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Die Erste Eslarner Zeitung

Informationsmedium für die Marktgemeinde Eslarn, sowie die bayerisch-tschechische Grenzregion.


8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 www.eslarn-net.de kostenlos

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B e e e e

Das "Seniorenzentrum am
Tillyplatz" soll nun doch
(endlich einmal) gebaut
werden!

Aus dem Inhalt


Waidhauser Bürgerinitiative kämpft für
"Grenz-Museum".

Tännesberg mausert sich zum


überregionalen Vorbild!

Eslarn "schweigt" (weiter) über geplantes


"Bier-Museum".

Bayern-Netz-Natur-Projekt "Rebhuhn im
Tännesberger Land".
8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
D i e E r s t e E s l a r n e r Z e i t u n g

Liebe Leserinnen, liebe Leser,


lich viele von Ihnen schreiben uns immer wieder, mit DEEZ weitzumachen, und mehr, ja deutlicher vor
allem aus der Marktgemeinde Eslarn zu berichten.
Diesem Ansinnen kommen wir gerne nach, wobei wir natürlich gerne auch die Vorzüge der ländlichen
Umgebung und die Freundlichkeit der Menschen hervorheben wollen.
Es ist - wie Sie uns ja immer wieder bestätigen - Einiges durchaus zu "pädagogischen Zwecken über-
zeichnet", weil man eben manche Dinge so darstellen muss, um das Interesse von Leserinnen und Lesern
zu wecken.

Lassen Sie uns aber eine kleine Begebenheit berichten, welche uns ein "Ja, wir haben (jetzt) endlich
verstanden!" entlocken muss.
Vor einigen Wochen erzählte uns ein Würdenträger dieser Gegend, der gemeinhin aufgrund seiner
"deutlicher Aussprache" auch verkannt wird, es letztlich aber nur gut mit den Menschen meint, dass er
junge Eltern auf die Zukunft deren Kinder angesprochen hat. Dabei liess er einfliessen, dass diese deren
Kindern "doch eine höhere Schule besuchen lassen" sollten.
"Mir schlug", so sagte er uns, "bitterste Empörung entgegen", denn die Eltern verwehrten sich dagegen
und argumentierten damit, dass einem "die Kinder doch sowieso lange genug auf der Tasche liegen".
So eine Begebenheit und eine entsprechende Reaktion von gerade jungen Eltern ist sicher in der Gegend
nicht die Regel, aber wohl ebensowenig eine Ausnahme.
Dabei wäre es so wichtig, den Kindern reelle Zukunftschancen zu eröffnen, auch wenn man junge Eltern
in unserer Gegend allzu oft zum Bau/ Erwerb eines neuen Anwesens und damit in jahrelange
Zahlungsverpflichtungen gebracht hat.

Uns zeigt dies aber deutlich, warum man die sog. "höhere Schulbildung" gerade in unserer Gegend nicht
so richtig zu schätzen weiss. Warum hier "die Arbeit" bestenfalls überhaupt nichts mit Denken zu tun
haben soll.
Man könnte es wirtschaftlich gesehen vielleicht auch so verdeutlichen, dass jedeweder, nicht nur auf
manueller Arbeitstätigkeit basierende Arbeitsplatz nicht nur erhöhte gesellschaftliche, sondern vor allem
auch regionalpolitische Anstrengungen erfordert. Zum Beispiel kann man einen Hochschuldozenten kann
man eben für ein normales Facharbeitergehalt nicht gewinnen, und ohne entsprechende geistig-kulturelle
Infrastruktur kaum "am Ort halten".
Ausserdem bleibt bei überwiegend manueller Arbeit dem jeweiligen Unternehmen, welche in unserer
Gegend "grenznah" kaum ohne Investorengelder existieren kann, mehr Gewinn. Dieser aber lässt sich
dann auch die Dividende, also den Gewinn für die Investoren höher werden, und so ist es eigentlich ein
sog. "regressus ad infinitum", oder einfacher gesagt der berühmt-berüchtigte, sog. "Teufelskreis", der
dann letztlich auch junge Eltern zu derartigen Entscheidungen kommen, manche Auswärtige aber bei
derartigem Erleben nur verständnislos den Kopf schütteln lässt.

Die Redaktion

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Editorial


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
D i e E r s t e E s l a r n e r Z e i t u n g

Das ist nun echt der "Wahnsinn"!


Seniorenzentrum soll nun doch auf den Grundstücken der Anwesen Tillyplatz 6, 8 und 10 gebaut werden.

Glauben kann man es ses", unter Verlegung der lyplatz GbR". Leider für den Abbruch dieses Ge- Eslarn, einem Ort mit
fast nicht (mehr), aber Heubachgasse ein "Be- Bürgerinnen und Bürger bäudes geht. nicht einmal mehr 2.500
nun soll gem. aktuellem treutes Wohnen mit Arzt- etwas ungenau, wer sich
Aushang anlässlich der praxis und Schulungs- dahinter verbirgt. Dies
Gemeinderatssitzung am räumen" erstellen wollte. aber wird sich in der
05. April 2011 das "Senio- Wieder hörte man lange nächsten Gemeinderatssit-
renzentrum am Tilly- Nichts, wurde auf "noch zung klären.
platz" doch gebaut wer- nicht vorliegende Pla- Viel interessanter sind die-
den. Entsprechende Einga- nungsunterlagen verwie- jenigen Dinge, die jetzt
be scheint - da auf dem sen". wohl auch noch geklärt
Aushang als Tagesord- Schliesslich kam die Ge- werden müssen.
nungspunkt verzeichnet - meinderatssitzung vom Schliesslich war das An-
bei der Gemeinde bereits März 2011, und ein Unter- wesen "Tillyplatz 6" be-
eingegangen zu sein. nehmer als dem Land- reits vor Jahren einmal in So wie es aussieht, wird Einwohnern überhaupt
kreis Schwandorf wollte die Schlagzeilen geraten, sich die Sache aber wohl ein "Seniorenzentrum"
Viele Plätze und endlich auf dem Grundstück des ja sogar SAT.1 und weite- geplanter Weise noch bauen will.
ein Plan`` früheren "Justl-Anwe- re Privat-TV-Sender hat- eine Weile hinziehen, Die Gemeinde selbst
sens (Kirchenstrasse 1) ten damals darüber denn Umfragen in der durfte u. W. trotz
Lassen Sie uns mal zu- ein zweistöckiges Gebäu- berichtet, dass aufgrund Nachbarschaft haben ausdrücklichem Willen
sammenzählen, was wir de in Holzfertigteilbau- einer dort lange Jahre täti- ergeben, dass scheinbar des Erblasser-Ehepaars
seit der Gemeinderatssit- weise erstellten, und es gen chemischen Reini- auch die Nachbarbetei- Braun deren Erbschaft
zung im Juli 2010, also der im Oktober 2010 auf- gung ein Säugling zu ligung noch nicht statt- "mangels Rentabilität"
kurz vor dem Heimatfest, tretenden Person, bzw. Schaden gekommen, und gefunden hat. seit Jahren nicht dafür
in puncto "Seniorenwohn- dessem Sozialunterneh- letztlich an den Folgen verwenden, in Eslarn ein
heim" und "Betreutes men als Betreiber für ein der Schädigung verstor- Aber man kennt ja "Altenheim" zu bauen.
Wohnen" erlebt haben. "Betreutes Wohnen" und ben war. Eslarn. Da will Jede/r, ob Hoffentlich endet die
Im Juli 2010 war es noch eine Arztpraxis überlas- Das Gebäude könnte al- er will oder muss, seinen Sache nicht so wie in
ein "geheimer Investor", sen. so, neben der dort vorhan- Senf dazugeben, vor Weiden/ Opf. am sog.
welcher ungenannt mit ei- Der Bau sollte auf der denen asbesthaltigen allem wenn - wie beim "Dänner-Eck", wo vorei-
ner "notariellen GmbH", Grundlage derjenigen Pla- Aussenverkleidung, und Abbruch des "Balzer- lig abgerissen wurde, um
unter "bereits mit allen nungsunterlagen gesche- der Asbestschiefer-Beda- koarl-" und des "Schmid- jetzt, scheinbar ohne
Kassen abgeklärten Fra- hen, welche schon Jahre chung durchaus immer hansn-Hauses" die Ge- weiterhin interessierten
gen", an einem "zentra- zuvor im Auftrag der noch als belastet gelten, fahr besteht, dass das portugiesischen Inve-
len Platz im Ort" ein Marktgemeinde Eslarn was die Abbruchkosten eigene Anwesen samt stor eine schöne "inner-
Seniorenwohnheim mit durch das Architekturbü- in die Höhe treiben könn- Grundstück so mit Staub städtische Freifläche"
Arztpraxis errichten woll- ro Meissner, Waldthurn te. Ausserdem ist wohl eingenebelt wird, dass zur Verfügung zu haben.
te. gefertigt wurden. auch zum Schutz der nä- Einige dieser Tage noch
Dann hörte man lange heren Umgebung nicht putzen müssen. [mwz]
Nichts, bis im Oktober Endlich kann es losge- nur vor Staubeintrag etc.,
2010 eine hiessige, im Be- hen, oder? sondern auch vor Schad- Warten wir mal ab, weil
treuungsgeschäft tätige stoffen, durch ein qualifi- ja auch gemunkelt wird,
Person, auf den beiden Eigentlich ist jetzt alles ziertes dass hier "eine Stiftung
Grundstücken des sog. so weit in Ordnung, denn Abbruchunternehmen be- bauen soll", andererseits
"Balzerkoarl-Haus" und jetzt ist der Investor eine sondere Vorsicht an- aber sowieso interessant
des "Schmidhansn-Hau- "Seniorenzentrum am Til- zuswenden, wenn es um genug ist, dass jemand in

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8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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AKTUELLES
Der Grüngut-Container wird bald verlegt. Grundstücksverkäufe/ -
Nicht ganz "uneigennützig" soll hier ein "Biergarten am Loisbach" in Planung sein. versteigerungen
Der Grüngut-Con- kostengünstig entsor- dies nicht nur direkt
tainer, welcher seit gen werden, aber (zum Pausieren am Gem. aktuellem Aushang an der Amts-
einigen Jahren traditio- Einige munkeln schon Loisbach), sondern
nell direkt neben der etwas von einem auch indirekt (der bes- tafel (bis 28.03. vorhanden) gibt die
Bushaltestelle in der "Biergarten", welcher seren Umgebungsluft Marktgemeinde Eslarn die Verkaufsab-
Bahnhofstrasse, bzw. demnächst anstelle wegen) den bei der
dem Einsteigs-/ End- der Grüngutablage ent- einzigen innerörtlichen sicht für das ehem. Unternehmensge-
punkt vom "Bocklrad- stehen soll, und zu Bushaltestelle ankom- bäude "Zankltrad 12" bekannt.
weg" einen Platz ge- einem "Biergarten" menden Personen zu-
passt verständlicher- gute kommen wird. Die Gemeinde behält sich aber aus-
funden hatte, soll dem-
nächst verlegt werden. weise kein "Kompost- Schliesslich wurde drücklich vor, das Gebäude letztlich
Wir konnten noch nicht Modergeruch". nach "langem Hin und
Nur gut, dass vielleicht Her" mittlerweile auch auch zu veräussern.
in Erfahrung bringen,
wo demnächst irgend- einige Eslarnerinnen die Bahnhofstrasse
welche Umweltsünder und Eslarner doch ordnungsgemäss "ver-
gewerblich attraktive kehrsberuhigt". 20.05.11 Versteigerungstermin für
nicht nur Grüngut, son-
dern auch Restmüll Ideen haben, so dass das Anwesen "Büchelberger Str. 1"

Gemeindliche/ Veranstaltungshinweise - April 2011


Amtliche Termine - April 2011
02. April Freiwillige Feuerwehr Eslarn,
Kaminkehr-Gebühren Starkbierfest, Bauriedl-Saal in der
Wenn nicht bereits geschehen, werden in
Lud.-Müller-Strasse, 20.00 Uhr
den nächsten Tagen im Gemeindebereich
Eslarn wieder die Rauchkamine gekehrt.
09. April "Ernst-Mosch-Gedächtniskonzert"
der "Schloßberger Musikanten",
18. April Sperrmüllabfuhr Pfreimdtalhalle Pfrentsch, 20.00 Uhr
Weitere Termine waren bis
24. April "Eslarner in München" -
Redaktionsschluss leider nicht bekannt!
Jahreshauptversammlung,
Gaststätte "Böhmerwald", ab 19.00 Uhr
24. April Blasmusik-Osterkonzert der "Blech-
apostel" im "Kreuzwirt-Saal",
92726 Waidhaus. > Flyer, S. 17

Entsorger-Termine - April 2011

31. März Papiertonne (Bergler)

08. April Restmülltonne

12. April "Gelber Sack" (DSD)

15. April Papiertonne (Kraus)

18. April Sperrmüll-Abfuhr

21. April Restmülltonne

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8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Waidhaus: Bürgerinitiative kämpft für "Grenz-Museum".


