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Wirtschaftsgüter, die dem Betrieb dienen und objektiv erkennbar zum


unmittelbaren Einsatz im Betrieb bestimmt sind. (0,5) 

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Wirtschaftsgüter, die weder dem Betrieb noch den privaten Bedürfnissen des
Stpf unmittelbar dienen, aber betriebliche Interessen, insb. die
Kapitalausstattung fördern. [Es entsteht durch Aufnahme von Privatvermögen
in die Unternehmensbücher (Einlage)]. (0,5) 

[Doralt 2009/10 Rz 57f]


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Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip (0,5) 

Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden, auch wenn mit
ihnen zu rechnen ist. Hingegen sind nicht realisierte ʹ also drohende - Verluste
auszuweisen, wenn mit ihnen zu rechnen ist.

Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden, drohende Verluste müssen


ausgewiesen werden. (0,5) 

[Doralt 2009/10 Rz 72, 74, 104]




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Diese Zuwendung unterliegt der StiftEG von 2,5% (§ 1 StiftEG) (0,5). 

Bei Zuwendungen von inländischen Grundstücken erhöht sich die Steuer um


3,5% (§2 StiftEG) [0,5P]. Die Bemessungsgrundlage ist der dreifache
Einheitswert (EUR 150.000,00) [0,5] 

abzüglich Schulden und Lasten (EUR 50.000,00), somit EUR 100.000,00 [0,5] 

[Doralt 2009/10 Rz225]


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Betriebsausgabe von nur EUR 10.000,00 anzuerkennen. (0,5) 

Die verdeckte Gewinnausschüttung von EUR 20.000,00 ist dem Gewinn


zuzurechnen und unterliegt somit der KSt (§ 8 Abs 2 KStG) (0,5) 

Schuldner der KESt ist zwar A, die GmbH ist jedoch zum Abzug verpflichtet (§
95 EStG)(0,5)
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Die angemessene Miete von EUR 10.000,00 stellen Einkünfte aus Vermietung
und Verpachtung (§ 28 EStG) dar. (0,5) 

Die verdeckte Gewinnausschüttung von EUR 20.000,00 stellen Einkünfte aus


Kapitalvermögen (§ 27 Abs 1 Z1a EStG) dar (0,5), 

die mit Abzug der KEST endbesteuert sind (§ 93 Abs 2 Z1 iVm § 97 EStG). (0,5)

[Er kann beantragen, mit den Gewinnanteilen zur ESt veranlagt zu werden
(Hälftesteuersatz auf Ausschüttungen, § 37 Abs 1 EStG, KESt ʹ Anrechnung
auf Einkommensteuerschuld (§97 Abs 4)] +0,5 Zusatzpunkt

[Doralt 2009/10 Rz 209, 223]


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Gewinnermittlung nach § 4 Abs 3 - Zu- und Abflussprinzip § 19 EStG - die
Anzahlung ist bereits 2009 abzugsfähig (0,5)) 

[Vorauszahlungen sind dann sofort abzugsfähig, wenn sie lediglich das


laufende und das folgende Kalenderjahr betreffen (§ 4 Abs 6), ansonsten sind
sie aufzuteilen.] 

[Doralt 2009/10, Rz 42, 43, 117]


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Bei Verlusten aus Spekulationsgeschäften nach § 30 Abs 4 EStG ist nur ein
eingeschränkter horizontaler Verlustausgleich möglich, kein vertikaler (0,5) 

Bei Verlusten aus sonstigen Leistungen nach § 29 Z3 EStG ist ebenfalls nur ein
eingeschränkter horizontaler Verlustausgleich möglich(0,5) 

Bei Verlusten aus V & V ist auch ein vertikaler Verlustausgleich möglich (0,5) 

[Doralt 2009/10, Rz 28, 30, 143]


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Sobald der Verlust nicht mehr mit Verlustausgleich verwertet werden kann, im
folgenden Jahr: 

RA-Kanzlei: Bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs 3 ist ein Verlustabzug aus
den letzten drei Jahren vor ihrer Veranlagung möglich (§ 18 Abs 7) (0,5) 

Gebäude: Im außerbetrieblichen Bereich ist dies nicht möglich (0,5) 

[Doralt 2009/10, Tz 153]


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Vermächtnis: Es liegen Sonderausgaben nach § 18 Abs 1 Z 1 vor (0,5) 

Unterhaltsrente: Keine Sonderausgaben § 20 Abs 3 (0,5) 

[Doralt 2007, Tz 145]


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Es liegt eine außergewöhnliche Belastung nach § 34 vor (1) 

