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Teilfähigkeiten für

den ÜKKN 2
Celine Schüpbach
Contents

C.1.1.1 Wertpapiere und deren Übertragungsart erklären .................................................................................... 3


C.1.1.2 Wertpapiere nach Kriterien unterscheiden ................................................................................................ 3
C.1.1.3 Verjährungsfristen kennen und den Wertpapieren zuordnen ................................................................... 4
C.1.1.4 Arten von Gläubigerund Beteiligungspapieren erklären ............................................................................ 4
C.1.1.5 Wandelanleihe erklären ............................................................................................................................. 5
C.1.2.1 Rating und Renditeberechnung Eines Gläubigerpapiers er-klären ............................................................ 6
C.1.3.1 Begriff Anlagefonds definieren und beteiligte Parteien im Anlagefondsgeschäft beschreiben ................. 7
C.2.2.1 Geld- und Kapitalmarkt beschreiben ......................................................................................................... 7
C.2.2.2 Einsatzmöglichkeiten von Geldmarktinstrument en beschreiben ............................................................. 8
C.2.4.1 Eigenschaften und Risiken von Edelmetallanlagen beschreiben................................................................ 8
D.1.1.2 Phasen des Kreditgeschäftes Beschreiben ................................................................................................. 8
D.2.1.2 Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit Beurteilen (Privatkunden) ............................................................ 10
C.5.1.1 Anlagestrategie zuordnen ........................................................................................................................ 10
C.5.1.2 Kundendepot analysieren......................................................................................................................... 11
C.5.1.3 Anlagevorschläge erarbeiten .................................................................................................................... 11
C.5.2.1 Risikoaufklärung im Effektenhandels- und Vermögensver-waltungsgeschäft erläutern ......................... 12
C.2.3.1 Devisengeschäfte erklären ....................................................................................................................... 12
C.4.1.1 Börse und Börsenorganisation beschreiben............................................................................................. 13
C.4.1.2 Ablauf Börsenauftrag SIX Swiss Exchange erklären .................................................................................. 14
C.4.2.1 Börsenindizes erklären ............................................................................................................................. 15
C.2.1.1 Optionsarten anwenden........................................................................................................................... 16
C.2.1.2 Optionsarten unterscheiden .................................................................................................................... 18
C.2.1.3 Strukturierte Produkte beschreiben ......................................................................................................... 18
D.1.3.2 Grundbuch und Grundpfandtitel erklären ............................................................................................... 20
D.1.3.3 Belehnungssatz im Grundpfandgeschäft anwenden................................................................................ 21
D.2.2.1 Produkte im Grundpfand- sowie Faustpfandgeschäft unterscheiden (Privatkunden)............................. 22
D.2.2.2 Finanzielle Auswirkungen von Grundpfandkrediten Aufzeigen (Privatkunden) ...................................... 23
D.2.2.3 Finanzierung einer Liegenschaft (Privatkunden) ...................................................................................... 24
D.1.2.1 Lombardkredit/Wert schriften-kredit erläutern ...................................................................................... 26
D.1.2.2 Bürgschaften erklären .............................................................................................................................. 27
D.1.2.3 Ungedeckte Kredite beschreiben (Privatkunden) .................................................................................... 29
D.2.3.1 Konsumkredit und Konsumgüterleasing unterscheiden .......................................................................... 29
A.1.3.1 Kollokationsplan und Einlegerschutzvereinbarung erklären .................................................................... 30
A.3.1.2 Vorsorgesystem und Vorsorgeprodukte erklären .................................................................................... 31
C.1.1.1 Wertpapiere und deren Übertragungsart erklären
Inhaber Order Namen

Der Inhaber des Papier Namentlich genannt oder Namentlich genannt


durch den Order bestimmte
Person
Übergabe Indossierung und Übergabe Schrifftliche Zession und
Übergabe
Kassenobli, Inhaberaktie, Namenaktie, Check Reakcheck,
Inhaberschuldbrief Namenkassenobli
Inhaberklausel Indossament ( Anweisungen Zession ( genauer /
auf der Rückseite des aufwendiger als ein
Papiers) Indossament + 2
Orderklausel ( Verspricht Unterschriften)
Leistung an namentlich
genannter Gläubiger
Blankoindossament
(Unterschrift auf Rückseite -
> nun Inhaber)

