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Motivieren

Didaktische Vorüberlegungen
Wie motiviere ich meine Schüler? Wie motiviere ich mich selbst als Lehrer?
Es gibt keinen Trick um schüler zu motivieren--> Lehere motiert Schüler durch Eigenmotivation

1.Methodischen Prinzipen und Möglichkeiten.

• geschichtliche Hintergründe von Musikstücken, Komponisten und deren


Ausdrucksbedürfnissen und stilistischen Besonderheiten
--> erweckt Begeisterung für das Besondere an den jeweiligen Stücken und Wertschätzung.
• Intresse und Begeisterungsfähigkeit des Lehrers für die Interessen der Schüler

2. Motiven der Lernenden gerecht werden. Motivierendes Lehren heißt vor allem, Lernenden dabai zu
helfen,
Ur-Motivation der Schüler aufrechterhalten-->Lehrer muss Gespür dafür entwickeln, was Musik für
den jeweiligen Schüler bedeutet
--> der Schüler ist die Methode

• Emotionalem Ausdruck (im Musizieren kann ich alle meine Gefühle ohne Einschränkung
ausdrücken)
• Selbsterfahrung (die eigenen Gefühle besser kennenlernen und erweitern)
• Genuss des eigenen Könnens (es befriedigt mich, ein Musikstück zu beherrschen)
• Selbstoptimierung (mich selbst herausforden, meine Grenzen ausloten und ausweiten)
• Glücksgefühlen (abheben, weg sein)
• Ausgleich bsw. Kompensation ( Abbau von Alltagsstress, Förderung von Ausgeglichnheit)
• ästhetischem Erleben (in verschiedenste Welten eintauchen, einfach mal was ganz Schönes
spielen)
• vor allem auch: vertieftem sozialem Erleben (andere Menschen treffen, musikalisch, sozial,
seelisch, gemeinsames Musizieren verbindet, soziale Kompetenz entwickeln, anderen
Menschen eine Freude bereiten)

Interessen und Abneigungen des Schülers berücksichtigen-->Liste machen lassen und darüber reden.

3 Autonomie und Verbundenheit.

• biologische Grundbedürfnisse
• Autonomie: Musik als persönlcihes Ausdruckserlebnis
• Verbundenheit: Musik in Gruppen erzeugt Gefühl von Verbundenheit
4. Die motivationsfördernden Potenziale des Unterrichts wachsen mit der Vielfalt der Inhalte und der
verwendeten Methoden.
Am Anfang ist Motivationslage der Schüler relativ offen und instabil--> Motivationsausbildung
abhängig von Vielfalt der Lernmethoden und individueller Anpassung an die Interessen des Schülers

5. Ziele müssen attraktiv und erreichbar sein.


zu leicht--> langweilt den Schüler
zu schwer--> Misserfolge--> demotivieren

6. Erfolgserlebnisse verstärken die Arbeitsmotivation


erlebbare Erfolge produzieren
kleine Erfolge sorgen für schrittweises Erreichen der Gesamtfähigkeit
--> Steigerung des Selbstwertgefühls

7. Lob und Tadel


Viel Lob nicht immer gut
Kinder brauchen Lob als positive Resonanz
bei Älteren verhindert zu viel Lob die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung- und bewertung zu
entwickelnund eigenständig zu erwerben

8. Es ist besser, Leistungserwartungen an der Individualität der Lernenden als an über individuellen
Leistungsnormen auszurichten.
Erwartungen individuell anpassen
keine Vergleiche (mit den Fähigkeiten anderer Gleichaltriger zum Beispiel)

9. Hilfreich ist die Unterscheidung zwischen lang, mittel und kurzfristiger Motivation
lanfristig: Fernziele des eigenen Musizierens
mittelfristig: in absehbarer Zeit erreichbare Ziel (Konzerte)
kurzfristig: aktuelle Motivation (bestimmtes Stück, Tackt....)
Lehrer hat vor allem Einfluss auf Mittel- und kurzfristige Motivation
10. Intrinsische und extrinsische Motivation
Motivation Musik zu machen nicht in intrinsisch (aus der Sache selbst herau wirkend) und extrinsisch
(auf andere Zwicke gerichtet) zu unterscheiden
Musik mit sämtlichen Lebensbereichen verwoben--> hat diverse Funktionen
verschieden Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten ergebn viele Verschiedene Motivationen zum
Musik machen

11. Wer keine Geduld und Freude auch bei den kleinsten Erfolgen seines Wirkens hat, der hat kein
Lehrertalent.
um motiviert zu bleiben muss auch der Lehrer sich seine kleinsten Erfolge bewusst sein--> auch
offensichtlich unbegabte Schüler weisen Erfolge auf

12. Nur wenn man den Lehrer liebt, lernt man.


Interesse an den Schülern und ein liebevoller, zugeneigter Umgang fördert das Gute Verhältnis
zwischen Lehrer und Schüler
aufmerkasam und offen sein für Bedürfnisse der Schüler
-->pädagogische Kust des Liebes als Voraussetzung für motivierenden Unterricht