bei meinem
öffnen, öffnet, 1 Wann öffnen die
Auto bitte das Öl
öffnete, hat Geschäfte?
­kontrollieren?
geöffnet
2 Kannst du bitte das Fenster
die Oma, -s Meine Oma ist achtzig
öffnen?
Jahre alt geworden.
3 Kannst Du mir helfen? Ich
der Onkel, - Nächste Woche fahre ich
kann die Dose nicht öffnen.
zu meinem Onkel nach
4 Du öffnest die Datei mit Wien.
einem Doppelklick.
online Ich kaufe jetzt viele Sachen
5 Das Geschäft ist samstags online. Das ist oft billiger.
bis 16.00 Uhr geöffnet.
der Opa, -s Mein Opa heißt Hans.
6 Bis wann haben Sie
geöffnet? die Oper, -n 1 Ich mag Opern von Mozart.

oft / öfter 1 Ich treffe mich oft mit 2 Warst du schon mal in der
meiner Freundin. Oper?

2 In letzter Zeit muss ich operieren, Wir müssen das Knie sofort
öfter Überstunden machen. operiert, operierte, operieren.
hat operiert
ohne 1 Bitte eine Pizza ohne
Zwiebeln. die Operation, Seit der Operation kann ich
-en mein Knie nicht mehr
2 Ohne Auto ist es schwer, bewegen.
zur Arbeit zu kommen.
das Opfer, - Bei der Schiffskatastrophe
3 Bei dem Wetter kann man gab es viele Opfer.
nicht ohne Mantel aus dem
Haus gehen. optimistisch Glaubst du, dass du den
Job bekommst. – Ja, ich
4 Ohne meine Familie fahre bin ganz optimistisch.
ich nicht auf Urlaub.
die Orange, -n Ich esse gern Orangen.
5 Mein Sohn ist einfach mit
dem Auto weggefahren, das Orchester, - Auf unserer Hochzeit hat
ohne mich zu fragen. ein kleines Orchester
gespielt.
6 In diesem Haus kann man
nichts machen, ohne dass ordentlich 1 Mein Bruder ist ein sehr
die Nachbarn darüber ordentlicher Mensch.
reden. 2 Auf seinem Schreibtisch
das Ohr, -en 1 Ich habe Ohrenschmerzen. sieht es immer sehr
ordentlich aus.
2 Kennst du einen guten
Ohrenarzt? ordnen, ordnet, Letztes Wochenende
ordnete, hat habe ich meine Papiere
okay 1 Kannst du mich um 8 Uhr geordnet geordnet.
vom Bahnhof abholen? –
Okay, mach’ ich. der Ordner, - Für meine Übungen im
Deutschkurs habe ich mir
2 Es tut mir leid, dass ich dich einen Ordner gekauft.
geweckt habe. – Das ist
schon okay. Kein Problem.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
151
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Ordnung, 1 Mach einmal etwas 3 Ich hätte gern drei Paar
-en Ordnung in deinem Zimmer! Würstchen, bitte.
2 Bitte beachten Sie die packen, packt, Ich muss noch meinen
Hausordnung. packte, hat Koffer packen.
gepackt
3 Mit dem Motor ist etwas
nicht in Ordnung. das Packerl, - 1 Meine Tante hat mir ein
Packerl geschickt.
organisieren, Wir organisieren ein kleines
organisiert, Abschlussfest. 2 Ein Packerl Zigaretten,
organisierte, hat bitte.
organisiert
das Paket, -e Hast du das Paket zur Post
die Organisation, 1 Wer macht bei Ihnen die gebracht?
-en Organisation?
die Panne, -n 1 Kurz vor Graz hatten wir
2 Sind Sie Mitglied in einer eine Panne mit dem Auto.
Organisation?
2 Die Reise war schlecht
das Original, -e Das Original ist für Sie. Wir organisiert, es gab eine
bekommen die Kopie. Panne nach der anderen.
der Ort, -e Vergessen Sie nicht Ort der Papa, -s Heute holt dich der Papa
und Datum. von der Schule ab.
der Vorort Mein Bruder wohnt in das Papier, -e 1 Hast du ein Blatt Papier für
einem Vorort von Salzburg. mich?
der Wohnort Tragen Sie bitte auch Ihren 2 Bitte bringen Sie zu dem
Wohnort ein. Termin alle Papiere mit.
örtlich Die Nummer finden Sie im 3 Der Polizist wollte meine
örtlichen Telefonbuch. Papiere sehen.
der 1 Das Zimmer geht nach parallel Die Goethestraße ist
Osten / Ost / Ost- Osten. parallel zur Hauptstraße.
2 Die Grenze zwischen Ost das Parfüm, -s Zum Geburtstag habe ich
und West wurde geöffnet. von meinem Mann ein
Parfüm bekommen.
3 z. B. Ostbahnhof, Ost­
europa, Ostseite, Ostwind der Park, -s Ich gehe gern im Park
spazieren.
östlich Der Stadtteil liegt östlich
vom Zentrum. parken, parkt, 1 Hier dürfen Sie nicht
parkte, hat geparkt parken.
2 Hier ist Parken verboten.
P das Parkhaus, Am besten fahren wir
(ein) paar 1 Ich komme gleich. Es ¨-er gleich ins Parkhaus.
dauert nur ein paar Minu- der Parkplatz, Um diese Uhrzeit finden wir
ten. ¨-e sicher keinen Parkplatz.
2 Wir fahren mit ein paar die Parkuhr, -en Für die Parkuhr brauchst
Freunden auf Urlaub. du Kleingeld.
das Paar, -e 1 Ina und Pedro sind ein der Partner, - 1 Wir haben das Geschäft
Paar. zusammen. Wir sind
2 Gestern habe ich mir ein Partner.
Paar neue Schuhe gekauft.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
152
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Beide Partner kümmern peinlich 1 Ich habe Besuch bekom-


sich um die Kinder. men und hatte nichts zu
essen im Haus. Es war sehr
3 Herr Aydin ist mein
peinlich.
Geschäftspartner.
2 Es war eine peinliche
die Party, -s Letzte Woche war ich auf
Situation.
einer Geburtstagsparty.
die Pension, -en 1 Im Urlaub haben wir in
der Pass, ¨-e 1 Ich muss meinen Pass
einer kleinen Pension
verlängern lassen.
gewohnt.
2 Im Hotel brauchst du bei
2 Eine Tante von mir war
der Anmeldung deinen
Beamtin und bekommt jetzt
Pass.
eine sehr gute Pension.
der Passagier, -e Die Passagiere Schulz und
pensioniert Mein Nachbar ist seit drei
Kaufmann sollen bitte zur
Jahren pensioniert.
Information kommen.
der Pensionist, Mein Großvater arbeitet
passen, passt, 1 Der Pullover passt mir nicht
-en nicht mehr. Er ist Pensio-
passte, hat mehr.
nist.
gepasst
2 Der Schlüssel passt nicht
per Wie kann ich mich für den
ins Schloss.
Kurs anmelden? – Per Fax
3 Wann soll ich kommen? oder E-Mail.
Passt es Ihnen morgen
perfekt Die Reiseorganisation war
Abend?
perfekt.
passieren, 1 Entschuldigung! – Kein
die Person, -en Eintritt pro Person: 2 Euro.
passiert, passierte, Problem. Es ist nichts
ist passiert passiert. persönlich 1 Hier gibt es zu viele Autos.
2 Wie ist der Unfall passiert? Das ist meine persönliche
Meinung.
3 Man hat mir die Brieftasche
2 Ich muss Herrn Meier
gestohlen. – Das ist mir
persönlich sprechen.
auch schon passiert.
das Personal Dieser Eingang ist nur für
passiv Man sollte im Kurs nicht
das Personal.
passiv sein, sondern
mitdiskutieren. der Pfeffer Bringen Sie uns bitte
Pfeffer und Salz.
der Patient, -en Ich bin Patientin bei
Dr. Hausner. Kann ich einen das Pferd, -e Meine Tochter wünscht sich
Termin haben? ein Pferd.
die Pause, -n 1 Wir machen zehn Minuten die Pflanze, -n Wenn wir im Urlaub sind,
Pause. gießt die Nachbarin unsere
Pflanzen.
2 Von 12.00 bis 12.30 Uhr
haben wir Mittagspause. das Pflaster, - Hast du ein Pflaster? Ich
habe mich geschnitten.
das Pech 1 Es regnet. Unser Picknick
fällt leider aus. – So ein pflegen, pflegt, Meine Mutter ist sehr
Pech! pflegte, hat krank. Ich muss sie pflegen.
gepflegt
2 Wir hatten im Urlaub Pech
mit dem Wetter. der Pfleger, Meine Freundin hat eine
- / die Pflegerin, Stelle als Altenpflegerin
-nen gefunden.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
153
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Pflege­ Für die Pflegeversicherung 2 Mein Sohn will plötzlich


versicherung, muss ich jeden Monat nicht mehr zur Schule
-en Beiträge zahlen. gehen.
die Pflicht, -en Als Autofahrer müssen Sie die Politik Ich interessiere mich nicht
eine Versicherung haben. für Politik.
Das ist Pflicht.
der Politiker, - Weißt du, wie dieser
das Pfund, -e Ein Pfund Äpfel, bitte. Politiker heißt?
die Phantasie, -n (siehe Fantasie) politisch 1 Ich diskutiere mit meinem
Schwiegervater oft über
die Philosophie, -n Meine Kinder haben in der
politische Probleme.
Schule einmal in der Woche
Philosophieunterricht. 2 Über meine politische
Meinung möchte ich nicht
die Physik Mein Schwiegersohn
sprechen.
studiert Physik.
die Polizei 1 Mein Bruder ist bei der
das Picknick, -s / -e Am Sonntag machen wir
Polizei.
ein Picknick.
2 Rufen Sie bitte die Polizei.
die Pille, -n Der Arzt hat mir neue Pillen
verschrieben. 3 Gestern hat uns die Polizei
an der Autobahn ange­
der Pilz, -e Haben Sie frische Pilze?
halten.
der PKW, -s Das Parkhaus ist nur für
der Polizist, -en Die Ampel war kaputt. Ein
PKWs.
Polizist hat den Verkehr
der Plan, ¨-e 1 Was macht ihr im Sommer? geregelt.
Ich weiß noch nicht, wir
der Polster, - Ohne Kopfpolster kann ich
haben noch keine Pläne.
nicht schlafen.
2 Haben Sie einen Stadtplan
die Pommes frites Die Kinder essen gern
von Wien?
(Plural) Würstchen mit Pommes
planen, plant, 1 Wir haben geplant, diesmal frites.
plante, hat im Urlaub nach Italien zu
die Portion, -en 1 Bitte, eine Portion Schlag-
geplant fahren.
obers!
2 Unser Familientreffen ist
2 Ich nehme eine kleine
für Juni geplant.
Portion Eis.
die Planung, -en Unsere Planung für das
positiv 1 Wir haben eine positive
Sommerfest läuft.
Nachricht für Sie. Sie
das Plastik Was für ein Spielzeug bekommen die Stelle.
möchten Sie? Aus Plastik
2 Man muss positiv denken.
oder aus Holz?
die Post 1 Meine Frau arbeitet bei der
der Platz, ¨-e 1 In unserer Wohnung haben
Post.
wir nicht genug Platz.
2 Die Post macht erst um
2 Ist dieser Platz frei?
8 Uhr auf.
3 Nehmen Sie bitte Platz.
3 Ist Post für mich da?
4 Die Post ist am Marktplatz.
das Postfach, Du musst den Brief an das
plötzlich 1 Es war zuerst so schön. -¨-er Postfach schicken.
Plötzlich hat es angefangen die Postkarte, -n Ich schicke dir aus dem
zu regnen. Urlaub eine Postkarte.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
154
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Postleitzahl, Weißt du die Postleitzahl 3 Ich habe probiert, die


