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Glòria Biosca und Michael Schmitz

(http://weihnachtslieder.eu5.org)

Edition 2010
für unsere Kinder/
para nuestros hijos

Blanca und Clara


Marc und Jan

Copyright 2003 – 2010 by Glòria Biosca and Michael Schmitz - All rights reserved
mail: michaelsmusik@hotmail.com - Edition 06.10.2010
Inhalt/Índice

Aber Heidschi Bumbeidschi ................................................................................. 3


Adeste, fideles ..................................................................................................... 4
Alle Jahre wieder ................................................................................................. 5
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen ............................................................ 6
Auf dem Berge, da wehet der Wind ...................................................................... 7
Der Christbaum ist der schönste Baum ................................................................ 8
Es ist ein Ros entsprungen ................................................................................... 9
Es ist für uns eine Zeit angekommen .................................................................... 10
Es kommt ein Schiff geladen ................................................................................ 11
Fröhliche Weihnacht überall ................................................................................ 12
Gloria in excelsis Deo ......................................................................................... 13
Heiligste Nacht ................................................................................................... 14
Herbei, o Ihr Gläubigen („Adeste fideles“ auf deutsch) ........................................ 15
Herbergssuche (Wer klopfet an?) ......................................................................... 16
Ihr Kinderlein kommet ......................................................................................... 18
Jingle Bells ......................................................................................................... 19
Joseph, lieber Joseph mein ................................................................................... 20
Kling Glöckchen, kling ........................................................................................ 21
Kommet ihr Hirten, ihr Männer und Frau'n .......................................................... 22
Lasst uns froh und munter sein ............................................................................ 23
Leise rieselt der Schnee ....................................................................................... 24
Lieb Nachtigall, wach auf ................................................................................... 25
Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich ...................................................................... 26
Macht hoch die Tür ............................................................................................. 27
Maria durch ein'n Dornwald ging ......................................................................... 28
Menschen, die ihr wart verloren .......................................................................... 29
Morgen Kinder wird's was geben ......................................................................... 30
Morgen kommt der Weihnachtsmann ........................................................ 31
Nun singet und seid froh (In Dulci Jubilo) .................................................. 32
O du fröhliche, o du selige ................................................................................... 33
O Freude über Freude ......................................................................................... 34
O Tannenbaum, du trägst einen grünen Zweig ..................................................... 35
O Tannenbaum o Tannenbaum ............................................................................ 36
O Heiland reiß die Himmel auf ............................................................................ 37
"Preis sei Gott!" die Engel singen ........................................................................ 38
Schneeflöckchen, Weißröckchen .......................................................................... 39
Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will ......................................................... 40
Stille Nacht, Heilige Nacht .................................................................................. 41
Süßer die Glocken nie klingen .............................................................................. 42
Tochter Zion, freue dich ...................................................................................... 43
Vom Himmel hoch, da komm' ich her .................................................................. 44
Vom Himmel hoch, o Englein kommt ................................................................... 45
Wachet auf, ruft uns die Stimme .......................................................................... 46
Was soll das bedeuten? ........................................................................................ 47
Welchen Jubel, welche Freude ............................................................................. 48
We wish you a Merry Christmas ......................................................................... 49
Wenn Weihnachten ist ......................................................................................... 50
Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein ......................................................... 51
Aber Heidschi, Bumbeidschi
tradicional

F C C7
Fa  Do Do7
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A - ber Heid - schi Bum - beid - schi nun schla - fe der

C7 C F
Do7 Do Fa
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Mond zählt am Him- mel die Scha - fe die Scha - fe sind

C C7 C
Do Do7 Do

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 
Ster - ne und blin - ken dir zu. Komm schlies - se die

C7 F C
Do7 Fa
  Do

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Au - gen und träu - me. A- ber Heid-schi Bum - beid-schi, bum, bum

C7 C F

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Do7 Do Fa
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 
a - ber Heid - schi Bum - beid - schi, bum, bum.

Aber Heidschi Bumbeidschi und träume


am Himmelstor stehen zwei Bäume
von einem fall'n Kirschblüten in Deinen Traum
der andere leuchtet als Weihnachtsbaum.
Aber heidschi Bumbeidschi bum bum
aber heidschi Bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi Bumbeidschi im Himmel


da reitest Du auf einen Schimmel
bleibt er dann vor einer Stalltür stehen
kannst Du in der Krippe das Christkind sehen.
Aber heidschi Bumbeidschi bum bum
aber heidschi Bumbeidschi bum bum.

-3-
Adeste Fideles
John Francis Wade, ca. 1742

F C C7 F C


Fa Do Do7 Fa Do
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  
A - des - te, fi - de - les, lae - ti tri - um - phan - tes, Ve -

Dm C G C
Re m Do Sol Do
      
      
ni - te, ve - ni - te in Beth - le - hem.

F C F Gm C C7
Fa Do Fa Sol m Do Do7

            

Na - tum vi - de - te re - gem an - ge - lo - rum. Ve -

F Dm C
Fa Re m Do

             

ni - te a - do - re - mus, ve - ni - te a - do - re - mus, Ve -

Gm C F C C7 F
Sol m Do Fa Do Do7
 Fa
            
ni - te a - do - re - mus Do - mi - num.

En grege relicto, Cantet nunc hymnos Aeterni Parentis


Humiles ad cunas Chorus angelorum; splendorem aeternum,
Vocati pastores approperant. Cantet nunc aula caelestium: Velatum sub carne videbimus;
Et nos ovanti "Gloria, gloria Deum infantem
Gradu festinemus; In excelsis Deo!" Pannis involutem.
||: Venite adoremus, :|| Dominum. ||: Venite adoremus, :|| Dominum. ||: Venite adoremus. :|| Dominum.

Stella duce, Magi Deum de Deo, Pro nobis erenum


Christum adorantes Lumen de Lumine, Et foeno cubantem,
Aurum, tus, et myrrham dant munera. Gestant puellae viscera, Piis foveamus amplexibus.
Iesu infanti Deum verum, Sic nos amantem
Corda praebeamus; Genitum non factum. Quis non redamaret?
||: Venite adoremus. :|| Dominum. ||: Venite adoremus. :|| Dominum. ||: Venite adoremus. :|| Dominum.

-4-
Alle Jahre wieder
Musik: Friedrich Silcher, 1842
Text: Wilhelm Hey, 1837

F C B C(7)
‚ „ƒ „ „ „
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Fa Do Siß Do(7)
† † „ †ƒ

Al - le Jah - re wie - der kommt das Chris- tus - kind

F B F C7 F

„ „ † „ „
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Fa Fa

Siß Fa Do7
†ƒ
auf die Er - de nie - der, wo wir Men - schen sind.

Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus,


Geht auf allen Wegen mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite still und unerkannt,


Dass es treu mich leite an der lieben Hand.

-5-
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
Text: Hermann Kletke, 1841
Musik: Volksweise

F B F C
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Fa Siß Fa Do
    
Am Weih-nachts - baum die Lich-ter bren-nen, wie glänzt es fest- lich lieb und

F C(7) F C7 F
Fa
    
Do7 Fa
            
Do(7) Fa
 
mild, als spräch er: "Wollt in mir er - ken- nen ge-treu-er Hoff-nung, stil-les Bild."

Die Kinder stehen mit hellen Blicken, das Auge lacht, es lacht das
Herz; oh fröhlich, seliges Entzücken, die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten, kein Auge hat sie kommen


seh'n; sie geh'n zum Weihnachtstisch und beten und wenden wieder sich und geh'n.

"Gesegnet seid ihr alten Leute, gesegnet sei, du kleine Schar!


Wir bringen Gottes Segen heute dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben schickt uns der Herr als Boten
aus, und seid ihr treu und fromm geblieben, wir treten wieder in dies Haus."

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen; unsichtbar jedes Menschen


Blick, sind sie gegangen wie gekommen; doch Gottes Segen blieb zurück!