[Doralt 2009/10, Tz 155 f]


    
         
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Grund und Boden des Anlagevermögens: Wertveränderungen sind bei der
Gewinnermittlung nach § 4 /1 EStG nicht zu berücksichtigen, nach § 5 EStG sind sie
gewinnwirksam (1) 

Maßgeblichkeit der Handelsbilanz: Bei § 5 Ermittler ist die Unternehmensbilanz
maßgeblich für die Steuerbilanz, bei § 4 Ermittler wird der Gewinn ausschließlich nach
steuerlichen Vorschriften ermittelt (0,5) 

Betriebsvermögen: § 5 Ermittler können gewillkürtes Betriebsvermögen bilden, § 4/1
Ermittler nur notwendiges BV haben (0,5) 

Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind nach § 5 zwingend
auszuweisen, bei § 4 /1 besteht ein Wahlrecht (0,5) 

Abweichendes Wirtschaftsjahr ist nur bei § 5 Ermittler möglich, nicht bei § 4/1
Ermittler (0,5) 

Unterschiedliche Bewertungsvorschriften (0,5) [Doralt 2009/10 Rz 55]
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Die Zinsen von EUR 20.000,00 sind [jährlich nach § 11 Abs 1 Z4 KStG-
Zusatzpunkt +0,5] als Betriebsausgaben abzugsfähig (0,5) 

Jahr 2006 ʹ Die außerplanmäßige Teilwertabschreibung muss nach § 204 Abs


2 UGB erfolgen (1) 

[und hat nach § 12 Abs 3 Z2 KStG auf 7 Jahre verteilt zu werden (Zusatzpunkt
+0,5)] 

Jahr 2009 ʹ Die Beteiligung ist nach § 6 Z 13 EStG iVm § 208 Abs 1 UGB
aufzuwerten ʹ Zuschreibungszwang (1), jedoch nur bis zu den
Anschaffungskosten (0,5)

[Doralt 2009/10 Rz 87, 218]


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Die A-AG ist eine unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft und nimmt in
dieser Konstellation gemäß § 9 KStG die Funktion des Gruppenträgers ein (0,5).
Die O-OG ist eine Personengesellschaft und kommt weder als Gruppenträger noch als
Gruppenmitglied in Frage. (1)
Die A-AG hält an der G-GmbH unmittelbar 20% und mittelbar über die O-OG 40%
(50%*80%), sohin insgesamt 60%. Die G-GmbH kann daher Gruppenmitglied sein. (1)
Die A-AG hält 80% an der ausländischen S Srl, die durch die finanzielle Verbindung
ebenfalls die Voraussetzungen eines Gruppenmitgliedes erfüllt. (1) 
Die I Srl kann gemäß § 9 Abs 2 KStG kein Gruppenmitglied sein, weil sie nicht mit
einem unbeschränkt steuerpflichtigen Gruppenmitglied oder dem Gruppenträger
finanziell verbunden ist. (1)

Daher kann eine Unternehmensgruppe zwischen der A-AG (Gruppenträger), der G-
GmbH (Gruppenmitglied) sowie der S Srl (ital. Gruppenmitglied) in 2009 entstehen.

[Doralt 2009/10 Rz 213]
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Dem +110.000,00 Gewinn der A-AG als Gruppenträger (100.000 + 10.000
Gewinnanteil an der OG [+0,5 Zusatzpunkt]) wird der Gewinn +50.000,00 des
inländischen Gruppenmitgliedes G-GmbH unabhängig von der
Beteiligungshöhe zugerechnet. (1P) 
Der Verlust -10.000,00 des ausländischen Gruppenmitgliedes, S Srl, ist gemäß
§ 9 Abs 6 Z 6 KStG nur im Ausmaß der unmittelbaren Beteiligung an dem
ausländischen Gruppenmitglied zuzurechnen, daher lediglich ein Verlust von
8.000,00 (80% von 10.000,00) (1). 
Das Gruppenergebnis beträgt daher 152.000,00. 
Der Verlust der I Srl ist hingegen nicht gruppenfähig.

[Doralt 2009/10 Rz 214, 216]


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Die Gebührenschuld entsteht mit der Unterzeichnung durch die Vertragsteile
(Urkundenprinzip). Eine mündliche Annahme zu einem schriftlichen Anbot
genügt nicht, um Gebührenschuld auszulösen. [Doralt 2009/10 ,Rz 520] 

 
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Als Bemessungsgrundlage ist das fünffache Jahresentgelt (Mietdauer auf
zwei Jahre bestimmt, dann unbestimmt) zuzüglich der übernommenen
Betriebskosten heranzuziehen

[Doralt 2009/10, Rz 508]. 

