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Pneumatik

Arbeitsbuch
Pneumatik
Gerätesatz der Grundstufe (TP101)

Symbole des Benennung Symbol


Gerätesatzes
3/2-Wegeventil mit Drucktaster, 2
in Ruhestellung gesperrt

1 3

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, 2


in Ruhestellung geöffnet

1 3

5/2-Wegeventil mit Wahlschalter 4 2

5 3
1
3/2-Wegeventil mit Wahlschalter 2

1 3

Druckmessgerät (Manometer)

3/2-Wege-Rollenhebelventil, 2
in Ruhestellung gesperrt

1 3

Pneumatischer Näherungsschalter 2

1 3

3/2-Wege-Pneumatikventil, 2
in Ruhestellung gesperrt
12

1 3

5/2-Wege-Pneumatikventil 4 2

14

5 1 3

5/2-Wege-Pneumatik-Impulsventil 4 2

14 12

5 1 3

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2
Pneumatik
Gerätesatz der Grundstufe (TP101)

Benennung Symbol

Wechselventil
2

1 1/3

Zweidruckventil
2

1 1/3

Verzögerungsventil, 2
in Ruhestellung gesperrt

1 3
Schnellentlüftungsventil
2

1
1/3

Drossel-Rückschlagventil 1 2

Druckschaltventil 2

12 1 3

Einfachwirkender Zylinder

Doppeltwirkender Zylinder

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3
Pneumatik
Gerätesatz der Grundstufe (TP101)

Benennung Symbol

Einschaltventil mit Filterregelventil

2
3
Druckregelventil mit Manometer

1 3

Verteilerblock

Anschlusselemente

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4
Pneumatik
Gerätesatz der Aufbaustufe (TP102)

Benennung Symbol

Wechselventil, 3-fach 2 2 2

1 1/3 1 1/3 1 1/3


Wechselventil
2

1 1/3

Zweidruckventil, 3-fach 2 2 2

1 1/3 1 1/3 1 1/3


Doppeltwirkender Zylinder

Rückschlagventil, entsperrbar 2

1 21

Benennung Symbol
A1 A2 A3 A4
Taktstufen-Baustein TAA TAA TAA TAB

Yn Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y Yn+1

P P P P P P P P P P P P
Zn Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z Zn+1
L L L L L L L L L L L L

X1 X2 X3 X4

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5
Pneumatik

Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben ______________________________________7


Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos ________________________________14
Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen _______________________________19
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen _______________________________________24
Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten _________________________________35
Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung_______________________40
Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung ___________________________46
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung __________________________51
Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben ______________________________________58
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks _________________________________64
Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür_________________________________71
Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken _________________________________77
Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen ________________________________82
Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren _________________________________88
Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln_________________________94
Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern ________________________________100
Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken __________________________________105
Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln_____________________________________111
Aufgabe 19: Öffnen und schließen einer Ofentür _________________________116
Aufgabe 20: Vereinzeln von Getränkeflaschen ___________________________122
Aufgabe 21: Bohren von Ventilanschlussblöcken _________________________129
Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen ______________________________136
Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken __________________________________145
Aufgabe 24: Bedrucken von Handyschalen _______________________________152
Aufgabe 25: Abpacken von Zündkerzen__________________________________157
Aufgabe 26: Verschließen von Führungsbuchsen _________________________163
Aufgabe 27: Härten von Werkstoffproben ________________________________170
Aufgabe 28: Biegen von Blechstreifen____________________________________175

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6
Pneumatik

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Lernziele • Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines einfachwirkenden
Zylinders.
• Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines 3/2-Wegeventils.
• Sie können Betätigungsarten von Wegeventilen erkennen und skizzieren.
• Sie können eine direkte Ansteuerung erklären und aufbauen.

Problemstellung Bei der Käseherstellung werden pneumatische Zylinder zum Pressen der Käselaibe
in Formen eingesetzt. Entwickeln Sie eine Steuerung, mit der dieser Prozess
durchgeführt werden kann.

Randbedingungen • Setzen Sie einen einfachwirkenden Zylinder ein.


• Führen Sie die pneumatische Steuerung des Zylinders durch ein handbetätigtes
Ventil aus.

Projektauftrag 1. Beschreiben Sie die Arbeitsweise eines einfachwirkenden Zylinders.


2. Beschreiben Sie die Arbeitsweise eines 3/2-Wegeventils.
3. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Pressvorrichtung.
4. Führen Sie den Aufbau durch.
5. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
6. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
7. Erstellen Sie eine Geräteliste
8. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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7
Pneumatik
Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Lageplan

Käseherstellung

1. Die Käselaibe werden von Hand in die Vorrichtung eingesetzt.


2. Durch Betätigen des Drucktasters fährt der Zylinder aus und drückt den Deckel
auf die Vorrichtung.
3. Der Drucktaster wird solange gedrückt gehalten, bis der Pressvorgang
abgeschlossen ist.
4. Wird der Drucktaster losgelassen, fährt der Zylinder wieder ein und gibt die
Vorrichtung frei.
5. Der Käselaib kann entnommen werden.

Hinweis
Für diese Steuerung muss ein einfachwirkender Zylinder mit starker Rückstellfeder
eingesetzt werden.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

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8
Pneumatik
Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Name: Datum:

Aufbau und Funktionsweise eines einfach wirkenden Zylinders Blatt 1 von 2

– Vergleichen Sie das abgebildete Schaltzeichen mit der schematischen


Darstellung des einfachwirkenden Zylinders. Überprüfen Sie, ob
Übereinstimmung besteht.

1A1

Schaltzeichen einfachwirkender Zylinder

1 2 3 4 5

8 7 6

Schematische Darstellung eines einfachwirkenden Zylinders

– Ordnen Sie den einzelnen Bauteilen Bezeichnungen zu.

Nr. Bezeichnung

Zylinderrohr

Bodendeckel

Lagerdeckel

Kolbenstange

Kolben

Rückstellfeder

Druckluftanschluss

Entlüftungsbohrung

Tabelle Bauteilbezeichnungen

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9
Pneumatik
Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Name: Datum:

Aufbau und Funktionsweise eines einfach wirkenden Zylinders Blatt 2 von 2

Die theoretische Kolbenkraft wird nach folgender Formel berechnet:

Fth = A•p
Fth = theoretische Kolbenkraft (N)
A = nutzbare Kolbenfläche (m2)
p = Arbeitsdruck (Pa)

Für die Praxis ist die effektive Kolbenkraft von Bedeutung. Bei ihrer Berechnung ist
der Reibungswiderstand zu berücksichtigen. Bei normalen Betriebsverhältnissen
(Druckbereich 400 bis 800 kPa (4 bis 8 bar)) können die Reibungskräfte mit ca. 10%
der theoretischen Kolbenkraft angenommen werden.

Für einfachwirkende Zylinder gilt:

Feff = A • p – (FR + FF)

Feff = effektive Kolbenkraft (N)


FR = Reibungskraft (ca. 10% von F th ) (N)
FF = Kraft der Rückholfeder (N)

– Berechnen Sie die effektive Kolbenkraft im Vorhub für den eingesetzten Zylinder
bei einem Arbeitsdruck von 600 kPa (6 bar)!

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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Pneumatik
Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Name: Datum:

Arbeitsweise eines 3/2 Wegeventils. Blatt 1 von 1

– Ergänzen Sie das Schaltzeichen eines 3/2-Wegeventils, handbetätigt,


federrückgestellt, in Ruhestellung gesperrt.

1 3

Schaltzeichen 3/2-Wegeventil

3
1

Schematische Darstellung eines 3/2-Wegeventils

– Erklären Sie die Funktionsweise des 3/2-Wegeventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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Pneumatik
Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Vorrichtung und


tragen Sie die Anschlussbezeichnungen ein.

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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Pneumatik
Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Aufgabe 1: Pressen von Käselaiben

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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Pneumatik

Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos


Lernziele • Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines einfachwirkenden
Zylinders.
• Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines 3/2-Wegeventils.
• Sie können Betätigungsarten von Wegeventilen erkennen und skizzieren.
• Sie können eine direkte Ansteuerung erklären und aufbauen.

Problemstellung Mit Tastendruck soll der Schieber eines Futtermittelsilos geöffnet werden. Nach dem
Loslassen des Tasters wird der Schieber wieder geschlossen.

Randbedingungen • Es soll ein einfachwirkender Zylinder eingesetzt werden.


• Die pneumatische Steuerung des Zylinders soll durch einen Drucktaster
ausgeführt werden.

Projektauftrag 1. Beantworten Sie die Fragen zum 3/2-Wegeventil.


2. Erstellen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Schiebersteuerung.
3. Führen Sie den Aufbau durch.
4. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
5. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
6. Erstellen Sie die Geräteliste
7. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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Pneumatik
Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Lageplan

Futtermittelsilo

1. Durch Betätigen des Drucktasters fährt der Zylinder ein, bis die hintere Endlage
erreicht ist.
2. Der Drucktaster wird solange betätigt, wie der Schieber geöffnet sein soll.
3. Wird der Drucktaster wieder losgelassen, fährt der Zylinder aus und der Schieber
schließt die Siloöffnung.

Hinweis
Für diese Steuerung muss ein einfachwirkender Zylinder mit starker Rückstellfeder
eingesetzt werden.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

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Pneumatik
Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Name: Datum:

Arbeitsweise eines 3/2 Wegeventils Blatt 1 von 1

– Ergänzen Sie das Schaltzeichen eines 3/2-Wegeventils, handbetätigt,


federrückgestellt, in Ruhestellung geöffnet.

1 3

Schaltzeichen 3/2-Wegeventil

1
3

Schematische Darstellung eines 3/2-Wegeventils

– Erklären Sie die Funktionsweise des 3/2-Wegeventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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Pneumatik
Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Ändern Sie den pneumatischen Schaltplan für die Vorrichtung und tragen Sie die
Anschlussbezeichnungen ein.

Hinweis
Beachten Sie, dass Schaltungen in Ihrer Ausgangsstellung dargestellt werden
müssen.

1A1

1S1 2

1 3

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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Pneumatik
Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Aufgabe 2: Öffnen eines Futtermittelsilos

Name: Datum:

Geräteliste ändern Blatt 1 von 1

– Ändern Sie die Geräteliste.

Menge Benennung

1 Druckluftquelle

Verschlauchungsmaterial

1 Einfachwirkender Zylinder

1 3/2-Wegeventil, handbetätigt, in Ruhestellung gesperrt

Geräteliste

Menge Benennung

Geänderte Geräteliste

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Pneumatik

Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Lernziele • Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines einfachwirkenden
Zylinders.
• Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines 3/2-Wegeventils.
• Sie können Betätigungsarten von Wegeventilen erkennen und skizzieren.
• Sie können eine direkte Ansteuerung erklären und aufbauen.
• Sie können Schaltungen analysieren und bewerten.

Problemstellung Schlüsselrohlinge werden an einem Handarbeitsplatz geprüft. Das Einlegen der


Schlüsselrohlinge beansprucht eine gewisse Zeit. Die Spannzylinder sollen daher
wahlweise in beiden Endpositionen gehalten werden können.

Randbedingungen • Verwenden Sie eine der Schaltungen aus den vorherigen Aufgaben und ändern
Sie diese angepasst an das Problem.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Spannvorrichtung


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Ändern Sie die Geräteliste
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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Pneumatik
Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Lageplan

Prüfplatz für Schlüsselrohlinge

1. Schlüsselrohlinge werden von Hand in die Prüfvorrichtung gelegt.


2. Durch Betätigung des Wahlschalters fährt der Zylinder aus und fixiert die
Schlüsselrohlinge.
3. Der Zylinder bleibt auch nach Loslassen des Drucktasters in dieser Stellung.
4. Durch Rückstellen des Wahlschalters fährt der Zylinder in die hintere Endlage
und bleibt dort, bis der Wahlschalter erneut betätigt wird.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

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Pneumatik
Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte die untenstehenden Schaltpläne.


– Wählen Sie die optimale Schaltung aus und vervollständigen Sie diese indem Sie
die benötigte Betätigungsart hinzufügen. Begründen Sie Ihre Wahl.

a) b)

Pneumatische Schaltpläne

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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Pneumatik
Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Name: Datum:

Geräteliste ändern Blatt 1 von 1

– Ändern Sie die Geräteliste.

Menge Benennung

1 Zylinder, einfachwirkend

1 3/2-Wegeventil mit Taster, in Ruhestellung geöffnet

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

Menge Benennung

Geänderte Geräteliste

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22
Pneumatik
Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Aufgabe 3: Prüfen von Schlüsselrohlingen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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23
Pneumatik

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Lernziele • Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines doppeltwirkenden
Zylinders.
• Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines 5/2-Wegeventils.
• Sie können eine direkte Ansteuerung erklären und aufbauen.

Problemstellung An einer Sortierstation werden Pakete von einem Transportband von Hand in große
Container sortiert. Wenn die Container gefüllt sind, werden sie abtransportiert und
neue Container beigestellt. Während dieser Zeit soll der Materialfluss angehalten
werden, dabei läuft das Transportband weiter. Das Anhalten geschieht durch eine
mechanische Sperre (Schieber). Diese Sperre soll vom Sortierplatz aus bedient
werden.

Randbedingungen • Aus Kostengründen soll ein doppeltwirkender Zylinder eingesetzt werden.

Projektauftrag 1. Beschreiben Sie die Arbeitsweise eines doppeltwirkenden Zylinders.