Ein traditionelles Wahrzeichen soll ersatzlos für immer verschwinden.
Viel Zeit bleibt den im geeignete Möglichkeiten Anmassend oder realitäts- Auf eine weiterhin gute Erinnern, aber an was?
positiven Sinne "tradi- die Hochsprache zu nut- bezogen? Zukunft!
tionsbewussten" Waid- zen. So blieb mir vor
hauserinnen und Waid- allem eine Begebenheit Möglicherweise ist es ein Mit dem vollständigen Für mich als gebürtiger
hausern nicht mehr, die gut im Gedächtnis haf- klein wenig anmassend, Abbruch der Abferti- Waidhauserin stellt sich
Grenzabfertigung "Waid- ten, als ich eine ältere den aktuellen Streit um gungsanlagen, wird totz die Frage, an was man
hausen", wovon die Mitbürgerin einmal dabei den Erhalt des "Abferti- weiterem Bestehen des nun eigentlich mit einem
Grenzlandgemeinde über beobachtete, als diese - gungsschalters" aus Haupt-Zollgebäudes dem "Grenz-Museum" er-
Jahrhunderte mit einem wie sich später heraus- Zeiten des "Kalten Krie- Gedanken eines "Verein- innern will.
dennoch positiven Image stellte - Personen in ges", als "am Ziel vorbei- ten, grenzenlosen Euro- Möchte man die Zeit des
profitierte, zu erhalten. einem Fahrzeug mit gehend" zu bezeichnen. pa" sicher genauso gut "Eisernen Vorhangs"
Gem. bisherigen Presse- auswärtigem Natürlich hat auch diese wie mit einem "Grenz- nicht vergessen, dann
berichten soll die seit Kennzeichen den Weg Zeit eine Berechtigung, Museum" Rechnung ge- muss man sich hüten,
1990 vergessene "Grenz- erklärte. Als ich diese dass dieser gedacht wird, tragen, wenn Letzteres nicht ein allzu depressiv
abfertigung" endgültig fragte, ob die denn alles dass diese Zeit nicht in ohne Anbindung an den wirkendes Museum zu
beseitigt werden, um den verstanden hätten, da wir Vergessenheit gerät. Innenort selbst über kurz erstellen, welches dem
Anspruch nach einem ja gemeinhin nur im Für die Zukunft eines oder lang nicht um- froh veranlagten mensch-
"freien, grenzenlosen oftmals gewöhnungsbe- ehem. Grenzortes wie fassend kommuniziert in lichen Gemüt in der Fe-
Europa" auch wirklich Diese "OWZ-Aus- rien-/ Ausflugszeit allzu
gabe" (11. Woche, 36.
sichtbar werden zu Jahrgang, 16./ 17.
viel Negatives zumutet.
lassen. März 2011, WEN/ Will man an die Tradi-
NEW) fanden wir
leider nicht in der pdf- tion der "Grenzland ge-
Internationalität "am Ausgabe m Internet,
sondern nur vor der
meinde Waidhaus" er-
Ende der Welt". Haustür. innern, also auch die
Dabei ist der Leit-
artikel "Den Atem der bereits genannte "ideelle
Der Waidhauser Land- Geschichte spüren." Wertschöpfung" hervor-
höchst interessant, da
strassen-Grenzübergang, er die zukünftige Iden- heben, dann würde man
tität der ehem. Grenz-
dereinst auch Mautstelle region am "Eisernen
in Verbindung mit dem
der sog. "Via Carolina", Vorhang" betrifft. kaum auschliessbaren
der nach Prag führenden vorgenanntem "Eisernen
"Karlsstrasse" führte di- Vorhang" nahezu schon
rekt durch die kleine ein weiteres Museum
Marktgemeinde, und benötigen.
brachte damit immer Wie auch immer müsste
schon ein klein wenig es aber ein modernes,
"weite Welt" und Interna- dürftigen Oberpfälzer der Marktgemeinde Vergessenheit geraten der heutigen Zeit, und
tionalität ins Gebiet Dialekt sprechen, er- Waidhaus/ Opf. könnte wird. dem Empfinden der
weitab der westlichen klärte mir diese in Hoch- es aber durchaus auch Gebäudlichkeiten hin heutigen Menschen ange-
Ballungszentren. deutsch, dass ihr dies von Wichtigkeit sein, die oder her, so darf das passtes Konzept sein,
Die spätere "Bundes- mittlerweile keinerlei bereits genannten, grund- Faktum der "Grenze" welches nicht nur "er-
strasse 14" war während Probleme mehr bereite. sätzlichen Errungen- nicht vergessen werden, innert", sondern gerne zu
des sog. "Kalten Krie- So einfach lässt sich also schaften "ideeller Natur" weil sonst die Marktge- einem Besuch einlädt,
ges", bis zur Realisie- fassen, was dieser Grenz- nicht vergessen zu lassen. meinde Waidhaus/ Opf. und im "Ort an der Di-
rung der Bundesautobahn übergang für meinen Diese resultierten zwar zu einem, bei der Auf- plomatenstrasse" ver-
A 93 auch "Diplomaten- Geburtsort Waidhaus be- aus dem "Grenzüber- fahrt zur Bundesauto- weilen lässt.
strasse". deutete, und wohl immer gang", konnten aber nur bahn endenden "ehem.
Schon als Kleinkind, das noch bedeutet. Jedoch deshalb in der Bevölke- Grenzort" degradiert wür- Theresia M. Zach
kaum laufen konnte, nicht nur die infolge des rung selbst wirksam de. Aktuell zählt nämlich [Herausgeberin]
waren für mich die aus- "Kalten Krieges" hinter- werden, weil eben die nur noch die Bundes-
ländischen Pkw-Kenn- bliebenen Baudenkmäler, Landstrasse mitten durch autobahn, wobei sich die
zeichen eine interessante sondern vor allem das den Ort zu diesem Über- unmittelbar umliegenden
Erfahrung. Meine Eltern Gefühl der "weiten gang führte. Grundstücke bestenfalls
unterhielten sich im Ver- Welt", der "Internationali- Der Ort selbst war und für einen zukünftigen
kaufsraum der familien- tät", der infrastrukturell ist also die "Erinnerung", Hotel-Komplex und/
eigenen Bäckerei mit seit dem Mittelalter welche mit einem mög- oder für Parkplätze mit
allerlei hochstehenden vorhandenen befestigten lichen Erhalt der Ab- Shuttle-Service zur bes-
Personen über das Welt- (Strassen)Verbindung zur fertigungsanlagen nicht seren Anbindung im sog.
geschehen, Welt, sowohl ins eigene, in Vergessenheit geraten "Hinterland" bestehen-
Traditionell im Dialekt wie auch ins Nachbar- darf. der Tourismusziele an-
verwurzelt waren dies land. bieten würde.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 4


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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"Brauhaus-Vorwärmer" (jetzt) doch nur mit 2.600.-- Euro


Gemeindegeldern finanziert!
Der "DnT"-Bericht vom 25.03.2011 lässt durchaus ein Umdenken erkennen.
Vielleicht nehmen es uns Bürgermeisters Reiner
jetzt wieder "einige Gäbl in der letzten Bür-
Wenige" krumm, dass gerversammlung "nicht
wir uns vor gut einem rechnen", bzw. die Brau-
halben Jahr mit der Er- kapazität nicht aus-
neuerung des sog. reichen würde.
"Vorwärmers" im Natürlich "vergönnen"
hiessigen Kommunbrau- wir den Eslarner Hobby-
haus befasst, ein paar brauern deren "Selbstge-
schöne Bilder geschos- brautes", wie sich jedoch
sen, und die für diese niemand z. B. einen
Baumassnahme veran- Ferrari kaufen, dafür
schlagten 50.000.-- Euro aber nur die Kraftstoff-
kritisch betrachtet haben. kosten zahlen, den
Zur damaligen Zeit war Unterhalt des Luxusge-
nämlich nicht ausdrück- fährts aber einer Gemein-
lich davon die Rede, dass de überlassen kann, so
diese Kosten über mag anderer Personen Das Eslarner Kommunbrauhaus 2010, während der "Vorwärmer"-Sanierung".
Zuschüsse der Denk- Hobby bitte auch von
Euro verblieben. gefährt für 500.000.-- Nicht so schlimm, denn
malpflege, vom Bezirk diesen selbst finanziert
Mit dieser Massnahme Euro leisten wollte, müss- üblicherweise werden
und durch Rücklagen der werden, weil sonst die
ist die Gemeinde Eslarn te jeder Ortsinwohner solche Dinge nicht nur
(Hobby)Kommunbrauer Kosten von einer ganzen
sogar noch hinter derje- nur ein einziges Mal einem "erlauchten
gedeckt werden sollten. Gebietskörperschaft ge-
nigen Praxis zurückge- **178,57 Euro bezahlen, Kreis", sondern der ge-
Vielmehr stand im tragen werden müssten.
blieben, welche in der bzw. können Sie diese samten Bevölkerung vor-
Raum, dass diese Kosten
Vergangenheit diverse Kosten mittlerweile gestellt.
durch die Allgemeinheit, Neue Hoffnung!
Bauvorhaben regel- durchaus für die reno- Diese nämlich ist
also vollkommen durch
mässig gegenüber den vierte "Alte Turnhalle" "Empfängerin" der För-
die Marktgemeinde Es- Der "DnT"-Regionalzei-
veranschlagten Kosten veranschlagen. dermittel, welche die Ge-
larn hätten getragen tungsbericht vom
um einen zweistelligen Sehen Sie: Kein meindeverwaltung gem.
werden sollen. 25.03.2011 lässt hoffen,
Prozentsatz verteuert "Ferrari", auch kein geltendem Recht für
Dies sahen wir nicht dass hier so langsam ein
hatte. "Maibach", sondern nur diese in Empfang nim-
ganz ein, denn trotz der Umdenken stattfindet.
eine renovierte Veranstal- mt, und mit deren Zu-
im Eslarner Kommun- In Bezugnahme auf die
Damit Sie mal sehen, tungshalle in einem stimmung verplant.
brauhaus vorgenom- auch dieses Jahr am
wieviel Geld man hier kleinen, nicht einmal Nun gut, dies können na-
menen exklusiven "Josephi-Tag"
durchaus ohne grosse mehr 3.000 Einwohner türlich nicht Alle wissen.
Brautätigkeit für das sog. stattgefundene
Kenntnis der Allgemein- zählenden Ort. Ein Die Marktgemeinde Es-
"Rebhuhn-Zoigl", der "Kommunbrauerversamm
heit für "Irgendetwas" Luxusauto könnte man larn befindet sich
uns schriftlich durch den lung" wurde hier nicht
umlegen könnte, bis es aber besser vermieten. schliesslich seit über 15
Zweiten Bürgermeister nur von einer Fortfüh-
wirklich schmerzt, eine Jahren auf dem "Tripp",
Georg Zierer mitgeteilten rung der Brautradition
kleine Beispielrechnung Weil wir grad beim dass eine Kommune
"ehrenamtlichen Brau- durch junge Brauer, son-
anhand des "Vorwär- Kommunbier® und der auch ohne freies Unter-
meistertätigkeit" eines dern auch von den längst
mers" und der vormals an der Amtstafel früh- nehmertum, nur durch
Herrn Georg Zierer sen., erledigten Umbaumass-
veranschlagten Kosten: zeitig angekündigten Fördermittel und Zu-
muss sich so ein Kom- nahmen und der ent-
"Brauerversammlung" schüsse, dann und wann
munbrauhaus irgendwie sprechenden Kostenüber-
50.000.-- Euro Kosten sind, noch der kleine eine Erbschaft oder auch
schon selbst finanzieren nahme berichtet. So hat
2.800 Einwohner Hinweis. In dieser Ver- eine Stiftung am Leben
können, wenn die Ge- der Austausch des sog.
---------------------------- sammlung sollte gem. erhalten werden kann.
meinde schon seit 1951 "Vorwärmers", den Sie
17,86 Euro pro Aushang auch das über Da brechen zukünftig
einen Grossteil (Wir sich als überdimensio-
Einwohner ein EU-Förderprogramm wohl dennoch "schwere
denken hier über 90%) nalen Wasserboiler vor-
namens "LEADER" fi- Zeiten" über den Ort he-
der Unterhaltskosten stellen müssen, insge-
2.600.-- Euro Kosten nanzierte Projekt "Kom- rein, denn sowohl Erb-
trägt. samt nicht die ursprüng-
2.800 Einwohner munbiermuseum" vorge- lasser, wie auch Stifter,
Schliesslich wurde und lich veranschlagten
---------------------------- stellt werden. aber auch Zuschüsse und
wird das seit 2004 50.000.-- Euro, sondern
0,93 Euro pro Einwohner Wir hatten an diesem Fördermittel fliessen
markenrechtlich ge- "nur" 42.005.-- Euro
Sanstagabend leider wohl nicht mehr im Ent-
schützte "Kommun- gekostet. Unter Abzug
Wenn sich die Gemeinde keine Zeit, aber scheint ferntesten in der Menge,
bier®" nicht gewerblich aller Zuschüsse ( ) ist
Eslarn nun einen Ferrari, ist die Vorstellung aus- wie noch Jahre zuvor.
vermarktet, weil es sich für die Gemeinde Eslarn
oder ein anderes Luxus- gefallen. [mwz]
gem. Aussage des Ersten ein Betrag von 2.600

