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Bedienungsanweisung

MELAview 3 – Service
Dokumentationssoftware

Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Produktes entgegengebracht haben.
Seit 1951 hat sich MELAG, ein mittelständisches Familienunternehmen, auf den Bereich Hygiene in der Praxis
spezialisiert. In dieser Zeit gelang uns der Aufstieg zu einem führenden Sterilisatorenhersteller. Mehr als 450.000
MELAG Geräte zeugen weltweit von der hohen Qualität unserer ausschließlich in Deutschland gefertigten Produkte.

MELAG - Geschäftsführung und Mitarbeiter


Allgemeine Hinweise
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanweisung, bevor Sie mit der Installation und Anwendung dieses Programmes
beginnen. Bitte lesen Sie auch alle Sicherheitshinweise aufmerksam. Bewahren Sie die Bedienungsanweisung sorgfältig
auf. Sie ist Teil des Produktes.

Anwendergruppe
Diese Bedienungsanweisung richtet sich an Servicetechniker(innen).

Zu dieser Anweisung
Verwendete Symbole
Symbol Erklärung

Weist auf eine gefährliche Situation hin, deren Nichtbeachtung zu einer Beschädigung der
Gerätesoftware, zu Datenverlust oder Netzwerkproblemen führen kann..

Weist auf wichtige Informationen hin.

Auszeichnungsregeln
Symbol Erklärung

Datei/Öffnen Menübefehle werden durch kursiven Fettdruck und / gekennzeichnet. Datei/Öffnen


bezeichnet z.B. den Befehl Öffnen im Menü Datei. Menübefehle in Dialogfenstern sind
ebenfalls fett gedruckt.
[Aufzeichnungen] Fenstertitel werden durch eckige Klammern und Bezeichnung des Fensters
gekennzeichnet.
ALT+F Tasten auf der Tastatur werden in Großbuchstaben dargestellt. Bei Tastenkombinationen
wie ALT+F ist die Taste F bei gedrückter Alt-Taste zu betätigen.
Reinigen Wörter oder Wortgruppen, die auf dem Display des Gerätes angezeigt werden, sind als
Displaytext gekennzeichnet.
siehe Kapitel 2 Verweis auf einen anderen Textabschnitt oder eine Abbildung innerhalb dieser Anweisung.
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Referenzlinie (Zeit) ................................................. 15
Kapitel 1 – Was ist MELAview?.......................4 Gradienten ................................................................. 16
Einleitung ..................................................................... 4
Fehlerstreifen ............................................................. 16
Funktionen in MELAview Service ................................ 4
Markierungspunkt setzen ........................................... 17

Kapitel 2 – Installation und Lizenzierung .........5 Hilfslinien.................................................................... 17


Systemvoraussetzungen ............................................. 5 Beschriftung einfügen ................................................ 18
Hardware ................................................................. 5 Markierung einfügen .................................................. 18
Betriebssystem ........................................................ 5 Erweiterte Einstellungen ............................................ 19
Software ................................................................... 5
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview
Installation ................................................................... 5 verbinden ..................................................... 20
Lizenzierung ................................................................ 6 Verbindung via TCP/FTP ........................................... 20
Verbindung via TCP/FTP + MELAnet Box ................. 21
Kapitel 3 – Programmoberfläche .....................7
Download-Plus ........................................................... 23
Übersicht ..................................................................... 7
Verbindung via USB/Seriell ........................................ 26
Menüleiste................................................................ 7
Verbindung ............................................................. 26
Datei-Explorer .......................................................... 8
Aktionen ................................................................. 27
Vorschau der Text-/Grafikprotokolle......................... 9
Verbindung via USB/Seriell: Erst-Klassiker ................ 27
Protokoll-Liste/Statistik ............................................. 9
Verbindung ............................................................. 27
Verbindungen .............................................................10
Extras .........................................................................10 Kapitel 6 – Update ........................................ 29
Grafikfenster ...............................................................11 Offline-Update ............................................................ 29
Werkzeugleiste .......................................................11 Online-Update ............................................................ 30
Infomap ...................................................................12 MELAseal Pro Uploader............................................. 31
Einstellungen der Kurven, Hilfslinien .......................12
Hauptgraph .............................................................12 Kapitel 7 – Drucken von Protokollen ............. 32
Ein- und Ausgänge (IO) ..........................................13
Kapitel 8 – Servicefunktionen ....................... 33
Gradienten-Information ...........................................13
Diagnose .................................................................... 33
Weitere Informationen ................................................13
Rohrplan .................................................................... 33

Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster ............. 14 Geräteparameter ........................................................ 34

Grafikfenster öffnen ....................................................14


Scanlinien hinzufügen.................................................14
Einfache Scanlinie...................................................14
Referenzlinie (Druck/Temperatur) ...........................14
Kapitel 1 – Was ist MELAview?

Kapitel 1 – Was ist MELAview?

Einleitung
MELAview Service wurde für den Service-Techniker entwickelt und dient über die übliche Verwaltung von
Text- und Grafikprotokollen hinaus zur Analyse von Autoklaven, Reinigungs- und Desinfektionsgeräten
(RDG) und Siegelgeräten von MELAG.