C.1.1.2 Wertpapiere nach Kriterien unterscheiden


C.1.1.3 Verjährungsfristen kennen und den Wertpapieren zuordnen

C.1.1.4 Arten von Gläubigerund Beteiligungspapieren erklären

Beteiligungspapiere
Mitinhaber der Unternehmung, langfristig, höhere Rendite als Forderungsp.,
Totalausfallrisiko

Bardividende -> Barauszahlung oder Konto Gutschrift, direktes verwenden

Stockdividende -> Gewinn fliesst direkt in die betreffende AG, erhöht Aktienkapital und
Liquidität wird geschont

Naturaldividende -> Liquidität wird geschont und „erhöht“ Identifikation Aktionäre und AG,
z.B. Lindt

Vinkulierung von Namenaktien -> Statuten legen Rahmenbedingungen fest, Schutz vor
Veränderung der Machtverhältnisse und ungewollte Übernahme

Vorzugsaktien -> Mehr Vermögensrechte

Stimmrechtsaktien -> mehr Mitgliedschaftsrechte, geringerer Nennwert

Partizipationsscheine –> neues Kapital schaffen ohne Machtverhältnisse zu verändern, kein


Mitgliedschaftsrecht nur Vermögens.
Genussschein -> keinen Nennwert, kein preis, werden an Mitarbeiter ausgegeben oder
Gläubiger bei Sanierungsfall

Gläubigerpapiere

Straight Bond -> Fester %, Rückzahlung pari, mittel bis langfristig, fungibel

Pfandbrief -> fester % und Laufzeit, besondere Sicherheiten, mittel bis langfristig, hohe
Sicherheit

Kassenobligation -> fester %, mittelfristig, Anlagebeträge von 1‘000 und mehr, nur von
Banken ausgegeben, konservativ & Alternative zum Sparkonto, nicht austauschbar

Wandelanleihe -> C.1.1.5

C.1.1.5 Wandelanleihe erklären


Bei Ausübung des Wahlrechts, erlischt sein Forderungsrecht auf Zins- und Rückzahlung und er wird
Aktionär, kombiniert Vorteile Obligation und Aktie, Erwartung steigende Aktienkurse

Convertible Bond- > Aktie der gleichen Unternehmung

Exchangeable Bond –> Aktien anderer Unternehmung oder auch Edelmetal, Rohstoff etc.

Wandelparität -> Wie viel kostet der Kauf einer Wandelobligation zum aktuellen Kurs und Ausübung
des Wandelrechts?

Wandelparität = Nominalwert * Kurs / Anzahl Aktien + Zahlung pro Aktie

Wandelprämie -> Wie viel teurer ist der Erwerb via Wandelobli. Im Vergleich zum Direktkauf?(je
tiefer, desto interessanter die Ausübung des Wandelrechts?

Wandelprämie = Wandelparität * 100 / Aktienkurs – 100

Optionsanleihen

Obligation und zusätzlich Optionsrecht Aktien des Emittenten oder einer anderen Unternehmung zu
einem fixen Preis zu erwerben, Option ergänzt die Obligation, bei Ausübung bleibt der Anleger
Gläubiger und wird zusätzlich Beteiligter, Zinssatz i.d.R. tiefer

Optionsschein (Warrant) und Obligation sind unabhängige Rechte

C.1.2.1 Rating und Renditeberechnung Eines Gläubigerpapiers er-klären

Rating- > Je besser das Rating, desto billiger die Obligation // Nachfrage gross = Zinssatzklein

Rendite -> Ertrag aus einer Anleihe im Vergleich zur Investition

Rendite auf Verfall ->


C.1.3.1 Begriff Anlagefonds definieren und beteiligte Parteien im
Anlagefondsgeschäft beschreiben

