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Woher kommt der Hass auf


Muslime?
Feindliches Denken gegenüber dem Islam prägt unsere
Gesellschaft. Warum das so ist und welche gravierenden
Folgen das hat, weiß die Wissenschaftlerin Iman Attia
Interview: Julia Ley

05.06.2019 Rassismus

fluter.de: Im neuseeländischen
Christchurch hat ein Attentäter 50
Muslime getötet. Würden Sie sagen,
dass Rassismus gegen Muslime seitdem
in der deutschen Öffentlichkeit stärker
thematisiert wird?

Iman Attia: Wer ist „die deutsche


Öffentlichkeit“? In der muslimischen
deutschen Öffentlichkeit ist das Thema schon
lange bekannt. Nach meinem Eindruck trägt
die Berichterstattung aber dazu bei,
Menschen, die bislang Rassismus geleugnet
haben, wachzurütteln. Einige glauben erst,
dass wir es mit einem ernstha!en Problem zu
tun haben, wenn sie von Gewaltausbrüchen
hören. Den Medien kommt deswegen eine
große Verantwortung zu, Rassismus zu
thematisieren – und zwar nicht erst, wenn
Menschen unmittelbar dadurch sterben.
Muslim*innen erfahren täglich verbale und
körperliche Angriffe in Deutschland. Etwa
wenn ihnen das Kop!uch vom Kopf gerissen
wird, sie in den Bauch geboxt oder beschimp!
werden, um nur einige Normalitäten zu
benennen.

Was würden Sie jemandem antworten,


der sagt: „Es gibt keinen
antimuslimischen Rassismus, denn der
Islam ist ja keine Rasse .“

Das ist Unsinn, denn biologisch gibt es


ohnehin keine „Rassen“. Im Rassismus geht es
auch nicht um „Rassen“, sondern darum, dass
Menschen aufgrund eines Merkmals
„rassifiziert“, also zu einer einheitlichen
Gruppe gemacht werden. Dabei kann es mal
die Religion sein, die der Grund dafür ist, dass
Menschen als „anders“ wahrgenommen
werden. Mal ist es die Kultur, mal die Biologie.
Aber die Logik ist immer dieselbe.

Nämlich?

Rassismus funktioniert nach einem Dreiklang:


Erstens: „Sie müssen alle so sein, weil ihre
Religion/Kultur/Biologie ihnen das
vorschreibt“ (Essentialisierung). Zweitens: „Sie
sind alle gleich“ (Homogenisierung). Drittens:
„Sie sind anders als wir“ (Dichotomisierung).
Und meist bedeutet „anders“ eben auch
„weniger gebildet, fortschrittlich, zivilisiert“.

„Wenn Sie aufgrund Ihres


Namens eine Wohnung
kriegen und ich nicht,
haben Sie nicht gewollt
rassistisch gehandelt.
Trotzdem haben Sie von
Rassismus profitiert“

In den Medien liest man die


unterschiedlichsten Begriffe, wenn es
um Vorurteile gegen Muslime geht:
Islamfeindlichkeit,
Muslimfeindlichkeit, Islamophobie.

Diese Begriffe betrachten eher die Spitze des


Eisbergs: nämlich die körperlichen und
verbalen Übergriffe. Sie lenken den Blick eher
auf die Vorurteile des Einzelnen. Dieser Blick
bestimmt dann auch, welche Maßnahmen sie
dagegen empfehlen: Programme, die
Menschen helfen sollen, ihre Einstellungen zu
überdenken.

Sie selbst benutzen eher den Begriff des


„antimuslimischen Rassismus“.
Warum?

Hinter dem Begriff „Rassismus“ steht die Idee,


dass nicht nur der oder die Einzelne das
Problem ist. Und dass wir viel früher ansetzen
müssen, um zu verstehen, woher Hass und
Übergriffe auf Muslime kommen. Es gibt
Diskurse und eine Gesellscha!sstruktur, die
dafür sorgen, dass die Konsequenzen meines
Handelns rassistisch sein können – selbst
wenn ich das gar nicht will.

