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Einfacher und erweiterter Wirtschaftskreislauf

Hausaufgabe bis zum 27.07. Aufgaben 2,3,4

Aufgabe 1:
In einer stationären Wirtschaft beläuft sich der Wert der Produktion auf 2 000 000 GE. Die
Unternehmen zahlen an Arbeitnehmerhaushalte Lohn 1 800 000 GE, Miete 20 000 GE, Pacht
80 000 GE, und der Rest ist Einkommen der Unternehmer.
a. Ermitteln Sie die Einkommen bzw. die Erlöse, die den folgenden Sektoren zufließen:
a. Unternehmerhaushalte
b. Arbeitnehmerhaushalte
c. Unternehmen
d. Alle Haushalte
b. Stellen Sie die Güter- und Geldströme mit den entsprechenden Werten in einem
Kreislaufschema dar.

Aufgabe 2:
In einer Volkswirtschaft ohne Außenhandel und ohne Aktivität des Staates, aber mit Sparen
und Investieren werden Nettoinvestitionen in Höhe von 2 000 GE getätigt und Konsumgüter
in Höhe von 18 000 GE hergestellt und verkauft. Vom Gesamteinkommen sparen die
Haushalte 10%.
a) Wie hoch ist das Einkommen (Y)?
Y=C+I
Y=C+S
I = 2000
C = 18000
S = 10% * Y
Y = C+ I = 18000 + 2000 = 20000 GE
Y=C+S
Y = C + 0,1Y
1Y – 0,1Y = C
0,9 Y = 18000
Y = 20000 GE

b) Zeichnen Sie das Kreislaufschema und tragen Sie die Geldströme (in GE) ein (Y, C, I,
S).

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c) Stellen Sie die dazugehörigen Gleichungen auf.
Einkommensentstehungsgleichung = Y = C + I
Einkommensverwendungsgleichung = Y = C + S
 C+I=C+S
 I=S

Aufgabe 3:
In einer Volkswirtschaft steigt die Sparquote, d.h. der Anteil der Ersparnisbildung am
Einkommen nimmt zu.
Erläutern Sie am Kreislaufschema des erweiterten Wirtschaftskreislaufs die möglichen
Auswirkungen:
a) für die privaten Haushalte: Haushalte gegeben weniger Geld für Konsum aus, da sie
mehr sparen wollen
b) für die Kapitalsammelstellen: Kapitalsammelstellen bekommen mehr Geld (sie
werden liquider).  dann können zum Beispiel Zinsen günstiger werden
c) für die Unternehmen: bekommen weniger Geld von den Haushalten aber ihnen steht
mehr Geld für Investitionen zur Verfügung als geplant
d) für den Kapitalstock: Die Unternehmen haben mehr Geld für Investitionen und werden
mehr Sachkapital kaufen  Kapitalstock wird größer

Aufgabe 4:
Die Haushalte beziehen von Unternehmungen Einkommen in Höhe von 4 000 GE, die sie zu
90% für den Konsum verwenden wollen. Die Unternehmungen wollen aber aufgrund ihres
Investitionsplans Anlageinvestitionen von 600 GE tätigen.

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a) Wie viel GE wollen die Haushalte sparen?
S = 10% * Y = 4000 * 0,1 = 400
b) Zeichnen Sie das Kreislaufschema, und tragen Sie die Geldströme in Geldeinheiten
ein (Y, C, Igeplant, Sgeplant, Sungeplant).

Y = 4000
C = 90 % * 4000 = 3600
S = 400
I = 600
C = Y – I = 4000 – 600 = 3400

c) Erläutern Sie mithilfe einer Gleichung, wie die Übereinstimmung von I und S
zustande kommt.
Y = C+ I
Y = C+ S
C+I=C+S
I=S

Aufgabe 5:
Der erweiterte Wirtschaftskreislauf bezieht das Ausland und den Staat als Wirtschaftssektor in
die Darstellung des Wirtschaftsprozesses mit ein.
a) Worin unterscheidet sich eine offene von einer geschlossenen Volkswirtschaft?
b) Welche Wirkung hat ein Exportüberschuss auf den inländischen Güterstrom und auf
das inländische Einkommen?
c) Wer leistet bei einem Importüberschuss Konsumverzicht?
d) In welcher Form bezieht der Staat Einnahmen?
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e) Nennen Sie Beispiele für Sachausgaben der öffentlichen Haushalte.
f) In welcher Form fließen Transferzahlungen an Haushalte und Unternehmen?

Aufgabe 6:
Für eine Volkswirtschaft gelten folgende Größen: Bruttoeinkommen der privaten Haushalte
aus Arbeitsleistungen in Unternehmen 100.000 GE; Rente 3.000GE und Gehaltszahlungen
des Staates 7.000GE; Konsumausgaben der privaten Haushalte 75.000GE; Steuerzahlungen
der privaten Haushalte 18.000GE: das übrige Einkommen wird gespart und von den
Unternehmen für Investitionen verwendet. Subventionen des Staates 4.000GE; Ausgaben des
Staates für Sachgüter und Dienstleistungen 16.000GE; Steuerzahlungen der Unternehmen
12.000GE; Export 9000GE und Import 7000 GE.
a) Fertigen Sie eine Skizze des erweiterten Wirtschaftskreislaufs an und tragen Sie auf
den Verbindungslinien die Werte der verschiedenen Geldströme ein.

Gehalt  Es wird eine Steuer bezahlt


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Transferleistungen / Subventionen  Unterstützungen vom Staat  hier wird keine
Steuer bezahlt

b) Errechnen Sie folgende Größen: Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte,


Steuereinnahmen des Staats, Höhe der Investitionen, Transferleistungen des Staats.

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