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 5


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Umbau der "Alten Turnhalle" zur "Kleinen Kongresshalle".


Exklusives Bildmaterial vom vergangenen Sommer.

Die "Alte Turnhalle" vor der Sanierung, mit altem Treppenaufgang und alten Glasbaustein-Fenstern.

Eingerüstet, bereits mit neuen Fenstern, ohne Treppenaufgang.

Der neue, weiter abgesetzte Treppenaufgang. Tipp: Wenn Sie das Dokument vergrössern, können Sie die
Bilder ohne Qualitätseinbusse besser sehen! Gesamtkosten: U.W. derzeit ca. 400.000.-- Euro.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 6


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Umbau der "Alten Turnhalle" zur "Kleinen Kongresshalle".


Exklusives Bildmaterial vom vergangenen Sommer.

Die "Alte Turnhalle" jetzt neu mit Dach- und Fassadendämmung gem. EnEV.

Blick vom Schulhof auf die "Alte Turnhalle". Innenansicht. 250 neue Stühle wurden gekauft.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 7


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Umbau der "Alten Turnhalle" zur "Kleinen Kongresshalle".


Exklusives Bildmaterial vom vergangenen Sommer.

Bei der Sanierungsmassnahme, welche u. W. derzeit auf ca. 400.000.-- Euro (davon etwas über 210.000.--
Euro gefördert) veranschlagt wird, sind einige Dinge "übrig geblieben", nach welchen einige Leserinnen
und Leser mit vergangenen emails an uns, angefragt haben. Vielleicht dürfen wir die Verantwortlichen
einmal bitten, den Bürgerinnen und Bürgern, wie auch allen sonstigen Interessierten mitzuteilen, was mit
über 500 Glasbausteinen, zwei Leichtmetalltüren etc. geschehen ist. Vielleicht könnte man den Ertrag
davon für das Streichen der Bänke im Kurpark (Siehe Bildmaterial der Heimatfest-Sonderausgabe), für
die Erneuerung nachfolgender, touristisch interessanter Dinge verwenden.
Dieses Bildmaterial stammt vom Sommer 2010 (Heimatfest-Woche).

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 8


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Bayern-Netz-Natur-Projekt "Rebhuhn im Oberpfälzer Wald"!


Beim "Tännesberger Rebhuhn-Projekt" ist Eslarns Kommunbraumeister/ -brauhaus ganz vorne mit dabei.

Wer hätte es gedacht, die Aussage in einer Euro aus staatlichen Agra- werden natürlich auch
dass die Marktgemeinde entsprechenden Veröf- rumweltprogrammen an als besondere Spezialität Warum eigentlich nicht
Eslarn mit seinem Brau- fentlichung der "Wild- Landwirte vermittelt wur- zum Genuss angeboten. auch (in) Eslarn?
haus wenigstens beim land-Stiftung Bayern". den. Das Urgetreide, wie z. B.
Bayern-Netz-Natur-Pro- Neben den "Rebhuhn- Das Projekt wurde übri- Emmer für das Brauen Stellt sich eigentlich nur
jekt "Rebhuhn im Ober- Loibln" und Dinkelsem- gens 1999 aus der Taufe des "Rebhuhn-Zoigl" ver- die Frage, warum nicht
pfälzer Wald", vielmehr meln der Bäckerei Spi- gehoben, und im dritten wendet, während die bun- die Marktgemeinde
dem "Tännesberger Reb- ckenreither in Tännes- Jahr des Bestehens hat ten Kartoffelsorten frühe- Eslarn selbst auf die Idee
huhn-Projekt" eine derart berg, stellen dieses "Na- sich dann auch die Ge- rer Zeiten eine her- gekommen ist, zusam-
herausragende Rolle v men mit deren Land-
spielt. wirten, die immer häu-
Wir wussten zwar, dass figer zu "Energiewirten"
das sog. "Rebuhn-Zoigl" werden wollen, nicht nur
gemeinnützig zum Erhalt das "Projekt-Bier" zu
der in den 1990er Jahren brauen, sondern auch
vor allem im sog. "Tän- selbst direkt am Projekt
nesberger Land" stark zu- teilzunehmen?
rückgegangenen Dann gäbe es auch in
Rebhuhn-Population ge- Eslarn, wo das Kommun-
braut wird, und sich hier brauhaus steht, und der
der Eslarner Kommun- "Rebhuhn-Zoigl" her-
braumeister Georg Zierer kommt, von Eslarner
sen. deutschlandweit Bäckern gebackene
einen Namen gemacht "Zoigl-Laibe", von Es-
hat. Wir wussten bislang larner Konditoren
aber nicht, dass hier die kreierte "Zoigl-Pra-
"Wildland Stiftung Bay- linen", und in Eslarner
ern" schon lange nicht Gastronomien die bei be-
nur einen Film, sondern tuchten Gästen geschätz-
eine Wanderausstellung ten "bunten Urkartof-
für die Präsentation des feln".
Projektes bietet. So hätte das "Heimatfest
So eine Wanderausstel- 2010" zu einem "Fest
lung, welche man seit urtümlicher Genüsse",
2007 beim "Naturpark und einem, die Eslarner
Oberpfälzer Wald" (An- Kanalisation sanieren-
sprechpartner: Markus dem Event werden
Kurz, Wackersdorfer Str. können.
80, 92421 Schwandorf, Möglicherweise bekom-
Tel.: 09431/ 471-373, mt man aber "fernab von
email: markus.kurz@land- Eslarn" mehr Wertschät-
kreis-schwandorf.de) aus- zung für seine Arbeit,
leihen kann, wäre doch während man in Eslarn
auch für das letztjährige Berichtsseite aus einem "Wildland"-Magazin des Jahres 2007. selbst immer nur damit
Heimatfest, bzw. die Hei- Vielen Dank an die/ den Einsender/in. Nächstes Mal bitte genaue Quellenangabe mitsenden!
beschäftigt sein muss,
matausstellung sehr infor- sich zu rechtfertigen.
mativ gewesen. In einem solchen Fall
Warum bis zum "Kom- turschutz-Zoigl" eine Spe- meinde Gleiritsch aus orragende Speise zum reicht es natürlich, sich
munbier®-Museum" war- zialität der Region dar. dem Landkreis Schwan- Bier bieten. für Eslarn um die sog.
ten, vielleicht sogar Das Projekt darf sich ne- dorf angeschlossen. Damit können die Land- "Daseinsvorsorge" zu
dieses Museum nur mit ben 54 weiteren deut- wirte nach wie vor mit kümmern, während man
Dingen ausstatten wol- schen Projekten als "an- Urgetreide und Urkar- deren eigener Hände Kultur, Naturschutz und
len, welche diese Wan- erkannte Regionalinitiati- toffeln Arbeit und professio- echte Traditionspflege
derausstellung längst ve" bezeichnen, weil nellem Wissen "standes- lieber in andere Orte
bietet? nicht zuletzt innerhalb Neben landschaftspfle- getreu" und hoch ge- auslagert, resp. vielleicht
Das "Rebhuhn-Zoigl", ei- von acht Jahren Pro- gerischen Massnahmen schätzt "ebensogut ver- sogar als gewählte/r Ver-
ne Spezialität der Region. grammlaufzeit 108 gehört natürlichauch der dienen", wie diejenigen treter/in der eigenen Ge-
Von Projektbeginn bis Hektar landwirtschaftli- Anbau alter Getreide- der Zunft, welche meinde seine Sozialisie-
2007 wurden exklusiv in che Fläche im Sinne des und Kartoffelsorten zum Nahrungsmittel nur noch rung anderswo, in ande-
Eslarn 30.000 Liter "Reb- Rebhuhnschutzes extensi- Projekt. für die Energiegewin- ren Orten "aufzu-
huhn-Zoigl" gebraut, so viert, und etwa 30.000.-- Beide Produktgattungen nung anbauen wollen. bessern" versucht. [mwz]

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8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Markt Tännesberg, nun echtes überregionales Vorbild!


"Oberpfalz-Festivial", Biodiversität und regionale Spezialitäten. Welch ein Glanz in der "regionalen Hütte"!