Thesaurierung -> Erträge einbehalten und wieder investieren anstatt ausschütten

Vorteile Nachteile
Hohe Diversifikation Kein Mitsprachrecht

Professionelles Management Gebühren können hoch ausfallen (je nach


Fonds)
Bereits mit kleineren Beträgen investieren

C.2.2.1 Geld- und Kapitalmarkt beschreiben

Primärmarkt -> Unternehmen


beschaffen sich Kapital, indem sie
neue Finanzinstrumente ausgeben

Sekundärmarkt -> Instrumente, die


bereits im Umlauf sind, werden
gehandelt
C.2.2.2 Einsatzmöglichkeiten von Geldmarktinstrument en beschreiben

Callgelder -> kurzfristig mit unbestimmter Laufzeit, Kontoform, Kündigungsfrist beträgt 48h, verzinst
aber kurzfristig verfügbar, auch im Interbankengeschäft

Tagesgelder -> fester Zins, feste Laufzeit bis zu 10 Tagen, Kontoform, „sehr kurzfristige Festgelder“

Festgelder -> fester Zins und Laufzeit, automatische Rückzahlung, Mindesteinlage 100‘000 CHF,
Kontoform

Treuhandgelder -> Summe gegen Zins in Konform, Bank legt im eigenen Namen treuhänderisch bei
einer ausländischen Bank das Geld an (Kunde bleibt anonym), auf Rechnung und Gefahr der Kundin,
Kommission, Mindesteinlage 100‘000 CHF, 1-12 Monate, höherer Zins i.d.R., kein Einlegerschutz

C.2.4.1 Eigenschaften und Risiken von Edelmetallanlagen beschreiben

Gold, Silber, Platin, Palladium, alternative Anlagen, Schutz vor Inflation

Direkt -> Physisch (Goldbarren etc.) oder Kontoform

Indirekt -> Wertschriften oder Rechte die vom Goldpreis abhängig sind (Goldmine etc.), nennt man
auch Edelmettal-Derivate

D.1.1.2 Phasen des Kreditgeschäftes Beschreiben


Kreditanfrage / -prüfung

Kreditwürdigkeit -> persönliche Voraussetzung, will der Kunde zahlen,


z.B. Beruf, Ausbildung, Zivilstand, Zahlungsmoral etc.
z.B. Rechtsform, Grösse, Märkte etc.

Kreditfähigkeit -> finanzielle Voraussetzungen, kann der Kunde zahlen

z.B. Einkommen, Vermögen, Verpflichtungen, Kennzahlen (Unternehmung)

Credit Rating –> Bonitätsprüfung in einer Ziffer, Auskunft über das Ausfallrisiko

Festlegung der Kredithöhe

Kreditverwendung -> Konsumtiv oder Produktionszweck

Sicherheiten

Credit Pricing –> setzt sich aus Kosten, die der Bank entstehen und Gewinnmarge

Kreditbewilligung

Abgleichung mit Kreditpolitik -> enthält Voraussetzungen und regelt Kompetenzen

Erstellung Kreditdossier -> Steuererklärung, Betreibungsauskunft etc.

Formulierung Kreditantrag -> Zusammenfassung der Eckwerte (Höhe, Konditionen, Sicherheiten


etc.)

Kreditentscheid

Kreditverträge -> erstellt Verträge, prüft Pfänder und Registereinträge

Auszahlung Kredit
Kreditüberwachung

Überwachung der Bonität, Sicherheiten und Rückzahlungen

D.2.1.2 Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit Beurteilen (Privatkunden)

C.5.1.1 Anlagestrategie zuordnen


C.5.1.2 Kundendepot analysieren

C.5.1.3 Anlagevorschläge erarbeiten


C.5.2.1 Risikoaufklärung im Effektenhandels- und Vermögensver-
waltungsgeschäft erläutern

• Der Kunde trägt die Risiken selbst. Ihm gehören Gewinne und er trägt die Verluste.
• Die Bank haftet nur, wenn ihre Bankmitarbeitenden die strengen Sorgfaltspflichten verletzt
und so dem Kunden einen Schaden verursacht haben (Beraterhaftigkeit).
• Berater protokolliert alles
• Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“

