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Seit mehr als 800 Jahren liebe Schwester und Brüder pilgern Menschen nach Köln um den Heiligen

Drei Königen ihre Verehrung zu bezeugen und um ihre Fürsprache zu erbitten. Ein sind die Weisen
aus dem Morgenland dem Stern gefolgt der sie aus der Finsternis ins Licht aus der Finsternis zum
Licht des Lebens zu Christus geführt hat. Dieses Licht des Lebens Christus droht heute in den Herzen
vieler Menschen zu verlöschen. In seinem Brief an das pilgernde Volk Gottes hin Deutschland hat uns
deshalb Papst Franziskus dazu aufgefordert mit einer neuen Evangelisierung zu beginnen. Dieser
Begriff Neuevangelisierung der uns irgendwie immer noch so fremd ist zumindest hier in
Deutschland in anderen Teilen der Welt sieht das ganz anders aus. Diesen Begriff hat Papst Johannes
Paul II 1979 erstmalig in einer Predigt in Nowa Huta gebraucht. Evangelisierung das bedeutete für
ihn den Menschen den Weg zu ihrem Glück zu Christus zu zeigen und ganz in diesem Sinne fordert
denn auch Papst franziskus hier bei uns in Deutschland einen solchen Weg zu gehen. Die derzeitige
Situation anzunehmen und sie zu ertragen das impliziert für ihn nicht Passivität oder gar Resignation
sondern ganz im Gegenteil. Er sieht darin eine Einladung sich dem zu stellen was in uns selbst in
unserem eigenen Leben und was im Leben unserer Gemeinden abgestorben ist was der
Evangelisierung und der Heimsuchung durch den Herrn bedarf. Das liebe Schwestern und Brüder
verlangt Mut denn was hier gefordert ist das ist viel mehr als ein bloß struktureller vielmehr als sein
bloß organisatorischer oder funktionaler Wandel unser daseinsgrundfunktion Christen so der Papst
die Wurzeln allein darin dass Gott die Welt so sehr geliebt hat dass er seinen einzigen Sohn dahin
gab damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen sondern das ewige Leben haben ohne neues
Leben und echten vom Evangelium her inspirierten Geist ohne Treue der Kirche gegenüber ihrer
eigenen Berufung wird sie so der Papst deshalb jegliche neue Struktur in kurzer Zeit verderben
Evangelisierung das ist für ihn ein Weg der Jüngerschaft in Antwort auf die Liebe zu dem der uns
zuerst geliebt hat ein Weg also der einen Glauben ermöglicht der mit Freude gelebt wird der mit
Freude erfahren der mit Freude gefeiert der mit Freude bezeugt wird darum geht das nicht dass wir
uns wegducken sondern selbstbewusst mit Freude den Glauben leben die Evangelisierung will also
dazu führen die Freude am Evangelium wiederzugewinnen Evangelisierung will dazu führen die
Freude wieder zu gewinnen Christen zu sein sicher liebe Schwestern und Brüder wird es da auch
harte Zeiten und Momente geben aber nichts kann die übernatürliche Freude zerstören darum zu
wissen dass ein jeder von uns unendlich von Gott geliebt ist deshalb bringt auch die Evangelisierung
eine innere Sicherheit davor eine hoffnungsfrohe Gelassenheit die eine geistliche Zufriedenheit
schenkt die für weltliche Maßstäbe unerklärlich ist Verstimmung Apathie Bitterkeit Kritiksucht
Traurigkeit die heute oftmals unser kirchliches Leben kennzeichnen sind dabei keine guten Ratgeber
vielmehr kann solche Traurigkeit etwas zu tun haben mit Undankbarkeit man ist so in sich
verschlossen dass man unfähig ist die Geschenke Gottes anzuerkennen deshalb muss es unser
Hauptaugenmerk sein wie wir diese Freude wiedergewinnen können und wie wir diese Freude
mitteilen können indem wir uns öffnen und hinausgehen um unseren Schwestern und Brüdern zu
begegnen besonders jenen die an den Schwellen unserer Kirchentüren auf den Straßen und in den
Krankenhäusern auf den Plätzen und in den Städten zu finden sind der Herr drückt das ganz klare aus
sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit dann wird euch all das andere hinzugegeben
werden das bedeutet also hinauszugehen um mit dem Geist Christi alle Wirklichkeiten unserer Welt
zu durchdringen um mit dem Wort Jesu den innersten Kern unserer Städte zu erreichen und wo
müssen wir dabei anfangen bei uns selbst liebe Schwestern und Brüder müssen wir dabei beginnen
jeder bei sich selbst wir müssen wieder lernen aus den Wurzeln des Glaubens zu leben daran hat uns
bereits Papst Paul VI 1976 in seinem apostolischen schreiben Evangelii nuntiandi erinnert in den er
dort schon eine neue Evangelisierung forderte und darum bat und darum bittet der Bart und er
sagte dass eine solche Neuevangelisierung zunächst eine selbst Evangelisierung eine eigene
Evangelisierung voraussetzt was heißt dass es heißt dass wir wieder lernen müssen unseren Glauben
vertieft zu kennen dass wir lernen in ihm wieder sprachfähig zu werden jetzt gleich werden wir
