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Vorwort

In diesem kleinen Ratgeber will ich dir einige Tipps, Übungen und Denkweisen
mitgeben, wie DU dein Selbstbewusstsein in Rekordzeit aufbauen kannst.

Ich selber beschäftige mich nun schon seit mehr als 10 Jahre mit diesem Thema und
ich kann nur sagen:

“​Die Reise hin zu einem starken Selbstbewusstsein ist das Wertvollste,


was du jemals unternehmen kannst!​”

Dieses Gefühl, innerlich stark zu sein, dich selber gern zu haben und vollkommen im
Einklang mit dir selbst zu sein, dieses Gefühl ist schlichtweg unbezahlbar.

Morgens aufzuwachen mit dem Gewissen, alle deine Aufgaben meistern zu können
und jede Herausforderung annehmen zu können, das ist das wohl größte Geschenk,
was du dir jemals selber machen kannst.

Und glaube mir:

Auch wenn du im Moment noch nicht so Recht dran glauben magst:

In dir steckt viel mehr, als du bisher vielleicht denkst!

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen:

Wenn du den Weg gehst und ​jeden Tag einen kleinen Schritt machst​, dann wirst du
schon bald ein Leben leben, dass du dir bisher so noch nicht mal erträumen kannst!

Meine eigene Geschichte beweist es.

Und mit diesem kleinen Ratgeber will ich dir helfen, diesen Traum auch für dich
wahrzumachen.

Viel Spaß beim Lesen dieses Ratgebers.

Alles Beste,
Moritz Bauer
Was ist Selbstbewusstsein eigentlich?
Was bedeutet dieses Wort eigentlich und was meinen wir damit, wenn wir von einem
starken Selbstbewusstsein sprechen? Selbstbewusstsein kommt von sich „Selbst
bewusst sein“. Der Duden gibt uns hierfür zwei Definitionen:

Selbstbewusstsein ist:

1. das Bewusstsein eines Menschen von sich Selbst als denkendes, fühlendes
Wesen
2. die Überzeutheit in die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten

Übersetzt heisst das: Zu wissen wer man ist, was für Eigenheiten, Stärken und
Schwächen man hat. Sich seiner eigenen persönlichen Geschichte bewusst zu sein
und ​sich selbst so zu akzeptieren wie man ist​. Zu wissen woran man noch arbeiten
kann, dabei aber nie seine einzigartigen, individuellen Stärken aus dem Auge
verliert.

Ausserdem bedeutet Selbstbewusst-zu-sein natürlich auch: ​An sich selbst zu


glauben​. Von seiner eigenen Person überzeugt zu sein. Sich selbst sagen zu
können: ​Ich bin toll, so wie ich bin!​ Ich liebe mich als Mensch, mit all meinen starken
und schwachen Seiten.

Selbstbewusstseins Definitionen im Alltag


Manche glauben: Selbstbewusstsein hat man, wenn man reich und erfolgreich ist
oder ein grosses Auto fährt. Wenn man super toll aussieht oder viele Freunde hat.
Und dann sind da natürlich noch die mit der grossen Klappe, die nie Emotionen
zeigen und anscheinend noch nie ein „Tief“ in ihrem Leben gesehen haben und
chronisch gut drauf sind…

Natürlich sind diese Betrachtungsweisen vollkommener Quatsch! Denn überleg mal:


wer von den ganzen Leuten die da draussen rumspazieren, kann sich denn so
geben wie er/sie ist? Wer lebt sich eigentlich selber? Wer muss sich nicht verbiegen
oder ständig neue Masken aufsetzen? Wer muss sich nicht durch Status, Auto,
Freunde oder andere Äusserlichkeiten geben?
Wenn man da mal genauer hinsieht findet man heraus: es sind die Allerwenigsten,
die sich so geben können, wie sie wirklich sind. Die meisten anderen Menschen
hingegen versuchen auf Teufel komm raus ihren Schein zu wahren, ja keine
Schwächen zu zeigen und immer gut drauf zu sein. Oftmals geben wir uns diesen
Alltags-Illusionen hin und lassen uns durch den Schein der Anderen blenden.

Aber hier kommt die Neuigkeit:

Kein Mensch ist immer gut drauf! Es gibt keinen Mensch ohne Schwächen! Niemand
auf dieser Welt ist perfekt! Und die mit dem vielen Geld oder der grossen Klappe
versuchen genau damit eben oft etwas anderes zu kompensieren – ja und jetzt rate
mal – eben: ein niedriges Selbstbewusstsein!

Also Merke:

Selbstbewusstsein hat nichts mit Geld, Erfolg, der Anzahl deiner Freunde oder
irgendwelchen Äusserlichkeiten zu tun! Selbstbewusstsein wird auch nicht
angeboren, vererbt oder kann erkauft werden.

