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Aveo

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 19
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 36
Stauraum ..................................... 60
Instrumente, Bedienelemente ...... 67
Beleuchtung ................................. 96
Infotainment System .................. 103
Klimatisierung ............................ 165
Fahren und Bedienung .............. 174
Fahrzeugwartung ....................... 200
Service und Wartung ................. 259
Technische Daten ...................... 270
Kundeninformation ..................... 282
Stichwortverzeichnis .................. 284
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Einführung Chevrolet geschulte Fachkräfte ar‐ ■ Spezielle Informationen finden Sie


beiten nach spezifischen Vorschriften am schnellsten über das Stichwort‐
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ von Chevrolet. verzeichnis.
bindung von zukunftsweisender
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ Die Kundenliteratur ist immer griffbe‐ ■ In der Betriebsanleitung werden die
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. reit im Fahrzeug aufzubewahren. werkseitigen Motorbezeichnungen
verwendet. Die zugehörigen Ver‐
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten
Sie alle Informationen, die Sie für den
Benutzung dieser kaufsbezeichnungen finden Sie im
Abschnitt „Technische Daten“.
sicheren und effizienten Betrieb Ihres Betriebsanleitung
Fahrzeugs benötigen. ■ Richtungsangaben, wie z. B. links
■ In dieser Betriebsanleitung werden oder rechts bzw. vorn oder hinten
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über alle für dieses Modell erhältlichen beziehen sich immer auf die Fahrt‐
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ Optionen und Ausstattungen be‐ richtung.
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ schrieben. Einige Beschreibungen,
brauch des Fahrzeugs. einschließlich der für Display- und ■ Die Anzeigedisplays unterstützen
Menüfunktionen, treffen aufgrund möglicherweise nicht Ihre Sprache.
Sie sind verpflichtet, sich immer an
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ der Modellvariante,
ten des Landes zu halten, in dem Sie länderspezifischer Gefahr, Warnung, Achtung
sich befinden. Diese können von den Besonderheiten,
Angaben in dieser Betriebsanleitung Sonderausstattungen oder 9 Gefahr
abweichen. Zubehör auf ihr Fahrzeug
möglicherweise nicht zu. Mit 9 Gefahr gekennzeichnete
Wenn in dieser Betriebsanleitung auf Texte weisen auf die Gefahr
die Inanspruchnahme einer Werkstatt ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐
ten Sie einen ersten Überblick. schwerer Verletzungen hin. Nicht‐
verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, beachtung der Beschreibungen
eine Chevrolet Vertragswerkstatt auf‐ ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang kann zu Lebensgefahr führen.
zusuchen. der Betriebsanleitung und in den
Alle Chevrolet Vertragswerkstätten einzelnen Abschnitten hilft Ihnen,
bieten erstklassigen Service zu ange‐ sich rasch zu orientieren.
messenen Preisen. Erfahrene, von
4 Einführung

9 Warnung
Mit 9 Warnung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.

Achtung
Mit Achtung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Be‐
schädigungen am Fahrzeug hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Schäden am Fahr‐
zeug führen.

Viel Freude und gute Fahrt wünscht


Ihnen Ihre
Chevrolet
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Sitzeinstellung


Funkfernbedienung Sitzposition einstellen
Informationen für die
erste Fahrt

Taste c drücken. Zum Verschieben des Sitzes nach


Entriegelt alle Türen. Die Warnblinker vorne oder hinten am Griff ziehen und
blinken zweimal auf. den Sitz in die gewünschte Position
schieben.
Funkfernbedienung 3 19, Zentral‐
verriegelung 3 22. Griff loslassen und sicherstellen,
dass der Sitz eingerastet ist.
Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung
3 38.
Kurz und bündig 7

Rückenlehnen Sitzhöhe Kopfstützeneinstellung


Höheneinstellung

Griff ziehen, Neigung verstellen und Den Hebel an der Außenseite der
Griff loslassen. Sitz muss hörbar ein‐ Sitzauflage wiederholt betätigen, bis
rasten. die Sitzauflage die gewünschte Posi‐ Kopfstütze nach oben ziehen.
Zum Einstellen Rückenlehne entlas‐ tion hat. Zum Absenken die Verriegelung (1)
ten. Zum Absenken der Sitzauflage den drücken und die Kopfstütze nach un‐
Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung Hebel mehrere Male nach unten ten schieben.
3 38. drücken. Kopfstützen 3 36.
Zum Anheben der Sitzauflage den
Hebel mehrere Male nach oben zie‐
hen.
Sitzposition 3 38, Sitzeinstellung
3 38.
8 Kurz und bündig

Horizontale Einstellung Sicherheitsgurt Spiegeleinstellung


Innenspiegel

Kopfstütze nach vorne ziehen. Sie Gurt aus dem Aufroller herausziehen,
lässt sich in drei verschiedene Positi‐ unverdreht über den Körper legen
onen einstellen. Zum Verstellen nach und die Schlosszunge in das Gurt‐ Zur Reduzierung der Blendwirkung
hinten Kopfstütze nach vorne ziehen. schloss einstecken, bis sie einrastet. den Hebel an der Unterseite des
Sie wird dann automatisch nach hin‐ Spiegelgehäuses ziehen.
Den Beckengurt während der Fahrt
ten geschoben. Innenspiegel 3 31.
durch Ziehen am Schultergurt regel‐
mäßig spannen.
Sitzposition 3 38, Sicherheitsgurte
3 40, Airbag-System 3 43.
Kurz und bündig 9

Außenspiegel Lenkradeinstellung

Gewünschten Außenspiegel durch Griff entriegeln, Lenkrad einstellen,


Drehen des Bedienelements nach Griff einrasten und darauf achten,
links (L) bzw. rechts (R) wählen. Da‐ dass er komplett verriegelt ist. Lenk‐
nach das Bedienelement schwenken, rad nur bei stehendem Fahrzeug ein‐
um den Spiegel einzustellen. stellen.
Konvexe Außenspiegel 3 30, Elek‐ Airbag-System 3 43, Zündschloss‐
trisches Einstellen 3 30, Klappen stellungen 3 175.
der Außenspiegel 3 30, Heizbare
Außenspiegel 3 31.
10 Kurz und bündig

Instrumententafelübersicht
Kurz und bündig 11

1 Seitliche Belüftungsdüsen . . 170 18 Wählhebel, Schaltgetriebe . 185 Außenbeleuchtung


2 Außenleuchten ...................... 96 Automatikgetriebe .............. 180
3 Leuchtweitenregulierung ....... 98 19 Klimatisierungssysteme ...... 165
4 Blinker ................................... 99 20 Zentralverriegelungstaste ..... 22
5 Geschwindigkeitsregler ....... 190 21 Gaspedal ............................ 175
6 Instrument ............................ 74 22 Zündschloss ....................... 175
7 Hupe .................................... 68 23 Bremspedal ........................ 186
Fahrer-Airbag ....................... 47 24 Lenkradeinstellung ............... 67
8 Fernbedienung am 25 Kupplungspedal ................. 174
Lenkrad ................................. 67 26 Entriegelungsgriff der
9 Wisch- und Waschanlage .... 68 Motorhaube ........................ 202
10 Mittlere Belüftungsdüsen . . . 170 Lichtschalter drehen.
11 Board Info Display ................. 87 m OFF: Zum Ausschalten der gesam‐
12 Infotainment System .......... 104 ten Beleuchtung Knopf auf OFF dre‐
13 Stauraum .............................. 60 hen. Alle Lichter sind aus und der
Knopf kehrt in seine Ausgangsstel‐
AUX-, USB-Anschlüsse ...... 140 lung AUTO zurück.
14 EIN-/AUS-Schalter AUTO: Außenbeleuchtung und In‐
Beifahrer-Airbag .................... 49 strumententafel-Beleuchtung werden
15 Handschuhfach .................... 61 je nach äußeren Lichtverhältnissen
automatisch ein- bzw. ausgeschaltet.
16 EIN-/AUS-Schalter
Beifahrer-Airbag .................... 49 8: Die Heckleuchten, Kennzeichen‐
leuchten, Instrumententafelleuchten
17 Warnblinker .......................... 98
und Parklichter werden eingeschal‐
tet.
12 Kurz und bündig

9: Das Abblendlicht und alle oben Lichthupe, Fernlicht und Warnblinker


genannten Leuchten sind eingeschal‐ Abblendlicht
tet.
Lichtschalter drücken
>: Nebelscheinwerfer
r: Nebelschlussleuchte
Beleuchtung 3 96.

Betätigung mit Taste ¨.


Zum Umschalten von Abblendlicht Warnblinker 3 98.
auf Fernlicht Hebel nach vorne
drücken.
Zum Umschalten auf Abblendlicht
Hebel nochmals nach vorne drücken
oder ziehen.
Fernlicht 3 97, Lichthupe 3 97.
Kurz und bündig 13

Blinker Hupe Scheibenwischer und


Waschanlage
Scheibenwischer

Hebel nach = Blinker rechts j drücken.


oben
Hebel nach = Blinker links
unten 2: Dauerbetrieb, hohe Geschwindig‐
Blinker 3 99. keit.
1: Dauerbetrieb, niedrige Geschwin‐
digkeit.
P: Intervallbetrieb.
O: System ausgeschaltet.
Q: Tippfunktion.
14 Kurz und bündig

Zum einmaligen Wischen bei ausge‐ Scheibenwaschanlage Heckscheibenwischer und


schaltetem Scheibenwischer den He‐ Waschanlage (nur Schrägheck)
bel leicht nach unten drücken und
wieder loslassen. Wischer
Scheibenwischer 3 68.

Hebel ziehen.
Scheibenwaschanlage 3 68,
Waschflüssigkeit 3 215.
Für einen Dauerbetrieb des Wischers
den oberen Teil des Schalters betäti‐
gen.
Für einen Intervallbetrieb des Wi‐
schers den unteren Teil des Schalters
betätigen.
Zum Abstellen des Wischers den
Schalter auf neutral stellen.
Heckscheibenwischer und Waschan‐
lage (nur Schrägheck) 3 70.
Kurz und bündig 15

Waschanlage Klimatisierung Entfeuchtung und Enteisung der


Scheiben
Heckscheibenheizung,
heizbare Außenspiegel

Den Hebel zur Instrumententafel hin


drücken. Den Luftverteilschalter auf ENTEI‐
Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck‐ SEN V drehen.
scheibe und der Wischer wird für ei‐ Die Heizung wird durch Drücken der Enteisung der Windschutzscheibe
nige Wischbewegungen eingeschal‐ Taste Ü bedient. 3 165, Entfeuchtung der Wind‐
tet. Heizbare Außenspiegel 3 31, Heck‐ schutzscheibe 3 167.
Heckscheibenwischer und Waschan‐ scheibenheizung 3 33.
lage (nur Schrägheck) 3 70,
Waschflüssigkeit 3 215.
16 Kurz und bündig

Getriebe Automatikgetriebe Losfahren


Schaltgetriebe Vor dem Losfahren prüfen
■ Reifendruck und -zustand.
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig und frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Spiegeln,
Sitzen und Sicherheitsgurten.
■ Bremsanlage bei niedriger Ge‐
P (PARKEN): Blockiert die Vorder‐ schwindigkeit auf ihre Wirksamkeit
räder. P nur bei stehendem Fahrzeug prüfen, besonders bei feuchten
Zum Einlegen des Rückwärtsgangs und angezogener Parkbremse wäh‐ Bremsen.
bei stillstehendem Fahrzeug Ring am len.
Schalthebel nach oben ziehen und R (RÜCKWÄRTS): R nur bei stehen‐
Gang einlegen. dem Fahrzeug wählen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, N (LEERLAUF): Getriebe in Leerlauf‐
Wählhebel in Leerlaufstellung führen, stellung.
Kupplungspedal loslassen und wie‐
D: Für alle alltäglichen Fahrbedingun‐
der betätigen. Nochmals schalten.
gen. Das Getriebe kann alle 6 Vor‐
Schaltgetriebe 3 185. wärtsgänge nutzen.
M: Manuell-Modus ist aktiviert.
Automatikgetriebe 3 180.
Kurz und bündig 17

Motor anlassen ■ Dieselmotor: Schlüssel zum Vor‐ Abstellen


glühen in Stellung 2 drehen,
bis ! erlischt ■ Fahrzeug nicht auf leicht entzünd‐
lichem Untergrund abstellen. Der
■ Bei betätigtem Kupplungspedal Untergrund könnte sich durch die
und betätigter Fußbremse den hohen Temperaturen der Abgas‐
Schlüssel in Stellung 3 drehen und anlage entzünden.
loslassen, sobald der Motor läuft
■ Parkbremse immer anziehen, ohne
Vor einem neuen Startversuch bzw. den Entriegelungsknopf zu betäti‐
zum Abstellen des Motors den gen. Bei Gefälle oder Steigung so
Schlüssel auf 0 zurückdrehen. fest wie möglich anziehen. Gleich‐
zeitig Fußbremse betätigen, um die
Betätigungskräfte der Parkbremse
zu verringern.
■ Schlüssel in Stellung 1 drehen. ■ Motor und Zündung ausschalten.
Zum Lösen der Lenkradsperre Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre
Lenkrad leicht bewegen einrastet.
■ Schaltgetriebe: Kupplung betätigen ■ Wenn das Fahrzeug auf einer ebe‐
nen Fläche oder bergauf steht, vor
■ Automatikgetriebe: Wählhebel auf dem Ausschalten der Zündung ers‐
P oder N stellen ten Gang einlegen bzw. Wählhebel
■ Kein Gas geben auf P stellen. An einer Steigung zu‐
sätzlich Vorderräder vom Bordstein
wegdrehen. Wenn das Fahrzeug
bergab steht, vor dem Ausschalten
der Zündung Rückwärtsgang einle‐
gen. Zusätzlich Vorderräder zum
Bordstein hindrehen.
18 Kurz und bündig

■ Fenster schließen.
■ Fahrzeug verriegeln und Diebstahl‐
warnanlage aktivieren.
Schlüssel 3 19.
Schlüssel, Türen, Fenster 19

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Zum Ausklappen auf den Knopf


drücken.
Fenster Schlüssel Zum Einklappen des Schlüssels auf
den Knopf drücken und den Schlüs‐
Ersatz von Schlüsseln sel manuell einklappen.
Schlüssel, Verriegelung ............... 19 Die Schlüsselnummer ist auf einem
Türen ........................................... 25 abnehmbaren Anhänger vermerkt. Funkfernbedienung
Fahrzeugsicherung ...................... 28 Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
sels muss die Schlüsselnummer an‐
Außenspiegel ............................... 30 gegeben werden, da dieser ein Be‐
Innenspiegel ................................ 31 standteil der Wegfahrsperre ist.
Fenster ......................................... 32 Schlösser 3 255.
Dach ............................................ 34
Schlüssel mit klappbarem
Schlüsselbart

<Stufenheck>
20 Schlüssel, Türen, Fenster

Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐
gelung mit der Funkfernbedienung
nicht möglich, können folgende Ur‐
sachen vorliegen:
■ Reichweite überschritten
■ Batteriespannung zu gering Batterien gehören nicht in den Haus‐
müll. Sie müssen über entspre‐
■ Häufiges, wiederholtes Betätigen chende Sammelstellen entsorgt wer‐
der Funkfernbedienung außerhalb den.
der Reichweite, wonach eine
neuerliche Synchronisierung erfor‐ Schlüssel mit klappbarem
<Schrägheck> derlich ist Schlüsselbart
Für die Bedienung von ■ Überlastung des Zentralverriege‐
lungssystems durch häufige Betä‐
■ Zentralverriegelung tigung in kurzen Abständen und da‐
■ Diebstahlwarnanlage her Unterbrechung der Stromver‐
■ Kofferraumdeckel (nur Stufenheck) sorgung für kurze Zeit
Die Funkfernbedienung hat eine ■ Überlagerung der Funkwellen
Reichweite von bis zu ca. 30 Metern. durch externe Funkanlagen mit hö‐
Diese Reichweite kann durch äußere herer Leistung
Einflüsse verringert werden.
Batterie der Funkfernbedienung
Die Warnblinker bestätigen die Betä‐ wechseln
tigung.
Die Batterie wechseln, sobald sich
Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ die Reichweite spürbar verringert.
keit und hohen Temperaturen schüt‐
zen, unnötige Betätigungen vermei‐
den.
Schlüssel, Türen, Fenster 21

Hinweis
Achtung Manuelle Türschlösser
Eine CR2032-Austauschbatterie
(oder eine gleichwertige andere)
verwenden. Die Kontaktflächen der Batterie
nach Möglichkeit nicht mit bloßen
1. Das Gehäuse der Fernbedienung Fingern berühren. Dies verkürzt
öffnen. die Lebensdauer der Batterie.
2. Verbrauchte Batterie entfernen.
Die Leiterplatte nicht mit anderen Hinweis
Bauteilen in Kontakt bringen. Gebrauchte Lithiumbatterien kön‐
3. Neue Batterie einsetzen. Dabei nen die Umwelt verschmutzen.
darauf achten, dass die negative Entsorgen Sie gebrauchte Batterien
Seite (-) nach unten zum Sockel nach den geltenden Bestimmungen.
zeigt. Nicht im Haushaltabfall entsorgen.
4. Das Gehäuse der Fernbedienung Hinweis Beim manuellen Verriegeln durch
schließen. Damit die Fernbedienung richtig Drehen des Schlüssels im Schloss
5. Prüfen Sie, ob die Fernbedienung funktioniert, sollten Sie folgende wird die Zentralverriegelung betätigt.
mit Ihrem Fahrzeug gut funktio‐ Richtlinien einhalten: Beim manuellen Entriegeln durch
niert. Lassen Sie die Fernbedienung nicht Drehen des Schlüssels im Schloss
fallen. wird die Fahrertür entriegelt.
Fixer Schlüssel
Batteriewechsel in einer Werkstatt Legen Sie keine schweren Gegen‐ Hinweis
durchführen lassen. stände auf die Fernbedienung. Auf das Schloss klopfen oder
Halten Sie die Fernbedienung von Schlüssel erwärmen, falls das
Wasser und direkter Sonnenein‐ Schloss bei niedrigen Temperaturen
strahlung fern. Wenn der Sender eingefroren ist und sich die Tür nicht
feucht wird, mit einem weichen Tuch öffnen lässt.
abwischen.
22 Schlüssel, Türen, Fenster

Zentralverriegelung Zentralverriegelungstaste Entriegeln


Die Zentralverriegelung lässt sich von Funkfernbedienung
der Fahrertür aus aktivieren. Über
dieses System können alle Türen und
die Heckklappe (bzw. der Koffer‐
raumdeckel) entweder mit der Funk‐
fernbedienung (von außen) oder der
Zentralverriegelungstaste (von in‐
nen) von der Fahrertür aus ver- und
entriegelt werden. Die Tankklappe
wird unter Umständen zusammen mit
den Türen und der Heckklappe (bzw.
dem Kofferraumdeckel) verriegelt.
Der Schlüssel (von außen) und der Ver- bzw. entriegelt alle Türen, die
Verriegelungscode für die Fahrertür Heckklappe (bzw. den Kofferraumde‐
(von innen) betätigen die Zentralver‐ ckel) und die Tankklappe. Taste c drücken.
riegelung. Entriegelt alle Türen. Die Warnblinker
Zum Verriegeln Taste e drücken.
Bei nicht richtig geschlossener Fah‐ blinken zweimal auf.
rertür funktioniert die Zentralverriege‐ Zum Entriegeln Taste c drücken.
Wenn nur die Fahrertür entriegelt
lung nicht. Dies kann in den Fahrzeu‐ Bei geöffneter Fahrertür können Fah‐
oder die Entriegelungsmeldung ge‐
geinstellungen geändert werden. rertür und Tankklappe nicht verriegelt
ändert werden soll, kann dies in den
Fahrzeugpersonalisierung 3 91. werden. Dies kann in den Fahrzeu‐
Fahrzeugeinstellungen vorgenom‐
geinstellungen geändert werden.
men werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 91.
Fahrzeugpersonalisierung 3 91.
Schlüssel, Türen, Fenster 23

Verriegeln Entriegeln des den können, selbst wenn eine


Kofferraumdeckels Scheibe eingeschlagen wurde, um
Funkfernbedienung ins Fahrzeuginnere zu gelangen.
(nur Stufenheck)
9 Warnung
Die Blockierung nicht verwenden,
wenn sich Personen im Fahrzeug
befinden. Die Türen können nicht
von innen entriegelt werden.

Zum Aktivieren der Blockierung die


Taste e auf der Funkfernbedienung
innerhalb von 5 Sekunden zweimal
hintereinander drücken.
Zum Deaktivieren der Blockierung die
Taste e drücken. Taste c auf der Funkfernbedienung
Taste s drücken.
Verriegelt alle Türen. Die Warnblinker drücken.
Der Kofferraumdeckel wird entriegelt
blinken einmal auf.
und geöffnet, während alle anderen Hinweis
Die Verriegelungsmeldung kann in Türen verriegelt bleiben. Die Blockierung ist funktionstüchtig,
den Fahrzeugeinstellungen geändert wenn alle Türen, die Heckklappe
werden. Blockierung (bzw. der Kofferraumdeckel) und die
Fahrzeugpersonalisierung 3 91. Für zusätzlichen Schutz beim Verlas‐ Tankklappe geschlossen sind.
sen des Fahrzeugs können die Türen Die Blockierung wird aufgehoben,
blockiert werden. wenn die Türen auf gewohnte Art
Dabei werden alle elektrischen Ver‐ und Weise entriegelt werden.
riegelungen elektronisch blockiert,
sodass die Türen nicht geöffnet wer‐
24 Schlüssel, Türen, Fenster

Verzögerte Verriegelung AUS: Beim Drücken der Zentralver‐ Zum Entriegeln die Entriegelungs‐
Diese Funktion verzögert die eigent‐ riegelungstaste bzw. der Taste e auf taste in der Zentralverriegelungstaste
liche Verriegelung der Türen und die der Funkfernbedienung werden die drücken oder den Zündschlüssel ab‐
Aktivierung der Diebstahlwarnanlage Türen sofort verriegelt. ziehen.
um fünf Sekunden, wenn das Fahr‐ Diese Einstellungen können in den
zeug über die Zentralverriegelungs‐ Automatische Betätigung Fahrzeugeinstellungen geändert
taste oder die Fernbedienung verrie‐ werden. Fahrzeugpersonalisierung
gelt wird. der Zentralverriegelung 3 91.
Dies kann in den Fahrzeugeinstellun‐ In manchen Ländern sollte die Zen‐
gen geändert werden. tralverriegelung während der Fahrt 9 Warnung
automatisch aktiviert werden.
Siehe Fahrzeugpersonalisierung
3 91. Den Verriegelungszustand
Automatikgetriebe während der Fahrt nicht deaktivie‐
EIN: Beim Drücken der Zentralverrie‐ Wenn der Wählhebel von P in eine ren.
gelungstaste melden drei Signaltöne, andere Stellung gebracht wird, wer‐
Wenn die Tür entriegelt wird, die
dass die verzögerte Verriegelung ak‐ den Türen, Kofferraumdeckel bzw.
Zentralverriegelungstaste
tiv ist. Heckklappe und Tankklappe automa‐
drücken, um sie wieder zu verrie‐
Die Türen werden erst fünf Sekunden tisch verriegelt.
geln.
nach Schließen der letzten Tür ver‐ Zum Entriegeln die Entriegelungs‐
riegelt. Die verzögerte Verriegelung taste in der Zentralverriegelungstaste
lässt sich durch Drücken der Zentral‐ drücken, das Getriebe auf P stellen
verriegelungstaste bzw. der Verriege‐ oder den Zündschlüssel abziehen.
lungstaste auf der Funkfernbedie‐
nung vorübergehend außer Kraft set‐ Schaltgetriebe
zen. Bei einer Fahrgeschwindigkeit ab
13 km/h werden Türen, Kofferraum‐
deckel bzw. Heckklappe und Tank‐
klappe automatisch verriegelt.
Schlüssel, Türen, Fenster 25

Kindersicherung Sie können einen Schlüssel oder


einen geeigneten Schraubendreher
Türen
verwenden.
Laderaum
Zum Aktivieren der Kindersicherung
(Türverriegelung) die Kinder‐ Kofferraumdeckel (Stufenheck)
sicherung in die waagrechte Stellung
drehen. Öffnen
Bei aktivierter Kindersicherung kön‐ <Bauart 1>
nen die hinteren Türen nur von außen
geöffnet werden.
Zum Aufheben der Kindersicherung
(Türverriegelung) die Kinder‐
sicherung in die senkrechte Stellung
drehen.
Achtung
Ziehen Sie nicht am Innentürgriff,
wenn sich die Kindersicherungs‐
verriegelung in Stellung LOCK be‐
findet. Andernfalls kann der Innen‐
türgriff Schaden nehmen. Zum Öffnen des Kofferraumdeckels
bei entriegeltem Kofferraumdeckel
9 Warnung auf das Tastfeld drücken.
Der Kofferraumdeckel kann auch
Kindersicherung immer verwen‐ durch Drücken der Taste s auf der
den, wenn Kinder auf den hinteren Funkfernbedienung geöffnet werden.
Sitzen mitfahren.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Beim Ver- bzw. Entriegeln aller Türen


mit der Funkfernbedienung wird auch Achtung
der Kofferraumdeckel ver- bzw. ent‐
riegelt. Um eine Beschädigung des Kof‐
ferraumdeckels zu vermeiden, vor
<Bauart 2> Öffnen des Kofferraumdeckels
prüfen, ob sich im oberen Öff‐
nungsbereich keine Hindernisse
wie etwa ein Garagentor befinden.
Immer den Freiraum über und hin‐
ter dem Kofferraumdeckel prüfen.

Hinweis
Der Kofferraumdeckel lässt sich auch Bei laufendem Motor kann der Kof‐
öffnen, indem der Entriegelungshebel ferraumdeckel geöffnet werden,
für den Kofferraumdeckel neben dem wenn der Wählhebel auf P steht
Fahrersitz nach oben gezogen wird. (Automatikgetriebe) bzw. die Park‐
bremse angezogen ist (Schaltge‐
9 Warnung triebe).
Zum Entriegeln des Kofferraumde‐
Hinweis
ckels den Schlüssel in das Schloss Nicht mit offener oder angelehnter Wenn auf dem Kofferraumdeckel
stecken und im Uhrzeigersinn dre‐ Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐ schwere Zubehörteile angebracht
hen. Den Kofferraumdeckel anheben. port sperriger Gegenstände, es werden, kann er unter Umständen
könnten giftige Abgase in das nicht offen gehalten werden.
Fahrzeug gelangen.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Schließen Heckklappe (Schrägheck) <Bauart 2>


<Bauart 1>
Den Kofferraumdeckel zum Schlie‐ Öffnen
ßen nach unten drücken, bis er sicher <Bauart 1>
einrastet.
Beim Schließen nicht auf das Tastfeld
drücken. Dadurch könnte der Koffer‐
raumdeckel wieder geöffnet werden.
<Bauart 2>
Den Kofferraumdeckel zum Schlie‐
ßen nach unten drücken, bis er sicher
einrastet.

Achtung Zum Entriegeln der Heckklappe den


Schlüssel in das Schloss stecken und
Sicherstellen, dass sich Ihre gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die
Hände oder andere Körperteile Zum Öffnen der Heckklappe bei ent‐ Heckklappe anheben.
sowie die anderer Personen nicht riegelter Heckklappe auf das Tastfeld
im Schließbereich des Koffer‐ drücken. 9 Warnung
raumdeckels befinden.
Beim Ver- bzw. Entriegeln aller Türen
mit der Funkfernbedienung wird auch Nicht mit offener oder angelehnter
die Heckklappe ver- bzw. entriegelt. Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase in das
Fahrzeug gelangen.
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Achtung
Beim Schließen nicht auf das Tastfeld
drücken. Dadurch könnte der Koffer‐
Fahrzeugsicherung
raumdeckel wieder geöffnet werden.
Um eine Beschädigung der Heck‐ Diebstahlwarnanlage
klappe zu vermeiden, vor Öffnen <Bauart 2>
der Heckklappe prüfen, ob sich im Die Heckklappe zum Schließen nach Aktivierung
oberen Öffnungsbereich keine unten drücken, bis sie sicher einras‐
Hindernisse wie etwa ein Gara‐ tet.
gentor befinden. Immer den Frei‐
raum über und hinter der Heck‐ Achtung
klappe kontrollieren.
Sicherstellen, dass sich Ihre
Hinweis Hände oder andere Körperteile
Bei laufendem Motor kann die Heck‐ sowie die anderer Personen nicht
klappe geöffnet werden, wenn der im Schließbereich der Heckklappe
Wählhebel auf P steht (Automatik‐ befinden.
getriebe) bzw. die Parkbremse an‐
gezogen ist (Schaltgetriebe).
Hinweis
Taste e auf der Funkfernbedienung
Die Montage bestimmter schwerer
drücken.
Zubehörteile an der Heckklappe
kann dazu führen, dass die Heck‐ Die Diebstahlwarnanlage wird auto‐
klappe nicht offen bleibt. matisch nach 30 Sekunden aktiviert.
Während der ersten 30 Sekunden
Schließen blinkt die Leuchte schnell; danach
<Bauart 1> blinkt sie langsam.
Die Heckklappe zum Schließen nach
unten drücken, bis sie sicher einras‐
tet.
Schlüssel, Türen, Fenster 29

Wenn die Leuchte nach den ersten Automatische Türverriegelung dient ein Zündschlüssel mit integrier‐
30 Sekunden immer noch schnell Wenn innerhalb von 3 Minuten nach tem, elektronisch kodiertem Trans‐
blinkt, ist die Fahrertür nicht Entriegeln der Türen mit der Fernbe‐ ponder. Der Transponder ist unsicht‐
vollständig geschlossen oder es liegt dienung keine Tür geöffnet wird bzw. bar in den Zündschlüssel eingebaut.
eine Systemstörung vor. sich der Zündschlüssel nicht in Stel‐ Der Motor lässt sich nur mit registrier‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ lung ACC oder ON befindet, werden ten Zündschlüsseln starten.
men. alle Türen verriegelt und die Dieb‐ Mit nicht registrierten Schlüsseln kön‐
stahlwarnanlage wird automatisch nen nur die Türen geöffnet werden.
Deaktivierung aktiviert.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs durch Sobald der Schlüssel auf LOCK ge‐
Drücken der Taste c auf der Funk‐ Automatische Türentriegelung stellt und aus dem Zündschalter ab‐
fernbedienung wird die Diebstahl‐ Wenn die Aufprallsensoren bei ein‐ gezogen ist, wird der Motor automa‐
warnanlage deaktiviert. geschalteter Zündung einen Aufprall tisch gesperrt.
feststellen, werden alle Türen auto‐ Wenn die Wegfahrsperre bei einge‐
Alarm matisch entriegelt. schalteter Zündung eine Störung fest‐
Der Alarm kann durch Drücken einer Unter Umständen funktioniert die Ent‐ stellt, blinkt oder leuchtet die Anzeige
beliebigen Taste der Funkfernbedie‐ riegelung jedoch nicht, falls es me‐ für die Wegfahrsperre und der Motor
nung oder Einschalten der Zündung chanische Probleme mit der Türver‐ lässt sich nicht starten.
abgebrochen werden. riegelung oder der Batterie gibt. Das Fahrzeug muss von Ihrer Ver‐
Die Diebstahlwarnanlage kann durch tragswerkstatt überprüft werden.
Drücken der Taste e oder durch Ein‐
schalten der Zündung deaktiviert wer‐
Wegfahrsperre Hinweis
Die Wegfahrsperre dient Fahrzeu‐ Auf das Schloss klopfen oder
den. Schlüssel erwärmen, falls das
gen, in denen sie installiert ist, als zu‐
sätzliche Diebstahlsicherung und ver‐ Schloss bei niedrigen Temperaturen
hindert, dass ein Fahrzeug von unbe‐ eingefroren ist und sich die Tür nicht
fugten Personen gestartet wird. Als öffnen lässt.
gültiger Schlüssel für ein mit Weg‐
fahrsperre ausgestattetes Fahrzeug
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Außenspiegel Den Stellhebel in die gewünschte


Richtung ziehen, um die Spiegelwin‐
Klappbare Spiegel
kel einzustellen.
Asphärische Wölbung
Der asphärische Außenspiegel ist
zum Teil konvex gewölbt, was den to‐ Elektrisches Einstellen
ten Winkel verkleinert. Die Form des
Spiegels lässt Gegenstände kleiner
erscheinen. Dies erschwert das Ab‐
schätzen von Entfernungen.

Manuelles Einstellen

Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐


pen die Außenspiegel bei Anstoßen
aus ihrer Ausgangslage. Spiegel
durch leichten Druck auf das Spiegel‐
Gewünschten Außenspiegel durch gehäuse wieder einrasten.
Drehen des Bedienelements nach
links (L) bzw. rechts (R) wählen. Da‐ 9 Warnung
nach das Bedienelement schwenken,
um den Spiegel einzustellen. Richten Sie Ihre Spiegel stets ord‐
Bei Stellung „o“ wurde kein Spiegel nungsgemäß aus und verwenden
ausgewählt. Sie sie beim Fahren, um Objekte
Stellen Sie die Außenspiegel so ein, und anderen Fahrzeuge um Sie
dass Sie jede Seite des Fahrzeugs
und jede Straßenseite hinter Ihnen
einsehen können.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

herum besser sehen zu können. Innenspiegel Wenn sich der Innenrückspiegel in


Fahren Sie nicht, wenn einer der der Abblendstellung befindet, ist
Außenspiegel eingeklappt ist. Manuelles Abblenden besondere Vorsicht geboten.
Eine mangelhafte Sicht nach hin‐
Beheizbare Spiegel ten kann während der Fahrt zu
einer Kollision führen, die Ihr Fahr‐
zeug oder fremdes Eigentum be‐
schädigt und/oder Verletzungen
verursacht.

Zur Reduzierung der Blendwirkung


Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
Wird durch Drücken der Taste Ü ein- gehäuses verstellen.
bzw. ausgeschaltet.
Die Heizung funktioniert bei laufen‐ 9 Warnung
dem Motor und wird automatisch
nach einigen Minuten oder durch er‐ Ihre Sicht durch den Spiegel
neutes Drücken der Taste abgeschal‐ könnte etwas weniger klar sein,
tet. wenn dieser auf Nachtsicht ge‐
stellt ist.
32 Schlüssel, Türen, Fenster

Fenster Elektrische
Fensterbetätigung
Manuelle
Fensterbetätigung 9 Warnung
Vorsicht bei Betätigung der elek‐
trischen Fensterbetätigung. Ver‐
letzungsgefahr, vor allem für Kin‐
der.
Befinden sich Kinder auf den
Rücksitzen, die Kindersicherung
für die elektrische Fensterbetäti‐
Elektrische Fensterheber können bei
gung einschalten.
eingeschalteter Zündung betätigt
Fenster nur unter Beobachtung werden.
des Schließbereiches schließen.
Schalter für das betreffende Fenster
Sicherstellen, dass nichts einge‐
betätigen, indem er zum Öffnen ge‐
klemmt werden kann.
Die Seitenscheiben lassen sich mit drückt bzw. zum Schließen gezogen
Handkurbeln betätigen. wird.

Bedienung
Bei eingeschalteter Zündung lassen
sich die elektrischen Fensterheber
mit den Schaltern an jeder Tür betä‐
tigen.
Zum Öffnen des Fensters den Schal‐
ter hinunterdrücken.
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Zum Schließen des Fensters den Kindersicherung für hintere Heckscheibenheizung


Schalter nach oben ziehen. Fenster
Den Schalter loslassen, sobald das
Fenster die gewünschte Position er‐
reicht hat.

9 Warnung
Während der Fahrt keine Körper‐
teile aus dem Fahrzeug halten, da
diese erfasst werden können. Hal‐
ten Sie daher alle Körperteile im
Fahrzeug.
Kinder können die elektrischen
Fensterheber betätigen und dabei Wird durch Drücken der Taste Ü ein-
eingeklemmt werden. Taste z drücken, um die elektrische bzw. ausgeschaltet.
Fensterbetätigung an den hinteren Die Heizung funktioniert bei laufen‐
Lassen Sie niemals Ihre Schlüssel
Türen zu deaktivieren. Zur Aktivie‐ dem Motor und wird automatisch
oder unbeaufsichtigte Kinder im
Wagen. rung z erneut drücken. nach einigen Minuten oder durch er‐
Missbrauch der elektrischen neutes Drücken der Taste abgeschal‐
Fensterheber kann zu schweren tet.
oder gar tödlichen Verletzungen
führen.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Achtung Dach Öffnen oder schließen


Zum Öffnen des Schiebedachs den
Verwenden Sie für die Heck‐ Schiebedach Schalter (1) drücken. Das Schiebe‐
scheibe Ihres Fahrzeugs keine dach wird automatisch geöffnet. Zum
scharfkantigen Werkzeuge und 9 Warnung Anhalten des Schiebedachs erneut
aggressiven Fensterreiniger. auf einen der Schalter drücken.
Zerkratzen oder beschädigen Sie Vorsicht bei Betätigung des Schie‐ Zum Öffnen auf eine bestimmte Po‐
die Enteiserdrähte nicht, wenn Sie bedachs. Verletzungsgefahr, vor sition den Schalter (1) drücken und
die Heckscheibe reinigen oder in allem für Kinder. halten.
deren Nähe arbeiten. Bei Betätigung die beweglichen Den Schalter loslassen, sobald das
Teile genau beobachten. Sicher‐ Schiebedach die gewünschte Posi‐
Sonnenblenden stellen, dass nichts eingeklemmt tion erreicht hat.
werden kann. Zum Schließen des Schiebedachs
Die Sonnenblenden lassen sich zum
den Schalter (2) so lange drücken
Schutz vor blendendem Licht herun‐ Das Schiebedach kann bei einge‐ und halten, bis das Schiebedach ge‐
terklappen und zur Seite schwenken. schalteter Zündung betätigt werden. schlossen ist.
Bei Sonnenblenden mit integrierten
Spiegeln sollten die Spiegelabde‐ Anheben oder schließen
ckungen während der Fahrt ge‐ Zum Öffnen des Schiebedachs mit
schlossen sein. Kippfunktion den Schalter (2) drücken
und halten.
9 Warnung Den Schalter loslassen, sobald das
Schiebedach die gewünschte Posi‐
Die Sonnenblende darf nicht so tion erreicht hat.
eingestellt werden, dass sie die
Sicht auf die Straße, den Verkehr Zum Schließen des Schiebedachs
und andere Objekte behindert. den Schalter (1) so lange drücken
und halten, bis das Schiebedach ge‐
schlossen ist.
Schlüssel, Türen, Fenster 35

Sonnenrollo
Das Sonnenrollo wird manuell betä‐
tigt.
Sonnenrollo durch Schieben schlie‐
ßen bzw. öffnen.
Bei geöffnetem Schiebedach ist das
Sonnenrollo immer offen.

9 Warnung
Während der Fahrt keine Körper‐
teile aus dem Fahrzeug halten, da
diese von Objekten erfasst wer‐
den können. Halten Sie daher alle
Körperteile im Fahrzeug.
Missbrauch des Schiebedachs
kann zu schweren oder gar tödli‐
chen Verletzungen führen.
36 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitze, Kopfstützen
Rückhaltesysteme
Position

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 36
Vordersitze ................................... 38 Fahren Sie nur mit der Kopfstütze
Sicherheitsgurte ........................... 40 in der richtigen Position.
Airbag-System ............................. 43 Abgenommene oder schlecht ein‐
Kinderrückhaltesysteme .............. 50 gestellte Kopfstützen können bei
einer Kollision zu schweren Kopf-
und Nackenverletzungen führen. Die Oberkante der Kopfstütze sollte
Stellen Sie sicher, dass die Kopf‐ mit der Oberkante des Kopfes ab‐
stützen vor Fahrbeginn eingestellt schließen. Ist dies bei sehr großen
werden. Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
Sitze, Rückhaltesysteme 37

Kopfstützen der Vordersitze Horizontale Einstellung Kopfstützen der Rücksitze


Höheneinstellung Höheneinstellung

Kopfstütze nach vorne ziehen. Sie


lässt sich in drei verschiedene Positi‐
Kopfstütze nach oben ziehen. Zum onen einstellen. Zum Verstellen nach Kopfstütze nach oben ziehen. Zum
Absenken die Verriegelung (1) hinten Kopfstütze nach vorne ziehen. Absenken die Verriegelung (1)
drücken und die Kopfstütze nach un‐ Sie wird dann automatisch nach hin‐ drücken und die Kopfstütze nach un‐
ten schieben. ten geschoben. ten schieben.
Ablegen Ablegen
Kopfstütze in die oberste Position Kopfstütze in die oberste Position
schieben. schieben.
Verriegelungen (1) und (2) gleichzei‐ Verriegelungen (1) und (2) gleichzei‐
tig drücken. tig drücken.
Kopfstütze nach oben ziehen. Kopfstütze nach oben ziehen.
38 Sitze, Rückhaltesysteme

Vordersitze leicht angewinkelt sind. Den Bei‐


fahrersitz möglichst weit nach hin‐
Sitzeinstellung
ten schieben.
Sitzposition 9 Gefahr
■ Mit den Schultern möglichst weit
9 Warnung hinten an der Rückenlehne sitzen. Mindestens 25 cm vom Lenkrad
Die Neigung der Rückenlehne so entfernt sitzen, um ein sicheres
Nur mit richtig eingestelltem Sitz einstellen, dass das Lenkrad mit Auslösen des Airbags zu ermögli‐
fahren. leicht angewinkelten Armen gut er‐ chen.
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen
Rückenlehne und Schultern erhal‐ 9 Warnung
ten bleiben. Die Rückenlehnen dür‐
fen nicht zu weit nach hinten ge‐ Sitze niemals während der Fahrt
neigt sein. Wir empfehlen eine ma‐ einstellen. Sie könnten sich un‐
ximale Neigung von ca. 25°. kontrolliert bewegen.
■ Lenkrad einstellen 3 67.
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐
len, dass Sie eine gute Sicht nach
allen Seiten und auf die Display-In‐
strumente haben. Der Abstand zwi‐
schen Kopf und Dachrahmen sollte
■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐ mindestens eine Handbreite betra‐
ten an der Rückenlehne sitzen. gen. Ihre Oberschenkel sollten
Den Abstand zwischen Sitz und leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne
Pedalen so einstellen, dass die hineingedrückt zu werden.
Beine beim Treten der Pedale ■ Kopfstütze einstellen 3 36.
■ Höhe des Sicherheitsgurts einstel‐
len 3 41.
Sitze, Rückhaltesysteme 39

Sitzposition einstellen Rückenlehnen Sitzhöhe

Zum Verschieben des Sitzes nach Griff ziehen, Neigung verstellen und Den Hebel an der Außenseite der
vorne oder hinten am Griff ziehen und Griff loslassen. Sitz muss hörbar ein‐ Sitzauflage wiederholt betätigen, bis
den Sitz in die gewünschte Position rasten. die Sitzauflage die gewünschte Posi‐
schieben. Zum Einstellen Rückenlehne entlas‐ tion hat.
Griff loslassen und sicherstellen, ten. Zum Absenken der Sitzauflage den
dass der Sitz eingerastet ist. Hebel mehrere Male nach unten
drücken.
Zum Anheben der Sitzauflage den
Hebel mehrere Male nach oben zie‐
hen.
40 Sitze, Rückhaltesysteme

Heizung Achtung Sicherheitsgurte


Wenn Sie empfindliche Haut
haben, die Heizung nicht für län‐
gere Zeit auf der höchsten Stufe
betreiben.

Die Sitzheizungsschalter befinden


sich in den Klimatisierungstasten. Bei starker Beschleunigung oder Ab‐
bremsen des Fahrzeugs blockieren
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem
die Sicherheitsgurte aus Gründen der
Motor aktiv.
Sicherheit für die Insassen.
Zum Beheizen eines Sitzes den be‐
treffenden Schalter drücken. 9 Warnung
Die Leuchte in der Taste leuchtet auf.
Zum Abschalten der Sitzheizung er‐ Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐
neut auf den Schalter drücken. legen.
Nicht angeschnallte Personen ge‐
fährden bei Unfällen die anderen
Fahrzeuginsassen und sich
selbst.
Sitze, Rückhaltesysteme 41

Sicherheitsgurte sind jeweils nur für Gurtstraffer Ausgelöste Gurtstraffer in einer


eine Person bestimmt. Für Personen Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
unter einer Körpergröße von 150 cm straffer lösen nur einmal aus.
sind sie nicht geeignet. Kindersicher‐ Hinweis
heitssystem 3 50. Keine Zubehörteile oder andere Ge‐
Alle Teile des Gurtsystems regel‐ genstände anbringen oder ein‐
mäßig auf Beschädigungen und ord‐ bauen, die die Funktion der Gurt‐
nungsgemäße Funktion überprüfen. straffer behindern könnten. Am
Beschädigte Teile ersetzen lassen. Gurtstraffer-System keine Änderun‐
Nach einem Unfall Gurte und ausge‐ gen vornehmen, da sonst die Be‐
löste Gurtstraffer in einer Werkstatt triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
ersetzen lassen. lischt.
Hinweis Dreipunkt-Sicherheitsgurt
Sicherstellen, dass die Gurte nicht Bei Frontal-, Seiten- oder Heckkolli‐
durch Schuhe oder scharfkantige sionen ab einer bestimmten Unfall‐ Anlegen
Gegenstände beschädigt oder ein‐ schwere werden die Gurte der Vor‐
geklemmt werden. Darauf achten, dersitze gestrafft.
dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐
ler gelangt. 9 Warnung
Sicherheitsgurt anlegen X 3 79.
Unsachgemäßer Umgang (z. B.
Gurtkraftbegrenzer Aus- oder Einbau der Gurte oder
Auf den Vordersitzen wird die Belas‐ Gurtschlösser) kann zum Auslö‐
tung des Körpers durch die kontrol‐ sen der Gurtstraffer führen.
lierte Freigabe des Gurtes während
einer Kollision reduziert. Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet
die Kontrollleuchte v auf 3 79.
42 Sitze, Rückhaltesysteme

Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐


ziehen, unverdreht über den Körper 9 Warnung Achtung
legen und die Schlosszunge in das
Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐ Gurt nicht über harte oder zer‐ Nicht während der Fahrt verstel‐
rastet. brechliche Gegenstände in den len.
Taschen der Kleidung führen.
Den Beckengurt während der Fahrt
durch Ziehen am Schultergurt regel‐
Ablegen
mäßig spannen. Sicherheitsgurt an‐
Höheneinstellung
legen 3 79.

Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐


1. Taste drücken. schloss drücken.
Auftragende Kleidung beeinträchtigt 2. Höhe einstellen und einrasten.
Sicherheitsgurte der Rücksitze
den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐ Höhe so einstellen, dass der Gurt
über die Schulter läuft. Er darf nicht Der Sicherheitsgurt des mittleren
genstände wie z. B. Handtaschen Rücksitzes lässt sich nur aus dem
oder Mobiltelefone zwischen Gurt über Hals oder Oberarm laufen.
Aufroller ziehen, wenn sich die Rü‐
und Körper platzieren. ckenlehne in der hinteren Position be‐
findet.
Sitze, Rückhaltesysteme 43

Verwendung des Wie für alle anderen Insassen besteht


auch für Schwangere ein höheres Ri‐
Airbag-System
Sicherheitsgurtes in der
Schwangerschaft siko für schwere Verletzungen, wenn
Das Airbag-System besteht aus meh‐
sie keine Sicherheitsgurte tragen.
reren einzelnen Systemen.
Darüber hinaus ist es wahrscheinli‐
Wenn die Airbags auslösen, werden
cher, dass ein Ungeborenes bei rich‐
sie innerhalb von Millisekunden auf‐
tig angelegtem Sicherheitsgurt einen
geblasen. Die Luft entweicht ebenso
Unfall sicher übersteht.
schnell, so dass dies während einer
Für optimalen Schutz sollten Kollision oft nicht bemerkt wird.
Schwangere einen Sicherheitsgurt
tragen. 9 Warnung
Der Beckenteil des Gurtes ist
während der ganzen Schwanger‐ Bei falscher Handhabung können
schaft so tief wie möglich zu tragen. die Airbag-Systeme explosionsar‐
tig ausgelöst werden.
Der Fahrer muss möglichst weit
9 Warnung hinten sitzen, ohne dass darunter
die Kontrolle über das Fahrzeug
Der Beckengurt muss möglichst leidet. Wenn Sie zu nahe am Air‐
tief über das Becken verlaufen, bag sitzen, drohen bei Auslösung
um Druck auf den Unterleib zu ver‐ des Airbags schwere Verletzun‐
meiden. gen mit möglicher Todesfolge.
Zur maximalen Sicherheit in allen
Sicherheitsgurte sind für jeden wirk‐ Unfallszenarien müssen alle In‐
sam, auch für schwangere Frauen. sassen einschließlich des Fahrers
immer ihre Sicherheitsgurte anle‐
gen. Dies minimiert die Gefahr
44 Sitze, Rückhaltesysteme

schwerer Verletzungen mit Nach einer Airbag-Auslösung den


Austausch des Lenkrads, der Instru‐ Achtung
möglicher Todesfolge bei einem
Unfall. Bei fahrendem Fahrzeug mententafel, aller Verkleidungsteile,
der Türdichtungen, der Haltegriffe Der Airbag kann auch auslösen,
nicht unnötig nahe am Airbag sit‐ wenn das Fahrzeug durch Boden‐
zen oder in seine Richtung neigen. und der Sitze von einer Werkstatt
durchführen lassen. schwellen, Hindernisse auf unbe‐
Bei Auslösung kann der Airbag festigten Straßen oder Bürger‐
sonst Verletzungen an Gesicht Wenn ein Airbag auslöst, kann es zu steige starken Stößen ausgesetzt
und Körper, Schnitte durch be‐ Geräusch- und Rauchentwicklung wird. Um dies zu verhindern, muss
schädigte Brillen sowie Verbren‐ kommen. Dies ist normal und nicht auf Strecken, die nicht für den
nungen verursachen. gefährlich, kann aber zu Hautirrita‐ Fahrzeugverkehr vorgesehen
tionen führen. Wenn diese länger sind, langsam gefahren werden.
Hinweis anhalten, ist ein Arzt aufzusuchen.
Die Steuerungselektronik der Air‐ Wenn sich Airbags entfalten, können
bag-Systeme und Gurtstraffer befin‐ 9 Gefahr die dabei evtl. entweichenden heißen
det sich im Bereich der Mittelkon‐ Gase Verbrennungen verursachen.
sole. In diesem Bereich keine mag‐ Lassen Sie niemals Kinder und
Schwangere sowie Ältere und Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme
netischen Gegenstände ablegen. 3 79.
Schwache auf den mit Airbags
Abdeckungen der Airbags nicht be‐ ausgestatteten Vordersitzen Platz
kleben und nicht mit anderen Mate‐ Kindersicherheitssysteme auf
nehmen.
rialien überziehen. Beifahrersitzen mit Airbag-
Darüber hinaus darf hier keine Ba‐
Jeder Airbag löst nur einmal aus. Systeme
byschale befestigt werden. Bei
Ausgelöste Airbags in einer Werk‐ einem Unfall kann es durch den Warnung gemäß ECE R94.02:
statt austauschen lassen. Stoß des sich entfaltenden Air‐
Am Airbag-System keine Änderun‐ bags zu Verletzungen des Ge‐
gen vornehmen, da sonst die Be‐ sichts oder zu tödlichen Verletzun‐
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐ gen kommen.
lischt.
Sitze, Rückhaltesysteme 45

peine d'infliger des BLESSURES DA: Brug ALDRIG en bagudvendt au‐


GRAVES, voire MORTELLES à l'EN‐ tostol på et forsæde med AKTIV AIR‐
FANT. BAG, BARNET kan komme i LIVS‐
ES: NUNCA utilice un sistema de re‐ FARE eller komme ALVORLIGT TIL
tención infantil orientado hacia atrás SKADE.
en un asiento protegido por un AIR‐ SV: Använd ALDRIG en bakåtvänd
BAG FRONTAL ACTIVO. Peligro de barnstol på ett säte som skyddas med
MUERTE o LESIONES GRAVES en framförvarande AKTIV AIRBAG.
para el NIÑO. DÖDSFALL eller ALLVARLIGA SKA‐
RU: ЗАПРЕЩАЕТСЯ DOR kan drabba BARNET.
устанавливать детское FI: ÄLÄ KOSKAAN sijoita taaksepäin
удерживающее устройство лицом suunnattua lasten turvaistuinta istui‐
EN: NEVER use a rearward facing назад на сиденье автомобиля, melle, jonka edessä on AKTIIVINEN
child restraint on a seat protected by оборудованном фронтальной TURVATYYNY, LAPSI VOI KUOLLA
an ACTIVE AIRBAG in front of it, подушкой безопасности, если tai VAMMAUTUA VAKAVASTI.
DEATH or SERIOUS INJURY to the ПОДУШКА НЕ ОТКЛЮЧЕНА! Это NO: Bakovervendt barnesikringsuts‐
CHILD can occur. может привести к СМЕРТИ или tyr må ALDRI brukes på et sete med
DE: Nach hinten gerichtete Kinder‐ СЕРЬЕЗНЫМ ТРАВМАМ AKTIV KOLLISJONSPUTE foran, da
sitze NIEMALS auf einem Sitz ver‐ РЕБЕНКА. det kan føre til at BARNET utsettes for
wenden, der durch einen davor be‐ NL: Gebruik NOOIT een achterwaarts LIVSFARE og fare for ALVORLIGE
findlichen AKTIVEN AIRBAG ge‐ gericht kinderzitje op een stoel met SKADER.
schützt ist, da dies den TOD oder een ACTIEVE AIRBAG ervoor, om PT: NUNCA use um sistema de re‐
SCHWERE VERLETZUNGEN DES DODELIJK of ERNSTIG LETSEL van tenção para crianças voltado para
KINDES zur Folge haben kann. het KIND te voorkomen. trás num banco protegido com um
FR: NE JAMAIS utiliser un siège d'en‐ AIRBAG ACTIVO na frente do
fant orienté vers l'arrière sur un siège mesmo, poderá ocorrer a PERDA DE
protégé par un COUSSIN GONF‐ VIDA ou FERIMENTOS GRAVES na
LABLE ACTIF placé devant lui, sous CRIANÇA.
46 Sitze, Rückhaltesysteme

IT: Non usare mai un sistema di sicu‐ UK: НІКОЛИ не використовуйте SR: NIKADA ne koristiti bezbednosni
rezza per bambini rivolto all'indietro систему безпеки для дітей, що sistem za decu u kome su deca okre‐
su un sedile protetto da AIRBAG AT‐ встановлюється обличчям назад, nuta unazad na sedištu sa AKTIVNIM
TIVO di fronte ad esso: pericolo di на сидінні з УВІМКНЕНОЮ VAZDUŠNIM JASTUKOM ispred se‐
MORTE o LESIONI GRAVI per il ПОДУШКОЮ БЕЗПЕКИ, інакше це dišta zato što DETE može da NAST‐
BAMBINO! може призвести до СМЕРТІ чи RADA ili da se TEŠKO POVREDI.
EL: ΠΟΤΕ μη χρησιμοποιείτε παιδικό СЕРЙОЗНОГО ТРАВМУВАННЯ MK: НИКОГАШ не користете детско
κάθισμα ασφαλείας με φορά προς τα ДИТИНИ. седиште свртено наназад на
πίσω σε κάθισμα που προστατεύεται HU: SOHA ne használjon hátrafelé седиште заштитено со АКТИВНО
από μετωπικό ΕΝΕΡΓΟ ΑΕΡΟΣΑΚΟ, néző biztonsági gyerekülést előlről ВОЗДУШНО ПЕРНИЧЕ пред него,
διότι το παιδί μπορεί να υποστεί AKTÍV LÉGZSÁKKAL védett ülésen, затоа што детето може ДА ЗАГИНЕ
ΘΑΝΑΣΙΜΟ ή ΣΟΒΑΡΟ mert a GYERMEK HALÁLÁT vagy или да биде ТЕШКО ПОВРЕДЕНО.
ΤΡΑΥΜΑΤΙΣΜΟ. KOMOLY SÉRÜLÉSÉT okozhatja. BG: НИКОГА не използвайте
PL: NIE WOLNO montować fotelika HR: NIKADA nemojte koristiti sustav детска седалка, гледаща назад,
dziecięcego zwróconego tyłem do zadržavanja za djecu okrenut prema върху седалка, която е защитена
kierunku jazdy na fotelu, przed któ‐ natrag na sjedalu s AKTIVNIM ZRAČ‐ чрез АКТИВНА ВЪЗДУШНА
rym znajduje się WŁĄCZONA PO‐ NIM JASTUKOM ispred njega, to bi ВЪЗГЛАВНИЦА пред нея - може да
DUSZKA POWIETRZNA. Niezasto‐ moglo dovesti do SMRTI ili OZBILJN‐ се стигне до СМЪРТ или
sowanie się do tego zalecenia może JIH OZLJEDA za DIJETE. СЕРИОЗНО НАРАНЯВАНЕ на
być przyczyną ŚMIERCI lub POWAŻ‐ SL: NIKOLI ne nameščajte otroškega ДЕТЕТО.
NYCH OBRAŻEŃ u DZIECKA. varnostnega sedeža, obrnjenega v RO: Nu utilizaţi NICIODATĂ un scaun
TR: Arkaya bakan bir çocuk emniyet nasprotni smeri vožnje, na sedež z pentru copil îndreptat spre partea din
sistemini KESİNLİKLE önünde bir AKTIVNO ČELNO ZRAČNO BLA‐ spate a maşinii pe un scaun protejat
AKTİF HAVA YASTIĞI ile korun‐ ZINO, saj pri tem obstaja nevarnost de un AIRBAG ACTIV în faţa sa;
makta olan bir koltukta kullanmayınız. RESNIH ali SMRTNIH POŠKODB za acest lucru poate duce la DECESUL
ÇOCUK ÖLEBİLİR veya AĞIR ŞE‐ OTROKA. sau VĂTĂMAREA GRAVĂ a COPI‐
KİLDE YARALANABİLİR. LULUI.
Sitze, Rückhaltesysteme 47

CS: NIKDY nepoužívejte dětský kaitstud iste, sest see võib põhjus‐
zádržný systém instalovaný proti tada LAPSE SURMA või TÕSISE VI‐
směru jízdy na sedadle, které je chrá‐ GASTUSE.
něno před sedadlem AKTIVNÍM AIR‐ Über die von der ECE-Regelung
BAGEM. Mohlo by dojít k VÁŽNÉMU R94.02 vorgeschriebene Warnung hi‐
PORANĚNÍ nebo ÚMRTÍ DÍTĚTE. nausgehend sollten vorwärtsgerich‐
SK: NIKDY nepoužívajte detskú se‐ tete Kindersicherheitssysteme aus
dačku otočenú vzad na sedadle chrá‐ Sicherheitsgründen niemals auf dem
nenom AKTÍVNYM AIRBAGOM, pre‐ Beifahrersitz verwendet werden,
tože môže dôjsť k SMRTI alebo VÁŽ‐ wenn der Front-Airbag aktiv ist.
NYM ZRANENIAM DIEŤAŤA. Airbag-Deaktivierung 3 49.
LT: JOKIU BŪDU nemontuokite atgal
atgręžtos vaiko tvirtinimo sistemos Die Vorwärtsbewegung der Fahr‐
sėdynėje, prieš kurią įrengta AKTYVI Front-Airbag zeuginsassen auf den Vordersitzen
ORO PAGALVĖ, nes VAIKAS GALI Das Front-Airbag-System besteht wird verzögert. Dadurch sinkt die Ge‐
ŽŪTI arba RIMTAI SUSIŽALOTI. aus einem Airbag im Lenkrad und fahr von Verletzungen an Oberkörper
LV: NEKĀDĀ GADĪJUMĀ neizmanto‐ einem in der Instrumententafel auf und Kopf deutlich.
jiet uz aizmuguri vērstu bērnu sēde‐ der Beifahrerseite. Diese Stellen sind
klīti sēdvietā, kas tiek aizsargāta ar mit dem Wort AIRBAG gekennzeich‐ 9 Warnung
tās priekšā uzstādītu AKTĪVU DRO‐ net.
ŠĪBAS SPILVENU, jo pretējā gadī‐ Das Seiten-Airbag-System wird ab Ein optimaler Schutz ist nur bei
jumā BĒRNS var gūt SMAGAS einer bestimmten Unfallschwere aus‐ richtiger Sitzposition gegeben
TRAUMAS vai IET BOJĀ. gelöst. Die Zündung muss einge‐ 3 38.
ET: ÄRGE kasutage tahapoole suu‐ schaltet sein. Den Ausdehnungsbereich der Air‐
natud lapseturvaistet istmel, mille ees bags frei von Hindernissen halten.
on AKTIIVSE TURVAPADJAGA
48 Sitze, Rückhaltesysteme

Sicherheitsgurt ordnungsgemäß 9 Warnung


anlegen und einrasten lassen. Nur
dann kann der Airbag schützen. Kinder, die in unmittelbarer Nähe
eines seitlichen Airbags sitzen,
Seiten-Airbag können beim Auslösen des Air‐
bags schwere oder lebensgefähr‐
liche Verletzungen erleiden, ins‐
besondere wenn der Kopf, der
Hals oder die Brust des Kindes
sich im Moment des Auslösens
nahe am Airbag befindet.
Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr
Die Gefahr von Verletzungen am Kind nicht gegen die Tür oder ge‐
Oberkörper und Becken bei einem gen Wagenteile in der Nähe des
Seitenaufprall wird deutlich verrin‐ Seiten-Airbags lehnt.
gert.

9 Warnung
Das Seiten-Airbag-System besteht
aus je einem Airbag in den Rücken‐ Den Ausdehnungsbereich der Air‐
lehnen der Vordersitze. bags frei von Hindernissen halten.
Diese Stellen sind mit dem Wort
AIRBAG gekennzeichnet. Hinweis
Nur Schonbezüge verwenden, die
Der Kopf-Airbag wird ab einer be‐ für das Fahrzeug zugelassen sind.
stimmten Unfallschwere ausgelöst. Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
Die Zündung muss eingeschaltet zudecken.
sein.
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Kopf-Airbag Airbagabschaltung
Das Beifahrer-Airbag-System muss
deaktiviert werden, wenn auf diesem
Sitz ein Kindersicherheitssystem an‐
gebracht werden soll. Der Seiten- Air‐
bag und der Kopf-Airbag, die Gurt‐
straffer und alle Fahrer-Airbag- Sys‐
teme bleiben weiterhin aktiv.

Die Gefahr von Verletzungen am


Kopf bei einem Seitenaufprall wird
Das Kopf-Airbag-System besteht aus deutlich verringert.
je einem Airbag an jeder Seite des
Dachrahmens. Diese Stellen sind 9 Warnung
durch das Wort AIRBAG an den
Dachsäulen gekennzeichnet. Den Ausdehnungsbereich der Air‐
Der Kopf-Airbag wird ab einer be‐ bags frei von Hindernissen halten.
stimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Haken an den Griffen im
Die Zündung muss eingeschaltet Dachrahmen eignen sich nur zum Das Beifahrer-Airbag-System kann
sein. Aufhängen leichter Kleidungsstü‐ über ein Schloss an der Seite der In‐
cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐ strumententafel, das bei geöffneter
genstände in diesen Kleidungs‐ Beifahrertür sichtbar ist, abgeschaltet
stücken lassen. werden.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

9 Warnung Kinderrückhaltesys‐
teme
Das Beifahrer-Airbag-System
deaktivieren, wenn sich ein Kind Kindersicherheitssystem
auf dem Beifahrersitz befindet.
Wir empfehlen das Kinderrückhalte‐
Das Beifahrer-Airbag-System ak‐ system von GM, das speziell für das
tivieren, wenn sich ein Erwachse‐ Fahrzeug ausgelegt ist.
ner auf dem Beifahrersitz befindet.
Bei Verwendung eines Kindersicher‐
Die Stellung mit Hilfe des Zünd‐ heitssystems die folgenden Nut‐
schlüssels wählen: zungs- und Einbauanweisungen so‐
wie die mit dem Kindersicherheitssys‐
c = Der Beifahrer-Airbag ist abge‐ Solange die Kontrollleuchte c nicht tem mitgelieferten Anweisungen be‐
schaltet und löst bei einer Kol‐ aufleuchtet, löst das Beifahrer-Air‐ achten.
lision nicht aus. Kontrollleuchte bag-System bei einer Kollision aus.
c leuchtet permanent. Ein Halten Sie immer lokale oder natio‐
Kindersicherheitssystem kann Status nur bei stehendem Fahrzeug nale Vorschriften ein. In manchen
gemäß der Tabelle installiert mit ausgeschalteter Zündung ändern. Ländern ist die Benutzung von Kin‐
werden. Der Zustand bleibt bis zur nächsten dersicherheitssystemen auf be‐
d = Beifahrer-Airbag ist einge‐ Änderung erhalten. stimmten Sitzplätzen verboten.
schaltet. Es darf kein Kindersi‐ Kontrollleuchte für Airbag‐
cherheitssystem angebracht abschaltung 3 79.
werden.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

des, die noch schwach ausgebildet Zur Beförderung von Kindern Kinder‐
9 Warnung ist, bei einem Unfall weniger belastet sicherheitssysteme verwenden, die
wird. für das Körpergewicht des Kindes ge‐
Bei Verwendung eines Kindersi‐ eignet sind.
cherheitssystems auf dem Beifah‐ Kinder unter 12 Jahren mit einer Kör‐
rersitz müssen die Airbag-Sys‐ pergröße von weniger als 150 cm dür‐ Sicherstellen, dass das einzubau‐
teme für den Beifahrersitz deakti‐ fen nur in einem für das Kind geeig‐ ende Kindersicherheitssystem mit
viert werden, da ein Auslösen der neten Kindersicherheitssystem beför‐ dem Fahrzeugtyp kompatibel ist.
Airbags tödliche Folgen für das dert werden. Geeignete Sicherheits‐ Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
Kind haben könnte. systeme, die die geltenden UN ECE- heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
Anforderungen erfüllen. Da eine ord‐ tigen Stelle eingebaut wird, siehe Fol‐
Dies gilt insbesondere dann, wenn nungsgemäße Position des Sicher‐
auf dem Beifahrersitz Kindersi‐ gende Tabelle.
heitsgurtes an einem Kind mit einer
cherheitssysteme mit Blickrich‐ Körpergröße unter 150 cm nur selten Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
tung nach hinten verwendet wer‐ möglich ist, raten wir dringend zur kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
den. Verwendung eines geeigneten Kin‐ und aussteigen lassen.
dersitzsystems, obwohl dies unter Wenn das Kindersicherheitssystem
Airbag-Deaktivierung 3 49. Umständen, aufgrund des Alters des nicht in Gebrauch ist, den Sitz mit
Airbag-Aufkleber 3 43. Kindes gemäß der gesetzlichen Vor‐ einem Sicherheitsgurt fixieren oder
schriften nicht mehr erforderlich ist. aus dem Fahrzeug nehmen.
Wahl des richtigen Systems Beachten Sie örtliche Gesetze und Hinweis
Die Rücksitze sind am besten zum Vorschriften zum verpflichtenden Ein‐ Kindersicherheitssysteme nicht be‐
Befestigen eines Kindersicherheits‐ satz von Kindersicherheitssystemen. kleben und nicht mit anderen Mate‐
systems geeignet. rialien überziehen.
Kinder in Fahrzeugen nie tragend be‐
Kinder sollten so lange wie möglich fördern. Im Falle einer Kollision ist Nach einem Unfall muss das bean‐
mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐ das Kind zu schwer und kann nicht spruchte Kindersicherheitssystem
zeug befördert werden. Dies gewähr‐ gehalten werden. ausgetauscht werden.
leistet, dass die Wirbelsäule des Kin‐
52 Sitze, Rückhaltesysteme

Darauf achten, dass Babys und Kin‐


der auf den Rücksitzen mit Kinder‐
sicherheitssystemen untergebracht
werden.
Bis Kinder den Sicherheitsgurt be‐
nutzen können, ein für das Alter ge‐
eignetes Kinderrückhaltesystem
wählen und darauf achten, dass es
verwendet wird. Die Anweisungen
zu den jeweiligen Kindersicherheits‐
systemen beachten.
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines Kindersicherheitssystems
Auf dem Beifahrersitz
Auf den äußeren Auf dem mittleren
Gewichts- bzw. Altersklasse aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Rücksitzen Rücksitz
Gruppe 0: bis zu 10 kg X U1 U U
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg X U1 U U
oder ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg X U1 U U
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre
Gruppe II: 15 bis 25 kg X X U U
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X X U U
oder ca. 6 bis 12 Jahre

1 = Bei der Sicherung eines Kindersicherheitssystem mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt darauf achten, dass der Fahr‐
zeug-Sicherheitsgurt am oberen Umlenkpunkt nach vorne verläuft.
U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.
54 Sitze, Rückhaltesysteme

Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines ISOFIX Kindersicherheitssystems


Auf den äußeren Auf dem mittleren
Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Auf dem Beifahrersitz Rücksitzen Rücksitz
Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL X
Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL X
D ISO/R2 X IL X
C ISO/R3 X IL1) X
Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL X
C ISO/R3 X IL1) X
B ISO/F2 X IL, IUF X
B1 ISO/F2X X IL, IUF X
A ISO/F3 X IL, IUF X
Gruppe II: 15 bis 25 kg X IL X
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X IL X
oder ca. 6 bis 12 Jahre

1) Beifahrersitz ganz nach vorn bzw. soweit nach vorn schieben, bis es keine Behinderung zwischen dem Kindersicherheitssystem und der Rückenlehne
des Vordersitzes gibt.
Sitze, Rückhaltesysteme 55

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halb‐
universal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die
Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen.

ISOFIX Größenklasse und Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse von bis zu 18 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
18 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
56 Sitze, Rückhaltesysteme

ISOFIX Kindersicherheits‐ stütze; Schrägheck: hinten auf der Einbau von ISOFIX-Kindersicher‐
Rückenlehne), um Kindersitze an den heitssystemen:
systeme Rücksitzen zu befestigen. 1. Wählen Sie eine der äußeren hin‐
Zum Einbau eines Kinderrückhalte‐ teren Sitzpositionen für die Befes‐
systems mit unteren ISOFIX- sowie tigung des Kinderrückhaltesys‐
Top-Tether-Befestigungen befolgen tems aus.
Sie die Anweisungen in der Ge‐
brauchsanleitung Ihres Kinderrück‐
haltesystems.
Nehmen Sie sich bitte Zeit, um alle
Anweisungen auf den nachfolgenden
Seiten sowie die Ihrem Kinderrück‐
haltesystem beigelegten Anweisun‐
gen sorgfältig zu lesen und zu befol‐
gen.
Früher wurden Kinderrückhaltesys‐ Die Sicherheit Ihres Kindes hängt da‐
teme mit Sicherheitsgurten am Fahr‐ von ab!
zeugsitz befestigt. Das führte dazu, Bei Fragen oder Zweifeln, ob Sie das
dass Kinderrückhaltesysteme oft Kinderrückhaltesystem richtig einge‐ 2. Lokalisieren Sie die beiden unte‐
nicht korrekt oder zu locker befestigt baut haben, wenden Sie sich an den ren Ankerpositionen. Die Position
wurden, um Ihr Kind effektiv zu schüt‐ Hersteller des Kinderrückhaltesys‐ der einzelnen unteren Befestigun‐
zen. tems. Wenn Sie weiterhin Schwierig‐ gen ist durch eine kreisförmige
Ihr Fahrzeug verfügt nun über untere keiten mit dem Einbau des Kinder‐ Markierung auf dem unteren
ISOFIX-Befestigungen auf den zwei rückhaltesystems in Ihr Fahrzeug Rand der Rücksitzlehne gekenn‐
äußeren Rücksitzen und Top-Tether- haben, wenden Sie sich an Ihre Ver‐ zeichnet.
Befestigungen hinten auf dem Rück‐ tragswerkstatt.
sitz (Stufenheck: hinten auf der Kopf‐
Sitze, Rückhaltesysteme 57

3. Darauf achten, dass sich an den Entfernen Sie nicht verwendete Verwenden Sie die ISOFIX unte‐
unteren Befestigungen keine Kinderrückhaltesysteme oder be‐ ren und oberen Halterverankerun‐
Fremdkörper wie z. B. Gurt‐ festigen Sie diese mit dem Sicher‐ gen nicht für Erwachsenensicher‐
schlösser oder Sicherheitsgurte heitsgurt. heitsgurte, Gurte oder andere Zu‐
befinden. Solche Fremdkörper behörteile in Ihrem Fahrzeug.
können verhindern, dass das Kin‐ Hinweis
derrückhaltesystem richtig an den Die Verwendung der ISOFIX un‐
Sicherheitsgurte oder Kinderrück‐ teren und oberen Halterveranke‐
Befestigungen einrastet. haltesysteme können sehr heiß wer‐ rungen für Erwachsenensicher‐
4. Richten Sie das Kinderrückhalte‐ den, wenn sie in einem geschlosse‐ heitsgurte, Gurte oder andere Ge‐
system auf dem Sitz über den nen Fahrzeug belassen werden. genstände oder Ausstattungsteile
zwei unteren Ankern aus und be‐ Prüfen Sie das Sitzpolster und die in Ihrem Fahrzeug bietet keinen
festigen Sie es gemäß den dem Schlösser, bevor Sie ein Kind in das ausreichenden Schutz bei einem
Kinderrückhaltesystem beiliegen‐ System setzen. Unfall und kann zu ggf. tödlichen
den Anweisungen an den Ankern. Verletzungen führen.
5. Verstellen und straffen Sie das 9 Warnung
Kinderrückhaltesystem entspre‐
chend der Anweisungen, die dem Alle ISOFIX unteren und oberen 9 Warnung
Kinderrückhaltesystem beigelegt Halterverankerungen dürfen nur
sind. für den bestimmungsgemäßen Im Vordersitz befestigte Kinder‐
Gebrauch verwendet werden. rückhaltesysteme können ggf.
Achtung tödliche Verletzungen hervorru‐
Die ISOFIX unteren und oberen
fen.
Halterverankerungen dienen nur
Nicht verwendete Kinderrückhal‐ zur Befestigung von Kinderrück‐ Befestigen Sie ein Reboard-Kin‐
tesysteme können nach vorne ge‐ haltesystemen mit unteren und derrückhaltesystem niemals im
schleudert werden. oberen Verankerungsbefestigun‐ Vordersitz eines Fahrzeugs, das
gen. mit einem Beifahrer-Airbag ausge‐
stattet ist.
58 Sitze, Rückhaltesysteme

Wird der Beifahrer-Airbag ausge‐ Top-Tether <Schrägheck>


löst, kann ein Kind in einem Re‐ Befestigungsösen Gehen Sie folgendermaßen vor, um
board-Kinderrückhaltesystem die Top-Tether-Befestigungen zu‐
schwere Verletzungen erleiden. gänglich zu machen:
Ein Reboard-Kinderrückhaltesys‐ 1. Die Top-Tether-Befestigung frei‐
tem ist auf dem Rücksitz zu befes‐ legen und etwaige Fremdkörper
tigen. entfernen. Stufenheck: Abde‐
Ein Kinderrückhaltesystem in ckung öffnen und Befestigung
Fahrtrichtung sollte wenn möglich nach oben ziehen. Schrägheck:
auf dem Rücksitz befestigt wer‐ Laderaumabdeckung ausbauen.
den. 2. Den Clip vom Halteband des Kin‐
Bei Befestigung auf dem Beifah‐ derrückhaltesystems an der
rersitz muss der Sitz so weit wie Top-Tether-Befestigung anbrin‐
möglich nach hinten geschoben gen und darauf achten, dass das
werden. Halteband nicht verdreht ist.
<Stufenheck> Ist in der gewählten Sitzposition
eine einstellbare Kopfstütze vor‐
Achtung handen oder wird ein doppeltes
Halteband verwendet, führen Sie
Reboard-Kinderrückhaltesysteme das Halteband um die Kopfstütze
in voller Größe sind für den Einbau herum.
u. U. nicht geeignet. Konsultieren
Ist in der gewählten Sitzposition
Sie hinsichtlich geeigneter Kinder‐
ein einstellbare vorhanden oder
rückhaltesysteme Ihren Händler.
wird ein einfaches Halteband ver‐
Einbau von Kinderrückhaltesyste‐ wendet, heben Sie die Kopfstütze
men mit ISOFIX für untere und an und führen das Halteband
obere Halterverankerung.
Sitze, Rückhaltesysteme 59

unter der Kopfstütze und zwi‐


schen den Kopfstützenrohren
hindurch.
3. Ziehen Sie den Haltergurt des
Kinderrückhaltesystems gemäß
den Hinweisen zum Kinderrück‐
haltesystem fest.
4. Drücken und ziehen Sie das Kin‐
derrückhaltesystem vor und zu‐
rück, nachdem Sie es installiert
haben, um sicher zu gehen, dass
es richtig befestigt wurde.
<Schrägheck>

9 Warnung
Der Clip des Haltergurts des Kin‐
derrückhaltesystems muss ord‐
nungsgemäß an der oberen Hal‐
terverankerung befestigt sein.
Eine falsche Befestigung kann
den Haltergurt und die obere Hal‐
terverankerung wirkungslos ma‐
chen.
<Stufenheck>
60 Stauraum

Stauraum Ablagefächer Ablage in der


Instrumententafel
9 Warnung
Ablagefächer ................................ 60
Laderaum ..................................... 63 Keine schweren oder scharfkanti‐
gen Gegenstände in den Ablage‐
Beladungshinweise ...................... 66
fächern aufbewahren. Ansonsten
könnte sich bei scharfem Brem‐
sen, plötzlichen Lenkmanövern
oder Unfällen die Stauraumabde‐
ckung öffnen und die Insassen
könnten durch herumfliegende
Gegenstände verletzt werden.
Stauraum 61

Die Ablagen befinden sich in der In‐ Handschuhfach Getränkehalter


strumententafel. Sie sind zur Aufbe‐
wahrung kleiner Gegenstände geeig‐
net.

Zum Öffnen an der Grifftaste ziehen.

9 Warnung
Die Ablage oben im Handschuhfach
verfügt über AUX-, USB-Anschlüsse
Um die Verletzungsgefahr bei
usw.
einem Unfall oder bei plötzlichem
Infotainment System 3 140. Bremsen zu verringern, den De‐
ckel des Handschuhfachs
während der Fahrt immer ge‐
schlossen halten.
62 Stauraum

Die Getränkehalter befinden sich in Brillenfach Ablagefach unter dem Sitz


der Mittelkonsole und im hinteren Be‐
reich der Mittelkonsole.

9 Warnung
Während der Fahrt keine mit hei‐
ßen Getränken gefüllte Becher
ohne Deckel im Becherhalter ab‐
stellen. Auslaufende heiße Flüs‐
sigkeit kann Verbrennungen ver‐
ursachen. In Folge dessen kann
der Fahrer die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren.
Zur Reduzierung der Verletzungs‐ Nach unten klappen und öffnen. Zur Benutzung der Schublade unter
gefahr bei einer abrupten Brem‐ dem Beifahrersitz, die Schublade an
sung oder einer Kollision keine Achtung der Vorderseite in Richtung Instru‐
Flaschen, Gläser, Dosen usw. mententafel ziehen. Zum Einfahren
ohne Deckel und ungesichert Nicht zur Aufbewahrung schwerer der Schublade diese in Richtung des
während der Fahrt im Becherhal‐ Gegenstände verwenden. Sitzes schieben.
ter aufbewahren.
Stauraum 63

Laderaum Hinweis
Wird ein Rücksitz bei eingerastetem
Sicherheitsgurt umgeklappt, kann
Hintere Rückenlehnen dies zu Beschädigungen von Sitz
umklappen oder Sicherheitsgurten führen. Vor
dem Umklappen eines Rücksitzes
9 Warnung Sicherheitsgurt stets aus Gurt‐
schloss lösen und in Originalposition
Stapeln Sie kein Gepäck oder an‐ zurückkehren lassen.
dere Ladung über den oberen 1. Durch Drücken der Rastfeder
Rand der Vordersitze hinaus. Kopfstützen nach unten drücken.
Lassen Sie während der Fahrt Hinweis
keine Fahrgäste auf den umge‐ Um ausreichenden Platz zur Hand‐ 2. Am Entriegelungshebel oben an
klappten Sitzlehnen sitzen. habung des Rücksitzpolsters zu der Rücksitzlehne ziehen und die
Ungesicherte Zuladung oder In‐ haben, müssen Sie den Vordersitz Lehne nach vorne und nach unten
sassen auf einer umgeklappten nach vorne schieben und die vor‐ klappen.
Rückenlehne können bei einem dere Rückenlehne aufrecht stellen.
plötzlichen Anhalten oder bei
einem Unfall umher- oder sogar
aus dem Fahrzeug geschleudert
werden. Dies kann zu schweren
oder sogar tödlichen Verletzungen
führen.

Rücksitzlehne teilweise umklappen:


64 Stauraum

3. Die Sicherheitsgurte der äußeren Während der Fahrt nicht an den


Sitze in die Gurtführungen ste‐ Achtung
Entriegelungshebeln oben auf der
cken. Rückenlehne ziehen.
Beim Zurückstellen der hinteren
Um die Sitzlehne wieder in ihre ur‐ Rückenlehne in die aufrechte Stel‐ Dies kann Schäden oder Verlet‐
sprüngliche Position zu bringen, den lung legen Sie den Sicherheitsgurt zungen der Insassen zur Folge
Sicherheitsgurt aus den Gurtführun‐ und die Gurtschlösser zwischen haben.
gen herausziehen und die Sitzlehne die hintere Rückenlehne und eine
aufrichten. der Auflagen. Gurt und Gurt‐
Die Sitzlehne einrasten lassen. schlösser dürfen nicht unter der Achtung
Darauf achten, dass die Sicherheits‐ Rücksitzauflage eingeklemmt
werden. Wird ein Rücksitz bei eingeraste‐
gurte nicht von der Schlosszunge ein‐
tem Sicherheitsgurt umgeklappt,
geklemmt werden. Die Sicherheitsgurte dürfen nicht kann dies zu Beschädigungen von
Der Sicherheitsgurt auf dem mittleren verdreht oder in der Rückenlehne Sitz oder Sicherheitsgurten füh‐
Rücksitz kann beim Anheben der Rü‐ eingeklemmt sein. Sie müssen ren.
ckenlehne blockieren. In diesem Fall ordnungsgemäß angeordnet sein.
Vor dem Umklappen eines Rück‐
den Gurt zurückstellen und noch ein‐
sitzes Sicherheitsgurt stets aus
mal von vorne anfangen. 9 Warnung Gurtschloss lösen und in Original‐
Um das Rücksitzpolster wieder in position zurückkehren lassen.
Ausgangsstellung zu bringen, müs‐ Sicherstellen, dass die hinteren
sen Sie den hinteren Teil des Polsters Rückenlehnen ganz hochgestellt
wieder in die ursprüngliche Lage brin‐ und arretiert sind, bevor mit Fahr‐ 9 Warnung
gen. Die Sicherheitsgurt-Schloss‐ gästen auf dem Rücksitz gefahren
gurte dürfen dabei nicht verdreht oder wird. Lassen Sie nicht zu, dass sich In‐
unter dem Sitzpolster eingeklemmt sassen während der Fahrt auf die
werden. Drücken Sie den vorderen heruntergeklappte Lehne setzen.
Teil des Polsters fest nach unten in Dies ist keine vorschriftsmäßige
die Arretierung.
Stauraum 65

Sitzposition. In dieser Position ste‐ Laderaumabdeckung Warndreieck


hen keine Sicherheitsgurte zur
Verfügung.
Bei einem Unfall oder abrupter
Bremsung kann dies zur schweren
Verletzungen mit möglicher To‐
desfolge führen.
Zuladung, die auf der herunterge‐
klappten Rückenlehne befördert
wird, darf nicht über die Oberkante
der Vordersitze ragen. Diese kann
bei abrupten Bremsungen andern‐
falls nach vorn rutschen und Ver‐
letzungen verursachen.
Wenn sich die Laderaumabdeckung Das Warndreieck kann innen an der
in der oberen Position befindet, an Laderaumverkleidung angebracht
der vorgesehenen Stelle positionie‐ und an beiden Seiten mit Gummibän‐
ren. dern fixiert werden.
Hinweis Beim Anheben der Bodenmatte im
Wenn sich die Laderaumabdeckung Laderaum das Warndreieck entfer‐
an einer ungeeigneten Stelle befin‐ nen, um Zugriff auf die Wagenwerk‐
det, könnte sie aufgrund des Kon‐ zeuge zu erhalten. Vor dem Wieder‐
takts mit den Rücksitzen Rattern anbringen der Bodenmatte die Gum‐
verursachen und den Verschleiß be‐ mibänder zusammendrücken.
schleunigen. Hinweis
Dieses Fahrzeug ist nicht mit einem
Warndreieck ausgestattet.
66 Stauraum

Beladungshinweise Fahrers einschränken. Keine unge‐


sicherten Gegenstände im Innen‐
stand anpassen. Befestigungs‐
gurte öfter prüfen und nachspan‐
raum ablegen. nen.
■ Schwere Gegenstände im Lade‐
raum an die Rückenlehnen anle‐ ■ Nicht mit offener Heckklappe (bzw.
gen. Darauf achten, dass die offenem Kofferraumdeckel) fahren.
Rückenlehnen ordnungsgemäß ■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐
eingerastet sind. Bei stapelbaren schen dem zulässigen Gesamtge‐
Gegenständen die schwereren wicht (siehe Typschild 3 270) und
nach unten legen. dem Leergewicht. Das Leergewicht
■ Gegenstände im Laderaum gegen ist im Abschnitt „Technische Daten“
Verrutschen sichern. aufgeführt.
■ Beim Transport von Gegenständen Das Leergewicht schließt das Ge‐
im Laderaum dürfen die Rücken‐ wicht von Fahrer (68 kg), Gepäck
lehnen der Rücksitze nicht nach (7 kg) sowie Ölen und Flüssigkeiten
vorn geneigt sein. (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
■ Ladung nicht über die Oberkante Sonderausstattungen und Zubehör
der Rückenlehnen hinausragen erhöhen das Leergewicht.
lassen. ■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
■ Auf der Laderaumabdeckung bzw. empfindlichkeit des Fahrzeugs und
der Instrumententafel keine Ge‐ verschlechtert das Fahrverhalten
genstände ablegen und den Sen‐ durch einen höheren Fahrzeug‐
sor oben auf der Instrumententafel schwerpunkt. Last gleichmäßig
nicht abdecken. verteilen und mit Befestigungsgur‐
ten rutschsicher und fest verzurren.
■ Die Ladung darf nicht die Bedie‐
Reifendruck und Fahrzeugge‐
nung der Pedale, der Parkbremse
schwindigkeit dem Beladungszu‐
und des Wählhebels behindern
oder die Bewegungsfreiheit des
Instrumente, Bedienelemente 67

Instrumente, Bedienelemente säulenachse ausgeübt wird, kön‐


Bedienelemente Lenkradeinstellung
nen Bauteile des Lenkrades Scha‐
den nehmen.

Fernbedienung am
Bedienelemente ........................... 67 Lenkrad
Warnleuchten, Anzeige-Instru‐
mente, Kontrollleuchten ............... 74
Info-Displays ................................ 84
Fahrzeugmeldungen .................... 88
Bordcomputer .............................. 89
Personalisierung .......................... 91

Griff entriegeln, Lenkrad einstellen,


Griff einrasten und darauf achten,
dass er komplett verriegelt ist.
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug Das Infotainment System und der Ge‐
einstellen. schwindigkeitsregler können am
Lenkrad bedient werden.
Achtung Infotainment System 3 105, Ge‐
schwindigkeitsregler 3 190.
Wenn beim Einstellen des Lenk‐
rades oder Arretieren des Hebels
starke Kraft in Richtung der Lenk‐
68 Instrumente, Bedienelemente

Hupe Scheibenwischer und Wischautomatik mit Regensensor


Der Regensensor erkennt die Was‐
Waschanlage sermenge auf der Windschutz‐
scheibe und steuert automatisch die
Scheibenwischer Frequenz des Scheibenwischers.
Tippfunktion
Um bei leichtem Regen oder Nebel
die Scheibenwischer nur einmal zu
betätigen, den Hebel für Scheibenwi‐
scher und Waschanlage leicht nach
unten drücken und wieder loslassen.
Der Hebel kehrt automatisch in seine
Normalposition zurück, wenn er los‐
gelassen wird. Die Scheibenwischer
j drücken. machen eine Hin- und Herbewegung.

Achtung
Zur Betätigung der Scheibenwischer
die Zündung einschalten und den He‐ Eine beeinträchtigte Sicht für den
bel für Scheibenwischer und Wasch‐ Fahrer kann zu einer Kollision mit
anlage nach oben stellen. Verletzungsfolgen und Schäden
2 = Dauerbetrieb, hohe Geschwin‐ an Ihrem Fahrzeug oder dem Ei‐
digkeit. gentum anderer führen.
1 = Dauerbetrieb, niedrige Ge‐ Betätigen Sie den Scheibenwi‐
schwindigkeit. scher nicht, wenn die Windschutz‐
P = Intervallbetrieb. scheibe trocken oder mit Schnee
§ = System ausgeschaltet. oder Eis verkrustet ist. Dies kann
Q = Tippfunktion.
Instrumente, Bedienelemente 69

zur Folge haben, dass Wischer‐ Zum Anpassen des gewünschten


Wischintervalls Rädchen drehen: Achtung
blätter, Wischermotor und Glas
Schaden nehmen. Kurzes Intervall = Einstellrädchen Lassen Sie den Scheibenwascher
Stellen Sie bei kaltem Wetter zu‐ nach oben drehen nicht länger als einige Sekunden
nächst sicher, dass die Wischer‐ Langes Inter‐ = Einstellrädchen im Dauerbetrieb oder bei leerem
blätter nicht festgefroren sind. An‐ vall nach unten drehen Waschflüssigkeitsbehälter laufen.
dernfalls kann der Wischermotor Andernfalls kann der Waschermo‐
Scheibenwaschanlage tor überhitzen. Dies kann teure
bei Betätigung Schaden nehmen.
Reparaturen zur Folge haben.
Einstellbares Wischintervall
9 Warnung
Sprühen Sie bei Frostwetter keine
Scheibenwaschflüssigkeit auf die
Windschutzscheibe. Wenn bei
niedrigen Temperaturen Wasch‐
flüssigkeit und Wischer genutzt
werden, kann die Flüssigkeit auf
der Scheibe gefrieren und ihre
Sicht beeinträchtigen.
Hebel ziehen. Waschflüssigkeit
spritzt auf die Windschutzscheibe
und die Wischer werden für einige
Wischbewegungen eingeschaltet.
70 Instrumente, Bedienelemente

Heckscheibenwischer und Für einen Intervallbetrieb des Wi‐


Achtung
schers den unteren Teil des Schalters
Waschanlage betätigen.
Eine beeinträchtigte Sicht für den
Heckscheibenwischer und Zum Abstellen des Wischers den Fahrer kann zu einer Kollision mit
Waschanlage (nur Schrägheck) Schalter auf neutral stellen. Verletzungsfolgen und Schäden
an Ihrem Fahrzeug oder dem Ei‐
Waschanlage
Wischer gentum anderer führen.
Betätigen Sie den Heckscheiben‐
wischer nicht, wenn die Heck‐
scheibe trocken oder mit Schnee
oder Eis verkrustet ist.
Wenn die Scheibenwischer auf
einer mit einer verkrusteten
Schicht bedeckten Scheibe einge‐
schaltet werden, können das Wi‐
scherblatt, der Scheibenwischer‐
motor oder das Glas beschädigt
werden.
Stellen Sie bei kaltem Wetter zu‐
Den Hebel zur Instrumententafel hin nächst sicher, dass die Wischer‐
Zur Betätigung des Heckscheiben‐
drücken. blätter nicht festgefroren sind. An‐
wischers den Schalter am Hebelende
drücken. Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck‐ dernfalls kann der Wischermotor
scheibe und der Wischer wird für ei‐ bei Betätigung Schaden nehmen.
Für einen Dauerbetrieb des Wischers
nige Wischbewegungen eingeschal‐ Sprühen Sie bei Frostwetter keine
den oberen Teil des Schalters betäti‐
tet. Scheibenwaschflüssigkeit auf die
gen.
Windschutzscheibe.
Instrumente, Bedienelemente 71

Waschflüssigkeit kann auf einer Uhr


gefrorenen Heckscheibe zu Eis
gefrieren und Ihre Sicht behin‐
dern.

Achtung
Lassen Sie den Scheibenwascher
nicht länger als einige Sekunden
im Dauerbetrieb oder bei leerem
Waschflüssigkeitsbehälter laufen.
Andernfalls kann der Waschermo‐
tor überhitzen. Dies kann teure Wenn das Fahrzeug nicht mit Info‐
Reparaturen zur Folge haben. tainment System ausgestattet ist,
Uhrzeit und Datum werden auf dem wird die Uhrzeit im Instrument ange‐
Display des Infotainment Systems zeigt.
angezeigt. Zum Anzeigen der Uhrzeit den Rück‐
Die Datums- und Uhrzeiteinstellun‐ stellknopf am Instrument drücken.
gen können angepasst werden. Zum Einstellen der Uhrzeit den Rück‐
Infotainment System 3 115. stellknopf länger gedrückt halten,
während die Zeit angezeigt wird.
Stunde/Minute erhöhen: Rückstell‐
knopf kurz drücken.
Stunde/Minute festlegen: Rückstell‐
knopf länger drücken.
72 Instrumente, Bedienelemente

(Langes Drücken: mehr als Der Zigarettenanzünder springt auto‐


2 Sekunden; kurzes Drücken: weni‐ Achtung matisch heraus, sobald er einsatzbe‐
ger als 2 Sekunden). reit ist.
Kein stromzuführendes Zubehör,
z. B. elektrische Ladegeräte oder
Zubehörsteckdosen Achtung
Batterien, anschließen.
Die Steckdosen nicht durch unge‐ Durch Überhitzen des Zigaretten‐
eignete Stecker beschädigen. anzünders können das Heizele‐
ment oder der Anzünder selbst be‐
Zigarettenanzünder schädigt werden.
Der Anzünder darf während des
Aufheizens nicht gedrückt gehal‐
ten werden. Er kann dabei über‐
hitzen.
Der Versuch, einen defekten Ziga‐
rettenanzünder zu verwenden,
kann gefährlich sein. Wenn der er‐
hitzte Zigarettenanzünder nicht
Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose be‐ herausspringt, ziehen Sie ihn he‐
findet sich in der Mittelkonsole. raus und suchen Sie zur Repara‐
Die maximale Leistungsaufnahme tur eine Werkstatt auf. Wir emp‐
darf 120 Watt nicht überschreiten. fehlen Ihnen, sich an Ihre Ver‐
tragswerkstatt zu wenden. Ein de‐
Bei ausgeschalteter Zündung sind die Zur Betätigung des Zigarettenanzün‐ fekter Zigarettenanzünder kann
Zubehörsteckdosen deaktiviert. ders den Zündschalter in Stellung Verletzungen und Schäden am
Auch bei niedriger Spannung der ACC oder ON drehen und den An‐ Fahrzeug zur Folge haben.
Fahrzeugbatterie wird die Zubehör‐ zünder vollständig hineindrücken.
steckdose deaktiviert.
Instrumente, Bedienelemente 73

9 Warnung Achtung Ascher


Wenn Sie im Sommer einen ent‐ Der Heizkörper eines im Betrieb
zündlichen, explosiven Stoff (z. B. befindlichen Zigarettenanzünders
ein Einweg-Feuerzeug) im Fahr‐ kann sehr heiß werden.
zeug lassen, kann dieser im Ex‐ Den Heizkörper des Zigarettenan‐
tremfall aufgrund des Temperatur‐ zünders nicht anfassen und Kin‐
anstiegs im Fahrgastraum und der nicht den Zigarettenanzünder
Gepäckraum explodieren. Bitte si‐ betätigen oder damit spielen las‐
cherstellen, dass keine entzündli‐ sen.
chen, explosiven Stoffe im Fahr‐
zeug verbleiben oder aufbewahrt Das heiße Metall kann zu Verlet‐
werden. zungen und Beschädigungen an
Ihrem Fahrzeug oder sonstigen
Gegenständen führen.
Achtung Achtung

Die Steckdose für den Zigaretten‐ Zigaretten und andere Rauchwa‐


anzünder darf nur für den Anzün‐ ren können diese in Brandste‐
der verwendet werden. Wenn an‐ cken.
dere 12-V-Steckernetzteile an die Stecken Sie kein Papier oder an‐
Steckdose angeschlossen wer‐ dere brennbaren Gegenstände in
den, kann es zu einer durchge‐ den Aschenbecher.
brannten Sicherung oder einer
Ein Brand im Aschenbecher kann
Überhitzung kommen.
zu Verletzungen oder Sachschä‐
den an Ihrem Fahrzeug oder an‐
deren Objekten führen.
74 Instrumente, Bedienelemente

Die Ascherdose kann in die Geträn‐


kehalter eingesetzt werden.
Warnleuchten, Kilometerzähler
Zum Öffnen des Aschers Abdeck‐
Anzeige-Instrumente,
klappe vorsichtig anheben. Nach Ge‐ Kontrollleuchten
brauch, die Klappe fest schießen.
Zum Entleeren und Säubern des Tachometer
Aschers den oberen Teil leicht nach
links drehen und abnehmen.

Der Kilometerzähler zeigt die Lauf‐


leistung des Fahrzeugs in Kilometern
oder Meilen an.
Es ist ein unabhängiger Tageskilome‐
terzähler vorhanden, welcher die
Anzeige der Geschwindigkeit. Fahrstrecke misst, die Ihr Fahrzeug
seit dem letzten Zurückstellen dieser
Funktion zurückgelegt hat.
Instrumente, Bedienelemente 75

Drehzahlmesser <Diesel>
<Benzin>

Mit jeder Betätigung der Drucktaste


im Kombiinstrument wechselt die An‐
zeige in folgender Reihenfolge: Anzeige der Motorumdrehungen pro
Minute.
Kilometerzähler ↔ Tageskilometer‐
zähler Nach Möglichkeit in jedem Gang im
niedrigen Drehzahlbereich fahren.
Hinweis
Um den Tageskilometerzähler auf Achtung
Null zurückzustellen, den Rückstell‐
knopf am Instrument einige Sekun‐ Befindet sich der Zeiger im Warn‐
den lang drücken. bereich, ist die zulässige Höchst‐
drehzahl überschritten. Es besteht
Gefahr für den Motor.
76 Instrumente, Bedienelemente

Kraftstoffanzeige 9 Gefahr
sächlich im Fahrzeug vorhandenen
Kontrollleuchten können von der Be‐
schreibung abweichen. Beim Ein‐
Vor dem Tanken das Fahrzeug schalten der Zündung leuchten die
anhalten und den Motor abstellen. meisten Kontrollleuchten als Funk‐
tionstest kurz auf.
Getriebe-Display Die Farben der Kontrollleuchten be‐
deuten:
Rot = Gefahr, wichtige Erinne‐
rung
Gelb = Warnung, Hinweis, Stö‐
rung
Grün, = Einschaltbestätigung
Blau,
Zeigt den Kraftstoffstand im Tank an. Weiß
Tank nie leer fahren. Die Ausführung des Instruments kann
Wegen des im Tank vorhandenen je nach Modell variieren.
Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐
menge geringer sein als der angege‐
bene Nenninhalt des Kraftstofftanks. Zeigt den gewählten Gang bzw. Ge‐
Die Bewegung des Kraftstoffs im triebemodus an.
Tank verursacht Bewegungen der
Kraftstoffstandanzeige beim Brem‐ Kontrollleuchten
sen, Beschleunigen oder in Kurven.
Die beschriebenen Kontrollleuchten
sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
strumentenausführungen. Die tat‐
Instrumente, Bedienelemente 77

Kontrollleuchten im Instrument (Bauart A)


78 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten im Instrument (Bauart B)


Instrumente, Bedienelemente 79

Blinker Die Leuchte blinkt so lange, bis der Permanentes Leuchten von v zeigt
Sicherheitsgurt angelegt wurde. an, dass die Gurtstraffer oder Airbags
O blinkt grün. ausgelöst wurden oder eine Störung
Wenn der Sicherheitsgurt beim Los‐
fahren noch immer nicht angelegt an diesen Systemen vorliegt.
Blinken
Kontrollleuchte blinkt bei eingeschal‐ wurde, bleiben Leuchte und Warnton
weiterhin aktiv. 9 Warnung
tetem Blinker oder Warnblinker.
Sobald der Sicherheitsgurt angelegt
Schnelles Blinken Störungsursache umgehend von
wird, werden Leuchte und Warnton
einer Werkstatt beheben lassen.
Defekt einer Blinkleuchte oder deren deaktiviert.
Sicherung. Dreipunkt-Sicherheitsgurte 3 41. Gurtstraffer, Airbag-System 3 40,
Glühlampen auswechseln 3 221, Si‐ 3 43.
cherungen 3 228, Blinker 3 99.
Airbag-System,
Gurtstraffer Airbagabschaltung
Sicherheitsgurt anlegen
v leuchtet rot.
X für den Fahrersitz leuchtet auf oder
blinkt rot. Bei Einschalten der Zündung leuchtet
die Kontrollleuchte einige Sekunden
k für den Beifahrersitz leuchtet auf lang auf. Leuchtet sie nicht bzw. er‐
oder blinkt rot, wenn der Sitz belegt lischt sie nach einigen Sekunden
ist. nicht oder leuchtet sie während der
Y für die Rücksitze leuchtet im Fahrt auf, liegt eine Störung der Gurt‐
Driver Information Center (DIC) auf. straffer oder des Airbagsystems vor.
Wenn die Zündung eingeschaltet Die Systeme könnten bei einem Un‐
wird, werden die Kontrollleuchte und fall nicht auslösen.
der Warnton einige Sekunden lang
aktiviert, um Sie daran zu erinnern,
den Sicherheitsgurt anzulegen.
80 Instrumente, Bedienelemente

Die Kontrollleuchten befinden sich in Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Bremssystem,
der Instrumententafel. dung und erlischt kurz nach Starten
d für den Beifahrer-Airbag leuchtet. des Motors. Kupplungssystem
R leuchtet rot.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, ist
Achtung Leuchtet bei gelöster Parkbremse,
der Beifahrer-Airbag aktiv und es darf
kein Kinder- oder Babysitz auf dem wenn der Bremsflüssigkeitsstand zu
Die Kontrollleuchte weist Sie auf niedrig ist oder eine Störung im
Beifahrersitz montiert werden. ein Problem am Fahrzeug hin, das Bremssystem vorliegt.
c für den Beifahrer-Airbag leuchtet. Ihre Aufmerksamkeit erfordert.
Bremsflüssigkeit 3 216.
Bei leuchtender Kontrollleuchte ist Das Fahren bei leuchtender oder
der Beifahrer-Airbag ausgeschaltet. blinkender Abgas-Kontrollleuchte 9 Warnung
Airbag-Deaktivierung 3 49. kann Schäden an der Abgasrege‐
lungsanlage verursachen und den Fahren Sie nicht mit eingeschalte‐
Kraftstoffverbrauch und die Fahr‐ ter Bremswarnleuchte.
Generator eigenschaften des Fahrzeugs be‐
p leuchtet rot. einträchtigen. Dies bedeutet unter Umständen,
dass Ihre Bremsen nicht richtig
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihre funktionieren.
dung und erlischt kurz nach Starten Vertragswerkstatt zu wenden.
des Motors. Fahren mit schlecht funktionieren‐
den Bremsen kann zu einer Kolli‐
Leuchten bei laufendem Motor
Fehlfunktion, Service sion mit Verletzungsfolgen und
Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug‐ g leuchtet, wenn das Fahrzeug Schäden an Ihrem Fahrzeug oder
batterie wird nicht geladen. Motorküh‐ zum Service muss. dem Eigentum anderer mit sich
lung kann unterbrochen sein. Hilfe Das Fahrzeug muss sofort von einer bringen.
einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Werkstatt überprüft werden.
Leuchtet nach dem Einschalten der
Fahrzeugmeldungen 3 88. Zündung, wenn die Handbremse an‐
Abgas gezogen ist.
Z leuchtet gelb. Handbremse 3 187.
Instrumente, Bedienelemente 81

Kupplungspedal betätigen Schaltgetriebe 3 185. Wenn die Kontrollleuchte nicht er‐


- leuchtet gelb. lischt, die Ursache der Systemstö‐
rung von einer Werkstatt beheben
Die Anzeige leuchtet auf, wenn zum Lenkunterstützung lassen.
Neustarten des Motors das Kupp‐ c leuchtet gelb.
lungspedal betätigt werden muss. Ultraschall-Parksensoren 3 193.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Siehe automatischer Motorstopp dung und erlischt kurz nach Starten
3 176. des Motors. Elektronische
Wenn die Anzeige nicht nach einigen Stabilitätsregelung
Antiblockiersystem Sekunden erlischt oder sie während b leuchtet oder blinkt gelb.
u leuchtet gelb. der Fahrt aufleuchtet, liegt eine Stö‐
rung der Lenkunterstützung vor. Leuchten
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Es liegt eine Störung im System vor.
dung für einige Sekunden. Das Sys‐
men. Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrsta‐
tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐
bilität kann sich jedoch je nach Fahr‐
leuchte betriebsbereit.
bahnbeschaffenheit verschlechtern.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach Ultraschall-Einparkhilfe Störungsursache umgehend von
wenigen Sekunden oder leuchtet sie r leuchtet gelb. einer Werkstatt beheben lassen.
während der Fahrt, liegt eine Störung
im ABS vor. Die Bremsanlage ist wei‐ ■ Störung aufgrund verschmutzter
Sensoren Blinken
terhin funktionsfähig, aber ohne ABS- Das System ist aktiv im Einsatz. Die
Regelung. ■ Mit Eis oder Schnee bedeckt
Motorleistung kann reduziert und das
Antiblockiersystem 3 187. ■ Überlagerung durch Ultraschall‐ Fahrzeug automatisch etwas abge‐
wellen von außen bremst werden.
Hochschalten Besteht die Störung nicht mehr, ar‐ Elektronische Stabilitätsregelung
beitet das System wie gewohnt. 3 189.
[ leuchtet auf, wenn zur Reduzie‐
rung des Kraftstoffverbrauchs ein
Hochschalten empfohlen wird.
82 Instrumente, Bedienelemente

Elektronische Wenn diese Leuchte nicht erlischt, Siehe Diesel-Partikelfilter 3 179.


den Motor ausschalten und so bald
Stabilitätsregelung wie möglich eine Werkstatt aufsu‐
ausgeschaltet chen. Wenden Sie sich an eine auto‐ Reifendruck-
a leuchtet gelb. risierte Vertragswerkstatt. Kontrollsystem
A leuchtet gelb.
Leuchtet bei deaktiviertem System.
Vorglühen, Diesel- Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Traktionskontrolle Partikelfilter dung und erlischt kurz nach Starten
des Motors.
ausgeschaltet Anzeigeleuchte für Vorglühen Wenn A während der Fahrt aufleuch‐
k leuchtet gelb. ! leuchtet gelb. tet, hat das Reifendruck-Kontrollsys‐
Leuchtet, wenn das Vorglühen akti‐ tem einen deutlich zu niedrigen Druck
Leuchtet bei deaktiviertem System.
viert ist. Der Motor kann gestartet in einem der Reifen erkannt. Halten
werden, sobald die Leuchte erlischt. Sie das Fahrzeug an einem sicheren
Kühlmitteltemperatur Ort an, überprüfen Sie die Reifen und
W leuchtet rot. Anzeigeleuchte Diesel- korrigieren Sie den Druck auf die
Partikelfilter empfohlenen Werte, die auf dem Rei‐
Diese Leuchte zeigt ein Überhitzen fendrucketikett angegeben sind.
des Motorkühlmittels an. % blinkt gelb.
Wenn das System eine Funktionsstö‐
Wenn Sie Ihr Fahrzeug unter norma‐ Blinkt, wenn der Diesel-Partikelfilter
rung erkennt, blinkt A etwa
len Fahrbedingungen betreiben, gereinigt werden muss und die letz‐
eine Minute lang und leuchtet dann
müssen Sie rechts heranfahren, Ihr ten Fahrbedingungen eine automati‐
als Erinnerung kontinuierlich
Fahrzeug anhalten und den Motor ei‐ sche Reinigung nicht möglich ge‐
während der gesamten Dauer des
nige Minuten im Leerlauf laufen las‐ macht haben. Fahrt fortsetzen und
Zündzyklus. A leuchtet auf, bis das
sen. die Motordrehzahl möglichst nicht
Problem behoben wird. Lassen Sie
unter 2000 U/min sinken lassen. Er‐
das Fahrzeug in einer Werkstatt über‐
lischt, sobald die Selbstreinigung ab‐
prüfen.
geschlossen ist.
Instrumente, Bedienelemente 83

Motoröldruck Schlüssel erst abziehen, wenn Die Anzeige leuchtet auf, wenn der
das Fahrzeug steht. Andernfalls Wasserstand im Kraftstofffilter ein be‐
I leuchtet rot. stimmtes Maß überschreitet.
könnte die Lenkradsperre plötzlich
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ einrasten. Den Kraftstofffilter sofort entwässern.
dung und erlischt kurz nach Starten
des Motors. Nach dem Entwässern erlischt die
Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt Warnleuchte.
Leuchten bei laufendem Motor den Ölstand prüfen. Motoröl 3 209.
Siehe Diesel-Kraftstofffilter 3 179.

