Sie sind auf Seite 1von 31

Gratis E-Book

Die größten
Körpersprache-
Mythen im Beruf
Inhalt

Wann uns Körpersprache hilft – und wann nicht...................................................... 3


Fazit.....................................................................................................................................................3

Auf welche 7 Signale Ihr Gegenüber am meisten achtet. .......................................... 4


Lächeln Sie..........................................................................................................................................4
Das Fenster zur Seele........................................................................................................................4
Positiv Denken ist positiv sprechen.. ................................................................................................ 4
Offenheit..............................................................................................................................................5
In der Ruhe liegt die Kraft..................................................................................................................5
Echtes Interesse.................................................................................................................................6
Das „Ja zum Menschen“....................................................................................................................6

Informelle Anführer sicher identifizieren................................................................ 7

8 Körpersignale, die Sie unbedingt vermeiden sollten. ............................................. 8


Augen, Bauchnabel und Füße zeigen nicht in eine Richtung......................................................... 8
Gegenstände vor den Körper halten. . ............................................................................................... 8
Auf die Uhr schauen...........................................................................................................................9
Das Gesicht berühren.. .......................................................................................................................10
Nach unten schauen..........................................................................................................................10
Von jemandem weg lehnen...............................................................................................................10
Beide Hände hinter dem Kopf mit Ellbogen nach außen............................................................... 11
Arme und Beine verschränken.......................................................................................................... 12

Sicherheitscheck: So entlarven Sie Lügner am Arbeitsplatz..................................... 12


Der Schlüssel: Abweichung von der Norm....................................................................................... 12
Es gibt kein sicheres Zeichen für Lüge!........................................................................................... 13
Halten Sie nach Clustern Ausschau................................................................................................. 14

1
Schluss mit dem Märchen!..................................................................................... 15

Wie Sie nonverbal Grenzen setzen.......................................................................... 17


Fazit.....................................................................................................................................................18

Die Kunst des Händeschüttelns.............................................................................. 18


Keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck................................................................... 19
Die 6 häufigsten Fehler......................................................................................................................19
Fazit.....................................................................................................................................................21

Redner-Checkliste: Souverän wirken – schon vor dem 1. Satz!................................. 21

Reden halten: 3 Grundregeln für Ihre Gestik. ........................................................... 23

Berührungen im Büro: Hier ist Fingerspitzengefühl notwendig!................................ 23

3 Tipps für Ihre interkulturelle Kommunikation....................................................... 25


Glück ist universell.............................................................................................................................25
Emotionen sind mehrdeutig.............................................................................................................. 26
Gesten sind gefährlich.......................................................................................................................26
Wann uns Körpersprache hilft – und wann nicht
„Verschränkte Arme bedeuten Ablehnung!“ Wer hat diese Aussage über Kör-
persprache nicht schon gehört. Dabei ist sie in den meisten Fällen schlicht-
weg falsch. Es kann der Person auch einfach kalt sein, oder sie will ihre Arme
und Schultern entlasten.

Unser Körper spricht ständig für uns, ob wir das wollen oder nicht. Und es
gilt:„Die Körpersprache lügt nicht!“ Denn wir senden einen steten Strom von
Signalen aus, die unseren inneren Zustand offenbaren. Die Interpretation von
Körpersprache sollte jedoch immer im gesamten Kontext erfolgen.

Wenn Sie ein Profi in Körpersprache werden wollen, sollten Sie sowohl beim
bewussten Einsatz der Körpersprache als auch bei deren Deutung immer auf
den kompletten Zusammenhang achten.

Fazit
Sehen Sie die Tipps und Hinweise in dieser Ausgabe als einzelne Anregungen
– behalten Sie aber immer den Kontext im Auge.

3
Auf welche 7 Signale Ihr Gegenüber am meisten achtet
Ob wir es merken oder nicht, wir lesen ständig die Gesichtsausdrücke und die
Körpersprache jedes anderen Menschen. Und genauso werden wir „gelesen“.
Damit Sie Ihre Wirkung auf andere optimal steuern können, hier die nonver-
balen Hinweise, auf die Menschen die meiste Aufmerksamkeit richten.

Lächeln Sie
1. Gesichtsausdruck. Wir leiten vom Gesichtsausdruck ab, wie sich jemand
fühlt. Die beste und einfachste Methode, andere Menschen für sich zu
gewinnen, ist das Lächeln. Lächeln ist so wichtig für soziale Interaktio-
nen, dass wir sogar erkennen können, ob jemand lächelt, auch wenn wir
ihn nicht sehen können. Lächeln Sie daher auch am Telefon.

