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Stromversorgungen

PWM-Schaltnetzteil
Wenig Verlustleistung, selbst bei geringen Spannungen
und hohen Strömen, sind die Vorteile dieser universeil einsetzbaren Netzteilplatine

Allgemeines

Diese neue für die Spannungsversor- Des weiteren ist auf der Platine sowohl mit 27 Vl3.5 A und 2 x 8 VI500 mA zur
gung im Laborbereich konzipierte Leiter- für die Endstufe als auch für den anzu- Verfügung.’
platte arbeitet nach dem Prinzip des sekun- schließenden Netztrafo eine elektronische Mit diesem Transformator ist ein 20 V/
där getakteten Schaltreglers und ist mit TemperatursichenmgvorhandenBeiÜber- 4A Netzgerät realisierbar.
konventionellen Bauelementen realisiert. temperaturleuchtet die jeweils zugehörige
Gegenüber linear geregelten Netzgerä- Leuchtdiode auf, und die Ausgangsspan- Schaltung
ten hat der sogenannte Step-Down-Wand- nung wird abgeschaltet.
ler besonders bei der Belastung mit hohen Wie bei nahezu allen Schaltnetzteilen, Die Schaltung unseres ausschließlich mit
Strömen bei geringer Spannung besondere ist auch bei der ELV-PWM-Schaltnetzteil- Standard-Bauelementen aufgebauten
Vorteile durch seinen hohen Wirkungs- Platine eine minimale Ausgangslast sinn- PWM-Schaltnetzteils ist in Abbildung 1 zu
grad. voll. sehen. Anhand des P-Kanal- Feldeffekt-
Die Ausgangsspannung ist stufenlos von Das Netzgerät arbeitet im sogenannten transistors T 1, der schnellen Schottky-
0 - 30 V und die Strombegrenzung von ,,Burst-Mode” (Endstufe wird periodisch Diode D 1, der Ringkern-Speicherdrossel
10 mA bis 4 A einstellbar. Zur Spannungs- getaktet), wenn die Ausgangslast 3 VA L 1 und des Puffer-Elkos C 5 betrachten
und Stromanzeige sind 2 Panelmeter (O- unterschreitet. Im Gegensatz zu den mei- wir zunächst die grundsätzliche Funkti-
200 mV) direkt an die dafür vorgesehenen sten Schaltnetzteilen (z. B. PC-Netzteile) onsweise.
Lötstifte anschließbar (nicht im Lieferum- führt eine geringe Ausgangslast bei dem Der als Leistungsschalter dienende P-
fang). PWM-Schaltnetzteil zu keiner Beschädi- Kanal Feldeffekttransistor T 1 wird von
Eine einzige doppelseitig durchkontak- gung. Der einzige Nachteil bei weniger als der Steuerelektronik periodisch in den lei-
tierte Leiterplatte mit den Abmessungen 3 VA Last ist eine höhere Ausgangswellig- tenden Zustand versetzt. In der Schaltpha-
13 1 x 112 mm dient zur Aufnahme sämtli- keit. se, in der der Transistor durchgesteuert ist,
cher aktiver und passiver Bauteile inklusi- Beim Netztransformator (nicht im Lie- fließt über die Speicherdrossel L 1 der
ve Netz-Gleichrichter und Endstufe, so ferumfang) sind neben der Leistungswick- Strom zum Puffer-Elko C 5. Wird nun der
daß extern nur noch der geeignete Netz- lung noch 2 Hilfswicklungen mit jeweils TransistorT 1 gesperrt, kann die Speicher-
transformator anzuschiießen ist. 8 V/500 mA zur Versorgung der elektroni- drossel L 1 aufgrund der nun auftretenden
Das Netzgerät kann wahlweise als Span- schen Komponenten erforderlich. Natür- Gegeninduktion den Stromfluß über die
nungs- oder als Stromregler arbeiten, wo- lich besteht auch die Möglichkeit, 2 ge- Schottky-Diode D 1 aufrecht erhalten.
bei der jeweils aktive Regler durch eine trennte Trafos einzusetzen. Standardmä- Die Ausgangsspannung am Elko C 5
Leuchtdiode angezeigt wird. ßig steht für das Netzteil ein Transformator entspricht dem arithmetischen Mittelwert