-6-
Auf dem Berge, da wehet der Wind
Text: nach Christoph Tiedge, 1804
Deutsche Volksweise 1840

G D G C D
  
Sol Re Sol
  Do Re

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Auf dem Ber- ge, da we- het der Wind, da wiegt die Ma - ri - a ihr

G A D A D
 Sol
 La Re La Re

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           
 
Kind, sie wiegt es mit ih - rer schnee - weiß - ßen Hand, sie

A D A D D7


La Re La Re Re7

          
      

hat da - zu kein Wie - gen - band. "Ach Jo - seph lie - ber

D G D7 D G
 Re Sol

Re7
     
Re Sol

         

Jo - seph mein, ach, hilf mir doch wie - gen mein Kin - de lein!" "Wie

Gm D Gm
 

Sol m Re Sol m
        
       
soll ich dir denn dein Kind - lein wieg'n? Ich kann ja kaum sel - ber die

D D D7 G D7 G
 Re Re Re7

Sol

Re7 Sol

     
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Fin - ger bieg'n." Schum, schei, schum, schei.

-7-
Der Christbaum ist der schönste Baum
Volksweise/Tradicional

F C F
Fa Do Fa
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 
        

Der Christ - baum ist der schön - ste Baum, den wir auf Er - den

C F C

 
Do Fa Do

            

ken - nen. Im Gar - ten klein, im eng - sten Raum, wie

C7 F Cd *) C7
Do7 Fa Do/re Do7

          
    
lieb - lich blüht der Wund - der - baum, wenn sei - ne Lich - ter

F C C7 F C C7 F
Fa Fa Fa
 
Do Do7 Do Do7

           
bren - nen, wenn sei - ne Lich - ter bren - nen, ja bren - nen!

Denn sieh in dieser Wundernacht,


ist einst der Herr geboren,
der Heiland, der uns selig macht,
hätt' er den Himmel nicht gebracht,
wär alle Welt verloren,
wär alle Welt verloren, verloren.

*) Cd
=
Do/re

-8-
Es ist ein Ros entsprungen
Rheinländisches Volkslied aus dem 15. Jhd.
zuerst gedruckt Köln, 1599

F B C D B F C F

‚ „ „ „ „
Fa Siß Do Re Siß Fa Do Fa
€ •‚ ƒ ƒ ƒ ƒ „ „ „ ƒ „ ƒ
ƒ
1. Es ist ein Ros ent - sprun- gen aus ei - ner Wur- zel zart, wie

F B C D B F C F C G


Fa Do Re Siß Fa Do Fa Do Sol
€• „ „ „ ƒ ƒ
Siß
ƒ „ „ „ ƒ „ ƒ … „ „ „ „ „
uns die Al- ten sun- gen, aus Jes- se kam die Art. Und hat ein Blüm-lein

C F B C D B F C F

„ „ „ „
Siß Siß Fa Fa
… „ ƒ ƒ
Do Fa Do Re Do
€• ƒ „ „ „ ƒ „ ƒ†
ƒ
bracht, mit - ten im kal- ten Win - ter, wohl zu der hal - ben Nacht.

Das Blümlein, das ich meine,


davon Jesaias sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd.
Aus Gottes ew'gem Rat
hat sie ein Kind geboren
wohl zu der halben Nacht.

-9-
Es ist für uns eine Zeit angekommen
Volksweise/Tradicional

F C

 
Fa Do

                  
Es ist für uns ei - ne Zeit an - ge - kom-men, es ist für uns ei - ne

C(7) F F C F
Do(7) Fa Fa
 
Fa Do

             
  
gro - ße Gnad! Un - ser Hei - land Je - sus Christ, der für

C F C F C7 F
Do Fa Do Fa

Do7 Fa 
             
  
uns, der für uns, der für uns Mensch ge - wor - den ist.

In der Krippe muß er liegen,


und wenn's der härteste Felsen wär':
Zwischen Ochs' und Eselein
liegst du, armes Jesulein.

Drei König' kamen, ihn zu suchen,


der Stern führt' sie nach Bethlehem.
Kron' und Zepter legten sie ab,
brachten ihm ihre reiche Gab'.

-10-
Es kommt ein Schiff, geladen
Volksweise/Tradicional, 1608

Dm A Dm
Re m La Re m

          
Es kommt ein Schiff, ge - la - den bis

Gm C F B
Sol m Do Fa Siß
   
        
an sein' höch - sten Bord, trägt Got - tes Sohn voll

C Dm F A Dm
Do Re m Fa La Re m

           
Gna - den, des Va - ters e - wig's Wort.

Das Schiff geht still im Triebe,


es trägt ein' teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig' Geist der Mast.

Der Anker haft' auf Erden,


da ist das Schiff am Land.
Das Wort tut Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.

Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muß es sein.

Und wer dies Kind mit Freuden


umfangen, küssen will,
muß vorher mit ihm leiden
groß' Pein und Marter viel,

danach mit ihm auch sterben


und geistlich aufersteh'n,
ewig's Leben zu erben,
wie an ihm ist gescheh'n.

-11-
Fröhliche Weihnacht überall
Englische Volksweise

G D G
 Sol
    
Re Sol
           
Fröh - li - che Weih - nacht ü - ber - all, tö - net durch die Lüf - te

D G D7 G A
 Re Sol Re7
  Sol
  La
  
    
 
fro - her Schall, Weih - nachs - ton, Weih - nachts - baum, Weih - nachts - duft in

D G D G
   Re Sol
   
Re Sol
            
je- dem Raum! Fröh- li- che Weih- nacht ü - ber- all, tö-net durch die Lüf - te

D G D G C D7
 Re Sol Re Sol
      
Do Re7
        
  
fro - her Schall. Dar- um al - le stim - met in den Ju - bel - ton,

D G D G
 Re

Sol
  Re Sol
         

denn es kommt das Licht der Welt von des Va - ters Thron.

Fröhliche Weinacht überall, tönet durch die Lüfte froher Schall.


Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weinacht überall, tönet durch die Lüfte froher Schall.
Licht auf dunklem Wege, unser Licht bist du;
Denn du führst, die dir vertraun, ein zur sel'gen Ruh.

Fröhliche Weinacht überall, tönet durch die Lüfte froher Schall.


Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weinacht überall, tönet durch die Lüfte froher Schall.
Was wir andern taten, sei getan für dich,
Dass bekennen jeder muss: Christkind kam für mich.

-12-
Gloria in excelsis Deo
Frankreich 18. Jhd.

E E H7 E
•••• ‚
Mi … Mi Si7 … Mi

€ ‚ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ †
ƒ
Hört ihr, wie die En - gel sin- gen, wie ihr Herz vor Freu- de lacht.

E H7 E H7 E
•••• Mi Si7 … Mi Si7 … Mi

€ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ †
Seht, das Licht, das sie uns brin-gen, hat die Nacht zum Tag ge- macht.

E H7 E H7

••••„
Mi Si7 Mi Si7

€ „ † ƒ ƒ ƒ ƒ † ƒ ƒ ƒ ƒ † ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ …
ƒ †
Glo ri - a

E H7 E H7 E H7 E

••••
Mi Si7 Mi Si7 Mi Si7 Mi

ƒ „„ † ‡
1. 2.
€ ƒ ƒ ƒ † † † †„
in ex - cel - sis De - o De o

Hört ihr, was die Engel sagen:


"Diese Welt ist nicht verlor´n!
Denn um unsre Schuld zu tragen,
wurde heut´ ein Kind gebor´n:"

Gloria... in excelsis Deo.

Hört ihr, wie die Engel spielen,


wie ihr Lied zum Himmel klingt.
So wie sie sollt ihr euch fühlen,
daß ihr selbst vor Freude singt.

Gloria... in excelsis Deo.