Das Fenster zur Seele


2. Augenkontakt. Die Forschung zeigt, dass die Augen wirklich die Fenster
zur Seele sind. Augenkontakt ist der entscheidende erste Schritt, um die
Gefühle eines anderen zu lesen. Es ist daher wichtig, um ein Gefühl der
Verbindung zu schaffen. Halten Sie Augenkontakt, wenn Sie mit jeman-
dem sprechen.

Positiv Denken ist positiv sprechen


3. Stimme. Die Art und Weise, in der wir über eine andere Person denken,
verändert unsere Art zu sprechen. Der Ton unserer Stimme verrät mehr
als die Worte selbst, wie wir uns fühlen. Die Herausforderung für Sie:
Denken Sie positiv über Ihren Gesprächspartner. Er wird das an Ihrer
Stimme erkennen.

4
Offenheit
4. Haltung. Die Art, wie eine Person sitzt – zusammengesunken oder auf-
recht sitzend, Beine geöffnet oder gekreuzt – überträgt eine Botschaft.
Hier ist Körpersprache in der Tat einfach: Wenn Sie „offen“ wirken wollen,
dann ist Ihre Haltung ebenfalls offen.

In der Ruhe liegt die Kraft


5. Atem. Die Forschung zeigt, dass die Gefühle, die wir fühlen, die Art und
Weise verändern, wie wir atmen. Wenn Sie gestresst oder wütend sind,
atmen Sie schnell und flach, und wenn Sie verärgert sind, seufzen Sie
eher. Wenn wir mit jemandem zusammen sind, der viel seufzt, fühlen wir
uns vielleicht auch genervt.

TIPP

Nehmen Sie vor jedem Gespräch ein paar tiefe und ruhige Atemzüge.

5
Echtes Interesse
6. Achtsamkeit. Angesichts unserer vollen Terminkalender und der Nach-
richten und E-Mails, die im Laufe des Tages auf uns einprasseln, sind wir
manchmal nicht mit voller Aufmerksamkeit bei unseren Gesprächspart-
nern – wir verarbeiten immer noch etwas, was vorher passiert ist, oder
wir denken über ein Telefonat nach, dass wir gleich führen müssen. Sei-
en Sie ganz bei Ihrem Gesprächspartner: Wenden Sie ihm Ihren Körper
zu, nicken Sie.

Das „Ja zum Menschen“


7. Authentizität. Bei all diesen Erkenntnissen ist es wichtig, dass Sie au-
thentisch sind. Ihr Gegenüber wird jede antrainierte Verhaltensweise so-
fort durchschauen.

TIPP

Ändern Sie nicht nur Ihr Verhalten, sondern in erster Linie Ihre Einstellung
zum Gesprächspartner. Das „Ja zum Menschen“ wirkt Wunder.

6
Informelle Anführer sicher identifizieren
Sie übernehmen eine neue Abteilung und wollen wissen, wer der informelle
Anführer ist? Sie wollen wissen, wer in der gegnerischen Verhandlungs-
gruppe wirklich das Sagen hat? Achten Sie auf das „Spiegeln“!

Menschen passen sich körpersprachlich an Ihre Mitmenschen an. Sie kennen


sicher das Beispiel von Verliebten, die zum gleichen Zeitpunkt zum Glas grei-
fen, gleichzeitig die Beine überkreuzen etc. Dies ist das „Spiegeln“.

Wenn Sie auch darauf achten, können Sie schnell erkennen, wer die dominan-
teste Person in einer Gruppe ist:

► Handbewegung: Eine Person ordnet ihre Unterlagen. Kurz darauf greifen


einige an dere zu ihren Notizen. Damit haben Sie den Anführer identifi-
ziert.

► Haltung: Jemand beugt sich nach vorne. Direkt danach sehen Sie diese
Bewegung auch bei anderen. Jetzt haben Sie sofort die dominante Per-
son erkannt.

► Körperspannung: Wenn der Anführer sich entspannt nach hinten lehnt,


werden die anderen in der Gruppe das schnell spiegeln.

7
Dieses Spiegeln läuft unterbewusst ab und lässt sich kaum kontrollieren. Sie
haben damit eine recht sichere Methode an der Hand, Anführer zu identifizie-
ren.