Selbstbewusstsein ist intrinsisch und kann nur durch intensive Arbeit an dir selber
und keines Falles durch materielle oder äussere Umstände verändert werden.

Du selbst zu sein, in einer Welt die dich ständig anders haben will,
ist die grösste Errungenschaft. — Ralph Waldo Emerson

Woher kommt Selbstbewusstsein?


Selbstbewusstsein ist nichts Angeborenes! Niemand kommt einfach so,
schwupps-die-wupps, mit einem Superhelden Selbstbewusstsein auf die Welt. Es
wird weder vererbt, noch kann es käuflich oder durch materielle Dinge erworben
werden.

Selbstbewusstsein ist viel mehr intrinsisch. Es steckt tief in dir drin. Es kommt aus
dem Bauch und ist in Form von Vergangenheitserlebnissen, deiner Erziehung und
deinen ​Glaubenssätzen​ gespeichert. Dein Selbstbewusstsein hat sich massgeblich
zwischen deinem ersten und fünften Lebensjahr entwickelt. Diese Periode nennt
man auch Prägungsperiode. Dabei sind folgende Umstände ausschlaggebend:

1. Glaubenssätze, Einstellungen und Erziehung deiner Eltern


2. Akzeptanz und Behandlung während deiner Schulzeit
3. Religiöse Konditionierung

Den mit Abstand grössten Einfluss auf unser Selbstbewusstsein haben unsere
Eltern. Sie geben uns in unseren frühen Lebensjahren ihre Verhaltensmuster mit, die
wir als Kind genauso übernehmen. In dieser Prägungsperiode sind wir noch nicht
fähig zu urteilen, zu unterscheiden was „gut“ oder „richtig“ ist. Wir übernehmen
schlichtweg alles, was uns unsere Eltern auftischen.

Falls du selbst Kinder hast und bei ihnen von Anfang an alles richtig machen willst,
empfehle ich dir diesen Artikel: ​Selbstbewusstsein stärken – Die 23 besten Tipps für
starke Kinder

Eltern und ihr Einfluss auf unser Selbstbewusstsein

Wenn die Eltern in dieser wichtigen Prägungszeit selbst ein niedriges


Selbstbewusstsein ausstrahlen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich das auch
auf das Kind überträgt. Verschlimmern tut sich das Ganze noch durch eigentlich gut
gemeinte Tadelungsversuche.

Hier ein Beispiel:

Du hast als kleines Kind etwas gemacht was deinen Eltern nicht gefallen hat. Sie
tadeln dich und nennen dich ein/en „schlechtes Mädchen/schlechten Jungen“. In
deinem kleinen Kinderkopf glaubst du jetzt, dass DU schlecht bist, obwohl nur deine
TAT schlecht war (und die hast du ja nur gemacht, weil du es noch nicht besser
wusstest).

Jedes mal wenn dich deine Eltern in dieser Weise getadelt haben, hat sich dieser
Glaube tiefer in deinem beeinflussbaren Kinderkopf verwurzelt. Dadurch vertieft sich
ein Gefühl von Minderwertigkeit, Scham und Schuldgefühlen und hindert so
schliesslich eine gesunde Entfaltung des Selbstbewusstseins.

Dazu kommt, dass Eltern ihre Kinder gerne mit anderen vergleichen (meist in
Situationen, in denen sie gerne ein anderes Verhalten vom Kind haben wollen).
Dadurch stärken sie nicht nur das „Andere sind besser als Ich“ Denken, sondern es
führt auch noch dazu, dass sich das Kind nun selbst mit anderen Kindern vergleicht
und seine eigenen Schwächen den Stärken der anderen gegenüberstellt.
Wie es besser geht, erfährst du hier: ​Selbstbewusstsein stärken bei Kindern – Die 23
besten Tipps

Mein Kind
Viele Eltern versuchen in ihrem Kind all das zu verwirklichen, was sie selbst nie
geschafft haben. Sie verlangen dem Kind zu viel ab und vergessen dabei oft, dass
das Kind diesen Anforderungen weder physisch, emotional noch mental gewachsen
ist. Natürlich hat auch das negative Auswirkungen aufs Selbstbewusstsein, da das
Kind sich nicht in der Lage sieht, die irrationalen Ansprüche zu erfüllen.

Sicherlich meinten es unsere Eltern zu jeder Zeit gut mit uns und man kann ihnen
keinen Vorwurf machen (es würde nebenbei bemerkt auch nichts bringen). Bitte
bedenke: auch sie hatten Eltern die sie wiederum nach ihren Vorstellungen,
Einstellungen und Glaubenssätzen erzogen haben.

