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Brot: Aus deutschen Backöfen kommen Tag für Tag mehr als dreihundert verschiedene Brotsorten.

im deutschen
Brotregister werden kontinuierlich neue Brotsorten erfasst. Das Angebot ist sehr groß und jeder findet das, was ihm
schmeckt. Weit über 300 Arten werden im ganzen Land gebacken, und die unterscheiden sich je nach Region
nochmalsWeltbekannt sind die braunen, mit Salz bestreuten Brezeln. Ihre schöne glatte Oberfläche bekommen sie, weil sie
vor dem Backen in Lauge, also im gesalzenes Wasser, getaucht werden. es gibt saftige, schwarze Roggenbrote knusprige
oder weiche Weizenbrote, graue Mischbrote gewürzt oder ungewürzt. Wer ist besonders herzhaft haben will, nimmt eines
der vielen Vollkornbrote,entweder aus reinem Korn oder gemischt mit Kürbis- oder Sonnenblumenkernen. Dazu kommen
dann noch etwa 1200 Sorten „Kleinteile“ wie Brötschen oder Stangen in allen denkbaren Variationen. Solche Kleingebäck
kann mit Sesam oder Mohn bestreut oder mit Käse überbacken sein. Es kann auch Nüsse, Zwiebeln oder Speck enthalten.
Diese große Vielfalt hat verschiedene Gründe: Einer davon sind die vielen Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Dinkel
oder Roggen, die in Deutschland wachsen. Ein anderer Grund ist die gute und kreative Ausbildung von Bäckermeistern, die
es in vielen Ländern so nicht gibt. Auf diese Weise hat sich ein Handwerk entwickelt, durch das das deutsche Brot zum
vollwertigen Nahrungsmittel geworden ist und nicht nur eine Beilage darstellt. Kein Wunder also, dass Brot und Getreide
bei unserer Ernährung die Hauptrolle spielen. So gut wie jeder in Deutschland isst Brot. Rund 99 Prozent der Deutschen
bringen mindestens einmal im Jahr ein Brot vom Einkaufen mit nach Hause. Dabei kauft jeder Einzelne umgerechnet circa
45 bis 47 Brote im Jahr.85 Kilo Brot isst jeder deutsche durschnittlich im Jahr. Mit fast einem halben Pfund pro Tag und
Nase stehen wir auf Platz eins in Europa. Am liebsten essen die Deutschen Mischbrote, also Brote auf Basis einer Mischung
aus Weizen- und Roggenmehlen, die mit 32,8 % fast ein Drittel aller verzehrten Brote ausmachen. Platz 2 mit 20,3 % belegt
das Toastbrot, gefolgt von Broten mit Körnern und Saaten (15,2 %), Vollkornbroten (10,5 %), reinen Weizenbroten sowie
Roggenbroten mit jeweils genau 5,2 % Anteil am Brotmarkt. Bier : Wenn es darum geht, welches Volk am meisten Bier
trinkt, bekommen die Deutschen nur die Bronzemedaille. Sie schlucken 108 Liter Gerstensaft pro Einwohner und Jahr.
Damit liegen sie knapp hinter den Österreichern, die mit 109 auf Platz zwei kommen,der Meistertitel geht aber an die
Tschechische Republik. Kein Wunder also, dass von den insgesamt 1600 europäischen Brauereien etwa 1300 in
Deutschland liegen. Ein Gebiet, auf dem die Deutschen tatsächlich Weltmeister sind, ist das Gebiet der Bierkultur.