8 Körpersignale, die Sie unbedingt vermeiden sollten


Ihre Körpersprache zeigt den anderen viel deutlicher, wie es Ihnen geht, als
Sie es durch Ihre Worte je ausdrücken könnten. Die meisten Gesten und Be-
wegungen werden von Ihren Mitmenschen unbewusst interpretiert. Um einen
negativen Eindruck zu vermeiden, sollten Sie auf folgende Signale bewusst
verzichten.

Augen, Bauchnabel und Füsse zeigen nicht in eine


Richtung
Sind wir an einem Menschen wirklich interessiert, zeigen alle 3 Bereiche zu
ihm. Wollen Menschen hingegen aus einer Situation flüchten, zeigen die Füße
unterbewusst in Richtung des Fluchtwegs.

Und wenn Menschen sich unwohl fühlen, wollen sie ihren verletzlichen Bauch-
bereich unbewusst von der Gefahr abwenden.

TIPP

Halten Sie Ihre Augen, Ihren Bauch und Ihre Füße Ihrem Gegenüber zu-
gewandt.

Gegenstände vor den Körper halten


Ob Handtasche, Laptop oder ein anderer Gegenstand: Etwas direkt vor den
Körper zu halten (meistens vor den Bauch), kann von den anderen so verstan-
den werden, dass man mit den anderen nichts zu tun haben will oder sich in

8
deren Gegenwart nicht wohl fühlt. Zumindest wird es fast immer als schüch-
tern und zurückhaltend interpretiert.

TIPP

Wenn Sie etwas tragen, tun Sie das idealerweise auf der Seite unter dem
Arm. So wirken Sie offener.

Auf die Uhr schauen


Jedes Mal, wenn wir auf die Uhr schauen, während wir mit jemandem spre-
chen, hat unser Gegenüber das Gefühl, es langweilt uns.

TIPP

Sehen Sie nur auf die Uhr, wenn Sie unbedingt die Zeit wissen müssen –
und dann nur mit einem kurzen erläuternden Kommentar: „Interessantes
Gespräch. Ich muss aufpassen, dass ich die Zeit nicht vergesse.“

9
Das Gesicht berühren
Es ist falsch, dass das Berühren des Gesichts – vor allem der Nase – eine
Lüge offenbart. Leider wird dies dennoch von vielen Leuten so ausgelegt. Das
gleiche gilt für das Verdecken des Mundes.

Der wahre Grund für das Berühren des Gesichts ist hingegen in den meisten
Fällen, dass wir uns unwohl fühlen, unsicher oder verlegen sind – auch kein
wirklich guter Eindruck.

TIPP

Finger weg vom Gesicht!

Nach unten schauen


Ein mehrdeutiges Signal: Wenn wir während eines Blickkontaktes nach unten
wegsehen, wirkt dies unsicher. In einem Gespräch hingegen wirkt das Sehen
nach unten arrogant und desinteressiert.

TIPP

Einen Blickkontakt brechen Sie am besten ab, indem Sie den Blick zur
Seite abwenden. In einem Gespräch halten Sie weitgehend den Augen-
kontakt.

Von jemandem weg lehnen


Wenn wir jemanden mögen, lehnen wir uns zu ihm hin. Wir lehnen uns weg,
wenn wir ihn nicht mögen –„Ablehnung“ im wahrsten Sinne des Wortes! Ach-
ten Sie daher darauf, sich nicht zu deutlich von jemandem weg zu lehnen.

10
TIPP

Lehnen Sie sich bewusst dem Anderen ein wenig entgegen. Dies signali-
siert Interesse.

Beide Hände hinter dem Kopf mit Ellbogen nach aussen


Mit dieser Geste zeigt man die Überlegenheit gegenüber der Umwelt. Deshalb
sieht man diese Geste fast nur bei Vorgesetzten. Für viele Menschen ist das
eine der arrogantesten Gesten.

TIPP

Vermeiden Sie unbedingt die verschränkten Hände hinter dem Kopf.

11
Arme und Beine verschränken
Oft ist einfach angenehm, die Arme zu verschränken. Oder es ist entspan-
nend, die Beine übereinander zu schlagen. Das hat nichts damit zu tun, dass
wir desinteressiert oder ablehnend sind. Es ist schlichtweg nur bequem. Nur
leider interpretieren die meisten Menschen diese Gesten als abwehrend, als
uninteressiert oder als Widerstand.