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. —
Augustinus Aurelius

Der größte Feind eines starken Selbstbewusstseins


Ängste sind die grössten Hindernisse​, was die Entwicklung eines starken
Selbstbewusstseins angeht. Sie halten uns davor ab, die Dinge zu tun, die uns
wirklich weiter bringen. Sie hemmen uns, Veränderungen herbeizuführen. Dabei
verpassen wir die Chance, zu lernen, dass das was zu Anfangs unüberwindbar und
grässlich überwältigend scheint, im Endeffekt nur der harmlose Schatten einer
ansonsten unbedeutenden Sache ist.

Im Nachhinein stellt man dann oft fest, dass alles nicht mal halb so schlimm war wie
man es sich zuvor im Kopf ausgemalt hat. Meistens war es rückblickend dann gar
keine große Sache mehr und man würde es am liebsten gleich nochmal tun. Aber
warum haben wir nun überhaupt Ängste und woher kommen Sie eigentlich?

Jede Angst die du hast, hast du dir im Laufe deines Lebens


selber angeeignet! (Und kannst sie dementsprechend auch
wieder abtrainieren)
Jep, richtig gelesen. Man kommt nämlich nicht einfach vorinstalliert mit der Angst,
vor anderen zu Reden​ oder mit der Angst, kritisiert oder beurteilt zu werden, zur
Welt. Vielmehr bildest du dir diese Ängste selber, meist in deinen frühen
Kindheitsjahren.

Als Kind hast du erst mal vor nichts Angst. Du schreist lauthals mitten auf dem
öffentlichen Marktplatz los, wenn du deine Karotte nicht bekommst. Du scherst dich
kein bisschen darum, was andere von dir denken. Wenn dir etwas nicht passt, dann
setzt du dich auch mal mitten auf der Strasse hin und verweigerst störrisch das
Weitergehen. Du sagst was du denkst und nimmst kein Blatt vor den Mund.

Einige Jahre später dann: und du hast dir ​die verschiedensten Ängste angeeignet​.
Nicht mal mehr im Traum würde es dir einfallen auf dem Marktplatz
herumzuschreien, geschweige denn ungeniert den Menschen in deiner Umgebung
deine Meinung zu sagen. Was ist hier passiert?

Konditionierung im Kindesalter
Nochmal zurück ins Kindesalter. Nehmen wir uns mal die weit verbreitete Angst her,
vor anderen zu Reden (=andere richten ihre Aufmerksamkeit auf dich). Folgende
Situation: du hast etwas getan, was deinen Eltern nicht so gut gefallen hat. Sie
widmen dir nun all ihre Aufmerksamkeit und tadeln dich in negativer Weise. In
deinem kleinen Kinderkopf setzt du diese Situation nun mit eventueller Verstossung
und das mit sterben gleich. Denn ohne deine Eltern warst du nicht überlebensfähig.
Zumindest dachtest du das damals in deinem jungen Kopf.

Nun hast du also diese ansonsten bedeutungslose Situation (Menschen richten ihre
Aufmerksamkeit auf mich) mit einer lebensbedrohlichen Lage assoziiert, woraus
wiederum die Angst vor anderen zu Reden entsteht. Das gleiche gilt für viele andere
Ängst wie: ​Angst vor Kritik​ oder Beurteilung, ​Angst vor Zurückweisung​ oder Angst
davor, die Erwartungen der Anderen nicht zu erfüllen.

Diese Konditionierungen finden tief unterbewusst statt und auch das auslösen der
Angst kann nicht gesteuert werden. Der russische Psychologe und Nobelpreisträger
Pawlow hat dazu ein sehr bekanntes Experiment durchgeführt – das ​Pawlow’sche
Hundeexperiment​.
Wenn sich ein Entschlossener dem grossen Bullen, der Welt,
nähert, und ihn mutig am Bart packt, ist er oft überrascht das er
einfach so abgeht, und das er nur dort angebracht war um die
schüchternen Abenteurer abzuschrecken. — Ralph Waldo
Emerson

Was du für dein Selbstbewusstsein tun kannst


Was genau kannst du nun tun, um ein starkes Selbstbewusstsein aufzubauen?

Folgendes:

Regel Nummer 1:​ Du musst aktiv werden!

Passives Abwarten hat noch nie jemanden weitergebracht! So hart sich das im
ersten Moment anhören mag, aber hier schlägt das Sprichwort:

„von Nichts kommt Nichts“

gnadenlos zu. Du musst die Übungen die du auf dieser Seite findest wirklich
machen. Du musst raus gehen, in die reale Welt und an dir arbeiten! Tag für Tag,
Woche für Woche, immer wieder aufs Neue!

