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Datenschutz in Google Chrome

Google Chrome bietet Ihnen verschiedene Optionen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten. Bei
allen Datenschutzfunktionen in Google Chrome legen wir großen Wert auf Transparenz.

Im Folgenden erfahren Sie, wann, wie und weshalb Google Chrome mit Google kommuniziert
und wie Sie bestimmte Funktionen aktivieren bzw. deaktivieren können.

Google Suggest in der Omnibox

Google Chrome verfügt oben im Browserfenster über eine kombinierte Webadressen- und
Suchleiste, die auch als Omnibox bezeichnet wird.

Während Sie Text in die Omnibox eingeben, schlägt Ihre Standardsuchmaschine automatisch
Websites und Suchanfragen zur Vervollständigung Ihrer bisherigen Eingabe vor. Durch diese
Vorschläge werden Suchvorgänge beschleunigt und vereinfacht. Sie können Ihre
Standardsuchmaschine über den Menüeintrag "Optionen" von Google Chrome konfigurieren.
Weitere Informationen

Damit Vorschläge angezeigt werden können, sendet Google Chrome den in die Omnibox
eingegebenen Text an Ihre Standardsuchmaschine, die dann ihrerseits die Vorschläge
zurückgibt. Zeitgleich werden in der Regel Ihre IP-Adresse und bestimmte Cookies an Ihre
Suchmaschine gesendet. Wenn Google als Standardsuchmaschine eingestellt ist, protokolliert
Google nicht alle Suchanfragen, sondern nur einen zufällig ausgewählten Anteil von 2 Prozent.
Dies geschieht, um die Suchvorschläge zu verbessern und Missbrauch zu verhindern. Aus
Datenschutzgründen anonymisiert Google die Suchanfragen in diesen Protokollen und löscht
Cookies sowie das letzte Oktett der IP-Adresse spätestens nach 24 Stunden.

Wenn Sie einen anderen Anbieter für Ihre Standardsuchmaschine ausgewählt haben, werden
Ihre Suchanfragen gemäß den Datenschutzrichtlinien dieses Anbieters übermittelt und
gespeichert.

Möchten Sie keine Omnibox-Vorschläge anzeigen, deaktivieren Sie einfach das entsprechende
Kontrollkästchen im Abschnitt "Privates" in den Google Chrome-Optionen. Weitere Informationen

Vorschläge bei Navigationsfehlern

Falls die Webadresse nicht aufgelöst oder keine Verbindung hergestellt werden kann, bietet
Google Chrome Vorschläge für die gesuchte Seite an.

Damit diese Vorschläge angezeigt werden können, wird die URL der gesuchten Webseite an
Google gesendet. Diese Informationen werden genau wie Google-Websuchen protokolliert und
anonymisiert. Sämtliche Parameter in der URL werden entfernt, bevor die URL gesendet wird.
Die Protokolle dienen zur Sicherung und Verbesserung der Funktionsqualität.
Möchten Sie keine Vorschläge bei Navigationsfehlern anzeigen, deaktivieren Sie einfach das
entsprechende Kontrollkästchen im Abschnitt "Privates" in den Google Chrome-
Optionen. Weitere Informationen

Phishing- und Malware-Schutz

Google Chrome verfügt über eine Safe Browsing-Funktion, die Sie vor Phishing- und Malware-
Angriffen schützt. Diese Funktion dient dem gezielten Schutz Ihrer persönlichen Daten und wird
auch von einigen anderen Browsern verwendet.

Bei dieser Methode werden die URLs der von Ihnen besuchten Seiten nicht an Google gesendet,
sondern anhand einer Liste mutmaßlicher Phishing- und Malware-Websites überprüft. Diese Liste
ist lokal auf Ihrem Computer gespeichert. So erfährt Google im Prinzip nie, welche Websites Sie
genau besuchen, auch wenn es sich um ungewöhnliche Websites handelt.

Eine ausführliche technische Erläuterung finden Sie in diesem Blogpost.

Möchten Sie keinen Phishing- und Malware-Schutz, deaktivieren Sie einfach das entsprechende
Kontrollkästchen im Abschnitt "Privates" in den Google Chrome-Optionen. Weitere Informationen

Google Update

Mithilfe von Google Update verfügen Sie stets über die neueste und sicherste Version von
Google Chrome.

Da die Google Update-Technologie Open Source ist, bietet sie eine größere Transparenz und
kann auch von anderen Anwendungen genutzt werden.

Google Update sendet regelmäßig ein nicht eindeutiges vierstelliges Tag an Google. Dieses Tag
enthält Informationen darüber, auf welchem Weg Sie Google Chrome erhalten haben. Das Tag
gibt keinerlei Auskunft über Ihre Person und codiert keine Informationen über den Zeitpunkt, zu
dem Sie Google Chrome heruntergeladen haben. Allen Nutzern, die Google Chrome über die
gleiche Quelle bezogen haben, wird das gleiche Tag zugewiesen.

