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SOLLEN STUDIERENDE IHREN PROFESSOREN BEURTEILEN?

PRO:
  Zusätzliche nützliche Informationen einholen: Äußerung der Studentenschaft ihre
Meinung über die Dienstleistung „Lehre” : z.B. unangemessenes Sprechtempo, zu
komplizierte und unverständliche Erklärung, hohe Durchfallquoten in Klausuren,
schlechte Tutorien und unfaire Übungsaufgaben,...
 -> direkt nach Verbesserungsvorschlägen fragen
 Anonymität:  nur wenig Angst haben, bei einem negativen Kommentar in Zukunft
schlechter bewertet zu werden.
 Die Bewertung der Lehre: ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung für die
Verwaltung der Universität.
 Studentische Lehrevaluation: ein Kriterium unter vielen, das bei der Berechnung der
leistungsbezogenen Bezahlung der Professoren berücksichtigt wird.

CONTRA:
 Falsche Bewertung geben:  nicht vertraulich und die Kriterien zur Bewertung der
Lehrkräfte seien subjektiv.
 -> dieses System dazu missbrauchen, Lehrkräfte zu diskreditieren/ missbräuchlichen
einfach in der Masse untergehen
-> einen falschen Eindruck der Professoren/ Uni vermitteln (gut oder schlecht)
 Subjektive Voruteile: nicht persönlich mögen / unbewusste Vorurteile in Bezug auf das
Alter, das Geschlecht oder den ethnischen oder wirtschaftlichen Hintergrund der
Lehrkraft haben /  ein Bewerter mit der Lehrkraft befreundet ist/ faul und schlechte Note
bekommen
            ->  die Ergebnisse entkräften/ sich dies auch in der Bewertung niederschlagen.
 Nur ein anonyme Charakter: leicht für Missverständnisse sorgen, im Studium
üblicherweise erst mit der Zeit auf den Zahn fühlt, während die Professoren schon z.B
50 Erfahrungen beim Unterrichten haben
 Ausnahme:  bei schriftlichen Rückmeldungen: Anonymität nicht helfen (der Dozent die
Handschriften seiner Studenten kennt)
 Die Dozentin mochte sich aber nicht dem Urteil der Studenten stellen. (Angst davor
haben, öffentlich bewertet zu werden.) 
 Die Professoren fühlen sich wegen der Bewertung seiner Lehrleistung unter Druck
gesetzt.
 Vielleicht: Der Schulleiter ist der einzige und beste Bewerter. (Von Lehrern dominierte
Gremien von Interessenvertretern: zuverlässige und gültige Beurteiler der Lehrerqualität.
 Ständige negative Kritik ist nicht sonderlich konstruktiv.

VORSCHLAG:
 regelmäßige Evaluationsrunden organisieren. (anonymen Online-Umfrage Revue)
 Fragen zum Verhältnis des Versprochenen am Anfang des Semesters zum tatsächlich
Erreichten enthält. 
 Alternative: Bewertung bei den Ergebnissen: Bessere Testergebnisse bei den
Schülerleistungen am Ende des Unterrichts bedeuten besseren Unterricht (oder:
bessere Lehrmethoden, Materialien, Programme, Organisationen). 
 wie gut oder schlecht die Ergebnisse seien → müssten sich die Lehrkräfte auf jeden Fall
mit dieser Realität arrangieren. 
→  Lehre kontinuierlich zu verbessern. (Der Hauptzweck der Lehrerevaluierung besteht darin,
Lehrer und Unterricht zu verbessern)