Sie sind auf Seite 1von 111

AC215 Finanzmittelrechnung

AC215

Release 640 17.09.2009


AC215 Finanzmittelrechnung..................................................................................................................................0-1
Copyright.............................................................................................................................................................0-2
Treasury...........................................................................................................................................................0-4
Kursvoraussetzungen.......................................................................................................................................0-5
Zielgruppe........................................................................................................................................................0-6
Einführung...........................................................................................................................................................1-1
Grobziele des Kurses.......................................................................................................................................1-2
Lernziele des Kurses........................................................................................................................................1-3
Inhaltsverzeichnis............................................................................................................................................1-4
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................1-5
Unternehmensszenario (1)...............................................................................................................................1-6
Unternehmensszenario (2)...............................................................................................................................1-7
Überblick.............................................................................................................................................................2-1
Überblick: Lernziele des Kapitels....................................................................................................................2-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................2-3
Das Treasury Modell.......................................................................................................................................2-4
Finanzmittelrechnung und Finanzdisposition..................................................................................................2-5
Finanzmittelrechnung und Haushaltsmanagement..........................................................................................2-6
Geschäftsvorfälle in der Finanzmittelrechnung...............................................................................................2-7
Funktionsweise der Finanzmittelrechnung......................................................................................................2-8
Buchungskreisübergreifende Finanzmittelrechnung und Währungen.............................................................2-9
Überblick: Zusammenfassung des Kapitels...................................................................................................2-10
Stammdaten.........................................................................................................................................................3-1
Stammdaten: Lernziele des Kaptitels..............................................................................................................3-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................3-3
Finanzpositionstypen.......................................................................................................................................3-4
Positionstyp und sachliche Gliederung............................................................................................................3-5
Finanzvorgänge................................................................................................................................................3-6
Hierarchiepflege über SAP - Netz - Grafik.....................................................................................................3-7
Aufbau und Pflege von Finanzpositionshierarchie..........................................................................................3-8
Finanzpositionen - Sachkonten........................................................................................................................3-9
Faustregeln für die Zuordnung des Finanzvorgangs I...................................................................................3-10
Faustregeln für die Zuordnung des Finanzvorgangs II..................................................................................3-11
Zuordnungsreport Finanzposition..................................................................................................................3-12
Stammdaten: Zusammenfassung des Kapitels...............................................................................................3-13
Stammdaten Übungen....................................................................................................................................3-14
Stammdaten Lösungen...................................................................................................................................3-15
Fortschreibung und Integration............................................................................................................................4-1
Fortschreibung und Integration:Lernziele des Kapitels...................................................................................4-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................4-3
Werttypen und Finanzvorgänge.......................................................................................................................4-4
Fortschreibungskette........................................................................................................................................4-5
Integration Finanzbuchhaltung - Fin.mittelrechnung......................................................................................4-6
Vortrag Bestände.............................................................................................................................................4-7
Finanzmittelrechnung aktivieren.....................................................................................................................4-8
Fortschreibung und Integration: Zusammenfassung des Kapitels...................................................................4-9
Fortschreibung und Integration Übungen......................................................................................................4-10
Fortschreibung und Integration Lösungen.....................................................................................................4-11
Konfiguration und Organisation..........................................................................................................................5-1
Konfiguration und Organisation: Lernziele des Kapitels................................................................................5-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................5-3
Pflegen Finanzkreis..........................................................................................................................................5-4
Geschäftsjahresvariante hinterlegen................................................................................................................5-5
Steuerung der Istfortschreibung.......................................................................................................................5-6
Planungslayout.................................................................................................................................................5-7
Planversionen definieren..................................................................................................................................5-8
Nicht zugeordnete Einnahmen / Ausgaben I...................................................................................................5-9
Nicht zugeordnete Einnahmen / Ausgaben II................................................................................................5-10
Buchungskreis prüfen....................................................................................................................................5-11
Produktivstart / Reorganisation.....................................................................................................................5-12
Datenübernahme / unterschiedliche Ausprägung..........................................................................................5-13
Übernahme der Zahlungsmittelbestände / Produktivstart..............................................................................5-14
Daten aus der Materialwirtschaft übernehmen / neuaufbauen.......................................................................5-15
Daten partiell aus Finanzbuchhaltung übernehmen / neuaufbauen...............................................................5-16
Daten komplett aus der Finanzbuchhaltung übernehmen / neuaufbauen......................................................5-17
Datenneuaufbau aus Mittelreservierungen und Zahlungsumbuchungen.......................................................5-18
Finanzmittelrechnung aktivieren...................................................................................................................5-19
Konfiguration und Organisation: Zusammenfassung des Kapitels...............................................................5-20
Konfiguration und Organisation Übungen....................................................................................................5-21
Konfiguration und Organisation Lösungen...................................................................................................5-22
Planung................................................................................................................................................................6-1
Planung: Lernziele des Kapitels......................................................................................................................6-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................6-3
Jahres-Periodenplanung...................................................................................................................................6-4
Planungslayout.................................................................................................................................................6-5
Planung: Zusammenfassung des Kapitels........................................................................................................6-6
Planung Übungen.............................................................................................................................................6-7
Planung Lösungen............................................................................................................................................6-8
Umbuchungen......................................................................................................................................................7-1
Umbuchungen: Lernziele des Kapitels............................................................................................................7-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................7-3
Belegarten Umbuchung...................................................................................................................................7-4
Umbuchung als Korrekturinstrument..............................................................................................................7-5
Erweiterte Umbuchungen................................................................................................................................7-6
Umbuchungen: Zusammenfassung des Kapitels.............................................................................................7-7
Informationssystem..............................................................................................................................................8-1
Informationssystem: Lernziele des Kapitels....................................................................................................8-2
Übersichtsdiagramm........................................................................................................................................8-3
Berichtsauswahl...............................................................................................................................................8-4
Berichtsauswahl...............................................................................................................................................8-5
ABAP List Viewer: Plan-Ist-Obligo Bericht...................................................................................................8-6
Berichtsauswahl...............................................................................................................................................8-7
Stammdatenverzeichnisse................................................................................................................................8-8
Summensätze...................................................................................................................................................8-9
Bericht : Obligo/Ist - Finanzplan...................................................................................................................8-10
Bericht : Obligo/Ist/Bestand..........................................................................................................................8-11
Bericht : Obligo/Ist/Bestand - Aufrißliste......................................................................................................8-12
Einzelpostenbericht........................................................................................................................................8-13
Einzelpostenbericht........................................................................................................................................8-14
Informationssystem: Zusammenfassung des Kapitels...................................................................................8-15
Infosystem Übungen......................................................................................................................................8-16
Infosystem Lösungen.....................................................................................................................................8-17
0
AC215 Finanzmittelrechnung

AC215

Finanzmittelrechnung
 SAP AG 1999

 R/3
 Release 4.6C
 Oktober 2000
 5004 2237
0.2
Copyright

Copyright 2007 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.

Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von


Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form
auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung
durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene
Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert
werden.

 SAP AG 2006

 Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Softwareprodukte können


Softwarekomponenten auch anderer Softwarehersteller enthalten.
 Microsoft®, WINDOWS®, NT®, EXCEL®, Word®, PowerPoint® und SQL Server® sind
eingetragene Marken der Microsoft Corporation.
 IBM, DB2, DB2 Universal Database, OS/2, Parallel Sysplex, MVS/ESA, AIX, S/390, AS/400,
OS/390, OS/400, iSeries, pSeries, xSeries, zSeries, System i, System i5, System p, System p5,
System x, System z, System z9, z/OS, AFP, Intelligent Miner, WebSphere, Netfinity, Tivoli,
Informix, i5/OS, POWER, POWER5, POWER5+, OpenPower und PowerPC sind Marken oder
eingetragene Marken der IBM Corporation.
 Adobe, das Adobe Logo, Acrobat, PostScript und Reader sind Marken oder eingetragene Marken
von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.
 ORACLE® ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation.
 UNIX®, X/Open®, OSF/1® und Motif® sind eingetragene Marken der Open Group.
 Citrix®, das Citrix-Logo, ICA®, Program Neighborhood®, MetaFrame®, WinFrame®,
VideoFrame®, MultiWin® und andere hier erwähnte Namen von Citrix-Produkten sind Marken von
Citrix Systems, Inc.
 HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C®, World Wide
Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology.
 JAVA® ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc.
 JAVASCRIPT® ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der
Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie.
 MaxDB ist eine Marke von MySQL AB, Schweden.
 SAP, R/3, mySAP, mySAP.com, xApps, xApp, SAP NetWeaver, und weitere im Text erwähnte
SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder
eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern weltweit. Alle anderen
Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen. Die Angaben im
Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können
länderspezifische Unterschiede aufweisen.

