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5813A1150 DEUTSCH
Ausgabe.Revision: 1.0
Seriennummer

481/96
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Code: Ausgabe: Revision: Genehmigung:


5813A1150 1 0 (06, 2000) 00/0193M

Liste des Aktualisierungen


Revision: Hinzugefügt §: Gestriechen §: Geändern §:
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Diese Beilage wurde ausschließlich für die firmeneigenen Kunden erstellt und enthält vertrauliche
Mitteilungen. Der Nachdruck oder die Verbreitung, auch auszugsweise, ohne die schriftliche
Einverständniserklärung der Firma BIESSE ist folglich verboten. Die Beilage gehört zur
Maschinenausstattung und muß unbedingt an einem geeigneten Ort verwahrt werden, damit sie
für zukünftige Konsultierungen stets griffbereit ist.

Die vorliegende Beilage ist für Personal bestimmt, das in geeigneter Weise für den Gebrauch der
Maschine geschult wurde. Die Firma BIESSE haftet nicht für solche Schäden, die auf den falschen
Gebrauch der Unterlagen zurückzuführen sind. Um falsche Bedienungsmanöver zu vermeiden,
die Personen gefährden könnten, muß der Inhalt der gesamten Unterlagen unbedingt gelesen und
verstanden werden.

BIESSE S.p.A. Woodworking Machinery


(5813a1150.fm-050700)

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Zweck und Einschränkungen der Beilage . . . . . . . . . . . 7
Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

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1.1 Erstmaliges Einschalten und Vorschriften für den Gebrauch1-1
1.2 Beseitigen des Restvakuums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-2
1.3 Schmierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-2
1.4 Reinigung der Filter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-3
Reinigung der Basisfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-3
Reinigung des Zusatzfilters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-4
1.5 Kontrolle der Schaufeln. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-4
1.6 Kontrolle der Gummikupplungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6
1.7 Störungen, Ursachen und Abhilfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-7
1.8 Anforderungen an den Installationsort . . . . . . . . . . . . . . . . 1-7

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(5813a1150TOC.fm-050700)

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Die Beilage enthält Informationen zu Sonderteilen der Maschine. Damit alle wichtigen
Informationen berücksichtigt werden, muß jede Beilage immer zusammen mit den Unterlagen
konsultiert werden, auf die sie sich bezieht.

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Besonders wichtige Abschnitte sind hervorgehoben und werden außerdem von Symbolen
begleitet, die nachstehend gezeigt und definiert werden.

GEFAHR
Die mit diesem Symbol bezeichneten Abschnitte weisen auf drohende Gefahren hin und
müssen folglich aufmerksam gelsen werden, damit schwerwiegende Unfälle vermieden
werden.

VORSICHT
Die mit diesem S ymbol bezeichneten Abschnitte weisen auf Ve rfa hr ens - und
Verhaltensweisen hin, die unbedingt eingehalten werden müssen, damit jeder
Sachschaden vermieden wird.

INFORMATIONEN
Mit diesem Symbol wird auf besonders wichtige Angaben hingewiesen, die unbedingt befolgt
werden müssen.

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Vor dem Einsatz der Maschine unbedingt die im Gebrauchs- und Wartungshandbuch enthaltenen
Sicherheitsinformationen lesen.

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(a301h002.fm-050700)

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In diesem Kapitel sind unerläßliche Informationen für den korrekten Einsatz der Vakuumpumpe
Rietschle VTB 250 enthalten. Die folgende Abbildung zeigt die Vakuumpumpe und ermöglicht die
Auffindung der im Verlauf der Anleitung genannten Teile.

V L M N
F
F
B

E
E

E
F
W1 S L

 (UVWPDOLJHV(LQVFKDOWHQXQG9RUVFKULIWHQIUGHQ
*HEUDXFK

VORSICHT
Das erste Einschalten der Pumpe muß bei nicht angeschlossenen Absaugleitungen
erfolgen. Falls die Pumpe in die umgekehrte Richtung drehen sollte, kann bei
angeschlossener Leitung nämlich ein Gegendruck entstehen, der die Schaufeln auch
schwer beschädigen könnte.