2. Beschreiben Sie die Arbeitsweise eines 5/2-Wegeventils.
3. Zeichnen Sie einen pneumatischen Schaltplan für die Paketsperre.
4. Führen Sie den Aufbau durch.
5. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
6. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
7. Erstellen Sie eine Geräteliste

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24
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Lageplan

Pakettransportband

1. Durch Betätigung des Wahlschalters fährt der Zylinder aus und drückt den
Schieber in den Materialstrom.
2. Der Zylinder bleibt auch nach Loslassen des Wahlschalters in dieser Stellung und
der Materialfluss bleibt unterbrochen.
3. Durch Rückstellen des Wahlschalters fährt der Zylinder in die hintere Endlage
und gibt den Materialfluss wieder frei.
4. Er bleibt dort, bis der Wahlschalter erneut betätigt wird.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

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25
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Welche Beobachtung machen Sie hinsichtlich der Vor- und Rückbewegung des
Zylinders? Begründen Sie.
• Warum ist ein doppeltwirkender Zylinder günstiger als ein einfachwirkender
Zylinder?
• Ermitteln Sie die Anforderungen an das Wegeventil.
• Begründen Sie, warum am Wegeventil als Betätigungsfunktion ein Wahlschalter
gewählt wird.

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26
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Aufbau und Funktionsweise eines doppeltwirkenden Zylinders Blatt 1 von 4

– Vergleichen Sie das abgebildete Schaltzeichen mit der schematischen


Darstellung des doppeltwirkenden Zylinders. Überprüfen Sie, ob
Übereinstimmung besteht.

1A1

Schaltzeichen doppeltwirkender Zylinder

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27
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Aufbau und Funktionsweise eines doppeltwirkenden Zylinders Blatt 2 von 4

1 2 3 4 5

9 8 7 6

Schematische Darstellung eines doppeltwirkenden Zylinders

– Ordnen Sie den einzelnen Bauteilen Bezeichnungen zu.

Nr. Bezeichnung

Zylinderrohr

Bodendeckel

Lagerdeckel

Kolbenstange

Kolben

Druckluftanschluss Kolbenraum

Druckluftanschluss Kolbenstangenraum

Einstellschrauben Endlagendämpfung

Tabelle Bauteilbezeichnungen

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28
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Aufbau und Funktionsweise eines doppeltwirkenden Zylinders Blatt 3 von 4

Die ausgeübte Kolbenkraft eines Arbeitselementes ist abhängig vom Luftdruck, dem
Zylinderdurchmesser und dem Reibungswiderstand der Dichtelemente. Die
theoretische Kolbenkraft wird nach folgender Formel berechnet:

Fth = A•p
Fth = theoretische Kolbenkraft (N)
A = nutzbare Kolbenfläche (m 2)
p = Arbeitsdruck (Pa)

Für die Praxis ist die effektive Kolbenkraft von Bedeutung. Bei ihrer Berechnung ist
der Reibungswiderstand zu berücksichtigen. Bei normalen Betriebsverhältnissen
(Druckbereich 400 bis 800 kPa (4 bis 8 bar)) können die Reibungskräfte mit ca. 10%
der theoretischen Kolbenkraft angenommen werden.

Für doppeltwirkende Zylinder gilt:

Vorhub Feff = (A • p) – FR
Rückhub Feff = (A' • p) – FR
Feff = effektive Kolbenkraft (N)
A = nutzbare Kolbenfläche)(m 2
D2 •π
= ( )
4
A' = nutzbare Kolbenringfläche (m 2 )
π
= (D2 −d2 )
4
p = Arbeitsdruck (Pa)
FR = Reibungskraft (ca. 10% von F th ) (N)
FF = Kraft der Rückholfeder (N)
D = Zylinderdurchmesser (m)
d = Kolbenstangendurchmesser (m)

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29
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Aufbau und Funktionsweise eines doppeltwirkenden Zylinders Blatt 4 von 4

– Berechnen Sie die effektive Kolbenkraft im Vorhub und im Rückhub für den
eingesetzten Zylinder bei einem Arbeitsdruck von 600 kPa (6 bar)!

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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30
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Arbeitsweise eines 5/2 Wegeventils Blatt 1 von 1

– Ergänzen Sie das Schaltzeichen eines 5/2-Wegeventils, handbetätigt,


federrückgestellt.

Schaltzeichen 5/2-Wegeventil

14 5 4 1 2 3

Schematische Darstellung eines 5/2-Wegeventils

– Erklären Sie die Funktionsweise des 5/2-Wegeventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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31
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan erstellen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan, zeichnen Sie hierzu


die benötigte Betätigungsart ein. Begründen Sie Ihre Wahl.

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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32
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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33
Pneumatik
Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Aufgabe 4: Sortieren von Paketen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Beschreiben Sie die Arbeitsweise eines doppeltwirkenden Zylinders.
– Welche Beobachtung machen Sie hinsichtlich der Vor- und Rückbewegung des
Zylinders? Begründen Sie.
– Warum ist ein doppeltwirkender Zylinder günstiger als ein einfachwirkender
Zylinder?
– Ermitteln Sie die Anforderungen an das Wegeventil:
– Begründen Sie, warum am Wegeventil als Betätigungsfunktion ein Wahlschalter
gewählt wird.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

A-34 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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34
Pneumatik

Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Lernziele • Sie können eine indirekte Ansteuerung erklären und aufbauen.


• Sie kennen die Funktionsweise eines 5/2-Wegeventil mit pneumatischer
Ansteuerung.
• Sie kennen den Unterschied zwischen einem Signalglied und einem Steuerglied.

Problemstellung Getränkekisten sollen mit neuen Etiketten versehen werden. An einem Testaufbau
soll dieser Vorgang erprobt werden. Die Getränkekisten werden auf einem Band
zugeführt. Die Kisten müssen einzeln am Etikettiergerät vorbei transportiert werden.
Das Anhalten der Kisten geschieht durch eine mechanische Sperre (Schieber). Der
Schieber soll vom Bedienpult der Anlage aus betätigt werden.

Randbedingungen • Das Stoppen des Materialflusses soll von einem zentralen Bedienpult
vorgenommen werden. Da dort Druckluft zur Verfügung steht, soll eine
pneumatische Lösung eingesetzt werden.

Projektauftrag 1. Ermitteln Sie die Anforderungen, die an die Schaltung hinsichtlich der
Betätigungskomponenten und Steuerglied gestellt werden.
2. Ergänzen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Materialsperre.
3. Führen Sie den Aufbau durch.
4. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
5. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
6. Erstellen Sie eine Geräteliste
7. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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35
Pneumatik
Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Lageplan

Etikettieren von Getränkekisten

1. Durch Betätigung eines Wahlschalters fährt der Zylinder aus und drückt den
Schieber in den Materialstrom, die Getränkekisten werden angehalten.
2. Durch Rückstellen des Wahlschalters fährt der Zylinder in die hintere Endlage
und gibt den Materialfluss wieder frei.
3. Er bleibt dort, bis der Wahlschalter erneut betätigt wird.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Erklären Sie die Begriffe „Vorsteuerung“ und „Fernsteuerung“.

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36
Pneumatik
Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

4 2

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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37
Pneumatik
Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

A-38 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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38
Pneumatik
Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Aufgabe 5: Stoppen von Getränkekisten

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Erklären Sie die Begriffe „Vorsteuerung“ und „Fernsteuerung“.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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39
Pneumatik

Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung


Lernziele • Sie können den Druck in pneumatischen Steuerungen messen.
• Sie können Drosselungsarten unterscheiden und nach Vorgaben einsetzen.

Problemstellung Der Schieber einer Rohrleitung soll geöffnet und geschlossen werden. Die
Betätigung soll durch ein Ventil mit Wahlschalter ausgelöst werden. Als Antrieb soll
ein doppeltwirkender Zylinder verwendet werden.

Randbedingungen • Der Schieber darf nur langsam öffnen/schließen, da sonst die Belastung der
Rohrleitung zu groß wird (Wellenbildung soll vermieden werden).

Projektauftrag 1. Erstellen Sie den pneumatischen Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste
6. Beobachten Sie die Druckverhältnisse vor und nach der Drossel und
dokumentieren Sie diese.
7. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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40
Pneumatik
Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Lageplan

Abwasseraufbereitung

1. Wird der Wahlschalter betätigt, fährt der Zylinder aus und öffnet den Durchfluss.
2. Wird der Wahlschalter rückgestellt, fährt der Zylinder in seine Ruhestellung
zurück und der Schieber wird geschlossen.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Bei welchem Druck beobachten Sie die Ruck-Gleitung
• Beschreiben Sie wie die Ruck-Gleitung entsteht.

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41
Pneumatik
Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Name: Datum:

Funktion eines Drossel-Rückschlagventils Blatt 1 von 1

Schaltzeichen Drossel-Rückschlagventil

1 2

Schematische Darstellung eines Drossel-Rückschlagventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Drosselrückschlagventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-43

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42
Pneumatik
Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan erstellen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan. Ergänzen Sie die


Symbole der Drossel-Rückschlagventile.

1A1

1V1 2 2 1V2

1 1

1S1 4 2

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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43
Pneumatik
Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-45

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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44
Pneumatik
Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Aufgabe 6: Öffnen und Schließen einer Rohrleitung

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Bei welchem Druck beobachten Sie die Ruck-Gleitung
– Beschreiben Sie, wie die Ruck-Gleitung entsteht.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

A-46 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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45
Pneumatik

Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Lernziele • Sie können Aus- und Einfahrgeschwindigkeiten von Zylindern einstellen.


• Sie können Drosselungsarten unterscheiden und nach Vorgaben einsetzen.

Problemstellung Eine Abfüllanlage füllt Farbeimer mit Wand- oder Deckenfarbe. Die Rohrleitungen,
durch die die Farbe fließt, sollen schnell geschlossen werden können. Wird die
Leitung geöffnet, soll dies langsam geschehen.

Randbedingungen • Es soll ein zweiwirkender Zylinder verwendet werden

Projektauftrag 1. Erstellen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Absperrvorrichtung.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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46
Pneumatik
Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Lageplan

Abfüllen von Farbeimern

1. Durch die Betätigung eines Wahlschalters wird ein Absperrschieber langsam


geöffnet.
2. Durch Rückstellen des Wahlschalters wird der Absperrschieber schnell
geschlossen.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können bei der Verschlauchung vorkommen?


• Wie wirken sich diese Verschlauchungsfehler aus? Beschreiben Sie diese.

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47
Pneumatik
Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan erstellen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan. Ergänzen Sie die


Symbole der Drossel-Rückschlagventile.

1A1

1Z2

1V1 1 1 1V2

1Z1 2 2

1S1 4 2

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

Definieren Sie den Begriff Abluftdrosselung:

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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48
Pneumatik
Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

A-50 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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49
Pneumatik
Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Aufgabe 7: Absperren mit Schnellabschaltung

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können bei der Verschlauchung vorkommen?


– Wie wirken sich diese Verschlauchungsfehler aus? Beschreiben Sie diese.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-51

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50
Pneumatik

Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Lernziele • Sie kennen eine Art der Signalspeicherung in pneumatischen Steuerungen.


• Sie können Aus- und Einfahrgeschwindigkeiten von Zylindern einstellen.

Problemstellung Der Schieber einer Kunststoffgranulat Abfüllanlage soll schnell geschlossen werden
können. Wird der Schieber geöffnet, soll langsam geschehen.

Randbedingungen • Es soll ein doppeltwirkender Zylinder verwendet werden

Projektauftrag 1. Beschreiben Sie die Funktionsweise eines Schnellentlüftungsventils.


2. Beschreiben Sie die Funktionsweise eines 5/2-Wege-Impulsventils.
3. Zeichnen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Absperrvorrichtung.
4. Führen Sie den Aufbau durch.
5. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
6. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
7. Erstellen Sie eine Geräteliste

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51
Pneumatik
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Lageplan

Granulat Abfüllanlage

• Durch die Betätigung eines Drucktasters wird eine Absperrvorrichtung


(Kugelhahn) langsam geöffnet.
• Durch die Betätigung eines zweiten Drucktasters wird die Absperrvorrichtung
schnell geschlossen.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

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52
Pneumatik
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Name: Datum:

Funktion eines Schnellentlüftungsventils Blatt 1 von 1

1
1/3

Schaltzeichen Schnellentlüftungsventil

Schematische Darstellung eines Schnellentlüftungsventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Schnellentlüftungsventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-55

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53
Pneumatik
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Name: Datum:

Arbeitsweise eines 5/2 Wege-Impulsventils Blatt 1 von 1

14 5 4 1 2 3 12

Schematische Darstellung eines 5/2-Wege-Impulsventils

– Erklären Sie die Funktionsweise des 5/2-Wege-Impulsventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

A-56 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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54
Pneumatik
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan erstellen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1A1

2 2

4 2

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Das Einschaltventil mit Filterregelventil und der Verteilerblock sind nicht dargestellt.
Beim Schaltungsaufbau werden diese Komponenten benötigt.

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55
Pneumatik
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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56
Pneumatik
Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Aufgabe 8: Betätigen einer Absperrvorrichtung

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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57
Pneumatik

Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Lernziele • Sie können indirekte Ansteuerungen erklären und aufbauen.


• Sie können logische Verknüpfungen UND/ODER/NICHT erklären und realisieren.
• Sie können Selbsthalteschaltungen erklären und aufbauen.