 Die in dieser Publikation enthaltene Information ist Eigentum der SAP. Weitergabe und
Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher
Form auch immer, nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung durch SAP AG gestattet.
 Bei dieser Publikation handelt es sich um eine vorläufige Version, die nicht Ihrem gültigen
Lizenzvertrag oder anderen Vereinbarungen mit SAP unterliegt. Diese Publikation enthält nur
vorgesehene Strategien, Entwicklungen und Funktionen des SAP®-Produkts. SAP entsteht aus
dieser Publikation keine Verpflichtung zu einer bestimmten Geschäfts- oder Produktstrategie
und/oder bestimmten Entwicklungen. Diese Publikation kann von SAP jederzeit ohne vorherige
Ankündigung geändert werden.
 SAP übernimmt keine Haftung für Fehler oder Auslassungen in dieser Publikation. Des Weiteren
übernimmt SAP keine Garantie für die Exaktheit oder Vollständigkeit der Informationen, Texte,
Grafiken, Links und sonstigen in dieser Publikation enthaltenen Elementen. Diese Publikation wird
ohne jegliche Gewähr, weder ausdrücklich noch stillschweigend, bereitgestellt. Dies gilt u. a., aber
nicht ausschließlich, hinsichtlich der Gewährleistung der Marktgängigkeit und der Eignung für einen
bestimmten Zweck sowie für die Gewährleistung der Nichtverletzung geltenden Rechts.
 SAP haftet nicht für entstandene Schäden. Dies gilt u. a. und uneingeschränkt für konkrete,
besondere und mittelbare Schäden oder Folgeschäden, die aus der Nutzung dieser Materialien
entstehen können. Diese Einschränkung gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
 Die gesetzliche Haftung bei Personenschäden oder Produkthaftung bleibt unberührt. Die
Informationen, auf die Sie möglicherweise über die in diesem Material enthaltenen Hotlinks
zugreifen, unterliegen nicht dem Einfluss von SAP, und SAP unterstützt nicht die Nutzung von
Internetseiten Dritter durch Sie und gibt keinerlei Gewährleistungen oder Zusagen über
Internetseiten Dritter ab.
0.3
Treasury

Level 2 Level 3
AC815 5 Tage
Darlehensverwaltung für
Finanzdienstleister
AC816 3 Tage
AC030 3 Tage AC810 3 Tage Darlehensverwaltung für
Industrieunternehmen
Grundfunktionen des
Treasury Überblick Treasurymanagement AC820 4 Tage
Wertpapierverwaltung

AC825 3 Tage
Geldhandel, Devisen
und Derivate

AC830 3 Tage
Marktrisikomanagement
AC805 3 Tage
AC010 5 Tage Cashmanagement
Einführung in das
externe AC215 1 Tag
Rechnungswesen
Finanzmittelrechnung

 SAP AG 1999
0.4
Kursvoraussetzungen

 Die Schulung AC 215 setzt Buchhaltungs-


kenntnisse voraus.

 SAP AG 1999
0.5
Zielgruppe

 Teilnehmer:
 Projektteam
 Organisatoren
 Entscheidungsträger
 Dauer: 1 Tag

 SAP AG 1999

Benutzerhinweise
 Die Schulungsunterlagen bilden keine Selbstlernprogramme. Nur in Verbindung mit den
Erläuterungen des Referenten/der Referentin haben Sie komplette Unterlagen. Auf Ihren
Unterlagen haben Sie Platz, um diese Zusatzinformationen zu notieren.
1
Einführung

Inhalt:

 Grobziele des Kurses


 Lernziele
 Inhaltsverzeichnis
 Kursübersichtsdiagramm
 Unternehmenszenario
 Einführungsleitfaden

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


1.2
Grobziele des Kurses

Dieser Kurs soll Sie in die Lage versetzen:

 mit der Applikation Finanzmittelrechnung


arbeiten zu können und die Finanzmittelrechnung
einzuführen.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


1.3
Lernziele des Kurses

Nach Abschluß des Kurses werden Sie


in der Lage sein:
 Die Funktionsweise der Finanzmittelrechnung
erklären zu können
 die Einstellungen zur Aktivierung der
Finanzmittelrechnung vorzunehmen
 Stamm- und Bewegungsdaten pflegen
zu können
 die Finanzplanung durchzuführen
 in den Berichten des Informationssystems
navigieren zu können

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


1.4
Inhaltsverzeichnis

Vorspann

Kapitel 1 Einführung Kapitel 5 Konfiguration und


Organisation
Kapitel 2 Überblick
Kapitel 6 Planung
Kapitel 3 Stammdaten
Kapitel 7 Umbuchungen
Kapitel 4 Fortschreibung und
Integration Kapitel 8 Informationssystem

Übungen
Lösungen

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 4


1.5
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung START

Überblick

Stammdaten
xxxxx
xx

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation


Customizing
Plan 199 8

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 5


1.6
Unternehmensszenario (1)

 Ihr Unternehmen hat SAP R/3 FI und/oder MM im


Einsatz und beabsichtigt die Einführung der
Finanzmittelrechnung. Sie sind ein Mitglied
des Einführungsteams.
 Als Projektmitglied müssen Sie die grund-
legenden Entscheidungen für die Konfiguration
der Finanzmittelrechnung treffen. Abhängig von
der Zielsetzung der Finanzmittelrechnung müssen
Sie sich für eine Variante der Datenübernahme
entscheiden.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 6


1.7
Unternehmensszenario (2)

 Das Projektteam legt die Ausgaben- und


Einnahmenarten und damit den Detaillierungsgrad
der Finanzmittelrechnung fest.
 Zur Kontrolle Ihrer Finanzströme beschließen
Sie, Planwerte für die einzelnen Finanzpositionen
und Perioden vorzugeben

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 7


2
Überblick

Inhalt:
 Das Treasury-Modell.
 Abgrenzungen zur Finanzdisposition und zum
Haushaltsmanagement.
 Geschäftsvorfälle in der Finanzmittelrechnung.
 Funktionsweise der Finanzmittelrechnung.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


2.2
Überblick: Lernziele des Kapitels

Nach diesem Kapitel sollten Sie in der Lage sein,

 das Konzept des Treasury Modells zu beschreiben.

 die Unterschiede zwischen Finanzmittelrechnung,


Finanzdispositionund Haushaltsmanagement aufzuzählen.

 Die Funktionsweise der Finanzmittelrechnung zu erläutern.

 Die abbildbaren Geschäftsvorfälle aufzuzählen.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


2.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Stammdaten

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


2.4
Das Treasury Modell

Cash
Concentration

Kauf Verkauf
Finanz-
Finanz- Zahlungs-
Zahlungs- Cash Zahlungs-
Zahlungs- Finanz-
anlage auftrag auftrag Finanz-
Position anlage

Devisen- Devisen- Option


Option termin- Forecast termin- Future
Future kauf verkauf
(kurzfristig)

Liefe- Zah- Rech-


Bestel- ranten Zah- Forecast
lung Rechng. lung lung nung
(mittelfristig)

FI-
FI- Haushalts-
Haushalts-
FM TR
Finanzplanung Liquiditä
Liquiditäts-
ts-
management plan

 SAP AG 1999

 Die Finanzmittelrechnung steht mit der Betrachtung von Liquiditäts- und Planzahlen den
Applikationskomponenten Cashmanagement und Haushaltsmanagement nahe.
 Die Aufgabe der Finanzmittelrechnung (Finanzplanung) besteht darin,
eine drohende Illiquidität bzw. sich abzeichnende Liquiditätsüberschüsse rechtzeitig erkennbar
zu machen und
die Zahlungsströme nach Liquiditätskriterien zu steuern.

(C) SAP AG AC215 4


2.5
Finanzmittelrechnung und Finanzdisposition

Finanzdisposition Finanzmittelrechnung
Anfangsbestand Anfangsbestand

Einnahmen Einnahmen
Debitorengruppe X Erlöse
Debitorengruppe Y Liquid. Sachanl.
... sonstige
...
Ausgaben Ausgaben
Kreditorengruppe X Material
Kreditorengruppe Y Personal
... Steuern
...

Endbestand Endbestand

 SAP AG 1999

 Die Aufgabenstellungen der Finanzdisposition und der Finanzmittelrechnung unterscheiden sich im


betrachteten Zeithorizont; während sich die Finanzdisposition auf eine kurzfristige
Liquiditätsbetrachtung beschränkt, befaßt sich die Finanzmittelrechnung mit einer mittel- und
langfristigen Betrachtung.
 Dies erfordert eine unterschiedliche Gliederung der Einnahmen und Ausgaben: In der
Finanzdisposition erfolgt eine Gliederung nach Debitoren- bzw. Kreditorengruppen, um die
Realisierungswahrscheinlichkeit der Zahlungsströme zu beurteilen. In der Finanzmittelrechnung
hingegen erfolgt eine Gliederung nach Einnahmen- und Ausgabenpositionen, um eine Planung
zukünftiger Zahlungsströme bzw. die Kontrolle von Zahlungsströmen in der Vergangenheit zu
ermöglichen.

(C) SAP AG AC215 5


2.6
Finanzmittelrechnung und Haushaltsmanagement

Finanzmittelrechnung Haushaltsmanagment
Anfangsbestand Unternehmen
Bank
Kasse Einnahmen Ausgaben
Erlöse Material
Einnahme Liquid. Sachanl. Personal
sonstige
Erlöse
Liquid. Sachanl
sonstige

Ausgaben
Material
Personal
Steuern

Endbestand Verantwortungsbereiche
Bank
Kasse
 SAP AG 1999

 Während der Gegenstand der Finanzmittelrechnung die Liquidität des Unternehmens ist, betrachtet
man im Haushaltsmanagement die Einnahmen und Ausgaben in den einzelnen
Verantwortungsbereichen.
 Die Aufgabe des Haushaltsmanagements besteht darin, die betragsmäßige, sachliche und zeitliche
Einhaltung der Plan(Budget)-Ansätze für die Einnahmen und Ausgaben, die im Haushaltsplan
festgeschrieben sind, in den einzelnen Verantwortungsbereichen sicherzustellen.
 Finanzmittelrechnung und Haushaltsmanagement können parallel eingesetzt werden, verwenden
dann allerdings dieselben Stammdaten.