Achtung Kraftstoffmangel Wegfahrsperre


Y leuchtet gelb.
Motorschmierung kann unterbro‐ d leuchtet gelb.
chen sein. Dies kann zu Motor‐ Leuchtet auf, wenn der Füllstand im
Wenn die Anzeige aufleuchtet, liegt
schaden bzw. zum Blockieren der Kraftstofftank zu niedrig ist.
eine Störung im System vor. Der Mo‐
Antriebsräder führen. tor lässt sich nicht mehr starten.
Achtung
Störungsursache umgehend von
Wenn die Motoröldruck-Warnleuchte
Fahren Sie nicht, bis der Tank einer Werkstatt beheben lassen.
während der Fahrt aufleuchtet, an
den Straßenrand fahren, den Motor ganz leer ist.
abstellen und den Ölstand prüfen. Dadurch könnte der Katalysator Fernlicht
beschädigt werden. P leuchtet blau.
9 Warnung
Katalysator 3 179. Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐
Bei ausgeschaltetem Motor sind licht und bei Betätigung der Licht‐
für das Bremsen und Lenken be‐ hupe.
deutend höhere Kräfte erforder‐ Kraftstofffilter entwässern Fernlicht/Abblendlicht 3 97.
lich. U leuchtet gelb.
84 Instrumente, Bedienelemente

Tagfahrlicht Leuchtet bei eingeschaltetem Sys‐


tem.
Info-Displays
@ leuchtet grün.
Leuchtet bei eingeschaltetem Tag‐
m leuchtet grün. Driver Information Center
fahrlicht. Leuchtet bei eingeschaltetem Ge‐
schwindigkeitsregler 3 190.
Tagfahrlicht (DRL) 3 98.

Tür offen
Nebelscheinwerfer
( leuchtet rot.
> leuchtet grün.
Leuchtet, wenn eine Tür oder der Kof‐
Leuchtet bei eingeschalteten Nebel‐ ferraumdeckel offen ist.
scheinwerfern 3 99.

Nebelschlussleuchte
r leuchtet gelb.
Leuchtet bei eingeschalteter Nebel‐ Wenn das Fahrzeug nicht mit einem
schlussleuchte 3 99. Driver Information Center (DIC) aus‐
gestattet ist, zum Auswählen des Me‐
nüs kurz auf den Rückstellknopf am
Rückleuchten Instrument drücken.
8 leuchtet grün. Den Rückstellknopf wiederholt
Leuchtet bei eingeschalteten Rück‐ drücken, um in der folgenden Reihen‐
leuchten. folge von einer Anzeige zur nächsten
zu wechseln (die tatsächliche Rei‐
Geschwindigkeitsregler henfolge kann von der hier angege‐
benen abweichen):
m leuchtet weiß.
Instrumente, Bedienelemente 85

Uhr → Außentemperatur → Kilometer‐ Motoröllebensdauer


zähler → Bordcomputer → Uhr → Ein‐
heiteneinstellung → Spracheinstel‐
lung...
Uhr 3 71, Kilometerzähler 3 74, Bord‐
computer 3 89.

Zum Auswählen des Einstellungsme‐


nüs die Taste MENU auf dem Blink‐
erhebel drücken. Der angezeigte Wert entspricht der
geschätzten verbleibenden Motoröl‐
Folgende Menüpunkte sind verfüg‐
lebensdauer.
bar:
Die Zahl 98 gibt eine verbleibende
■ Motoröllebensdauer
Motoröllebensdauer von 98 % der
Das Driver Information Center (DIC) ■ Einheiteneinstellung Höchstlebensdauer an.
befindet sich im Instrument. ■ Spracheinstellung
■ Reifen anlernen
■ Reifenlast
Jedes Menü lässt sich durch Drehen
des Einstellrädchens auf dem Blink‐
erhebel auswählen.
86 Instrumente, Bedienelemente

Einheiteneinstellung Spracheinstellung

Bei einer geringen verbleibenden Mo‐


toröllebensdauer wird im Driver Infor‐
mation Center (DIC) die entspre‐ Taste SET/CLR einige Sekunden Taste SET/CLR einige Sekunden
chende Fahrzeugmeldung angezeigt. lang drücken. lang drücken.
Das Motoröl sollte möglichst bald ge‐ Einstellrädchen drehen, um eine der Einstellrädchen drehen, um eine der
wechselt werden. Einstellungen auszuwählen. Einstellungen auszuwählen.
Nach einem Motorölwechsel muss 1. Großbritannien (mph, °C) 1. Alphabet
das Motoröllebensdauer-System zu‐ 2. USA (mph, °F) 2. Arabische Ziffern
rückgesetzt werden. Drücken Sie
zum Zurücksetzen einige Sekunden 3. Europa (km/h, °C) Beim Ändern einer Einheit blinkt die
lang die Taste SET/CLR. Beim Ändern einer Einheit blinkt die ausgewählte Einheit.
Motoröllebensdauer-System 3 210. ausgewählte Einheit. Zur Bestätigung Taste SET/CLR
Zur Bestätigung Taste SET/CLR drücken.
drücken.
Instrumente, Bedienelemente 87

Hinweis Drücken Sie zum Ausführen des Ab‐ Board Info Display
Wenn das Fahrzeug nicht mit Knöp‐ stimmungsvorgangs einige Sekun‐
fen auf dem Blinkerhebel ausgestat‐ den lang die Taste SET/CLR .
tet ist, lassen sich die Menüs durch Siehe „Reifendruck-Kontrollsystem“
kurzes Drücken des Rückstellknop‐ 3 238.
fes am Instrument anwählen und
Einstellungen durch langes Drücken Reifenlast
des Rückstellknopfes am Instrument
treffen.
Reifen anlernen

Zeigt Datum, Uhrzeit, Außentempe‐


ratur und Infotainment-Systeminfor‐
mationen an.
Bei eingeschaltetem Infotainment
System werden die Einstellungen für
die Fahrzeugpersonalisierung ange‐
Drücken Sie einige Sekunden lang
zeigt.
die Taste SET/CLR, um das Menü
auszuwählen. Fahrzeugpersonalisierung 3 91.
Dieser Bildschirm ermöglicht das Ab‐ Einstellrädchen drehen, um eine der
stimmen neuer Reifen und Räder auf Einstellungen auszuwählen.
die TPMS-Sensoren (Sensoren des ■ Last 1: Lo (niedrig)
Reifendruck-Kontrollsystems). ■ Last 2: Eco
■ Last 3: Hi (hoch)
88 Instrumente, Bedienelemente

Fahrzeugmeldungen Nr. Fahrzeugmeldung


21 Störung der Positionsleuchte
Die Meldungen werden über das Dri‐
vorne links
ver Information Center (DIC) oder als
Warntöne ausgegeben. 22 Störung der Positionsleuchte
Je nach Fahrzeugausstattung und - vorne rechts
personalisierung sind eventuell man‐ 23 Störung des Rückfahrlichts
che der nachfolgend beschriebenen
Funktionen nicht verfügbar. 24 Störung der Kennzeichenbe‐
leuchtung
Achtung 25 Störung des Blinkers vorne
Die Fahrzeugmeldungen werden als links
Wenn eine Fahrzeugmeldung er‐
scheint, das Fahrzeug sofort von Codezahlen angezeigt. 26 Störung des Blinkers hinten
einer Werkstatt überprüfen las‐ Nr. Fahrzeugmeldung links
sen.
15 Störung der dritten Brems‐ 27 Störung des Blinkers vorne
leuchte rechts

16 Bremsleuchten warten 28 Störung des Blinkers hinten


rechts
18 Störung des linken Abblend‐
lichts 84 Verringerte Motorleistung

19 Störung der rechten Nebel‐ 89 Fehlfunktion, Service


schlussleuchte 128 Motorhaube offen (sofern mit
20 Störung des rechten Abblend‐ Stopp-Start-System ausge‐
lichts rüstet)
Instrumente, Bedienelemente 89

Warn- und Signaltöne Bordcomputer


Beim Starten des Motors bzw.
während der Fahrt
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐
gurt.
■ Bei betätigter Parkbremse ab einer
bestimmten Geschwindigkeit.
■ Bei Anzeige eines Warncodes im
Driver Information Center.
■ Bei Erfassung eines Objekts durch
die Einparkhilfe. Zur Betätigung des Bordcomputers
das Einstellrad am Blinkerhebel dre‐
Beim Abstellen des Fahrzeugs hen.
und/oder Öffnen einer Tür Der Bordcomputer befindet sich im
Das obere Display wählen. Bei Aus‐
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss. Driver Information Center (DIC).
wahl blinkt es.
■ Bei eingeschalteter Außen‐ Er liefert dem Fahrer Informationen
Das Einstellrädchen drehen, um in
beleuchtung. wie Durchschnittsgeschwindigkeit,
der folgenden Reihenfolge von einer
Kraftstoffrestreichweite, durch‐
Anzeige zur nächsten zu wechseln:
schnittlicher Kraftstoffverbrauch und
Fahrzeit. Durchschnittsgeschwindigkeit →
Kraftstoffrestreichweite → Durch‐
schnittsverbrauch → Fahrzeit →
Durchschnittsgeschwindigkeit
Manche Anzeigen können durch
Drücken der Taste SET/CLR zurück‐
gesetzt werden.
90 Instrumente, Bedienelemente

Durchschnittsgeschwindigkeit Kraftstoffrestreichweite Die Kraftstoffrestreichweite kann


sich bedingt durch den Fahrer, die
Straße und die Fahrzeuggeschwin‐
digkeit ändern, da sie auf Basis der
sich ändernden Ergiebigkeit des
Kraftstoffs berechnet wird.
Durchschnittsverbrauch

Dieser Modus zeigt die Durch‐ Dieser Modus zeigt die Kraftstoffrest‐
schnittsgeschwindigkeit an. reichweite an.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit Wenn das Fahrzeug beim Betanken
wird nach laufendem Motor ausge‐ nicht auf einer ebenen Fläche steht
wertet, auch wenn sich das Fahrzeug oder die Fahrzeugbatterie abge‐
nicht bewegt. klemmt wird, kann der Bordcomputer
Zum Zurücksetzen der Durch‐ den tatsächlichen Wert nicht ermit‐ Dieser Modus zeigt den durchschnitt‐
schnittsgeschwindigkeit die Taste teln. lichen Kraftstoffverbrauch an.
SET/CLR drücken. Hinweis Der Durchschnittsverbrauch wird
Da es sich um ein Zusatzgerät han‐ nach laufendem Motor ausgewertet,
delt, kann die Angabe des Bordcom‐ auch wenn sich das Fahrzeug nicht
puters situationsbedingt von der tat‐ bewegt.
sächlichen Kraftstoffrestreichweite
abweichen.
Instrumente, Bedienelemente 91

Zum Zurücksetzen des Durch‐


schnittsverbrauchs die Taste
Hinweis
Die Durchschnittsgeschwindigkeit,
Personalisierung
SET/CLR drücken. die Kraftstoffrestreichweite und der
Durchschnittsverbrauch können je
Fahrzeugpersonalisierung
Fahrzeit nach Fahrbedingungen, Fahrstil und Audioanlage
Fahrzeuggeschwindigkeit von den
tatsächlichen Werten abweichen.

Dieser Modus zeigt die Gesamtfahr‐


Das Fahrzeug kann durch Ändern der
zeit an.
Einstellungen im Board Info Display
Die Fahrzeit ist die gesamte Fahrzeit (BID) an Ihre persönlichen Vorlieben
seit dem letzten Zurücksetzen, selbst angepasst werden.
wenn das Fahrzeug gerade nicht ge‐
Je nach Fahrzeugausstattung sind
fahren wird.
eventuell manche der nachfolgend
Zum Zurücksetzen der Fahrzeit die beschriebenen Funktionen nicht ver‐
Taste SET/CLR drücken. fügbar.
92 Instrumente, Bedienelemente

Folgende Menüs können angezeigt Vehicle Settings


werden: (Fahrzeugeinstellungen)
■ Languages (Sprachen) ■ Komforteinstellungen
■ Time Date (Uhrzeit & Datum) Chime volume (Lautstärke
Signaltöne): Ändert die Lautstärke
■ Radio Settings (Radioeinstellun‐
von Warn- und Signaltönen.
gen)
Rear auto wipe in reverse
■ Bluetooth Settings (Bluetooth-Ein‐
(Heckwischer an im
stellungen)
Rückwärtsgang): Legt fest, ob der
■ Vehicle Settings (Fahrzeugeinstel‐ Heckscheibenwischer bei einge‐
lungen) legtem Rückwärtsgang automa‐
tisch eingeschaltet wird.
Bei eingeschalteter Zündung und ak‐ Spracheinstellungen
Ändert die Sprachen. ■ Park assist / Collision detection
tiviertem Infotainment System Taste (Einparkhilfe/Kollisionserkennung)
CONFIG drücken.
Time and Date Settings (Uhrzeit- und Einparkhilfe: Aktiviert oder deakti‐
Das Einstellungsmenü wird ange‐ Datumseinstellungen) viert die Ultraschallsensoren oder
zeigt. Infotainment System 3 115. wählt den Abschleppstangenmo‐
Zum Wechseln zwischen den Einstel‐ dus, damit die Einparkhilfe auch
lungsmenüs den Knopf MENU dre‐ Radio Settings (Radioeinstellungen) verwendet werden kann, wenn eine
hen. Infotainment System 3 115. Abschleppstange befestigt ist.
Zum Auswählen eines Einstellungs‐ Wählt den Abschleppstangenmo‐
Bluetooth Settings (Bluetooth-
menüs die Taste MENU drücken. dus, wenn eine Abschleppstange
Einstellungen)
Um das Menü zu schließen oder zum befestigt ist.
Infotainment System 3 115.
vorigen Menü zurückzukehren, die ■ Exterior ambient lighting
Taste BACK drücken. (Wegausleuchtung)
Exterior lighting by unlocking
(Beleuchtung mit Entriegelung):
Instrumente, Bedienelemente 93

Schaltet die Beleuchtung beim Ein‐ Wenn sie ausgeschaltet ist, ist das geln entweder nur die Fahrertür
steigen ein oder aus. Menü „Delayed door lock“ (Verzö‐ oder alle Türen entriegelt werden.
Duration upon exit of vehicle gerte Türverriegelung) verfügbar. Auto relock doors (Türen autom.
(Dauer nach Verriegeln): Schaltet Delayed door lock (Verzögerte wiederverr.): Schaltet die automati‐
die Beleuchtung beim Aussteigen Türverriegelung): Schaltet die ver‐ sche erneute Türverriegelung ein
ein oder aus und ändert die Leucht‐ zögerte Türverriegelung ein oder oder aus, nachdem das Fahrzeug
dauer. aus. Beim Drücken der Zentralver‐ entriegelt, aber keine Tür geöffnet
■ Power door locks riegelungstaste melden drei Signal‐ wurde.
(Zentralverriegelung) töne, dass die verzögerte Verriege‐
lung aktiviert ist. Diese Funktion Restore factory settings (Werkseinst.
Auto door unlock (Automatische verzögert die Türverriegelung um wiederherstellen)
Türentriegelung): fünf Sekunden, nachdem die letzte Alle Einstellungen werden auf die ur‐
Schaltet die automatische Türent‐ Tür geschlossen wurde. sprünglichen Werte zurückgesetzt.
riegelung bei automatischer Tür‐ ■ Remote locking, unlocking, starting
verriegelung ein oder aus. MyLink, textbasiert
(Fern-Verriegeln / Entriegeln /
Die Türentriegelung kann so konfi‐ Bei eingeschalteter Audioanlage, ;
Start)
guriert werden, dass entweder nur am Bedienfeld drücken.
Remote unlock feedback (Signal
die Fahrertür oder alle Türen ent‐ Fern-Entriegelung): Schaltet die
riegelt werden. Rückmeldung der Leuchten beim
Auto door lock (Automatische Entriegeln ein oder aus.
Türverriegelung): Remote lock feedback (Signal
Schaltet die automatische Türver‐ Fern-Verriegelung): Schaltet die
riegelung während der Fahrt ein Rückmeldung der Leuchten und/
oder aus. oder der Hupe beim Verriegeln ein
Stop door lock if door open (Verri. oder aus.
offene Tür vermeiden): Schaltet die Remote door unlock
Verriegelung der Fahrertür ein oder (Türfernentriegelung): Ändert die
aus, wenn die Tür geöffnet ist. Konfiguration, sodass beim Entrie‐
94 Instrumente, Bedienelemente

In den dazugehörigen Untermenüs Fahrzeugeinstellungen


können die folgenden Einstellungen
geändert werden:
Uhrzeit- und Datumseinstellungen
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
Radioeinstellungen
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
Systemeinstellungen drücken.
Die folgenden Einstellungen stehen Verbindungseinstellungen
■ Komfort und Bequemlichkeit
zur Auswahl: Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment Lautstärke Signaltöne: Wählen Sie
■ Uhrzeit- und Datumseinstellungen normal oder Hoch.
System.
■ Radioeinstellungen Scheibenwischer an im
■ Verbindungseinstellungen Rückwärtsgang: Ein oder Aus wäh‐
■ Fahrzeugeinstellungen len
■ Sprache ■ Kollision / Erkennung
■ Lauftext Einparkhilfe: Wählt Ein/Aus oder
den Abschleppstangenmodus, da‐
■ Berührungston mit die Einparkhilfe auch verwendet
■ Max. Startlautstärke werden kann, wenn eine Ab‐
■ Systemversion schleppstange befestigt ist.
■ DivX(R) VOD
Instrumente, Bedienelemente 95

■ Beleuchtung max. Startlautstärke


Beleuchtung beim Aussteigen: Weitere Informationen siehe Bedie‐
Aus/ 30 Sek./ 60 Sek. / 120 Sek. nungsanleitung für das Infotainment
System.
Fahrzeugortungsleuchten: Ein
oder Aus wählen. Systemversion
■ Zentralverriegelung Weitere Informationen siehe Bedie‐
Aussperrschutz Türentriegelung: nungsanleitung für das Infotainment
Ein oder Aus wählen. System.
Verzögerte Türverriegelung: Ein DivX(R) VOD
oder Aus wählen. Weitere Informationen siehe Bedie‐
■ Ver-, Entriegelungseinstellungen nungsanleitung für das Infotainment
■ Fahrzeug-Werkseinstellungen: System.
Lichtsignal bei Fernentriegelung: Einstellungen auf Werkseinstellun‐
Blinker/ Leuchten aus auswählen. gen zurücksetzen.
Türfernentriegelung: Alle Türen /
Fahrertür auswählen. Sprache
verriegelt entfernt entriegelte Auswahl der gewünschten Sprache.
Türen: Ein oder Aus wählen.
Lauftext
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
Berührungston
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
96 Beleuchtung

Beleuchtung Außenbeleuchtung Alle Lichter sind aus und der Knopf


kehrt in seine Ausgangsstellung
AUTO zurück.
Lichtschalter
AUTO: Außenbeleuchtung und In‐
Außenbeleuchtung ...................... 96 Bedienelemente strumententafel-Beleuchtung werden
Innenbeleuchtung ...................... 100 Außenbeleuchtung je nach äußeren Lichtverhältnissen
automatisch ein- bzw. ausgeschaltet.
Lichtfunktionen .......................... 101
8: Die Heckleuchten, Kennzeichen‐
leuchten, Instrumententafelleuchten
und Parklichter werden eingeschal‐
tet.
9: Das Abblendlicht und alle oben
genannten Leuchten sind eingeschal‐
tet.

Zum Ein- bzw. Ausschalten der


Außenbeleuchtung den Lichtschalter
drehen. Der Lichtschalter kann in vier
verschiedene Stellungen gedreht
werden:
m OFF: Zum Ausschalten der gesam‐
ten Beleuchtung Knopf auf OFF dre‐
hen.
Beleuchtung 97

Automatisches Fahrlicht Fernlicht 9 Warnung


Funktion Automatisches Bei entgegenkommenden Fahr‐
Fahrlicht zeugen oder bei Annäherung an
vorausfahrende Fahrzeuge immer
von Fernlicht auf Abblendlicht um‐
schalten. Das Fernlicht kann an‐
dere Fahrer vorübergehend blen‐
den, wodurch es zu einer Kollision
kommen kann.

Lichthupe
Am Hebel ziehen.
Das Fernlicht kann bei eingeschalte‐ Der Hebel kehrt nach dem Loslassen
tem Abblendlicht aktiviert werden. in seine Ausgangsposition zurück.
Zum Umschalten von Abblendlicht Das Fernlicht bleibt so lange an, wie
Bei schwachen äußeren Lichtverhält‐ der Hebel zum Fahrer hin gezogen
auf Fernlicht Hebel nach vorne
nissen werden die Außen‐ wird.
drücken.
beleuchtung und die Instrumententa‐
fel-Beleuchtung automatisch einge‐ Zum Umschalten auf Abblendlicht
schaltet, wenn das automatische Hebel nochmals nach vorne drücken
Fahrlicht aktiviert ist. oder ziehen.
Zum Ausschalten der Funktion Knopf Hinweis
auf OFF drehen. Die Fernlicht-Anzeigeleuchte leuch‐
Alle Lichter sind aus und der Knopf tet, wenn das Fernlicht eingeschaltet
kehrt in seine Ausgangsstellung ist.
AUTO zurück.
98 Beleuchtung

Leuchtweitenregulierung Scheinwerfer bei Warnblinker


Auslandsfahrt
Der asymmetrische Lichtstrahl des
Scheinwerfers erweitert die Sicht am
Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern mit Linksverkehr müssen
die Scheinwerfer umgestellt werden,
um ein Blenden des Gegenverkehrs
zu vermeiden.
Scheinwerfer und Parklicht 3 222.

Tagesfahrlicht
Die Scheinwerfer-Leuchtweite an die Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐ Betätigung mit Taste ¨.
Fahrzeuglast anpassen, um die keit des Fahrzeugs bei Tag. Zum Einschalten der Warnblinkan‐
Blendwirkung zu reduzieren: lage den Schalter drücken.
Knopf ? in gewünschte Stellung dre‐
hen. Zum Abschalten der Warnblinkan‐
lage erneut auf den Knopf drücken.
0 = Vordersitze besetzt
1 = Alle Sitze besetzt
2 = Alle Sitze besetzt und Laderaum
beladen
3 = Fahrersitz besetzt und Laderaum
beladen
Beleuchtung 99

Blinker Für längeres Blinken Hebel bis zum Nebelschlusslicht


Druckpunkt drücken und halten.
Durch Bewegen des Hebels in seine
Ausgangslage kann der Blinker ma‐
nuell ausgeschaltet werden.

Nebelscheinwerfer

Hebel nach = Blinker rechts Betätigung mit Taste r.


oben Lichtschalter auf AUTO: Beim Ein‐
Hebel nach = Blinker links schalten der Nebelschlussleuchte
unten werden die Scheinwerfer automa‐
tisch eingeschaltet.
Bei Betätigung über den Druckpunkt
hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐ Lichtschalter in Stellung 8: Nebel‐
geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐ Zum Einschalten der Nebelschein‐ schlussleuchte kann nur gemeinsam
rückgedreht wird, schaltet sich der werfer Taste > drücken. mit Nebelscheinwerfern eingeschal‐
Blinker automatisch aus. Die Kontrollleuchte für die Nebel‐ tet werden.
Für dreimaliges Blinken, z. B. zum scheinwerfer leuchtet bei eingeschal‐ Die Kontrollleuchte für die Nebel‐
Fahrbahnwechsel, Hebel bis zum teten Nebelscheinwerfern. schlussleuchte leuchtet bei einge‐
Druckpunkt drücken und loslassen. Zum Ausschalten erneut auf die schalteter Nebelschlussleuchte.
Taste drücken.
100 Beleuchtung

Rückfahrlicht Innenbeleuchtung Hinweis


Wenn die Leuchten lange brennen,
Das Rückfahrlicht leuchtet auf, wenn kann sich die Fahrzeugbatterie ent‐
bei eingeschalteter Zündung der Innenlicht laden.
Rückwärtsgang eingelegt wird.
Innenleuchte
9 Warnung
Beschlagene
Vermeiden Sie das Verwenden
Leuchtenabdeckungen der Innenleuchte, wenn Sie bei
Die Innenseite des Leuchtengehäu‐ Dunkelheit fahren.
ses kann bei schlechten, nasskalten
Ein erleuchteter Fahrgastraum be‐
Witterungsverhältnissen, starkem
einträchtigt die Sicht im Dunkeln
Regen oder nach der Wagenwäsche
und könnte zu einer Kollision füh‐
kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
ren.
verschwindet nach kurzer Zeit von
selbst, zur Unterstützung die Schein‐
werfer einschalten.

Wippschalter betätigen:
⃒ = leuchtet permanent bis zum ma‐
nuellen Ausschalten.
w = geht automatisch an, wenn eine
Tür geöffnet wird, und schaltet
sich aus, wenn alle Türen ge‐
schlossen sind.
§ = immer aus, auch bei offenen Tü‐
ren.
Beleuchtung 101

Lichtfunktionen Beleuchtung beim Für Europa


1. Zündung ausschalten.
Aussteigen
Beleuchtung beim Scheinwerfer, Standlichter und Rück‐
2. Zündschlüssel abziehen.
Einsteigen leuchten beleuchten nach dem Ver‐ 3. Fahrertür öffnen.
lassen des Fahrzeugs für eine ein‐ 4. Blinkerhebel ziehen.
Willkommensbeleuchtung stellbare Zeit Ihre Umgebung. 5. Fahrertür schließen.
Scheinwerfer, Standlichter, Rück‐
leuchten und Innenleuchten werden Wird die Fahrertür nicht geschlossen,
beim Entriegeln des Fahrzeugs mit schaltet sich das Licht nach einigen
der Funkfernbedienung kurzzeitig Sekunden aus.
eingeschaltet. Diese Funktion ist nur Durch Ziehen des Blinkerhebels bei
bei Dunkelheit aktiv und dient zum geöffneter Fahrertür wird das Licht
leichteren Auffinden des Fahrzeugs. sofort ausgeschaltet.
Die Beleuchtung wird automatisch
Fahrzeuge mit automatischer
ausgeschaltet, wenn der Zündschlüs‐
Beleuchtung (außer Europa)
sel in Stellung „ACC“ gedreht wird.
1. Lichtschalter auf AUTO.
Diese Funktion lässt sich in den Fahr‐
zeugeinstellungen ein- und ausschal‐ 2. Zündung ausschalten.
ten. Fahrzeugpersonalisierung 3 91. 3. Zündschlüssel abziehen.
Einschalten Je nach äußeren Lichtverhältnissen
Beleuchtung beim Einsteigen Diese Funktion lässt sich in den Fahr‐ wird die Beleuchtung beim Ausstei‐
Beim Öffnen der Fahrertür werden zeugeinstellungen ein- und ausschal‐ gen eingeschaltet.
darüber hinaus folgende Leuchten ten, wo auch die Leuchtdauer geän‐
eingeschaltet: dert werden kann. Fahrzeugpersona‐
■ Einige Schalter lisierung 3 91.
■ Einige Innenleuchten
102 Beleuchtung

Batterieentladeschutz
Leuchten ausschalten
Der Batterieschutz dient dazu, die
Fahrzeugbatterie vor dem Entladen
zu schützen.
Einige Sekunden nach dem Aus‐
schalten der Zündung werden die
Lichter automatisch ausgeschaltet.
Infotainment System 103

Infotainment System Einführung Bluetooth-Telefonfunktion ist nur


beim Modell der Bauart 1/2-A/B ver‐
fügbar.
Allgemeine Informationen
Darüber hinaus lassen sich tragbare
Einführung ................................. 103 Das Infotainment System bietet Ihnen Musik-Player an den externen Audio‐
Informationen und Unterhaltung auf eingang anschließen, um die erst‐
Radio ......................................... 119 dem neuesten Stand der Technik. klassige Klangqualität des Infotain‐
Audio-Player .............................. 132 Zur einfacheren Bedienung des Ra‐ ment Systems voll auszunutzen.
Mobiltelefon ............................... 148 dios können bis zu 36 FM-, AM- und Der digitale Soundprozessor bietet
DAB (Digital Audio Broadcasting)- Ihnen eine Reihe von voreingestellten
Sender gespeichert werden. Dies er‐ Equalizer-Modi zur Klangoptimie‐
folgt über die PRESET-Tasten [1~6] rung.
auf sechs verschiedenen Seiten.
DAB-Radio ist nur beim Modell der ■ Maximale Leistung: 25 W x 4 Ka‐
Bauart 1/2-A verfügbar. näle
Der eingebaute CD-Player kann Au‐ ■ Lautsprecherimpedanz: 4 Ohm
dio-CDs und MP3-/WMA-CDs ab‐ Das System lässt sich über den aus‐
spielen, während der USB-/iPod- geklügelten Einstellregler namens
Player Musik von angeschlossenen Smart Displayer und den Multifunkti‐
USB-Speichergeräten und iPods wie‐ ons-Drehregler leicht an Ihre persön‐
dergeben kann (nur Modelle der Bau‐ lichen Wünsche anpassen.
art 1/2-A/B).
Die Bluetooth-Verbindung zum Mobil‐
telefon ermöglicht Telefonate mit
Freisprechfunktion sowie das Abspie‐
len von Musik vom Mobiltelefon. Die
104 Infotainment System

■ Das Kapitel „Übersicht“ enthält eine Bildschirmanzeige Die tatsächliche Bildschirmanzeige


einfache Übersicht über die Funkti‐ kann von den Abbildungen in der Be‐
onen des Infotainment Systems dienungsanleitung abweichen, da
und eine Zusammenfassung aller diese von der jeweiligen Gerätekonfi‐
Bedienelemente. guration und Fahrzeugspezifikation
■ Im Abschnitt „Bedienung“ wird die abhängig ist.
grundlegende Steuerung des Info‐
tainment Systems erklärt. Diebstahlschutz
Hinweis Das Infotainment System ist mit
Dieses Handbuch enthält eine Be‐ einem elektronischen Sicherheitssys‐
schreibung der Optionen und Funk‐ tem zur Diebstahlabschreckung aus‐
tionen der verschiedenen Infotain‐ gestattet.
ment Systeme. Einige Beschreibun‐ Das Infotainment System funktioniert
gen, auch in Bezug auf Display und ausschließlich in diesem Fahrzeug
Menüfunktionen, gelten aufgrund und ist daher für einen Dieb wertlos.
der Modellvariante, von Länderspe‐
zifikationen, Sonderausstattung
oder Zubehör nicht für Ihr Fahrzeug.
Infotainment System 105

Bedienelementeübersicht
Bauart 1
106 Infotainment System

Bauart 1-A: Radio/DAB + CD/MP3 + 4. Taste EJECT [d] (Auswerfen) suchen. Durch langes Drücken
AUX + USB/iPod + Bluetooth Zum Herausnehmen der CD dieser Tasten kann die Sende‐
Bauart 1-B: Radio + CD/MP3 + AUX diese Taste drücken. frequenz auch manuell gewählt
+ USB/iPod + Bluetooth werden.
5. CD-Schlitz
1. Anzeige ◆ Bei der CD-/MP3-/USB-/iPod-/
Der Schlitz, in den die CDs einge‐ Bluetooth-Wiedergabe diese
Display zur Anzeige von Wieder‐ schoben bzw. aus dem sie he‐ Tasten drücken, um sofort zum
gabe-/Empfangs-/Menüstatus rausgenommen werden. vorigen bzw. nächsten Titel zu
und Informationen. 6. Taste FAVOURITE [FAV1-2-3] springen.
2. Taste POWER [m] (An-/Aus- Zum Auswählen einer Seite mit Diese Tasten lange drücken,
Schalter) mit Drehregler gespeicherten Lieblingssendern um den aktuellen Titel schnell
VOLUME (Lautstärke) diese Taste drücken. vor- bzw. zurückzuspulen.
◆ Zum Ein- und Ausschalten des 7. Taste INFORMATION [INFO] 9. Taste CD/AUX
Systems den Multifunktions‐
knopf drücken. ◆ Diese Taste drücken, um bei Taste drücken, um den Wieder‐
der CD-/MP3-/USB-/iPod-/ gabemodus CD/MP3/AUX oder
◆ Zum Einstellen der Gesamtlaut‐ Bluetooth-Wiedergabe Dateiin‐ USB/iPod/Bluetooth auszuwäh‐
stärke den Drehregler drehen. formationen anzuzeigen. len.
3. PRESET [1 ~ 6 ]-Tasten ◆ Bei Verwendung der Radio‐ 10. Taste RADIO BAND
◆ Eine dieser Tasten lange funktion werden Informationen Diese Taste drücken, um die
drücken, um den aktuellen Sen‐ zum Radiosender und dem ak‐ Funktion FM/AM-Radio bzw. DAB
der auf der aktuellen Favoriten‐ tuellen Titel angezeigt. (nur Modell 1-A) auszuwählen.
seite zu speichern. 8. fSEEKe-Tasten 11. Taste TP
◆ Eine dieser Tasten kurz ◆ Bei Verwendung der Radio-
drücken, um den unter dieser Schaltet bei Verwendung der FM-
oder DAB-Funktion (Digital Au‐ RDS-Funktion die TP-Funktion
Taste gespeicherten Sender dio Broadcasting) diese Tasten
auszuwählen. (Traffic Programme) ein- bzw.
drücken, um automatisch nach aus.
Sendern mit gutem Empfang zu
Infotainment System 107

12. Taste CONFIG 16. Taste P BACK


Diese Taste drücken, um das ◆ Bricht die Eingabe ab oder kehrt
Menü Settings (Einstellungen) zum vorigen Menü zurück.
aufzurufen. 17. TELEFON [y] / STUMM [@]
13. Taste TONE ◆ Taste drücken, um den Blue‐
Taste drücken, um das Klang‐ tooth-Telefonmodus zu aktivie‐
einstellungsmenü aufzurufen. ren.
14. Taste MENU mit Drehregler ◆ Taste gedrückt halten, um die
TUNE Stummschaltung ein- oder aus‐
◆ Drücken, um das aktuelle Menü zuschalten.
anzuzeigen oder Konfigura‐
tionseinstellungen und -werte
zu bestätigen.
◆ Den Drehregler drehen, um
zwischen Menüs oder Konfigu‐
rationswerten zu wechseln bzw.
diese zu ändern.
15. AUX-Anschluss
An diesen Anschluss kann eine
externe Audioquelle angeschlos‐
sen werden.
108 Infotainment System

Bauart 2
Infotainment System 109

Bauart 2-A: Radio/DAB + CD/MP3 + 4. Taste EJECT [d] (Auswerfen) der Bauart 2-A) diese Tasten
AUX + USB/iPod + Bluetooth Zum Herausnehmen der CD drücken, um automatisch nach
Bauart 2-B: Radio + CD/MP3 + AUX diese Taste drücken. Sendern mit gutem Empfang zu
+ USB/iPod + Bluetooth suchen. Durch langes Drücken
5. CD-Schlitz dieser Tasten kann die Sende‐
Bauart 2-C: Radio + CD/MP3 + AUX Der Schlitz, in den die CDs einge‐ frequenz auch manuell gewählt
1. Anzeige schoben bzw. aus dem sie he‐ werden.
Display zur Anzeige von Wieder‐ rausgenommen werden. ◆ Bei der CD-/MP3-/USB-/iPod-/
gabe-/Empfangs-/Menüstatus 6. Taste FAVOURITE [FAV1-2-3] Bluetooth-Wiedergabe (nur Mo‐
und Informationen. Zum Auswählen einer Seite mit dell der Bauart 2-A/B) diese
2. Taste POWER [m] (An-/Aus- gespeicherten Lieblingssendern Tasten drücken, um sofort zum
Schalter) mit Drehregler diese Taste drücken. vorigen bzw. nächsten Titel zu
VOLUME (Lautstärke) springen.
7. Taste INFORMATION [INFO]
◆ Zum Ein- und Ausschalten des Diese Tasten lange drücken,
◆ Diese Taste drücken, um bei
Systems den Multifunktions‐ um den aktuellen Titel schnell
der Verwendung der Wiederga‐
knopf drücken. vor- bzw. zurückzuspulen.
bemodi CD/MP3/USB/iPod/
◆ Zum Einstellen der Gesamtlaut‐ Bluetooth (nur Modell der Bau‐ 9. Taste CD/AUX
stärke den Drehregler drehen. art 2-A/B) Dateiinformationen Taste drücken, um den Wieder‐
3. PRESET [1 ~ 6 ]-Tasten anzuzeigen. gabemodus CD/MP3/AUX oder
◆ Bei Verwendung der Radio‐ USB/iPod/Bluetooth auszuwäh‐
◆ Eine dieser Tasten lange
funktion werden Informationen len.
drücken, um den aktuellen Sen‐
der auf der aktuellen Favoriten‐ zum Radiosender und dem ak‐ 10. Taste RADIO BAND
seite zu speichern. tuellen Titel angezeigt. Diese Taste drücken, um die
◆ Eine dieser Tasten kurz 8. fSEEKe-Tasten Funktion AM-Radio, FM-Radio
drücken, um den unter dieser ◆ Bei Verwendung der Radio- bzw. DAB-Radio (nur Modell 2-A)
Taste gespeicherten Sender oder DAB-Funktion (Digital Au‐ auszuwählen.
auszuwählen. dio Broadcasting, nur Modell
110 Infotainment System

11. Taste TP 16. Taste P BACK Audio-Bedienungselemente am


Schaltet bei Verwendung der FM- ◆ Bricht die Eingabe ab oder kehrt Lenkrad
RDS-Funktion die TP-Funktion zum vorigen Menü zurück.
(Traffic Programme) ein- bzw. Audio-Bedienelemente am Lenkrad,
17. TELEFON [y] / STUMM [@] Bauart 1: Option
aus.
◆ Drücken, um den Bluetooth-Te‐
12. Taste CONFIG lefonmodus (nur bei Modellen
Diese Taste drücken, um das der Bauart 2-A/B) zu aktivieren
Menü Settings (Einstellungen) bzw. die Stummschaltung ein-
aufzurufen. und auszuschalten (nur bei Mo‐
13. Taste TONE dellen der Bauart 2-C).
Taste drücken, um das Klang‐ ◆ Lange drücken, um die Stumm‐
einstellungsmenü aufzurufen. schaltung ein- und auszuschal‐
ten (nur bei Modellen der Bau‐
14. Taste MENU mit Drehregler
art 2-A/B).
TUNE
◆ Drücken, um das aktuelle Menü
anzuzeigen oder Konfigura‐
tionseinstellungen und -werte 1. MUTE [x] (Stummschalten)/
zu bestätigen. Hang up n (Auflegen)
◆ Den Drehregler drehen, um Die Taste während der Musikwie‐
zwischen Menüs oder Konfigu‐ dergabe drücken, um die Stumm‐
rationswerten zu wechseln bzw. schaltung ein- und auszuschal‐
diese zu ändern. ten. Wenn Sie gerade telefonie‐
15. AUX-Anschluss ren, kann durch Drücken dieser
An diesen Anschluss kann eine Taste ein weiterer eingehender
externe Audioquelle angeschlos‐ Anruf abgewiesen bzw. ein Ge‐
sen werden. spräch beendet werden.
Infotainment System 111

2. Taste Call [q] (Anrufen) Audio-Bedienelemente am Lenkrad, ◆ Zum Auswählen eines Wieder‐
◆ Drücken, um einen Anruf ent‐ Bauart 2: Option gabemodus drücken.
gegenzunehmen oder das ◆ Zum Ändern der gespeicherten
Wahlwiederholungsmenü auf‐ Radiosender oder der aktuellen
zurufen. Wiedergabe den Drehregler
◆ Lange drücken, um die Liste der drehen.
gewählten Rufnummern zu öff‐ 4. Lautstärke [+]-Tasten
nen oder während eines Ge‐ ◆ Zum Anheben der Lautstärke
spräches zwischen Freisprech‐ die Taste + drücken.
funktion und privatem Modus
umzuschalten. ◆ Zum Verringern der Lautstärke
die Taste - drücken.
3. Taste/Drehregler Source
[dSRCc]
◆ Zum Auswählen eines Wieder‐
Bedienung
gabemodus drücken. 1. Taste Mute [x] (Stummschalten)
Tasten und Bedienelemente
◆ Zum Ändern der gespeicherten Taste drücken, um die Stumm‐ Das Infotainment System wird über
Radiosender oder der aktuellen schaltung ein- und auszuschal‐ die Funktionstasten, den drehbaren
Wiedergabe den Drehregler ten. Multifunktionsknopf und die auf dem
drehen. 2. Nicht verfügbar Bildschirm angezeigten Menüs be‐
4. Lautstärke [+]-Tasten 3. Taste/Drehregler Source dient.
◆ Zum Anheben der Lautstärke [dSRCc] Das System kann mit folgenden Tas‐
die Taste + drücken. ten und Bedienelementen gesteuert
werden:
◆ Zum Verringern der Lautstärke
die Taste - drücken. ■ Tasten und Drehregler des Infotain‐
ment Systems
■ Audio-Bedienelement am Lenkrad
112 Infotainment System

Ein-/Ausschalten des Systems Automatisches Ausschalten ■ Die Lautstärke kann auch über die
Wenn das Infotainment System bei Tasten [+] der Audiobedienele‐
ausgeschalteter Zündung durch mente am Lenkrad geregelt wer‐
Drücken der Taste POWER [m] ein‐ den.
geschaltet wird, wird es zehn Minuten ■ Die aktuell eingestellte Lautstärke
nach der letzten Aktion des Benut‐ wird angezeigt.
zers automatisch wieder ausgeschal‐ ■ Beim Einschalten des Infotainment
tet. Systems wird die zuletzt gewählte
Lautstärke eingestellt (sofern diese
Lautstärkeregelung nicht die zulässige Lautstärke beim
Einschalten überschreitet).

Automatische
Lautstärkeregelung
Zum Einschalten des Systems die Nachdem die geschwindigkeitsab‐
Taste EIN/AUS [m] drücken. hängige Lautstärkeregelung konfigu‐
Nach dem Einschalten wird der zu‐ riert und aktiviert wurde, wird die
letzt gewählte Sender bzw. Musiktitel Lautstärke abhängig von der Fahr‐
wiedergegeben (je nach Gerät gilt zeuggeschwindigkeit automatisch
dies unter Umständen nicht für die angepasst, um Reifen- und Motorge‐
Musikwiedergabe via Bluetooth). räusche zu kompensieren. (Siehe
Zum Ausschalten des Systems die System Configuration → Radio
Taste EIN/AUS [m] drücken. settings → Auto volume (Systemkon‐
Lautstärkeregler [VOL] drehen, um
figuration → Radioeinstellungen → Au‐
die Lautstärke einzustellen.
tomatische Lautstärkeregelung)).
Infotainment System 113

Max. Lautstärke bei hohen Im betreffenden Betriebsmodus die Drücken der Taste TONE werden alle
Temperaturen Taste TONE drücken. Optionen des Klangeinstellungsmo‐
Wenn die Innentemperatur des Ra‐ Den gewünschten Klangeinstellungs‐ dus initialisiert.
dios sehr hoch ist, wird die maximal modus durch Drehen des Drehreglers
Klangeinstellungen
einstellbare Lautstärke vom Infotain‐ TUNE wählen und dann auf MENU
drücken. ■ Bass: Das Basspegel kann auf
ment System beschränkt.
einen Wert zwischen -12 und +12
Gegebenenfalls wird die Lautstärke eingestellt werden.
automatisch verringert.
■ Midrange/Mitten: Der Midrange-
Klangeinstellungen Pegel kann auf einen Wert zwi‐
schen -12 und +12 eingestellt wer‐
den.
■ Treble/Höhen: Der Höhenregler
kann auf -12 bis +12 eingestellt
werden.
■ Fader: Bei Fahrzeugmodellen mit
sechs Lautsprechern lässt sich die
Balance vorne/hinten auf 15 vorne
bis 15 hinten einstellen.
Den gewünschten Klangeinstellungs‐
wert durch Drehen des Drehreglers ■ Balance: Die Balance der linken/
TUNE wählen und dann auf MENU rechten Lautsprecher kann auf 15
drücken. links bis 15 rechts eingestellt wer‐
den.
Über die Option Tone settings (Klang‐ Die aktuell ausgewählte Option kann
einstellungen) können die Audiofunk‐ durch langes Drücken der Taste ■ EQ (Equalizer): Der Klangstill kann
tionen je nach AM-/FM-/DAB-Radio MENU im Klangeinstellungsmodus deaktiviert bzw. festgelegt werden
und den Eigenschaften jedes Audio- initialisiert werden. Durch langes (OFF ↔ Pop ↔ Rock ↔ Classical ↔
Players individuell konfiguriert wer‐ Talk ↔ Country (AUS ↔ Pop ↔ Rock
den. ↔ Klassik ↔ Talk ↔ Country)).
114 Infotainment System

Funktionsauswahl CD/MP3/USB/iPod/Bluetooth-
Audiowiedergabe (nur Modelle 1/2-A/
AM-, FM- oder DAB-Radios (DAB: B) oder AUX-Eingang
nur Modell 1/2-A)

Die Taste MENU drücken, um das


Menü mit Optionen zur jeweiligen
Funktion bzw. das betreffende Gerä‐
temenü zu öffnen (mit Ausnahme von
Taste CD/AUX wiederholt drücken,
Bluetooth-Audio).
Die Taste RADIO BAND drücken, um um durch die Funktionen des Audio-
die Funktion AM/FM-Radio bzw. DAB Players zu schalten. (CD/MP3 → AUX
(nur Modell 1/2-A) auszuwählen. → USB oder iPod, Bluetooth audio →
Die Menüs FM menu (FM-Menü), AM CD/MP3 →....)
menu (AM menu) und DAB menu Am Lenkrad das Audiobedienele‐
(DAB-Menü) mit Optionen für die ment Quelle [dSRCc] drücken, um
Senderauswahl werden über die den gewünschten Modus zu wählen.
Taste MENU geöffnet.
Infotainment System 115

Bluetooth-Freisprecheinrichtung (14) Taste MENU mit Drehregler


TUNE
■ Den Drehregler drehen, um zu
einem Menü oder Konfigurations‐
punkt zu wechseln.
■ Die Taste drücken, um die Bedie‐
nungsseite des aktuellen Menüs
bzw. Konfigurationseintrags mit
mehr Einzelheiten auszuwählen/zu
öffnen.
(16) Taste P BACK
Die Taste POWER [m]drücken, um Bricht die Eingabe ab oder kehrt zur
das Bluetooth-Menü mit Optionen zur vorigen Seite/zum vorigen Menü zu‐
Zur Auswahl der Bluetooth-Frei‐ betreffenden Funktion zu öffnen. rück.
sprechfunktion die Taste POWER [m]
drücken (nur für Modelle der Bauart Personalisierung über das
1/2-A/B). Personalisierung Einstellungsmenü
■ Die Konfigurationsmenüs und
Haupttasten/Drehregler Funktionen können sich je nach
Unter Settings (Einstellungen) sind Fahrzeugmodell unterscheiden.
folgende Tasten und Bedienelemente
■ Referenz: Nachstehend finden Sie
verfügbar:
eine Übersichtstabelle zum Menü
(12) Taste CONFIG Settings (Einstellungen).
Diese Taste drücken, um das Menü
Settings (Einstellungen) aufzurufen.
116 Infotainment System

[Beispiel] Settings → Time Date → Set


date: 23 Jan 2013 (Einstellungen →
Datum und Uhrzeit → Eingestelltes
Datum: 23. Jan. 2013)

■ Zeigt die Detailliste des betreffen‐ Den Drehregler TUNE drehen, um


den Einstellungsmenü oder Funkti‐ den gewünschten Konfigurationswert
onsstatus an. bzw. Funktionsstatus zu wählen, und
■ Wenn die Detailliste ein weiteres dann auf MENU drücken.
Die Taste CONFIG drücken, um das Untermenü aufweist, kann dieser
Menü Settings (Einstellungen) aufzu‐ Vorgang wiederholt werden.
rufen.
Nachdem die entsprechenden Infor‐
mationen aus der Übersichtstabelle
für das Menü Settings (Einstellungen)
auf der nächsten Seite entnommen
wurden, den Drehregler TUNE dre‐
hen, um das gewünschte Einstel‐
lungsmenü auszuwählen, und dann
auf MENU drücken.
Infotainment System 117

Übersichtstabelle: Einstellungen [Time Date (Uhrzeit & Datum)]


[Languages] (Sprachen)

■ Wenn die entsprechende Detail‐


liste über mehrere Einträge verfügt,
diesen Vorgang wiederholen. Uhrzeit einstellen: Stunden und Mi‐
nuten der aktuellen Uhrzeit manuell
■ Den entsprechenden Konfigura‐ festlegen.
tionswert festlegen/eingeben bzw. Gewünschte Sprache auswählen.
den Funktionsstatus ändern. ■ Set date (Datum festlegen): Aktuel‐
les Jahr/Monat/Datum manuell
festlegen.
■ Set time format (Zeitformat
festlegen): Zeitanzeige im 12- oder
24-Sunden-Format wählen.
■ Set date format (Datumsformat
festlegen): Anzeigeformat für das
Datum festlegen.
JJJJ.MM.TT: 2013 Jan. 23
TT/MM/JJJJ: 23. Jan. 2013
118 Infotainment System

