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Gesetz

Bankengesetz (BankG):
Inhalt:
Dem BankG sind folgende Unternehmungen unterstellt:
- Banken
- Privatbankiers
- Sparkassen

Ausserdem beinhaltet das BankG Voraussetzungen für die Bewilligung zum Geschäftsbetrieb
einer Bank, das Bankkundengeheimnis, Liquiditätsvorschriften bzw. Eigenmittelvorschriften
einer Bank sowie der besondere Schutz bestimmter Kundengelder (Nachrichtenlose
Vermögenswerte).
Rest  Teilfähigkeit A.1.1.2
Geldwäschereigesetz (GwG):
Inhalt:
- Dieses Gesetz ist ein Rahmengesetz. Es sagt, wer ihm unterstellt ist, und es legt in allgemeiner
Form die Pflichten fest, die diese Institutionen haben.

Ziel des GwG:


- Alle Kanäle verschliessen, auf denen kriminelle Gelder oder durch schwere Steuerdelikte
nicht versteuertes Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf eingespeist werden können.

Die Aufsicht liegt bei der FINMA. Dazu gehört auch die Aufgabe, die allgemein formulierten
Bestimmungen des GwG zu präzisieren. Deshalb hat die FINMA die Geldwäschereiverordnung
(GwV-FINMA) erlassen.

Börsengesetz (BEHG):
Inhalt:
BEHG ist die rechtliche Grundlage für die SIX Swiss Exchange und der Berner Börse. Die
Voraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb von Börsen sowie den berufsmässigen
Handel mit Effekten wird geregelt
Ziele des BEHG:
Anlegerschutz – Gewährleistung der Gleichbehandlung aller Kunden sowie Transparenz der
einzelnen Geschäfte.
Funktionsschutz – Bewahrung der Funktionsfähigkeit des CH Finanzmarktes.
Konsumkreditgesetz (KKG):
Inhalt:
Die Banken müssen bei der Vergabe von Konsumkrediten überprüfen, dass sich die
Kreditnehmenden mit dem gewünschten Kredit nicht überschulden.
Ziele des KKG:
Schutz der Kunden, die als Privatpersonen ihren Konsum mit einem Kredit finanzieren. Die
Überschuldung der Konsumenten soll verhindert werden.

Kollektivanlagengesetz (KAG):
Inhalt:
Regelt die Organisation und Leitung von kollektiven Kapitalanlagen. Bein-haltet auch die
Bestimmungen über die Rechte der Anleger. Die Banken sind als Aufbewahrungsstelle von
Vermögenswerten und/oder in der Leitung von kollektiven Kapitalanlagen von diesem Gesetz
betroffen.
Ziele:
Schutz der Anleger vor kollektiven Kapitalanlagen wie z. B. Anlagefonds sowie Transparenz und
gutes Funktionieren des Markts.
Finanzmarkt:

Faktoren, die die Märkte wie auch SMI beeinflusst

- Terroranschläge

- Kriege

- Naturkatastrophen

- Usw.

- 2001 Anschlag auf World Trade Center

- 2002 Bombe auf Bali

- 2003 Irak krieg, Tiefpunkt erreicht

- 2005 Tsunami in Asien

- 2008 Höhepunkt

- 2008 Einbruch US Immobilien Rating

- 2009 Tiefpunkt erreicht, weltweite Finanzkrise

BIP = Gesamtwert von allen Gütern welche innerhalb eines Jahres in einem Land produziert werden.
Weshalb ist es so rasant in die Höhe gegangen?

Jeder hat ein Auto, Handy, viele Klamotten...

Inflation

- Ansteigende Preise

- Kaufkraft wird Niedriger

- Gegenteil von Deflation (Wenn zu viel Geld im Umlauf ist, aber zu wenig Produkte)

Wie kann man Sie messen?