Funktionen in MELAview Service


Über die Basisfunktionen der MELAview Doku-Version hinaus sind in der Service-Version folgende
Funktionen verfügbar:
 Update der Gerätesoftware (Firmware)
 Update von Parameterdateien
 Installation/Update von Sprachdateien für die Autoklaven der Profi-Klasse und ihrer
Vorgängergeneration, den „Klassikern“
 Bootloader-Update ab Firmware-Version 5.x
 Aufzeichnen und Anzeigen von Grafikprotokollen zu Diagnosezwecken, z.B. um Schaltzustände der
Ein- und Ausgänge nachzuvollziehen
 Anzeigen des Rohrplans zum betreffenden Gerät

4
Kapitel 2 – Installation und Lizenzierung

Kapitel 2 – Installation und Lizenzierung

Systemvoraussetzungen
Hardware
 eine RS232-Schnittstelle; wenn keine RS232-Schnittstelle an Ihrem Computer vorhanden ist, ist ein
USB-Seriell Adapter erforderlich

HINWEIS
Bei Verwendung eines USB-Seriell Adapters muss unter Systemsteuerung  Energieoptionen
der Energiesparmodus ausgeschaltet werden.

 ggf. Ethernetanschluss (LAN) für die Protokollausgabe via TCP/FTP


 mind. 20 MB freier Festplattenspeicher für die Installation des Programms
 weiterer Speicher für die Ablage der Protokolle (max. 0,5 MB pro Protokoll)

Betriebssystem
 Windows XP (SP2), Windows Vista 32/64 Bit, Windows 7 (32/64 Bit), Windows 8
 kostenlose Medienbibliothek Microsoft .NET Framework 3.0, 3.5 oder 4.0 (ab Windows XP SP2, bei
Vista und bei Windows 7 ist Framework 3.0 bereits vorinstalliert). Da bei Windows 8 standardmäßig
Microsoft .NET Framework 4.5 vorinstalliert ist, muss die Version Microsoft .NET Framework 3.0 evtl.
nachinstalliert werden.

HINWEIS
Für die Installation von MELAview sind Administratorrechte erforderlich.
Der Anwender von MELAview muss ebenfalls über entsprechende Schreibrechte verfügen, d.h.
er muss mindestens Schreibrechte für den Ablageordner der Protokolle haben.

Software
 ggf. einen FTP-Server, wenn die Protokollausgabe über FTP erfolgen soll

Installation
1. Starten Sie die Installationsdatei. Es öffnet sich der Installationsassistent.
2. Wählen Sie Ihre Sprache und klicken Sie auf die Schaltfläche „weiter“.
3. Folgen Sie den Anweisungen während der Installation.
Sie haben diverse Einstellmöglichkeiten. MELAG empfiehlt jedoch, die Standardeinstellungen zu wählen
und eine Desktop-Verknüpfung anzulegen.
Die Standardeinstellungen sind:
 Installationspfad: C:\Program Files (x86)\MELAG\MELAview3 Service.
 Verknüpfung auf dem Desktop.
 Im Programm-Startmenü wird ein Ordner angelegt

Nach erfolgreicher Installation startet das Programm automatisch.

5
Kapitel 2 – Installation und Lizenzierung

Lizenzierung
Nach der Installation können Sie MELAview direkt starten. Es wird ein Feld mit einem Registriercode
angezeigt.

Schicken Sie diesen Registriercode an MELAG (z. B. per E-Mail), um einen Lizenzcode für Ihre Version zu
erhalten. Dies können Sie bequem über das Lizenzanfrageformular tun.

HINWEIS
Der Lizenzcode für die Service-Version ist an einen Computer gebunden und nur für diesen
gültig, da der Registriercode aus rechnergebundenen Daten erzeugt wird.

Wenn Sie einen falschen Lizenzcode eingeben, wird das Programm automatisch geschlossen.
Starten Sie das Programm erneut und geben Sie einen gültigen Lizenzcode ein.

6
Kapitel 3 – Programmoberfläche

Kapitel 3 – Programmoberfläche

Übersicht
Nach der Installation und Lizenzierung startet MELAview in dem Menü „Übersicht“.

2 3

Abb. 1: Übersicht

(1) Menüleiste
(2) Datei-Explorer
(3) Vorschau der Text-/Grafikprotokolle
(4) Register: Protokoll-Liste, Statistik, unbekannt

Menüleiste

Datei
 Protokoll(e) drucken
 Protokoll(e) speichern
 Protokoll(e) per E-Mail (z. B. mit Outlook) versenden
 Pfad öffnen, z. B. aus der Zwischenablage
 Verknüpfung öffnen
 Beenden

Ansicht
 Aktualisieren
 Textmodus, vertikale Ausrichtung des Protokolltextes
 Listenmodus, horizontale Ausrichtung des Protokolltextes

Suchtiefe 0-9
Hier können Sie die Anzahl der Unterordner, die in einem Verzeichnis durchsucht werden sollen,
bestimmen. Bei hoher Suchtiefe und vielen Protokollen kann der Suchvorgang länger dauern.

7
Kapitel 3 – Programmoberfläche

Favoriten
Es können beliebige Ordner zu den Favoriten hinzufügt werden. Hierfür wählen Sie den gewünschten
Ordner aus und fügen Ihn zu den Favoriten hinzu. So können Sie eine Verknüpfung zu dem Pfad des
Ablageordners für das schnellere Aufrufen von bevorzugten Ablageordnern anlegen.

Profil
Es können bis zu 5 Profile für die Hauptansicht angelegt werden.
 Neu anlegen
 Speichern
 Löschen
 Umbenennen

Suche
In dem Feld „Suche“ können Sie in der Protokoll-Liste nach folgenden Suchkriterien suchen: Dateiname,
Seriennummer, Datum, Tagescharge, Typ, Programmname, Gesamtcharge, Ereignisnr. Es genügt, einen
Teil des Suchbegriffes einzugeben. Außerdem wird die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt.