-13-
Heiligste Nacht
Aus dem Rheinland
F

  
Fa
       
       
Hei - lig - ste Nacht, hei- lig - ste Nacht! Fin - ster - nis wei - chet, es

C G C
 Do Sol Do

          
     
strah- let hie- nie- den lieb - lich und präch - tig vom Him - mel ein Licht,

F C
Fa  Do

                 
En-gel er-schei- nen, ver - kün- den den Frie- den, Frie- den den Men- schen, wer

G C F C F
Sol Do Fa Do Fa

      
         
freu-et sich nicht? Kom-met, ihr Chris-ten, o kom-met ge- schwind!
C F C7 F C F


Do Fa Do7 Fa Do Fa

           



Seht da die Hir- ten, wie ei - lig sie sind! Eilt mit nach Da-vids Stadt!
C F C7 F C7 F


Do
  Fa Do7 Fa Do7 Fa

  
           
Den Gott ver - hei - ßen hat, liegt dort als Kind, liegt dort als Kind!

Göttliches Kind, göttliches Kind. Du, der gottseliger


Väter Verlangen, Zweig, so der Wurzel aus Jesse entsprießt,
lass dich mit inniger Liebe umfangen,
sei mir mit herzlicher Demut gegrüßt!
Göttlicher Heiland, der Christenheit Haupt,
was uns der Sündenfall Adams geraubt,
schenket uns deine Huld, sie tilgt die Sündenschuld
jedem, der glaubt, jedem, der glaubt!

-14-
Herbei, o ihr Gläubigen
Nach dem lateinischen "Adeste fideles"
John Francis Wade, ca. 1742
Deutscher Text: Friedrich Heinrich Ranke, 1823

F C C7 F C


Fa Do Do7 Fa Do
       
      
Her - bei o ihr Gläu - bi - gen, fröh- lich tri - um - phier - rend, o

Dm C G C
Re m Do Sol Do
      
      
kom - met, o kom - met nach Beth - le - hem!

F C F Gm C C7
Fa Do Fa Sol m Do Do7
             
Se - het das Kind - lein, uns zum Heil ge - bo - ren! O

F Dm C
Fa Re m Do

             

las - set uns an - be - ten, o las - set uns an - be - ten, o

Gm C F C C7 F
Sol m Do Fa Do Do7
 Fa
         
   
las - set uns an - be - ten den Kö - nig!

Kommt, singet dem Herren, o ihr Engelchöre!


Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen!
Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!
O lasset ...

O Herr, der du heute bist für uns geboren,


Herr Jesu, Ehre sei dir und Ruhm,
dir Fleisch geword'nes Wort des ew'gen Vaters!
O lasset ...

-15-
Herbergsuche
(Wer klopfet an?)
Tirol, 1884

F
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Maria und Josef

† … „ …… ……‡‡
Wirt

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Fa

… … …… … …
… ˆ ˆ
"Wer - klop - fet an"? "O zwei gar ar me


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Maria und Josef

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„ … „ ……
Wirt

… … …
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Leut." "Was wollt ihr dann?" "O

F

€• ……‡‡ …… ……
Fa

…… …… …… ‰‰
ˆ
gebt uns Her berg heut.

† †
C C7 F

…‡ …‡
F

…… …… …… …… …… …… ……
Do7 Fa

€ • …‡
Do
……
Fa
…… …… …‡
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O, durch Got - tes Lieb wir bit - ten, öff - net

C7
† †
F C F
Maria und Josef

€ • …… …… …… …… …… …… † … „ ……
Wirt
Do Do7
……
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…… … …
… ˆ
ˆ
uns doch eu re Hüt - ten." "O nein, o nein!" "O


C7 C
… … … …… …… … …
Do7

€ • … … … …… …… „ †
Do Maria und Josef

… „ ……
Wirt

… … …
… … ˆ
las set uns doch her - rein." "Das kann nicht sein." "Wir

-16-
C7 F
Do7
† … … …
€ • ……‡‡ …… …… … … …
Fa Wirt

…… Š
…… … …
ˆ
wol - len dank bar sein." "Nein, es kann ein -

C C F

… … … …
Do Do Fa

€• … … … … …
… …
mal nicht sein, da geht nur fort, ihr kommt nicht rein."

"Wer vor der Tür?" - "Ein Weib mit seinem Mann." -"Was wollt denn ihr?" - "Hört unsre Bitte an:
Lasset uns bei euch doch wohnen, Gott wird euch schon alles lohnen." - "Was zahlt ihr mir?" -
"Kein Geld besitzen wir." - "Dann fort von hier!" - "O, öffnet uns die Tür." - "Ei, macht mir
kein Ungestüm, packt euch, geht woanders hin."

"Wer drauß noch heut?" - "O Lieber, kommt heraus." - "Sind's Bettelleut?" - "O, öffnet uns das
Haus! Freunde, habt mit uns Erbarmen, einen Winkel gönnt uns Armen." - Da ist nichts leer." -
"So weit gehen wir heut her." - "Ich kann nicht mehr" - O lieber Gott und Herr." - "Ei, die
Bettelsprach führt ihr, ich kenn sie schon, geht nur von hier."

"Da geht nur, geht!" - O Freund, wohin wo aus?" - "Zum Viehstall dort." - "Geh, Josef,
nur hinaus. Sei es denn durch Gottes Willen, wollen wir die Armut fühlen." - "Jetzt packt
euch fort." - O, das sind harte Wort." - "Zum Viehstall dort." - "o welch ein harter Ort." -
"Ei, der Ort ist gut für euch, es braucht nicht viel, da geht nur gleich."

-17-
Ihr Kinderlein kommet
Text: Christoph von Schmid, 1798
Musik: Joh. Abr. Peter Schulz, 1794
("Wie reizend, wie wonnig")

C G7 C
 Do Sol7 Do
            
Ihr Kin - der - lein kom - met, oh kom - met doch all. Zur

G7 C
Sol7 Do
           
Krip - pe her - kom - met in Beth - le - hems Stall und

G G7 C F
Sol Sol7 Do Fa
           
seht, was in die - ser hoch - hei - li - gen Nacht der

C G7 C


Do Sol7 Do
       
  
Va - ter im Him - mel für Freu - de uns macht.

Oh seht in der Krippe im nächtlichen Stall, seht


hier bei des Lichtleins hell glänzendem Strahl den
lieblichen Knaben, das himmlische Kind viel
schöner und holder als Engel es sind.

Da liegt es, das Kindlein auf Heu und auf Stroh, Ma-
ria und Josef betrachten es froh. Die
redlichen Hirten knien betend davor, hoch
oben schwebt Jubel der Engelein Chor.

Oh beugt wie die Hirten anbetend die Knie', er-


hebet die Hände und danket wie sie. Stimmt
freudig, ihr Kinder, wer soll sich nicht freu'n, stimmt
freudig zum Jubel der Engel mit ein.

-18-
Jingle Bells
amerikanische Volksweise/Tradicional americana
G C
•‚ …
ƒ ƒ ƒ ƒ
Sol Do
€ ‚ ƒ ƒ ƒ„ ƒ„ ƒ
ƒ ƒ ƒ ƒ
Dash - ing throught the snow, on a one horse o - pen sleigh and
D G
• ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ …
ƒ ƒ„
Re Sol
€ ƒ ƒ ƒ„ ƒ
† ƒ
over the fields we go laugh - ing all the way; the
C
• … …
ƒ ƒ
Do
€ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ
ƒ ƒ„ ƒ ƒ
bells on bob - tail ring ma - king spi - rits bright, what
D D7

G
• ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ‡
Re Sol Re7
€ ƒ ƒ
fun it is to ride and sing a sleigh - ing song to - night.
G D G
• ƒ
€ „„ ƒ
Chorus:

ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ˆ
Sol Re Sol
ƒ„ ƒ
Jin - gle bells, jin - gle bells, jin - gle all the way!
D7 G
• ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Re7 Sol

O what fun it is to ride a
A D D G
La Re Re Sol
• ƒ „„ ƒ ƒ ƒ
ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
1. 2.
€ ˆ
one - horse o - pen sleigh one horse o - pen sleigh.