Bei Fremdwährung Kursen Landes Index Preis ( Korb mit versch. Produkten Jährlicher Preisvergleich)

Zeitungen lesen

 Investment Monthly lesen

 Research-Mitarbeiter fragen
Währungspolitik:

Ich zeige aufgrund der aktuellen Marktsituation die Einflussfaktoren und die mögliche Entwicklung
einer wichtigen Fremdwährung auf und begründe meine Einschätzun-gen nachvollziehbar. Mir
stehen Charts, Statistiken etc. zur Verfügung. Faktoren, die die Währungen beeinflussen können:

Positiv:

Stabile Lage

Ankauf der Währungen

Negativ:

Krieg

Unsicherheiten

Unstabile Lage

Wirtsch. Probleme

Politische Probleme

Zinsniveau

Spekulationen

Stabile Lage

Ankauf der Währungen

Bei übermässigem Angebot sinken die Kurse, bei übermässiger Nachfrage steigen die Kurse. Dies
hängt haupt-sächlich von 5 Faktoren ab:

Politische Verhältnisse

Veränderungen der politischen Verhältnissen beeinflussen das Vertrauen in ein Land positiv oder
negativ. Es kann Veränderungen der Geldeinflüsse zwischen einem Land und dem Ausland kommen,
die den Wechselkurs beeinflussen.

Wirtschaftliche Verhältnisse

Volkswirtschaften sind auf vielfältige Weise miteinander verflochten. Darum beeinflussen die
internationalen Ge-schäftsbeziehungen den Wert einer Währung massgeblich.
Bsp. Ein Land hat mehr Import als Export, was bedeutet, dass mit ausländischer Währung bezahlt
werden muss. ➔ Nachfrage der Fremdwährung steigt und die einheimische Währung wird
übermässig angeboten und somit sinkt der Kurs

Währungspolitische Massnahmen

Die Zentralbank kann den Wert der Landeswährung beeinflussen.

Zinsniveau

Höhere Zinsen im Ausland können dazu führen, dass viele Sparer ihr Geld im Ausland anlegen.
Dadurch steigt die Nachfrage nach ausländischen Geldern und deren Preise steigen. Das
einheimische Geld wird übermässig angeboten und der Preis sinkt. Dies gilt auch umgekehrt.
Spekulation

Spekulanten kaufen und verkaufen Fremdwährungen aufgrund ihrer Markterwartungen. So


versuchen sie schnell grosse Gewinne zu machen und beeinflussen mit den Geschäften das Angebot
und die Nachfrage der Währung.

Aktuelles ➔ Investment Daily & Monthly, Bloomberg.

Einflussfaktoren auf die aktuelle Marktsituation:


• Druck vom Ausland / von Politikern
• Rechtliche Auflagen
• Ängste & Hoffnungen

Wie verändert sich die Schuldenkrise?


Wie weitet sie sich im nächsten Jahr aus?

Mögliche Entwicklungen des Euros:


1. Eurokrise verschlimmert sich: kann die SNB den Mindestkurs noch halten oder gibt sie auf? Bei
einer Aufgabe würde der EUR-Kurs deutlich unter 1.20 fallen
2. Eurokrise erholt sich: Kurs des EUR verbessert sich deutlich gegenüber dem CHF sowie auch
USD. Kurs gegenüber CHF wäre dann möglicherweise 1.30-1.40
Finanzmarkt Schweiz: gemessen an den drei
Faktoren Bruttoinlandsprodukt (BIP);
Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) &
Inflation (Teuerung)
BIP: Das BIP misst den Gesamtwert aller Güter
die innerhalb eines Jahres im Landesinnern einer
Volkswirtschaft hergestellt wurden.
Das BIP der Schweiz ist gestiegen, was eine
positive Auswirkung auf den Markt hat, da mehr
produziert und mehr konsumiert wurde.
LIK: Der Landesindex misst die Teuerung der
Konsumgüter in der Schweiz. Der LIK zeigt, um
wie viel die Konsumgüter beispielsweise
gegenüber dem Vormonat oder dem Vorjahr
teurer geworden sind.
Er ist einer der wichtigsten und am häufigsten
angewandten Wirtschaftsindikatoren.
Inflation: Anstieg des allgemeinen Preisniveaus
während mehreren aufeinanderfolgenden
Zeitperioden. Gegenteil von Deflation.
Vorsorgesystem und Produkte:

Im Dreisäulenprinzip der Altersvorsorge bilden AHV und IV zusammen die erste bzw. die staatliche
Säule. Die Rentenleistungen dieser beiden Versicherungen sollen den Existenzbedarf sichern. Die
erste Säule wird ergänzt durch die Pensionskasse, die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und
Invalidenvorsorge (BVG). Diese zwei Säulen sichern mindestens 60% des zuletzt bezogenen Lohnes;
die zweite Säule soll die Fortsetzung der gewohnten Lebensführung ermöglichen. Die erste Säule ist
für alle obligatorisch, d.h. auch für Selbständig erwerbende und Nichterwerbstätige - z. B. Mütter
oder Väter, die den Haushalt führen und Kinder betreuen. Der zweiten Säule müssen sich nur
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anschliessen. Die dritte Säule - die Selbstvorsorge zur
Deckung weiterer Bedürfnisse - ist freiwillig, aber im Unterschied zum gewöhnlichen Sparen teilweise
steuerlich begünstigt.
Voraussetzung:
- Mindestalter 18 Jahre
- Wohnsitz in der Schweiz
- AHV-pflichtiges Einkommen

Vorteile
Das Sparen 3 Konto bietet den Kunden:
- Steuervorteile durch den Abzug der Sparen 3 Einzahlungen vom steuerbaren Einkommen bis zur
Höhe des jährlichen Maximalbetrags.
- einen Vorzugszinssatz und spesenfreie Kontoführung.
- Keine Vermögens-, Einkommens- und Verrechnungssteuer während der Laufzeit und reduzierte
Steuer bei Auszahlung.

Zu beachten
- Jährliche Maximalbeträge zur Einzahlung
- Erwerbstätige mit Pensionskasse
- Erwerbstätige ohne Pensionskasse: 20% des Erwerbseinkommens
Kollokationsplan & Einlegerschutz

Gerät eine Bank in Konkurs, wird ihr Vermögen liquidiert. Die Schulden werden dann in einem
Kollokationsplan mit 3 Klassen zusammengestellt. Die Klassen bilden eine Rangordnung, nach der
die Gläubiger ihr Geld erhalten. Wenn alle Gläubiger der 3. Klasse vollständig befriedigt sind,
kommen die Gläubiger von nachrangigen Forde-rungen zum Zug. Bleibt dann noch Vermögen übrig,
erhalten das die Aktionäre.

Die FINMA ist für den Konkurs zuständig. Sie entscheidet über Konkurseröffnung und überwacht das
Verfahren. Das Ziel ist es, die Einleger zu schützen. Bevor eine Bank liquidiert wird, versucht die
FINMA sie zu sanieren. Möglichkeiten sind:

- Anweisungen der FINMA an die Geschäftsleitung (auch Absetzung möglich)

- Einschränkung der Geschäftstätigkeit

- Gewährung von Stundungen (Einige Rechnungen müssen nicht sofort bezahlt werden)

Einlegerschutz

Für privilegierte Forderungen gibt es 2 Massnahmen nach BankG für die Auszahlung:

- sofortige Auszahlung der privilegierten Forderungen aus den liquiden Mitteln aus-serhalb des
Kollokationsplans.

