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David Albers Gymnasium Alstertal Klasse 9

Biologie Lernstoff für die Klassenarbeit Nr.1

1. Lernbereich: Mikroskopie

Okular (zusätzliche
Vergrößerungslinse)
Objektive (verschiedene
Vergrößerungslinsen) Tubus

Stativ

Objekttisch
Objektträger
Grobtrieb/Feintrieb
(Verstellen des
Objekttisches)

Kondensor
Lichtquelle
(Schärfebereich und
(Durchleuchten
Kontrast einstellen;
des Präparats)
Blende)
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2. Lernbereich: Aufbau von Tier- und Pflanzenzellen

Tierzelle:

Golgi-Apparat

Nucleolus
Lysosom
Centriol

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A

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Ribosom
Mikrotubulus Lysosom

Vesikel Cytosomen

Lysosomen

Mitochondrium

Cytoplasma
Lysosom

Endoplasmatisches
Retikulum
Ve
si
ke
Ze

l
llm

Mikrotubulus
em
br
an

Ribosom Kernpore
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Pflanzenzelle:

Lysosom
Ribosom
Golgi-Apparat

Plastiden:
Leukoplast,
Mikrotubulus Chromoplast

Mikrotubulus
Plasmodesmen
Mitochondrium

Cytoplasma

Plastiden:
Leukoplast,
Chromoplast

Funktionen der Zellbestandteile:


Zellbestandteil Funktion
Vesikel Substanzspeicherung und -transport.
Aktinfilamente Zellskelett
Cytoplasma Grundsubstanz
Golgi-Apparat Sekretion
Endoplasmatische Eiweißsynthese, Substanztransport
s Retikulum
Centriol Kernteilung
Lysosomen Enzymtransport
Cytosomen kleinere Vesikel mit unterschiedlicher Enzymausstattung
Ribosomen Eiweißsynthese
Mitochondrien Energiegewinnung
Mikrotubuli Zellskelett, Kern- und Zellteilung
Zellkern Steuerung, enthält Erbinformationen
Kernhülle Schutz, Abtrennung
Kernpore Austausch von Stoffen
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Nucleous Produktion der Ribosomen


Chromatin Speicher der Erbinformation in Form von DNA
Kernplasma Grundsubstanz des Zellkerns
Zellmembran äußere Hülle, Barriere, Schutz
zusätzlich bei Pflanzenzellen
Zellwand Stabilität
Plasmodesmen Zell-Zell Kontakt
Vakuole mit Lagerstätte für Reserve und Abfallstoffe
Tonoplast
Chloroplasten Fotosynthese
Leukoplasten Stärkespeicherung
Chromoplast Färbung

Vergleich von Tier- und Pflanzenzellen:


Tierzelle Pflanzenzelle
gemeinsame Zellorganellen: Endoplasmatisches Retikulum, Golgi-Apparat,
Ribosomen, Mitochondrien, Zellkern, Zellplasma
keine Chloroplasten, Vakuole und Chloroplasten, Vakuole und Zellwand
Zellwand vorhanden
unregelmäßig geformte Zellen regelmäßig geformt

3. Lernbereich: Plasmolyse/ Deplasmolyse


Erklärung:
Die Plasmolyse ist der durch die Osmose verursachte Wasserentzug aus einer
Pflanzenzelle. Bei der Plasmolyse löst sich die Zellmembran von der Zellwand, da
Wasserteilchen aus dem Inneren durch die semipermeable Membran in das
Außenmedium gelangen.
Die Wasserteilchen diffundieren aus der Zelle, da die Wasserkonzentration
außerhalb der Zelle niedriger ist als innerhalb. Die Plasmolyse setzt sich fort bis der
osmotische Druck abfällt, also bis die Wasserkonzentration ausgeglichen ist.
Das Gegenteil dieses Vorgangs wird Deplasmolyse genannt. Hier diffundieren
Wasserteilchen in die Zelle, da die Wasserkonzentration außerhalb der Zelle höher
ist als innerhalb.

