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Schule und Bildung

Ich habe bisher verschiedene Vorschul- und Schuleinrichtungen besucht. Zuerst war das die
Kinderkrippe, der Kindergarten. Mit sechs Jahren wurde ich eingeschult und besuchte acht
Jahre die Grundschule. In der achten Klasse musste ich mich entscheiden, wo ich die
Schulpflicht beenden will. Ich hatte drei Möglichkeiten: in einer Berufsschule, am Gymnasium
oder in einer der Fachschulen. Heutzutage ist es schon anders mit der Schulpflicht. Jetzt
besucht man neun Jahre die Grundschule und damit ist dann die Schulpflicht erfüllt.
Das Lernen machte mir keine Schwierigkeiten. Ich hatte auch viele Interessen, wusste aber noch
nicht, was ich werden möchte. Deshalb entschied ich mich für das Gymnasium.
Es ist eine allgemeinbildende Mittelschule. Die Schüler können hier mathematische,
naturwissenschaftliche, sprachliche, gesellschaftlich-historische und künstlerische Bildung
gewinnen. Es ist auch die beste Vorbereitung für das Hochschulstudium.
Nachdem ich die Aufnahmeprüfung bestanden hatte, begann ich, diese Schule zu besuchen. Da
ich genau weiß, dass ich gleich nach dem Abitur noch nicht arbeiten will, möchte ich studieren.
Die Anmeldung zum Studium habe ich an die Philosophische und an die Pädagogische Fakultät
der Karlsuniversität gesendet. Wenn es nicht klappt, möchte ich einen zweijährigen Sprachkurs
besuchen und das Staatsexamen in Deutsch und Englisch ablegen. Aber so weit denke ich lieber
nicht. Vor mir steht ja das Abitur! Das Abitur besteht aus zwei Teilen. Im April haben wir die
schriftliche Prüfung in Tschechisch gemacht. Für mich war das der schlimmste Teil des Abiturs.
Wenn ich etwas schreiben soll, muss ich mich gut fühlen und genug Zeit haben. Das Thema
muss mir passen, sonst schaffe ich nichts.
Im Mai legen wir die mündliche Prüfung ab. Tschechisch und eine Fremdsprache sind Pflicht,
zwei Fächer wählen wir selbst. Wir können das Abitur in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie,
Geographie, Informatik, Geschichte und Bürgerkunde machen. Das sind fast alle Fächer, die am
Gymnasium unterrichtet werden. Ich habe Deutsch, Englisch und Geschichte ausgewählt.
Die mündliche Prüfung legt man vor einer Abiturkommission ab. Diese dauert insgesamt zwei
Stunden. Für ein Fach hat jeder Schüler eine halbe Stunde Zeit. Zuerst zieht man sich eins von
25 oder 30 Themen heraus und bereitet sich eine Viertelstunde vor. Danach spricht man über
das Thema, löst verschiedene Aufgaben und beantwortet die von den Lehrern gestellten
Fragen. Wenn man genug gelernt hat und auch Glück hat, fällt man nicht durch.
Und was kann ich erwarten? Ich glaube, dass ich ein guter Schüler bin. Ich lerne zwar nicht viel,
aber trotzdem hoffe ich, dass alles gut klappt.

Fragen:

1. Welche Vorschuleinrichtungen haben Sie besucht?


2. Mit wie vielen Jahren begannen Sie, die Grundschule zu besuchen?
3. Wie lange dauerte die Schulpflicht früher und wie ist es heute?
4. Warum haben Sie sich nach der Grundschule fürs Gymnasium entschieden?
5. Wie sieht das Abitur aus?
6. Was planen Sie nach dem Abitur?