Datei-Explorer
Um ein Protokoll zu öffnen, wählen Sie im Datei-Explorer den Ablageordner, in dem Ihre Protokolle auf
dem Computer gespeichert sind.
Durch das Ändern der Suchtiefe in der Menüleiste beeinflussen Sie, wie viele Unterordner nach
Protokollen durchsucht werden. Um die Suche zu beschleunigen, wird eine geringe Suchtiefe (0-3)
empfohlen.
In dem jeweils angeklickten Ordner und den eventuell vorhandenen Unterordnern wird – je nach
eingestellter Suchtiefe – nach Protokollen gesucht und diese werden in der Protokoll-Liste angezeigt.

HINWEIS
Damit Protokolle nicht versehentlich gelöscht, verschoben oder umbenannt werden, ist nur ein
Navigieren durch die Ordner möglich. Einen direkten Zugriff auf die Protokolle erlaubt
MELAview nicht!
Wenn Sie Protokolle in ein anderes Verzeichnis verschieben, umbenennen oder löschen
möchten, führen Sie dies direkt im Ablageordner in dem entsprechenden Windows-Verzeichnis
aus.

8
Kapitel 3 – Programmoberfläche

Vorschau der Text-/Grafikprotokolle


In der Vorschau wird im Register Text der Inhalt eines Textprotokolls angezeigt. Im Register Grafik
werden Grafikprotokolle angezeigt. Bei umfangreichen Grafikprotokollen werden nur der Kopf und der Fuß
des Protokolls angezeigt.

Protokoll-Liste/Statistik

Filterbereich
Register „Protokolle“
Hier werden alle gefundenen Protokolle aus dem gewählten Ablageordner und den entsprechenden
Unterordnern (je nach eingestellter Suchtiefe) dargestellt. Textprotokolle werden mit weißem und
Grafikprotokolle mit blauem Hintergrund dargestellt. Je nachdem, wie viele Protokolle in den betreffenden
Ordner abgelegt wurden, kann das Einlesen einige Sekunden dauern. Daher empfiehlt sich eine geringe
Suchtiefe (0-3).
Wenn Sie ein oder mehrere Protokolle ausgewählt haben und mit der rechten Maustaste in die Protokoll-
Liste klicken, können Sie die ausgewählten Protokolle in einen beliebigen Ordner speichern.
Im Filterbereich können Sie Protokolle aus der Protokoll-Liste filtern. Die Filter befinden sich unter der
Protokoll-Liste. Stellen Sie in der gewünschten Spalte den Filter ein. Die Protokoll-Liste wird automatisch
aktualisiert.

Register „Statistik“
Hier wird eine Gesamtübersicht über alle Protokollarten angezeigt, die in der Protokoll-Liste angezeigt
werden. Die Protokollarten werden nach Dateiendungen unterschieden. MELAwin Grafikprotokolle (.mel)
und MELAwin Textprotokolle (auch .mel) können aufgrund der gleichen Dateiendung nicht unterschieden
werden.

Register „Unbekannt“
Hier werden Dateien gelistet, die als Protokolldateien erkannt, aber nicht dargestellt werden können, z.B.
LOG-Dateien, oder Hinweise, wenn für den gewählten Ordner keine Zugriffsrechte vorhanden sind.

9
Kapitel 3 – Programmoberfläche

Verbindungen
Unter dem Menü Verbindungen wählen Sie das MELAG Gerät aus, das in MELAview eingebunden
werden soll.
In der Liste werden alle MELAG Geräte, die mit MELAview verbunden sind, angezeigt. Es können bis zu
15 Geräte gleichzeitig mit MELAview verbunden werden.
Wie Sie zu den betreffenden Geräten eine Verbindung in MELAview herstellen, erfahren Sie in Kapitel 4.

Extras
Unter dem Menü Extras können Sie die Sprache der Programmoberfläche ändern und das Tool
„MELAnetBox-Konfigurator“ starten, um die MELAnet Box zu konfigurieren.

10
Kapitel 3 – Programmoberfläche

Grafikfenster
1
2

4
6
(1) Menüleiste
(2) Werkzeugleiste
(3) Infomap
(4) Einstellungen der Kurven, Hilfslinien
(5) Hauptgraph
(6) Ein- und Ausgänge, Gradienten-Information

Werkzeugleiste
Alle in der Werkzeugleiste vorhandenen Funktionen lassen sich auch über die Menüleiste oder über das
Kontextmenü im Hauptgraphen durch Rechtsklick aufrufen.

Symbol Eigenschaft

speichert die Grafik unter einem frei wählbaren Dateinamen

konvertiert die Grafik in eine PDF-Datei

kopiert die Grafik in die Zwischenablage

öffnet ein Dialogfenster zum Einrichten der Seite zum Drucken

öffnet die Druckvorschau

öffnet ein Dialogfenster zum Drucken

öffnet ein neues Fenster mit erweiterter Druckansicht

blendet den Statusbereich aus/ein

blendet die Ein- und Ausgänge aus/ein

stellt die Gesamtansicht wieder her

aktiviert/deaktiviert das Hilfsliniengitter im Hauptgraphen

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Kapitel 3 – Programmoberfläche

Symbol Eigenschaft

ändert die Darstellung der Ein-/Ausgänge (klassisch/Flanken)

Scanlinie

Referenzlinie

Zeitliche Referenzlinie

Gradientenlinie

Fehlerstreifen: zeigt einen begrenzten Abschnitt des Hauptgraphen in einem separaten


Fenster in vergrößerter Darstellung

setzt einen Markierungspunkt

öffnet die Hilfslinien-Einstellungen

fügt ein Beschriftungsfeld ein

fügt einen Markierungspunkt ein

löscht alle eingefügten Elemente, Markierungen und Beschriftungen

Achseneinstellungen

öffnet das Optionen-Menü

Infomap
Die Infomap gibt Auskunft über die aktuelle Position der Ansicht im Hauptgraphen. Die im Hauptgraphen
angezeigte Ansicht wird durch ein Rechteck in der Infomap dargestellt.
Die Ansicht im Hauptgraphen kann durch Ziehen des Rechtecks in der Infomap verschoben werden.