TIPP

Stützen Sie Ihre Arme auf den Armlehnen des Stuhls oder auf dem Tisch
ab, wenn Sie diese entlasten wollen.

Sicherheitscheck: So entlarven Sie Lügner am Arbeits-


platz
Gelogen wird überall – auch am Arbeitsplatz. Da wir die Menschen hier al-
lerdings gut kennen, fällt es uns leichter, falsche Aussagen zu entlarven. Der
entscheidende Faktor ist hier die Kenntnis der sogenannten „Baseline“ des
jeweiligen Mitarbeiters.

„Sie haben meine Unterstützung“, „Ich habe nichts weitergesagt“ oder „Sie lei-
ten das nächste Projekt, versprochen!“ – wer hat sich nicht schon einmal ge-
wünscht, den Wahrheitsgehalt solcher Aussagen überprüfen zu können.

Der Schlüssel: Abweichung von der Norm


Bei fast allen Mitarbeitern (und auch Chefs) führen Lügen zu einem erhöhten
Stresslevel. Daniel Langleben, Psychiater bei der University of Pennsylvania,
hat wissenschaftlich bewiesen: Unser Gehirn muss viel mehr arbeiten, um
eine Lüge zu gestalten. Zusätzlich müssen wir mit Gefühlen wie Schuld oder
der Angst, entlarvt zu werden, umgehen.

12
Um zu erkennen, ob jemand lügt, müssen wir zuerst seine „Baseline“ kennen.
Wir müssen wissen, wie er sich verhält, wenn er entspannt ist. Nur dann kön-
nen wir Abweichungen erkennen.

BEISPIEL

Wenn jemand ständig schnell blinzelt, dann ist ein häufiges Blinzeln eben
keine Abweichung von der Baseline und damit kein Anzeichen für eine
Lüge.

Es gibt kein sicheres Zeichen für Lüge!


Um es noch einmal deutlich zu sagen: Es gibt kein Zeichen, welches eine Lüge
ganz klar signalisiert! Es sind vielmehr die Abweichungen vom Grundverhal-
ten, die uns wichtige Hinweise geben können.

Unser Vorteil: Wir kennen in der Regel das Normverhalten unserer Mitarbeiter.
Wir arbeiten ja täglich mit ihnen zusammen, oft sogar im gleichen Büro. Wir
kennen ihr Sprechtempo, ihre Stimmlage und ihre typischen Gesten. Dies er-
leichtert es uns beträchtlich, Abweichungen von ihrer Baseline zu erkennen.

13
An dieser Stelle allerdings noch ein Hinweis: Abweichungen von der Baseline
haben immer einen Grund. Dies kann eine Lüge sein, aber auch andere un-
angenehme Gedanken als Ursache haben. Wessen Partner im Krankenhaus
liegt, wird definitiv Abweichungen von der Norm zeigen.

Halten Sie nach Clustern Ausschau


Es ist niemals eine einzige Abweichung von der Baseline, an der Sie eine Lüge
erkennen. Viel sinnvoller ist es, dass Sie nach Clustern Ausschau halten, nach
Häufungen von Kennzeichen.

Wenn Sie ein Cluster von deutlichen Abweichungen vom Grundverhalten ei-
nes Mitarbeiters erkennen, dann sollten Sie durchaus genauer hinsehen. Bei 3
oder mehr der folgenden Signale ist Vorsicht geboten:

1. Falsches Lächeln
Es ist sehr schwer, ein echtes Lächeln zu erzeugen, während man lügt. Bei ei-
nem echten Lächeln bilden sich „Krähenfüße“ außen an den Augen. Bei einem
fingierten Lächeln ist nur der Mund beteiligt.

2. Unter- oder Überproduktion von Speichel


Wenn Ihr Kollege häufig trinkt oder schluckt, dann scheint er unter Stress zu
stehen.

3. Schnellere Blinkfrequenz
Unter normalen Umständen blinzeln wir etwa 15 bis 25 Mal in der Minute.
Wenn wir nervös sind, erhöht sich diese Frequenz deutlich. (Bill Clinton z. B.
blinzelte über 90 Mal in der Minute, als er bestritt, eine Affäre mit Monica Le-
winski zu haben.)

14
4. Bewegen der Füße
Lügnern merkt man ihren Stress vielfach dadurch an, dass ihre Füße unruhi-
ger werden. Jede Bewegung der Füße, die in der Baseline nicht gezeigt wurde,
sollte Ihre Aufmerksamkeit erregen.

