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Deutsch für

die Romandie

Lehrerhandbuch
10. und 11. Klasse
Band 1

Ernst Klett Sprachen


Stuttgart
Lehrerhandbuch
Verwendete Abkürzungen
Von
Marion Schomer und Beátrice Brauchli (Einführung) A Aufgabe L. Lehrerin, Lehrer
auf Basis des Lehrerhandbuchs zu „geni@l klick“ A2 von AB Arbeitsbuch LHB Lehrerhandbuch
Brigitta Fröhlich, Michael König und Anderen BD Binnendifferenzie- LV Leseverstehen
rung LW Lehrwerk
Redaktion: Kirsten Mannich
bzw. beziehungsweise PA Partnerarbeit
Layout: Andrea Pfeifer, München „DGM“ „Der grüne Max“ PER Plan d’études
d. h. das heisst romand
Illustrationen: Theo Scherling, München und Yo Rühmer,
Dt. Deutsch PL Plenum
Frankfurt
EA Einzelarbeit Pl. Plural
Umschlaggestaltung: Bettina Lindenberg, München, evtl. eventuell S. Schülerin, Schüler
und Studio Schübel, München ff. folgende S. (10) Seite (10)
Frz. Französisch Sing. Singular
Satz und Repro: typopoint GbR, Ostfildern
GA Gruppenarbeit s. o. siehe oben
GER Gemeinsamer s. u. siehe unten
geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, europäischer TB interaktives
Band 1 Referenzrahmen Tafelbild
Von gk geni@l klick u. a. unter anderem
Ernst Endt, Martina Inderst, Alicia Padrós, Petra Pfeifhofer, HA Hausaufgabe Ü Übung
Marion Schomer, Olga Swerlowa HV Hörverstehen Vgl. Vergleiche
„JNR“ „Junior“ WB Wörterbuch
Projektleitung: Helen Schmitz KB Kursbuch WH Wiederholung
Das Lehrwerk ist eine Neubearbeitung des Titels „geni@l klick“ KG Kleingruppe WS Wortschatz
A2 von KV Kopiervorlage z. B. zum Beispiel
Birgitta Fröhlich, Michael Koenig, Ute Koithan, Petra Pfeifhofer,
Theo Scherling
unter Mitarbeit von Maruska Mariotta und auf der Grundlage von „geni@l“ A2 (von Hermann Funk, Michael Koenig,
Ute Koithan, Theo Scherling).
Verlag und Autoren danken den Beratern Sophie Sieber sowie Evelyne Brülhart und Jean-Paul Simonet, die mit ihren
wertvollen Anregungen und Hinweisen zur Entwicklung des Lehrwerks beigetragen haben, sowie Andreas M. Dutoit Marthy
(collaborateur scientifique, responsable du domaine des langues) für die wertvolle und zuverlässige Unterstützung dieses
Projekts.

Deutsch für die Romandie

10. und 11. Klasse, Band 1 – Materialien ISBN 978-3-12- Cataro


Kursbuch 605052-4 031772
Arbeitsbuch und Lernportal 605053-1 031780
Lehrerhandbuch mit Audio-CDs zum Kurs- und Arbeitsbuch,
Video-DVD und Zugang zum Lehrwerk digital 605054-8 031796
Wort-Schatz 605055-5 031788
Dictionnaire Scolaire Allemand 600058-1 031764
Lernportal für Schülerinnen und Schüler: www.genial-klick.ch
Lernportal www.genial-klick.ch
Besuchen Sie uns auch im Internet: Lehrerbereich,
www.klett-sprachen.de/romandie
Zugangscode
www.klett-sprachen.de
gkromL
1. Auflage 1 3 2 1
| 2021 20 19

© Ernst Klett Sprachen GmbH, Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart, 2019

Alle Rechte vorbehalten.

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen
bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags.

Druck und Bindung: www.longo.media


Deutsch für
die Romandie

Lehrerhandbuch 10. und 11. Klasse, Band 1

Inhaltsverzeichnis

Zur Arbeit mit „geni@l klick - Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ –
eine Einführung ................................................................................................................................. 4
Das Online-Portal .................................................................................................................................. 30
Übersicht über die Komponenten .......................................................................................................... 32
Ausführliches Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs und des Arbeitsbuchs .................................................... 34
Spielerische Aktivitäten .......................................................................................................................... 38
Symbole im Kursbuch und Arbeitsbuch ................................................................................................. 46

Hinweise für den Unterricht ............................................................................................................ 47


Grammatiküberblick .............................................................................................................................. 139

Anhang
Kopiervorlagen ...................................................................................................................................... 144
Transkripte der Hörtexte im Kursbuch .................................................................................................... 172
Transkripte der Hörtexte im Arbeitsbuch ................................................................................................ 184
Zum Video: Transkripte der Texte, Hinweise zum Einsatz im Unterricht
und zu passenden Aufgaben im Videotrainer (als PDF online) .............................................................. 192
Lösungsschlüssel für die Übungen im Arbeitsbuch ................................................................................. 195
Hinweise zu den interaktiven Tafelbildern (zum Download online) ......................................................... 205
Kurzanleitung zum Lehrwerk digital (zum Download online) ................................................................. 206

Eingelegte Audio-CDs
Alle Hörtexte zum Kursbuch
Alle Hörtexte zum Arbeitsbuch

Eingelegte DVD-ROM
Video
Zur Arbeit mit „geni@l klick – Deutsch für
die ­Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ –
eine Einführung

1  Methodische Ausrichtung

Mit „geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und Die Aufgaben und motivierenden Projekte sind klein-
11. Klasse, Band 1“ verwenden Sie ein LW, das die schrittig aufgebaut, so dass sie für alle Niveaus zugäng-
­aktuellen Erkenntnisse der Lernpsychologie und der lich, gut zu bewältigen bzw. zu gestalten sind, und ­damit
Fremdsprachenlehr- und -lernforschung berücksichtigt. das grundlegende Lernziel erreicht wird. – Viele Projekte
Es richtet sich an Jugendliche im zweiten Lernjahr der sind so konzipiert, dass die daraus entstehenden Produk-
­Sekundarstufe und bietet kommunikative Situationen te im Rahmen eines Austauschs, der im 10. Schuljahr für
mit echten Sprechanlässen, bei denen die S. sich auf viele S. ansteht (s. auch Thema „­ Austausch“ im KB,
­ihre eigene Person bezogen ausdrücken sollen und so ­Kapitel 1, S. 10 ff.), an die jeweilige Partnerklasse ge-
im Austausch untereinander mehr voneinander erfahren schickt werden können. Dadurch ­gewinnen die Projekt­
können. ergebnisse an Authentizität. (­ Holen Sie, wenn z. B. Videos
bzw. Filme ausgetauscht werden sollen, i­mmer die
Die Lernziele und die Progression von „geni@l klick –
schriftliche Genehmigung der Eltern ein.)
Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“
entsprechen, wie bereits die in den vorangegangenen Das methodisch-didaktische Grundkonzept folgt den
Bänden – „Der grüne Max“ („DGM“) für die 5. und Leitlinien eines kommunikativen und handlungs-­
6. Klasse, „Junior“ („JNR“) für die 7. und 8. Klasse und orientierten Unterrichts. Besonderer Wert wurde auf
„geni@l klick“ („gk“) für die 9. Klasse – dem Plan inter­aktive und kooperative Arbeitsformen entspre-
d’études romand (PER), der wiederum auf dem chend dem GER und „Profile deutsch“ gelegt. Reflexion
­Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER) im Sinne von Nachdenken über Sprache und Sprachen­
­basiert. Die einzelnen Lernziele jedes Kapitels werden lernen sowie Lernstrategien und die Anregung zur
im Inhaltsverzeichnis des KB aufgeführt und beziehen Selbstevaluation unterstützen eine Autonomisierung der
sich auf den Kontext bzw. die Thematik des jeweiligen S. mit dem Ziel, dass sie eine grössere Verantwortung
Kapitels. In den Kapiteln selbst wird auf der Einstiegs­ für ihren eigenen Lernprozess übernehmen. Dazu sind
seite ein globales Lernziel angegeben; auf der letzten die S. im Laufe der Sekundarstufe immer mehr in der
Seite, der Rückschauseite, werden alle Lernziele des Lage – die meisten S. dieser Altersstufe können die
­Kapitels detailliert aufgegriffen. Im Laufe des Kapitels Sprache zunehmend besser analysieren, Sprachphäno-
werden die S. aller Niveaus in allen vier Fertigkeiten mene miteinander vergleichen und Regeln und Strate­
­ausgewogen geschult und an nützliche Lernstrategien gien immer eigenständiger ableiten.
heran­geführt, die ihnen das Lernen erleichtern.
So entwickelt sich der traditionelle, direktive und frontale
Die Themen bzw. Inhalte der Kapitel (u. a. Ferien, Unterricht immer weiter eher zu einer Form der Betreu-
­Austausch, Sport, Mode, Essgewohnheiten, Lesen, ung der Jugendlichen, die immer mehr auf unabhängige
­Taschengeld, Schülerjobs) orientieren sich an den Weise lernen. Im Vordergrund steht die veränderte Rolle
­Interessen der S. dieser Altersstufe und können aus der L. und der S. (Schülermitsprache), die für die Opti-
­deren Lebenswirklichkeit heraus erweitert werden. mierung der Lernprozesse von zentraler Bedeutung ist.
­Teilweise wird ein „bilingualer“ Sprachunterricht Eine effektive Entwicklung setzt jedoch voraus, dass die
­ermöglicht, indem fächerübergreifende Sequenzen Besonderheiten des jeweiligen Lernkontexts und die
­entwickelt werden können. ­Realität der S. entsprechend berücksichtigt werden.

4
2  Besonderheiten der Romandie

Einbeziehung des PER


Das LW „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ (Deutschland-Österreich-Schweiz) und in kulturüber-
­bezieht sich auf den PER und berücksichtigt sowohl die greifende und interkulturelle Themen. Die S. werden so
Vorgaben aus dem Abschnitt „Domaines Langues – dazu ermuntert, sich mit Gemeinsamkeiten und Unter-
­Allemand“, inkl. der Kompetenzbeschreibungen zu den schieden zwischen ihrer Kultur und der der Deutsch-
drei zu erreichenden Niveaus am Ende der 11. Klasse, Sprechenden zu beschäftigen.
als auch zahlreiche Kompetenzen der „Formation
Ausserdem werden Lernziele von anderen Fächern (PER:
­générale“ (MITIC, interdépendances, santé et bien-être,
SHS-MSN-CM) mit einbezogen und Möglichkeiten für
vivre ensemble et choix et projets personnels).
fächerübergreifenden Unterricht aufgezeigt. Zusätzlich
Es berücksichtigt auch die Angaben zum „Approches ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, wie die S. die
interlinguistiques“ (L 37), indem es Anregungen zum deutsche Sprache auch in andere Fächer integrieren kön-
sprachenübergreifenden Unterricht gibt, und die nen, z. B. im Informatikunterricht (Umsetzung im Schul-
­Kenntnisse bzw. Lernerfahrungen der S. aus anderen netz), im Musikunterricht (musikalische Untermalung)
Sprachen (Französisch, Englisch, evtl. Italienisch als oder auch im Kunstunterricht (grafische Gestaltung).
3. Fremdsprache und eventuelle andere Erstsprachen)
Durch die Aktivitäten im Fremdsprachenunterricht, die
mit einbezieht und nutzt. Konkret werden die S. an
in „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ angebo-
­vielen Stellen dazu angeregt, die deutsche Sprache mit
ten und gefördert werden, entwickeln die S. ausserdem
anderen ihnen bekannten Sprachen zu vergleichen,
„Capacités transversales“, also Fähigkeiten wie u. a. das
­Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen und
Zusammenarbeiten, das Kommunizieren, das Entwi-
darüber zu reflektieren. Dadurch wird unter Achtung
ckeln von Lernstrategien, das kreative Denken und
der Sprachenvielfalt auch die interkulturelle Kompetenz
­Gestalten und das reflexive Lernen.
und Mehrsprachigkeit gefördert.
Insgesamt werden die S. zu einer offeneren Haltung
„geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ gibt zudem
und zum Respekt gegenüber dem Anderssein angeregt.
einen Einblick in die Landeskunde der D-A-CH-Länder