Problemstellung Bei der Herstellung von Käse müssen die Käselaibe gebürstet werden. Das Beladen
der Bürstvorrichtung wird von Hand gesteuert. Die Käselaibe werden durch ein
Transportband angeliefert. Ist die Vorrichtung gefüllt, wird der Materialfluss durch
einen Schieber angehalten.

Randbedingungen • Der Materialfluss soll von zwei Ventilen mit Drucktaster gesteuert werden, je
einem Drucktaster für das Sperren und einem Drucktaster für das Freigeben.
• Da das Signal der Drucktaster nur kurze Zeit anliegt, muss eine Schaltung
aufgebaut werden, die den Signalzustand speichert.

Projektauftrag 1. Beschreiben Sie die Funktion eines Wechselventils.


2. Beschreiben Sie den Aufbau einer Selbsthalteschaltung.
3. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.
4. Führen Sie den Aufbau durch.
5. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
6. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
7. Erstellen Sie eine Geräteliste
8. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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58
Pneumatik
Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Lageplan

Käseherstellung

1. Durch Betätigung des Drucktasters fährt der Zylinder aus und drückt den
Schieber in den Materialstrom.
2. Der Zylinder bleibt auch nach Loslassen des Drucktasters in dieser Stellung und
der Materialfluss bleibt unterbrochen.
3. Durch Betätigung des zweiten Drucktasters fährt der Zylinder in die hintere
Endlage und gibt den Materialfluss wieder frei.
4. Er bleibt dort, bis der erste Drucktaster erneut betätigt wird.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können bei der Verschlauchung vorkommen?


• Wie wirken sich diese Verschlauchungsfehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Beschreiben Sie die Funktionsweise der Selbsthaltung an Hand der Schaltung.

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59
Pneumatik
Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Name: Datum:

Funktion eines Wechselventils Blatt 1 von 1

1 1/3

Schaltzeichen Wechselventil

1 1/3

Schematische Darstellung eines Wechselventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Wechselventils.

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60
Pneumatik
Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Entwickeln Sie die benötigte Selbsthalteschaltung und ergänzen Sie den


untenstehenden Schaltplan.

1A1

1 1

2 2

4 2

14

5 3
1
1S2 2

1 3

1V1 2

12 14

1S1 2

1 3

Pneumatischer Schaltplan

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61
Pneumatik
Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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62
Pneumatik
Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Aufgabe 9: Bürsten von Käselaiben

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können bei der Verschlauchung vorkommen?


– Wie wirken sich diese Verschlauchungsfehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Beschreiben Sie die Funktionsweise der Selbsthaltung an Hand der Schaltung.

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A-66 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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63
Pneumatik

Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Lernziele • Sie können logische Verknüpfungen UND/ODER/NICHT erklären und realisieren.


• Sie kennen eine Möglichkeit der Endlagenabfrage von Zylindern.

Problemstellung Ein Rundtaktautomat wird in der Fertigung zum Zuführen von Werkstücken
eingesetzt. In den einzelnen Werkstückaufnahmen müssen die Werkstücke zur
Bearbeitung gespannt werden. Durch einen Versuchsaufbau soll eine
Spannvorrichtung entwickelt und erprobt werden.

Randbedingungen • Nur wenn der Zylinder in der hinteren Endlage ist, darf der Spannvorgang
gestartet werden.
• Durch Betätigen eines zweiten Drucktasters fährt der Zylinder wieder in die
hintere Endlage und gibt das Werkstück frei.
• Zur Anzeige des Drucks soll jeweils ein Druckmessgerät zwischen Drossel-
Rückschlagventil und Zylinder an beiden Arbeitsanschlüssen angebracht werden.

Projektauftrag 1. Beschreiben Sie die Funktion eines Zweidruckventils.


2. Beschreiben Sie die Funktion eines 3/2-Wege-Rollenhebelventils.
3. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.
4. Führen Sie den Aufbau durch.
5. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
6. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
7. Erstellen Sie eine Geräteliste

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64
Pneumatik
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Lageplan

Rundtaktautomat

1. Ein doppeltwirkender Zylinder darf nur ausfahren, wenn ein Drucktaster betätigt
wird UND der Zylinder sich gleichzeitig in der hinteren Endlage befindet, da sonst
kein Werkstück zum Bearbeiten eingelegt werden kann.
2. Der Spannzylinder soll so lange in der vorderen Endlage gehalten werden, bis
das Werkstück bearbeitet ist. Die Bearbeitungszeit kann unterschiedlich lang
sein.
3. Durch Drücken eines zweiten Drucktasters wird das Werkstück freigegeben.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 350 kPa (3,5 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Wie wirkt sich das Verstellen des 3/2-Wege-Rollenhebelventils aus?

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65
Pneumatik
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Name: Datum:

Funktion eines Zweidruckventils Blatt 1 von 1

1 1/3

Schaltzeichen Zweidruckventil

1 1/3

Schematische Darstellung eines Zweidruckventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Zweidruckventils.

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66
Pneumatik
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Name: Datum:

Funktion eines 3/2-Wege-Rollenhebelventils Blatt 1 von 1

1 3

Schaltzeichen 3/2-Wege-Rollenhebelventil

– Beschreiben Sie die Funktion eines 3/2-Wege-Rollenhebelventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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A-70 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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67
Pneumatik
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1B1
1A1

1 1

2 2

4 2

14 12

5 3
1

1B1 2

1 3

Pneumatischer Schaltplan

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68
Pneumatik
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

A-72 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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69
Pneumatik
Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Aufgabe 10: Spannen eines Werkstücks

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Wie wirkt sich das Verstellen des 3/2-Wege-Rollenhebelventils aus?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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_____________________________________________________________________

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_____________________________________________________________________

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70
Pneumatik

Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Lernziele • Sie können logische Verknüpfungen UND/ODER/NICHT erklären und realisieren.


• Sie können logische Verknüpfungen kombinieren.
• Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise magnetischer
Näherungsschalter.
• Sie können 5/2-Wegeventile unterscheiden und nach Vorgaben auswählen und
einsetzen.

Problemstellung Eine Schiebetür soll von beiden Seiten mit einem Drucktaster geöffnet oder
geschlossen werden. Auf jeder Seite der Tür soll sich nur ein Drucktaster befinden,
um eine Fehlbedienung im Notfall zu verhindern.

Randbedingungen • Beide Vorgänge dürfen nur gestartet werden, wenn die Tür sich in einer der
Endlagen befindet.
• Aus Sicherheitsgründen muss der Druck auf 300 kPa (3 bar) begrenzt werden
(Quetschgefahr).

Projektauftrag 1. Zeichnen Sie einen pneumatischen Schaltplan für die Steuerung der Schiebetür.
2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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71
Pneumatik
Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Lageplan

Schiebetür

1. Befindet sich die Schiebetür in einer definierten Endlage, kann durch


Tastendruck die Schiebetür in die andere Endlage bewegt werden. Dadurch kann
sie geöffnet oder geschlossen werden.
2. Solange die Türe nicht in einer Endlage ist, kann der Öffnungs- oder
Schließvorgang nicht gestartet werden.

Sicherheitshinweis
Bitte begrenzen Sie den Druck an der Wartungseinheit auf max. 300 kPa (3 bar) für
diese Aufgabe.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Was geschieht, wenn während der Vor- oder Rückwärtsbewegung die
Druckluftversorgung ausfällt?
• Wie kann die Schaltung wieder in Betriebgenommen werden, was muss hierzu
getan werden?

A-76 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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72
Pneumatik
Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Name: Datum:

Funktion eines pneumatischen Näherungsschalters Blatt 1 von 1

1 3

Schaltzeichen pneumatischer Näherungsschalter

1 3

S N
N S

Schematische Darstellung des pneumatischen Näherungsschalters

– Beschreiben Sie die Funktion des pneumatischen Näherungsschalters.

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_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-77

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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73
Pneumatik
Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan zeichnen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1A1 1B1 1B2

1 1

2 2

4 2

14 12

5 3

1B1 2 1S1 2 1S2 2 1B2 2

1 3 1 3 1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

A-78 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 E-Mail: info@sazev.de Internet: http://www.sazev.de

74
Pneumatik
Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-79

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 E-Mail: info@sazev.de Internet: http://www.sazev.de

75
Pneumatik
Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Aufgabe 11: Ansteuern einer Schiebetür

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Was geschieht, wenn während der Vor- oder Rückwärtsbewegung die
Druckluftversorgung ausfällt?
– Wie kann die Schaltung wieder in Betrieb genommen werden, was muss hierzu
getan werden?

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A-80 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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76
Pneumatik

Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Lernziele • Sie kennen die logische NICHT-Verknüpfung.


• Sie können logische Verknüpfungen kombinieren.
• Sie können bestehende Schaltungen weiter entwickeln.

Problemstellung Aus einem Magazin sollen Werkstücke einem Bearbeitungsprozess zugeführt


werden. Wenn der Entnahmebereich nicht frei ist, muss ein Ausschieben von
Werkstücken verhindert werden.

Randbedingungen • Die Überprüfung, ob ein Werkstück im Entnahmebereich befindet, erfolgt


mechanisch durch ein Rollenhebelventil.
• Der Zylinder wird beim Aus- und Einfahren gedrosselt.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-81

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77
Pneumatik
Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Lageplan

Rundtaktautomat

1. Der Ausschiebevorgang wird durch einen Drucktaster gestartet, wenn der


Zylinder in seiner hinteren Endlage ist. Der Ausschiebezylinder schiebt nur dann
ein Werkstück aus dem Magazin, wenn die Steuerung mit einem Rastschalter
eingeschaltet st.

2. Nach dem Arbeitsvorgang fährt der Zylinder automatisch abluftgedrosselt ein.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Wie müssten Sie die Schaltung verändern, wenn der Ausschiebevorgang nur
starten darf, wenn ein Werkstück im Magazin vorhanden UND die
Entnahmeposition frei ist?

A-82 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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78
Pneumatik
Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1A1

1 1

2 2

4 2

14 12

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

Hinweis
Verwenden Sie in der Schaltung statt eines 3/2-Wege-Rollenhebelventils ein
3/2-Wegeventil mit Taster oder Wahlschalter, um zu simulieren, ob der
Entnahmebereich frei oder nicht frei ist.

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-83

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 E-Mail: info@sazev.de Internet: http://www.sazev.de

79
Pneumatik
Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

A-84 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 E-Mail: info@sazev.de Internet: http://www.sazev.de

80
Pneumatik
Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Aufgabe 12: Zuführen von Werkstücken

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Wie müssten Sie die Schaltung verändern, wenn der Ausschiebevorgang nur
starten darf, wenn ein Werkstück im Magazin vorhanden UND die
Entnahmeposition frei ist?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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_____________________________________________________________________

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_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-85

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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81
Pneumatik

Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Lernziele • Sie kennen Aufbau und Funktionsweise eines Druckschaltventils.


• Sie können druckabhängige Steuerungen aufbauen.

Problemstellung In einem Recyclingbetrieb werden Getränkedosen zu einem Paket gepresst, das


platzsparend gelagert werden kann. Der Pressvorgang wird durch einen Drucktaster
ausgelöst. Der Rückhub kann von einem Drucktaster ausgelöst werden können. Der
Pressvorgang soll nur starten, wenn ausreichend Druck vorhanden ist.

Randbedingungen • Die Ausgangsstellung des Presszylinders ist die hintere Endlage.


• Der Pressvorgang soll nur dann starten, wenn der Netzdruck über 600 kPa (6 bar)
liegt.
• Der Rückhub kann von Hand ausgelöst werden, da der Presszylinder je nach
Materialbeladung nicht die vordere Endlage erreicht.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Dosenpresse.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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82
Pneumatik
Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Lageplan

Dosenpresse

1. Ein Druckschaltventil schaltet bei Erreichen des voreingestellten Druckes und


gibt die Druckluft für die Schaltung frei. Unter einem Druck von 450 kPa (4,5 bar)
darf die Schaltung nicht funktionieren.
2. Nur wenn der Pressenzylinder in der oberen Endlage ist, soll der Pressvorgang
durch einen Starttaster gestartet werden können. Der Pressenzylinder fährt bis in
die vordere Endlage oder bis zu dem durch das Material vorgegebenen Anschlag.
3. Der Rückhub wird durch einen Grenztaster oder einen Drucktaster ausgelöst.

Hinweis
Das notwendige Schutzgitter ist nicht dargestellt.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

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83
Pneumatik
Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Name: Datum:

Funktion eines Druckschaltventils Blatt 1 von 1

12 1 3

Schaltzeichen Druckschaltventil

3 2 1 12

Schematische Darstellung eines Druckschaltventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Druckschaltventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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84
Pneumatik
Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1A1 1B1 1B2

1V6 1 1 1V7

2 2
1V5 4 2

14 12

5 3
1
1V3 2 1V4 2

1 1/3 1 1/3

1B1 2 1S1 2 1S2 2 1B2 2

1 3 1 3 1 3 1 3

1V2 2

12 1 3
1V1

1 3

Pneumatischer Schaltplan

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85
Pneumatik
Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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86
Pneumatik
Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Aufgabe 13: Pressen von Getränkedosen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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87
Pneumatik

Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Lernziele • Sie kennen Aufbau und Funktionsweise eines Druckregelventils.


• Sie können druckabhängige Steuerungen aufbauen.

Problemstellung Es sollen jeweils 10 Broschüren von Hand mit einer Kunststofffolie umwickelt
werden. Um die Folie sauber verkleben zu können, müssen die Broschüren
eingespannt werden. Um die Broschüren sicher einspannen zukönnen, muss ein
Mindestdruck von 600 kPa (6 bar) vorliegen. Am Spannzylinder soll aber max.
800 kPa (8 bar) Druck anliegen.