Einstellungen der Kurven, Hilfslinien


Enthält die Register Kurven und Hilfslinien. Unter Kurven lassen sich die aktuellen Einstellungen (Farbe,
Bezeichnung, Linienstärke, Sichtbarkeit) für Kurven anpassen. Im Register Hilfslinien finden Sie die
Einstellungen für Hilfs- und Referenzlinien.

Hauptgraph
Achseneinteilung
X-Achse: Zeit
Y1-Achse: Temperatur
Y2-Achse: Druck
Die Einteilung der Achsen hängt von der aktuellen Bildschirmgröße und den Maximalwerten der
angezeigten Werte ab. Sie passt sich automatisch an die Größe Ihres Bildschirms an.
Durch Bewegen der Maus über eine Kurve kann der genaue Wert zu Druck oder Temperatur und
Zeitpunkt angezeigt werden.

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Kapitel 3 – Programmoberfläche

Ein- und Ausgänge (IO)


Hier werden die Schaltzustände der ausgewählten Ein- und Ausgänge des Gerätes dargestellt. Es ist
möglich, alle Ein- und Ausgänge anzuzeigen, um deren Verhalten zu dokumentieren. Dadurch ist jedoch
die Programmkurve stark gestaucht. Sie sollten daher nur die Werte anzeigen, die Sie wirklich benötigen.
Sie können die Ein-/Ausgänge in der klassischen Darstellung oder in der Flankenansicht anzeigen.

Gradienten-Information
Hier werden Informationen zu allen gesetzten Punkten tabellarisch dargestellt. Unter „Bezeichnungen“
können beliebige Bezeichnungen für die Punkte eingegeben werden. Diese werden ebenfalls im
Hauptgraphen angezeigt.

Weitere Informationen
Hier finden Sie eine ausführliche Bedienungsanweisung zu dem Programm MELAview.

Das Hauptmenü kann bei Bedarf durch Klick auf das Dreieck-Symbol ausgeblendet werden.

13
Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Grafikfenster öffnen
Um ein Grafikprotokoll im Grafikfenster zu öffnen, doppelklicken Sie in der Protokoll-Liste auf das
gewünschte Grafikprotokoll (.GPD). Es wird der komplette Programmverlauf grafisch dargestellt.
Es lassen sich vielfältige Anzeige- und Analysemöglichkeiten der Programmkurve einstellen.

Scanlinien hinzufügen
Einfache Scanlinie
1. Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol aus.
2. Setzen Sie durch Doppelklick an der gewünschten Position im Hauptgraphen die Scanlinie.
Scanlinie

Referenzlinie (Druck/Temperatur)
Um eine Referenzlinie für Druck oder Temperatur (Y-Achse) einfügen zu können, muss vorher eine
Scanlinie im Hauptgraphen gesetzt sein. Anschließend kann eine Referenzlinie zu der ausgewählten
Druck- oder Temperaturkurve eingefügt werden.

1. Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol .


Unter der Infomap öffnet sich das Fenster Hilfslinien.
2. In das obere Feld geben Sie in der ersten Zeile den Wert für die Referenzlinie (in mbar oder °C)
ein.
Die Differenz zum momentanen Wert der gescannten Kurve wird in der linken oberen Ecke im
Hauptgraphen angezeigt.

14
Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Referenzlinie
Druck/Temp.

Referenzlinie (Zeit)
Um eine zeitliche Referenzlinie (X-Achse) einfügen zu können, muss vorher eine Scanlinie im
Hauptgraphen gesetzt sein. Anschließend kann eine zeitliche Referenzlinie zu der ausgewählten Druck-
oder Temperaturkurve eingefügt werden.

1. Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol .


Unter der Infomap öffnet sich das Fenster Hilfslinien.
2. In das obere Feld geben Sie in der zweiten Zeile den Wert für die zeitliche Referenzlinie ein.

Referenzlinie
Zeit

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Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Gradienten
1. Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol ,
2. Klicken im Hauptgraphen einen Punkt auf einer Kurve an und ziehen anschließend mit gedrückter
linker Maustaste eine Gradientenlinie auf.
Der errechnete Gradient wird in der linken oberen Ecke im Hauptgraphen angezeigt.
Eine bereits gezogene Gradientenlinie kann nachträglich durch Ziehen an einem der beiden
Endpunkte verändert werden.

Gradientenlinie

Fehlerstreifen
Wenn ein begrenzter Abschnitt des Hauptgraphen vergrößert dargestellt werden soll, kann ein
sogenannter Fehlerstreifen eingeblendet werden.

1. Wählen Sie dazu in der Werkzeugleiste das Symbol .


Dabei wird der Abschnitt innerhalb des Fehlerstreifens in einem zweiten Fenster vergrößert
dargestellt. Der Abschnitt ist auf ± 5 Sekunden vor und nach der Mittellinie des Fehlerstreifens
begrenzt.
2. Durch Ziehen des Fehlerstreifens mit der Maustaste oder den Pfeiltasten auf der Tastatur im
Hauptgraphen kann ein beliebiger Abschnitt im Hauptgraphen ausgewählt werden.
Das rechte Fenster lässt sich maximal auf die halbe Fenstergröße vergrößern.

