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Pneumatik

Automatisierungs-technik

Pneumatik

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Schweriner Ausbildungszentrum e.V., 19057 Schwerin, Ziegeleiweg 7 – Tel.: 0385/480235 Fax: 0385/480215
E-Mail: info@saz.de Homepage: www.sazev.de
Pneumatik

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Pneumatik
Einleitung
Die Kraft des Windes oder einer Luftpumpe hat jeder schon erlebt. Das griechische Wort
„Pneuma“ bedeutet Atem oder Wind. Die daraus abgeleitete Pneumatik ist somit die Lehre
von Luftbewegungen und Luftvorgängen, heute vor allem die Anwendung der Luft als
Arbeitsmittel in der Industrie. In Deutschland setzte sich die breite Anwendung ab dem
Jahre 1960 durch.

Formeln und Einheiten


Kraft = Masse mal Beschleunigung Durch die Schwerkraft auf der Erde gilt für die
Beschleunigung die Fallbeschleunigung g = 9,81
F=m*a kg m = 1N (1Newton) m/s². Die Kraft wird hier als Gewichtskraft
s² bezeichnet, die immer lotrecht wirkt.

Druck P bedeutet: Gewichtskraft = Masse mal Fallbeschleunigung


Kraft F geteilt durch Fläche A
Fg = m * g
F N
P  1Pa (1Pacal ) Die Gewichtskraft entspricht einem Newton.
A m²
Der Druck von einem Pascal ist so klein, dass er auf der Haut nicht zu spüren ist. Darum
werden Drücke mit dem tausendfachen Wert (kPa) bzw. millionenfachen Wert (MPa)
angebracht. In Deutschland gibt man die Druckeinheit meist mit dem 10en Teil des
Megapascals an, dem Bar.

1 bar = 100000 Pa = 100000 N = 10 N


m² cm²

Der übliche Druck in der Pneumatik beträgt 6 bar. Das sind 600 kPa bzw. 0,6 MPa.
Vernachlässigt wird dabei, dass bereits unser atmosphärischer Druck ca. 1 bar beträgt.

Der absolute Druck

Formel: 3 bar

2 bar
p1abs  V1 p 2 abs * V2
 1 bar
Pe schwankende
Luftdrucklinie
T1 T2
Pabs absoluter
0 bar
Nullpunkt –
V = Volumen, T = Temperatur in Kelvin (K) druckloser Raum

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Index 1 für Anfangszustand, 2 für Endzustand

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Drucklufterzeugung, -verteilung und Strömungsgeschwindigkeit
Die erforderliche Druckluft wird über Druckluftverdichter erzeugt. Das Prinzip der
Verdichtung ist dabei immer ähnlich:

Die Verdichter können verschiedene Bauformen besitzen:

einstufige Kolbenverdichter zweistufige Kolbenverdichter Membranverdichter Vielzellen-Rotationsverdichter Schraubenverdichter

Um das Wasser aus der Druckluft zu entfernen, wird die Luft getrocknet. Möglich sind die
drei Prinzipien Kältetrocknung (günstige Betriebskosten, einfache Handhabung, gut für
kleine Unternehmen), Absorptionstrocknung (chemisches Verfahren mit Trockenmittel,
geringe Anwendung wegen hoher Betriebskosten – häufiger Wechsel des Trockenmittels)
und Adsorpionstrocknung (Trocknungsmittel ist körniges Material, das bei Durch-
strömung kalter Luft Feuchtigkeit aufsaugt; Regeneration mit durchgeblasener warmer
Luft).

Da die Luftmenge in einem Rohr unterschiedlicher Dicke gleich ist, muss die
Strömungsgeschwindigkeit an Engstellen ansteigen. Durch die höhere Reibung an den
Engstellen ist danach ein bleibender Druckabfall zu verzeichnen. Rohrwerkstoffe sollten
korrosionsbeständig sein, glatte Wandungen besitzen, ohne Ecken und mit
ausreichendem Durchmesser verlegt sein. In Schulungsräumen werden überwiegend

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Schnellverschlusskupplungen eingesetzt, die oft nicht ganz dicht sind. Abzweigungen
erfolgen über T-Stücke. Das Druckluftnetz wird meist als Ringnetz aufgebaut sein.

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Wichtige Bauteile der Pneumatik

Pneumatikzylinder

- Die Bewegungsrichtung ist stets geradlinig.

Einfachwirkender Zylinder Doppeltwirkender Zylinder


Anwendungsbeispiele: Auswerfen, Anwendungsbeispiele: kann in beiden
Zuführen, Pressen, Spannen Fahrtrichtungen Arbeit verrichten

Symbol Symbol

Kolbenringfläche
Kolbenfläche
- Kräfte beim Ein- und Ausfahren unterschiedlich (Kolben- und Kolbenringfläche)
- Ausführung auch mit einstellbarer Endlagendämpfung, beidseitigen Kolbenstangen,
Tandemzylinder, Drehzylinder oder Schlagzylinder

Wegeventile
Jede Schaltstellung (Durchfluss oder gesperrt) wird als Quadrat dargestellt. Innerhalb der
Quadrate werden die Durchflussrichtungen durch Pfeile dargestellt. Verschlossene Wege
durch Querstriche gekennzeichnet. Die Anschlüsse werden an das Quadrat der Ruhe-
stellung gezeichnet. Anschlussbezeichnungen gibt es mit Ziffern bzw. Buchstaben:
Arbeits- und Zylinderzuleitungen 2; 4 A; B
Druckluftanschluss 1 P
Entlüftung, Auslass 3; 5 R; S
Anstehendes Signal sperrt 10 Z
Steuerleitungen Verbindung 1-2 12 Y; Z
Steuerleitungen Verbindung 1-4 14 Z
Nur die gesteuerten Anschlüsse bezeichnet man als Wege. Wegeventile werden nach der
Anzahl der Wege (1. Ziffer) und der Schaltstellungen (2. Ziffer) bezeichnet. Hinzugefügt
wird dann noch, ob in Ruhestellung Durchfluss gegeben oder gesperrt ist und wie die
Rückstellung erfolgt.