5. Inkongruenz
Wenn Ihr Mitarbeiter an das glaubt, was er sagt, unterstützt er das mit seinen
Gesten, seiner Mimik und Körpersprache. Vorsicht ist angebracht, wenn die
körpersprachlichen Signale nicht zu den Worten passen: Kopfschütteln, wäh-
rend er „ja“ sagt, auf den Boden starren, während er vorgibt, glücklich zu sein,
und ähnliche Unstimmigkeiten.

6. Schnellere oder langsamere Antwort


Wenn der Kollege die Frage erwartet und daher die Lüge eingeübt hat, kommt
die Ant worten schneller als üblich. Kommt die Frage hingegen für den ande-
ren überraschend, wird die Antwort länger dauern als üblich. Denn der Ablauf,
zuerst die Wahrheit zu unterdrücken und dann die Lüge zu generieren, dauert
eine gewisse Zeit.

7. Konkrete Nachfragen zu einzelnen faktischen Angaben.


So lassen sich zum Beispiel Ereignisse in der Vergangenheit anhand von Daten
und Fakten nachprüfen. Ich hatte einen Kollegen, der behauptet hatte, teilwei-
se in den USA studiert zu haben. Nachfragen zu seinen Professoren, der Ein-
richtung vor Ort oder den Straßennamen konnte er jedoch nicht beantworten.

Schluss mit dem Märchen!


„Körpersprache macht 55 % der Kommunikation aus, 38 % die Stimme und
nur 7 % der Inhalt.“ Leider wird dieses Märchen immer noch von Scharen von
Trainern vermittelt. Dabei ist es schlichtweg falsch.

15
Das Institut Michael Ehlers hat mit dem Begründer der Studie, aus der diese
Prozentzahlen stammen, gesprochen.

Prof. Dr. Albert Mehrabian sagt selbst: „Immer, wenn ich von dieser Fehlinter-
pretation meiner Untersuchungen höre, krümmt es mich. Denn eigentlich sollte
es für jeden, der einen Hauch gesunden Menschenverstand besitzt, offensicht-
lich sein, dass das nicht die korrekte Aussage ist.“

Denn in der Studie aus den 60er Jahren ging es nur um die emotionale Zuord-
nung von Wörtern.

Die Basis für die Überzeugungskraft einer Rede ist immer der Text.

Im Jahr 2006 haben das Allensbach-Institut für Demoskopie und die Univer-
sität Mainz das Thema mit Hilfe von 2.000 repräsentativ ausgewählten Pro-
banden neu untersucht.

Die Wissenschaftler haben herausgefunden: Ist der Redeinhalt überzeugend,


kann durch Stimme, Gestik und Mimik nur wenig an Wirkung hinzugefügt wer-
den.

16
BEISPIEL

Wenn der Richter ein Urteil verkündet, dann ist der Inhalt zu 100 % ent-
scheidend. Die Körpersprache ist hier – mit Verlaub gesagt – gänzlich
egal.

Wie Sie nonverbal Grenzen setzen


Setzen Sie nicht nur verbal Grenzen. Wirklich glaubhaft sind Sie dann, wenn
Sie kongruent sind. Kongruenz bedeutet, die mündlich kommunizierten Gren-
zen auch nonverbal zu untermauern.

Folgende körpersprachliche Signale unterstützen Ihre Grenzen. Dabei ist es


unerheblich, ob Sie Frau oder Mann sind.

1. Kenne deine Grenzen!


Auch wenn es trivial klingen mag: Als erstes sollten Sie sich im Klaren sein,
welche persönlichen Grenzen Sie mit aller Konsequenz ziehen wollen. Wo ist
Ihre „rote Linie”, die ein Kollege nicht überschreiten darf?

2. Nimm Raum ein!


Richten Sie sich auf, nehmen Sie den Kopf hoch. Zusammengesunkene Hal-
tung signalisiert: „Opfer!“ Im Stehen nehmen Sie einen breiteren Stand ein, im
Sitzen stützen Sie Ellbogen oder Hände breit auf den Tisch auf.

3. Front zum Feind!


Wenden Sie sich zu 100 % dem möglichen Eindringling zu – mit Augen, Bauch
und Füßen. Dies signalisiert Stärke.

17
4. Hör auf zu Grinsen!
Ihre Botschaft meinen Sie ernst. Und so sollten Sie auch schauen. Denn ein
Lächeln würde „Hab mich lieb!“ signalisieren.