Da sehen Sie einmal, wie berer" geben sich beim


man sich höchst positiv "Oberpfalz-Festival"
täuschen kann: Die Markt- exklusiv in Tännesberg
gemeinde Tännesberg "die Ehre".
mauserte sich seit ein Im, bereits Mitte 2010
paar Jahren dem zu ei- offiziell angekündigten
nem Vorbild für die gan- "schwierigsten Jahr der
ze Region. Region", stellt die Markt-
Nicht nur der sog. "Biodi- gemeinde Tännesberg
versität" verschrieben, fin- etwas auf die Beine, was
den sich dort drei, hö- so wohl noch nie da ge-
heren Ansprüchen genü- wesen ist.
gende Hotellerien mit her-
vorragenden Restaurants, Aber auch die vergan-
sowie jeder Menge exklu- genen Jahre muste sich
siver Freizeitmöglichkei- Tännesberg nicht verstek-
ten. ken, war der Markt doch
Wo sonst in der Gegend regelmässiger Gastspiel-
finden Sie einen "Hoch- ort für "Die Seer" und Ein aktueller sog. "Screenshot" der neuen, informativen Tännesberger Website, unter:
seilgarten", einen gepfleg- die "Ursprung-Buam". www.taennesberg.de
ten "Geo-Lehrpfad", aber chend, im Handel kaufen. dern auch allen Liebha- entsprechend - gegeben,
auch eine kleine "Ther- Kulinarische Es gibt in Tännesberg bern des "Rebhuhn- hätte hier der im Ort
menwelt"? Spezialitäten aber auch "Zoigl-Prali- Zoigl" und des "Kom- selbst aufge-wachsene,
Die Marktgemeinde Tän- nen", und viele sonstige munbieres®" weiterhin und immer noch gerne
nesberg hat sich seit Jah- Was jedoch wäre die "Zoigl-Produkte", an einen unbedenklichen, dort woh-nende Chef der
ren der "Biodiversität" schönste musikalische welche in der Zoigl- den sog. HCCP-Vor- Kreisver-
verschrieben, und kann Umrahmung, wenn es für Gegend "Nordober- schriften entsprechen- waltungswbehörde
nach Jahren des Wartens entsprechend betuchte pfalz" scheinbar bislang den Biergenuss. (Landratsamt Neustadt/
endlich einmal damit Gäste nicht auch die ebenfalls niemand ge- Dass künftige "Zoigl- Wn.) auch nur irgend-
"punkten", dass vielzähli- Möglichkeit gäbe, aus- dacht hat. /Kommunbier®"- welche ganz kleinen Zu-
ge Anstrengungen ver- gezeichnete Speisen zu Museum bringt vielleicht geständnisse gemacht.
gangener Jahre endlich geniessen? Liefert doch wenigstens sogar Tagesgäste nach Tännesberg musste dies
entsprechend honoriert Überall spricht man dorthin! Eslarn, die gerne sehen ganz alleine auf die
werden. derzeit von "regionalen wollen, wo beide vor- Reihe bringen, und hat
Dort leben nicht mehr Produkten", weiss diese Man möchte es den genannte Biersorten ge- es - was das "Oberpfalz-
"Einige in Saus und z. T. sogar über das anderen, regionale Spe- braut werden. Festival" beweist - auch
Braus", während bei An- Internet zu vermarkten, zialitäten bevorratenden hervorragend geschafft.
deren "die Lichter aus- kam aber bislang nur Gemeinden nahezu laut- Ein Ort mit bester Tra- Ein überregionales Vor-
gehen" (sollen). sehr selten auf die Idee, hals ans Herz legen, dition! bild, zum Nachahmen
Nunmehr ist es Regionales eben gleich doch wenigstens nach empfohlen. [mwz]
berechtigt " an der Zeit", in der Region selbst zum Tännesberg zu liefern, Die Marktgemeinde Tän-
richtig zu zeigen was in Verkosten anzubieten. denn diese Gemeinde nesberg hat sich aber
diesem Marktflecken In entsprechender Fülle, zeigt, wie man es richtig auch alle erdenkliche
steckt. und in entsprechend posi- macht. Mühe gegeben, deren
tivem Umfeld scheint Wir in Eslarn dürfen froh Würdenträger "am Ort" Markt Tännesberg
dies bislang nur in der sein, unser, über das zu halten, und diese
www.taennesberg.de

@
Musikalische Marktgemeinde Tännes- "Rebhuhn-Zoigl" ver- niemals "über Gebühr"
www.festival-taennesberg.de
Hochgenüsse berg zu geschehen. edelte "Stückberg-Quell- zu belasten.
Ja, auch das exklusiv im wasser", und vielleicht So hat es Tännesberg
schon bald auch "Kom- nahezu ganz alleine Oberpfalz-Festival
War es letztes Jahr (bald mit einem Zoigl-
munbier®" liefern zu geschafft, den Weg von www.oberpfalz-festival.de
bereits der Liedermacher Museum versehenen)
Rainhard Fendrich, so ist Eslarner Kommunbrau- dürfen. der eher landwirtschaft- Wolfgang Ambros
es dieses Jahr ein haus gebraute "Rebhuhn- Die mittlerweile in die lich geprägten Ortsge- www.wolfgangambros.at
musikalisches Gespann, Zoigl" gibt es u. W. der- Eslarner Wasserversor- meinschaft, zum dienst- Schmidbauer
von dem andere zeit nur in Tännesberg gung integrierte "UV- leistungsorientierten & Kälberer
Gemeinden wohl nur selbst im Ausschank. Entkeimungsanlage" Tourismusmusort zu www.wernerschmidbauer.de
träumen können: Wolf- Alle anderen Interessier- garantiert nicht nur den gehen..
OKTicket.de
gang Ambros, sowie ten können es, wohl Bürgerinnen und Bür- Was für einen Aufschrei
"Schmidbauer & Käl- etwas weniger anspre- gern von Eslarn, son- hätte es - unserer Gegend

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 10


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Das "Schweigen" über das geplante "Bier-Museum"!


Auch die "Kommunbrauer-Versammlung" vom 19.03. hat lt. Pressebericht nichts Neues gebracht.

Wie würde man Ober- Mittel des EU-LEADER- kein Oberflächenwasser


pfälzisch sagen: "Das ist Programms sind Steuer- mehr ins Erdreich drin-
schon so ein Gfrett!" Ja, gelder) zu finanzierende gen kann.
wirklich! Da hat man Projekt der grösseren All- Wir konnten es in der
endlich die LAG-Brük- gemeinheit, den eigent- Vergangenheit ja selbst
kenland-Initiative aus lichen Empfängern diese erleben, welche grossen
dem "jenseits des Stück- Fördermittel, der Eslar- Probleme die Kreisver-
stein" liegenden "Schön- ner Bevölkerung mitzu- waltungsbehörde bei nur
seer Land" als Geldgeber teilen? zwei, mit insgesamt
für LEADER-Förder- vielleicht 1,5l EL Heizöl
mittel aufgetan, und Gibt es doch ein "Alt- befüllten, leckagefreien,
sprach schon seit Mona- lasten-Problem"? nur kurzzeitig auf unbe-
ten vom Ankauf des festigtem Boden abge-
ehem. "Raiffeisen-Lager- Vielleicht gibt es beim stellten Ölöfen erkennen Besuch nach Eslarn lok-
und darf es natürlich
hauses" in der Brenner- avisierten Grundstück in wollte. ken wird.
dann auch nur in einem
strasse (HsNr. 30), und der Brennerstrasse doch Es muss bestenfalls nur
"Haus" geben.
einem dort zu realisie- ein sog. "Altlasten-Pro- Biergarten ade? noch geklärt werden, wie
Traditionell wäre dies na-
renden "Kommunbier®- blem". Gemeinhin man die beiden
türlich das Kommun-
Museum" mit "Touch-
brau-"Haus", bzw. das
screen". Bis jetzt ist hier
Kommunbrau-"Haus"-
aber nicht viel gesche-
Museum.
hen, jedenfalls wurde die
Bevölkerung noch nicht
Wenn Sie mehr zum
über das geplante Pro-
Thema wissen/ lesen
jekt informiert. Einem,
wollen, dann gibt es
zur Hausbrauer-Sitzung
auch noch "Die Erste
einladenden Aushang
Eslarner Zoigl-Zeitung",
der gemeindlichen Amts-
welche sich in der ak-
tafel war zu entnehmen,
tuellen Ausgabe mit dem
dass in dieser Sitzung
Konzept "Eslarner Bier-
auch das geplante Pro-
strasse" befasst.
jekt vorgestellt werden
Schauen Sie einfach
sollte. Im darauffolgen-
unter www.scribd.com
den Pressebericht der
/zach5618 nach.
Regionalzeitung "Der
neue Tag" vermisste man Es wäre doch wirklich eine schöne "Biergarten"-Fläche, wenn hier nicht möglicherweise eine sog. "altlastenverdächtige Fläche"
genau diese, als Tages- vorliegen würde. Rot markiert, wo vormals ein sog. "Befüll-Galgen" stand, und überdachte Zapfsäulen vorhanden waren (Bild unten)

ordnungspunkt ausge-
wiesene Darstellung. werden Flächen, welche Ein Biergarten, welcher
Wirds nun etwas, wird es vormals für Tankstellen sich dort aber durchaus
Nichts, oder weiss man etc. genutzt wurden, zum Museum hinzu
vielleicht noch nicht, wie durchaus in diese Kate- anbieten würde, wäre
man es "werden lassen gorie eingestuft. Beim dann natürlich undenk-
soll"? ehem. "Raiffeisen-Lager- bar. Es wäre letztlich nur
haus" befand sich bis vor ein Museum mit ein paar,
Die Planungen sind einigen Jahren noch eine direkt vor der Tür liegen-
bereits abgeschlossen. sog. "Freie Tankstelle", den Parkplätzen, und
so dass durchaus auch man müsste die "Es-
Die Planungen jedenfalls dieses Grundstück unter larner Bierstrasse" erst
sind hierzu bereits seit die Kategorie "altlasten- beim "Vogelpark-Gelän-
längerer Zeit abge- verdächtige Flächen" de" beginnen lassen. Biersorten dann in Eslarn
.
schlossen. Dies konnte fallen könnte. Wir denken aber doch, so "exklusiv" aus-
man diversen Aussagen Wäre aber grds. auch dass das "Bier-Museum" schenkt, dass den Bürge-
letztmaliger öffentlicher kein Problem, dort trotz- alsbald Gäste aus dem rinnen und Bürgern der
Gemeinderatssitzungen dem ein "Museum" zu uns zur Zeit einzigen, Marktgemeinde Eslarn
entnehmen. erstellen. Es müsste die das sog. "Rebhuhn- dadurch keine Zusatz-
Was also sollte daran verdächtige Fläche eben Zoigl" zum "Vort-Ort- kosten entstehen.
hindern, dieses mit zumindest vollständig Genuss" feilbietenden Eine "Hausmarke Kom-
Steuergeldern (auch überbaut werden, damit Ort für einen kurzen munbier®" kann

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 11


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Was geschieht anlässlich kommunaler


Sanierungen/ Bauvorhaben mit den noch
nutzbaren Gebrauchtteilen?
Respekt, denn hier sichten konnten. man die Frage si-
machen sich mitt- Wir haben diese cherlich bald in ei-
lerweile Eslarnerin- Frage in dieser ner der nächsten
nen und Eslarner Ausgabe konkret Gemeinderatssit-
wirklich langsam am Fall der Sanie- zungen beantwor-
wieder Gedanken rung der sog. "Al- ten.
um und über die ei- ten Turnhalle" Ansonsten werden
gene Gemeinde. aufgegriffen. Da wir für Sie wieder
Danke für die Zu- diese Zeitung - einmal eine "Sam-
sendung, welche letzten Meldungen mel-Eingabe" ferti-
wir schon Mitte Fe- zufolge - auch im gen. Versprochen!
bruar erhalten hat- Eslarner Rathaus
ten, aber erst jetzt gelesen wird, wird

Wie läuft es bei den politischen Wahlen in den Seniorenwohnheimen


der Nordoberpfalz. Haben hier Bewohnerinnen und Bewohner (bei
gesundheitlicher Befähigung) auch die Möglichkeit ausser Haus, in
öffentlichen Wahllokalen deren Stimme abzugeben?
Diese Frage, wohl auf unseren letztmaligen Artikel zu diesem Thema gedacht, freut uns besonders,
wenngleich wir diese derzeit (noch) nicht beantworten können. Wir haben etwas "ungute" Erfahrungen
gemacht, was die Auskunftsfreudigkeit staatlicher, unmittelbar mit solchen Dingen befasster Stellen
betrifft. Da wir diese Thematik anhand eines sog. "aktuellen Falles" im Format "Amt und Hürde" (Finden
Sie ebenfalls unter www.scribd.com/zach5618) behandeln können, bitten wir Sie noch um etwas Geduld.
Wir werden uns zum Zwecke der Beantwortung dieser u. E. sehr wichtigen, da die Demokratie in deren
Innersten betreffenden Frage ggf. auch an Bundesorgane zu wenden haben.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 12


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Wo sind eigentlich die Nordoberpfälzer


"SilberSurferInnen"?
Eine Frage zum Nachdenken.