Das ist nicht einfach! Aber es hat auch nie jemand behauptet der Weg zu einem
selbstbestimmten, selbstbewussten Leben sei ein leichter. Es gilt, viele Hürden zu
überwinden, seine Ängste zu konfrontieren und sich selbst weiterzuentwickeln. Alte
Gewohnheiten abzulegen, sich in neue Territorien vorzuwagen, ins kalte Wasser zu
springen, endlich aufzustehen und zu sagen:

Halt Mal! Hier Bin Ich!

Dieser Prozess öffnet sich aber nur den willigsten und entschlossensten Menschen.
Denjenigen, die im tiefsten Inneren danach verlangen, endlich Ihre selbstauferlegten
Ketten loszusprengen. Die ihr bisheriges Leben so nicht weiterleben wollen. Die es
satt haben, Spielball der anderen zu sein. Die in fünf Jahren nicht immer noch von
den gleichen Ängsten und Problemen gefangen gehalten werden wollen.

Volles Commitment – Fang HEUTE an!


An sich und seinem Selbstbewusstsein zu arbeiten heisst: ​persönliche Entwicklung
zu leben​. Sich selbst herauszufordern. Gewohnte Muster und gängige Denkweisen
zu verlassen. Abschied zu nehmen, von belastenden und energieraubenden Dingen.
Seine Meinung zu vertreten​. Den aufrechten Gang zu üben. Aufzustehen, für ein
selbstbestimmtes, selbstbewusstes Leben! Aufzustehen, für DEIN Leben!

Am Ende ist dieser Weg der persönlichen Entwicklung aber der lohnendste zugleich.
Es gibt keine bessere Investition als die in die eigene Person und die eigenen
Fähigkeiten. Das Leben wird dir in einem ganz neuen Licht erscheinen, wenn du
deine Ängste überwunden hast und endlich aufstehst, für dich selbst und für DEIN
Leben!

Wenn du dich jetzt motiviert fühlst, wirklich etwas zu verändern, dann ​schau
unbedingt mal in mein Komplettset rein​ und fang noch heute damit an, dein
Selbstbewusstsein aufzubauen!

Untätigkeit führt zu Zweifel und Angst. Handeln führt zu


Selbstvertrauen und Courage. Wenn du die Angst überwältigen
willst, sitze nicht zu Hause rum und denke darüber nach. Geh raus,
und leg los! — Dale Carnegie
Selbstbewusstsein Test
Lies dir die folgenden Aussagen aufmerksam durch und überleg dir, in wie weit sie
auf dich und deine Verhaltensweisen zutreffen. Dabei bedeutet:

■ 0 : trifft überhaupt nicht zu


■ 1 : trifft teilweise zu
■ 2 : trifft weitestgehend zu
■ 3 : trifft voll und ganz zu

0 1 2 3 Aussage

1. Auf andere Menschen zuzugehen ist schwierig für mich.

2. Ich habe Angst, wenn ich vor anderen etwas präsentieren


soll.

3. Es fällt mir schwer, meine Meinung zu äußern.

4. Ich bekomme schnell Schuldgefühle.

5. Ich sage oft "Ja" zu Dingen obwohl ich eigentlich "Nein"


sagen will.

6. Es ist schwierig für mich, tiefen Augenkontakt mit meinem


Gesprächspartner zu halten.
7. Ich fühle mich in soziale Situationen unwohl und vermeide
sie wenn es geht.

8. In einer Gruppe erscheint es mir, als habe ich nichts


Interessantes zu erzählen.

9. Ich schlucke die Dinge eher herunter, als sie direkt


anzusprechen.

10. Ich gehe Konflikten aus dem Weg, weil ich keinen Streit
will.

11. Ich habe oft große Vorhaben, tue dann aber doch wieder
nichts, weil ich Angst vor der Durchführung habe.

12. Ich übernehme oft zusätzlich Arbeit von anderen, damit


diese mich mögen und wertschätzen.

13. Vor anderen zu reden macht mich nervös.

14. Ich habe Schwierigkeiten, andere Leute auf ihr schlechtes


Verhalten hinzuweisen.

15. Wenn ich im Restaurant falsch bedient werde, reklamiere


ich nicht.
16. Ich versuche immer, es allen recht zu machen.

17. In Verhandlungen gebe ich schnell klein bei.

18. Ich bin mit mir und meinem Körper unzufrieden.

19. Ich rege mich schnell über kleine Dinge auf.

20. Ich bin schnell eifersüchtig oder neidisch gegenüber


anderen Menschen.

21. Ich mag es nicht, im Mittelpunkt zu stehen und mich zu


zeigen.