Darüber hinaus sendet Google Update weitere Informationen, die Aufschluss darüber geben, wie
viele Personen Google Chrome nutzen und wie häufig. So wird zum Beispiel erfasst, ob Sie
Google Chrome am vorherigen Tag genutzt haben, wie viele Tage seit Ihrer letzten Nutzung des
Browsers und wie viele Tage seit der Installation von Google Chrome insgesamt vergangen sind.

Installationstoken

Damit die Erfolgsrate von Google Chrome-Downloads und -Installationen gemessen werden
kann, enthält das Google Chrome-Installationsprogramm ein per Zufallsauswahl generiertes
Token. Dieses Token wird während der Installation an Google gesendet und bestätigt, dass die
jeweilige Installation erfolgreich war. Das Token wird für jede Installation generiert, ist mit keinen
persönlichen Informationen verknüpft und wird gelöscht, sobald Google Chrome gestartet und die
erste Update-Prüfung durchgeführt wurde.
Werbe-Tags und -Tokens

Installationen von Google Chrome, die über Werbekampagnen bezogen wurden, liefern Google
Informationen zur Wirksamkeit der Kampagnen. Installationen von Google Chrome, die direkt
über www.google.com/chrome?hl=de heruntergeladen wurden, übermitteln diese Informationen
nicht.

Diese Informationen werden aufgrund vertraglicher Verpflichtungen benötigt, wonach Google die
Wirksamkeit von Werbekampagnen genau ermitteln muss.

Diese Ermittlung erfolgt über ein nicht eindeutiges Werbe-Tag mit Informationen darüber, auf
welchem Weg Google Chrome bezogen wurde, zum Beispiel über eine Online-Werbeanzeige
oder im Paket mit einem anderen Softwareprodukt, sowie über die Woche, in der Google Chrome
installiert wurde. Das Tag sieht in etwa so aus: 1C1GGLS_deDE342DE350. Dieses nicht
eindeutige Tag wird regelmäßig an Google gesendet und darüber hinaus der URL für Google-
Suchanfragen über die Omnibox angehängt. Das Tag erscheint als ein mit "rlz=" beginnender
Parameter. Wir verwenden diese Informationen, um die von einer bestimmten Werbeaktion
generierten Suchanfragen zu zählen.

Installationen von Google Chrome, die über Werbekampagnen bezogen wurden, senden darüber
hinaus Informationen zum Zeitpunkt des ersten Starts von Google Chrome sowie zum Zeitpunkt
der ersten Verwendung der Omnibox. Dasselbe Token wird bei einer späteren Neuinstallation
von Google Chrome gesendet. Nach der Neuinstallation wird es jedoch nur beim ersten
Browserstart und bei der ersten Verwendung der Omnibox gesendet. Das Token wird nicht auf
dem Computer gespeichert, sondern bei Bedarf anhand von integrierten Systeminformationen
generiert, die irreversibel verschlüsselt werden.

Zur Erstellung und Übermittlung dieser Informationen nutzt Google Chrome eine
Softwarebibliothek namens "RLZ". Die RLZ-Bibliothek wurde im Juni 2010 als Open Source-
Programm freigegeben. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Blog-Post unter
http://blog.chromium.org/2010/06/in-open-for-rlz.html.

Installationen von Google Chrome, die direkt über www.google.com/chrome?hl=de


heruntergeladen und nicht über Werbekampagnen bezogen wurden, verwenden diese Tags bzw.
Tokens nicht.

Nutzungsstatistiken und Ausfallberichte

Wenn Sie möchten, können Sie die Übermittlung von Nutzungsstatistiken und Ausfallberichten in
Google Chrome aktivieren. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert.

Anhand dieser Daten kann Google die Funktionen und Stabilität von Google Chrome verbessern.
Die Nutzungsstatistiken umfassen verschiedene Informationen wie Einstellungen, Nutzung von
Oberflächenfunktionen, Reaktionszeiten und Speicherauslastung. URLs von Webseiten oder
persönliche Informationen sind darin nicht enthalten. Ausfallberichte enthalten
Systeminformationen zum Zeitpunkt des Absturzes. Je nachdem, was zu diesem Zeitpunkt
gerade geschah, können auch URLs von Webseiten oder persönliche Informationen erfasst
werden.

Sobald Sie diese Funktion aktivieren, speichert Google Chrome ein per Zufallsauswahl
generiertes eindeutiges Token, das gemeinsam mit Ihren Nutzungsstatistiken und
Ausfallberichten an Google gesendet wird. Dieses Token enthält keine persönlichen
Informationen und dient zur Deduplizierung von Berichten und Aufrechterhaltung der statistischen
Genauigkeit.

Sie können die Funktion im Abschnitt "Privates" in den Google Chrome-Optionen aktivieren bzw.
deaktivieren. Weitere Informationen