Fehlerstreifen

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Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Markierungspunkt setzen
1. Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol und klicken auf die gewünschte Position auf
einer Kurve.
Gleichzeitig erscheint in der Ansicht unter dem Register Gradienteninformation der
Markierungspunkt mit den entsprechenden Werten.
2. Durch Rechtsklick mit der Maustaste unter Gradienteninformation  Punkt entfernen oder
durch Drücken der Entf-Taste können einzelne Punkte gelöscht werden.

Hilfslinien
1. Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol .
Es öffnet sich auf der linken Seite des Fensters der Bereich „Hilfslinien“.
2. Geben Sie dort einen genauen Wert für Temperatur, Druck und/oder Zeit ein, abhängig davon,
welche Hilfslinien Sie anzeigen möchten.

Hilfslinie (Druck)

Hilfslinie (Temp.)

Hilfslinie (Zeit)

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Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Beschriftung einfügen
1. Um an einer beliebigen Stelle des Hauptgraphen eine Beschriftung einzufügen, wählen Sie in der
Werkzeugleiste das Symbol .
Es öffnet sich ein kleiner Editor, in dem Sie Ihren Text eintragen. Eigenschaften wie Schriftfarbe,
Auszeichnung (z. B. fett, kursiv usw.), Textausrichtung und Schriftgröße stellen Sie dort ebenfalls
ein.
2. Nach der Bearbeitung bestätigen Sie die Eingabe mit OK.
Der Text kann auch nachträglich an eine andere Stelle mit gedrückter Maustaste verschoben,
durch Doppelklick bearbeitet oder gelöscht werden.

Markierung einfügen
1. Um an einer beliebigen Stelle des Hauptgraphen eine Markierung einzufügen, wählen Sie in der
Werkzeugleiste das Symbol und ziehen mit gedrückter Maustaste einen Kreis im
Hauptgraphen auf.
2. Sie können durch Doppelklick auf den Kreis das Aussehen, z.B. Linienstärke, Farbe usw.
verändern oder die Markierung löschen.

18
Kapitel 4 – Arbeiten im Grafikfenster

Erweiterte Einstellungen
1. Um erweiterte Einstellungen bezüglich der Anzeige und Werkzeugfunktionen im Hauptgraphen
vorzunehmen, wählen Sie in der Werkzeugleiste das Symbol .
Es öffnet sich folgendes Fenster:

Scanlinie im IO-Bereich niemals sofort aktualisieren


Die Scanlinie im Fenster Ein-/Ausgänge wird erst aktualisiert, wenn die Scanlinie im Hauptgraph nicht
mehr bewegt wird.
Diese Einstellung wird bei schwacher Computerleistung oder Grafikprotokollen mit hoher Dateigröße
empfohlen.

Scanlinie im IO-Bereich immer sofort aktualisieren


Die Scanlinie im Fenster Ein-/Ausgänge wird parallel zur Bewegung der Scanlinie im Hauptgraph
zeitgleich aktualisiert.

Aktualisieren verzögern, wenn Grafik größer x (Empfohlen):


Die Scanlinie im Fenster Ein-/Ausgänge wird sofort aktualisiert, wenn der angezeigte Bereich die
eingegebene Zeit nicht überschreitet.
Diese Einstellung wird als Standardeinstellung empfohlen.

Fehlerstreifen im IO-Bereich niemals sofort aktualisieren


siehe Scanlinie

Fehlerstreifen im IO-Bereich immer sofort aktualisieren


siehe Scanlinie

Aktualisieren verzögern, wenn Grafik größer x:


siehe Scanlinie

GradientenbereichEinzustellende Schrittbreite +/-


Einzustellende Schrittbreite bestimmt den Gradientenbereich.

GradientenbereichGradientenbereich anzeigen
Ist der Haken gesetzt, wird bei markierten Punkten der Gradientenbereich im Hauptgraph angezeigt.

19
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview


verbinden

Verbindung via TCP/FTP


Option verfügbar für
 Premium-Plus-Klasse
1)
 Premium-Klasse
1)
 Vacuquick
®
 Cliniclave 45
® 2)
 MELAtherm 10
1)
Verbindung via TCP und Aufzeichnung von Grafikprotokollen ab Software-Version 2.4x möglich
2)
Aufzeichnung von Grafikprotokollen ab Software-Version 1.113 möglich

Verbindung via TCP

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Am Gerät ist die Übertragung via TCP ausgewählt.
 In MELAview wurde ein Ablageordner auf dem Computer festgelegt.
 Die IP-Adresse des Geräts und des Computers liegen in demselben IP-Adressbereich.

Nach der Verbindung via TCP wird automatisch ein Statusprotokoll vom Gerät gesendet, aus dem die
Geräteinformationen ausgelesen werden können.
Ist das jeweilige Gerät auf Sofortausgabe (=JA) eingestellt und die Verbindung via TCP hergestellt,
werden alle Protokolle automatisch in den gewünschten Ablageordner auf dem Computer abgelegt.
Es ist nicht möglich, das jeweils verbundene Gerät in irgendeiner Art „fernzusteuern“. Protokollausgaben
müssen immer am Gerät selbst initiiert werden.

Für detaillierte Informationen lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch und/oder das Technische Handbuch
zum betreffenden Gerät.