Das LW „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ und seine Bücher für alle
Schüler/innen in der Sekundarstufe
Da in der Romandie alle S. dieselben Bücher benutzen, – Dem vorliegenden Band, „geni@l klick – Deutsch
unabhängig davon, welche Fähigkeiten sie mitbringen, für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“,
wie die verschiedenen Niveaus in den jeweiligen Klas- ebenfalls konzipiert für alle S. aller drei Niveaus.
senstufen in den einzelnen Kantonen eingeteilt sind und ­Niveau 1-S. können diesen Band 1 in der 10. und
welche Stundenzahl jeweils zur Verfügung steht, bietet 11. Klasse verwenden, haben also mehr Zeit für den
das LW in seinen einzelnen Bänden für die Sekundar­ Lernstoff zur Verfügung.
stufe die notwendige Flexibilität in Form von ausgewie- Für Niveau 2- und Niveau 3-S. steht für das letzte
senen Differenzierungsmöglichkeiten, zahlreichen ­Sekundarschuljahr „geni@l klick – Deutsch für die
­Zusatzmaterialien sowie fakultativen Angeboten, um ­Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 2“ zur Verfügung.
das Lernpensum an Ihre jeweiligen Bedürfnisse und die
–„ geni@l klick – Deutsch für die Romandie,
­Ihrer S. sowie an die verfügbare Unterrichtszeit anpas-
10. und 11. Klasse, Band 2“, konzipiert für
sen zu können. (Bei der Unterrichtszeit wurde von ca.
­Niveau 2- und Niveau 3-S. im letzten Sekundar­
130 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr ausgegangen.
schuljahr.
Diese Zahl ist ein Durchschnittswert, der variieren
kann.) Die vertikale Kohärenz zwischen den verschiedenen
Bänden soll die Transitionen leichter und die Fort­
Konkret besteht „geni@l klick – Deutsch für die Roman-
schritte der S. sichtbar machen.
die“ für die 9.–11. Klasse aus folgenden drei Bänden:
In den jeweiligen Lehrerhandbüchern zu allen drei
–„ geni@l klick – Deutsch für die Romandie,
­Bänden werden zahlreiche Vorschläge zur Differen­
9. Klasse“, konzipiert für alle S. aller drei Niveaus
zierung gemacht, die Sie nach Ihrem ganz persönlichen
­(Niveau 1, Niveau 2, Niveau 3 gemäss PER) in der
Unterrichtskontext nutzen bzw. umsetzen können.
9. Klasse.
Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt „(Binnen)Differen-
zierung“ (s. S. 13 ff.).

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Was die Schüler/innen aus Klasse 5–9 mitbringen
Die drei Bände von „geni@l klick – Deutsch für die (s. dort S. 34–41), einen Überblick über bereits
­Romandie“ für die Sekundarstufe wurden in Kontinuität ­Bekanntes aus der Primarstufe verschaffen. Ausserdem
zusammen mit den LWen „DGM“ und „JNR“, mit können Sie weitere Details zu den Lerninhalten der
­denen die S. in der Primarschule gelernt haben, ent­ ­Klassen 5–9 in den ausführlichen Inhaltsverzeichnissen
wickelt. In „geni@l klick – Deutsch für die Romandie, der Kurs­bücher und der Arbeitsbücher nachschauen.
9. Klasse“ wurde dabei an bekannte didaktische Ansätze Diese f­inden Sie im Lehrerbereich des Online-Portals
aus der Primarstufe angeknüpft, die in den nachfolgen- unter der Rubrik „Lehrerhandbuch & Co. / Klasse 5–9“.
den Bänden, „geni@l klick – Deutsch für die Romandie,
In den einzelnen Bänden „geni@l klick – Deutsch für
10. und 11. Klasse, Band 1“ bzw. „geni@l klick –
die Romandie“ werden die S. selbst durch das Symbol
Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 2“,
der Glühbirne (Aha! – Das kennt ihr schon.) auf bereits
fortgeführt bzw. erweitert werden. So ist nicht nur der
Bekanntes aufmerksam gemacht.
Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe sorgfältig
vorbereitet worden, sondern die Kontinuität der metho- Auch wenn Ihre S. nun schon fünf Jahre Deutsch­
dischen Ausrichtung wird bis zum Ende der 11. Klasse unterricht hatten, ist es wichtig zu beachten, dass sie
gewährleistet. nicht ­alles, was gelehrt wurde, auch behalten haben.
Daher ist es notwendig, dass Sie am Anfang einer
Bei Bedarf können Sie sich anhand der vier Synopsen
­Sequenz oder einer Sitzung das Wissen Ihrer S. immer
der Lerninhalte aus „DGM“ (5. und 6. Klasse) und
wieder r­ eaktivieren und ihre Lernstrategien fördern.
„JNR“ (7. und 8. Klasse) im Vorspann des LHB zu
„geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 9. Klasse“

3 Die Komponenten von „geni@l klick – Deutsch für die Romandie,


10. und 11. Klasse, Band 1“

Kursbuch
Das KB enthält acht Kapitel und zwei „Plateaus“. und dem gleichen kommunikativen Lernziel dienen. Im
Laufe des Kapitels bekommen die S. die notwendigen
Die acht Kapitel sind übersichtlich aufgebaut und
Redemittel an die Hand für die abschliessende bilanzie-
­benennen auf der ersten Seite jeweils das globale
rende Aufgabe und den Austausch in der Klasse, z. B.
­Lernziel des Kapitels und eine wichtige strategische
über eine Präsentation mit Feedback oder einen Aus-
Kompetenz. Diese Einstiegsseiten wecken mit grossen
hang und Bewertung durch die S. („Was gefällt euch
Fotos und Hörtexten das Interesse der S. und bieten
(am besten)?“). Machen Sie Ihre S. zu Beginn eines
erste Sprechanlässe, die zum Thema hinführen.
­jeden Kapitels auf das jeweilige Projekt aufmerksam und
Nach der Einstiegsseite wird das Thema auf vier Dop- besprechen Sie passende Evaluationskriterien mit ihnen
pelseiten weiter erarbeitet und mit der Lebenswelt der (vgl. z. B. auch KV 4 „Feedback geben“ im vorliegenden
S. in Bezug gesetzt. In lebensnahen Situationen und an- LHB). Im Laufe des Kapitels sollte Ihren S. immer klar
hand von frequenten Textsorten erarbeiten die S. den sein bzw. gesagt werden, wann sie sich im Projekt oder
Lernstoff und wenden ihn direkt, mit auf die Niveaus in einer seiner Teilaufgaben befinden.
abgestimmten Hilfen, erfolgsorientiert an. Jedes Kapitel Im Vergleich zum vorangegangenen Band für die
schliesst mit der interaktiv konzipierten Rückschauseite 9. Klasse sind die Lese- und auch die Hörtexte im Band
„Das kann ich nach Kapitel …“ (s. dazu S. 8 in diesem für Klasse 10 länger und komplexer. Dabei wurde bei
LHB), auf der die S. mit Hilfe von kurzen (Partner-)Auf- den Lesetexten auf eine authentische Textsortenvielfalt
gaben selbstständig prüfen, ob sie die Lernziele des geachtet, die den S. die Möglichkeit gibt, frequente
­Kapitels erreicht haben. So übernehmen die S. ein Stück Textsorten (z. B. Werbeplakat, Zeitungsartikel, Inter-
Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und kön- view, Grafik, Lied, Einladung, Rezept, Chatbeiträge,
nen wichtige Sätze und Redemittel wiederholen. ­Radiomeldung, Handynachrichten, Märchen, Regeln/
In jedem Kapitel gibt es mindestens eine, für alle S. Gesetzte, Steckbriefe) zu bearbeiten. Mit den Texten
machbare, Projektaufgabe, in der jeder S. seine Fähig- trainieren die S. nicht nur globales und selektives
keiten einbringen kann, die die Entwicklung der sprach- ­Verstehen, sondern auch zunehmend das Erfassen von
lichen Kompetenz der S. unterstützt und die sich auch Detailinformationen. Beim Hörverstehen liegt der Fokus
dazu eignet, die modernen Medien für die Gestaltung nun eher auf echtem Hörverstehen – unterstützt durch
der Projektergebnisse zu nutzen (MITIC). Die Projekte passende Strategien – als auf Hören zur Kontrolle oder
sind meistens, aber nicht immer am Ende des Kapitels Hören und Ordnen.
angesiedelt oder können sich auch in einzelnen Projekt- Verstärkt werden die S. aufgefordert, sich und ihre
schritten zu verschiedenen Aspekten über das Kapitel ­Lebenswirklichkeit mündlich oder schriftlich einzu­
verteilen, die nach und nach zusammengeführt werden bringen. Die zuvor im Unterricht gemeinsam bearbeite-

6
ten Modelle sowie zusätzliche Redemittel dienen dabei − eine Schulung der Aussprache (Intonation, Satz­
als klare Hilfen und ermöglichen den S. aller Niveaus, melodie, „echte“ Kommunikation mit Berücksich­
sich erfolgreich zunehmend ausführlicher und persön­ tigung von Emotionen),
licher auszudrücken. Bei mündlichen Aufgaben gibt − Übungen zum Video
es wenig reproduktives Sprechen; auf das Sprechen − Reflexionen über das Lernen lernen (Unterstützung
und Schreiben als oder an eine fiktive Person wird zu des eigenen Lernstils durch Lerntipps: mit dem
­Gunsten von realistischen Kontexten verzichtet. ­Gramatiküberblick im KB-Anhang arbeiten, Fehler
selbst erkennen und korrigieren).
Die Grammatik wird aus den Kapitelsituationen und
Texten erarbeitet und gesammelt und in Tabellen oder Einstiegsseite der Plateaus: Karussell
Regeln systematisiert (SOS-Grammatik). Die erarbeite- Das Karussell ist eine mündliche Übungsform, die den
ten Strukturen werden im Anschluss direkt geübt und S. bereits aus „JNR“ für die 8. Klasse und „gk“ für die
im AB vertieft. Für die Niveau 1-S. liegt bei der Gram- 9. Klasse bekannt ist. In Partnerarbeit sollen die S. ab-
matik der Fokus auf dem Verstehen; eine produktive wechselnd die Impulse (blau) geben und darauf reagie-
­Beherrschung wird nur dann angestrebt, wenn die ren (rot). Dazu müssen sie ihr Buch immer wieder dre-
Grammatik zum Erreichen des Lernziels notwendig ist. hen – daher der Name der Übung. Im Karussell werden
Im Anhang des KB finden die S. zudem eine systemati- viele Strukturen und Inhalte aus den vorangegangenen
sche Zusammenfassung der grammatischen Strukturen. Kapiteln in einer Art Minidialog wieder aufgegriffen.
Geben Sie Ihren S. vorbereitend 2–3 Minuten Zeit, sich
Die zwei Plateaus nach Kapitel 4 und nach Kapitel 8
in Einzelarbeit alles durchzulesen und sich zu orientie-
dienen der Wiederholung und Anwendung des Gelern-
ren. So werden sie die Zuordnungen schneller wieder­
ten aus den jeweils vorangegangenen Kapiteln. Die S.
erkennen und die Übung verläuft flüssiger.
werden hier nicht mit neuen grammatischen Inhalten
konfrontiert, sondern vertiefen auf interaktive und z. T. Eine Übersicht über die Symbole und Verweise im
spielerische Art und Weise, was sie gelernt haben. KB finden Sie auf S. 46 in diesem LHB.
Das – den S. aus „DGM“, „JNR“ und „gk“ für die
Aufgrund der längeren Texte und eines erweiterten
9. Klasse vertraute – Prinzip der KB-Plateaus ist, Hören
­Differenzierungsangebots auf der KB-Oberfläche, das
und Sprechen zu üben. Auf diesen für interaktive
erforderlich ist, weil die Schere zwischen den Niveaus
­Klassenaktivitäten geeigneten Fertigkeiten liegt der
im Verlauf der Sekundarstufe immer weiter auseinander-
­Fokus, ergänzt um Aufgaben zum Video und eine
geht, hat sich der Umfang der einzelnen KB-Kapitel
­Aufgabe zum Thema Lernstrategien. (Die Fertigkeiten
­gegenüber „gk“ für die 9. Klasse um zwei Seiten auf
Lesen und Schreiben, die man auch alleine zu Hause
10 Seiten erhöht.
trainieren kann, werden in den AB-Plateaus geübt.)
Hinweise zum Differenzierungsangebot im KB, das die
Die KB-Plateaus bieten
verschiedenen im PER beschriebenen Niveaus berück-
− ein Training von Wortschatz, Redemitteln und Struk-
sichtigt, finden sich im Abschnitt „(Binnen)Differenzie-
turen mit Anwendung in verschiedenen Kontexten
rung“ (s. S. 13 ff.).
und über verschiedene Fertigkeiten (vor allem Hören
und Sprechen),