Einige Leserinnen ten auch Bewohne- dem Pflegeperso-


und Leser werden rinnen und Bewoh- nal natürlich einen
sich jetzt die Au- nern von Wohn- grösseren Auf-
gen reiben und die heimen das Inter- wand, als die übli-
Überschrift gleich net sehr am Her- che "Beschäfti-
noch einmal lesen. zen liegt, ja sogar gungstherapie" zu
Es ist aber gar "ans Herz gelegt" vollziehen. Ande-
nicht so verwun- wird, um geistig rerseits kann es ein antwortlichen Stel- Personen und Or-
derlich, dass es wie auch gesell- Wohnheim auch len bedenken sollte. ganisationen sol-
auch in der Nordo- schaftlich aktiv als zukunftsge- chen Mehrauf-
berpfalz, sogar im bleiben zu können. wandt, als offen Schliesslich kann wand "wert" sein.
Landkreis Neu- Wer sagt denn ei- und aufgeschlos- man sich auch im Schliesslich wer-
stadt/ Wn. sog. gentlich, dass älte- sen darstellen. Alter noch neue Fä- den wir alle älter,
"SilverSurfer", al- re Leute, die deren Schliesslich kön- higkeiten aneignen, und werden uns
so internetbegeis- Leben lang nichts nen Heimbewohne- ohne diese erwerbs- später vielleicht
terte Seniorinnen mit einem PC am rinnen und -be- mässig nutzen zu auch etwas wün-
und Senioren gibt. Hut hatten, nicht wohner, die selbst wollen oder nutzen schen, was man
Leider bekommt vielleicht in der das Internet nutzen zu müssen. Auch äl- Menschen im
man hiervon sehr doch mitunter be- können, am Besten tere Personen in hohen Alter nicht
selten etwas mit, stehenden Einsam- nach aussen kom- Wohnheimen sollten mehr zutrauen
denn diese Perso- keit eines Wohn- munizieren, dass der Gesellschaft und würde. [mwz]
nen sind auch heimes mit Enke- es diesen "gut heimbetriebenden
sonst noch ziem- linnen/ Enkeln, geht", dass diese
lich aktiv, bewe- Nichten und/ oder sich wohlfühlen.
gen sich also Neffen über das In- Ein "Mehrwert" an Software-Tipp
inmitten der Ge- ternet in Kontakt Freiheit und letzt-
sellschaft. treten möchten. lich auch an für SeniorInnen
Etwas weniger be- So etwas erfordert Menschlichkeit,
kannt ist, dass vor von der jeweiligen den man vielleicht
allem in Großstäd- Heimleitung und einmal bei den ver-

Ältere Personen sehen mitunter nicht mehr so gut. Deshalb ist es immer hilfreich, eine
elektronische Lupe, sowie für Bildschirmeingaben eine sog. "virtuelle Tastatur" parat zu
haben. Ein USB-Stick genügt, schon können Sie sich von der Site
"www.portableapps.com" die benötigte Lupe (sog. Magnifying Glass), wie auch
eine Bildschirmtastatur kostenlos herunterladen.
Hierzu gibt es jeweils auch eine deutsche Sprachdatei. Das Besondere an diesen
"Portable Apps" ist, dass diese - ohne den PC an dem Sie damit arbeiten wollen - zu
verändern, auf jedem Windows™-PC funktionieren. Einfach USB-Stick einstecken,
Programm starten, und schon sehen Sie mehr, und/ oder können Daten auch ohne "Zehn-
Finger-Technik", einfach über die Mouse eingeben.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 13


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Jazz-Brunch zugunsten "Hilfe für Menschen e. V."


Hilfe geschickt verpackt, im "Hemmingways" (Weiden/ Opf.).

Eine Idee, welche hoffentlich auch auf anderer Ebene Nach-


ahmerInnen findet: Am 03.04., von 09.00 - 13.00 Uhr
findet im Cafe "Hemmingways" (Regensburger Str. 55, in
92637 Weiden) ein "Jazz-Brunch" mit Live-Musik zugunsten
des gemeinnützigen Vereins "Hilfe für Menschen e. V." statt.

"Hilfe für Menschen e. V." wurde vor Jahren durch den


Georgenberger kath. Geistlichen, BGR Pfarrer Anthony
Soosai initiiert, um bedürftigen Menschen in seiner Heimat
direkt und unbürokratisch helfen zu können. Seit einigen Jahren, dank dem besonderen Engagement der ev.-luth. Kirchen-
gemeinde Vohenstrauss wieder ein "Schmuckstück", die Eslarner
Friedhofskapelle "St. Sebastian", der Kath. Kirchenstiftung Eslarn.

Benefiz-Fechten für den städtischen


Kindergarten in Vohenstrauss
Die "IG" lädt Interessierte sehr herzlich ein.
Der Flyer für das ser Schloss", der sehr bald öfter bei
"Schau-Fechten" sog. "Friedrichs- öffentlichen An-
in "Vohendreze" burg" passende lässen erleben
ist gerade noch Tradition für können.
vor Redaktions- einen guten Die "IG Histo-
schluss bei uns Zweck wiederbe- risches Fechten"
"eingeflattert". lebt wird. zu Vohenstrauss
Ebenfalls eine Da sich unsere "VI. zu Vohen-
sehr gute Idee, Gegend gerade dreze" lädt dazu
wie wir finden, wieder seiner am 03. April 2011
weil dadurch in mittelalterlichen von 10.00 bis
der Pfalzgrafen- Tradition besinnt, 16.00 Uhr in die
stadt Vohenstrauss ist zu hoffen, dass Dreifachturnhalle
eine unmittelbar wir die Schau- der Stadt 92648
zum "Vohenstraus- Fechter schon Vohenstrauss.
© Flyer: CREATIVE Medienagentur,
www.creative-medienagentur.de

In eigener Sache

Haben auch Sie einen Veranstaltungshinweis für uns? Dann schicken Sie uns diesen doch
einfach per email oder per Briefpost zu. Wir würden uns freuen, auch Ihre Veranstaltung
erwähnen zu dürfen. Bitte beachten Sie hierbei unser "Mission Statement", welches Sie auf
der "Impressum-Seite" finden. Die Veröffentlichung ist selbstverständlich kostenlos, und
verpflichtet Sie zu nichts.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 14


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Relikte vergangenen Tourismus-Strebens


Eslarner Bemühungen gehen langsam den Weg "alles Irdischen".

Aushangtafeln wie ne- lich konnte der För-


benstehend letzten dermittelgeber schon
Sommer in der "Heu- davon ausgehen,
bachgasse" und un- dass solche Dinge ge-
weit des ehem. Sä- pflegt, und damit er-
gewerks Wildenauer halten werden. Man
fotografiert, wurden kann nicht erwarten,
während der Amtszeit dass man alle fünf-
eines Ersten Bürger- zehn Jahre Staatsgel-
meister Georg Hansl der bekommt, um
(1996 - 2002) nahezu nicht gepflegte Dinge
flächendeckend im dann einfach gegen
Markt Eslarn aufge- Neue ersetzen zu
stellt. Es war eigent- können. Ausserdem
lich eine gute Sache, sollen Fördermittel für
da auch auswärtige den Tourismus eine
Vereine, aber auch Art "Anschubfinan-
Unternehmen hier kos- zierung" darstellen,
tenlos werben konn- was in Eslarn bislang
ten. Nur ein wenig (Siehe: Kurpark mit,
mehr Pflege hätte die- seit 2005 stillgelegten
sen, sicherlich auf- Kuranlagen) aber ge-
grund von Förder- waltig "in die Hose
mitteln überhaupt erst gegangen" ist.
ermöglichten Tafeln si-
cherlich gut getan. Die Vereine haben
Wie man den Bildern deren Vereinsheime
entnehmen kann, und Areale hervor-
"krankt" es auch bei ragend gepflegt, wäh-
diesen Schildern, und rend alle kommunal
bald werden auch die- Touristische leider
se aus dem Ort ver- regelmässig "auf der
schwunden sein. Strecke geblieben" ist.
Dann gibt es nur noch Ein paar, der vielen
verglaste, gegen Wer- "vereinsbezogenen"
begebühr zu nutzen- Positivbeispiele sehen
den Schilder eines Sie unten! So könnte
ortsfremden Unterneh- Tourimus zukünftig
mens. auch in Eslarn gelin-
Ist wohl kaum anders gen.
möglich, denn eigent-

Das linke Bild zeigt das ebenfalls vor einigen Jahren erstellte "Fischerhäusl" des Fischereivereins Eslarn/ Opf. e. V.. Hervorragend gepflegt und ein Genuss für die Augen.
Auf dem rechten Bild das direkt nebenliegende "Atzmannsee-Häusl", so wie man es von der Sportstrasse kommend, sieht.
In welchem Gebäude würden Sie eher einen touristischen sog. "Point-of-Interest" erwarten? Genau! Sie Sehen: Eslarner Vereine tun etwas für das schöne Äussere des Ortes.

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8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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in der Cloud
Das ist Alles nur geklaut?
Neue Hinweise auf ein möglicherweise fragwürdiges Wirtschaftsgebahren.
"Die Prinzen", die bar, speichern. allem aber die Öffent- hinweg "durchschnau- sorgen muss, dass
über Deutschland hin- lichkeit nichts mitbe- fen", und sich in eine die Erträge dieser
aus bekannte Musik- Die "Finanz-Cloud" - kommen soll. eher oligarisch ge- Geldmittel ordnungs-
gruppe hat es schon Gibt es sie wirklich? Es würde nur unnötig prägte, denn einem gemäss versteuert
vor Jahren auf den beunruhigen zu wis- globalen Wirtschafts- werden/ wurden.
Punkt gebracht. Mit Wie uns nun einige sen, dass ein be- system gewachsene Wie bereits ange-
Liedtexten wie "Das Emai-ZusenderInnen Gesellschaft entwik- sprochen, lässt/ liesse
stimmter Wohlstand
ist alles nur geklaut!", mitgeteilt haben, soll keln. es sich so für eine
Aller in einer bestimm-
oder: "Du muss ein es analog der vorge- Es blieb "Alles beim ganze Region "gut
ten Region vielleicht
Alten". Durch die leben", wäre hier nur
Schwein sein, auf die- stellten "Cloud" sogar nur deshalb über-
Cloud konnten finan- nicht das Problem des
ser Welt!", sangen in unserer Gegend ei- haupt möglich war Menschen an sich.
Sie sich ins Herz der ne sog. "Finanz- und ist, weil Mittel aus zielle Engpässe von
Um die Existenz einer
Leute. Schliesslich Cloud" geben. Wie im einer "Finanz-Cloud" Unternehmen über-
solchen "Finanz-
sangen Sie deutlich, virtuellen Rechner- zur Überbrückung brückt werden, bis -
Cloud" in Form eines
was sich die meisten netzwerk letztlich üblicher Verzögerun- gerade im Deutsch-
sog. "Rettungsfonds"
Personen gerade ein- nicht bekannt ist, wo gen bei der Geldbe- land der letzten geheim zu halten,
mal Denken trauten. die Daten geogra- schaffung dienen Jahrzehnte gut vorher- dürfen nur Wenige da-
Wir haben einen Lied- phisch verortbar ge- können. sehbar - wieder von wissen.
titel zum Anlass ge- speichert werden, einmal Fördermittel Auch unsere "Quelle"
nommen, den Inhalt bzw. wo die Rechner- Die "Finanz-Cloud" und Zuschüsse ge- bezeichnet eine sol-
einiger Email-Einsen- standorte liegen, so als "Wettbewerbs- währt wurden. che Cloud als "nicht
dungen in diesem Arti- soll es sich bei der "Fi- bremse" ganz koscher", und
kel unterzubringen. nanz-Cloud" um Geld- Risiken der "Finanz- überall wo etwas nicht
Schliesslich handelt mittel handeln, welche Mancher Region kann Cloud" ganz einwandfrei ist,
es sich hier um etwas - nur wenigen Perso- es durchaus helfen, und viel Geld lockt,
"harte Kost", wenn es nen/ Institutionen be- dem immer härter wer- Eine "Finanz-Cloud" reagiert der Mensch
denn genau so stimmt. kannt - nirgendwo denden Wettbewerb der genannten Art an sich mit "Gier".
richtig verzeichnet nicht ungeschützt ge- kann aber nur dann Steigt die Höhe des
Alles (nur) in der sind. genüber treten zu funktionieren, wenn "Cloud-Vermögens"
Cloud? So etwas darf es, ja müssen. Es wäre die darin "verbor- einmal über mehrere
kann es aus berechtig- letztlich der "Ausver- genen", bzw. deponier- zig Millionen Euro an,
Einige werden jetzt ten staatlichen Grün- kauf der Region", ten Geldmittel nicht so sind alle darin ver-
mit dem Begriff den eigentlich gar nur aus reellen Ge- tretenen AnlegerInnen
wenn dort, wie an-
"Cloud" nicht viel an- nicht geben, doch wer schäften stammen, gebunden. Einfach so
sonsten schon seit
fangen können. Die- kümmert sich beim sondern vom Einbrin- "aussteigen", gibt es
Mitte der 1980er
genden auch wirklich nicht. Tritt jemand
ser entstammt dem Geld schon um das, Jahre üblich, Fremd-
nach bestem Wissen später hinzu, dann
Englischen, und be- was von Staats we- kapital einströmen, wird vielleicht gar
zeichnet in der IT die gen vorgeschrieben und traditionell beste- und Gewissen ohne
nicht mehr danach ge-
Möglichkeit, via Inter- ist? hende gesellschaft- Ansprüche Dritter ein-
fragt, woher das Geld
net weltweit verteilte liche wie auch poli- gebracht wurden.
eigentlich stammt, ob
Rechnerleistung und Virtuelles tische Bande zerstö- Es galt und gilt hier,
hier nicht Dritte be-
Speicherkapazität zu Anlagevermögen ren würden. genau aufzupassen, rechtigte Ansprüche
nutzen. Konkret lässt In einem solchen Fall woher diese Geld- haben. Es geht nur
sich damit dank dem Man kann hier, wie soll es - so unsere mittel letztlich stam- noch ums Geld, um
Internet die Re- uns berichtet wurde, "Quelle" - gut (gewe- men. Man kann sich - Macht, die man - so
naissance, also die durchaus auch von sen) sein, aus der regional bezogen - ja unsere "Quelle" -
Rückkehr zur sog. "Cli- "virtuellem Anlagever- Region selbst gene- nicht wie globale durchaus auch als
ent-Server-Architek- mögen" sprechen, rierte private Finanz- Organisationen ver- "politisch motiviert" be-
tur" vollziehen. Es welches auf vielfältige mittel einiger Perso- halten, welche grös- zeichnen kann.
lässt sich Software Weise Nutzen bringen nen in einer "Finanz- sere Geldmittel nach Wenn es einmal so
wieder vom Arbeits- kann. Global gese- Cloud" zur Verfügung Bedarf "waschen" weit gekommen ist,
platz-PC ausgelagert hen, nutzen solche (gehabt) zu haben. können. werden eher ganze
auf Serversystemen Dinge vor allem dann, Also ist man gut be- Familien "unter Druck
nutzen, und erstellte wenn Anschaffungen Alles bleibt beim Alten. raten, nur Geldmittel gesetzt", als die
Daten lassen sich in getätigt werden zu verwenden, von de- Sache wieder in ge-
dieser "Cloud" (aus sollen, von denen be- Auf diese Weise kann/ ren rechtlich korrekter ordnete Bahnen zu
dem Engl.: "Wolke") stimmte Personen/ konnte eine ganze Herkunft man weiss, bringen. Darin liegt
für Teamworker nutz- Organisationen, vor Region über Jahre wie man auch dafür das grösste Risiko.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 16