-en von Wien? Zeitung zu lesen, aber es
war zu schwer.
das Praktikum, Ich mache diesen Sommer
Praktika drei Monate ein Praktikum das Problem, -e José spricht nicht gern
bei einer Firma. über seine Probleme.
der Praktikant, Bei dieser Firma habe ich produzieren, Unsere Firma produziert
-en zwei Jahre als Praktikant produziert, Feuerzeuge.
gearbeitet. produzierte, hat
produziert
praktisch 1 Ich finde diese Küchen­
maschine sehr praktisch. das Produkt, -e 1 Der Arzt sagt, ich soll viel
Obst und Milchprodukte
2 Ich habe letzte Woche den
essen.
Führerschein gemacht.
Jetzt fehlt mir noch 2 Unsere Produkte haben
praktische Erfahrung. eine hohe Qualität.
3 Dieses Handy kann die Produktion Mein Schwager arbeitet in
praktisch alles, was ein der Autoproduktion.
Computer kann.
der Professor, Unsere Nachbarin ist
präsentieren Präsentieren Sie Ihre -en / die Professorin an der Uni­
Ergebnisse bitte im Kurs. Professorin, -nen versität.
die Praxis, Praxen Die Praxis bleibt bis zum der Profi, -s 1 Keine Angst. Mein Bruder
7. Januar geschlossen. kann die Heizung bestimmt
reparieren. Er ist doch Profi.
die Praxis Das ist die Theorie. In der
Praxis ist vieles ganz 2 Mein Sohn möchte Profi-
anders. sportler werden.
der Preis, -e 1 Die Preise sind schon das Programm, -e 1 Hast du schon ins Fernseh-
wieder gestiegen. programm geschaut? Gibt
es heute einen schönen
2 Wer hat den ersten Preis
Film?
gewonnen?
2 Mit welchen Computer­
preiswert Die Jacke ist sehr preis-
programmen arbeitest du?
wert.
das Projekt, -e Der Staat fördert dieses
prima Mit meinem Bruder
neue Umweltprojekt.
verstehe ich mich prima.
der Prospekt, 1 Diese Prospekte
privat 1 Hier meine Nummer im
-e / das Prospekt, be­kommen Sie in jedem
Büro und meine Privatnum-
-e Reisebüro.
mer.
2 Bitte schicken Sie mir
2 Über meine Probleme
einen Prospekt von Ihrem
möchte ich nicht sprechen.
Hotel.
Das ist privat.
prost Wir trinken auf Ihre
3 Ich treffe meine Kollegen
Gesundheit! Prost!
auch privat.
protestieren, Wir protestieren gegen die
pro Eintritt pro Person: 2 Euro.
protestiert, langen Arbeitszeiten.
probieren, 1 Haben Sie dieses Mittel protestierte, hat
probiert, probierte, schon einmal probiert? protestiert
hat probiert
2 Möchten Sie den Käse der Protest, -e Alle Proteste haben nichts
vielleicht probieren? genützt.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
155
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Prozess, -e Mein Nachbar hat den quer Ich muss zu meiner Arbeit
Prozess verloren. quer durch die ganze Stadt
fahren.
prüfen, prüft, Bitte prüfen Sie sofort, ob
prüfte, hat geprüft die Rechnung stimmt. die Querstraße, Meine Schwester wohnt in
-n einer Querstraße zur
die Prüfung, -en Mein Freund hat die
Bahnhofstraße.
Prüfung bestanden.
die Quittung, -en Brauchen Sie eine
das Publikum Es war ein tolles Konzert.
­Quittung?
Das Publikum war begeis-
tert.
der Pudding, -s Zum Nachtisch gibt es
Schokoladenpudding. R
der Pullover, - Ich habe mir einen Pullover der Rabatt, -e Sie bekommen zehn
gekauft. Prozent Rabatt.

der Punkt, -e Das Konzert beginnt um das Rad, ¨-er Ich fahre jeden Morgen mit
Punkt 20 Uhr. dem Rad in die Arbeit.

pünktlich 1 Seien Sie bitte pünktlich. Rad fahren, Am Sonntag fahren wir oft
fährt Rad, fuhr Rad.
2 Der Bus fährt pünktlich um Rad, ist Rad
acht Uhr. gefahren
die Puppe, -n Unsere kleine Tochter der Radfahrer, - Achtung! Da kommt ein
bekommt zum Geburtstag Radfahrer.
eine Puppe.
das Radio, -s 1 Hier ist Radio Burgenland.
putzen, putzt, 1 Ich muss heute noch die
putzte, hat geputzt Wohnung putzen. 2 In der Früh höre ich gerne
Radio.
2 Hast du dir schon die
Zähne geputzt? 3 Ich habe im Radio die
Nachrichten gehört.
der Rand, ¨-er Wir wohnen am Stadtrand.
Q jemanden / sich Ich komme gleich. Ich muss
die Qualifikation, Für diese Arbeit haben Sie rasieren, rasiert, mich nur noch schnell
-en nicht die richtige Qualifika- rasierte, hat rasiert rasieren.
tion. raten, rät, riet, hat 1 Ich möchte billig Urlaub
die Qualität, -en 1 Diesen Pullover nehme ich geraten machen. Was raten Sie
nicht. Das ist keine gute mir?
Qualität. 2 Rate einmal, wen ich heute
2 Für mich ist nicht nur der getroffen habe! Deinen
Preis wichtig, sondern auch Lehrer.
die Qualität. der Rat / der Was soll ich machen?
der Quargel Der Quargel stinkt, aber Ratschlag, -¨-e Können Sie mir einen Rat
schmeckt gut. geben?

das Quartal, -e Für dieses Quartal müssen das Rathaus, 1 Hier links sehen Sie das
Sie wieder die Praxis­ -¨-er Rathaus.
gebühr bezahlen. 2 Das Formular bekommen
der Quatsch Was du da redest, ist Sie im Rathaus.
Quatsch! Die Ampel war
grün, nicht rot.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
156
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

rauchen, raucht, 1 Hier ist Rauchen verboten! recht- Ich habe mir den rechten
rauchte, hat Arm gebrochen.
2 Stört es Sie, wenn ich
geraucht
rauche? rechts 1 An der nächsten Kreuzung
müssen Sie rechts ab­­
der Raucher, - 1 Gibt es hier ein Raucher-
biegen.
zimmer?
2 Das Wohnungsamt ist hier
2 Ich bin Nichtraucher.
rechts.
der Raum, ¨-e Zur Anmeldung gehen Sie
der Ich will mit meinem Rechts-
bitte in Raum 19.
Rechtsanwalt, anwalt sprechen.
reagieren, reagiert, Ich habe dem Hausbesitzer Rechtsanwälte
reagierte, hat geschrieben, aber er hat
rechtlich Wir beraten Sie in recht­
reagiert noch nicht reagiert.
lichen Fragen.
die Reaktion, Diese Reaktion ist typisch
rechtzeitig Bitte weck mich rechtzeitig.
-en für ihn.
Ich muss pünktlich sein.
die Realität, -en Das gefällt dir nicht? Aber
die Rede, -n Der Präsident hat eine
das ist die Realität.
Rede gehalten.
realistisch Ich glaube nicht, dass du
reden, redet, 1 Worüber habt ihr gestern
für das Auto noch so viel
redete, hat geredet?
Geld bekommst. Das ist
geredet
nicht realistisch. 2 Kann ich mal kurz mit dir
reden?
rechnen, rechnet, 1 Meine Tochter kann gut
rechnete, hat rechnen. reduzieren, 1 Wir haben jetzt unsere
gerechnet reduziert, Preise reduziert.
2 Sie hat in Rechnen einen
reduzierte, hat
Einser. 2 Ist dieser Pullover auch
reduziert
reduziert?
3 Mit solchen Schwierig­
keiten hatten wir nicht die Reform, -en Die Regierung plant für
gerechnet. nächstes Jahr eine Steuer-
reform.
der Rechner, - Mein Rechner ist kaputt.
das Regal, -e Das Buch steht im Regal
die Rechnung, 1 Bitte, die Rechnung! oben rechts.
-en
2 Brauchen Sie für diese die Regel, -n 1 Meine Tochter lernt in der
Reparatur eine Rechnung? Schule gerade die Ver-
das Recht, -e 1 Nach österreichischem kehrsregeln.
Recht darf man Kinder 2 Wie geht dieses Spiel?
nicht schlagen. Kennst du die Regeln?
2 Ich hatte Vorfahrt. Ich war regelmäßig Sie müssen die Tabletten
im Recht. regelmäßig nehmen.
3 Die Rechnung stimmt regeln, regelt, Die Ampel ist kaputt. Ein
nicht? Dann haben Sie das regelte, hat Polizist regelt den Verkehr.
Recht, das Geld zurückzu- geregelt
bekommen.
der Regen 1 Bei Regen fällt das Konzert
recht 1 Ist es Ihnen recht, wenn ich aus.
morgen vorbeikomme?
2 Wir hatten im Urlaub drei
2 Da haben Sie recht. Wochen Regen.
3 Da muss ich Ihnen recht
geben.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
157
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

regnen, es Es hat gestern den ganzen die Reise, -n 1 Wir haben eine Reise nach
regnet, es Tag geregnet. Ungarn gebucht.
regnete, es hat
2 Auf der Reise haben wir
geregnet
nette Leute kennen gelernt.
die Region, -en 1 In der Region um den
reisen, reist, reiste, Ich reise gern.
Arlberg sind die Mieten
ist gereist
sehr hoch.
das Reisebüro, Wir haben die Reise im
2 Die Milch ist aus der
-s Reisebüro gebucht.
Region.
der Reiseführer, 1 Ich habe mir einen Reise-
regional Du kannst mit dem Regio-
- führer für Wien gekauft.
nalexpress fahren. Das ist
billiger. 2 Unser Reiseführer heißt
Peter und ist sehr sympa-
reich 1 Der Onkel von meinem
thisch.
Freund ist reich.
reiten, reitet, ritt, Meine Tochter möchte
2 Meine Schwester hat einen
ist geritten gerne reiten lernen.
reichen Mann geheiratet.
der Rekord, -e Es gibt einen neuen
reichen, reicht, 1 Ich nehme nur eine Suppe.
Weltrekord im Schwimmen.
reichte, Das reicht mir.
hat gereicht relativ Die Wohnung ist relativ
2 Wie lange reicht unser Öl
groß, aber sehr teuer.
noch? Ich glaube, wir
müssen neues bestellen. rennen, rennt, Ich bin sehr schnell
rannte, ist gerannt gerannt, aber der Bus war
reif Die Banane kannst du nicht
schon weg.
essen. Sie ist noch nicht
reif. das Rennen, - 1 Interessierst du dich für
Autorennen?
der Reifen, - 1 Ihr Wagen braucht neue
Reifen. 2 Warst du schon mal beim
Pferderennen?
2 Kannst du einen Reifen
wechseln? renovieren, Wir müssen die Wohnung
renoviert, zuerst renovieren.
die Reihe, -n 1 Ich habe Karten für das
renovierte, hat
Konzert. Wir sitzen in der
renoviert
dritten Reihe.
reparieren, Das Fahrrad kann man
2 Wer ist jetzt an der Reihe?
repariert, leider nicht mehr reparie-
rein 1 Der Pullover ist aus reiner reparierte, hat ren.
Wolle. repariert
2 Es war reiner Zufall, dass die Reparatur, Eine Reparatur wäre zu
ich die Uhr wiedergefunden -en teuer.
habe. reservieren, 1 Dieser Tisch ist reserviert.
reinigen, reinigt, Ich möchte diesen Anzug reserviert,
2 Bitte reservieren Sie mir
reinigte, hat reinigen lassen. reservierte, hat
ein Doppelzimmer.
gereinigt reserviert
die Reinigung, Kannst du bitte die Bluse in 3 Möchten Sie Plätze
-en die Reinigung bringen? reservieren?
der Reis Eine Portion Huhn mit Reis, die Was kostet eine Reser­
bitte. ­Reservierung, vierung?
-en

