Sie sind auf Seite 1von 4

Bau- und Bedienungsanleitung Entsorgungshinweis

Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!


Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über Elektro- und Elektronik-
Altgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!

Best.-Nr.: 28027
Version 3.0,
Stand: Oktober 2006

NF-Signalgenerator
SG 1000
Konzipiert für den Einsatz im Hobbybereich liefert der Signal-
generator SG 1000 besonders saubere Sinusspannungen mit einem Klirrfaktor
von < 0,02% und Rechtecksignale mit einstellbarem
Puls/Pausenverhältnis. Die Frequenz des SG 1000 ist zwischen
10 Hz und 100 kHz einstellbar.

zu realisierende Schaltung arbeitet als SG 1000 stufenlos bis max. 6 Vss ein-
Allgemeines „echter“ Sinus-Generator und liefert sehr stellbar.
geringe Verzerrungen. Der Klirrfaktor des Zur Spannungsversorgung kann wahl-
Signal- und Tongeneratoren sind für SG 1000 ist kleiner als 0,02%, gemessen weise ein unstabilisiertes 12V-Stecker-
Prüf- und Einstellarbeiten an Audio- und bei 400 Hz und 1 kHz. netzteil oder eine 9V-Blockbatterie dienen.
Meßgeräten besonders wichtige Hilfsmittel Neben sinusförmigen Spannungen kann Für den Einsatz eines 9V-Blockakkus
und gehören zur Grundausstattung eines der SG 1000 Rechtecksignale mit einstell- ist bei ausgeschaltetem Generator eine
Hobbylabors. Bezüglich der Signalform barem Puls/Pausenverhältnis zwischen Lademöglichkeit aus dem Steckernetzteil
werden dabei oft hohe Anforderungen an 10 Hz und 100 kHz liefern. vorhanden.
einen Sinus-Generator gestellt, die mit Die Frequenz des Generators ist in Neben dem Hobbylabor ist der in einem
einfachen Funktionsgeneratoren nicht zu vier Dekaden schaltbar und innerhalb der kleinen Kunststoffgehäuse untergebrachte
erfüllen sind. Dekaden stufenlos mit einem Poti einstell- Generator auch für den mobilen Einsatz
Die hier vorgestellte, mit wenig Aufwand bar. Weiterhin ist der Ausgangspegel des geeignet.


Bau- und Bedienungsanleitung

Sinus-Pegel
S1 C +UB +UB
11 C12
12 R2
15 Sinus
13
R7 10p

100k
14 10

R14
47 4.3 100 4.3 Frequenz-
Bereich R18

100k
S2 33k
IC1

10k
R8

R6
IC1 S1 B

+
R15
IC1
150
R1

PT15
100k
2xUM
6 DC-
9 8 7 6 - Offset
2 R12

R9 Symmetrie
- 7 9
1 C6 C7 C8 C9 A+ 22k -
A+

-
5 Rechteck 8
3
+ C11 A+
+ TL084 R13 10
120p 1n5 15n 150n +
GL1 TL084 ker R11 Ausgangs-

R19
1u TL084

1k
PT15

PT15
10k
Wien-Robinson-

100k
12V R3 1M Pegel 100V
Generator

6
20mA

100k
Komparator
Frequenz
DC
R5 +UB

4
5
C13 S3
8k2
R3
C1 C2 C3 C4 C5
3
100k

4 2xUM
C21 C10 10u
IC1 25V AC

100k

100k
4- 120p 1n5 15n 150n

R10

R16

R17
10k
40p ker
1
2

TL084 ST3
100n 100n
4 3 2 1 ker 11 ker
-UB BU1
Frequenz-
S1 A
8k2
R4

Bereich
Cinch-
4.3 Buchse
5

Aus/
Netz Laden Batterie +UB
12V-25V DC 1 IC2 3
BU2 7810 ST5 IC1
1 2 3 4
C14 C15 2 C16 C17 S4
1N4148

13

100k
-
R24

R20

R21
470

1k5
D1

R23
S4 9V 14
100u
40V
100n
ker
100n
ker
10u
25V
5 6 7 8 Block A+ 100
12
Klinken- ST6 +
Buchse 2xUm+0
C18 TL084 C19 C20
Ein
100k
R22
UB/2
-UB D2
100n 100n 220u
ker ker 16V 974181101B