-I 1
i
mngan1ncrant
L.513 Otmlm

Panelaeter
suannung
ST3

c141

*Yf *YV

68
Panelmeter
StrOm
EN g 2
Fl22 *5v
c3e 47k
9

Tabelle

Bild 1: Schaltbild der


PWM-Schaltnetzteil-Platine
I

Stromversorgungen

bestimmt nun die Schaltschwelle. In Ver-


bindung mit dem sägezahnförmigen Sig-
nal am nicht invertierenden Eingang erhal-
ten wir am Kornparator-Ausgang (IC 2
Pin 7) ein pulsweiten-moduliertes Recht-
ecksignal. Dieses PWM-Signal steuert über
den Treibertransistor T 2 den selbstsper-
renden P-Kanal-Leistungs-FET T 1.
Mit Hilfe des Kornparators IC 2 A wurde
eine Schutzschaltung realisiert. Sobald die
iiber R 8 zugeführte stromproportionale
Meßspannung an IC 2 A Pin 2, die mit R 6,
R 7 an IC 2 Pin 3 eingestellte Spannung
übersteigt, wird schlagartig die Endstufe
an der Basis des Transistors T 2 gesperrt.
T 3 und T 5 mit den zugehörigen externen
Komponenten verhindern Spannungsspit-
zen im Ausschaltmoment.
Die an ST 7, ST 9 anstehende Wechsel-
spannung gelangt über D 16, D 17 auf die
Basis des Transistors T 3, an dessen Kol-
lektor wir dann iietzfrequente Rechteck-
impulse erhalten. Solange die Impulse an-
liegen, wird T 5 über die mit R 39 und C 4 1
realisierte Zeitkonstante im leitenden Zu-
stand gehalten.
Im Ausschaltmoment wird durch diese
Schaltung die Endstufe bereits gesperrt,
bevor die Betriebsspannungen des Netz-
teils zusammenbrechen.
Die Temperaturüberwachung der End-
stufe und des Netztransformators erfolgt
mit IC 3 und den zugehörigen externen
Bauelementen.
Während der Sensor TS 1 (ST 16, ST 17),
mit einer zweiadrig isolierten Leitung ver-
Ansicht der fertig bestückten Platine längert, direkt am Trafo zu befestigen ist,
überwacht TS 2 die Endstufentemperatur.
des Tastverhältnisses, mit dem der Schalt- Ausgangsstrom proportionale Spannungs- Über den Spannungsteiler R 20, R 21
transistor durchgesteuert wird. wert wird mit der Strom-SolI-Wert-Vorga- liegen die nicht invertierenden Eingänge
Zur Verringerung der Ausgangswellig- be an IC 1 C Pin 10 verglichen, wobei R 33 von IC 3 A und IC 3 B auf ca. 1,67 V.
keit dienen das mit R 46 und C 42 aufge- zur Einstellung des Ausgangsstromes und Betrachten wir zunächst die mit IC 3 A
baute Siebglied, wobei hochfrequente Stör- R 32 zur Maximalwert-Begrenzung auf aufgebaute Schaltung. Der am nicht inver-
spitzen mit C 4, C 6 und C 7 weitestgehend 4 A dienen. tierenden Eingang angeschlossene Tem-
eleminiert werden. Bei aktiver Stromregelung leuchtet die peratursensor wird über R 18 mit Span-