 
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Da der neue Vertrag beurkundet wird, löst er Gebührenschuld aus. Da er zu
den gleichen Bedingungen geschlossen wird, wie der erste Bestandsvertrag,
ist die gleiche Bemessungsgrundlage heranzuziehen. Der Verweis auf die
Vermietung der ersten Lagerhalle lässt dafür die Gebührenpflicht entstehen,
da er dieses Rechtsgeschäft beweisbar macht.

[Doralt 2009/10 ,Rz 520]


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Durch den Verkauf des Grundstücks an T werden zwei Erwerbsvorgänge


verwirklicht. Einerseits erwirbt T von Y; andererseits erwirbt die Z-GmbH
gleichzeitig die Verwertungsbefugnis, da sie der Treugeber von T ist. Beide
Erwerbsvorgänge unterliegen in voller Höhe der GrESt.(1)

[Doralt 2009/10, Rz 463]


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Der Erwerbsvorgang findet zwischen den gleichen Personen statt wie der
erste Erwerbsvorgang des Verkaufs von Y an T. Nur der Differenzbetrag von
5.000 unterliegt der GrEst. (1)

[Doralt 2009/10, Rz 463]

 
        
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Aufgrund der Einheitlichkeit der Leistung steht die Lieferung im Vordergrund,


da Ersatzteile verkauft werden und der Einbau als Nebenleistung zu werten
ist. Es handelt sich um einen umsatzsteuerpflichtigen Leistungsentnahme (1).
Bei Leistungen für unternehmensfremde Zwecke sind der
Wiederbeschaffungswert und die Kosten der sonstigen Leistung als
Bemessungsgrundlage maßgeblich (500 + 80 = 580) (1)

[Doralt 2009/10, Rz 327].


        
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X hat mehrere Betriebe, aber nur ein Unternehmen. Zwischen den Betrieben
findet kein Leistungsaustausch statt. Es liegen nicht steuerbare Innenumsätze
vor. (1

[Doralt 2009/10, Rz 309] 

 
        
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Es liegt keine nachhaltige Tätigkeit vor, da er die gesamte Sammlung an nur
zwei Käufer verkauft. Nach objektiven Maßstäben ist nach dem Verkauf der
15 Bilder mit keinen weiteren Wiederholungen zu rechnen. (1)

[Doralt 2009/10, Rz 329] 

 
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Beim Handel mit Gebrauchtgegenständen kann die Differenzbesteuerung in
Anpruch genommen werden (0,5). Grundlage ist der Differenzbetrag zwischen
Verkaufs- und Einkaufspreis (Φ 600,-); aus diesem wird die USt
herausgerechnet (Φ 100,-)(0,5). Der Steuersatz beträgt 20%.(0,5) Der
ermäßigte Steuersatz für Antiquitäten von 10% kommt bei der
Differenzbesteuerung nicht zur Anwendung.(0,5)

[Doralt 2009/10, Rz 307] 

 
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Die Vermietung der Privatwohnung an den Arzt unterliegt dem ermäßigten
Steuersatz von 10% (keine Optionsmöglichkeit!) (0,5).

Die Vermietung zu anderen als zu Wohnzwecken ist grundsätzlich von der


Umsatzsteuer (unecht) befreit (mit Optionsmöglichkeit für die Steuerpflicht)
(0,5).

Der Anwalt ist vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer, daher wird C für


die Steuerpflicht (20%) optieren. In diesem Fall muss er den geltend
gemachten Vorsteuerabzug für die Baukosten nicht berichtigen. (1).

Der Arzt ist nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, daher wird C in diesem Fall
nicht für die Steuerpflicht optieren. In diesem Fall muss er allerdings den
Vorsteuerabzug anteilsmäßig berichtigen (1). 

[Doralt 2009/10, Rz 336]


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Grundsätzlich ist die Veräußerung von der Umsatzsteuerpflicht unecht befreit;
dann müsste C allerdings den gesamten Vorsteuerabzug berichtigen
(Berichtigungsfrist bei Grundstücken grundsätzlich 9 Jahre). Da er an einen
vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmer verkauft, wird er von der Option
für die Steuerpflicht Gebrauch machen. So kann er die Berichtigung
vermeiden. (1) 

[Doralt 2009/10, Rz 335]


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Die GrESt bemisst sich bei der Option für die Steuerpflicht vom Bruttoentgelt
und ist somit höher. 