5. Den Gegner im Blick!


Nehmen Sie Augenkontakt auf und halten Sie ihn aus. Nicht wegsehen. Und
möglichst nicht blinzeln. Wegschauen suggeriert Schwäche.

Fazit
Wirken Sie körpersprachlich durchgängig stark!

Die Kunst des Händeschüttelns


Haben Sie schon einmal einen richtig unangenehmen Händedruck erlebt?
Man könnte sich die Frage stellen: „Wie können so viele Menschen etwas
so Einfaches wie einen Handschlag nur so falsch hinbekommen?“ Damit Sie
auf der sicheren Seite sind, hier für Sie die häufigsten Fehler beim Hände-
schütteln.

18
Keine zweite Chance für einen guten ersten
Eindruck
Sie wissen: Der erste Eindruck entsteht in wenigen Sekunden. Neben der Er-
scheinung und dem Gesichtsausdruck (Lächeln!) ist der Handschlag die aller-
erste Berührung der anderen Person. In diesem Moment legen wir fest, wie
der andere uns wahrnimmt und fühlt.

Die 6 häufigsten Fehler


1. 1. Fehlender Augenkontakt
Stellen Sie sicher, dass Sie Augenkontakt mit der Person haben, der Sie die
Hand schütteln. Vermeiden Sie Ablenkungen. Ich habe Verkäufer gesehen, die
einem Kunden die Hand gaben, während die Augen einer schönen Frau folg-
ten, die vorbeiging. Tun Sie das bitte nicht.

2. Feuchte Hände
Wenn Sie an feuchten Händen leiden, stellen Sie sicher, dass Sie diese zuerst
trocknen, bevor Sie Hände schütteln. Es ist nichts Falsches daran, die rechte
Hand in der Tasche an einem Tuch abzutrocknen. Notfalls tut es auch das
Hosenbein.

3. Dominanzgehabe
Irgendwann in den 80er Jahren schrieb jemand, dass man beim Händeschüt-
teln die Hand oben haben müsse, um die Dominanz in einer Beziehung zu eta-
blieren. Deutlich gesagt: Die Hand der anderen Person zu verdrehen, um die
andere Person wissen zu lassen, dass man der Chef ist, ist armselig.

Tun Sie es nicht. Und wenn das jemand bei Ihnen versucht, sagen Sie einfach:
„Können wir uns ohne dieses Theater die Hand geben?“

19
4. Probing Handshake
Dieser „Sondierungshandschlag“ ist leider immer noch Bestandteil vieler Se-
minare. Es fühlt sich aber sehr unangenehm an, wenn die andere Person an-
fängt, Sie mit dem Zeigefinger zu prüfen, der gegen die Innenseite Ihres Hand-
gelenks gedrückt wird. Es ist ein äußerst grenzüberschreitender Händedruck
und erzeugt durchgehend nur negative Gefühle.

Sollte Ihnen dieser Handschlag irrtümlich beigebracht worden sein: Gewöh-


nen Sie sich ihn bitte schnellstens wieder ab.

5. Politiker-Handschlag
Bei diesem Handschlag wird beim Händedruck die Hand des anderen mit der
freien linken Hand bedeckt oder getätschelt. Dieser Handschlag ist vielleicht
bei den Großeltern angebracht. Im Geschäftsleben ist er tabu.

Mit dieser Dominanzgeste verscherzen Sie alle Sympathien beim Gegenüber.


Genauso wenig erlaubt ist beim Händeschütteln der Griff an den Unter- oder
Oberarm des anderen.

6. Schraubstock oder Gummiflosse


Dann gibt es noch die Zeitgenossen, die aus falsch verstandenem Überlegen-
heitsgetue die Hand des Gesprächspartners brachial zusammendrücken. Zur
Zeit der Neandertaler mag das der letzte Schrei gewesen sein – heute wirkt es
nur lächerlich. Das Gegenteil ist genauso eklig: Der schlaffe Händedruck, der
berüchtigte „tote Fisch“.

Finden Sie die goldene Mitte. Holen Sie sich Feedback von guten Freunden zu
ihrem Händedruck ein.

7. Kulturelle Unterschiede
Achten Sie bitte auch auf die verschiedenen Handhabungen des Händeschüt-
telns in anderen Kulturen.

20
So wird beispielsweise im Mittelmeerraum eine Umarmung oder ein Luftkuss
bevorzugt.

In der Türkei ist das Händeschütteln sehr sanft.