Das 3/2-Wegeventil
3/2-Wegeventil in Ruhestellung 1 3/2-Wegeventil in Ruhestellung geöffnet,
gesperrt (wie Elektrik Schließer) Durchfluss 1 nach 2 (wie Elektrik Öffner)
Symbol 2 Symbol 2

1 3 1 3
(1) Gehäuse, (2) Stößel, (3) Ventilteller, (4) Druckfeder
und Dichtungen

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Die Betätigungssymbole werden seitlich an die Quadrate gezeichnet (Feder oder
Muskelkraft). Die Betätigungssymbole können mittig oder unten gezeichnet werden.

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Sperr-, Strom- und Druckventile - Ventilkombinationen
Sperrventile sperren den Durchfluss in einer
Richtung und geben ihn in der Gegenrichtung frei.
Dazu zählen das Rückschlagventil, das
Zweidruckventil und das
Wechselventil.

Schnellentlüftungsventile dienen zur


Erhöhung der Kolbengeschwindigkeit bei
Zylindern.

Stromventile beeinflussen den Volumenstrom der


Druckluft in beide Richtungen. Das Drosselventil ist ein
Stromventil.

Beim Drosselrückschlagventil wirkt


die Drosselung der Luft nur in eine
Richtung. Das Rückschlagventil schließt
den Durchfluss der Luft in eine Richtung
ab, und die Luft kann über den
eingestellten Querschnitt strömen. Wir unterscheiden
Zuluftdrosselung (vorzugsweise für einfachwirkende und
kleinvolumige Zylinder) und Abluftdrosselung (bessere
Fahrbewegung ohne Ruckeln).

Druckventile beeinflussen die


Größe des Druckes. Ein
Druckregelventil hält den
eingestellten Druck konstant (in
Wartungseinheit). Als
Sicherheitsventil wird das
Druckbegrenzungsventil
bezeichnet, das bei Überdruck
abschaltet. Auf dem gleichen Prinzip beruht das
Druckschaltventil, allerdings schaltet es erst, wenn es über der
Eingang 12 vorgesteuert wird. Es stellt den erforderlichen Druck
für einen pneumatischen Schaltvorgang zur Verfügung.

Zu den Ventilkombinationen zählt


zum Beispiel das Zeitverzögerungsventil (0…30s), das aus
einem pneumatisch betätigten 3/2-Wegeventil, einem
Drosselrückschlagventil und einem Luftbehälter besteht. Der
Luftbehälter ist durch Schlauchleitung (ca. 1 m) ersetzbar.

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Aufbereitungseinheit (Wartungseinheit)
Zur Aufbereitung der Luft gehört die Reinigung in Filtern, der Wasserabscheider, die
Erzeugung eines gleich bleibenden Drucks über Ventile, die Druckanzeige, die
Geräuschdämpfung und der Öler zur Schmierung der Pneumatikbauteile.

Im Filter mit Wasserabscheider wird die Luft zunächst gefiltert und vom
Kondensat befreit. Das Druckreduzierventil hat dann die Aufgabe, den
Druck, den das Manometer anzeigt, konstant zu halten und zu mindern.
Der Öler reichert abschließend die Luft mit Ölnebel an und ist deutlich
am Tropfaufsatz (Schauglas) zu erkennen. Für das Befeuchten der Luft,
die Druckabsperrung oder die Luftstrommessung ist die Wartungs-
einheit nicht zuständig.

vereinfachtes Symbol einer


Aufbereitungseinheit,

Öler Druckmessgerät

Filter Filter mit


Wasserabscheider

Druckreduzier-
Ventil Schalldämpfer

Im Druckmessgerät wandelt die Rohrfeder den zu messenden


Druck in einen Weg um, ähnlich dem Prinzip des Luftrüssels.
Am günstigsten ist die Wartungseinheit dicht vor jeder
pneumatischen Anlage angeordnet, da die Luft ab hier gereinigt
in die Anlage tritt. Der Schalldämpfer gibt die Luft über einen

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großen Querschnitt und damit langsamer an die Umwelt frei, so dass die Luft leiser
entweicht.

Aufgabenstellung mit Lageplan und Problembeschreibung

Der Lageplan zeigt die Beziehung zwischen


den Arbeitselementen und dem
Maschinenaufbau. Die Ausrichtung der
Arbeitselemente ist ordnungsgemäß
dargestellt. Der Lageplan muss nicht
maßstabsgetreu und sollte nicht zu detailliert
sein. Die Skizze wird in Verbindung mit der
Beschreibung des Arbeitsvorgangs und dem
Bewegungsdiagramm verwendet.

Funktionsbeschreibung als Kurzbeschreibung und Weg-Schritt-Diagramm

Das Diagramm gibt die Arbeitsfolge von Arbeitselementen wieder.


Die Linien zur Darstellung der einzelnen Zustände werden als
Funktionslinien bezeichnet. Zusätzliche Signallinien zeigen die
Funktion der Eingabebauteile. Bei der ODER-Bedingung wird
ein Punkt an der Vereinigungsstelle der Signallinien gesetzt.
Die UND-Bedingung wird durch einen Schrägstrich an der
Vereinigungsstelle der Signallinien gekennzeichnet.

Schaltplanentwurf und Bauteilbezeichnung 1A+ 1A-


Die Struktur des Schaltplans soll von unten nach oben erfolgen,
also von der Energieversorgung über die Signalglieder, dann die
Steuerglieder und ganz oben die Antriebsglieder. Bei größeren
Schaltplänen werden die Energieversorgungsteile zur
Vereinfachung separat dargestellt.

Betätigte Schalter in Ruhestellung werden mit einem


Schaltnocken gezeichnet.