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Grad zugeflogen!
Gerade eben wollten wir die
redaktionelle Überarbeitung
dieser Ausgabe abschliessen,
da bekamen wir die nebenste-
henden Flyer auf den Tisch.
Somit können wir Ihnen diese
Veranstaltungen für einen
Besuch wärmstens ans Herz
legen.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 17


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Bocklweg/ Bocklradweg historisch betrachtet


Als die Bahnlinie von Weiden/ Opf. noch über Floß, und nach Eslarn führte.

Jüngere Leserin- Zeit ohne Eisen- schen System, lebt, und den Natio- on zu berichten,
nen und Leser, die bahn nicht er- zum Ausbeuten nalsozialisten ging dass er über die
wir ja "Gott sei schliessbar. und zur Ermor- es schliesslich positive Bereit-
Dank" auch bei un- Industriebetriebe, dung unschuldiger nicht zuletzt bei al- schaft zum Verges-
serer Veröffentli- wenn man diese Menschen zugehö- ler "Vernichtungs- sen sehr traurig
chung begrüssen für die die damali- rig zu sehen. strategie" darum, sei.
dürfen, werden ge Zeit überhaupt "das Letzte aus die- Er war als Jugend-
sich ein klein we- so nennen wollte, Haltestelle "Floss" sen Menschen her- licher einer der
nig wundern, denn konnten deren Pro- auszuholen". Wenigen, die Flos-
diesen ist wirklich dukte nur mit Hil- Dort, wo vor Von der "Haltestel- senbürg überhaupt
nur der "Bock- fe der Eisenbahn knapp drei Jahren le Floss", an der überlebt hatten,
lweg", der weitertransportie- (so wir richtig in- jetzt zu regelmässi- und ist damit einer
"Bocklradweg", ren. Eslarn war formiert sind), die gen Zeiten "die Mu- der wenigen Zeit-
bestenfalls aber nicht zuletzt we- erste bewirtschafte- sik aufspielt" und zeugen, die uns
die Ende der gen der Holz(wol- te Haltestelle für man mehr als ge- immer wieder -
1970er Jahre stillge- le)produktion an den "Bocklweg/ nug zu Essen ange- vor allem in dieser
legte Bahnstrecke das Eisenbahnnetz Bocklradweg" in boten erhält, Region - "aufrüt-
von Weiden7 Opf. angeschlossen wor- Betrieb genom- musste der Weg be- teln" können, die-
bis zur Endstation den. men wurde, dort reits ausgemergel- se Dinge nie zu
nach Eslarn/ Opf. dürfte für nahezu ter Menschen, vergessen.
bekannt. Wissen um die ge- alle im damaligen wohl auch Kinder Der Weg von der
naue Streckenfüh- Vernichtungslager als Fussmarsch "Haltestelle Floss"
Kommunikations- rung Flossenbürg die nach Flossenbürg, bis nach Flossen-
probleme? "Haltestelle in den zur "endgültigen bürg dürfte über
Das Wissen um Tod" gewesen sein. Vernichtung durch die Monate ge-
Viel zu wenig die genaue Stre- Wie sonst wären Arbeit" vorgesetzt rechnet, vielen
wird hier kommuni- ckenführung, bes- sonst die im Stein- worden sein. Menschen das Le-
ziert, dass eigent- ser gesagt die bruch bei Flossen- ben gekostet ha-
lich auch der einzelnen Haltestel- bürg durch Arbeit Gedenken an die ben. Man konnte
"Bocklweg/ len des damaligen zu Tode gerichte- Toten am Weges- nicht erwarten,
Bocklradweg" für "Eslarner Bockl", ten, unschuldigen rand? dass den Aufse-
sich genommen ei- nach dem der seit Menschen über- hern dieser Mär-
ne Gedenkstätte einigen Jahren fer- haupt in diese entle- Leider muss ich es sche so viel an
sein, zumindest tiggestellte, sog. gene Gegend so deutlich wie einem Menschele-
aber mit der Ge- "Bahntrassen-Rad- gekommen? nur möglich schrei- ben lag, dass man
denkstätte des weg" benannt wur- Fussmärsche vom ben, denn das die Leichen ord-
ehem. Vernich- de, ist wichtig um Bahnhof Weiden/ Schweigen über nungsgemäss be-
tungslagers in Flos- die in der Einlei- Opf. aus nach Flos- diese Dinge hat lei- stattet hat.
senbürg in tung genannten senbürg, hätten vie- der noch nicht auf- Es ist wohl eher
Verbindung stehen Dinge, den Bezug le der über Tage gehört. Selbst Jack davon auszuge-
müsste. der Eisenbahnstre- bereits in Viehwag- Terry, alias Jacub hen, dass diese
Die Nordober- cke von Weiden/ gons menschenun- Sztabmacher, wuss- einfach liegen ge-
pfalz, gerade der Opf. nach Eslarn würdig te unlängst in ei- lassen, bestenfalls
ländliche Bereich überhaupt zum na- Transportierten ner an Ort und Stelle
war zur damaligen tionalsozialisti- wohl kaum über- TV-Dokumentati- vergraben wurden.

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8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
D i e E r s t e E s l a r n e r Z e i t u n g

Bocklweg/ Bocklradweg historisch betrachtet


Als die Bahnlinie von Weiden/ Opf. noch über Floß, und nach Eslarn führte.

Leider haben wir te, mit einer lem weil ich da- (möglicherweise) denk dieser ver-
bislang nicht ge- Eingabe an das da- von noch nie noch lebender Per- gangenen Dinge
hört, dass hier ir- malige Gemein- zuvor gehört hatte. sonen wurde Ende mutmasslich nur
gendwelche dratsgremium Diese "Bauwerke" der 1990er Jahre halbherzig gebete-
Gedenksteine oder "Aufsehen" erregt konnten aber in bis heute der Zu- te "Kreuzweg-An-
Hinweise auf die- zu haben, bin ich die Zeit des Natio- gang zum Gemein- dacht".
se, so würde man dabei, mich - nalsozialismus, in dearchiv verwehrt.
im röm.-kath. wann immer es die Zeit ab 1940 da- Auch anderweitig Industrielle Holz-
Sprachgebrauch möglich ist - mit tiert werden, so scheint kein beson- Fertigteil-Produk-
wohl sagen "ar- dem zu befassen, dass sich die Frage deres Interesse zu tion mit Zwangsar-
men Seelen" ge- was ich während stellte, ob hier nun bestehen, diese Din- beitern
setzt wurden. meiner Zeit bei ein sog. "Reichsar- ge einmal aufzuklä-
der Bundeswehr in beitsdienst-Lager" ren, und damit die Sie werden es mir
Eslarn hatte einem Buch als oder etwas Ande- unschuldig Ermor- hoffentlich glau-
Nichts damit zu "Barackenlager Es- res eingerichtet deten damaliger ben, aber das
tun? larn" abgebildet worden war. Zeit zu derem "Schweigen" ist
sah. Die Bahnstre- Der sog. "Kretsch- Recht kommen zu bei manchen Per-
Nun werden viel- cke, nahezu mit mann", eine Buch- lassen. sonen in unserer
leicht einige Eslar- der Streckenfüh- Veröffentlichung Wenigstens teilte Gegend zumeist
nerinnen und rung des heutigen des damaligen der Ende der "grenzeloser", als
Eslarner sagen, "Bocklweg/ höchsten RAD-Lei- 1990er Jahre ver- es die Gegend bis
dass Eslarn damit, Bocklradweg" iden- ters gab hierzu kei- antwortliche Erste zum Fall des sog.
was von Weiden/ tisch, führte ja nerlei Auskunft. Bürgermeister Ge- "Eisernen Vor-
Opf. bis Floss/ Flos- noch nicht einmal Auch Nachfragen org Hansl ehrlicher- hangs" jemals ge-
senbürg geschah, direkt von Wei- über US-amerikani- weise schriftlich wesen ist.
ja Nichts zu tun hat- den/ Opf. nach Es- sche Stellen lies- mit, "(...) dass das Was mich aber im
te. larn. Was also sen zu dem Gemeindearchiv Laufe der Jahre na-
Abgesehen davon, sollte das "Eslar- Schluss kommen, seit 1925 nicht hezu zur Weisglut
dass es einen doch ner Barackenla- dass in Eslarn kein mehr gesichtet wor- brachte, war die
mehr als "rühren" ger" überhaupt mit "Reichsarbeits- den .(...)" ist. Aussage einer jün-
sollte, wenn in der Bahnverbin- dienst-Lager" be- Es gäbe also im Es- geren Person in
nächster Nähe Men- dung, und dann na- stand. larner Gemeindear- Eslarn, die auf die
schen drangsaliert, türlich mit den Die Gemeindever- chiv noch sehr viel Frage was sich
massakriert, durch Menschentranspor- waltung, besser ge- aufzuarbeiten, und denn seiner Mei-
"Arbeit" ums Le- ten während des sagt "das Gemein- möglicherweise wä- nung nach in den
ben gebracht wer- Nationalsozialis- deratsgremium" re dies sogar dem 1940er Jahren in
den sollten und mus zu tun haben? und die jeweiligen eigenen Selbstver- Flossenbürg befun-
wurden, gehörte Bürgermeister stell- ständnis von den hätte, mit der
auch die "Haltestel- Wie kam es in Es- ten sich, man "christlich-abend- Antwort "Erho-
le Eslarn" mit larn zu einem Bara- muss wohl sagen ländischen Werten lungsheim" ant-
"zum System". ckenlager? "sehr sturr". Aus mit jüdischen Wur- wortete.
Seit einigen Jah- Datenschutzgrün- zeln" besser dien- Zugegeben, es ist
ren, als man mir Baracken in Es- den und zur Wah- lich, als so der Gedenkstätten-
1996 auf 1997 ein- larn? Dies musste rung der Per- manche inbrüns- leitung zu verdan-
mal insgeheim sag- verwundern, vor al- sönlichkeitsrechte tig, aber einge- ken, dass man

