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Fremdsprachenkenntnisse

Heutzutage kann man ohne Fremdsprachen nicht leben – sie sind obligatorisch, damit eine
Person einen guten Job findet und dadurchmit ihrer Familie ein gutes Leben ermöglicht. Auch
Ebenso kann man bemerken, dass die internationalen Beziehungen immer mehr an Bedeutung
gewinnen. Was dazu zwingt, nicht eine, sondern zwei oder mehr Fremdsprachen zu beherrschen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich die vorliegende Grafik.

Das vorliegende Säulendiagramm, betitelt „Sprachen in der Europäischen Union“, gibt Auskunft
über den Anteil der Bürger in den der EU, die die genannten Sprachen als Muttersprache oder als
Fremdsprache beherrschen. Die Daten stammen von EU-Kommission vom Dezember 2000 und
erfolgen in Prozent. Es ist sofort ersichtlich, dass bei den Fremdsprachen Englisch mit 41%
führend ist, gefolgt von Französisch mit einem großen Abstand von über 20%. Deutsch erlernen
viermal weniger Menschen als Englisch, sodass Deutsch den dritten Platzt belegt. Im Mittelfeld
sind Italienisch und Spanisch mit bzw. 16% und 11%. Bei der Muttersprache dagegen ist
Deutsch führend, wobei ein Viertel der EU-Bürger diese Sprache als solche benutzt. Den zweiten
Platzt teilen sich Italienisch, Französisch und Englisch mit je 16%, gefolgt von Spanisch und
anderen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Werte der einzelnen Sprachen in der EU
als Mutter- und Fremdsprache sich stark voneinander unterscheiden.

In der zunehmenden Globalisierung von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft braucht man
immer mehr Fremdsprachenkenntnisse. In diesem Zusammenhang wird die Frage gestellt, ob das
Erlernen einer Fremdsprache während des Studiums obligatorisch sein soll.

Diese Idee hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ich möchte mit den Nachteilen beginnen.
Einer der wichtigsten Nachteile für mich ist, dass eine Fremdsprache neben dem Fachstudium zu
erlernen sehr stressig sein kann. Die Studenten müssen viele Vorlesungen und Seminare
besuchen. Sie müssen lange Seminar- und Hausaufgaben schreiben, stundenlang in der
Bibliothek sitzen, um sich auf schwere Prüfungen vorzubereiten. Außerdem sollen mehrere
Studenten jobben, was ihnen noch mehr Zeit in Anspruch nimmt. Infolgedessen haben sie noch
weniger Zeit für Freizeitaktivitäten, z.B. Sport zu treiben, sich mit Freunden zu treffen, sich zu
erholen.

Vorteilhaft ist aber, dass eine Fremdsprache verschiedene Chancen gibt. Dank der Fremdsprache
kann man neue Freundschaften schließen, Kontakte knüpfen, sie erleichtert die Kommunikation.
Man kann leichter mit Ausländern kommunizieren sowohl im Beruf als auch im Privatleben.
Diese neuen Kontakte können später sehr nützlich z.B. im Beruf sein.
Ein weiterer Vorteil ist auch, dass eine Fremdsprache bessere berufliche Perspektiven eröffnet.
Heutzutage sind zwei Fremdsprachen in der EU obligatorisch. Man kann im Ausland studieren
oder ein Erasmus-Programm machen. Während des Studiums kann man fremdsprachige
Literatur benutzen, um seine Kenntnisse zu erweitern oder z.B. beim Schreiben einer
wissenschaftlichen Arbeit. Jeder Arbeitgeber bevorzugt Mitarbeitern mit
Fremdsprachkenntnissen, besonders heutzutage, wenn die Internationalisierung in allen
Bereichen des Lebens so groß ist. Unbestreitbar ist das auch mit besseren Karriere- und
Aufstiegsmöglichkeiten verbunden.

Ich bin dafür, eine Fremdsprache während des Studiums zu erlernen. Auf diese Weise erweitert
man seinen eigenen Horizont. Wenn man eine Fremdsprache erlernt, lernt man eine neue Kultur
kennen wie z.B. die Geschichte des Landes, die Mentalität der Bevölkerung, die Nationalküche.

In Bulgarien sieht die Situation ähnlich aus. Heutzutage erlernen alle jungen Menschen
mindestens zwei Fremdsprachen, weil sie entscheidend für die Zukunft sind. Und immer mehr
Leute werden mehrsprachig sein, um sich ein besseres Leben sich zu sichern.