Bild 1: Schaltbild des NF-Signalgenerators

sich als frequenzbestimmende Bauele- Die Glühlampe sorgt für ein sicheres
Schaltung mente ein Hochpaß und ein Tiefpaß im Anschwingen des Generators, da im Ein-
Rückkopplungszweig. Beide RC-Glieder schaltmoment K x V geringfügig größer als
In Abbildung 1 ist die Schaltung unseres erzeugen nun eine frequenzabhängige 1 ist. In der Nähe der Aussteuerungsgrenze
mit wenig Aufwand realisierten NF-Ge- Phasenverschiebung des Verstärkeraus- sinkt die Ringverstärkung dann geringfügig
neratos zu sehen. Die gesamte Schal- gangssignals, die sich jedoch bei einer unter 1.
tung wurde mit einem einzigen 4fach- Frequenz gegenseitig aufheben. Die Pha- Der Hochpaß im Rückkopplungszweig
Operationsverstärker des Typs TL 084 senbedingung ist somit wieder erfüllt, wenn wird durch die umschaltbaren Kapazitä-
realisiert. Der Operationsverstärker IC 1 A die Phasenverschiebung des Hochpasses ten C 6 - C 9 in Verbindung mit R 5 und
bildet den eigentlichen Generator, der nach exakt durch die Phasenverschiebung des dem Tandempoti R 3 B gebildet, während
dem Prinzip der Wien-Brückenschaltung Tiefpasses aufgehoben wird. C 1 bis C 5, R 3 A und R4 für den Tiefpaß
arbeitet. Kehren wir nun zu unserem mit IC 1 A zuständig sind.
Das Funktionsprinzip beruht, wie all- aufgebauten, nicht-invertierenden Verstär- Die Ausgangsfrequenz des Generators ist
gemein bei Generatoren üblich, auf einem ker zurück. Die Verstärkung wird bestimmt nun mit S 1 in 4 Dekaden schaltbar und mit
Verstärker mit Rückkopplung zwischen durch die Widerstände R 1 und R 2 sowie Hilfe des Tandempotis R 3 innerhalb einer
Ausgang und Eingang. Der Generator kann den Widerstand der zur Arbeitspunktsta- Dekade stufenlos einstellbar.
nur schwingen, wenn die Amplitudenbe- bilisierung dienenden Glühlampe GL 1. Da sich im obersten Frequenzbereich
dingung und die Phasenbedingung erfüllt
sind, d. h. bei einem Ringdurchlauf die Technische Daten: NF-Signalgenerator SG 1000
Verstärkung 1 und die Phasenverschiebung
0° bzw. 360° beträgt (Mitkopplung). Signalformen:..................................................................................Sinus, Rechteck
Die Ringverstärkung ergibt sich aus dem Ausgangsfrequenz:............................. stufenlos einstellbar von 10 Hz bis 100 kHz
Verstärkungsfaktor V des Verstärkerzweigs Frequenzbereiche:............. 10 Hz bis 100 Hz, 100 Hz bis 1 kHz, 1 kHz bis 10 kHz
und dem Teilungsfaktor K des Rückkopp- 10 kHz bis 100 kHz
lungsnetzwerkes. NF-Ausgangspegel:..... stufenlos einstellbar von 0 bis 6Vss (bei offenem Ausgang)
Durch frequenzbestimmende Glieder Ausgangsimpedanz:.......................................................................................... 1 kΩ
im Rückkopplungszweig darf bei Sinus- Klirrfaktor:.........................................................................<0,02% (1 kHz, 400 Hz)
Generatoren die Schwingbedingung nur Signalauskopplung:............................................................ wahlweise DC oder AC
für eine einzige Frequenz erfüllt sein. DC-Offset:......................................................................................± 2 V einstellbar
Wird die Ringverstärkung größer als 1, Symmetrie des Rechtecks:....................................................... stufenlos einstellbar
fährt der Verstärker in die Begrenzung, Spannungsversorgung:.......................... 12V-Steckernetzteil oder 9V-Blockbatterie
und bei geringerer Verstärkung reißt die Stromaufnahme:....... < 20 mA mit Steckernetzteil, < 15 mA mit 9V-Blockbatterie
Schwingung ab. Abmessungen (L x B x H):.......................................................... 135 x 90 x 33 mm
Bei unserem RC-Generator befinden
bereits parasitäre Kapazitäten auswirken, Fertig aufgebaute
ist die Kapazität des Tiefpasses mit C 1 Platine des
abgleichbar. NF-Signal-
Die an Pin 1 des Verstärkers mit sehr generators SG 1000
sauberer Signalform anstehende Sinus-
spannung wird zum einen dem Umschalter
S2 und zum anderen über R6 dem nicht-
invertierenden Eingang des Komparators
IC1B zugeführt. Dieser Komparator wan-
delt nun das Sinussignal in ein frequenz-
proportionales Rechtecksignal um.
Die Symmetrie des Rechtecksignals ist
vom einstellbaren Gleichspannungspegel
am nicht-invertierenden Eingang abhängig,
und der Widerstand R 11 im Rückkopp-
lungszweig sorgt in Verbindung mit R 6