MM/TT/JJJJ: Jan. 23, 2013 ■ Radio favourites (Radio-Favoriten): - Auto ensemble linking (automati‐
■ RDS clock synchronization (RDS- Anzahl der Favoritenseiten manuell sche Ensemble-Verknüpfung): On/
Uhrzeitsynchronisation): On (Ein) festlegen. Off (Ein/Aus) (Auto ensemble
oder Off (Aus) auswählen. linking (automatische Ensemble-
■ AS Stations (AS-Sender): Auto Verknüpfung) aktivieren bzw. deak‐
[Radio settings] (Radioeinstellungen) Store stations (Auto-Store-Sender) tivieren).
für jedes Radioband/DAB auswäh‐
len. - Auto linking DAB-FM (automati‐
sche DAB-FM-Verknüpfung): On/
■ RDS options (RDS-Optionen): Off (Ein/Aus) (Auto linking DAB-
RDS options (RDS-Optionen) fest‐ FM (automatische DAB-FM-Ver‐
legen. knüpfung) aktivieren bzw. deakti‐
- RDS: On/Off (Ein/Aus) (RDS- vieren).
Funktion aktivieren bzw. deaktivie‐ - Dynamic audio adaptation (dyna‐
ren). mische Audioanpassung): On/Off
- Regional (Regionalisierung): On/ (Ein/Aus) (Dynamic audio
Off (Ein/Aus) (Funktion Regional adaptation (dynamische Audioan‐
(Regionalisierung) aktivieren bzw. passung) aktivieren bzw. deaktivie‐
deaktivieren). ren).
■ Auto volume control (Automatische - Text scroll freeze (Lauftext - Band selection (Bandauswahl):
Lautstärkeregelung): Off/Low/ anhalten): On/Off (Funktion Text Both (Beide), L-band oder Band III
Medium/High (Aus/Niedrig/Mittel/ scroll freeze (Lauftext anhalten) ak‐ festlegen.
Hoch) auswählen. tivieren bzw. deaktivieren).
■ Maximum Startup Volume - TA volume (TA-Lautstärke): TA
(Maximale Anfangslautstärke): volume (Lautstärke der Verkehrs‐
Maximale Lautstärke beim Ein‐ durchsagen) festlegen.
schalten des Systems manuell fest‐ ■ DAB settings (DAB-Einstellungen):
legen. DAB settings (DAB-Einstellungen)
festlegen.
Infotainment System 119

[Bluetooth settings] (Bluetooth-Ein‐


stellungen)
■ Pair device (Gerät registrieren):
Registrieren eines neuen Blue‐
Radio
tooth-Geräts.
AM-FM Radio
■ Change Bluetooth code (Bluetooth-
Code ändern): Den Bluetooth- Vor der Verwendung des AM-,
Code manuell ändern/festlegen. FM- oder DAB-Radios (DAB:
Restore factory settings nur Modell 1/2-A)
(Werkseinstellungen
wiederherstellen): Die anfänglichen Haupttasten/Drehregler
Konfigurationswerte auf die Stan‐ (10) Taste RADIO BAND
dardeinstellungen zurücksetzen. Diese Taste drücken, um die Funk‐
tion AM/FM-Radio bzw. DAB (nur Mo‐
dell 1/2-A) auszuwählen.
(14) Taste MENU mit Drehregler
Bluetooth: Den Menüpunkt Bluetooth TUNE
settings (Bluetooth-Einstellungen) ■ Den Drehregler drehen, um manu‐
aufrufen. ell eine Sendefrequenz zu suchen.
■ Activation (Aktivierung): On (Ein) ■ Diese Taste drücken, um die Me‐
oder Off (Aus) auswählen. nüseite des aktuellen Modus auf‐
■ Device list (Geräteliste): Ge‐ zurufen.
wünschtes Gerät wählen und aus‐ (16) Taste P BACK
wählen/verbinden/trennen oder lö‐
schen. Bricht die Eingabe ab oder kehrt zur
vorigen Seite/zum vorigen Menü zu‐
rück.
120 Infotainment System

(8) fSEEKe-Tasten Schaltet bei Verwendung der FM- Einen Radio- oder DAB-Sender
■ Drücken, um eine automatische RDS-Funktion die TP-Funktion (Traf‐ (nur Modell 1/2-A) hören
Suche nach empfangbaren Radio- fic Programme) ein- (On) bzw. aus
bzw. DAB-Sendern (nur Modell 1/2- (Off). Radio- oder DAB-Modus auswählen
A) zu starten. (7) Taste INFORMATION [INFO]
■ Lange drücken, um die Radio- bzw. Informationen zum übertragenen Ra‐
DAB-Frequenz wie gewünscht zu dio-/DAB-Sender anzeigen.
ändern. Beim Loslassen hält die (17) Taste MUTE [@] (Stummschal‐
Suche bei der aktuellen Frequenz ten)
an.
Drücken (nur Modell 2-C) bzw. ge‐
(6) Taste FAVOURITE [FAV1-2-3] drückt halten (nur Modell 1/2-A/B),
Drücken, um die Seiten mit gespei‐ um die Stummschaltung zu aktivieren
cherten Lieblingssendern (AM/FM- oder aufzuheben.
Radio oder DAB) durchzusehen.
(3) Tasten PRESET [1 ~ 6] (Radio‐
sendertasten 1–6)
Zur Auswahl von FM/AM- oder DAB-
■ Eine beliebige Radiosendertaste Radio die Taste RADIO BAND wie‐
gedrückt halten, um den aktuellen derholt drücken.
Radio- oder DAB-Sender (DAB: nur
Modell 1/2-A) unter dieser Taste zu Der zuvor gewählte Sender wird emp‐
speichern. fangen.
■ Zum Auswählen des unter einer
Taste gespeicherten Senders die
betreffende Radiosendertaste kurz
drücken.
(11) Taste TP
Infotainment System 121

Automatische Sendersuche Automatische Suche einer DAB- Sendersuche


Servicekomponente (nur Modell 1/2-
A)

Die fSEEKe-Tasten drücken, um au‐ Die fSEEKe-Tasten gedrückt halten,


tomatisch nach verfügbaren Radio‐ um einen schnellen Frequenzlauf
sendern mit gutem Empfang zu su‐ Die fSEEKe-Tasten drücken, um au‐ durchzuführen. Loslassen, sobald die
chen. tomatisch nach verfügbaren DAB- gewünschte Frequenz erreicht
Serviceelementen im aktuellen En‐ wurde.
semble suchen.
Tasten fSEEKe drücken, um zum
letzten/nächsten Ensemble zu sprin‐
gen.
122 Infotainment System

Suche eines DAB-Ensembles (nur Verknüpfen des DAB-Services (nur DAB-DAB ein/DAB-FM ein
Modell 1/2-A) Modell 1/2-A)
[DAB-DAB ein/DAB-FM aus]

Wenn Sie die Funktion Auto linking


Die Tasten fSEEKe gedrückt halten, DAB-FM (automatische DAB-FM-
um automatisch nach verfügbaren [DAB-DAB aus/DAB-FM ein] Verknüpfung) aktivieren, wechselt
DAB-Serviceelementen mit gutem das Infotainment System bei schwa‐
Empfang zu suchen. chem Empfang automatisch zum ver‐
knüpften Serviceelement (siehe
Settings → Radio settings → DAB
settings → Auto linking DAB-FM (Ein‐
stellungen → Radioeinstellungen →
DAB-Einstellungen → automatische
DAB-FM-Verknüpfung)).
Infotainment System 123

Manuelle Sendersuche Manuelle DAB-Sendersuche (nur Verwenden der DAB-Senderliste (nur


Modell 1/2-A) Modell 1/2-A)

Den Drehregler TUNE drehen, um


manuell eine Sendefrequenz zu su‐ Während der Wiedergabe zum Auf‐ Drehknopf TUNE drehen, um die
chen. rufen des DAB-Menüs (DAB menu) DAB stations list (DAB-Senderliste)
die Taste MENU drücken. anzuzeigen.
Durch Drehen des Drehreglers ■ Die Informationen zur DAB stations
TUNE die Option DAB manual list (DAB-Senderliste) werden an‐
tuning (manuelle DAB-Sendersuche) gezeigt.
wählen und dann auf MENU drücken. ■ Wenn die DAB stations list (DAB-
Zum manuellen Suchen der ge‐ Senderliste) leer ist, wird automa‐
wünschten Übertragungsfrequenz tisch die Aktualisierung der DAB
den Drehregler TUNE drehen und stations list (DAB-Senderliste) ge‐
dann Taste MENU drücken. startet.
124 Infotainment System

Den Drehregler TUNE drehen, um die Verwendung der ■ Es können bis zu 3 Favoritenseiten
gewünschte Liste auszuwählen, und Radiosendertasten gespeichert werden, wobei auf je‐
dann Taste MENU drücken, um den der Seite bis zu sechs Radio- bzw.
betreffenden Sender zu empfangen. PRESET-Tasten DAB-Sender (DAB: nur Modell 1/2-
(Radiosendertasten) belegen A) enthalten sein können.
Anzeigen der DAB-Informationen
■ Die Anzahl der verwendeten Favo‐
(nur Modell 1/2-A)
ritenseiten kann unter Settings →
Radio settings → Radio favourites
(Einstellungen → Radioeinstellun‐
gen → Radio-Favoriten) festgelegt
werden.
■ Wenn einer bereits belegten Radi‐
osendertaste [1~6] ein neuer Sen‐
der zugewiesen wird, wird der zu‐
vor gespeicherte Sender gelöscht
und durch den soeben gespeicher‐
ten Radio-/DAB-Sender ersetzt.
Eine FAVOURITE-Taste [FAV1-2-3]
drücken, um zur gewünschten Seite
Die Taste INFORMATION [INFO] mit gespeicherten Lieblingssendern
mehrmals drücken, um den ge‐ zu navigieren.
wünschten Anzeigemodus für die
DAB-Senderinformationen anzuzei‐ Eine beliebige Radiosendertaste
gen. [1~6] gedrückt halten, um den aktuel‐
len Radio- bzw. DAB-Sender unter
Die Informationen zum ersten Sender dieser Taste der gewählten
auf der ausgewählten FAV-Favoriten‐ Favoritenseite zu speichern.
seite werden angezeigt.
Infotainment System 125

Radiosendertaste direkt anwählen Radio- oder DAB-Menü AM/FM/DAB menu → Favourites list
verwenden (AM/FM/DAB-Menü → Favoritenliste)

Mehrmals auf die FAVOURITE-Taste


[FAV1-2-3] drücken, um die ge‐ Taste MENU drücken, um das Radi‐ Im Menü AM menu/FM menu/DAB
wünschte FAV-Favoritenseite mit ge‐ omenü oder DAB menu (DAB-Menü, menu (AM-/FM-/DAB-Menü) den
speicherten Sendern zu wählen. nur Modell 1/2-A) anzuzeigen. Drehregler TUNE zur Option
Die Informationen zum ersten Sender Favourites list (Favoritenliste) drehen
Den Drehregler TUNE drehen, um und dann auf MENU drücken.
auf der ausgewählten FAV-Favoriten‐ zum gewünschten Menüpunkt zu na‐
seite werden angezeigt. vigieren, und dann auf MENU Die Informationen zur Favoritenliste
Eine der Radiosendertasten [1~6] drücken, um den betreffenden Menü‐ (Favourites list) werden angezeigt.
drücken, um den unter dieser Taste punkt auszuwählen bzw. das dazu‐ Den Drehregler TUNE drehen, um die
gespeicherten Radio-/DAB-Sender gehörige Untermenü zu öffnen. gewünschte Favoritenliste
direkt wiederzugeben. (Favourites) auszuwählen, und dann
Taste MENU drücken, um den be‐
treffenden Sender zu empfangen.
126 Infotainment System

AM/FM menu → AM/FM stations list FM/DAB menu → FM/DAB category DAB menu → DAB announcements
(AM-/FM-Menü → AM-/FM- list (FM/DAB-Menü → FM/DAB- (DAB-Menü → DAB-Ansagen) (nur
Senderliste) Kategorieliste) Modell 1/2-A)

Im Menü AM menu/FM menu (AM-/ Im Menü FM menu/DAB menu (nur Im DAB menu (DAB-Menü) (nur Mo‐
FM-Menü) den Drehregler TUNE zur Modell 1/2-A) (FM-/DAB-Menü) den dell 1/2-A) den Drehregler TUNE zu
Option AM stations list/FM stations Drehregler TUNE zur Option FM DAB announcements (DAB-Ansa‐
list (AM-/FM-Senderliste) drehen und category list/DAB category list (FM-/ gen) drehen und die Taste MENU
dann auf MENU drücken. DAB-Kategorieliste) drehen und dann drücken.
Die Informationen zu AM stations list/ auf MENU drücken. DAB announcements (DAB-Ansa‐
FM stations list (AM-/FM-Senderliste) Die FM category list/DAB category gen) werden angezeigt.
werden angezeigt. list (FM-/DAB-Kategorieliste) wird an‐ Den Drehregler TUNE drehen, um die
Den Drehregler TUNE drehen, um die gezeigt. gewünschte Liste auszuwählen, und
gewünschte Liste auszuwählen, und Den Drehregler TUNE drehen, um die dann Taste MENU drücken, um die
dann Taste MENU drücken, um den gewünschte Liste auszuwählen, und betreffende Frequenz zu empfangen.
betreffenden Sender zu empfangen. dann Taste MENU drücken, um die
betreffende Frequenz zu empfangen.
Infotainment System 127

AM/FM/DAB menu → Update AM/FM/ ■ Die AM stations list/FM stations


DAB stations list (AM-/FM-/DAB- list/DAB stations list (AM-/FM-/
Menü → AM-/FM-/DAB-Senderliste DAB-Senderliste) wird aktualisiert.
aktualisieren) ■ Während der Aktualisierung der
AM stations list/FM stations list/
DAB stations list (AM-/FM-/DAB-
Senderliste) die Taste MENU bzw.
die Taste P BACK drücken, damit
die Änderungen nicht übernommen
werden.

Radio Data System (RDS) ■ RDS-Sender werden mit dem Pro‐


■ Beim Radio Data System (RDS) grammnamen und der Sendefre‐
handelt es sich um einen von FM- quenz angezeigt.
Sendern angebotenen Dienst, der
die Suche nach Radiosendern mit Anzeige von RDS-
Im AM menu/FM menu/DAB menu störungsfreiem Empfang beträcht‐ Senderinformationen
(AM-/FM-/DAB-Menü) den Drehreg‐ lich erleichtert. Beim Empfang von RDS-Sendern die
ler TUNE drehen, um Update AM Taste INFORMATION [INFO]
stations list/Update FM stations list/ drücken, um die empfangenen RDS-
Update DAB stations list (AM-/FM-/ Senderinformationen anzuzeigen.
DAB-Senderliste aktualisieren) aus‐
zuwählen, und dann die Taste
MENU drücken.
128 Infotainment System

Konfigurieren von RDS Ein- und Ausschalten von RDS zu navigieren, und dann auf MENU
Die RDS-Option ein- (On) bzw. aus‐ drücken, um die RDS-Funktion ein‐
schalten (Off). zuschalten.
RDS bietet Ihnen folgende Vorteile: Regionalisierung ein- und
■ Auf dem Display erscheint der Pro‐ ausschalten
grammname des eingestellten RDS muss für die Regionalisierung
Senders anstatt seiner Frequenz. eingeschaltet sein.
■ Das Infotainment System stellt mit‐ Es kommt vor, dass manche RDS-
tels AF (alternative Frequenz) stets Sender verschiedene regional abwei‐
die am besten zu empfangende chende Programme auf unterschied‐
Sendefrequenz des eingestellten lichen Frequenzen senden.
Senders ein.
Die Option Regional (REG) ein- (On)
bzw. ausschalten (Off).
Die Taste CONFIG drücken, um das
Menü Settings (Einstellungen) aufzu‐ Es werden ausschließlich alternative
rufen. Frequenzen (AF) mit denselben re‐
gionalen Programmen ausgewählt.
Den Drehregler TUNE zur Option
Radio settings (Radioeinstellungen) Falls die Regionalisierung ausge‐
drehen und dann auf die Taste schaltet ist, werden alternative Fre‐
MENU drücken. quenzen der Sender ohne Rücksicht
auf regionale Programme ausge‐
Durch Drehen des Drehreglers wählt.
TUNE die Option RDS options (RDS-
Optionen) wählen und dann auf
MENU drücken.
Im Menü RDS options (RDS-Optio‐
nen) den Drehregler TUNE drehen,
um zur Option RDS: Off (RDS: Aus)
Infotainment System 129

Die Mindestlautstärke der Verkehrs‐


durchsagen kann im Vergleich zur
normalen Audio-Lautstärke angeho‐
ben oder gesenkt werden.

Im Menü RDS options (RDS-Optio‐ Im Menü RDS options (RDS-Optio‐


nen) den Drehregler TUNE drehen, nen) den Drehregler TUNE drehen,
um zur Option Regional: Off (Regio‐ um zur Option Text scroll freeze: Off
nal: Aus) zu navigieren, und dann auf (Bildlauf sperren: Aus) zu navigieren,
MENU drücken, um die Regional‐ und dann auf MENU drücken, um die
funktion einzuschalten. Funktion Text scroll freeze (Bildlauf Im Menü RDS options (RDS-Optio‐
sperren) einzuschalten. nen) den Drehregler TUNE zur Option
Lauftext anhalten TA volume (TA-Lautstärke) drehen
So schalten Sie die Funktion Text Lautstärke der und dann auf MENU drücken.
scroll freeze (Lauftext anhalten) (zur Verkehrsdurchsagen (TA) Die Lautstärke der Verkehrsdurchsa‐
Anzeige von Informationen zum Pro‐ Die Mindestlautstärke der Verkehrs‐ gen (TA volume) durch Drehen des
grammdienst) ein bzw. aus: durchsagen (TA) kann eingestellt Drehreglers TUNE einstellen und
werden. dann auf MENU drücken.

Verkehrsfunk
TP = Verkehrsfunk
130 Infotainment System

Verkehrsfunksender sind RDS-Sen‐ Blockieren von


der, die Verkehrsnachrichten senden. Verkehrsdurchsagen
Sie können die Standby-Funktion des So unterbrechen Sie Verkehrsdurch‐
Infotainment Systems für den Ver‐ sagen beispielsweise während der
kehrsfunk ein- bzw. auszuschalten: CD-/MP3- oder Senderwiedergabe:

■ Falls der aktuelle Sender kein Ver‐


kehrsfunksender ist, wird automa‐
tisch eine Suche nach dem nächs‐
ten Verkehrsfunksender gestartet.
■ Sobald ein Verkehrsfunksender ge‐
funden wurde, wird im Hauptmenü
Drücken Sie außerhalb des Telefon‐ des Radios [TP] angezeigt. Wenn der Telefonmodus gerade nicht
modus die TP-Taste, um den Ver‐ aktiv ist, die Taste TP drücken.
■ Bei eingeschaltetem Verkehrsfunk
kehrsfunk ein- bzw. auszuschalten. Den Verkehrsfunk einschalten und
wird die CD-/MP3-/USB-/iPod-/
■ Falls der Verkehrsfunk eingeschal‐ Bluetooth- (nur Modell 1/2-A/B) die Lautstärke des Infotainment Sys‐
tet ist, erscheint [ ] im Hauptmenü bzw. AUX-Musikwiedergabe für die tems ganz zurückdrehen.
des Radios. Dauer der Verkehrsdurchsage un‐ Die Verkehrsdurchsage wird abge‐
terbrochen. brochen, der Verkehrsfunkdienst
bleibt jedoch eingeschaltet.
Infotainment System 131

Blockieren aktueller Fester Antennenstab werden. Stellen Sie sicher, dass


Verkehrsdurchsagen Sie Ihre Antenne vor dem Befah‐
So unterbrechen Sie beispielsweise ren einer Waschstraße abbauen.
während des TA-Radioempfangs
eine aktuelle Verkehrsdurchsage: Zur Gewährleistung eines guten
Empfangs muss die Antenne fest ein‐
geschraubt und in die aufrechte Stel‐
lung gebracht werden.

Zum Abnehmen die Dachantenne


nach links drehen. Zum Anbringen
die Dachantenne nach rechts drehen.

Wenn der Telefonmodus gerade nicht Achtung


aktiv ist, die Taste TP drücken.
Vor dem Befahren eines Gebäu‐
des mit niedriger Decke die An‐
tenne abbauen, damit sie nicht be‐
schädigt wird.
Wenn Sie mit montierter Antenne
in eine Waschstraße fahren, kön‐
nen Antenne und Dach beschädigt
132 Infotainment System

Audio-Player ■ Audio-CDs mit Kopierschutz, die


nicht dem Audio-CD-Standard ent‐
■ Schmutz und Flüssigkeiten auf der
CD können die Linse des CD-/MP3-
sprechen, werden unter Umstän‐ Players im Gerät verschmieren und
CD-Player den nicht oder nicht richtig abge‐ zu Störungen führen.
Der CD-/MP3-Player dieses Systems spielt. ■ CDs vor Hitze und direkter Sonnen‐
kann Audio-CDs und MP3-/WMA- ■ Selbstgebrannte CD-Rs und CD- einstrahlung schützen.
CDs wiedergeben. RWs sind in ihrer Handhabung oft
anfälliger als Kauf-CDs. Daher soll‐ Kompatible CD-Formate
Vor der Verwendung des CD- ■ Dieses System kann Audio-CDs
ten Sie auf Ihre selbstgebrannten
Players CD-Rs und CD-RWs besonders und MP3-/WMA-CDs abspielen.
Wichtige Informationen über Audio- Acht geben. Weitere Informationen ◆ Audio-CDs: CD-R/CD-RW
CDs und MP3-/WMA-CDs siehe unten.
◆ MP3/WMA: CD-R/CD-RW/CD-
■ Selbstgebrannte CD-Rs und CD- ROM
Achtung RWs werden möglicherweise nicht
■ Folgende MP3-/WMA-Dateien kön‐
oder nicht richtig abgespielt. In die‐
nen nicht abgespielt werden.
Legen Sie auf keinen Fall DVDs, sem Fall liegt kein Problem mit dem
Mini-Disks mit einem Durchmes‐ Gerät vor. ◆ Dateien im MP3i- (MP3 interac‐
ser von 8 cm oder Disks mit unge‐ tive) und mp3PRO-Format
■ Beim Wechseln von CDs Finger‐
wöhnlichen Oberflächen in den abdrücke auf der bespielten Seite ◆ Nicht normgerecht kodierte
CD-/MP3-Player (WMA) ein. vermeiden. MP3-/WMA-Dateien
Bringen Sie keine Etiketten auf der ■ CDs sofort nach der Entnahme aus ◆ MP3-Dateien in einem anderen
Oberfläche der Disk an. Diese dem CD-/MP3-Player in die Hülle Format als MPEG-1 Layer 3
Disks können im CD-Player ste‐ zurückgeben, um sie vor Beschädi‐
cken bleiben und das Gerät be‐ gung und Schmutz zu schützen.
schädigen. Dann ist ein teurer
Austausch des Geräts erforder‐
lich.
Infotainment System 133

Hinweise zur Verwendung von CDs ständen nicht richtig. Wenn dies ein ■ Nicht verwendete CDs in die Hülle
■ Die unten beschriebenen Arten von Problem ist, das Gerät für rund eine geben und an einem Ort aufbewah‐
CDs nicht verwenden. Wenn derar‐ Stunde vor dem Gebrauch ausge‐ ren, wo sie keiner direkten Sonnen‐
tige CDs zu häufig im Player wie‐ schaltet lassen. einstrahlung oder hohen Tempera‐
dergegeben werden, könnte dies ■ Wenn das Fahrzeug auf holprigen turen ausgesetzt sind.
zu Problemen führen Straßen rüttelt, kann die Wieder‐ ■ Keine chemischen Substanzen auf
◆ CDs mit Aufklebern, Etiketten gabe unterbrochen werden. die CDs gelangen lassen. CDs mit
oder Schutzstickern ■ CDs nicht mit Gewalt herausneh‐ einem feuchten, weichen Tuch rei‐
◆ CDs mit auf einem Tintenstrahl‐ men bzw. einschieben und beim nigen und dabei von innen nach au‐
drucker gedruckten Etiketten Auswerfen nicht mit der Hand blo‐ ßen wischen.
◆ Überbrannte CDs, die mehr Da‐ ckieren.
Hinweise für die Verwendung von
ten als die Standardkapazität ■ CDs mit der bedruckten Seite nach CD-Rs/CD-RWs
enthalten oben einschieben. Sie können nicht ■ Es können nur CD-Rs/CD-RWs ab‐
◆ Gesprungene, zerkratzte und abgespielt werden, wenn sie ver‐ gespielt werden, bei denen der
verbogene CDs werden nicht kehrt herum eingelegt werden. Brennvorgang „abgeschlossen“
richtig abgespielt. ■ Die bespielte Seite (die nicht be‐ wurde.
◆ CDs mit einem Durchmesser von druckte Seite, ohne Etikette, Be‐ ■ Auf einem Computer gebrannte
8 cm oder nicht kreisförmige CDs schriftung usw.) nicht mit den Fin‐ CDs können je nach Softwarekon‐
(Shape-CDs) gern berühren. figuration und Systemumgebung
■ Keine anderen Objekte als CDs in möglicherweise nicht wiedergege‐
den CD-Schlitz einstecken, da dies ben werden.
zu Problemen oder Schäden führen ■ CD-Rs/CD-RWs, vor allem lose
kann. CDs auf Spindeln, funktionieren
■ Wenn bei niedrigen Temperaturen möglicherweise nicht, wenn sie di‐
die Heizung eingeschaltet ist, funk‐ rekter Sonneneinstrahlung oder
tioniert der CD-Player aufgrund von
Feuchtigkeit im Inneren unter Um‐
134 Infotainment System

hohen Temperaturen ausgesetzt ■ Das System kann nur mit ISO 9660, Hinweise zur Nutzung von MP3-/
waren oder lange Zeit im Auto auf‐ Level 1/2, oder im Joliet-Dateisys‐ WMA-Musikdateien
bewahrt wurden. tem gebrannte MP3-/WMA-CDs le‐ ■ Das System kann MP3-/WMA-Da‐
■ Auf CD-Rs/CD-RWs aufgenom‐ sen. (Das UDF-Dateisystem wird teien mit den Dateierweiterun‐
mene Titel- und andere Textinfor‐ nicht unterstützt.) gen .mp3, .wma (Kleinbuchstaben)
mationen werden auf diesem Gerät ■ Mittels Packet-Writing geschrie‐ und .MP3 bzw. .WMA (Großbuchs‐
unter Umständen nicht angezeigt. bene MP3-/WMA-Dateien sind taben) abspielen.
■ Das Laden von CD-RWs kann län‐ nicht kompatibel. ■ Folgende Arten von MP3-Dateien
ger dauern als bei CDs oder CD- ■ Mit MP3-/WMA-Dateien und Audio‐ können von diesem System wie‐
Rs. daten (CD-DA) beschriebene CDs dergegeben werden:
■ Korrupte Musikdateien werden können möglicherweise nicht abge‐ ◆ Bitrate: 8–320 kBit/s
unter Umständen während der spielt werden, wenn es sich um ◆ Abtastfrequenz: 48 kHz, 44,1
Wiedergabe unterbrochen oder eine CD-Extra- oder eine Mixed- kHz, 32 kHz (für MPEG-1), 24
können gar nicht wiedergegeben Mode-CD handelt. kHz, 22,05 kHz, 16 kHz (für
werden. ■ Je nach CD-Speichertyp können MPEG-2)
■ Manche CDs mit Kopierschutz kön‐ folgende Datei-/Ordnernamen ver‐ ■ Das System kann Dateien mit einer
nen möglicherweise nicht abge‐ wendet werden, einschließlich der Bitrate von 8 kbit/s bis 320 kbit/s
spielt werden. vierstelligen Dateinamenerweite‐ abspielen, aber erst ab einer Bitrate
rungen (.mp3): von 128 kbit/s ist eine gute Tonqua‐
■ Auf MP3-/WMA-CDs können maxi‐
mal 512 Dateien auf 10 Ordnerebe‐ ◆ ISO 9660 Level 1: maximal lität möglich.
nen gespeichert sein und es kön‐ 12 Zeichen ■ Das System kann ID3-Tags (Ver‐
nen maximal 999 Dateien abge‐ ◆ ISO 9660 Level 2: maximal sion 1.0, 1.1, 2.2, 2.3 oder 2.4) von
spielt werden. 31 Zeichen MP3-Dateien mit Informationen wie
◆ Joliet: Maximal 64 Zeichen Albumname, Interpret usw. anzei‐
(1 Byte) gen.
◆ Langer Dateiname (Windows):
Maximal 128 Zeichen (1 Byte)
Infotainment System 135

■ Zur Anzeige von Album (CD-Titel), Wiedergabereihenfolge der Wiedergabe einer CD/MP3-CD
Titel (Songname) und Interpret/ Musikdateien
Künstler sollte die Datei mit den Haupttasten/Drehregler
ID3-Tag-Formaten V1 und V2 kom‐ (9) Taste CD/AUX
patibel sein. Wählt den CD-/MP3-Player aus.
■ Das System kann MP3-Dateien mit (14) Taste MENU mit Drehregler
variabler Bitrate (VBR) abspielen. TUNE
Bei der Wiedergabe von VBR-MP3-
Dateien weicht die angezeigte ■ Den Drehregler TUNE drehen, um
Restdauer unter Umständen von zu Titelliste, Menü oder MP3-/
der tatsächlich verbleibenden WMA-Titelinformationen zu navi‐
Spielzeit ab. gieren.
■ Die Taste drücken, um die Menü‐
seite des aktuellen Objekts bzw.
Modus anzuzeigen.
(8) fSEEKe-Tasten
■ Diese Tasten drücken, um den vo‐
rigen bzw. nächsten Titel abzuspie‐
len.
■ Lange gedrückt halten, um den Ti‐
tel schnell vor- oder zurückzuspu‐
len; danach loslassen, um die Wie‐
dergabe mit normaler Geschwin‐
digkeit fortzusetzen.
(4) Taste EJECT [d] (Auswerfen)
Wirft die CD aus.
136 Infotainment System

(7) Taste INFORMATION ■ Nachdem die CD-Daten fertig gele‐ ■ Wenn keine abzuspielende CD vor‐
[INFO]Zeigt Informationen zum aktu‐ sen wurden, beginnt die Wieder‐ handen ist, wird auf dem Display
ellen Titel an. gabe automatisch beim ersten Ti‐ No Disc Inserted (Keine Disc ein‐
(17) Taste MUTE [@] (Stummschal‐ tel. gelegt) angezeigt und die Funktion
ten) ■ Wenn eine nicht lesbare CD einge‐ wird nicht ausgewählt.
Drücken (nur Modell 2-C) bzw. ge‐ legt wird, wird diese automatisch ■ Der zuvor wiedergegebene Titel
drückt halten (nur Modell 1/2-A/B), ausgeworfen und eine CD-Fehler‐ wird automatisch abgespielt.
um die Stummschaltung zu aktivieren meldung wird angezeigt. Das Sys‐
tem schaltet dann zur zuvor ver‐ CD auswerfen
oder aufzuheben.
wendeten Funktion bzw. auf das
Disk einlegen FM-Radio um.

Zum Auswerfen der CD auf die Taste


AUSWERFEN [d] drücken und die
Die abzuspielende CD mit der be‐ Wenn die abzuspielende CD bereits CD herausnehmen.
druckten Seite nach oben in den CD- eingelegt ist, mehrmals auf die Taste
Schlitz einschieben. CD/AUX drücken, um die CD-/MP3-
Wiedergabe auszuwählen.
Infotainment System 137

■ Nach dem Auswerfen der CD Über das Audiobedienelement am spulen. Beim Loslassen der Taste
schaltet das System automatisch Lenkrad kann der aktuelle Titel ganz wird die Wiedergabe mit normaler
zur zuvor verwendeten Funktion einfach durch Drehen des Multifunk‐ Geschwindigkeit fortgesetzt.
bzw. auf das FM-Radio um. tionsknopfs „Quelle“ [dSRCc] geän‐ Beim schnellen Vor-/Rücklauf wird
■ Wenn die CD eine Zeitlang nicht dert werden. die Lautstärke leicht verringert und
entnommen wird, wird sie automa‐ Alternativ den Drehregler TUNE dre‐ die Spielzeit wird angezeigt.
tisch wieder eingezogen. hen, um zur Wiedergabeliste zu
wechseln. Der Titel kann durch Informationen zum aktuellen Titel
Aktuellen Titel ändern Drücken auf MENU sofort geändert anzeigen
werden.
Wiedergabeposition ändern

Während der Wiedergabe die Während der Wiedergabe die Taste


fSEEKe-Tasten drücken, um den INFORMATION [INFO] drücken, um
vorigen oder nächsten Titel abzuspie‐ Informationen zum aktuellen Titel an‐
len. Während der Wiedergabe die zuzeigen.
fSEEKe-Tasten lange drücken, um
den Titel schnell vor- oder zurückzu‐
138 Infotainment System

Wenn auf einer Audio-CD keine Titel‐ Tags lassen sich nur auf einem
informationen gespeichert sind, zeigt Computer ändern).
das System No information (Keine In‐ ■ Titelinformationen mit Sonderzei‐
formationen) an. chen oder in nicht verfügbaren
Bei MP3-/WMA-Songs können durch Sprachen werden unter Umstän‐
Drehen des Drehreglers TUNE den als ---- oder gar nicht ange‐
während der Anzeige der Titelinfor‐ zeigt.
mationen weitere Informationen an‐
gezeigt werden. Verwenden des CD-Menüs
■ Angezeigt werden unter anderem Wiedergabemodus ändern
Dateiname, Ordnername und die
für den Titel gespeicherten ID3-
Tags. Den Drehregler TUNE drehen, um die
Wenn vor dem Brennen zu MP3-/ Wiedergabefunktionen „Shuffle“ (Zu‐
WMA-Dateien falsche ID3-Tags fallswiedergabe) oder „Repeat“ (Wie‐
(z. B. Interpret, Titel) hinzugefügt derholen) zu wählen, und dann auf
wurden, werden diese Informatio‐ MENU drücken, um die betreffenden
nen vom Infotainment System ge‐ Funktionen ein- (On) oder auszu‐
nauso angezeigt. schalten (Off).
Falsche ID3-Tags können auf dem
Infotainment System nicht geän‐
dert oder korrigiert werden (ID3-

Während der Wiedergabe zum Auf‐


rufen des CD-Menüs die Taste
MENU drücken.
Infotainment System 139

CD menu → Track list (CD-Menü → CD menu → searching folders (CD- CD menu → Search... (CD-Menü →
Titelliste) Menü → Ordner durchsuchen) Suche...)

Bei Audio-CDs im CD-Menü den Bei MP3/WMA-CDs im CD-Menü den Bei MP3/WMA-CDs im CD-Menü den
Drehregler TUNE drehen, um die Ti‐ Drehregler TUNE drehen, um die Op‐ Drehregler TUNE drehen, um die Op‐
telliste auszuwählen, und dann auf tion Folders (Ordner) auszuwählen, tion Search... (Suche...) auszuwäh‐
MENU drücken. und dann auf MENU drücken. len, und dann auf MENU drücken.
Den Drehregler TUNE drehen, um Den gewünschten Ordner durch Dre‐ ■ Nachdem das System die CD-In‐
den gewünschten Titel ausfindig zu hen des Drehreglers TUNE wählen formationen gelesen hat, wird der
machen, und dann auf MENU und dann auf MENU drücken. erste Titel der Wiedergabeliste [iP]
drücken, um den gewählten Titel ab‐ Den Drehregler TUNE drehen, um angezeigt.
zuspielen. den gewünschten Titel ausfindig zu
machen, und dann auf MENU
drücken, um den gewünschten Titel
aus dem gewählten Ordner abzuspie‐
len.
140 Infotainment System

■ Wenn es in der Wiedergabeliste Den Drehregler TUNE drehen, um


[iP] keine Titel gibt, wird der erste den gewünschten Titel ausfindig zu
Titel jedes Interpreten [iA] ange‐ machen, und dann auf MENU
zeigt. drücken, um den gewählten Titel ab‐
■ Das Lesen der CD kann allerdings zuspielen.
abhängig von der Anzahl der Mu‐
sikdateien lange dauern. Zusätzliche Geräte
USB-Player (nur Modell der
Bauart 1/2-A/B)
Hinweise für die Verwendung von
Das Klassifizierungselement durch USB-Geräten
Drehen des Drehreglers TUNE wäh‐ ■ Die Funktion kann nicht garantiert
len und dann auf MENU drücken. werden, wenn das HDD-integrierte
USB-Massenspeichergerät oder
die CF-/SD-Speicherkarte über
einen USB-Adapter angeschlossen
wird. Ein Flashspeicher-USB-Gerät
verwenden.
Erneut auf MENU drücken und vom ■ Vorsicht vor elektrostatischer Ent‐
angezeigten Suchergebnis aus den ladung beim An- und Abschließen
Drehregler TUNE drehen, um den ge‐ des USB-Geräts. Wenn das Gerät
wünschten Wiedergabemodus zu innerhalb kurzer Zeit oft an- und
wählen. ausgesteckt wird, kann dies zu
Die Zahl der entsprechenden Titel Problemen bei der Verwendung
wird nach Wiedergabeliste [iP]/Inter‐ des Geräts führen.
pret [iA]/Album [iL]/Titel [iS]/Genre
[iG] angezeigt.
Infotainment System 141

■ Zum Trennen des USB-Geräts mit ■ Die zur Dateierkennung benötigte ■ Das angeschlossene USB-Gerät
der Taste MENU und dem Dreh‐ Zeit variiert je nach Typ und Kapa‐ beim Ausschalten der Zündung
regler TUNE zur Option USB Menu zität des USB-Speichergeräts und ausstecken. Wenn die Zündung
→ Remove USB (USB-Menü → USB dem Typ der gespeicherten Datei. eingeschaltet wird und das USB-
entfernen) navigieren und das In diesem Fall liegt kein Problem Gerät angeschlossen ist, kann das
USB-Gerät entfernen. mit dem System vor. Bitte warten USB-Gerät beschädigt werden
■ Die Funktion kann nicht garantiert Sie, bis die Dateien verarbeitet wur‐ oder möglicherweise nicht ord‐
werden, wenn der Anschluss des den. nungsgemäß funktionieren.
USB-Geräts nicht aus Metall ist. ■ Dateien auf manchen USB-Spei‐
■ USB-Speichergeräte des Typs i- chergeräten werden möglicher‐ Achtung
Stick könnten aufgrund von Fahr‐ weise aufgrund von Kompatibili‐
tätsproblemen nicht erkannt. Ver‐ USB-Speichergeräte können nur
zeugvibrationen Verbindungsstö‐
bindungen mit Kartenlesern oder zum Abspielen von Musikdateien
rungen aufweisen, weswegen ihre
USB-Hubs werden nicht unter‐ an das System angeschlossen
Funktion nicht garantiert werden
stützt. Die Bedienung des Geräts werden.
kann.
im Fahrzeug bitte vor Gebrauch Der USB-Anschluss des Systems
■ Darauf achten, dass der USB-An‐ prüfen. darf nicht zum Aufladen von USB-
schluss nicht mit anderen Objekten
■ Wenn Geräte wie MP3-Player, Mo‐ Zubehör verwendet werden, da
oder Körperteilen in Berührung
biltelefone oder digitale Kameras die bei der Verwendung des USB-
kommt.
über Mobile Disc angeschlossen Anschlusses erzeugte Wärme zu
■ Das USB-Speichergerät wird nur werden, funktionieren sie unter Leistungsstörungen oder System‐
erkannt, wenn es im Dateiformat Umständen nicht ordnungsgemäß. schäden führen kann.
FAT16/32 formatiert ist. Es können
nur Geräte verwendet werden, bei ■ Das USB-Speichergerät während ■ Wenn das logische Laufwerk vom
denen die Zuordnungseinheiten der Wiedergabe nicht abschließen. USB-Massenspeichergerät ge‐
512 Byte/Sektor oder 2048 Byte/ Dies könnte das Produkt beschädi‐ trennt ist, können nur Dateien auf
Sektor groß sind. NTFS und andere gen oder die Leistung des USB-Ge‐ der obersten Ebene des logischen
Dateisysteme werden nicht er‐ räts beeinträchtigen. Laufwerks als USB-Musikdateien
kannt. abgespielt werden. Aus diesem
142 Infotainment System

Grund sollten die abzuspielenden Hinweise zur Nutzung von USB- 24 kHz, 22,05 kHz, 16 kHz (für
Musikdateien im obersten Lauf‐ Musikdateien MPEG-2)
werk des Geräts gespeichert sein. ■ Korrupte Musikdateien werden ■ Das System zeigt MP3-/WMA-Da‐
Darüber hinaus werden Musikda‐ unter Umständen während der teien mit den Dateierweiterun‐
teien auf bestimmten USB-Spei‐ Wiedergabe unterbrochen oder gen .mp3/.wma (Kleinbuchstaben)
chergeräten möglicherweise nicht können gar nicht wiedergegeben oder .MP3/.WMA (Großbuchsta‐
ordnungsgemäß abgespielt, wenn werden. ben) an.
eine Anwendung geladen wurde, ■ Ordner und Musikdateien werden
durch die innerhalb des USB-Ge‐ ■ Das System kann ID3-Tags (Ver‐
in der Reihenfolge „Symbol → Num‐ sion 1.0, 1.1, 2.2, 2.3, 2.4) von
räts ein separates Laufwerk partiti‐ ber → Language“ (Symbol → Num‐
oniert wurde. MP3-Dateien mit Informationen wie
mer → Sprache) angezeigt. Album, Interpret usw. anzeigen.
■ Musikdateien, auf die die digitale ■ Bei im Joliet-Dateisystem geschrie‐
Rechteverwaltung (DRM) ange‐ ■ Je nach CD-Speichertyp können
benen Ordner- oder Dateinamen folgende Datei-/Ordnernamen ver‐
wendet wurde, können nicht abge‐ werden maximal 64 Zeichen er‐
spielt werden. wendet werden, einschließlich der
kannt. vierstelligen Dateinamenerweite‐
■ Das System unterstützt USB-Spei‐ rungen (.mp3):
chergeräte mit bis zu 16 GB Spei‐ Informationen zu MP3-/WMA-
cherkapazität, maximal 999 Da‐ Musikdateien ◆ ISO 9660 Level 1: maximal
teien, 512 Ordnern und einer Ord‐ ■ Folgende Arten von MP3-Dateien 12 Zeichen
nerstruktur mit max. 10 Ebenen. können abgespielt werden: ◆ ISO 9660 Level 2: maximal
Für Speichergeräte, die dieses Li‐ ◆ Bitrate: 8–320 kBit/s 31 Zeichen
mit überschreiten, kann die nor‐
male Funktion nicht garantiert wer‐ ◆ Abtastfrequenz:
den. 48 kHz, 44,1 kHz, 32 kHz (für
MPEG-1)
Infotainment System 143

◆ Joliet: Maximal 64 Zeichen (14) Taste MENU mit Drehregler Taste gedrückt halten, um die
(1 Byte) TUNE Stummschaltung ein- oder auszu‐
◆ Langer Dateiname (Windows): ■ Den Drehregler drehen, um zu Ti‐ schalten.
maximal 128 Zeichen (1 Byte) telliste, Menü oder MP3-/WMA-Ti‐
Anschließen des USB-
■ Das System kann MP3-Dateien mit telinformationen zu navigieren.
Speichergeräts
variabler Bitrate (VBR) abspielen. ■ Die Taste drücken, um die Menü‐
Bei der Wiedergabe von VBR-MP3- seite des aktuellen Objekts bzw.
Dateien weicht die angezeigte Modus anzuzeigen.
Restdauer unter Umständen von (8) fSEEKe-Tasten
der tatsächlich verbleibenden
Spielzeit ab. ■ Diese Tasten drücken, um den vo‐
rigen bzw. nächsten Titel abzuspie‐
Haupttasten/Drehregler len.
Folgende Tasten und Drehregler wer‐ ■ Lange gedrückt halten, um schnell
den zur Wiedergabe von USB-Musik‐ vor- oder zurückzuspulen; danach
dateien verwendet: loslassen, um die Wiedergabe mit
(9) Taste CD/AUX normaler Geschwindigkeit fortzu‐
setzen.
Bei angeschlossenem USB-Gerät
mehrmals auf die Taste drücken, um (7) Taste INFORMATION [INFO] Das USB-Speichergerät mit Musikda‐
den Modus USB-Wiedergabe auszu‐ Zeigt Informationen zum aktuellen Ti‐ teien anschließen, um diese über den
wählen. tel an. USB-Anschluss abzuspielen.
(16) Taste P BACK
Bricht die Eingabe ab oder kehrt zum
vorigen Menü zurück.
(17) Taste MUTE [@] (Stummschal‐
ten)
144 Infotainment System

Die Wiedergabe wird automatisch an nen). Für Anweisungen siehe die


der zuletzt abgespielten Stelle gestar‐ Funktionen des CD-/MP3-Players im
tet. CD menu (CD-Menü).
Die weitere Bedienung des USB- USB menu → Remove USB (USB-
Players funktioniert so ähnlich wie die Menü → USB entfernen)
CD-/MP3-Wiedergabe.
Beenden der USB-Musikwiedergabe
Zum Auswählen anderer Funktionen
die Taste RADIO BAND oder
CD/AUX drücken.
Zum Beenden der Wiedergabe und
Trennen des USB-Speichergeräts die
■ Nachdem das System die auf dem Funktion USB menu → Remove USB
USB-Gerät gespeicherten Daten (USB-Menü → USB entfernen) ver‐
fertig gelesen hat, beginnt die Wie‐ wenden, um das USB-Speichergerät
dergabe automatisch. sicher zu entfernen.
■ Wenn ein USB-Speichergerät an‐
gesteckt wird, das nicht gelesen Verwendung des USB-Menüs
werden kann, erscheint eine Feh‐ Die Menüpunkte Shuffle songs/ Zur Anzeige des USB menu (USB-
lermeldung und das System schal‐ Repeat/Folders/Search... (Zufalls‐ Menüs) im Wiedergabemodus die
tet automatisch zur zuvor verwen‐ wiedergabe/Wiederholen/Ordner/Su‐ Taste MENU drücken. Durch Drehen
deten Funktion bzw. der FM-Radi‐ che...) im USB menu (USB-Menü) äh‐ des Drehreglers TUNE zur Option
ofunktion um. neln dem CD menu (CD-Menü) des Remove USB (USB entfernen) navi‐
CD-/MP3-Players; der einzige Unter‐ gieren und dann Taste MENU
Wenn das abzuspielende USB-Spei‐ drücken. Es wird eine Meldung ange‐
chergerät bereits angeschlossen ist, schied besteht im zusätzlichen Me‐
nüpunkt Remove USB (USB entfer‐ zeigt, dass das USB-Gerät nun sicher
mehrmals auf die Taste CD/AUX entfernt werden kann.
drücken, um den USB-Player auszu‐
wählen.
Infotainment System 145

Das USB-Gerät aus dem USB-An‐ (8) fSEEKe-Tasten Anschließen des iPod-Players
schluss ausstecken. ■ Diese Tasten drücken, um den vo‐
Die zuvor verwendete Funktion wird rigen bzw. nächsten Titel abzuspie‐
wieder aufgerufen. len.
■ Lange gedrückt halten, um schnell
iPod-Player (nur Modell der vor- oder zurückzuspulen; danach
Bauart 1/2-A/B) loslassen, um die Wiedergabe mit
normaler Geschwindigkeit fortzu‐
Haupttasten/Drehregler
setzen.
Folgende Tasten und Bedienele‐
mente werden zur Wiedergabe von (7) Taste INFORMATION [INFO]
iPod-Musikdateien verwendet: Zeigt Informationen zum aktuellen Ti‐
(9) Taste CD/AUX tel an.
Bei angeschlossenem iPod mehr‐ (16) Taste P BACK
Den iPod mit Musikdateien anschlie‐
mals auf die Taste drücken, um den Bricht die vorige Eingabe ab oder ßen, um diese über den USB-An‐
Modus iPod-Wiedergabe auszuwäh‐ kehrt zum vorigen Menü zurück. schluss abzuspielen.
len. (17) Taste MUTE [@] (Stummschal‐ ■ Einige iPod- bzw. iPhone-Modelle
(14) Taste MENU mit Drehregler ten) werden möglicherweise nicht un‐
TUNE Drücken (nur Modelle 2-C) bzw. ge‐ terstützt.
■ Den Drehregler drehen, um die ak‐ drückt halten (nur Modelle 1/2-A/B), ■ iPods dürfen nur über mit dem Pro‐
tuell abgespielte Titelliste anzuzei‐ um die Stummschaltung zu aktivieren dukt kompatible Verbindungskabel
gen. oder aufzuheben. an das System angeschlossen wer‐
■ Die Taste drücken, um die Menü‐ den. Andere Verbindungskabel
seite des aktuellen Objekts bzw. können nicht verwendet werden.
Modus anzuzeigen.
146 Infotainment System

automatisch zur zuvor verwende‐ henfolge, Methode und Art der an‐
ten Funktion bzw. der FM-Radio‐ gezeigten Informationen vom iPod
funktion um. unterscheiden.
■ Die Klassifizierungskategorien für
die iPod-Suchfunktion können der
folgenden Tabelle entnommen
werden:

■ In manchen Fällen kann der iPod


beschädigt werden, wenn die Zün‐
dung ausgeschaltet wird, während
das Gerät angesteckt ist.
Wenn der abzuspielende iPod bereits
Wenn der iPod nicht verwendet angeschlossen ist, mehrmals auf die
wird, das Gerät bei ausgeschalteter Taste CD/AUX drücken, um den
Zündung getrennt vom System auf‐ iPod-Player auszuwählen.
bewahren.
■ Die Wiedergabe wird automatisch Die weitere Bedienung des iPod-
■ Nachdem das System die auf dem an der zuletzt abgespielten Stelle Players funktioniert so ähnlich wie die
iPod gespeicherten Daten fertig ge‐ gestartet. CD-/MP3-Wiedergabe.
lesen hat, beginnt die Wiedergabe
■ Die Wiedergabefunktionen und die
automatisch. Beenden der iPod-Wiedergabe
vom System angezeigten Informa‐
■ Wenn ein iPod angesteckt wird, der tionen des iPod-Players können Zum Beenden der Wiedergabe und
nicht gelesen werden kann, er‐ sich im Hinblick auf Wiedergaberei‐ Auswählen anderer Funktionen die
scheint eine entsprechende Fehler‐ Taste RADIO BAND oder CD/AUX
meldung und das System schaltet drücken.
Infotainment System 147

Verwendung des iPod-Menüs Zur Anzeige des iPod-Menüs (iPod Wenn eine externe Audioquelle an‐
Die Menüpunkte Shuffle Songs/ menu) im Wiedergabemodus die geschlossen ist, mehrmals auf die
Repeat/Search... (Zufallswieder‐ Taste MENU drücken. Taste drücken, um den Modus ex‐
gabe/Wiederholen/Suche...) (ein‐ Durch Drehen des Drehreglers terne Audioquelle/AUX-Eingang zu
schließlich Hörbücher und Komponis‐ TUNE zur Option Eject iPod (iPod wählen.
ten) im iPod menu (iPod-Menü) äh‐ trennen) navigieren und dann Taste (2) VOLUME [VOL]-Lautstärkeregler
neln dem CD menu (CD-Menü) des MENU drücken. Es wird eine Mel‐ Zum Einstellen der Lautstärke den
CD-/MP3-Players; der einzige Unter‐ dung angezeigt, dass das Gerät nun Drehregler drehen.
schied besteht im zusätzlichen Me‐ sicher entfernt werden kann.
nüpunkt Eject iPod (iPod auswerfen). (17) Taste MUTE [@] (Stummschal‐
Den iPod vom USB-Anschluss tren‐ ten)
Für Anweisungen siehe die einzelnen nen.
Menüpunkte des CD-/MP3-Players. Taste gedrückt halten, um die
Die zuvor verwendete Funktion wird Stummschaltung ein- oder auszu‐
iPod Menu → Eject iPod (iPod-Menü wieder aufgerufen.
→ iPod auswerfen) schalten.
Externe Audioquelle (AUX) Anschließen einer externen
Audioquelle
Haupttasten/Drehregler
Den Audioausgang der externen Au‐
Die folgenden Tasten und Drehregler
dioquelle an AUX-Eingang 1 oder 2
helfen Ihnen dabei, die volle Klang‐
(optional) anschließen.
qualität des Infotainment Systems bei
der Wiedergabe einer angeschlosse‐
nen externen Audioquelle zu genie‐
ßen.
(9) Taste CD/AUX
148 Infotainment System

Mobiltelefon
Bluetooth
Haupttasten/Drehregler
Die folgenden Tasten und Bedienele‐
mente werden zur Musikwiedergabe
und zum Telefonieren über ein Blue‐
tooth-Gerät verwendet.
(9) Taste CD/AUX
Bei angeschlossenem Bluetooth-Ge‐
■ AUX 1: befindet sich am Infotain‐ Taste CD/AUX drücken, um in den rät mit Musik-Player-Funktion mehr‐
ment System Modus externe Audioquelle umzu‐ mals auf diese Taste drücken, um
schalten, wenn die externe Audio‐ den Modus „Bluetooth-Musikwieder‐
AUX 2: befindet sich im Hand‐ quelle bereits angeschlossen wurde. gabe“ auszuwählen.
schuhfach auf der Beifahrerseite
Den VOLUME-Drehregler [VOL] (14) Taste MENU mit Drehregler
■ Wenn eine externe Audioquelle an‐ (Lautstärke) drehen, um die Laut‐ TUNE
geschlossen wird, schaltet das In‐ stärke einzustellen.
fotainment System automatisch in ■ Im Modus „Bluetooth-Telefon“ wird
den Modus externe Audioquelle/ durch Drücken dieser Taste die Me‐
AUX-Eingang. nüseite aufgerufen.
■ Den Drehregler drehen, um zu
einem Menü oder Konfigurations‐
wert zu wechseln.
Infotainment System 149

(8) fSEEKe-Tasten konfiguriert werden, dass es von an‐ (Telefonmenü → Bluetooth-Geräte


■ Im Modus „Bluetooth-Musikwieder‐ deren Geräten gefunden werden → Bluetooth → Gerät hinzufügen)
gabe“ diese Tasten drücken, um kann. registriert werden.
den vorigen oder nächsten Titel ■ Wenn bereits ein Bluetooth-Gerät
abzuspielen. mit dem Infotainment System ver‐
■ Lange gedrückt halten, um schnell bunden ist, wird die Meldung
vor- oder zurückzuspulen; danach Bluetooth is busy (Bluetooth ist be‐
loslassen, um die Wiedergabe mit legt) angezeigt.
normaler Geschwindigkeit fortzu‐ ■ Die Verbindung wird auf Standby
setzen. geschaltet und eine Meldung und
(17) TELEFON [y] / STUMM [@] ein Sicherheitscode werden ange‐
zeigt. (Der ursprüngliche Wert ist
■ Taste drücken, um den Bluetooth- 0000, kann aber unter Settings →
Modus zu aktivieren. Bluetooth settings → Bluetooth →
■ Taste gedrückt halten, um die Change Bluetooth Code item (Ein‐
Stummschaltung ein- oder auszu‐ stellungen → Bluetooth-Einstellun‐
schalten. Taste CONFIG drücken und mit der gen → Bluetooth → Bluetooth-Code
Taste MENU und dem Drehregler ändern) geändert werden.)
Herstellen der Bluetooth- TUNE zur Option Phone menu →
Bluetooth settings → Bluetooth → Add Auf dem anzuschließenden Blue‐
Verbindung tooth-Gerät nach dem Infotainment
device (Telefonmenü → Bluetooth-
Einstellungen → Bluetooth → Gerät System suchen.
Bluetooth-Gerät registrieren
Das Gerät, das über Bluetooth mit hinzufügen) navigieren und dann auf Den Sicherheitscode für das Infotain‐
dem Infotainment System verbunden MENU drücken. ment System auf dem Bluetooth-Ge‐
werden soll, muss registriert werden. ■ Bluetooth-Geräte können nicht nur rät eingeben.
Zunächst muss das anzuschließende über die Taste CONFIG, sondern
Bluetooth-Gerät im Menü Bluetooth auch über Phone menu → Bluetooth
settings (Bluetooth-Einstellungen) so settings → Bluetooth → Add Device
150 Infotainment System

Wenn das mit dem Infotainment Sys‐ Bluetooth-Geräte verbinden/löschen/ Taste CONFIG drücken und mit der
tem zu verbindende Gerät erfolgreich trennen Taste MENU und dem Drehregler
registriert wurde, werden Informatio‐ TUNE zur Option Settings →
nen zum Bluetooth-Gerät auf dem Bluetooth settings → Bluetooth →
Bildschirm angezeigt. Device list (Einstellungen→ Blue‐
tooth-Einstellungen → Bluetooth →
Geräteliste) navigieren und dann auf
MENU drücken.