Nirgendwo auf der Welt gibt es eine solche Vielfalt verschiedener Biersorten und Biermarken wie in Deutschland. . In
Deutschland gibt es über 1.350 Braustätten, die circa 5.000 verschiedene Biere herstellen. Also kann ein Bierliebhaber
theoretisch 13,5 Jahre lang jeden Tag ein neues Bier aus Deutschland trinken und verkosten. Aber nicht nur hier zu Lande
werden deutsche Biere genossen. Und in keinem anderen Land spielen Jahrhundertealte Brautraditionen noch immer eine
so große Rolle. Da gibt es z.b. Das “deutsche Reinheitsgebot” aus dem Jahr 1516. Nach diesem Gebot sind beim Bierbrauen
nur 4 Zutaten erlaubt : Wasser, Malz, Hopfen, und Hefe. Seit fast 500 Jahren darf keine deutsche Brauerei etwas anderes
zur Bierherstellung verwenden. Für Biertrinker ist Deutschland trotzdem auch heute noch ein echtes Paradies. Ob in
Bayern, in Sachsen oder in Friesland, ob in München, Köln, Düsseldorf oder Berlin Überfall findet man viele hervorragende
Biere. Touristen strömen zu deutschen Bierfesten, wie dem Oktoberfest, auf denen deutsche Bierbrauer mit immer neuen
Braukreationen um die Gunst ihrer Kunden buhlen. Das populärste Bierfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, wird in
zahlreichen Varianten in vielen Nationen der Welt gefeiert.Heute dehnte sich das Oktoberfest über mehrere Wochen aus
und macht München zu einer der Bierkapitole dieser Welt. Fast jedes Bundesland, jede Region hat ihre eigene Art und
Weise dem Bier auf Dorffesten, Stadtfesten, Erntedankfesten, Jahresmärkten, der Kirmes, oder der Dult zu huldigen. Bier
gehört zu fast jeder Festlichkeit dazu und ist tief mit den Traditionen und Bräuchen vieler Deutscher verbunden.Small Talk:
Unter Smalltalk versteht man, laut Definition, ein Alltagsgespräch, das spontan, zufällig, locker und in einem
umgangssprachlichen Ton geführt wird. Es gibt keine formalen Regeln dafür und es entsteht in einer ungezwungenen,
entspannten Atmosphäre. Das bedeutet auch: Diese Gesprächsform ist universal einsetzbar. Als Smalltalk mit Kollegen, als
Schwatz auf einer Feier, als kleine Unterhaltung im Fahrstuhl oder in der Bahn… Smalltalk können Sie grundsätzlich überall
betreiben. Beim Plaudern wollen Sie sich kennenlernen, sich unterhalten, Brücken bauen und Gemeinsamkeiten finden.
Eine gute Konversation ist die Kunst eine interessante Geschichte zu erzählen – Storytelling zu betreiben, wie es heute auch
genannt wird. Sie geben ein bisschen von sich preis, erzeugen gute Laune, zeigen Humor – lachen vielleicht sogar über sich
selbst. Und der Effekt ist: Sie gewinnen Vertrauen und Sympathien. Smalltalk lässt sich lernen. Das ist die gute Nachricht.
Allerdings fällt der erste Satz vielen enorm schwer. Denn er kostet vor allem eines: Überwindung. Zuerst sollten Sie sich
natürlich selber vorstellen, den vollen Namen nennen und vielleicht noch zwei, drei Sätze zu sich oder Ihrem Beruf (wenn
es ein Business-Empfang ist) sagen. Das ist schon mal gar nicht schwer und lässt sich vorab auch gut üben. Das
anschließende Plaudern fällt Ihnen womöglich schwerer. Vielleicht sind Sie eher schüchtern oder leiden an
Redehemmungen. Dann beachten Sie die folgenden Tipps: Blickkontakt Schauen Sie Ihren Gesprächspartner freundlich an
und lächeln Sie. Damit ist bereits der erste Schritt getan. Mit Ihrer offenen Haltung signalisieren Sie Ihrem Gegenüber, dass
Sie sich gerne unterhalten würden /offenheit/Positivität,…Falls es Ihnen schwer fällt, ein solches Gespräch zu beginnen
oder an ein bestehendes anzuknüpfen, gibt es einen einfachen Trick: Stellen Sie Fragen! So gut wie jeder Mensch liebt es,
über sich selbst zu sprechen. Umso besser, wenn Sie Ihrem Gegenüber diese Chance eröffnen.Hier ein paar Vorschläge für
den Einstieg in den Smalltalk: So können Sie z.b. gut über folgende Themen sprechen: über das Wetter : ist das Wetter nicht
schön?, finden sie es auch so heiß?. Über den Ort und die Party : ich kenne den Stadtteil hier gar nicht, Sie?. Über den Beruf
oder die Ausbildung : darf ich fragen: was machen Sie beruflich?. Über Urlaub, Freizeit.Über persönliche Interessen wie
Film, Musik, Theater, Literatur :haben sie den Film.. gesehen? Welches Buch lesen Sie gerade? Möchten Sie etwas trinken?