In anderen Kulturen, besonders in Asien, ist eine kurze Verbeugung die höf-
lichere Begrüßung, und im Nahen Osten wird die Hand der Frau überhaupt
nicht berührt, es sei denn, sie wird von ihr angeboten – selbst in Geschäfts-
situationen.

Fazit
Die Bedeutung des Händeschüttelns wird oft unterschätzt. Nutzen Sie die
Chance, hier einen guten ersten Eindruck zu erzeugen, und setzen Sie den
Handschlag bewusst ein.

Redner-Checkliste: Souverän wirken – schon vor dem 1.


Satz!
Ihre Wirkung beginnt schon lange vor Ihrem ersten Satz. Sie wirken bereits,
wenn Sie angekündigt werden und alle Teilnehmer in Ihre Richtung sehen.

21
Checkliste Ablauf

Strahlen: Lächeln Sie bereits von Ihrem Platz aus in die Runde.

Schreiten: Gehen Sie betont langsam zum Rednerplatz. Je langsamer,


desto souveräner.

Stehen: Stellen Sie sich möglichst zentral. Stehen Sie geerdet auf beiden
Beinen.

Scannen: Bauen Sie Kontakt auf. Lassen Sie Ihren Blick einen Augenblick
lang auf möglichst allen Zuhörern ruhen.

Schweigen: Beginnen Sie erst dann, wenn jeder Sie anblickt. So können
Sie sich der Aufmerksamkeit sicher sein.

Durchatmen: Nehmen Sie einen tiefen Atemzug – das ist das beste Mittel
gegen Stress.

Sprechen: Erst jetzt beginnen Sie mit Ihrer Rede.

22
Reden halten: 3 Grundregeln für Ihre Gestik
Zu wenig Redner sind sich bewusst, was an Gestik angebracht ist. Mit die-
sen 3 Grundregeln gehen Sie auf Nummer sicher!

1. Positive Gestik
Halten Sie Ihre Hände im positiven Bereich, also oberhalb des Hosenbundes.
Zahlreiche Untersuchungen haben bewiesen, dass Ihr Publikum auf Reden
am ehesten positiv reagiert, wenn der Vortragende mit offenen Händen und
leicht angewinkelten Armen oberhalb des Hosenbundes agiert.

2. Angemessene Gestik
Idealerweise unterstreichen Sie mit Ihren ausdrucksstarken Gesten die Aus-
sage Ihrer Rede. Doch übertreiben Sie nicht! Sollte das Thema Ihrer Rede bri-
sant sein, Sie das Publikum nicht kennen oder Sie eher eine ruhige Person
sind, setzen Sie Ihre Gesten besser sparsam ein.

3. Entspannt wirken
Im Gegensatz zur früher gültigen Meinung darf Ihre Hand heute in die Hosenta-
sche. Gerade bei einer freien Rede wird vom Publikum die Hand in der Hosenta-
sche als Zeichen von Souveränität und Entspannung beim Redner angesehen.

Berührungen im Büro: Hier ist Fingerspitzengefühl not-


wendig!
Unsere Berührungen wirken stark und sind komplex. Um Fingerspitzenge-
fühl zu wahren, sollten Sie im geschäftlichen Umfeld einige Dinge beachten:

Vielfalt: Jeder empfindet Berührungen unterschiedlich

Es gibt kein Patentrezept bei Berührungen im Arbeitsumfeld. Jede Person hat

23
andere Grenzen. Sozialer Kontext, Beziehung, Geschlecht, Kultur, Status und
viele andere Faktoren bestimmen die Angemessenheit der Berührung. Die Re-
aktion jedes Einzelnen auf Berührung ist einzigartig. Eine Person mag eine
Umarmung zu schätzen wissen, während eine andere vor dem gleichen Ver-
halten zurückschreckt.

Achtsamkeit: Beobachten Sie die Auswirkung

Bemühen Sie sich bewusst, auch subtile Reaktionen auf eine Berührung zu
erkennen. Wenn Sie jemanden als Begrüßung umarmen und die Person sich
anspannt, wegzieht oder einen Ausdruck von Überraschung oder Angst zeigt,
wissen Sie, dass diese Person nicht von Ihnen umarmt werden möchte.