Achtung

■ Es können bis zu fünf Bluetooth- Wenn bereits ein Bluetooth-Gerät


Geräte im Infotainment System re‐ verbunden ist, muss zuerst die
gistriert werden. Verbindung zu diesem Gerät ge‐
trennt werden. Mit der Taste MENU und dem Dreh‐
■ Bei manchen Bluetooth-Geräten
kann diese Funktion nur verwendet regler TUNE vom registrierten Blue‐
Zunächst muss das anzuschließende tooth-Gerät zum zu verbindenden
werden, wenn die Option Always Bluetooth-Gerät im Menü Bluetooth
connect (Immer verbinden) gewählt Gerät wechseln und dann auf MENU
settings (Bluetooth-Einstellungen) so drücken.
ist. konfiguriert werden, dass es von an‐
deren Geräten gefunden werden
kann.
Infotainment System 151

Geräteliste noch immer keine Ver‐


bindung hergestellt werden kann,
den Akku herausnehmen, ihn wie‐
der einsetzen und es erneut versu‐
chen.
■ Wenn nach dem Herstellen der
Bluetooth-Verbindung ein Problem
auftritt, mit der Taste MENU und
dem Drehregler TUNE zur Option
Settings → Bluetooth settings →
Restore factory settings (Einstel‐
lungen → Bluetooth-Einstellungen
Das Gerät kann über die Taste Zum Trennen der aktuellen Blue‐ → Werkseinstellungen wiederher‐
MENU und den Drehregler TUNE auf tooth-Verbindung das verbundene stellen) navigieren.
„Select“ (Auswählen) ausgewählt Gerät aus der Geräteliste wählen. Das Gerät, das den Fehler bei der
bzw. durch Drehen auf „Delete“ (Lö‐ Daraufhin wird die Option Bluetooth-Verbindungsherstellung
schen) gelöscht werden. Jeweils Disconnect (Verbindung trennen) an‐ mit dem Infotainment System ver‐
durch Drücken auf MENU bestätigen. gezeigt; durch Drücken auf MENU ursacht hat, initialisieren.
bestätigen. ■ Manchmal kann Bluetooth nur als
Freisprecheinrichtung oder zur
Hinweise zum Registrieren eines
Bluetooth-Musikwiedergabe ver‐
Geräts/Herstellen einer Bluetooth-
bunden werden, obwohl ein Stereo-
Verbindung
Headset angeschlossen ist. In die‐
■ Wenn keine Bluetooth-Verbindung
sem Fall versuchen, über das Blue‐
hergestellt werden kann, die ge‐
tooth-Gerät eine neue Verbindung
samte Geräteliste vom zu verbin‐
zum Infotainment System herzu‐
denden Bluetooth-Gerät löschen
stellen.
und es erneut versuchen. Wenn
nach dem Löschen der gesamten
152 Infotainment System

■ Bluetooth-Geräte, die keine Ste‐ scheint unten rechts auf dem Bild‐ Die Wiedergabe auf dem Mobiltelefon
reo-Headsets unterstützen, unter‐ schirm ein Musiknotensymbol [n]. bzw. Bluetooth-Gerät starten, um die
stützen auch die Musikwiedergabe ■ Das Mobiltelefon nicht über den Musikdateien abzuspielen.
via Bluetooth nicht. Bluetooth-Anschluss verbinden. Es ■ Der Ton der auf dem Bluetooth-Ge‐
■ Es kann keine Musik via Bluetooth kann ein Fehler auftreten, falls es rät abgespielten Musik wird über
abgespielt werden, wenn ein während der CD-/MP3- oder Blue‐ das Infotainment System ausgege‐
iPhone über USB angeschlossen tooth-Musikwiedergabe ange‐ ben.
ist. Dies liegt an den besonderen schlossen wird. ■ Damit die Bluetooth-Musikwieder‐
Eigenschaften des Mobiltelefons. gabe funktioniert, muss die Musik
Musikwiedergabe über Bluetooth
nach dem Anschließen des Mobil‐
Bluetooth-Audio telefons bzw. Bluetooth-Geräts als
Voraussetzungen für die Bluetooth- Stereo-Headset mindestens ein‐
Musikwiedergabe mal im Musik-Player-Modus des
■ Ein Mobiltelefon oder Bluetooth- Geräts wiedergegeben werden.
Gerät, das A2DP (Advanced Audio Nachdem sie einmal abgespielt
Distribution Profile) ab Version 1.2 wurde, startet der Musik-Player die
unterstützt, muss registriert und mit Wiedergabe beim Aufrufen des
dem System verbunden sein. Wiedergabemodus automatisch,
und beendet sie automatisch, so‐
■ Im Menü des Mobiltelefons bald der Musik-Player-Modus be‐
bzw.Bluetooth-Geräts die Option endet wird. Wenn sich das Mobilte‐
zum Festlegen/Verbinden des Ge‐ lefon bzw. Bluetooth-Gerät nicht im
räts als Stereo-Headset ausfindig Wartezustand befindet, funktioniert
machen. Mehrmals auf die Taste CD/AUX die automatische Bluetooth-Musik‐
Nachdem das Stereo-Headset er‐ drücken, um den Modus Bluetooth- wiedergabe auf manchen Geräten
folgreich angeschlossen wurde, er‐ Musikwiedergabe zu wählen. unter Umständen nicht.
Wenn keine Verbindung zu einem
Bluetooth-Gerät besteht, kann diese
Funktion nicht ausgewählt werden.
Infotainment System 153

Die fSEEKe-Tasten drücken, um tooth-Musikwiedergabe. Wenn Bluetooth-Fehlermeldungen und


zum vorigen bzw. nächsten Titel zu dies in einem anderen Modus ge‐ Maßnahmen
wechseln, bzw. gedrückt halten, um schieht, überträgt das Gerät die ■ Bluetooth deactivated (Bluetooth
schnell vor- oder zurückzuspulen. Aufforderung, die Wiedergabe an‐ deaktiviert)
■ Diese Funktion ist nur auf Blue‐ zuhalten. Überprüfen, ob die Bluetooth-Akti‐
tooth-Geräten verfügbar, die Je nach Mobiltelefon kann es ei‐ vierung eingeschaltet ist. Die Blue‐
AVRCP (Audio Video Remote Con‐ nige Zeit dauern, bis die Aufforde‐ tooth-Funktion ist erst nach Aktivie‐
trol Profile) ab Version 1.0 unter‐ rung, die Musik wiederzugeben ren von Bluetooth verfügbar.
stützen. (Abhängig vom Bluetooth- bzw. die Wiedergabe anzuhalten, ■ Bluetooth is busy (Bluetooth ist
Gerät wird beim ersten Verbin‐ ausgeführt wird. belegt)
dungsaufbau möglicherweise eine ■ Wenn sich das Mobiltelefon bzw.
AVRCP-Verbindung angezeigt). Überprüfen, ob bereits Bluetooth-
Bluetooth-Gerät nicht im Wartezu‐ Geräte verbunden sind. Um ein an‐
■ Die Informationen zum aktuellen Ti‐ stand befindet, findet unter Um‐ deres Gerät zu verbinden, zuerst
tel und die Titelposition werden ständen keine automatische Wie‐ alle anderen Bluetooth-Verbindun‐
nicht auf dem Bildschirm des Info‐ dergabe statt, obwohl diese im Mo‐ gen trennen und dann die Verbin‐
tainment Systems angezeigt. dus Bluetooth-Musikwiedergabe dung erneut herstellen.
angefordert wurde.
Hinweise für die Bluetooth- ■ Device list is full (Geräteliste ist voll)
Wenn die Bluetooth-Musikwieder‐
Musikwiedergabe Überprüfen, ob weniger als 5 Ge‐
gabe nicht funktioniert, überprüfen,
■ Bei der Musikwiedergabe über ob sich das Mobiltelefon im Warte‐ räte registriert sind. Es können
Bluetooth nicht zu schnell zwischen zustand befindet. nicht mehr als 5 Geräte registriert
Titeln umschalten. sein.
■ Während der Bluetooth-Musikwie‐
Es dauert eine Weile, bis die Daten dergabe kann der Ton manchmal ■ No phone book available (Kein
vom Mobiltelefon an das Infotain‐ unterbrochen werden. Das Infotain‐ Telefonbuch verfügbar)
ment System übertragen werden. ment System gibt den vom Mobil‐ Diese Meldung wird angezeigt,
■ Das Infotainment System überträgt telefon bzw. Bluetooth-Gerät emp‐ wenn das Mobiltelefon keine Über‐
die Aufforderung zur Wiedergabe fangenen Ton so aus, wie er über‐ tragung der Kontakte ermöglicht.
vom Mobiltelefon im Modus Blue‐ tragen wird. Wenn diese Meldung nach
154 Infotainment System

mehreren Versuchen angezeigt Freisprecheinrichtung Achtung


wird, unterstützt das Gerät die Kon‐
taktübertragung nicht. Entgegennehmen von Anrufen Abhängig vom Mobiltelefon ist es
möglich, den Klingelton zu über‐
Achtung
tragen. Wenn er zu leise ist, die
Klingellautstärke des Mobiltele‐
Die Meldung wird angezeigt, wenn
fons erhöhen.
die Kontaktübertragung unter‐
stützt wird, während Informatio‐
nen mit einem Gerätefehler eben‐ Um den Anruf entgegenzunehmen,
falls übertragen werden. Falls dies die Audiotaste „Anrufen“ auf dem
der Fall ist, das Gerät erneut aktu‐ Lenkrad drücken oder den Drehregler
alisieren. TUNE zur Option „Answer“ (Anruf an‐
nehmen) drehen und dann MENU
■ Phone book is empty (Telefonbuch drücken.
ist leer)
Diese Meldung wird angezeigt, Wenn auf dem per Bluetooth verbun‐
wenn im Mobiltelefon keine Tele‐ denen Mobiltelefon ein Anruf eingeht,
fonnummern gespeichert sind. Sie wird die aktuelle Musikwiedergabe
wird auch angezeigt, wenn eine unterbrochen, das Telefon läutet und
Übertragung der Telefonprotokolle die entsprechenden Informationen
möglich ist, die Übertragungsme‐ werden auf dem Display angezeigt.
thode allerdings vom Infotainment
System nicht unterstützt wird.
Infotainment System 155

■ Um einen Anruf abzulehnen, die ■ Während eines Telefongesprächs ■ Während des Telefongesprächs
Audiotaste „Stumm/Anruf been‐ kann die Tonübertragung durch lange auf die Fernbedienungstaste
den“ [n] auf dem Lenkrad drücken Auswählen von Mute Mic (Mikrofon „Anrufen“ auf dem Lenkrad
oder den Drehregler TUNE auf stumm) mit dem Drehregler TUNE drücken, um den Anruf auf das Mo‐
Decline (Abweisen) drehen und und der Taste MENU unterbrochen biltelefon zu übertragen (manche
dann auf MENU drücken. werden. Mobiltelefone unterstützen den pri‐
vaten Modus unter Umständen
nicht).
■ Wenn ein Gespräch über das Info‐
tainment System eingeht und eine
Bluetooth-Verbindung hergestellt
wird, schalten manche Mobiltele‐
fone nicht automatisch in den pri‐
vaten Modus um. Dies hängt von
den Eigenschaften des betreffen‐
den Mobiltelefons ab.
156 Infotainment System

■ Wenn der Mobilfunkanbieter die Zum Beenden eines Anrufs die Taste Den Drehregler TUNE drehen, um
Möglichkeit bietet, Konferenzge‐ „Stummschalten/Auflegen“ [n] am Yes (Ja) bzw. Kontakte auszuwählen
spräche zu führen, können Lenkrad drücken oder den Drehregler und dann die Taste MENU bzw. die
während eines aktiven Gesprächs TUNE zu Hang up (Auflegen) drehen Taste „Anrufen“ drücken, um einen
über das Infotainment System wei‐ und die Taste MENU drücken. Anruf zu tätigen.
tere Anrufe getätigt werden.
■ Während eines Gesprächs mit drei Wahlwiederholung
oder mehr Teilnehmern weicht der
angezeigte Inhalt unter Umständen
von den konkreten Informationen
ab.

Anruf beenden

■ Wenn sich das Mobiltelefon nicht


im Wartezustand befindet, unter‐
Auf die Audiotaste „Anrufen“ auf dem stützt es die Wahlwiederholungs‐
Lenkrad drücken, um die Hilfeseite funktion unter Umständen nicht.
für die Wahlwiederholung anzuzei‐ Dies hängt von den Eigenschaften
gen, bzw. durch langes Drücken der des Mobiltelefons ab.
Taste die Ruflisten öffnen.
Infotainment System 157

■ Bei der Wahlwiederholung wird die Die Funktionen im angezeigten Menü


betreffende Rufnummer nicht auf werden über den Drehregler TUNE
dem Display angezeigt. und die Taste MENU angewählt.
■ Abhängig vom Mobiltelefon kann Während eines Gesprächs lange auf
der Anruf statt mit dem Wahlwie‐ die Fernbedienungstaste „Anrufen“
derholungsmodus auch über die auf dem Lenkrad drücken, um in den
Ruflisten mit empfangenen oder privaten Modus zu wechseln.
entgangenen Anrufen getätigt wer‐
den. Dies hängt von den Eigen‐ Eingeben einer Telefonnummer
schaften des Mobiltelefons ab.

Den Drehregler TUNE drehen, um


das gewünschte Zeichen zu markie‐
ren, und die Eingabe dann durch
Drücken von MENU bestätigen.
■ Diesen Vorgang für jede Ziffer wie‐
derholen.
■ Um ein einzelnes Zeichen zu lö‐
schen, ein- oder mehrmals auf P
BACK drücken; um die gesamte
Um eine Telefonnummer anzurufen, Eingabe zu löschen, die Taste
Bei angeschlossenem Mobiltelefon die Taste MENU drücken, durch Dre‐ lange drücken.
die Taste MENU drücken, um wie hen des Drehreglers TUNE die Op‐ ■ Zum Bearbeiten der eingegebenen
oben gezeigt die Verbindungsfunkti‐ tion Enter Number (Nummer einge‐ Inhalte folgende Optionen wählen:
onen aufzurufen. ben) wählen und dann auf MENU
drücken.
158 Infotainment System

1. Verschieben [_ 6]: Eingabeposi‐ Um einen Anruf zu beenden, den Eine Meldung erscheint auf dem Bild‐
tion verschieben Drehregler TUNE zu Hang up (Aufle‐ schirm und es gibt keine auswählba‐
2. Löschen [⌫]: eingegebenes Zei‐ gen) drehen und dann die Taste ren Kontakte. Das vorige Menü wird
chen löschen MENU drücken. wieder angezeigt.
3. Telefonbuch [d]: Kontakte su‐ Durch Drehen des Drehreglers
Verwendung des Telefonmenüs TUNE die Option Search (Suche)
chen (verwendbar nach der Ak‐
tualisierung der Telefonnum‐ Phone menu → Phone book → Search wählen und dann auf MENU drücken.
mern) (Telefonmenü → Telefonbuch → Durch Drehen des Drehreglers
4. Wählen [y]: mit dem Wählen be‐ Suche) TUNE die Option First Name bzw.
ginnen Last Name (Vor- oder Nachname)
wählen und dann auf MENU drücken.

Taste MENU drücken, durch Drehen


Nachdem die Eingabe der Telefon‐ des Drehreglers TUNE die Option
nummer abgeschlossen wurde, den Phone book (Telefonbuch) wählen Durch Drehen des Drehreglers
Drehregler TUNE zur Option „Wäh‐ und dann auf MENU drücken. TUNE Suchbegriffe bzw. den Such‐
len“ [y] drehen und dann auf MENU bereich auswählen und dann auf
drücken, um den Anruf zu tätigen. MENU drücken.
Infotainment System 159

Phone menu → Phone book → Update


(Telefonmenü → Telefonbuch →
Aktualisieren)

Auf der Seite mit den Suchergebnis‐ Die Taste MENU drücken, um die be‐
sen durch Drehen des Drehreglers treffende Telefonnummer anzurufen.
TUNE den gewünschten Eintrag wäh‐ Weitere Informationen finden Sie im
len und dann auf MENU drücken, um Abschnitt zum Ausführen von Anru‐ Die im angeschlossenen Mobiltelefon
die Einzelheiten zu diesem Eintrag fen. gespeicherten Kontakte können im
anzuzeigen.
Infotainment System aktualisiert wer‐
den.
Durch Drehen des Drehreglers
TUNE und mit der Taste MENU die
Optionen Phone menu → Phone book
→ Update (Telefonmenü → Telefon‐
buch → Aktualisieren) wählen und
dann auf MENU drücken.
160 Infotainment System

■ Bei mehr als 1.000 gespeicherten nachsehen, ob das Mobiltelefon ein


Nummern ist keine Aktualisierung Zertifikat anfordert.
möglich. Wenn ein Zertifikat des Mobiltele‐
■ Während der Kontaktaktualisie‐ fons angefordert und nicht akzep‐
rung werden die Freisprechfunktion tiert wird, werden alle Bluetooth-
und die Musikwiedergabe über Verbindungen unterbrochen. Da‐
Bluetooth deaktiviert (andere Funk‐ nach wird die Verbindung zum Ge‐
tionen mit Ausnahme der Frei‐ rät erneut hergestellt.
sprechfunktion und der Musikwie‐ ■ Wenn es ein Problem mit den auf
dergabe über Bluetooth sind wei‐ dem Mobiltelefon gespeicherten
terhin verfügbar). Daten gibt, werden die Kontakte
■ Bei der Aktualisierung des Telefon‐ unter Umständen nicht aktualisiert.
Durch Drehen des Drehreglers TUNE buchs kann ein Übertragungszerti‐ ■ Das Infotainment System arbeitet
Yes (Ja) oder No (Nein) wählen und fikat für die Kontakte angefordert nur mit im UTF-8-Format kodierten
dann durch Drücken von MENU die werden. Wenn sich der Wartebild‐ Daten.
Aktualisierung starten bzw. abbre‐ schirm lange Zeit nicht ändert,
chen. nachsehen, ob das Mobiltelefon ein ■ Wenn während der Kontaktaktuali‐
Zertifikat anfordert. Wenn ein Zerti‐ sierung bzw.Ruflistenübertragung
Hinweis zum Aktualisieren von Kon‐ andere Vorgänge (z. B. Spiele, Kar‐
takten fikat des Mobiltelefons angefordert
und nicht akzeptiert wird, werden tensuche, Navigation usw.) gestar‐
■ Diese Funktion ist bei Mobiltelefo‐ tet werden, kann die Aktualisie‐
nen verfügbar, die eine Aktualisie‐ alle Bluetooth-Verbindungen unter‐
brochen. Danach wird die Verbin‐ rung/Übertragung fehlschlagen.
rung der Kontakte und Übertragung
der Ruflisten ermöglichen. (Wenn dung zum Gerät erneut hergestellt. Dies liegt daran, dass andere auf
das System mit einem Mobiltelefon ■ Beim Abrufen der Ruflisten kann dem Mobiltelefon ausgeführte Vor‐
verbunden ist, das diese Funktio‐ ein Übertragungszertifikat für die gänge die Datenübertragung be‐
nen nicht unterstützt, können die Ruflisten des Mobiltelefons ange‐ einträchtigen.
Ruflisten auf dem Infotainment fordert werden. Wenn sich der War‐
System angezeigt werden.) tebildschirm lange Zeit nicht ändert,
Infotainment System 161

■ Nach Abschluss der Kontaktaktua‐ den. Auf dem Infotainment System ■ In den Kontakten ohne Namen ge‐
lisierung bzw. Ruflistenübertra‐ werden nur die vom Mobiltelefon speicherte Anrufe werden als No
gung werden alle Verbindungen für übertragenen Daten angezeigt. number in contact (Unbenannter
Freisprechfunktion und Bluetooth- ■ Bei der Kontaktaktualisierung kön‐ Kontakt) angezeigt.
Musikwiedergabe automatisch ge‐ nen nur vier Nummern pro Kontakt ■ Das Infotainment System zeigt die
trennt und dann wiederhergestellt. übertragen werden (Mobile Phone, Kontakte, Ruflisten und Wahlwie‐
■ Wenn das Infotainment System Office, Home und Other (Mobil, derholungsinformationen genauso
während eines aktiven Anrufs aus‐ Büro, Zuhause und Andere)). wie vom Mobiltelefon übertragen
geschaltet wird, wird das Gespräch ■ Wenn während der Kontaktaktuali‐ an.
auf das Mobiltelefon übertragen. Je sierung die Spracheinstellung ge‐
nach Mobiltelefon muss bei man‐ Phone menu → Phone book → Delete
ändert wird, werden alle vorigen
chen Modellen zuvor eine Anruf‐ all (Telefonmenü → Telefonbuch →
Aktualisierungen gelöscht.
übertragungsfunktion eingerichtet Alle löschen)
werden. ■ Wenn das Mobiltelefon keinen
Wartebildschirm besitzt, sind keine
■ Wenn die Verbindung vom Anwen‐ Anrufe an dieses Infotainment Sys‐
der direkt getrennt wird (über das tem möglich.
Infotainment System oder das Mo‐
biltelefon), wird sie nicht automa‐ ■ Wenn das Betriebssystem des Mo‐
tisch wiederhergestellt. biltelefons aktualisiert wird, ändert
sich unter Umständen die Funk‐
Automatische Verbindung: Diese tionsweise der Bluetooth-Funktion
Funktion findet das zuletzt ange‐ des Mobiltelefons.
schlossene Gerät und stellt die Ver‐
bindung automatisch wieder her. ■ Sonderzeichen und nicht unter‐
stützte Sprachen werden als „____“
■ Die Kontakte zeigen unter Umstän‐ angezeigt.
den nicht alle Listen auf dem Tele‐
fon an, wenn sie ausgewählt wer‐ Alle im Telefonbuch des Infotainment
Systems gespeicherten Telefonnum‐
mern werden gelöscht.
162 Infotainment System

Durch Drehen des Drehreglers Durch Drehen des Drehreglers ■ Wenn nach Auswahl der Rufliste zu
TUNE und mit der Taste MENU die TUNE und mit der Taste MENU die lange Please wait (Bitte warten) an‐
Optionen Phone menu → Phone book Optionen Phone menu → Call lists gezeigt wird, muss überprüft wer‐
→ Delete all (Telefonmenü → Telefon‐ (Telefonmenü → Ruflisten) wählen den, ob das Mobiltelefon eine Be‐
buch → Alle löschen) wählen und und dann auf MENU drücken. stätigung der Ruflistenübertragung
dann auf MENU drücken. Durch Drehen des Drehreglers anfordert. Nachdem der Vorgang
Durch Drehen des Drehreglers TUNE TUNE die gewünschte Rufliste wäh‐ auf dem Mobiltelefon bestätigt
Yes (Ja) oder No (Nein) wählen und len und dann auf MENU drücken. wurde, werden die Kontakte und
dann durch Drücken von MENU alle die Ruflisten an das Infotainment
Kontakte löschen bzw. den Vorgang System übertragen.
abbrechen. ■ Die im Infotainment System ange‐
zeigten Ruflisten können von de‐
Phone Menu → Call lists nen des Mobiltelefons abweichen.
(Telefonmenü → Ruflisten) Das Infotainment System zeigt die
vom Mobiltelefon übertragenen Da‐
ten genauso an, wie sie empfangen
wurden.

Den Drehregler TUNE drehen, um die


Rufliste durchzusehen und einen An‐
ruf zu tätigen.
Auf die Taste MENU drücken, um die
in der Rufliste markierte Telefonnum‐
mer anzurufen.
Zum Nachprüfen, Verwenden oder
Löschen von Kontakten.
Infotainment System 163

Phone menu → Bluetooth settings MENU die Option Bluetooth wählen dort übernommen werden. Bei die‐
(Telefonmenü → Bluetooth- und danach über die Taste MENU sen Modellen kann kein Klingelton
Einstellungen) und den Drehregler TUNE die ge‐ ausgewählt werden.
wünschte Option konfigurieren. ■ Wenn die Klingeltöne des Mobilte‐
lefons übernommen werden, hängt
die Lautstärke des Klingeltons von
der vom Mobiltelefon übertragenen
Lautstärke ab. Wenn der Klingelton
zu leise ist, muss die Lautstärke auf
dem Mobiltelefon angepasst wer‐
den.

Zur Einrichtung der Bluetooth-Funk‐


tion. Zum Festlegen des von der Blue‐
Durch Drehen des Drehreglers tooth-Funktion verwendeten Klingel‐
TUNE und mit der Taste MENU die tons und der Lautstärke mit der Taste
Optionen Phone menu → Bluetooth MENU und dem Drehregler TUNE die
settings (Telefonmenü → Bluetooth- Option Sound & Signal (Klang und
Einstellungen) wählen und dann auf Klingelton) wählen und dann die ge‐
MENU drücken. wünschten Optionen mit Hilfe der
Taste MENU konfigurieren. Um die Bluetooth settings (Bluetooth-
Zum Aktivieren der Bluetooth-Funk‐
tion, Registrieren/Verbinden/Lö‐ ■ Abhängig vom Mobiltelefon kann Einstellungen) auf die Standardwerte
schen des Bluetooth-Geräts oder Än‐ es vorkommen, dass die bereits zurückzusetzen, mit der Taste
dern des Bluetooth-Codes mit dem vorhandenen Klingeltöne an das In‐ MENU und dem Drehregler TUNE die
Drehregler TUNE und der Taste fotainment System übertragen und Option zum Wiederherstellen der
164 Infotainment System

Werkseinstellungen wählen und dann


mit der Taste MENU die Option Yes
(Ja) wählen.
Klimatisierung 165

Klimatisierung Klimatisierungssysteme Temperatur


Die Temperatur durch Drehen des
Heizung und Belüftung Reglers einstellen.
Rot = warm
Klimatisierungssysteme ............. 165 Blau = kalt
Belüftungsdüsen ........................ 170
Die Heizleistung setzt erst voll ein,
Wartung ..................................... 171
wenn der Motor die normale Betriebs‐
temperatur erreicht hat.

Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
bläses auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit einstellen.

Luftverteilung
Den gewünschten Luftauslass wäh‐
Regler für: len Sie durch Drehen des mittleren
■ Temperatur Knopfes.
■ Gebläsegeschwindigkeit M: Der Luftstrom wird auf den Ober‐
■ Luftverteilung körper gerichtet. Jede Belüftungs‐
düse kann separat eingestellt wer‐
■ Heizung
den.
■ Entfeuchtung und Enteisung
L: Der Luftstrom wird auf den Ober‐
■ Umluftbetrieb 4 körper und in den Fußraum gerichtet.
■ Heckscheibenheizung 3 33 und
heizbare Außenspiegel 3 31.
166 Klimatisierung

K: Der Luftstrom wird größtenteils in Nicht für längere Zeit verwenden. Die Für maximale Heizung:
den Fußraum gerichtet, wobei ein Innenluft kann schlechter werden und 1. Für den Umluftbetrieb auf den
kleiner Anteil auf die Windschutz‐ die Fenster können beschlagen. Dies Umluftschalter drücken.
scheibe und die seitlichen Belüf‐ beeinträchtigt die Sicht des Fahrers
tungsdüsen entfällt. und kann zu einem Unfall führen. 2. Den Temperaturregler zum Hei‐
zen ganz in den roten Bereich
J: Der Luftstrom wird größtenteils in stellen.
den Fußraum und auf die Wind‐
schutzscheibe gerichtet, wobei ein 3. Den Gebläsestufenschalter auf
kleiner Anteil auf die seitlichen Belüf‐ die höchste Geschwindigkeit ein‐
tungsdüsen entfällt. stellen.
V: Der Luftstrom wird größtenteils Windschutzscheibe enteisen
auf die Windschutzscheibe gerichtet,
wobei ein kleiner Anteil auf die seitli‐
chen Belüftungsdüsen entfällt.

Heizung
Normale Heizung
1. Den Temperaturregler zum Hei‐ Um den Beschlag auf den Fenstern
zen in den roten Bereich stellen. zu entfernen, den Luftverteilschalter
auf ENTEISEN V stellen.
2. Den Luftverteilschalter drehen.
3. Den Gebläsestufenschalter auf
die gewünschte Geschwindigkeit
einstellen.
1. Den Luftverteilschalter auf ENT‐
Maximale Heizung EISEN V drehen.
Zum schnellen Aufheizen die Hei‐ 2. Den Temperaturregler zum Hei‐
zung auf die höchste Stufe stellen. zen in den roten Bereich stellen.
Klimatisierung 167

3. Den Gebläsestufenschalter zum Umluftsystem 4 ben können beschlagen. Die Qua‐


schnellen Enteisen auf die lität der Innenraumluft nimmt mit
höchste Geschwindigkeit einstel‐ der Zeit ab, dies kann bei den
len. Fahrzeuginsassen zu Ermü‐
4. Seitliche Belüftungsdüsen nach dungserscheinungen führen.
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐
scheiben richten. Heckscheibenheizung und
heizbare Außenspiegel
Achtung Die Heckscheiben- und Außenspie‐
gelheizung wird über die Taste Ü be‐
Der Temperaturunterschied zwi‐
dient.
schen Außenluft und Windschutz‐
scheibe kann zum Beschlagen der Heckscheibenheizung 3 33, heizbare
Scheiben und dadurch zu einer Außenspiegel 3 31.
Behinderung der Sicht nach vorn Der Umluftbetrieb wird mit Taste 4
führen. ein- bzw. ausgeschaltet. Klimaanlage
FUSSHÖHE/ENTEISEN J bzw.
ENTEISEN V sollten Sie nicht 9 Warnung 9 Warnung
bei extrem feuchter Witterung ver‐
wenden, wenn der Temperatur‐ Fahren mit eingeschaltetem Um‐ Nicht bei eingeschalteter Klima‐
regler in den blauen Bereich ge‐ luftsystem kann Müdigkeit verur‐ anlage oder Heizung in einem
stellt ist. sachen. Regelmäßig auf Außen‐ Fahrzeug schlafen. Durch Sinken
luftzufuhr umschalten, um Frisch‐ des Sauerstoffgehalts und/oder
Dies könnte zu einem Unfall mit luft einzulassen.
Schadens- und Verletzungsfolgen der Körpertemperatur kann es zu
führen. Das eingeschaltete Umluftsystem schweren Schäden oder zum Tod
vermindert den Luftaustausch. kommen.
Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
168 Klimatisierung

Gebläsegeschwindigkeit V: Der Luftstrom wird größtenteils


Luftstrom durch Einschalten des Ge‐ auf die Windschutzscheibe gerichtet,
bläses auf die gewünschte Ge‐ wobei ein kleiner Anteil auf die seitli‐
schwindigkeit einstellen. chen Belüftungsdüsen entfällt.

Luftverteilung Windschutzscheibe
Den gewünschten Luftauslass wäh‐ entfeuchten
len Sie durch Drehen des mittleren
Knopfes.
M: Der Luftstrom wird auf den Ober‐
körper gerichtet. Jede Belüftungs‐
düse kann separat eingestellt wer‐
Regler für: den.
■ Temperatur L: Der Luftstrom wird auf den Ober‐
■ Gebläsegeschwindigkeit körper und in den Fußraum gerichtet.
■ Luftverteilung K: Der Luftstrom wird größtenteils in
den Fußraum gerichtet, wobei ein
■ Entfeuchtung und Enteisung kleiner Anteil auf die Windschutz‐
■ Umluftbetrieb 4 scheibe und die seitlichen Belüf‐
■ Kühlung n tungsdüsen entfällt. 1. Den Luftverteilschalter auf ENT‐
J: Der Luftstrom wird größtenteils in EISEN V drehen.
Temperatur den Fußraum und auf die Wind‐ 2. Der Umluftschalter wird auf
Die Temperatur durch Drehen des schutzscheibe gerichtet, wobei ein Frischluft gesetzt und die Klima‐
Reglers einstellen. kleiner Anteil auf die seitlichen Belüf‐ anlage wird automatisch einge‐
Rot = warm tungsdüsen entfällt. schaltet.
Blau = kalt
Klimatisierung 169

Wenn die Klimaanlage nicht zu‐ Wenn keine Kühlung oder Trocknung
geschaltet werden soll, den Luft‐ 9 Warnung gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐
verteilschalter auf BODEN/ENT‐ den der Kraftstoffersparnis ausschal‐
EISEN J drehen. Fahren mit eingeschaltetem Um‐ ten.
luftsystem kann Müdigkeit verur‐
3. Die gewünschte Temperatur wäh‐ sachen. Regelmäßig auf Außen‐ Die Klimaanlage ist nicht in Betrieb,
len. luftzufuhr umschalten, um Frisch‐ wenn der Gebläsestufenschalter in
4. Den Gebläsestufenschalter auf luft einzulassen. der Stellung Aus steht.
die gewünschte Geschwindigkeit Das eingeschaltete Umluftsystem Wenn sich der Temperaturregler im
einstellen. vermindert den Luftaustausch. roten Bereich befindet, produziert das
Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt Fahrzeug selbst bei eingeschalteter
Umluftsystem 4 die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ Klimaanlage warme Luft.
ben können beschlagen. Die Qua‐ Zum Ausschalten der Klimaanlage
lität der Innenraumluft nimmt mit den Gebläseschalter auf 0 stellen.
der Zeit ab, dies kann bei den
Fahrzeuginsassen zu Ermü‐ Achtung
dungserscheinungen führen.
Nur das richtige Kältemittel ver‐
Kühlung n wenden
Ein- und Ausschalten mit Taste n,
Betrieb nur bei laufendem Motor und
9 Warnung
eingeschaltetem Gebläse.
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ Klimaregelungssysteme dürfen
tet (trocknet), sobald die Außentem‐ nur von ausgebildetem Personal
Der Umluftbetrieb wird mit Taste 4 peratur knapp über dem Gefrierpunkt gewartet werden. Bei falschem
ein- bzw. ausgeschaltet. liegt. Dabei kann sich Kondenswas‐ Vorgehen kann es zu Verletzun‐
ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐ gen kommen.
seite austritt.
170 Klimatisierung

Normale Kühlung
1. Die Klimaanlage einschalten.
1. Die Klimaanlage einschalten. Belüftungsdüsen
2. Für den Umluftbetrieb auf den
2. Den Temperaturregler zum Küh‐ Umluftschalter drücken. Verstellbare
len in den blauen Bereich stellen. 3. Den Temperaturregler zum Küh‐ Belüftungsdüsen
3. Den Luftverteilschalter drehen. len ganz in den blauen Bereich
stellen. Bei eingeschalteter Kühlung muss
4. Den Gebläsestufenschalter auf mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
die gewünschte Geschwindigkeit 4. Den Gebläsestufenschalter auf öffnet sein, damit der Verdampfer
einstellen. die höchste Geschwindigkeit ein‐ nicht mangels Luftbewegung vereist.
stellen.
Maximale Kühlung

Die mittlere Belüftungsdüse ist nicht


vollständig geschlossen.
Um bei heißer Witterung und wenn
das Fahrzeug längere Zeit in der Die Richtung des Luftstroms durch
Sonne abgestellt war, eine maximale Kippen und Schwenken der Lamellen
Kühlung zu erreichen: einstellen.
Klimatisierung 171

Starre Belüftungsdüsen Wartung


Weitere Belüftungsdüsen befinden
sich unterhalb von Windschutz‐ Lufteinlass
scheibe und Seitenscheiben der Vor‐
dertüren sowie im Fußraum.

Zum Öffnen der seitlichen Belüf‐


tungsdüsen den Knopf gegen den
Uhrzeigersinn drehen und wie ge‐
wünscht einstellen.
Wenn kein Luftstrom erwünscht ist, Der Lufteinlass im Motorraum außen
den Knopf im Uhrzeigersinn drehen. vor der Windschutzscheibe muss zur
Luftzufuhr frei sein.
9 Warnung Gegebenenfalls Laub, Schmutz oder
Schnee entfernen.
Keine Gegenstände an den La‐
mellen der Belüftungsdüsen an‐
bringen. Gefahr von Beschädi‐ Innenraumluftfilter
gung und Verletzung bei einem
Luftfilter Fahrgastraum
Unfall.
Der Filter reinigt die von außen durch
den Lufteinlass eintretende Luft von
Staub, Ruß, Pollen und Sporen.
172 Klimatisierung

Achtung
Der Filter muss häufiger gewartet
werden, wenn das Fahrzeug häu‐
fig auf staubigen Straßen, in Ge‐
genden mit starker Luftverschmut‐
zung oder auf unbefestigten Stra‐
ßen bewegt wird.
Dadurch sinkt das Filtervermögen.
Dies stellt eine Belastung für die
Atemwege dar.
Filterwechsel: 2. Die Filterabdeckung entfernen, in‐
1. Entfernen Sie das Handschuh‐ dem sie auf beiden Seiten abge‐ Regelmäßiger Betrieb
fach. schraubt wird. Um eine gleichbleibend gute Funktion
3. Den Klimaanlagenfilter ersetzen. zu gewährleisten, muss die Kühlung
Das Handschuhfach zum Aus‐ einmal im Monat unabhängig von Wit‐
bauen öffnen und herausziehen. 4. Montieren Sie die Filterabde‐
ckung und das Handschuhfach in terung und Jahreszeit einige Minuten
umgekehrter Reihenfolge. eingeschaltet werden. Betrieb mit
Kühlung ist bei niedriger Außentem‐
Hinweis peratur nicht möglich.
Wir empfehlen, dass Sie zum Filter‐
wechsel einen anerkannten Fachbe‐
trieb aufsuchen. Service
Zur Gewährleistung der optimalen
Kühlleistung wird empfohlen, das Kli‐
maregelungssystem einmal jährlich
überprüfen zu lassen:
Klimatisierung 173

■ Funktions- und Drucktest


■ Funktion der Heizung
■ Dichtheitsprüfung
■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Reinigung des Kondensators
■ Entwässern des Verdampfers
■ Leistungskontrolle

Achtung
Nur das richtige Kältemittel ver‐
wenden

9 Warnung
Klimaregelungssysteme dürfen
nur von ausgebildetem Personal
gewartet werden. Bei falschem
Vorgehen kann es zu Verletzun‐
gen kommen.
174 Fahren und Bedienung

Fahren und Fahrhinweise Achtung


Bedienung Kontrolle über das Fahrzeuge mit hydraulischer
Fahrzeug Lenkunterstützung:
Wenn das Lenkrad bis in die End‐
Fahrhinweise ............................. 174 Nie mit abgestelltem Motor position gedreht und länger als
Starten ....................................... 175 rollen 15 Sekunden in dieser Position
Motorabgase .............................. 179 Viele Systeme funktionieren dann gehalten wird, kann die Lenkun‐
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐ terstützung beschädigt werden
Automatikgetriebe ...................... 180 und keine Lenkunterstützung
volenkung). Sie gefährden sich und
Schaltgetriebe ............................ 185 andere. mehr leisten.
Bremsen .................................... 186
Fahrsysteme .............................. 188
Pedale
Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
Fahrerassistenzsysteme ............ 190 leisten, dürfen im Bereich der Pedale
Kraftstoffe .................................. 196 keine Fußmatten liegen.

Lenken
Wenn die Lenkunterstützung beim
Ausfall des Motors oder wegen einer
Systemstörung ausfällt, kann das
Fahrzeug weiterhin gelenkt werden,
jedoch mit größerem Kraftaufwand.
Kontrollleuchte c 3 81.
Fahren und Bedienung 175

Starten Zündschlossstellungen 9 Gefahr


Einfahren Der Schlüssel darf während der
Beachten Sie zunächst für einige Fahrt nicht in Stellung 0 oder 1 ge‐
hundert Kilometer die folgenden Vor‐ dreht werden.
sichtsmaßnahmen, um Leistung und Der Betrieb des Fahrzeugs wäre
Wirtschaftlichkeit Ihres Fahrzeug zu nicht mehr möglich und die Brems‐
erhöhen und seine Lebensdauer zu kraftverstärkung würde wegfallen,
verlängern. was zu Schäden am Fahrzeug,
■ Starten mit Vollgas vermeiden. Verletzungen oder gar zum Tode
führen könnte.
■ Motor nicht übermäßig hochdrehen
lassen.
■ Scharfes Bremsen vermeiden, au‐ Achtung
ßer in Notsituationen. Dadurch lau‐ 0 = Zündung aus
fen Ihre Bremsen richtig ein. (VERRIEGELN Belassen Sie den Schlüssel bei
) abgestelltem Motor nicht für län‐
■ Schnelles Anfahren, plötzliche Be‐
1 (ACC) = Zündung aus, gere Zeit in Stellung 1 oder 2.
schleunigung und längeres Fahren
mit hohen Drehzahlen vermeiden, Lenkradsperre ge‐ Dadurch würde die Fahrzeug‐
um Schäden am Motor zu verhin‐ löst batterie entladen.
dern und Kraftstoff zu sparen. 2 (ON) = Zündung ein, Vor‐
glühen für Diesel‐
Vollgas-Beschleunigungen in den motor
unteren Gängen vermeiden. 3 (START) = Anlassen
■ Kein anderes Fahrzeugs abschlep‐
pen.
176 Fahren und Bedienung

Motor anlassen ■ Dieselmotor: Schlüssel zum Vor‐ Stopp-Start-System


glühen in Stellung 2 drehen,
bis ! erlischt. Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
Motor mit Zündschloss stoff zu sparen und Abgase zu redu‐
anlassen ■ Den Schlüssel bei betätigtem zieren. Wenn das Fahrzeug langsam
Kupplungspedal und betätigter fährt oder stillsteht, wird der Motor au‐
Fußbremse in Stellung 3 drehen tomatisch abgeschaltet.
und loslassen, sobald der Motor
läuft. Durch Betätigen des Kupplungspe‐
dals lässt sich der Motor sofort wieder
Vor neuem Startversuch oder zum starten.
Abstellen des Motors Schlüssel auf
0 zurückdrehen. Aktivierung
Das Stopp-Start-System wird beim
Achtung Einschalten der Zündung aktiviert.
Der Anlasser sollte nicht länger als Deaktivierung
10 Sekunden ununterbrochen be‐
tätigt werden.
■ Schlüssel in Stellung 1 drehen. Um Falls der Motor nicht anspringt, bis
die Lenkradsperre zu lösen, Lenk‐ zum nächsten Versuch 10 Sekun‐
rad etwas bewegen. den warten.
■ Schaltgetriebe: Kupplung betäti‐ Dadurch wird eine Beschädigung
gen. des Anlassers vermieden.
■ Automatikgetriebe: Wählhebel auf
P oder N stellen.
■ Gaspedal nicht betätigen.
Fahren und Bedienung 177

Die Stopp-Start-Automatik lässt sich Der Motorstopp wird im Drehzahl‐ ■ Die Umgebungstemperatur ist nicht
durch Drücken der Taste eco manuell messer durch die Nadel auf zu niedrig
deaktivieren. AUTOSTOP angezeigt. ■ Die Enteisungsfunktion ist nicht ak‐
Die Deaktivierung wird durch das Er‐ Bei einem automatischen Motorstopp tiviert
löschen der LED auf der Taste ange‐ bleiben Heizleistung, Lenkunterstüt‐ ■ Das Klimatisierungssystem verhin‐
zeigt. zung und Bremsleistung erhalten. dert den Motorstopp nicht
Abhängig von der Kühlleistung kann ■ Es besteht ausreichender Brems‐
Automatischer Motorstopp die Klimaanlage das Stopp-Start-
Bei geringer Geschwindigkeit oder im unterdruck
System unter Umständen außer Kraft
Stillstand lässt sich der automatische setzen. ■ Das Fahrzeug hat sich seit dem
Motorstopp wie folgt aktivieren: letzten automatischen Motorstopp
■ Wählhebel auf N stellen Bedingungen für einen bewegt
automatischen Motorstopp
■ Kupplungspedal loslassen Neustart des Motors durch den
■ Die Stopp-Start-Automatik ist nicht
Der Motor wird abgestellt, während manuell deaktiviert Fahrer
die Zündung eingeschaltet bleibt. Kupplungspedal betätigen, um den
■ Die Motorhaube ist ganz geschlos‐
Motor wieder zu starten.
sen
Der Motorstart wird im Drehzahlmes‐
■ Die Fahrertür ist geschlossen oder
ser durch die Nadel an Leerlaufposi‐
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist an‐
tion angezeigt.
gelegt
Wird der Wählhebel ohne vorherige
■ Die Fahrzeugbatterie ist ausrei‐
Betätigung der Kupplung aus N ent‐
chend geladen und funktionstüch‐
fernt, so leuchtet - auf.
tig
■ Der Motor ist warm Die Leuchte erlischt, sobald das
Kupplungspedal betätigt wird.
■ Die Kühlmitteltemperatur ist nicht
zu niedrig
178 Fahren und Bedienung

Neustart des Motors durch die Fahrzeug abstellen ■ Fenster schließen.


Stopp-Start-Automatik ■ Fahrzeug nicht auf leicht entzünd‐ ■ Fahrzeug verriegeln und Diebstahl‐
Tritt bei einem Motorstopp eine der lichem Untergrund abstellen. Der warnanlage aktivieren.
folgenden Bedingungen ein, so wird Untergrund könnte sich durch die
der Motor vom Stopp-Start-System hohen Temperaturen der Abgas‐
automatisch wieder gestartet. anlage entzünden.
■ Die Stopp-Start-Automatik wird ■ Parkbremse immer anziehen, ohne
manuell deaktiviert den Entriegelungsknopf zu betäti‐
■ Die Motorhaube wird geöffnet gen. Bei Gefälle oder Steigung so
■ Der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐ fest wie möglich anziehen. Gleich‐
löst und die Fahrertür wird geöffnet zeitig Fußbremse betätigen, um die
Betätigungskräfte der Parkbremse
■ Die Motortemperatur ist zu niedrig zu verringern.
■ Die Fahrzeugbatterie ist schwach ■ Motor und Zündung ausschalten.
■ Es besteht kein ausreichender Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre
Bremsunterdruck einrastet.
■ Das Fahrzeug beginnt sich zu be‐ ■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene
wegen oder an einer Steigung steht, vor
■ Die Enteisungsfunktion ist aktiviert Ausschalten der Zündung ersten
Gang einlegen. An einer Steigung
■ Das Klimatisierungssystem erfor‐
zusätzlich Vorderräder vom Bord‐
dert einen Motorstart
stein wegdrehen.
Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐
fälle steht, vor Ausschalten der
Zündung Rückwärtsgang einlegen.
Zusätzlich Vorderräder zum Bord‐
stein hindrehen.
Fahren und Bedienung 179

Motorabgase bestimmten Fahrbedingungen ab und


kann bis zu 25 Minuten dauern.
Kontrollleuchte % erlischt, sobald die
Selbstreinigung abgeschlossen ist.
Während dieser Zeit kann es zu
9 Gefahr einem höheren Kraftstoffverbrauch
Achtung
kommen. Der dabei auftretende Ab‐
Motorabgase enthalten giftiges gas- und Rauchgeruch ist normal. Wenn der Reinigungsvorgang
Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist (Regenerierung) mehr als einmal
farb- und geruchlos und kann unterbrochen wird, können
beim Einatmen lebensgefährlich schwere Motorschäden hervorge‐
sein. rufen werden.
Wenn Abgase in das Fahrzeug‐
innere gelangen, Fenster öffnen.
Störungsursache von einer Werk‐ Katalysator
statt beheben lassen. Der Katalysator verringert die Menge
Nicht mit offenem Laderaum fah‐ der schädlichen Substanzen in den
ren, weil sonst Abgase in das Abgasen.
Fahrzeug eindringen können.

Diesel-Partikelfilter Unter bestimmten Fahrbedingungen,


Das Diesel-Partikelfilter-System filtert z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐ das System nicht automatisch reini‐
torabgasen. Das System verfügt über gen.
eine Selbstreinigungsfunktion, die Wenn eine Reinigung des Filters er‐
während der Fahrt automatisch ab‐ forderlich ist, blinkt die Kontroll‐
läuft. Der Filter wird durch Verbren‐ leuchte %. Weiterfahren und die Mo‐
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐ tordrehzahl über 2000 U/min halten.
kel bei hoher Temperatur gereinigt. Dadurch wird die Reinigung des Die‐
Dieser Vorgang läuft automatisch bei sel-Partikelfilters ausgelöst.
180 Fahren und Bedienung

Achtung Achtung Automatikgetriebe


Andere als die auf den Seiten Den Katalysator bei laufendem Das Automatikgetriebe ermöglicht ein
3 196, 3 271 aufgeführten Kraft‐ Motor nicht berühren, da er äu‐ manuelles Schalten (Manuell-Modus)
stoffsorten können den Katalysa‐ ßerst heiß ist und Verbrennungen oder ein automatisches Schalten
tor oder Teile der Elektronik be‐ der Haut (z. B. Hand, Körper) ver‐ (Automatik-Modus).
schädigen. ursachen kann. Nach dem Abstel‐ Das Automatikgetriebe hat eine elek‐
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt len des Motors den Katalysator tronisch gesteuerte Sechsgangschal‐
und beschädigt den Katalysator. mindestens zwei Stunden bei Um‐ tung.
Übermäßigen Gebrauch des An‐ gebungstemperatur abkühlen las‐
Der sechste Gang ist ein Spargang.
lassers, Leerfahren des sen, bevor Sie ihn berühren.
Kraftstofftanks und Anlassen des Fahrzeug starten
Motors durch Anschleppen oder
Anschieben deshalb unterlassen. 1. Nach dem Aufwärmen des Motors
Bremspedal kontinuierlich betäti‐
gen und dabei den Wählhebel in
Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
eine der Stellungen R, D oder M
torlauf, Abfall der Motorleistung oder
bringen.
anderen ungewöhnlichen Problemen
Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In Achtung
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐ Schalten Sie nicht zwischen D
zahl fortgesetzt werden. (Drive) und R (Reverse) oder P
(Park) um, während das Fahrzeug
sich bewegt. Dadurch können das
Getriebe beschädigt und Verlet‐
zungen hervorgerufen werden.
Fahren und Bedienung 181

2. Parkbremse lösen und Brems‐ Wählhebel Achtung


pedal loslassen.
3. Gaspedal langsam betätigen, um Während des Schaltens nicht be‐
das Fahrzeug in Bewegung zu schleunigen.
setzen.
Gas- und Bremspedal nie gleich‐
zeitig betätigen.
Getriebe-Display Mit eingelegtem Gang und gelös‐
ter Bremse fährt das Fahrzeug
langsam an.
Verwenden Sie die P-Position
(Parken) nicht anstelle der Park‐
bremse.
Schalten Sie den Motor ab, betä‐
P (PARKEN): Die Vorderräder wer‐ tigen Sie die Parkbremse und zie‐
den festgestellt. P nur bei stehendem hen Sie den Zündschlüssel, wenn
Fahrzeug und angezogener Park‐ Sie das Fahrzeug verlassen.
bremse einlegen.
Lassen Sie das Fahrzeug niemals
R (RÜCKWÄRTS): Rückwärtsgang mit laufendem Motor unbeaufsich‐
ist eingelegt. R nur bei stehendem tigt.
Befindet sich im Instrument. Fahrzeug wählen.
Es zeigt den gewählten Gang bzw. N (LEERLAUF): Getriebe in Leerlauf‐
Getriebemodus an. stellung.
D: Diese Fahrposition ist für alle all‐
täglichen Fahrbedingungen geeignet.
Das Getriebe kann alle sechs Vor‐
wärtsgänge nutzen.
M: Manuell-Modus ist aktiviert.
182 Fahren und Bedienung

Zwischen den Schaltstufen


wechseln

Bremspedal betätigen und Entriege‐


lungsknopf drücken, um zu schalten.
Schaltungen, bei denen der Entriege‐
lungsknopf gedrückt werden muss,
werden mit Pfeilen gekennzeichnet.