Vor- und Rückhub werden jeweils von einem Drucktaster ausgelöst. Die Endlagen
des Spannzylinders werden über pneumatische Näherungsschalter abgefragt.

Randbedingungen • Der Vorgang kann nur gestartet werden, wenn der Spannzylinder in der hinteren
Endlage ist.
• Die Schaltung soll nur dann starten können, wenn der Betriebsdruck über
600 kPa (6 bar) liegt.
• Der Rückhub wird bewusst ausgelöst, da der Abpackvorgang unterschiedlich
lang dauert.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für die Verspackungseinheit.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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88
Pneumatik
Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Lageplan

Broschürenherstellung

1. Ein Druckschaltventil schaltet bei Erreichen des voreingestellten Druckes und


gibt die Druckluft für die Schaltung frei.
2. Der Spannvorgang startet, wenn der Spannzylinder in der hinteren Endlage ist
und ein Drucktaster betätigt wird. Der Zylinder fährt aus und verbleibt in dieser
Position.
3. Über einen zweiten Drucktaster wird der Vorgang beendet und der Zylinder fährt
wieder in seine hintere Endlage.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Welche Funktion erfüllt das Drossel-Rückschlagventil, welches parallel zum
Druckregelventil geschaltet ist?

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89
Pneumatik
Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Name: Datum:

Funktion eines Druckregelventils Blatt 1 von 1

1 3

Schaltzeichen Druckregelventil

p1 p2

Schematische Darstellung eines Druckregelventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Druckregelventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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90
Pneumatik
Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1B1
1A1

2 1 3

1V4 4 2

14 12

5 3
1

1V2 2

12 1 3
1V1

1 3

Pneumatischer Schaltplan

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91
Pneumatik
Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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92
Pneumatik
Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Aufgabe 14: Verpacken von Broschüren

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Welche Funktion erfüllt das Drossel-Rückschlagventil, welches parallel zum
Druckregelventil geschaltet ist?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

A-98 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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93
Pneumatik

Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Lernziele • Sie können druckabhängige Steuerungen aufbauen.


• Sie können bestehende Schaltungen analysieren und nach Vorgaben optimieren.

Problemstellung Mit einem Montageautomaten sollen Verriegelungsbügel an


Steckverbindergehäusen montiert werden. Bisher wurde der Druck durch ein
Druckregelventil am Montageautomaten eingestellt. Hierbei kam es immer wieder zu
Störungen im Montageprozess.
Mit einem Versuchsaufbau soll der Montagevorgang untersucht werden. Jeder
Montagevorgang wird von Hand ausgelöst. Die Schaltung soll so geändert werden,
dass sie nur arbeitet, wenn der Druck eine bestimmte Höhe nicht überschreitet.

Randbedingungen • Der Druck am Arbeitsanschluss des Montagezylinders muss mindestens 350 kPa
(3,5 bar) sein, damit die Verriegelungsbügel sicher montiert werden können.
• Ist der Druck größer als 380 kPa (3,8 bar) soll der Vorgang nicht gestartet werden
können.
• Der Rückhub des Montagezylinders startet automatisch, wenn die vordere
Endlage erreicht ist.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für den Montageautomaten.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung
5. Erstellen Sie eine Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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94
Pneumatik
Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Lageplan

Montageautomat Steckverbindergehäuse

1. Der Vorgang soll mit einem Drucktaster gestartet werden, wenn der
Montagezylinder in der hinteren Endlage ist.
2. Mit geringer Kraft soll der Zylinder in die vordere Endlage fahren.
3. Dort betätigt er einen Grenztaster.
4. Danach soll er schnell wieder in die hintere Endlage zurückfahren.

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95
Pneumatik
Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1B1 1B2
1A1

1V7 1 1 1V8

2 2
1V6 4 2

14 12

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

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96
Pneumatik
Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan analysieren Blatt 1 von 2

– Analysieren Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1B1
1A1

1 1V7

2
1V6

1V5 1

2 1 3

1V4 4 2

14 12
1V3 2 5 3
1
1 1/3
1B1 2 1S1 2 1S2 2

1 3 1 3 1 3

1V2 2

12 1 3
1V1

1 3

Pneumatischer Schaltplan

A-102 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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97
Pneumatik
Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan analysieren Blatt 2 von 2

– Prüfen Sie, ob die Schaltung von Blatt 1 auch für diese Problemstellung geeignet
ist?
– Wo liegt der Unterschied der beiden Schaltungen?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-103

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98
Pneumatik
Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Aufgabe 15: Montieren von Verriegelungsbügeln

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

A-104 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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99
Pneumatik

Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Lernziele • Sie können druckabhängige Steuerungen aufbauen.


• Sie kennen den Aufbau und die Funktionsweise eines Verzögerungsventils.

Problemstellung In einer Klebevorrichtung werden Farbeimer etikettiert. Der Klebevorgang wird über
einen Drucktaster an der Vorrichtung ausgelöst.

Damit der Klebstoff wirken kann, ist eine Andrückzeit von 10 s erforderlich. Die
Anlage ist erst startbereit, wenn der Kolben des Andrückzylinders in der hinteren
Endlage ist.

Randbedingungen • Da das Etikett mit geringer Kraft auf den Farbeimer geklebt werden soll, muss
der Arbeitsdruck einstellbar sein.
• Das Einfahren des Zylinders soll möglichst schnell erfolgen.
• Der Arbeitsdruck muss zwischen 300 und 700 kPa (3 und 7 bar) einstellbar sein
• Der Druck soll an einem Druckmessgerät vor dem Zylinder ablesbar sein.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-105

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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100
Pneumatik
Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Lageplan

Etikettiervorrichtung

1. Der Vorgang soll mit einem Drucktaster gestartet werden, wenn der Zylinder in
der hinteren Endlage ist.
2. Mit geringer Kraft und Geschwindigkeit soll der Zylinder in die vordere Endlage
fahren, in der er eine einstellbare Zeit verbleibt.
3. Danach soll er schnell wieder in die hintere Endlage zurückfahren.
4. Der Druck beim Ausfahren soll an einem Druckmessgerät angezeigt werden.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.

A-106 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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101
Pneumatik
Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Name: Datum:

Funktion eines Verzögerungsventils Blatt 1 von 1

12

1 3

Schaltzeichen Verzögerungsventil

12

Schematische Darstellung eines Verzögerungsventils

– Beschreiben Sie die Funktion eines Verzögerungsventils.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-107

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 E-Mail: info@sazev.de Internet: http://www.sazev.de

102
Pneumatik
Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1B1 1B2
1A1

1
1/3

4 2

14 12

5 3
2 1

1 1/3

2
1B1 2 1S1 2 1B2 2

1 3
1 3 1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

A-108 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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103
Pneumatik
Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Aufgabe 16: Etikettieren von Farbeimern

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-109

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104
Pneumatik

Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Lernziele • Sie können Schaltungen mit oszillierenden Bewegungen aufbauen.


• Sie können Verzögerungsventile abhängig von Randbedingungen einsetzen.

Problemstellung Ein Gitterkorb mit Werkstücken soll im Reinigungsbad bewegt werden. Gestartet
wird der Ablauf mit einem Drucktaster. Die Anzahl der Bewegungen im
Reinigungsbad ist durch ein Verzögerungsventil einstellbar.

Randbedingungen • Zur Erkennung der hinteren Endlage soll ein Rollenhebelventil eingesetzt werden.
• Es sollen 6 Bewegungen im Reinigungsbad erfolgen.

Projektauftrag 1. Rüsten Sie ein 5/2-Wege-Impulsventil auf ein 3/2-Wege-Impulsventil um.


2. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan für die automatische
Waschanlage.
3. Führen Sie den Aufbau durch.
4. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
5. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
6. Erstellen Sie eine Geräteliste.
7. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-111

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105
Pneumatik
Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Lageplan

Automatische Waschanlage

1. Der Vorgang wird über einen Drucktaster gestartet, wenn der Hebezylinder in der
hinteren Endlage ist.
2. Der Zylinder der Hebeeinrichtung fährt aus bis zur vorderen Endlage. Dann fährt
er zurück bis zur Mittellage und fährt wieder zurück bis zur vorderen Endlage.
Diese Bewegung hält an, bis das Zeitverzögerungsventil den Vorgang
unterbricht.
3. Dann fährt der Zylinder wieder in die hintere Endlage.

Zusatzaufgaben • Welches Bauteil müssen Sie in die Schaltung einbauen, damit beim Abschalten
der Druckluftversorgung der Gitterkorb nicht in das Reinigungsbad fällt?
• Wie wirken sich die Drossel-Rückschlagventile auf das Laufverhalten des
Zylinders aus?

A-112 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671

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106
Pneumatik
Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Umrüsten eines 5/2-Wege-Impulsventils Blatt 1 von 1

4 2

14 12

5 1 3

Schaltzeichen 5/2-Wege-Impulsventil

– Welche Funktionen können durch den Umbau in ein 3/2-Wegeventil realisiert


werden?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540671 A-113

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107
Pneumatik
Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

1B31B2 1B1
1A1

1V4 4 2

14 12

5 3
1
1V3 2

1 1/3

1B1 2 1B3 2 1B2 2

1 3 1 3 1 3

1V2 2

10 12

1 3
1V1 2
1S1 2

1 3

1 3

Pneumatischer Schaltplan

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108
Pneumatik
Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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109
Pneumatik
Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 17: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welches Bauteil müssen Sie in die Schaltung einbauen, damit beim Abschalten
der Druckluftversorgung der Gitterkorb nicht in das Reinigungsbad fällt?
– Wie wirken sich die Drossel-Rückschlagventile auf das Laufverhalten des
Zylinders aus?

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110
Pneumatik

Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Lernziele • Sie können Schaltungen mit zwei Zylindern analysieren und aufbauen.

Problemstellung In einer Bearbeitungsstation werden Deckel in eine Fassung gepresst. Zuerst werden
die Deckel auf die Fassung aufgelegt. Durch einen Presszylinder werden sie
anschließend in die Fassung gepresst.

Das Spannen der Deckel soll mit einem Drucktaster erfolgen. Nach erfolgtem
Spannen startet der Pressvorgang. Wenn der Presszylinder die vordere Endlage
erreicht hat, sollen beide Zylinder wieder zurückfahren.

Hinweis
Notwendige Schutzeinrichtungen werden nicht berücksichtigt.

Randbedingungen • Zum Spannen der Werkstücke soll ein einfachwirkender Zylinder eingesetzt
werden.
• Zur Erkennung ob der Spannzylinder seine vordere Endlage erreicht hat, soll ein
Rollenhebelventil eingesetzt werden.
• Als Presszylinder wird ein doppeltwirkender Zylinder eingesetzt.
• Die Vorschubgeschwindigkeit von Spann- und des Presszylinder sollen
einstellbar sein.

Projektauftrag 1. Analysieren Sie den pneumatischen Schaltplan für die Einpressvorrichtung.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie eine Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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111
Pneumatik
Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Lageplan

Einpressvorrichtung

1. Kunststoffdeckel werden in eine Fassung eingelegt.


2. Der Einpressvorgang wird mit einem Drucktaster gestartet.
3. Zur Erkennung ob der Spannzylinder seine Position erreicht hat, soll ein
Grenztaster eingesetzt werden.
4. Erst wenn der Spannzylinder seine vordere Endlage erreicht hat, soll der
Einpresszylinder ausfahren.
5. Ist der Kunststoffdeckel eingepresst, fahren beide Zylinder zurück.

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
• Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Was geschieht wenn der Näherungsschalter 1B2 am Zylinder verschoben wird?

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112
Pneumatik
Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie bitte den untenstehenden Schaltplan.

2B1 2B2
1A1 1B2 2A1

1V3 2 2V2 1

1 2

1V2 2 2V1 4 2

12 10 14 12

1 3 5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

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113
Pneumatik
Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Name: Datum:

Geräteliste erstellen Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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114
Pneumatik
Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Aufgabe 18: Einpressen von Deckeln

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Welche Fehler können beim Aufbau und der Verschlauchung der Schaltung
vorkommen?
– Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Was geschieht wenn der pneumatische Näherungsschalter 1B2 verschoben wird?

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115
Pneumatik

Aufgabe 19: Öffnen und schließen einer Ofentür

Lernziele • Sie kennen verschiedene Arten der Erkennung von Endlagen.


• Sie kennen Möglichkeiten, um Steuerungen mit speicherndem Verhalten
aufzubauen.
• Sie können 3/2- und/oder 5/2-Wegeventile umrüsten
(Ruhestellung gesperrt/Ruhestellung geöffnet).

Problemstellung Die Härteanlage ist für das kontinuierliche Härten von massengefertigten
Metallteilen konzipiert. Die Werkstücke werden durch Erwärmen gehärtet und
anschließend im Ölbad abgeschreckt. Die Klappen am Ein- und Ausgang der
Härteanlage werden mit doppeltwirkenden Zylindern geschlossen und geöffnet.

Randbedingungen • Wegen der Hitzeentwicklung sollen keine Grenztaster eingesetzt werden. Es soll
der Druck abgefragt werden, wenn der Zylinder in eine der beiden Endlagen fährt.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.


