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Dokumentation

FUNK32.DLL für

- Mobilen Diagnose Adapter -

Ausgabe: 05. Mai 2008


Softwareversion: 6.5.1.10
Ausgabestand: Release-Version
Autor: Sven Hugel

rd electronic gmbh
85635 Höhenkirchen
Arnikastraße 2
Tel: +49 8102 8953-0

www.rd-electronic.de
Dokumentation FUNK32.DLL Seite 2 von 23

Historie:
Version Datum Beschreibung
08.03.2002 Erste Version
12.03.2002 - Entfall: Umsetzung POWER_SUPPLY and IGNITION bei Protokoll V1
-Parameter: ‚Sleep’ in Konfigurationsdatei
16.04.2002 - Entfall: Telegrammaufbau Version 1
- Entfall: FUNK.DLL (16-bit Version)
- Entfall: Parameter ‚Sleep’ in Konfigurationsdatei
- Erweiterung: Verhalten bei ERR_CONNECTION
- Erweiterung im Kapitel ‚Klemmenstatus’
18.04.2002 - Erweiterung: Löschen von Trace-Files
6.0.33.2 25.04.2002 - Bessere Unterscheidung bei Telegrammumsetzung zwischen Hex und ASCII
- Wiedereinführung: Telegrammaufbau Version 1
- Auflösung Zeitstempel in der Trace-Datei

6.0.33.3 15.05.2002 - Timeout Telegramm Fehlermeldung geändert von IFH-0002 auf IFH-0003
6.0.33.5 05.06.2002 - Nur Bugfix in Software keine Änderung in der Dokumentation
6.0.33.9 10.06.2002 - neuer INI-Eintrag: V24TraceFileReopenTime
6.0.33.11 21.06.2002 - Neu: Dateimaske beim Löschen von Trace-Dateien “*.tr?“
- Neu: ohne INI-Eintrag DeleteTraceAfterDays keine Löschen von Trace-Dateien
6.0.34.1 28.06.2002 - Änderung: Beispiel V24-Tracedatei
6.0.34.2 17.07.2002 - Änderung: Dateiendung Tracedatei trc/tr1 -> log/lo1
Dateimaske beim Löschen von Trace-Dateien “*.lo?“
6.0.34.3 27.08.2002 Änderung: Dateiprefix Trace-Datei @ -> FT_
Dateisuffix Trace-Datei -> @Host-Name
6.0.34.4 30.08.2002 BugFix: Host-Name bei LogDatei
Größenbeschränkung bei einzelner Tracedatei
6.0.34.5 27.09.2002 Wiederholung bei ERR_CONNECTION unabhängig von vorherigem BUSY
6.0.34.6 08.11.2002 Neu: Kommando SETCONFIGSTRING ab EDIABAS 6.4.1
Neu: V24 Error-Log-Datei FT_ERRORS@HostName.log
6.0.34.7 14.11.2002 Neu: Klartext-Meldung für Statistik-Kommandos in V24-Trace-Datei
Neu: Statistik-Trace-Datei
6.0.34.9 29.11.2002 Neu: CFunkConfigDlg
6.0.34.10 02.12.2002 Änderung: Format Statistik-Trace-Datei
Änderung: Format Error-Trace-Datei (Datum hinzugefuegt)
6.0.34.13 19.12.2002 Änderung: WaitAfterOpenComm jetzt auch als Zeit in ms
Änderung: Versionserkennung mit RESET wertet jetzt auch bei Antwort
ERR_CONNECTION aus
6.0.34.14 11.01.2003 BugFix: keine Übernahme des Eingabefokus durch Konfigurationsfensters beim
Starten der FUNK32.DLL
BugFix: korrektes lesen des Wertes von WaitAfterOpenComm aus FUNK.INI
6.0.34.14 18.02.2003 Zusatzinfo: WS2_32.DLL
Zusatzinfo: Handling ERR_CONNECTION bei KLEMMENSTATUS
6.0.34.16 22.04.2003 Änderung: Handling ERR_CONNECTION
Änderung: Defaultwert DeleteTraceAfterDays=1
Neu: INI-Einträge für Fehlerhandling und Trace-Einstellungen
6.4.1.1 16.11.2002 Neu: Laden mehrerer Instanzen der FUNK32.DLL fuer EDIABAS V6.4.1
Neu: Suchalgorithmus für EDIABAS.INI
6.4.1.3 04.03.2003 Neu: Übernahme alle Erweiterungenvon FUNK32.DLL V6.0.
6.4.1.4 04.07.2003 Neu: Übernahme alle Erweiterungenvon FUNK32.DLL V6.0.
6.4.1.5 15.07.2003 Änderung: Wiederholung des Kommandos KLEMMENSTATUS bei
ERR_CONNECTION
6.4.1.7 23.09.2003 Änderung: Wiederholung aller Kommandos bei ERR_CONNECTION nur nach
erfolgreichem START_PRUEFUNG
6.4.1.8 26.09.2003 Änderung: Keine automatische Punkt zu Punkt Erkennung mehr -> INI-Datei
6.4.1.9 19.04.2004 Neu : automatische Punkt zu Punkt Erkennung mit Kommando 0xEE ab FW 5181
Neu : SENDTELEGRAM mit SUCCESS ohne Daten wird abgefangen
Neu : Wiederholung START_PRUEFUNG auch ohne Verbindung
Neu : GETVERSION wird direkt behandelt

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 3 von 23
Umstellung Zeitstempel in LOG Dateien Genauigkeit > 1 msec.
6.4.1.11 12.10.2004 Neu : INI-Eintrag für Pausenzeiten
6.4.1.12 15.10.2004 Änderung: INI-Eintrag für Pausenzeiten
6.4.1.14 10.01.2005 Änderung: Lesen der INI-Einträge für V24Trace
Neu : V24Trace: Shared Memory für mehrere Instanzen der FUNK32.DLL an
einer COM-Schnittstelle
6.4.1.21 01.03.2005 Neu : automatische Baudratenerkennung bei fehlerhafter Mastererkennung
6.4.1.22 03.06.2005 Neu : Synchronisierung PC-Zeit/hochauflösende Zeit
6.4.2.01 28.07.2005 Keine Änderung, nur Referenzierung
6.4.2.03 25.11.2005 Definition der optionalen Parameter für INIT_IFR in der FUNK.INI
6.5.1.04 18.10.2006 Neu: Parallelkommunikation für D-CAN
6.5.1.08 30.04.2008 Neu: optionale Unterdrückung von SETPARAMETER und STOPFREQ
Neu: Ballon-Tooltip bei Fehlern
6.5.1.10 05.05.2008 Neu: optionale Unterdrückung von SEND_A_RECV_TELEGRAM ohne Daten bei
funktionalen Jobs