Frei schalten.

Das Einlegen bestimmter Schaltposi‐ Manuell-Modus


tionen macht die Betätigung des Ent‐
riegelungsknopfes an der Seite des
Wählhebels erforderlich.
Folgen Sie den Beschreibungen wie
durch die Pfeile angezeigt, um den
Wählhebel in Stellung zu bringen.
Entriegelungsknopf drücken, um zu
schalten. Die Pfeile zeigen Schaltun‐
gen an, die kein Drücken des Entrie‐
gelungsknopfs benötigen.
Fahren und Bedienung 183

Wählhebel auf Position M stellen. Fahrzeug abstellen


9 Warnung
Schaltknopf auf der Seite des Wähl‐ Nach dem Anhalten des Fahrzeugs
hebels drücken. Schalten Sie das Getriebe nie um durch Drücken des Bremspedals P
UP (+): Hochschalten. mehr als zwei oder mehr Gänge einlegen und den Hebel der Park‐
auf einmal herunter. bremse fest nach oben ziehen, dann
DOWN (-): Herunterschalten. Zündschlüssel abziehen.
Um die erforderliche Fahrzeugleis‐ Dadurch wird das Getriebe ge‐
tung und Sicherheit zu gewährleisten, schont, und ein Kontrollverlust und Kickdown
führt das System bei Bedienung des Verletzungen werden verhindert.
Wählhebels unter Umständen nicht
alle Schaltvorgänge aus. Hinweis
Die Verwendung der Motorbremse
Im Manuell-Modus schaltet das Ge‐
bei längeren Abfahrten kann die Le‐
triebe automatisch nach unten, wenn
benszeit Ihrer Bremsen verlängern.
das Fahrzeug langsamer wird. Wenn
das Fahrzeug angehalten wird, wird Herausschaukeln
automatisch der 1. Gang eingelegt. Schaukeln ist nur zulässig, wenn das
Fahrzeug in Sand, Schlamm oder
Achtung Schnee steckt.
Wählhebel wiederholt zwischen D
Den Straßenbedingungen ent‐ und R hin- und herbewegen.
sprechend schalten.
Motor nicht hochdrehen und plötzli‐ Für eine höhere Beschleunigung das
che Beschleunigung vermeiden. Gaspedal ganz durchtreten und hal‐
Bremsunterstützung des Motors
ten. Das Getriebe schaltet je nach
Um beim langen Bergabfahren zu‐ Motordrehzahl in einen niedrigeren
sätzlich die Bremswirkung des Mo‐ Gang.
tors zu nutzen, den Manuell-Modus
wählen und der Reihe nach herunter‐
schalten.
184 Fahren und Bedienung

Störung P in eine andere Stellung bei einge‐


schalteter Zündung und gedrücktem
Bei einer Störung leuchtet die Kon‐ Bremspedal nicht möglich ist:
trollleuchte auf. Das Getriebe schaltet
weder automatisch noch manuell, 1. Zündung ausschalten und Zünd‐
weil es in einem bestimmten Gang schlüssel abziehen.
blockiert ist. 2. Bremspedal ganz durchdrücken
Störungsursache umgehend von und gedrückt halten und Feststell‐
einer Werkstatt beheben lassen. hebel der Parkbremse hochzie‐
hen.

Stromunterbrechung
Bei einer Stromunterbrechung lässt
sich der Wählhebel nicht aus Stellung 4. Den Zündschlüssel in den Schlitz
P bewegen. stecken und hinunterdrücken.
Bei entladener Fahrzeugbatterie 5. In Neutralstellung (N) schalten.
Starthilfe durchführen. 6. Den Schlüssel aus dem Schlitz
Wenn die Fahrzeugbatterie nicht die herausziehen.
Ursache der Störung ist, Wählhebel 7. Die Abdeckung wieder anbringen.
lösen und Zündschlüssel aus dem 8. Bringen Sie Ihr Fahrzeug so bald
Zündschloss ziehen. wie möglich zur Reparatur.
Wählhebel lösen 3. Die Abdeckung auf der Konsole
Vor dem Schalten von Parken (P) mit einem dünnen Gegenstand
muss die Zündung eingeschaltet sein wie etwa einem Schlitzschrau‐
und das Bremspedal muss durchge‐ bendreher entfernen.
drückt sein. Wenn das Schalten von
Fahren und Bedienung 185

9 Warnung Betätigen Sie das Bremspedal, Schaltgetriebe


wenn Sie von P oder N in R oder
Um Getriebeschäden zu vermei‐ einen Vorwärtsgang schalten.
den, treffen Sie die folgenden Si‐ Ansonsten kann das Getriebe be‐
cherheitsvorkehrungen: schädigt werden, oder das Fahr‐
Treten Sie nicht auf das Gaspedal, zeug kann einen unerwarteten
während Sie von P oder N in R Ruck machen, wodurch der Fah‐
oder einen Vorwärtsgang schal‐ rer die Kontrolle über das Fahr‐
ten. zeug verlieren und Verletzungen
oder Beschädigungen am Fahr‐
Dies kann das Getriebe beschädi‐
zeug oder anderen Gegenständen
gen und dazu führen, dass Sie die
verursacht werden können.
Kontrolle über das Fahrzeug ver‐
lieren.
Verwenden Sie D so viel wie mög‐
lich. Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
bei stillstehendem Fahrzeug Ring am
Schalten Sie nie in P oder R,
Schalthebel nach oben ziehen und
während sich das Fahrzeug be‐
Gang einlegen.
wegt.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
Wenn Sie das Fahrzeug auf einem
Wählhebel in Leerlaufstellung führen,
Gefälle anhalten, halten Sie das
Kupplungspedal loslassen und wie‐
Fahrzeug nicht durch Betätigen
der betätigen. Nochmals schalten.
des Gaspedals auf Höhe. Verwen‐
den Sie stattdessen die Fuß‐ Kupplung nicht unnötig schleifen las‐
bremse. sen. Bei jeder Betätigung Kupplungs‐
pedal voll durchtreten. Pedal nicht als
Fußstütze verwenden.
186 Fahren und Bedienung

Achtung Bremsen Wenn sich das Bremspedal stär‐


ker durchtreten lässt als normal,
Es wird davon abgeraten, mit Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ kann es sein, dass die Bremsen
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ der unabhängige Bremskreise. repariert werden müssen.
ren. Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann Suchen Sie sofort eine Werkstatt
das Fahrzeug immer noch mit dem auf. Wir empfehlen Ihnen einen
anderen Bremskreis gebremst wer‐ anerkannten Fachbetrieb.
den. Eine Bremswirkung wird aller‐
dings nur erzielt, wenn das Brems‐
pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐ Achtung
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐
lich. Der Bremsweg verlängert sich. Verwenden Sie das Bremspedal
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐ nicht als Fußstütze. Dies be‐
statt in Anspruch nehmen. schleunigt den Verschleiß der
Teile der Bremsanlage. Außer‐
dem können die Bremsen überhit‐
Achtung zen, mit einem längeren Brems‐
weg und einer beeinträchtigten Si‐
Wenn einer der Bremskreise aus‐
cherheit zur Folge.
fällt, muss das Bremspedal mit
stärkerem Druck betätigt werden,
und der Bremsweg kann sich in 9 Warnung
einer solchen Situation verlän‐
gern. Lassen Sie die Bremsanlage Nach dem Durchfahren von tiefem
unverzüglich in einer Werkstatt Wasser oder dem Waschen des
prüfen und in Stand setzen. Wir Fahrzeugs sowie nach einer star‐
empfehlen Ihnen einen anerkann‐ ken Nutzung der Bremsen an star‐
ten Fachbetrieb. ken Gefällen kann die Bremskraft
Fahren und Bedienung 187

vorübergehend stark absinken. Antiblockiersystem Störung


Dies kann an feuchten Teilen der Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐
Bremsanlage bzw. an Überhit‐ hindert, dass die Räder blockieren. 9 Warnung
zung liegen.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, Liegt eine Störung im ABS vor,
Wenn die Bremskraft aufgrund regelt das ABS den Bremsdruck des können die Räder bei starkem
einer Überhitzung vorübergehend entsprechenden Rades. So bleibt das Bremsen zum Blockieren neigen.
stark absinkt: Schalten Sie bei Fahrzeug auch bei Vollbremsungen Die Vorteile des ABS bestehen
Bergabfahrten in einen niedrige‐ lenkbar. nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
ren Gang. Betätigen Sie die Brem‐
Die ABS-Regelung macht sich durch Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
sen nicht permanent.
Pulsieren des Bremspedals und ein bar und kann ausbrechen.
Wenn die Bremsen aufgrund von Regelgeräusch bemerkbar.
nassen Bremskomponenten zeit‐ Störungsursache umgehend von
weilig an Bremskraft einbüßen, Um eine optimale Bremswirkung zu
erreichen, Bremspedal während des einer Werkstatt beheben lassen.
können Sie mit dem folgenden
Vorgehen wieder ihre normale gesamten Bremsvorgangs trotz des
Bremsleistung erreichen: pulsierenden Pedals voll durchtreten. Parkbremse
Druck auf das Pedal nicht vermin‐
1. Prüfen Sie, ob sich hinter Ih‐ dern.
nen keine anderen Fahrzeuge
befinden. Verringern Sie nicht den Druck auf
das Pedal.
2. Fahren Sie mit einer sicheren
Geschwindigkeit und sorgen Beim Anlassen des Fahrzeugs kann
Sie seitlich und nach hinten für nach dem Einschalten der Zündung
genügend Abstand. einmalig ein mechanisches Geräusch
zu hören sein. Dies ist normal und
3. Bremsen Sie vorsichtig, bis zeigt, dass das ABS betriebsbereit
wieder die normale Bremswir‐ ist.
kung erreicht wird.
Kontrollleuchte u 3 81.
188 Fahren und Bedienung

Parkbremse immer ohne Betätigung


des Entriegelungsknopfes fest anzie‐
Berg-Anfahr-Assistent Fahrsysteme
hen; bei Gefälle oder Steigung so fest Das System unterstützt den Fahrer
wie möglich anziehen. dabei, beim Anfahren am Berg ein Traktionskontrolle
Zurückrollen des Fahrzeugs zu ver‐ Die Traktionskontrolle (TCS) verbes‐
Zum Lösen der Parkbremse Hebel et‐ meiden.
was anheben, Entriegelungsknopf sert bei Bedarf die Fahrstabilität, un‐
drücken, Hebel ganz senken. Wenn beim Anfahren am Berg das abhängig von der Fahrbahnbeschaf‐
Bremspedal gelöst und das Gaspedal fenheit oder der Griffigkeit der Reifen,
Um die Betätigungskräfte der Park‐ gedrückt wird, bleiben die Bremsen indem sie ein Durchdrehen der
bremse zu verringern, gleichzeitig weiterhin etwa 2 Sekunden lang be‐ Antriebsräder verhindert.
Fußbremse betätigen. tätigt. Sobald die Antriebsräder durchzudre‐
Kontrollleuchte 4 3 80. hen beginnen, wird die Motorleistung
reduziert und das am stärksten
Bremsassistent durchdrehende Rad einzeln ge‐
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐ tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
ten des Bremspedals wird automa‐ Fahrbahn wesentlich verbessert.
tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐
bremsung) gebremst. TCS wird beim Einschalten der Zün‐
dung aktiviert.
Während der gesamten Vollbrem‐
sung gleichmäßig starken Druck auf
9 Warnung
das Bremspedal ausüben. Die maxi‐
male Bremskraft verringert sich auto‐ Lassen Sie sich nicht aufgrund
matisch, sobald das Bremspedal frei‐ dieses besonderen Sicherheitsan‐
gegeben wird. gebotes zu einem risikoreichen
Fahrstil verleiten.
Geschwindigkeit den Straßenver‐
hältnissen anpassen.
Fahren und Bedienung 189

Deaktivierung Elektronisches 9 Warnung


Stabilitätsprogramm
Die elektronische Stabilitätsregelung Lassen Sie sich nicht aufgrund
(ESC) trägt dazu bei, das Fahrzeug dieses besonderen Sicherheitsan‐
beim Kurvenfahren zu stabilisieren. gebotes zu einem risikoreichen
Fahrstil verleiten.
ESC betätigt die Bremsen einzelner
Räder und greift in die Motorregelung Geschwindigkeit den Straßenver‐
ein, um das Fahrzeug zu stabil zu hal‐ hältnissen anpassen.
ten.
ESC-Kontrollleuchte (Elektronische
Schwierige Verhältnisse wie Stabilitätsregelung) 3 81.
schlechte Straßenbedingungen oder
schlechte Bodenhaftung können das Deaktivierung
ESC-System beeinträchtigen.
Wenn ein Durchdrehen der Antriebs‐
räder erwünscht ist, kann die Trak‐ Es ist kein Ersatz für sicheres Fahren.
tionskontrolle deaktiviert werden. Fahren Sie immer vorsichtig.
Taste a drücken. ESC wird beim Einschalten der Zün‐
Kontrollleuchte k leuchtet auf. TCS dung aktiviert.
wird durch erneutes Drücken der Bei aktiver ESC leuchtet R.
Taste a wieder aktiviert.
Darüber hinaus wird TCS beim
nächsten Einschalten der Zündung
wieder aktiviert.
Leuchte Traktionskontrolle aus 3 82.
Für bewusstes Fahren im Grenzbe‐
reich kann ESC deaktiviert werden.
190 Fahren und Bedienung

Taste a mehrere Sekunden lang


drücken, bis die Kontrollleuchte a auf‐
Fahrerassistenzsys‐ 9 Warnung
leuchtet. teme
Der Geschwindigkeitsregler kann
ESC wird durch erneutes Drücken der
Taste a wieder eingeschaltet.
Geschwindigkeitsregler gefährlich sein, wenn es nicht
möglich ist, mit einer gleichmäßi‐
Darüber hinaus wird ESC beim gen Geschwindigkeit sicher zu
nächsten Einschalten der Zündung fahren.
wieder aktiviert. Auf Kurvenstraßen oder in dich‐
tem Verkehr den Geschwindig‐
9 Warnung keitsregler nicht verwenden.

Wenn das ESC-System eingreift, Geschwindigkeitsregler


um das Fahrzeug zu stabilisieren, einstellen
die Geschwindigkeit verringern
und besonders auf die Straße ach‐ 1. Zum Einschalten des Geschwin‐
ten. digkeitsreglers Taste m drücken.
Das ESC-System ist nur eine er‐ Anzeige m leuchtet auf.
gänzende Sicherheitsvorrichtung. Der Geschwindigkeitsregler ermög‐ 2. Auf die gewünschte Geschwindig‐
Wenn die physikalischen Grenzen licht es, ohne Betätigung des Gaspe‐ keit beschleunigen.
überschritten werden, gerät das dals eine konstante Geschwindigkeit 3. Daumenrad in Richtung SET/-
Fahrzeug außer Kontrolle. Verlas‐ aufrechtzuerhalten. drehen und loslassen.
sen Sie sich nicht auf das System. Das System ist ab einer Fahrzeugge‐
Fahren Sie immer sicher. 4. Den Fuß vom Gaspedal nehmen.
schwindigkeit von rund 20 km/h aktiv.
Fahren und Bedienung 191

Eingestellte Geschwindigkeit die Funktion des Geschwindigkeits‐ Geschwindigkeitsbegrenzer


erhöhen reglers nicht und ändert die einge‐
■ Daumenrad auf RES/+ drehen und stellte Geschwindigkeit nicht.
halten. Das Fahrzeug beschleu‐ Den Fuß vom Gaspedal nehmen, um
nigt. Bei Erreichen der gewünsch‐ zur eingestellten Geschwindigkeit zu‐
ten Geschwindigkeit Daumenrad rückzukehren.
loslassen.
■ Daumenrad auf RES/+ drehen und Vorübergehende Deaktivierung
sofort loslassen. Die Geschwindig‐ ■ Taste y wird gedrückt
keit wird um 1 bis 2 km/h erhöht. ■ Fahrzeuggeschwindigkeit liegt
unter ca. 20 km/h
Eingestellte Geschwindigkeit
verringern ■ Bremspedal wird betätigt
■ Daumenrad auf SET/- drehen und ■ Betätigung des Kupplungspedals
halten. Das Fahrzeug wird langsa‐ für mehr als einige Sekunden Der Geschwindigkeitsbegrenzer er‐
mer. Bei Erreichen der gewünsch‐ ■ Wählhebel auf N möglicht es, eine maximal zulässige
ten Geschwindigkeit Daumenrad Geschwindigkeit für das Fahrzeug
loslassen. Zur gespeicherten einzustellen. Wenn die gespeicherte
■ Daumenrad auf SET/- drehen und Geschwindigkeit zurückkehren Höchstgeschwindigkeit überschritten
sofort loslassen. Die Geschwindig‐ Wenn der Geschwindigkeitsregler wird, macht das System den Fahrer
keit wird um 1 bis 2 km/h verringert. weiterhin aktiv ist, wird durch Drücken mit einer Anzeige oder einem Warn‐
auf RES/+ automatisch wieder die zu‐ ton darauf aufmerksam.
Kurzzeitig beschleunigen letzt eingestellte Geschwindigkeit ge‐
Das Gaspedal hinterdrücken, um bei wählt.
aktivem Geschwindigkeitsregler vo‐
rübergehend zu beschleunigen. Die Deaktivierung
erhöhte Geschwindigkeit beeinflusst Schalter m drücken; Kontrollleuchte
m erlischt. Geschwindigkeitsregler ist
deaktiviert.
192 Fahren und Bedienung

Geschwindigkeit festlegen Eingestellte Geschwindigkeit Zur Aktivierung Daumenrad in Rich‐


erhöhen tung SET/- drehen und loslassen.
■ Daumenrad auf RES/+ drehen und
halten. Die eingestellte Geschwin‐ Deaktivierung
digkeit wird erhöht. Bei Erreichen Zum Abbrechen der Geschwindig‐
der gewünschten Geschwindigkeit keitsbegrenzung Taste y drücken.
Daumenrad loslassen. Zur Deaktivierung des Geschwindig‐
■ Daumenrad auf RES/+ drehen und keitsbegrenzers Taste Z drücken.
sofort loslassen. Die eingestellte
Geschwindigkeitswarnung
Geschwindigkeit wird um
1 bis 2 km/h erhöht. Wenn die eingestellte Geschwindig‐
keit überschritten wird, blinkt eine
Eingestellte Geschwindigkeit Warnleuchte und ein Warnton ertönt.
verringern Wenn die aktuelle Geschwindigkeit
■ Daumenrad auf SET/- drehen und höher als die eingestellte Geschwin‐
1. Taste Z drücken, um den Ge‐
halten. Die eingestellte Geschwin‐ digkeit ist
schwindigkeitsbegrenzer einzu‐
digkeit wird verringert. Bei Errei‐ Wenn die aktuelle Geschwindigkeit
schalten. Anzeige LIM leuchtet
chen der gewünschten Geschwin‐ mindestens 3 km/h über der einge‐
auf.
digkeit Daumenrad loslassen. stellten Geschwindigkeit liegt, blinkt
2. Auf die gewünschte Geschwindig‐
■ Daumenrad auf SET/- drehen und die Anzeige LIM* und ein Warnton er‐
keit beschleunigen.
sofort loslassen. Die eingestellte tönt.
3. Daumenrad in Richtung SET/- Geschwindigkeit wird um
drehen und loslassen. Wenn die Wenn die aktuelle Geschwindigkeit
1 bis 2 km/h verringert. genau der eingestellten Geschwin‐
Fahrzeuggeschwindigkeit über
30 km/h beträgt, kann die aktuelle Zur gespeicherten Geschwindigkeit digkeit entspricht, hört die Warn‐
Geschwindigkeit gespeichert wer‐ zurückkehren leuchte sofort zu blinken auf und der
den. Warnton wird deaktiviert.
Daumenrad auf RES/+ drehen. Die
4. Die eingestellte Geschwindigkeit zuvor eingestellte Geschwindigkeit
wird im Instrument angezeigt. wird eingestellt.
Fahren und Bedienung 193

Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit Die Einparkhilfe erleichtert das Par‐


allerdings einmal 5 km/h unter der ken, indem sie die Entfernung zwi‐ 9 Warnung
eingestellten Geschwindigkeit liegt, schen Fahrzeug und etwaigen Hin‐
ertönt der Warnton auch. dernissen hinten abmisst und ein Unterschiedlich reflektierende
akustisches Signal im Fahrgastraum Oberflächen von Gegenständen
Warnung „Zur gespeicherten Ge‐ oder Kleidung sowie externe
ertönen lässt. Dennoch trägt der Fah‐
schwindigkeit zurückkehren“ Schallquellen können unter be‐
rer beim Einparken die volle Verant‐
Wenn während der Fahrt mit der zu‐ sonderen Umständen zur Nicht‐
wortung. Das System besteht aus vier
vor eingestellten Geschwindigkeit die erkennung von Hindernissen
Ultraschall-Parksensoren im hinteren
Taste RES/+ gedrückt wird, ertönt durch das System führen.
Stoßfänger.
25 Sekunden später ein Signalton.
Hinweis Deaktivierung
Im Sensorbereich angebrachte Teile
Einparkhilfe verursachen Funktionsstörungen.
In Fahr- oder Parkstellung sowie bei
einem Fehler ist das System nicht ak‐
Ultraschall-Einparkhilfe Aktivierung tiv.
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs Bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit
wird das System automatisch akti‐ über 10 km/h erkennt das System
viert. Ein Hindernis wird durch akus‐ Hindernisse unter Umständen nicht.
tische Signale gemeldet. Das Intervall
zwischen den Signalen wird kürzer, je Störung
näher das Fahrzeug dem Hindernis Bei einer Störung im System leuchtet
kommt. r auf.
Bei einem Abstand von weniger als Auch wenn das System aufgrund von
40 cm wird ein Dauerton ausgege‐ vorübergehend auftretenden Beein‐
ben. trächtigungen (z. B. Schnee auf den
Sensoren) außer Betrieb ist, leuchtet
r auf.
194 Fahren und Bedienung

Achtung Die Einparkhilfe erkennt mögli‐ Achtung


cherweise keine spitzen Objekte.
Die Einparkhilfe ist als unterstüt‐ Dicke Winterkleidung und andere Im oberen Fahrzeugbereich ist
zende Funktion zu verstehen. Der dicke und weiche Materialien kön‐ beim Parken noch vor der Sensor‐
Bereich hinter dem Fahrzeug ist nen die Frequenz absorbieren. erfassung ein Anstoßen möglich.
trotzdem vom Fahrer zu beobach‐ Verwenden Sie daher in diesen
ten. Achtung Fällen die Außenspiegel oder set‐
Das akustische Signal kann je zen Sie den Schulterblick ein.
nach Objekt unterschiedlich aus‐ Beim Empfang von Ultraschallsig‐ Auf ebenen Fahrbahnenoberflä‐
fallen. nalen (Metallgeräusche oder Ge‐ chen funktioniert die Einparkhilfe
Bei gefrorenem oder verschmutz‐ räusche von Druckluftbremsen bei korrekt.
tem Sensor wird möglicherweise schweren Nutzfahrzeugen) funkti‐
kein akustisches Signal ausgege‐ oniert die Einparkhilfe möglicher‐ Rückfahrkamera
ben. weise nicht korrekt.
Die Rückfahrkamera unterstützt den
Die Oberfläche des Sensors nicht Verschmutzte Sensoren mit Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem
eindrücken oder zerkratzen. Da‐ einem weichen Schwamm und Sie auf einem Bildschirm eine An‐
durch kann die Beschichtung be‐ klarem Wasser reinigen. zeige des Bereichs hinter dem Fahr‐
schädigt werden. Der Blick in die Spiegel bzw. über zeug darstellt. Wenn der Zündschlüs‐
Auf unebenen Fahrbahnoberflä‐ die Schulter darf nicht vernachläs‐ sel in Position ON/START gedreht ist
chen, wie z. B. im Wald, auf Schot‐ sigt werden. Es sind die normalen und der Fahrer das Fahrzeug in R
terstrecken, gewundenen oder Vorsichtsmaßnahmen beim Rück‐ (Rückwärts) schaltet, wird automa‐
Gefällstrecken funktioniert die Ein‐ wärtsfahren zu treffen. Sensoren tisch das Videobild auf dem LCD-Mo‐
parkhilfe möglicherweise nicht nicht durch den Einsatz eines duldisplay angezeigt.
korrekt bzw. nicht. Hochdruckreinigerstrahls bei der Wird aus dem Rückwärtsgang ge‐
Fahrzeugwäsche beschädigen. schaltet, erlischt automatisch die An‐
zeige des Videobilds auf dem LCD-
Moduldisplay.
Fahren und Bedienung 195

Einbauposition der
9 Warnung 9 Warnung
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera (RVC) er‐ Wenn Sie beim Rückwärtsfahren
setzt nicht den Blick des Fahrers. nicht vorsichtig vorgehen, könnten
Folgendes kann die Rückfahrka‐ Sie ein Unfall mit einem anderen
mera nicht: Fahrzeug, einem Kind, Fußgänger
oder Fahrradfahrer oder einem
■ Gegenstände außerhalb des Tier verursachen.
Kamerabildfelds erkennen, z. B.
unter dem Stoßfänger oder Überprüfen Sie auch bei einem mit
unter dem Fahrzeug. Rückfahrkamera ausgestatteten
Fahrzeug stets den Bereich hinter
■ Kinder, Fußgänger, Fahrradfah‐ dem Fahrzeug und um das Fahr‐
rer oder Tiere erkennen. zeug herum, bevor Sie rückwärts
Achten Sie darauf, beim Rück‐ fahren.
wärtsfahren nicht nur auf den Bild‐
schirm der Rückfahrkamera zu Die Kamera befindet sich am Fahr‐
Aktivierung zeugheck.
schauen, und verwenden Sie den Die Rückfahrkamera wird automa‐
Bildschirm nicht bei längerem oder tisch aktiviert, wenn der Zündschlüs‐ Die Kamera zeigt einen begrenzten
schnellerem Rückwärtsfahren sel in der Position ON/START ist und Bildausschnitt an. Gegenstände, die
bzw. wenn Verkehr kreuzen der Rückwärtsgang eingelegt wird. sich nahe einem Eck des Fahrzeug‐
könnte. hecks oder unter der Stoßstange be‐
Die auf dem Bildschirm angezeig‐ finden, werden nicht angezeigt. Der
ten Entfernungen weichen von angezeigte Bereich kann je nach
den tatsächlichen Entfernungen Fahrzeugausrichtung und Fahrbahn‐
ab. beschaffenheit variieren. Die auf dem
Bildschirm angezeigten Abstände
weichen von den tatsächlichen Ab‐
ständen ab.
196 Fahren und Bedienung

Störung Kraftstoffe Achtung


Bei folgenden Bedingungen arbeitet
die Rückfahrkamera unter Umstän‐ Kraftstoffe für Otto- Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl
den nicht ordnungsgemäß bzw. zeigt
kein klares Bild an: Motoren kann zu unkontrollierter Verbren‐
nung und zu Schäden am Motor
■ das Rückfahrkamerasystem ist Nur unverbleite Kraftstoffe nach führen.
ausgeschaltet, EN 228 verwenden.
■ geringe Umgebungshelligkeit, Gleichwertige Normkraftstoffe mit Kraftstoffe für Diesel-
einem Ethanolgehalt von max. 10 %
■ direktes Sonnen- oder Scheinwer‐ dürfen verwendet werden. Motoren
ferlicht auf der Kameralinse,
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐ Nur Dieselkraftstoffe nach EN 590
■ Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der tanzahl verwenden 3 271. Wird verwenden.
Kameralinse. Linse säubern, mit Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐
Wasser abspülen und mit einem In Ländern außerhalb der Europä‐
zahl verwendet, kann dies die Motor‐ ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff
weichen Tuch abreiben, leistung und das Drehmoment beein‐ mit einem Schwefelgehalt unter
■ Unfallschäden am Fahrzeugheck. trächtigen, und der Kraftstoffver‐ 50 ppm verwenden.
Die Position und der Einbauwinkel brauch erhöht sich geringfügig.
der Kamera haben sich möglicher‐ Achtung
weise geändert oder die Kamera ist Achtung
beschädigt. Lassen Sie die Kamera Die Verwendung von Kraftstoff,
und die Einbauposition/den Ein‐ Die Verwendung von Kraftstoff, der nicht EN 590 oder gleicharti‐
bauwinkel von einer autorisierten der nicht EN 228, E DIN 51626-1 gen Spezifikationen entspricht,
Werkstatt überprüfen, oder gleichartigen Spezifikationen kann zu Leistungsverlust des Mo‐
■ extreme Temperaturschwankun‐ entspricht, kann zu Ablagerungen tors, erhöhtem Verschleiß oder
gen. oder Schäden am Motor führen Schäden am Motor und Garantie‐
und Ihre Garantieansprüche ein‐ verlust führen.
schränken.
Fahren und Bedienung 197

Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle, ken, kann das Fahrzeug schweren ken ist untersagt. Befolgen Sie
Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐ Schaden nehmen. Ob Ihr Fahr‐ beim Tanken die Sicherheitsbe‐
ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐ zeug mit einem Dieselmotor aus‐ stimmungen der Tankstelle.
det werden. gerüstet ist, entnehmen Sie den Leiten Sie statische Elektrizität
Es ist nicht zulässig, Dieselkraftstoffe Angaben am Tankdeckel. von Ihren Händen ab, indem Sie
zur Verdünnung mit Kraftstoffen für Aus Sicherheitsgründen müssen beim Berühren oder Öffnen des
Otto-Motoren zu vermischen. Kraftstoffbehälter, Pumpen und Tankdeckels oder der Zapfpistole
Fließvermögen und Filtrierbarkeit von Schläuche richtig geerdet sein. etwas berühren, über das sich die
Dieselkraftstoff sind temperaturab‐ Statische Elektrizität kann Benzin‐ statische Elektrizität entladen
hängig. Bei niedrigen Temperaturen dämpfe entzünden. Dies kann kann.
Dieselkraftstoff mit garantierten Win‐ Verbrennungen und Schäden am Führen Sie beim Tanken nichts
tereigenschaften tanken. Fahrzeug zur Folge haben. durch, wodurch statische Elektri‐
zität erzeugt werden kann (z. B.
Tanken 9 Gefahr Ein- und Aussteigen). Statische
Elektrizität kann Kraftstoffdämpfe
Achtung Schalten Sie vor dem Tanken den entzünden.
Motor und externe Heizungen mit Wenn Sie Kraftstoffgeruch in Ih‐
Die Verwendung einer inkorrekten Brennkammern ab. Auch Mobilte‐ rem Fahrzeug feststellen, lassen
Kraftstoffsorte oder von Kraftstoff‐ lefone sind auszuschalten. Sie die Ursache unverzüglich in
additiven kann zu schweren Schä‐ Elektromagnetische Wellen oder einer Werkstatt beheben.
den von Motor und Katalysator Mobiltelefone können Kraftstoff‐
führen. dämpfe entzünden.
Verwenden Sie beim Tanken den Kraftstoff ist brennbar und explo‐
für Ihr Fahrzeug vorgeschriebe‐ siv. Das Rauchen beim Tanken ist
nen Kraftstoff (Benzin oder Die‐ daher untersagt. Auch der Um‐
sel). Wenn Sie ein dieselgetriebe‐ gang mit offenem Feuer und Fun‐
nes Fahrzeug mit Benzin betan‐
198 Fahren und Bedienung

2. Zum Entriegeln der Tankklappe fernen Sie den Verschlussdeckel.


die Taste c in der Instrumenten‐ Der Deckel ist mit einem Band am
tafel oder auf der Funkfernbedie‐ Klappenscharnier befestigt.
nung drücken. 6. Nach dem Tanken den Ver‐
3. Tankklappe öffnen. schlussdeckel schließen. Nach
4. Kraftstofftankdeckel langsam ge‐ rechts drehen, bis ein Klickge‐
gen den Uhrzeigersinn drehen. räusch zu hören ist.
Wenn ein zischendes Geräusch 7. Die Tankklappe schließen und
zu hören ist, warten, bis es aufge‐ drücken, bis sie einrastet.
hört hat, bevor der Verschlussde‐ Hinweis
ckel vollständig losgeschraubt Wenn sich die Tankklappe bei nied‐
wird. rigen Temperaturen nicht öffnen
Die Tankklappe befindet sich auf der
lässt, klopfen Sie leicht dagegen.
rechten Seite hinten am Fahrzeug.
Versuchen Sie anschließend erneut,
die Tankklappe zu öffnen.

Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort
abwischen.

Kraftstoffverbrauch,
CO2-Emission
5. Wenn der Verschlussdeckel ver‐ Der kombinierte Kraftstoffverbrauch
riegelt ist, kann er mit dem Zünd‐ der Modelle Aveo/Sonic liegt im Be‐
1. Motor abstellen. schlüssel entriegelt werden. Ent‐ reich zwischen 3,6 und 6,6 l/100km.
Fahren und Bedienung 199

Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt zeugs dar. Bei Fahrzeugen mit Son‐
zwischen 155 und 95 g/km. derausstattung liegen die Werte unter
Die genauen Werte für Ihr Fahrzeug‐ Umständen leicht über dem angege‐
modell finden Sie in der EU-Typen‐ benen Kraftstoffverbrauch bzw. CO2-
bescheinigung (COC), die mit dem Ausstoß. Außerdem hängt der Kraft‐
Fahrzeug ausgeliefert wird, oder in stoffverbrauch vom Fahrstil, vom
anderen nationalen Zulassungspa‐ Straßenzustand und von den Ver‐
pieren. kehrsbedingungen ab.

Allgemeine Informationen
Der angegebene Kraftstoffverbrauch
und genaue CO2-Ausstoß beziehen
sich auf das EU-Basismodell mit Se‐
rienausstattung.
Die Angaben zum Kraftstoffver‐
brauch und zum CO2-Ausstoß wer‐
den auf Grundlage der EG-Verord‐
nung Nr. 715/2007 (in der jeweils an‐
wendbaren Version) ermittelt und be‐
ziehen sich wie in der Verordnung
festgelegt auf das Betriebsgewicht
des Fahrzeugs.
Die angegebenen Werte dienen le‐
diglich als Richtwerte zum Vergleich
verschiedener Fahrzeugausführun‐
gen und stellen keine Garantie in Be‐
zug auf den tatsächlichen Kraftstoff‐
verbrauch eines bestimmten Fahr‐
200 Fahrzeugwartung

Fahrzeugwartung Allgemeine trächtigen. Probleme, die Folge


Informationen der Modifikation sind, werden u. U.
nicht von der Garantie abgedeckt.
Allgemeine Informationen .......... 200 Zubehör und Änderungen
am Fahrzeug Fahrzeugeinlagerung
Fahrzeugüberprüfungen ............ 201
Glühlampen auswechseln ......... 221 Wir empfehlen die Verwendung von Einlagerung über einen
Elektrische Anlage ..................... 228 Originalteilen und -zubehör und von längeren Zeitraum
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp Wird das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Wagenwerkzeug ........................ 236 werkseitig zugelassenen Teilen. Die nate eingelagert, sind folgende
Räder und Reifen ...................... 237 Zuverlässigkeit anderer Produkte Schritte erforderlich:
Starthilfe ..................................... 250 können wir nicht bewerten und auch
nicht dafür garantieren - auch wenn ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
Abschleppen .............................. 252 ren.
sie über eine behördliche oder sons‐
Fahrzeugpflege .......................... 255 tige Zulassung verfügen. ■ Konservierung im Motorraum und
Keine Veränderungen an elektri‐ am Unterboden überprüfen lassen.
schen Systemen vornehmen, z. B. ■ Kraftstofftank vollständig auffüllen.
Eingriff in elektronische Steuergeräte ■ Dichtgummis reinigen und konser‐
(Chip-Tuning). vieren.
■ Motorölwechsel durchführen.
Achtung
■ Scheibenwaschbehälter entleeren.
Nehmen Sie keine Modifikationen ■ Frostschutz im Kühlmittel und Kor‐
an Ihrem Fahrzeug vor. Diese kön‐ rosionsschutz überprüfen.
nen die Leistung, Haltbarkeit und ■ Reifendruck auf den Wert für die
Sicherheit des Fahrzeugs beein‐ volle Zuladung erhöhen.
Fahrzeugwartung 201

■ Fahrzeug an einem trockenen, gut


belüfteten Ort abstellen. Ersten
■ Kühlmittelstand kontrollieren. Fahrzeugüberprüfun‐
Gang oder Rückwärtsgang einle‐
■ Gegebenenfalls Kennzeichen
montieren.
gen
gen. Bei Automatikgetrieben den
Wählhebel auf P stellen. Fahrzeug Durchführung von Arbeiten
gegen Wegrollen sichern. Altfahrzeugrücknahme
■ Parkbremse nicht anziehen. Informationen über Altfahrzeug-
■ Motorhaube öffnen, alle Fenster Rücknahmestellen und die Wieder‐
schließen und Fahrzeug verriegeln. verwertung von Altfahrzeugen sind
auf unserer Website verfügbar. Nur
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ offiziell anerkannte Recyclingstellen
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐ mit dieser Aufgabe betrauen.
stellen, dass sämtliche Systeme
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐
warnanlage.
■ Motorhaube schließen.

Neuerliche Inbetriebnahme des


Fahrzeugs
9 Warnung
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird: Kontrollen im Motorraum nur bei
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ ausgeschalteter Zündung durch‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐ führen.
nik der elektrischen Fensterbetäti‐ Das Kühlgebläse kann auch bei
gung aktivieren. ausgeschalteter Zündung laufen.
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen.
■ Motorölstand kontrollieren.
202 Fahrzeugwartung

9 Gefahr
Die Zündanlage arbeitet mit sehr
hoher elektrischer Spannung.
Nicht berühren.

Motorhaube
Öffnen

2. Sicherungsgriff hochdrücken und 3. Die Motorhaubenstütze leicht aus


Motorhaube öffnen. der Halterung hochziehen. An‐
schließend am linken Haken des
9 Warnung Motorraums einhängen.

Nur die Schaumstoffummantelung Schließen


am Griff des Motorhaubenaufstel‐ Vor dem Schließen der Motorhaube
lers anfassen, wenn der Motor die Stütze in die Halterung drücken.
heiß ist. Motorhaube absenken, ins Schloss
fallen lassen und Verriegelung prü‐
1. Entriegelungsgriff ziehen und in fen. Sicherstellen, dass die Motor‐
die Ausgangsposition zurückfüh‐ haube eingerastet ist.
ren.
Fahrzeugwartung 203

9 Warnung
Immer folgende Vorsichtsmaß‐
nahmen beachten: Vor der Fahrt
vorn an der Motorhaube ziehen,
um sicherzustellen, dass sie rich‐
tig eingerastet ist.
Während der Fahrt nicht am Ent‐
riegelungshebel der Motorhaube
ziehen.
Das Fahrzeug nicht mit geöffneter
Motorhaube bewegen. Eine geöff‐
nete Motorhaube schränkt die Achtung
Sicht des Fahrers ein.
Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug fah‐ Wenn die Motorhaube mit der
ren, obwohl die Motorhaube geöff‐ Stange abgestützt ist, die Motor‐
net ist, könnte dies zu einer Kolli‐ haube nicht hinunterziehen.
sion führen, die unter Umständen
Sachschäden an Ihrem Fahrzeug
oder dem Eigentum anderer sowie
schwere oder sogar tödliche Ver‐
letzungen verursacht.
204 Fahrzeugwartung

Motorraumübersicht
Otto-Motor - 1.2
Fahrzeugwartung 205

Otto-Motor - 1.4
206 Fahrzeugwartung

Benzinmotor – 1.4 Turbo


Fahrzeugwartung 207

Otto-Motor - 1.6
208 Fahrzeugwartung

Dieselmotor - 1.3
Fahrzeugwartung 209

1. Luftfilter Ölmessstab bis zur Anschlagfläche <Otto-Motor>


2. Motorölmessstab am Griff einstecken und eine halbe
Umdrehung durchführen.
3. Motoröldeckel
4. Bremsflüssigkeitsbehälter
5. Fahrzeugbatterie
6. Sicherungskasten
7. Waschflüssigkeitsbehälter
8. Kühlmittelbehälter
9. Behälter für Hydraulik-Lenkun‐
terstützungsflüssigkeit/AUX-Si‐
cherungskasten (Benzin 1.4
Turbo)
<Dieselmotor>
Motoröl Wenn der Motorölstand bis zu MIN-
Es ist ratsam, den Motorölstand vor Marke abgesunken ist, Motoröl nach‐
Antritt einer längeren Fahrt zu prüfen. füllen.
Prüfung nur bei waagrecht stehen‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐
triebswarm und mindestens seit
5 Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwi‐
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen
und Motorölstand ablesen.
210 Fahrzeugwartung

Es wird empfohlen, Motoröl von der‐ Füllmengen und Viskosität 3 280, Das System geht von den Motorumd‐
selben Qualität wie beim letzten Öl‐ 3 266. rehungen, der Motortemperatur und
wechsel zu verwenden. der Laufleistung des Fahrzeugs aus.
Der Motorölstand darf die obere 9 Warnung Abhängig von den Fahrbedingungen
Marke MAX am Messstab nicht über‐ kann die Laufleistung, bei welcher die
schreiten. Motoröl ist ein Reizstoff und kann Notwendigkeit eines Ölwechsels an‐
beim Verschlucken zu Krankheit gezeigt wird, stark schwanken.
oder gar dem Tod führen.
Damit das Motoröllebensdauer-Sys‐
Außerhalb der Reichweite von tem ordnungsgemäß funktioniert,
Kindern halten. muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐
Wiederholten längeren Hautkon‐ gesetzt werden.
takt vermeiden. Wenn das System berechnet hat,
Mit dem Öl in Kontakt gekommene dass die Öllebensdauer abgenom‐
Bereiche mit Wasser und Seife men hat, zeigt es die Notwendigkeit
oder einem Handreinigungsmittel eines Ölwechsels an.
waschen.
Vorsicht beim Ablassen des Mo‐
toröls. Es kann heiß sein und Ver‐
Der Motoröleinfüllstutzen befindet brennungen verursachen!
sich auf dem Nockenwellendeckel.
Motoröllebensdauer-
Achtung System
Zuviel eingefülltes Motoröl muss Dieses Fahrzeug verfügt über ein
abgelassen oder abgesaugt wer‐ Computersystem, das die Notwen‐
den. digkeit eines Motoröl- und Filterwech‐
sels anzeigt.
Fahrzeugwartung 211

Die Fahrzeugmeldung wird Driver In‐ Nach einem Ölwechsel muss der Öl‐ 2. Die Taste MENU drücken und mit
formation Center (DIC) angezeigt. lebensdauerzähler zurückgesetzt dem Daumenrad am Blinkerhebel
Das Öl so schnell wie möglich inner‐ werden. Wir empfehlen Ihnen, sich an die Option Engine oil life (Motor‐
halb der nächsten 1000 km wechseln. Ihre Vertragswerkstatt zu wenden. öllebensdauer) im Driver Informa‐
tion Center (DIC) auswählen.
Es ist möglich, dass beim Fahren Zurücksetzen des
unter besten Bedingungen das Mo‐ Motoröllebensdauer-Systems
toröllebensdauer-System u.U. für ein
Das System bei einem Motorölwech‐
Jahr keinen Hinweis auf einen not‐
sel stets zurücksetzen, damit es den
wendigen Ölwechsel anzeigt. Motoröl
nächsten Ölwechsel berechnen
und Filter müssen mindestens einmal
kann.
im Jahr gewechselt werden und bei
dieser Gelegenheit muss das System 1. Die Zündung einschalten, ohne
zurückgesetzt werden. den Motor anzulassen.
Bei Ihrer autorisierten Reparatur‐
werkstatt gibt es fachkundiges Perso‐
nal, das diese Arbeit durchführen und
das System zurücksetzen kann. In‐
nerhalb eines Ölwechselintervalls ist 3. Die Taste SET/CLEAR drücken,
es ferner wichtig, den Ölstand regel‐ um die Motoröllebensdauer auf
mäßig zu überprüfen und bei Bedarf 100 % zurückzusetzen.
nach Vorgabe anzupassen. 4. Zündung ausschalten.
Falls das System einmal versehent‐ Achten Sie darauf, die Anzeige der
lich zurückgesetzt wird, muss das Öl Motoröllebensdauer nicht unbeab‐
5000 km nach dem letzten Ölwechsel sichtigt zu einem anderen Zeitpunkt
gewechselt werden. als nach einem Ölwechsel zurückzu‐
setzen. Die Anzeige kann danach
nicht präzise zurückgesetzt werden.
212 Fahrzeugwartung

Wenn die Fahrzeugmeldung nach lene Flüssigkeiten und Schmier‐ 1. Motor abstellen und Schaltge‐
dem Starten des Fahrzeugs erneut im stoffe“ aufgelistete Öl verwenden triebe abkühlen lassen.
Driver Information Center (DIC) an‐ 3 266. 2. Einfüllstopfen abnehmen.
gezeigt wird, wurde das Motorölle‐
bensdauer-System nicht zurückge‐ 3. Bei niedrigem Ölstand Getriebeöl
setzt. Den Vorgang wiederholen. Schaltgetriebeöl nachfüllen, bis der untere Bereich
des Einfüllstopfenlochs erreicht
Achtung ist.
Achtung
4. Nach dem Auffüllen auf den kor‐
Achten Sie darauf, das Motorölle‐ Vor dem Durchführen der Arbeiten rekten Ölstand Stopfen wieder gut
bensdauer-System nach jedem immer sichergehen, dass Sie mit befestigen.
Motorölwechsel zurückzusetzen. der Vorgehensweise voll vertraut
sind. Achtung
Automatikgetriebeöl Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihre
Die Verwendung eines falschen
Vertragswerkstatt zu wenden.
Der Füllstand des Automatikgetriebe‐ Öls kann das Fahrzeug beschädi‐
öls muss nicht kontrolliert werden. gen. Immer das unter „Empfoh‐
Wenn es ein Problem gibt, z. B. aus‐ lene Flüssigkeiten und Schmier‐
tretendes Getriebeöl, dieses von stoffe“ aufgelistete Öl verwenden
einer Werkstatt beheben lassen. 3 266.

Achtung Achtung
Die Verwendung eines falschen
Nicht zu viel Getriebeöl einfüllen.
Öls kann das Fahrzeug beschädi‐
gen. Immer das unter „Empfoh‐ Dies kann das Getriebe beschädi‐
gen.
Fahrzeugwartung 213

3. Setzen Sie den Luftfilter wieder


9 Warnung ein. Achtung
Die Wärme des Motors, des Ge‐ 4. Die Abdeckung mit den Scharnie‐ Nur zugelassene Frostschutzmit‐
triebes oder von Flüssigkeiten ren und Schrauben fixieren. tel verwenden.
kann Verbrennungen verursa‐
chen. Achtung Kühlmittelspiegel
Das Getriebe unbedingt abkühlen
Für störungsfreien Betrieb benö‐
lassen, bevor Sie es berühren. tigt der Motor saubere Luft.
Achtung
Das Fahrzeug nicht ohne Luftfil‐ Zu niedriger Kühlmittelstand kann
Luftfilter terelement betreiben. zu Motorschaden führen.
Fahren ohne korrekt eingebautes
Luftfilterelement kann zu Schäden
am Motor führen.

Kühlmittel
In Ländern mit gemäßigtem Klima
bietet das Kühlmittel einen Gefrier‐
schutz bis ca. -30 °C.
In extrem kalten Ländern bietet das
Kühlmittel einen Gefrierschutz bis
ca. -40 °C.
1. Beide Schrauben aufdrehen. Eine ausreichende Frostschutzkon‐
zentration beibehalten. Bei kaltem Kühlsystem muss der
2. Die Scharniere der Luftfilterabde‐
ckung lösen und die Abdeckung Kühlmittelspiegel über der Fülllinien‐
öffnen. markierung liegen. Bei zu niedrigem
Füllstand auffüllen.
214 Fahrzeugwartung

Um Ihr Fahrzeug bei extrem kalter Nach dem Kontakt mit Kühlmittel
9 Warnung Witterung zu schützen, ist eine Mi‐ sollten Sie Ihre Haut und Finger‐
schung von 48 Prozent Wasser und nägel mit Wasser und Seife wa‐
Den Verschlussdeckel des Kühl‐ 52 Prozent Frostschutzmittel er‐
mittelbehälters nie bei heißem Mo‐ schen.
laubt.
tor und Kühler abnehmen. Dies Außerhalb der Reichweite von
könnte schwere Verletzungen ver‐ Kindern halten.
Achtung
ursachen. Vor dem Abnehmen Kühlmittel kann Hautreizungen
des Deckels muss der Motor ab‐ verursachen und beim Verschlu‐
Reines Wasser oder die falsche
kühlen. Den Deckel vorsichtig ab‐ cken zu Krankheit oder gar zum
Zusammensetzung können dem
nehmen und den Druck langsam Tode führen.
Kühlsystem Schaden zufügen.
entweichen lassen.
Verwenden Sie im Kühlsystem
Mit einer Mischung aus destilliertem weder reines Wasser noch Alko‐ Achtung
Wasser und für das Fahrzeug freige‐ hol- oder Methanol-Frostschutz‐
gebenem Frostschutzmittel auffüllen. mittel. Es ist nicht notwendig, häufiger als
Den Verschlussdeckel gut festzie‐ Der Motor kann überhitzen oder in den angegebenen Intervallen
hen. Konzentration des Frostschutz‐ gar Feuer fangen. Kühlmittel beizufüllen.
mittels überprüfen lassen und Ursa‐ Wenn Sie häufig Kühlmittel nach‐
che für den Kühlmittelverlust in einer füllen müssen, kann das ein Zei‐
Werkstatt beheben lassen. Achtung
chen dafür sein, dass Ihr Motor ge‐
Hinweis Kühlmittel kann gesundheitsge‐ wartet werden sollte.
Wenn der Kühlmittelstand unter die fährlich sein. Wir empfehlen Ihnen einen aner‐
Markierung abfällt, den Kühler mit kannten Fachbetrieb.
Wiederholten längeren Kontakt
einer 56/44-Mischung (56 % Was‐
mit Kühlmittel vermeiden.
ser) aus demineralisiertem Wasser
und Frostschutzmittel aus organi‐
scher Säure befüllen.
Fahrzeugwartung 215

Lenkunterstützungsflüs‐ Bei niedrigem Füllstand Flüssigkeit


9 Warnung
nachfüllen.
sigkeit
Ein Überlaufen der Flüssigkeit
Elektrische Lenkunterstützung Achtung
kann die Flüssigkeit in Brand set‐
Wenn das Fahrzeug mit elektrischer zen oder den Lack verfärben.
Bereits geringste Verschmutzun‐
Lenkunterstützung ausgestattet ist, gen können Schäden am Lenk‐ Den Behälter nicht überfüllen.
kommt keine Lenkunterstützungs‐ system verursachen und das ord‐ Ein Motorbrand kann zu Verbren‐
flüssigkeit zum Einsatz. nungsgemäße Funktionieren ver‐ nungen oder Schäden an Ihrem
hindern. Achten Sie darauf, dass Fahrzeug oder dem Eigentum an‐
Hydraulische
keine Verschmutzungen an die In‐ derer führen.
Lenkunterstützung nenseite des Ölbehälterdeckels,
an den Messstab oder in den Öl‐
behälter gelangen.
Waschflüssigkeit

Achtung
Das Fahrzeug sollte nicht ohne
genügend Servolenkungsflüssig‐
keit betrieben werden.
Dies kann zu einer Beschädigung
der Servolenkung und damit zu
kostspieligen Reparaturen führen.