- Einlagesicherung der Bank. Jede Bank ist an der Selbstregulierung angeschlos-sen. Es ist ein Verein
zur Einlagesicherung mit einer Vereinbarung über die Einla-gesicherung. Dadurch verpflichten sich
Banken innerhalb von 30 Tagen Kunden mit privilegierten Forderungen mindestens CHF 100'000
auszuzahlen. Das Maxi-mum ist auf 6 Milliarden beschränkt. Diesen Betrag zahlen die anderen
Banken im Verhältnis zu ihrer eigenen privilegierten Forderungen ein, wenn ein Konkurs eintritt.
Ausnahme Depot

Depotwerte und der Inhalt des Schrankfachs gehören nicht zur Konkursmasse und werden daher
abgesondert und den Kunden ausgehändigt. Obligationen der be-treffenden Bank aber gehören zur
Konkursmasse und Beteiligungspapiere ebenfalls, hier erhalten sie aber nur etwas, wenn nach der
Verteilung noch was bleibt.

Ebenfalls, hier erhalten sie aber nur etwas, wenn nach der Verteilung noch was bleibt.
Vermögensverwaltungsge-schäft (Portfoliomanagement) und beteiligte Parteien beschreiben
Anlagestrategie

Laufzeiten:
• Das Verfalldatum nicht zu früh und auch nicht in einem Jahr, in welchem der Kunde schon viele
Fälligkeiten hat.

Währung:
• Wie viel Rendite will der Kunde machen?
• Sichere Währung oder risikoreiche Währung
• Kursschwankungen

Risiko:
• Wie viel Risiko will der Kunde eingehen
• Wie weit ist es ihm möglich Risiko einzugehen
• Gewünschte Rendite

Zins:
• Der Zinstermin sollte kurz vor dem Beginn Datum sein.(Marchzins: Sonst zahlt der Kunde noch zu
viel Zins an den alten Inhaber (vom Fälligkeitsdatum bis zum neuen Datum))

Anlagebedürfnisse:
• Sicherheit (Bonitätsrisiko, Geldwertrisiko, Zinsrisiko, Kursrisiko, Währungsrisiko) (Fixed income.
Yield)
• Liquidität
• Rendite(Growth, Equity)

 Persönliche Verhältnisse des Kunden (Alter, Beruf, Familie etc.)


 Finanzielle Verhältnisse des Kunden (Vorsorge, Liquidität, Hypothek etc.)
Kundendepot analysieren

− Passen die vorhandenen Vermögenswerte zur Anlagestrategie, die für den betreffenden Kunden
ermittelt wurde?
− Stimmt die Gewichtung der Anlagekategorien oder sind einzelne Positionen zu hoch oder zu wenig
ge-wichtet, sodass Klumpenrisiken bestehen?
− Stimmt die Risikoverteilung oder bestehen Branchen-, Währungs- oder Länderrisiken?
− Enthält das Depot einzelne Werte mit schlechten Zukunftsaussichten (z. B. schlechte Bonität des
Schuld-ners)?
− Ist die Fälligkeit der Titel gestaffelt oder sind die Liquiditätsziele gefährdet?
Anlagestrategie erarbeiten

Haupteinflussfaktoren

- Ziele der Anlagen der Kunden

- Risikobereitschaft/-fähigkeit

- Anlagehorizont

- Liquiditätsbedarf (2-3 Monatslöhne)

- Einkommen, Vermögen & familiäre Situation

Anlageberatung

Der Berater muss folgende Kundenanalyse durchführen

- Kundenprofil (Wer ist der Kunde?)

- Anlegerprofil & Anlagestrategie (Was will der Kunde und wie erreicht er es?)

- Depotanalyse (Was hat der Kunde bereits?)

Schlussendlich trifft der Kunde die Anlageentscheide aber selbst. Die Bank gibt ledig-lich
Empfehlungen ab, die der Kunde befolgen kann oder eben nicht. Kunde steht immer im Zentrum!

Vermögensverwaltung

Bei der Vermögensverwaltung, erteilt der Kunde der Bank den Auftrag, das Vermö-gen für Ihn zu
betreuen und zu verwalten. Dafür erhält die Bank eine Verwaltungsge-bühr.