Durch eine Kombination von Buchstaben und Ziffern können


Funktionsgruppen gebildet werden. Pro Zylinder werden so
Gruppennummern vergeben:

0Z1, 0Z2… Energieversorgung


1A, 2A… Arbeitselemente
1V1, 1V2… Stellelemente

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1S1, 1S2… Eingabeelemente (manuell und
mechanisch betätigte Ventile)

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3/2-Wegeventil mit Drucktaste, in Ruhestellung gesperrt

Aufbau: Das 3/2-Wegeventil und die Steckverbinder sind in einem


Kunststoffgehäuse montiert.
Funktion: Durch Drücken des Drucktasters wird das Ventil betätigt.
Nach Loslassen des Drucktasters wird das Ventil durch eine
Rückstellfeder in die Ausgangslage gebracht.

Einfachwirkender Zylinder
Aufbau: Der einfachwirkende Zylinder mit Schaltnocken
und Steckverschraubung ist in einer Kunststoffaufnahme
montiert. Funktion: Die Kolbenstange des
einfachwirkenden Zylinders wird durch Zuschalten der
Druckluft in die vordere Endlage gebracht. Nach
Abschalten der Druckluft wird der Kolben durch eine
Rückstellfeder in die hintere Endlage umgesteuert. Auf
dem Zylinderkolben befindet sich ein Permanentmagnet,
über dessen Magnetfeld Näherungsschalter betätigt werden können.

Einschaltventil mit Filterregelventil


Aufbau: Das Filterregelventil mit Manometer,
Einschaltventil, Steckverschraubungen und
Kupplungsstecker ist an Ihrem Tisch schwenkbar
montiert. Über der Filterschale befindet sich der
Metallkorb.
Funktion: Der Filter mit Wasserabscheider reinigt die
Druckluft von Schmutz, Rohrsinter, Rost und
Kondenswasser. Das Druckregelventil regelt die zugeleitete Druckluft
auf den eingestellten Betriebsdruck und gleicht Druckschwankungen
aus. Die Strömungsrichtung wird durch einen Pfeil auf dem Gehäuse
gekennzeichnet. An der Filterschale befindet sich die Kondensat-
Ablassschraube. Das Manometer zeigt den eingestellten Druck. Das
.Einschaltventil/ Absperrventil belüftet/entlüftet die gesamte Steuerung. Das 3/2-
Wegeventil wird mit dem roten Drehknopf betätigt.
Hinweis: Beim Schaltungsaufbau ist auf die senkrechte Einbaulage des Filterregelventils
zu achten. Durch Drehen des Einstellknopfes kann der gewünschte Druck eingestellt
werden. Wenn der Einstellknopf zum Gehäuse verschoben wird, ist die Einstellung fixiert.

Verteilerblock
Aufbau: Der Verteilerblock mit acht
selbstabstellenden Steckverschraubungen
ist auf eine Universalplatte geschraubt.
Funktion: Der Verteilerblock ermöglicht mit
einem Sammelanschluss die
Druckluftversorgung der Steuerung über
acht Einzelanschlüsse.
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Aufgabe 1 – Zuteilvorrichtung
Lageplan Problembeschreibung

Mit der Zuteilvorrichtung werden Ventilrohlinge aus


Aluminium einer Bearbeitungsstation zugeteilt.
Durch Betätigen eines Tasters fährt die
Kolbenstange des einfachwirkenden Zylinders (1A)
aus. Nach dem Loslassen der Ventilbetätigung
fährt die Kolbenstange wieder ein.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

Nachbearbeitung

o 3/2-Wegeventil 1 und 2 tauschen


o Schaltungsänderung auf indirekte
Ansteuerung

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Druckmessgerät
Aufbau: Ein Manometer ist in die Funktionsplatte, die
mit zwei direkt verbundenen Steckverschraubungen
versehen ist, eingeschraubt. Die Befestigung der
Einheit auf der Profilplatte erfolgt über das Rastsystem mit dem
blauen Hebel (Befestigungsvariante "A").
Funktion: Das Druckmessgerät zeigt den Druck in
pneumatischen Steuerungen an. Es darf bei Dauerbetrieb nur bis
zu 75% und bei Wechsellast nur bis zu 66 % des
Skalenendwertes belastet werden.

Drosselrückschlagventil

Anschluss 1 = Kugel, Anschluss 2 = Spitze

Aufbau: Das einstellbare Drosselrückschlagventil ist in


die Funktionsplatte, die mit einer Steckverschraubung
versehen ist, eingeschraubt. Die Befestigung der Einheit
auf der Profilplatte erfolgt über das Rastsystem mit dem
blauen Hebel (Befestigungsvariante "A").
Funktion: Das Drosselrückschlagventil besteht aus
einer Kombination von einem Drosselventil und einem
Rückschlagventil. Das Rückschlagventil sperrt den
Durchfluss der Luft in einer Richtung. Die Luft strömt
dabei über das Drosselventil. Der Drosselquerschnitt ist
mit einer Rändelschraube einstellbar. Die Einstellung
kann mit einer Rändelmutter fixiert werden. Die Drosselrichtung wird durch zwei Pfeile auf
dem Gehäuse gekennzeichnet. In Gegenrichtung hat die Luft freien Durchfluss über das
Rückschlagventil.

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Aufgabe 2 – Aussondern von Stanzblechen
Lageplan Problembeschreibung

Durch Betätigen eines Ventils mit Taster werden


verdreht liegende Stanzbleche auf ein zweites
Transportband ausgesondert. Das Ausfahren der
Kolbenstange des einfachwirkenden Zylinders (1A)
dauert t = 0,4 Sekunden. Wird
der Taster losgelassen, fährt die
Kolbenstange in die hintere
Endlage. Vor und nach dem
Drosselrückschlagventil ist je ein
Manometer eingebaut.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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3/2-Wegeventil mit Drucktaster in Ruhestellung geöffnet

Aufbau: Das 3/2-Wegeventil und die


Steckverbinder sind in einem Kunststoffgehäuse montiert. Die
Befestigung der Einheit auf der Profilplatte erfolgt über das
Rastsystem mit dem blauen Hebel (Befestigungsvariante" A ").
Funktion: Durch Drücken des Drucktasters wird das Ventil betätigt.
Nach Loslassen des Drucktasters wird das Ventil durch eine
Rückstellfeder in die Ausgangslage gebracht.