(C) SAP AG AC215 6


2.7
Geschäftsvorfälle in der Finanzmittelrechnung

Ausgaben

Bestellung Anzahlung Bankver-


rechnung

Anzahlungs- Rechnungs- Auszahlung


anforderung eingang

Einnahmen

Anzahlungs- Rechnungs- Einzahlung


anforderung ausgang

Anzahlung Bankver-
rechnung

 SAP AG 1999

 Neben den Zahlungsverpflichtungen aufgrund von Geschäftsvorfällen, die im Finanzbuchhaltungs-


system FI erfaßt werden, werden auch Zahlungsverpflichtungen aus Vorgängen abgebildet, die in
vorgelagerten Systemen erfaßt werden. Dazu gehört die Bestellung aus dem
Materialwirtschaftssystem MM. Damit ist eine Kontrolle und Steuerung der Zahlungsströme zeitlich
weit vor der eigentlichen Realisierung möglich.

(C) SAP AG AC215 7


2.8
Funktionsweise der Finanzmittelrechnung

Kreditor Aufwand
100 - 100

Finanzposition Anf.Bestand Einnahmen Ausgaben Endbestand

2111 Umsatzerlöse

1111 Ausgabe Mat. 200- 100- 100-

Summe 200- 100- 300-

 SAP AG 1999

 Die in vorgelagerten Applikationskomponenten gebuchten Vorgänge werden in der


Finanzmittelrechnung als liquiditätswirksame Posten fortgeschrieben. Die Darstellung kann
nach anwenderspezifischen Vorstellungen gestaltet werden.
 Das Medium der Darstellung dieser Vorgänge ist das Berichtswesen.

(C) SAP AG AC215 8


2.9
Buchungskreisübergreifende
Finanzmittelrechnung und Währungen

Finanzkreis
USD
Finanzmittelrechnung

Buchungskreis 1000 Buchungskreis 2000


DEM GBP
Bilanz G u. V Bilanz G u. V

 SAP AG 1999

 Für eine buchungskreisübergreifende Finanzmittelrechnung können mehrere Buchungskreise zu


einem Finanzkreis zusammengefaßt werden.
 Die Buchungskreise können in unterschiedlichen Währungen geführt werden, wobei die
Finanzkreiswährung unabhängig von den Buchungskreiswährungen gewählt werden kann.

(C) SAP AG AC215 9


2.10
Überblick: Zusammenfassung des Kapitels

 Die Finanzmittelrechnung ist Bestandteil


des Treasury Modells.
 Sie fungiert als mittelfristige Liquiditätsvorschau
und Finanzplanung.
 Die in vorgelagerten Applikations-komponenten
gebuchten Vorgänge werden in der
Finanzmittelrechnung als liquiditätswirksame
Posten fortgeschrieben.
 Die organisatorische Einheit der Finanzmittel-
rechnung ist der Finanzkreis.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 10


3
Stammdaten

Inhalt:
 Finanzpositionstypen
 Positionstyp und sachliche Gliederung
 Finanzvorgänge
 Hierarchiepflege
 Finanzposition und Sachkonto
 Faustregeln für die Zuordnung

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


3.2
Stammdaten: Lernziele des Kaptitels

Nach diesem Kapitel sollten Sie in der Lage sein,

 Finanzpositionen zu pflegen.
 Finanzpositionshierarchien zu erstellen.
 Die Bedeutung von Positionstyp und
Finanzvorgang herauszustellen.
 Finanzpositionen Sachkonten zuzuordnen.
 Die Faustregeln für die Zuordnung aufzuzählen.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


3.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Stammdaten

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


3.4
Finanzpositionstypen

kann: Verdichtungsposition:

Verdichtung: 11
Finanzvorgang: 30
Änderungshistorie
Positionstyp: 3

muß: Kontierungsposition:
Kontierungsposition:
Änderungsbelege
Ausgaben: 111
Finanzvorgang: 30
Positionstyp: 3 Langtext

Sachkonto / Rohstoffe:
Kontierungsposition
 SAP AG 1999

 Es gibt 2 Arten von Finanzpositionen:


Verdichtungspositionen, die eine hierarchische Darstellung der Finanzmittelrechnungsdaten
im Reporting ermöglichen
Kontierungspositionen, die sowohl beplanbar als auch bebuchbar sind

 Um die Finanzmittelrechnung nutzen zu können, müssen Sie Finanzpositionen


(Kontierungspositionen) anlegen. Sie können diese in eine Verdichtungshierarchie integrieren,
indem Sie beim Anlegen der Finanzposition die übergeordnete Verdichtungsposition
hinterlegen.
Kontierungsposition und darüberstehende Verdichtungsposition müssen den gleichen
Finanzvorgang und Positionstyp haben.

(C) SAP AG AC215 4


3.5
Positionstyp und sachliche Gliederung

Anfangsbestand
Bank
Kasse

Einahmen
Positionstyp Erlöse
Liquid. Sachanl.
1 Bestand sonstige

2 Einnahme Ausgaben
3 Ausgabe Material
Personal
Steuern

Endbestand
Bank
Kasse

 SAP AG 1999

 Der Positionstyp regelt die Einordnung nach Beständen, Einnahmen oder Ausgaben und legt
damit die sachliche Gliederung der Finanzmittelrechnung fest.

(C) SAP AG AC215 5


3.6
Finanzvorgänge

30 Aufwand/Ertrag

40 Wareneingang/Wareneingang

50 Frei (z.B. für Verrechnung)

60 Forderungen/Verbindlichkeiten

70 Frei (z.B. für Verrechnung)

80 Bankverrechnung

90 Zahlungen

 SAP AG 1999

 Die Finanzvorgänge sind fest vorgegeben und können nicht verändert werden. Eine Ausnahme
stellen hierbei die Finanzvorgänge 50 und 70 dar. Beide können für einen differenzierteren Ausweis
der Forderungen/Verbindlichkeiten genutzt werden. Die korrespondierenden Werttypen 53
(Finanzvorgang 50) und 56 (Finanzvorgang 70) können mit einer ensprechenden Bedeutung
versehen werden.

(C) SAP AG AC215 6


3.7
Hierarchiepflege über SAP - Netz - Grafik

Darstellungsbereich

Erlö
Erlöse Rohmaterial Irrelevant

Rohstoffe Hilfsstoffe Betriebsstoffe

Knotenbereich Navigationsbereich

Finanzposition Verdichtung

 SAP AG 1999

 Sie können Finanzpositionen über die SAP-Netz-Grafik hierarchisch anlegen.


Hierbei stehen drei Arbeitsbereiche zur Verfügung:
Im "Darstellungsbereich" erfolgt die grafische Darstellung des Hierarchieaufbaus.
Im "Knotenbereich" erfolgt die Festlegung, ob eine Finanzposition oder eine
Verdichtungsposition aufgelegt wird.
Im "Navigationsbereich" legt man die Sicht auf den Darstellungsbereich fest.

(C) SAP AG AC215 7


3.8
Aufbau und Pflege von Finanzpositionshierarchie

Darstellung in Hierarchieform
Verdichtungs-
Ausgaben position

Ausgaben Ausgaben Verdichtungs-


Inland Ausland position

Kontierungs-
Ausgaben 1 Ausgaben 2 Ausgaben 3 Ausgaben 4 (Finanz-)
position

Sachkonto 1 Sachkonto 2 Sachkonto 3 Sachkonto 4

 SAP AG 1999

 Sie können bezüglich eines Finanzkreises innerhalb der Netzgrafik getrennte Hierarchiebäume
pflegen.
 Die Anordnung, die Sie hier hinterlegen, schlägt sich auf die Anordnung im Berichtswesen
nieder.
Es gilt das Prinzip der Durchgängigkeit des Finanzvorgangs und -positionstyps in jeder
Hierarchie. Sie bestimmen selbst die Tiefe der Hierarchie.
 Die Zuordnung Finanzposition - Sachkonto erfolgt im Buchungskreissegment des
Hauptbuchkontos.

(C) SAP AG AC215 8


3.9
Finanzpositionen - Sachkonten

Finanzbuchhaltung Finanzmittelrechnung
Sachkontenstämme:
Finanzkreis: 1000
Erlö
Erlöse Finanzposition: Erlö
Erlöse

Buchungskreis: 1000
Finanzposition: Erlö
Erlöse ...
...
Rohstoffe
Rohstoffe
Buchungskreis: 1000
Finanzposition: Rohstoffe
...

 SAP AG 1999

 Im Buchungskreissegment des Sachkontos wird die Finanzposition hinterlegt.


 Das Feld "Finanzposition" im Sachkontenstamm erscheint nur, wenn der Buchungskreis dem
Finanzkreis zugeordnet ist und wenn die Feldauswahl dies erlaubt.
 Beim Buchen auf dieses Sachkonto wird die Finanzposition in die Belegzeile übernommen und
kann hierbei bei Bedarf geändert werden.
 Um in der Finanzmittelrechnung einen kleineren Detailierungsgrad als in der Hauptbuchhaltung
zu erreichen, können Finanzpositionen auch mehreren Sachkonten zugeordnet werden.

(C) SAP AG AC215 9


3.10
Faustregeln für die Zuordnung des
Finanzvorgangs I

Vorgang
90 In den Bankkonten hinterlegen

80 In Bank-Verrechnungskonten

70 50 Für komplexere Buchungsfälle, z.B. im


Lohn- und Gehaltsbereich

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 10


3.11
Faustregeln für die Zuordnung des
Finanzvorgangs II

Vorgang
Bei Forderungen/Verbindlichkeiten: In den
60 Abstimmkonten der Debitoren/Kreditoren
hinterlegen.

In den WE/RE - Konten hinterlegen


40

Alle Aufwands-/Ertragskonten,
30
Anlagenkonten, Bestandskonten in der
Materialwirtschaft, Abstimmkonten für
Anzahlungen.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 11


3.12
Zuordnungsreport Finanzposition

Zuordnung Finanzpositionen zu
Sachkonto Sachkonten

Buchungskreis

Sachkonto mit Finanzposition


Sachkonto ohne Finanzposition

Finanzposition
Finanzkreis

Finanzposition ohne Sachkonto

 SAP AG 1999

 Der Zuordnungsreport zu Sachkonten liefert Informationen über bestehende bzw. noch fehlende
Zuordnungen von Finanzpositionen zu Sachkonten.