20
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Verbindung via FTP

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Auf dem Computer ist ein FTP-Server installiert.
 Am Gerät ist die Übertragung via FTP ausgewählt.
 Die IP-Adresse des FTP-Servers ist am Gerät eingestellt.
 Das Gerät ist im FTP-Server als Benutzer angemeldet.
 Das FTP-Passwort im Gerät und im FTP-Server sind gleich.

Sie können den MELAG FTP-Server direkt aus MELAview starten und/oder den Status überwachen.
Das Aufzeichnen der Protokolldaten passiert unabhängig von MELAview.
Ist das jeweilige Gerät auf Sofortausgabe (=JA) eingestellt, werden alle Protokolle automatisch in den
Ablageordner des FTP-Servers, den Sie dort festgelegt haben, abgelegt.
Es ist nicht möglich, das jeweils verbundene Gerät in irgendeiner Art „fernzusteuern“. Protokollausgaben
müssen immer am Gerät selbst initiiert werden.

Für detaillierte Informationen lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch und/oder das Technische Handbuch
zum betreffenden Gerät.

Verbindung via TCP/FTP + MELAnet Box


Mit Hilfe der MELAnet Box können Sie Geräte, die keinen Ethernetanschluss (LAN) haben, in das
(Praxis-)Netzwerk einbinden.
Eine ausführliche Beschreibung zur Konfiguration der MELAnet Box finden Sie in der Bedienungs-
anweisung zur MELAnet Box.

Option verfügbar für


 Profi-Klasse
 S-Klasse
®
 MELAquick 12+
®
 MELAtronic EN, 15 EN+
®
 Cliniklav 25
 Klassiker

21
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Verbindung via TCP + MELAnet Box

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Am Gerät ist als Ausgabemedium die MELAnet Box ausgewählt.
 Die MELAnet Box ist auf TCP eingestellt.
 In MELAview wurde ein Ablageordner auf dem Computer festgelegt.

Nach der Verbindung via TCP wird automatisch ein Statusprotokoll vom Gerät gesendet, aus dem die
Geräteinformationen ausgelesen werden können.
Ist das jeweilige Gerät auf Sofortausgabe (=JA) eingestellt und die Verbindung via MELAnet Box
hergestellt, werden alle Protokolle automatisch in den gewünschten Ablageordner auf dem Computer
abgelegt.
Die Protokolle werden über MELAview ausgegeben.
In dem TCP-Fenster von MELAview tragen Sie die IP-Adresse des MELAG Gerätes und den TCP-Port,
der auch in der MELAnet Box eingestellt ist, ein.

Eine ausführliche Beschreibung zur Konfiguration der MELAnet Box finden Sie in deren
Bedienungsanweisung.

Verbindung via FTP + MELAnet Box

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Auf dem Computer ist ein FTP-Server installiert.
 Am Gerät ist als Ausgabemedium die MELAnet Box ausgewählt.
 Die MELAnet Box ist auf FTP eingestellt.
 In der MELAnet Box sind der gleiche Benutzername und das gleiche Passwort wie im FTP-Server
eingetragen.

Sie können den MELAG FTP-Server direkt aus MELAview starten und/oder den Status überwachen.
Das Aufzeichnen der Protokolldaten passiert unabhängig von MELAview.
Ist das jeweilige Gerät auf Sofortausgabe (=JA) eingestellt, werden alle Protokolle automatisch in den
Ablageordner des FTP-Servers, den Sie dort festgelegt haben, abgelegt.
Die Protokolle werden über MELAview ausgegeben.

22
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Download-Plus

ACHTUNG
Für die Einrichtung im (Praxis-)Netzwerk sind tiefere Kenntnisse der Netzwerktechnik nötig.
Fehler im Umgang mit IP-Adressen können zu Störungen und Datenverlust in Ihrem
Praxis-Netzwerk führen.
 Die Verbindung über den Download-Plus darf nur vom Systemadministrator des
(Praxis-)Netzwerkes durchgeführt werden.

Über den „Download-Plus“ können Sie Textprotokolle von Autoklaven der Premium-Plus-Klasse über ein
beliebiges Netzwerk oder über das Internet übermitteln und downloaden.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Der Fernzugriff am Gerät ist für den Download-Plus freigeben, d.h. am Autoklav ist unter
Einstellungen der Fernzugriff MELAview aktiviert.
 Das Gerät ist über den (http-)Port 80 erreichbar.
 Der Computer und das Gerät befinden sich in dem gleichen IP-Adressbereich (d.h. die IP-
Adressen sind in den ersten drei Ziffernblöcken gleich, z. B. 192.168.40. …).

1. Um eine Verbindung via Download-Plus herzustellen, geben Sie die IP-Adresse des Autoklaven
in das Fenster ein. Der (http-)Port muss nur eingetragen werden, wenn er nicht 80 ist.

23
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

2. Klicken Sie auf „Anmelden“. Wenn die Anmeldung erfolgreich war, folgt eine Meldung am
Computer.
3. Fahren Sie fort und klicken Sie auf „Protokollausgabe“. Es öffnet sich folgendes Dialogfenster.

4. Wählen Sie unter 1. den Ablageordner für die Textprotokolle aus.


5. Wählen Sie unter 2. die Art der Protokolle aus, die Sie ausgeben möchten. Es stehen alle
Protokollarten, die auch über das Menü „Protokollausgabe“ am Autoklav ausgegeben werden
können, zur Verfügung.
6. Klicken Sie auf „Download“, um den Protokoll-Download zu starten. Anhand des
Fortschrittsbalkens können Sie den aktuellen Downloadstatus sehen.
Nach dem erfolgreichen Download der Textprotokolle folgt eine entsprechende Meldung.
Die Textprotokolle liegen nun in dem zuvor ausgewählten Ablageordner auf dem Computer.
Laden Sie auf diese Weise weitere Textprotokolle herunter oder melden Sie sich ab und beenden
den Download-Plus über den Button „Beenden“. Beim Beenden ohne vorheriges Abmelden wird
der Autoklav automatisch abgemeldet.