Der Füllstand der Lenkunterstüt‐


zungsflüssigkeit muss zwischen MIN
und MAX liegen. Mit frostschutzhaltiger Waschflüssig‐
keit füllen.
216 Fahrzeugwartung

Nachfüllen des Behälters für die


Scheibenwaschflüssigkeit: Achtung
■ Zu diesem Zweck nur im Handel er‐ Darauf achten, dass der Bereich
hältliche gebrauchsfertige Wasch‐ rund um den Bremsflüssigkeitsbe‐
flüssigkeit verwenden. hälter gründlich gereinigt ist, bevor
■ Kein Leitungswasser verwenden. der Deckel abgenommen wird.
Die im Leitungswasser vorhande‐ Ein Verschmutzen des Bremsflüs‐
nen Mineralien können zu einer sigkeitssystems kann die Leistun‐
Verstopfung der Waschflüssig‐ gen des Systems beeinträchtigen
keitsleitungen führen. und zu kostspieligen Reparaturen
■ Wenn die Gefahr besteht, dass die führen.
Lufttemperatur unter den Gefrier‐ Ein Überlaufen von Bremsflüssig‐
punkt sinkt, ist Waschflüssigkeit mit Der Bremsflüssigkeitsstand muss
zwischen MIN und MAX liegen. keit auf den Motor kann die Flüs‐
entsprechenden Frostschutzeigen‐ sigkeit in Brand setzen.
schaften zu verwenden. Beim Nachfüllen auf äußerste Sau‐
berkeit achten, da eine Verunreini‐ Den Behälter nicht überfüllen.
gung der Bremsflüssigkeit zu Funk‐ Ein Motorbrand kann zu Verbren‐
Bremsflüssigkeit tionsstörungen der Bremsanlage füh‐ nungen oder Schäden an Ihrem
ren kann. Die Ursache für den Verlust Fahrzeug oder dem Eigentum an‐
9 Warnung von Bremsflüssigkeit von einer Werk‐ derer führen.
statt beheben lassen.
Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐
zend. Kontakt mit Augen, Haut, Nur für das Fahrzeug zugelassene Achtung
Gewebe und lackierten Flächen Bremsflüssigkeit verwenden, Brems-
vermeiden. und Kupplungsflüssigkeit 3 266. Die Verwendung von minderwerti‐
ger Bremsflüssigkeit kann zu Kor‐
rosion an den internen Bauteilen
Fahrzeugwartung 217

der Bremsanlage führen, die wie‐ Bremsflüssigkeit darf nicht auf die Batterien gehören nicht in den Haus‐
derum eine geringe Bremsleistung Haut und in die Augen gelangen. müll. Sie müssen über entspre‐
und somit ein Sicherheitsrisiko mit Passiert dies, waschen Sie den chende Sammelstellen entsorgt wer‐
sich bringt. Verwenden Sie stets betroffenen Bereich gründlich mit den.
hochwertige Bremsflüssigkeit, die Seife und Wasser bzw. Handreini‐ Wird das Fahrzeug länger als
für Ihr Fahrzeugmodell zugelas‐ ger. 4 Wochen abgestellt, kann sich die
sen ist. Wir empfehlen Original- Batterie entladen. Polklemme am Mi‐
nuspol der Fahrzeugbatterie abklem‐
GM-Bremsflüssigkeit. Fahrzeugbatterie men.
Fahrzeuge ohne Stopp-Start-System
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐
Achtung sind mit einem herkömmlichen Blei‐
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐
akkumulator ausgestattet. Fahrzeuge
dung.
Entsorgen Sie gebrauchte Brems‐ mit Stopp-Start-System sind mit einer
flüssigkeit nicht zusammen mit AGM-Batterie ausgestattet.
dem Haushaltsabfall. 9 Warnung
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei,
Wenden Sie sich dazu an ihre ört‐ sofern das Fahrprofil ein ausreichen‐ Glühende Gegenstände von der
liche zugelassene Altölsammel‐ des Laden der Batterie zulässt. Bei Batterie fernhalten, um eine Ex‐
stelle. Kurzstreckenfahrten und häufigem plosion zu verhindern. Eine Explo‐
Gebrauchte Bremsflüssigkeit und Anlassen des Motors kann die Batte‐ sion der Batterie kann zu Schäden
deren Behälter sind gefährlich. Sie rie entladen werden. Die Verwendung am Fahrzeug und zu schweren
bergen Gefahren für Ihre Gesund‐ unnötiger elektrischer Verbraucher Verletzungen oder zum Tod füh‐
heit und die Umwelt. vermeiden. ren.
Bremsflüssigkeit ist aggressiv und Kontakt mit Augen, Haut, Gewebe
kann zu Irritationen von Haut und und lackierten Flächen vermei‐
Augen führen. den. Die Flüssigkeit enthält
Schwefelsäure, die bei direktem
218 Fahrzeugwartung

Kontakt Verletzungen und Schä‐ Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-Sys‐ Warnschild


den verursachen kann. Bei tem darauf achten, dass die AGM-
Kontakt mit der Haut den betroffe‐ Batterie („Absorptive Glass Mat“) wie‐
nen Bereich mit Wasser abspülen der durch eine AGM-Batterie ersetzt
und sofort ärztliche Hilfe aufsu‐ wird.
chen. Eine AGM-Batterie ist auf dem Etikett
Außerhalb der Reichweite von der Batterie als solche gekennzeich‐
Kindern halten. net. Wir empfehlen die Verwendung
einer Original-GM-Fahrzeugbatterie.
Eine offene Batterie nicht kippen.
Hinweis
Fahrzeugbatterieentladeschutz Der Einsatz einer anderen AGM-
3 102. Batterie als der Original-GM-Batte‐
rie kann die Leistung des Stopp-
Fahrzeugbatterie wechseln Start-Systems beeinträchtigen.
Bedeutung der Symbole:
Hinweis Wir empfehlen, die Batterie von
einer autorisierten Reparaturwerk‐ ■ Funken, offene Flammen oder
Jede Abweichung von den in diesem Rauch vermeiden.
Abschnitt aufgeführten Anweisun‐ statt ersetzen zu lassen.
■ Augen immer schützen. Explosive
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐ Fahrzeugbatterie laden Gase können Erblindung oder Ver‐
tivierung der Stopp- Start-Automatik
letzungen verursachen.
führen. 9 Warnung ■ Batterie außerhalb der Reichweite
Nur Fahrzeugbatterien verwenden, von Kindern halten.
die eine Montage des Sicherungskas‐ Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-
tens über der Fahrzeugbatterie zulas‐ Automatik darauf achten, dass die ■ Die Batterie enthält Schwefelsäure,
sen. Ladespannung bei Einsatz eines die Erblindung oder schwere Ver‐
Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht ätzungen verursachen kann.
übersteigt. Andernfalls kann die
Batterie beschädigt werden.
Fahrzeugwartung 219

■ Für weitere Informationen siehe Zündung einschalten, rund 5 Se‐


Betriebsanleitung. kunden warten und Zündung in
■ Rund um die Fahrzeugbatterie kön‐ Stellung LOCK drehen. Diesen
nen explosive Gase auftreten. Vorgang mindestens viermal wie‐
derholen.

Diesel-Kraftstofffilter Achtung
Kraftstofffilter entwässern Wenn Sie bei leuchtender Warn‐
Wenn Wasser im Kraftstoff in den Mo‐ leuchte U weiterfahren, kann
tor und in die Kraftstoffanlage ge‐ dies die Kraftstoffanlage schwer
langt, kann dies die Kraftstoffanlage beschädigen.
schwer beschädigen.
1. Den Kraftstofffilter in der Nähe Den Kraftstofffilter sofort entwäs‐
Die Kontrollleuchte U für Wasser im sern.
des Kraftstofftanks ausfindig ma‐
Kraftstoff leuchtet auf, wenn der Was‐ chen.
serstand im Kraftstofffilter ein be‐
stimmtes Maß überschreitet. 2. Einen Auffangbehälter für das Diesel-Kraftstoffsystem
In diesem Fall den Kraftstofffilter so‐
Wasser unter den Kraftstofffilter entlüften
stellen.
fort entwässern. Wenn der Tank leer gefahren wurde,
3. Den Ablassstopfen mit einem muss das Diesel-Kraftstoffsystem
Achtung Schlitzschraubendreher nach entlüftet werden. Zündung dreimal für
links drehen. jeweils 15 Sekunden einschalten.
Vor dem Entwässern sicherstel‐ 4. Das Wasser komplett ablassen Dann den Motor für höchstens 40 Se‐
len, dass Sie mit dieser Arbeit voll und dann den Ablassstopfen kunden drehen lassen. Diesen Vor‐
vertraut sind. durch Drehen nach rechts festzie‐ gang frühestens nach 5 Sekunden
Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihre hen. wiederholen. Wenn der Motor nicht
Vertragswerkstatt zu wenden. 5. Vor dem Starten des Motors den startet, Hilfe einer Werkstatt in An‐
Motor wie folgt ansaugen lassen: spruch nehmen.
220 Fahrzeugwartung

Scheibenwischerwechsel Für das Reinigen der Scheibenwi‐


scher keine Lösungsmittel, kein Ben‐
Richtig funktionierende Scheibenwi‐ zin, kein Kerosin und keinen Lackver‐
scher sind eine Voraussetzung für dünner verwenden. Diese sind ag‐
gute Sicht und sicheres Fahren. Prü‐ gressiv und können Wischerblätter
fen Sie den Zustand der Wischerblät‐ sowie lackierte Flächen angreifen.
ter in regelmäßigen Abständen. Ver‐
härtete, spröde und gerissene Blätter Wischerblatt
bzw. Blätter, die Schmutz auf die Windschutzscheibe
Windschutzscheibe schmieren, müs‐
sen ausgetauscht werden.
Fremdmaterial an der Windschutz‐
scheibe bzw. den Wischerblättern
3. Wischerblatt vorne drücken und
kann die Wirksamkeit der Wischer
drehen, dann nach oben drücken.
mindern. Wenn die Blätter nicht rich‐
tig wischen, Windschutzscheibe und
Blätter mit einem guten Reiniger oder
milden Lösungsmittel reinigen. An‐
schließend gründlich mit Wasser spü‐
len.
Den Vorgang gegebenenfalls wieder‐
holen. Spuren von Silikon lassen sich
nicht vom Glas entfernen. Verwenden 1. Wischerarmstange halten und Wi‐
Sie daher nie Poliermittel mit Silikon scherarm anheben.
für die Windschutzscheibe Ihres 2. Schiebehalterstift mit Fingern zu‐
Fahrzeugs. Andernfalls entstehen sammendrücken.
Streifen, die die Sicht des Fahrers Be‐
einträchtigen.
Fahrzeugwartung 221

Wischerblatt Heckscheibe Glühlampen


auswechseln
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen
schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐
ten! Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
3. Wischerblatt dem Führungsloch Scheinwerferlampen von innen im
folgend aus der Halterung he‐ Motorraum austauschen.
1. Wischerblatt auf gleiche Ebene rausziehen.
wie Wischerblatt und Armhalter Hinweis
anheben. Nach dem Fahren bei starkem Re‐
2. Wischerblatt herausziehen. gen oder nach einer Wagenwäsche
können manche Linsen der Außen‐
beleuchtung beschlagen aussehen.
Dies wird durch den Temperaturun‐
terschied zwischen Innen- und Au‐
ßenseite der Leuchte verursacht.
Dies ist vergleichbar mit der Kon‐
densation an den Innenseiten der
Scheiben Ihres Fahrzeugs bei Re‐
genwetter und deutet nicht auf ein
Problem mit Ihrem Fahrzeug hin.
222 Fahrzeugwartung

Wenn das Wasser in den Stromkreis 5. Glühlampe ersetzen und Stecker


der Leuchte sickert, lassen Sie das an Glühlampe anbringen.
Fahrzeug durch einen anerkannten 6. Beim Einsetzen einer neuen
Fachbetrieb prüfen. Glühlampe die Zapfen in die Aus‐
sparungen am Reflektor einfüh‐
Scheinwerfer ren.
Abblendlicht und Fernlicht 7. Federdrahtbügel einrasten.
8. Scheinwerfer-Abdeckkappe an‐
bringen und schließen.
Fahrzeuge mit
Halogenscheinwerfern im Ausland
2. Den Federclip drücken und lösen.
3. Glühlampe aus Reflektorgehäuse
nehmen.

1. Abdeckkappe abziehen.

Die Stellschrauben befinden sich


über dem Deckel des Abblendlichts.
4. Stecker von Glühlampe abziehen.
Fahrzeugwartung 223

Die Stellschrauben mit dem Schrau‐ Standlicht 2. Lampenfassung des Standlichts


bendreher eine halbe Umdrehung vom Reflektor abziehen.
nach rechts drehen. 3. Stecker von Glühlampe abziehen.
Zur Deaktivierung die Stellschrauben
eine halbe Umdrehung nach links
drehen.

Achtung
Nach der Deaktivierung muss die
Scheinwerfereinstellung geprüft
werden.
Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihre
Vertragswerkstatt zu wenden.
1. Abdeckkappe abziehen.

9 Warnung 4. Glühlampe aus der Fassung neh‐


men.
Falsch eingestellte Scheinwerfer 5. Neue Lampe einsetzen.
blenden entgegenkommende 6. Stecker auf Glühlampe aufste‐
Fahrer. cken.
Die Scheinwerfereinstellung nur 7. Fassung in den Reflektor einset‐
bei Bedarf korrigieren. zen.
8. Scheinwerfer-Abdeckkappe an‐
bringen und schließen.
224 Fahrzeugwartung

Nebelscheinwerfer Rückleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

Vordere Blinkleuchte

2. Glühlampe etwas in die Fassung


hineindrücken, nach links drehen
und herausnehmen. Neue Glüh‐ 1. Beide Schrauben aufdrehen.
lampe einsetzen. 2. Zum Ausbauen am Lampenge‐
3. Lampenfassung in den Reflektor häuse ziehen. Aufpassen, dass
1. Lampenfassung nach links dre‐ einsetzen, nach rechts drehen der Kabelkanal nicht verschoben
hen und lösen. und einrasten. wird.
Fahrzeugwartung 225

5. Lampenfassung herausnehmen.
Glühlampe etwas in die Fassung
hineindrücken, nach links drehen
und herausnehmen. Neue Glüh‐
lampe einsetzen.
6. Lampenfassung in Lampenge‐
häuse einsetzen und mit Schrau‐
ben befestigen. Lampengehäuse
in die Karosserie einsetzen und
Schrauben festziehen. Abde‐
ckungen schließen und einrasten.
7. Zündung einschalten, alle Lichter
3. Rückleuchte/Bremsleuchte (1) 4. Lampenfassung nach links dre‐ betätigen und überprüfen.
Blinkleuchte (2) hen.
Rückfahrlampe (Beifahrerseite),
Nebelschlussleuchte (Fahrer‐
seite) (3)
226 Fahrzeugwartung

Seitliche Blinkleuchten LED-Leuchten (Außenspiegel) Kennzeichenleuchte


Lassen Sie die LED-Leuchten von
einer Werkstatt austauschen.

Dritte Bremsleuchte

1. Leuchte mit Schraubendreher lö‐ 1. Leuchte mit Schraubendreher lö‐


sen und herausnehmen. Leuchte sen und herausnehmen.
nach vorne (links) bzw. hinten 2. Lampengehäuse nach unten he‐
(rechts) drücken. Dann Leuchte rausnehmen, dabei nicht am Ka‐
nach unten drehen und aus der bel ziehen.
Wenn die dritte Bremsleuchte nicht
Aussparung herausnehmen.
funktioniert, von einer Werkstatt über‐ Lampenfassung durch Drehen
2. Lampenfassung nach links dre‐ prüfen lassen. nach links ausrasten.
hen.
3. Glühlampe aus der Fassung neh‐
3. Glühlampe aus Lampenfassung men und neue Glühlampe einset‐
ziehen und ersetzen. zen.
4. In umgekehrter Reihenfolge ein‐
bauen.
Fahrzeugwartung 227

4. Lampenfassung in das Lampen‐ Heckklappen-/ 2. Die Glühlampe herausnehmen.


gehäuse einsetzen und nach Kofferraumdeckelleuchte 3. Neue Lampe einsetzen.
rechts drehen.
4. Leuchte einsetzen.
5. Lampengehäuse einsetzen und
mit einem Schraubendreher be‐
festigen.

Innenleuchten
1. Zum Ausbauen mit einem
Schraubendreher mit flachem
Blatt die gegenüberliegende Seite
des Lichtschalters aushebeln (da‐
bei darauf achten, dass keine
Kratzer entstehen). 1. Leuchte mit Schraubendreher lö‐
2. Die Glühlampe herausnehmen. sen und herausnehmen.
3. Die Glühlampe ersetzen.
4. Die Lampenbaugruppe wieder
einbauen.
228 Fahrzeugwartung

Elektrische Anlage Hinweis


Möglicherweise gelten nicht alle Be‐
Sicherungskasten im
schreibungen des Sicherungskas‐ Motorraum
Sicherungen ten in dieser Betriebsanleitung für
Ersatz entsprechend der Beschrif‐ Ihr Fahrzeug.
tung auf der defekten Sicherung Beachten Sie beim Überprüfen des
durchführen. Sicherungskasten die Beschriftung
In einem Kasten oberhalb der Plus‐ des Kastens.
klemme der Fahrzeugbatterie befin‐
den sich einige Hauptsicherungen. Sicherungszieher
Bei Bedarf von einer Werkstatt aus‐ Im Sicherungskasten des Motor‐
tauschen lassen. raums kann ein Sicherungszieher un‐
tergebracht sein.
Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
treffenden Schalter und Zündung Sicherungszieher von oben oder seit‐
ausschalten. lich auf die verschiedenen Ausführun‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
Eine defekte Sicherung ist am durch‐ Der Sicherungskasten befindet sich
cherung herausziehen.
gebrannten Schmelzfaden erkenn‐ im Motorraum.
bar. Sicherung nur dann ersetzen, Abdeckung lösen, anheben und ab‐
wenn die Ursache für die Störung be‐ nehmen.
hoben wurde.
Einige Funktionen können durch
mehrere Sicherungen abgesichert
sein.
Sicherungen können auch ohne Be‐
stehen einer Funktion eingesetzt wer‐
den.
Fahrzeugwartung 229

Benzin Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Wischgeschwindigkeitsrelais 17 Reservesicherung
Windschutzscheibenwischer
18 Reservesicherung
2 ABS-Pumpe
19 Reservesicherung
3 Steuerrelais Windschutzschei‐
benwischer 20 Reservesicherung

4 Windschutzscheibenwischer 21 Reservesicherung

5 Gebläse 22 Reservesicherung

6 ABS-Ventil 24 IEC ANLASSER

7 Schiebedach 25 ANLASSER-Relais

9 Heckscheibenwischer 28 OSRVM HTD

10 RVC 30 Vordersitzheizung

11 ABS-Öl 31 FSCM 1

12 AOS/ROS 32 Flexfuel

13 OSRVM 33 Waschanlage

14 Relais Heckscheibenentfeuch‐ 34 Kraftstoffpumpenrelais


tung 35 Kraftstoffpumpe
15 Heckscheibenentfeuchtung 36 ECM_5
16 Reservesicherung 37 FSCM_2/Kraftstoffstand
230 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Fahrzeug mit Stopp-Start-


System
38 TCM_1 55 Startrelais
39 Kühlgebläse K5 56 AC-Kupplungsrelais
40 Kühlgebläse K4 57 Fernlichtrelais
41 EVP 58 Nebelscheinwerfer
42 ECM 59 Fernlicht links
43 AC-Kupplung 60 Fernlicht rechts
44 TCM 61 Relais Kühlgebläse K1
45 ECM_1
46 SPULE
47 ECM_4
48 ECM_3
49 ECM_2
50 Einspritzdüse/Zündspule
51 P/T-Relais
52 Hupe
53 Relais Kühlgebläse K3
54 Start
Fahrzeugwartung 231

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Windschutzscheibenwischer 19-25 Reservesicherung 41 TCM_1/Gleichspannungs‐
wandler
2 ABS-Pumpe 27 IEC ANLASSER
43 SAI-PUMPE
3 Steuerrelais Windschutz‐ 28 ANLASSER-Relais
scheibenwischer 44 EVP
29 Nicht verwendet/SAI-Ventil‐
4 Wischgeschwindigkeitsrelais relais 45 ECM
Windschutzscheibenwischer
30 Nicht verwendet/SAI-Ventil 46 AC-Kupplung
6 Gebläse
31 OSRVM HTD 47 TCM
8 OSRVM
32 Leistungsrelais Zusatz- 48 Stromversorgung Zusatz-
9 AOS/ROS Wasserpumpe Wasserpumpe
10 ABS-Öl 33 Vordersitzheizung 49 ECM_1
11 RVC 34 FSCM_1 50 SPULE
12 Heckscheibenwischer 35 Tankentlüftung 51 ECM_4
13 Nicht verwendet/IBS 36 Waschanlage 52 ECM_3
14 ABS-Ventil 37 Kraftstoffpumpenrelais 53 ECM_2
15 Schiebedach 38 Kraftstoffpumpe 54 Einspritzdüse/Zündspule
17 Relais Heckscheibenent‐ 39 ECM_5 55 SAI-Pumpenrelais
feuchtung
40 FSCM_2/Kraftstoffstand 56 P/T-Relais
18 Heckscheibenentfeuchtung
232 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Diesel Nr. Stromkreis


57 Kühlgebläse K4 1 Windschutzscheibenwischer
58 Kühlgebläse K5 2 ABS-Pumpe
59 Relais Kühlgebläse K3 3 Steuerrelais Windschutz‐
scheibenwischer
60 Start
4 Wischgeschwindigkeitsrelais
61 Startrelais Windschutzscheibenwischer
62 AC-Kupplungsrelais 6 Gebläse
63 Fernlichtrelais 8 OSRVM
64 Hupe 9 AOS/ROS
65 Nebelscheinwerfer 10 ABS-Öl
66 Fernlicht links 11 RVC
67 Fernlicht rechts 12 Heckscheibenwischer
68 Relais Kühlgebläse K1 13 Nicht verwendet/IBS
14 ABS-Ventil
15 Schiebedach
17 Relais Heckscheibenent‐
feuchtung
18 Heckscheibenentfeuchtung
Fahrzeugwartung 233

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


19-25 Reservesicherung 42 Heizung Kraftstofffilter 60 Start
27 IEC ANLASSER 44 Glühkerze 61 Startrelais
28 ANLASSER-Relais 45 ECM 62 AC-Kupplungsrelais
29 Leistungsrelais Zusatz- 46 AC-Kupplung 63 Fernlichtrelais
Wasserpumpe
47 TCM 64 Hupe
30 Stromversorgung Zusatz-
Wasserpumpe 49 ECM_1 65 Nebelscheinwerfer

31 OSRVM HTD 50 SPULE 66 Fernlicht links

32 Relais Heizung Kraftstofffilter 51 ECM_4 67 Fernlicht rechts

33 Vordersitzheizung 52 ECM_3 68 Relais Kühlgebläse K1

34 Nicht verwendet 53 ECM_2

35 Waschanlage 54 Heizung Kurbelgehäuseent‐


lüftung
37 Kraftstoffpumpenrelais
55 Relais Kühlgebläse K2
38 Kraftstoffpumpe
56 P/T-Relais
39 ECM_5
57 Kühlgebläse K5
40 Kraftstoffstand
58 Kühlgebläse K4
41 Gleichspannungswandler
59 Relais Kühlgebläse K3
234 Fahrzeugwartung

1.4 Turbo
Fahrzeugwartung 235

AUX-Sicherungskasten (Benzin 1.4 Nr. Stromkreis


Turbo)
Der Zusatzsicherungskasten befindet 1 DLIS
sich im Motorraum neben dem Kühl‐
2 DLC
mittelbehälter.
R1: Relais Kühlgebläse K3 3 Airbag
R2: Relais Kühlgebläse K7 4 Heckklappe
5 Reservesicherung
Sicherungskasten in der
6-13 Karosseriesteuergerät
Instrumententafel
14 IPC
15 ONSTAR
16 Ultra-Einparkhilfe
17 Regensensor
18 Audio
19 Anhänger
20 VLBS/FCA/LDW
21 CHEVYSTAR

Der Sicherungskasten im Innenraum 22 HLK


befindet sich auf der Fahrerseite un‐ 23 HDLP ALC
terhalb des Armaturenbretts.
24 Kupplung
236 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Wagenwerkzeug


25 IPC-AOS 40 Schnell-Schließfunktion/
26 ANLASSER Airbag
Schnell-Öffnungsfunktion der Fahrzeuge mit
elektrischen Fensterbetäti‐ Reifenreparaturset
27 Anlasserrelais gung Das Reifenreparaturset befindet sich
28 Heckklappenrelais 41 PTC2 in einem Staufach unter der Abde‐
ckung des Laderaumbodens 3 243.
29 ANLASSER Anhänger 42 PTC1
Fahrzeuge mit Reserverad
30 Wickelfeder 43 Batterieanschluss

31 HLK
32 Reservesicherung
33 Schiebedach
34 Zigarettenanzünder
35 Reservesicherung
36 Elektrische Fensterbetätigung
hinten
37 Elektrische Fensterbetätigung
vorn Wagenheber und Wagenwerkzeug
38 RAP/ACCY befinden sich in einem Staufach über
dem Ersatzrad im Laderaum.
39 DCDC CONV Notrad 3 249, Radwechsel 3 246.
Fahrzeugwartung 237

Räder und Reifen R


RF
=
=
Gürtelbauart: Radial
Bauart: RunFlat
16 = Felgendurchmesser in Zoll
Reifenzustand, Felgenzustand 95 = Tragfähigkeits-Kennzahl,
Über Kanten langsam und möglichst z. B.: 95 entspricht 690 kg
im rechten Winkel fahren. Das Über‐ H = Geschwindigkeits-Kennbuch‐
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐ stabe
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe:
fen beim Parken nicht am Bordstein
einklemmen. Q = bis 160 km/h
S = bis 180 km/h
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐
T = bis 190 km/h
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐
H = bis 210 km/h
gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐ Reifendruckschild im Rahmen der
V = bis 240 km/h
schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐ Fahrertür.
W = bis 270 km/h
spruch nehmen. Die Reifendruckangaben beziehen
sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐
Winterreifen Reifendruck mer- und Winterreifen.
Reifendruck mindestens alle Reservereifen immer mit dem Reifen‐
Winterreifen verbessern die Fahrsi‐
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt druck für volle Belastung befüllen.
cherheit bei Temperaturen unter
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐
7 °C und sollten daher an allen Rä‐ Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
verad nicht vergessen.
dern montiert werden. reichen eines möglichst geringen
Ventilkappe abschrauben. Kraftstoffverbrauchs.
Reifenbezeichnungen Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
z. B. 215/60 R 16 95 H tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
komfort und Kraftstoffverbrauch und
215 = Reifenbreite in mm erhöht den Reifenverschleiß.
60 = Querschnittsverhältnis (Rei‐
fenhöhe zu Reifenbreite) in %
238 Fahrzeugwartung

■ Last 1: Lo (niedrig) (Komfort-Rei‐


9 Warnung fendruckmodus)
Ein zu geringer Reifendruck kann ■ Last 2: Eco (Eco-Reifendruckmo‐
zu starker Reifenerwärmung, in‐ dus)
neren Beschädigungen und da‐ ■ Last 3: Hi (hoch) (ZGW-Reifen‐
durch bei hohen Geschwindigkei‐ druckmodus)
ten zur Laufflächenablösung und Drücken Sie zum Bestätigen einige
sogar zum Platzen des Reifens Sekunden lang die Taste SET/
führen. CLR.
Hinweis
Reifendruck- Das Etikett mit den Angaben zum
Kontrollsystem Taste MENU am Blinkerhebel Reifendruck befindet sich am Tür‐
Dieses Fahrzeug kann mit einem Rei‐ drücken, um die Reifendruckanzeige rahmen auf der linken Fahrzeug‐
fendruck-Kontrollsystem (TPMS) an den Beladungszustand des Fahr‐ seite.
ausgestattet sein. zeugs anzupassen. Mit dem Dau‐ Den richtigen Reifendruck anhand
Das Reifendruck-Kontrollsystem menrad nach unten navigieren, bis der Empfehlungen auf dem Etikett
warnt den Fahrer bei einem zu nied‐ das Menü „Tyre load“ (Reifenlast) an‐ für den Reifendruck ermitteln
rigen Luftdruck in einem der Reifen. gezeigt wird. Taste SET/CLR
Die TPMS-Sensoren befinden sich an drücken. Folgende Menüs sind ver‐
jeder Rad-/Reifenbaugruppe, mit fügbar:
Ausnahme des Notrads. Die TPMS- Jedes Menü lässt sich durch Drehen
Sensoren überwachen den Luftdruck des Daumenrads am Blinkerhebel
in den Reifen und übermitteln die auswählen.
Messwerte an einen Empfänger im
Fahrzeug.
Fahrzeugwartung 239

diesem Fall beim Fahren. Dies kann A leuchtet auf, bis das Problem be‐
ein früher Hinweis darauf sein, dass hoben wird. Mögliche Ursachen für
der Reifendruck sinkt und korrigiert das Aufleuchten von A sind unter an‐
werden muss. derem:
Auf dem Etikett mit Reifen- und Bela‐ ■ Einer der Reifen wurde durch den
dungshinweisen werden die Größe Notreifen ersetzt.
der ursprünglich montierten Reifen ■ Der Notreifen ist nicht mit einem
und der richtige Reifendruck bei kal‐ TPMS-Sensor ausgestattet. A er‐
ten Reifen angezeigt. lischt, nachdem der Notreifen mit
Reifendruck 3 281. einem geeigneten Reifen mit
TPMS-Sensor ersetzt wurde.
Hinweis
Das Reifendruck-Kontrollsystem ■ Nach dem Wechseln der Reifen
Wird ein zu niedriger Reifendruck er‐ wurde der Abstimmungsvorgang
(TPMS) warnt bei niedrigem Reifen‐
kannt, leuchtet im Instrument die An‐ für die TPMS-Sensoren nicht aus‐
druck, ersetzt jedoch nicht die übli‐
zeige A auf. geführt bzw. nicht erfolgreich abge‐
chen Reifenwartungsmaßnahmen.
Wenn eine Reifendruck-Warnan‐ schlossen. A erlischt, nachdem der
zeige aufleuchtet, das Fahrzeug Störung Abstimmungsvorgang erfolgreich
möglichst bald an einem sicheren Ort Das Reifendruck-Kontrollsystem abgeschlossen wurde. Siehe „Ab‐
parken und die Reifen mit dem emp‐ (TPMS) funktioniert nicht ordnungs‐ stimmungsvorgang für TPMS-Sen‐
fohlenen Druck befüllen. gemäß, wenn einer oder mehrere der soren“ unten.
Reifendruck 3 281. TPMS-Sensoren fehlt oder funktions‐ ■ Einer oder mehrere der TPMS-
unfähig ist. Wenn das System eine Sensoren ist beschädigt. A erlischt,
A leuchtet in jedem Zündzyklus auf, Funktionsstörung erkennt, blinkt A
bis die Reifen erneut mit dem richti‐ wenn die TPMS-Sensoren instal‐
etwa eine Minute lang und leuchtet liert und der Abstimmungsvorgang
gen Luftdruck aufgeblasen wurden. dann als Erinnerung kontinuierlich für die Sensoren erfolgreich ausge‐
Bei niedrigen Temperaturen kann A während der gesamten Dauer des führt wurde. Wenden Sie sich zum
beim ersten Starten des Fahrzeugs Zündzyklus. Service an Ihren Händler.
aufleuchten. Die Anzeige erlischt in
240 Fahrzeugwartung

■ Notreifen und -räder entsprechen vorgang für die TPMS-Sensoren 2. Zündung in Position ON/RUN
nicht den werkseitig montierten Rä‐ sollte außerdem ausgeführt werden, bringen, Motor ausschalten.
dern/Reifen. Reifen und Räder, die wenn das Notrad wieder durch ein 3. Mit der Taste MENU am Blinker‐
nicht den Empfehlungen entspre‐ herkömmliches Rad mit TPMS-Sen‐ hebel das Menü im Driver Infor‐
chen, können den ordnungsgemä‐ sor ersetzt wird. A erlischt in diesem mation Center (DIC) auswählen.
ßen Betrieb des TPMS verhindern. Fall im nächsten Zündzyklus. Die
■ Der Betrieb elektronischer Geräte Sensoren werden mit einem Anlern‐
oder die Nähe zu Einrichtungen, in werkzeug für das TPMS in der folgen‐
denen ähnliche Funkfrequenzen den Reifenfolge auf die Reifen-/Rad‐
wie im TPMS-System verwendet positionen abgestimmt: linker Vorder‐
werden, können einen Ausfall der reifen, rechter Vorderreifen, rechter
TPMS-Sensoren verursachen. Hinterreifen und linker Hinterreifen.
Wenden Sie sich zum Service bzw.
Ein nicht ordnungsgemäß funktionie‐ zum Erwerb eines Anlernwerkzeugs
rendes Reifendruck-Kontrollsystem an Ihren autorisierten Chevrolet-Ser‐
kann einen zu niedrigen Reifendruck vicepartner.
nicht erkennen und anzeigen. Wenn
A dauerhaft aufleuchtet, wenden Sie Die erste Reifen-/Rad-Position muss
sich an Ihren autorisierten Chevrolet- innerhalb von zwei Minuten und alle
vier Reifen-/Rad-Positionen müssen 4. Mit dem Daumenrad zum Eintrag
Servicepartner.
innerhalb von fünf Minuten abge‐ Tire Learn (Reifen anlernen)
Abstimmungsvorgang für stimmt werden. Dauert der Vorgang wechseln.
TMPS-Sensoren länger, wird er abgebrochen und 5. Taste SET/CLR drücken, um den
Jeder TPMS-Sensor verfügt über muss neu gestartet werden. Vorgang zu starten. Eine Meldung
einen eindeutigen Identifizierungsc‐ Gehen Sie folgendermaßen vor, um mit der Aufforderung, den Vor‐
ode. Nach dem Wechsel der Räder den Abstimmungsvorgang für die gang zu bestätigen, wird ange‐
oder dem Austausch eines TPMS- TPMS-Sensoren auszuführen: zeigt.
Sensors muss der Identifizierungsc‐ 1. Die Parkbremse anziehen.
ode auf die neue Einbauposition ab‐
gestimmt werden. Der Abstimmungs‐
Fahrzeugwartung 241

6. Taste SET/CLR erneut drücken, fen auf der linken Seite abge‐
um die Auswahl zu bestätigen. stimmt wurde. Der Abstimmungs‐
Die Hupe ertönt zweimal, um den vorgang für die TPMS-Sensoren
Anlernmodus des Empfängers zu ist nicht mehr aktiv.
signalisieren. 12. Zündung in Stellung LOCK/OFF
7. Beim linken Vorderreifen begin‐ bringen.
nen. 13. Alle vier Reifen auf den empfoh‐
8. Das Anlernwerkzeug in der Nähe lenen Reifendruck auffüllen und
des Ventils an die Reifenseiten‐ hierbei die Empfehlungen auf
wand anlegen. Die Taste dem Etikett mit den Reifen- und
drücken, um den TPMS-Sensor Beladungshinweisen beachten
zu aktivieren. Durch ein Hupen‐
signal wird bestätigt, dass der
Sensor-Identifizierungscode mit
Profiltiefe Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das
der Reifen-/Radposition abge‐ Profiltiefe regelmäßig kontrollieren. Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
stimmt wurde. Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐ ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
9. Zum rechten Vorderreifen gehen den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm gefahren ist. Ihre Lage wird durch
und den Vorgang in Schritt 8 wie‐ (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht Markierungen an der Reifenflanke
derholen. werden. angezeigt.
10. Zum rechten Hinterreifen gehen Aus Sicherheitsgründen wird emp‐ Sollte der Verschleiß vorn größer sein
und den Vorgang in Schritt 8 wie‐ fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen als hinten, Vorderräder gegen Hinter‐
derholen. einer Achse um nicht mehr als 2 mm räder tauschen. Sicherstellen, dass
11. Fahren Sie mit dem hinteren Rei‐ variiert. die Richtung der Raddrehung unver‐
fen auf der linken Seite fort und ändert ist.
wiederholen Sie Schritt 8. Die Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐
Hupe ertönt zweimal, um anzuzei‐ fahren werden. Wir empfehlen, die
gen, dass der Sensor-Identifizie‐ Reifen alle 6 Jahre zu ersetzen.
rungscode mit dem hinteren Rei‐
242 Fahrzeugwartung

Reifenumrüstung Leistung des Fahrzeugs könnten Radabdeckungen dürfen die Kühlung


darunter leiden. Die Folge können der Bremsen nicht beeinträchtigen.
Andere Reifengrößen und ein Verlust der Kontrolle über das
Räder Fahrzeug, Überschlagen und 9 Warnung
Bei Verwendung anderer als den ernsthafte Verletzungen sein.
werkseitig montierten Reifengrößen Beim Austausch der Reifen müs‐ Bei Verwendung nicht geeigneter
müssen gegebenenfalls der Tacho‐ sen Größe, Typ, Profil, Marke und Reifen oder Radabdeckungen
meter und der Nenndruck umpro‐ Tragfähigkeitskennzahl aller vier kann es zu plötzlichem Druckver‐
grammiert und Änderungen am Fahr‐ neuen Reifen und Felgen iden‐ lust und in der Folge zu Unfällen
zeug vorgenommen werden. tisch sein. Bei Verwendung von kommen.
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐ Reifen anderer Größe und/oder
größen Aufkleber für Reifendrücke anderen Typs können Fahrverhal‐ Spureinstellung und
ersetzen lassen. ten, Handling, Bodenfreiheit, Reifenauswuchten
Bremsweg, Abstand zur Karosse‐
rie und Genauigkeit des Tachome‐ Die Spur und Räder werden am Werk
9 Warnung ters beeinträchtigt sein. eingestellt und ausgewuchtet, um
eine möglichst lange Reifenlebens‐
Der Gebrauch nicht geeigneter dauer und eine optimale Gesamtleis‐
Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐ Radabdeckungen tung zu garantieren. Eine Spurein‐
len und zum Erlöschen der Be‐ Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐ stellung und ein Reifenauswuchten
triebserlaubnis führen. zeug werksseitig freigegebene Rad‐ müssen nicht regelmäßig durchge‐
abdeckungen und Reifen verwendet führt werden.
werden, die allen relevanten Anforde‐
9 Warnung Die Aufhängungs- und Lenkungssys‐
rungen für die jeweiligen Rad- und teme Ihres Fahrzeugs benötigen ei‐
Verwenden Sie keine Reifen an‐ Reifenkombinationen entsprechen. nige Zeit, um sich nach dem Trans‐
derer Größe und anderen Typs als Werden keine werkseitig zugelasse‐ port auf Ihren Fahrstil und die Anzahl
die, die ursprünglich am Fahrzeug nen Radabdeckungen und Reifen der von Ihnen transportierten Fahr‐
montiert waren. Sicherheit und verwendet, dürfen die Reifen keinen gäste sowie auf die Zuladung anzu‐
Felgenschutzwulst aufweisen. passen. GM empfiehlt, dass Sie Ihr
Fahrzeugwartung 243

neues Fahrzeug mindestens 800 Ki‐ Schneeketten Reifenreparaturset


lometer fahren, bevor Sie ein Ziehen
Ihres Fahrzeugs auf eine Seite beur‐ Kleinere Schäden an der Lauffläche
teilen. Einige leichtes Ziehen nach und der Flanke des Reifens können
links oder rechts abhängig von der mit dem Reifenreparaturset behoben
Straßendecke und/oder anderen werden.
Fahrbahnunregelmäßigkeiten wie Fremdkörper nicht aus dem Reifen
Rinnen und Furchen ist normal. Er‐ entfernen.
wägen Sie deshalb die Prüfung der Schäden am Reifen, die größer als
Spureinstellung nur dann, wenn das 4 mm sind oder sich an der Seiten‐
Fahrzeug erheblich auf eine Seite wand in der Nähe der Felge befinden,
zieht, oder wenn Sie einen unge‐ können mit dem Reifenreparaturset
wöhnlichen Reifenverschleiß feststel‐ nicht repariert werden.
len. Wenn das Fahrzeug beim Fahren
auf einer glatten Straßefläche vibriert, 9 Warnung
müssen die Reifen und Räder mögli‐ Schneeketten dürfen nur auf den Vor‐
cherweise ausgewuchtet werden. derrädern (nur auf 14-, 15- und 16-
Zoll-Reifen) verwendet werden. Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Lassen Sie dazu Ihr Fahrzeug bei
einer Chevrolet-Vertragswerkstätte Immer engmaschige Schneeketten Nicht über einen längeren Zeit‐
analysieren. verwenden, die an der Lauffläche und raum verwenden.
an den Reifeninnenseiten (ein‐ Lenkung und Fahrverhalten kön‐
schließlich Kettenschloss) maximal nen beeinträchtigt werden.
10 mm auftragen.
Bei einer Reifenpanne:
9 Warnung Die Parkbremse anziehen.
Bei Schaltgetrieben den ersten oder
Beschädigungen können zum
den Rückwärtsgang einlegen.
Platzen des Reifens führen.
244 Fahrzeugwartung

Bei Automatikgetrieben den Wählhe‐ 4. Der Schalter auf dem Kompressor


bel auf P stellen. muss auf § stehen.
Das Reifenreparaturset befindet sich 5. Kompressor-Luftschlauch an den
in einem Staufach unter der Abde‐ Anschluss der Dichtmittelflasche
ckung des Laderaumbodens. schrauben.
6. Kompressor-Stecker an Zubehör‐
steckdose (Steckdose oder Ziga‐
rettenanzünder) anschließen. Um
eine Entladung der Fahrzeug‐
batterie zu vermeiden, empfehlen
wir, den Motor laufen zu lassen.
7. Dichtmittelflasche in die Halte‐
3. Stromkabel (1) und Luftschlauch rung am Kompressor einsetzen.
(2) aus den Staufächern auf der
Unterseite des Kompressors he‐ Kompressor so in Reifennähe
rausnehmen. platzieren, dass die Dichtmittelfla‐
sche aufrecht steht.

1. Reifenreparaturset aus dem Stau‐


fach herausnehmen.
2. Den Kompressor und die Dicht‐
mittelflasche herausnehmen.
Fahrzeugwartung 245

8. Ventilkappe des defekten Reifens 12. Das Dichtmittel wird vollständig in der anschließen und Füllvorgang
abschrauben. den Reifen gepumpt. Anschlie‐ 10 Minuten fortsetzen. Wird der
9. Einfüllschlauch an Reifenventil ßend wird der Reifen mit Luft be‐ vorgeschriebene Reifendruck da‐
anschrauben. füllt. nach immer noch nicht erreicht, ist
der Reifen zu stark beschädigt.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
nehmen. Übermäßigen Reifen‐
druck mit dem Knopf über der
Druckanzeige ablassen.
Kompressor nicht länger als
10 Minuten laufen lassen.
14. Reifenreparaturset abbauen. Auf
den Verschluss an der Halterung
drücken, um die Dichtmittelfla‐
sche aus der Halterung zu neh‐
men. Reifenfüllschlauch am freien
13. Der vorgeschriebene Reifendruck Anschluss der Dichtmittelflasche
10. Wippschalter auf dem Kompres‐ anschrauben. Damit wird verhin‐
sor auf I stellen. Der Reifen wird (etwa 2,4 bar) sollte innerhalb von
10 Minuten erreicht werden. So‐ dert, dass Dichtmittel austritt. Rei‐
mit Dichtmittel gefüllt. fenreparaturset im Laderaum ver‐
bald der richtige Reifendruck er‐
11. Während des Entleerens der reicht wurde, Kompressor aus‐ stauen.
Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekun‐ schalten. 15. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐
den) zeigt die Druckanzeige am tel mit einem Lappen entfernen.
Kompressor kurzzeitig bis zu Wird der vorgeschriebene Reifen‐
6 bar an. Danach sinkt der Druck druck nicht innerhalb von 16. Den an der Dichtmittelflasche an‐
wieder ab. 10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐ gebrachten Aufkleber mit der ma‐
raturset entfernen. Das Fahrzeug ximal zulässigen Geschwindigkeit
um eine Reifenumdrehung bewe‐ (ca. 80 km/h) im Blickfeld des
gen. Das Reifenreparaturset wie‐ Fahrers anbringen.
246 Fahrzeugwartung

Wenn der Reifendruck unter Radwechsel


1,3 bar abgesunken ist, darf das
Fahrzeug nicht mehr benutzt wer‐ Bei Verwendung unterschiedlicher
den. Hilfe einer Werkstatt in An‐ Reifen können Sie beim Fahren die
spruch nehmen. Kontrolle über das Fahrzeug verlie‐
ren.
18. Reifenreparaturset im Laderaum
verstauen. Wenn gleichzeitig Reifen verschiede‐
ner Größen, Marken oder Typen ver‐
Hinweis wendet werden (Radial- und Diago‐
Der Fahrkomfort des reparierten nal-Gürtelreifen), kann sich das Fahr‐
Reifens ist stark beeinträchtigt, die‐ verhalten des Fahrzeugs verschlech‐
sen Reifen deshalb ersetzen. tern, und ein Unfall kann die Folge
Bei ungewöhnlichen Geräuschen sein. Zudem kann die Verwendung
17. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐ oder starker Aufheizung des Kom‐ von Reifen verschiedener Größen,
mit sich das Dichtmittel im Reifen pressors diesen für mindestens Marken oder Typen Schäden an Ih‐
gleichmäßig verteilt. Nach 30 Minuten ausgeschaltet lassen. rem Fahrzeug verursachen. Verwen‐
ca. 10 km Fahrtstrecke (spätes‐ den Sie an allen Rädern immer Rei‐
tens jedoch nach 10 Minuten) an‐ Verfallsdatum des Reparatursets
beachten. Nach diesem Datum ist fen identischer Größen, Marken und
halten und Reifendruck kontrollie‐ Typen.
ren. Hierzu Kompressor-Luft‐ die Dichtwirkung nicht mehr garan‐
schlauch direkt auf das Reifen‐ tiert. Haltbarkeitsangaben auf der Einige Fahrzeuge sind statt mit einem
ventil und den Kompressor Dichtmittelflasche beachten. Reserverad mit einem Reifenrepara‐
schrauben. Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐ turset ausgestattet 3 243.
Wenn der Reifendruck mehr als setzen. Entsorgung entsprechend
1,3 bar beträgt, auf den vorge‐ den jeweiligen gesetzlichen Vor‐
schriebenen Wert korrigieren schriften.
(ca. 2,4 bar). Den Vorgang (Punkt Kompressor und Dichtmittel können
17) wiederholen, bis kein Druck‐ ab ca. -30 °C ~ 70 °C verwendet
verlust mehr auftritt. werden.
Fahrzeugwartung 247

Folgende Vorbereitungen treffen und ■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐ Die maximal zulässige Last des
Hinweise beachten: fenpanne verwenden; nicht beim Wagenhebers darf nicht über‐
■ Die Fahrbahn verlassen und den Reifenwechsel von Winter- auf schritten werden.
Wagen an einem sicheren Platz ab‐ Sommerreifen oder umgekehrt.
Die Verwendung dieses Wagen‐
seits vom Verkehr abstellen. ■ Bei weichem Untergrund eine sta‐ hebers für andere Fahrzeuge
■ Fahrzeug auf waagrechtem, ebe‐ bile, maximal 1 cm dicke Unterlage kann zu Beschädigungen oder
nem, festem und rutschsicherem unter den Wagenheber legen. Verletzungen führen.
Untergrund parken. Vorderräder ■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
gerade stellen. sich keine Personen oder Tiere auf‐
■ Parkbremse anziehen, ersten halten.
Gang oder Rückwärtsgang einle‐ ■ Nicht unter das angehobene Fahr‐
gen. zeug kriechen.
Bei Automatikgetrieben den Wähl‐ ■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐
hebel auf P stellen. ten.
■ Den Motor abstellen und den Zünd‐ ■ Vor dem Montieren des Rades
schlüssel abziehen. Radmuttern und Gewinde reinigen.
■ Die Warnblinkanlage einschalten.
■ Einen Keil, einen Holzklotz oder
9 Warnung
Steine vor und hinter das Rad le‐
Der Wagenheber ist ausschließ‐
gen, das dem zu wechselnden Rad 1. Radabdeckung mit Schrauben‐
lich für die Verwendung mit Ihrem
diagonal gegenüberliegt. dreher lösen und abnehmen.
Fahrzeug bestimmt.
■ Alle Fahrgäste müssen aussteigen.
Verwenden Sie den mit Ihrem
■ Reserverad herausnehmen 3 249. Fahrzeug gelieferten Wagenhe‐
■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐ ber nicht für andere Fahrzeuge.
tig wechseln.
248 Fahrzeugwartung

3. An der Wagenheberkurbel dre‐ 5. Den Schlüssel drehen und dabei


hen, um den Hebekopf leicht an‐ auf richtige Position des Wagen‐
zuheben, und anschließend den hebers prüfen, bis das Rad nicht
Wagenheber senkrecht an der mit mehr den Boden berührt.
einem Halbkreis gekennzeichne‐ 6. Radmuttern herausdrehen.
ten Stelle ansetzen.
7. Rad wechseln.
4. Die Wagenheberkurbel am Wa‐
genheber und den Schlüssel an 8. Radmuttern eindrehen.
der Wagenheberkurbel korrekt 9. Fahrzeug absenken.
anbringen. 10. Radschraubenschlüssel anset‐
Anschließend den Wagenheber zen und sicherstellen, dass er gut
hochkurbeln, bis der Hebekopf si‐ sitzt. Alle Muttern über Kreuz fest‐
2. Radschraubenschlüssel heraus‐ cher in die Aufnahme greift. ziehen.
klappen und sicherstellen, dass er 11. Vor der Montage Ventilöffnung in
gut sitzt. Jede Radmutter um eine der Radabdeckung mit dem Rei‐
halbe Drehung lösen. fenventil abgleichen.
Radmutterkappen montieren.
12. Das abmontierte Rad und das
Wagenwerkzeug verstauen. Um
Klappergeräusche zu vermeiden,
Wagenheber an seine Originalpo‐
sition zurücklegen und Schraub‐
kopf des Wagenhebers solange
drehen, bis beide Seiten ganz an
den Werkzeugkasten gedrückt
sind. Dabei darauf achten, dass
Fahrzeugwartung 249

der Wagenheber nicht mit ande‐ Beim Radwechsel die Mitte der Rad‐
ren Wagenwerkzeugen in Berüh‐ nabe leicht mit Radlagerschmierfett
rung ist. Wagenwerkzeug 3 236. einreiben, um die Bildung von Rost/
13. Reifendruck des montierten Rei‐ Korrosion zu vermeiden. Dabei da‐
fens und auch das Anzugsdreh‐ rauf achten, dass kein Schmierfett an
moment der Radmuttern so bald die ebene Radmontagefläche, die
wie möglich überprüfen. Radmuttern oder Schrauben gelangt.
Defekten Reifen ersetzen oder repa‐
rieren lassen. Reserverad
9 Warnung Notrad
Das Reserverad kann je nach dessen
Rost oder Schmutz an einem Rad Größe im Vergleich zu den montier‐ Das Reserverad befindet sich im La‐
oder an Teilen, an dem es befes‐ ten Rädern und gemäß den länder‐ deraum unter der Abdeckung des La‐
tigt ist, kann dazu führen, dass spezifischen Vorschriften als Notrad deraumbodens. Es ist mit einer Flü‐
sich die Radmuttern mit der Zeit klassifiziert sein. gelmutter in der Vertiefung fixiert.
lösen. Das Rad kann sich vom Das Reserverad hat eine Stahlfelge. Die Reserveradmulde ist nicht für alle
Fahrzeug lösen und einen Unfall Die Verwendung eines Reserverads zulässigen Reifengrößen konzipiert.
verursachen. Entfernen Sie bei zusammen mit Winterreifen oder Wenn nach einem Reifenwechsel ein
einem Radwechsel Rost und eines Reserverads, das kleiner ist als Rad in der Reserveradmulde unter‐
Schmutz von den Stellen, an de‐ die anderen Räder, kann das Fahr‐ gebracht werden muss, das breiter ist
nen das Rad am Fahrzeug ange‐ verhalten beeinträchtigen. Den de‐ als das Reserverad, kann die Boden‐
bracht ist. Notfalls kann ein Tuch fekten Reifen möglichst bald austau‐ abdeckung auf dem hervorstehenden
oder ein Papiertuch verwendet schen. Rad platziert werden.
werden. Sie müssen aber später
den gesamten Rost oder Schmutz
mit einem Schaber oder einer
Drahtbürste entfernen.
250 Fahrzeugwartung

Achtung
Reifen mit vorgeschriebener Starthilfe
Laufrichtung
Diese Kombination aus Ersatz‐ Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐ Motor nicht mit Schnelllader anlas‐
felge und -reifen ist nur für den richtung so montieren, dass sie in sen.
Notfall vorgesehen. Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐ Bei entladener Fahrzeugbatterie den
tung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) Motor mit Starthilfekabeln und der
So schnell wie möglich durch eine
an der Reifenflanke erkennbar. Fahrzeugbatterie eines anderen
reguläre Kombination aus Felge
und Reifen ersetzen. Bei entgegen der Laufrichtung mon‐ Fahrzeugs starten.
tierten Rädern gilt:
Verwenden Sie keine Schneeket‐
ten. ■ Das Fahrverhalten kann beein‐ 9 Warnung
trächtigt sein. Den defekten Reifen
Auf diese Felge keinen Reifen auf‐ Beim Verwenden von Starthilfeka‐
möglichst bald ersetzen oder repa‐
ziehen, der nicht mit dem Original beln stets mit äußerster Vorsicht
rieren lassen.
identisch ist. vorgehen. Das Nichtbefolgen der
■ Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Nicht an anderen Fahrzeugen folgenden Anweisungen kann zu
montieren. ■ Bei Nässe und Schnee besonders einer Explosion der Batterie und
vorsichtig fahren. somit zu Verletzungen oder Be‐
Notrad schädigungen führen und die elek‐
Die Verwendung des Notrads kann trische Anlage beider Fahrzeuge
das Fahrverhalten beeinträchtigen. beschädigen.
Den defekten Reifen möglichst bald
ersetzen oder reparieren lassen.
9 Warnung
Nur ein Notrad montieren. Nicht
schneller als 80 km/h fahren. In Kur‐ Berührung der Fahrzeugbatterie
ven langsam fahren. Kein Dauerein‐ mit Augen, Haut, Textilien und la‐
satz. ckierten Oberflächen vermeiden.
Schneeketten 3 243.
Fahrzeugwartung 251

Die Flüssigkeit enthält Schwefel‐ ■ Entladene Fahrzeugbatterie nicht


säure, die bei direktem Kontakt vom Bordnetz trennen.
Verletzungen und Schäden verur‐ ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐
sachen kann. schalten.
■ Während des gesamten Vorgangs
■ Keine Funken oder offenen Flam‐ nicht über die Fahrzeugbatterie
men in der Nähe der Fahrzeug‐ beugen.
batterie.
■ Die Polklemmen des einen Kabels
■ Eine entladene Fahrzeugbatterie dürfen die des anderen Kabels
kann bereits bei einer Temperatur nicht berühren.
von 0 °C einfrieren. Die eingefro‐
■ Die Fahrzeuge dürfen sich
rene Fahrzeugbatterie vor dem An‐
während der Starthilfe nicht berüh‐ Reihenfolge für das Anschließen der
klemmen der Starthilfekabel auf‐
ren. Kabel:
tauen.
■ Parkbremse anziehen, Schaltge‐ 1. Rotes Kabel am positiven Pol der
■ Beim Umgang mit der Fahrzeug‐
triebe in Leerlaufstellung, Auto‐ Starthilfebatterie anschließen.
batterie Augenschutz und Schutz‐
matikgetriebe in P.
kleidung tragen. 2. Das andere Ende des roten Ka‐
■ Die Abdeckkappen der Pluspole bels am positiven Pol der entlade‐
■ Starthilfebatterie gleicher Span‐
beider Batterien abnehmen. nen Fahrzeugbatterie anschlie‐
nung (12 Volt) verwenden. Ihre Ka‐
pazität (Ah) darf nicht wesentlich ßen.
unter der der entladenen Fahrzeug‐ 3. Schwarzes Kabel am Minuspol
batterie liegen. der Starthilfebatterie anschließen.
■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐ 4. Das andere Ende des schwarzen
klemmen und einem Querschnitt Kabels an einen Massepunkt des
von mindestens 16 mm2 (bei Die‐ Fahrzeugs wie zum Beispiel den
selmotoren 25 mm2) verwenden.
252 Fahrzeugwartung

Motorblock oder eine Befesti‐


gungsschraube des Motors an‐
Abschleppen
schließen. So weit wie möglich
von der entladenen Fahrzeug‐
Eigenes Fahrzeug
batterie entfernt anschließen, je‐ abschleppen
doch mindestens 60 cm. Wenn Ihr Fahrzeug abgeschleppt
Die Kabel so führen, dass sie nicht werden muss, nehmen Sie bitte unser
von sich drehenden Teilen im Motor‐ Service-Netz in Anspruch, oder wen‐
raum erfasst werden können. den Sie sich an einen professionellen
Starten des Motors: Abschleppdienst.
1. Motor des Starthilfe gebenden
Fahrzeugs starten.
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
tor starten. Startversuche sollten
nicht länger als 15 Sekunden dau‐
ern und in Intervallen von
1 Minute durchgeführt werden.
3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
lauf laufen lassen.
4. Elektrische Verbraucher (z. B.
Scheinwerfer, Heckscheibenhei‐
zung) am Starthilfe erhaltenden Die beste Methode zum Transport
Fahrzeug einschalten. des Fahrzeugs ist die Verwendung
eines Abschleppwagens. Wenn das Abschleppen an 2 Rädern
5. Das Abnehmen der Kabel muss erfolgt, Vorderräder anheben und mit
genau in umgekehrter Reihen‐ gesicherten Vorderrädern abschlep‐
folge erfolgen. pen.
Fahrzeugwartung 253

Beim Abschleppen folgende Proze‐ Abschleppöse bis zum Anschlag in


duren beachten: waagrechter Stellung einschrauben.
■ Im abgeschleppten Fahrzeug sollte Abschleppseil – besser Abschlepp‐
kein Insasse verbleiben. stange – an der Abschleppöse befes‐
■ Parkbremse des abzuschleppen‐ tigen.
den Fahrzeugs lösen und Gang‐ Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐
wählhebel in Neutralstellung brin‐ schleppen und nicht zum Bergen des
gen. Fahrzeugs verwendet werden.
■ Warnblinkanlage einschalten. Zündung einschalten, um die Lenk‐
■ Geschwindigkeitsbeschränkungen radsperre zu lösen und Bremsleuch‐
nicht überschreiten. ten, Hupe und Scheibenwischer be‐
tätigen zu können.
Abschleppen im Notfall Abdeckung durch Drücken lösen und
abnehmen. Getriebe in Leerlaufstellung.
Wenn bei einem Notfall kein Ab‐
schleppdienst verfügbar ist, können Die Abschleppöse befindet sich beim Achtung
Sie Ihr Fahrzeug behelfsmäßig mit Wagenwerkzeug 3 236.
einem Abschleppseil, das an der Ab‐ Langsam fahren. Nicht ruckartig
schleppöse angebracht wird, ab‐ fahren. Unzulässig hohe Zug‐
schleppen. kräfte können das Fahrzeug be‐
schädigen.