Schnellentlüftungsventil

Aufbau: Das Schnellentlüftungsventil mit eingebautem


Schalldämpfer und L- Steckverschraubung ist in der
Funktionsplatte, die mit einer Steckverschraubung versehen
ist, eingeschraubt. Die Befestigung der Einheit auf der
Profilplatte erfolgt über das Rastsystem mit dem blauen
Hebel (Variante „A").
Funktion: Die Druckluft strömt über Anschluss 1 nach
Anschluss 2. Fällt der Druck bei Anschluss I ab, entweicht
die Druckluft von Anschluss 2 über den eingebauten
Schalldämpfer nach außen.

5/2-Wegeventil mit Wahlschalter

Aufbau: Die beiden 3/2-Wegeventile und die Steckverbinder sind in


einem Kunststoffgehäuse montiert. Die Befestigung der Einheit auf
der Profilplatte erfolgt über das Rastsystem mit dem blauen Hebel
(Befestigungsvariante" A ").
Funktion: Die Ventilkombination verhält sich wie ein 5/2-Wegeventil.
Durch Drehen des Wahlschalters werden die Ventile betätigt. Nach
Loslassen des Wahlschalters bleibt der Schaltzustand erhalten. Bei
Drehen des Wahlschalters in die Grundstellung werden die Ventile
durch Rückstellfedern in die Ausgangslage gebracht.

Doppeltwirkender Zylinder

Aufbau: Der doppeltwirkende Zylinder mit Schaltnocken


und Steckverschraubungen ist in einer Kunststoffaufnahme
montiert. Die Befestigung der Einheit auf der Profilplatte
erfolgt über Variante "B".
Funktion: Die Kolbenstange des doppeltwirkenden
Zylinders wird durch wechselseitiges Zuschalten der
Druckluft umgesteuert. Eine beidseitige Endlagendämpfung vermeidet das harte
Aufschlagen des Kolbens auf das Zylindergehäuse. Die Endlagendämpfung ist mit zwei

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Regulierschrauben einstellbar. Auf dem Zylinderkolben befindet sich ein Permanent-
magnet, über dessen Magnetfeld Näherungsschalter betätigt werden können.

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Das 5/2-Wegeventil Symbol
- zur Ansteuerung von doppelt wirkenden Zylindern
4 2
Funktion:
- Ruhestellungsfixierung durch Druckfeder
- Druckluftanschluss 1 ist mit 2 verbunden
- Arbeitsanschluss 4 wird durch 5 entlüftet
- Nach Druck per Hand gegen die Feder
5 1 3
ist 1 mit 4 verbunden, 2 wird über 3 entlüftet,
jeder Arbeitsanschluss hat eigenen Auslass

in Ruhestellung betätigt

- ein 5/2-Wegeventil kann durch zwei


gekoppelte 3/2-Wegevetile ersetzt
werden

- ein 3/2-Wegeventil kann durch ein


5/2-Wegeventil ersetzt werden,
indem der Ausgang 2 mit einer
T-Stück-Schlaufe verschlossen wird

Das 5/2-Wege-Impulsventil - Längsschieberprinzip

Die wichtigsten Schaltzeichen der Pneumatik und die Funktion der Bauteile entnehmen
Sie einschlägigen Tabellenbüchern bzw. multimedialen Darstellungen in Ihrer
Lernumgebung. (z.B.: Lern-CD BOSCH Pneumatik Grundlagen, Pneumatik Systeme
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Lern-CD FESTO FLUIDSIM)

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Aufgabe 3 – Vereinzelung von Postpaketen
Lageplan Problembeschreibung

Problembeschreibung Mit der


Paketvereinzelung werden Postpakete
von einer schrägen Transportbahn einer
Durchleuchteinrichtung zugeführt
Durch Betätigen eines Drucktasters fährt
die Kolbenstange des einfach- wirkenden
Zylinders (1A) mit der anmontierten
Paketauflage sehr schnell ein.

Nach dem Loslassen der Ventilbetätigung


fährt die Kolbenstange mit dem Paket aus. Die
Ausfahrzeit beträgt t = 0,9 Sekunden. Vor und nach
dem Drosselrückschlagventil ist je ein Manometer
eingebaut.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Aufgabe 4 – Vertikalweiche für Briketts
Lageplan Problembeschreibung

Mit einer Vertikalweiche sollen Braunkohlenbriketts wahlweise


einem oberen bzw. unteren Förderband zugeführt werden.
Durch ein Ventil mit Wahlschalter wird die Lage
(oben-unten) der schwenkbaren Rutsche
bestimmt. Die
Aufwärtsbewegung
des doppelt-wirkenden
Zylinders (1A) soll in t1
= 3 Sekunden
erfolgen; die
Abwärtsbewegung in
t2 = 2,5 Sekunden.
Der Druck im Kolbenraum sowie im Kolbenstangenraum wird angezeigt. In der
Ausgangsstellung nimmt der Zylinder die hintere Endlage ein.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

Hinweis
- beide auf Zuluft- oder beide auf
Abluftdrosselung
- Abluftdrosselung = bessere
Fahrbewegung, ohne Ruckeln

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5/2- Wege-Pneumatikventil

Aufbau: Das 5/2-Wege-Pneumatikventil mit


Steckverschraubungen ist auf die Funktionsplatte, die mit P-
Anschluss und Schalldämpfer ausgestattet ist, aufgeschraubt. Die
Befestigung der Einheit auf der Profilplatte erfolgt über das
Rastsystem mit dem blauen Hebel (Variante „A").
Funktion: Das Pneumatikventil wird durch ein pneumatisches
Signal auf Anschluss 14 und 12 umgesteuert und nach Wegnahme
des Signals durch eine Rückstellfeder in die Ausgangslage
gebracht.