22. Ich entschuldige mich oft für Dinge, für die ich mich gar
nicht entschuldigen müsste.

23. Ich denke sehr viel darüber nach, wie andere wohl über
mich denken.

24. Ich knicke beim kleinsten Widerstand schnell wieder ein.

25. Ich vergleiche mich oft mit anderen Menschen und fühle,
dass diese viel mehr können als ich selber.

26. Ich fühle mich schnell schuldig.


27. Ich habe Probleme damit, mir selber meine Schwächen
einzugestehen.

28. Ich denke oft negativ und diese Gedanken ziehen mir viel
Energie ab.

29. Ich lasse mich schnell rumkriegen, auch manchmal gegen


meinen Willen.

30. Ich warte lieber ab anstatt mich pro-aktiv meinen


Herausforderungen zu stellen.

Auswertung
Jetzt zähle alle Punkte zusammen und du erhältst dein Ergebnis. Dabei bedeutet:

0 - 10 Punkte:

Herzlichen Glückwunsch, du hast ein Traumergebnis erzielt!

Du verhältst dich in jeder Situation deiner selbst getreu, kannst deine Wünsche und
Forderungen ausdrücken und dich gegen ungerechte Behandlungen zur Wehr
setzen.​ ​Es ist ein Leichtes für dich, auf neue Menschen zuzugehen, dich selbst zu
präsentieren und du musst auch deine Schwächen nicht verheimlichen.​ ​Du stehst zu
dir, als den wunderbaren Mensch, der du bist! Wie kamst du überhaupt auf diese
Seite ;-) ?

11 - 30 Punkte:

Schon sehr gut, aber...

Du verhältst dich bereits in vielen Situation selbstbewusst und lässt dich auch nicht
so schnell aus dem Konzept bringen.​ ​In manchen Bereichen kannst du dich aber
sicherlich noch steigern und mehr Selbstvertrauen und Standhaftigkeit zeigen.
31 - 60 Punkte:

Du hast noch Potential nach oben...

Du fühlst dich in alltäglichen Situationen häufig unsicher und angespannt. Du gibst


meistens kleinlaut bei und willst unangenehme Situation schnellst möglich verlassen.
Du hast also, was dein Selbstbewusstsein angeht, noch einiges an Potenzial nach
oben. Diese Einsicht ist wunderbar, denn genau deswegen bist du schließlich hier!
Hab keine Angst, Selbstbewusstsein ist Übungssache, jeder kann es trainieren und
stärken. Niemand kommt automatisch als Bruce Willis zur Welt. Aber, ob man als
solcher die Welt wieder verlässt, hängt ganz alleine von dir ab!!! Um dein
Selbstbewusstsein Schritt für Schritt aufzubauen, ​schau dir mal mein Komplettset
an, das ist ein guter Start​!

61 - 90 Punkte:

Deine Selbstsicherheit braucht einen eindeutigen Schub! Du wirst eine Weile an dir
Arbeiten müssen, um deinen gewünschten Grad an Selbstbewusstsein zu erreichen.
Aber keine Angst, Selbstvertrauen ist nichts Angeborenes! Niemand kommt "einfach
so" voller Selbstvertrauen auf die Welt. Selbstbewusstsein ist Übungssache, jeder
kann es trainieren und stärken! Und dir gehört jetzt schon gratuliert, alleine weil du
das hier liest, denn DU gehörst zu den mutigen 0.5% der Menschen, die wirklich an
sich arbeiten wollen. Die Ihr Leben in die eigene Hand nehmen wollen! Fang am
besten JETZT GLEICH an. ​Mein Komplettset hilft dir dabei!
Einsteiger-Übungen für’s Selbstbewusstsein
Nachfolgend hab ich dir 30 effektive Übungen zusammengestellt, um dein
Selbstbewusstsein in Rekordzeit aufzubauen. Such dir einfach 1-2 Übungen raus
und FANG heute damit an! (Nutze auch den Trainingsplan von weiter unten!)

● Übung 1: Nimm eine gerade Körperhaltung an


Werde dir zuerst bewusst, ​wie deine Körperhaltung aktuell ist​. Nimm dir Zeit.
Dann richte dich langsam auf. Denk dir ein drittes Auge auf deine Brust, das
nach oben schauen will und denk dir deine Schultern in die hinteren
Hosentaschen (dann kommt automatisch deine Brust raus).

● Übung 2: Mach dir selbst ein gutes Gefühl


Steck dir einen Bleistift zwischen die Zähne und zwar so, dass du diesen
weder mit deiner Zunge noch mit deinen Lippen berührst. Halte ihn so für 60
Sekunden. Dadurch bekommst du ein breites Lachen in dein Gesicht und du
wirst dich ​automatisch besser fühlen.