für eine Schalthysterese.
Über den zur Amplitudenanpassung
dienenden Widerstand R 12 wird das
Rechtecksignal ebenfalls auf den Umschal-
ter S 2 gegeben. Vom Umschalter gelangt
nun wahlweise das Sinussignal oder das
Rechtecksignal zum Poti R13, mit dem der
Ausgangspegel einstellbar ist.
Die Verstärkung des mit IC 1 C aufge-
bauten nicht-invertierenden Ausgangsver-
stärkers wird durch die Widerstände R 17
und R 18 bestimmt. Der Arbeitspunkt und
somit der Gleichspannungs-Offset ist mit
R 15 einstellbar, während das Signal über
den zur galvanischen Entkopplung dienen- Stückliste: NF-Signalgenerator
den Elko C 11 auf den nicht-invertierenden
Eingang des OPs gekoppelt wird. Widerstände:
Das an Pin 8 des IC1C anstehende Aus- 47Ω............................................... R7 7810.............................................IC2
gangssignal wird über R 19 direkt und über 100Ω........................................... R23 1N4148......................................... D1
C 13 gleichspannungsmäßig entkoppelt 150Ω............................................. R1 LED, 3mm, rot.............................. D2
dem Umschalter S 3 zugeführt. An der 470Ω........................................... R24
Ausgangsbuchse BU 1 steht das Signal 1kΩ............................................. R19 Sonstiges:
somit wahlweise auf Schaltungsmasse 1,5kΩ.......................................... R20 Glimmlampe, 12V/20mA...........GL1
bezogen oder galvanisch entkoppelt zur 8,2kΩ......................................R4, R5 Cinch-Einbaubuchse.................. BU1
Verfügung. 10kΩ.................................... R6, R17 Klinkenbuchse, 3,5 mm,
Die Spannungsversorgung des NF-Gene- 22kΩ........................................... R12 mono, print................................ BU2
rators erfolgt entweder aus einem unstabi- 33kΩ........................................... R18 Miniatur-Präzisionsdreh-
lisierten 12V-Steckernetzteil oder aus einer 100kΩ... R8, R10, R14, R16, R21, R22 schalter, 3 x 4 Stellungen...............S1
9V-Blockbatterie. Das Steckernetzteil ist an 1MΩ........................................... R11 Schiebeschalter, 2 x um.......... S2, S3
der Klinkenbuchse BU 2 anzuschließen. PT10, liegend, 100Ω..................... R2 Print-Schiebeschalter, 2 x um
Die unstabilisierte Spannung gelangt PT15, liegend, 10kΩ................... R13 mit Mittelstellung..........................S4
zunächst auf den Puffer Elko C 14 und Pin PT15, liegend, 100kΩ...........R9, R15 Lötstifte mit Lötöse............ST5, ST6
1 des 10V-Festspannungsreglers IC 2. Am Stereo-Poti, 4mm, 100kΩ............. R3 1 Zylinderkopfschraube, M3 x 6 mm
Ausgang des Spannungsreglers steht dann 1 Mutter, M3
eine stabilisierte Spannung von 10 Volt zur Kondensatoren: 1 Fächerscheibe, M6
Schaltungsversorgung bereit. Die Konden- 10pF/ker...................................... C12 3 Steckachsen für PT15, 6 x 23 mm
satoren C 15 - C 17 dienen zur Stabilisierung 120pF/ker................................C2, C6 4 Drehknöpfe, 12 mm, grau,
und Schwingneigungsunterdrückung. 1,5nF.......................................C3, C7 für 6 mm Achse
Mit Hilfe des 3stufigen Schiebeschalters 15nF........................................C4, C8 1 Drehknopf, 12 mm, grau,
S 4 erfolgt die Umschaltung zwischen 100nF/ker..................C10, C15, C16, für 4 mm Achse
Netz- und Batteriebetrieb. C18, C19, C21 5 Knopfkappen, 12 mm, grau
In Schaltermittelstellung ist der Genera- 150nF......................................C5, C9 5 Pfeilscheiben, 12 mm, grau
tor ausgeschaltet. In dieser Schalterstellung 1µF/100V.................................... C11 4 Distanzrollen, M3 x 10 mm
besteht zusätzlich die Möglichkeit, einen 10µF/25V............................C13, C17 4 Polyamidscheiben, 1,5 mm
9V-NC-Blockakku aus dem Steckernetzteil 100µF/40V.................................. C14 1 Gehäuse, bedruckt und gebohrt
nachzuladen. Die Diode D 1 darf daher nur 220µF/16V.................................. C20 30 cm Schaltdraht, blank, versilbert
bei Akkubetrieb bestückt werden. C-Trimmer, 4-40pF....................... C1 4 Knipping-Schrauben 2,9 x 18 mm
Da für den Betrieb des NF-Generators Halbleiter: 1 Batterieclip, 9 V
eine Plus-/Minus-Spannung erforderlich ist, TL084..........................................IC1 5 Gewindestifte M3 x 4 mm
wird mit IC 1 D und externer Beschaltung