C.2.3.1 Devisengeschäfte erklären

Arbitrage -> möglichst schnelle Nutzung der Preisunterschiede versch. Länder, meist zwischen
Banken heute (Intraday-Geschäfte)
Absicherung (Hedging) -> Risiken auf Minimum beschränke Spekulation -> Schnelle Veränderung
der evisenkurse nutzen um Gewinn zu erzielen
C.4.1.1 Börse und Börsenorganisation beschreiben

Ich beschreibe die SIX Swiss Exchange, erkläre deren Bedeutung und
- Vermittlerrolle für Kauf- und Verkaufsaufträge
- Transparenz (klare Regelungen ermöglichen fairen Wettbewerb)
- Effizienz
- Regelmässiger Handel
- Vertretbarkeit / Fungibilität (Standardisierte Produkte)
- Konzentration an einem Ort
- Zulassungsbestimmung für gehandelte Güter für Händler (Meist Banken aber auch Finanzinstitute
und Broker)
- Güter müssen kotiert (zugelassen) sein

 Kotierungsbedingungen:
EK mind. 25 Mio , mind. Seit 3 Jahren existieren, min 25% & 25 Mio Freefloat

SIX
Aktien, Kassabörse, ca. 100 Teilnehmer, Kauf- Und Verkaufsaufträge werden nach Matchingregel
zusammengeführt

Eurex
Optionen und Futures, Terminbörse (Abschluss und Erfüllung liegen weiter auseinander), bei der
Deutsche Börse, braucht einen Margin Account, Derivatbörse

Voreröffnung -> Aufträge können bereits vorher ins Elektr. Auftragsbuch eingegeben werden,
anhand diesen wird dann der Referenzkurs berechnet, Abschlüsse finden jedoch noch nicht statt.

Eröffnung -> Eröffnung findet für jedes Marktsegment separat statt (Aktien, Oblis etc)

Handelsschluss -> Schluss auch wieder jedes Segment separat, bei Aktien findet Schlussauktion statt
welcher Referenzkurs für nächsten Tag bestimmt.

Stop Trading -> Bei starken Kursschwankungen, die keinen fairen und geordnetet Handel
ermöglichen wird für einige Minuten unterbrochen

Delay Open -> Eröffnung verspätet wenn Stop Trading Range von mehr 2% Differenz zum
Schlusskurs Vortag
C.4.1.2 Ablauf Börsenauftrag SIX Swiss Exchange erklären

Bestens (Normal-)auftrag
Sofort zum bestmöglichen Preis ausführen

Limitiert Auftrag
Sofort aber höchstens/ mindestens zu einer gesetzten Limite, Risiko für unerwartete Preise
ausgeschaltet, jedoch nur ausgeführt wenn Limite erreicht wird sonst löschen

Good-for-Day -> bis zum Ende des Handelstag


Good-till-Date -> bis zum festgelegten Datum gültig
God-till-Cancel -> Gültig bis Widerruf (max. 1 Jahr)

Verkauf mit Trigger Kauf mit Trigger


Stop Loss On-Stop
Wird durchgeführt wenn Triggerpreis erreicht Wird durchgeführt bei Triggerpreis oder darüber
oder unterschritten wird. Gefahr -> Kauf bei einem höheren Preis
Gefahr -> wird zu viel tieferen Preis ausgeführt
Stop Loss Limit On-Stop Limit
Wird bei Triggerpreis oder darunter ausgeführt Bei Triggerpreis oder darüber ausgeführt aber
aber innerhalb der gegeben Limite innerhalb Limite
Gefahr -> nicht alle Titel können verkauft Gefahr -> Auftrag könnte gar nicht zustande
werden kommen

Zuerst Bestens

Danach Limitiert nach Zeitpunkt


Courtage -> Nicht gesetzlich festgelegte Dienstleistungsgebühr, Abhängig vom Börsenplat und
Handesvolumen

Börsenabgabe -> Wird bei Banken verrechnet für jede Transaktion, Transaktionsgebühr und Ad-
Valorem Gebühr, wird an Kunde weiterverrechnet

Kauf -> Geld Verkauf -> Brief

Clearing -> Abrechnung, durch den Handel entstandenen Verbindlichkeiten werden verrechnet inkls
Liefer- und Zahlungsbedingungen

Settlement -> Besitzübertragung und Zahlung (SIX Interbank Clearing)

C.4.2.1 Börsenindizes erklären

 Die Entwicklung eines gesamten Börsenplatzes oder eines Marktsegmentes werden mit
einem Börsenindex gemessen

Index -> „ein Korb mit ausgewählten Wertschriften“, die Preisschanwkungen / entwicklungen werden als eine
einheitliche Zahl dargestellt.