Mit Schild und Hass: Auf einer antimuslimischen


Demonstration von „Pro Deutschland“ in Berlin
fordern Teilnehmer ein Minarett-Verbot (Foto:
Christian Jungeblodt/laif)

Können Sie ein Beispiel für diesen


unbewussten Rassismus geben?

Wenn Sie aufgrund Ihres Namens eine


Wohnung kriegen und ich nicht, haben Sie
nicht gewollt rassistisch gehandelt. Trotzdem
haben Sie von Rassismus profitiert.

Wäre ein Programm, das unserem


fiktiven Vermieter hil", seine
Vorurteile zu überdenken, dann nicht
eine gute Idee?

Ja, aber es reicht eben nicht. Viele Jugendliche


machen Rassismuserfahrungen in der Schule.
Natürlich würde ich auch sagen, wir müssen
der Lehrerin klarmachen, dass sie Kinder nicht
aufgrund ihrer Herkun! anders behandeln
soll. Doch selbst die sensibilisierteste Lehrerin
wird irgendwann aufgeben, wenn sie ein
Curriculum unterrichten muss, das Rassismus
reproduziert. Deshalb sage ich: Wir müssen
die Strukturen anschauen. Und die
historischen Bedingungen, die diese
Strukturen begünstigt haben.

Mehr gibt's drüben bei Instagram

Dann lassen Sie uns das tun: Wo liegen


die Ursprünge des antimuslimischen
Rassismus?

Kurz gesagt: im Jahr 1492.

Also in dem Jahr, in dem die


„Reconquista“ – die Rückeroberung
der Iberischen Halbinsel durch die
Christen – mit der Einnahme Granadas
endete?

Ja, nur dass es eben keine „Rückeroberung“


war, sondern eine erstmalige Eroberung. Der
Begriff „Reconquista“ ist erst hinterher geprägt
worden. Er ist eine Interpretation, und dass Sie
ihn so übersetzen, zeigt, wie tief diese
Wahrnehmung verankert ist: „Europa war
schon immer christlich, und Muslime sind
von außen eingedrungen.“ Dabei gab es
damals keine Einheit, die sich als christliches
Spanien definiert hätte und die es
„zurückzuerobern“ galt.

Ist es nicht normal, dass Christen die


neu ankommenden Muslime
zumindest anfangs als „anders“
wahrgenommen haben?

Der Mittelmeerraum war seit Jahrhunderten


ein geteilter Kulturraum. Man kannte sich.
Seit dem Jahr 711 herrschten arabische
Muslime über große Teile der Iberischen
Halbinsel. Fast 800 Jahre lang lebten Juden,
Christen und Muslime dann unter
muslimischer Herrscha! vergleichsweise
friedlich zusammen. Es gab viele
Kooperationen, die Wissenscha! blühte, man
heiratete, konvertierte, trieb Handel. Natürlich
waren nicht alle gleich und gleichberechtigt,
aber das System ist für die damalige Zeit doch
revolutionär gewesen.

Was änderte sich 1492?

Vorher verliefen die Loyalitäten nicht


unbedingt entlang der Religion. Christen
verbanden sich mit Muslimen gegen andere
Christen. Es gab eine gewisse Durchlässigkeit.
Wenn jemand konvertierte, zählte die Person
von da an zu der neuen Gemeinscha!. Nach
1492 wurde die Religionszugehörigkeit
plötzlich zu einer Art unveränderlichem
Wesensmerkmal – wie eine „Rasse“ eben. Man
konnte sie nicht mehr loswerden. Und: Juden
und Muslime standen plötzlich unter dem
Generalverdacht, aufgrund ihrer Religion der
christlichen Krone gegenüber gar nicht loyal
sein zu können.

„All das Wissen und die


Bilder von Muslimen, die
damals entstanden sind,
haben sich in Liedern,
Romanen
oder wissenschaftlichen
Texten festgesetzt“

Was waren die Folgen?

Es gab erst Zwangskonversionen, dann


Vertreibungen und schließlich Deportationen.
Zunächst von Juden und Jüdinnen, später
auch der Muslime und Musliminnen, die
damit aus Europa fast vollständig entfernt
worden sind. Das Geld, das dabei konfisziert
worden ist, wurde übrigens verwendet,
um Amerika zu erobern.