Zweidruckventil
Aufbau: Das Zweidruckventil mit L-Steckverschraubungen ist
auf eine Funktionsplatte montiert. Die Befestigung der Einheit
auf der Profilplatte erfolgt über das Rastsystem mit dem blauen
Hebel (Befestigungsvariante" A ").
Funktion: Das Zweidruckventil wird durch Zuschalten der
Druckluft an die beiden Eingänge 1 und 1/3 nach Ausgang 2
durchgeschaltet (UND-Funktion). Werden beide Eingänge mit
unterschiedlichen Drücken beaufschlagt, gelangt der niedrigere
Druck zum Ausgang.

Die Seite, die zuerst schließ, öffnet die Gegenseite!

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Aufgabe 5 – Abkantvorrichtung
Lageplan Problembeschreibung

Durch Betätigen von zwei gleichen Ventilen mit


Drucktastern fährt der Stempel einer Abkantvorrichtung
schlagartig aus. Der Zylinder kantet ein Flachmaterial mit
dem Querschnitt FL40 x 5 ab. Werden beide - oder auch
nur ein - Drucktaster losgelassen, fährt der
doppeltwirkende Zylinder (1A) langsam in die
Ausgangsstellung zurück. Die Drücke am Zylinder werden
angezeigt.

Schaltplan

Weg-Schritt-Diagramm

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3/2-Wege-Rollenhebelventil, in Ruhestellung gesperrt

Aufbau: Das 3/2-Wege-Roltenhebetventit


mit L-Steckverschraubungen ist auf einen Kunststoffsockel
geschraubt. Die Befestigung der Einheit auf der Profilplatte
erfolgt über das Drehsystem mit Variante "B".
Funktion: Das Rollenhebelventil wird durch Drücken des
Rollenhebels, beispielsweise mit dem Schaltnocken eines
Zylinders, betätigt. Nach Freigabe des Rollenhebels wird das
Ventil durch eine Rückstellfeder in die Ausgangstage gebracht.

5 /2-Wege-Pneumatik-Impulsventil
Aufbau: Das 5/2-Wege-Pneumatik-Impulsventil
mit Steckverschraubungen ist auf die Funktionsplatte,
die mit P-Anschluss und Schalldämpfer ausgestattet ist,
aufgeschraubt. Die Befestigung der Einheit auf der Profilplatte
erfolgt über das Rastsystem mit Befestigungsvariante "A".
Funktion: Das Pneumatik-Impulsventil wird durch wechselseitige
pneumatische Signale auf Anschluss 14 und 12 umgesteuert. Die
Schaltstellung bleibt nach Wegnahme des Signals bis zum
Gegensignal erhalten.

Wechselventil
Aufbau: Das Wechselventil mit L-Steckverschraubungen ist auf
eine Funktionsplatte montiert. Die Befestigung der Einheit auf der
Profilplatte erfolgt über das Rastsystem mit dem blauen Hebel
(Variante "A").
Funktion: Das Wechselventil wird durch Zuschalten der Druckluft
an einen der beiden Eingänge 1 oder 1/3 nach Ausgang 2
durchgeschaltet (ODER-Funktion). Werden beide Eingänge
gleichzeitig mit Druckluft beaufschlagt, gelangt der höhere Druck
zum Ausgang.

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Pneumatik
Aufgabe 6 – Markiermaschine
Lageplan
Problembeschreibung

Messstangen aus Fichtenholz von 5 Meter


bzw. 3 Meter Länge werden alle
200 Millimeter rot markiert. Die
Messstangen können wahlweise
mit zwei Tastern abluftgedrosselt
vorgeschoben werden. Der
ebenfalls mit einem Taster ausgelöste
Leerrückhub kann nur vollzogen werden,
wenn der doppeltwirkende Zylinder (1A) die
vordere Endlage erreicht hat.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

Hinweis

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Pneumatik
Einbau Rollenhebelventil
hinten = von oben, vorn = von
unten (immer in Laufrichtung!)

Zeitverzögerungsventil, in Ruhstellung gesperrt

Aufbau: Das Zeitverzögerungs-


ventil ist auf eine Funktionsplatte
geschraubt, die mit den erforderlichen
Steckverschraubungen versehen ist. Die Befestigung
der Einheit auf der Profilplatte erfolgt über das
Rastsystem mit dem blauen Hebel (Variante" A ").
Funktion: Das Zeitverzögerungsventil wird durch ein
pneumatisches Signal bei Anschluss 12 nach Ablauf
der eingestellten Verzögerungszeit umgesteuert und
nach Wegnahme des Signals durch eine Rückstellfeder in die Ausgangslage gebracht. Die
Verzögerungszeit ist mit einer Regulierschraube stufenlos einstellbar.

Druckschaltventil

Aufbau: Das Druckschaltventil


ist auf eine Funktionsplatte
geschraubt, die mit den erforder-
lichen Steckverschraubungen versehen ist. Die
Befestigung der Einheit auf der Profilplatte erfolgt über
das Rastsystem mit dem blauen Hebel
(Befestigungsvariante" A ").
Funktion: Das Druckschaltventil (Folgeventil) wird
nach Erreichen des Steuerdruckes bei Anschluss 12
umgesteuert und nach Wegnahme des Signals durch eine Rückstellfeder in die
Ausgangslage gebracht. Der Druck des Steuersignals ist mit einer
Druck-Einstellschraube stufenlos einstellbar.