Arbeitsbuch
KB und AB sind eng miteinander verzahnt. Im KB befin- gekennzeichnet. Achten Sie bitte darauf, dass diese
den sich an Ort und Stelle Verweise auf jeweils passende ­Aktivitäten auf alle Fälle im Präsenzunterricht berück-
Übungen aus dem AB. Im Unterschied zum KB hat sich sichtigt werden. Sie können aber ­natürlich auch die
beim AB der Umfang von 8 Seiten pro Kapitel gegenüber ­anderen Übungen aus dem AB f­lexibel für Ihre ­Zwecke
„gk“ für die 9. Klasse nicht erhöht. Um dennoch ein im Unterricht einsetzen.
reichhaltiges Übungsangebot machen zu können, sind in
Auch im AB werden die S. angeregt, ihren Lernfort-
der Regel die Schreibzeilen für die Textproduktion ent­
schritt selbst zu evaluieren: Auf der letzten Seite jedes
fallen, da die S. in dieser Klassenstufe verstärkt ins eigene
Kapitels lösen sie in Einzelarbeit Aufgaben zu den
Heft oder auf einen Block schreiben.
­kommunikativen Lernzielen („Das kann ich schon“)
Das AB ist in erster Linie für das selbstständige Wieder- und vergleichen eigenständig mit einer Lösung bzw.
holen und das individuelle Training der S. zu Hause ­einem Lösungsvorschlag im Anhang des AB. Zudem
­gedacht. Allerdings bietet das AB nun ­verstärkt echte verweisen Seitenzahlen auf die entsprechenden Seiten
Sprechanlässe, während die SOS-­Grammatik etwas im KB und AB, wo sich die S. noch einmal Hilfe holen
­reduziert wurde, und es gibt immer wieder Aktivitäten, können. Auf derselben Seite evaluieren die S. ihr
bei denen die S. zusammenarbeiten sollen und die sich ­Lernverhalten und werden ermuntert, verschiedene
für die Partner- oder Gruppenarbeit im Klassenzimmer Lernstrategien zu erproben („So lerne und übe ich“).
eignen. Diese Übungen sind mit ­einem Symbol für (Siehe dazu S. 8 in diesem LHB.)
­Partnerarbeit (Arbeitet zu zweit (oder zu mehreren).)

7
Die zwei Plateaus nach Kapitel 4 und nach Kapitel 8 ­ lateau 1 in der Klasse zu erklären und Teile daraus im
P
sind als Fertigkeiten-Trainings angelegt. Hier haben die Unterricht zu behandeln.
S. die Möglichkeit, sich zu trainieren, sich gleichzeitig
Zu den AB-Plateaus bietet sich ab und zu eine kurze
auch mit typischen Aufgaben zu testen (Vergleich mit
­Reflexion im Plenum an: „Was war für euch schwierig/
Lösungen bzw. Lösungsvorschlägen im Anhang des AB)
einfach?“ So werden Sie und die S. wissen, wer wo
und dabei Test-Formate kennenzulernen, die sie ggf.
Schwierigkeiten hat, was leichter/schwerer fällt und wo
auch in anderen Sprachen gebrauchen können.
Ihre S. stärker gefördert werden sollten.
Die erste Seite der Plateaus bietet einen leichten Einstieg
Der Vorspann im AB informiert die S. über Inhalte,
durch spielerische Wiederholung quer durch die jeweils
Funktionen, Konventionen und Angebote ihres AB.
vorangegangenen Kapitel. Auf den folgenden Seiten
werden alle vier Fertigkeiten trainiert, wobei die S. mit Im Anhang finden die S. neben den Lösungen bzw.
passenden Tipps unterstützt werden. Die letzte Seite Lösungsvorschlägen zur letzten Seite jedes Kapitels und
„Mein Wortschatz“ dient der Wortschatzwiederholung zu den Plateaus eine Liste der unregelmässigen Verben.
in Verknüpfung mit Lerntechniken. Eine Übersicht über die Symbole im AB finden Sie auf
Die S. können die Plateau-Seiten in der Regel zu Hause S. 46 in diesem LHB.
bearbeiten – bis auf die spielerische Einstiegsseite und Hinweise zum Differenzierungsangebot im AB, das die
die Seite „Training – Sprechen“, die oft nur in Partner­ verschiedenen im PER beschriebenen Niveaus berück-
arbeit bearbeitet werden können und daher immer im sichtigt, finden sich im Abschnitt „(Binnen)Differenzie-
Unterricht behandelt werden sollten. Damit Ihre S. den rung“ (s. S. 13 ff.).
Umgang mit diesen Seiten lernen, ist es sinnvoll,

Ein innovatives Angebot zur Wiederholung und zur Selbstevaluation –


die „Rückschauseite“ im KB und im AB

Die Rückschauseiten auf der letzten Seite jedes Kapitels Unsicherheiten und zur Kontrolle hilft den S. die linke
aus dem KB und AB sind eng miteinander verbunden. Spalte. Anschliessend sollte im Plenum gesammelt
Im KB finden sich eine knappe Zusammenfassung ­werden, was gut geklappt hat oder was noch schwierig
und kurze Partnerübungen zu den Kapitelinhalten war.
(„Das kann ich nach Kapitel …“). Im AB finden die S.
Übungen zur Evaluation ihrer eigenen Progression Die Arbeit mit der Rückschauseite im AB
(„Das kann ich schon“) und ihres Lernverhaltens Bearbeiten Sie nach Kapitel 1 die Rückschauseite in der
(„So lerne und übe ich“). Klasse, damit Ihre S. diese Form von Aktivität kennen­
lernen. Lassen Sie die S. entdecken, wie die Seite funk­
Die Arbeit mit der Rückschauseite im KB tioniert und wo sie die Lösungen finden. Die S. arbeiten
Die Rückschauseite soll die S. ermutigen, sich selbst zu dabei am besten in Partnerarbeit. Geben Sie Hilfe­
evaluieren – und zu zweit geht dies besser und macht stellung. Ist alles klar, können die S. von nun an die
mehr Spass. Dabei erfolgt die Evaluierung als Förderung „Das kann ich schon“- und „So lerne und übe ich“-­
und Betonung des Erfolgs („Das kann ich“ ist wichtiger Seiten individuell als Hausaufgabe machen. Themati­
als „Das weiss ich“). sieren Sie diese Seiten dennoch bei späteren Kapiteln
regelmässig im Unterricht, um Ihre S. auf dem Weg der
In der Kategorie „Mit Sprache handeln“ vertiefen die S.
Selbstevaluation zu stärken.
die Sprachhandlungen aus dem Kapitel. Sie lesen die
Beispiele und Redemittel bzw. üben in Partnerarbeit Die Rückschauseiten sind generell für alle S. gedacht,
Fragen, Antworten, Dialoge und ggf. auch weitere unabhängig von den gemäss PER zu erreichenden
­Variationen. ­Niveaus. Teilweise sind einzelne (entsprechend gekenn-
zeichnete) Elemente der Seiten nur für bestimmte
In den Kategorien „Wörter, Sätze, Dialoge“ und „Gram-
­Niveaus relevant. Alle nicht gekennzeichneten Aktivi­
matik“ decken die S. die linke Seite ab und lösen und
täten unterscheiden sich in der Performanz der S.,
üben zu zweit die Aufgaben in der rechten Spalte. Bei
­können aber von allen S. bearbeitet werden.

8
Audiomaterialien (auf Audio-CDs im Lehrerhandbuch)
Zum KB gibt es zwei und zum AB gibt es eine Audio-CD des Online-Portals zur Verfügung gestellt. Die S.
im LHB, die Hörtexte und Impulse zur Aussprache­ ­erhalten also keine CD, aber können die Tonaufnahmen
schulung enthalten. kostenlos aus ihrem Schülerbereich herunterladen.
Die Audio-Files im KB und AB sind ausserdem über die Genauere Hinweise, wie Sie am besten mit den jeweili-
App „Klett augmented“ zugänglich. gen Hörtexten arbeiten können, finden Sie in den
­Hinweisen für den Unterricht zu den einzelnen Kapiteln
Zusätzlich werden die Audio-Files zum KB als Download
in diesem LHB (s. S. 47 ff.).
im Lehrerbereich des Online-Portals und die Audio-Files
zum AB als Download im Lehrer- und Schülerbereich

Video (auf DVD-ROM im Lehrerhandbuch) und Videotrainer (als PDF online)


Die 6 Videoclips (Gesamtlaufzeit ca. 12 Minuten) Wie schon in den Klassen 5–9 soll das Video auch hier
­zeigen Szenen aus dem Alltag von Jugendlichen an Sie und Ihre S. motivieren, eigene kurze Clips zu drehen.
­einer deutschen Schule. In ­kurzen Geschichten ­erzählen
Der Videotrainer (als PDF online) bietet filmbezogene
die Clips von ihrem Leben, ihren Freunden und Familien,
Aufgabenformen, die das Verstehen der Filmsequenzen
ihren Interessen und Aktivitäten. Ein Teil der Jugend­
erleichtern und begleiten. Er liefert Impulse zum Hör-
lichen ist den S. bereits aus dem ­Video zu „JNR“ für die
Seh-Verstehen, Sprechen und Schreiben und fördert die
8. Klasse und zu „gk“ für die 9. Klasse bekannt. Die Titel
Anwendung und den Transfer von gelerntem Wort-
der Videoclips sind: „Parkour: Mit viel Training ans Ziel“
schatz und kommunikativen Strukturen. Er kann nach
(zu Kapitel 2), „Die M
­ odeschau“ (zu Kapitel 4), „Wir
Bearbeitung der einzelnen thematischen Blöcke im KB
machen einen Nudelsalat!“ (zu Kapitel 5), „Kommt ihr
oder aber auch kapitelbezogen eingesetzt werden.
mit zum Konzert?“ (zu Kapitel 7), „Wir brauchen einen
Job!“ (zu Kapitel 7) und „Die Talentshow“ (zu Kapitel 8). Die Transkripte der Videos sowie Hinweise zum Ein-
satz der Videoclips im Unterricht und zu passenden Auf-
Das Video ergänzt die Arbeit mit dem KB und AB auf
gaben im Videotrainer befinden sich im Anhang dieses
motivierende Weise und bietet zahlreiche Sprechanlässe
LHB auf S. 192 ff.
für den Unterricht. Hinweise auf die jeweils passenden
Videoclips befinden sich direkt auf den KB-Seiten. TIPP: Über die Steuerung Ihres Videoplayers können
­Aufgaben zum Video bieten die Plateaus im KB. Sie auf der Video-DVD die deutschen Untertitel ein­
blenden.