A day or two ago, Now the ground is white


The story I must tell Go it while you're young,
I went out on the snow Take the girls tonight
And on my back I fell; And sing this sleighing song;
A gent was riding by Just get a bob-tailed bay
In a one-horse open sleigh, Two-forty as his speed
He laughed as there I sprawling lie, Hitch him to an open sleigh
But quickly drove away. (Chorus ) And crack! you'll take the le - ad. (Chorus)

-19-
Joseph, lieber Joseph mein
nach Weihnachtslied aus dem 14. Jhd. "Resonet in laudibus"
zuerst gedruckt in Wittenberg, 1544

… … …
F
‚ „ „ „ „‡ „
€•ƒ
Fa
„ „ „ „ „ „ „

Jo - seph lie - ber Jo - seph mein, hilf mir wie - gen mein

… …
C C7

€• „ „‡ „ „ „ „ „
Do Do7
„ „ „
† † †
Kin - de - lein! Gott, der wird dein Loh - ner sein im

… … …
F C F

€• „ ˆ
Fa Do Fa
„ „ „ „ „ „ „ „‡ „
Him - mel - reich der Jung - frau Sohn Ma - ri - a.

Gerne, liebe Maria mein


Helf ich dir wiegen dein Kindelein!
Gott, der wird mein Lohner sein
Im Himmelreich, der Jungfrau Sohn Maria.

Süßer Jesus auserkor'n,


Weißt wohl, dass wir war'n verlor'n
Still uns deines Vaters Zorn,
dich hat gebor'n die reine Magd Maria.

-20-
Kling Glöckchen, kling
Text: Karl Enslin (1814 - 1875)
Musik: Volksweise

G D(7) G
 
Sol
      Re(7)
  Sol

    
Kling, Glöck-chen, klin- ge - lin - ge-ling; kling, Glöck-chen kling.

D G D D7 G
 Re Sol Re Re7
   
Sol
        
Laßt mich ein, ihr Kin - der, ist so kalt der Win - ter,

A D A D
 La Re

La
   
Re

      
1. öff - net mir die Tü - ren, laßt mich nicht er - frie - ren.

G D G
 Sol
       
Re
  Sol
 
 
Kling, Glöck - chen, klin - ge - lin - ge- ling; kling, Glöck - chen kling.

Kling, Glöckchen, klingelingeling; kling, Glöckchen kling.


Mädchen hört und Bübchen, macht mir auf das Stübchen,
bring euch milde Gaben, sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling; kling, Glöckchen kling.

Kling, Glöckchen, klingelingeling; kling, Glöckchen kling.


Hell erglüh'n die Kerzen, öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich, frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling; kling, Glöckchen kling.

-21-
Kommet, ihr Hirten
Text: Karl Riedel (1827 -1888)
Musik: Volkslied aus Böhmen, 1870

C
F C F C F F C
Do
               
Do Do Fa Fa Do
 
Fa Fa

Kom-met ihr Hir - ten ihr Män - ner und Fraun,

C F
F C F C F C
Do

               
Do Do Fa

Fa Fa Fa Do

kom - met das lieb - li - che Kind - lein zu schaun!

C C C
F F F
Do Do Do

   
Fa Fa Fa
       
   
Chri - stus der Herr, ist heu - te ge - bo - ren, den Gott zum Heil - and

C C
F F F
Do Do
    
Fa Fa
 
Fa
    

euch hat er - ko - ren. Fürch - tet euch nicht!

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,


was uns verheißen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen in frommen Weisen!
Halleluja!

Wahrlich, die Engel verkündigen heut


Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud.
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!

-22-
Lasst uns froh und munter sein
Musik: Nikolauslied aus dem Hunsrück

F C7 F C7 C
    
Fa Do7 Fa Do
        
Do7
     
Lasst uns froh und mun-ter sein, und uns in dem Her-ren freun!

F C C7 F
Fa Do
    
Do7 Fa
     
     
Lu - stig, lu - stig, tral - le - ral - le - ra, bald ist Nik - laus -

C C7 F C7 F
Do

Do7 Fa
     
Do7 Fa
      
a - bend da, bald ist Nik - laus - a - bend da.

Bald ist un're Schule aus, dann zieh'n wir vergnügt nach Haus.
Lustig ...

Dann stell ich den Teller auf, Niklaus bringt gewiss was drauf.
Lustig ...

Steht der Teller auf dem Tisch, sing ich nochmals froh und frisch.
Lustig ...

Wenn ich schlaf, dann träume ich: Jetzt bringt Niklaus was für mich.
Lustig ...

Wenn ich aufgestanden bin, lauf ich schnell zum Teller hin.
Lustig ...

Niklaus ist ein braver Mann, den man nicht genug loben kann.
Lustig ...

-23-
Leise rieselt der Schnee
Text und Musik: Eduard Ebel

G D G C D
•‚ Re Sol
ˆ Re
„ „ „ „ „ „† „ ‡ ‡
Sol Do
€ ƒ „ „ „ „ „ „† „

Lei - se rie- selt der Schnee, still und starr ruht der See.

D7 G D D7 G
• ˆ
„ • „ „ „ „ „ ‰ „† „ ‡
Re7 Sol Re Re Sol
€ „† „ „ „ „ „ „† „ ‡ ‡
weih-nacht-lich glän-zet der Wald, freu- e dich, Christ-kind kommt bald.

In den Herzen ist's warm, still schweigt Kummer und Harm,


Sorge des Lebens verhallt, freue dich, Christkind kommt bald.

Bald ist heilige Nacht, Chor der Engel erwacht,


Hört nur wie lieblich es schallt, freue dich, Christkind kommt bald.

-24-
Lieb Nachtigall, wach auf
Volksweise/Tradicional 1670

C G C C G C G7

    
Do Sol
   
Do Do
   
Sol
  
Do Sol7

   
Lieb Nach- ti - gall, wach auf! Wach auf, du schö - nes Vö - ge - lein auf

C G C G7 C G C

         
Do Sol Do Sol7 Do Sol Do

      
dei - nem grü - nen Zwei - ge - lein, wach hur - tig auf, wach auf! Dem

G C G7 C

            
Sol Do Sol7 Do
  

Kin - de - lein aus - er - ko - ren, heut ge - bo - ren, fast er - fro - ren

G C G7 C

    
 
   
Sol Do Sol7 Do

  
sing, sing sing dem zar - ten Je - su - lein.

Flieg her zum Krippelein! Sing, Nachtigall, ohn End,


Flieg her, du kleines Schwesterlein, zu vielen hunderttausendmal,
blas an dem feinen Psalterlein, das Kindlein lobe ohne Zahl,
sing, Nachtigall, gar fein. ohm deine Liebe send!
Dem Kindelein musiziere, Dem Heiland mein Ehr beweise,
koloriere, jubiliere, lob und preise, laut und leise,
sing, sing, sing dem süßen Jesulein. sing, sing, sing dem Christuskindelein!

-25-
Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich
Nicolaus Hermann, 1554

F B C F G
Fa Siß Do Fa Sol
             
  
Lobt Gott, ihr Chri- sten, all - zu - gleich in sei - nem höch -

C F C
Do Fa Do

             
Thron, der heut schließt auf sein Him - mel - reich und

B C F C B C F
Siß Do Fa Do Siß Do Fa

   
            
schenkt uns sei - nen Sohn und schenkt uns sei - nen Sohn.

Er kommt aus seines Vaters Schloss


und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
|: in einem Krippelein. :|

Heut schließt er wieder auf die Tür


zum schönen Paradeis,
der Cherub steht nicht mehr dafür.
|: Gott sei Lob, Ehr und Preis! :|

-26-
Macht hoch die Tür
Halle, 1704

F C B F
Fa Do Siß Fa
  
             
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr, der

C F C F G C F
Fa Do Fa Sol
  
Do Do Fa
              
Herr- lich - keit, ein Kö - nig al - ler Kö - nig - reich, ein Hei - land

G C B C F
         
Sol Do Siß
        
Do Fa

al ler Welt zu - gleich, der Heil und Le - ben mit sich bringt, der -

B C F B

     
Siß Siß
  
Do Fa
    
hal - ben jauchzt, mit Freu - den singt. Ge - lo - bet sei mein

C B C F
Do

Siß Do Fa
            
Gott, mein Schöp - fer reich von Rat.