Bei ausgeschaltetem Motor sind für


das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem einschalten und Fens‐
ter schließen, damit die Abgase des
schleppenden Fahrzeugs nicht ein‐
dringen können.
254 Fahrzeugwartung

Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Anderes Fahrzeug


Schleppen Sie das Fahrzeug nicht an
der Abschleppöse ab. abschleppen
Das Abschleppen mittels Abschlepp‐
seil kann ernsthafte Schäden am
Automatikgetriebe verursachen. Las‐
sen Sie ein Fahrzeug mit Automatik‐
getriebe auf einem Plateaufahrzeug
transportieren oder mit einem Ab‐
schleppfahrzeug mit Hubbrille ab‐
schleppen.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Das
Fahrzeug muss in Fahrtrichtung aus‐ Abschleppöse bis zum Anschlag in
gerichtet und mit einer Geschwindig‐ waagrechter Stellung einschrauben.
keit von maximal 88 km/h abge‐ Abschleppseil bzw. bevorzugt eine
schleppt werden. In allen anderen Abdeckung durch Drücken lösen und Abschleppstange an der Abschlepp‐
Fällen und bei defektem Getriebe abnehmen. Die Abschleppöse befin‐ öse befestigen.
muss die Vorderachse angehoben det sich beim Wagenwerkzeug
werden. Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐
3 236. schleppen und nicht zum Bergen des
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Fahrzeugs verwendet werden.
men.
Bringen Sie die Abdeckung nach dem
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐ Abschleppen wieder fest an.
öse losschrauben.
Abdeckung einsetzen und schließen.
Fahrzeugwartung 255

Achtung Fahrzeugpflege Bei Benutzung von Waschanlagen


die Anweisungen der Waschanlagen‐
betreiber befolgen. Die Scheibenwi‐
Langsam fahren. Nicht ruckartig Außenpflege scher für Windschutzscheibe und
fahren. Unzulässig hohe Zug‐ Heckscheibe müssen ausgeschaltet
kräfte können das Fahrzeug be‐ Schlösser
sein. Fahrzeug verriegeln, damit die
schädigen. Die Schlösser sind werkseitig mit
Tankklappe nicht geöffnet werden
einem hochwertigen Schließzylinder‐
kann. Antenne und außen am Fahr‐
fett geschmiert. Enteisungsmittel nur
zeug montiertes Zubehör wie zum
verwenden, wenn unbedingt nötig, da
Beispiel Dachgepäckträger usw. ent‐
es entfettend wirkt und die Schließ‐
fernen.
funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐
brauch eines Enteisungsmittels Beim Waschen von Hand auch die In‐
Schlösser in einer Werkstatt wieder nenbereiche der Radkästen gründlich
einfetten lassen. ausspülen.
Kanten und Falze an geöffneten Tü‐
Waschen ren und Motorhaube sowie von die‐
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐ sen verdeckte Bereiche reinigen.
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug Scharniere aller Türen von einer
regelmäßig waschen und wachsen. Werkstatt einfetten lassen.
Bei Benutzung von Waschanlagen
ein Programm mit Wachskonservie‐ Motorraum nicht mit Dampf- oder
rung wählen. Hochdruckstrahler reinigen.
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz, Fahrzeug sorgfältig spülen und able‐
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, dern. Leder häufig ausspülen. Für
da sie aggressive Bestandteile ent‐ lackierte Flächen und Glas separate
halten, die Lackschäden verursachen Leder verwenden: Wachsrückstände
können. auf den Scheiben beeinträchtigen die
Sicht.
256 Fahrzeugwartung

Teerflecken nicht mit harten Gegen‐ Hinweis Karosserieteile aus Kunststoff dürfen
ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐ Beachten Sie die Fahrzeugwa‐ nicht mit Wachs oder Politur behan‐
chen Teerentferner-Spray verwen‐ schanleitung und verwenden Sie nur delt werden.
den. milde Reinigungsmittel, um eine Be‐
schädigung der Scheinwerferstreu‐ Scheiben und Wischerblätter
Außenbeleuchtung scheiben zu vermeiden. Verwenden Mit weichem, nicht faserndem Lap‐
Die Abdeckungen von Scheinwerfern Sie auf keinen Fall Reinigungsmittel, pen oder mit Fensterleder unter Ver‐
und anderen Leuchten sind aus die eine der folgenden Produkte ent‐ wendung von Scheibenreiniger und
Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐ halten: Insektenentferner reinigen.
zenden oder aggressiven Mittel und ■ Aceton Beim Reinigen der Heckscheibe da‐
keine Eiskratzer verwenden. Nicht rauf achten, dass das Heizelement in‐
trocken säubern. ■ Benzol
nen nicht beschädigt wird.
Beim Entfernen von Insektenrück‐ ■ Toluol
Beim Reinigen der Innenseite der
ständen, fettem Staub oder Teer von ■ Xylol Heckscheibe immer parallel zum
den Leuchten bzw. Linsen nur lau‐ ■ Verdünner Heizelement wischen, um eine Be‐
warmes Wasser, ein weiches Tuch schädigung zu vermeiden.
und ein Fahrzeugwaschmittel ver‐ Polieren und Konservieren
wenden. Fahrzeug regelmäßig wachsen (spä‐ Zur mechanischen Eisentfernung
testens, wenn das Wasser nicht mehr scharfkantigen Eiskratzer verwen‐
Ein aggressives Säubern mit einem den. Eiskratzer fest auf die Scheibe
trockenen Tuch kann Schäden am abperlt). Der Lack trocknet sonst aus.
drücken, damit kein Schmutz unter
den Beleuchtungsabdeckungen ver‐ Polieren ist nur dann erforderlich, den Eiskratzer gelangen und die
ursachen. Keinen Intensiv-Fahrzeu‐ wenn die Lackierung matt und unan‐ Scheibe zerkratzen kann.
greiniger verwenden. Keine aggres‐ sehnlich geworden ist oder sich Ab‐
siven Reinigungsmittel verwenden. lagerungen gebildet haben. Schmierende Wischerblätter mit
Diese können chemische Reaktionen einem weichen Tuch und Scheiben‐
Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐ reiniger reinigen.
verursachen, die eine Rissbildung der weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐
Linse auslösen können. servieren erübrigt. Räder und Reifen
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Fahrzeugwartung 257

Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐ ■ Beim Anheben des Fahrzeugs Innenraumpflege


ger reinigen. Stützen einsetzen.
Felgen sind lackiert und können mit ■ Um Karosserieschäden und Bruch Innenraum und Polsterung
den gleichen Mitteln gepflegt werden zu vermeiden, wird empfohlen, das Innenraum einschließlich Instrumen‐
wie die Karosserie. Fahrzeug beim Bergen komplett tenabdeckung und Verkleidungen nur
auf ein Bergungsfahrzeug zu he‐ mit trockenem Lappen oder mit In‐
Lackschäden ben. nenreiniger säubern.
Kleine Lackschäden mit einem Lack‐ Instrument und Displays nur mit
stift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Unterboden einem feuchten weichen Tuch reini‐
Größere Lackschäden bzw. Rost von Am Unterboden Ihres Fahrzeugs kön‐ gen. Bei Bedarf eine verdünnte Sei‐
einer Werkstatt beseitigen lassen. nen sich korrosiv wirkende Rück‐ fenlösung verwenden.
stände von Eis- und Schneeräu‐
Sonderkarosserie und mungsmaterial oder Staubdämmung Stoffpolsterung mit Staubsauger und
Karosserieanbausatz sammeln. Wenn diese Rückstände Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐
■ Vorsicht beim Abschleppen, um nicht ordentlich entfernt werden, wird reiniger entfernen.
Schäden durch das Abschleppseil dadurch Korrosion und Rostbildung Textilien sind unter Umständen nicht
zu vermeiden. Vor dem Abschlep‐ gefördert. farbecht. Dies könnte zu sichtbaren
pen Abdeckung im Stoßfänger ent‐ Diese Rückstände regelmäßig mit Verfärbungen führen, vor allem auf
fernen. klarem Wasser vom Unterboden ab‐ hellfarbiger Polsterung. Entfernbare
■ Geringere Bodenfreiheit. Fahren spülen. Flecken und Verfärbungen so schnell
Sie langsam über Rampen, Boden‐ wie möglich beseitigen.
Sorgfalt bei der Reinigung von Berei‐
wellen und Bordsteinkanten. chen walten lassen, in denen sich Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Schmutz und Ablagerungen ansam‐ Wasser oder Innenreiniger reinigen.
meln können. Vor dem Abspülen mit
Wasser zuerst festsitzende sedimen‐
tierte Rückstände in geschlossenen
Bereichen lösen.
258 Fahrzeugwartung

Achtung
Klettverschlüsse schließen, da ge‐
öffnete Klettverschlüsse an der
Kleidung den Sitzbezug beschädi‐
gen können.

Kunststoff- und Gummiteile


Kunststoff- und Gummiteile können
mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
den wie die Karosserie. Gegebenen‐
falls Innenreiniger verwenden. Keine
anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
reinigen.
Service und Wartung 259

Service und Wartung Allgemeine


Informationen
Allgemeine Informationen .......... 259 Serviceinformationen
Planmäßige Wartung ................. 260 Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐
heit sowie die Werterhaltung Ihres
Empfohlene Flüssigkeiten,
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle
Schmierstoffe und Teile ............. 266
Wartungsarbeiten in den vorge‐
schriebenen Intervallen durchgeführt
werden.

Bestätigungen
Servicenachweise sind im Service‐
heft zu vermerken.
Datum und Kilometerstand werden
durch Stempel und Unterschrift der
jeweiligen Werkstatt ergänzt.
Achten Sie darauf, dass das Service‐
heft richtig ausgefüllt wird, da ein lü‐
ckenloser Servicenachweis in Garan‐
tie- oder Kulanzfällen von entschei‐
dender Bedeutung sowie beim Ver‐
kauf des Fahrzeugs von Vorteil ist.
260 Service und Wartung

Planmäßige Wartung
Serviceplan
Wartungsintervall
Jedes Jahr / alle 15.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt)

Wartung I: Wartung I für die erste Serviceleistung verwenden oder falls Wartung II zuvor durchgeführt wurde.
Wartung II: Wartung II verwenden, wenn als vorige Serviceleistung Wartung I durchgeführt wurde.
Nein Serviceleistung Wartung I Wartung II
1 Motoröl und Filter wechseln. R R
2 Untersuchen auf Undichtigkeiten und Beschädigungen. I I
3 Luftfilter überprüfen. I I
4 Reifen auf richtigen Luftdruck und Verschleiß prüfen. I I
5 Bremssystem überprüfen. I I
6 Stand des Kühlmittels und der Scheibenwaschflüssigkeit überprüfen und gegebenenfalls I I
Flüssigkeit nachfüllen.
7 Bauteile der Radaufhängung und Lenkung überprüfen. I I
8 Wischerblätter und Betrieb der Außenbeleuchtung überprüfen. I I
9 Sicherheitsgurte überprüfen. I I
10 Alle weiteren erforderlichen Servicearbeiten durchführen - siehe entsprechenden Abschnitt. I I
Service und Wartung 261

Nein Serviceleistung Wartung I Wartung II


11 Auf stille Rückrufe überprüfen. I I
Wartung 2 – alle unter Wartung 1 beschriebenen Serviceleistungen sowie zusätzlich folgende
Arbeiten durchführen
12 Bremsflüssigkeit wechseln. R
13 Fahrzeugkühlsystem überprüfen. I
14 Bauteile des Sicherheitssystems überprüfen. I
15 Bauteile von Antriebsstrang und Kardanwelle überprüfen. I
16 Karosserieteile schmieren. I

I: Diese Elemente und die zugehörigen Teile überprüfen. Gegebenenfalls korrigieren, reinigen, auffüllen, einstellen oder
wechseln.
R: Ersetzen oder wechseln.
Nein Beschreibung Aveo
17 Reinluftfilter ersetzen. Alle 60.000 km / 2 Jahre
18 Luftfilter ersetzen. Alle 60.000 km / 4 Jahre
19 Zündkerzen ersetzen. Alle 60.000 km / 4 Jahre
20 Kühlmittel wechseln. Alle 240.000 km / 5 Jahre
262 Service und Wartung

Nein Beschreibung Aveo


21 Automatik-Getriebeöl wechseln. Normale Fahrbedingungen: alle 150.000 km / 10
Jahre
Erschwerte Fahrbedingungen: alle 75.000 km / 5
Jahre
22 Nebenaggregateriemen ersetzen. Stretch (Riemen ohne Spanner): alle 90.000 km / 10
Jahre
23 Antriebsriemen ersetzen. 1.2D, 1.4D, 1.4 Turbo, Diesel Alle 150.000 km / 10 Jahre
24 Ventilspiel überprüfen - ggf. nachstellen. Alle 150.000 km / 10 Jahre
25 Steuerkette ersetzen. Alle 240.000 km / 10 Jahre
26 Steuerriemen ersetzen. Alle 150.000 km / 10 Jahre
27 Kraftstofffilter ersetzen. Diesel Alle 60.000 km / 2 Jahre
Service und Wartung 263

Fußnoten
Wartungs-Nr. Bemerkung
1 Bei extremen Fahrbedingungen: Kurzstrecken, extensive Leerlaufnutzung oder eine
staubige Fahrumgebung können einen häufigeren Motoröl- und Filterwechsel erforderlich
machen.
2 Flüssigkeitsverlust in einem beliebigen Fahrzeugsystem kann auf ein Problem hinweisen.
Das System muss überprüft und repariert und der Flüssigkeitsstand muss kontrolliert
werden. Gegebenenfalls Flüssigkeit nachfüllen.
3 und 17 Wenn regelmäßig in staubiger Umgebung gefahren wird, den Filter häufiger überprüfen.
Wenn regelmäßig in staubiger Umgebung gefahren wird, muss der Filter u. U. häufiger
ersetzt werden.
5 Bremsleitungen und -schläuche einer Sichtprüfung auf klemmende Teile, Leckstellen,
Risse, Abrieb usw. unterziehen. Scheibenbremsbeläge auf Verschleiß und Scheiben auf
ordnungsgemäßen Oberflächenzustand untersuchen. Trommelbremsbelag/
Bremsbacken auf Verschleiß und Risse untersuchen. Sonstige Bremskomponenten, ein‐
schließlich Trommeln, Radzylinder, Bremssattel, Parkbremse usw. untersuchen.
7 Sichtprüfung der vorderen und hinteren Radaufhängung und des Lenksystems auf
Schäden, lockere oder fehlende Teile oder Zeichen von Verschleiß. Komponenten der
Lenkunterstützung auf Blockierungen, Risse, Scheuerstellen usw. untersuchen.
8 Wischerblätter auf Verschleiß, Risse oder Verschmutzung untersuchen. Falls
verschmutzt, Windschutzscheibe und Wischerblätter reinigen. Verschlissene oder
beschädigte Wischerblätter ersetzen.
264 Service und Wartung

Wartungs-Nr. Bemerkung
12 Bei Fahren unter erschwerten Bedingungen wie Fahren in hügeligem oder gebirgigem
Gelände oder häufigem Anhängerbetrieb kann es erforderlich sein, die Bremsflüssigkeit
häufiger zu wechseln.
13 Sichtprüfung der Schläuche durchführen und diese ersetzen, falls gerissen, geschwollen
oder in schlechtem Zustand. Alle Leitungen, Anschlussstücke und Klemmen untersuchen
und bei Bedarf durch Originalteile ersetzen. Zur Gewährleistung des ordnungsgemäßen
Betriebs wird ein Drucktest des Kühlsystems und der Druckdose sowie die Reinigung der
Kühleraußenseite und des Klimaanlagenkondensators empfohlen.
14 Sicherstellen, dass die Sicherheitsgurt-Erinnerungsleuchte und die Sicherheitsgurt-
Baugruppen ordnungsgemäß arbeiten. Auf andere lockere oder beschädigte Teile des
Sicherheitsgurtsystems überprüfen. Falls Sie etwas entdecken, das den ordnungsgemä‐
ßen Betrieb des Sicherheitsgurtsystems behindern könnte, lassen Sie es reparieren.
Sicherstellen, dass gerissene oder ausgefranste Sicherheitsgurte ersetzt werden.
16 Alle Schlüsselschlosszylinder und alle Scharniere und Riegel an Türen, Motorhaube und
Kofferraum schmieren. In korrosiver Umgebung kann ein häufigeres Schmieren
erforderlich sein. Dichtungen halten länger, dichten besser und kleben bzw. quietschen
nicht, wenn sie mit einem sauberen Tuch mit Silikonfett eingerieben werden.
27 Bei Verwendung von Biodiesel, beim Fahren in sehr staubigen Umgebungen und abseits
der Straße oder beim Betrieb als Zugfahrzeug über einen längeren Zeitraum muss die
Diesel-Kraftstofffilterkartusche möglicherweise häufiger ersetzt werden.
Service und Wartung 265

Wartungs-Nr. Bemerkung
Allgemein für Automatikge‐ Automatikgetriebeöl und Filter wechseln, wenn das Fahrzeug hauptsächlich unter einer
triebe oder mehreren der folgenden Bedingungen gefahren wird:
• Im dichten Stadtverkehr bei regelmäßigen Außentemperaturen von 90 °F (32 °C) und
darüber.
• In hügeligem oder gebirgigem Gelände.
• Bei häufigem Anhängerbetrieb.
• Nutzung als Taxi, Polizei- oder Lieferfahrzeug.
Allgemein für Gurte/Riemen Gurt bzw. Riemen visuell auf Ausfransen, übermäßige Risse oder offensichtliche Beschä‐
digungen prüfen. Sofern erforderlich ersetzen.
Allgemein Alle Systeme auf Behinderungen oder Blockaden sowie auf beschädigte oder fehlende
Teile prüfen. Soweit erforderlich Teile ersetzen. Alle Teile mit übermäßigem Verschleiß
ersetzen.
Reifenzustand u. -druck Vor dem Fahren Reifenzustand prüfen und bei jedem Tanken bzw. mindestens einmal
monatlich den Reifendruck mit einem Luftdruck-Prüfgerät messen.
Vorderachsgeometrie Gegebenenfalls Räder wechseln und auswuchten.
266 Service und Wartung

Zusätzliche Polizeifahrzeuge, Taxis und Fahr‐


schulfahrzeuge fallen ebenfalls unter
Empfohlene
Servicearbeiten die Kategorie extreme Einsatzbedin‐ Flüssigkeiten,
Extreme Einsatzbedingungen
gungen. Schmierstoffe und Teile
Extreme Einsatzbedingungen sind Bei extremen Einsatzbedingungen
gegeben, wenn wenigstens einer der kann es notwendig sein, bestimmte Empfohlene Flüssigkeiten
folgenden Punkte häufig auftritt. Servicearbeiten häufiger als in den und Schmierstoffe
planmäßigen Intervallen durchführen
■ Wiederholtes Fahren von Kurzstre‐ zu lassen. Nur Produkte verwenden, die geprüft
cken unter 10 km. und zugelassen sind. Schäden durch
Holen Sie bei speziellen Einsatzbe‐
■ Häufiger Leerlauf und/oder langsa‐ die Verwendung nicht zugelassener
dingungen technischen Rat zu den
mes Fahren im stockenden Ver‐ Betriebsstoffe sind nicht von der Ga‐
erforderlichen Servicemaßnahmen
kehr. rantie abgedeckt.
ein.
■ Fahren auf staubigen Straßen.
9 Warnung
■ Fahren in hügeligem oder gebirgi‐
gem Gelände. Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
■ Anhängerbetrieb. und können giftig sein. Vorsicht
■ Fahrten im dichten Stadtverkehr beim Umgang mit diesen Stoffen.
bei regelmäßigen Außentempera‐ Informationen auf den Behältern
turen von 32 °C und darüber. beachten.
■ Betrieb als Taxi, Polizei- oder Lie‐
ferfahrzeug.
■ Häufige Fahrten bei Temperaturen
unter dem Gefrierpunkt.
Service und Wartung 267

Motoröl Dieses Zertifizierungszeichen gibt an, Wenn kein Motoröl der erforderlichen
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐ dass das Öl den dexosTM-Spezifikati‐ Qualität verfügbar ist, kann maximal
sität klassifiziert. Bei der Entschei‐ onen genügt. 1 Liter der Kategorie ACEA A3/B4
dung, welches Motoröl verwendet Ihr Fahrzeug wurde ab Werk mit oder A3/B3 verwendet werden (nur
werden soll, ist Qualität wichtiger als Motoröl befüllt, das der dexosTM-Zer‐ einmal zwischen zwei Ölwechseln).
Viskosität. Die Ölqualität stellt z. B. tifizierung entspricht. Die Viskosität muss den Vorgaben
sicher, dass der Motor sauber bleibt, Es ist ausschließlich ein gemäß de‐ entsprechen.
vor Verschleiß geschützt ist, und dass xosTM-Zertifizierung zugelassenes Die Verwendung von Motorölen, die
das Öl nicht vorzeitig altert. Der Vis‐ oder ein entsprechendes Motoröl der lediglich den Spezifikationen
kositätswert gibt Auskunft über die geeigneten Viskositätsklasse zu ver‐ ACEA A1/B1 oder A5/B5 entspre‐
Zähflüssigkeit des Öls in einem be‐ wenden. Der Einsatz eines Öls, das chen, ist untersagt, da dies unter be‐
stimmten Temperaturbereich. nicht der dexos-Zertifizierung ent‐ stimmten Betriebsbedingungen lang‐
spricht, kann unter bestimmten Um‐ fristig Motorschäden verursachen
Motorölqualität
ständen Leistungsverluste und Mo‐ kann.
Dexos 2TM
torschäden mit sich führen.
Motoröladditive
Wahl des richtigen Motoröls Bei Unsicherheiten, ob Ihr Öl der de‐
Die Verwendung von Motoröladditi‐
Bei der Wahl des richtigen Motoröls xosTM-Zertifizierung entspricht, soll‐
ven kann Schäden verursachen und
sind die richtige Ölspezifikation und ten Sie sich an Ihren Dienstleistungs‐
zum Verlust der Garantie führen.
die Viskositätsklasse zu berücksichti‐ anbieter wenden.
gen. Motoröl-Viskositätsklassen
Motoröl auffüllen
Nach Motorölen mit dem dexosTM- Die SAE-Viskositätsklasse gibt das
Motoröle unterschiedlicher Hersteller
Zertifizierungszeichen fragen und Fließvermögen des Öls an.
und Marken können gemischt wer‐
diese verwenden. Öle, die den Anfor‐ Mehrbereichsöl wird durch zwei Zah‐
den, sofern die erforderlichen Motor‐
derungen Ihres Fahrzeugs genügen, len klassifiziert:
ölkriterien (Qualität und Viskosität)
sollten das dexosTM-Zertifizierungs‐ Die erste Zahl, gefolgt von einem W,
eingehalten werden.
zeichen auf dem Behälter tragen. gibt die Viskosität bei niedriger Tem‐
peratur und die zweite Zahl die Vis‐
kosität bei hoher Temperatur an.
268 Service und Wartung

dass es sich dabei stets um ein Öl Bremsflüssigkeit


handelt, das der dexosTM-Spezifika‐ Nur unsere für dieses Fahrzeug zu‐
tion entspricht. gelassene Bremsflüssigkeit (DOT 4)
Bis -25 °C: 5W-30, 5W-40 verwenden.
Bis -25 °C und darunter: 0W-30, Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
0W-40 keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
Bremsleistung verringert wird. Die
Kühlmittel und Frostschutz Bremsflüssigkeit muss daher in den
Nur organisches Langzeit-Frost‐ angegebenen Intervallen gewechselt
schutzmittel auf Säurebasis für Kühl‐ werden.
mittel (LLC) verwenden. Bremsflüssigkeit muss in einem dich‐
In Ländern mit gemäßigtem Klima ten Behälter aufbewahrt werden, da‐
SAE 5W-30 ist die beste Viskositäts‐ bietet das Kühlmittel einen Gefrier‐ mit sie kein Wasser aufnimmt.
klasse für Ihr Fahrzeug. Verwenden schutz bis ca. -35 °C.
Sie keine Öle anderer Viskositäts‐ Sicherstellen, dass die Bremsflüssig‐
klassen wie SAE 10W-30, 10W-40 In kalten Ländern bietet das Kühlmit‐ keit nicht verunreinigt wird.
oder 20W-50. tel einen Gefrierschutz bis ca. -50 °C.
Diese Konzentration sollte das ganze Achtung
Betrieb bei niedrigen Temperaturen: Jahr über beibehalten werden.
In extremen kalten Gebieten, in de‐ Die Verwendung von minderwerti‐
Eine ausreichende Frostschutzkon‐
nen die Temperatur unter -25 °C fällt, ger Bremsflüssigkeit kann zu Kor‐
zentration beibehalten.
sollte ein SAE-0W-xx-Öl verwendet rosion an den internen Bauteilen
werden. Ein Öl dieser Viskositäts‐ Kühlmittelzusätze für zusätzlichen
der Bremsanlage führen, die wie‐
klasse bietet bei extrem niedrigen Korrosionsschutz und für die Abdich‐
derum eine geringe Bremsleistung
Temperaturen bessere Kaltstartei‐ tung kleinerer Leckagen können zu
und somit ein Sicherheitsrisiko mit
genschaften für den Motor. Beim Funktionsstörungen führen. Für die
sich bringt. Verwenden Sie stets
Wählen eines Öls der richtigen Folgen der Verwendung von Kühlmit‐
hochwertige Bremsflüssigkeit, die
Viskositätsklasse ist sicherzustellen, telzusätzen wird keine Haftung über‐
nommen.
Service und Wartung 269

für Ihr Fahrzeugmodell zugelas‐


sen ist. Wir empfehlen Original-
GM-Bremsflüssigkeit.

Servolenkungsflüssigkeit
Nur Dexron VI verwenden.

Handschaltgetriebeöl
Für 1.6-Liter-Benziner: Nur
SAE75W90 verwenden.
Alle außer 1.6-Liter-Benziner: Nur
Castrol BOT 303 verwenden.

Automatikgetriebeöl
Nur Dexron VI verwenden.
270 Technische Daten

Technische Daten Fahrzeugidentifizierung Typschild


Fahrzeug-Identifizierungs‐
Fahrzeugidentifizierung ............. 270 nummer
Fahrzeugdaten .......................... 271

Das Typschild befindet sich am linken


Türrahmen.

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer (VIN) ist in der Mitte der Trenn‐
wand eingraviert.
Technische Daten 271

Fahrzeugdaten
Motordaten
Verkaufsbezeichnung 1.2D/1.2D ECO 1.2D Detuned 1.4D 1.4 Turbo 1.6D
Motorkennzeichnung LDC LWD LDD LUJ LDE
Zylinderzahl 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1229 1229 1398 1364 1598
Motorleistung [kW] 63 51 74 103 85
bei U/min 5600 5600 6000 4900 ~ 6000 6000
Drehmoment [Nm] 115 115 130 200 155
bei U/min 4000 4000 4000 1850 ~ 4900 4000
Kraftstoffart Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin
Oktanzahl ROZ ROZ 91 oder ROZ 91 oder ROZ 91 oder ROZ 91 oder
höher ROZ 91 oder höher höher höher höher
272 Technische Daten

Verkaufsbezeichnung 1.3 FGT 1.3 VGT 1.3 VGT ECO


Motorkennzeichnung LDV LSF LSF
Zylinderzahl 4 4 4
Hubraum [cm3] 1248 1248 1248
Motorleistung [kW] 55 70 70
bei U/min 4000 4000 4000
Drehmoment [Nm] 190 210 190
bei U/min 1750-2250 1750-2500 1750-3000
Kraftstoffart Diesel Diesel Diesel
Technische Daten 273

Fahrwerte
Motor 1.2D 1.2D ECO 1.2D DETUNED 1.4D 1.4 Turbo 1.6D
Höchstgeschwindigkeit1) [km/h]
Schaltgetriebe 171 183 162 177 197 189
Automatikgetriebe – – – 175 182 186

1) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Motor 1.3 FGT manuell 1.3 VGT manuell 1.3 VGT ECO manuell
Höchstgeschwindigkeit1) [km/h]
Schaltgetriebe 163 174 174
Automatikgetriebe – – –

1) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
274 Technische Daten

Fahrzeuggewicht
Min. Leergewicht mit Fahrer (75 kg)
Otto-Motor
Motor Stopp-Start-Automatik Schrägheck/Stufenheck [kg]
1.2D Manuell X 1145/1160
O 1156/1164
1.2D DETUNED manuell X 1145/1160
O 1156/1164
1.2D ECO manuell O 1139/-
1.4D Manuell O 1164/1184
1.4D Automatik O 1192/1204
1.4 Turbo manuell X 1276/-
1.4 Turbo und Automatik X 1300/-
1.6D Manuell O 1229/1245
1.6D Automatik O 1245/1259
Technische Daten 275

Dieselmotor
Motor Fahrzeugtyp [kg]
1.3 FGT manuell Schrägheck 1247
Stufenheck 1262
1.3 VGT manuell Schrägheck 1260
Stufenheck 1275
1.3 VGT ECO manuell Schrägheck 1240
Stufenheck 1278

Max. Leergewicht mit Fahrer (75 kg)


Otto-Motor
Motor Stopp-Start-Automatik Schrägheck/Stufenheck [kg]
1.2D Manuell X 1236/1251
O 1247/1255
1.2D DETUNED manuell X 1209/1224
O 1220/1228
1.2D ECO manuell O 1221/-
1.4D Manuell O 1256/1276
276 Technische Daten

Motor Stopp-Start-Automatik Schrägheck/Stufenheck [kg]


1.4D Automatik O 1284/1296
1.4 Turbo manuell X 1298/-
1.4 Turbo und Automatik X 1322/-
1.6D Manuell O 1296/1312
1.6D Automatik O 1312/1326

Dieselmotor
Motor Fahrzeugtyp [kg]
1.3 FGT manuell Schrägheck 1333
Stufenheck 1348
1.3 VGT manuell Schrägheck 1346
Stufenheck 1361
1.3 VGT ECO manuell Schrägheck 1330
Stufenheck 1345
Technische Daten 277

Höchstzulässiges Gesamtgewicht
Otto-Motor
Motor Stopp-Start-Automatik Schrägheck/Stufenheck [kg]
1.2D Manuell X 1557/1566
O 1568/1570
1.2D DETUNED manuell X 1530/1539
O 1541/1543
1.2D ECO manuell O 1542/-
1.4D Manuell O 1569/1581
1.4D Automatik O 1597/1601
1.4 Turbo manuell X 1612/-
1.4 Turbo und Automatik X 1636/-
1.6D Manuell O 1610/1617
1.6D Automatik O 1626/1631
278 Technische Daten

Dieselmotor
Motor Fahrzeugtyp Schrägheck/Stufenheck [kg]
1.3 FGT manuell Schrägheck 1658
Stufenheck 1668
1.3 VGT manuell Schrägheck 1686
Stufenheck 1696
1.3 VGT ECO manuell Schrägheck 1634
Stufenheck 1649

Abmessungen
Schrägheck Stufenheck
Länge [mm] 4039 4399
Breite [mm] 1735 1735
Höhe [mm] 1517 1517
Laderaumlänge am Boden [mm] 716 925
Laderaumbreite [mm] 1103 998
Laderaumhöhe [mm] 706 319
Technische Daten 279

Schrägheck Stufenheck
Radstand [mm] 2525 2525
Wendekreisdurchmesser [m] 10,44 10,44
280 Technische Daten

Füllmengen
Motoröl
Motor BENZIN DIESEL
1.2D, 1.4D 1.4 Turbo 1.6 D 1.3 FGT 1.3 VGT
einschl. Filter [l] 4,3 4,0 4,5 3,2 3,5
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Nennfüllmenge [l] 46
Technische Daten 281

Reifendrücke
Reifen Vorne [kPa/bar] ([psi]) Hinten [kPa/bar] ([psi])
1-3 Personen 4-5 Personen 1-3 Personen 4-5 Personen
COMPORT ECO GVW2) COMPORT ECO GVW2)
185/75 R143) 240/2,4 (35) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 290/2,9 (42)
195/65 R15 240/2,4 (35) 300/3,0 (43) 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 310/3,1 (45)
205/60 R154) 240/2,4 (35) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 310/3,1 (45)
205/55 R165) 240/2,4 (35) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 310/3,1 (45)
205/50 R175) 240/2,4 (35) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38)
Notrad 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60)

2) Höchstzulässiges Gesamtgewicht.
3) Außer 1.6D und Dieselmotor.
4) Nur für Nachrüstmarkt außer 1.2D Detuned.
5) Außer 1.2D Detuned.
282 Kundeninformation

Kundeninformation Aufzeichnung und gen, wie Radiosender, Sitzpositionen


und Temperatureinstellungen, ge‐
Datenschutz der speichert werden.
Fahrzeugdaten
Aufzeichnung und Datenschutz Ereignisdatenschreiber
der Fahrzeugdaten .................... 282 Das Fahrzeug ist mit verschiedenen
Modulen ausgestattet, die Informati‐ Aufzeichnung von
onen zur Leistung des Fahrzeugs und Fahrzeugdaten
zu den Fahrumständen aufzeichnen. Dieses Fahrzeug kann mit einem Mo‐
Das Fahrzeug verfügt beispielsweise dul ausgestattet sein, das bei einem
über Module zur Überwachung und Unfall bzw. Beinahe-Unfall, zum Bei‐
Regelung der Motor- und Getriebe‐ spiel bei einem Aufprall oder beim
leistung, zur Überwachung der Be‐ Auslösen eines Airbags, bestimmte
dingungen für das Auslösen eines Daten aufzeichnet. Die Daten können
Airbags, zum Auslösen eines Air‐ Aufschluss dazu geben, in welchen
bags, und zur Aktivierung der ABS- Situationen es zu einem Unfall oder
Funktion (sofern ausgestattet), um zu Verletzungen kommen kann. Be‐
den Fahrer beim Steuern des Fahr‐ stimmte Daten betreffen die Fahr‐
zeugs zu unterstützen. In diesen Mo‐ zeugdynamik und den Betrieb der Si‐
dulen können Daten gespeichert wer‐ cherheitssysteme.
den, die den Servicetechniker bei der
Wartung und Instandsetzung des Dies umfasst beispielsweise Daten
Fahrzeugs unterstützen. Bestimmte zu folgenden Punkten:
Module speichern gegebenenfalls ■ Betrieb verschiedener Fahrzeug‐
auch Daten zum Betrieb des Fahr‐ systeme
zeugs, beispielsweise zum Kraftstoff‐ ■ Zustand der Sicherheitsgurte des
verbrauch oder zur Durchschnittsge‐ Fahrers und Beifahrers (angelegt/
schwindigkeit. In diesen Modulen nicht angelegt)
können auch persönliche Einstellun‐
Kundeninformation 283

■ Betätigung des Gas- und Brems‐ Zugriff auf das Fahrzeug oder das Radiofrequenz-
pedals Modul verfügen, diese Informationen
■ Fahrgeschwindigkeit auslesen. Identifikation (RFID)
GM greift nicht auf diese Daten zu In einigen Fahrzeugen wird die RFID-
Die Daten können Aufschluss dazu
und gibt sie nicht an Dritte weiter, es Technologie für Funktionen wie die
geben, in welchen Situationen es zu
sei denn, dies erfolgt mit der Zustim‐ Reifendrucküberwachung oder die
einem Unfall oder zu Verletzungen
mung des Fahrzeugeigentümers Zündanlagensicherheit verwendet.
kommen kann. Die Daten werden nur
oder bei einem Leasing-Fahrzeug Ferner wird sie im Zusammenhang
bei kritischen Aufprall-/Beinahe-Un‐
des Leasingnehmers; der Zugriff wird mit Komfortfunktionen wie dem Ent‐
fall-Situationen aufgezeichnet. Unter
von einer staatlichen Behörde, bei‐ riegeln/Verriegeln der Türen und dem
normalen Fahrbedingungen werden
spielsweise der Polizei, angefordert; Anlassen des Motors mit der Schlüs‐
keine Daten aufgezeichnet. Persönli‐
der Zugriff erfolgt zur Verteidigung selfernbedienung sowie bei im Fahr‐
che Daten werden ebenfalls nicht auf‐
von Ansprüchen von GM oder er er‐ zeug befindlichen Sendern für Öff‐
gezeichnet. Dritte, beispielsweise
folgt nach gesetzlicher Vorschrift. nungsvorrichtungen von Garagento‐
Strafverfolgungsbehörden, können
Von GM erfasste oder erhaltene Da‐ ren eingesetzt. Von der RFID-Tech‐
die aufgezeichneten Daten jedoch mit
ten können von GM zu Forschungs‐ nik in Chevrolet-Fahrzeugen werden
Angaben zur Person kombinieren, die
wecken eingesetzt werden oder zu personenbezogene Daten weder ge‐
üblicherweise bei einem Unfall aufge‐
Forschungszwecken an andere Per‐ nutzt noch aufgezeichnet bzw. mit
nommen werden.
sonen weitergeleitet werden, sofern einem anderen Chevrolet-System,
Die aufgezeichneten Daten können ein Bedarf an Daten vorliegt und die das persönliche Daten enthält, ver‐
nur mit einer besonderen Ausrüstung Daten keine Verbindung zu einem be‐ knüpft.
und mit Zugriff auf das Fahrzeug bzw. stimmten Fahrzeug oder Fahrzeugei‐
auf das entsprechende Modul ausge‐ gentümer enthalten.
lesen werden. Neben dem Fahrzeug‐
hersteller können auch Dritte, z. B.
Strafverfolgungsbehörden, die über
diese Sonderausrüstung und über
284

Stichwortverzeichnis A
Abgas .......................................... 80
B
Batterieentladeschutz ................ 102
Ablagefächer................................ 60 Bedienelementeübersicht........... 105
Ablagefach unter dem Sitz .......... 62 Bedienung ................................. 111
Ablage in der Instrumententafel. . . 60 Befestigungsplätze des Kinder‐
Abmessungen ............................ 278 sicherheitssystems ................... 53
Abstellen ...................................... 17 Beheizbare Spiegel ..................... 31
Airbagabschaltung ................. 49, 79 Beladungshinweise ..................... 66
Airbag-System ............................. 43 Beleuchtung beim Aussteigen ... 101
Airbag-System, Gurtstraffer ......... 79 Beleuchtung beim Einsteigen .... 101
Allgemeine Informationen........... 103 Benutzung dieser
Altfahrzeugrücknahme .............. 201 Betriebsanleitung ....................... 3
AM-FM Radio ............................ 119 Berg-Anfahr-Assistent ............... 188
Anderes Fahrzeug abschleppen 254 Beschlagene
Antiblockiersystem ............... 81, 187 Leuchtenabdeckungen ........... 100
Ascher ......................................... 73 Blinker .................................... 79, 99
Asphärische Wölbung .................. 30 Bluetooth ................................... 148
Aufzeichnung und Datenschutz Board Info Display ....................... 87
der Fahrzeugdaten.................. 282 Bordcomputer .............................. 89
Außenbeleuchtung ...................... 11 Bremsassistent .......................... 188
Außenpflege .............................. 255 Bremsen .................................... 186
Außenspiegel einklappen............. 30 Bremsflüssigkeit ................ 216, 266
Automatikgetriebe ...................... 180 Bremssystem, Kupplungssystem 80
Automatikgetriebeöl ................... 212 Brillenfach .................................... 62
Automatische Betätigung der
Zentralverriegelung .................. 24 C
Automatisches Fahrlicht .............. 97 CD-Player .................................. 132
285

D Empfohlene Flüssigkeiten und Getriebe-Display .................. 76, 181


Dachlast........................................ 66 Schmierstoffe ......................... 266 Getriebeöl................................... 266
Diebstahlschutz ......................... 104 Ereignisdatenschreiber............... 282 Glühlampen auswechseln ......... 221
Diebstahlwarnanlage ................... 28
Diesel-Kraftstofffilter .................. 219
F H
Diesel-Kraftstoffsystem Fahrwerte .................................. 273 Handbremse............................... 187
entlüften ................................. 219 Fahrzeug abstellen .................... 178 Handschuhfach ............................ 61
Diesel-Partikelfilter ..................... 179 Fahrzeugbatterie ....................... 217 Heckscheibenheizung ................. 33
Drehzahlmesser .......................... 75 Fahrzeugeinlagerung................. 200 Heckscheibenwischer und
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 41 Fahrzeug entriegeln ....................... 6 Waschanlage ........................... 70
Dritte Bremsleuchte ................... 226 Fahrzeuggewicht ....................... 274 Heizbare Außenspiegel................ 31
Driver Information Center............. 84 Fahrzeug-Identifizierungsnum‐ Heizung ....................................... 40
Durchführung von Arbeiten ....... 201 mer ......................................... 270 Heizung und Belüftung .............. 165
Fahrzeugmeldungen ................... 88 Hochschalten................................ 81
E Fahrzeugpersonalisierung ........... 91 Hupe ...................................... 13, 68
Eigenes Fahrzeug abschleppen 252 Fehlfunktion, Service ................... 80
Einfahren ................................... 175 Fernbedienung am Lenkrad ........ 67 I
Einführung ..................................... 3 Fernlicht ................................. 83, 97 Innenleuchten ............................ 227
Einparkhilfe ................................ 193 Fester Antennenstab ................. 131 Innenlicht ................................... 100
Elektrische Fensterbetätigung ..... 32 Freisprecheinrichtung ................ 154 Innenraumluftfilter ...................... 171
Elektrisches Einstellen ................. 30 Front-Airbag ................................. 47 Innenraumpflege ....................... 257
Elektronisches Füllmengen ................................ 280 Instrumententafelübersicht .......... 10
Stabilitätsprogramm ............... 189 Funkfernbedienung ..................... 19 ISOFIX Kindersicherheitssys‐
Elektronische Stabilitätsregelung 81 teme ......................................... 56
Elektronische
G
Gefahr, Warnung, Achtung ............ 3 K
Stabilitätsregelung Katalysator ................................. 179
ausgeschaltet ........................... 82 Generator .................................... 80
Geschwindigkeitsregler ....... 84, 190 Kennzeichenleuchte .................. 226
Getränkehalter ............................. 61 Kilometerzähler ............................ 74
Getriebe ....................................... 16 Kindersicherheitssystem .............. 50
286

Kindersicherung ........................... 25 Losfahren ..................................... 16 R


Klappbare Spiegel ....................... 30 Lufteinlass ................................. 171 Radabdeckungen ...................... 242
Klimaanlage ............................... 167 Luftfilter ...................................... 213 Räder und Reifen ...................... 237
Klimatisierung .............................. 15 Lüftung........................................ 165 Radio Data System (RDS) ......... 127
Kontrolle über das Fahrzeug ..... 174 Radiofrequenz-Identifikation
Kontrollleuchten............................ 76 M (RFID) .................................... 283
Kopf-Airbag .................................. 49 Manuelle Fensterbetätigung ........ 32 Radwechsel ............................... 246
Kopfstützen .................................. 36 Manuelles Abblenden .................. 31 Regelmäßiger Betrieb ................ 172
Kopfstützeneinstellung .................. 7 Manuelles Einstellen .................... 30 Reifenbezeichnungen ................ 237
Kraftstoffanzeige .......................... 76 Manuelle Türschlösser................. 21 Reifendruck ............................... 237
Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 196 Motorabgase .............................. 179 Reifendrücke ............................. 281
Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 196 Motor anlassen .......................... 176 Reifendruck-Kontrollsystem.. 82, 238
Kraftstofffilter entwässern ............ 83 Motordaten ................................ 271 Reifenreparaturset ..................... 243
Kraftstoffmangel .......................... 83 Motorhaube ............................... 202 Reifenumrüstung ....................... 242
Kraftstoffverbrauch, Motoröl ............................... 209, 266 Reifenwechsel............................ 242
CO2-Emission.......................... 198 Motoröldruck ................................ 83 Reserverad ................................ 249
Kühlmittel ................................... 213 Motoröllebensdauer-System...... 210 Rückfahrkamera ........................ 194
Kühlmitteltemperatur ................... 82 Motorraumübersicht.................... 204 Rückfahrlicht .............................. 100
Kühlmittel und Frostschutz......... 266 N Rückleuchten........................ 84, 224
L Nebelscheinwerfer ................. 84, 99 S
Laderaum .............................. 25, 63 Nebelschlussleuchte .................... 84 Schaltgetriebe ............................ 185
Laderaumabdeckung ................... 65 Nebelschlusslicht ......................... 99 Schaltgetriebeöl ......................... 212
Lenken........................................ 174 P Scheibenwischer und
Lenkradeinstellung .................. 9, 67 Parkbremse ............................... 187 Waschanlage ..................... 13, 68
Lenkunterstützung ....................... 81 Partikelfilter................................. 179 Scheibenwischerwechsel .......... 220
Lenkunterstützungsflüssigkeit.... 215 Personalisierung......................... 115 Scheinwerfer .............................. 222
Leuchtweitenregulierung ............. 98 Polsterung.................................. 257 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt ... 98
Lichthupe ..................................... 97 Profiltiefe .................................... 241 Schiebedach ................................ 34
Lichtschalter ................................ 96
287

Schlüssel ..................................... 19 Tagfahrlicht................................... 84 Zubehörsteckdosen ..................... 72


Schneeketten ............................ 243 Tanken ....................................... 197 Zubehör und Änderungen am
Seiten-Airbag ............................... 48 Top-Tether Befestigungsösen ..... 58 Fahrzeug ................................ 200
Seitliche Blinkleuchten .............. 226 Traktionskontrolle ...................... 188 Zündschlossstellungen .............. 175
Service ............................... 172, 259 Traktionskontrolle ausgeschaltet . 82 Zusätzliche Geräte .................... 140
Serviceinformationen ................. 259 Tür offen ...................................... 84 Zusätzliche Servicearbeiten ...... 266
Serviceplan................................. 260 Typschild ................................... 270
Servolenkungsflüssigkeit............ 266
Sicherheitsgurt ............................... 8 U
Sicherheitsgurt anlegen ............... 79 Uhr ............................................... 71
Sicherheitsgurte ........................... 40 Ultraschall-Einparkhilfe ................ 81
Sicherungen .............................. 228 V
Sicherungskasten im Motorraum 228 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 170
Sicherungskasten in der Vordersitzheizung......................... 40
Instrumententafel ................... 235 Vorglühen, Diesel-Partikelfilter .... 82
Sitzeinstellung ......................... 6, 38
Sitzposition .................................. 38 W
Sonnenblenden ........................... 34 Wagenwerkzeug ........................ 236
Spiegeleinstellung ......................... 8 Wählhebel .................................. 181
Spureinstellung und Warnblinker ................................. 98
Reifenauswuchten.................. 242 Warndreieck ................................ 65
Starre Belüftungsdüsen ............. 171 Warn- und Signaltöne .................. 89
Starthilfe .................................... 250 Waschflüssigkeit ........................ 215
Stopp-Start-System.................... 176 Wegfahrsperre ....................... 29, 83
Störung ...................................... 184 Winterreifen ............................... 237
Stromunterbrechung .................. 184
Z
T Zentralverriegelung ...................... 22
Tachometer ................................. 74 Zigarettenanzünder ..................... 72
Tagesfahrlicht .............................. 98
288
Copyright GM Korea Company, Incheon, Korea und Chevrolet Europe GmbH, Zürich, Switzerland.
Alle in diesem Handbuch enthaltenen Informationen basieren auf den zum Zeitpunkt der Drucklegung neuesten verfügbaren
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Recht von Änderungen an diesem Handbuch vor.
Ausgabe: Oktober 2013, Chevrolet Europe GmbH, Zürich, Switzerland.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

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