● Übung 3: Werde dir selbst bewusst


Schreib dir drei Dinge auf einen Zettel, ​die du an dir toll findest​ und pinne
diesen an eine Wand, so dass du ihn immer gut sehen kannst. Lies den Zettel
jeden Morgen nach dem Aufstehen und bevor du ins Bett gehst mehrmals (5x)
laut vor. (Bsp.: ​Ich kann besonders gut… Ich bin einzigartig weil…​)

● Übung 4: Entwickle eine starke Selbstliebe


Schau dich in einem Spiegel an. Beginne damit, dir tief in die Augen zu sehen
​ kzeptiere mich selbst, so
und sag dir dabei: ​Ich bin einzigartig, einmalig und a
wie ich bin​.

● Übung 5: Kritisiere dich niemals


Kauf dir ein Armband, das sich drehen lässt und markiere es auf beiden
Seiten. Jedesmal, ​wenn du dich selbst innerlich kritisierst​, wende das
Armband. Nun besteht die Übung darin, das Armband zunächst für den ersten
Tag, dann für eine Woche und dann für einen Monat ungewendet zu lassen.
Solltest du dich selbst kritisieren, musst du das Armband wenden und von
neuem anfangen. Viel Spass und gutes Durchhaltevermögen.
Selbstbewusstseins-Übungen für Fortgeschrittene

● Übung 6: Laufe 25% schneller


Dein Körper ist mit deinem Geist verbunden. ​Positives Denken​ wirkt sich auf
dein Körpergefühl aus. Andersherum wirkt auch direkte physische Aktion auf
dein Gemütszustand und dein Selbstbewusstsein. Lauf ab jetzt 25% schneller
als normal.

● Übung 7: Werde ein selbstbewusster Erste-Reihe-Sitzer


Setz dich bei Veranstaltungen, ob in der Schule, der Uni oder bei der
Besprechung in der Firma, immer in die erste Reihe und gewöhne dir dieses
Verhalten an. Es fühlt sich am Anfang vielleicht ein wenig komisch an, das
verschwindet aber bald und du wirst dich schon nach kurzer Zeit deutlich
besser fühlen. (​7 mehr Tipps für ein starkes Selbstvertrauen​)

● Übung 8: Schau Leuten in die Augen


Fang bei Freunden und Bekannten an.​ Schau Ihnen bei eurer Konversation
tief in die Augen. Wenn du das gut kannst, geh raus und schau fremden
Leuten direkt in die Augen. Schau sie so lange an, bis sie wegschauen. Nicht
ganz einfach, aber nach einer Zeit wirklich witzig und gar nicht mehr schwer.
Lesetipp: ​Ängste überwinden & voll leben​.

● Übung 9: Rede mit wildfremden Menschen


Starte damit, 30 Leute nacheinander nach der Uhrzeit zu fragen. Wenn das zu
einfach wird, stoppe jemanden auf der Strasse und frag ihn was er von XYZ
(deine Schuhe / dem Wetter / Tempolimits auf Autobahnen…) hält. Oder
umarme sie direkt!

● Übung 10: Stell dich in den Mittelpunkt


Bitte jemanden an der Einkaufskasse im Supermarkt dich vorzulassen. Steh
im Kino mitten während des Films auf und bitte deine Nachbarn, dich
rauszulassen.
Jetzt aber… Selbstbewusstseins-Übungen für Mutige

● Übung 11: Sag Nein


Beginn zu den Dingen ​Nein zu sagen​, zu denen du oft „Ja“ sagst, aber
eigentlich im Inneren „Nein“ meinst. Beende ein Gespräch, wenn du es nicht
mehr weiterführen willst.

● Übung 12: Sag was du willst


Rede nicht viel drum herum und lass keine Zweideutigkeiten aufkommen.
Wenn du was willst, sag es laut und deutlich. Wenn du in einem Restaurant
schlecht bedient wirst oder das Essen nicht gut war, gib kein Trinkgeld und
sprich es an. Hier gibt’s noch ​10 weitere Tipps für mehr Selbstbewusstsein

● Übung 13: Frag nach Geld


Stell dich auf die Strasse und frag Menschen ob sie dir für eine gute Sache
etwas geben wollen. Mach das bis du 5 Euro zusammen hast und dann kauf
dir und einem Obdachlosen eine Nussecke.

● Übung 14: Geh auf das andere Geschlecht zu


Sprich deine Traumfrau an​ oder frage deinen Angebeteten nach einem Date.