3
Bestückungs- bohrungen ragen.
plan des NF- Die Bestückung des Tandempotis R 3
Signalgenerators erfolgt von der Lötseite aus. Vor dem
SG 1000 Einsetzen sind die Anschlussschwerter
des am Gewindehals angeordneten Potis
in Richtung Potiachse abzuwinkeln. Nach
dem Festsetzen des Tandempotis mit der
zugehörigen Mutter werden die abgewin-
kelten Anschlußschwerter verlötet. Die
Anschlüsse des hinteren Potis sind mit
versilberten Schaltdrahtabschnitten zu
verlängern.
Die Leuchtdiode D 2 benötigt eine
Einbauhöhe von 11 mm, gemessen vom
Beinchenaustritt des Bauelements bis zur
Platinenoberfläche.
Die Cinch-Ausgangsbuchse wird zuerst
mit einer M6-Zahnscheibe, dem zugehö-
rigen Federring und der Lötöse bestückt.
Danach ist die Buchse von oben in die
Platine zu setzen und von unten fest zu
verschrauben. Über ein Stück versilberten
Schaltdraht wird der mittlere Buchsenan-
schluß dann an der Lötseite mit ST 3 der
Leiterplatte verbunden.
Der 9V-Batterieclip ist mit der schwarzen
Leitung an ST 6 und mit der roten Leitung
an ST 5 anzulöten. Als letztes Bauteile sind
die Potiachsen bis zum sicheren Einrasten
in die Öffnungen der Potis zu pressen.
ein „künstliches Massepotential“ erzeugt. Zum Anschluß des 9V-Batterieclip sind Bevor der Einbau in das Gehäuse erfolgt,
Als Referenzpotential dient der Abgriff am 2 Lötstifte mit Öse stramm in die zugehö- ist eine gründliche Überprüfung hinsicht-
Spannungsteiler R 21, R 22, der auf halber rigen Platinenbohrungen zu pressen und lich Löt- und Bestückungsfehler und der
Betriebsspannung liegt. Der Operationsver- zu verlöten. Abgleich durchzuführen.
stärker IC 1 D arbeitet lediglich als Span- Es folgen im nächsten Arbeitsschritt die Der Abgleich ist einfach und schnell
nungsfolger. Während R 23 eine kapazitive Folien- und die Keramikkondensatoren, die erledigt. Dazu wird zuerst im 10 kHz-Fre-
Belastung des OP-Ausgangs verhindert, mit beliebiger Polarität einzulöten sind. quenzbereich das Einstellpoti R 3 an den
puffert C 20 die halbe Betriebsspannung Der Festspannungsregler IC 2 ist vor dem Rechtsanschlag gebracht, die Frequenz am
(d. h. die Schaltungsmasse). Verlöten der Anschlußbeinchen liegend auf Ausgang (BU 1) gemessen und mit R 2 auf
die Platine zu montieren. genau 10 kHz abgeglichen.
Nachbau Die Bestückung der Elektrolytkonden- Im nächsten Abgleichschritt wird in den
satoren folgt in liegender Position. Dabei 100 kHz-Frequenzbereich geschaltet, R 3
Dank einer übersichtlich gestalteten ist unbedingt die korrekte Polarität zu wieder an den Rechtsanschlag gebracht