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
158
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Rest, -e 1 Hier sind 100 Euro. Den 2 Ich habe mich über das
Rest gebe ich dir später. Geschenk riesig gefreut.
2 Es ist noch ein Rest Wein das Rind, -er Ich esse nur Rindfleisch.
da. Möchtest du noch?
der Ring, -e Ich habe meinen Ring
das Restaurant, -s Wir essen heute im Restau- verloren.
rant.
das Risiko, Risiken Ich nehme keinen Kredit
retten, rettet, Der Arzt konnte das Kind auf. Das Risiko ist mir zu
rettete, hat noch retten. hoch.
gerettet
der Rock, ¨-e Diese Bluse passt nicht zu
das Rezept, -e 1 Diese Tabletten gibt es nur meinem Rock.
auf Rezept.
roh Du kannst das nicht essen.
2 Ich schreibe Ihnen ein Das Fleisch ist noch roh.
Rezept für Schmerztablet-
der Roman, -e Ich lese gern Romane.
ten.
die Rose, -n Meiner Mutter schenke ich
3 Weißt du ein gutes Rezept
zum Geburtstag Rosen.
für Gemüsesuppe?
rot Die rote Bluse steht dir gut.
die Rezeption, -en Geben Sie bitte den
Schlüssel an der Rezeption Rück-
ab.
die Rückfahrt,- Auf der Rückfahrt besuche
der Rhythmus, Die Musik hat einen guten en ich meine Eltern.
Rhythmen Rhythmus.
der Rücken, - 1 Mir tut der Rücken weh.
der Richter, - Der Richter hat noch kein
Urteil gesprochen. 2 Ich habe Rücken­
schmerzen.
richtig 1 Was Sie da sagen, ist
richtig. rücken Könnten Sie bitte ein Stück
rücken? Dann kann ich
2 Geht Ihre Uhr richtig? auch sitzen.
3 Das ist nicht die richtige die Rückkehr Nach meiner Rückkehr
Größe. haben wir ein großes Fest
4 Welche Antwort ist richtig? gefeiert.

die Richtung, -en 1 Der Zug in Richtung der Rucksack, -¨-e Ich brauche nicht viel. Ich
Klagenfurt hat Verspätung. nehme nur meinen Ruck-
sack mit.
2 Wo ist der Bahnhof? In
welche Richtung muss ich die Rücksicht Nehmen Sie bitte Rück-
fahren? sicht auf die anderen
Gäste.
riechen, riecht, 1 Dieses Parfüm riecht sehr
roch, hat gerochen gut. rückwärts Ich bin rückwärts aus der
Garage gefahren.
2 Jemand hat geraucht. Ich
rieche den Rauch. rufen, ruft, rief, hat 1 Ich habe die Kinder
gerufen gerufen, aber sie haben
3 Im ganzen Haus riecht es mich nicht gehört.
nach Farbe.
2 Wir haben sofort einen Arzt
4 Ich bin verkühlt. Ich kann gerufen.
nichts riechen.
3 Bitte rufen Sie die Polizei.
riesig 1 Die Stadt ist riesig.
die Ruhe 1 Ruhe, bitte!

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
159
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Lass mich jetzt endlich in der Saft, ¨-e 1 Haben Sie vielleicht einen
Ruhe! Saft?
3 Ich brauche meine Ruhe. 2 Ich trinke gern Apfelsaft.
ruhig 1 Die Wohnung ist sehr ruhig. sagen, sagt, sagte, 1 Entschuldigung! Was haben
hat gesagt Sie gesagt?
2 Ich suche ein ruhiges
Zimmer. 2 Können Sie mir bitte sagen,
wo hier ein Geldautomat
3 Nachts ist es hier in der
ist?
Straße sehr ruhig.
3 Wie sagt man „sorry“ auf
4 Du kannst ruhig rauchen.
Deutsch?
rühren Die Suppe musst du gut
4 Nicola hat geheiratet. Das
umrühren.
hat sie mir gar nicht gesagt.
rund 1 Wir haben für unser
die Saison, -en Urlaub in der Hauptsaison
Wohnzimmer einen runden
ist immer teurer.
Tisch gekauft.
der Salon, -s Sie arbeitet in einem
2 Bis Wien sind es noch rund
Friseursalon.
40 Kilometer.
der Salat, -e 1 Möchten Sie zum Fisch
der Rundfunk Mit meinem Radio kann ich
einen Salat?
auch einige ausländische
Rundfunksender empfan- 2 Wie schmeckt dir der
gen. Salat?
die Salbe, -n Diese Salbe gibt es nur auf
Rezept.
S das Salz Gib mir bitte mal das Salz!
der Saal, Säle Für unsere Familienfeier sammeln, 1 Mein Bruder sammelt
haben wir einen kleinen sammelt, Briefmarken.
Saal gemietet. sammelte,
2 Im Herbst sammeln wir im
die Sache, -n 1 Wir haben unsere Sachen hat gesammelt
Wald Pilze.
im Hotel gelassen.
sämtlich Bringen Sie bitte sämtliche
2 Nimm deine Sachen und Unterlagen mit.
komm!
der Sand Die Kinder spielen gern im
3 Unser Sohn hat zum Sandkasten.
Geburtstag viele Spiel­
der Sänger, - Wie findest du diesen
sachen bekommen.
Sänger? Ich finde seine
4 Sie müssen sich anmelden. Stimme super.
Wie Sie das machen, ist
satt Möchten Sie noch etwas?
Ihre Sache. Per E-Mail oder
– Nein danke, ich bin satt.
per Post.
der Satz, ¨-e Den letzten Satz verstehe
der Sack, ¨-e 1 Ich hätte gern einen Sack
ich nicht.
Kartoffeln.
sauber 1 Bringen Sie mir bitte ein
2 Wo soll ich die Müllsäcke
sauberes Glas!
hinstellen?
2 Ich muss noch das Bad
das Sackerl, - Ich brauche noch ein
sauber machen.
Sackerl, bitte!
3 Die Zimmer im Hotel waren
sehr sauber.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
160
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

sauer 1 Die Äpfel sind mir zu sauer. 2 In der Sonne ist es mir zu
heiß. Ich sitze lieber im
2 Die Milch ist sauer.
Schatten.
3 Immer kommst du zu spät.
schätzen, schätzt, Wie alt ist der Chef? – Ich
Ich bin wirklich sauer auf
schätzte, weiß nicht, ich schätze, um
dich.
hat geschätzt die Fünfzig.
die Schachtel, -n 1 Lass die Vase in der
schauen, schaut, 1 Ich habe im Kalender
Schachtel, dann ist sie
schaute, nachgeschaut. Nächsten
besser geschützt.
hat geschaut Samstag habe ich Zeit.
2 Meiner Mutter schenke ich
2 Schau, da vorne ist noch
eine Schachtel Pralinen.
ein Platz frei.
schade 1 Ich kann leider nicht
das Schau­ Ich habe im Schaufenster
mitkommen. – Das ist aber
fenster, - eine schicke Bluse gese-
schade!
hen.
2 Schade, dass du nicht
der Schauspieler, - Der Film war toll. Die
mitkommen kannst.
Schauspieler waren sehr
schaden, schadet, Ein kleines Glas Wein kann gut.
schadete, nicht schaden.
die Scheibe, 1 Bitte fünf Scheiben Käse.
hat geschadet
-n / -scheibe, -n
2 Möchtest du eine Scheibe
der Schaden, ¨- Ich hatte einen Unfall mit
Brot mit Wurst?
dem Auto. Jetzt muss ich
den Schaden der Versiche- 3 Die Fensterscheibe ist
rung melden. zerbrochen.
schaffen, schafft, Kannst du mir helfen, die sich scheiden Meine Nachbarn haben
schaffte, Party vorzubereiten? Ich lassen, lässt sich sich scheiden lassen.
hat geschafft schaffe das nicht allein. scheiden, ließ sich
scheiden, hat sich
schalten, schaltet, 1 Schalten Sie bitte das Licht
scheiden lassen
schaltete, aus, wenn Sie gehen.
hat geschaltet geschieden sein, Meine Kollegin ist
2 Kannst du bitte den
ist geschieden, ge­schieden.
Fernseher einschalten.
war geschieden
Jetzt kommen gleich die
Nachrichten. die Scheidung, -en Wann war die Scheidung?
3 Du musst jetzt in den der Schein, -e 1 Kannst du einen Fünfzig­
ersten Gang schalten. euroschein wechseln?
der Schalter, - 1 Der Lichtschalter ist rechts 2 Hast du Kleingeld für den
neben der Tür. Automaten? Ich habe nur
Scheine.
2 Briefmarken bekommen
Sie am Schalter 3. scheinen, scheint, 1 Gestern hat es geregnet.
schien, Heute scheint wieder die
scharf 1 Die Suppe ist mir zu scharf.
hat geschienen Sonne.
2 Bei uns zu Hause essen wir
2 Mein Kollege scheint krank
immer sehr scharf.
zu sein. Er war heute nicht
3 Hast du kein schärferes im Büro.
Messer?
schenken, 1 Meiner Mutter haben wir
der Schatten, - 1 Gestern hatten wir 25 Grad schenkt, schenkte, zum Geburtstag Blumen
im Schatten. hat geschenkt geschenkt.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
161
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Diese CD schenke ich 3 Hast du nicht das Schild