Kommen wir nun zur Ansteuerung des Leuchtdiode D 6, während D 7 leuchtet, nung versorgt. Mit steigender Temperatur
Leistungsteils. Über den mit R 15, R 16 wenn eine Spannungsregelung erfolgt. wird derwiderstandswert des Sensors grö-
aufgebauten Spannungsteiler wird die Aus- Die Schaltfrequenz des PWM-Schalt- ßer, und der Spannungsabfall steigt pro-
gangsspannung abgegriffen und über R 34 reglers (Step-Down-Wandler) wird durch portional. Übersteigt die Spannung den am
dem mit IC 1 D aufgebauten Spannungs- den mit IC 1 A und externer Beschaltung invertierendenEingangvorgegebenen Wert,
regler zugeführt, der die Ausgangsspan- aufgebauten Oszillator bestimmt. Durch wechselt der Ausgang (Pin 1) von ,,LOw”
nung (Ist-Wert) mit dem Soll-Wert am die Beschaltung mit den Widerständen R 1 nach ,,HIGH”. Die Endstufe wird nun über
nicht invertierenden Eingang des Operati- bis R 3 arbeitet IC 1 A zunächst als Inverter D 19 abgeschaltet, und die Leuchtdiode
onsverstärkers IC 1 D vergleicht. Die Soll- mit Schmitt-Trigger-Funktion. Durch den D 3 signalisiert Übertemperatur. Für eine
Wert-Vorgabe erfolgt mit Hilfe des Ein- Widerstand R 4 im Gegenkopplungszweig ausreichende Schalthysterese sorgt in die-
stellreglers R 37, wobei mit dem Einstell- und den Kondensator C 1 ensteht daraus sem Zusammenhang der Widerstand R 22.
trimmer R 36 der Maximalwert festgelegt ein Rechteck-Oszillator, der mit ca. 22 kHz Die Funktionsweise des mit IC 3 B auf-
wird. schwingt. gebauten Schaltungsteiles ist völlig iden-
Am Shunt-Widerstand R 17 erhalten wir Das rechteckförmige Oszillator-Aus- tisch.
einen zum Ausgangsstrom proportionalen gangssignal wird mit Hilfe des Widerstan- An ST 3 und ST 4 ist das Panelmeter zur
Spannungsabfall, der mit Hilfe des inver- des R5 und des Kondensators C 3 zu einem Spannungsanzeige anzuschließen, und an
tierenden Verstärkers IC 1 B um den Fak- sägezahnförmigen Signal integriert und ST5 steht eine auf Schaltungsmasse (ST 6)
tor 3,9 verstärkt wird. dem invertierenden Eingang des Kompa- bezogene stromproportionale Spannung für
Über R 30 gelangt dann der Ist-Wert des rators IC 2 B zugeführt. die Stromanzeige zur Verfügung.
Stromes auf den invertierenden Eingang Der Gleichspannungspegel am nicht in- Die Bestückung der Widerstände R 35
des Operationsverstärkers IC 1 C. Der zum vertierenden Eingang des Kornparators und R 49 ist entsprechend Tabelle 1 vom