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Inhaltsverzeichnis

1. Allgemein 5
2. Kommunikationsprotokoll PC <-> MDA-Master 6
2.1. Parallelkommunikation mit mehreren Steuergeräten 7
3. Umsetzung für vom MDA nicht bearbeitet Kommandos 8
4. Klemmenstatus 9
5. Fehler Handling 10
6. Sonderbehandlungen und Optimierungen 11
7. Debug-Trace 12
8. V24-Trace 13
9. Statistik-Trace 16
10. Automatisches Löschen von Trace-Dateien 17
11. Aufbau der Konfigurationsdatei (FUNK.INI) 18
11.1. FUNK.INI für mehrere Schnittstellen (ab EDIABAS 6.4.1) 20
12. Suchreihenfolge für EDIABAS.INI 21
13. Liste der Befehle (Ctrl1) von EDIABAS an FUNK32.DLL 22
14. Liste der Befehlsquittierungen (St1) von FUNK32.DLL an EDIABAS 23

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1. Allgemein

Die FUNK32.DLL ist der Treiber zur Nutzung des ‚Mobilen Diagnose-Adapters’ (MDA) mit
der 32-bit Version von EDIABAS. Er wird von EDIABAS geladen, wenn in der Datei
EDIABAS.INI folgender Eintrag gesetzt ist:

[Configuration]
Interface=STD:FUNK

Hinweis: Die 16-bit Version FUNK.DLL wird ab Treiber Version 6.0.33.xx nicht mehr
unterstützt, da dieser Treiber neue Funktionalität bereitstellt, die ein 32bit Windows System
voraussetzt.

Hinweis: Zur Reduzierung von Übertragungsfehler zwischen PC und Master-MDA ist es


empfehlenswert die FIFO-Funktion der seriellen Schnittstelle des PCs unter Windows (NT,
2000, XP) zu aktivieren. Das gilt insbesondre bei PCs mit geringer Rechenleistung und bei
Nutzung der Übertragungsrate 115200kBit/s.

Hinweis: Zur Ermittlung des Rechnernamens werden einige Funktionen der IP-Socket
Bibliothek verwendet. Der Dateiname der Bibliothek ist ‚WS2_32.DLL’ . Diese DLL befindet
sich gewöhnlich im SYSTEM32-Verzeichnis von WINDOWS. Das Vorhandensein dieser DLL
und ein gesetzter Suchpfad sind notwendige Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der
FUNK32.DLL .
Der ermittelte Rechnername entspricht dem Hostname der bei Ausführung des Befehls
‚ipcoinfig /all’ ausgegeben wird.

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2. Kommunikationsprotokoll PC <-> MDA-Master

Eine genaue Beschreibung der einzelnen vom MDA verarbeiteten Kommandos und Ant-
worten finden sich im Dokument ‚System-Beschreibung Mobiler Diagnose-Adapter V5.1;
Siemens AG A&D PT34’. An dieser Stelle soll hauptsächlich auf die beiden Versionen des
Telegrammaufbaus eingegangen werden:

• Telegrammaufbau Version 1 (alte Version):


Kommando: (PC -> MDA) [Ctrl1][LenL] [LenH] [n* Daten] [CSL] [CSH]
Antwort: (MDA -> PC) [St1 ][LenL] [LenH] [n* Daten] [CSL] [CSH]

• Telegrammaufbau Version 2 (neue Version, mit Klemmenstatus):


Kommando: (PC -> MDA) [Ctrl1][LenL][LenH] [n* Daten][CSL][CSH]
Antwort: (MDA -> PC) [St1 ][LenL][LenH][K-State] [n* Daten][CSL][CSH]

Ctrl1: Befehl (1 Byte)


St1: Befehlsquittung (1 Byte)
LenL: Telegrammlänge ohne Prüfsumme, Low Byte (1 Byte)
LenH: Telegrammlänge ohne Prüfsumme, High Byte (1 Byte)
K-State: Klemmenstatus (1 Byte)
Daten: Nutzdaten
CSL: Prüfsumme, Low Byte (1 Byte)
CSH: Prüfsumme, High Byte (1 Byte)

• Versionserkennung:
Der Funk-Treiber führt bei seiner Initialisierung (Aufruf der Funktion INITIALIZE durch
EDIABAS) einer Versionserkennung für das Kommunikationsprotokoll durch.
Dabei wird zuerst das Kommando EDh (GET_MDA_MASTER_VERSION) gesendet. Ist die
Antwort 9 Byte lang wird mit Telegrammaufbau Version 1 gearbeitet. Eine 10 Byte lange
Antwort bewirkt die Nutzung von Version 2.
Erfüllt die Antwort keine der Kriterien oder kommt keine Antwort (z.B.: bei Kabelbetrieb) wird
das Kommando 01h (RESET) gesendet. Hat die Antwort die Quittung SUCCESS oder
ERR_CONNECTION und ist die Antwort 3 Byte lang wird mit Telegrammaufbau Version 1
gearbeitet. Eine 4 Byte lange Antwort bewirkt die Nutzung von Version 2. Erfüllt die Antwort
keine der Kriterien oder kommt keine Antwort wird die Einstellung ModeUtility aus der
FUNK.INI verwendet (siehe Aufbau der Konfigurationsdatei).