Peter. gesehen? Hier darf man
nur 30 km / h fahren.
3 Was soll ich meinen Eltern
schenken? schimpfen, 1 Der Arzt hat mit mir
schimpft, geschimpft, weil ich zu
die Schere, -n Die Schere hier schneidet
schimpfte, wenig Sport mache.
schlecht. Hast du noch eine
hat geschimpft
andere? 2 Alle schimpfen über das
Wetter.
die Schicht, -en 1 In dieser Firma wird in drei
Schichten gearbeitet. 3 Mein kleiner Sohn hat
geraucht. Da habe ich mit
2 Schichtarbeit ist sehr
ihm geschimpft.
anstrengend.
der Schinken, - 1 Bitte eine Semmel mit
schick Ich finde dein Kleid sehr
Schinken.
schick.
2 Ich möchte gern ein
schicken, schickt, 1 Ich habe meinen Freunden
Schinkenbrot.
schickte, eine Einladung zur Hochzeit
hat geschickt geschickt. der Schirm, -e 1 Es regnet. Hast du einen
Schirm dabei?
2 Schick mir doch ein E-Mail.
2 Ich habe meinen Regen-
3 Wohin sollen wir das Paket
schirm in der U-Bahn
schicken?
liegen lassen.
4 Ich habe den Brief per
schlafen, schläft, 1 Haben Sie gut geschlafen?
Einschreiben geschickt.
schlief,
2 Wenn Sie einmal nach Graz
5 Ich habe meine Schwester hat geschlafen
kommen, können Sie bei
zur Post geschickt. Sie soll
uns schlafen.
ein Paket abholen.
3 Ich schlafe meistens nur
schieben, schiebt, 1 Leider ist mein Fahrrad
sechs Stunden.
schob, kaputtgegangen. Ich
hat geschoben musste es nach Hause der Schlaf Mein Vater macht jeden
schieben. Tag einen Mittagsschlaf.
2 Wir können den Kasten schlagen, schlägt, 1 Wer hat den Weltmeister
links an die Wand schieben; schlug, geschlagen?
dann haben wir mehr Platz. hat geschlagen.
2 Ich muss einen Nagel in die
schief 1 Der Spiegel hängt ganz Wand schlagen. Wo ist der
schief. Hammer?
2 Meine Absätze sind ganz 3 Sie dürfen Ihre Kinder nicht
schief, kennst du einen schlagen.
günstigen Schuhmacher?
das Schlagobers Ich hätte gern ein Eis mit
schießen, schießt, Unsere Mannschaft hat ein Schlagobers.
schoss, Tor geschossen.
die Schlange, -n 1 Meine Tochter hat Angst
hat geschossen
vor Schlangen.
das Schiff, -e Sind Sie mit dem Schiff
2 Auf der Post gibt es immer
oder mit dem Flugzeug
eine lange Warteschlange.
gekommen?
schlank Meine Tochter ist groß und
das Schild, -er 1 Kannst du lesen, was dort
schlank.
auf dem Schild steht?
schlecht 1 Das Wetter ist schlecht.
2 Machen Sie bitte das
Preisschild ab.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
162
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Wir hatten im Urlaub schlimm 1 Die Wunde sieht schlimm


schlechtes Wetter. aus.
3 Du siehst aber schlecht 2 Keine Angst. Das ist nicht
aus? Bist du krank? so schlimm.
4 Es geht mir schlecht. Ich 3 Ich hatte einen Unfall. –
habe Fieber. War es schlimm?
5 Ich habe zu viel gegessen. das Schloss, ¨-er 1 An unserer Wohnungstür
Jetzt ist mir schlecht. ist das Schloss kaputt.
6 Hier ist schlechte Luft. 2 Wir haben am Wochenende
Mach bitte das Fenster auf. ein Schloss besichtigt.
7 Stell die Milch in den der Schluss 1 Ich muss jetzt Schluss
Kühlschrank. Sonst wird sie machen. Es klingelt an der
schlecht. Tür.
8 Die Bezahlung in dieser 2 Kann ich heute etwas
Firma ist schlecht. früher Schluss machen?
9 Die Verbindung ist schlecht. 3 Zum Schluss nochmals
Ich höre dich nicht gut. herzlichen Dank.
10 Der Film war nicht der Schlüssel, - 1 Ich kann meine Schlüssel
schlecht. Er hat mir ganz nicht finden.
gut ge­fallen.
2 Geben Sie mir bitte den
11 Mein Deutsch ist nicht Zimmerschlüssel.
schlecht, aber noch nicht
schmal Hier kannst du nicht
perfekt.
parken. Die Straße ist zu
schließen, schließt, 1 Bitte, schließen Sie die Tür. schmal.
schloss,
2 Die Tür schließt automa- schmecken, 1 Hat es Ihnen geschmeckt?
hat geschlossen
tisch schmeckt,
2 Die Suppe schmeckt nach
schmeckte,
3 Die Banken sind am Knoblauch.
hat geschmeckt
Samstag geschlossen.
3 Wie schmeckt’s dir?
4 Tut mir leid. Wir haben
der Schmerz, -en 1 Haben Sie Schmerzen?
schon geschlossen.
2 Ich habe Kopfschmerzen.
5 Wann können wir den
Mietvertrag abschließen? 3 Ich kann vor Schmerzen
6 Ich hatte die Papiere in den nicht laufen.
Schreibtisch eingeschlos- das Schmerz­ Sie haben Zahnschmerzen?
sen. mittel, - Ich verschreibe Ihnen ein
7 Du kannst die Datei Schmerzmittel.
schließen. Ich bin fertig. der Schmuck Dieser Schmuck ist von
8 Wir schließen um meiner Großmutter.
20.00 Uhr. schmutzig 1 Tu bitte die schmutzige
schließlich 1 Ich musste lange warten. Wäsche in die Waschma-
Aber schließlich habe ich schine.
den Job doch noch 2 Das Handtuch ist schmut-
be­kommen. zig.
2 Ich helfe dir natürlich. Du der Schnee Im Februar gibt es oft viel
bist schließlich mein Schnee
Freund.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
163
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

schneien, 1 Heute Nacht hat es 2 Ich finde eure Wohnung


es schneit, geschneit. sehr schön.
es schneite,
2 Morgen soll es schneien. 3 Es ist heute schön.
es hat geschneit
4 Wir wünschen Ihnen einen
(sich) schneiden, 1 Das Messer schneidet
schönen Aufenthalt in Bad
schneidet, schnitt, nicht.
Ischl.
hat geschnitten
2 Eine Zwiebel in kleine
5 Schöne Grüße von Herrn
Stücke schneiden.
Meier.
3 Hast du ein Pflaster? Ich
6 Möchten Sie noch eine
habe mich geschnitten.
Tasse Kaffee? – Nein,
4 Wann lässt du deine Haare danke schön.
schneiden?
7 Schön, dass du kommst.
schnell 1 Warum fährst du so
8 Ich muss noch arbeiten. –
schnell?
Schön, dann bleiben wir zu
2 Bitte sagen Sie mir so Hause.
schnell wie möglich
9 Noch einen schönen
Bescheid.
Abend.
3 Ich bin gleich fertig, ich
der Schrank, ¨-e Die Handtücher liegen im
muss nur noch schnell
Schrank.
telefonieren.
der Schreck Ich habe einen Riesen-
das Schnitzel, - Bitte ein Schnitzel mit
schreck bekommen.
Erdäfelsalat!
schrecklich 1 Letzte Woche war das Wet-
der Schnupfen Ich habe Schnupfen.
ter schrecklich.
Welches Medikament
empfehlen Sie? 2 Heute ist eine schreckliche
Hitze.
die Schokolade 1 Ich habe eine Tafel
­Schokolade gegessen. 3 Das Restaurant war
schrecklich voll.
2 Bringen Sie mir bitte eine
Tasse heiße Schokolade. 4 Ich finde dieses Kleid
schrecklich.
schon 1 Ist das Essen schon fertig?
5 Auf der Autobahn ist ein
2 Mirko ist erst fünf. Aber er
schrecklicher Unfall
kann schon lesen.
passiert.
3 Karl ist schon über 60.
schreiben, 1 Meine Großmutter hat mir
Aber er ist noch sehr fit.
schreibt, schrieb, geschrieben.
4 Mach schon, ich kann nicht hat geschrieben
2 Ich schreibe dir ein E-Mail.
länger warten.
3 Mein Kugelschreiber
5 Keine Sorge. Es wird schon
schreibt nicht mehr.
klappen.
(sich) auf­ 4 Ich habe mir deine Telefon-
6 Kommst du mit ins Kino?
schreiben nummer aufgeschrieben.
– Ich hätte schon Lust,
aber ich muss arbeiten. das Schreiben, - Bitte bringen Sie das
Schreiben vom Bezirksamt
7 Ich mag keine Kartoffeln.
mit.
Und du? – Ich schon.
der Schreib­ Die Papiere liegen auf dem
schön 1 Familie Meier hat eine sehr
tisch, -e Schreibtisch.
schöne Wohnung.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
164
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

schreien, schreit, Kinder, hört bitte auf, so 2 Alle reden heute über den
schrie, laut zu schreien. – Ich muss Umweltschutz.
hat geschrien arbeiten.
schwach 1 Ich bin noch nicht gesund.
die Schrift, -en Ich kann leider deine Ich fühle mich noch sehr
Schrift nicht lesen. schwach.
schriftlich 1 Die schriftliche Prüfung 2 Die Tabletten sind zu
dauert einen halben Tag. schwach. Sie helfen nicht.
2 Wir brauchen von Ihnen schwanger Meine Cousine ist im
eine schriftliche Bestäti- dritten Monat schwanger.
gung.
die Schwanger­ Sie dürfen während der
3 Sie müssen sich schriftlich schaft, -en Schwangerschaft nicht
anmelden. rauchen.
der Schritt, -e Die Sprachschule ist nur schwarz 1 Ich mag die Farbe Schwarz.
ein paar Schritte von hier.
2 Meine Freundin hat
der Schuh, -e Die neuen Schuhe sind mir schwarze Haare.
zu eng.
das Schwein, -e 1 Ich esse kein Schweine-
die Schuld Es ist nicht meine Schuld, fleisch.
dass das nicht geklappt
2 Zu Silvester schenk ich dir
hat.
ein Marzipanschwein.
schuld sein, Ich hatte einen Unfall. Aber
schwer 1 Der Koffer ist viel zu
ist schuld, ich war nicht schuld.
schwer.
war schuld,
ist schuld 2 Die Prüfung war schwer.
gewesen
3 Das ist eine schwere
die Schulden Jetzt habe ich alle meine Arbeit.
(Plural) Schulden bezahlt.
4 Wie schwer ist das Paket?
schuldig Was bin ich Ihnen schuldig?
5 Dieses Wort ist schwer zu
– 50 Euro, bitte.
erklären.
die Schularbeit, Meine Tochter schreibt
die Schwester, -n 1 Meine Schwester heiratet
-en heute eine Schularbeit.
morgen.
die Schule, -n 1 Meine Tochter geht schon
2 Schwester Anna hat mir
in die Schule.
eine Schmerztablette
2 Nächste Woche fängt die gegeben.
Schule wieder an.
3 Meine Freundin ist
3 Die Schule ist gleich hier ­Krankenschwester.
um die Ecke.
Schwieger- 1 Wir besuchen morgen
der Schüler, - / die In der Klasse sind 25 meine Schwiegereltern.
Schülerin, -nen Schülerinnen und Schüler.
2 Mein Schwiegervater ist
die Schulter, -n Ich habe Schmerzen in der Lehrer.
rechten Schulter.
3 Ich verstehe mich gut mit
schützen, schützt, Diese Impfung schützt meiner Schwiegertochter.
schützte, gegen Grippe.
schwierig Die Prüfung war sehr
hat geschützt
schwierig.
der Schutz 1 Das ist ein guter Schutz
die Schwierig­ Ich hatte große Schwierig-
gegen Kälte.
keit, -en keiten mit dem Visum.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
165
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

schwimmen, 1 Ich gehe regelmäßig sein, ist, war, 1 Ich bin Mechaniker.
schwimmt, schwimmen. ist gewesen
2 Das sind meine Kollegen.
schwamm,
2 Kannst du schwimmen?
ist geschwommen 3 Ich bin müde.
das Schwimm­ Kommst du mit ins 4 Mein Bruder ist jetzt
bad, ¨-er Schwimmbad? fünfzehn Jahre alt.
schwitzen, Es war sehr heiß. Wir haben 5 Heute ist Montag.
schwitzt, alle sehr geschwitzt.
schwitzte, 6 Der Termin beim Zahnarzt
hat geschwitzt ist erst übermorgen.

der See, -n 1 Unser Hotel war direkt am 7 Um 11 Uhr ist Pause.