Er ist gerecht ein Helfer wert. Sanftmütigkeit ist


sein Gefährt', sein Königsthron ist Heiligkeit, sein Zepter
ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, der-
halben jauchzt, mit Freuden singt. Gelobet sei mein
Gott, mein Heiland groß von Tat.

Komm, oh mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir


offen ist, ach zieh mit deiner Gnade ein, die Freundlich-
keit auch uns erschein. Dein heilger Geist uns führ' und leit den
Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, oh
Herr, sei ewig Preis und Ehr.

-27-
Maria durch ein'n Dornwald ging
aus dem 16. Jahrhundert

Am E Am Dm

• ‚ ‚ ‚ ƒ
La m Mi
‚ ‚ ‚
La m Re m
€• ‚ ‚ ‚ ‚ ƒ

Ma - ri - a durch ein'n Dorn - wald ging, Ky - ri - e - e-

E C E
ƒ ‚ ‚ ‚… ‚ ‚ ‚ ‚ ‚… ‚ ‚ ‚ ‚

Mi Do Mi
€ † †
leis! Ma - ri - a durch ein'n Dorn - wald ging, der

Am E Am E Am
‡ ‚
‚ ‚
€ ‚… ‚ ‚ ‚… ‚ ‚ ‚ ‚… ‚ ‚ ‚ ‚ ƒ
La m Mi La m Mi La m

† †
hat in sieb'n Jahr kein Laub ge - tra - gen. Je - sus und Ma - ri - a!

Was trug Maria unter ihrem Herzen?


Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.

Da hab'n die Dornen Rosen getragen,


als das Kindlein durch den Wald getrag'n
da hab'n die Dornen Rosen getrag'n.

-28-
Menschen, die ihr wart verloren
Christoph Bernhard Verspoell 1810
D A D
• ‚
€ •‚ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Re La Re
ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Men - schen die ihr wart ver lo - ren,
Heut ist Got - tes Sohn ge bo - ren,
G E A
•• Sol
ƒ ƒ
Mi La
……
€ ƒ ƒ •ƒ „
ƒ ƒ
le - bet auf er - freu - et euch!
heut ward er den Men - schen gleich.
D A D A7
•• Re La Re La7
€ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Lasst uns vor ihm nie - der fal - len,

D A D A7
•• Re La Re La7
€ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
ihm soll Preis und Dank er - schal - len:

D G A
•• Re
†ƒ
Sol
ƒ ƒ
La

€ ƒ ƒ „ ƒ
"Eh - re sei Gott, Eh - re sei Gott,

D G A D
•• ƒ Re
ƒ ƒ ƒ
Sol La Re
€ ƒ ƒ ƒ ƒ „
Eh - re sei Gott in der Hö - he!"

Welche Wunder reich an Segen stellt euch dies Ge- Seht, der Urquell aller Gaben leidet solche Dürftig-
heimnis dar! Seht, der kann sich selbst nicht regen, keit; welche Liebe muss der haben, der sich euch so
durch den alles ist und war. Lasst uns ... ganz geweiht! Lasst uns ...

Menschen, liebt, o liebt ihn wieder und vergesst der


Liebe nie! Singt mit Andacht Dankeslieder, und vertraut:
Er höret sie! Lasst uns ...

-29-
Morgen Kinder wird's was geben
Text: Karl Friedrich Splittegarb, 1795

G D G D7
•‚
„ „„ „ „ „ „
Sol Re Sol Re7
€ ƒ „ „ „ „ „„„„ „ „ …
Mor-gen Kin-der wird's was ge- ben mor- gen wer-den wir uns freu'n

G D G D7
• „ „
„ „„ „ „
Sol Re Sol Re7
€ „ „ „ „ „„„„ „ „ …
Welch ein Ju- bel, welch ein Le- ben wird in uns- 'rem Hau- se sein!

C G C D G
• „ „ „ „ … „ „
„ „ „ „ „ „
Do Sol Do Re Sol
€ „ „ …
Ein- mal wer- den wir noch wach, hei- ßa da ist Weih - nachts Nacht.

Wie wird dann die Stube glänzen von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen ein geputzter Kronensaal.
Wisst ihr noch, wie vor'ges Jahr es am heil'gen Abend war?

Wisst ih noch mein Räderpferdchen, Malchens nette Schäferin,


Jettchens Küche mit dem Herdchen und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin mit der gelben Violin?

Wisst ihr noch den großen Wagen und die schöne Jagd von Blei?
Und die Kleiderchen zum Tragen und die viele Näscherei?
Meinen fleiß'gem Sägemann mit der Kugel unten dran?

Welch ein schöner Tag ist morgen! Neue Freude hoffen wir.
Unsre guten Eltern sorgen lange, lange schon dafür.
O gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert!

-30-
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Text: Hoffmann von Fallersleben, 1835
Musik: aus dem 17. Jahd.

G C G D(7) G D7 G
•‚ Sol
„ „ „
Do
„ „
Sol

Re(7)
„ „ „
Sol Re7 Sol
€ ƒ „ „ „ „
Mor- gen kommt der Weih- nachts - mann, kommt mit sei- nen Ga - ben.

G C G D G C G D
• „ „ „ „
Sol Do Sol Re

Sol
„ „ „
Do Sol Re
€ „ „ „ „ „ „
Bun - te Lich - ter Sil - ber - zier, Kind mit Krip - pe, Schaf und Stier,

G C G D G D7 G
• Sol
„ „ „
Do
„ „ Sol

Re
„ „ „
Sol Re7 Sol
€ „ „ „ „
Zot - tel - bär und Pan - ther - tier möcht' ich ger - ne ha - ben.

Doch du weisst ja unsern Wunsch,


kennst ja unsre Herzen.
Kinder, Vater und Mama,
auch sogar der Großpapa,
alle, alle sind wir da,
warten dein mit Schmerzen.

-31-
Nun singet und seid froh
(In dulci jubilo)
Text: Lateinisches Weihnachtslied aus dem 14. Jhd.
Musik: Handschriff aus dem 15 Jhd.
zuerst gedruckt Wittenberg, 1529

G D G
•‚ Sol Re

Sol
… „ „ † „
€ ƒ „ … „ … … „
Nun sin - get und seid froh jauchzt al - le

D G D G
• „ … „ … … „ … „ …‡
Re Sol
… †
Re Sol

und sagt so Uns - res Her - zens Won-

D G
• Re Sol
€ … „ … „ … „ … „ „ † „
ne liegt in der Krip - pe bloß und

D G D
• … „ … „ …‡
Re Sol Re
€ … „ … „
leuch - tet als die Son - ne in sei - ner

G C D
• Sol Re
… … †
Do
€ „ … „ … „ … „
Mut - ter Schoß Du bist A und

G D G
• …‡ … „ †
Sol Re Sol
€ …‡ … „ …‡ „
O du bist A und O

Sohn Gottes aus der Höh, nach dir ist mir so weh. Wo ist der Freudenort? Nirgends mehr denn dort,
Tröst mir mein Gemüte, o Kindlein, zart und rein, da die Engel singen mit den Heilgen all
durch alle deine Güte, o liebstes Jesuslein. mit ihren süßen Stimmen im hohen Himmelssaal.
|: Zieh mich hin nach dir! :| |: Eia, wär'n wir da! :|

Groß ist des Vaters Huld; der Sohn tilgt unsre Schuld. In dulci jubilo, nun singet und seid froh!
Wir wär'n all verdorben, durch Sünd und Eitelkeit, Unsers Herzens Wonne liegt in praesepio
so hat er uns erworben die ew'ge Himmelsfreud, und leuchtet als die Sonne, matris in gremio.
|: Eia, wär'n wir da! :| |: Alpha es et O :|

-32-
O du fröhliche, o du selige
Text: 1. Strophe Johannes Daniel Falk, 1816
2. u. 3. Strophe um 1850
Musik: Sizilianisches Volkslied

C F C F C Em Am


Do Fa
… Fa
… Mi m
‚ „ „
Do Do La m
€• ‚ ‚ „ƒ „ „ „ ‚ ‚ „ƒ „ „ „ ‚ ‚
1. Oh, du fröh- li - che oh du se - li - ge gna - den - brin - gen- de

G D G G7 C
Sol Re Sol

Sol7 … Do

€ ‚ ‚ ‚ƒ † „ƒ „ ‚
„ƒ „ „ „ „ƒ „ „ „
Weih- nachts - zeit. Welt ging ver - lo - ren, Christ ward ge-

Cd *) C G

C F F C G C

„ „ „ „ „ „ „
Do/re Do Fa Do Fa Sol Do Sol Do
€ „ƒ „ ‚ „ ‚ ‚ ‡
bo - ren, freu - e, freu - e dich, oh Chri - sten - heit.