● Übung 15: Die Maximum Challenge


Leg dich in einer überfüllten Einkaufsstrasse quer auf den Boden und bleib so
drei Minuten liegen. Wenn dich jemand fragt, was du da machst, sagst du: Ich
hatte gerade einfach Lust, mich hinzulegen!Lies dazu auch diesen Artikel:
Was andere über mich denken, ist mir scheiß egal
Übungen für einen starken Start in den Tag

● Übung 16: Starte den Tag ordentlich


Das ist sehr wichtig, denn ​so wie man den Tag startet​, so läuft er meist auch
weiter. Wenn man schon morgens nicht in die Gänge kommt, wird es einem
auch den Tag über schwer fallen, die Dinge kraftvoll anzupacken. Der Start in
den Tag fängt natürlich mit dem Aufstehen an. Deshalb: steh ab heute eine
halbe Stunde früher auf und geh im Gegensatz dazu auch eine halbe Stunde
früher ins Bett. Du wirst dich dadurch automatisch energetischer und
kraftvoller fühlen.

● Übung 17: Begrüße den Tag


Nun hast du ja eine halbe Stunde gewonnen, wenn du Übung 1 gemacht hast
(und das hast du, oder? ;)). Dann nutze diese Zeit gleich sinnvoll um den Tag
ordentlich zu begrüssen. Geh raus an die frische Luft und jogge eine kleine
Runde (Alternativ: mache einen kleinen Morgenspaziergang). Achte dabei mal
auf all die kleinen Dinge am Wegrand und in den Bäumen. Mache dir klar,
was alles wundervoll ist an diesem neuen Morgen, in diesem Moment.
Lesetipp: ​Lerne positiv zu denken – in 3 einfachen Schritten

● Übung 18: Mach dich frisch und klar für den Tag
Es ist unglaublich wieviel eine ordentliche, kalte Dusche ausmachen kann
(und hey, ich meine nicht lauwarm oder halbkalt… Dreh den Duschknopf so
weit ins Blaue wie möglich!) Danach wirst du gleich ganz anders dastehen. So
wird in wenigen Minuten aus schläfrig und schlapp, wach und
unternehmenslustig. Lesetipp: ​9 Tipps zum Energie tanken

● Übung 19: Zieh deine Lieblingsklamotten an


Wenn du dich in deinen Klamotten wohl fühlst, hat das gleich einen immensen
Effekt auf dein Selbstbewusstsein. Du wirst dich sofort um einiges besser
fühlen und deinen eigenen Selbstwert augenblicklich steigern.

● Übung 20: Genieße den Morgen


Schau, dass du nicht schon am Beginn des Tages ​den heiden Stress hast​.
Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Mach dir ein tolles Frühstück. Hör dazu
deine Lieblingsmusik (und tanz oder sing mit, wenn du Lust hast).
Übungen für den ganzen Tag

● Übung 21: Denke Positiv


Es gibt nichts, was mehr zu einem selbstbewussten und sorgenfreien Leben
beiträgt, als eine positive Lebenseinstellung. Versuchs doch einfach mal aus.
Danach kannst du ja immer noch zu deinen alten (negativen) Denkweisen
zurückkehren wenn du meinst, dass dir das mehr bringt. Also: ​Versuch immer
das Positive in der Situation zu sehen​ und negativen Gedanken in deinem
Kopf keinen Platz mehr zu lassen.

● Übung 22: Fokussiere dich auf Möglichkeiten anstatt Probleme


Das heisst: Wechsle den Blickwinkel mit dem du eine Situation betrachtest.
Wenn du eher zu den Pessimisten und Nörglern gehörst und in den
Situationen ​ständig nur die Probleme siehst​, dann versuche jetzt mal einen
anderen Blickwinkel einzunehmen. Welcher versteckte Gewinn könnte in der
Situation liegen? Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch?

● Übung 23: Stoppe alle negativen Gespräche und Gesprächspartner


Versuch so wenig wie möglich mit solchen Pessimisten und Nörglern
zusammen zu sein. Sie ziehen dir nur unnötig Energie ab und du wirst dich im
schlimmsten Fall auf ihr Niveau runterziehen lassen. Das Gleiche gilt natürlich
auch für dich: Kein negatives Gerede oder Beschweren über was-auch-immer
(Wetter/Politik/Arbeit…) Konzentrier dich statt dessen auf die positiven Dinge
und Menschen in deiner Umgebung.

● Übung 24: Setz dir kleine Ziele für den Tag und erreiche sie
Sei dabei realistisch und mache sie wirklich erreichbar und im Notfall
klitzeklein. Jedes kleine Ziel, das du erreichst, wird dir ​mehr Selbstvertrauen
bringen und dich ermutigen, weitere kleine Ziele zu stecken. Früher oder
später wirst du dich ​an grössere Ziele wagen und auch diese erreichen.