3
gewünschten Maximalwert der Ausgangs-
spannung abhängig.
Bei 20 V Ausgangsspannung beträgt die
Auflösung dann 0,Ol V und bei 30 V Aus-
gangsspannung 0,l V.

Tabelle 1
Ausgangsspannung R 35 R49
2ov 10k lk
3ov 2k7 100R
Zur Spannungsversorgung der Steuer-
elektronik ist eine sekundärseitige Trafo-
Wicklung mit Mittelanzapfung (2 x 8 V/
500 mA) erforderlich, die an die Lötstifte
ST 7 bis ST 9 anzuschließen ist. Mit D 8
und D 9 ist eine Mittelpunkt-zweiweg-
Gleichrichter-Schaltung aufgebaut, wobei
die unstabilisierte Gleichspannung über
L 2 auf den Puffer-Elko C 18 und Pin 1 des
Positiv-SpannungsreglersIC4 gelangt. Am
Ausgang des Reglers steht dann eine stabi-
lisierte Spannung von +5V zur Verfügung.
Eine weitere mit D 10 und D 11 aufge-
baute Zweiweg-Gleichrichter-Schaltung
versorgt über L 3 den Eingang des Nega-
tiv-Spannungsreglers IC 5 mit derunstabi-
lisierten Versorgungsspannung, wobei
C 25 zur ersten Glättung dient. Während
die Keramik-Kondensatoren C 20 bis C 23
und C 27 bis C 29 direkt an den’versor-
gungspins der einzelnen ICs angeordnet
sind, dienen C 19 und C 26 zur Schwing-
neigungsunterdrückung an den Festspan-
nungsreglern.
Eine weitere sekundärseitigeTrafowick- Bestückungsplan der PWM-Schaltnetzteil
lung ist zur Versorgung des Leistungsteils
(Endstufe) erforderlich. Die Gleichrich-
tung der an ST 10 und ST 11 zugeführten derstände entsprechend dem Rastermaß mente und üblicherweise am Minuspol ge-
Wechselspannungerfolgt mitHilfeder zum abgewinkelt, durch die zugehörigen Boh- kennzeichent. Danach werden die beiden
Brückengleichrichter geschalteten Dioden rungen der Platine geführt und an der Pla- zur HF-Abblockung dienenden Spulen L 2
D 12 bis D 15. Störspitzen werden mit C 3 1 tinenunterseite leicht angewinkelt. und L 3 sowie die Speicherdrossel L 1
bis C 34 unterdruckt, und C 35 dient zur Alsdann ist die Platine umzudrehen, auf eingelötet.
Pufferung der unstabilisierten Spannung. eine ebene Unterlage zu legen (z. B. Die Kleinsignaltransistoren sind mit
Schaumgummiplatte) und alle Anschluß- möglichst kurzen Anschlußbeinehen zu
Nachbau beinchen der Widerstände nacheinander bestücken, und die Einstelltrimmer dürfen
zu verlöten. Die überstehenden Drahten- beim Lötvorgang nicht zu heiß werden.
Derpraktische Aufbau des PWM-Schalt- den werden mit einem scharfen Seiten- Die beiden Festspannungsregler IC 4 und
netzteils ist dank einer doppelseitig durch- schneider, wie auch bei den nachfolgend IC 5 werden stehend eingelötet.
kontaktierten Leiterplatte besonders ein- einzusetzenden bedrahteten Bauelementen, Es folgen die Einstellpotis (R 33, R 37)
fach und schnell möglich. Mit Ausnahme direkt oberhalb der Lötstelle abgeschnit- unddie 4 Leuchtdioden, derenEinbauhöhe
des Netztrafos finden hier sämtliche passi- ten. sich nach den individuellen Gegebenhei-
ven und aktiven Bauelemente Platz. Insgesamt 17 Lötstifte mit Öse sind ten richtet.
Achtung: Aufbau und Inbetriebnahme stramm in die dafür vorgesehenen Bohrun- Der untere Gehäusekragen der Leucht-
des Schaltnetzteils dürfen aufgrund der gen der Platine zu pressen und anschlie- dioden ist an der-Katodenseite abgeflacht
darin frei geführten Netzspannung aus- ßend unter Zugabe von ausreichend Löt- (diejenige Seite, in welche die Pfeilspitze
schließlich von Fachleuten durchgeführt zinn festzusetzen. Danach folgen die Kera- des Schaltungsymbols weist).
werden, die hierzu aufgrund ihrer Ausbil- mik- und Folien-Kondensatoren mit belie- Vor der Montage des Leistungskühlkör-
dung befugt sind. Die geltenden VDE- und biger Polarität. pers ist der Schalttransistor T 1 und der
Sicherheitsvorschriften sind zu beachten. Beim Einlöten der Dioden ist darauf zu TemperatursensorTS 2 anzuschrauben. Zur
Die Bestückungsarbeiten werden ent- achten, daß die Leistungdioden D 12 bis elektrischen Isolation ist der Transistor mit