Oh, du fröhliche oh du selige gnadenbringende


Weihnachtszeit. Christ ist erschienen, uns zu ver-
sühnen, freue, freue dich, oh Christenheit.

Oh, du fröhliche oh du selige gnadenbringende


Weihnachtszeit. Himmlische Heere jauchzen dir
Ehre, freue, freue dich, oh Christenheit.

*) Cd =

-33-
O Freude über Freude
Aus Schlesien, um 1680
F C


Fa
ƒ ƒ ƒ „ ƒ ƒ ƒ
Do
ƒ
€•‚ ƒ ƒ ƒ ƒ
ƒ
O Freu - de ü - ber Freu - de, ihr Nach- barn kommt und

F C
Fa
ƒ ƒ ƒ „ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Do

€• „ … ƒ ƒ
ƒ
hört, was mir dort auf der Hei - de für Wun- der- ding pas -

C7 F C F C
Do7 Fa Do Fa Do

€• „ … ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ „ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
siert! Es kam ein wei - ßer En - gel bei ho - her Mit - ter -

F F C F C7 F
Fa
„ …
Fa
ƒ ƒ ƒ
Do

Fa
ƒ ƒ
Do7 Fa

€• ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ „ …
ƒ
nacht, der sang mir ein Ge - sän - gel, dass mir das Her- ze lacht!

Er sagte: "Freut euch alle! Ich dacht': Du musst nicht säumen,


Der Heiland ist gebor'n ich ließ die Schäflein stehn.
zu Bethlehem im Stalle, Ich lief dort hinter den Zäunen
das hat er sich erkor'n. bis zu dem Stalle hin.
Die Krippe ist sein Bette; Da ward ich schier geblendet
geht hin nach Bethlehem!" von einem lichten Strahl;
Und wie er also red'te, der hatte gar kein Ende
da flog er wieder heim. und wies mich in den Stall.

Ich schlich mich auf die Seite,


ich guckt' ein wenig 'nein,
da sah ich ein paar Leute
und auch ein Kindelein.
Es hatt' kein warmes Bette
und lag auf hartem Stroh
und war doch also nette,
ein Maler träf' es so.

-34-
O Tannenbaum, du trägst einen grünen Zweig
Aus Westfalen 1812

Dm A A7 Dm A


€ •‚ …
La7
ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Re m La Re m La

ƒ „ ƒ
ƒ
O Tan-nen-baum, o Tan-nen-baum, du trägst ein grü - nen Zweig den

Dm A Dm A7 Dm

€• „ ƒ …
La7
ƒ
Re m La Re m Re m

ƒ „ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ „
Win - ter, den Som - mer, das dau - ert die lie - be Zeit.

Darum sollt ihr nicht grünen,


da ich noch grünen kann?
Ich hab' nicht Mutter noch Vater,
der mich versorgen kann.

Und der mich kann versorgen,


das ist der liebe Gott,
der lässt mich wachsen und grünen,
darum bin ich schlank und groß.

-35-
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Text: 1. Strophe August Zarnack, 1820
2. u. 3. Strophe Ernst Anschütz, 1824
Musik: Volksweise aus dem 18 Jhd.


(D) G D G D7
•‚
„… „ „… „ „ „ „
Sol Re Sol Re7
„… „ „… „
(Re)
€ ƒ „ „

O Tan - nen - baum, o Tan - nen - baum, wie treu sind dei - ne

G C D
• Sol
„ „
Do
„… „ „ „ „… „
ˆ „
Re
€ „ „ ‡ ‡ ‡
Blät - ter! Du grünst nicht nur zur Som - mer - zeit, nein,


D7 G D G D
• „ „… „ „ „ „
Re7 Sol Re Sol Re
€ „ „… „ „… „
‡ „
auch im Win - ter, wenn es schneit. O Tan - nen - baum, o

G D7 G

„… „ „… „ „ „
Sol Re7 Sol
€ „ „ „ „

Tan - nen - baum, wie treu sind dei - ne Blät - ter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hocherfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid wird mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid wird mich was lehren.

-36-
O Heiland reiß die Himmel auf
Musik: trad., 1666
Text: Friedrich von Spee, 1622

Dm A Dm


Re m La Re m

€•ƒ „ … „ …
„ „ … …†
O Hei - land, reiß die Him - mel auf,

F C F
Fa
… „ „ „ …
Do Fa

€• „ „ ‡„ „ „ … …† „
her - ab, her - ab vom Him - mel lauf. Reiß ab vom Him - mel

C F Dm F A Dm

… „
Re m La Re m
…†
Do Fa Fa

€• „ „ „ … „ „ … …
Tor und Tür, reiß ab, wo Schloß und Rie - gel für!

O Gott, ein' Tau vom Himmel gieß, O klare Sonn', du schöner Stern,
im Tau herab, o Heiland, fließ! dich wollten wir anschauen gern.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus O Sonn', geh auf, ohn' deinen Schein
den König über Jakobs Haus. in Finsternis wir alle sein!

O Erd', schlag aus, schlag aus, o Erd', Hier leiden wir die größte Not,
dass Berg und Tal grün alles werd'! vor Augen steht der ewig' Tod:
O Erd', herfür dies Blümlein bring, Ach komm, führ uns mit starker Hand
o Heiland, aus der Erden spring! vom Elend zu dem Vaterland!

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Da wollen wir all' danken dir,
darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? unserem Erlöser, für und für.
O komm, ach komm vom höchsten Saal, Da wollen wir all' loben dich
komm, tröst uns hier im Jammertal! je allzeit immer und ewiglich!

-37-
"Preis sei Gott!" die Engel singen
Hymnus Quem pastores 14. Jhd. bei Triller 1555
Text: Jos. Sozbacher 1949

F B C
‚ … … … …
€•ƒ … …
Fa Siß Do
„ … … „
"Preis sei Go - tt!" die En - gel sin - gen,

F B F C
Fa Sib Fa Do

€• … … … … … … „ … … „
und voll Freud die Hir - ten sprin - gen,

F C F


Fa Do Fa

€• „ … „ „ … … „
fröh - lich uns - re Lie - der klin - gen,

B F C7 F
Siß Fa Do7 Fa
€• „ … „ … … … … „†
Heut ist Got - tes Sohn ge - born.

Der die ganze Welt regieret, Sonne, Mond und Sterne


führet, als ein Mensch die Armut spüret, hat die Krippe
sich erkorn.

Dieses Kind ist uns gegeben, das uns allen schenkt


das Leben. Tod und Hölle vor ihm beben; ohn dies Kind
wärn wir verlorn.

Dir, o Kindlein, Dank zu zeigen, wollen wir vor Dir


uns neigen, schenken uns Dir ganz zu eigen, Jesus, Licht
und Freudenborn.

-38-
Schneeflöckchen, Weißröckchen

F C C7
‚ „ „ „ „
€•ƒ „ „ „ „
Fa Do Do7
„ „ „ „
Schnee - flöck - chen, Weiß - röck - chen, da kommst du ge-

F B C7 F

„ „ „ „ „ „ „
Fa Siß Do7 Fa
€• … „ „ „ „ „ …
schneit, du kommst aus den Wol - ken dein Weg ist so weit.

Komm, setz dich ans Fenster,


Du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
Wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns


die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal;
Dann baun wir den Schneemann
und werfen den Ball.