24
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Wenn der Computer und das Gerät nicht in demselben Netzwerk liegen, aber über das Internet
miteinander verbunden sind, gehen Sie wie folgt vor:
In dem Fall hängt die Konfiguration stark von den jeweiligen Netzwerktopologien ab.
Im Folgenden wird eine mögliche Konfiguration als Beispiel beschrieben.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Der Autoklav ist im (Praxis-)Netzwerk eingebunden.
 Das (Praxis-)Netzwerk ist über einen Router, z.B. die FRITZ!Box Fon WLAN 7170 mit dem
Internet verbunden. Es besteht eine dauerhafte Internetverbindung.
 Der Download-Plus soll von einem Computer erfolgen, der NICHT in dem gleichen Netzwerk wie
der Autoklav ist, aber über eine Internetverbindung verfügt.

Beispiel-Konfiguration mit einer FRITZ!Box Fon WLAN 7170


1. Stellen Sie sicher, dass der Router eingeschaltet ist und eine dauerhafte Internetverbindung über
den Router besteht.
2. Rufen Sie dazu das Dialogfenster der FRITZ!Box über Einstellungen  Erweiterte
Einstellungen  Internet  Zugangsdaten auf.

3. Rufen Sie die Liste der Portfreigaben auf über Komfortfunktionen  Portfreigabe und stellen
Sie die Portweiterleitung für den Autoklav von z.B. 8000 auf Port 80 ein.

4. Ermitteln Sie die IP-Adresse des Routers.

5. Öffnen Sie im Programm MELAview Verbindungen  Download-Plus und geben Sie die IP-
Adresse des Routers und des Ports des Autoklaven (hier: 192.168.10.123:8000) durch einen
Doppelpunkt getrennt ein.
6. Verfahren Sie weiter wie oben beschrieben.

25
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Mögliche Probleme bei der Verbindung via Download-Plus

Problem mögliche Abhilfe

Anmeldung fehlgeschlagen Kontrollieren Sie die IP-Adressen des Routers und den im
Router eingetragenen Port des Autoklaven und vergleichen Sie
die Werte mit denen im Download-Plus Dialogfenster.

Protokoll-Download fehlgeschlagen Bleibt der Fortschrittsbalken längere Zeit unverändert, wurde


möglicherweise die Internetverbindung oder die Verbindung zum
Autoklav unterbrochen. Brechen Sie den Vorgang durch Klicken
auf „Abbruch“ ab und versuchen Sie es erneut.

Verbindung via USB/Seriell


Option verfügbar für
 Profi-Klasse
 S-Klasse
®
 MELAquick 12+
®
 MELAtronic EN, 15 EN+
®
 Cliniklav 25
 Klassiker

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:


 Am Autoklav ist als Ausgabemedium Computer bzw. Externer PC ausgewählt.

Verbindung
Um eine Verbindung vom Autoklav zum Computer herzustellen, folgen Sie der Schritt-für-Schritt-
Anweisung im Programmfenster.
Das Session-Logbuch auf der rechten Seite dokumentiert alle wichtigen Ereignisse.
Darunter befindet sich eine Anzeige zum Status der Verbindung zum Autoklav.

26
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Nachdem der Autoklav mit MELAview verbunden ist, werden weitere Funktionen in der linken
Navigationsleiste aktiv.

Aktionen
Unter dem Menü Aktionen können Sie den Ablageordner bestimmen und die Art des Protokolls, das
ausgegeben werden soll, auswählen.

Verbindung via USB/Seriell: Erst-Klassiker


Option verfügbar für
®
 Vacuklav 24, 31
 Typ 25

Verbindung
Um eine Verbindung vom Autoklav zum Computer herzustellen, folgen Sie der Schritt-für-Schritt-
Anweisung im Programmfenster.
Das Session-Logbuch auf der rechten Seite dokumentiert alle wichtigen Ereignisse.
Darunter befindet sich eine Anzeige zum Status der Verbindung zum Autoklav.

HINWEIS
Die Kommunikation erfolgt nur vom Autoklaven zum Computer. Alle Aktionen (Protokollausgabe
usw.) müssen vom Autoklav gestartet werden.

Die Aufzeichnung von Grafikprotokollen wird für diese Gerätetypen nicht unterstützt.

27
Kapitel 5 – MELAG-Geräte mit MELAview verbinden

Um eine Verbindung zum Computer herstellen zu können, müssen Sie am Autoklav im Menü „Funktion:
Drucken“  Datenübergabe  als Ausgabemedium den Autoklav auf „Externer PC“ einstellen.

28
Kapitel 6 – Update

Kapitel 6 – Update

Offline-Update
Option verfügbar für
®
 Vacuklav 30-B, 24-B, 31-B, 23-B, 24-B/L*
®
 Euroklav 23V-S, 29V-S, 23-S, (29-S)*
®
 Cliniklav 25*
®
 MELAtronic 15EN, 17EN, 23EN*
*nur bis Software-Version 3.34

Ein Offline-Update ist ein Update, bei dem der Computer vor dem Update keine Verbindung zum Autoklav
aufbaut. Die Update-Daten werden lediglich an den Autoklav gesendet und erst dort bewertet.
Es können alle Arten von Daten via Offline-Update (Firmware, Parameter und Sprachdateien) an den
Autoklav gesendet werden.

