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e n Z u k u n f t
W i r b i l d

ECKERT AKTUELL
ECKERT Ausgabe 01|2009

Ausgabe 3 | Oktober 2008


+++ Eckert Schulen überzeugen Chinas Bildungselite
+++ Umschüler verabschiedet
+++ Restrukturierung
+++ Prüfungsergebnisse: Sehr gute Bilanz

Berufsförderungswerk

Gesundheitsförderung bei Adipositas


Reha-Tagung am 19. und 20. Mai
Unter dem Titel „Kriegt jeder sein Fett weg? – Chancen und Grenzen der Gesundheits-
förderung im Rahmen der beruflichen Reha am Beispiel der Adipositas“ veranstaltet das
Berufsförderungswerk Eckert am 19. und 20. Mai 2009 eine Reha-Fachtagung. (Seite 2)

Reiseverkehrskaufmann/-frau
Ein Umschulungsberuf im Aufwind
Nach den Umsatzeinbrüchen bei Urlaubs- und Geschäftsreisen in Folge der Terroranschläge
des Jahres 2001 hat sich die Reisebranche gut erholt. Die touristische Nachfrage erreichte
im vergangenen Jahr neue Rekordmarken. (Seite 3)
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Reha-Tagung am 19. und 20. Mai 2009

Gesundheitsförderung bei Adipositas


Unter dem Titel „Kriegt jeder sein Fett weg? werbsunfähigkeit, wodurch der Erfolg berufli- im Kontext von Assessment- und Arbeitser-
– Chancen und Grenzen der Gesundheits- cher Reha-Maßnahmen in seiner Nachhaltig- probungsmaßnahmen. Die Annäherung an ein
förderung im Rahmen der beruflichen Reha keit in Frage gestellt wird. ebenso komplexes wie brisantes Thema erfolgt
am Beispiel der Adipositas“ veranstaltet das Gründe genug, den ersten Tag der Reha- somit aus unterschiedlichsten Blickwinkeln,
Berufsförderungswerk Eckert am 19. und 20. Fachtagung 2009 im BFW Eckert dieser The- wobei die Grundlage stets eine ganzheitliche
Mai 2009 eine Reha-Fachtagung. matik zu widmen. Das Tagungsprogramm Sichtweise bleibt, bei der jeder behinderte
Jeder zweite Deutsche ist übergewichtig, jeder beleuchtet die Probleme, mit denen die Teil- Mensch in seiner spezifischen Individualität in
fünfte sogar fettsüchtig. Tendenz steigend! habe am Arbeitsleben für adipöse Rehabi- Mittelpunkt steht.
Eine in vielerlei Hinsicht problematische Ent- litanden einhergeht, vor allem praxisorientiert. Der zweite Teil der Fachtagung am 20. Mai
wicklung, die in den Berufsförderungswerken Spezialisten des Hauses Eckert, aber auch ex- bietet den Tagungsteilnehmern die interes-
längst angekommen ist. terne Experten werden über Ursachen, Verbrei- sante Gelegenheit, das Berufsförderungswerk
Für Reha-Fachkräfte sind damit enorme Her- tung sowie gesundheitliche und psychosoziale Eckert mit seiner umfassenden Palette an
ausforderungen verbunden. Übergewicht, ins- Folgen von Adipositas informieren. Ein weite- Weiterbildungs-, Umschulungs- und Qualifi-
besondere in der pathologischen Ausprägung rer Schwerpunkt wird auf Möglichkeiten einer zierungsmaßnahmen kennenzulernen. „BFW
der Adipositas, bedingt nicht nur erhebliche adipositasspezifischen Gesundheitsförderung – live“ heißt hier das Motto: Eine Vielzahl von
Einschränkungen der allgemeinen und beru- gelegt. Neben der Prävention von Übergewicht Umschulungsberufen, aber auch Weiterbil-
flichen Belastbarkeit, sondern löst im sozialen spannt sich der Themenbogen von Beiträgen dungsangebote wie die verschiedenen Fach-
Kontakt oft auch stigmatisierende Wertungen der Ernährungsmedizin und Sportphysiologie, richtungen der Eckert-Technikerschule werden
aus. Die Erfahrung zeigt, dass krankhaftes über die Ansätze der Psychotherapie bis hin aus Rehabilitandensicht, d.h. von den Rehabili-
Übergewicht ein gravierendes Vermittlungs- zu körperorientierten Verfahren zur Stärkung tanden selbst vorgestellt und präsentiert. Den
hemmnis darstellt. Unabhängig von ihrer von Selbstwahrnehmung und Selbstsicherheit. Tagungsgästen eröffnet sich so die einmalige
fachlichen Kompetenz sind adipöse Rehabi- Ebenso werden operative Behandlungstechni- Möglichkeit, direkt am Ausbildungsgeschehen
litanden nur mit besonderer Anstrengung in ken zur Diskussion gestellt. teilzunehmen und berufskundliches Hinter-
das Arbeitsleben zu integrieren. Hinzu kommt Speziell thematisiert werden die Zusammen- grundwissen aus erster Hand zu erhalten.
das massiv erhöhte Risiko für Begleit- und hänge zwischen krankhaftem Übergewicht
Folgeerkrankungen. Es droht längerfristig eine und psychischen Störungen sowie Fragen
Minderung der Erwerbsfähigkeit bis hin zur Er- der Berufswahl bei adipösen Rehabilitanden