Damit der Berater weiss wie er das Geld etwa anlegen soll werden zuvor Anlageziele und
Anlagestrategie festgelegt. Aber auch in welcher Referenzwährung und in wel-chem Umfang
Fremdwährungsanlagen getätigt werden.
Risikoaufklärung:

Abgabe der Broschüre für Risiken im Effektenhandel und das Ausfüllen des Anleger-profils.

Wenn ein Kunde mit seinem Depot die Ziele nicht erreicht oder Verlust macht, stellt sich bei der
Anlageberatung und bei der Vermögensverwaltung die Frage, ob er die Bank dafür haftbar machen
kann. Es gilt folgendes:

- Der Kunde trägt die Risiken selbst. Ihm gehören Gewinne und er trägt die Verluste.

- Die Bank haftet nur, wenn ihre Bankmitarbeitenden die strengen Sorgfaltspflichten verletzt und so
dem Kunden einen Schaden verursacht haben (Beraterhaftigkeit).

Hauptpflicht der Bank ist die Risikoaufklärung! Diese Pflicht besteht während der gan-zen
Geschäftsbeziehung. Risikoaufklärungen:

- Berater protokolliert das persönliche Gespräch

- Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“ der SBVG. Kunde muss bestäti-gen, die
Broschüre erhalten, gelesen und verstanden zu haben.

- Besonders strenge Aufklärungspflicht bei den „nicht banküblichen Anlageinstru-mente* wie z.B.
Anlagen in Rohstoffe oder Direktanlagen in Immobilien.

 bei nicht vollständiger Risikoaufklärung, haftet die Bank! D.h. Kunde kann für erlit-tene Verluste
Schadenersatz verlangen. Andere Sorgfaltspflichtverletzung: Unsorg-fältige Ausführung des Auftrags.

Bei Streitigkeiten

Kunde beschwert sich bei der Bank. Wenn diese die Pflichtverletzung anerkennt, ei-nigt sie sich und
ersetzt wenigstens einen Teil des Schadens. Bei Nichtanerkennung des Schadens seitens der Bank

 Bankenombudsman: neutrale Informations- und Vermittlungsstelle für Konflikte (v.SBVG


gegründet)Der Ombudsmann versucht, eine Lösung zw. Kunde + Bank zu finden (kostenlos). Wenn er
keine Lösung erzielen kann, muss Kunde beim Gericht klagen: risikoreich, zeitaufwendig, teuer.
Aufbewahrung und Verwaltung von Vermögenswerten und Dokumenten beschreiben und Gebühren
begründen:
Devisengeschäft:
Börsenorganisation beschreiben
Die Börse
- Vermittlerrolle für Kauf- und Verkaufsaufträge Dazu muss das Handelsgeschehen
transparent und effizient sein.
- Transparenz Klare Regeln beim Prozess der Preisbildung und der Abwicklung der
Käufe und Verkäufe ermöglichen einen fairen Wettbewerb unter den
Teilnehmenden.
- Effizienz rasch und kostengünstig
- Regelmässiger Handel Die Börse ist an allen Werktagen geöffnet. Zudem muss sie
liquide sein. Je öfter ein Gut gehandelt wird, desto besser kann man den gültigen
Marktpreis abschätzen.
- Vertretbarkeit (Fungibilität) der gehandelten Güter Handelsgut muss qualitativ und
mengenmässig standardisiert sein. Dazu gehörten Aktien einer Unternehmung,
Obligationen einer Anleihe, Edelmetalle oder Basiswerte und Rohstoffe.
- Konzentration an einem bestimmten Ort
- Elektronische Plattform, d.h. virtueller Ort
- Zulassungsbestimmung für gehandelte Güter für Händler Nur Händler dürfen an
einer Börse direkt handeln. Bei Effektenbörsen haben vor allem Banken eine Lizenz,
infrage kommen auch andere Finanzinstitute und Broker. Gehandelte Güter müssen
von der Börsenorganisation dafür kotiert (zugelassen) sein.