• Baudratenerkennung:
Für die oben beschriebene Versionserkennung wird die in der FUNK.INI angegebene
Baudrate verwendet. Schlägt die Versionserkennung komplett fehl, wird sie bei 38400 und
115200 Baud wiederholt. Entspricht eine der beiden Baudraten der ursprünglichen Baudrate
wird dieser Versuch ausgelassen. Konnte eine erfolgreiche Kommunikation durchgeführt
werden wird die ermittelte Baudrate in die FUNK.INI als BaudRate eingetragen und ist beim
nächsten Start von EDIABAS / FUNK32.DLL sofort wirksam. Der Originalwert und der
Zeitpunkt der Änderung werden in den Einträgen BaudRateOrginal und
BaudRateAenderung vermerkt. Die Baudratenerkennung funktioniert auch bei gestecktem
Notstrategiekabel.
Die Parameter ByteSize, StopBits und Parity der seriellen Verbindung werden nicht
verändert. Es werden grundsätzlich die in der FUNK.INI vorgegebenen Werte verwendet.

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2.1. Parallelkommunikation mit mehreren Steuergeräten
Im Zusammenspiel mit MDA Firmware 5189 unterstützt die FUNK32.DLL ab V6.5.1.4 die
parallele Kommunikation mit mehreren Steuergeräten über die neuen Kommandos
SEND_TELEGRAM_23 und RECV_TELEGRAM_24 . Es wird dabei eine maximale Telegramm-
länge von 4096 Bytes verarbeitet.

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3. Umsetzung für vom MDA nicht bearbeitet Kommandos

Nicht alle von EDIABAS abgesetzten Kommandos können vom MDA verarbeitet werden.
Einige werden deshalb oder aus Performancegründen auf andere Kommandos umgesetzt
bzw. ohne Kommunikation mit dem MDA direkt von der FUNK32.DLL beantwortet. Erfolgt
eine Umsetzung auf ein anderes Kommando wird die empfangene Antwort ebenfalls
umgesetzt.

Umsetzung/Direkte Antwort für Schnittstelle IFH <-> FUNK-Treiber


(Protokollversion 1 u. 2):

Befehl Umsetzung auf Befehl Direkte Antwort


(hex bzw. ASCII) (hex bzw. ASCII)
(ohne Prüfsumme) (ohne Prüfsumme)
POWER_SUPPLY (03h) 13 03 00 (KLEMMENSTATUS)
IGNITION (04h)
GET_VERSION (0Bh) 01 07 00 07 02 00 00
GET_TYPE (12h) 01 08 00 FUNK 00
RESPONCE_LEN (14h) 01 03 00
AWLEN
SETCONFIGSTRING(15h) 01 03 00 (bei IO)
80 03 00 (bei NIO)
INIT_IFR (E0h) 00 03 00*
START_PRUEFUNG (E1h) 00 03 00*
ENDE_PRUEFUNG (E2h) 00 03 00*
SET_PARAM (05h) 01 03 00*
Nur bei Optimierung
STOP_FREQ (0Eh) 01 03 00*
Nur bei Optimierung
SEND_A_RECV_TELEGRAM 02 03 00*
(06h)
Nur bei Optimierung

* die direkte Antwort wird nur bei Punkt zu Punkt Betrieb realisiert

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4. Klemmenstatus

Da das Kommunikationsprotokoll Version 2 den Klemmenstatus bei jedem Quittungs-


telegramm liefert, wird diese Information zusätzlich versehen mit einem Zeitstempel
gespeichert. Kommandotelegramme mit dem Befehlsbyte ‚KLEMMEN_STATUS’ werden
dann mit Hilfe des gespeicherten Klemmenstatus, d.h. ohne Kommunikation mit dem MDA
von der FUNK32.DLL beantwortet, wenn der Klemmenstatus nicht älter als 500 ms ist.

Alle Quittungstelegramme der Protokollversion 2 enthalten zwar das Byte für den Klemmen-
status, die Information über den Klemmenstatus ist jedoch nicht immer korrekt. Insbesondere
Quittungen mit dem Status ’NO_ERROR’ (00h) liefern teilweise einen falschen Klemmen-
status. Deshalb werden nur Quittungstelegramme mit dem Status ‚SUCCESS’ und
‚ERR_TIMEOUT’ zur Speicherung des Klemmenstatus verwendet.

Das Kommunikationsprotokoll Version 1 liefert den Klemmenstatus nur auf das Kommando-
telegramm ‚KLEMMEN_STATUS’. Die Klemmenstatusinformation der Antwort wird zusätzlich
versehen mit einem Zeitstempel gespeichert. Die Nutzung des gespeicherten
Klemmenstatus ist identisch zu Kommunikationsprotokoll Version 2.

Wird das Kommando ;KLEMMENSTATUS’ vom MDA-Master mit der Quittung


‚ERR_CONNECTION’ beantwortet, d.h. Slave-MDA nicht erreichbar, wird das zugehörige
Kommandotelegramm n-mal wiederholt (siehe auch 5. Fehlerhandling). Besitzt das
Quittungstelegramm auf diese Kommandowiederholung(en) ebenfalls den Status
‚ERR_CONNECTION’ wird der Klemmenstatus für KL15 und KL30 auf AUS gesetzt,
gespeichert und ein Telgramm mit ‚SUCCESS’ als Quittung generiert und an den IFH
weitergeleitet.

Auch die zu ‚KLEMMEN_STATUS’ umgesetzte Kommandotelegramme ‚POWER_SUPPLY’ und


‚IGNITION’ werden, falls die Altersbedingung erfüllt ist, aus dem gespeicherten Klemmen-
status bedient.