ACHTUNG
Durch einen plötzlichen Abbruch der Verbindung kann es zu Fehlern in der Geräte-
Software kommen und schwerwiegende Fehler auf der Steuerungselektronik verursachen.
 Unterbrechen Sie während eines laufenden Update-Vorgangs nie die Verbindung, z.B. durch
Ausschalten des Autoklaven oder Schließen des Programmes.

HINWEIS
MELAview hat außerdem einen automatischen Schutz, der kein Online-Update für Geräte mit
Software-Version 3.34 zulässt.

29
Kapitel 6 – Update

Beachten Sie folgende Hinweise, wenn die Software-Version 3.34 installiert ist:
Wenn ein Update von der Software-Version 3.34 auf eine höhere Version erfolgen soll, muss vorher der
Flash-PROM Typ 3 gegen einen Flash-PROM Typ 4 ausgetauscht werden.
Der Flash PROM Typ 3 ist nicht mit einer höheren Software-Version kompatibel!

Online-Update
 Profi-Klasse
 S-Klasse
®
 MELAquick 12+
®
 MELAtronic 15 EN+
® 1)
 Cliniklav 25
® 1)
 Vacuklav 30-B, 24-B, 31-B, 23-B, 24-B/L
® 1)
 Euroklav 23V-S, 29V-S, 23-S, (29-S)
® 1)
 Cliniklav 25
® 1)
 MELAtronic 15EN, 17EN, 23EN

1)
ab Software-Version 4.06

Bei Autoklaven mit der Softwareversion v4.06 oder höher kann sowohl ein Online- als auch ein Offline-
Update durchgeführt werden.
Ab der Firmware-Version 5.x ist außerdem ein Bootloader-Update möglich.

ACHTUNG
Durch einen plötzlichen Abbruch der Verbindung kann es zu Fehlern in der Geräte-
Software kommen und schwerwiegende Fehler auf der Steuerungselektronik verursachen.
 Unterbrechen Sie während eines laufenden Update-Vorgangs nie die Verbindung, z.B. durch
Ausschalten des Autoklaven oder Schließen des Programmes.

30
Kapitel 6 – Update

Baseline-Update
Sollen mehrere Dateien nacheinander auf das Gerät übertragen werden, nutzen Sie das Baseline-Update:
1. Wählen Sie den Ordner auf Ihrem Computer, in dem die Dateien liegen. Alle kompatiblen Dateien
werden in dem Feld „Dateiauswahl“ angezeigt.
2. Wählen Sie die gewünschten Dateien für das Baseline-Update im Feld „Dateiauswahl“ durch
Klick auf die Buttons > bzw. >> aus.
3. Um das Update zu starten, bestätigen Sie mit „Update starten“.

MELAseal Pro Uploader

Wie Sie den MELAseal Pro Uploader verwenden, erfahren Sie in der separaten Anweisung, siehe „weitere
Informationen“.

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Kapitel 7 – Drucken von Protokollen

Kapitel 7 – Drucken von Protokollen


Wenn Sie Protokolle aus der Protokoll-Liste drucken möchten, öffnen Sie das Druckfenster über Datei
 Protokoll(e) drucken.

(1) Einstellung der Schriftart und -größe


(2) Druckvorschau
(3) Einstellungen zum Einrichten der Seite

In der oberen Zeile können Sie die Schriftart und -größe ändern.
Im linken Fensterbereich richten Sie die Seite zum Drucken ein, d.h. dort stellen Sie das Papierformat ein,
bestimmen die Anzahl der Protokolle pro Seite etc.
Abhängig von der Auswahl der Druckoptionen erhöht sich entsprechend der Papierbedarf. Stellen Sie die
für sich beste Kombination ein.
In der Vorschau sehen Sie die zu druckenden Protokollseiten. Im Einstellungsbereich können Sie diese
Ansicht auch zoomen.
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Drucken“.

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Kapitel 8 – Servicefunktionen

Kapitel 8 – Servicefunktionen

Diagnose
Im Menü Diagnose werden alle Ein- und Ausgänge des Autoklaven übersichtlich und gruppiert dargestellt.
Hier können Sie wie auch im Rohrplan die einzelnen AC-Ausgänge schalten.
Wenn der Min./Max.-Wert der Analogen Eingänge unter- bzw. überschritten wird, wird der Wert rot
dargestellt.

Rohrplan
Im Menü Rohrplan haben Sie die Möglichkeit, alle Komponenten am Autoklav zu schalten. Hierzu
wechselt der Autoklav in den Diagnosemodus. Alle Messwerte werden sekündlich aktualisiert und
angezeigt.

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Kapitel 8 – Servicefunktionen

Geräteparameter
In dem Menü Geräteparameter sind die gängigsten Geräteparameter der Autoklaven aufgelistet.
Um einen Geräteparameter zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie auf „Parameter anfordern“, damit die aktuellen Parameter-Werte eingelesen werden.
2. Um einen Parameter-Wert zu ändern, überschreiben Sie den aktuellen jeweiligen Wert, setzen
einen Haken zum Übernehmen und bestätigen mit „Parameter übermitteln“.

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MELAG Medizintechnik oHG
Geneststraße 6-10
10829 Berlin
Deutschland
E-Mail: info@melag.de
BA_D_MELAview_Service_v3.docx | Rev.: 3 – 13/0518

Web: www.melag.de

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