See. 8 Herr Müller ist in seinem
2 Komm, wir fahren an den Zimmer.
Bodensee. 9 Meine Eltern sind zurzeit in
die See Paris.
die Nordsee Warst du schon mal an der 10 Das Auto ist mir zu teuer.
Nordsee?
11 Das ist schwer zu ver­
die Ostsee Dieses Jahr wollen wir an stehen.
die Ostsee fahren.
12 Mir ist kalt.
sehen, sieht, sah, 1 Ich sehe nicht gut. Ich
hat gesehen brauche eine Brille. seit 1 Wir wohnen seit dem
1. März in Eisenstadt.
2 Ich habe einen schönen
Film gesehen. 2 Seit ich in Österreich
wohne, lerne ich Deutsch.
3 Wir haben uns lange nicht
gesehen. seitdem Ich bin vor zwei Jahren
nach Österreich gekom-
4 Darf ich mal Ihren Ausweis men. Seitdem lerne ich
sehen? Deutsch.
6 Ich komme gleich wieder, die Seite, -n 1 Das hier ist die Grillparzer-
ich muss mal schnell nach straße. Ich wohne auf der
dem Essen sehen. linken Seite.
7 Was machst du im Urlaub? 2 Der Text steht auf Seite 20.
– Ich weiß noch nicht. Mal
sehen. der Sekretär, Ich arbeite als Sekretärin.
-e / die Sekretärin,
8 Du siehst deiner Mutter
-nen
sehr ähnlich.
selb- Ich habe am selben Tag
die Welche Sehenswürdig­
Geburtstag wie du.
Sehenswürdigkeit, keiten gibt es hier?
-en selbst Den Kuchen habe ich
selbst gebacken.
sehr 1 Ich habe mich sehr über
Ihren Besuch gefreut. selbstständig 1 Jetzt bin ich angestellt.
Früher war ich selbst­
2 Hier ist Ihr Essen. – Danke
ständig.
sehr.
2 Wir suchen eine Sekretärin,
3 Das Wetter ist heute sehr
die selbstständig arbeiten
schön.
kann.
die Seife Hier gibt es keine Seife.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
166
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

selbstverständlich Selbstverständlich sagen 3 Bist du sicher, dass die


wir Ihnen sofort Bescheid. Bank heute geöffnet ist?
selten Ich gehe ganz selten ins 4 Das weiß ich ganz sicher
Kino.
5 Ich hoffe, du hast alle
das Semester, - Mein Neffe studiert im Papiere dabei? – Sicher.
7. Semester Medizin.
6 Du bist jetzt sicher müde.
die Semmel, -n Ich hole nur schnell ein
die Sicherheit Sicherheit ist für mich sehr
paar Semmeln zum Früh-
wichtig.
stück.
sichern, sichert, Du musst immer alle Daten
senden, sendet, 1 Können Sie uns die Post
sicherte, im Computer sichern.
sendete, bitte nachsenden?
hat gesichert
hat
2 Bitte senden Sie uns die
gesendet  / sandte, sichtbar Es gibt keine sichtbaren
Unterlagen per E-Mail.
hat gesandt Verletzungen. Aber wir
müssen das Bein trotzdem
der Sender, - 1 Welchen Sender siehst du
röntgen.
am liebsten?
der Sieg, -e Unsere Mannschaft hat
2 Ich höre immer den
gewonnen. Wir freuen uns
Nachrichtensender.
über den Sieg.
die Sendung, 1 Wir wiederholen die
der Sieger, - Wer hat gewonnen? Wie
-en Sendung am 11. Mai.
heißt der Sieger?
2 Ich warte auf eine Post­
singen, singt, 1 Ich singe gern.
sendung.
sang,
die Senioren Dieser Kurs ist für Senio- 2 Ich kann heute nicht
hat gesungen
(Plural) ren. singen, ich bin verkühlt.

senkrecht Ziehen Sie bitte eine 3 Wir haben gefeiert und


senkrechte Linie. Lieder gesungen.

die Serie, -n Meine Tochter liebt Fern- sinken, sinkt, sank, 1 Das Schiff ist vor der Küste
sehserien. ist gesunken gesunken.

der Service 1 Rufst du beim Pizza-Service 2 Der Preis ist um 3 %


an? gesunken.

2 Ich war mit dem Service in der Sinn Bitte rufen Sie nicht jeden
der Werkstatt nicht zufrie- Tag an. Das hat keinen
den. Sinn.

der Sessel, - Ich hätte gern einen die Situation, -en Meine Situation ist schwie-
bequemen Sessel. rig.

(sich) setzen, 1 Darf ich mich zu Ihnen sitzen, sitzt, saß, 1 Wo möchten Sie sitzen? –
setzt, setzte, setzen? hat / ist gesessen Bitte ganz hinten.
hat gesetzt 2 Die Jacke sitzt sehr gut.
2 Ich setze meine kleine
Tochter immer in den der Sitz, -e Ich suche für meinen Sohn
Kindersitz. einen Kindersitz fürs Auto.
sicher 1 Dieses Auto ist besonders der Ski, -er Gehen wir am Wochenende
sicher. (auch: -) Ski laufen?
2 Meine Frau fährt sehr der Schi, -er Gehen wir am Wochenende
sicher. Schi fahren?

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
167
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die SMS Ich habe dir heute Morgen 2 Karten für das Konzert
eine SMS geschickt. bekommen Sie ab sofort im
Warum antwortest du Verkehrsverein.
nicht?
die Software Ich habe mir eine neue
so 1 Wie macht man das? – So! Software gekauft. Ich bin
sehr zufrieden damit.
2 Sie müssen das so machen.
Nicht so! sogar Mein Onkel hat uns zum
Essen eingeladen. Danach
3 Sie sind auch hier! So ein
hat er uns sogar zum
Zufall!
Bahnhof gebracht.
4 Ich melde mich, so schnell
der Sohn, ¨-e 1 Mein jüngster Sohn ist vier.
ich kann.
2 Das ist Hans, mein Sohn.
5 Wann treffen wir uns? – So
gegen 10 Uhr. Ist dir das solange Solange Sie Fieber haben,
recht? dürfen Sie auf keinen Fall
6 Dauert es lange? – Eine arbeiten gehen.
Stunde oder so kann es solch- Solche Schuhe finde ich
schon dauern. toll.
7 Ich hatte kein Geld dabei. sollen, soll, sollte, 1 Sie sollen sofort zum Chef
Da haben sie mich so hat gesollt / … kommen.
hineingelassen. sollen
2 Wann soll ich kommen?
8 So, jetzt bin ich fertig. Was
3 Was soll ich machen?
machen wir jetzt?
9 Fahren Sie bitte nicht so 4 Ich habe im Radio gehört,
schnell! es soll morgen regnen.

10 So, das war’s / das wär’s! 5 Sie sollten sofort zum Arzt


gehen.
11 Meine Frau ist so groß wie
6 Sollten Sie mit dem
ich.
Vorschlag nicht einverstan-
12 Die Orangen sind im den sein, rufen Sie mich an.
Moment nicht so teuer.
Sonder-
13 Was macht ihr denn so?
das Sonder­ Das ist ein Sonderangebot!
sobald Sobald ich den Termin angebot, -e 25 % reduziert.
weiß, gebe ich Ihnen
sondern Unser Besuch kommt nicht
Bescheid.
heute, sondern morgen.
der Socken, - Im Winter brauche ich
die Sonne 1 Das Wetter ist schön. Die
warme Socken.
Sonne scheint.
sodass Der Zug hatte zwei
2 Ich bin zu lange in der
­Stunden Verspätung,
Sonne gelegen.
sodass ich erst um 23 Uhr
nach Hause kam. sonst 1 Sonst noch etwas? – Nein,
danke. Das ist alles.
das Sofa, -s Wir hätten gern ein
modernes Sofa. 2 Haben Sie sonst noch
einen Wunsch?
sofort 1 Sie müssen sich sofort
anmelden. 3 Wir müssen jetzt gehen,
sonst wird es zu spät.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
168
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

4 Heute ist der Chef nicht 2 Ich habe einen spannenden


mehr da. Sonst ist er um Film gesehen.
diese Zeit immer im Büro.
sparen, spart, 1 Ein Auto ist mir zu teuer, ich
sonstig Schau mal unter „Sonsti- sparte, hat gespart muss sparen.
ges“.
2 Um Strom zu sparen,
sorgen, sorgt, 1 Wer sorgt denn für die schalten wir die Heizung in
sorgte, hat gesorgt Kinder? der Nacht immer aus.
2 Können Sie bitte dafür sparsam 1 Meine Frau ist sehr spar-
sorgen, dass die Heizung sam.
funktioniert?
2 Mein Auto ist sehr sparsam.
die Sorge, -n 1 Ich mache mir Sorgen um Es verbraucht nur 5 Liter.
meinen Sohn. Er ruft nicht
der Spaß, ¨-e 1 Meine Arbeit macht mir viel
an.
Spaß.
2 Um Ihre Zukunft brauchen
2 Ich tanze gern. Das macht
Sie sich keine Sorgen zu
mir Spaß.
machen.
3 Viel Spaß im Kino!
die Soße, -n Gibst du mir bitte mal die
Soße? spät 1 Wie spät ist es?
das Souvenir, -s Ich habe ein paar Souvenirs 2 Es ist schon spät, ich muss
aus dem Urlaub mit­ gehen.
gebracht.
3 Ich muss mich beeilen.
so viel / so viel wie 1 Ich verdiene nur halb so viel Sonst komme ich zu spät.
wie er.
4 Am Sonntag stehen wir
2 Mein Chef verdient doppelt immer spät auf.
so viel wie ich.
5 Am späten Nachmittag ist
3 Ich habe so viel gegessen. der Verkehr besonders
Jetzt ist mir schlecht. stark.
soviel Soviel ich weiß, hat dieses 6 Können Sie später noch
Restaurant heute Ruhetag. einmal anrufen?
sowieso Willst du mir den Brief 7 Was willst du denn später
mitgeben? Ich gehe einmal werden?
sowieso zur Post.
spätestens Ich muss spätestens um
sowohl … als auch Sowohl Sie als auch Ihre 9 Uhr in der Arbeit sein.
Frau müssen unterschrei-
spazieren gehen, Wir gehen am Wochenende
ben.
geht spazieren, immer spazieren.
Sozial- ging spazieren,
ist spazieren
das Sozialamt, Sie müssen zum Sozialamt
gegangen
-¨-er gehen.
der Spaziergang, Am Abend mache ich oft
der Sozial­ Ein Schwager von mir
-¨-e einen Spaziergang.
arbeiter, - arbeitet als Sozialarbeiter.
speichern, Sie müssen die Datei
die Sozialhilfe Sie können Sozialhilfe
speichert, speichern.
beantragen.
speicherte,
spannend 1 Das Spiel war spannend bis hat gespeichert
zur letzten Minute.
Speise, -n /
-speise, -n