Die folgenden Kommandotelegramme löschen den gespeicherten Klemmenstatus:

• TAUFE
• CONNECT (START_PRUEFUNG)
• DISCONNECT (ENDE_PRUEFUNG)

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5. Fehler Handling

Im Treiber aufgetretenen Fehler (Quittungen, Timeout, Prüfsumme, ...) liefern die


nachfolgend aufgeführten Fehler an EDIABAS:

Fehlerursache Fehlernum Fehlername


mer
Schnittstellenfehler (ungültige Werte für IFH_0020 Driver Error
Schnittstelle, Baudrate, ... oder Schnittstelle nicht
vorhanden oder belegt)
Timeout vom MDA Master IFH_0002 No Response From Interface
Checksummen-Fehler und Timeouts innerhalb IFH_0003 Data Transmission To
des Telegramms beim Empfangen oder Sende- Interface Disturbed
Fehler
Busy-Count oder Repeat-Count abgelaufen IFH_0017 Interface Deadlock Error
Fehlerhafte Telegrammlänge IFH_0012 Buffer Overflow
wenn der Master-MDA ERR_CONNECTION IFH_0007 Wrong Ubatt
(0x82) sendet
wenn der Master-MDA ERR_CONNECTION Kein KL15 und KL30 AUS
(0x82) auf Kommando KLEMMENSTATUS Fehler
sendet

• IFH_0007 (Wrong Ubatt)


In der FUNK.INI können eine Reihe von Fehlernummern definiert werden, die als IFH_0007
(Wrong Ubatt) an EDIABAS gemeldet werden (siehe Sektion [UbattErros] in
FUNK.INI).

• Schließen und Öffnen der Schnittstelle bei Fehlern


In der FUNK.INI können eine Reihe von Fehlernummern definiert werden, die zum Schließen
und anschließendem Neuöffnen der Schnittstelle führen (siehe Sektion
[ComCloseErrors] in FUNK.INI). Für den Fehler IFH_0017 ist diese Vorgehensweise fest
kodiert.

• Verhalten bei ERR_CONNECTION


Wenn der Master ein Kommando mit der Quittung ERR_CONNECTION (keine Verbindung
zum Slave) beantwortet, wird das Kommando n-mal (INI-Eintrag) wiederholt, da der Master
eventuell versucht die letzte Verbindung wiederherzustellen. Dies geschieht auch wenn
vorher BUSY Quittungen aufgetreten sind. Sollte die Quittung auf die Wiederholung(en)
erneut ERR_CONNECTION sein, wird der Fehler IFH_0007 (Wrong Ubatt) gemeldet.

Ausnahme: Wird das Kommando KLEMMENSTATUS vom MDA-Master mit der Quittung
ERR_CONNECTION beantwortet, wird der Klemmenstatus für KL15 und KL30 auf AUS
gesetzt und ein Telgramm mit SUCCESS als Quittung generiert und an den IFH
weitergeleitet. Die o.g. n-malige Wiederholung wird ebenfalls durchgeführt.

Die Wiederholungen erfolgen nur nach erfolgreichem START_PRUEFUNG und bis zum
ENDE_PRUEFUNG . Das Kommando START_PRUEFUNG selbst wird immer wiederholt.

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6. Sonderbehandlungen und Optimierungen


Bei Pärchenbetrieb werden die Kommandos TAUFE, START_PRUEFUNG,
ENDE_PRUEFUNG nicht an dem Master-MDA geschickt, sondern die FUNK32.DLL antwortet
mit NO_ERROR .

Wird das Kommando SEND_A_RECV_TELEGRAM mit SUCCESS quittiert und es sind keine
Daten in der Quittung enthalten, wird davon ausgegangen, dass der Slave-MDA seine
Kommunikationsparameter für die Diagnoseschnittstelle verloren hat (z.B. durch
Ausschalten). Durch Wiederholen des letzten gespeicherten Kommandos SET_PARAMETER
und anschleißendes erneutes Senden des zwischen gespeicherten Kommandos
SEND_A_RECV_TELEGRAM wird versucht das Problem zu beheben.

Das Kommando TAUFE hat ab Firmware Version 5186 zwei zusätzliche optionale Parameter.
Werden diese von der Applikation bzw. EDIABAS nicht übergeben, ist die FUNK32.DLL in
der Lage, diese Parameter anhand der Werte in der FUNK.INI zu ergänzen.
D.h. alte Applikationen können ohne Änderung weiter verwendet werden. Die zusätzlichen
Parameter beim INIT_IFR –Job werden von der FUNK32.DLL angefügt.
Die neue Sektion [INIT_IFR] in der FUNK.INI ist optional, fehlt sie werden TAUFE -
Kommandos unverändert weitergeleitet.

Die Kommandos SET_PARAMETER und STOPFREQ werden unterdrückt, wenn ein gleich
lautendes Telegramm vorher gesendet wurde und keine Funk- oder Kommunikationsfehler
Fehler seitdem auftraten oder das Kommando ENDE_PRUEFUNG gesendet wurde.

Bei funktionalen Jobs über das Kommando SEND_A_RECV_TELEGRAM wird das zweite
Ende-Telegramm (SEND_A_RECV_TELEGRAM ohne Daten und Timeout als Antwort)
unterdrückt.

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7. Debug-Trace

Zu Entwicklungszwecken und zur Fehlersuche bei Fehler in der FUNK32.DLL lassen sich
interne Abläufe in die Trace Datei FUNK.LOG schreiben. Dazu lässt sich in der FUNK.INI die
DebugTrace Funktion einschalten und verschieden Trace Level einstellen. Je höher das
Trace Level ist, desto mehr Informationen werden protokolliert. Die Größe der Trace Datei
wird in der FUNK.INI begrenzt. Wird die konfigurierte Größe überschritten wird, wird die
FUNK.LOG in FUNK.LO1 umbenannt. Existiert bereits eine FUNK.LO1 wird diese vorher
gelöscht. Beim Auftreten von Kommunikationsproblemen zwischen PC und MDA oder bei
internen Fehler wird die aktuelle FUNK.LOG in ein Unterverzeichnis, dessen Namen das
aktuelle Datum (jjjjmmtt) ist, verschoben und umbenannt. ‚FUhhmmss.log’.

In den Unterverzeichnissen gespeicherte Trace-Dateien werden nicht gelöscht.

Das Verzeichnis für die Trace- Dateien wird der EDIABAS.INI aus der Sektion
[Configuration] Schlüssel TracePath entnommen.