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Bocklweg/ Bocklradweg historisch betrachtet


Als die Bahnlinie von Weiden/ Opf. noch über Floß, und nach Eslarn führte.

solche - hoffent- dem Vernichtungs- Ich verstehe nicht, Eisenbahn es nun Gegend sog. "Mu-
lich wirklich nur lager Flossenbürg warum man sich einmal war, für seen" schaffen,
auf naiver Unwis- als willige Hilfs- in dieser Gegend Zwecke eines Ter- dann sollten es
senheit beruhende - kräfte zur Verfü- nicht einmal ganz rorregimes miss- auch "Heimatmu-
Antworten bislang gung gehabt haben. offen und ehrlich braucht wurde. seen" sein, in de-
nicht mehr hören Es war sozusagen ausserhalb der Ge- nen die Zeit von
musste, dennoch "übliche Praxis" denkstätte Flossen- Niemand will es an- 1933 bis 1945
könnte es der Ju- der Nationalsozia- bürg der dauernd hören, nicht ausgeklam-
gend und den jun- listen, Menschen Aufarbeitung die- aber ... mert wird, als hät-
gen Erwachsenen gem. dem am Tor ser Dinge anneh- te es diesen
nicht schaden, et- des Konzentrations- men, damit der Verständlicherwei- Zeitraum in der
was mehr darüber lagers Dachau (bei unschuldig Ermor- se will es niemand Nordoberpfalz nie
zu erfahren, was München) ange- deten gedenken, so- andauernd hören, gegeben.
in dieser Zeit in die- brachten Spruch wie was während des
ser Region wirk- "Arbeit macht Ortsbürgerinnen nationalsozialsti- Möglicherweise ei-
lich geschehen ist. frei!" bis zu deren und Ortsbürger, schen Terrorregi- ne ganz neue
natürlichen Tod oh- welche sich da- mes auch in dieser Sicht der Dinge
Für das "Baracken- ne irgendwelche mals nicht in den Region geschenen
lager" konnte ich menschenwürdige braunen Strudel zie- ist. Niemand will ergibt sich, wenn
mittlerweile erfah- Behandlung oder hen liessen, ehren- sich möglicherwei- man bisher nur
ren, dass dort gar Entlohnung aus- haft hervorheben se dafür rechtferti- als, auf sehr alter
"Holzfertigteile zunutzen. will. gen müssen, dass englischsprachiger
für Häftlingsbara- Es wäre m. E. seine Vorfahren Literatur bestehen-
cken" hergestellt In Eslarn ging es nicht nur "nicht vielleicht sogar ge- de Vermutung nä-
wurden. Ein Eslar- "korrekt" zu, oder? schlimm", sondern rade aus dieser her ergründet,
ner Schreinermeis- eigentlich sogar Zeit diejenige Geld- dass es im Ortsbe-
ter hatte diesen Zur Ehrrettung der von polistischer mittel schöpften, reich von Eslarn,
Erwerbszweig sei- Eslarner Bevölke- Seite geboten, ent- welche nur insge- in Putzenrieth
nem Betrieb ange- rung, ja der gan- lang des sog. heim vorhanden während des aus-
gliedert, und - wie zen Region muss "Bocklweges/ sein sollen. gehenden Mittelal-
vor wenigen Mona- man aber bemer- Bocklradweges" Niemand will aber ters sogar eine
ten erst zu erfah- ken, dass es wäh- Hinweisschilder auch erkennen müs- aktive jüdische
ren war - dafür rend des oder sog. "Stolper- sen, dass ein Gemeinde gege-
Gefangene des Ver- Nationalsozialis- steine" aufzustel- "Schweigen" ein ben haben soll.
nichtungslagers mus auch Leute len, welche darauf "unter dem Deckel Wo es aber eine jü-
Flossenbürg be- gab, welche wie hinweisen, dass halten" bedeutet, dische Gemeinde
schäftigt. ein Unternehmer auch hier in dieser und dass nur des- gab, waren regel-
Überhaupt soll in Oskar Schindler, Gegend, unweit halb geschwiegen mässig auch ent-
Eslarn jedweder Menschen durch des ehem. Vernich- wird, weil man sprechende
nur als "Betrieb" er- Beschäftigung auf tungslagers Flos- sich und seinen Kulträume, vor al-
kennbare landwirt- dem eigenen Hof, senbürg eine Nachkommen be- lem aber auch jüdi-
schaftliche Hof, in der eigenen Fa- eigentlich neutral stimmte Dinge ein- sche Begräbnis-
sollen auch Bauge- brik vor der siche- zu betrachtende fach nicht stätten vorhanden.
schäfte Männer ren Ermordung technische Errun- eingestehen will. Eine fachkundige
und Frauen aus geretten haben. genschaft wie die Wenn wir in dieser Befassung mit die-

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Bocklweg/ Bocklradweg historisch betrachtet


Als die Bahnlinie von Weiden/ Opf. noch über Floß, und nach Eslarn führte.

sen Dingen, wozu


man natürlich wie-
der einmal Zugang
auch zu kommuna-
len Archiven benö-
tigt, könnte Eslarn
und der Region
auch in Sachen
"echter, ehrlicher
Tradition" und der
Vermittelung des-
selben im Rahmen
des Tourismus
wohl nur förder-
lich sein.
Wenn auch ein
Graf Tscherklaes
von Tilly und ein
weiterer Feldherr
Wallenstein in
dieser Gegend wa-
ren, so ist dies nur
ein Teil der Gesch-
ichte der Nord-
oberpfalz, und nur
ein Teil der
"christlich-abend-
ländischen Werte-
struktur", weil zu
dieser auch die
sog. "jüdischen
Wurzeln" gehören
(müssen).

Michael W. Zach

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Aktion "Schönsprech", denn Lesen bildet!


Frei nach George Orwells Roman "1984"
Wenn Sie den Worte, erfanden sich eine Gesell-
atem(be)rauben- "Schönsprech" um schaft - und sei es
den Roman, oder adäquate Begriff- nur regional - ver-
auch die Verfil- lichkeiten fernab je- ändern könnte,
mung dieses Klassi- der Gefahr aus- wenn bestimmte
kers von George ufernden Denkens Dinge nicht mehr
Orwell nicht ken- zur Verfügung zu zum Nachdenken
nen, dann sollten haben. anregen dürfen/
Sie diesen lesen, Nachdenken verbo-
bzw. zumindest In Orwells fiktiver ten würde.
die Verfilmung an- Gesellschaft war
sehen. das Wichtigste Deshalb stellt die-
Er könnte Ihnen "die Arbeit", nicht ser Roman unsere
vor allem in Es- aber "das Den- aktuelle Leseemp-
larn lebend so Eini- ken". Letzeres über- fehlung dar. Auch
ges "geben", was nahmen Andere wenn Sie dafür viel-
Sie bislang noch zum Wohle der Ge- leicht auch einmal
gar nicht bedacht sellschaft. Geisti- über das Tages-
haben. ge Bildung, Bü- licht hinaus, Strom
Der Begriff cherlesen war in für eine Leselam-
"Schönsprech" aus dieser Gesellschaft pe vergeuden müs-
der Überschrift nicht gefragt, wie sen. Ohne Lesen
stammt ebenfalls auch niemand da- und Nachdenken,
aus diesem Ro- nach fragte, wa- bzw. die beiden er-
man. Bestimmte rum dies eigent- langten Fähigkei-
Worte durften näm- lich so ist. ten hätte sich der
lich in der von Or- "homo sapiens"
well etwas düster Man muss aber wohl kaum zum
geschilderten "Skla- auch den ganzen "homo sapiens sapi-
vengesellschaft Roman gelesen, ens" weiterent-
der Zukunft" nicht nicht nur die Verfil- wickelt.
verwendet wer- mung gesehen ha-
den. Die Oberen er- ben, um wirklich
fanden andere zu begreifen, wie

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Aktion "ComputerBasedLearning" -
Wem Fußballgucken nicht (mehr) reicht!
Eine Initiative zur Wertsteigerung von "DEEZ"
Berichterstattung nen Rollenspielen Gerne können sich te Lern-Packages
aus und über die zu erläutern, sehen auch Gastautoren benötigen, um da-
Marktgemeinde Es- wir uns in der melden, welche mit Online-Kurse
larn, sowie der Pflicht auch für Es- hier über die "DE- abhalten zu kön-
bayerisch-tschechi- larn dem Begriff EZ" tätig werden nen. Sollten Sie
schen Grenzregion "Bildung" mehr möchten. Diesen sowohl auch Schü-
ist das Eine, Berich- Raum zu geben. können wir für de- ler, wie auf
te und Mitschrif- ren kostenloses En- Tutorenseite ge-
ten aus "Eslarner Sie können es sich gagement als nügend Inter-
Gemeinderatssit- aussuchen, welche Partnerin/ Partner essenten finden,
zungen" ist das An- Themen Sie hier in von "DEEZ" anbie- dann würden wir
dere! Art von Kursen ha- ten, über den Fir- hierfür auf unsere
Beides ist natür- ben möchten. Un- menbereich "TEC Kosten ein eigenes
lich nur zum Teil ser aktuelles & TEACH" deren Online-Lernsys-
befriedigend. Wir Steckenpferd ist Kursmaterialien tem, z. B. "Mood-
machen es aber ger- die "Informations- für eine weitere le®" einrichten
ne, wenn wir da- technologie". Wir Verwendung kos- lassen, um es für
mit ein klein suchen für Sie tenlos"Online-taug- diese Zwecke zur
wenig zur demokra- aber gerne auch Ga- lich" zu machen, Verfügung zu stel-
tischen Bildung bei- stautoren, welche z. B. in das standar- len.
tragen, sowie Sie mit anderen disierte, internatio-
Politikverdrossen- Themen vertraut nal anerkannte Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
heit entgegenwir- machen. Denkbar sog. "SCORM"-Da- uns! Kontaktdaten finden Sie im
ken können. wäre z. B. auch ein- tenformat umwan- Impressum/ Imprint auf der letzten
mal einen Sprach- deln zu lassen. Seite dieser Ausgabe.
Nachdem an Ober- kurs, z. B. die Bereits als sog.
viechtacher Schu- Sprache unseres "Online-Tutoren"
len bereits Nachbarlandes tätige Personen
Initiativen ergrif- Tschechien zu bie- werden bereits wis-
fen wurden, die ten, und Ihnen die- sen, dass Online-
Funktionsweise sen Kurs in Lernsysteme wie
der politischen Mei- regelmässigen Aus- "Moodle®" sol-
nungsbildung an- gaben zu präsentie- che, in einem be-
hand von ren. stimmten
kommunal bezoge- Datenformat erstell-

Hätten Sie es gewusst?