-39-
Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will
Volkslied aus Salzburg, 1819

F C F

€ •‚ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ † ƒ
Fa Do Fa
…„ ƒ ƒ …
Still, still, still, weil's Kind - lein schla - fen will! Ma-

C7 F C7 F

ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Do7 Fa Do7 Fa
€• ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
ri - a tut es nie - der sin- gen, ih - re keu- sche Brust dar- brin- gen.

C7 F

ƒ ƒ
• ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ †
Do7 Fa
€ …„ ƒ ƒ …
Still, still, still, weil's Kind - lein schla - fen will!

Schlaf, schlaf, schlaf, du liebes Kindlein schlaf!


Die Engel tun schön musizieren,
bei dem Kindlein jubilieren.
Schlaf, ...

Groß, groß, groß, die Lieb ist übergroß.


Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muss reisen auf der Straßen.
Groß, ...

-40-
Stille Nacht, heilige Nacht
Text: Josef Mohr, 1818
Musik: Franz Gruber, 1818

Cd *) Cd
… …
C C G G7 C
• † „ †ƒ † „
Do/re Do Do/re Do Sol Sol7 Do
€‚ „ƒ „ „ †ƒ „ƒ „ „ †ƒ †ƒ
Stil- le Nacht, hei - li- ge Nacht! Al - les schläft, ein - sam wacht

… …
F C F C

€ † „ „ƒ „ „ † „ „ƒ „ „
Fa Do Fa Do
„ƒ „ „ †ƒ „ƒ „ „ †ƒ

nur das trau- te hoch - hei - li- ge Paar,

hol - der Kna-be im lok - ki- gen Haar:

G7 G C Am
„ƒ „ …
G C G G7 C
† „ †ƒ †ƒ „ƒ „ …
„ ˆ
Sol Sol7 Sol Do La m Do Sol Sol7
ƒ
Do
€ ‡ „ „ „ „
†ƒ „
Schlaf in himm- li- scher Ruh, schlaf in himm- li- scher Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst, kundgemacht


durch der Engel Halleluja, tönt es laut von fern und von nah:
Christ, der Retter ist da, Christ, der Retter ist da.

Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, oh, wie lacht


lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt, Christ, in deiner Geburt.

*) Cd =

-41-
Süßer die Glocken nie klingen

F C F


Fa Do Fa

€•ƒ …„ … … … … … …„ … † …„ … … … … … …„ … †
Sü- ßer die Glo-cken nie klin - gen als zu der Weih nachts - zeit.

F B F C F

…„ …
Fa Siß Fa Do Fa

€• …„ … … … … † …„ … … … … …
… …„ … †
grad, als ob En - ge- lein sin - gen wie- der von Frie- den und Freud,

C F C F C F C F
Do Fa Do Fa Do Fa Do Fa

€ • …„ … … … … … …„ … … … † …„ … … … … … …„ … … … †
wie sie ge-sun- gen in se - li- ger Nacht, wie sie ge-sun-gen in se - li- ger Nacht.

F B F C F

…„ …
Fa Siß Fa Do Fa

€ • …„ … … … … … † …„ … … … … …
…„ … †
Glo- cken mit hei - li - gem Klang, klin- get die Er - de ent - lang!

Oh, wenn die Glocken erklingen, schnell sie das Christkindlein hört,
tut sich vom Himmel dann schwingen, eilet hernieder zur Erd'.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind. Segnet den Vater, die Mutter, das Kind.
Glocken mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle über die Meere noch weit,


dass sich erfreuen doch alle seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit frohem Gesang. Alle aufjauchzen mit frohem Gesang.
Glocken mit heiligem Klang, klinget die Erde entlang!

-42-
Tochter Zion
Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)
F C C7


Fa Do Do7

€•‚ ƒ …„ … ƒ … … … … … … ƒ„ ‡
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Toch - ter Zi - on freu - e dich!

F Dm F C C7 F
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Fa Re m Fa Do Do7 Fa

€• … … „
… … ƒ„ ‡
Jauch - ze laut, Je - ru - sa - lem!

F C Dm Gm A
Fa Do Re m Sol m La

€• … … … … … … … … … ƒ … … … …
ƒ„

Sieh, dein Kö - nig kommt zu dir!

Dm G C G C

ƒ … … … ‰ …„ … ƒ„
Re m Sol Do Sol Do

€• … … … … … … ‰ƒ ‡

Ja, er kommt, der Frie - dens - fürst.

F C C7

ƒ ƒ … … … … …
Fa Do Do7

€• …„ … ƒ … ƒ„ ‡

Toch - ter Zi - on freu - e dich!

F Dm F C C7 F
ƒ ˆ
… … … … … … ƒ
Fa Re m Fa Do Do7 Fa
€• … … „
… … ƒ„ ‡
Jauch - ze laut, Je - ru - sa - lem!

Hosianna, Davids Sohn, Hosianna, Davids Sohn,


sei gesegnet deinem Volk! sei gegrüßet, König mild!
Gründe nun dein ew’ges Reich. Ewig steht dein Friedensthron,
Hosianna in der Höh’. du, des ew’gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn, Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk! sei gegrüßet, König mild!

-43-
Vom Himmel hoch, da komm' ich her
Text: Martin Luther, 1534
Musik: vermutlich auch von Martin Luther
(zuerst gedruckt in Leipzig 1539)

G F C Am G C
• ‚ ‚ ‚ ‚ ‚
Sol Fa
‚ ‚ ‚ ‚
Do
‚ ‚ ‚
La m Sol Do
€• ‚ ‚ ‚ ‚ ‚
Vom Him-mel hoch, da komm ich her, ich bring' euch gu - te, neu - e Mär. Der

Am G F C G G7 C

€ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚ ‚
La m Sol Fa Do Sol Sol7 Do
‚ ‚ ‚ ‚
gu - ten Mär bring ich so viel, da - von ich sin- gen und sa - gen will.

Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n von einer Jungfrau auserkor'n, ein
Kindelein so zart und fein, das soll euer Freud' und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ, unser Gott, der will euch führ'n aus aller Not, er
will der Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.

-44-
Vom Himmel hoch, o Englein kommt
Köln, 1632

F C B C F C F C F


Fa Do Siß Do Fa Do Fa Do Fa

€ •ƒ „ „ „ „ … „ …† …†
„ „ „ …† …† …†
Vom Him - mel hoch, o Eng - lein kommt! Ei - a ei - a!

B C F

€• „ „ „ „ … „
Siß Do Fa
„ „ „ … „ …
Su - sa - ni, su - sa - ni, su - sa - ni! Kommt singt und

Am B C F


La m Siß Fa
„ „ „ „ …
Do
€• … … „ „ „ „
klingt, kommt, pfeift und trombt! Hal - le - lu - ja, hal-

C F C F C F
Fa Do Fa
„ „ „
Do Fa Do
€• … „ … „ „ „ „ … „ …
le - lu - ja! Von Je - sus singt und Ma - ri - a!

Kommt ohne Instrumente nit!


Eia, ...
Bringt Lauten, Harfen, Geigen mit!
Halleluja, ...

Lasst hören eurer Stimmen viel!


Eia, ...
Mit Orgel- und mit Saitenspiel!
Halleluja, ...

Das Lautenspiel muss lauten süß!


Eia, ...
Davon das Kindlein schlafen müss!
Halleluja, ...

Singt Fried' den Menschen weit und breit!


Eia, ...
Gott Preis und Ehr' in Ewigkeit!
Halleluja, ...

