Sie sind auf Seite 1von 3

Demokratie statt Kampf oder: Marx‘ Irrtum | Von Rüdiger

Lenz
Armand de Kneifel sagt:

3. Juli 2020 at 03:49

Bedauerlicherweise sitzt auch Rüdiger Lenz in einem verstaubten


Elfenbeinturm und versteht absolut nicht die geopolitische Lage in der heutigen
Welt! Weder Marx, Engels noch Lenin haben sich in ihrem dialektischen
Materialismus geirrt! Sogar Stalin hat die zwingende Notwendigkeit des
permanenten bewaffneten Kampfes mit den kapitalistischen Lobbyisten
begriffen und so bis 1953 die Welt vor der endgültigen faschistischen
Vernichtung bewahrt! Wer das Gegenteil behauptet und noch immer von
friedlichen und bunten Revolutionen, dem friedlichen Hineinwachsen in eine
bessere Zeit ohne menschenverachtende kapitalistische Ausbeutung träumt
oder gar ein zweiter Christus, Gandhi oder Mandela sein möchte, der kennt die
wahren Absichten des Deep States nicht und lügt sich da selbst etwas in die
eigene Tasche. Die Auseinandersetzungen in der Westlichen Welt lassen aber
auch schnell gerechte Befreiungskämpfe wie in Palästina, Syrien, Jemen oder
ganz Afrika verkennen oder vergessen – neben Lateinamerika natürlich! Noch
immer klammert das Krakengeschwür des Neokolonialismus an der Gurgel der
hungernden Völker. Die gerechtfertigten Auseinandersetzungen mit den
Kryptofaschisten, Zionisten und anderen kapitalistischen Verbrechern in Europa
oder den USA müssen im Kontext zu der Unterdrückung und Ausplünderung
der Dritten Welt gesehen werden. Wie einst mit der Sowjetunion muss heute
der wichtige Schulterschluss mit Russland und den BRICS-Ländern erfolgen.
Nur sie können uns vor dem finalen Armageddon bewahren – SIC! Wer jetzt
wie die NATO-Grünen wieder gegen Russland marschieren möchte, treibt
Deutschland und die Welt in den endgültigen Abgrund! Spontiattacken oder gar
intrigenhaftes Spaltungsvorgehen, anarchistische Verrenkungen oder
kleinbürgerliche Barrikadenkämpfe nur am Wochenende – wie hier beschrieben
– sind gewollte Manipulationen der Regierungen, um das Volk vom eigentlichen
zwingenden Klassenkampf abzuhalten. Da helfen auch keine friedlichen
Yogaübungen á la Bhagwan im idyllischen Schlosspark! Wichtig ist immer noch
die Kardinalfrage Lenins der Organisation des arbeitenden Menschen – eine
Partei oder Organisation mit klassenbewusster Schulung für das Volk, damit
dieses erkennt, wer ist der eigentliche Feind, der eigentliche Ausbeuter,
Blutsauger, Weltenbrenner und Kriegstreiber. Die diktatorisch-faschistoide
Repräsentantendemokratie der Oligarchen und Plutokraten unserer Zeit hat
ausgedient. Alle Parteien im Bundestag sind nur noch Stiefelknechte und
Prostituierte ihrer Brötchengeber – ohne Ausnahme! Keiner denkt an die
Menschen da draußen. Nur eine neue marxistische Partei ist und wird die
gezwungene Alternative sein. Wer das Gegenteil behauptet, der versteht nichts
von politisch-historischer Geopolitik bzw. Imperialismus oder ist nur bei Kant
und anderen kleinbürgerlichen Jüngern der Frankfurter Schule in die Lehre
gegangen. Also viel Gesäusel und Armchair-Bla,Bla,Bla in den Mainstream Talk
Shows.

Die richtige materialistische Anschauung der Geschichte zeigt, dass die


Produktion, und nächst der Produktion der Warenaustausch, die Grundlage
aller Gesellschaftsordnung ist. In jeder Gesellschaft richtet sich die Verteilung
der Produkte – und mit ihr die soziale Gliederung in Klassen oder Stände –
danach, wie und was produziert und wie das Produzierte ausgetauscht wird.

Die Ursachen aller gesellschaftlichen Veränderungen und politischen


Umwälzungen sind hier zu suchen nicht in den Köpfen der Menschen, in ihrer
zunehmenden Einsicht in die ewige Wahrheit und Gerechtigkeit, sondern in
Veränderungen der Produktions- und Austauschweise. Sie sind zu suchen nicht
in schöngeistiger Philosophie und drögem Geseibel und Gedösel wie bei den
Schlafpillen Precht oder Sloterdijk und anderen Hypokriten des Systems
(Rüdiger Lenz inklusive) von einer besseren Wellt am Jüngsten Tag – falls der
jemals kommt – sondern in der Ökonomie der betreffenden Epoche.

Fazit: Die ewige Wahrheit und Erlösung kann nur von den Menschen selbst
ausgehen, die begriffen haben, dass zu viele Schwätzer und Heilserlöser einem
das Gehirn verkleistern. Die Basis auf den Straßen braucht wieder einmal eine
avantgardistische Partei – eine Partei der Pariser Kommune von 1848, die die
Klassengegensätze richtig analysiert und Lösungen hat – weder Opportunisten,
NATO-Grüne, Sozialdemokraten, Spontis, Anarchisten, Trotzkisten, AfD-
Junker, Diversanten, Bilderberger, Trilaterale-Schleimscheißer noch
kleinbürgerliche Revoluzzer oder andere schöngeistige „Lampenputzer“!

———————————————————————————————————
———————

… Und der da noch gekommen war, um nur zu sehen, musste dann doch
erkennen, dass Despotie und Befreiung keine Brüder sind und griff zum
Gewehr, nachdem die andere Wange vom ewigen Schlagen noch schmerzte
und das Gehirn all den kryptischen Namensmüll endlich von sich schütteln
konnte. Es werden die anderen Namen sein – die Namen der Aufrechten und
Gerechten, im letzten Ringen um des Menschen und des Tieres Glück auf
Erden.

… Und der da noch kommen sollte, um zu begreifen, ruft nach den Namen der
Aufrechten, und gemeinsam verjagen sie all die Kindesmörder, Frauenschänder
und Lumpen nicht nur aus dem heiligsten Land von Babylon, Ur und Uruk in
Mesopotamien, sondern auch anderen Orts in der Welt. Utnapischtim steigt mit
seinem Volk den vergessenen Berg herab und kehrt mit seiner Arche aus dem
heiligen Dilmun (Eden) zurück. Ihre Stimmen sollten noch bis Palästina
anbranden und dem gebrochenen Olivenbaum das letzte Wasser im Namen
des Bruders im Irak, des Freundes in Sibirien und des Weggefährten am
Orinoco schenken.

… Und der da nie kommen wird, um wenigstens zu verstehen, wird eben auch
nie begreifen, warum es nur ein Leben gibt, das für ihn wert ist, es zu leben!