VORSICHT
Wiederholtes, sinnloses Ein- und Ausschalten vermeiden, weil die Schaufeln der
Vakuumpumpe sonst beschädigt werden können.

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VORSICHT
Das Ventil V (siehe Abbildung Seite 1 - 1) darf nicht manipuliert werden. An der Pumpe
können keine Vakuumeinstellungen durchgeführt werden.

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Um an der Vakuumpumpe arbeiten zu können, zum Beispiel für die Wartung der Filter oder der
Schaufeln, darf in der Anlage kein Vakuum vorhanden sein (der entsprechende Manometer muß 0
anzeigen). Falls erforderlich das Restvakuum wie nachstehend beschrieben beseitigen.

1. Ein beliebiges Programm starten (alle Prozeduren sind im Handbuch für den Anwender der
Software beschrieben).

2. Einen Nullpunkt wählen.


A
3. Das Pedal für die Befestigung des
Werkstücks drücken.

4. Die Notstoptaste drücken.

5. Mit dem Finger auf eine beliebige der


weißen Kugeln A am anpassbaren
Saugnapf drücken, bis die Anlage
vollkommen entleert ist.

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Schmierfrequenz: alle 6000 Betriebsstunden (60 Hz), alle 4500 Betriebsstunden (50 Hz).(*)

1. Die mitgelieferte Pumpe mit Schmiermittel ESSO UNIREX N3 oder mit dem am Typenschild
M angegebenen Schmiermittel füllen.

2. Die Pumpe am Schmiernippel aufstecken und 8 Gramm (ungefähr dreimaliges Pumpen)


Schmiermittel einfüllen.Diesen Vorgang an beiden Schmiernippeln L ausführen.

(*). Die Intervalle gelten für den Betrieb der Pumpe bei einer Umgebungstemperatur von max. 20 °C.
Bei Temperaturen von 40 °C müssen diese Intervalle halbiert werden.

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VORSICHT
Die mangelhafte Wartung der Filter vermindert die Pumpenleistung.

Die Pumpe ist mit den Basisfiltern und einem Zusatzfilter ausgestattet. Für die Reinigung der
verschiedenen Filter die nachstehend beschriebenen Prozeduren anwenden. Zuvor am
Manometer der Vakuumpumpe kontrollieren, ob ein Restvakuum vorhanden ist und dieses
eventuell beseitigen (siehe “Beseitigen des Restvakuums” auf Seite 1 - 2).

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h
S
g

Frequenz: alle 200 Betriebsstunden.

1. Die Schrauben g aufschrauben.

2. Den Deckel h und die entsprechende Dichtung abnehmen.

3. Die Patronen f des Filters S herausnehmen und reinigen. Die Patronen müssen einmal pro
Jahr ausgewechselt werden.

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Frequenz: alle 40 Betriebsstunden.

1. Den Deckel K abnehmen.

2. Den Filter herausnehmen und reinigen.

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b e

d s

Frequenz: erste Kontrolle nach 2000 Betriebsstunden, in der Folge alle 500 Betriebsstunden.

Da die Schaufeln s tändig an der Innenseite des Gehäuses reiben, unter liegen sie
Verschleißerscheinungen. Die Breite der Schaufeln kontrollieren und diese ersetzen, sobald der
Mindestwert von 52 mm erreicht ist. Zuvor am Manometer der Vakuumpumpe kontrollieren, ob ein
Restvakuum vorhanden ist und dieses eventuell beseitigen (siehe “Beseitigen des Restvakuums”
auf Seite 1 - 2).

VORSICHT
Es muß stets der gesamte Schaufelsatz ausgewechselt werden.

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1. Die Schrauben aufschrauben und die Kappe e abnehmen.

2. Die Schrauben s aufschrauben

3. Die Schraube a aufschrauben und in dasselbe Loch eine der Schrauben s einschrauben. Auf
diese Weise kann der Deckel b vorsichtig abgenommen werden.

4. Die Schaufeln d ausbauen und kontrollieren. Alle Schaufeln dürfen den oben genannten
Mindestwert nicht unterschreiten.