Gleiche Ebene: Keine Dominanz oder Einschüchterung

Vermeiden Sie den Griff an den Unter- oder Oberarm des anderen beim Hän-
deschütteln. Und auf gar keinen Fall sollten Sie (wie auf Seite 9 bereits be-
schrieben) dabei die Hand des anderen mit Ihrer freien Hand bedecken oder
tätscheln. Das machen Sie bei Ihrer Großmutter – aber sonst bei niemandem!
Und ansonsten gilt: Schulterklopfen ist bei den eigenen Kumpels okay – im
Arbeitsumfeld gilt das als Dominanzgeste und gehört in den Tabu-Bereich.

Positive Absicht: Trennen Sie Berührung und Absicht dahinter

Wir haben in der Regel eine gute Absicht, wenn wir jemanden berühren. Falls
Sie feststellen sollten, dass die Berührung an dieser Stelle jedoch nicht gut
ankommt, dann lassen Sie sich nicht von Ihrer positiven Absicht abhalten.
Bringen Sie diese dann verbal „an den Mann“.

Entschuldigen: Um Verzeihung bitten

Wenn Sie mitbekommen, dass Sie mit der Berührung eine Grenze überschritten ha-
ben – oder auch nur das Gefühl haben – dann entschuldigen Sie sich. Damit zeigen
Sie dem anderen, dass Sie seine Grenzen nicht in böser Absicht verletzt haben.

24
Fingerspitzengefühl: Als Vorgesetzter Vorsicht walten lassen

Wenn Sie in der Hierarchie weiter oben stehen, dann wird jede Berührung eine
viel machtvollere Botschaft vermitteln als unter Gleichgestellten. Dies gilt so-
wohl für die berührte Person als auch für deren Kollegen. Sie – und Ihre Be-
rührungen – stehen unter erhöhter Beobachtung.

Vorsicht: Im Zweifelsfall auf Nummer sicher gehen

Zum Abschluss: Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Berührung bei einem Kol-
legen oder Mitarbeiter angebracht ist, tun Sie es nicht.

3 Tipps für Ihre interkulturelle Kommunikation


Nicht nur im verbalen Bereich kann es interkulturell zu Missverständnissen
kommen. Auch einige körpersprachliche Signale können in anderen Län-
dern falsch gedeutet werden. Mit den folgenden 3 Regeln sind Sie auf der
sicheren Seite.

Glück ist universell


Ein positiver Ausdruck ist das einzige nonverbale Signal, das von allen Men-
schen in allen Kulturen ausnahmslos verstanden wird.

25
TIPP

Lächeln Sie – und Sie werden überall auf der Welt verstanden.

Emotionen sind mehrdeutig


Alle anderen Emotionen sind anfällig für Missverständnisse. Sie könnten frus-
triert, angewidert, traurig, überrascht, ängstlich oder besorgt sein.

Und all diese Emotionen können irgendwo auf der Welt falsch interpretiert
werden.

TIPP

Wenn Sie nonverbal Gefühle ausdrücken, sollten Sie Ihre Mimik immer
mit Worten erläutern.

Gesten sind gefährlich


Daumen hoch? In Israel bieten sich so die Prostituierten am Straßenrand an.
In Russland ist das eine Einladung zum Sex. In Japan bedeutet der hochge-
reckte Daumen die Zahl „5“.

An die Stirn tippen? Bei dieser Geste ist die Empörung meist auf deutscher
Seite: Während man sich so in Deutschland den Vogel zeigt, drückt sie in den
USA ganz ohne Ironie Bewunderung für eine gute Idee aus.

TIPP

Vermeiden Sie in anderen Ländern unbedingt alle Gesten!

26
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG Kontakt

mediaforwork, ein Unternehmensbereich der Telefon: 0228 - 9 55 01 20 (Kundendienst)

VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG Telefax: 0228 - 36 96 480

Theodor-Heuss-Straße 2-4 E-Mail: kundendienst@wirtschaftswissen.de

D-53177 Bonn Internet: https://www.wirtschaftswissen.de/

Großkundenpostleitzahl: D-53095 Bonn Umsatzsteuer

Handelsregister: HRB 8165 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:

Registergericht: Amtsgericht Bonn DE 812639372

Vertreten durch den Vorstand: Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV

Richard Rentrop Kirsten Becker

Theodor-Heuss-Straße 2-4

D-53177 Bonn

Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr.

Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum.


Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als
Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige
Tätigkeit hinweisen.

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist
jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte
umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr
übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Ver-
linkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar.

Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsver-
letzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede
Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser
Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeich-
net. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen
werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Bildnachweis

Adobe Stock, https://stock.adobe.com/de/

© VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

27