sprechend der Stückliste und des Bestük- D 15 und die schnelle Schottky-Diode D 1 Glimmerscheibe und Isolierbuchse zu mon-
kungsplanes vorgenommen, wobei es sinn- mit einem Abstand von 10 mm zur Plati- tieren, wobei die Glimmerscheibe zur bes-
voll ist, mit den niedrigsten Komponenten nenoberfläche angelötet werden. seren thermischen Kopplung auf beiden
zu beginnen. Daher werden zuerst die An- Die nachfolgend einzusetzenden Elek- Seiten mit Wärmeleitpaste dünn zu be-
schlußbeinchen der 1 %igen Metallfilmwi- trolyt-Kondensatoren sindgepolteBauele- streichen ist. Die Montage erfolgt mit einer
Schraube M3 x 12 mm und zugehoriger eigenen Vorstellungen in ein geeignetes nung mit dem Multimeter gemessen. Mit
Mutter. volIisoliertesGehäuseeinzubauen,daohne dem Trimmer R 36 ist nun die Ausgangs-
Die abgeflachte Seite des Endstufen- ein entsprechendes Gehäuse der Betrieb spannung auf den gewünschten Endwert
Temperatursensors ist ebenfalls mit Wär- nicht zulässig ist. (z. B. 30 V) einzustellen.
meleitpaste zu versehen und an die vorge- Besonders beim Anschluß und Einbau Danach wird das Netzgerät über das
sehene Stelle auf den Kühlkörper zu driik- des Netztransformators sind samtliehe gel- MultimeterimShomlxreich(10Aoder20A)
ken. Mit Hilfe einer Metallschelle und ei- tenden VDE- und Sicherheitsvorschriften kurzgeschlossen, R 33 an den Rechtsan-
nergewindeschneidendenSchraubeerfolgt unbedingt zu beachten. Im Primarkreis des schlag gebracht, und der maximal zulässi-
diemechanischeBefestigung am Kühlkör- Netztransformators ist eine Feinsicherung ge Ausgangsstrom von 4 A mit R 32 einge-
per. Danach wird der Kühlkörper mit den (1 A-trage) erforderlich. Des weiteren ist stellt. Im letzten Abgleichschritt sind die
vormontierten Bauteilen auf die Leiter- es sinnvoll, einen Netzschalter zum Ein- Anzeigen der beiden Panelmeter (sofern
platte gesetzt, mit 2 gewindeschneidenden und Ausschalten des Netzgerätes einzufü- angeschlossen) abzugleichen.
Schrauben mechanisch befestigt und die gen. Während die korrekte Anzeige des Aus-
AnschlußbeinchendesLeistungstransistors gangsstromes mit R 45 einzustellen ist,
und des Temperatursensors unter Zugabe Abglelch erfolgt die Einstellung der Spannungsan-
von ausreichend Lötzinn festgesetzt. zeige direkt am entsprechenden Panel-
Der Strom-Shunt R 17 ist aus 7 cm Mit einem Multimeter ist der Abgleich meter.
Manganindraht mit 1,513 Q/m herzustel- des PWM-Schaltnetzteils schnell und ein- Nach erfolgreich durchgeführtem Ab-
len, der auf den Schaft eines M4-Bohrers fach durchzuführen. Zuerst wird der Ein- gleich steht dem Einsatz dieses sekundär-
gewickelt eine ,,Widerstandswendel” mit stellregler f& die Ausgangsspannung an getakteten Netzgerätes mit geringer Ver-
4 Windungen ergibt. Nach dem Einlöten denRechtsanschlag gebrachtund die Span- lustleistung nichts mehr entgegen. m
bleiben dann ca. 6,6 bis 6,7 cm des Wider- .-
standsdrahtes wirksam, wobei unbedingt
darauf zu achten ist, daß keine Windung
die Platinenoberf&he berührt. Stückliste: PWM-Schaltnetzteil
Nun kommen wir zum Anschluß des
230V-Netztransformators. Während die Widerstande: 1OOnF ........................................ Cl0
sekundärseitigen Anschlüsse der 2 x 8 Vf 7cmManganindraht 1,513R/m ...R17 lpF/lOOV ......................... c41, c43
500mA-Wicklung zur Spannungsversor- O,lQQW .................................... R46 lOp.Ff25V ......................... C19, C26
gung der Regelelektronik an ST 7 bis ST 9 1OOQ ........................................ R49* 47OpF/16V ................................ c2.5
(Mittelanzapfung an ST 8) anzulöten sind, 27OR ................................. R12, R13 lOOOp.F/16V .............................. Cl8
werden die Sekundäranschlüsse der Lei- 3300 .......................................... Rll 1 oOOpF/4ov ....................... C5, C42
stungswicklung an ST 10 und ST 11 ange 47012 .......................... R9, R28, R51 lOOOOpF/63V ............................ C35