5. Die Schaufeln in den Hohlräumen des Rotors unterbringen, dabei darauf achten, daß die
Abschrägung Y nach außen zeigt und mit der Laufrichtung O1 und der Bohrung des
Gehäuses Z übereinstimmt.

Z Y

O1

6. Bevor der Deckel b wieder am Ende der Welle eingebaut wird, muß der Käfig des Lagers mit
Fett ESSO UNIREX N3 oder mit dem am Typenschild M angegebenen Fett geschmiert
werden (siehe Abbildung Seite 1 - 1). Außerdem müssen Fettreste an der Welle entfernt
werden, weil diese sonst in die Pumpe eindringen und zusammen mit dem restlichen Staub
an den Schaufeln eine schmierige Schicht bilden können, welche die Schaufeln in den
Hohlräumen des Rotors blockieren könnten.

VORSICHT
Keine Verunreinigungen in das Lager eindringen lassen.

7. Den Deckel b wieder einbauen. Die Anzugsschrauben des Deckels müssen gleichzeitig
gradweise angezogen werden, damit der Deckel nicht schief an den Stiften aufliegt. Daneben
empfiehlt es sich während dem Einschrauben der Schrauben den Ventilator drehen zu lassen
(mit Hilfe eines Schraubendrehers oder ähnlichem) um zu kontrollieren, ob die Schaufeln frei
in den Hohlräumen des Rotors drehen.

8. Die Kappe e wieder einbauen.

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m s5

l k p r v

s6

n q l1

u w

Je nach den Einsatzbedingungen der Pumpe sind die Gummikupplungen (k) mehr oder weniger
Verschleiß ausgesetzt und müssen folglich regelmäßig kontrolliert werden. Verschlissene
Kupplungen erzeugen beim Einschalten der Pumpe ein starkes metallisches Geräusch. Vor der
Kontrolle am Manometer der Vakuumpumpe kontrollieren, ob ein Restvakuum vorhanden ist und
dieses eventuell beseitigen (siehe “Beseitigen des Restvakuums” auf Seite 1 - 2).

VORSICHT
Defekte Gummikupplungen können die Beschädigung der Rotorwelle verursachen.

1. Die Schrauben (S5) und auch die Schrauben des Fußes (S6) ausschrauben.

2. Den Motor mit der halben Kupplung (q) axial abziehen.

3. Falls die Gummikupplungen (k) schadhaft sind, die Sicherheitsringe (l) vom Zapfen der
Kupplung entfernen und ersetzen. Den Distanzring (p) nicht entfernen. Außerdem die Zapfen
der Kupplung kontrollieren und eventuell wie nachstehend beschrieben ersetzen.

4. en Sicherheitsring (l1) ausbauen.

5. Die Kupplung mit dem Ventilator (v) von der Pumpenwelle ausbauen.

6. Die Muttern (w) mit den Unterlegscheiben (u) ausschrauben und die Zapfen auswechseln.

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Störung Ursache Abhilfe


Förderleistung unzureichend Ansaugfilter verschmutzt. Den Filter reinigen.
Durchsickern oder Die Anlage auf Leckstellen
Leckstellen an Pumpe oder kontrollieren.
Anlage.
Schaufeln verschlissen oder Schaufeln kontrollieren und
beschädigt. eventuell ersetzen.
Enddruck (max. Vakuum) Durchsickern oder Die Anlage auf Leckstellen
nicht erreicht Leckstellen an Pumpe oder kontrollieren.
Anlage.
Schaufeln verschlissen oder Schaufeln kontrollieren und
beschädigt. eventuell ersetzen.
Überhitzung Raumtemperatur oder Die Höchsttemperatur des
Ansaugtemperatur zu hoch. Installationsortes einhalten.
Der Austritt der Kühlluft ist Die Pumpe muß fern von
behindert. Elementen installiert werden,
die den Austritt der Kühlluft
behindern können.
Anomale Geräusche Das Pumpengehäuse ist Reparatur im Werk des
gerieft. Herstellers oder in einer
Vertragswerkstätte.
Das Reglerventil vibriert. Ventil auswechseln.
Schaufeln beschädigt. Schaufeln kontrollieren und
eventuell ersetzen.

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n Temperatur: von +5 bis +40 °C.

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