singend unseren Glauben bekennen im Credo aber hinter diesem gesungenen oder gesprochenen
glauben muss dann immer auch der gelebte Glauben stehen muss das gelebte ja zu Gott stehen
wissen sie keiner von uns lebt für sich allein wir brauchen alle dass du um leben zu können so leben
doch Mann und Frau in der Ehe aufeinander zu und füreinander und die Kinder die Leben auf dass
du von Vater und Mutter hin und umgekehrt leben die Eltern auf ihre Kinder hin und weit über diese
Gemeinschaft von Ehe und Familie hinaus lebt jeder von uns sind vielgestaltigen Beziehungen auf
das jeweilige du seiner Mitmenschen hin und von seiner innersten Anlage her aber ist der Mensch
auf dass du Gottes hingeordnet nur in ihm findet er seine tiefste Erfüllung und wie sieht das von Gott
heraus er hat uns geschaffen aber nicht nur das er wendet sich uns zu voller Liebe er spricht uns an
er ruft uns zu sich er sorgt sich um uns Gottes Zuwendung zu uns geht soweit dass er seinen Sohn zu
uns sendet in ihm ist Gott selbst zu uns gekommen und zwar als der gute Hirte der sein Leben für
uns dahin gibt so ist er für uns zur Quelle des Lebens geworden mehr liebe Schwestern und Brüder
mehr kann Gott nicht tun er kann nicht noch mehr auf uns zugehen er hat uns mit seinem Sohn alles
geschenkt sich selbst glauben heißt darauf Antwort geben mit sich selbst nicht nur mit dem Mund
sondern mit unserem Leben und daher genügt es dann auch nicht Gott einfach nur ein paar Nischen
einzuräumen an den Feiertagen oder zu bestimmten Ereignissen des Lebens wie Taufe oder Hochzeit
nein Gott will mehr er will uns ganz denn er gibt sich uns ganz und um Gott mit ganzem Leben zu
Antworten dazu braucht es daneben regelmäßige Zeiten der Stille und der Sammlung des Gebetes
und selbstverständlich die Feier der Eucharistie in der wir in die Gemeinschaft der Glaubenden
hinein tauchen und dort das Geheimnis unseres Glaubens feiern Einbaum der braucht Wurzeln und
die müssen tief in die Erde gehen und mit seinen Wurzeln saugt er die Kraft aus dem Boden um
wachsen zu können und zu erstatten dasselbe liebe Schwestern und Brüder tun wir in der Zeit der
geistlichen Sammlung das tun wir in der Zeit des Gebetes und der Feier der Eucharistie und dazu
gehört dann auch der regelmäßige Empfang des Buß Sakramentes und die Kraft die uns dabei
geschenkt wird die dürfen wir nicht einfach in uns verschließen sondern die will dann hinaus
Strömen in den Alltag die will sich auswirken im gesamten Alltag denn wir leben unseren Glauben
doch nicht nur dann wenn wir zu Hause die Hände falten oder in der Kirche nein wir leben den
Glauben was immer wir tun nur wer den Glauben lebt kann ihn auch weitergeben und wie geschieht
das nicht so sehr durch große Aktionen die man organisieren kann der Boss Paulus z.b. schreibt
einmal den Thessalonicher wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt so waren wir euch zugetan und
wollten euch nicht nur am Evangelium teilnehmen lassen sondern vor allem auch an unserem
eigenen Leben denn ihr wart uns sehr lieb geworden glaube liebe Schwestern und Brüder ist Leben
glauben ist reden wenn Eltern leben weitergeben dann geben die nicht eine Sache weiter sie geben
etwas von sich selbst weiter so hat der Apostel die Menschen für den Glauben an Christus gewonnen
indem er sie teilhaben ließ an seinem Leben 2 christliche Missionare waren mal bei Mahatma Gandhi
und haben den gefragt warum sie mit ihrer Mission Predigt so wenig Erfolg hätten da hat er ihnen
geantwortet ganz einfach liebe leute ihr müsstet mehr nach der Bergpredigt duften wir könnten
auch sagen wir alle wir müssen mehr nach Christus durften die Menschen die heute keine Bibel
mehr lesen die keine Verkündigung des Wortes Gottes hören die sollen an uns das Evangelium
ablesen an der Art wie wir leben wie wir in der Familie leben wie wir mit den Nachbarn umgehen
wie wir uns einsetzen in den Aufgaben des gesellschaftlichen des politischen und des kirchlichen
Lebens so sollen wir Menschen für den Glauben für Christus gewinnen wie ein Spiegel das licht
auffängt und bündelt und weiterleitet so sollen wir das Licht Gottes Jesus Christus aufnehmen in
unser Leben und dann gehen die Welt weiter strahlen lassen die Weisen aus dem Morgenland die
haben damals nach den Sternen ausgeschaut und in Christus die göttliche Sonne gefunden heute
warten Menschen genau darauf wir können Ihnen mit unserem Leben zuweisen des 21 jahrhunderts
werden indem wir sie zu diesem göttlichen Leben führen was für eine Berufung und Sendung liebe
Schwestern und Brüder die der Herr uns dazu gedacht hat Amen