-45-
Wachet auf, ruft uns die Stimme
Nach J. S. Bach (1685 - 1750) - Text: Ph. Nicolai (1556 - 1608)
C F C
• †
‚ƒ „ …
Do Fa Do
€• ‚ ‚ ‚ ‚ … ‚
Wach - et auf, ruft uns die Stim - me, der
Mit - ter - nacht heißt die - se Stun - de, sie
C D G


Do
„ „ ‚ ‚
Re
‚ ‚
Sol
€ ‚ ‚ …
Wäch - ter sehr hoch auf der Zin - ne,
ru - fet uns mit hel - lem Mun - de;
C F G C

€ † ‚ ƒƒ †
Do Sol Do

Fa
‚ ‚ ‚ „ „ ‚ ‚

wach auf, du Stadt Je - ru - sa - lem! Wohl
wo seid ihr klu - gen Jung - frau - en?
G C G


Sol Do Sol
€ ‚ƒ „ ‚ ‚ … ‚ ‚ƒ „ ‚ ‚
auf, der Bräut - gam kommt, steht auf, die Lam - pen

C G C F C

‚ „ „
Do Sol Do Fa Do
€ † ‚ † ‚ ‚ ‚
… ‚ ‚ …
nehmt! Al - le - lu - ja! Macht euch be - reit zu
G C F G C

Sol
‚ …
Do
† ‚
Fa

Sol Do
€ ‚ ‚ ‚ „ „ ‚ …
der Hoch - zeit! Ihr müs - set ihm ent - ge - gen gehn!
Sion hört die Wächter singen, das Herz tut ihr vor
Freuden springen, sie wachet und steht eilend auf. Ihr
Freund kommt vom Himmel prächtig, von Gnaden stark,
von Wahrheit mächtig, ihr Licht wird hell, ihr Stern geht
auf. Nun kommt, Du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn!
Hosianna! Wir folgen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl.

Gloria sei Dir gesungen mit Menschen- und Engel-


zungen, mit Harfen und mit Zimbeln schön! Von zwölf
Perlen sind die Tore an Deiner Stadt, wir stehn im Chore
der Engel hoch um Deinen Thron. Kein Aug hat je ge-
spürt, kein Ohr hat mehr gehört solche Freude, Des
jauchzen wir und singen dir das Alleluja für und für.
-46-
Was soll das bedeuten?
aus Schlesien

•‚
G D G D

„ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ … ††
€ ƒ „ „
Sol Re Sol Re 1.

Was soll das be - deu- ten? Es ta - get ja schon;


ich weiß wohl, es geht erst um Mit - ter- nacht
D D G

‡ „ „ „ „ …† „ „ „ „ „
Re 2. Re Sol

€ … „
rum. Schaut nur da - her! Schaut nur da -

D G

D G D G

„ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „
Re Sol

Re Sol Re Sol
€ …
her! Wie glän-zen die Stern - lein je län - ger je mehr.

Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbaß


Treibt zusammen, treibt zusammen dort zeig ich euch was:
|:Dort in dem Stall :|
werdet Wunderding sehen, treibt zusammen einmal.

Ich hab nur ein wenig von weitem geguckt, da hat mir
mein Herz schon vor Freuden gehupft:
|: ein schönes Kind :|
liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind.

Ein herziger Vater, der steht auch dabei,


eine wunderschöne Jungfrau kniet auch auf dem Heu.
Um und um singt's, um und um klingt's,
man sieht ja kein Lichtlein, so um und um brinnt's.

Das Kindlein das zittert vor Kälte und Frost.


Ich dacht mir: und wer hat's denn also vestoßt,
|: Daß man auch heut, :|
Ihm sonst keine andere Herberg anbeut?

So gehet und nehmet ein Lämmlein vom Gras


Und bringet dem schönen Christkindlein etwas.
|: Geht nur fein sacht! :|
Auf daß ihr dem Kindlein kein Unruh nicht macht!

-47-
Welchen Jubel, welche Freude
Musik: Nach "Shall We Gather at the River"
von Robert S. Lowry, 1864
Text: Ernst Gebhardt (1832 - 1899))

F B C


Fa Siß Do

€ •‚ ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ … … ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ … …
Wel-chen Ju- bel, wel-che Freu - de, bringt die lie- be Weih-nachts - zeit

F C F
Fa Do Fa

€ • ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ … ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ †
fröh - lich sieht man al - le Leu - te in der gan - zen Christ - sten - heit.

B F C F

ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ … ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ ƒ„ ƒ
Siß Fa Do Fa
€• ƒ„ ƒ ƒ ƒ …
"Ehr sei Gott", so lasst er - schal-len, und Fried auf Er- den Men-schen wohl-ge - fal len.

B F C F

ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ ƒ
Sß Fa Do Fa
€• … ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ †
Euch ist ja der Hei - land ge - bo - ren, der Herr in der Da - vids - stadt.

Wieder strahlt im Glanz der Kerzen


Funkelnd uns der Weihnachtsbaum,
Und es fassen unsre Herzen
All die Herrlichkeiten kaum.

Refrain:
"Ehr' sei Gott", so lasst erschallen,
und Fried auf Erden, Menschen wohlgefallen.
Euch ist ja der Heiland geboren,
Der Herr, in der Davidsstadt.

Doch nur kurz sind solche Freuden,


Bald verlöscht der Kerzen Licht.
Jesus kann allein bereiten
Freuden, die vergehen nicht.
Refrain:

-48-
We wish you a Merry Christmas
English, traditional

G C E7 A

•‚
Sol Do Mi7 La

€ ƒ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „

We wish you a Mer- ry Christ - mas, we wish you a Mer- ry

D7 H7 Em C D7

„ „ „ „ „
Re7 Si7 Mi m Do Re7

€ „ „ „ „ „ „ „ „ „ „
Crist - mas, we wish you a Mer- ry Christ - mas, and a Hap - py New

G D7 G E0 H7 A7 D

• Sol Re7 Sol Mi0 Si7 La7 Re

€ „ … „ „ „ „ † „ „ „ „ „
… „
Year. Good tid - ings we bring to you and your kin, we

G D C D G

• „
Sol Re Do Re Sol

€ „ „ „ „ „ „ „ †
„ „ „ „
wish you a Mer - ry Christ - mas, and a Hap - py New Year!

Oh, bring us a figgy pudding;


Oh, bring us a figgy pudding;
Oh, bring us a figgy pudding
and a cup of good cheer.
Good tidings we bring to you and your kin;
Good tidings for Christmas and a Happy New Year.

We won't go until we get some;


We won't go until we get some;
We won't go until we get some,
so bring some out here.
Good tidings we bring to you and your kin;
Good tidings for Christmas and a Happy New Year.

-49-
Wenn Weihnachten ist
Volksweise/Tradicional nach Carl Maria von Weber


Fa

€•‚ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
ƒ ƒ
Wenn Weih - nach - ten ist, wenn Weih - nach - ten ist, da


C G C G C F
Do Sol Do Sol Do Fa
€• ƒ„ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
kommt zu uns der hei - li - ge Christ, da bringt er ei - ne Muh, da


G7 C G C
Sol7 Do Sol Do

€• ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ„ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ †
ƒ
bringt er ei - ne Mäh und ein - ne schö - ne Tschingte rä - te - tä.

F C F

† ƒ †
Fa Do Fa
€• † † † ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ
Weih - nacht, Weih - nacht, Weih- nacht ist ein schö - nes Fest, ei - a!

F C F


Fa Do Fa

€• † † † ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ †„
Weih - nacht, Weih - nacht, Weih - nacht ist ein schö - nes Fest.

-50-
Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein
Köln, 1683

F C F C F

‚ … ƒ
Fa Do Fa Do Fa
€ •‚ ƒ ƒ ƒ ƒ „ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ „
ƒ
Zu Beth - le - hem ge - bo - ren ist uns ein Kin - de - lein, das

B F C


€• ƒ ƒ ƒ
Siß Fa Do
ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ †
hab' ich aus - er - ko - ren, sein ei - gen will ich sein,

F C F C F C7 F

€• „ ƒ
Fa Do Do Fa Do7 Fa
ƒ ƒ
Fa
„ „ ƒ ƒ ƒ ƒ ƒ „‡
ei - a, ei - a sein ei - gen will ich sein.

In seine Lieb versenken


will ich mich ganz hinab,
mein Herz will ich ihm schenken,
und alles, was ich hab'.
Eia, eia, und alles, was ich hab'.

O Kindelein, von Herzen


will ich dich lieben sehr,
in Freuden und in Schmerzen,
Je länger, mehr und mehr.
Eia, eia, je länger, mehr und mehr.

Dazu dein Gnad' mir gebe,


bitt' ich aus Herzensgrund,
dass ich allein dir lebe,
jetzt und zu aller Stund.
Eia, eia, jetzt und zu aller Stund.

-51-