Ungewichteter Index- > Alle Titelhaben gleiche Gewichtung

Gewichteter Index -> Grössere Börsenkapitalisierung = grössere Gewichtung, da sie auch mehr beeinflussen
(Anzahl Aktien x Aktienkurs)

Kursindex -> Nur Entwicklung der Börsenkurse

Performance Index -> Börsenkurs und Dividenden


C.2.1.1 Optionsarten anwenden
Innerer Wert -> Call = Aktienkurs – Strike
Put = Strike – Aktienkurs

> 0 in the money = 8 at the money < 0 at the Money

Zeitwert -> Optionspreis – Innerer Wert


C.2.1.2 Optionsarten unterscheiden

C.2.1.3 Strukturierte Produkte beschreiben

Partizipationsprodukte
Bilden Wertentwicklungen eines Basiswert ab, von z.B. Aktien, Indizes, Zinsen oder Rohstoffe. Meist
Aktienindizes oder Körbe von Aktien, so kann eine Branche, Region ein Markt oder Thema abgedeckt
werden & man kann 1:1 von deren Entwicklung profitieren.

Renditeoptimierungsprodukt
seitwärts tendierend oder leicht steigende Märke
enthalt eine Obergrenze, welche den maximal Profit eingrenzt, der Käufer verzichtet daher auf eine
maximale Rendite da er auf seitwärts oder leicht steigende Märkte spekuliert, für den Verzicht erhält
er eine Entschädigung in Zinsen oder als Rabatt

Kapitalschutz-Produkte
Am Ende der Laufzeit wird mind. ein im Voraus festgelegter Teil zurückbezahlt, kann an positiven
Entwicklung teilhaben, Schutz gilt aber nur bei Verfall (während der Laufzeit kann der Wert tiefer
ausfallen)

Kurs liegt tifer als Ausgangskurs -> Anleger kriegt das gesicherte Kapital zurück

Aktelle Kurs über Ausganskurs -> Gewinn ab dem Breakeven-Point

Hebelprodukte (Warrants)
reagieren überproportinal auf Kursbewegungen, mit geringem Einsatz hohe prozentualle Gewinne
oder auch Verluste, je nach Typ profitiert man von fallenden oder steigenden Kursen

Emittenten Risiko
Anleger ist bei Strukturierten Produkte nicht direkt an der Firma beteilig, gerät die Emissionsbank
also in Zahlungsschwirigkeiten droht der Totalverlust, da Struki’s nicht zum Sondervermögen (Fonds)
gehören
D.1.3.2 Grundbuch und Grundpfandtitel erklären

Liegenschaft Selbständige und dauernde Rechte


Abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, bebaut Man kann entweder z.B. das Baurecht
oder unbebaut, bestimmte Höhe Luftraum und übertragen, verpfänden oder anderweitig
Erdinnere belasten oder es hat eine feste Laufzeit
Miteigentumsanteile Bergwerke
Liegenschaft gehört mehreren Personen Werden im Grundbuch separat getrennt
gemeinsam, jedoch wird jeder Anteil als eigenes
Grundstück angesehen, z.B. Stockwerkeigentum
Sonderrecht –> Räume welche ausschliesslich dem STWE gehören

Gemeinschaftlicher Teil -> wird durch alle Parteien benützt, gemeinsam entscheiden, Kosten gemäss
Quote verteilt, z.B. Treppenhaus, Zufahrt, Hauseingang, Lift etc.