(C) SAP AG AC215 12


3.13
Stammdaten: Zusammenfassung des Kapitels

 Verdichtungspositionen bieten eine


hierarchische Darstellung der Daten in
der Finanzmittelrechnung. Für die Buchungen
und Planansätze müssen Kontierungspositionen
genutzt werden.
 Der Positionstyp legt die sachliche Gliederung
der Finanzmittelrechnung fest.
 Die Finanzpositionen können in der Einzel- oder
Hierarchiepflege angelegt und geändert werden.
 Finanzbuchhaltung und Finanzmittelrechnung
sind durch Finanzpositionen verbunden.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 13


3.14Stammdaten Übungen

Kapitel: Stammdaten
Thema: Finanzpositionen

Am Ende dieser Übungen können Sie:


 Finanzpositionen anlegen
 Finanzpositionen umhängen
 Finanzpositionen Sachkonten zuordnen

Das Projektteam legt die Ausgaben-/ Einnahmearten und damit


den Detaillierungsgrad der Finanzmittelrechnung fest.

1-1 Legen Sie im Finanzkreis FA## die Finanzposition 1126## für „Ausgaben
Personalschulung“ an. Die Finanzposition soll bebuchbar und beplanbar sein.

1-2 Legen Sie eine Verdichtungsposition an.


1-2-1 Die Verdichtungsposition „Ausgaben“ soll eine entsprechende Austeuerung von
Finanzvorgang und Positionstyp erhalten.
1-2-2 Ordnen Sie der Verdichtungsposition „Ausgaben“ die Kontierungspositionen
1111, 1112, 1113, 1126## zu.

1-3 Ordnen Sie dem Sachkonto 449000 ihre Finanzposition 1126## zu.

(C) SAP AG AC215 14


3.15Stammdaten Lösungen

Kapitel: Stammdaten
Thema: Finanzpositionen

1-1 Rechnungswesen - Treasury – Finanzmittelrechnung - Stammdaten- Finanzposition


– Kontierung- anlegen

Feldname oder Datenart Werte


Finanzkreis FA##
Finanzposition 1126##
Bezeichnung Ausgaben Personalschulung
Finanzvorgang 30
Positionstyp 3

1-2

1-2.1 Rechnungswesen - Treasury – Finanzmittelrechnung - Stammdaten-


Finanzposition – Verdichtung – anlegen

Feldname oder Datenart Werte


Finanzkreis FA##
Finanzposition Ausgaben
Bezeichnung Ausgaben
Finanzvorgang 30
Positionstyp 3

1-2.2 Rechnungswesen - Treasury – Finanzmittelrechnung – Stammdaten-


Hierarchie – ändern

Teilbäume auswählen:
1111, 1112,1113, 1126##, Ausgaben

„Ausgaben“ markieren => bearbeiten - verbinden 1111, 1112, 1113, 1126##

1-3 Rechnungswesen – Finanzwesen – Hauptbuch – Stammdaten – Einzelbearbeitung – im


Buchungskreis

Feldname oder Datenart Werte


Buchungskreis AC##

(C) SAP AG AC215 15


Sachkonto 449000
Erfassung/Bank/Zins
Finanzposition 1126##

(C) SAP AG AC215 16


4
Fortschreibung und Integration

Inhalt:
 Werttypen und Finanzvorgänge
 Fortschreibungskette
 Die Fortschreibung aus der Finanzbuchhaltung in die
Finanzmittelrechnung (Integration)
 Vortrag Bestände

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


4.2
Fortschreibung und Integration:
Lernziele des Kapitels

Nach diesem Kapitel sollten Sie in der Lage sein,

 die technische Beziehung zwischen Finanz-


mittelrechnung, FI und MM beschreiben zu können.
 die Darstellung von Geschäftsprozessen aus
dem FI und/oder dem MM im Berichtswesen
der Finanzmittelrechnung erklären zu können.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


4.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Stammdaten
xxxxxxx

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


4.4
Werttypen und Finanzvorgänge

Finanzbuchhaltung
Kreditor Aufwand
100 - 100

Werttyp:
Rechnung
Finanzposition Finanzposition

Finanz-
Finanz- Finanz-
Finanz-
vorgang:
vorgang: vorgang:
vorgang:
60 > 30
Rechnung Aufwand

 SAP AG 1999

 Die Finanzpositionen enthalten als Steuerungsparameter einen Finanzvorgang.


 Bei jeder Buchung im FI werden zwei Sachkonten und damit auch zwei Finanzpositionen
angesprochen.
 Für das Reporting ist der höhere Finanzvorgang entscheidend, der auf den jeweiligen Werttypen
verweist.

(C) SAP AG AC215 4


4.5
Fortschreibungskette

Bank- Verbindlich-
Bank Aufwand
verrechnung keiten
100 3 100 100 2 100 100 1 100

Finanzvorgang Finanzvorgang Kette Werttyp

1 Rechnung 60 30 60 30 54

2 Scheckausgang 80 60 80 30 55

3 Bankbuchung 90 80 90 30 57

 SAP AG 1999

 Zur Darstellung der Geschäftsvorfälle im Bericht ist der Werttyp entscheidend.


 Bei der Bildung technischer Belegketten wird der Einzelposten (hier Materialaufwand mit
Finanzvorgang 30) von der Rechnung bis zur Zahlung mitgeführt.
 Die wichtigsten Werttypen für die Finanzmittelrechung:
51 Bestellung
54 Rechnung
55 Bankverrechnung
57 Zahlung

(C) SAP AG AC215 5


4.6
Integration Finanzbuchhaltung -
Fin.mittelrechnung

Finanzbuchhaltung Finanzmittelrechnung

Datenbankserver
Finanzkreis = aktiv

Sachkonto

Debitoren
Index Belege FMEP FMSU
Kreditoren

 SAP AG 1999

 Die Finanzmittelrechnung wird bei aktiviertem Finanzkreis in jedem Buchhaltungsbeleg


fortgeschrieben in
- einer Einzelpostendatei ( FMEP )
- im Summenbereich : Einnahmen / Ausnahmen / Bestände ( FMSU )

Siehe Aufbau der Dateien im Repository.


 Ist die Finanzmittelrechnung noch nicht aktiv geschaltet, der Buchungskreis ist aber bereits dem
Finanzkreis zugeordnet (die Finanzpositionen sind in dem Sachkonto hinterlegt oder sie werden
in der Buchung mitgegeben), wird die Finanzposition im Beleg mitgeführt und kann zu einem
späteren Zeitpunkt "nachgebucht", d.h. an die Finanzmittelrechnung übergeben werden.

(C) SAP AG AC215 6


4.7
Vortrag Bestände

Geschäftsjahr 2000 Periode 12 Geschäftsjahr 2001 Periode 12

Kennzahl Istdaten Kennzahl Istdaten

Anfangsbestand 250.000,- Anfangsbestand 330.000,-

Einnahmen 150.000,- Einnahmen


Ausgaben 70.000,- Ausgaben
Endbestand 330.000,-
330.000,- Endbestand

Bestand vortragen

 SAP AG 1999

 Die Funktion „Intervall für Geschäftsjahre festlegen“ entfällt zu Release 4.6. Auf die Online-
Fortschreibung aller Bestandsperioden wird verzichtet. Am Jahresende muss der Endbestand
vorgetragen werden.

(C) SAP AG AC215 7


4.8
Finanzmittelrechnung aktivieren

Buchhaltungsbeleg
Buchungskreis xyz

Finanzmittelrechnung

aktiviert
ja nein

Fortschreibung in keine Fortschreibung in


der Finanzmittelrechnung der Finanzmittelrechnung

 SAP AG 1999

 Wird die Finanzmittelrechnung zu einem späteren Zeitpunkt als die Finanzbuchhaltung


aktiviert, können die bis dahin erfolgten Buchungen gesammelt an die Finanzmittelrechnung
übergeben werden.

(C) SAP AG AC215 8


4.9
Fortschreibung und Integration:
Zusammenfassung des Kapitels

 Über die Finanzvorgänge wird Werttyp


der Fortschreibung bestimmt.
 Die Fortschreibung in der Finanzmittel-
rechnung erfolgt in Einzelposten
und Sumensätzen.
 Der Endbestand der letzten Jahresperiode
muss in das nächste Geschäftsjahr
übertragen werden.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 9


4.10Fortschreibung und Integration Übungen

Kapitel: Fortschreibung und Integration


Thema: Integration Finanzbuchhaltung

Am Ende dieser Übungen können Sie:


Finanzbuchhaltungsbelege mit Finanzpositionen kontieren

Das Projektteam legt die Integration zwischen Finanzbuchhaltung


und Finanzmittelrechnung fest.

1-1 Buchen Sie eine Kreditorenrechnung:

Feldname oder Datenart Werte


Buchungskreis AC##
Kreditor T-f15A00
Rechnungsdatum Heutiges Datum
Betrag 5000 UNI
Steuerkennzeichen V0
Sachkonto 449000
Kostenstelle T-F15A##

1-2 Lassen Sie sich den Beleg in der Finanzbuchhaltung anzeigen. Welche Finanzposition
wird in der Aufwandszeile kontiert?