2. Rüsten Sie die im Gerätesatz enthaltenen Wegeventile um.
3. Führen Sie den Aufbau durch.
4. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
5. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
6. Erstellen Sie die Geräteliste.
7. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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116
Pneumatik
Aufgabe 1: Öffnen und schließen einer Ofentür

Lageplan

Härteofen

1. Der Öffnungs- und Schließvorgang wird mit einem Taster 1S1 gestartet.
2. Ein 5/2 Wege-Impulsventil steuert den doppeltwirkenden Zylinder. Der
Steuerimpuls dafür soll der Druck sein, der entsteht, wenn der Zylinder in eine
der beiden Endlagen fährt.
Entweder erfolgt ein Impuls über die Ventile 1V1, 1V3 auf 1V4: "Einfahren".
Oder es erfolgt ein Impuls über die Ventile 1V2, 1V3 auf 1V4: "Ausfahren"
3. Die Zylinderbewegung ist in Kurzschreibweise
1A1+ 1A1–

Zusatzaufgaben • Welche Fehler können bei der Verschlauchung der Schaltung vorkommen?
Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
• Für die notwendigen 3/2 Wegeventile 1V1 und 1V2 sind die umrüstbaren
3/2-Wege-Pneumatikventile vorgesehen. Ausgeliefert werden diese Ventile in
Ruhestellung gesperrt. Wie müssen diese umgerüstet werden, damit sie die
notwendige Funktion erfüllen?
• Nehmen Sie alternativ dafür 5/2-Wege-Pneumatikventile. Wie müssen diese
umgerüstet werden?
• Wie verhält sich die Schaltung nach einem Druckverlust?
• Was ist ein Binäruntersetzer?

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117
Pneumatik
Aufgabe 1: Öffnen und schließen einer Ofentür

Aufgabe 19: Öffnen und schließen einer Ofentür

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan und tragen Sie die


Anschlussbezeichnungen ein.

1A1

1V5 1 1 1V6

2 2

1V4 4 2

14 12

5 3
1

1V3 4 2

14 12

5 3
1 1V2 2

10

1 3

1V1 2 1S1 2

10

1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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118
Pneumatik
Aufgabe 1: Öffnen und schließen einer Ofentür

Aufgabe 19: Öffnen und schließen einer Ofentür

Name: Datum:

Erstellen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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119
Pneumatik
Aufgabe 1: Öffnen und schließen einer Ofentür

Aufgabe 19: Öffnen und schließen einer Ofentür

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 2

– Welche Fehler können bei der Verschlauchung der Schaltung vorkommen?


Wie wirken sich diese Fehler aus? Beschreiben Sie diese.
– Für die notwendigen 3/2 Wegeventile 1V1 und 1V2 sind die umrüstbaren
3/2-Wege-Pneumatikventile vorgesehen. Ausgeliefert werden diese Ventile in
Ruhestellung gesperrt. Wie müssen diese umgerüstet werden, damit sie die
notwendige Funktion erfüllen?

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120
Pneumatik
Aufgabe 1: Öffnen und schließen einer Ofentür

Aufgabe 19: Öffnen und schließen einer Ofentür

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 2 von 2

– Nehmen Sie alternativ dafür 5/2-Wege-Pneumatikventile. Wie müssen diese


umgerüstet werden?
– Wie verhält sich die Schaltung nach einem Druckverlust?
– Was ist ein Binäruntersetzer?

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A-8 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

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121
Pneumatik

Aufgabe 20: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Lernziele • Sie kennen Weg-Schritt-Diagramme und können diese für eine vorgegebene
Schaltung erstellen.
• Sie können Schaltungen mit Parallelbewegungen im Gegentakt realisieren.
• Sie können pneumatische Subtraktionszähler einsetzen.

Problemstellung In einer Abfüllanlage für Getränke werden Flaschen gefüllt. Im Anschluss an die
Abfüllstation werden die Flaschen vereinzelt. Jeweils drei Flaschen werden durch
einen Ausschiebezylinder auf ein Transportband geschoben. In einer folgenden
Station werden diese Flaschen mit einem Handhabungsgerät in Getränkekisten
gesetzt.

Randbedingungen • Es soll sichergestellt werden, dass auch bei längerer Betätigung des Starttasters
nur ein einzelnes Startsignal gegeben wird.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie die Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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122
Pneumatik
Aufgabe 2: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Lageplan

Abfüllanlage

1. Wird das 5/2-Wege-Pneumatikventil mit Wahlschalter 0S1 betätigt, fährt der


Zylinder 1A1 aus und der Zylinder 2A1 ein.
2. Das Ausgangssignal des pneumatischen Näherungsschalters 2B1 erniedrigt den
Zahlenwert am Vorwahlzähler 0Z1 bei jeder Betätigung um eins.
3. Hat der pneumatische Vorwahlzähler 0Z1 den Zahlenwert 0, wird durch das
3/2-Wege-Pneumatikventil 0V1 die Druckluftversorgung des
Steueranschlusses 14 des 5/2-Wege-Pneumatik-Impulsventils 0V2 abgeschaltet.
4. Rückstellen des 5/2-Wege-Pneumatikventils mit Wahlschalter 0S1 setzt den
pneumatischen Vorwahlzähler zurück.
5. Die Zylinderbewegung ist in Kurzschreibweise
1A+ 1A–
2A– 2A+
3 Doppelhübe

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123
Pneumatik
Aufgabe 2: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Zusatzaufgabe • Was passiert, wenn die beiden Näherungsschalter auf dem Zylinder verschoben
werden?

Hinweise
• Sie müssen einen der beiden pneumatischen Näherungsschalter des
auf den doppeltwirkenden Zylinder aus montiern

• Der pneumatische Vorwahlzähler 0Z1 wird eingestellt, indem die breite Taste
neben dem Zählwerk dauernd gedrückt wird und die Stellen (Einer, Zehner, .. )
eingetippt werden (siehe Datenblatt).

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124
Pneumatik
Aufgabe 2: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Aufgabe 20: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Erstellen Sie das Weg-Schritt-Diagramm für den beschriebenen Ablauf.

1 2 3=1
1

1A1
0

1
2A1
0

Weg-Schritt-Diagramm

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125
Pneumatik
Aufgabe 2: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Aufgabe 20: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

1B1 2B1
1A1 2A1

1V2 1 1 1V3 2V2 1 1 2V3

2 2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2

14 12 14 12

5 3 5 3
1 1

0V2 4 2 0Z1 2

14 12 12 10

5 3 1
1
1B1 2 2B1 2

1 3 1 3
0V1 2

10

1 3
2
0S1 4 2

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

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126
Pneumatik
Aufgabe 2: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Aufgabe 20: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Erstellen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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127
Pneumatik
Aufgabe 2: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Aufgabe 20: Vereinzeln von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Was passiert, wenn die beiden Näherungsschalter auf dem Zylinder verschoben
werden?

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_____________________________________________________________________

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_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

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128
Pneumatik

Aufgabe 21: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Lernziele • Sie können indirekte Ansteuerungen von Zylindern aufbauen.


• Sie können unterschiedliche Sensoren vergleichen und geeignete Sensoren für
eine Anwendung auswählen.

Problemstellung Durch zwei pneumatisch angetriebene Vorschubeinheiten werden


Ventilanschlussblöcke waagrecht und senkrecht gebohrt. Die beiden
Bohrungsachsen schneiden sich.
Der Start erfolgt über ein Ventil mit Handtaster.

Randbedingungen • Da die Bohrungsachsen sich schneiden, muss sichergestellt sein, dass der erste
Bohrvorgang abgeschlossen ist, bevor der zweite beginnt.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Erstellen Sie die Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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129
Pneumatik
Aufgabe 3: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Lageplan

Bohrautomat

1. Die doppeltwirkenden Zylinder 1A1 und 2A1 werden in der hinteren Endlage von
einem Kipprollenventil 1B1 bzw. von einem pneumatischen Näherungsschalter
2B1 überwacht.
2. Der Start erfolgt über ein 3/2 Wegeventil mit Handtaster 1S1.
3. Der Zylinder 1A1 fährt aus und simuliert die erste Bohrung. In vorderer Endlage
bedämpft der Zylinder ein Staudruckventil 1B2, welches das Stellglied 1V1
umschaltet. Der Zylinder 1A1 fährt zurück.
4. Ist der Zylinder 1A1 wieder in seiner hinteren Endlage, schaltet das
Kipprollenventil 1B1 in Durchlassrichtung und betätigt das Stellglied 2V1.
5. Der Zylinder 2A1 fährt aus und simuliert die zweite Bohrung. Erreicht er seine
vordere Endlage, betätigt er das Rollenhebelventil 2B2. Das Stellglied 2V1 wird
umgesteuert und der Zylinder 2A1 fährt wieder in seine hintere Endlage und
betätigt dort den Näherungsschalter 2B1.
6. Die Zylinderbewegung ist in Kurzschreibweise
1A1+ 1A1– 2A1+ 2A1–

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130
Pneumatik
Aufgabe 3: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Fährt der Zylinder auf das Staudruckventil auf, kann es beschädigt werden.

Zusätzliche Aufgaben • Wie reagiert die Schaltung, wenn das Rollenhebelventil verschoben wird?
• Was muss bei der Montage des Staudruckgebers beachtet werden?
• Vergleichen Sie die Funktion und Ansprechweise der verschiedenen Sensoren.

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131
Pneumatik
Aufgabe 3: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Aufgabe 21: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Erstellen Sie das Weg-Schritt-Diagramm.

1 2 3 4 5=1

1A1
0

1
2A1
0

Weg-Schritt-Diagramm

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132
Pneumatik
Aufgabe 3: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Aufgabe 21: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

2B1
1A1 1B1 1B2 2A1 2B2

2B1 2 1B2 2 1B1 2 2B2 2

1 3 1 3 1 3 1 3

1S1 2

1 3

Pneumatischer Schaltplan

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133
Pneumatik
Aufgabe 3: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Aufgabe 21: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Name: Datum:

Erstellen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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134
Pneumatik
Aufgabe 3: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Aufgabe 21: Bohren von Ventilanschlussblöcken

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Wie reagiert die Schaltung, wenn das Rollenhebelventil verschoben wird?


– Was muss bei der Montage des Staudruckgebers beachtet werden?
– Vergleichen Sie die Funktion und Ansprechweise der verschiedenen Sensoren.

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_____________________________________________________________________

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135
Pneumatik

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Lernziele • Sie können indirekte Ansteuerungen von Zylindern aufbauen.


• Sie kennen den Aufbau und die Funktion von Taktstufen-Bausteinen.
• Sie können die Taktstufen-Grundsteuerung „Dauerzyklus“ aufbauen.
• Sie können Drossel-Rückschlagventile abhängig von gegebenen
Randbedingungen einbauen.

Problemstellung Bei einem Getränkehersteller werden Flaschen automatisch befüllt. Beim


Abfüllvorgang werden die Flaschen durch ein ständig laufendes Förderband gegen
die ausgefahrene Kolbenstange des Vereinzelungszylinders gedrückt. Darüber
befindet sich der Vorratsbehälter, der von einem Zylinder geöffnet und verschlossen
wird. Der Zylinder verschließt in eingefahrenem Zustand die Öffnung des Behälters.

Randbedingungen • Die Drosselung des Vereinzelungszylinder ist so einzustellen, dass nur die
befüllte Flasche freigegeben wird und danach eine neue, leere Getränkeflasche
unter dem Abfüllventil steht.

Projektauftrag 1. Bearbeiten Sie bitte zuerst die einführenden Übungen zum Taktstufenbaustein.
2. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.
3. Führen Sie den Aufbau durch.
4. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
5. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
6. Erstellen Sie die Geräteliste.
7. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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136
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Lageplan

Abfülleinrichtung

1. Wird ein Ventil mit Wahlschalter 0S1 betätigt, fährt der Schließzylinder 1A1
abluftgedrosselt aus und wieder ein. Beide Zylinderendlagen werden durch
Rollenhebelventile 1B1 und 1B2 kontrolliert.
2. Anschließend fährt der Vereinzelungszylinder 2A1 abluftgedrosselt ein und
sofort abluftgedrosselt wieder aus. Hier werden die Zylinderendlagen durch
pneumatische Näherungsschalter 2B1 und 2B2 kontrolliert.
3. Beide Näherungsschalter und die Rollenhebelventile melden die
Zylinderstellungen an die Taktkette.
4. Wird das Ventil mit Wahlschalter 0S1 zurückgestellt, endet der Bewegungsablauf
bei Zyklusende.
5. Die Zylinderbewegung ist in Kurzschreibweise
1A+ 1A– 2A– 2A+

Zusätzliche Aufgaben • Wie reagiert die Schaltung, wenn das Rollenhebelventil 1B2 oder der
Näherungsschalter 2B2 verschoben werden?
• Erstellen Sie das Weg-Schritt Diagramm für diese Schaltung.

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137
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Taktstufen-Baustein Blatt 1 von 3

Einführende Übung mit dem Taktstufen-Baustein


(ohne Antriebe und Sensoren)

Verbinden Sie die richtigen Anschlüsse der Taktstufe, damit sie alleine durchläuft.

– Welche Anschlüsse müssen Sie miteinander verbinden?

Anschluss Anschluss

Yn Yn+1

P P

Zn Zn+1

L L

X1 A1

X2 A2

X3 A3

X4 A4

– Welche Folgen hat die Unterbrechung der Schlauchverbindungen?


Erstellen Sie eine Auswertetabelle.