Wort-Schatz
Der Wort-Schatz enthält den Lernwortschatz pro Kapi- ter und Wendungen“ die Möglichkeit, ­eigene Wörter
tel, der an das jeweilige globale Lernziel geknüpft ist und Wendungen zu notieren. Lerntipps aus den KB-
und entsprechend auf der Rückschauseite im KB vertieft und AB-Kapiteln unterstützen zusätzlich beim Lernen.
wird. Im Wort-Schatz ist dieser Lernwortschatz pro
Die Wahl der Wörter, die Ihre S. lernen müssen, hängt
­Kapitel nach U ­ nterthemen sortiert. Am Anfang jedes
letztlich davon ab, welche Wörter und wie Sie den
Unterthemas steht – sofern das Thema bereits in Klasse
Wortschatz in Ihren Klassen erarbeitet haben. Es ist gut
5–9 vorkam – die Rubrik „Das kennst du schon“, die an
möglich, dass einige Wörter ausgestrichen und andere
Bekanntes ­anknüpft. Auch wenn Ihre S. diesen Wörtern
hinzugefügt werden müssen. Ihre S. sollen ihre neuen
und Wendungen schon begegnet sind, heisst das nicht,
Wörter in jedem Fall erst am Ende einer Sequenz zu
dass sie sie (noch) produktiv beherrschen bzw. benut-
Hause wiederholen, wenn Sie sicher sind, dass sie mehr-
zen können. Sie sollten daher immer am Anfang des
mals in Kontakt mit den gleichen Wörtern waren – d. h.
­Kapitels reaktiviert werden, damit Ihre S. die neuen
sie sollen diese Wörter in verschiedenen kommunikati-
Wörter und Redemittel des ­Kapitels mit dem Bekannten
ven Situationen gehört, gelesen, geschrieben bzw. ge-
verknüpfen können. Nach der Rubrik „Das kennst du
sprochen haben.
schon“ folgt der Lernwortschatz für alle S. (fett ge-
druckt). Der sich anschliessende Lernwortschatz für Zu jedem Kapitel gibt es im Anschluss zwei Seiten mit
­Niveau 2/3 bzw. für Niveau 3 ist ent­sprechend gekenn- niveaugekennzeichneten Wortschatzübungen, die den
zeichnet (siehe auch „(Binnen)Differenzierung“, S. 16, S. neue Möglichkeiten bieten, den Lernwortschatz im
Punkt 4. zum Wort-Schatz). In Beispielsätzen werden Kontext zu benutzen, ihn zu ordnen, zu kategorisieren
die Wörter kontextualisiert. Diese Kontextualisierung ist etc. Die für diese Übungen relevanten Wörter sind vor-
für das erfolgreiche Lernen neuer Wörter entscheidend ab in einem Schüttelkasten gesammelt. Fett gedruckte
und sollte daher auch im Unterricht stattfinden, wenn Wörter entsprechen dabei dem Lernwortschatz für alle
es um neuen Wortschatz geht. Am Ende des Lernwort- Niveaus – sie werden von allen S. in die Übungen ein-
schatzes erhalten die S. unter „Für mich wichtige Wör- gesetzt, die nicht für Niveau 2 und/oder für Niveau 3

9
gekennzeichnet sind. Die mager gedruckten Wörter teln können (z. B. durch Rausschreiben aus einem für sie
werden in ­die für Niveau 2 und/oder Niveau 3 gekenn- ­interessanten Lesetext; Wörter, die sie leicht vergessen;
zeichneten Übungen eingesetzt. Am Ende steht jeweils Wörter, die sie parat haben wollen, wenn sie Deutsch
eine Niveau 3-Übung für den „Lexique-Experten“. sprechen oder Wörter, die für ihre Lebenswirklichkeit
­relevant sind). Und zeigen Sie Ihren S. verschiedene
Weitere niveaubezogene Wortschatzübungen werden
­Methoden, wie sie Wortschatz effizient lernen bzw.
im Schülerbereich im Online-Portal angeboten.
wiederholen können, z. B. mit einer Liste, mit Zeichnun-
Die thematische Sortierung der Wörter im Wort-Schatz gen, mit Kärtchen/Zetteln, mit Hilfe von Tonaufnah-
soll das sinnvolle Lernen von Wörtern im thematischen men, durch rhythmisches Aussprechen, am Computer
Kontext gegenüber dem Lernen von zusammenhang­ etc.
losen Wortlisten ermöglichen und unterstützen. Weisen
Das Angebot im Bereich Wortschatz wird abgerundet
Sie Ihre S. möglichst nicht an, einfach der Reihe nach
durch das Dictionnaire Scolaire Allemand für die
Wörter anhand von Wortlisten zu lernen. Pluralformen
Klassenstufen 9–11 (als Printausgabe und zusätzlich
und unregelmässige Verbformen sind im Wort-Schatz
vom Lehrer- und Schülerbereich des Online-Portals
zwar angegeben, damit sie von den S. memoriert
­aufrufbar). Es eröffnet allen S. die Möglichkeit, den
­werden können. Sie sollten aber nicht als erworben
­Umgang mit einem Wörterbuch bzw. Nachschlage­
­vorausgesetzt oder abgeprüft werden. Weisen Sie Ihre
techniken zu erlernen und zu üben.
S. aber darauf hin, dass das Mitlernen der Pluralform
immer dann sinnvoll ist, wenn ein Wort häufig im Plural Das Wörterbuch wird ergänzt durch einen Vokabel-
­benutzt wird (z. B. Augen (demgegenüber weniger trainer zum Basis-Lernwortschatz für alle S., der als
wichtig: z. B. Bäuche, Rücken)). Geben Sie Ihren S. Tipps, App auf das eigene Handy heruntergeladen werden
wie sie für sich ganz persönlich wichtige Wörter ermit- kann und auf Tablet und PC/Mac lauffähig ist.

Lehrerhandbuch (mit Zugang zum Lehrwerk digital)


In seiner allgemeinen Einführung beschreibt das vor- Im Hauptteil, „Hinweise für den Unterricht“, sind
liegende LHB u. a. die methodische Ausrichtung von zu jedem Kapitel die (Doppel)Seiten des KB abgebildet
„geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und und daneben finden sich zu den einzelnen Aufgaben
11. Klasse, Band 1“ sowie die Besonderheiten des Lern- konkrete Vorschläge für eine mögliche Umsetzung im
kontexts in der Romandie (v. a. (Binnen)Differenzie- Unterricht sowie alle Lösungen bzw. Lösungsvorschläge.
rung). Ausserdem werden die Komponenten des LW Die Verweise auf zugehörige Übungen im AB, die Hin-
vorgestellt. Die allgemein-methodischen Abschnitte weise auf passende Videoclips und die Niveaukenn-
(ab S. 12) geben Ihnen nützliche, generelle methodi- zeichnungen auf den KB-Seiten werden hier gespiegelt.
sche Anregungen für Ihre Unterrichts­arbeit, zeigen Aus- Ausserdem werden zahlreiche Vorschläge zur (Binnen)
stiegsmöglichkeiten aus dem KB auf sowie Möglichkei- Differenzierung unter Berücksichtigung der verschiede-
ten, wie Sie die Autonomie Ihrer S. f­ördern bzw. sie an nen zu erreichenden Niveaus gemacht. Zusätzlich wer-
der Gestaltung Ihres Unterrichts ­beteiligen können, und den u. a. Hinweise für sprach- und fächerübergreifen-
geben Ihnen konkrete Tipps aus der und für die Unter- den Unterricht und für den Umgang mit den Projekten
richtspraxis. in den KB-Kapiteln sowie landeskundliche Informatio-
nen gegeben.
Im Anschluss an diese allgemeine Einführung folgen im
Vorspann Das lehrerfreundliche Buch-im-Buch-Prinzip (KB im
– ein Überblick über den Lehrer- und Schüler-Bereich LHB) bietet Ihnen die Möglichkeit, nur das LHB in den
des Online-Portals, Unterricht mitnehmen zu müssen.
– eine Übersicht über die Komponenten des LW,
Im Anhang des LHB befinden sich
– ein ausführliches Inhaltsverzeichnis des KB und des AB
– der Grammatiküberblick aus dem Anhang des KB,
(mit Markierung der Lerninhalte, die aus „DGM“,
– zahlreiche Kopiervorlagen,
„JNR“ bzw. „gk“ für die 9. Klasse wiederholt werden),
– Transkripte zu den Hörtexten im KB und AB,
– Anregungen für spielerische Aktivitäten
– zu den Videos: Transkripte der Texte, Hinweise zum
und
Einsatz im Unterricht und zu passenden Aufgaben im
– eine Übersicht über die Symbole und Verweise im KB
Videotrainer (als PDF online) (inkl. Lösungen),
und AB.
– Lösungsschlüssel für die Übungen des AB
– Benutzerhinweise zu den interaktiven Tafelbildern
(zum Download online) und eine Kurzanleitung zum
Lehrwerk digital (zum Download online).

10
Das Lehrwerk digital (zum Download Interaktive Tafelbilder
online) – e
­ lektronische Lehrerhand- (zum Download online)
reichung und Unterrichtsmedium Interaktive (tabletfähige) Tafelbilder sorgen für einen
­zugleich abwechslungsreichen, kommunikativen Unterricht.
­Insgesamt bieten 24 Tafelbilder (zu jedem Kapitel
Das LW digital, das zum Download im Lehrerbereich
­jeweils 3) attraktive Sprechanlässe und vertiefen die
des Online-Portals angeboten wird, enthält die folgen-
­Themen spielerisch und kurzweilig. Zu den Tafelbildern
den Lehrwerksteile bzw. Materialien:
gibt es entsprechende Hinweise für den Einsatz im
– PDF des KB (inkl. Lösungen)
­Unterricht als PDF (online).
– PDF des AB (inkl. Lösungen)
– PDF des AB (inkl. Lösungen)
– PDF vom Wort-Schatz (inkl. Lösungen)
– PDF des LHB Zusätzliche Übungen
– Audio-Files und -Transkripte zum KB und AB
– Videoclips, Video-Transkripte und Videotrainer (inkl. Nach jedem zweiten Kapitel gibt es online Zusätzliche
Lösungen) und Hinweise zum Einsatz im Unterricht Übungen, die nach Fertigkeiten den Lernfortschritt
– alle Kopiervorlagen ­testen.
– interaktive Tafelbilder (inkl. Hinweise für ihren Einsatz Der Zugriff auf die zusätzlichen Übungen ist den Lehr-
im Unterricht) personen der Schulen vorbehalten, die zum CIIP-Netz-
werk gehören. Ein entsprechender Link findet sich im
Ausserdem wird zum „Dictionnaire Scolaire Allemand“ Lehrerbereich des Online-Portals.
für die Klassenstufen 9–11 sowie zum Online-Portal
zu Klasse 10 und 11, Band 1 verlinkt und – von der
­Einstiegsseite der einzelnen Kapitel – zur jeweiligen
­„Kurzübersicht: Niveaus und Lernwege“. Online-Portal
Das Online-Portal bietet den S. interaktive Übungen zu
Das LW digital ermöglicht Ihnen eine einfache und den verschiedenen Fertigkeiten und im Bereich Wort-
­effiziente Unterrichtsvorbereitung durch den Zugriff schatz und Grammatik mit Möglichkeiten der (Binnen)
auf alle Medien des LW per Klick. Gleichzeitig können Differenzierung sowie attraktive Spiele. Dem L. werden
die Medien im Unterricht projiziert und bei der Arbeit u. a. PDF-Dateien aller Komponenten, Audio-Dateien
am Whiteboard eingesetzt werden. Die Lesetexte und und zusätzliche Materialien zum Herunterladen ange-
die Abbildungen aus den oben genannten Komponen- boten.
ten können dazu aus den entsprechenden PDFs heraus
vergrössert werden. Sämtliche Aufgaben können auch Eine Übersicht über die Portal-Inhalte (Lehrer-/Schüler-
gelöst angezeigt werden. Alle unter „Zusatzmaterialien“ bereich) finden Sie auf den Seiten 30/31 in diesem LHB.
abgelegten PDFs können ausgedruckt werden.
Eine Kurzanleitung zum LW digital ist im Anhang die-
ses LHB abgedruckt, im Lehrerbereich als PDF verfügbar
und kann ausserdem jederzeit in der Anwendung selbst
mit Klick auf das Fragezeichen rechts oben geöffnet
werden.

11
4 Zur Arbeit mit einem Lehrwerk – Was bedeutet das eigentlich?

Im Folgenden werden einige zentrale Aspekte zur Arbeit Lehrende sowie Lernende die Arbeit mit ihrem LW
mit einem Lehrbuch vorgestellt und an Beispielen aus ­jeweils auch sehr unterschiedlich interpretieren.
„geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und
Untersuchungen haben gezeigt, dass im Extremfall L.
11. Klasse, Band 1“ konkretisiert.
sogar das Gegenteil von dem im Unterricht praktizieren,
Lehrwerksarbeit ist das dynamische Zusammenspiel von was das LW und das LHB empfehlen. Das, was auf den
Lehrmaterial (meist in Form eines Lehrbuchs als Teil ersten Blick also klar und einfach aussieht, die Lehr-
­eines LW), das von einer Lehrkraft im Unterricht ein­ werksarbeit, ist bei genauem Hinsehen ein komplexer
gesetzt wird, um den Spracherwerb der Lernenden zu Prozess und eine Interaktion von Material, L. und S.
fördern. Dabei wird deutlich, dass es das ideale LW Wir möchten Ihnen mit dem LHB dabei helfen, diesen
nicht geben kann, da die Bedingungen für den Unter- Prozess möglichst erfolgreich zu planen und zu reali­
richt von Schule zu Schule sehr unterschiedlich sind und sieren.