Zuständig für die Kotierung ist die Zulassungsstelle der SIX Swiss Exchange. Im Kotie-
rungsreglement
steht:

- Eine Unternehmung muss Eigenkapital von mindestens CHF 25 Mio. haben


- Die Gesellschaft muss bereits mind. seit drei Jahre existiert haben
- Free Float (Aktien in Publikumsbesitz) = mehr als 25% aller Titel einer Unterneh-mung
- Free Float muss mind. eine Kapitalisierung von CHF 25 Mio. ergeben
- Kotierungsprospekt muss herausgegeben werden

Das Handelssystem der SIX (laufender Handel) baut auf dem Orderbook auf: Alle
Kauf- bzw. Verkaufsaufträge werden in eine Art Tabelle (Orderbook) eingetragen
und dann nach der Preis-Zeit-Priorität angeschaut. Das heisst bei mehreren
passenden Angeboten wird zuerst auf den besseren Preis geschaut, danach wird bei
gleichen Aufträgen zuerst der ältere ausgeführt,
Die Börse ist in der CH von sehr grosser Bedeutung: Sie nimmt eine Vermittlerrolle
zwischen Käufer und Verkäufer ein, erleichtert den Handel von z.B. Aktien von
grossen Unternehmungen, Handel wird auf einen Ort konzentriert  eine
elektronische Handelsplattform (virtuellen Raum), grosse Verbesserung zu früher,
dadurch wurde der Handel vereinfacht, Handelsgüter sind qualitativ und
mengenmässig standartisiert, dies ermöglicht den Handel ohne das Produkt physisch
zu erhalten,
Effektenbörse: Aktien, Zinsprodukte wie Obligationen, Fondsprodukte, Derivative
Finanzinstrumente (Warrants, Strukis) Warenbörse: Edelmetalle (Gold, Silber, etc.),
Basismetalle (Kupfer, Zink, Öl, etc.), Agrargüter (Weizen, Mais, Soja, etc.) EUREX: Börse
für Optionen, Futures, etc. Scoach: Börse für Strukturierte Produkte
Beschreibung
Die Schweizer Börse wird virtuell auf der elektronischen Handelsplattform
durchgeführt. Der Handel geschieht in einem zentralen elektronischen
Handelssystem. Das Börsensystem übernimmt die Handelsfunktion, es führt Kauf- &
Verkaufsaufträge zusammen. Das Zugangssystem erlaubt den Händlern die Aufträge
vom internen System an das zentrale Börsensystem zu übermitteln. Das Clearing- &
Settlement-Netzwerk dient zur Abrechnung/Bezahlung (Clearing) und zur
Abwicklung/Titellieferung (Settlement), diese müssen innerhalb von drei
Bankwerktagen erfolgen (= T + 3)
Courtage -> Nicht gesetzlich festgelegte Dienstleistungsgebühr, Abhängig vom Börsenplat und
Handesvolumen
Börsenabgabe -> Wird bei Banken verrechnet für jede Transaktion, Transaktionsgebühr und Ad-
Valorem Gebühr, wird an Kunde weiterverrechnet
Kauf -> Geld Verkauf -> Brief
Clearing -> Abrechnung, durch den Handel entstandenen Verbindlichkeiten werden verrechnet inkls
Liefer- und Zahlungsbedingungen
Settlement -> Besitzübertragung und Zahlung (SIX Interbank Clearing)
Börsenindez erklären