Zum fünften Mal hospitierten Dozenten an den Eckert Schulen (Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung)

Eckert Schulen überzeugen Chinas Bildungselite


Neugierig verfolgen Zhu Deng Yi und seine 15 Qualitätsbestand heben und westlichen Stan- entsteht der Wunsch, diese Einrichtung ken-
Kollegen aus der Provinz Si Chuan den Diavor- dards annähern soll“, so Ebkemeier. Da gehört nenzulernen. „Eine sehr interessante Einrich-
trag, mit dem Bürgermeister Siegfried Böhring- der Besuch im Regenstaufer Rathaus einfach tung, die wir in das Programm der nächsten
er, der Vorzüge des Markts schildert. Seit zwei dazu. Fasziniert sind sie von Böhringers Er- beiden Besuchergruppen aufnehmen sollten“,
Wochen lernen die chinesischen Dozenten in zählung über die LBV-Vogelstation. Spontan sagt Ebkemeier.
den Eckert-Schulen alles über Bildungssystem,
Ausbildung in technischen Berufen und auf
dem Bau, besuchen Betriebe und lernen Land
und Leute kennen. Sie gehören zur fünften
Gruppe ausgewählter Lehrer, die mit Jürgen
Ebkemeier in den Eckert Schulen deutsche
Standards lernen und später in das eigene
Lehrsystem integrieren sollen. „Das Ganze ge-
hört zu einem staatlichen Fortbildungskonzept
Chinesische Delegation zu Gast beim Bürgermeister der Marktgemeinde Regenstauf
der Volksrepublik, das dort langfristig den

info@eckert-schulen.de
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Reiseverkehrskaufmann/-frau

Ein Umschulungsberuf im Aufwind


Nach den Umsatzeinbrüchen bei Urlaubs- und men die Kunden nach Recherchen im Web alle Neuerungen bei den Reservierungssyste-
Geschäftsreisen in Folge der Terroranschläge vorinformiert in die Reisebüros und setzen men, den touristischen Zielgebieten, auf
des Jahres 2001 hat sich die Reisebranche gut bei der Buchung auf deren Fachwissen und dem Flugsektor oder im Kundenmanagement
erholt. Die touristische Nachfrage erreichte im Beratungskompetenz. werden zeitnah in unseren Ausbildungsplänen
vergangenen Jahr neue Rekordmarken. Fach- umgesetzt. Auf Wunsch der Teilnehmer wird
kräfte sind wieder gesucht, in der Branche Die Umschulung der Reiseverkehrskaufleute auch eine Informationsreise zu einem Zielge-
spricht man bereits von einem Mangel an am BFW Eckert wird fortlaufend an die raschen biet im Mittelmeerraum angeboten.
Reiseverkehrskaufleuten mit abgeschlossener Veränderungen in der Reisebranche angepasst:
Berufsausbildung. Die Gründe hierfür sind
vielfältig – zum einen reicht die Zahl der
Auszubildenden seit Jahren nicht aus, um den
Arbeitskräftebedarf dauerhaft zu decken, zum
anderen haben die Reisebüros ihre Kunden-
orientierung stark verbessert und konnten sich
entgegen ursprünglicher Befürchtungen sehr
gut gegen die Mitbewerber aus dem Internet
behaupten.
Diese Entwicklung belegt auch eine wis-
senschaftliche Studie, die Ende 2008 publi-
ziert wurde: Online suchen, offline buchen
– so lässt sich der Trend im Buchungsver-
halten zusammenfassen. Immer öfter kom- Auf Exkursion: Brigitta Ammer-Klein mit ihrer Klasse in Ägypten