(C) SAP AG AC215 10


4.11Fortschreibung und Integration Lösungen

Kapitel: Fortschreibung und Integration


Thema: Integration Finanzbuchhaltung

1-1 Rechnungswesen – Finanzwesen – Kreditoren – Buchung – Rechnung

Feldname oder Datenart Werte


Buchungskreis AC##
Kreditor T-f15A00
Rechnungsdatum Heutiges Datum

Betrag 5000 UNI


Steuerkennzeichen V0
Sachkonto 449000
Kostenstelle T-F15A##

1-2 Rechnungswesen – Finanzwesen – Kreditoren – Beleg – anzeigen


=> Doppelklick auf Aufwandszeile => Pushbutton „Mehr“ betätigen

(C) SAP AG AC215 11


5
Konfiguration und Organisation

Inhalt:
 Die organisatorische Größe: Finanzkreis
 Steuerung der Istfortschreibung
 Planungslayout und Planversion
 Schritte zur Einführung der
Finanzmittelrechnung
 Unterschiedliche Verfahrensweisen des
Produktivstarts
 Übernahme der Zahlungsmittelbestände
 Das Aktivieren der Finanzmittelrechnung

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


5.2
Konfiguration und Organisation:
Lernziele des Kapitels

Nach diesem Kapitel sollten Sie in der Lage sein,


 die grundlegenden Customizing-Einstellungen
zur Aktivierung der Finanzmittelrechnung im
System wahrnehmen zu können.
 die einzelnen Varianten der Datenübernahme
aufzählen zu können.
 die Funktionsweise des Produktivstarts erklären
zu können.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


5.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Stammdaten

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation


Customizing

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


5.4
Pflegen Finanzkreis

Berichte:
Wertgrößen
Perioden
Währungen

Währung: USD

Finanzkreis Geschäftsjahres-
variante: A7

Buchungskreis 1000 Buchungskreis 2000 Buchungskreis 3000


DEM GBP USD

 SAP AG 1999

 Dem Finanzkreis werden:


 das Planprofil
 die Berichtswährung
 die Geschäftsjahresvariante (Periodenaufteilung)
zugewiesen.
 Beliebig viele Buchungskreise können zu einem Finanzkreis zusammengefaßt werden. Jene
können selbst in einer anderen Währung und Geschäftsjahresvariante geführt werden.

(C) SAP AG AC215 4


5.5
Geschäftsjahresvariante hinterlegen

Fkrs Geschäftsjahresvariante

FA01 K4 Kalenderjahr, 4 Sonderperioden

FA02 K3

Zeitliche Gliederung

Januar Februar März


Anfangsbestand 1000 1500
Einnahmen
Ausgaben 1000 500
Endbestand 1000 1500

 SAP AG 1999

 Mit der Zuordnung der Geschäftsjahresvariante legen Sie die zeitliche Gliederung der
Finanzmittelrechnung fest.
 Die Planung un der Ausweis der realisierten Zahlungsströme und - mittelbestände kann für beliebige
Perioden erfolgen. Die Periodengliederung je Finanzkreis ergibt sich aus der
Geschäftsjahresvariante.

(C) SAP AG AC215 5


5.6
Steuerung der Istfortschreibung

Keine Bestellungen
Keine vorerfaßten Belege
Nur Finanzkreis-Ledger
Bankzeilen zum Buchungsdatum
Verdichtung Aufwand/Ertrag
Ausgleich im Batch RFFMRP18

 SAP AG 1999

 Keine Bestellungen: Es wird keine Bestellobligo fortgeschrieben.


 Keine vorerfaßten Belege: Es werden kein Obligo für vorerfaßte Belege fortgeschrieben.
 Nur Finanzkreis-Ledger: Normalerweise wird in der Finanzmittelrechnung in allen
Hauswährungen der beteiligten Buchungs- und Finanzkreise fortgeschrieben. Bei Aktivierung des
Schalters wird nur im Finanzkreis-Ledger fortgeschrieben und damit eine eventuelle Verdopplung
der Einzelposten vermieden.
 Bankzeilen zum Buchungsdatum: In der Finanzmittelrechnung werden Bankverrechnung und
Zahlung mit dem Valutadatum fortgeschrieben. Durch das Setzen des Schalters kann das
Buchungsdatum für die Fortschreibung gewählt werden.
 Verdichtung Aufwand /Ertrag: Dieser Schalter hat Auswirkung auf die Anzahl der „Technischen
Fortschreibungsketten“ in der Finanzmittelrechnung. Die Anzahl der Einzelposten reduziert sich
durch Verzicht auf Zusatzinformationen (Konto, Co-Kontierung etc.)
 Ausgleich im Batch: Die Finanzmittelrechnung schreibt im Verbuchungsprozeß des FI-Belges fort
und kann dort zum Auswerten von Ausgleichinformationen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
Durch Ausgleich im Batch werden die zeitaufwendigen Schritte verlagert. Die Zahlung wird
zunächst auf einer Verrechnungsposition ausgewiesen und das Rechungsobligo bleibt bestehen.

(C) SAP AG AC215 6


5.7
Planungslayout

1 SAPTRCB Finanzkreiswährung
2 SAPTRCB feste Transaktionswährung
3 SAPTRCB flexible Transaktionswährung

Finanzposition Wert /TWähr Betrag Fk-Währ ...

Planerprofil zuordnen

 SAP AG 1999

 SAP stellt 3 Standardlayouts für die Planung bereit. Diese sind verknüpft mit Planerprofilen.
 Sie können eigene Planungslayouts definieren und diese den Planerprofilen zuordnen.

(C) SAP AG AC215 7


5.8
Planversionen definieren

Planwerte
Version 2

Version 1 Planwerte

Version 0
Planwerte
Erlö
Erlöse 1.000.000
Aufwand 500.000
.
.
.

 SAP AG 1999

 Sie können unterschiedliche Planversionen anlegen. Bei der Planung selbst (Anwendung)
speichern Sie die Planwerte immer unter einer Planversion ab.
 Im Reporting vergleichen Sie dann die aufgelaufenen Istwerte mit einer beliebigen Planversion.

(C) SAP AG AC215 8


5.9
Nicht zugeordnete Einnahmen / Ausgaben I

Finanzmittelrechnung
nicht aktiv aktiv

Eingangsrechnungen: 100 Ausgangszahlung: 100


und Ausgleich

Finanzposition
Bericht
der
Sachkontenzeile Finanzposition Ausgaben
?
Material
Personal
Steuer

 SAP AG 1999

 Die Finanzmittelrechnung war zum Rechnungszeitpunkt noch nicht aktiv ( keine


Fortschreibung der Finanzmittelrechnung).
 Zum Zahlungszeitpunkt ist die Finanzmittelrechnung aktiv.
 Zur Aktualisierung der Ausgabeposition Material unter der Größe Zahlungen im Bericht
versucht das System die Finanzposition Material aus dem Einzelposten (FMEP) der Rechnung
zu ermitteln.
Da dies nicht möglich ist (Finanzmittelrechnungsposten existiert nicht), müssen dem System
Übernahmepositionen für
nicht zugeordnete Einnahmen/Ausgaben

zur Verfügung gestellt werden. Diese Übernahmepositionen dienen gewissermaßen als


Platzhalter für nicht gefundene Positionen aus der Zeit vor Einführung der
Finanzmittelrechnung.

(C) SAP AG AC215 9


5.10
Nicht zugeordnete Einnahmen / Ausgaben II

Finanzmittelrechnung
Nichtzugeordnete Einnahmen: Vorgang : 30
Positionstyp : 2 (Einnahmeposition)
Nichtzugeordnete Ausgaben: Vorgang : 30
Positionstyp : 3 (Ausgabeposition)

Finanzmittelrechnung
nicht aktiv aktiv

Eingangsrechnung: 100 Ausgangszahlung: 100


und Ausgleich

Bericht: Finanzposition Ausgaben


nicht zugeordnete Ausgaben 100
Material
Personal
Steuer

Belegzeile
 SAP AG 1999

 Erst nachdem in der Konfiguration die Finanzpositionen


 nicht zugeordnete Einnahmen (Vorgang 30, Positionstyp 2)
 nicht zugeordnete Ausgaben (Vorgang 30, Positionstyp 3)
definiert worden sind, kann der Finanzkreis aktiviert werden.
 Zahlungen, die Rechnungen ausgleichen, welche vor der Aktivierung des Finanzkreises gebucht
wurden, werden unter den Finanzpositionen
 nicht zugeordnete Einnahmen/Ausgaben
ausgewiesen.

(C) SAP AG AC215 10


5.11
Buchungskreis prüfen

Geschäftsjahres- Währung: USD


variante: A7
nicht zugeordnete Einnahmen
Finanzkreis nicht zugeordnete Ausgaben

Zuordnung

Buchungskreis 1000 Buchungskreis 2000 ...

Prüfen

 SAP AG 1999

 Vor dem Produktivstart steht Ihnen eine Prüfmöglichkeit zur Verfügung.


Aus Sicht des Buchungskreises wird auf Vollständigkeit grundlegender Parameter geprüft, ohne
die eine Finanzmittelrechnung technisch nicht gewährleistet wäre.
Bei Unvollständigkeit dieser Parameter erstellt das System ein Fehlerprotokoll.

(C) SAP AG AC215 11


5.12
Produktivstart / Reorganisation

 Bewegungsdaten:
Ist / Plan
Summen + Einzelposten

Löschen Bestellungen Rechnungen Mittelreservierung Zahlungsumbuchungen

 Stammdaten - in der Testphase!


Finanzposition

aus Sachkonto entfernen Löschen


(kompletter Buchungskreis!) (kompletter Finanzkreis!)