Lehrwerk (LW)

Lehrwerksarbeit (LWA)

Lehrkraft (LK) Lernende (LL)

Generelle Bemerkungen zur Arbeit mit Ihrem Lehrwerk


1. Das LW sollte als „source book“ und nicht nur als 3. Die Aktionsforschung als sozialer Prozess bringt
„course book“ betrachtet werden. ­Lehrkräfte zusammen, die professionell, kollaborativ
Ein LW ist ein Angebot, das L. im Sinne einer Lehrwerks­ und reflexiv die Zusammenarbeit mit dem gemeinsa-
bewusstheit zusammen mit Ihren S. entdecken und men LW suchen und auf diese Weise ihren Arbeitsalltag
­erarbeiten sollten, um das in ihm vorhandene Potenzial erleichtern und verbessern. Untersuchungen zeigen,
nutzen zu können. dass sich dort, wo L. sich informieren, zusammen
­arbeiten, unterstützen sowie gemeinsam Probleme und
TIPP: Besprechen Sie in den ersten Unterrichtsstunden
Lösungen diskutieren, das Arbeitsklima positiv entwi-
gemeinsam mit Ihren S. die einzelnen Lehrwerksteile.
ckelt und sich die L. entlastet und motivierter fühlen.
Weisen Sie die S. besonders auf die Möglichkeit hin,
dass sie im Grammatiküberblick (KB), in der alphabe­ TIPP: Sprechen Sie Ihre Deutsch-Kollegen/Kolleginnen
tischen Wortliste (online), in der Liste mit den unregel- (aber auch die Kollegen/Kolleginnen aus anderen
mässigen Verben (AB), im „Dictionnaire Scolaire Fremdsprachen) an und bilden Sie am besten eine
­Allemand“ und im Wort-Schatz selbstständig Unter­ ­Arbeitsgruppe, die sich kontinuierlich über Fremd­
stützung finden (vgl. PER: utilisation des moyens de sprachenunterricht austauscht.
­référence).
4. Wirkungsforschung: Kaum jemand weiss, wie das
Blättern Sie zusammen mit den S. das KB und das AB Lehrmaterial im Unterricht ankommt, was gut oder
durch und erklären Sie wichtige Prinzipien, wie z. B. die nicht so gut funktioniert. Damit die Materialien ständig
Rückschauseiten (KB und AB). verbessert werden können, teilen Sie bitte die Beobach-
tungen der L. (und auch der S.) dem Verlag mit.
2. Die didaktisch-methodischen Grundlinien im LHB
sind häufig auch eine Zusammenfassung aktueller
­wissenschaftlicher Tendenzen zum Fremdsprachen­
lehren und -lernen. Lesen Sie die Informationen im LHB
vor und während der Arbeit mit dem LW aufmerksam
durch. Entscheiden Sie dann, welche Vorschläge für Ihre
Unterrichtssituation passen. Probieren Sie aber auch
neue Ideen aus! Optimal wäre, wenn Sie das Material
im Kollegium diskutieren würden. Durch die lehrer-
freundliche Gestaltung des LHB wollen wir Ihnen die
­Arbeit erleichtern. Sie haben das komplette KB und das
LHB in einem Buch und brauchen im Prinzip nur dieses
Buch mit in die Klasse zu nehmen.

12
5  Was uns wichtig ist: Themen und Hinweise für den Unterricht

Im Fremdsprachenunterricht können viele Wege, oft kombiniert. Dabei gibt es zentrale Unterrichtsprinzipien,
miteinander verknüpft, zum Erfolg führen: kommuni­ die gerade auch mit einer heterogenen Lerngruppe
kative und handlungsorientierte Aufgaben stehen ­wesentlich und förderlich sind. Hier möchten wir einige
­natürlich im Vordergrund, werden aber auch mit dieser Prinzipien und methodischen Vorgehensweisen
sprachübergreifender Reflexion sowie mit spielerischen beschreiben.
Wiederholungs-, Nachsprech- oder Einschleifübungen

(Binnen)Differenzierung – Umgang mit heterogenen Klassen


In der Romandie arbeiten alle S. aller drei Niveaus mit (Binnen)Differenzierung bedeutet konkret für die Auf-
dem gleichen LW, wobei Niveau 1-S. in Klasse 10 und gaben und Übungen im Buch: Sie unterscheiden sich
11, also über zwei Schuljahre, den Band 1 von „geni@l hinsichtlich Anspruchsniveau, Leistungsanforderung
klick – Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse“ und Schwierigkeitsgrad. Dies wird gewährleistet durch
benutzen. Die GER-Level, die am Ende der 11. Klasse die Anpassung der Anzahl, der Länge oder der Typen
zu erreichen sind, sind entweder Niveau 1: A2.21, (geschlossen/offen, formorientiert/inhaltsorientiert;
­Niveau 2: B1.12 oder Niveau 3: B1.23. Die Schere z. B. W-Fragen/Multiple choice etc.) der Aufgaben und
­z wischen den Niveaus wird dabei mit fortschreitendem durch die verfügbare Zeit, ausserdem durch den
Lernen (und fortschreitenden Klassenstufen) immer ­Umfang der Unterstützung bzw. Hilfestellungen, die
grösser. Auch innerhalb einer Klasse gibt es oft grosse ­jeweils durch unterschiedliche Sozialformen gestärkt
Unterschiede, deswegen ist es erforderlich, dass der L. sein können.
seinen Unterricht an die Adressatengruppe anpasst und
(Binnen)Differenzierung ist in der Tat anspruchsvoll und
das LW ihm ausreichende und gut in der Praxis um­
setzt besondere Kompetenzen der L. voraus, die dabei
setzbare Möglichkeiten dazu in die Hand gibt. Um
viele parallele Verfahren gleichzeitig im Blick haben und
Chancen­gleichheit und optimale Förderung zu gewäh-
kombinieren müssen. Aber auch die S. müssen immer
ren, betrachtet man zwei Aspekte:
mehr an Autonomie gewinnen, indem sie Lernstrate­
– Gleichheit: Der Input und das allgemeine kommunika-
gien erarbeiten und ihren eigenen Lernstil erkennen
tive Lernziel und das Thema sind für alle die gleichen.
und weiterentwickeln. Das wiederum kann den L.
– (Binnen)Differenzierung: Die Lerninhalte, insbesonde-
­letztendlich entlasten.
re der Umfang des Wortschatzes, die eingesetzten
Medien, Materialien oder Textsorten können variieren. Das LW „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“
­bietet in seinen Materialien eine breite Basis für alle S.
Das zu berücksichtigende Prinzip ist, dass alle S. die
Unterstützung bei den Herausforderungen, die ein
gleichen Texte (reichhaltiger Input für alle) lesen oder
­(binnen)differenzierender Unterricht für Sie und Ihre S.
hören, aber dass die Lese- und Höraufgaben an die
mit sich bringt, gibt es durch zahlreiche Hinweise zu
­Niveaus angepasst werden. Die jeweilige Vorentlastung
(binnen)differenzierenden Vorgehensweisen (s. Hin­
und die Anwendung von Strategien variieren ebenfalls
weise für den Unterricht ab S. 47), viele Zusatz­angebote
je nach Niveau, so dass alle S. die Aufgaben erfolgreich
(z. B. die grosse Anzahl an KV online u. a. mit allen
bearbeiten können. Ausserdem sind die Anzahl der
­Texten aus dem KB in grösserer Schrift als Unterstüt-
­Redemittel und der Umfang unterstützender Hilfen an
zung für S. mit Dyslexie oder mit mehr oder weniger
die jeweilige Zielgruppe anzupassen. In Hinblick auf
vorgegebenen Redemitteln für einzelne Niveaus) und
Wortschatz und Grammatik, sollte sich am PER „L2 36
durch das Auf­zeigen von Minimalwegen für jedes
fonctionnement de la langue“ (vgl. Angabe zu linguisti-
­Niveau in den „Kurzübersichten: Niveaus und Lern­
schen Kompetenzen in den Fussnoten 1–3) orientiert und
wege“.
die Lernziele sollten entsprechend angepasst werden.
Das Verstehen und die handlungsorientierte Kommuni-
kation bleiben dabei für alle Niveaus wichtiger als das 1 Generell A2.2, aber Schreiben A2.1, linguistische Kompetenzen A1
2 Generell B1.1, aber Schreiben A2.2, linguistische Kompetenzen A2
Beherrschen der sprachlichen Strukturen. 3 Generell B1.2, aber Schreiben B1.1, linguistische Kompetenzen B1

13
Wie ist es in …?
2 Nach den Ferien
An folgenden Stellen gibt es entsprechende Angebote im Material:
a Mila und Annie sprechen über ihre Ferien. Seht die Fotos an und
1. Wie in „gk“ für die 9. Klasse sind im hörtEinstiegs-
1.3 KB die das Gespräch. Welches
TeilweiseFoto
wirdpasst
im KBzusoMila, welches zudass
vorgegangen, Annie?
eine rezep-
Ein Foto passt nicht.tive Aufgabe oder eine Aufgabe zur Bewusstmachung
seiten der Kapitel immer erstmal für alle Niveaus
gedacht. Auf den folgenden Seiten finden sich dann und vorentlastenden Wiederholung bzw. zum Systema-
1 2 3
einzelne Aufgaben, die in der Randspalte mit einem der tisieren für alle S. angeboten wird und sich für die S. der
folgenden Niveau-Piktos (Niveauangaben gemäss PER) höheren Niveaus eine freiere, produktive Anwendungs-
gekennzeichnet sind: aufgabe anschliesst.
= Niveau 1 (Aufgabe für S. auf Niveau 1) Im Beispiel unten haben im Voraus alle S. den gleichen
Input (Hörtexte als Modelltexte: S. erzählen von ihren
= Niveau 2
Ferien) erhalten und sollen jetzt über ihre eigenen
= Niveau 1 + Niveau 2 Ferien sprechen. Den Redemittelkasten und die Sprech-
= Niveau 3 blasen haben alle S. zu Verfügung, damit sie die Auf-
b Mila oder Annie? Hört noch
gabe einmal
lösen und ordnet
können; Niveau die Informationen
2- und Niveau 3-S.zu.
sollen
= Niveau 2 + Niveau 3 ihren
1. … hat am Geburtstag Text dann freier
einen mit nicht
4. … war weiteren Details ergänzen
schwimmen.
Ausflug gemacht. und ausserdem sprachlich
5. … hatte abrunden.
gutes Wetter.
2. … war vierzehn Tage weg. 6. … hat viel Sport gemacht.
3. … hat in den Ferien Deutsch 7. … war ohne Eltern in den Ferien.
KB, Kapitel 1, Aufgabe 3: gelernt. 8. … hatte wenig Spass.

3 Und eure Ferien?


a Sprecht zu zweit über eure Ferien. Fragt und antwortet.

Wo? Ich war in … / Ich habe meine Ferien in … verbracht.


Wo warst du in Wann? Ich war am 15. August … / im Mai/Sommer/… dort. /
den Ferien? Vom 15. Juli bis zum 3. … / Von Sonntag bis …
Was? (Aktivitäten) Ich war oft … / Ich habe viel gelesen / Fussball gespielt / … /
Ich war auf der Ich bin viel geschwommen/geklettert …
Insel Rab in Kroatien. Wie? Es war schön/super/interessant/cool/lustig/langweilig/…
Und du? Wetter? Es war warm/kalt. / Das Wetter war schön/schlecht. /
Es war windig. / Es hat geregnet.

b Macht ein Speed-Dating und erzählt von euren Ferien.


Aufgabe 3a hilft.
Thierry war im Kino
und hat einen Horror-
Film gesehen.
c Erzählt: Was wisst ihr jetzt
über die Ferien eurer Mitschüler? Ja, und der Film
hat ihm nicht gefallen.
Er war langweilig.
d Schreibt einen Text zum Thema „Meine Ferien“.
Ergänzt in 3a eure Informationen.

Antwortet auf die Fragen in 3a und ergänzt weitere Details.


Macht den Text schön mit Wörtern wie und, aber, oder, zuerst,
dann, danach, zum Schluss, …
AB 3–4 e Tauscht eure Texte in der Gruppe aus und korrigiert.

8 acht

Grundsätzlich bekommen die Niveau 1-S. im KB aus-


reichend Unterstützung, um sicher und geschützt üben
zu können (etwa durch integrierte Hilfen, Markierung
auswechselbarer Elemente, Vorgaben von Mustern/
Modellen/Textgerüsten etc.). So werden S. aller
Niveaus in allen Fertigkeiten umfassend geschult.