Iman Attia ist


Erziehungswissenschaftlerin
und Professorin für
Critical Diversity
Studies mit dem
Schwerpunkt Rassismus an
der Alice Salomon
Hochschule in Berlin.
(Foto: privat)

Wie viel haben diese Ursprünge mit


dem heutigen antimuslimischen
Rassismus zu tun?

All das Wissen und die Bilder von Muslimen,


die damals entstanden sind, haben sich in
Liedern, Romanen, wissenscha!lichen Texten
und so weiter festgesetzt. Ein bestimmtes
Wissen über „uns“ und „die Muslime“ wurde
zur Wirklichkeit. Wie o! hören wir heute
noch die Unterstellung, Muslime könnten sich
nicht „integrieren“, weil sie kulturell so anders
seien!

Was entgegnen Sie Islamkritikern, die


sagen: „Es muss aber möglich sein, den
Islam zu kritisieren“?

Wenn jemand unbedingt „den Islam“


kritisieren will, werde ich misstrauisch. Es gibt
Hunderte Interpretationen und
Lebensformen. Wogegen genau habe ich also
eigentlich etwas? Natürlich muss es möglich
sein, konkrete Praktiken von Muslimen oder
Glaubensüberzeugungen zu kritisieren. Doch
selbst bei den katholischen Missbrauchsfällen,
die ja durchaus auch strukturelle Gründe wie
das Zölibat haben, käme keiner auf die Idee,
von „Katholizismuskritik“ zu sprechen. Sie
sagen ja nicht „Ich will den Katholizismus
kritisieren“ und suchen dann nach
Bibelstellen und Personen, die Ihnen nicht
passen. Daher sollte man das auch beim Islam
vermeiden.

Auf bpb.de geht’s weiter:

– Was ist Rassismus, wie ist er


entstanden und warum glauben
eigentlich immer noch viele von uns,
es gebe Rassen?

– Postmigrantisches Deutschland?
Rassismus, Fremdheit und die Mitte
der Gesellschaft

Titelbild: Daniel Biskup/laif

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz


CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht
verwendet werden.

Rassismus Islam
Gleichberechtigung Terror Religion

60 Kommentare

Meine Meinung dazu...

Gast · 10.06.2019-10:06 Antworten



Woher kommt der Hass und Rassismus von
Muslime auf Nicht-Muslime der laut Studie in
Islamischen Ländern um ein vielfaches höher
ist als im Westen gegen Muslime?
Warum werden in mehrheitlich Islamischen
Ländern soviel "Mein Kampf" Bücher
verkau!? (Die Muslime und Nazis haben sich
damals "Brüder im Geiste" genannt weil der
Islam so Weltoffen und mehrheitlich friedlich
ist nicht wahr {lach})
Der unreformierte Islam darf an deutschen
Schulen gelehrt werden mit ähnlichem
faschistischem Inhalt wie er auch in "Mein
Kampf" zu finden ist. Daher äußern sich auch
islamische Schüler in Deutschland laut Studie
so positiv gegenüber der Scharia (immerhin
fast 50% Pro Scharia!) , der Hisbollah, Muslim
Bruderscha! etc!
Heißt es nicht eigentlich gute Gäste gehen
auch wieder?
Warum sind dann die Gastarbeiter noch hier.
Sie sind eine Islamromantikerin und sollten
sich schämen. Der Islam ist eine Gefahr für
jeden Nichtmoslem. Und solange es im Koran
genauso drin steht wie es drinn steht wird sich
nichts ändern und wir "Rassisten" wie wir
genannt werden, werden solange auch keine
Empathie für diese Menschen haben. Und
nein, das alte Testament ist damit nicht zu
vergleichen da es zwar auch gewalttätig ist
aber weder ein Befehlsbuch noch eine
Politische Richtschnur sondern ein religiöses
Geschichtsbuch ist.