Verbindung Auswirkung

A1 – X1

A2 – X2

A3 – X3

A4 – X4

Zn – Zn+1

Yn – Yn+1

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138
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Taktstufen-Baustein Blatt 2 von 3

Arbeitsweise einer Taktkette


Über den Eingang Yn wird ein Startsignal in den Taktstufen-Baustein 1 eingegeben.
Damit wird Ausgangsbefehl z.B. 1A1+ ausgelöst. Gleichzeitig wird Takt 2 vorbereitet
und der letzte Takt in der Kette (in diesem Fall Takt 4) über den Ausgangsanschluss
Z gelöscht.

Erhält Takt 1 die Quittung "Befehl ausgeführt" durch den Grenztaster 1B2, so wird
Takt 2 gesetzt und ein Ausgangssignal z.B. 2A1+ ausgelöst. Gleichzeitig wird Takt 3
vorbereitet und Takt 1 gelöscht.

Die nächsten Schritte laufen analog ab.

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

Yn Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y Yn+1

P P P P P P P P P P P P
Zn Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z Zn+1
L L L L L L L L L L L L

X1 X2 X3 X4

Richten einer Taktkette


Bleibt die Taktkette an irgendeinem Takt stehen, so kann über ein zentrales
Richtsignal bei Anschluss "L" der im Moment aktivierte Takt gelöscht werden. Das
zentrale Richtsignal wird auf einen der beiden ODER Eingänge gegeben.

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139
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Taktstufen-Baustein Blatt 3 von 3

– Welche Vorteile hat der Taktstufenbaustein gegenüber der


Umschaltventiltechnik?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

– Welche Aufgaben kann der einzelne Taktstufen-Grundbaustein übernehmen?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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140
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Erstellen Sie das Weg-Schritt-Diagramm.

1 2 3 4 5=1

1A1
0

1
2A1
0

Weg-Schritt-Diagramm

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141
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

2B1 2B2
1A1 1B1 1B2 2A1

1V2 1 1 1V3 2V2 1 1 2V3

2 2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2
14 12 14 12

5 3 5 3
1 1

s1
s2
s3
s4

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y


Yn Yn+1

P P P P P P P P P P PP
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
Zn Zn+1

0S1 2 1B2 2 1B1 2 2B1 2 2B2 2

1 3 1 3 1 3 1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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142
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Erstellen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Erstellen Sie die Geräteliste, indem Sie die benötigten Geräte in die unten
stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

Geräteliste

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143
Pneumatik
Aufgabe 4: Abfüllen von Getränkeflaschen

Aufgabe 22: Abfüllen von Getränkeflaschen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben Blatt 1 von 1

– Wie reagiert die Schaltung, wenn das Rollenhebelventil 1B2 oder der
Näherungsschalter 2B2 verschoben werden?

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

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144
Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken

Lernziele • Sie können eine Taktstufen-Steuerung mit den Eingabebefehlen


AUTOMATIK/MANUELL, START und RICHTEN aufbauen.
• Sie können die ODER Verknüpfung von Rückmeldesignalen realisieren.
• Sie können Verzögerungszeiten nach Vorgaben und einstellen.
• Sie kennen Schaltungen, um Verzögerungszeiten durch Signaleingabe
abzubrechen.

Problemstellung Ein Reinigungsbad soll automatisch beschickt werden. Dafür wird ein Drahtkorb mit
Material von einem doppeltwirkenden Zylinder über das Bad gefahren. Ein zweiter
doppeltwirkender Zylinder senkt den Drahtkorb ins Reinigungsbad ab. Dort verweilt
er eine einstellbare Zeit, bis er wieder angehoben wird, um abzutropfen. Die
Abtropfzeit ist ebenfalls einstellbar. Danach fährt der erste Zylinder wieder in seine
Ausgangsposition zurück.

Randbedingungen • Wird ein Ventil mit Wahlschalter 0S1 von AUTOMATIK auf MANUELL gestellt,
können die Antriebe und die Taktkette mit einem Taster 0S3 gerichtet werden.
• Durch Betätigen eines Tasters 0S4 wird die Badverweilzeit t1 abgebrochen und
der Tauchzylinder 2A1 fährt in die hintere Endlage.
• Das Betätigen eines Ventils mit Taster 0S5 beendet die Abtropfzeit t 2. Der
Horizontalzylinder 1A1 fährt in die Ausgangstellung.

Projektauftrag 1. Entwerfen Sie zuerst einen vereinfachten Schaltplan ohne Berücksichtigung der
Randbedingungen und der Zeitverzögerung.
2. Bauen Sie diese Schaltung auf und überprüfen Sie die Funktion.
3. Erweitern Sie den pneumatischen Schaltplan gemäß der Randbedingungen.
4. Führen Sie den Aufbau durch.
5. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
6. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
7. Ergänzen Sie die Geräteliste.
8. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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Pneumatik
Aufgabe 5: Reinigen von Werkstücken

Lageplan

Reinigungsbad

1. Wenn ein Ventil mit Taster 0S2 betätigt wird, dann verschiebt ein horizontal
eingebauter doppeltwirkender Zylinder 1A1 den Drahtkorb nach rechts unter die
Absaughaube bzw. über das Reinigungsbad.
2. Nach dem Ausfahren des doppeltwirkenden Tauchzylinders 2A1 verweilt der
Korb für1t= 3 Sekunden im Bad.
3. Wenn der Korb wieder angehoben ist, verharrt dieser für t2 = 2 Sekunden zum
Abtropfen, bevor der Horizontalzylinder 1A1 wieder in seine hintere Endlage
fährt.
4. Die Bewegungen der Zylinder sind beidseitig abluftgedrosselt.
5. Die Zylinderbewegungen sind in Kurzschreibweise
1A+ 2A+ 2A– 1A–

Zusätzliche Aufgaben • Zeichnen Sie das Weg-Schritt-Diagramm mit Signallinien.

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146
Pneumatik
Aufgabe 5: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Zeichnen Sie das Weg-Schritt Diagramm mit Signallinien.

1 2 3 4 5=1

1
1A1
0

1
2A1
0

Weg-Schritt-Diagramm

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147
Pneumatik
Aufgabe 5: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 3

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan, ohne die Randbedingungen


zu realisieren.

1B1 1B2
1A1 2A1 2B1 2B2

1V2 1 1 1V3 2V2 1 1 2V3

2 2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2
14 12 14 12

5 3 5 3
1 1

s1
s2
s3
s4

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y


Yn Yn+1

P P P P P P P P P P PP
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
Zn Zn+1
0S2 2 0S3 2

1 3 1 3

0S1 4 2

5 3
1

Pneumatischer Schaltplan

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148
Pneumatik
Aufgabe 5: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 2 von 3

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan. Realisieren Sie die


Randbedingungen.

1B1 1B2
2B1 2B2
1A1 2A1

1V2 1 1 1V3 2V2 1 1 2V3

2 2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2
14 12 14 12

5 3 0V7 2 5 3 0V8 2
1 1
1 1/3 1 1/3

s1
s2
s3
s4

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y


Yn Yn+1

P P P P P P P P P P PP
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
Zn Zn+1

1B2 2 0V4 2 0V5 2 1B1 2

1 1/3 1 1/3
1 3 2 1 3
0S2 2 0S3 2 0S4 2 0V3 0S5 2
0V1 2 10
1 3 1 3 1 3 1 3 1 3

0S1 4 2
0V2 2 2B1 2

5 3 10
1 1 3
1 3
2B2 2

1 3
1 3

Pneumatischer Schaltplan

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149
Pneumatik
Aufgabe 5: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 3 von 3

– Ändern Sie den Schaltplan so, dass beim Richtvorgang sichergestellt ist, dass
zuerst Zylinder 2A1 einfährt und anschließend Zylinder 1A1.

1B1 1B2
1A1 2A1 2B1 2B2

1V2 1 1 1V3 2V2 1 1 2V3

2 2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2
14 12 14 12

5 3 5 3 2
1 0V7 2 1

1 1/3 0V8

1 1/3
s1
s2
s3
s4

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y


Yn Yn+1

P P P P P P P P P P PP
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
Zn Zn+1

1B2 2 0V4 2 0V5 2 1B1 2

1 1/3 1 1/3
1 3 2 1 3
0S2 2 0S3 2 0S4 2 0V3 0S5 2
10
1 3 1 3 1 3 1 3 1 3

0S1 4 2
0V1 2 0V2 2
2B2 2 2B1 2
5 3 10
1
1 3 1 3

1 3
1 3

Pneumatischer Schaltplan

A-40 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

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150
Pneumatik
Aufgabe 5: Reinigen von Werkstücken

Aufgabe 23: Reinigen von Werkstücken

Name: Datum:

Ergänzen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Ergänzen Sie die Geräteliste, indem Sie die Menge der benötigten Geräte in die
unten stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

2 Zylinder, doppeltwirkend

4 Drossel-Rückschlagventil

2 5/2-Wege-Pneumatik-Impulsventil

5/2-Wegeventil mit Wahlschalter

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung geöffnet

3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Näherungsschalter, pneumatisch

Wechselventil (ODER)

Zweidruckventil (UND)

Verzögerungsventil, in Ruhestellung gesperrt

Verzögerungsventil, in Ruhestellung geöffnet

1 Taktstufenbaustein Typ 3TAA/1TAB

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

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151
Pneumatik

Aufgabe 24: Bedrucken von Handyschalen

Lernziele • Sie können die folgenden Eingabebefehle realisieren:


NOT-AUS, NOT-AUS quittieren, START, RICHTEN, HALT BEI ZYKLUSENDE und
AUTOMATIK/MANUELL.

Problemstellung Mit einer Tampondruckmaschine werden Oberschalen von Handys bedruckt. Die
Handyoberschalen werden paarweise durch ein Transportband zugeführt.
Der Ablauf in der Tampondruckmaschine wird durch ein Taktvorschubgerät
realisiert.

Randbedingungen • Über ein Ventil mit Wahlschalter kann zwischen MANUELL und AUTOMATIK
Betrieb vorgewählt werden.
• Bei AUTOMATIK-Betrieb sind zwei Ventile mit Drucktaster belüftet (START, HALT
BEI ZYKLUSENDE), die einen Speicher beeinflussen.
• Zwei weitere Ventile mit Schlagtaster bzw. Drucktaster (NOT-AUS, NOT-AUS
quittieren) wirken ebenfalls auf einen Speicher.
• In der Betriebsart MANUELL können über ein fünftes Ventil mit Drucktaster die
Taktkette und die Antriebe gerichtet werden.

Projektauftrag 1. Erweitern Sie den pneumatischen Schaltplan gemäß den Randbedingungen.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Ergänzen Sie die Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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152
Pneumatik
Aufgabe 6: Bedrucken von Handyschalen

Lageplan

Tampondruckmaschine

1. Wir der START Taster 0S6 betätigt, wird der Ablauf dauerhaft gestartet. Durch
Drücken des Tasters HALT BEI ZYKLUSENDE 0S5 wird der Ablauf am Ende eines
Zyklus angehalten.
2. In der Betriebsart MANUELL können die Zylinder und die Taktkette durch
betätigen des Tasters RICHTEN 0S4 gerichtet werden.
3. Die Einfahrbewegungen der Zylinder sind abluftgedrosselt.
4. Die Zylinderbewegungen sind in Kurzschreibweise:
1A+ 3A+ 1A – 3A –
2A – 2A+

A-44 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

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153
Pneumatik
Aufgabe 6: Bedrucken von Handyschalen

Aufgabe 24: Bedrucken von Handyschalen

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Zeichnen Sie das Weg-Schritt Diagramm mit Signallinien.

1 2 3 4 5=1

1
1A1
0

1
2A1
0

3A1
0

Weg-Schritt-Diagramm

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154
Pneumatik
Aufgabe 6: Bedrucken von Handyschalen

Aufgabe 24: Bedrucken von Handyschalen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

2B1 2B2
1B1 1B2 3B1 3 B2
1A1 2A1 3A1

1V2 1 2V2 1 3V2 1

2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2 3V1 4 2
14 12 14 12 14 12

5 3 0V12 2 5 3 0V13 2 5 3
1 1 1
10 0V11
1 1/3 2
1 3
10
0V9 2 0V10 2 1 3

1 1/3 1 1/3 0V8 2

1 1/3

s1
s2
s3
s4

0V6 4 2
14 12 A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB
5 3
Start 1
0S6 2 0V5 2
Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y
1 1/3 Yn Yn+1
1 3 P
Halt bei Zyklusende P P P P P P P P P PP
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
0S5 2 L L L L L L L L L L
Richten L X1 X2 X3 X4 L
0S4 2 Zn Zn+1
1 3

1 3

Manuell/Automatik 1B2 2 2B1 2 1B1 2 2B2 2


0S3 4 2

1 3 1 3 1 3 1 3
5 1 3 3B2 2 3B1 2
0V2 4 2
14 12 1 3 1 3
0V1 2 5 3
1
10
NOT-AUS
0S1 1 3 NOT-Aus entriegeln
2 0S2 2

1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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155
Pneumatik
Aufgabe 6: Bedrucken von Handyschalen

Aufgabe 24: Bedrucken von Handyschalen

Name: Datum:

Ergänzen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Ergänzen Sie die Geräteliste, indem Sie die Menge der benötigten Geräte in die
untenstehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

3 Zylinder, doppeltwirkend

3 Drossel-Rückschlagventil

5/2-Wege-Pneumatik-Impulsventil

5/2-Wegeventil mit Wahlschalter

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wegeventil mit Schlagtaster, in Ruhestellung geöffnet (NOT-AUS)

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung geöffnet

3/2-Wege-Kipprollenventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Staudruckventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Näherungsschalter, pneumatisch

Wechselventil (ODER)

Zweidruckventil (UND)

1 Taktstufenbaustein Typ 3TAA/1TAB

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

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156
Pneumatik

Aufgabe 25: Abpacken von Zündkerzen

Lernziele • Sie können eine Taktstufen-Steuerung mit Leertakt aufbauen.