14
Wasser

Ort im Freizeitpark, im Schwimmbad,


2. Im AB gibt es zahlreiche gekennzeichnete Übungen – Zettelübungen: Das sind Übungen für alle S., die auf
und dabei zwei Arten der Kennzeichnung:
Person verschiedenen Niveaus bearbeitet werden können
– Übungen mit Niveau-Pikto (s.o. beim KB) in der (leichter / schwerer / ggf. noch schwerer).
zu Hause
Randspalte: Diese Übungen sind für die Lerner auf
dem jeweils angezeigten Niveau gedacht.
b Wo warst du dieses Jahr in den Ferien? Markiere in a.
Ich war in den Ferien
(Du
AB, Kapitel 1,kannst
Übungmehr
2: als einen Ort markieren und eigene in Brienz, und du?
Informationen ergänzen.) Erzählt dann zu zweit.

Leichter: Mit Vo
2 Meine Ferien: Was habe ich gemacht? Partizipien) arbe
rgaben (Nomen
,
iten.
a Finde passende Aktivitäten (Nomen + Partizip) Schwerer: Vorgab
en abdecken.
und schreib sie unter die Bilder.

das Zimmer • das Fahrrad • Oma • aufgeräumt • repariert • besucht •


Mofa • Freunde • ein Eis • Deutsch • gefahren • getroffen • gegessen • gesprochen •
Karten • einen Film • ein Buch gespielt • gesehen • gelesen

Was machen
wir heute?

1 Deutsch gesprochen

3 Ein Wortgedicht: Saras WasFerien


hast du in den
b Was hast du in den Ferien gemacht? Markiere in a.
a Sara war in den Ferien. Ferien gemacht?und ordne
Lies ihr Wortgedicht Ich bin Mofa gefahren,
den Textzeilen die Fragen zu.
Fragt und antwortet zu zweit. 2a hilft. und du?
Wo? • Wann? • Was? (Aktivitäten) • Wie? ( oder ) • Wetter? • Was?

Was? G E F A U L E N Z T
W U N D E R B A R sieben 7
W A R M
S P A N I E N
Ausserdem gibt es sequenziell ange- AB, Kapitel 1, Übung 3: G E S C H W O M M E N
legte Übungen mit niveauspezifischen J U N I
Leichter: Erst hör
Teilaufgaben. Schwerer: Erst sch
en, dann schreib
en.
b Ergänze den Text, das Wortgedicht in a hilft. reiben, dann hör
en.
2 Hör dann zur Kontrolle.
Auch produktive Schreibaufgaben
Im Juni war ich mit meinen Grosseltern zehn Tage in .
können für alle Niveaus passend
Die Ferien waren einfach ! Es war windig, aber sehr .
konzipiert sein – z. B. mit Vorgaben
Ich bin sehr sportlich und war jeden Tag am Meer und bin .
über einen Hörtext für die S. auf den
Danach war ich immer müde und habe nur noch am Strand .
niedrigeren Niveaus und freien
c Hör den Text noch einmal. Schreib kurze Antworten.
Schreibaufgaben (also ohne jegliche 3
Wo hat Sara gewohnt? Im .
Vorgaben) für die S. auf Niveau 3.
Wie warm war es in Spanien? Mehr als Grad.
Was hat Sara am Abend gemacht? Sie war auf einer
und hat .
Wen hat sie kennengelernt? aus Portugal.

d Hör den Text noch einmal.


Leichter: Den Text manchmal
4 Notiere Informationen zu den Stichwörtern. anhalten und schreiben.
Hotel: Schwerer: Ohne Pausen hören.

Wetter:
Aktivitäten: schwimmen,
neue Kontakte (Personen):

4 Wo? Wann? Was? Wie? Wetter?


a Mach ein Wortgedicht zu deinen Ferien oder Fantasieferien im Heft.
b Tauscht eure Wortgedichte und lest sie.
Welche Informationen versteht ihr? Erzählt. Du warst in den Bergen.

c Hängt eure Wortgedichte in der Klasse auf. Richtig.


Lest und findet Gemeinsamkeiten. Noah und ich waren
im Ferienlager.
15
8 acht
3. Im LHB gibt es umfassende und ausführliche Hin­ Durch die Zuordnung der AB-Übungen zu den
weise auf Möglichkeiten der (Binnen)Differenzierung KB-­Aufgaben ergeben sich weitere gute Möglichkeiten
(nach oben und nach unten) – gekennzeichnet mit dem zur (Binnen)Differenzierung:
Verweis „  BD s. u.“ innerhalb der Unterrichtshinweise – S., die mit einer KB-Aufgabe schneller fertig sind,
neben der abgebildeten KB-Seite. Unter der abgebilde- ­können direkt die passende AB-Übung bearbeiten.
ten KB-Seite finden sich dazu detailliertere Ausführun- – Ausserdem können Sie vorentlastend vor einer
gen – jeweils gekennzeichnet mit den entsprechenden KB-Aufgabe eine geschlossenere Übung aus dem AB
Niveau-Piktos. im Unterricht einbinden oder die KB-Aufgabe direkt
­bearbeiten lassen und das Gelernte im Anschluss
So können Sie, wenn Sie Ihren Unterricht mit Hilfe der
durch die Bearbeitung der passenden AB-Übung
Hinweise im LHB gestalten, die Angebote zur (Binnen)
­wiederholen und festigen.
Differenzierung bei Bedarf direkt nutzen und umsetzen;
Dazu finden sich im LHB entsprechende Hinweise.
Sie können sie aber auch unter der KB-Seite ausser Acht
lassen und sich bei Ihrer Unterrichtsgestaltung auf die Innerhalb des Angebots der Kopiervorlagen eignet sich
Hinweise neben der KB-Seite beschränken. eine Aktivität in ganz besonderer Weise zu Zwecken der
(Binnen)Differenzierung: der Lernfalter.

Zur Arbeit mit dem Lernfalter:


Mit dem Lernfalter können die S. Wortschatz und Strukturen der Zielsprache üben und festigen. Das Prinzip ist ein-
fach und imitiert die Funktion von Lernkärtchen, lässt sich aber sehr viel einfacher herstellen, benutzen und verwalten.
Ein DIN-A4 Blatt wird in der Mitte gefaltet (daher der Name „Lernfalter“) und man erhält zwei Felder, A und B,
in die man kurze Fragen und Aufgaben oder Wortschatz einträgt.
Beispiel: A stellt eine Frage (hat aber auch die Antwort), B muss antworten (hat die Antwort nicht, aber A kann
helfen, ist der Trainer). Somit ist eine Selbstevaluation der S. möglich, da es immer eine Lösung gibt.
Am effektivsten arbeiten die S. zu zweit. Nach einem Durchgang können sie die Rollen A (Lösung) und B (keine
Lösung) tauschen und den Lernfalter noch einmal durchspielen. Es ist aber, wie mit Lernkärtchen, auch möglich,
alleine mit dem Lernfalter zu arbeiten.
Im Anhang des LHB finden Sie zwei Beispiele (KV 9.1 zum Thema „Adjektivendungen nach unbestimmtem
­Artikel“ und KV 12.1 zum Thema „Adjektivendungen nach bestimmtem Artikel“) und jeweils eine leere Vorlage
(KV 9.2 bzw. KV 12.2), mit der die S. selbst einen eigenen Lernfalter zum jeweils gleichen Thema erstellen können.
Die Erfahrung zeigt, dass auch die S. selbst Spass daran haben, eigene Lernfalter zu entwickeln und damit zu
üben. Dabei sollte immer eine Korrektur durch den L. oder anhand eines „Spickzettels“ (s. KV 8 als „Spickzettel“
für KV 9.2 bzw. KV 11 als „Spickzettel“ für KV 12.2) erfolgen, bevor mit dem Lernfalter geübt wird.
Im Lehrerbereich des Online-Portals gibt es zusätzlich eine leere Lernfalter-Vorlage (KV online) als downloadbares
Word-Dokument, das Sie direkt an Ihrem Computer für Ihre Zwecke bearbeiten können.

4. Auch im Wort-Schatz werden – wie auf S. 9/10 – zu welchen Aufgaben/Übungen es Hinweise zur
­beschrieben – die verschiedenen ­Niveaus berücksichtigt ­Vereinfachung im LHB gibt.
und entsprechend gekennzeichnet. Ausserdem hängt Kennzeichnung durch das Symbol  –
die Auswahl und die Anzahl der zu lernenden Wörter
– zu welchen Aufgaben/Übungen es Hinweise zur
von der in der Klasse geleisteten Arbeit ab.
­Erweiterung im LHB gibt.
5. Im Lehrerbereich im Online-Portal wird zu Kennzeichnung durch das Symbol  +
­jedem Kapitel eine tabellarische „Kurzübersicht:
– welche Aufgaben/Übungen man eventuell für einzel-
­Niveaus und Lernwege“ angeboten, die Ihnen einen
ne Niveaus weglassen kann (z. B. wenn kompetente S.
schnellen und klaren Überblick darüber bietet, welche
die Aufgabe oder Übung nicht benötigen oder S. auf
Aufgaben und Übungen des Kapitels als minimalster
Niveau 1 auch ohne diese (Teil-)Aufgabe/Übung im
Lernweg für die jeweiligen Niveaus bearbeitet werden
Kapitel gut weiterarbeiten können bzw. das Lernziel
sollten. Ausserdem wird hier direkt bei den betreffen-
erreichen oder wenn die Zeit knapp ist).
den Aufgaben auf zusätzliche Materialien (KVs online,
Kennzeichnung durch das Symbol
z. B. mit Lesetexten aus dem KB oder Hörtexten zum
Markieren) verwiesen, die zu (Binnen)Differenzierungs- – welche Aufgaben/Übungen für einzelne Niveaus man
zwecken zum Einsatz kommen können. auslassen kann
Kennzeichnung durch ein leeres Feld
Die Lernwege beschreiben ausgehend vom LHB in einer
kurzen Übersicht: Als Beispiel ist zu Beginn der nächsten Seite ein
– welche Aufgaben/Übungen man für das jeweilige ­Ausschnitt aus der „Kurzübersicht: Niveaus
­Niveau bearbeiten sollte. und Lernwege“ zu Kapitel 5 „Schmeckt’s?“
Kennzeichnung durch das Symbol ­abgedruckt.

16
 = bearbeiten schwarz = Kursbuch
blau = Arbeitsbuch
 – = bearbeiten (Hinweise zur Vereinfachung im Lehrerhandbuch)
 + = bearbeiten (Hinweise zur Erweiterung im Lehrerhandbuch)
= eventuell bearbeiten (genauere Hinweise dazu im Lehrerhandbuch)
= nicht bearbeiten

zusätzliche Materialien /
Seite A/Ü Aktivität Niveau 1 Niveau 2 Niveau 3 Ihr Weg Anmerkungen
53 1a Wortschatz
b hören &
­nachsprechen
c sprechen  –  – Leerkärtchen als KV online
d sprechen  +
2a hören  –  –  +
2b hören  –
AB S. 1a Wortschatz
45
b Wortschatz
c Wortschatz
d Wortschatz
54 3a sprechen  –
b schreiben „Geschmacks-Pass“ als KV
c sprechen