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8. V24-Trace

Um Kommunikationsprobleme zwischen PC und MDA besser nachvollziehen zu können gibt


es die Möglichkeit den Datenverkehr an der V24-Schnittstelle in eine Datei aufzuzeichnen.
Dazu existieren zwei Möglichkeiten, die per FUNK.INI wählbar sind:

• Eine Trace Datei für die gesamte Kommunikation


Der gesamte Datenverkehr an der V24 wird in die Datei
FT_V24#UnitName@HostName.log protokolliert. Über-schreitet die Dateigröße die in der
FUNK.INI eingestellte Maximalgröße wird sie in FT_V24#UnitName@HostName.lo1
umbenannt. Existiert bereits eine FT_V24#UnitName@HostName.lo1 wird diese vorher
gelöscht.
Die Aufzeichnung in eine Trace Datei ist für Anlagen sinnvoll mit einem festen Funkpärchen
oder mit einer Kabelverbindung arbeiten und die Anlage den EDIABAS Job
START_PRUEFUNG nicht verwendet. Auch wenn die Trace Dateien eine bestimmte Größe
nicht überschreiten sind ist diese Option sinnvoll.

• Eine Trace Datei für jedes Fahrzeug


Der Datenverkehr wird auf die Kommandotelegramme TAUFE (E0h) und CONNECT
(E1h) überwacht. Die letzte gefundene FZS bzw. Fahrgestellnummer wird dann für den
Namen der Trace Datei (FT_xxxxxxx#UnitName@HostName.log) verwendet. Wird eine
neue FZS oder FG-Nr. gefunden, wird die bisherige Datei geschlossen und die
Protokollierung unter neuem Dateinamen fortgesetzt. Durchläuft ein Fahrzeug eine Anlage
mehrfach, werden die neuen Daten an die existierende Datei angehängt. Da das Schließen
der Trace Datei ebenfalls protokolliert wird, lassen sich die einzelnen Durchläufe gut
unterscheiden.
Lässt sich keine Zuordnung zu einer FZS bzw. Fahrgestellnummer vornehmen, weil noch
keine die Kommandotelegramme TAUFE oder CONNECT aufgetreten sind oder weil die
Trace-Datei zu lange geschlossen war, wird in die Datei
FT_V24#UnitName@HostName.log zur Ablage der Trace-Inforamtionen verwendet. Dabei
wird die eingestellte Maximalgröße beachtet.

Das Auftreten eines Kommunikations-Timeouts in der FUNK32.DLL wird in beiden Versionen


protokolliert. Nach dem Timeout vom MDA gesendete Zeichen werden nicht mehr
berücksichtigt im Protokoll. Dies geschieht erst wieder mit dem nächsten Kommando-
telegramm.

Fehler-Trace-Datei
Alle Fehlermeldungen in den V24-Tracedateien werden zusätzlich noch die Datei
FT_ERRORS#UnitName@HostName.log protokolliert. Überschreitet die Dateigröße die in
der FUNK.INI eingestellte Maximalgröße wird sie in
FT_ERRORS#UnitName@HostName.lo1 umbenannt. Existiert bereits eine
FT_ERRORS#UnitName@HostName.lo1 wird diese vorher gelöscht.
Die Datei dient den schnelleren Auffinden von Übertragungsproblemen, da hier nur die
Fehler protokolliert werden.

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 14 von 23
Mehrere Instanzen der FUNK32.DLL ab EDIABAS 6.4.3
Ab EDIABAS 6.4.3 kann die FUNK32.DLL in mehreren Instanzen geladen werden. Für die
aktuelle FG-Nr/FZS und den Zeitpunkt des letzten Zugriffs auf die V24-Trace-Datei wird je
COM- Schnittstelle ein gemeinsamer Speicher verwendet. D.h. mehrere Instanzen die über
eine COM-Schnittstelle arbeiten protokollieren in die selbe Trace-Datei.

Erneutes Lesen der Einstellungen der FUNK.INI


Folgende Einträge der Sektionen [Trace] und [Statistic] werden bei jedem Öffnen (aber nicht
Reopen) der V24-Trace-Datei (z.B.: START_PRUEFUNG mit neuer FZS) neu eingelesen:

V24Trace, V24TraceFileSize,
V24TraceFileReopenTime, V24TraceOneFile,
TraceStatistic, FileSize, DeleteTraceAfterDays,
MaxTraceDirectorySize,

Hinweis
Das Verzeichnis für die Trace- Dateien wird der EDIABAS.INI aus der Sektion
[Configuration] Schalter TracePath entnommen.

Hinweis: Wenn der FUNK-Treiber mit Kommunikationsprotokoll Version 2 arbeitet wird der
Klemmenstatus des Empfangstelegramms durch ein vorangesetztes ‚#’ gekennzeichnet.

Zeitstempel im V24-Trace:
Hauptfunktionalität der FUNK32.DLL ist die Treiberfunktionalität. Die Aufzeichnung des
Datenverkehrs stellt eine Nebenfunktion dar.
Gefundene Kommunikationsprobleme sind mit einem unabhängigen Schnittstellenmonitor zu
überprüfen.
Auch die Genauigkeit der Zeitstempel kann nicht garantiert werden, da die FUNK32.DLL nur
aktiv werden kann, wenn sie von EDIABAS aufgerufen wird (z.B.: GETSTATUS Polling). Die
Auflösung der Zeitstempel wird auf treiberintern auf 1ms reduziert.
Zur Erzeugung hochauflösender Zeitstempel wird ein Zeitgeber von Windows verwendet der
keinen Absolutbezug hat. Die Synchronisierung der hochauflösenden Zeit mit der absoluten
PC-Zeit findet bei jedem SART_PRUEFUNG oder INIT_IFR oder nach 30 Minuten statt.
Damit wird die hochauflösende Zeit nach einem eventuellen Stellen der PC-Zeit korrigiert.

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 15 von 23

Auszug aus einem V24-Trace

16:58:39.072 * 25.06.2002 **** FUNK32.DLL Version 6.0.33.11


*****************************************************************

16:58:39.072 -> START_PRUEFUNG (009) E1 07 00 | 9C 52 30 00 | 06 02


16:58:39.242 <- NO_ERROR (006) 00 04 00 #00 | | 04 00

16:58:45.421 -> SETPARAMETER (023) 05 15 00 | 06 00 80 25 B8 00 00 00 00 00 F4 01 ...