[Doralt 2009/10, Rz 335]


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Der Buchhalter begeht auch dann eine Abgabenhinterziehung (0,5), wenn er
auf Weisung seines Dienstgebers gehandelt hat; es liegt idR kein Notstand vor
(0,5), Der Geschäftsführer wäre als Bestimmungstäter ebenfalls strafbar (§ 11
FinStrG) (0,5). 

Juristische Personen unterliegen nach dem


Verbandsverantwortlichkeitsgesetz dem FinStrG hinsichtlich ihrer
Entscheidungsträger und Mitarbeiter (§ 28a FinStrG) (0,5). 

Subsidiär haftet der Dienstgeber für den Dienstnehmer, der im Rahmen seiner
Dienstnehmertätigkeit ein Finanzvergehen zu verantworten hat (0,5).

[Doralt 2009/10, Rz 593, 595]


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A muss Berufung gegen den Bescheid erheben. Der Berufung kommt aber
keine aufschiebende Wirkung zu (1). A muss mit der Berufung eine Stundung
beantragen(0,5). Ein Antrag auf Aussetzung der Einhebung ist nicht möglich,
weil der Bescheid nicht von der Erklärung abgewichen ist(0,5).

[Doralt 2009/10, Rz 568] 

 
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Verspätet eingebrachte Berufungen sind von der Behörde zurückzuweisen.
(0,5) A sollte einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand
stellen. (0,5) A muss glaubhaft machen, dass er an der Einhaltung der Frist
durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis gehindert war.
Der Antrag ist binnen drei Monaten nach Aufhören des Hindernisses bei der
Abgabenbehörde einzubringen. Spätestens gleichzeitig ist die versäumte
Handlung nachzuholen. (0,5)

[Doralt 2009/10, Rz 579]). 

 
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Im Berufungsverfahren herrscht kein Neuerungsverbot. Neue Beweismittel
können vorgebracht werden und sind im Verfahren zu berücksichtigen. (0,5)
[Doralt 2009/10, Rz 572] 

 
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Im Verfahren vor dem VwGH herrscht Neuerungsverbot. Neue Beweismittel
können nicht vorgebracht werden. (1)

Sollte A die neuen Beweismittel bisher ohne grobes Verschulden nicht geltend
gemacht haben, kann er die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragen.
(0,5)

[Doralt 2009/10, Rz 574, 576ff.] 

 
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Der Teilwert (= Fortführungswert) ist jener Wert, der dem einzelnen
Wirtschaftsgut als Teil des Gesamtbetriebes

bei Fortführung des Unternehmens zukommt (§ 6 Z 1 EStG); Der gemeine


Wert (=

Einzelveräußerungswert, Verkehrswert, etc.) wird durch den Preis bestimmt,


der im gewöhnlichen

Geschäftsverkehr bei der Veräußerung zu erzielen wäre (§ 10 Abs 2 BewG) [1]

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Einkünfte aus der Tätigkeit für öffentlich-rechtliche Körperschaften sind
Funktionsgebühren (§ 29 Z 4 EStG) [0,5].

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Als echter stiller Gesellschafter bezieht er Einkünfte aus Kapitalvermögen (§
27 Abs 1 Z 2 EStG) [0,5].

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iY Der Verlust in 2009 ist nicht steuerwirksam (nicht mit anderen
Einkünften zu verrechnen) [0,5]
und der Gewinn muss in 2010 zur Auffüllung der Einlage verwendet
werden (§ 27 Abs 1 Z 2 EStG), sodass im Jahr 2010 eine Steuerpflicht
für Einkünfte iHv Φ 100.000,- (300.000 ʹ 200.000) entsteht [0,5].
iY Gewinnanteile des echten stillen Gesellschafters unterliegen der
Kapitalertragsteuer (§ 93 Abs 1 iVm Abs 2 Z 2) [0,5].
Schuldner der KESt ist zwar A, die PersG ist jedoch zum Abzug
verpflichtet (§ 95 EStG) [0,5].
Die Einkommensteuer ist allerdings damit nicht abgegolten (keine
Endbesteuerungswirkung) [0,5];
daher muss A diese Einkünfte in seine Veranlagung aufnehmen (§ 97
EStG) [0,5].

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A bezieht als unechter stiller Gesellschafter Einkünfte aus Gewerbebetrieb.


Gewinne und Verluste werden den Gesellschaftern direkt zugerechnet
(Durchgriffsprinzip) [1].

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Unkörperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens dürfen nur
ausgewiesen werden, wenn sie entgeltlich erworben wurden. Selbst
hergestellte unkörperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens dürfen
daher nicht aktiviert werden (§ 4 Abs 1 vorletzter Satz EStG) [1].

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