Baurecht -> selbständiges Recht auf fremden Boden ein Gebäude zu errichten, dauert max. 100
Jahre, kann Baurechtszins verlangt werden

D.1.3.3 Belehnungssatz im Grundpfandgeschäft anwenden


Realwert -> Sachwert/Substanzwert -> Landwert + Gebäudewert + Aussenanlagen + Nebenkosten

Ertragswert -> Nettomietertrag pro Jahr / Kapitalisierungssatz (2018 = 9.5%)

Verkehrswert -> Preis, bei heutigem Verkauf, unter normalen Marktverhältnissen

Gebäudeversicherungswert -> wird vom Steueramt bestimmt, tiefer als Realwert, Landwert wird
nicht berücksichtigt,

D.2.2.1 Produkte im Grundpfand- sowie Faustpfandgeschäft


unterscheiden (Privatkunden)
D.2.2.2 Finanzielle Auswirkungen von Grundpfandkrediten Aufzeigen
(Privatkunden)

Finanzierungsplan
Informiert wie das Bauprojekt oder der Kauf finanziert werden soll

Eigene Mittel -> Verkehrswert Bauland, Liquide Mittel (inkl. Pensionskasse und 3. Säule), direkte
Zahlungen an Unternehmungen

 Max. 10% aus 2. Säule finanzieren,

Benötigtes Fremdkapital -> Baukredit, Privatdarlehen, Unternehmerdarlehen

Zusatzsicherheiten -> Faustpfänder, Todesfallsrisikopolice, Bürgschaften, Zession

Tragbarkeitsberechnung

Eigene Mittel Mind. 20%

1. Hypothek 2/3
2. Hypothek Differenz 1. Hypo und EM

Amortisation inner 15 Jahren 2 Hypo /15


Hypozins 5% 5 % auf 1 Hypo
Unterhaltskosten 1% 1% des Verkehrswert
Total Wohnkosten Total

Min. Verdienst Wohnkosten * 3


D.2.2.3 Finanzierung einer Liegenschaft (Privatkunden)

Termin Fix Hypothek Fix-Hypothek

Mind. CHF 100‘000 Mind. CHF 100‘000


2-15 Jahre 2-15 Jahre
Feste Laufzeit, fester Betrag, fester Zinssatz Feste Laufzeit, fester Betrag, fester Zinssatz
Erwartung von höheren Zinsen bei Erwartung von steigenden Zinssätzen
Auszahlungstermin oder
Verlängerungstermin
Fixierter Zinssatz bis zu drei Jahre vor
Auszahlung
Flex-Rollover-Hypothek Baukredit

Mind. CHF 100‘000 Mind. CHF 100‘000


1-2 Jahre Während Bauphase, max. 2 Jahre
Koppelung an Referenzzinssatz Flexibler Kreditrahmen um Rechnungen für
Bauvorhaben zu bezahlen
Tranchen Laufzeit 3. 6 oder 12 Monate Flexible Umwandlung in Hypothek
Erwartet konstant tiefe oder fallende Zinsen Neubauten und Renovation
Muss mit Schwankungen rechnen und umgehen Kreditkommission 0.25% pro Quartal auf dem
könne höchstbenutzen Kreditbetrag
D.1.2.1 Lombardkredit/Wert schriften-kredit erläutern
Kredit gegen die Verpfändung von Depotwerten oder Bankeinlagen

→ Nicht verpfändbare Gegenstände sind:


Löhne, SUVA Ansprüche, Mitlitärversicherungs Ansprüche, Pensionskassenguthaben, gebundene
Vorsorgeguthaben, Versicherungspolicen, Noch nicht angefallene Erbschaften, Optionen und
Futures, Todesfallrisikopolicen ohne Rückkaufswert

→ grössere Investitionen ohne vorhandene


Vermögenspositionen zu verkaufen

→ Kredit- und Pfandvertrag

→ Kein Pfand wird zu 100% belehnt

→ Je sicherer ein Pfand, desto geringer das Risiko der Bank


desto höher der Belehnungssatz und desto tiefer die
Sicherheitsmarge

→ Ausfallrisiko

→ Risiko der Pfänder, z.B wird eins wertlose oder der ganze Markt schwankt (Titel- und
Marktspezifisch)
Massnahmen bei einer Kreditunterdeckung