Druckregelventil mit Manometer

Aufbau: Das Druckregelventil mit


Manometer und L-Steckverschrau-
bungen ist auf eine Universalplatte
geschraubt. Die Befestigung der Einheit auf der Profilplatte
erfolgt über das Rastsystem mit dem blauen Hebel
(Befestigungsvariante "A").
Funktion: Das Druckregelventil regelt die zugeleitete
Druckluft auf den eingestellten Betriebsdruck und gleicht
Druckschwankungen aus. Die Strömungsrichtung wird
durch Pfeile auf dem Gehäuse gekennzeichnet. Das
Manometer zeigt den eingestellten Druck an.

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Pneumatik
Hinweis: Das Druckregelventil hat einen Einstellknopf. Durch Drehen kann der
gewünschte Druck eingestellt werden. Wenn der Einstellknopf zum Gehäuse verschoben
wird, ist die Einstellung fixiert.

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Pneumatik
Aufgabe 7 - Vereinzelung von Zylinderstiften
Lageplan Problembeschreibung

Ein doppeltwirkender Zylinder (1A)


führt Zylinderstifte einer
Messeinrichtung zu. Durch eine
stetige Hin- und Herbewegung des
Kolbens werden die Stifte vereinzelt.
Mit Hilfe eines Ventils mit
Wahlschalter kann die rhythmische
Bewegung in Gang gesetzt werden.
Die Vorhubzeit des Zylinders soll t1
= 0,6 Sekunden, die Rückhubzeit t3
= 0,4 Sekunden betragen. In der
vorderen Endlage soll der Zylinder
t2 = 1,0 Sekunden verharren, so dass sich eine Zykluszeit von t4 = 2,0 Sekunden ergibt.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

Hinweis
Schalter an 2 = T-Stück mit
Schlauchschlaufe
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Pneumatik
Aufgabe 9 - Materialweiche
Lageplan Problembeschreibung

Schwere Gussblöcke für Leistungsventile


sollen dem Maschinenstrang 1 bzw. 2
zugeführt werden. Durch kurzes
Betätigen eines Drucktasters fährt
der einfachwirkende Zylinder (1A)
zuluftgedrosselt aus. Nach dem
Betätigen eines zweiten
Drucktasters fährt der Zylinder
abluftgedrosselt ein. Als Stellglied
wird ein Pneumatikventil mit
Federrückstellung verwendet. Die
Speicherung des Ausfahrimpulses
ist über eine pneumatische
Selbsthaltung mit "dominierenden
Aus-Verhalten" realisiert.
Kurzschreibweise: 1A+ 1A-

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

Hinweis
- Selbsthalteschaltung
dominierend AUS in EIN
- 5/3-WV mit T-Stück +
Schlauchschlaufe in 3/2-WV

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Pneumatik
Aufgabe 10 – Rüttler für Farbeimer
Lageplan Problembeschreibung

Der Inhalt eines Farbeimers wird nach dem


Zusammengießen von flüssigen
Farbkomponenten durch die
Rütteleinrichtung vermischt.
Nach dem Tippen eines Drucktasters fährt
der ausgefahrene Zylinder (1A) ganz ein
und führt im hinteren Hubbereich eine hin-
und hergehen- de Bewegung aus. Die
Rüttelamplitude wird über ein
Rollenhebelventil in der hinteren Endlage sowie
durch ein zweites Rollenhebelventil in Mittellage
begrenzt. Die Rüttelfrequenz ist über die zugeführte Luftmenge
durch ein Druckregelventil in Grenzen einstellbar. Stellen Sie einen Arbeitsdruck von p =
400 kPa = 4 bar ein. Nach einer einstellbaren Zeit schaltet sich die Rüttelbewegung ab.
Der doppeltwirkende Zylinder fährt wieder ganz aus und betätigt das dritte I\
Rollenhebelventil. Stellen Sie eine Rüttelzeit von t = 5 Sekunden ein

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 11 - Vereinzelungsschiene
Lageplan Problembeschreibung

Drehteile für Zündkerzen werden mit einer


Schiene paarweise einer Mehrspindel-
Bearbeitungsstation zugeführt. Zur Vereinzelung
werden zwei doppeltwirkende Zylinder im
Gegentakt von einem Stellglied angesteuert. In
der Ausgangsstellung ist der obere Zylinder (1 A
1) eingefahren, der untere Zylinder (1A2)
ausgefahren. Drehteile liegen am zweiten Zylinder
(1A2) an. Durch ein Startsignal fährt der Zylinder
(1A 1) aus, der Zylinder (1A2) ein. Zwei
Kerzenrohlinge rollen zur Bearbeitungsstation.
Nach einer einsteIlbaren Zeit von t1 = 1 Sekunde
fährt der Zylinder (1A1) wieder ein, der Zylinder (1A2) gleichzeitig aus. Ein erneuter Zyklus kann
erst gestartet werden, wenn die Zeitspanne t2 = 2 Sekunden verstrichen ist. Die Steuerung wird
durch ein Ventil mit Drucktaster in Betrieb gesetzt. Durch ein Ventil mit Wahlschalter kann von
Einzelzyklus auf Dauerzyklus umgestellt werden. Nach Energieausfall darf die
Vereinzelungsstation nicht von selbst anlaufen.