• Sie kennen eine Möglichkeit, um einstellbare Schrittwiederholungen innerhalb
eines Bewegungsablaufes zu ermöglichen und können diese Schaltung
aufbauen.
• Sie können eine Eingabeschaltung mit Selbsthaltung entwickeln, die folgende
Eingaben ermöglicht: AUTOMATIK/MANUELL, START, HALT BEI ZYKLUSENDE und
RICHTEN.
• Sie können geeignete Sensoren für eine Anwendung auswählen und diese
Sensoren justieren (Einsatz eines Sensors zur Abfrage von Faltschachteln im
Magazin).

Problemstellung Zwei doppeltwirkende Zylinder 1A1 und 2A1 bedienen zwei Magazine. Ein
Flachmagazin enthält die Zündkerzen und ein Fallmagazin die Faltschachteln für die
Verpackung. Jeweils vier Zündkerzen werden aus dem Flachmagazin einer
Faltschachtel zugeführt. Die Anzahl der Zündkerzen, die verpackt werden sollen ist
einstellbar.
Durch Ausfahren des Zylinders 1A1 wird eine Faltschachtel aus dem Fallmagazin
heraus geschoben und kann jetzt befüllt werden. Jetzt führt der Zylinder 2A1 vier
Doppelhübe aus und vereinzelt dabei die Zündkerzen aus dem Flachmagazin. Mit
dem Einfahren des Zylinders 1A1 (Fallmagazin) ist der Zyklus abgeschlossen.

Randbedingungen • Durch Betätigen des Ventils mit Wahlschalter 0S1 wird zwischen den
Betriebsarten MANUELL und AUTOMATIK umgeschaltet.
• Beim Betätigen des Tasters HALT BEI ZYKLUSENDE 0S4 läuft der Zyklus bis zum
Ende und die Steuerung hält an.
• In der Betriebsart AUTOMATIK läuft die Steuerung im Dauerzyklus.
• Wenn auf MANUELL umgeschaltet wird, können mit dem RICHTEN Taster 0S2
beide Zylinder eingefahren und die Taktkette in die Ausgangsstellung gebracht
werden.
• Ein Start ohne Schachteln soll nicht möglich sein. Ein 3/2-Wegeventil mit
Wahlschalter 0S5 soll die Zustände „Magazin leer“ und „Magazin bestückt“
simulieren.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan und tragen Sie die
Anschlussbezeichnungen ein.
2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Ergänzen Sie die Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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157
Pneumatik
Aufgabe 7: Abpacken von Zündkerzen

Lageplan

2A1

0S5
1A1

Abpackeinrichtung

1. Durch Betätigen des START Tasters 0S3 wird ein Selbsthaltekreis aufgebaut. Die
Steuerung läuft im Dauerzyklus. Beim Betätigen des Tasters HALT bei
ZYKLUSENDE 0S4 wird die Selbsthaltung unterbrochen und das gespeicherte
START Signal gelöscht. Die Selbsthaltung wird ebenfalls unterbrochen bzw. kann
nicht aufgebaut werden, wenn der Wahlschalter 0S5 den Zustand „Magazin leer“
simuliert. Dies ist der Fall, wenn kein Verpackungsmaterial im Schacht wäre.
2. Im AUTOMATIK Betrieb wird der Selbsthaltekreis und die Taktkette mit Druckluft
versorgt. Wenn durch ein 5/2-Wegeventil mit Wahlschalter 0S1 auf MANUELL
umgeschaltet wird, ist der RICHTEN Taster 0S2 mit Druckluft versorgt. Dessen
Betätigung bewirkt, dass beide Zylinder einfahren und die Taktkette die
Ausgangsstellung einnimmt.
3. Ein pneumatischer Vorwahlzahler zählt die Ausfahrbewegungen des Zylinders
2A1 und gibt beim Erreichen eines voreingestellten Wertes ein Signal an die
Taktstufenkette.
4. Die Endlagen des Zylinders 1A1 werden mit Rollenhebelventilen kontrolliert. Zwei
Näherungsschalter überwachen die Endlagen des Zylinders 2A1.
5. Die Zylinderbewegung ist in Kurzschreibweise:
1A1+ 2A1+ 2A1– 1A1–
4x

Zusätzliche Aufgaben • Erstellen Sie das Weg-Schritt Diagramm für diese Schaltung.

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158
Pneumatik
Aufgabe 7: Abpacken von Zündkerzen

Hinweise
• In der Praxis wird für die Kontrolle, ob das Fallmagazin gefüllt ist, ein
Rollenhebelventil verwendet. Dies ist hier nicht zweckmäßig, da keine
Dauerbetätigung des Ventils vorgesehen ist. Zur Simulation wird ein
3/2-Wegeventil mit Wahlschalter 0S5 vorgeschlagen.
• Die Taktstufenkette 0Z1 hat nach Schaltplan drei Bausteine. Der Festo Didactic
Taktstufen-Baustein ist mit vier Bausteinen bestückt. Überbrücken Sie deshalb
z.B. die zweite Stufe durch Verschlauchen von Ausgang A2 und Eingang X2.
Bei Überbrückung von Stufen gilt:
– Letzte Stufe soll kein Leertakt sein.
– Zwei Leertakte nicht direkt hintereinander schalten.
• Die Ventile für die Eingabe sind:
HALT BEI ZYKLUSENDE 0S4,
START 0S3,
RICHTEN 0S2,
AUTOMATIK/MANUELL 0S1.

Probelauf
Gehen Sie in folgender Weise vor:
1. Richten: "MAN" und "RICHTEN"
2. Starten: "AUTO" und "START"
3. Unterbrechen: "HALT BEI ZYKLUSENDE"

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159
Pneumatik
Aufgabe 7: Abpacken von Zündkerzen

Aufgabe 25: Abpacken von Zündkerzen

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Zeichnen Sie das Weg-Schritt Diagram mit Signallinien.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11=1

1
1A1
0

1
2A1
0

Weg-Schritt Diagramm

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160
Pneumatik
Aufgabe 7: Abpacken von Zündkerzen

Aufgabe 25: Abpacken von Zündkerzen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

1A1
1B1 1B2
2A1 2B1 2B2

1V2 1 1 1V3 2V2 1 1 2V3

2 2 2 2
1V1 4 2 2V1 4 2
14 12 14 12

5 3 5 3
1 1

s1
s2
s3
s4

0V7

10
1 3

0V4 2 A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB
10
1 3
0S4 0S5 2 Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y
2 Yn Yn+1

P P P P P P P P P P PP
1 3 1 3 Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
0V1 1 L L
0V2 2 X1 X2 X3 X4
Zn Zn+1
2 12
1B2 2 1B1 2
1 3
1/3
1 3 1 3
0S3 2

0S2 2 0Z3 2
1 3 12 10
1 3 1

0S1 4 2
2B1 2 2B2 2

5 3
1 1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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161
Pneumatik
Aufgabe 7: Abpacken von Zündkerzen

Aufgabe 25: Abpacken von Zündkerzen

Name: Datum:

Ergänzen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Ergänzen Sie die Geräteliste, indem Sie die Menge der benötigten Geräte in die
unten stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

2 Zylinder, doppeltwirkend

4 Drossel-Rückschlagventil

2 5/2-Wege Pneumatik-Impulsventil

5/2-Wegeventil mit Wahlschalter

3/2-Wegeventil mit Wahlschalter, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung geöffnet

3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Näherungsschalter, pneumatisch

Pneumatischer Vorwahlzähler

Wechselventil (ODER)

Zweidruckventil (UND)

1 Taktstufenbaustein Typ 3TAA/1TAB

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

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162
Pneumatik

Aufgabe 26: Verschließen von Führungsbuchsen

Lernziele • Sie kennen eine Möglichkeit, den Doppelhub eines Zylinders zu realisieren und
können diese Schaltung aufbauen.
• Sie kennen Schaltungen, um die Bewegungsumkehr eines Zylinders im
Teilhubbereich zu ermöglichen.
• Sie können eine Eingabeschaltung für eine Taktstufen-Steuerung mit
abgesicherter Steuerluft entwickeln mit den Eingaben START,
AUTOMATIK/MANUELL und RICHTEN.

Problemstellung Führungsbuchsen mit geläppter Durchgangsbohrung werden beidseitig mit einem


Kunststoffpfropfen verschlossen. Die Führungsbuchsen werden von Hand in die
Vorrichtung eingelegt. Die Pfropfen werden über ein Fallmagazin zugeführt.

Das START Signal 0S4 bewirkt zuerst das volle Ausfahren der Kolbenstange des
beidseitig abluftgedrosselten doppeltwirkenden Zylinders 1A1. Ein Pfropfen wird
durch die Bohrung hindurch gedrückt und verschließt die rechte, hintere Öffnung
der Buchse. Nach dem Einfahren der Kolbenstange rutscht ein zweiter Pfropfen
nach. Anschließend fährt die Kolbenstange halb aus und sofort wieder ein. Die linke,
vordere Seite der Buchse wird dabei verschlossen. Die Buchse kann entnommen und
ein neuer Vorgang gestartet werden.

Randbedingungen • Durch Betätigen des NOT-AUS Schlagtasters 0S1 wird die Druckluftversorgung
abgeschaltet. Ist der Zylinder 1A1 in Bewegung fährt er in seine hintere Endlage.
Ist der Zylinder 1A1 in der vorderen Endlage, verharrt er dort.
• Wenn der RICHTEN Taster 0S5 betätigt wird, gehen sowohl der Zylinder als auch
die Taktstufenkette in Ausgangsstellung.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Ergänzen Sie die Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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163
Pneumatik
Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Lageplan

1A1

1B1 1B3 1B2

Verschlussapparat

1. Ein Einzelzyklus wird durch Betätigen des START Tasters 0S4 eingeleitet. Der
AUTOMATIK/MANUELL Schalter 0S3 ist dabei auf AUTOMATIK geschaltet. Die
Steuerluftversorgung der Taktstufenkette ist durch eine Selbsthaltung über die
Ventile 0V3, 0V4 und 0V5 abgesichert.
2. Die hintere Endlage des Zylinders wird mit dem Rollenhebelventil 1B1, die
vordere mit dem Rollenhebelventil 1B2 kontrolliert; die Umsteuerung im
Teilhubbereich löst der pneumatischer Näherungsschalter 1B3 aus.
3. Das Rollenhebelventil 1B1 muss sein Signal an die Eingänge X2 und X4 der
Taktstufenkette abgeben, da er innerhalb eines Zyklus zweimal angefahren wird.

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164
Pneumatik
Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Hinweis
• Hier tritt der Fall auf, dass ein Signalglied gleichzeitig zwei Taktstufen-Bausteine
ansteuert.

Der Magnetschalter (1S4) bedient gleichzeitig die Eingänge X2 und X4. Ist die 2.
Taktstufe gesetzt, dann gibt diese den Impuls weiter. Ist die 4. Taktstufe gesetzt,
dann geht das Signal über A4 auf den Zylinder und setzt den Taktstufenbaustein
zurück. Beide Taktstufenausgänge sind über das Wechselventil (0V6) verbunden,
d.h. sowohl die 2. Taktstufe als auch die 4. Taktstufe geben den Impuls über die
Ventile (0V7), (0V10) und (0V11) auf das Stellglied (1V1).

Zusatzaufgaben • Erstellen Sie das Weg-Schritt-Diagramm mit Signallinien.


• Bauen Sie ein benötigtes 3/2-Wege-Pneumatikventil aus den vorhandenen
5/2-Wege-Pneumatikventilen um. Prüfen Sie die Funktion des Ventils vor dem
Einbau.

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165
Pneumatik
Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Zeichnen Sie das Weg-Schritt Diagramm mit Signallinien.

1 2 3 4 5=1

1A m

Weg-Schritt-Diagramm

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166
Pneumatik
Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Aufgabe 26: Verschließen von Führungsbuchsen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

1A1
1B3
1B1 1B2

1V2 1 1 1V3

2 2
1V1 4 2
14 12

5 1 3 0V13 2

1 1/3
0V12 2

0V11 2 1 1/3
10
0V10 2 1 3
10 0V9 2
1 3
10
1 3
0V7 2 0V8 2

1 1/3 1 1/3
s1
s2
0V6 s3
1 1/3 s4

A1 A2 A3 A4
2 TAA TAA TAA TAB

Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y


Yn Yn+1

P P P P P P P P P P P P
0V5 2 Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
10 Zn Zn+1
1 3
0V4 2 1B2 2 1B3 2 1B1 2
12
0V3 2 1 3
1 3 1 3 1 3
1 1/3
Start Richten
0S4 2 0S5 2

1 3 1 3

Manuell/Automatik
0S3 4 2

5 1 3
0V2 4 2
14 12

0V1 2 5 3
1
10
NOT-AUS
NOT-AUS entriegeln
0S1 1 3
2 0S2 2

1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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167
Pneumatik
Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Aufgabe 26: Verschließen von Führungsbuchsen

Name: Datum:

Ergänzen der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Ergänzen Sie die Geräteliste, indem Sie die Menge der benötigten Geräte in die
unten stehende Tabelle eintragen!