→ Eindeckungspflicht, Bank reduziert Kreditlimite sodass der Wert des Depots wieder genügend
Sicherheit bietet, teilweise Rückzahlung

→ Nachdeckungspflicht (Margin Call ), Bank verlang zusätzliche Sicherheiten bzw. Aufstockung der
Sicherheiten

→ Freihändiges Verwertungsrecht (Close Out),Falls Eindeckung- oder Nachdeckung nicht möglich ist
darf die Bank die Pfänder ohne Betreibung direkt verkaufen, allfälliger Überschuss geht an den
Kreditschuldner, kann nicht die gesamte Schuld getilgt werden haftet der Kunde mit seinem
gesamten Vermögen

D.1.2.2 Bürgschaften erklären

Bürgschaft ist durch Personalsicherheiten abgesichert


→ natürliche oder juristische Personen oder Bürgschaftsgenossenschaften
Anforderungen an den Bürgen
gleiche Bonitätsprüfung und ein Bürge muss Bürgschaftsfähig sein, juristische Person muss im HR
eingetragen sein, Nettovermögen = 3 oder 4 Mal den Haftungsbetrag

 Kreditbetrag + Zuschlag von 10-20% für Zinsen, Gebühren und Betreibungskosten

Der Bürge hat zu jeder Zeit ein Auskunftsrecht

Bank muss den Bürgen informieren wenn die Jahresamortisation oder Zinsen 6 Monate
zurückliegen, bei Konkurs oder Nachlassstundung, jedoch nicht über die Verschlechterung der
Vermögenslage
D.1.2.3 Ungedeckte Kredite beschreiben (Privatkunden)

Einzig das Vermögen des Kreditnehmers haftet für Summe und Zinsen.

Man unterscheidet Konsum-/Privatkredite und Blankokredite

Beide sind die teuersten wegen den fehlenden Sicherheiten

Grosses Ausfallrisiko

Wird der Kreditnehmer zahlungsunfähig muss die Bank ihn betreiben

D.2.3.1 Konsumkredit und Konsumgüterleasing unterscheiden


Konsumkredit Konsumgüterleasing

Ungedecktes Darlehen oder Miete / Pacht


Kontokorrentkredit
Erwerbszweck Gebrauchsüberlassung auf Zeit
Konsumgüter oder Dienstleistungen Autos, Haushalt- Und Mediengeräte,
ohne wirtschaftlichen Zweck
Kunde ist Eigentümer Leasinggesellschaft ist EG
Kurzfristige Laufzeit (3-5 Jahre) i.d.R. befristete unkündbare Laufzeit
Keine Sicherheit Sicherheit ist Vertragsobjekt
Festgelegter Höchstzinssatz von 15% Teurer als ein Kauf
Keine Versicherungspflicht Vollkaskoversicherung vorgseschrieben
KKG KKG
Rückzahlung innerhalb 36 Monaten Ausstieg aus Vertrag ist sehr teuer
Profitiert von Wertsteigerungen
A.1.3.1 Kollokationsplan und Einlegerschutzvereinbarung erklären

Bevor die FINMA den Konkurs einleite, versucht sie die Bank zu sanieren:

- Anweisungen der FINMA and die Geschäftsleitung (Auch Absetzung möglich)


- Einschränkung der Geschäftstätigkeit
- Gewährung von Stundungen (Einige Rechnungen müssen nicht sofot bezahlt werden)

Einlegerschutz
Innerhalb von 30 Tagenmuss die Bank den Kunden die priviligerten Forderungen von mind. CHF
100‘000 auszahlen, maximal 6 Mia. Die Bank bezahlt dies aus den liquiden Mitteln, aussehalb des
Kollokationsplan

Aussnahme Depot
Depotwerte und der Inhalt des Schrankfaches gehören nicht zur Konkursmasseund werden daher
abgesondert und den Kunden ausgehändigt, Obligationen und Beteiligungspapiere der betreffenden
Bank gehören jedoch dazu.
A.3.1.2 Vorsorgesystem und Vorsorgeprodukte erklären