Schliesslich berücksichtigen die Zusätzlichen Übun- – Länge (z. B. von Texten) oder Dauer (z. B. von Audio-
gen, die nach jedem zweiten Kapitel nach Fertigkeiten sequenzen oder bei der Bearbeitung von Aufgaben)
den Lernfortschritt testen, ebenfalls die verschiedenen variieren.
Niveaus (s. S. 11 zum Zugriff auf diese Übungen).
Oder spezifischer, bei Aufgaben mit Lückentexten oder
6. Im Schülerbereich im Online-Portal haben Ihre beim Umgang mit Dialogen:
S. Zugriff auf ein breitgefächertes zusätzliches Übungs- – Lückentext mit Hörtext – leichter: erst hören, dann
angebot auf den verschiedenen Niveaustufen, mit dem ­ergänzen; schwerer: erst ergänzen, dann zur Kontrolle
sie die Lerninhalte und Fertigkeiten aus dem KB und AB hören.
auf ihr jeweiliges Niveau zugeschnitten vertiefend üben – Lückentext mit Schüttelkasten – leichter: mit Schüttel-
­können. Allen S. stehen aber alle Übungen zur Verfü- kasten bearbeiten lassen; schwerer: ohne Schüttel­
gung, so dass sie die Möglichkeit haben, auch Übungen kasten bearbeiten lassen (Schüttelkasten abdecken).
auf einem höheren Niveau zu bearbeiten, wenn sie das – Lückentext mit Vorgaben für die Lücken zum Auswäh-
ausprobieren möchten oder sich schon sicherer fühlen. len – leichter: weniger Vorgaben pro Lücke; schwerer:
Die Kennzeichnung der Niveaus erfolgt auch hier mit mehr Vorgaben pro Lücke.
den Niveau-Piktos, die Ihren S. aus dem KB und AB ver- – Dialoge – leichter: lesen; schwerer: vorspielen
traut sind. ­(Aufnahme mit Handy/Smartphone); noch schwerer:
variieren bzw. S. schreiben eigenen Dialog.
7. Das Lehrwerk digital (zum Download online)
­bietet u. a. über seine Funktionen Texte vergrössert Ausserdem kann das Unterrichtsgespräch bei Bedarf
­darzustellen und Lösungen ein- bzw. auszublenden phasenweise auf Französisch stattfinden. Auch wenn
Möglichkeiten zur (Binnen)Differenzierung. die Klassensprache und die meisten wiederkehrenden
­Arbeitsanweisungen auf Deutsch sein sollen, ist es
Neben all diesen Angeboten, die „geni@l klick – ­wichtig je nach Niveau häufiger oder weniger häufig
Deutsch für die Romandie“ für Sie bereit stellt, können die Schulsprache für die Metasprache (also für die
Sie auch immer wieder ganz allgemeine Differen­ ­Diskussion über sprachliche Strukturen oder Strategien)
zierungsverfahren einsetzen, wie z. B.: zu benutzen. Vor allem Niveau 1-S. benötigen immer
– verschiedene Arbeitsformen wählen eine gewisse sprachliche „Ausrüstung“ bzw. die passen-
(individuell kollektiv: Einzelarbeit Partner-, den Redemittel, um auf Deutsch sprechen zu können.
Gruppenarbeit; ­homogene heterogene Gruppen); Freies Sprechen in der Zielsprache braucht Geduld und
– unterschiedliche Arbeitsmittel einsetzen Training und der Anspruch daran ist je nach den Fähig-
(Buch, KV, Audio, Video, …); keiten der jeweiligen Klasse anzupassen.

17
Frontalunterricht versus G
­ ruppenarbeit
Die Recherchen über den Fremdsprachenunterricht zei- vor einer grösseren Gruppe zu äussern. Viele haben
gen, dass der Frontalunterricht immer noch zu domi- Angst, Fehler zu machen. Manche brauchen etwas
nant ist. Traditionell bearbeiten und bewerten Lehrende mehr Zeit zum Überlegen usw.
viele Übungen oder Aufgaben von vorne. S. werden
TIPP: Die Arbeit im Plenum hat auch seinen Zweck und
häufig nacheinander aufgerufen und nennen einen Satz
seine Vorteile, überlegen Sie sich aber immer, ob Sie die
oder eine Lösung. Dabei kommen nur wenige S. zu
ein oder andere Übung oder Aktivität im Plenum und
Wort, dieser Prozess ist stark durch die Lehrenden ge-
frontal durchführen wollen oder ob sich eine andere
steuert und es ergibt sich keine echte Kommunikation.
Form der Arbeit nicht eher anbietet bzw. effektiver ist.
Oft haben nur die Besten den Mut, von alleine etwas

Partnerarbeit und Interaktion


Das Gehirn ist ein soziales Organ – der Mensch ist ein Eine häufige Frage von Lehrkräften: Aber wie stelle ich fest,
soziales Wesen. Aus diesem Grund sollte im Klassen- ob meine Schüler Fehler machen?
raum vor allem sozial-interaktiv gehandelt werden.
Im Plenum haben viele L. das Gefühl, die sprachlichen
Was heisst das für unseren Kontext? Aussagen der S. kontrollieren zu können (oder zu müs-
sen). Die meisten S. hingegen befinden sich dadurch in
Wir alle kennen die zahlreichen empirischen Belege
einer Stresssituation und reagieren mit kurzen Antwor-
­dafür, dass im Unterricht der Sprechanteil der Lehren-
ten oder langem Zögern.
den in der Regel höher ist als der Sprechanteil der S.
Das ist natürlich besonders für den Fremdsprachen­ Interessanterweise berichten Experten, dass S. in Phasen
unterricht nicht gerade günstig. der Partner- und Gruppenarbeit nicht mehr Fehler pro-
duzieren, als bei der Arbeit im Plenum. Wichtig ist dabei
Je häufiger Ihre S. miteinander in der Zielsprache
aber, dass die Übungen, die die S. zu zweit bearbeiten,
­sprechen, desto besser ist es:
so gestaltet sind, dass die Betonung auf der inhaltlichen
– für das Üben der Zielsprache Deutsch, da die S.
Arbeit, dem Wiederholen etc. liegt und nicht auf der
­wesentlich mehr produzieren;
sprachlichen Form.
– für die Lehrkraft, da sie nicht der aktivste Teil des
­Unterrichts ist und Zeit hat, sich z. B. intensiver um Wie schon im Band für die 9. Klasse sind in „geni@l
leistungsschwächere S. zu kümmern klick – Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse,
und Band 1“ viele Übungen so gestaltet, dass die S. die
– für die Atmosphäre im Klassenzimmer, da sich die S. Sprache wirklich üben und gebrauchen, aber praktisch
in der Regel mehr beteiligen und weniger langweilen. (ausser bei der Aussprache) kaum formale Fehler
­machen können.
Deshalb finden Sie in „geni@l klick – Deutsch für die
­Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ – wie bereits im TIPP: Lassen Sie Ihre S. so oft wie möglich zu zweit
­vorangegangenen Band für die 9. Klasse – viele Aktivitä- oder in kleinen Gruppen arbeiten und lassen Sie sie bei
ten, bei denen die S. in Partnerarbeit oder in Kleingrup- der Arbeit zu zweit immer wieder einmal die Partner
pen miteinander sprechen, ohne dass die Lehrkraft die wechseln.
Arbeit direkt kontrollieren muss. Das erhöht den Sprech-
Letztendlich sollten so oft wie möglich die S. als sie
anteil erheblich und macht den S. in der Regel Spass.
selbst zu Wort kommen. Die Figuren und Personen
TIPP: Beachten Sie, dass die Phasen der Gruppenarbeit im Lehrbuch sind zwar als Träger der Sprache Deutsch
nicht zu lange dauern und dass die S. tatsächlich wichtig, aber am wichtigsten sind die S. in Ihrer Klasse,
sprachlich etwas zu tun haben. Besonders wichtig ist, mit ihren Vorlieben, Problemen, Fragen und Bedürfnis-
dass die Aufgabe klar gestellt ist und die S. genau wis- sen usw.
sen, was sie zu sagen haben (sie können auch teils an
TIPP: Nutzen Sie Ihr Wissen über Ihre S., um für sie
der Tafel oder im Heft eine Hilfestellung, z. B. in Form
­interessante und aktuelle sprachliche Impulse zu geben
eines sprachlichen Modells oder eines Gerüsts, haben),
und sie damit für sprachliche Äusserungen zu motivie-
um zu vermeiden, dass sie in ihrer Gruppe in ihre
ren, die an ihren persönlichen Kontext anknüpfen.
­Muttersprache verfallen.

18
I
Imbiss
Bout ique
H
Schuh­
geschäft

Förderung der Sprechkompetenz – konkretisiert an ausgewählten Beispielen


b Lest die Aussagen und hört noch einmal: richtig oder falsch?
Zur Konkretisierung der unterschiedlichen Interpretati- Beispiel 1 Schuhe
1. Cleo sucht – die richtigen
in Grösse 38. Adjektive
4. Cleo findetergänzen
das Snowboard billig.
on und methodischen Durchführung einer Aufgabe (KB2.Kapitel 4, Aufgabe
Im Media-Shop 7c)
gibt es Kopfhörer. 5. Alain möchte zu Hause lesen.
sind im Folgenden zu drei Beispielen aus „geni@l klick – 3. Cleo möchte einen Rock kaufen. 6. Am Imbiss ist das Essen teuer.

Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ c Was ist im Shoppingcenter passiert?
Merkmale von möglichen Vorgehensweisen einander Lest die Aussagen mit den richtigen Adjektiven vor.
gegenübergestellt.
schwarze • wenige • interessantes • teures • neuen • eleganten

1. Cleo hat im Schuhgeschäft … Schuhe gesucht.


2. Im Media-Shop hat Alain ein … Computerspiel gefunden.
3. Cleo hat in der Boutique einen … Rock anprobiert.
4. Cleo hat im Sportgeschäft ein … Snowboard gesehen.
5. Auf seine Reise nimmt Alain einen … Thriller mit.
6. Am Schluss hat Cleo nur noch … Franken.

8 Wir gehen shoppen


a Was passt zusammen? Fragt und antwortet zu zweit.

1 Guten Tag. Ich suche ein Paar a Die Kasse ist direkt am Eingang.
graue Stiefel. b Nein, leider nur in Hellblau.
2 Was kostet das Snowboard? c Im Regal, direkt neben den
Abfragen im Plenum / frontal / von vorne Bearbeiten der Aufgabe
3 Entschuldigung, wo finde ich in Partnerarbeit
Akkus.
Kopfhörer? d Welche Grösse hast du denn?
4 Haben Sie die Hose auch in Grau? e Nein, danke. Ich schaue mich
L: L: 5 Wo kann ich den Rock nur um.
Macht jetzt bitte Aufgabe 7c. Schreibt die richtigen Machtanprobieren?
jetzt bitte Aufgabe 7c zu zweit.f DieBitte nursind
Kabinen münd­
gleich neben
Sätze ins Heft. lich,6nicht
Wo kann ich bezahlen?
schreiben! der Kasse.die Sätze
Lest euch abwechselnd
7 Kann ich dir helfen? g 490 Franken.
mit den Lösungen vor. Wechselt die Rollen, wenn ihr
AB 8–9 fertig seid.zwei bis drei Minidialoge und spielt die Szenen frei.
b Wählt

40 vierzig
(Nach einigen Minuten …) (Nach einigen Minuten …)
Gut, seid ihr alle fertig? Dann lies bitte den ersten Satz Hat alles geklappt? Was war das Problem?
vor, Monique … usw. Kann ich einige Beispiele hören? Ja, Monique? …

Bewertung: Bewertung:
Die S. arbeiten still und individuell. Sie schreiben Die S. sprechen miteinander über die Aufgabe, lesen
und das dauert in der Regel sehr lange. Fehler, die die Sätze vor und korrigieren sich gegenseitig. Sie
sie dabei machen, können vom L. normalerweise hören und sprechen wahrscheinlich mehrmals die
nicht verhindert werden und kosten danach viel richtigen Sätze und erhöhen damit ihre Sicherheit.
„Reparaturzeit“. Die S. sprechen überhaupt nicht. Ausserdem üben sie das gegenseitige Wahrnehmen.
Wenn sie fertig sind, dann lesen nur ganz wenige S. Wenn manche schneller fertig sind, tauschen sie die
ihren Satz gerne vor (die „Guten“). Wenn ein S. Rollen und lesen jetzt die Sätze vor, die ihr Partner
einen Fehler macht, kann das zu Frustration und vorher hatte.
Demotivierung führen.
Der L. kann sich zu einigen Paaren dazu setzen und
feststellen, wo es ggf. noch Probleme gibt. Das Vor-
lesen einiger Beispiele in der Klasse dient nur noch
einer kurzen Kontrolle. Die S. haben durch ihre
Selbstevaluation das Meiste schon selbst geleistet.

Natürlich kann der Ablauf im Unterricht jeweils etwas Während die S. zusammen arbeiten, können Sie sich hin
anders verlaufen, denn die beiden dargestellten Vor- und wieder zu den S. setzen, die noch ein bisschen
gehensweisen sind sehr gegensätzlich. Dennoch wird mehr Hilfe brauchen. Wenn Sie der Ansicht sind, dass
an dem Beispiel deutlich, wo die Vorteile eines sozial- die S. eine Festigung durch das Schreiben der Sätze
interaktiven kommunikativen Unterrichts liegen. benötigen, dann sollten die S. das besser nach der
mündlichen Arbeit leisten – dann ist die Gefahr, etwas
Im Prinzip können Sie praktisch alle Übungen dieser Art
falsch zu notieren, schon deutlich gesunken.
(auch die im AB), die in einem traditionellen Unterricht
oft schriftlich erfolgen und frontal abgefragt werden, Wichtig: Der Unterricht im Klassenzimmer sollte im
von den S. interaktiv vorbereiten lassen. Deswegen Sinne eines sozial-interaktiven Raums so häufig und
finden Sie im KB sehr oft die Angabe: Arbeitet zu zweit. umfassend wie möglich zur Kommunikation der S.
untereinander genutzt werden.