Menge Benennung

1 Zylinder, doppeltwirkend

2 Drossel-Rückschlagventil

5/2-Wege Pneumatik-Impulsventil

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wegeventil mit Schlagtaster, in Ruhestellung geöffnet (NOT-AUS)

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung geöffnet

3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Näherungsschalter, pneumatisch

Wechselventil (ODER)

Zweidruckventil (UND)

1 Taktstufenbaustein Typ 3TAA/1 TAB

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

A-60 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

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168
Pneumatik
Aufgabe 8: Verschließen von Führungsbuchsen

Aufgabe 26: Verschließen von Führungsbuchsen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben. Blatt 1 von 1

– Bauen Sie ein benötigtes 3/2-Wege-Pneumatikventil aus den vorhandenen


5/2-Wege-Pneumatikventilen um. Prüfen Sie die Funktion des Ventils vor dem
Einbau.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

© Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672 A-61

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169
Pneumatik

Aufgabe 27: Härten von Werkstoffproben

Lernziele • Sie können einen doppeltwirkenden Zylinder im Teilhubbereich anhalten.


• Sie wissen, wie Ausgangssignale von Ventilen invertiert werden können.
• Sie können geeignete Sensoren für eine Anwendung auswählen und diese
Sensoren justieren.

Problemstellung Werkzeugstahlproben aus unterschiedlichen Schmelzen werden einer


reproduzierbaren Wärmebehandlung unterzogen. Die legierten
Werkzeugstahlproben werden geglüht, abgeschreckt und angelassen.

Die Probe wird in den Drahtkorb gelegt und der START Taster betätigt. Der Zylinder
1A1 fährt von der hinteren Endlage in die Mittelposition. Nach einer Glühzeit von
t1 = 3 Sekunden wird die vordere Endlage angefahren und die Probe mit einem
temperierten Öl- bzw. Wasserstrahl abgeschreckt. Bevor der Zylinder wieder die
Ausgangsstellung einnimmt, verharrt er für t 2 = 2 Sekunden in der Mittelstellung
zum Anlassen.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Kontrollieren Sie die Geräteliste.

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170
Pneumatik
Aufgabe 9: Härten von Werkstoffproben

t1 = 3 s
Lageplan

t2 = 2 s

1B1 1B3 1B2

Härteeinrichtung

1. Wird der START Taster 0S1 betätigt, fährt der Zylinder 1A1 von der hinteren
Endlage in die Mittelposition. Die hintere Endlage wird von dem
Rollenhebelventil 1B1 überwacht. Die Mittelposition wird von dem
pneumatischen Näherungsschalter 1B3 überwacht.
2. In der Mittelposition verharrt der Zylinder eine voreingestellte Zeit von
t1 = 3 Sekunden zum Glühen der Probe. Danach wird die rechte Endlage
angefahren und das Rollenhebelventil 1B2 wird betätigt.
3. Der Zylinder fährt wieder zurück in die Mittelstellung. Ein weiteres
Verzögerungsventil startet und nach einer Zeit von t 2 = 2 Sekunden fährt der
Zylinder zurück in die hintere Endlage.

Zusatzaufgabe • Erstellen Sie ein Weg-Schritt-Diagramm mit Signallinien.

A-64 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


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171
Pneumatik
Aufgabe 9: Härten von Werkstoffproben

Aufgabe 27: Härten von Werkstoffproben

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Zeichnen Sie das Weg-Schritt Diagramm mit Signallinien.

1 2 3 4 5=1
1

1A1 m

Weg-Schritt-Diagramm

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Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. Tel.: 0385/4802-35, Fax: 0385/48015


19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 E-Mail: info@sazev.de Internet: http://www.sazev.de

172
Pneumatik
Aufgabe 9: Härten von Werkstoffproben

Aufgabe 27: Härten von Werkstoffproben

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

1B3
1A1 1B1 1B2

1V5 2 1V6 2

1 21 1 21
1V3 1 1 1V4

2 2

1V1 2 1V2 2
12 12
1 3 1 3
0V5 2 0V6 2

1 1/3 1 1/3
0V4 2
10
0V2 2 0V3 2 1 3

10

1 3
1 3
s1
s2
s3
s4

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y


Yn Yn+1

P P P P P P P P P P P P
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
Zn Zn+1

0S1 2 1B3 2 1B2 2 1B1 2

1 3 1 3 1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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173
Pneumatik
Aufgabe 9: Härten von Werkstoffproben

Aufgabe 27: Härten von Werkstoffproben

Name: Datum:

Kontrollieren der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Kontrollieren Sie die Geräteliste, indem Sie die Anzahl der aufgeführten Geräte in
der unten stehenden Tabelle mit Ihrem Schaltungsaufbau vergleichen!

Menge Benennung

1 Zylinder, doppeltwirkend

Rückschlagventil, entsperrbar

Drossel-Rückschlagventil

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung geöffnet

3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Näherungsschalter, pneumatisch

Verzögerungsventil, in Ruhestellung gesperrt

Verzögerungsventil, in Ruhestellung geöffnet

Wechselventil (ODER)

Zweidruckventil (UND)

1 Taktstufenbaustein Typ 3TAA/1 TAB

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

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174
Pneumatik

Aufgabe 28: Biegen von Blechstreifen

Lernziele • Sie können eine Steuerung mit Führungsverhalten in Kombination mit einer
Ablaufsteuerung in Taktstufenausführung realisieren.
• Sie können geeignete Sensoren für eine Anwendung auswählen und diese
Sensoren justieren.

Problemstellung Mit dem Biegewerkzeug werden Blechstreifen gebogen. Der Blechstreifen wird von
Hand in die Biegevorrichtung eingelegt. Nach Betätigen des START Tasters spannt
ein Zylinder das Werkstück. Der erste Biegezylinder biegt den Blechstreifen vor und
fährt sofort wieder ein. Der zweite Biegezylinder biegt den Blechstreifen fertig.
Anschließend fahren der zweite Biegezylinder und der Spannzylinder gleichzeitig
zurück. Der gebogene Winkel wird von Hand entnommen.

Randbedingungen • Der Spannzylinder soll beim Ausfahren Führungsverhalten aufweisen. Das heißt:
nach dem Erreichen der vorderen Endlage wird die Ablaufsteuerung gestartet.
Wird der START Taster losgelassen, bevor der Zylinder die vordere Endlage
erreicht hat, fährt er wieder in die Ausgangsstellung zurück.

Projektauftrag 1. Vervollständigen Sie den Schaltplan.


2. Führen Sie den Aufbau durch.
3. Überprüfen Sie den Schaltungsaufbau.
4. Beschreiben Sie die Funktionsweise der Schaltung.
5. Kontrollieren Sie die Geräteliste.
6. Erstellen Sie ein Graf-CET-Diagram

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175
Pneumatik
Aufgabe 10: Biegen von Blechstreifen

Lageplan
1A1
2A1

3A1

Biegevorrichtung

1. Der einfachwirkende Spannzylinder 1A1 ist zuluftgedrosselt und wird durch ein
federrückgestelltes 3/2-Wege-Pneumatikventil angesteuert, die Biegezylinder
2A1 und 3A1 werden durch 5/2-Wege-Pneumatik-Impulsventile und einen
Taktstufen-Baustein angesteuert.
2. Die Endlagen des doppeltwirkenden Biegezylinders 2A1 werden mit je einem
Rollenhebelventil 2B1 und einem Kipprollenventil 2B2, die des doppeltwirkenden
Biegezylinders 3A1 mit je einem pneumatischen Näherungsschalter 3B1 und 3B2
abgefragt. Ein Staudruckventil 1B2 überwacht die vordere Endlage des
einfachwirkenden Spannzylinders 1A1, die hintere Endlage wird mit dem
Rollenhebelventil 1B1 überwacht.
3. Der START Taster 0S1 muss so lange betätigt werden, bis der Spannzylinder 1A1
ausgefahren ist und das Staudruckventil angesprochen hat. Damit erhält die
Taktstufenkette das Signal zum Start.

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176
Pneumatik
Aufgabe 10: Biegen von Blechstreifen

4. Der Biegezylinder 2A1 fährt aus und betätigt in seiner vorderen Endlage das
Kipprollenventil 2B2. Dieses setzt den ersten Baustein zurück und schaltet den
zweiten Schritt. Der Biegezylinder 2A1 fährt sofort wieder ein und betätigt in
seiner hinteren Endlage das Rollenhebelventil 2B1. Dieses setzt den zweiten
Baustein zurück und schaltet den dritten Schritt. Der Biegezylinder 3A1 fährt aus
und betätigt in seiner vorderen Endlage den Näherungsschalter 3B2. Dieser setzt
den dritten Baustein zurück und schaltet den vierten Schritt. Der Spannzylinder
1A1 wird entlüftet und fährt in seine hintere Endlage. Gleichzeitig fährt der
Biegezylinder 3A1 zurück und betätigt in seiner hinteren Endlage den
Näherungsschalter 3B1. Dieser setzt den vierten Baustein und damit die
Taktstufenkette wieder zurück.
5. Die Zylinderbewegung ist in Kurzschreibweise
1A1+ 2A1+ 2A1– 3A1+ 3A1–
1A1–

Hinweise
• In der Praxis notwendige Schutzgitter werden nicht betrachtet.
• Bevor die Biegearbeit beginnt, muss sicher gespannt werden. Das
Staudruckventil 1B2 garantiert das sichere Anliegen des Bleches durch den
Spannzylinder. Das handbetätigte Ventil 0S1 muss solange betätigt bleiben, bis
das Staudruckventil 1B2 reagiert. Diese Verriegelung sichert die folgenden
Biegeoperationen ab.
• Da in der Schaltung 3 Rollenhebelventile benötigt werden, aber nur 2 in den
Bauskästen TP101 und TP102 enthalten sind, wird das Ventil 2B2 durch ein
Kipprollenventil ersetzt werden.

Zusatzaufgaben • Zeichnen Sie das Weg-Schritt-Diagramm mit Signallinien.


• Bauen Sie die benötigten 3/2-Wege-Impulsventile aus den vorhandenen
5/2-Wege-Impulsventilen um. Prüfen Sie die Funktion vor dem Einbau.

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177
Pneumatik
Aufgabe 10: Biegen von Blechstreifen

Aufgabe 28: Biegen von Blechstreifen

Name: Datum:

Erstellen des Weg-Schritt-Diagramms Blatt 1 von 1

– Zeichnen Sie das Weg-Schritt Diagramm mit Signallinien.

1 2 3 4 5 6=1
1
1A1
0

1
2A1
0

1
3A1
0

Weg-Schritt-Diagramm

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178
Pneumatik
Aufgabe 10: Biegen von Blechstreifen

Aufgabe 28: Biegen von Blechstreifen

Name: Datum:

Pneumatischen Schaltplan vervollständigen Blatt 1 von 1

– Vervollständigen Sie den pneumatischen Schaltplan.

3A1
3B1 3B2
1A1 2A1
1B1 1B2 2B1 2B2

1V2 2 2V2 1 3V2 1

1 2 2
1V1 2 2V1 4 2 4 2

12 14 12 14 12

1 3 5 3 5 3
1 1

s1
s2
s3
s4

A1 A2 A3 A4
TAA TAA TAA TAB

0V4 2
Y Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Yn Yn+1 Y
1 1/3 Yn Yn+1

P P P P P P P P P P PP
Z Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Zn Zn+1 Z
L L L L L L L L L L
L X1 X2 X3 X4 L
Zn Zn+1
0V3 2
2B2 2 2B1 2
12 10

1 3
1 3 1 3
1B1 2 0V2 2

12 10

1 3 1 3
3B2 2 3B1 2

0S1 2 1B2 2
1 3 1 3

1 3 1 3

Pneumatischer Schaltplan

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179
Pneumatik
Aufgabe 10: Biegen von Blechstreifen

Aufgabe 28: Biegen von Blechstreifen

Name: Datum:

Kontrollieren der Geräteliste Blatt 1 von 1

Zu einer vollständigen Projektdokumentation gehört neben dem Schaltplan auch


eine Geräteliste.

– Kontrollieren Sie die Geräteliste, indem Sie die Anzahl der aufgeführten Geräte in
der unten stehenden Tabelle mit Ihrem Schaltungsaufbau vergleichen!

Menge Benennung

2 Zylinder, doppeltwirkend

1 Zylinder, einfachwirkend

Drossel-Rückschlagventil

5/2-Wege Pneumatik-Impulsventil

3/2-Wege-Pneumatikventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege Pneumatik-Impulsventil

3/2-Wegeventil mit Drucktaster, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Kipprollenventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Staudruckventil, in Ruhestellung gesperrt

3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Näherungsschalter, pneumatisch

Wechselventil (ODER)

Zweidruckventil (UND)

1 Taktstufenbaustein Typ 3TAA/1TAB

1 Verteilerblock

1 Einschaltventil mit Filterregelventil

1 Druckluftquelle

Geräteliste

A-74 © Festo Didactic GmbH & Co. KG • 540672

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180
Pneumatik
Aufgabe 10: Biegen von Blechstreifen

Aufgabe 28: Biegen von Blechstreifen

Name: Datum:

Lösen der Zusatzaufgaben. Blatt 1 von 1

– Bauen Sie die benötigten 3/2-Wege-Impulsventile aus den vorhandenen


5/2-Wege-Impulsventilen um. Prüfen Sie die Funktion vor dem Einbau.

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