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PRESSEMITTEILUNG

Wirtschaftlichkeit einer LASIK aus Sicht des Fehlsichtigen.

München, 31. März 2011 – Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 60.000 Augenlaserbehandlungen durchge-
führt. Mit international einigen Millionen Eingriffen pro Jahr gehört die dauerhafte Korrektur der Fehlsichtig-
keit mit dem Excimer Laser zu den häufigsten operativen Eingriffen in der westlichen Welt. Immer häufiger
stellen sich dabei Kurz- und Weitsichtige neben der Frage des erheblichen Zugewinns an Lebenskomfort
auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer Augenlaserbehandlung.

Nach nunmehr 15 Jahren Tätigkeit im refraktiv-chirurgischen Markt, kennt der Ingenieur Matthias Pertzsch
als Vorstand der größten deutschen Managementgesellschaft für Qualität in der Augenmedizin, der VISUDOC
AG und zugleich Betreiber der Informationsplattform der Augenlaserzentren www.augenlaserzentren.de die
Antwort auf die Frage der Wirtschaftlichkeit.

Eine LASIK ist auch aus finanzieller Sicht eine wirklich sinnvolle Entscheidung – aber nur, wenn wichtige
Faktoren beachtet werden. Das Thema der Preisgestaltung ist selbstverständlich auch immer mit der ange-
botenen Technologie zu verproben. In diesem Punkt gibt es keine Kompromisse, denn modernste Technik
und stetige Gerätewartung sind die Voraussetzung für maximale Patienten-Sicherheit und Ergebnisqualität.
Sicherlich würde es etwas weit gehen, wenn sich der Patient im Rahmen des Aufklärungs- und Beratungs-
gespräches in Hinblick auf die Augenlaserbehandlung das Service-Buch des Excimer-Lasers zeigen ließe,
um sich von den korrekten Wartungs-Intervallen zu überzeugen – aber im Rahmen der Aufklärung wird ein
verantwortungsbewusster Arzt die entsprechende Frage – und seine Antworten per Unterschrift dokumen-
tieren. Es kann also nur im Sinne der Patienten sein, wenn der aufklärende Arzt wiederholt mit diesen kriti-
schen Fragen konfrontiert wird.

Desweiteren ist die Preispolitik zu beachten: Während rd. die Hälfte der Anbieter die Augenlaser-
Behandlungen zu einem Pauschalpreis anbieten, wird ebenso häufig ein Startpreis genannt, zu dem sich
verschiedene Zuschläge addieren. Neben dem Umfang der Korrektur in Abhängigkeit der individuellen
Fehlsichtigkeit - auch unter Berücksichtigung einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) - bestehen
weitere Zuschläge z.B. in Abhängigkeit vom technologischen Setting, Chef- oder Assistenzarztbehandlung
bzw. ggf. notwendiger Custom-View Behandlung. Dabei ist zu beachten, dass etablierte (inländische) Her-
steller von Excimer-Lasern wie die Firmen Schwind eye-tech solutions, Wavelight oder Carl Zeiss Meditec
auch ohne diese sogenannten Aberrometrie- oder Topographie-geführten Behandlungen zu exzellenten Er-
gebnissen kommen.

Schließlich wird ebenfalls gegen Aufpreis die häufig gewünschte Femto-Laser Behandlung angeboten. Die-
se hat die mechanische Keratom-LASIK in den letzten Jahren deutlich abgedrängt. Aus technischer Sicht
führt der Femto-Laser zu einer deutlich höheren Präzision sowie zu einer weitergehenden Reduzierung des
- ohnehin mit < 0,05% äußerst minimalen Risikos - von Komplikationen bei der Präparation der Hornhaut-
Lamelle. Ein deutlicher Aufpreis für eine solche All-Laser-Procedure ist notwendig, um die hohen Betriebs-
und Amortisationskosten abbilden zu können. Aus medizinischer Sicht gibt es jedoch gegen die millionen-
fach bewährte Keratom-LASIK keinerlei Einwände.

Im Ergebnis führt die sich etablierende up-selling Preispolitik zu einem Gesamtpreis, der oft deutlich ober-
halb des Niveaus der auf den ersten Anschein teureren Pauschalbehandlung liegt. Derartigen Lockangebo-
ten – präsentes Beispiel sind Angebote ausländischer Laser-Ketten z.B. „LASIK ab 795,- Euro“ – solltet der
kritische Konsument immer ein Alternativ-Angebot gegenüberstellen.

Ebenso im Fokus stehen die Abrechnung der umfassenden Vor- und Nachuntersuchung sowie der in rd. 8%
der Fälle erforderlichen Nachkorrektur. Besonders bei höheren Ausgangsrefraktionen ab ca. 6 dpt. steigt die
Re-OP-Rate leicht an. Im Vorfeld sollte somit unbedingt eine schriftliche Absprache getroffen werden, wel-
che Kosten für den Fall einer Revisionen anfallen, denn der Aufwand für eine Nachkorrektur wird nicht von
der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

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Eine gut vorbereitete, vollumfängliche und verbindliche Angebotseinholung von mind. zwei Anbietern ist al-
so unerlässlich für die wirtschaftliche Einschätzung der LASIK. Gegenüber der privaten Krankenversiche-
rung (Vollversicherung) empfiehlt es sich, auf Grundlage eines Angebotes bei der Versicherung über einen
Zuschuss für die Laserbehandlung – z.B. in Hinblick auf ersparte Brillenkosten – anzufragen.

Sobald der Preis für die LASIK Operation – incl. aller genannten Einzelpositionen – festgelegt wurde, ist der
Vergleich zu den alternativen Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen möglich. Die ökonomische Betrach-
tungsweise der LASIK sollte über einen rationalen Zeitraum definiert werden. So gibt ein Fehlsichtiger über
z.B. 20 Jahre durchschnittlich etwa 4.300 € für Brillen, 8.600 € für Kontaktlinsen und 3.700 € für eine Laser-
korrektur aus. Je früher also die Entscheidung für eine Augenlaseroperation getroffen wird, desto höher ist
das Wirtschaftlichkeitspotential – bei dem genannten Betrachtungszeitraum und den Alternativen stellt das
Augenlasern eine hochattraktive Investition dar und wird zudem von dem deutlichen Zugewinn an persönli-
cher Flexibilität unterstrichen. Jedoch ist die Augenlaser-Korrektur erst zu empfehlen, wenn das Auge aus-
gewachsen (Mindestalter 18 Jahre) und seit mindestens einem Jahr (besser 1,5 Jahre) in den Refraktions-
werten stabil ist.

Weitere Informationen zu allgemeinen Tipps und Korrekturmöglichkeiten der Fehlsichtigkeit mittels aller
innovativen Methoden (Augenlasern, iLASIK, Femto-Lasik, Bioptics, Multifokallinsen, Speziallinsen wie ICL
und Multifocal-Linsen, Intracor uvm.) sind über www.augenlaserzentren.de abrufbar, z.B. LASIK in
München, LASIK in Berlin, LASIK in Hamburg, LASIK in Köln, weitere Augenlaserzentren in Mühldorf,
Rosenheim, Schramberg, Erfurt, Bocholt, Detmold und Moers.

Pressekontakt:
Ansprechpartner: VISUDOC AG, Herr Dipl.-Ing. Matthias Pertzsch
Adresse: Birkenleiten 11, 81543 München
E-Mail: presse@visudoc.de
Internet: www.visudoc.de

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