 SAP AG 1999

 Für alle Aktivitäten gilt:


 Sie sollten zuvor eine Datensicherung machen
 Der Finanzkreis muß zum Zeitpunkt des Programmlaufes deaktiviert sein.
 Das Löschen von Bewegungsdaten erfolgt vor dem Löschen von Stammdaten.
 Das Löschen von Stammdaten erfolgt beim augenblicklichen Programmstand nicht
selektiv, sondern für den gesamten Buchungskreis/Finanzkreis;
Sinnvolle Anwendung: in der Testphase.
 Finanzpositionen müssen zuerst aus dem Buchungskreis aller Sachkonten entfernt
werden, bevor sie komplett im Finanzkreis gelöscht werden können.
Achtung: Die Finanzpositionen werden auch im Haushaltsmanagement und in der
Finanzmittelrechnung-CO verwendet.

(C) SAP AG AC215 12


5.13
Datenübernahme / unterschiedliche Ausprägung

Ausprägung: minimal Maximal


- +
Mittel
Performance: Maximal Minimal
+ -
Zahlungsmittel- Finanzbuchhaltung:
bestände übernehmen Daten partiell oder Daten komplett
übernehmen
Daten aus der
Materialwirtschaft Alle Belege
übernehmen(Bestellungen) übernehmen

Mittelreservierungen
Zahlungsumbuchungen

nur Produktivstart Produktivstart + Neuaufbau

 SAP AG 1999

 Im aufgeführten Schema handelt es sich nicht nur um die Datenübernahme bei


Produktionsbeginn, sondern auch um den Neuaufbau der Finanzmittelrechnung im bereits
aktiven (zu korrigierenden) Produktivsystem.
 Sie müssen die Aktivitäten in der Hintergrundverarbeitung und bei nicht aktivierten
Finanzkreisen durchführen. Sie haben sichergestellt, daß zum Programmlaufzeitpunkt keine
sonstigen Aktivitäten im System (Buchungsperioden für die beteiligten Buchungskreise)
durchgeführt werden können.
 SAP empfiehlt grundsätzlich ein selektives Nachbuchen. Gegenüber der Komplettübernahme
bietet dies den Vorteil einer geringeren Belastung des Systems bei den einzelnen
Programmläufen und der besseren Nachverfolgbarkeit.

(C) SAP AG AC215 13


5.14
Übernahme der Zahlungsmittelbestände /
Produktivstart

laufendes Jahr 01.07. d. laufendes Jahres

t
Finanzbuchhaltung Finanzmittelrechnung aktiv
Finanzposition : Übernahme
Bank Finanzvorgang : 30

100 200 Positionstyp : 2


400
Bericht:
Kasse Werttyp Anfangs- Einnahmen Ausgaben End-
bestand bestand
500
Zahlungen 800 800

Finanzposition
Übernahme: 800

 SAP AG 1999

 Für die Übernahme der in der Finanzbuchhaltung gebuchten Zahlungsmittelbestände (Kassen-,


Bankbuchungen (Positionstyp 1)) in die Finanzmittelrechnung muß eine Finanzposition
definiert werden, in die diese Zahlungsmittelbestände einfließen.
 Finanzvorgang: 30 Buchen Ertrag, Aufwand...
 Positionstyp: 2 (Einnahmen)
 Der Aufruf der Übernahme erfolgt einmalig pro Buchungskreis innerhalb der Konfiguration.
Die Übernahmewerte werden ab der ersten Periode des angegebenen Jahres abgespeichert.
 Der Finanzkreis darf zum Zeitpunkt der Übernahme nicht aktiviert sein.

(C) SAP AG AC215 14


5.15
Daten aus der Materialwirtschaft übernehmen /
neuaufbauen

Erstellung der Einzelposten


•Bestellnr.: 14000003 Sachkonto: Aufwand
Rohstoffe

Finanzposition

Programmlauf:

Finanzmitteleinzelposten

 SAP AG 1999

 Im Falle Produktivstart
Das Programm liest die Finanzposition des bei der Bestellung angesprochenen Sachkontos und
erstellt den dazugehörigen Einzelposten.

 Wichtig:
Immer Datensicherung durchführen.
Keine Belegerfassung während dem Neuaufbau. Die Perioden müssen geschlossen sein.
Den Neuaufbau im Batchlauf durchführen.
Zunächst Report RFFMS 180 starten. Dieser bestückt unkontierte MM-Belege mit
Finanzpositionen.

(C) SAP AG AC215 15


5.16
Daten partiell aus Finanzbuchhaltung übernehmen
/ neuaufbauen
Finanzmittelrechnung
nicht aktiv aktiv / Neuaufbau
Buchungsperioden 1 2 3 4 5 6 7

1. Lauf von Monat: 1


bis Monat: 3
Zahlungsmittel-
bestände ermitteln: X  nur beim ersten Lauf setzen!

2. Lauf von Monat: 4


bis Monat: 6
Zahlungsmittel-
bestände ermitteln: _  in weiteren Läufen nicht setzen!

 SAP AG 1999

 Im Falle Produktivstart
Diese Vorgehensweise der Einführung bietet einen sukzessiven Aufbau der
Finanzmittelrechnung.
Dabei werden ggf. die Finanzpositionen der in den Buchungszeilen angesprochenen
Sachkonten ermittelt.
Mit diesem Verfahren entscheiden Sie sich dafür, nicht alle Obligos mitzuübernehmen,
sondern nur diejenigen einiger Perioden und Zahlungsmittelbestände.
 Im Falle Datenneuaufbau
Alte Bewegungsdaten löschen
Vor dem ersten Lauf des partiellen Neuaufbaus müssen Sie einmalig die alten Ist-Daten
(Einzelposten) löschen.

(C) SAP AG AC215 16


5.17
Daten komplett aus der Finanzbuchhaltung
übernehmen / neuaufbauen

Finanzmittelrechnung
nicht aktiv aktiv
Buchungsperioden 1 2 3 4 5 6 7

Finanzkreis: FA00
Geschäftsjahr: JJJJ

einmaliger Lauf!

bis Periode: 06

 SAP AG 1999

 Hierbei erzielen Sie das gleiche Ergebnis wie beim "partiellen" Aufbau.
Nun werden aber alle Belege bis zur angegebenen Obergrenze auf einmal übernommen.
Achtung Performance!
 Es gibt weiterhin die Möglichkeit, die Materialdaten und die Finanzbuchhaltungsdaten in einem
Lauf zu übernehmen. Dies ist jedoch aus Performancegründen nicht ratsam.

(C) SAP AG AC215 17


5.18
Datenneuaufbau aus Mittelreservierungen und
Zahlungsumbuchungen

Mittelreservierung / Zahlungsumbuchungen

Neuaufbau der Einzelposten

 SAP AG 1999

 Wurden die Einzelposten aus der Zeit der Testphase im Rahmen der Produktivstartvorbereitung
gelöscht (Ist-Daten-löschen)
oder
wurden die Werte in den FM-Belegen geändert, müssen die dazugehörigen FM-Einzelposten
neuaufgebaut werden.

(C) SAP AG AC215 18


5.19
Finanzmittelrechnung aktivieren

Finanzkreis
1000

Buchungskreis Buchungskreis Buchungskreis


1000 2000 3000

aktivieren aktivieren aktivieren


am 15.04. 2000 am 15.07. 2000 am 15.12. 2000

 SAP AG 1999

 Sie haben die Möglichkeit, die Finanzmittelrechnung für einzelne Buchungskreise


nacheinander zu aktivieren.
Ein Buchungskreis kann für die Finanzmittelrechnung nur aktiviert werden, wenn folgende
Voraussetzungen erfüllt sind:
 Der Buchungskreis muß einem Finanzkreis zugeordnet sein.
 Dem Finanzkreis muß eine Geschäftsjahresvariante, der Währungsschlüssel und ein
Planprofil zugeordnet sein.
 Sie haben dem Finanzkreis jeweils eine Finanzposition für nicht zugeordnete
Einnahmen/Ausgaben zugeordnet.
Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, können Sie den Finanzkreis nicht aktivieren.
Lesen Sie dann das Fehlerprotokoll.

(C) SAP AG AC215 19


5.20
Konfiguration und Organisation:
Zusammenfassung des Kapitels

 Neben den Einstellungen in der Unternehmens-


struktur müssen zur Aktivierung der Finanz-
mittelrechnung Grundeinstellungen sowie
Einstellungen bezüglich Planung, Buchung
und der Integration vorgenommen werden.
 Bei Reorganisation der Finanzmittelrechnung
können Stamm- und Bewegungsdaten separat
voneinander gelöscht werden.
 Für die interne Datenübernahme stehen
verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 20


5.21Konfiguration und Organisation Übungen

Kapitel: Konfiguration und Organisation

Am Ende dieser Übungen können Sie:


- Die Grundeinstellungen der Finanzmittelrechnung festlegen
- Belege in der Finanzmittelrechnung nachbuchen

Das Projektteam entscheidet über die Abbildung der


Organisationsstruktur und die grundsätzlichen Einstellungen der
Finanzmittelrechnung. Ziel ist die Aktivierung der
Finanzmittelrechnung.

1-1 Überprüfen Sie folgende Grundeinstellungen:

1-1.1 Definition Finanzkreis FA##

1-1.2 Zuordnung Buchungskreis AC##

1-1.3 Zuordnung der Finanzpositionen für nicht zugeordnete Einnahmen und


Ausgaben

1-2 Hinterlegen Sie für den Finanzkreis FA## die Geschäftsjahresvariante K4.

1-3 Buchen Sie Ihre Kreditorenrechnung nach.

1-4 Aktivieren Sie die Finanzmittelrechnung

1-5 Lassen Sie sich die Obligo/Ist-Einzelposten im Infosystem der Finanzmittelrechnung


anzeigen.