Die Entwicklung eines gesamten Börsenplatzes oder eines Marktsegmentes werden mit einem
Börsenindex gemessen
Index -> „ein Korb mit ausgewählten Wertschriften“, die Preisschanwkungen / entwicklungen werden als eine
einheitliche Zahl dargestellt.
Ungewichteter Index- > Alle Titelhaben gleiche Gewichtung
Gewichteter Index -> Grössere Börsenkapitalisierung = grössere Gewichtung, da sie auch mehr beeinflussen
(Anzahl Aktien x Aktienkurs)
Kursindex -> Nur Entwicklung der Börsenkurse
Performance Index -> Börsenkurs und Dividenden
Optionsarten
Strukturierte Produkte:
Finanzplanung
Zielgruppe:
- Kunden, die eine eingehende Analyse ihrer finanziellen Gesamtsituation oder individuell eines
einzelnen Themas der Finanzplanung, insbesondere der Pensionierungsplanung, durch
ausgewiesene Finanzplanungsspezialisten wünschen.
- Kunden, die eine Prognose zur finanziellen Entwicklung und konkrete Handlungsempfehlungen in
Abstimmung auf die definierten Finanzplanungsziele wünschen.
- Kunden, die an einem schriftlichen Bericht inkl. übersichtlichen Grafiken und Tabellen sowie eines
detaillierten Massnahmenplanes interessiert sind.
- Kunden, die eine eingehende Besprechung von Handlungsfeldern und der vorgeschlagenen
Massnahmen durch den Finanzplanungsspezialisten wünschen.

Vorteile:
Für Kunden
- Massgeschneidertes Drehbuch von Lösungen für eine unbeschwerte finanzielle Zukunft
- Erhalt Sicherheit und Übersicht für anstehende finanzielle Entscheidungen in Bezug auf die nächste
Lebensphase, um bewusst die Weichen stellen zu können
- Erkennung des finanziellen Optimierungspotenzials und wie diese genutzt werden können

Für den Kundenbetreuer


- Gelegenheit, Kunden noch mehr an die Zürcher Kantonalbank zu binden
- Gewinnung Transparenz über die gesamte Kundensituation inkl. Potenzialermittlung
- Unterstützung im Hinblick auf Kreditentscheide (Leistungen im Alter, Hypothekarhöhe)
- Erhöhung Marktergebnis, Kunden-Kontaktfrequenz und Kundenzufriedenheit
Grundpfad & Grundpfandtitel
Belehnungssatz in Grundpfandgeschäft

Unterlagen für Kreditprüfung


Grundpfand und Faustpfand unterscheiden
Finanzielle Auswirkung im Grundpfandkredit
Finanzierung einer Liegenschaft
Begriffe aus Liegenschaftgeschäft
Lombardkredit
Kredit gegen die Verpfändung von Depotwerten oder Bankeinlagen

Massnahmen bei einer Kreditunterdeckung


Bei Kreditunterdeckung (Wert des verpfändeten Depots reicht nicht mehr aus, um die
ganze Kreditlimite abzusichern) verlangt die Bank Krediteindeckung oder Kredit-
nachdeckung

Eindeckungspflicht Die Bank reduziert die Kreditlimite,


sodass der aktuelle Wert des Depots
wieder genügend Sicherheit bietet. Die
Bank verlangt also eine teilweise
Rückzahlung des Kredits, was durch
eine Bareinzahlung geschieht.
Nachdeckungspflicht (Mar-ging Call) Die Bank verlangt zusätzliche
Sicherheiten. Kunde stockt die
Sicherheiten auf, sodass diese wieder
aus-reichen, um den bestehenden
Kredit zu decken.
Freihändiges Verwertungs-recht (Close Falls der Kunde keine Nach- oder
Out) Eindeckung leisten kann, darf die Bank
die Pfänder ohne Betreibung di-rekt
verkaufen (im Pfandvertrag gesichert).
Ein allfälli-ger Überschuss aus dem
Verkauf geht an den Kredit-schuldner.
Kann mit dem Verkauf der Pfänder
nicht die gesamte Schuld (samt Zinsen
und Gebühren) ge-tilgt werden, haftet
der Kunde mit seinem gesamten
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