lötet. Die einstellbare Ausgangsspannung 82OQ ............................................ R4
des Netzgerätes steht an den Lotstiften lk!J ................................. R26, R49* Halbleiter:
ST 1 (Pluspol) und ST 2 (Minuspol) zur 1 kQ/lW .................................... R47 TL074 ........................................ ICl
Verfügung. Zur Strom- und Spannungsan- 2,7kR ..................... R18, R23, R35* LM393 ....................................... IC2
zeige können Standard-LED-Panelmeter 4,7kQ ................... R5, R8, RlO, R29 LM358 ....................................... IC3
eingesetzt werden. Isler die Lötstifte 1OkQ ...................... R35*, R38, R40 7805 ........................................... IC4
ST 12 bis ST 15 erfolgt die Spannungsver- 12kR .......................................... R21 7905 ........................................... IC5
sorgung der Panelmeter mit 15 V. ST 3 ist 15kQ .......................................... R31 BUZ272 ....................................... Tl
mit dem positiven Meßeingang (+Vb) des 22kn .......................................... R48 BC546 ......................................... T2
Panelmeters zur Spannungsanzeige und 24kQ .......................................... R20 BC548 ......................................... T3
ST5 mit dem entsprechenden Meßeingang 27m .......................................... R44 BC558 ................................... T4, T.5
der Stromanzeige zu verbinden. 47kS2 ......................... R7, R16, R22, SB360 .......................................... Dl
Die vorgesehenen LED-Panelmetersind ......................... R27, R30, R34, R39 BZWO6-58V ................................ D2
üblicherweise für Anwendungen konzi- 56kn ............................................ lN4001 ............................... D8-Dl l
piert, wo dasEingangssigna keinen Bezug 1OOkQ.. ................ Rl-R3, R41, R% R250B .............................. D12-D15
zur Spannungversorgung hat. Da die vom 39okQ ............................... R15, R25 lN4148 ............................. D16-D19
PWM-Schaltnetzteil gelieferten strom- und PTlO, stehend, 5OOQ.. ............... R45 LED, 5mm, rot ....... D3, D4, D6, D7
spannungsproportionalenMeßspannungen PTlO, stehend, 5kn.. ................. R36
sichaufSchaItungsmassebeziehen,istnicht PflO, stehend, 1OkR ................. R32 Sonstiges:
der negative Meßeingang (-Vm) mit der Poti, 4mm, 1OkQ.. ............ R33, R37 Speicherdrossel, 4OpH, 3,15A .... Ll
SchaltungsmassedesPWM-Schaltnetzteils Temperatursensor, Entstörspule, 14pH ............... L2, L3
(ST4, ST 6) zu verbinden, sondern jeweils SAA965 .......................... TS l,TS2 Lotstifte mit Lötöse ......... STl-ST17
Pin 30 der beiden Panelmeter-Chips des 1 Kühlkörper, SK88 bearbeitet
Typs ICL 7 107. Zur Modifikation der bei- Kondensatoren: 1 Isolierbuchse
den Panelmeter ist einfach der Chip mit lOpF/ker ............................ CllC16 1 Glimmerscheibe, TOP66
einem Schraubendreher aus dem Sockel zu 1IlF ..................................... C2, C36 1 Zylinderkopfschraube, M3 x 12 mm
hebeln, Pin 30 des ICL 7107 vorsichtig 82nF ........................................... c3 3 Zylinderkopfschrauben, selbst-
nachobenumzubiegenundnachEinsetzen 27nF ............................................ Cl schneidend, M3 x 6mm
an Pin 30 eine flexible Leitung anzulöten. 47nF ............................................ c9 1 Mutter, M3
Diese Leitung wird dann mit dem Masse- lOOnF/ker ............. C4, C6, C7, C17, 1 Sensorschelle
anschluß des PWM-Schaltnetzteils (ST 4, ......................... C20-C24, C27-C29, 4cm Sehrumpfschlauch, lmm 0
ST 6) verbunden. ................. c3 l-c34, c37-c40, c44 6OcmSchaItlitze,ST1x0,22mm,grün
Die fertigbestückteLeiterplatte ist nach * siehe Tabelle 1