DEEZ im pdf-Format gibt es seit 2005 auch als Newsletter-Anhang, den
wir in der Regel drei Tage vor der Veröffentlichung im WWW kostenlos
versenden. Wenn auch Sie noch früher informiert werden wollen, senden
Sie uns eine SMS mit Ihrer email-Adresse, an: 0163 733 92 50.

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Vorstellung des Expertenteams in der


nächsten Gemeinderatssitzung, am 05.04.2011
Die Marktgemein- bislang nicht der sich auch das Ex- cherlich gerne
de Eslarn wird Nachfrage entspre- pertenteam befas- vom Projektbüro
sich in den nächs- chend befriedigt sen, welches von der LAG über-
ten Jahren verän- werden konnten. der LAG Brücken- sandt erhalten. Die
dern; nicht nur die Schliesslich sind land "Bayern - Böh- email-Adresse fin-
demografischen Da- die sog. "Dinge men" (Weitere den Sie unter:
ten weisen darauf des täglichen Be- Informationen: www.bruecken-
hin. Eslarn wird darfs" nicht mehr www.bruecken- land.eu.
sich aber auch ver- vollständig inner- land.eu) beauftragt
ändern müssen, orts angeboten, wurde, und in der
um den neuen An- weil in den letzten nächsten Gemein-
forderungen des de- 15 Jahren leider deratssitzung im öf-
mografischen keinerlei politisch fentlichen Teil
Wandels gerecht kommunale An- vorgestellt wird.
werden zu können. strengungen unter- Endlich haben wir
Nur die wenigsten nommen wurden, das entsprechende
öffentlichen Gebäu- entsprechende An- pdf-Booklet mit
de in Eslarn sind gebote "im Ort der öffentlichen
barrierefrei, also selbst" zu halten. Vorstellung des Pro- Die 46seitige, bebilderte Projektbe-
für Menschen mit jekts gefunden. ne- schreibung vom 5. Mai 2010,
Gehbehinderun- Mit den entspre- benstehend das welche auch Informationen zu den
teilnehmenden/ beteiligten
gen uneinge- chenden Proble- Cover der 46seiti-
Gemeinden (darunter natürlich
schränkt betretbar. men, letztlich der gen, bebilderten auch die Marktgemeinde Eslarn)
Dazu kommen "Zukunftsfähigkeit Projektbeschrei- enthält.
auch touristische der Marktgemein- bung, welches Sie
Belange, welche de Eslarn" dürfte auf Nachfrage si-

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8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Finanz-Tipps aus, und für die Region.

"Ich habe auch auf meine Tochter Geld angelegt,


aber die wird es später nicht bekommen!"
Kinder und Jugendliche, passt auf Euer Geld auf!

In der Überschrift aber kommt, bevor geht, dann dürfen kel oder eine Tante Sollte es hier Pro-
haben Sie die Aus- die Kinder ins Er- Sie niemandem zu wenden, und bleme geben, hel-
sage eines vormals wachsenenalter ein- trauen, was jetzt mit diesen gemein- fen staatliche
in der Region täti- treten ein aber auch nicht sam einfach mal Stellen mitunter
gen Finanzfach- "Familienstreit" heissen soll, dass bei der bekannten sehr gerne weiter.
mannes, welche oder eine sonstige Kinder und Jugend- Bank im Ort/ der Einige aus der Re-
uns vor einigen Jah- Auseinanderset- liche gleich gegen Region unter Vorla- gion kennen die
ren weniger, mitt- zung dazwischen, deren Eltern rebel- ge des eigenen Aus- Bankenaufsicht na-
lerweile stärker und der ehem. Kin- lieren müssen/ sol- weises nachzu- mens "BAFiN" ja
überraschen muss- der Geld, auch Er- len. fragen, ob hier aus- bereits von der
te. träge aus, auf ser dem selbstver- vergangenen Dis-
Sicherlich werden deren Namen und Eher noch bietet ständlich kussion um eine
nicht alle Eltern so ursprünglich nur es sich bei entspre- bekannten Konto regionalen Ban-
handeln, und Geld- zu deren Gunsten chendem "Ver- des Kindes, Jugend- kenfusion. []
mittel deren Kin- angeleger Bauspar- dacht" eines lichen noch weite-
der (Kindergeld verträge, angekauf- Jugendlichen an, re Konten/ Geld-
etc.) auf deren Na- ter sich an eine vertrau- anlagen vorhanden
men laufenden Rentenobligatione- te Person, einen On- sind.
Konten deponie- nen etc. verschwin-
ren, um steuerspa- det - zumeist sogar Konten, die es so nie gab/ hätten geben dürfen?
rend diese Gelder ohne Wissen "des Recherche-Ergebnisse in der nächsten "Amt und Hürde".
dann später aussch- eigenen Fleisch
Wenn Sie die nächste "Amt und Hür- durchaus dazu dienen eigenes Geld-
liesslich für sich und Blutes" in den de", dann Ausgabe 03.2011 lesen, vermögen bewusst absichtlich, und
selbst verwenden Händen nur einer werden Sie staunen. Natürlich geht u. E. zumindest durch die Bank be-
zu können. einzigen Person. es dort dann "ums Geld". Vielmehr günstigt, vor staatlichen Stellen etc.
Möglicherweise Wenn es um Geld werden wir Ihnen beweisen, wie ein zu verschleiern.
Girokonto bei einer Bank einmal auf Sogar ein "Kontoumschreibungs-
eine Frau, drei Tage später auf den auftrag", der "blanco" ausgegeben
Übrigens: Unser besonderer Dank geht Namen eines Mannes, wieder drei wurde, um scheinbar "nach Bedarf" -
nochmals an die für den "aktuellen Fall" an- Tage später, auf die Frau als "Konto-
dann antürlich entsprechend
gefragte Person, deren Amtsstatus wir immer inhaberin "gebucht" wurde. Diesen
noch nicht postschriftlich bestätigt erhalten ausgefüllt - vorgelegt zu werden,
drei Begebenheiten lassen sich ge-
haben. Diese hat uns nämlich mittlerweile liegt uns mittlerweile vor.
nau drei, für sich genommen "kor-
aufgrund deren bisherigen Tätigwerdens, Weitere Dinge dürfen wir Ihnen hier
verbunden mit dem Wegwerfen von rekt ausgefüllte" und jeweils sogar
leider noch nicht nennen, denn
Unterlagen des "Betreuten" noch viel mehr von der Bank gestempelte Überwei-
damit gefassen sich derzeit noch
Informationen zur Verfügung gestellt, als wir sungsaufträge zuordnen, ohne dass
einige beauftragte Wirtschafts-
bisher - als Finanzwirtschaftsunkundige - zu hier irgendjemand etwas "komisch"
auskunfteien. []
hoffen wagten. DANKE! vorgekommen war. So etwas kann

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 25


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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t e M e l d u n g e n +++ L e t z t e M e l d u n g e n +++ L e t z t e M e l

Freitag, 01. April 2011: Das "Cyberzentrum" der Bundesrepublik Deutschland nimmt unter
Federführung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, www.bsi.de) die Arbeit
auf. Erstmals arbeiten hier die Nachrichtendienste von Bund und Ländern, sowie weitere Bundes- und
Landesstellen, wie auch die Bundeswehr zum Zwecke der Abwehr von Angriffen auf IT-Netzwerke von
Behörden und privaten Firmen zusammen. [Quelle: Newsletter-Service der Bundesregierung]

LOKALER/ REGIONALER PROMINENZ "AUF DER SPUR"

+++ INFO-TICKER +++ INFO-TICKER +++ INFO-TICKER +++ INFO-TICKER +++

Donnerstag, 31.03.2011, kurz vor 12 Uhr:


Besichtigung des iSEK-Planungsgebietes "Tillyplatz - Ludwig-Müller-
Strasse" durch Ersten Bürgermeister Gäbl, Architekten, Dipl.-Ing. (FH)
Schönberger und einer weiteren Person (Bezirksregierung?).

+ + +
Danke an die Person/en, welche uns vorgenannte Begebenheit per SMS mitgeteilt hat/haben. Sie
sehen, in Eslarn geht doch in Sachen "iSEK" noch etwas vorwärts. Es dauert halt immer ein
wenig, bis alle Leute zueinander finden. Haben auch Sie eine interessante Meldung für uns, dann
schicken Sie uns diese als SMS - gerne auch als MMS - an: 0163 7 33 92 50, unsere zentrale Info-
Telefonnummer.

"Amt und Hürde"


So läufts in Bayerns Osten!
Hier bei der "lokalen und regionalen Prominenz" trifft nun
auch unser neues Sozialmagazin "Amt und Hürde" voll ins
"Rot-Schwarze", denn wie mittlerweile deutlich wurde, geht
der sog. "aktuelle Fall", den wir immer noch behandeln, auf
die Jahre von Ende der 1950er Jahre bis 1984 zurück, als ein
Kirchenmusikdirektor endgültig in Eslarn sein Dasein fristen
musste, und hier eine Knabenkapelle gründete. Darum
scheint hier geschwiegen zu werden "was das Zeug hält". Die jeweils aktuelle Ausgabe
finden Sie unter:
In der nächsten Ausgabe 03.2011 erfahren Sie mehr!
www.scribd.com/zach5618.
Wir bereiten für die nächste Ausgabe der DEEZ vor:
• Der Weg vom "Bischöfl. Seminar" in Weiden/ Opf., bis zum "Prominenten der Region"
• Causa "KMD Georg Zimmermann" - Eine Frage der Ehre/ Ehrlichkeit?
• Datenschutz im sozialen Bereich - Probleme und Risiken stark beleuchtet.

Die Erste Eslarner Zeitung | 8. Jahrgang | 4. Ausgabe 2011 Seite 26


8. Jahrgang|4. Ausgabe 2011
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Impressum/ Imprint
"Die Erste Eslarner Zeitung" ist ein Produkt von:

OIKOS™ - MedialeDiensteOberpfalz, einem Firmenbereich von


Z-BUSINESS® EUROPE, Theresia M. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.

V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.

"Die Erste Eslarner Zeitung" fühlt sich im Zusammenhang mit dem gesamten Projekt "iSLING™"
demokratischen Grundsätzen verpflichtet und tritt gegen Rassismus, Antisemitismus und
Fremdenfeindlichkeit im bayerisch-tschechischen Grenzland ein.

"Die Erste Eslarner Zeitung" versteht sich als überparteiliches Informationsmedium.

Das bereits im Jahr 2000 ins Leben gerufene Projekt "iSLING™" beeinhaltet:

- Die Erste Eslarner Zeitung - Das Portal - www.eslarn-net.de


- Die Erste Eslarner Zeitung (vormals iSLING™-PRINT)
- Das Eslarner Radio (www.eslarner-radio.de)
- Das Erste Eslarner Bürgerportal - www.buergerportal.de.vu

sowie seit Mai 2009 einen mehrsprachigen Newsletter, und seit Januar das AV-Portal "www.eslarner-
videos.de.vu"
Sämtliche im Zusammenhang mit diesen Veröffentlichungen in Verbindung stehenden Logos (iSLING™
etc.) sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden!
Sollten Sie mit unserem sog. "Mission Statement" Probleme haben, so dürfen Sie uns dies ruhig mitteilen.
Wir bitten aber, dies in einer Art und Weise zu tun, dass wir legal und offen darauf reagieren können.
Erwähnungen in öffentlichen Sitzungen etc., bei welchen es für uns qua Vorschrift keine Möglichkeit gibt
Stellung zu nehmen, sind u. E. keine geeignete Art undWeise unsere publizistische Tätigkeit angreifen zu
wollen.
Ferner haben Sie natürlich das Recht, in Form eines briefpostalisch an uns versandten Leserbriefes zu
Artikeln der pdf-Ausgabe, wie auch der Online-Ausgabe Stellung zu nehmen.
Wir behalten uns vor, Leserbriefe ohne vollständige Absenderangabe nicht zu veröffentlichen und nicht zu
kommentieren.

Bildquellen-Nachweis:
Eigenes Archiv.

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