Kurzschreibweise: 1A1 + 1A1- In der Kurzschreibweise untereinander stehend


1A2 - 1A2+ Bewegungen starten gleichzeitig.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

Hinweis:
Schaltplanausschnitt
als Entwurfshilfe

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Pneumatik
Aufgabe 12 - Thermoplastschweißschiene
Lageplan Problembeschreibung

Zwei doppeltwirkende Zylinder (1A) und (2A)


pressen zwei elektrisch beheizte Schienen
zusammen und verschweißen dabei Platten aus
Thermoplast. Die Plattendicke variiert zwischen 1 ,5
mm und 4 mm. Die Länge der Nähte ist beliebig.
Über ein Druckregelventil wird die Kolben- kraft
beider Zylinder begrenzt. Einstellwert p=400 kPa = 4
bar. Durch Betätigen eines Drucktasters fahren zwei
doppeltwirkende Zylinder gleichzeitig
abluftgedrosselt aus. Zur Kontrolle sind
zwischen den Zylindern und den
Drosselrückschlagventilen Manometer
eingebaut. Die Endlagen der Zylinder
werden abgefragt. Nach einer Zeit von t =
1,5 Sekunden fährt die Schiene in die
Ausgangsstellung zurück. Durch einen
zweiten Drucktaster kann der Rückhub sofort eingeleitet werden.
Kurzschreibweise: 1A+ 1A- 2A+ 2A-

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 13 - Bruchsteinsortierer
Lageplan Problembeschreibung

Von einer Brechwalze werden


Bruchsteine über ein oberes Förderband zwei
Rüttelsieben zugeführt. Das feine obere Sieb (1A) rüttelt
im Gegen- takt zum groben unteren
Sieb (2A). Über die zugeführte
Luftmenge wird die
Rüttelfrequenz beider
doppeltwirkenden Zylinder
lastabhängig auf die Frequenz f
= 1 Hz (Hertz) eingestellt. Die
Umsteuerung erfolgt über zwei
Rollenhebelventile in den
hinteren Endlagen. Ein
einfachwirkender dritter Zylinder (3A) klopft über zwei Seile die Siebe frei. Der
Steinsortierer wird durch ein Ventil mit Wahlschalter ein- und ausgeschaltet.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 14 - Haushaltsmüllverdichter
Lageplan Problembeschreibung

Der Prototyp eines pneumatischen Haushaltsmüllverdichters


(Untertischmodell) wird mit einem maximalen Arbeitsdruck von
p = 300 kPa = 3 bar betrieben. Er ist mit einem Vorverdichter
(1A) sowie einem Hauptverdichter (2A) - der eine maximale
Kraft von F = 2200 N aufbringt - ausgestattet. Wenn die
Starttaste getippt wird, fährt zuerst der Vorverdichter aus,
anschließend der Hauptverdichter. Der sich anschließende
Rückhub beider doppeltwirkender Zylinder erfolgt gleichzeitig.
Für den Fall, dass der Hauptverdichter die vordere Endlage
nicht erreicht - Müllreservoir voll -, wird der Rückhub beider
Zylinder über ein Druckschaltventil eingeleitet. Es soll bei p =
280 kPa = 2,8 bar durchschalten.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 15 – Spannen von Kameragehäusen
Lageplan Problembeschreibung

Durch das Betätigen eines Ventils mit Drucktaster


wird ein Druckgussgehäuse für eine Sucherkamera
mit einem doppeltwirkenden Zylinder (1A) aus einem
Magazin einer Bearbeitungsstation zugeführt und
gespannt. Ein zweiter druck-begrenzter doppelt-
wirkender Zylinder (2A) spannt anschließend das
dünnwandige Gehäuse um 90° versetzt. Das
Druckregelventil ist auf p = 400 kPa = 4
bar eingestellt. Die Zylinder fahren
in t1 = t2 = 1 Sekunde aus. Der
vollzogene Spannvorgang wird
durch eine pneumatisch
betätigte optische Anzeige sig-
nalisiert. Wenn die Bearbeitung des
Gehäuses abgeschlossen ist, wird ein
zweiter Drucktaster betätigt. Dies bewirkt den
ungedrosselten Rückhub beider Spannzylinder in umgekehrter Reihenfolge.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 16 – Eingabestation für Laserschreiber
Lageplan Problembeschreibung

Von Hand werden in die Eingabestation 0,6 mm


dicke Nirostableche eingelegt. Nach dem
Betätigen eines Ventils mit Drucktaster
fährt der Auswerferzylinder (2A)
abluftgedrosselt ein und gleichzeitig
der Spannzylinder (1A) abluftgedrosselt
aus; der Siebrohling wird verschoben und
gespannt. Bei beiden Zylindern ist eine Taktzeit
von t1 = 0,5 Sekunden einzustellen.
Während einer einstellbaren Spannzeit von t2 = 5
Sekunden erfolgt die gratfreie Feinsiebherstellung
mit dem Laserschneidkopf. Nach der Bearbeitung
fährt der Spannzylinder ungedrosselt ein,
anschließend stößt der Auswerferzylinder das fertige
Feinsieb schlagartig aus. Die Stränge P1 und P2 des
Umschaltventils werden mit zwei Manometern kontrolliert.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 17 – Teilautomatisierung einer Innenschleifmaschine
Lageplan Problembeschreibung

Durch eine pneumatisch


angetriebene Vorschubeinheit
mit Ölbremszylinder werden
gedrehte Lagerbuchsen innen
geschliffen, ausgefunkt und mit
einem zweiten Zylinder
ausgeworfen.
Nach dem Betätigen eines
Ventils mit Drucktaster fährt die
Vorschubeinheit (1A) zum Innenschleifen langsam aus und verharrt in der vorderen
Endlage für t = 2 Sekunden zum Ausfunken. Beim Erreichen der hinteren Endlage wird ein
zweites Rollenhebelventil betätigt, und der Auswerferzylinder (2A) fährt aus. Der
einfachwirkende Auswerferzylinder, der durch ein federrückgestelltes Stellglied gesteuert
wird, leitet über ein drittes Rollenhebelventil seinen Rückhub ein. An die Stränge P1 und
P3 sind Manometer angeschlossen.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 18 – Bohrmaschine mit Vierfachspindel
Lageplan Problembeschreibung