(C) SAP AG AC215 21


5.22Konfiguration und Organisation Lösungen

Kapitel: Konfiguration und Organisation

1-1 Werkzeuge – Accelerated ASAP – Customizing – Projektbearbeitung – SAP Referenz


IMG:

-Unternehmensstruktur – Definition – Finanzwesen – Finanzkreis pflegen

- Unternehmensstruktur – Zuordnung - Finanzwesen – Buchungskreis Finanzkreis


zuordnen

-Treasury – Finanzmittelrechnung – Integration – Finanzposition für nicht


zugeordnete Einnahmen/Ausgaben hinterlegen

1-2 Werkzeuge – Accelerated ASAP – Customizing – Projektbearbeitung – SAP Referenz


IMG:

- Treasury – Finanzmittelrechnung- Grundeinstellungen – Geschäftsjahresvariante


– Finanzkreis Geschäftsjahresvariante zuordnen

1-3 Werkzeuge – Accelerated ASAP – Customizing – Projektbearbeitung – SAP Referenz


IMG:

- Treasury – Finanzmittelrechnung- Integration – R/3 interne Datenübernahme –


FI-Belege – Daten partiell übernehmen

=> System – Dienste – Reporting


=> Springen – Varianten – anlegen der Variante „Gruppe ##“

Feldname oder Datenart Werte


Finanzkreis FA##
von Heutiges Datum
bis Heutiges Datum
Zahlungsbestände ermitteln X
Verrechnungsposition 2411
=> Variante sichern
=> Programm mit Variante ausführen

1-4 Werkzeuge – Accelerated ASAP – Customizing – Projektbearbeitung – SAP Referenz


IMG:

(C) SAP AG AC215 22


- Treasury – Finanzmittelrechnung- Integration- Finanzmittelrechnung aktivieren

1-5 Rechnungswesen- Treasury - Finanzmittelrechnung - Infosystem -


Berichtsauswahl -Einzelposten - Obligo/Ist Einzelposten

(C) SAP AG AC215 23


6
Planung

Inhalt:
 Jahres- Periodenplanung
 Planungslayouts

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


6.2
Planung: Lernziele des Kapitels

Nach Abschluß dieses Kapitels sollten Sie in der Lage sein,

 Plandaten im System eingeben zu können.


 Planungslayouts zu verwenden.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


6.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Stammdaten

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation


Plan 1998

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


6.4
Jahres-Periodenplanung

Version 1

Finanzposition Währung Betrag Finanzkreiswährung

1111 Ausgabe 1 120.000


1122 Ausgabe 2 130.000
1134 Ausgabe 3 100.000
1135 Ausgabe 4 132.000

Januar 10.000
Februar 10.000
...

 SAP AG 1999

 Beplanbar sind nur Kontierungspositionen mit einem 30er Finanzvorgang.


 Aus der Jahresplanung können Sie in die Periodenpflege verzweigen.

(C) SAP AG AC215 4


6.5
Planungslayout

Finanzposition Währung Betrag Finanzkreiswährung

1111 Ausgabe 1 UNI 120.000


1122 Ausgabe 2 UNI 130.000
1134 Ausgabe 3 UNI 100.000
Ausgabe 4
Finanzposition Währung Betrag 132.000 Betrag Finanz-
1135
Transaktionswährung kreiswährung

1111 Ausgabe 1 USD 120.000 240.000


1122 Ausgabe 2 USD 130.000 260.000
1134 Ausgabe 3 USD 100.000 200.000
1135 Ausgabe 4 USD 132.000 264.000

 SAP AG 1999

 Die Planung kann in verschiedenen Layouts durchgeführt werden. Es stehen 3 Standardlayouts zur
Verfügung, die durch selbstdefinierte Layouts ergänzt werden können.
 Bei der Ausführung der Planung kann zwischen der Eingabeform „Frei“ oder „Formularbasiert“
gewählt werden. Im Modus „freie Eingabe“ werden nur die Finanzpositionen angezeigt, für die
bereits Plandaten auf der Datenbank existieren. Im Modus „formularbasierte Eingabe“ werden alle
Finanzpositionen angezeigt.

(C) SAP AG AC215 5


6.6
Planung: Zusammenfassung des Kapitels

 Die Finanzplanung kann in verschiedenen


Versionen durchgeführt werden.
 Beplanbar sind nur Kontierungspositionen
mit 30er Finanzvorgang.
 Aus der Jahresplanung kann man in die
Periodenplanung verzweigen.
 Es stehen 3 Standardlayouts für die
Planung zur Verfügung.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 6


6.7Planung Übungen

Kapitel: Planung

Am Ende dieser Übungen können Sie:


- Planwerte erfassen
- Planwerte in verschiedenen Planungslayouts betrachten

Mit Hilfe der Planung von Finanzströmen soll eine Soll/Ist


Analyse auf der Basis von Ausgaben und Einnahmen ermöglicht
werden.

1-1 Planen Sie für die Finanzpositionen 1126## und 1111 Jahreswerte für das
Geschäftsjahr 200J. Nutzen Sie die formularbasierte Sicht.

1-2 Lassen Sie sich die Planung im Planungslayout "2SAPTRCB" (Transaktionswährung)


anzeigen.

1-3 Rufen Sie im Infosystem der Finanzmittelrechnung unter dem Verzeichnis" Plan-
Perioden-Vergleich" den Bericht: "Plan-Ist-Obligo Bericht auf und lassen Sie sich Ihre
Planwerte anzeigen.

(C) SAP AG AC215 7


6.8Planung Lösungen

Kapitel: Planung
Thema: Beplanung von Finanzpositionen

1-1 Rechnungswesen – Treasury - Finanzmittelrechnung - Finanzplanung - ändern

Feldname oder Datenart Werte


Layout 1SAPTRCBAC
Version 1
Periode 1
Periode aktuelle Periode
Geschäftsjahr 200J
Finanzposition 1111
Finanzposition 1126##

1-2 Rechnungswesen – Treasury - Finanzmittelrechnung - Finanzplanung - ändern


=> springen - nächstes Layout

1-3 Rechnungswesen – Treasury - Finanzmittelrechnung -Infosystem - Plan-Perioden-


Vergleich - Plan-Ist-Obligo-Bericht

(C) SAP AG AC215 8


7
Umbuchungen

Inhalt:
 Umbuchung als Korrekturinstrument
 Erweiterte Umbuchung

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


7.2
Umbuchungen: Lernziele des Kapitels

Nach Abschluß dieses Kapitels sollten Sie in der Lage sein,

 Belegarten anlegen zu können


 die Funktion von Umbuchungen erklären zu können.
 Umbuchungen vornehmen zu können.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


7.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Stammdaten

Fortschreibung und Integration

Konfiguration und Organisation

Planung

Umbuchungen

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


7.4
Belegarten Umbuchung

FI-
FI-FM
Belegtyp 002
Mittelumbuchung

Belegart Mittelvormerkungen FI-FM

Belegart

Nummernkreis 02
ab 4.6 frei zuordenbar

 SAP AG 1999

 Umbuchungen werden über Belegarten gesteuert. Die Pflege erfolgt im Customizing des
Haushaltsmanagements:

 SAP Referenz IMG:


 Finanzwesen - Haushaltsmanagement -Buchung - Belegarten definieren

(C) SAP AG AC215 4


7.5
Umbuchung als Korrekturinstrument

Korrektur innerhalb der Finanzmittelrechnung


Finanzbuchhaltung
Eingangsrechnung falsch

Belegart 100 ... Finanzposition 1 ...

Finanzmittelrechnung Korrektur
Zahlungsumbuchung
Belegart 50 ... Finanzposition 2 ...
Berichtswesen nach der Zahlungsumbuchung

Finanzposition Anf.bestand Einnahmen Ausgaben Endbestand

1111 50
112600 50-
Summe 0

 SAP AG 1999

 Die Umbuchung können Sie als Korrekturmöglichkeit innerhalb der Finanzmittelrechnung


nutzen.

Die Eingabe erfolgt nach dem Sender- (falsche Finanzposition) Empfänger- (richtige
Finanzposition) Prinzip.

Der Vorgang wird im Berichtswesen unter der Größe Zahlungen ausgewiesen.

(C) SAP AG AC215 5


7.6
Erweiterte Umbuchungen

Belegart Verrechnungspositionen
Einnahme Ausgabe
Finanzposition Finanzposition

Verrrechnung zwischen Ausgaben und Einnahmen

+ - Betrag Finanzposition
.
.
.
.

 SAP AG 1999

 Für die Umbuchung zwischen Einnahmen und Ausgaben nutzen Sie die erweiterte Umbuchung.
Als Voraussetzung müssen im Customizing Verrrechnungspositionen für die Einnahme- und
Ausgabeseite je Belegart hinterlegen.
 Die Belegarten werden im Customizing des Haushaltsmanagement gepflegt.

(C) SAP AG AC215 6


7.7
Umbuchungen: Zusammenfassung des Kapitels

 Umbuchungen fungieren als Korrekturinstrument


unter Beachtung des Sender-Empfänger-Prinzips.
 Umbuchungen werden über Belegarten gesteuert.
 Für die Verrechnung von Ausgaben - Einnahmen
steht die erweiterte Umbuchung zur Verfügung.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 7


8
Informationssystem

Inhalt:
 Berichtsauswahl
 ALV-Berichte
 Stammdatenverzeichnisse
 Summensätze
 Einzelposten

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 1


8.2
Informationssystem: Lernziele des Kapitels

Nach diesem Kapitel sollten Sie in der Lage sein,

 verschiedene Sichten auf die Daten


der Finanzmittelrechnung zu erklären.
 in den einzelnen Berichten navigieren
zu können.
 Berichte anzupassen.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 2


8.3
Übersichtsdiagramm

Einfü
Einführung

Überblick

Funktionsweise der Finanzmittelrechnung

Konfiguration

Stammdaten

Bewegungsdaten

Planung

Informationssystem
 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 3


8.4
Berichtsauswahl

ABAP List Viewer-Berichte

Stammdatenverzeichnisse

Summensätze

Einzelpostenberichte

 SAP AG 1999

 Das Berichtswesen der Finanzmittelrechnung untergliedert sich in Stammdatenberichte,


Summensätze und Einzelpostenberichte.
 Diese Untergliederung findet sich im Berichtsbaum wieder.