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
169
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Speisekarte, Bitte, die Speisekarte. der Sport 1 Für Sport interessiere ich
-n mich sehr.
der Speise­ Wo ist der Speisewagen? 2 Ich mache viel Sport.
wagen, -
die Sportart, -en Welche Sportart findest Du
die Vorspeise, Als Vorspeise nehme ich am besten?
-n eine Suppe.
der Sportler, - Meine Mutter war früher
Spezial- Ich brauche ein Spezials- Sportlerin.
hampoo für trockenes
sportlich 1 Mein Bruder ist sehr
Haar.
sportlich.
der Spezialist, -en Mein Arzt hat mich zum
2 Ich mag bequeme und
Spezialisten geschickt.
sportliche Kleidung.
speziell Ich suche einen ganz
die Sprache, -n 1 Franco spricht mehrere
speziellen Ring für meine
Sprachen.
Freundin.
2 Welche Sprachen kannst
der Spiegel, - Ich möchte gerne sehen,
du?
wie mein Kleid sitzt. Hast
du einen Spiegel? die Mutter­ Was ist Ihre Mutter­
sprache, -en sprache?
das Spiel, -e 1 Monopoly ist ein ganz
bekanntes Spiel. sprechen, spricht, 1 Können Sie bitte etwas
sprach, lauter sprechen?
2 Nach 20 Minuten stand
hat gesprochen
das Spiel 2 : 1. 2 Anna spricht sehr gut
Deutsch.
spielen, spielt, 1 Wir haben einen großen
spielte, Garten, da können die 3 Ich möchte nicht darüber
hat gespielt Kinder spielen. sprechen.
2 Mein Cousin spielt ausge- 4 Die Bundeskanzlerin
zeichnet Fußball. spricht heute Abend im
Fernsehen.
3 Am Sonntag spielt unsere
Mannschaft gegen Klein- 5 Kann ich bitte Herrn Müller
dorf. sprechen?
4 Spielen Sie ein Instrument? die Sprechstunde Dr. Müller hat am Nach­
mittag keine Sprechstunde.
5 Spielen Sie Karten?
springen, springt, 1 Wir waren im Schwimmbad.
6 Meine Tochter will, dass ich sprang, Mein Sohn ist vom 3-Meter-
mit ihr spiele. ist gesprungen Brett gesprungen.
der Spieler, - Mein Sohn möchte Fußball- 2 Wie weit bist du heute
spieler werden. gesprungen? – 3,40 m.
der Spielplatz, Die Kinder sind auf dem die Spritze, -n Ich habe heute vom Arzt
¨-e Spielplatz. eine Spritze gegen die
das Spielzeug Zu Weihnachten wünschen Schmerzen bekommen.
sich die Kinder vor allem spülen, spült, Sie können jetzt den Mund
Spielzeug. spülte, hat gespült ausspülen.
spitz Der Bleistift ist nicht spitz. die Spur, -en Fahren Sie bitte auf die
Hast du einen Spitzer? rechte Spur.
die Spitze, -n An der Spitze des Kirch- spüren Wo tut es weh? Spüren Sie
turms befindet sich ein das hier?
Kreuz.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
170
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Staat, -en Sie bekommen vom Staat 3 Ich habe starke Kopf-
einen Teil der Miete bezahlt. schmerzen.
staatlich Für dieses Projekt gibt es 4 Können Sie mir kein stärke-
staatliche Unterstützung. res Mittel verschreiben?
die Staats­ Tragen Sie bitte hier die 5 Es hat stark geregnet.
angehörigkeit Staatsangehörigkeit ein.
der Start, -s Bleiben Sie bitte während
das Stadion, die Ich möchte am Samstag ins des Starts auf Ihren Sitzen.
Stadien Stadion gehen. Da spielt
starten, startet, Die Maschine ist pünktlich
meine Mannschaft.
startete, gestartet.
die Stadt, ¨-e 1 Salzburg ist eine alte Stadt. ist gestartet
2 Ich wohne lieber auf dem die Station, -en 1 Sie müssen an der nächs-
Land als in der Stadt. ten Station aussteigen.
3 Gehst du mit in die Stadt? 2 Meine Nachbarin liegt auf
Station III.
4 Mein Mann arbeitet bei der
Stadt. statt Kann ich diese Woche statt
Donnerstag am Freitag
städtisch Die städtischen Verkehrs-
kommen?
betriebe wollen die Tarife
erhöhen. stattfinden, 1 Die Versammlung findet
findet statt, morgen Abend um 18 Uhr
der Stadtplan, Haben Sie einen Stadt-
fand statt, statt.
¨-e plan?
hat stattgefunden
2 Das Spiel findet auch bei
stammen, stammt, Woher stammen Sie
Regen statt.
stammte, eigentlich?
hat gestammt der Stau, -s 1 Auf der A3 wegen eines
Unfalls 5 km Stau.
der Stand, ¨-e 1 Vieleicht bekommst du ja
am Zeitungsstand einen 2 Wir standen eine Stunde im
Stadtplan. Stau.
2 Der Gemüsestand hat der Staub Ich habe Staub gewischt
immer frischen Salat. und gebügelt.
das Standesamt, Die Hochzeit ist am 3. Mai staubsaugen, Und jetzt muss ich noch
-¨-er im Standesamt Melk. staubsaugt, staubsaugen.
staubsaugte,
der Standpunkt, -e 1 Von seinem Standpunkt
hat gestaub­
aus hat er Recht.
saugt
2 Er steht auf dem Stand-
das Steak, -s Bitte ein Steak mit Salat.
punkt, dass …
stecken, steckt, 1 Wo ist denn mein Pass? Ich
ständig Ich habe schon ein paar
steckte, hatte ihn doch in die
Mal bei meiner Freundin
hat / ist gesteckt Handtasche gesteckt.
angerufen. Es war ständig
besetzt. 2 Du kannst reingehen. Der
Schlüssel steckt.
der Star, -s Diese Sängerin ist ein
großer Star in Österreich. 3 Die Zeitung steckt im Brief-
kasten.
stark 1 Der Kaffee ist sehr stark.
die Steckdose, Ich muss mein Handy
2 Am späten Nachmittag ist
-n aufladen. Wo ist eine
der Verkehr besonders
Steckdose?
stark.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
171
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

der Stecker, - Der Stecker passt nicht in 5 An welche Stelle muss ich
diese Steckdose. den Antrag schicken?
stehen, steht, 1 In meinem Beruf muss ich stellen, stellt, 1 Stell das Bier in den
stand, viel stehen. stellte, hat gestellt Eiskasten!
ist gestanden
2 Als wir kamen, stand das 2 Ich hole noch Milch. Stell
Essen schon auf dem dich bitte schon mal in die
Tisch. Schlange an der Kassa.
3 Der Bus steht schon an der 3 Wo kann ich mein Auto
Haltestelle. hinstellen?
4 Mein Auto steht im Park- 4 Würden Sie das Radio bitte
haus. etwas leiser stellen.
5 Was steht heute in der 5 Haben Sie einen Moment
Zeitung? Zeit? Wir möchten Ihnen
ein paar Fragen stellen.
6 Meine Uhr steht.
6 Ich habe den Wecker auf
7 Der Schalter steht auf
5 Uhr gestellt.
„aus“.
der Stempel, - Es gilt das Datum des
8 Nach 20 Minuten ist das
Poststempels.
Spiel 1 : 1 gestanden.
sterben, stirbt, 1 Mein Kollege kommt heute
9 Die neue Bluse steht dir
starb, nicht. Sein Vater ist gestern
gut.
ist gestorben gestorben.
stehen bleiben 1 Bitte bleiben Sie stehen.
2 Woran ist er gestorben?
2 Meine Uhr ist stehen
der Stern, -e Heute sieht man viele
geblieben.
Sterne am Himmel.
stehlen, stiehlt, Gestern hat mir jemand im
die Steuer, -n 1 Wir müssen immer mehr
stahl, Zug meine Uhr gestohlen.
Steuern bezahlen.
hat gestohlen
2 Haben Sie Ihre Lohnsteu-
steigen, steigt, 1 Die Preise für Milch und
erkarte dabei?
stieg, ist gestiegen Gemüse sind schon wieder
gestiegen. still 1 Sei doch bitte einmal einen
Moment still!
2 Gegen Abend ist das
Fieber wieder gestiegen. 2 Maria kann nicht still sitzen.
steil Die Straße zu unserem der Stiefel, - Ich habe mir für den Winter
Haus ist sehr steil. ein Paar warme Stiefel
gekauft.
der Stein, -e Die Kinder werfen Steine
ins Wasser. die Stimme, -n Ich habe dich sofort an der
Stimme erkannt.
die Stelle, -n 1 Ich habe eine neue Stelle.
stimmen, stimmt, 1 Meine Adresse stimmt nicht
2 Wir treffen uns hier an
stimmte, mehr.
dieser Stelle.
hat gestimmt
2 Das Wetter in Österreich
3 Diese Stelle in seinem Brief
könnte besser sein. – Das
ist mir nicht ganz klar.
stimmt.
4 An Ihrer Stelle würde ich
die Stimmung, -en Es war eine tolle Party. Die
den Vertrag nicht unter-
Stimmung war sehr gut.
schreiben.
die Stirn, -en Gib die Haare aus der Stirn.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
172
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

stinken, stinkt, 1 Was stinkt denn hier so? die Straße, -n 1 Wir wohnen in der Garten-
stank, – Das ist die Farbe. Wir straße.
hat gestunken haben frisch gestrichen.
2 Unser Haus ist eine Straße
2 Der Fisch ist nicht mehr weiter.
gut. Er stinkt schon.
3 Fahren Sie die erste Straße
der Stock, 1 Mein Büro ist im 3. Stock, links.
das Stockwerk, -e Zimmer 305.
die Straßen­ Ich bin heute mit der
2 Das Gebäude hat zwanzig bahn, -en Straßenbahn gekommen.
Stockwerke.
die Strecke, -n 1 Sind Sie die ganze Strecke
der Stock, ¨-e Seit der Knieoperation zu Fuß gegangen?
braucht er einen Stock.
2 Auf der Strecke Graz –
der Stoff, -e 1 Was für ein Stoff ist das? Salzburg 8 km Stau.
– Wolle.
3 Ich möchte nach Salzburg
2 In manchen Farben sind fahren. Können Sie mir
giftige Stoffe. sagen, welche Strecke am
besten ist?
stolz 1 Mein Sohn ist ganz stolz,
dass er die Prüfung streichen, Ich muss meine Wohnung
bestanden hat. streicht, strich, neu streichen.
hat gestrichen
2 Ich bin stolz auf dich. Das
hast du sehr gut gemacht. das Streichholz, Ich hätte gern eine
¨-er ­Schachtel Streichhölzer.
stoppen, stoppt, Die Polizei hat mich
stoppte, gestoppt, weil ich bei Rot der Streik, -s Es gab einen Streik am
hat gestoppt über die Kreuzung gegan- Flughafen. Deshalb hatte
gen bin. unsere Maschine Verspä-
tung.
stören, stört, 1 Darf ich Sie einen Augen-
störte, hat gestört blick stören? streiken, streikt, Die Mitarbeiter streiken für
streikte, höhere Löhne.
2 Du kannst das Radio
hat gestreikt
aufgedreht lassen. Das
stört mich nicht. der Streit, -s Ich möchte keinen Streit
mit den Nachbarn.
3 Störe ich? – Nein. Komm
doch rein. sich streiten, 1 Die Kinder streiten sich oft.
streitet, stritt,
4 Stört es Sie, wenn ich das 2 Warum habt ihr euch
hat gestritten
Fenster aufmache? gestritten?
die Störung, -en Entschuldigen Sie bitte die 3 Streitet euch nicht.
Störung.
streng Unsere Tochter hat einen
stoßen, stößt, Wie haben Sie sich denn sehr strengen Lehrer.
stieß, ist gestoßen verletzt? – Ich bin gegen
der Stress Ich habe bei der Arbeit viel
die Autotür gestoßen.
Stress.
die Strafe, -n Schwarzfahren kostet
der Strom Wie kann ich im Haushalt
60 Euro Strafe.
Strom sparen?
das Straf­ So ein Pech! Ich habe
der Strumpf, ¨-e Wo sind meine roten
mandat, -e einmal falsch geparkt und
Strümpfe?
sofort ein Strafmandat
bekommen. das Stück, -e / 1 Ich nehme zwei Stück
-stück, -e Zucker in den Kaffee.
der Strand, ¨-e Im Urlaub bin ich am
liebsten am Strand.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
173
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Möchten Sie noch ein 2 Menschen aus Nord und