Auf einer Bohrmaschine mit Vierfachspindel werden


Abstandhalter hergestellt.
Durch Betätigen eines Ventils mit Pedal
(Drucktaste) führt die Vierfachspindel einer
Bohrmaschine eine Doppelbewegung aus. Die
Vorschubeinheit mit Ölbremszylinder (1A) wird
durch ein federrückgestelltes Stellglied beeinflusst.
Die Steuerung der Maschine erfolgt durch
Hintereinanderschalten von drei Umschaltventilen.
Zur Kontrolle des Ablaufs sind an die Stränge P1
und P4 Manometer angeschlossen.
Zuerst wird mit zwei Wendelbohrern (Durchmesser
8 mm) vorgebohrt. Anschließend fährt die
Vierfachspindel zurück. Nach dem Verschieben des
Abstandhalters wird mit dem Bohrerdurchmesser 20 mm fertiggebohrt. Die
Vorschubbewegung ist stark gedrosselt; der Rückhub ist fast ungedrosselt. Ein
Druckregelventil bestimmt die maximale Zylinderkraft. Stellen Sie einen Druck von p = 400
kPa = 4 bar ein. Zwischen den Bohrbewegungen verharrt der Zylinder t = 1 ,5 Sekunden in
der hinteren Endlage. Durch Betätigen eines Ventils mit Pedal (Wahlschalter) wird, sofort
der Rückhub eingeleitet bzw. ein Ausfahren der Bohrspindel verhindert.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Aufgabe 19 – Bohrmaschine mit Fallmagazin
Lageplan Problembeschreibung

Auf einer Bohrmaschine mit


Vierfachspindel werden
Abstandhalter hergestellt.
Durch Betätigen eines Ventils
mit Pedal (Drucktaste) führt die
Vierfachspindel einer
Bohrmaschine eine
Doppelbewegung aus. Die Vorschubeinheit mit
Ölbremszylinder (1A) wird durch ein
federrückgestelltes Stellglied beeinflusst. Die
Steuerung der Maschine erfolgt durch
Hintereinanderschalten von drei Umschaltventilen.
Zur Kontrolle des Ablaufs sind an die Stränge P1 und
P4 Manometer angeschlossen.
Zuerst wird mit zwei Wendelbohrern (Durchmesser 8
mm) vorgebohrt. Anschließend fährt die Vierfachspindel zurück. Nach dem Verschieben
des Abstandhalters wird mit dem Bohrerdurchmesser 20 mm fertiggebohrt. Die
Vorschubbewegung ist stark gedrosselt; der Rückhub ist fast ungedrosselt. Ein
Druckregelventil bestimmt die maximale Zylinderkraft. Stellen Sie einen Druck von p = 400
kPa = 4 bar ein. Zwischen den Bohrbewegungen verharrt der Zylinder t = 1 ,5 Sekunden in
der hinteren Endlage. Durch Betätigen eines Ventils mit Pedal (Wahlschalter) wird sofort
der Rückhub eingeleitet bzw. ein Ausfahren der Bohrspindel ver- hindert.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Aufgabe 20 – Pneumatischer Zähler
Lageplan Problembeschreibung

Mit zwei doppeltwirkenden Zylindern können die dualen Zustände 00, 01, 10 und 11
dargestellt werden. Zwei Stellglieder (1V1) und (2V1) steuern die beiden Zählzylinder (1A)
und (2A). Vier Rollenhebelventile (1S1) und (1S2) sowie (2S1) und (2S2) melden dem
Prozessor die Zu- stände der Zählzylinder. Das Signal zum Weiterzählen (Zählsignal) wird
mit einem Drucktaster (OS1 ) eingegeben. Entwickeln Sie einen rein pneumatischen
Prozessor (3Z1) mit vier Eingängen und vier Ausgängen. Der pneumatische Zähler soll bei
jeder Signaleingabe um eine Zahl weiterzählen, z.B. von 2 auf 3, von 3 auf 0, von 0 auf 1,
von 1 auf 2 usw.

Schaltplan Weg-Schritt-Diagramm

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Pneumatik
Bauteile FESTO zum Technologiepaket TP101 Grundlagen Pneumatik

Befestigungstechnik
Bei der Variante A
(Klemmmechanismus für leichte
Geräte) greift ein Schieber in die T -Nut
der Profilplatte ein. Der Schieber ist
durch eine Feder vorgespannt. Durch
Drücken des blauen Hebels wird der
Schieber zurückgezogen und das Gerät
kann von der Profilplatte genommen
oder darauf befestigt werden.

Bei der Variante B (Drehsystem für


mittelschwere Geräte) wird das Gerät
durch eine Hammerschraube und eine
blaue Griffmutter auf der Profilplatte
befestigt. Zur Lagefixierung dient eine
Rastscheibe, die in allen vier 90°
Richtungen fixiert werden kann.
Dadurch können die Geräte längs oder
quer zur Nut auf der Profilplatte
befestigt werden. Nach Einstellung der
gewünschten Rastscheibenstellung
wird das Gerät auf die Profilplatte
aufgesetzt. Durch Drehen der
Griffmutter im Uhrzeigersinn wird die
Hammerschraube durch die Gewindereibung in der T - Nut um 90° gedreht. Durch
weiteres Drehen der Griffmutter wird das Element gegen die Profilplatte gespannt.

Die Variante C (Schraubsystem für schwere Geräte, die selten von der Profilplatte gelöst
werden) wird bei schweren oder solchen Geräten eingesetzt, die einmalig oder nur selten
auf die Profilplatte aufgeschraubt werden. Die Geräte werden mit Zylinderschrauben mit
Innensechskant und Hammermuttern befestigt.

Die bewährten ER-Einheiten auf Steckplatte mit Steckbolzen im 50mm Raster können mit
Adaptern auf der Profilplatte befestigt werden. Für jeden Steckbolzen wird ein schwarzer
Adapter aus Kunststoff benötigt. Die Adapter werden in die T -Nut gesteckt, im 50 mm
Abstand positioniert und mit einer 90° Drehung fixiert. Die Steckbolzen der ER-Einheit
werden in die Bohrungen der Adapter gesteckt.

Der Polyurethan-Schlauch ist besonders flexibel und knicksicher. Technische Daten:


Farbe silbermetallic, Außendurchmesser 4 mm.

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Symbole des Gerätesatzes TP101

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Symbole des Gerätesatzes TP101

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