Sie sind auf Seite 1von 2
Interview mit AKAI Pro Artist George Morel George Morel ist ein Urgestein in der elektronischen

Interview mit AKAI Pro Artist George Morel

George Morel ist ein Urgestein in der elektronischen Dance Music Szene. Als Produzent und DJ leistete er Pionierarbeit und entwi- ckelt seinen eigenen Sound seit Jahren erfolgreich weiter. Vielsei- tigkeit ist für Morel zur Tradition geworden. Seine Musik bewegt die Clubfloors und die Gefühle seiner Hörer auf der ganzen Welt.

George, seit Jahren hast du dich als erfolgreicher DJ und Produ- zent in der elektronischen Musikszene etabliert. Wie hat sich dei- ner Meinung nach die Musikproduktion in den letzten 20 Jahren verändert? George Morel (GM): Ich denke, dass sich die Stile selbst insgesamt nicht so sehr geändert haben. Was sich in erster Linie verändert hat, ist der Sound. Die Möglichkeiten aktueller Computer haben die Musikproduktion im Vergleich zu früher deutlich vereinfacht. Der Wandel von Hardwarelastigen Produktionen hin zu Computerba- sierter Musik hat große Soundänderungen zur Folge: Es ist definitiv elektronischer geworden. Allerdings gibt es nach wie vor genügend Raum für Liveinstrumente in der Musik, insofern sie gut gespielt werden. Dieser Mix ist genial – und was noch besser ist: mittlerwei- le kommt man ohne diese riesigen Equipmentparks aus.

Was war dein erstes AKAI PRO Produkt? GM: Ich glaube, es war ein S900 oder S950 Sampler. Später legte ich mir den S1000 Sampler zu und fühlte mich wie Superman (lacht). Später kamen dann S3000 und der S6000 hinzu, den ich übrigens immer noch besitze.

Also arbeitest du noch mit Hardware? GM: Nicht mehr so sehr, aber ich greife immer noch auf Hardware zurück. Ich überlege auch wieder verstärkt Hardware in meinen Produktionen einzusetzen, da ich den digitalen Klang häufig als etwas zu kalt empfinde. Wenn ich mir dann ältere Sachen anhöre, kommt mir der Sound immer etwas fetter und wärmer vor.

14 www.akaipro.de

Wie sieht dein aktuelles Studio Setup aus? GM: Derzeit nutze ich in erster Linie mein Laptop zusammen mit dem MPKmini. Davor übernahmen der Pad Controller LPD8 und die LPK25 Tastatur sämtliche Controlleraufgaben. Für Recordings, speziell für Vocals, setze ich das C12 Mikrofon von AKG und ein Neumann U87 ein. Einige gute Preamps und Kompressoren finden sich auch in meinem Studio. Ideen für neue Tracks kommen mir vor allem auf Reisen, daher sind die portablen Controller für mich perfekt geeignet. Da ich in Miami lebe, könnte ich sogar in der Sonne am Strand liegen und meine Tracks produzieren (lacht).

Hast du Tipps gegen kreative Blackouts? GM: Mach eine Pause und lass das Studio für eine Zeit hinter dir. Wenn ich einen Blackout bekomme und keinen klaren Gedanken fassen kann, gehe ich etwas Trinken oder versuche mich abzulen- ken. Ein paar Stunden später oder am nächsten Tag sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Gerade wenn du dir zu sehr den Kopf über die Dinge zerbrichst oder dir der Stress im Nacken sitzt, ist die Gefahr eines Blackouts sehr groß. Im Endeffekt ist Musikmachen aber wie Fahrradfahren:

So etwas verlernt man nicht. Du kannst immer wieder zurück aufs Rad und einfach losfahren

Vielen Dank für das Interview.

Alle Informationen sind vorläufige Angaben, die sich unangekündigt ändern können.

Alle Informationen sind vorläufige Angaben, die sich unangekündigt ändern können.

George Morel www.georgemorel.com

George Morel www.georgemorel.com
George Morel www.georgemorel.com
George Morel www.georgemorel.com
George Morel www.georgemorel.com

www.akaipro.de

sind vorläufige Angaben, die sich unangekündigt ändern können. George Morel www.georgemorel.com www.akaipro.de 15

15