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Karklina Trio

Franz-Markus Siegert, Violine


Lana Berakovic, Violoncello
Maija Karklina, Klavier

Das Karklina Trio wurde im Oktober 2010 gegründet und absolvierte mit Auszeichnung ein
Masterstudium in Kammermusik bei Chia Chou an der Kunstuniversität Graz. Im Februar
2012 erreichte das Karklina Trio beim international renommierten Wettbewerb Franz
Schubert und die Musik der Moderne das Finale und wurde daraufhin eingeladen, Paul Juons
Tripelkonzert op. 45 mit dem Orchester der Kunstuniversität Graz zu spielen. Noch während
seines Studiums ist das Trio in der Konzertreihe MeisterinterpretInnen von morgen im
Brucknerhaus in Linz aufgetreten. Soeben hat sich die Leitung des neuen und innovativen
Konzertformates vocedivino entschieden, das Karklina Trio in sein Artist-Team aufzunehmen.
Das junge Ensemble steht damit in einer Reihe mit dem Hugo Wolf Quartett und dem
deutschen Starcellisten Maximilian Hornung. 2015 hat das Karklina Trio sein Debütkonzert
im Grazer Stefaniensaal im Rahmen der großen Kammermusikreihe des Musikvereins für
Steiermark gegeben, das mit großem Erfolg und hervorragenden Kritiken gefeiert wurde und
seine Fortsetzung in der letzten Saison fand. Das Karklina Trio ist dreifacher Preisträger des
Stipendien-Wettbewerbes der Martha-Debelli-Stiftung und konzertiert regelmäßig sowohl in
Österreich als auch im Ausland.

Franz-Markus Siegert, 1981 in Dresden geboren ist seit 2009 zweiter Konzertmeister des
ORF Radio-Symphonieorchesters Wien.
Im März 2009 graduierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei
Prof. Christian Altenburger mit Auszeichnung.
Wichtige künstlerische Anregungen erhielt er außerdem in Meisterkursen in Aspen, Colorado,
bei Dorothy Delay und Kurt Sassmannshaus.
Während seines Studiums war er Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters, wofür
er 2007 mit dem Förderpreis der Europäischen Kulturstiftung ausgezeichnet wurde. Er erhielt
Einladungen als Gastkonzertmeister der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen
Staatsorchesters und des Philharmonia Orchestra London sowie des Wiener
Kammerorchesters. Auf Einladung Claudio Abbados war er außerdem Mitglied des Orchestra
Mozart in Bologna. 2017 war er Gastkonzertmeister des Gulbenkian Orchestra Lissabon und
des Basque National Orchestra, San Sebastian.
Er ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles und als erster Geiger des Rasumofsky
Quartetts Wien unternimmt er regelmäßig Konzertreisen nach Japan und musizierte u.a. in der
Tokyo Opera City Hall und der Tokyo Oji Hall.
Er wurde mit Preisen der Bundeswettbewerbe „Jugend musiziert“, unter anderem 1. Preis
2001 in Hamburg und 3. Preis 2000 in Berlin und des Violinwettbewerbs der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien ausgezeichnet und war Stipendiat der Deutschen Stiftung
Musikleben, der Stiftung Gustav Mahler (Bozen), der Stiftung Villa Musica (Rheinland Pfalz)
und der Thyll-Dürr-Stiftung (Schweiz).
Lana Berakovic wurde 1987 in Zagreb, Kroatien, geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren
wurde sie in die Hochbegabtenklasse des renommierten Cellopädagogen Valter Despalj
aufgenommen, der bis zu ihrem ersten Diplom (2008) ihr Lehrer blieb. Danach setzte sie ihr
Studium an der Kunstuniversität Graz bei Kerstin Feltz fort. Meisterkurse besuchte sie bei
Orfeo Mandozzi, Rudolf Leopold, Mario Brunello und Dimitry Ferschtman.
Lana Berakovic hat mehrere nationale und internationale Preise gewonnen, u. a. den ersten
Preis beim "Kroatischen Nationalen Cello-Wettbewerb" und den zweiten Preis beim
Internationalen Musikwettbewerb in Gorizia (Italien) und war Stipendiatin der Yamaha Music
Foundation of Europe. Mit dem Young Euro Classic Orchestra spielte sie als Solistin mit
Liana Issakadze in renommierten Sälen wie dem Konzerthaus Berlin. Als Solistin konzertierte
sie in Zagreb, Venedig, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Ljubljana. Mehrmals ist sie im
kroatischen und österreichischen Radio und Fernsehen aufgetreten. Als Mitglied des
Ensembles "Cellomania" spielte sie in Moskau, Wien, Paris und Amsterdam, sowie bei den
Sommerfestivals in Dubrovnik und Ljubljana und hat im Rahmen dieser Konzerte zusammen
mit Cellostars wie Mischa Maisky gespielt.
2016/2017 war Lana Berakovic beim Grazer Philharmonischen Orchester engagiert.

Maija Karklina wurde 1987 in Jelgava, Lettland, geboren. Ab ihrem sechsten Lebensjahr
erhielt sie Klavierunterricht bei Silvija Audre. 2007 setzte sie ihr Studium an der
Kunstuniversität Graz bei Otto Niederdorfer und Chia Chou fort. Weitere künstlerische
Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Einar Steen-Nøkleberg, Boris Beresowski, Michail
Woskressenski, Henri Sigfridsson und Bruno Canino. Die junge Pianistin ist oftmalige
Stipendiatin und Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, so errang sie
u.a. erste Preise beim „Claudio Arrau Klavierwettbewerb“ in Chile und beim internationalen
Klavierwettbewerb „Forum per tasti“ in der Slowakei. Maija Karklina, Mitglied der Ö1
Talentebörse, hatte solistische Auftritte in Österreich, Lettland und in der Slowakei.
Außerdem ist sie eine gefragte Begleiterin und gern gesehener Gast in Ensembles für Neue
Musik. In den Saisons 2016/2017 und 2017/2018 war sie als Solistin im Wiener Musikverein
mit dem Ensemble Kontrapunkte unter der Leitung von Peter Keuschnig zu hören. Mit
Vorliebe widmet sich Maija Karklina jedoch der Kammermusik und sucht immer wieder das
Zusammenspiel mit Gleichgesinnten.
Seit Oktober 2014 ist Maija Karklina Senior Lecturer an der Kunstuniversität Graz.