Defne · 13.06.2019-10:06
Sprachlosigkeit
"Heißt es nicht eigentlich gute Gäste
gehen auch wieder?
Warum sind dann die Gastarbeiter noch
hier."
Das ist doch nicht ihr ernst oder? Da bin
ich kurz sprachlos und komme sicherlich
noch in meinem Kommentar darauf
zurück…. erstmal bin ich sprachlos
Das ist doch mal ein Beispiel für ein
Kommentar, der jede Menge Vorurteile
beinhaltet und tatsächlich einfach
rassistisch ist und zeigt, dass sie weder
den Islam kennen noch Personen, die
diese Religion praktizieren.
Meine muslimischen Großeltern kamen
als Gastarbeiter in den 80er Jahren nach
Deutschland und machen Sie sich mal
keine Sorgen, die sind glücklich wieder
in ihrer Heimat und genießen ihre
Rente, aber ja ihre Kinder und ihre
Enkelkinder (dazu gehöre auch ich) sind
noch immer in Deutschland. Und ich
fühle mich mit ihrem Kommentar
persönlich angegriffen, weil ich mich
frage, wohin soll ich denn?
Meine Heimat ist Deutschland, ich bin
hier geboren, spreche die Sprache
hervorragend (ich bin mir auch zu 100%
sicher besser als 50% der "Deutschen",
wer auch immer "die Deutschen" sind.
Sie können es gerne auch als Menschen
mit deutscher Staatsangehörigkeit
definieren, wie Sie möchten. Studiere im
Master ein Fach in dem die
Migrationsrate gefühlt am geringsten ist..
aber pappalapp, was schreibe ich hier….
das geht Sie nämlich alles nichts an!!!!
Mensch ist Mensch egal welche Religion
praktiziert wird oder er einfach nur
Atheist ist.
Ich kenne nicht eine!!! islamische
Bürgerin, die positiv gegenüber der
Scharia steht und bitte stellen Sie mir
mindestens 50 vor, die es tun. Wer hat
diese Studie gemacht? Wie viele wurden
befragt? Haben Sie die Rechtmäßigkeit
dieser Studie überprü!? Denken Sie
ernstha! eine Studie ist repräsentativ für
den gesamten Islam?
Sie sollten sich schämen für die
Verbreitung falscher Thesen!
und ich sollte aufhören meine Zeit und
Kra! in islamophoben Menschen zu
investieren, die in ihrer Meinung so fest
rassistisch verankert sind, dass ein
Diskurs ohnehin zum Scheitern
verurteilt ist.

Blacknova · 14.11.2019-02:11
Dumm duemmer tod
Hat keinen sinn mit solchen deppen zu
diskutieren. […] Das die muslima sie
verarschen und anluegen merkt die
sowie so nicht.

fluter.de · 14.11.2019-03:11
Kürzung
Liebe*r Blacknova, danke für deinen
Kommentar. Wir mussten ihn an
gekennzeichneter Stelle kürzen. Unsere
Netiquette verbietet u.a. Beleidigungen,
unbelegbare Anschuldigungen und
diskriminierende oder rassistische
Inhalte.

Judith Falk · 12.06.2019-02:06 Antworten


Ein kurzes Statement zum ersten
Kommentar :)
Das ist sehr böses Gi! was sie verspritzen.
Wenn sie eine schlimme Erfahrung in ihrem
Leben mit Menschen gemacht haben, oder ihr
Leben nicht so verläu! wie sie sich das
wünschen dann tut mir das sehr leid. Dann
würden sie aber auch nicht anonym
schreiben? Da es vlt. ihre Position stark
gefährden würde ? Nun ich kenne und
arbeitete mit Muslim*innen und es ist
wirklich ein schönes Miteinander. Mit Ihrer
Verbitterung tun sie anderen Menschen
unrecht. Ich lese gerade das Buch mein
Dschihad der Liebe. Ich finde es ist ein sehr
schönes Buch . Vlt. gefällt es Ihnen auch. Ich
wünsche ihnen alles Gute. Judith Falk

