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Übungen zur Experimentalphysik 2:

Elektrodynamik und Optik


Blatt 1
Abgabe: 22.4.’21 bis 14:00st
(Online via StudIP, DoIT)
Institut für Festkörperphysik, Prof. Dr. Andreas Rosenauer

Übungen sind einzeln zu bearbeiten über StudIP gemäß der bekanntgebenen Modalitäten elektronisch
abzugeben. Sortieren Sie in die korrekte Reihenfolge und schreiben auf das erste Blatt immer Ihren
Namen und den Ihrer Übungsgruppe.

Es können maximal 10 Punkte erzielt werden.

Liebe Studenten,
dies ist nun das erste »richtige« Übungsblatt zur Vorlesung. Jede Woche werden Sie durch
Ihre Abgaben im Durchschnitt 10 Punkte erreichen können. Die Gesamtpunktzahl liegt damit
bei höchstens 130 Punkten. Um zu bestehen, müssen Sie daher ein Minimum von 78 Punkten
anstreben. Zu welcher Einheit in der Vorlesung die Übung in etwa gehört, steht jeweils unter der
Überschrift.
Viel Erfolg im neuen Semester!
F. Krause

Aufgabe 1: Elektrisches Feld im endlichen Plattenkondensator (8 Punkte)


(Einheit 01.2)

Im folgenden soll das von zwei entgegengesetzt geladenen, parallelen Platten, also von einem
Kondensator erzeugte Feld hergeleitet werden.

(a) Eine kreisrunde, flache Scheibe mit vernachlässigbarer Dicke und Radius R trägt eine
homogen verteilte, positive Ladung. Die Ladung pro Fläche sei σ.

~ am Ort (0,0, z) in Abhängigkeit des Abstandes z von


Berechnen Sie das elektrische Feld E
der Scheibe entlang der Symmetrieachse wie in vorstehender Skizze erläutert. [4]

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(b) Betrachten Sie nun zusätzlich eine zweite, gleichgroße, zur ersten parallele Scheibe mit
entgegengesetzter Ladung im Abstand d. Die Scheiben sind nun an den Positionen z = ± d2 ,
wie in folgender Skizze.

Berechnen Sie wieder das elektrische Feld in Abhängigkeit von z. [2]


(c) Berechnen Sie nun das Feld näherungsweise unter der Annahme d  R. [2]
Welchem Fall eines Plattenkondensators entspricht dies, und ergibt sich, was Sie erwarten
würden?

Aufgabe 2: Wegunabhängigkeit am Plattenkondensator (2 Punkte)


(Einheit 01.2)

Betrachten Sie die zwei folgenden geschlossenen Wege im elektrischen Feld eines weit aber endlich
ausgedehnten Plattenkondensators unter der oft genutzten Annahme, daß das elektrische Feld
außerhalb des Kondensators verschwindet und innerhalb homogen ist. Klären Sie den scheinbaren
Widerspruch zur Wegunabhängigkeit von ∮ d~s E ~ = 0. Warum sind diese Annahmen aber im
allgemeinen durchaus berechtigt?