Erklärung weiterer Fachbegriffe:


Diffusion: Als Diffusion bezeichnet man den Prozess des
Konzentrationsausgleiches von Stoffen. Dieser Ausgleich findet entlang
des Konzentrationsgefälles statt.
Osmose: Als Osmose bezeichnet man den Prozess des
Konzentrationsausgleiches von Stoffen durch eine semipermeable
Membran
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Konzentrationsgefälle: Ein Konzentrationsgefälle zwischen zwei Orten besteht,


wenn sich die dort jeweils herrschenden Konzentrationen
eines Stoffes voneinander unterscheiden.
Osmotischer Druck: Unter dem osmotischen Druck versteht man den Druck
des Wassers, der infolge der Osmose auf eine Membran
ausgeübt wird. Der Wert ergibt sich aus den
unterschiedlichen Konzentrationen der beiden (durch eine
selektiv permeable Membran getrennten) wässrigen
Lösungen.
Hypertonisch: Eine Lösung ist hypertonisch, wenn in ihr eine höhere
Konzentration an gelösten Stoffen als in der
Vergleichslösung herrscht.
Hypotonisch: Eine Lösung ist hypotonisch, wenn in ihr eine niedrigere
Konzentration an gelösten Stoffen als in der
Vergleichslösung herrscht.
Isotonisch: Eine Lösung ist isotonisch, wenn in ihr die gleiche
Konzentration an gelösten Stoffen wie in der
Vergleichslösung herrscht.

4. Lernbereich: Äußere Atmung


Brustatmung (Einatmen):
1. Zwischenrippenmuskulatur spannt sich an
2. Brustkorb hebt sich an
3. Mehr Raum für die Lunge → Unterdruck im Brustkorb
4. Lunge dehnt sich aus
5. Luft wird passiv eingesogen
Bauchatmung (Einatmen):
1. Zwerchfell spannt sich an
2. Zwerchfell zieht sich nach unten
3. Mehr Raum für die Lunge → Unterdruck im Brustkorb
4. Lunge dehnt sich aus
5. Luft wird passiv eingesogen
Ausatmen:
Durch Entspannung der Zwischenrippenmuskulatur und des Zwerchfells bewirken
die elastischen Rückstellkräfte von Lunge und Brustkorb, dass sich das
Lungenvolumen verkleinert. Entsprechend wird durch den Überdrück die Luft aus der
Lunge gepresst.
Gasaustausch:
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Beim Einatmen diffundiert eigeatmeter Sauerstoff durch die Lungenbläschen ins Blut.
Beim Ausatmen diffundiert Kohlenstoffdioxid aus dem Blut in die Lungenbläschen
und wird somit ausgeatmet.
Inspirationsluft Exspirationsluft
78% Stickstoff 78% Stickstoff
21% Sauerstoff 16% Sauerstoff
0,03% Kohlenstoffdioxid 5,03% Kohlenstoffdioxid
0,97% Edelgase 0,97% Edelgase

5. Lernbereich: Zellatmung
Ablauf der Zellatmung:

a) Mit Sauerstoff und Glucose beladenes Blut fließt durch feinste Blutgefäße bis
an die einzelnen Zellen.
b) Sauerstoff diffundiert in die Zellen und Glucose wird von ihnen kontrolliert
aufgenommen.
c) Beim Prozess der Zellatmung entstehen im Mitochondrium Wasser und
Kohlenstoffdioxid.
d) Die bei der Zellatmung freigesetzte Energie wird in Form von ATP-Teilchen in
der Zelle gespeichert.
e) Kohlenstoffdioxid diffundiert aus den Zellen in die Blutgefäße

Glucose (C6H12O6) + Sauerstoff (O2) → Kohlenstoffdioxid (CO2) + Wasser (H2O)


→ exotherm

ADP + P (Adenosindiphosphat + Phosphat) → ATP (Adenosintriphosphat)


→ endotherm