Reiseverkehrskaufmann Markus Goss im Interview mit Brigitta Ammer-Klein


Herr Goss, Sie haben Anfang 2002 Ihre Um- auch Firmen gehören zu unserem Kunden- Würden Sie nochmals diesen Weg wählen?
schulung zum Reiseverkehrskaufmann been- stamm; für sie plane ich Messereisen, Incentives
det. Wie ging es danach für Sie beruflich und Gruppenveranstaltungen. Oft führe ich Auf jeden Fall! Mein Kostenträger war an-
weiter? auch Gespräche mit Vertretern von Airlines fänglich von meinem Berufswunsch nicht
und touristischen Anbietern aus dem Ausland. recht überzeugt, aber ich bin sehr froh, dass
Nach der Umschulung bin ich erst einmal für 8 Zwischendurch bin ich dann auch noch auf ich die Umschulung verwirklichen konnte.
Wochen nach Asien gereist, um meine Zielge- Messen, Schulungen und Informationsreisen Die Ausbildung am BFW Eckert gab mir ein
bietskenntnisse zu verbessern. Seit April 2002 unterwegs. Alle internen Abläufe in unserem breites Basiswissen mit auf den Weg, auf das
arbeite ich bei Explorer Fernreisen in Nürnberg. Büro werden übrigens papierlos organisiert, ich aufbauen konnte. Meine Tätigkeit ist so
Ich hatte in diesem Veranstalterreisebüro be- mein Arbeitsplatz ist mit modernster Kommu- abwechslungsreich und spannend, dass ich mir
reits mein Praktikum absolviert und bekam ein nikationstechnik ausgestattet. gar nichts anderes vorstellen kann.
Angebot zur Festanstellung. Das Unternehmen
ist darauf spezialisiert, individuelle Reisen für Aus welchen Gründen haben Sie sich damals Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Kunden und zubuchende Reisebüros auszuar- für einen touristischen Beruf entschieden?
beiten. Demnächst wartet eine neue Herausforderung
Ich hatte immer schon großes Interesse an auf mich. Ich werde zu einem Veranstalter
Können Sie einen typischen Arbeitstag be- anderen Ländern, Kulturen und Sprachen und wechseln, der hochwertige Reisen im eu-
schreiben? wollte einen Beruf, bei dem ich sozusagen mit ropäischen Raum im Portfolio hat. Dort werde
Herzblut für Kunden tätig sein kann. Wichtig ich für Produktplanung und –entwicklung
Das ist gar nicht so einfach, weil kein Tag dem war mir auch die Möglichkeit, weitgehend zuständig sein.
anderen gleicht. Im Wesentlichen erarbeite ich selbständig und eigenverantwortlich arbeiten
Reisevorschläge für Individualreisende. Aber und entscheiden zu können. Viel Erfolg für Ihre neue Aufgabe!

www.eckert-schulen.de
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128 Umschüler verabschiedet 204 Techniker verabschiedet