16:58:45.421 <- BUSY (006) 80 04 00 #30 | | B4 00
16:58:45.441 <- SUCCESS (006) 01 04 00 #03 | | 08 00

16:58:45.451 -> SENDTELEGRAM (012) 06 0A 00 | B8 29 F1 03 22 03 16 | 20 02


16:58:45.451 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:45.582 <- SUCCESS (023) 01 15 00 #03 | B8 F1 29 0C 62 03 16 01 05 1A BE 14 ...

16:58:45.812 -> STOPFREQ (005) 0E 03 00 | | 11 00


16:58:45.812 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:45.832 <- SUCCESS (006) 01 04 00 #03 | | 08 00

16:58:45.842 -> SETPARAMETER (023) 05 15 00 | 06 00 80 25 5B 00 00 00 00 00 F4 01 ...


16:58:45.842 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:45.862 <- SUCCESS (006) 01 04 00 #03 | | 08 00

16:58:45.872 -> SENDTELEGRAM (013) 06 0B 00 | 5B 09 08 00 00 00 00 00 | 7D 00


16:58:45.872 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:45.982 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 50 0D 69 36 F1 | 00 03

16:58:45.992 -> SENDTELEGRAM (017) 06 0F 00 | 5B 0D 09 00 00 00 00 00 50 0D 69 26 | 72 01


16:58:45.992 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:46.102 <- SUCCESS (010) 01 08 00 #03 | 5B 04 A0 FF | 0A 02

16:58:46.413 -> SENDTELEGRAM (009) 06 07 00 | 5B 05 0B 03 | 7B 00


16:58:46.423 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:46.523 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 02 50 3B 01 9B | 3C 02

16:58:46.533 -> SENDTELEGRAM (013) 06 0B 00 | 5B 09 06 00 00 00 AD 01 | 29 01


16:58:46.533 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:46.733 <- SUCCESS (011) 01 09 00 #03 | 5B 05 A0 00 FE | 0B 02

16:58:46.793 -> SENDTELEGRAM (009) 06 07 00 | 5B 05 0B 03 | 7B 00


16:58:46.793 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:46.903 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 02 50 3B 01 9B | 3C 02

16:58:46.913 -> SENDTELEGRAM (013) 06 0B 00 | 5B 09 06 00 00 00 AD 01 | 29 01


16:58:46.913 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:47.024 <- SUCCESS (011) 01 09 00 #03 | 5B 05 A0 00 FE | 0B 02

16:58:47.054 -> SENDTELEGRAM (009) 06 07 00 | 5B 05 0B 03 | 7B 00


16:58:47.054 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:47.164 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 02 50 3B 01 9B | 3C 02

16:58:47.174 -> SENDTELEGRAM (013) 06 0B 00 | 5B 09 06 00 00 00 AD 01 | 29 01


16:58:47.174 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:47.284 <- SUCCESS (011) 01 09 00 #03 | 5B 05 A0 00 FE | 0B 02

16:58:47.314 -> SENDTELEGRAM (009) 06 07 00 | 5B 05 0B 03 | 7B 00


16:58:47.314 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:47.594 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 02 50 3B 01 9B | 3C 02

16:58:47.604 -> SENDTELEGRAM (013) 06 0B 00 | 5B 09 06 00 00 00 AD 01 | 29 01


16:58:47.604 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:47.715 <- SUCCESS (011) 01 09 00 #03 | 5B 05 A0 00 FE | 0B 02

16:58:47.755 -> SENDTELEGRAM (009) 06 07 00 | 5B 05 0B 03 | 7B 00


16:58:47.755 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:47.885 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 02 50 3B 01 9B | 3C 02

16:58:47.885 -> SENDTELEGRAM (013) 06 0B 00 | 5B 09 06 00 00 00 AD 01 | 29 01


16:58:47.895 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:48.085 <- SUCCESS (011) 01 09 00 #03 | 5B 05 A0 00 FE | 0B 02

16:58:48.125 -> SENDTELEGRAM (009) 06 07 00 | 5B 05 0B 03 | 7B 00


16:58:48.135 <- BUSY (006) 80 04 00 #03 | | 87 00
16:58:48.235 <- SUCCESS (014) 01 0C 00 #03 | 5B 08 A0 02 50 3B 01 9B | 3C 02

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 16 von 23

9. Statistik-Trace

Ab Firmware Version 5169 des MDA können vom MDA Statistikdaten abgerufen werden. Die
FUNK32.DLL protokolliert die empfangenen Statistikdaten in den Dateien
FT_Statistic_Master#UnitName@HostName.log und
FT_Statistic_Slave#UnitName@HostName.log .

Die FUNK32.DLL protokolliert nur die Antwort auf die Kommandos:

READ_MASTER_STAT
READ_SLAVE_STAT
CLEAR_MASTER_STAT
CLEAR_SLAVE_STAT

Die Kommandos müssen von einer übergeordneten Applikation kommen. Die FUNK32.DLL
sendet diese nicht selbständig.

Überschreitet die Dateigröße die in der FUNK.INI eingestellte Maximalgröße wird sie in
FT_Statistic_Master#UnitName@HostName.lo1 umbenannt. Existiert bereits eine
FT_Statistic_Master#UnitName@HostName.lo1 wird diese vorher gelöscht.
Gleiches gilt für die Slave-Datei.

Auszug aus einem Statistik-Trace


06.12.2002; 22:07:54; FZS 1234567; M 55; 00 S 0115; A 0000; W 0004; 01 ; ; ;
06.12.2002; 22:07:54; FZS 1234567; M 55; Statistik geloescht
06.12.2002; 22:07:55; FZS 1234567; M 55; 00 ; ; ; 01 ; ; ;

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 17 von 23

10. Automatisches Löschen von Trace-Dateien

Damit die Trace Dateien nicht im Laufe der Zeit den gesamten Festplattenspeicher belegen,
können sie automatische gelöscht werden. Dazu wird ein niedrig priorisierter Thread
(Leerlaufpriorität) im Funk-Treiber gestartet, der stündlich alle Dateien im Trace Verzeichnis
(siehe EDIABAS.INI -> [Configuration] -> TracePath) , die der Dateimaske “*.lo?“
entsprechen, löscht. Als Löschkriterium wird das Alter der Dateien verwendet und lässt sich
in der FUNK.INI einstellen (siehe auch Aufbau Funk.ini). Unterverzeichnisse der Trace-
Verzeichnisses werden bis maximal 3 Verzeichnisebenen durchsucht .