Leiterplatte ist der praktische Aufbau dieses beachten. Ebenfalls ist die Glühlampe und die Ausgangsfrequenz mit C 1 auf
interessanten Niederfrequenzgenerators GL 1 liegend zu bestücken. 100 kHz abgeglichen. Der komplette Ab-
besonders einfach und unkompliziert. Danach wird der 4fach-Operationsver- gleich ist damit bereits erledigt.
Innerhalb des Gerätes sind keine Ver- stärker IC 1 so eingebaut, daß die Gehäu- Nach einem ersten Funktionstest kann
drahtungsarbeiten vorzunehmen. Bei der sekerbe des Bauelements mit dem Symbol der Einbau der Leiterplatte in das dafür
Bestückung der einzelnen Komponenten im Bestückungsdruck übereinstimmt. vorgesehene Kunststoffgehäuse erfol-
halten wir uns genau an die Stückliste und Die Diode D 1 ist nur einzulöten, wenn gen. Dazu dienen 4 Knippingschrauben
den Bestückungsplan. Des weiteren dient der Betrieb mit einem 9V-NC-Akku erfolgt 18 x 2,9 mm, die von der Bestückungsseite
der Bestückungsdruck auf der Leiterplatte und dieser über das Steckernetzteil nach- durch die zugehörigen Bohrungen der
als Orientierunghilfe. geladen werden soll. Platine zu führen sind. Für den korrek-
Es ist sinnvoll bei der Bestückung mit Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt die ten Abstand der Leiterplatte sorgen vier
den niedrigsten Komponenten, das sind in Bestückung des Trimmers R 2, des C-Trim- Abstandsröllchen M 3x 10mm, wobei im
unserem Fall 10 Brücken aus versilbertem mers C 1 und der Einstellpotis R 9, R 13 unteren Bereich, d. h. beim Netzschalter
Schaltdraht, zu beginnen. und R 15. und bei der Ausgangsbuchse zusätzlich
Die Anschlußbeinchen der nachfolgend Beim Einlöten der 3,5 mm-Klinken- zwei 1,5 mm dicke Polyamidscheiben
zu bestückenden Widerstände sind ent- buchse und des Drehschalters S 1 ist eine erforderlich sind.
sprechend dem Rastermaß abzuwinkeln, zu große Hitzeeinwirkung auf das Bauteil Alsdann sind die beiden Gehäusehälften
durch die zugehörigen Bohrungen der zu vermeiden. zusammenzuschrauben und die Potiachsen
Platine zu führen und an der Lötseite leicht Während die Schiebeschalter S 2 und sowie die Achse des Drehschalters auf die
anzuwinkeln. Das Verlöten kann in einem S 3 beim Lötvorgang auf der Platine auf- erforderliche Länge zu kürzen. Nach dem
Arbeitsgang erfolgen, und die überstehen- liegen müssen, ist S 4 so hoch wie möglich Aufschrauben der 5 Drehknöpfe ist der
den Drahtenden sind direkt oberhalb der einzulöten, d. h. die Anschlußpins dürfen NF-Signalgenerator SG 1000 für Prüf- und
Lötstelle abzuschneiden. auf der Lötseite gerade durch die Platinen- Meßaufgaben einsatzbereit.