Stück Kuchen? Süd feiern dieses Fest.
3 Wie viele Gepäckstücke 3 Ich lebe in Südösterreich.
haben Sie?
4 weitere Beispiele: Süd-
4 Was kosten die Kulis? – Ein bahnhof, Südwind …
Euro pro Stück.
südlich Mein Dorf liegt südlich von
5 Das Theaterstück hat mir Graz.
sehr gut gefallen.
super Ich finde unseren Lehrer
studieren, studiert, 1 Mein Sohn will Medizin super.
studierte, studieren.
der Supermarkt, Donnerstags gehe ich
hat studiert
2 Ich studiere in Innsbruck. ¨-e immer in den Supermarkt.
der Student, -en /  Schüler und Studenten die Suppe, -n Schmeckt dir die Suppe?
die Studentin, zahlen die Hälfte.
süß 1 Ich esse gern süße Sachen.
-nen
2 Die Schokolade ist mir zu
das Studium, Sie brauchen für diese
süß.
Studien Stelle ein abgeschlossenes
Studium. das Symbol, -e 1 Das Herz ist ein Symbol für
die Liebe.
das Studio, -s Zu Gast im Studio sind
heute … 2 Auf dem Bildschirm finden
Sie viele Symbole.
die Stufe, -n 1 Vorsicht, Stufe!
sympathisch 1 Ich finde unsere neue
2 Die Volkshochschule bietet
Kollegin sehr sympathisch.
Sprachkurse auf verschie-
denen Stufen an. 2 Der neue Chef ist sehr
sympathisch.
der Stuhl, ¨-e Da hinten ist noch ein Stuhl
frei. das System, -e 1 Welches Betriebssystem
hast du?
stumm Alle blieben stumm,
niemand protestierte. 2 Ich kenne Ihr System nicht.
Können Sie es mir erklä-
die Stunde, -n 1 Ich bin in einer Stunde
ren?
wieder zurück.
2 Wir haben heute nur vier
Stunden Schule.
T
3 Ich warte seit zwei Stunden
auf dich. die Tabelle, -n Tragen Sie die richtige
Information in die Tabelle
der Sturm, ¨-e Im Radio haben sie Regen ein.
und Sturm vorhergesagt.
die Tablette, -n Nehmen Sie dreimal täglich
stürzen, stürzt, Ich bin auf der Straße eine Tablette.
stürzte, gestürzt und habe mir den
ist gestürzt Fuß gebrochen. die Tafel, -n 1 Der Lehrer schreibt das
neue Wort an die Tafel.
suchen, sucht, 1 Ich suche meine Brille.
suchte, 2 Sie finden am Eingang eine
2 Wir suchen eine größere Informationstafel.
hat gesucht
Wohnung.
3 Ich hätte gern zwei Tafeln
3 Wen suchen Sie? Schokolade.
der 1 Dieser Ort liegt im Süden der Tagesablauf, Wie ist Ihr Tagesablauf?
Süden / Süd / Süd- der Schweiz. ¨-e

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
174
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

das Tal, ¨-er Unser Dorf liegt in einem das Taxi, -s Soll ich ein Taxi für Sie
Tal. bestellen?
tanken, tankt, 1 Wir müssen unbedingt das Team, -s Ich arbeite gerne im Team.
tankte, hat getankt tanken. Wir haben fast kein
die Technik, -en 1 Ich verstehe nicht viel von
Benzin mehr.
Technik.
2 Bitte einmal volltanken!
2 Auch beim Boxen ist die
die Tankstelle, Wo ist die nächste Tank- Technik wichtig.
-n stelle?
technisch 1 Es gab ein technisches
die Tante, -n Meine Tante heißt Clara. Problem.
der Tanz, ¨-e Diese modernen Tänze 2 Mein Bruder ist technisch
kann ich nicht. sehr begabt.
tanzen, Auf der Hochzeit haben wir der Tee 1 Bitte einen Tee mit Zitrone.
tanzt, tanzte, viel getanzt.
2 Was kostet dieser Tee hier?
hat getanzt
das Teil, -e Dieses Teil müssen wir erst
der Tarif, -e Die Städtischen Verkehrs-
bestellen.
betriebe wollen die Tarife
erhöhen. der Teil, -e 1 Was steht in dem Brief? Ich
habe den ersten Teil nicht
die Tasche, -n 1 Ich habe nicht viel Gepäck,
verstanden.
nur eine Tasche.
2 Der Film hat zwei Teile.
2 Meine Jacke hat keine
Heute kommt Teil 1.
Taschen.
3 Gefällt dir der neue Job?
das Taschen- Hast du ein Taschentuch
– Nur zum Teil.
tuch, ¨-er für mich?
die Teilzeit Warum wollen Sie Teilzeit
die Tasse, -n 1 Möchten Sie eine Tasse
arbeiten?
Kaffee?
teilen, teilt, 1 Mein Mann und ich teilen
2 Die Tassen sind von meiner
teilte, uns die Arbeit.
Großmutter.
hat geteilt
die Taste, -n 1 An meinem Handy ist eine
2 Wollen wir uns eine Pizza
Taste kaputt.
teilen?
2 Du musst zuerst die
3 Was machst du mit dem
Stopp-Taste drücken, dann
Lottogewinn? – Ich teile ihn
auf Play.
mit meiner Schwester.
die Tastatur, -en Die Tastatur an meinem
die Teilnahme, Die Teilnahme am Gewinn-
Computer ist ganz neu.
-n spiel ist kostenlos.
die Tat, -en Danke für die Hilfe. Das
teilnehmen, Leider konnte ich an dem
war wirklich eine gute Tat!
nimmt teil, Kurs nicht regelmäßig
der Täter 1 Die Polizei hat den Täter nahm teil, teilnehmen
endlich gefasst. hat
2 Können Sie den Täter teilgenommen
beschreiben? der Teilnehmer, - Die Teilnehmer aus unse-
die Tätigkeit, Welche Tätigkeit würde rem Kurs kommen aus
-en Ihnen Spaß machen? verschiedenen Ländern.

sich täuschen Ich habe mich getäuscht. teilweise 1 War der Test schwierig?
Es war doch eine andere – Teilweise.
Hausnummer.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
175
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

2 Kannst du mir den Satz das Thema, Wir haben im Kurs viel über
erklären? Ich verstehe ihn Themen das Thema Umwelt
nur teilweise. gesprochen.
telefonieren, 1 Ich muss kurz telefonieren. theoretisch Ich habe die theoretische
telefoniert, Prüfung bestanden. Nach
2 Mein Mann telefoniert
telefonierte, der praktischen bekomme
gerade. Er ruft Sie zurück.
hat telefoniert ich den Führerschein.
das Telefon, -e 1 Darf ich bitte Ihr Telefon die Therapie, -n Die Therapie hat geholfen.
benutzen? Es geht mir schon viel
besser.
2 Haben Sie Telefon?
das Ticket, -s 1 Wir müssen die Flugtickets
der Teller, - 1 Stell bitte schon die Teller
abholen.
auf den Tisch!
2 Wie viel kostet das Ticket?
2 Willst du noch einen Teller
Suppe? tief 1 Vorsicht, Kinder! Das
Wasser ist hier sehr tief.
die Temperatur, Mittagstemperaturen um
-en 25 Grad. 2 Der Kasten ist drei Meter
breit und 60 Zentimeter
das Tempo 1 Hier darfst du nur Tempo
tief.
30 fahren.
3 Bitte jetzt tief einatmen!
2 Achtung. Hier ist eine
Tempo-30-Zone. das Tier, -e Meine Tochter liebt Tiere.
das Tennis Meine Tochter lernt Tennis. das Haustier, -e Wir haben kein Haustier.
der Teppich, -e Ich habe mir einen neuen der Tierpark, -s Wollen wir am Samstag mit
Teppich gekauft. den Kindern in den Tier-
der Termin, -e 1 Als Termin schlage ich den park gehen?
3. Mai vor. der Tipp, -s Kannst du mir einen Tipp
2 Ich hätte gern einen geben? Wo finde ich billige
Termin. Möbel?

die Terrasse, -n Setzen wir uns auf die tippen, tippt, Wie schnell kannst du
Terrasse! tippte, tippen?
hat getippt
testen, testet, Testen Sie unsere Ange-
testete, bote kostenlos. der Tisch, -e 1 Warum kommst du so spät?
hat getestet Das Essen steht schon auf
dem Tisch.
der Test, -s Ich bin ganz sicher: Du
wirst den Test bestehen. 2 Kannst du bitte den Tisch
decken?
teuer 1 Ich finde das nicht teuer.
der Titel, - Wie heißt der Film? – Ich
2 Dieses Geschäft ist mir zu weiß den Titel nicht mehr.
teuer.
In Österreich gibt es noch
der Text, -e Lesen Sie den Text. den Titel „Hofrat“.
das Theater, - 1 Der Bus hält direkt am die Tochter, ¨- Das ist meine Tochter
­Theater. Katharina.
2 Wir gehen nächste Woche der Tod, -e Ich habe meinen Großvater
ins Theater. vor seinem Tod noch einmal
gesehen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
176
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

tödlich Mein Kollege hatte einen tragen, trägt, trug, 1 Lass mich den Koffer
tödlichen Unfall. hat getragen tragen. Der ist zu schwer
für dich.
die Toilette, -n Wo ist die Toilette bitte?
2 Mein Bruder trägt eine
tolerant Wir müssen tolerant sein.
Brille.
toll Ich habe mir ein tolles Kleid
3 Die Kosten trägt die
gekauft.
Krankenkasse.
Unser Urlaub war toll.
trainieren, trainiert, Wir trainieren einmal pro
die Tomate, -n Kauf bitte noch Tomaten trainierte, hat Woche im Sportverein.
auf dem Markt. trainiert

die Tonne, -n Der Bioabfall kommt in die der Trainer, - Ich finde unseren Trainer
grüne Tonne. sehr nett.