● Übung 25: Trainiere deinen Körper


Geh raus aus dem Haus und ​bring deinen Körper in Schwung​. Ob du
schwimmst, joggst, Fahrrad fährst, Yoga oder Ballett machst, Tischtennis oder
Volleyball spielst, ganz egal. Aber arbeite an deiner Körperverfassung und
deinem Körpergefühl. Je besser du dich in deinem Körper fühlst, desto mehr
Selbstbewusstsein wirst du ausstrahlen.
Übungen für den Abend

● Übung 26: Mach deine Umgebung klar für den nächsten Tag
Räum mal wieder deinen Schreibtisch auf oder sortiere deinen Schrank.
Schau, dass dein Zimmer schön und ansprechend ist. So, dass du dich wohl
darin fühlst und lust hast, Zeit darin zu verbringen. Außerdem wirst du dann
morgens nicht immer gleich von ​negativen Gedanken​ infiziert weil überall
Zeug rumliegt, welches du schon längst hättest mal aufräumen sollen.

● Übung 27: Verwöhn dich


Gönn dir eine Kleinigkeit und feier den Tag und all das was du heute erreicht
hast. ​Sei stolz auf dich​. Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, abzuschalten
und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Aber bitte kein Fernsehen! Lies
statt dessen mal wieder ein Buch (oder noch besser: lies jemand anders
etwas vor)

● Übung 28: Plane deine Ziele


Mache dir einen kleinen Plan von kleinen Zielen und Dingen, die du morgen
erreichen willst. Wie gesagt: nicht übertreiben. Lieber mehrere kleine Ziele als
ein zu großes. Hier ein paar Vorschläge: Blumen kaufen – Freund eine Karte
schreiben – deinen Vortrag zwei mal üben – Schwimmen gehen – kleinen
Schneemann bauen

● Übung 29: Sei dankbar für den heutigen Tag


Reflektiere nochmal was du alles erlebt hast, welche schönen Momente es
gab. Sei dankbar dafür, dass du gesund bist und das es dir so gut geht.
Andere Menschen auf anderen Erdteilen gehen heute Abend hungrig ins Bett.
Dagegen sind deine Probleme nun wirklich nicht vergleichbar. Also, sei
dankbar für alles was du hast und was gut läuft in Deinem Leben.

● Übung 30: Fang an zu meditieren


Auch hier gilt wieder: Versuch es doch einfach einmal entgegen allen
Vorurteilen aus. Setzt dich im Schneidersitz auf eine weiche Unterlage,
schließ die Augen und versuch alle Gedanken loszulassen. ​Versuch über
nichts nachzudenken​ (gar nicht so einfach). Trick: Zähle langsam im Geiste 3x
nacheinander auf 10. Danach lasse das Zählen sein und versuch wieder, an
nichts zu denken. Wenn Gedanken kommen: Wieder anfangen zu zählen.
Selbstbewusstsein Trainingsplan

Dieser Plan unterstützt dich Woche für Woche dabei, ein starkes Selbstbewusstsein
aufzubauen.

Trage dir dazu einfach für jeden Tag eine Übung deiner Wahl als Ziel ein und hake
abends ab, wenn du die Übung geschafft hast.

Viel Spaß beim Training :-)

Tag Welche Übung will ich heute machen? Geschafft?

Wenn du Hilfe bei der Umsetzung brauchst, könnten folgende Artikel für dich
interessant sein:

● Komfortzone verlassen: 11 einfache und sofort umsetzbare Strategien, um


deine Angst zu überwinden
● Ängste überwinden: So besiegst du jede Angst (eine Anleitung)
● Tu es JETZT: Wie du endlich in Aktion kommst
Des weiteren kann ich dir nur stark ans Herz legen, dich mental auf deine
Herausforderungen vorzubereiten. Diese mentale Vorbereitung wird die extrem
dabei helfen, die Dinge im Alltag umzusetzen.

Mehr Infos zu dieser mentalen Vorbereitung, findest du hier: ​Mentale Bilder - Die
Erfolgstechnik der Top-Performer

Ich hoffe, dieser kleine Ratgeber konnte dich motivieren und inspirieren, dein Leben
in die eigene Hand zu nehmen und LOSZULEGEN.

Denn wie schon zu anfangs erwähnt:

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!

In diesem Sinne,
Moritz Bauer

PS:​ Wenn du mehr Unterstützung auf deinem Weg brauchst, dann schau dir mal
mein ​Komplettset​ und die ​Mentalen Bilder​ an. Dort habe ich all meine Erfahrung aus
über 10 Jahren eigener Entwicklung in diesem Bereich zusammengefasst. Einfach,
praktisch, und sofort im Alltag anwendbar. Viel Spaß damit!