5
Hinweisblatt zum PWM-Schaltnetzteil ’

Die Bohrung des Widerstandes R46 ist bei einigen Leiterplatten an der zu C42 weisen-
den Seite nicht durchkontaktiert. Das Anschlu ßbeinchen des Widerstandes ist daher
sowohl an der Löt- als auch an der Bestückungsseite armlöten.
I

EG-Konformitätserklärung
Hinwelse zur Betriebsumgebung im Rahmen des EMVG
Dr das folgend bezeichnete Erzeugnis

Die zur Beurteilung des Produktes herangezogenen Normen legen Grenzwerte for den
‘WMSchaltnetztell-PIatine
Einsatz Im Wohnbereich, Gesthafts- und Gewerbebereich sowie in Kleinbetrieben fest,
Wird hiermit bestatigt. daß es den Schutzanforderungen entspricht, die in der Richtlinie wodurch der Einsatz des Erzeugnisses for diese Betriebsumgebung vorgesehen ist.
SS Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten Ober die Hierzu gehdren folgende, typische EInsatzorte und Raumlichkeiten:
iekbomagnetische Vertraglichkeit (99/336/EWG) festgelegt sind. Diese ErklaNng gilt
?r alle Exemplare, die nach den entsprechenden Fertigungsunterlagen hergestellt - WohngebaudalWohnflachen wie Hauser, Wohnungen, Zimmer usw.;

/erden. Zur Beurteilung des Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer -Verkaufsflachen wie Laden. Großm9rkte usw.;
‘ertr5glichkeit wurden folgende Normen herangezogen:
- Geschaftsraume wie Amter und Behorden. Banken usw.:
i’f 50051-1:1992 / EN 55022
- Unterhaltungsbetriebe wie Lichtspielh5user, dffentliche Gaststatten,
EN 55014
iN 500521:1992 / IEC 801-2 (9kV AD) Tanzlokale usw.;
IEC 5013 (3Vlm unmod.) /,ENV 50140 (3VIm mod.)
*
- Im Freien befindliche Stellen wie Tankstellen, Parkplatze. Vergnogungs- und
IEC 801-4 (1 kV auf Netzl. OSkV auf Slgnall:)
Sportanlagen usw.;
liese Erklarung wird verantwortlich Mr den HerstellerIlmporteur
- Raume von Kleinbetrieben wie Werkstritten, Laboratorien,
Zlektronlk-Literatur-Verlag GmbH Dienstleistungszentren usw.
26789 Leer
Alle Einsatzorte sind dadurch gekennzeichnet. daß sie an die bffentliche
abgegeben durch Niederspannungs-Stromversorgung angeschlossen sind. Bei dem Einsatz in einer
elektromagnetisch starker gestorten Umgebung wie rB. der typischen
Xpl.-Ing. Lothar Schäfer Industrieumgebung. kbnnen insbesondere Probleme mit einer nicht ausreichenden
5ntwlcklungslngenleur / EMV-Beauftragter Starfestigkeit des Erzeugnisses auMeten.

CC
Leer, den 20. Februar 1997

(RechtsgOltige UnterschrlR)