das Top, -s Für den Sommer habe ich das Training 1 Jeden Dienstag ist Training.
mir ein paar schöne Tops
2 Ich gehe jede Woche zum
gekauft.
Training.
der Topf, ¨-e Hast du keinen größeren
transportieren, Wie willst du die Möbel
Topf? Ich möchte Spaghetti
transportiert, denn transportieren?
kochen.
transportierte,
der Topfen, 1 Meine Mutter macht den hat transportiert
Topfen- besten Topfenstrudel!
der Transport, Was kostet der Transport?
2 Ich nehme die Topfen­ -e
knödel.
die Trauung, -en Ich bin zur Hochzeit
das Tor, -e Hinter dem Tor geht es zur eingeladen. Die Trauung ist
Fabrik. um 11 Uhr.
tot 1 Meine Großeltern sind der Traum, 1 Mein Traum ist ein eigenes
schon lange tot. ¨-e / Traum- Geschäft.
2 Bei dem Unfall gab es zwei 2 Mein Traumberuf ist
Tote. Feuerwehrmann.
total Der Film war total lang­ träumen, träumt, 1 Ich habe schlecht geträumt.
weilig. träumte,
2 Ich träume von einem
hat geträumt
die Tour, -en Am Wochenende machen großen Haus mit Garten.
wir eine Tour aufs Land.
traurig 1 Ich bin traurig. Ich darf nicht
der Tourismus In dieser Gegend gibt es mitfahren.
viel Tourismus.
2 Das war ein sehr trauriger
der Tourist, -en Es kommen immer mehr Film.
Touristen in unsere Stadt.
(sich) treffen, trifft, 1 Wir treffen uns immer am
die Tradition, -en Eine große Hochzeit mit traf, hat getroffen Freitag.
vielen Leuten ist bei uns
2 Ich habe Petra zufällig in
Tradition.
der Stadt getroffen.
traditionell Ich mag die traditionelle
der Treffpunkt, Unser Treffpunkt ist um
Küche.
-e 17 Uhr am Bahnhof.
die Trafik, -en Mein Schwager hat eine
(sich) trennen, 1 Wir leben getrennt.
kleine Trafik.
trennt, trennte, hat
2 Meine Freundin und ihr
getrennt
Mann haben sich getrennt.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
177
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

die Trennung, -en 1 Meine Kollegin ist noch 4 Es tut mir leid. Ich kann
nicht geschieden, aber sie nicht kommen.
lebt in Trennung.
5 Der Arm tut mir weh.
2 Die Trennung von der
6 Ich habe ausgeschlafen.
Familie war schwierig.
Das hat gutgetan.
die Treppe, -n 1 Wo ist die Toilette? – Die
die Tür, -en Machen Sie bitte die Tür zu!
Treppe hinauf und dann
Es zieht.
links.
der Turm, ¨-e Kommen Sie auf den Turm,
2 Meine Oma kann nicht gut
von hier sieht man die
Treppen steigen.
ganze Stadt.
treten, tritt, trat, Ich bin auf ein Stück Glas
der Typ, -en 1 Mein Nachbar ist ein netter
hat / ist getreten getreten.
Typ.
treu Herr Maier ist ein treuer
2 Reparieren Sie alle Auto­
Kunde von uns.
typen?
trinken, trinkt, Trinken Sie einen Tee mit
typisch 1 Zu spät kommen und dann
trank, uns?
noch schimpfen, das ist
hat getrunken
wieder einmal typisch
das Trinkgeld, Ich habe dem Kellner zwei Anton!
-er Euro Trinkgeld gegeben.
2 Sie trugen typisch Tiroler
trocken 1 Die Wäsche ist noch nicht Kleidung.
trocken.
2 Vorsicht! Die Farbe ist noch
nicht trocken. U
3 Bitte einen trockenen Wein. die U-Bahn, -en Ich fahre mit der U-Bahn.
4 Hoffentlich regnet es bald. üben Ich kann noch nicht so gut
Alles ist ganz trocken. Deutsch sprechen. Ich
trocknen, 1 Die Farbe ist schnell muss mehr üben.
trocknet, getrocknet. die Übung, -en 1 Diese Übung war sehr
trocknete, schwer.
2 Ich habe mir die Haare
ist / hat
getrocknet. 2 Ich fahre nicht oft Auto. Mir
getrocknet
fehlt die Übung.
der Tropfen, - Hast du die Tropfen schon
genommen? 3 Diese Gymnastikübungen
müssen Sie jeden Tag
trotz Trotz Grippe bin ich zur wiederholen.
Arbeit gegangen.
über 1 Familie Müller wohnt direkt
trotzdem Es war ziemlich kalt. über uns.
Trotzdem bin ich schwim-
men gegangen. 2 Das Olivenöl ist im Regal
über dem Kühlschrank.
das T-Shirt, - s Es ist sehr warm draußen.
Zieh dir lieber ein T-Shirt 3 Pass bitte auf, wenn du
an. über die Straße gehst.

tun, tut, tat, 1 Ich habe heute viel zu tun. 4 Fahren Sie über Bruck an
hat getan der Mur oder über Linz?
2 Was kann ich für Sie tun?
5 Übers Wochenende fahren
3 Ich habe zu viel Zucker in wir in die Berge.
den Kaffee getan.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
178
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

6 Kinder über zehn Jahre überprüfen, Bitte überprüfen Sie Ihre


müssen voll bezahlen. überprüft, Kontoauszüge.
überprüfte,
7 Ich suche ein Buch über
hat überprüft
Architektur.
überqueren, Bitte die Straße nur bei der
überall Ich habe überall gesucht,
überquert, Ampel überqueren.
aber meine Brille ist weg.
überquerte,
überfahren, Gestern hat ein Autofahrer hat überquert
überfährt, einen Fußgänger über­
überraschen, Ich bin ganz überrascht,
überfuhr, fahren.
überrascht, dass die Wohnung so billig
hat überfahren
überraschte, ist.
überhaupt 1 Die Suppe schmeckt mir hat überrascht
überhaupt nicht.
die Über­ 1 Ich habe eine Über­
2 Ich kenne hier überhaupt raschung, -en raschung für dich.
niemand.
2 Das ist ja eine Über­
3 Ich habe überhaupt kein raschung. Ich dachte, du
Geld dabei. bist im Urlaub.
4 Tut mir leid. Ich habe überreden, Zuerst wollte ich nicht, aber
überhaupt keine Zeit. überredet, mein Bruder hat mich
5 Du willst mit meinem Auto überredete, überredet, einen Englisch-
fahren? Hast du überhaupt hat überredet kurs zu machen.
einen Führerschein? übersetzen, Können Sie mir bitte diesen
überholen, Hier dürfen LKWs nicht übersetzt, Brief übersetzen?
überholt, überholen. übersetzte,
überholte, hat übersetzt
hat überholt der Übersetzer, - Meine Tochter möchte als
(sich) überlegen, 1 Ich kann mich nicht Übersetzerin arbeiten.
überlegt, entscheiden. Ich muss mir die Über­ Was kostet die Über­
überlegte, das noch überlegen. setzung, -en setzung?
hat überlegt
2 Ich habe mir überlegt, ein die Überstunde, -n Ich muss heute Überstun-
Auto zu kaufen. den machen.
3 Ich habe lange überlegt, übertragen, Sie übertragen das Fußball-
was ich machen soll. überträgt, spiel morgen direkt.
übermorgen Morgen kann ich nicht. Wir übertrug,
sehen uns übermorgen. hat übertragen

übernachten, Wir haben auf dem übertreiben, Ein bisschen Sport ist
übernachtet, ­Campingplatz übernachtet. übertreibt, gesund. Aber man sollte es
übernachtete, übertrieb, nicht übertreiben.
hat übernachtet hat übertrieben

die Übernachtung, In diesem Hotel kostet die überweisen, 1 Ich überweise dir das Geld.
-en Übernachtung mit Früh- überweist,
2 Der Arzt hat mich ins
stück 90 Euro. überwies,
Krankenhaus überwiesen.
hat überwiesen
übernehmen, Ich habe die Möbel vom
übernimmt, Vormieter übernommen. die Über­ 1 Sie können bar oder per
übernahm, weisung, -en Überweisung bezahlen.
hat übernommen. 2 Der Hausarzt hat mir eine
Überweisung ins Kranken-
haus gegeben.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
179
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

überzeugen, 1 Ihr Vorschlag überzeugt umgekehrt Nein, umgekehrt: erst der


überzeugt, mich gar nicht. Vorname, dann der Nach-
überzeugte, name.
2 Ich bin fest davon über-
hat überzeugt
zeugt. die Umleitung, -en Sie müssen eine Umleitung
fahren.
die Über­ Wie bist du zu dieser
zeugung, -en Überzeugung gekommen? umso Ich mag süßen Tee. Je
süßer, umso besser.
üblich In Österreich ist es üblich,
früh zu Abend zu essen. umsonst 1 Ich musste nichts bezahlen.
Die Reparatur war umsonst.
übrig Ist noch etwas zu essen
übrig? 2 Nichts hat geholfen, es war
alles umsonst.
übrigens Übrigens, kennst du schon
die neuen Nachbarn? umsteigen, steigt In Graz müssen Sie
um, stieg um, umsteigen.
die Uhr, -en 1 Wie viel Uhr ist es?
ist umgestiegen
2 Um wie viel Uhr müssen wir
umtauschen, Ich möchte diese Bluse
gehen?
tauscht um, umtauschen. Sie passt mir
3 Um 8 Uhr fange ich an zu tauschte um, nicht.
arbeiten. hat umgetauscht
4 Es ist vier Uhr. die Umwelt Alte Autos sind ein Problem
für die Umwelt.
5 Ich habe eine neue Uhr.
(sich) umziehen, 1 Ich komme gleich. Ich muss
6 Meine Uhr steht.
zieht um, zog um, mich nur schnell umziehen.
7 Die Uhr geht rich- hat / ist umgezogen
2 Familie Meier ist letzten
tig / falsch / vor / nach. Monat umgezogen.
um 1 Wir treffen uns um 8 Uhr. der Umzug, ¨-e Der Umzug ist nächste
2 Die Apotheke ist gleich um Woche.
die Ecke. un- Die Verkäuferin war sehr
3 Die Benzinpreise sind unfreundlich.
schon wieder um 3 % unbedingt Ich muss unbedingt mit dir
gestiegen. sprechen.
umarmen, umarmt, 1 Lass dich umarmen. und Ich habe heute und morgen
umarmte, frei.
2 Zum Abschied haben wir
hat umarmt
uns umarmt. der Unfall, ¨-e Ich hatte letzte Woche
um zu Was muss ich tun, um einen Unfall.
Wohnbeihilfe zu bekom- unheimlich 1 Die Prüfung war unheimlich
men? schwer.
(sich) umdrehen, 1 Dreh dich doch um. Da 2 Alte Häuser sind manchmal
dreht (sich) um, hinten liegt das Buch doch. unheimlich.
drehte (sich) um,
2 Dreh das Blatt um; die ungefähr Wie weit ist es bis zum
hat (sich)
Lösung steht auf der Bahnhof? Nicht weit,
umgedreht
Rückseite. ungefähr zehn Minuten zu
die Umfrage, -n Wir machen eine Umfrage Fuß.
zum Thema Umweltschutz. ungewöhnlich Haben Sie etwas Unge-
die Umgebung, In der Umgebung von Wien wöhnliches gesehen?
-en kann man schöne Ausflüge
machen.

H a ndbuch D e u t s c h -Te s t f ü r Ö s t e r r e i c h
180
Anhang
WORTSCH ATZL IS TE

unglaublich Es ist unglaublich. Schon der Unterricht Der Unterricht dauert von
wieder so ein Unglück. 17 bis 19 Uhr.
das Unglück, -e Bei dem Eisenbahnunglück unterscheiden, Ihr seid euch sehr ähnlich.
gab es viele Verletzte. unterschei