Wissen als Lebensaufgabe Fachkräftemangel


Am Freitag, den 16. Januar, wurden 114 Ab-
solventen der Eckert Schulen verabschiedet.
einer Dynamik unterliegen und dass somit
lebenslanges Lernen Grundvoraussetzung für
trotz Krise
Es handelte sich um Umschüler, die nach ein Bestehen in der heutigen Arbeitswelt ist. Am Freitag, den 13. Februar, wurden 204
einer zweijährigen Ausbildung nun über eine „Ausbildung ist eine wichtige Investition in die staatlich geprüfte Techniker in der Bibliothek
zusätzliche Berufsausbildung und damit über Zukunft“, so Steger. der Eckert Schulen verabschiedet.
eine bessere berufliche Perspektive verfügen. Schulleiter Willi Ebneth machte in seine Lauda-
Das Spektrum der ausgebildeten Berufe er- tio deutlich, dass Fachkräfte nach wie vor be-
streckt sich auf Qualitätsfachkräfte, Bauze- gehrt sind. „Wie aus einer aktuellen Befragung
ichner, technische Zeichner, Bürokaufleute, deutscher Unternehmen hervorgeht, würden
Fachlageristen, Fachkräfte für Lagerlogistik, 45 Prozent der befragten Unternehmen Tech-
Gesundheitskaufleute, Industriekaufleute, IT- niker bzw. Meister einstellen, wenn diese mit
Fachinformatiker, Kommunikationskaufleute, entsprechender Qualifikation am Arbeitsmarkt
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstlei- verfügbar wären.” Weiter betonte er auch die
stungen, Lagerverwalter, Steuerfachleute, Elek- Bedeutung von Zusatzqualifikationen für den
troniker, Mediengestalter und Hotelkaufleute. Marktwert der Absolventen. „Viele unserer
Die Verabschiedung nahm Vorstandsmitglied Absolventen haben vom Angebot der Eckert
Gottfried Steger vor. „Fachkräfte sind auch in Schulen Gebrauch gemacht und Zusatzkurse
Zeiten der Rezession begehrt“ betonte er in belegt, wie zum Beispiel prozessorientiere BWL
seiner Laudatio. Jedoch sei deutlich zu erken- mit SAP R/3, REFA-Grundschein, Qualitäts-
nen, dass die Anforderungen an Fachkräfte Ehrung der Jahrgangsbesten beauftragter DGQ, Fachhochschulreife, Aus-
bildung der Ausbilder, CAD-, CNC-Fachkraft
Prüfungsergebnisse Wintersemester 2008/2009 oder Fachkraft Solarthermie.“ Von den 225 zur
Prüfung angetretenen Teilnehmern haben 204

Sehr gute Bilanz! bestanden, das entspricht einer Erfolgsquote


von 91 Prozent.

Fachrichtung Teilnehmer
gesamt
davon
bestanden
Teilnehmer
Reha
davon
bestanden
Restrukturierung
Mit dem Ziel, die Verwaltungsabläufe zu ver-
Fachkraft für Lagerlogistik 3 3 3 3 einfachen und Synergien noch effektiver zu
Fachlageristen 2 2 2 2 nutzen, fusionierten zum 01. Januar 2009 die
Qualitätsfachleute 20 20 19 19 Private Technische Lehrinstitut gGmbH (PTL)
techn. Zeichner Maschinenbau 10 10 9 9 und die Private Lehrinstitut Eckert gGmbH
Bauzeichner 4 4 3 3 (PLE) zur Dr. Eckert Akademie gGmbH, Beru-
Geräte- und Systemelektroniker 5 5 5 5 fliche Schulen für Technik, EDV, Medizin, Ho-
Mediengestalter / Digital und Print 6 6 4 4 tel. Die Geschäftsführung wurde Willy Ebneth
Bürokaufleute 12 12 10 10 übertragen.
Fachinformatiker für Systemintegration 8 8 3 3
Gesundheitskaufleute 9 9 8 8 Impressum
Industriekaufleute 15 15 12 12
Herausgeber:
Kaufleute für Bürokommunikation 5 5 5 5 Dr. Robert Eckert Schulen AG
Kaufleute f. Spedition u. Logistikdienstl. 6 6 5 5 Dr.-Robert-Eckert-Straße 3
Reiseverkehrskaufleute 4 3 3 3 93128 Regenstauf
Verantwortlich für den Inhalt:
Steuerfachangestellte 5 5 4 4
Dr. Stephan Bauer
Hotelkaufleute 11 10 10 10 Layout:
Bautechniker 3 3 2 2 Maximilian Scherer
Elektrotechniker 18 15 2 1 Auflage:
600 Exemplare
Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker 10 10 3 3 Anregungen / Kritik:
Maschinenbautechniker 36 33 9 9 info@eckert-schulen.de

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