Sie sind auf Seite 1von 3

Wort-Ton Verhältnis in der Motette ‘’ Die mit Tränen säen’’ von Heinrich

Schütz

Nennen Sie einige Eckdaten aus der Biografie von Heinrich Schütz

geboren: 18.10.1585 (gregorianischer Kalender)


8.10.1585 (julianischer Kalender)
gestorben: 16.11.1672 (gregorianischer Kalender)
6.11.1672 (julianischer Kalender)

Wichtige Stationen seines musikalischen Wirkens:


● 1609-1612- absolvierte Schütz eines Stipendium des Landgrafen ein dreijähriges
Studium in Venedig beim Giovannin Gabrieli.
● 1613-1615- Er wurde von Landgraf Moritz zum zweiten Organisten berufen.
● Um den Anschluss an die neuesten Errungenschaften der Musik nicht zu verlieren,
besuchte Schütz 1628 zum 2 Mal Venedig bzw. dessen Umgebung, wo er über ein
Jahr lang blieb.
● 1633-1635, 1642-1644- Er war in Kopenhagen als dänischer Oberkapellmeister. Er
arbeitet auch als musikalischer Ratgeber der Fürstenhöfe in in Hannover,
Wolfenbüttel, Gera, Weimar und Zeitz
● Schütz lebte von 1629 bis 1657 in Dresden. Die Dresdner Kapelle hatte jedoch
schon in diesen Jahren so große Schwierigkeiten bei der Versorgung und Bezahlung
ihrer Mitglieder, dass Schütz sich immer wieder nach Beschäftigungen außerhalb
Dresdens umsah.
● In seinem Haus in Weißenfels stammen seine drei Passionen nach Lukas (um 1664),
Matthäus (1665), Johannes (1666) sowie seine Weihnachtshistorie (1664)

Welches wichtige historische Ereignis prägte das Leben von Schütz:

Die aus dem Zusammentreffen von Dreißigjährigem Krieg, Schauen und sozialen
Umwälzungen resultierende trugen dazu bei, dass Schütz, der zunächst ist eine glanzvolle
Hofhaltung eintrat und bis zum frühen Tod seiner Frau ein glückliches Familienleben führte,
später sein Leben als - nahezu qualvolle Existenz - beschrieb.

In welchem Zusammenhang und wann wurde die Motette ,, Die mit Tränen säen’’
veröffentlicht.

- Geistliche chormusik - ist eine Sammlung von Motetten auf deutsche Texte für Chor
von Heinrich Schütz. Sie wurde 1648 in Dresden als ein Opus 11 gedruckt und
enthält 29 Sätze für 5 bis 7 Stimmen, denen die Nummern 369 bis 397 im
Schütz-Werke-Verzeichnis (SWV) zugeordnet wurden.
- Die Sammlung ist auch als Geistliche Chor- Musik 1648 bekannt. Sie enthält sowohl
frühere als auch neue Kompositionen sowie eine deutsche Bearbeitung einer Motette
von Andrea Gabrieli.
Welchen Eindruck vermittelt das Stück für Sie persönlich?

a) am Beginn:

b) am Ende:

Wie sind die Textstellen im Zusammenhang mit „Tränen“ und „weinen“ vertont?

(Melodik, Rhythmik, Harmonik?)

Wie sind die Textstellen im Zusammenhang mit „Freude“ vertont?

(Melodik, Rhythmik, Harmonik?) Wie sind die einzelnen Stimmen

am Beginn des Stückes gestaltet.

Wie sind die einzelnen Stimmen ab Takt 63 gestaltet. (Verwenden

Sie auch musikalische Fachbegriffe wie polyphonie, Imitation,

etc…)

Analysieren Sie die Takte 16-19 harmonisch: Welche Akkorde kommen vor, gibt es
Dissonanzen? Warum?

Vergleichen Sie diese Takte mit den letzten Takten des Stückes. Was ist anders?
Entspricht die Wirkung der Musik auf Sie den musikalisch dargestellten Emotionen?