Ein weiteres Löschkriterium ist die Gesamtgröße aller Tracedateien (Dateimaske) in einem
Verzeichnis (Unterverzeichnisse werden nicht mit gezählt). Überschreitet die Größe alle
Tracedateien den in der FUNK.INI eingestellten Wert, werden die ältesten Dateien gelöscht.
Es werden soviel Dateien gelöscht, dass maximal 90% der Maximalgröße belegt bleibt.

Leere Unterverzeichnisse des Trace Verzeichnisses werden ebenfalls gelöscht.


Dateien, bei denen eines der Dateiattribute ‚Versteckt’, ‚System’ oder ‚Nur Lesen’ gesetzt ist,
werden nicht gelöscht und auch beim Kriterium ‚Gesamtgröße aller Tracedateien’ nicht
berücksichtigt.

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 18 von 23

11. Aufbau der Konfigurationsdatei (FUNK.INI)


Hinweis:
• Der Name der Konfigurationsdatei lautet FUNK.INI. Sie muss sich im gleichen
Verzeichnis befinden wie die FUNK32.DLL.
• Bei den Sektions- und Schlüsselnamen in der INI-Datei wird nicht zwischen Groß-
und Kleinschreibung unterschieden.

Sektion / Schlüssel Anmerkung


[FunkDllComPort] V24-Schnittstellen-Parameter
ComPort=COM1 Name der Schnittstelle (COM1 .. COM9)
BaudRate=115200 Baud-Rate (9600, 19200, 38400), nur FUNK32.DLL (57600, 115200)
ByteSize=8 Anzahl Daten-Bits (5, 6, 7, 8)
StopBits=1.0 Anzahl Stop-Bits (1.0, 1.5, 2.0)
Parity=EVEN Parität (EVEN, ODD, NONE)
WaitAfterOpen=n N: keine Verzögerung nach dem Öffnen der V24
Alternativ:
Y: 6s Verzögerung nach dem Öffnen der V24 (Zeit zum Booten für MDA’s
WaitAfterOpen=3000 denen per V24-Steuerleitung die Versorgung abgeschaltet werden kann.)
Oder frei definierbare Zeit in Millisekunden

[INIT_IFR] Optionale Parameter für INIT_IFR Kommando ohne diese Parameter;


Diese Sektion ist optional, fehlt sie werden INIT_IFR Kommandos unverändert
weitergeleitet.
Automatic=1 0 = Automatik aus; 1 = Automatik ein; siehe auch(UseCAN)
UseCAN=0 Für Automatic=0:
0 = nur K-Line
1 = nur CAN
Für Automatic=1:
0 = erst K-Line, dann CAN
1 = erst CAN, dann K-Line

[FunkDllTimeOuts] Timeout-Parameter
Receive=1500 Timeout für Empfang eines Quittungstelegramms nach Senden eines
Kommandotelegramms
ReceiveBusy=3000 Timeout ab Empfang eines BUSY- Quittungstelegramms
Telegram=500 Timeout innerhalb Telegramm

[FunkDllCounts] Wiederholungs-Parameter
MaxBusy=5 maximale Anzahl BUSY- Quittungstelegramme
MaxRepeat=2 maximale Anzahl REPEATREQUEST- Quittungstelegramme
MaxErrConn=1 maximale Anzahl ERR_CONNECTION- Quittungstelegramme
ErrConnRepeatDelay=0 Verzögerungszeit in ms nach Empfang eines ERR_CONNECTION
Telegramms bis zum erneuten Senden des Kommandotelegramms

[FunkDllModes]
ModeUtility=y Version Telegrammaufbau (nur für den Fall dass Erkennung fehlschlägt)
N: Version 1
Y: Version 2
Point2PointMode=y Punkt zu Punkt (Pärchenbetrieb)
N: Kein Pärchenbetrieb
Y: Pärchenbetrieb; INIT_IFR; START_PRUEFUNG, ENDE_PRUEFUNG
werden nicht an Master-MDA weitergeleitet
Ab Firmware Version 5181 wird die Einstellung Pärchenbetrieb aus dem
Master MDA direkt ausgelesen. Der INI-Eintrag hat dann keine Wirkung mehr.
SetParamOptimierung=y Optimierung für SETPARAMETER ein-/ausschalten
StopFreqOptimierung=y Optimierung für STOPFREQ ein-/ausschalten
SendFunktionalOptimierung=y Optimierung für funktionale Jobs (SEND ohne Daten) ein-/ausschalten
AnzeigeFunkFehler=y" Anzeige Balloon-Tooltips bei Fehlern ein-/ausschalten
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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 19 von 23

[UbattErros] Umwandlung von IFH_xxx Fehler zu IFH_0007 (Zählung beginnt bei Err0)
Err0=21 IFH_0011

[ComCloseErrors] Fehler die zum Schließen und Öffnen der Schnittstelle führen(Zählung beginnt
bei Err0)
Err0=12 IFH_0002

