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Chemietutorium 01

Leonie Heimers (7. Semester BMT)


Kontakt: leonie.heimers@stud.hshl.de
Plan für heute
• Habt Ihr Fragen?
• Good to know - Versuchsprotokoll
• Besprechung der Praktikumsversuche
• Dünnschichtchromatographie
• Spektralphotometrie – Konzentrationsbestimmung von Thymolblau
• Chemie Basics

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Good to know - Versuchsprotokoll
• Textart: Arial/Times New Roman 12
• Zeilenabstand 1,5 cm, Blocksatz
• Nummerierung von Seiten und Zitaten
• Beschriftung und Nummerierung von Abbildungen (unten), Diagrammen (unten),
Tabellen (oben) und Gleichungen (daneben)
• zwischen Zahl und Einheit MUSS ein Lehrzeichen, ABER keine Trennung durch Absatz
• Empfehlung: Quellenverzeichnis am Ende

• Abgabetermin zweiter Mittwoch nach Praktikum bei Frau Hascher (H3.3-E02-040)


• eventuelle Korrektur innerhalb einer Woche

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Versuchsprotokoll-Deckblatt (Beispiel)

✓ Hochschul-Logo
✓ Versuchstag
✓ Studiengang
✓ Semester
✓ Gruppenname + Mitglieder (alphabetisch)
✓ Praktikumstag, Abgabetermin, Korrekturabgabe
(Datum)

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Versuchsprotokoll - Aufbau
1. Ziel des Versuchs
2. Theoretischer Hintergrund
3. Material und Methode (Versuchsdurchführung)
• Verweis auf das Skript + eventuelle Änderungen
• Berechnungen (Beispielrechnung)
4. Ergebnisse und Diskussion
• Erläuterung und Erklärung Versuchsergebnisse
• Vergleich mit Literatur
5. Aufgaben / Fragen zum Versuch

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Office 365

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Dünnschichtchromatographie
• Verfahren zur Auftrennung von Stoffen (Blattfarbstoffe) in Einzelkomponenten
• Auftrennung und Verteilung durch Wechselwirkungen der Substanzen mit
stationärer und mobiler Phase
• Stationäre Phase: unbewegliche Phase
➢ Trägermaterial mit stationärer Phase beschichtet
➢ Kieselgel
• Mobile Phase: bewegliche Phase
➢ Lauf-, Lösungs- oder Transportmittel
➢ Gemisch aus unpolaren organischen LM mit mäßig polaren LM

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Einschub - Polaritäten
• Gleiches löst sich in Gleichem Beispiel Salatsauce

➢ Wasser polar und Öl/Fette unpolar

• Polarität abhängig von Elektronegativitätsdifferenz zwischen


Atomen
• Polaritätsverteilung entscheidend für physikalische Eigenschaften
Löslichkeit

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Dünnschichtchromatographie

• Kieselgel polarer als Lösungsmittel


➢ Wo befindet sich nachher was?

Berechnung des Retentionsfaktors:

„Je besser sich ein Stoff in der mobilen


Phase löst, desto schneller wandert er.“

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Spektralphotometrie
• Farbigkeit von Stoffen: Absorption elektromagnetischer Strahlung mit bestimmter
Wellenlänge (λ)
➢ nicht absorbierte (transmittierte/reflektierte) Wellenlängen addieren sich zur
sichtbaren Farbe = additive Farbmischung
• sichtbares Spektrum λ = 400 nm bis λ = 750 nm
• Konzentrationsbestimmung mithilfe elektromagnetischer Strahlung
• Messung Lichtintensität vor und nach Durchstrahlung der Substanz
➢ Spektralphotometer
➢ Lambert-Beersches Gesetz

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Spektralphotometrie
• Lichtquelle strahlt kontinuierlich Licht auf Prisma
• Wellenlänge in Abhängigkeit von Absorptionsmaxima gewählt (Wellenlängenscan)
• Probe absorbiert in Abhängigkeit von Konzentration und Extinktionskoeffizienten
die Strahlung
• Messung der transmittierten Strahlung durch Detektor

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Lambert-Beersches Gesetz
• Schwächung der Strahlung (bzw. Absorption) in Abhängigkeit von Weglänge und
Konzentration
𝐼
• 𝐸λ = lg( 0) = ελ ∗ 𝑐 ∗ 𝑑
𝐼1
• Eλ: Extinktion -> Maß für Schwächung des Lichts einer bestimmten Wellenlänge
𝑚𝑜𝑙
• ελ: Extinktionskoeffizient -> stoffspezifisch für bestimmte Wellenlänge [ ]
𝐿∗𝑐𝑚
𝑚𝑜𝑙
• c: Stoffmengenkonzentration [ ]
𝐿
• d: Schichtdicke der Küvette (meist 1 cm)

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Spektralphotometrie - Durchführung
1. Spektralphotometer auf bestimmte Wellenlänge einstellen
➢ Absorptionsmaximum
2. Messung der Extinktion
3. Konzentrationsbestimmung mittels Lambert-Beerschem-Gesetz
4. Wenn ελ nicht bekannt: Verdünnungsreihe mit bekannten Konzentrationen

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Chemie Basics – Übungsaufgabe I [1]

• Welcher der folgenden Veränderungen sind chemischer, welche physikalischer


Natur?

A) Kochen von Suppe


B) Karamellisieren von Zucker
C) Spalten von Holz
D) Verbrennen von Holz

[1] Kickelbick G. (2008): Chemie für Ingenieure, Pearson-Verlag

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Chemie Basics – Übungsaufgabe II [1]

Es folgt die Beschreibung der Eigenschaften des Elements Magnesium. Welche


dieser Eigenschaften sind chemische, welche physikalische Eigenschaften?
Magnesium ist ein silbrig glänzendes Metall mit einer Dichte von 1738 kg * m-3,
einem Schmelzpunkt von 923 K und einem Siedepunkt von 1380 K. Es überzieht
sich an der Luft mit einer schützenden Oxidschicht und in Wasser mit einer
schwerlöslichen Magnesiumhydroxidschicht. Frisch hergestelltes Magnesiumpulver
erwärmt sich an der Luft bis zur Selbstentzündung. Es verbrennt mit einer
grellweißen Flamme zu Magnesiumoxid.

[1] Kickelbick G. (2008): Chemie für Ingenieure, Pearson-Verlag

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Chemie Basics – Übungsaufgabe III
Einheiten umrechnen:
• 13 mL in L =
• 5 µL in mL =
• 0,25 kg in g =
• 300 mmol in mol =
• 550 µL in L =

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Themenvorschläge für nächste Woche
• Aufbau Periodensystem
• Atommodelle (Bohr, Schalen, Orbital)
➢ Aufgaben

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Danke für‘s Zuhören!

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