Weitere Eisbrecher für Gespräche Welchen Tag würden Sie gerne noch einmal erleben?
Wer war Ihr Kindheitsheld?Welche fremde Kultur fasziniert Sie? Welcher Ort bringt Ihnen am meisten Ruhe? Was war das
Unsinnigste, was Sie sich kürzlich gekauft haben? Immer schneller: Berlins Fußgänger sind die viertschnellsten in Europa
und weltweit stehen sie auf Platz sieben. Was für ein absurder Rekord!. Eine Forschungsgruppe hat in 32 großen Städten
gemessen, wie schnell sich die Menschen fortbewegen. Bleiben Sie auf der Rolltreppe stehen oder nicht? wie viel Zeit
brauchen 35 Menschen für 18 mm in der Fußgängerzone. In Berlin sind es 11.6 Sekunden, wien kommt mit 12,6 Sekunden
auf Platz zehn. Die Schweizer nehmen sich mehr Zeit und landen mit 17.36 Sekunden auf dem drittletzten Platz.
Schnelligkeit und Hektik bestimmen unser Leben. Was schneller ist, finden wie besser: schnellere Züge, schnellere Flüge,
schnellere Internetverbindungen, schnellere Computer, schnelleres essen. In Deutschland wird jeder Versuch, die
Geschwindigkeit auf Autobahnen zu beschränken, abgelehnt. Alles soll heutzutage möglich wenig Zeit kosten. Was aber
bringt uns dieser Zeitgewinn? Handy, Smartphone, Blackberry und Laptops, machen es möglich, dass wir jederzeit
erreichbar sind und blitzschnell Informationen austauschen können. Aber ebenso schnell müssen wir auch Entscheidungen
treffen und das führt zu Zeitdruck und Stress. Weil uns außerdem die moderne Technik erlaubt, überall und zu jederzeit zu
arbeiten, fällt auch immer häufiger die Zeit für Pausen und Entspannung. Wohin das führen kann, zeigt die steigende
Anzahl der Menschen mit “Burn-out-Syndrom” in unsere “non-stop-Gesellschaft”. Wie gut, dass es einem “Verein zur
Verzögerung der Zeit” gibt. Dieser wurde schon vor einigen Jahren in Klagenfurt in Österreich gegründet und hat
inzwischen viele Mitglieder und eine großes Netzwerk auch innerhalb der Wirtschaft. Die Vereinsmitglieder verpflichten
sich, öften eine Pause zu machen und immer erstmal erst einmal in Ruhe nachzudenken, bevor sie etwas tun. Jedes Jahr
findet ein Symposium zum Thema “Zeit” statt, z.b. Zu “zeit und Bildung”. Ein anderer Verein mit ähnlichem Ziel heißt “Slow
Food e.V”. Er hat zurzeit ungefähr 1000 Mitglieder, die gegen die größten Fastfood-Ketten sind, weil sie es nicht gut finden,
dass man sich in 5 Minuten satt isst. Slow Food will, dass man sich mehr Zeit zum Essen nimmt und veranstaltet deshalb
mehrstündige festessen. Viele Menschen beginnen also umzudenken und geben z.b. Einmal im Jahr eine Zeit lang ins
Kloster, um sich zu entspannen abzuschalten und Zeit zum ungestörten Nachdenken zu haben. Für besonderes gestresste
Leute gibt es außerdem Meditationsreisen, Antistress-Trainings, Holzfällerkurse oder Kühe-hüten auf Schweizer Bergen.
Früher war materialler reichtum ein Zeichen von Luxus. Heute ist Zeit ein Luxus. Jeder konnte sie eigentlich haben, aber
wer nimmt sie sich schon.