[Trace] Parameter für Debug- und V24- Trace


TraceFile=n Debug-Trace-File aktiv (Y, N)
TraceLevel=1 Trace-Level (1 .. 100)
TraceFileSize=256 Maximale Dateigröße Debug-Trace-Datei in Kilobyte
V24Trace=y V24-Trace-File aktiv (Y, N)
V24TraceOneFile=y Modus V24-Trace
N: eine Datei pro Fahrzeug (@xxxxxxx.LOG)
Y: eine Datei für alle Fahrzeug (@V24.LOG)
V24TraceFileSize=100 Maximale Dateigröße V24-Trace-Datei in Kilobyte
(hat nur Einfluss bei V24TraceOneFile=y)
V24TraceFileReopenTime=10 Maximale Zeitdauer in Sekunden für die eine Trace-Datei unter altem Namen
auch ohne INIT_IFR/START_PRUEFUNG erneut geöffnet wird.
V24PauseTimes=1 Protokollierung der Pausenzeiten
N oder -1: keine Protokollierung der Pausenzeit
Wert in ms: Wenn Pausenzeit >= Wert wird Pause protokolliert
DeleteTraceAfterDays=2 Mindestalter(in Tagen) der Dateien im Trace-Verzeichnis bevor diese gelöscht
werden.
(0: keine Löschen von Trace-Dateien); Wenn der Eintrag nicht vorhanden ist,
werden die Trace-Dateien nach einem Tag gelöscht.
MaxTraceDirectorySize=100 Maximale Gesamtgröße aller Tracedateien (in MB); Wird der Wert überschritten
werden die ältesten Trace-Dateien gelöscht.
(0: keine Überwachung Gesamtgröße;
Wenn der Eintrag nicht vorhanden ist, Gesamtgröße=100MB

[Statistic]
TraceStatistic=Y Schaltet den Statistik-Trace ein bzw. aus;
Fehlt diese Eintrag ist der Statistik-Trace standardmäßig ausgeschaltet.
FileSize=2000 Maximale Dateigröße Statistik-Trace-Datei in Kilobyte

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 20 von 23

11.1. FUNK.INI für mehrere Schnittstellen (ab EDIABAS 6.4.1)


Ab EDIABAS 6.4.1 kann die FUNK32.DLL in mehreren Instanzen geladen werden. Dazu
wird der FUNK32.DLL per Kommando SET_CONFIGSTRING ein Unit-Name übermittelt. Für
jede Schnittstelle wird eine eigene FUNK.INI verwendet. Der Name der jeweiligen INI-Datei
enthält den übergebenen Unit-Name in der Form

FUNK_<UNITNAME>.INI .

Beispiel:
Unit-Name Name der INI-Datei
A FUNK_A.INI
1 FUNK_1.INI
XYZ FUNK_XYZ.INI

Hinweis:
Der Unit-Name findet sich auch in allen Trace-Dateien.

Beispiel für Unit-Name ‚X’:


Trace-Datei Dateiname ohne Unit Dateiname mit Unit
V24-Trace FT_1234567@ELDI44.log FT_1234567#X@ELDI44.log
V24-Trace FT_V24@ELDI44.log FT_V24#X@ELDI44.log
V24-Error-Trace FT_ERRORS@ELDI44.log FT_ERRORS#X@ELDI44.log
Statistik-Trace FT_Statistic_Master@ELDI44.log FT_Statistic_Master#X@ELDI44.log
Debug-Trace FUNK.log FUNK#X.LOG

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 21 von 23

12. Suchreihenfolge für EDIABAS.INI

Mit EDIABAS Version 6.4.1 wurde ein erweiterter Suchalgorithmus für die Konfigurations-
datei EDIABAS.INI definiert. Da die FUNK32.DLL den Pfad für die Trace-Dateien aus der
EDIABAS.INI verwendet, wurde der Suchalgorithmus auch in der FUNK32.DLL
implementiert.

Neuer Suchalgorithmus für die Datei EDIABAS.INI:


1. Suche entsprechend Umgebungsvariable EDIABAS_CONFIG_DIR
2. Suche im Betriebssystemverzeichnis (Umgebungsvariable SYSTEMROOT)
3. Suche im Pfad der FUNK32.DLL

Hinweis
Der Suchalgorithmus gilt nicht für die FUNK.INI bzw. FUNK_x.INI.
Diese werden immer im Verzeichnis der FUNK32.DLL gesucht.

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 22 von 23

13. Liste der Befehle (Ctrl1) von EDIABAS an FUNK32.DLL

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch werden noch keine Angaben
zur genauen Wirkung der Befehle und zu den notwendigen Befehlparametern gemacht.
Diese Liste soll später weiter komplettiert werden.

Befehls Name Beschreibung Parameter


code
01h RESET
02h WARM_BOOT
03h POWER_SUPPLY
04h IGNITION
05h SET_PARAM
06h SEND
07h REQ_KEY_BYTES
0Ah LOOP_TEST
0Bh GET_VERSION
0Ch SEND_FREQ
0Dh REQ_FREQ
0Eh STOP_FREQ
12h GET_TYPE
13h KLEMMEN_STATUS
14h RESPONCE_LEN
15h SET_CONFIGSTRING
17h SEND_TELEGRAM_23
18h RECV_TELEGRAM_24
21h SET_PORT
22h SET_CONFIRMED_COMM
24h GET_PORT
81h REPEAT_REQUEST
90h READ_DEST
E0h TAUFE
E1h CONNECT
E2h DISCONNECT
E3h READ_TAUFE
E4h READ_PROD_DATA_MDA
E5h WRITE_PROD_DATA_MDA
E6h DISPLAY
E8h READ_MASTER_STAT
E9h READ_SLAVE_STAT
EAh CLEAR_MASTER_STAT
EBh CLEAR_SLAVE_STAT
ECh GET_MDA_SLAVE_VER
EDh GET_MDA_MASTER_VER
EEh EXTENDED_CMD
F0h HARDWATE_TEST
F1h SLEEP_SLAVE

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Dokumentation FUNK32.DLL Seite 23 von 23

14. Liste der Befehlsquittierungen (St1) von FUNK32.DLL an EDIABAS

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch werden noch keine Angaben
zur genauen Bedeutung der Befehlsquittierungen gemacht. Diese Liste soll später weiter
komplettiert werden.

Quittung Name Beschreibung


scode
00h NOERROR
01h SUCCESS
02h ERR_TIMEOUT
03h ERR_COMMUNIC
04h ERR_REJECT
05h ERR_UNKNOWN
06h ERR_LOOP
07h ERR_COMPORT
08h ERR_PORTNAV
09h ERR_CHECKSUM
0Ah ERR_K2BLOCK
0Bh ERR_TST_PRESENT
80h BUSY
81h REPEATREQUEST
82h ERR_CONNECTION

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