Eva H. Wünsche · 16.07.2019-05:07 Antworten


Wahrheit?
Dieser Text steht unter dem Thema Wahrheit:
Und die "Wahrheit" über den vorgeblichen
"Hass" auf Muslime - kennt alleine Frau Attia?
wie vermessen ist denn das?
Wenn Sie in der Redaktion wirklich an der
"Wahrheit" zu diesem Thema interessiert
wären, hätten Sie gut daran getan genauso
vorbehaltlos ebenfalls Kritiker zu dieser These
zu hören.
Wie wärs z.B. mit einem Interview mit Zana
Ramadani?
Was das starke Wort "Hass" betrifft, so dachten
Sie dabei vielleicht an die Rechte Szene? Das
wäre dann zu kurz gedacht:
Ich lebe in einem Gebiet, in dem der größte
Teil CDU-Wähler ist. Dennoch macht sich
auch hier eine "Beunruhigung" über das
Verhalten der muslimischen Migranten breit,
die alles andere als bereit sind sich zu
integrieren.
Wenn Sie von fluter nun ebenso wie der
Mainstream der Presse der Ansicht sind, die
berechtigten Sorgen und Kritiken der
westlichen Gesellscha! als "Hass"
propagandieren zu müssen, dann dürfen Sie
sich nicht wundern, wenn ebendieser auch der
realitätsfernen Medien entgegschlägt.

Muslimhater · 06.12.2020-11:12
Auf nach Arabien wenn es da
Auf nach Arabien wenn es da so toll ist.
Gerade sie als Frau mpssten es besser
wissen.
#toleranzwahn

Eva H. Wünsche · 17.07.2019-10:07 Antworten


fluter-Weigerung der Veröffentlichung
meines Kommentars
Es ist sehr bezeichnend, dass Sie Kritik an
Ihrem einseitigen Artikel nicht
veröffentlichen.
Das ist anscheinend Ihre Wahrheit?
Seit Jahren treue Fluter-Abonnentin, die sich
nun leider in die Reihe der "Lügen-Presse"-
Erfahrenen wiederfindet.
Eva H. Wünsche

Eva H. Wünsche · 17.07.2019-12:07 Antworten


Entschuldigung an die Redaktion
Ich entschuldige mich bei dem fluter-
Redaktionsteam für meine offensichtlich
vorschnelle Reaktion.
Mein vollstes Verständnis für die Prüfung auf
Netiquette-Verstößen.
In der Hoffnung auf möglichst offene und
demokratische Berichterstattung bleibe ich
gespannt auf weitere Artikel.
Eva H. Wünsche

fluter.de · 17.07.2019-12:07
Prüfung
Liebe Eva,
danke für deine Meinung. Wir filtern alle
Kommentare auf der Seite nach Werbung
und Netiquette-Verstößen, bevor sie
veröffentlichen. Das kann manchmal ein
paar Stunden dauern. Bitte entschuldige
das, deine Kommentare sind jetzt
freigeschalten und online.
Gruß aus der Redaktion

Kritischer Kreis · 12.08.2019-11:08 Antworten


Die Muslime sind sich selbst der
größte Feind!
Natürlich muss man gleich von Anfang an
wissen, dass dieses Interview alles andere als
ausgewogen ist. Anhänger des Islams sind
generell auch nicht unbedingt eine Garantie
für eine unabhängige Darstellung der eigenen
muslimischen Ideologie.
Es ist EINE einseitige Meinung über den
eigenen Glauben, mehr aber auch nicht!
Wichtig scheint vor allem, dass ein Rassismus
gegen Muslime nicht existiert, hauptsächlich
weil der Islam nun mal keine Rasse, sondern
eine Ideologie ist, die sich als Religion ausgibt.
Es gibt Religionskritik, aber diese existiert
auch gegen alle anderen Religionen, und das
zu gutem Recht. Ohne eine solche Kritik hätte
es keine Reformation und keinerlei
Veränderungen in der Kirche gegeben.
Kritik bedeutet Demokratie,
Gleichberechtigung und Freiheit! Gerade wir
in Europa und Deutschland sollten uns dessen
bewusst sein, sie annehmen und nicht
versuchen zu zerstören. Ganz gewiss nicht aus
dem vollkommen fehlgeleiteten Wunsch
niemanden verletzen zu wollen. Nur totalitäre
Ideologien, links wie rechts oder religiös,
wehren sich gegen Kritik und versuchen alles
was ihre Existenz in Frage stellt, zu
unterdrücken. Das dürfen wir niemals
zulassen!
Der Islam zerschlägt jegliche, kritische
Bestrebungen und das erklärt auch, warum er
in vieler Hinsicht noch immer tief im
Mittelalter steckt und so ein permanenter