(C) SAP AG AC215 4


8.5
Berichtsauswahl

ABAP List Viewer-Berichte

Stammdatenverzeichnisse

Summensä
Summensätze

Einzelpostenberichte

 SAP AG 1999

 Das Berichtswesen der Finanzmittelrechnung untergliedert sich in Stammdatenberichte,


Summensätze und Einzelpostenberichte.
 Diese Untergliederung findet sich im Berichtsbaum wieder.

(C) SAP AG AC215 5


8.6
ABAP List Viewer: Plan-Ist-Obligo Bericht

Anzeigefelder Vorrat an Feldern


Spalteninhalt Pos Länge Summe Spalteninhalt Länge
Bezeichnung 1 20 Position 8
Plan in Fkrs Whrg 2 20 Finanzposition 10
Istdaten 3 20 Obligo in Fkr Whrg 20
Abweichung 4 20

Kennzahl Plan Fkrs Währung Istdaten Abweichung

Anfangsbestand 150.000,-

Einnahmen 150.000,- 200.000,- 50.000,-


Ausgaben 70.000,- 100.000,- 30.000,-

Endbestand 250.000,-

 SAP AG 1999

 Der Bericht Plan Obligo/Ist basiert auf dem Tool ALV (ABAP List Viewer). Die ausgelieferte
Variante kann über die Feldauswahl benutzerspezifisch verändert und abgespeichert werden.
 Neben diesem ALV- Bericht stehen die folgenden Berichte zur Verfügung:
 Ist-Obligo Bericht mit Hierarchie
 Ist-Obligo Bericht
 Ist-Obligo je Buchungskreis
 Bericht 12 Perioden Vorschau Ist & Plan

(C) SAP AG AC215 6


8.7
Berichtsauswahl

ABAP List Viewer-


Viewer-Berichte

Stammdatenverzeichnisse

Summensä
Summensätze

Einzelpostenberichte

 SAP AG 1999

 Das Berichtswesen der Finanzmittelrechnung untergliedert sich in Stammdatenberichte,


Summensätze und Einzelpostenberichte.
 Diese Untergliederung findet sich im Berichtsbaum wieder.

(C) SAP AG AC215 7


8.8
Stammdatenverzeichnisse

Stammdatenverzeichnis
Zordnung:
Finanzpositionen Sachkonten zu
Finanzpositionen
Hierarchie Stammdaten
Sachkonten:
Buchungskreis 1000
Finanzkreis 1000 Finanzkreis 1000 Finanzkreis 1000
Stichtag: 31.12. 2000 Stichtag: 31.12. 2000 Stichtag: 31.12. 2000

Ausgabenposition Finanz- Finanz- . . . Buchungs- Sach- Finanz-


11 kreis position kreis konto position
111 1000 1 1000 1000 111
112 1000 11 1000 1001 112
113 1000 112 1000 1002 113
1000 113 ... ... ...
Stammsatz- ... ...
info
12

 SAP AG 1999

 Sie können diese Reports zur Überprüfung Ihrer hinterlegten Stammdatenwerte nutzen.
Zum Beispiel: Sind in allen Sachkonten Finanzpositionen hinterlegt?

(C) SAP AG AC215 8


8.9
Summensätze

ABAP List Viewer-


Viewer-Berichte

Stammdatenverzeichnisse

Summensätze

Plan/Ist-Vergleich

Obligo/Ist/Bestand

Einzelpostenbericht

 SAP AG 1999

 Summensätze sind vorgefertigte Rechercheberichte, in denen liquiditätswirksamen Geschäftsvorfälle


aus den Applikationen MM und FI unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet werden können.

(C) SAP AG AC215 9


8.10
Bericht : Obligo/Ist - Finanzplan

Navigation
Buchungskreis
Periode
Werttyp
T.Wä
T.Währung

Finanzposition Finanzplan Obligo/Ist ...


Darstellung in

2111 Umsatzerlöse 1000 1200

1111 Ausgabe Material 800- 800-

112600 Ausgabe Schulung 100- 150-


Summe 100 250

 SAP AG 1999

 Beim Aufruf des Plan/Ist-Vergleichs erhält man zunächst eine Aufrißliste, in der der Finanzplan
dem Obligo/Ist gegenübergestellt wird. Je nach Navigation kann diese Information nach
Buchungskreis, Periode, Werttyp, Währung oder Finanzpositionen ausgewertet werden.
 Der Bericht ermöglicht einen Vergleich der Finanzplanung mit den tatsächlichen Zahlungen
bzw. Zahlungsverpflichtungen.

(C) SAP AG AC215 10


8.11
Bericht : Obligo/Ist/Bestand

Navigation
Buchungskreis
Periode
Werttyp
T.Wä
T.Währung

Kennzahl Anfangsbestand Einnahmen Ausgaben Endbestand

Quartal 1 0 100 100

Quartal 2 100 100


Quartal 3 100 100
Quartal 4 100 100

 SAP AG 1999

 Im Gegensatz zum Bericht „Plan/Ist-Vergleich“ erhält man beim Aufruf des Berichts
„Obligo/Ist/Bestand“ zunächst eine Detailliste. In dieser Liste wird eine Merkmalsausprägung
detailliert dargestellt. Die Recherche wird auf einen Finanzkreis für genau einem Geschäftsjahr
reduziert.
 Die Detailliste des Obligo/Ist/Bestand-Berichts weist alle Bestände, Einnahmen und Ausgaben
eines Finanzkreises in genau einem Geschäftsjahr aus.

(C) SAP AG AC215 11


8.12
Bericht : Obligo/Ist/Bestand - Aufrißliste

Navigation
Buchungskreis
Periode
Werttyp
T.Wä
T.Währung Quartal 1
Finanzposition
Anf.Bestand Einnahmen Ausgaben Endbestand
Darstellung in
2111 Umsatzerlöse 1000 1200 2200
1111 Ausgabe Material 800- 800-
112600 Ausgabe Schulung 100- 100-
Summe 1000 1200 900- 1300

 SAP AG 1999

 Die Aufrißliste ermöglicht eine Darstellung verschiedener Merkmale (Buchungskreis, Finanzposition


etc.) nach Anfangsbestand, Einnahmen, Ausgaben und Endbestand. Im Unterschied zur Detailliste
besteht hier jedoch die Möglichkeit, mehrere Merkmalsausprägungen gleichzeitig zu betrachten.

(C) SAP AG AC215 12


8.13
Einzelpostenbericht

ABAP List Viewer-


Viewer-Berichte

Stammdatenverzeichnisse

Summensä
Summensätze

Einzelpostenbericht

Obligo/Ist- Finanzposition

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 13


8.14
Einzelpostenbericht

Obligo/Ist-Einzelposten: nach Finanzpositionen

Datum Belegnr. Pos.nr. Bukrs Sach- Kreditor/ Betrag


konto Debitor

Finanzkreis FA00 2500,-

112600 Aufwand Schulung 1500,-

Rechnung 1500,-
01.01.xx 1900009 2 AC00 160000 91200 1500,-

Bestellung 1000,-
02.03.xx 4500008 4 AC00 440500 91200 1000,-

 SAP AG 1999

 Der Obligo/Ist- Einzelpostenbericht nach Finanzpositionen bietet die Möglichkeit,


Einzelposten nach verschiedenen Kriterien, z.B. nach Buchungskreis oder Werttyp, aufzulisten.

(C) SAP AG AC215 14


8.15
Informationssystem:
Zusammenfassung des Kapitels

 Das Berichtswesen der Finanzmittelrechnung


gliedert sich in spezielle ABAP-List-Viewer
Berichte, Stammmdatenverzeichnisse,
Summensätze und Einzelpostenberichte.

 SAP AG 1999

(C) SAP AG AC215 15


8.16Infosystem Übungen

Kapitel: Infosystem
Thema: ABAP -List-Viewer

Am Ende dieser Übungen können Sie:


 verschiedene Sichten auf die Daten der Finanzmittelrechnung
erklären
 in den einzelnen Berichten navigieren
 Berichte anpassen

Die von SAP ausgelieferten Berichte und Anzeigenvarianten


sollen benutzerspezifsich bearbeitet werden.

1-1 Rufen Sie den Bericht "Plan/Ist/Obligo Bericht" auf und rufen Sie den Feldaufbau der
aktuellen Anzeigevariante auf.

1-2 Blenden Sie das Feld "Obligo/Ist in FkrsWährung" ein und sichern Sie die Variante
benutzerspezifisch.

1-3 Rufen Sie den Bericht erneut auf und lassen Sie sich Ihre Variante anzeigen.

(C) SAP AG AC215 16


8.17Infosystem Lösungen

Kapitel: Infosystem

1-1 Rechnungswesen- Treasury - Finanzmittelrechnung - Infosystem -


Berichtsauswahl -Einzelposten - Obligo/Ist Einzelposten
=> Einstellungen => Anzeigevariante aktuelle

1-2 Feld ""Obligo/Ist in FkrsWährung " auswählen => zur Ansicht bringen und
Variante sichern.

1-3 Rechnungswesen- Treasury - Finanzmittelrechnung - Infosystem -


Berichtsauswahl -Einzelposten - Obligo/Ist Einzelposten
=> Einstellungen => Anzeigevariante => auswählen

(C) SAP AG AC215 17