19
a Vergleicht die Sätze. Was ist der Unterschied?
 Wofür sparst du?  Für wen hast du die Geschenke
 Für einen neuen Computer. gekauft?

:
Beispiel 2 – Fahrrad.
Für ein neues Fragen und  Antworten (KB Kapitel
Für meinen Freund. 7, Aufgabe 4b+c)
Für eine teure Konzertkarte. Für meine Freundin.
Für neue Sportschuhe. Für meine Eltern.
das sich dann auf ihre eigene Person bezieht. Es wird
b Ergänzt die Fragen und spielt Minidialoge zu zweit. zwar etwas laut im Klassenzimmer, aber die S. trauen
 … sparst du dein Taschengeld?  Für ein neues Smartphone. sich in Partnerarbeit eher als im Plenum, mit etwas
 … ist das Geschenk?  Für meine beste Freundin!
 … kaufst du das Buch?  Für mich, ich lese so gern. mehr Emotion zu sprechen, und das ist beim Sprechen
 … ist das denn?  Für meinen neuen Computer. wichtig. Es geht nicht nur um das Einsetzen des korrek-
 … interessierst du dich am meisten?  Das ist doch klar: Für Sport!
 … hast du die Blumen gekauft?  Für meine Oma, sie hat heute ten Fragewortes, sondern vor allem um das Üben,
Geburtstag. Wiederholen und Imitieren von Sprachmustern, die im
c Was antwortet ihr? Bereitet euch vor. Die Wörter unten helfen. Alltag frequent sind.
Macht ein Speed-Dating.
Wofür … Für wen … Da die Aufgaben in „geni@l klick – Deutsch für die
… sparst du? … hast du immer Zeit?
… gibst du nie Geld aus? … kaufst du Geschenke?
Romandie“ bereits ab dem Band für die 9. Klasse so
… interessierst du dich gar nicht? … interessierst du dich besonders? angelegt sind, dass die Grammatik nicht im Vorder-
Bücher • Grosseltern • Haustier • der Lehrer / die Lehrerin • Technik • grund steht und somit kaum Fehler entstehen können,
Hängematte • Justin Bieber • Ferien • Musik • Familie • Sport • können Sie vor allem auf die inhaltliche Richtigkeit, die
4–6 Smartphone • Freunde • Deutsch • Kosmetik • Emma Watson • …
Aussprache und die Intonation usw. achten. Die Spra-
74 vierundsiebzig che soll „echt“ klingen.
Auch in der Aufgabe 4b können die S. zu zweit (zur Wichtig: Wenn Grammatik thematisiert wird, dann
Automatisierung der Fragewörter) üben und in den sollte sie im Rahmen ihrer pragmatischen Verwendung
Minidialogen die Rollen wechseln, bevor sie in Aufga- geübt und nicht losgelöst davon getestet werden.
be 4c wiederum zu zweit ein Speed-Dating machen,

Beispiel 3 – Bilder als Sprechanlässe nutzen (KB Kapitel 2, Einstiegsseite)


Bei einem traditionellen Vorgehen be-
Lernstrategie:
Ich kann …
über Sport sprechen
2 steht die Gefahr, dass schon zu Beginn
Neues dank Bekanntem verstehen eines neuen Kapitels zu schnell gram-
d fahren
Snowboar
matische Formen erfragt oder von den
en
llett mach
Ba
S. produziert werden sollen. Daher ist
hier (und das gilt auch für die Einstiegs-
Uniho
c key sp
ie len
seiten der anderen Kapitel) der Einstieg
bewusst offen als rein thematische
Fit und Sammlung innerhalb des Kapitelkon-
texts angelegt (Welche Sportart kennt
Schlitten fahren
ihr noch?). Und die unterstützenden
sportlich! Vorgaben im Redemittelkasten für die
Folge-Aufgabe (Welche Sportart gefällt
eislaufe
n
euch (nicht)? Warum?) sind so ausführ-
len
lich, dass lediglich das Einsetzen der
all spie
Basketb Sportart schon genügt, um zu zweit
inhaltlich kommunizieren zu können. –
Hier geht es nämlich um eine rein
klettern
inhaltliche, bedeutungsorientierte
hr en
Aktivität. Die S. müssen dabei keine
Einrad fa
neuen grammatischen Formen produk-
Ich fahre gern Einrad. tiv anwenden. Denn jeder S. kann hier
Das finde ich toll, weil man das
1 So viele Sportarten! auch allein trainieren kann. etwas sagen – und zwar inhaltlicher
a Hört die Umfrage. Welche Sportarten hört ihr? Art. Wenn nötig kann er dazu (bei Teil-
1.8
b Welche Sportarten kennt ihr noch? Sammelt an der Tafel. Ja, das gefällt mir auch.
Ich finde … aufgaben dieser Seite) auch nur eine
c Sprecht zu zweit. Welche Sportart gefällt euch (nicht)? Warum?
Bildunterschrift vorlesen.
… spielt/trainiert man im Team. / … kann man auch alleine machen. /
Das gefällt mir (nicht). TIPP: Bitte verlangen Sie von Ihren S.
Zum … muss man fit sein. Das bin ich (leider nicht). nicht zu früh, dass sie neue sprachliche
Zum … braucht man Musik. Das mag ich (nicht).
Im Sommer kann man draussen … / … spielt/trainiert man in der Halle. /
Formen selbst produzieren (z. B. in
Das finde ich langweilig/blöd/cool/toll/lustig. Lückentexten etc.). Geben Sie statt-
Ich habe … noch nie ausprobiert. / Ich glaube, das ist schwierig/einfach/
gefährlich. Das ist sehr anstrengend.
dessen immer wieder viele Beispiele,
AB 1
aus denen die S. die Verwendung
siebzehn 17 sprachlicher Formen ableiten und die
sie als gute Modelle speichern können.

20
Zur Rolle von Strategien beim Hören und beim Lesen
Analysen des Fremdsprachenunterrichts zeigen, dass tiger. Denn je besser die S. auf einen Hörtext vorberei-
Lehrende Lernstrategien in der Regel im Unterricht zu tet sind, desto schneller und besser verstehen sie auch
wenig thematisieren. die wesentlichen Inhalte. Konzentration auf das Wesent-
liche, weil man zum Glück nicht alles verstehen muss.
Durch die Arbeit mit „DGM“, „JNR“ und „gk“ für die
Wenn die entsprechenden W-Fragen vorgeschaltet
9. Klasse wurden die S. schon auf Strategien aufmerk-
­werden und die S. dadurch bewusst Strategien ein­
sam gemacht. Diese werden jetzt in Klasse 10 erweitert,
beziehen, nehmen sie automatisch eine Erwartungs­
und die S. sollten dazu angeregt werden, sie regel­
haltung ein und hören gemäss der W-Fragen gezielt
mässig anzuwenden.
­Informationen ­heraus (Wann? Ich muss auf ein
Verstehen bedeutet, dass die S. etwas vom Text er- ­Datum / eine Uhrzeit achten. – Womit? Ich muss auf
schliessen können. Was sie daraus entnehmen, hängt ein Verkehrsmittel achten. Etc.)
von der Textsorte und von den zugehörigen Aufgaben-
Vorentlastung ist auch beim Leseverstehen (LV) unent-
stellungen ab.
behrlich; die S. gewöhnen sich an die Strategie, sich
Man unterscheidet grob: selbst vorab entsprechende Fragen zum Text zu stellen:
– globales Verstehen: Worum geht es? Was ist das „Was zeigen die Bilder, die Titel/Untertitel, die Text­
­Thema? gestaltung?“; „Welche Textsorte werden wir lesen?“;
– selektives Verstehen: Nur bestimmte Informationen „Wo spielt sich die Szene ab, in welchem Kontext?“;
sind wichtig. „Wer spricht/kommt darin vor?“ Etc. Wenn die S. das
– detailliertes Verstehen: Alle Informationen sind alles vor dem Lesen schon verstanden haben, erschlies-
­wichtig. sen sie viel leichter den Sinn des Textes, der anschlies-
In der Regel finden die S. in „geni@l klick – Deutsch für send gelesen werden soll.
die Romandie“ Aufgaben zum selektiven Verstehen, da TIPP: Eine gute Vorentlastung spart Zeit bei der
dies in der Realität die häufigste Form der Informations- ­Auswertung der Verstehensprozesse.
suche ist. Wenn die S. also die Lösung einer Lese- oder
Beim Lesen und Hören setzen die S. unterschiedliche
Höraufgabe gefunden haben, dann ist es nicht nötig,
Strategien ein, mit denen sie das Ziel des Hörens oder
den Text noch weiter detailliert zu bearbeiten. Es ist
des Lesens erreichen sollten. Wichtig ist, dass die S.
wichtig, dass die S. sich daran gewöhnen, dass sie die
beim Hören nicht gleich den Text mitlesen (das Buch
wesentlichen Inhalte auch dann verstehen können,
kann geschlossen bleiben), sondern sich auf das
wenn sie nicht alle Details verstehen. Eine detaillierte
­Gehörte konzentrieren, auf die verschiedenen Stimmen,
Bearbeitung würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen
die Geräusche usw.
und den S. nicht mehr Kompetenzen vermitteln. Man
kann den S. aber zeigen, wie sie in manchen Fällen den Und vergessen Sie nicht: Richtiges Hören ist eng mit
Sinn von unbekannten Wörtern selbst entschlüsseln richtigem Sprechen und richtiger Aussprache verbun-
können. – Wenn die S. einen Text selbst produzieren den. Wir weisen bei den Aufgaben daher immer wieder
sollen, dann lohnt es sich aber natürlich, den Inhalt und auf Förderung einer „echten“ Aussprache und Akzent-
die Satzstrukturen näher zu betrachten. setzung hin. Achten Sie darauf, dass Ihre S. beim Spre-
chen die Betonung, die Satzmelodie und die Emotionen
Hören ist „Verstehen im Dunkeln“ – Hörtexte machen
nicht vernachlässigen. Die Audioaufnahmen zu „geni@l
den S. oft Probleme, besonders dann, wenn sie
klick – Deutsch für die Romandie“ berücksichtigen das
­„authentische“ Aufnahmen enthalten oder in natür­
­entsprechend und sind daher gute Modelle für die S.
licher (schneller) Geschwindigkeit gesprochen sind. Als
L. k­ önnen Sie natürlich die Aufnahmen immer wieder TIPP: In den Kommentaren zu den einzelnen Kapiteln
stoppen und den Verstehensprozess unterstützen, aber bzw. Aufgaben in diesem LHB finden Sie jeweils
eine entsprechende Vorentlastung ist dabei noch wich- ­genauere Hinweise zur Arbeit mit Hör- und Lesetexten.

21
Zur Rolle schriftlicher Fertigkeiten oder: Sprechen VOR Schreiben
Wie bereits erwähnt, sollte das Klassenzimmer ein Ort Schreiben muss aber auch gelernt sein. Wir unterschei-
sozialer Interaktion sein, und dies um so mehr, da es den grob zwischen dem Schreiben als Mittlertätigkeit
vielleicht der einzige Ort ist, an dem die S. die Gelegen- (z. B. Lücken in Sätzen/in einem Text füllen, einen Dia-
heit haben, Deutsch zu sprechen. Lassen Sie Ihre S. da- logverlauf zur Vorbereitung eines Rollenspiels skizzieren,
her auf dieser Niveaustufe mehr sprechen als schreiben. Satzhälften verbinden, Diktat etc.) und dem zielgerich-
Die S. sollten etwas vorspielen, miteinander diskutieren, teten kommunikativen Schreiben.
Probleme lösen usw. Das bedeutet nicht, dass es keine
Auf dieser Klassenstufe geht es zwar immer noch auch
schriftlichen Aufgaben geben sollte, nur sollten diese
um das Schreiben als Mittlertätigkeit, die kommunika­
auf jeden Fall immer ausreichend mündlich vorbereitet
tiven Anlässe werden aber verstärkt eingeführt durch
werden. So können die S. bei der Bearbeitung der Auf-
sinnvolle Schreibaufgaben, wie Artikel (für die Schul-
gaben, sei es in Partnerarbeit oder im Plenum, zahlrei-
Homepage), Plakate, Einladungen, Rätselfragen für ein
che richtige Lösungen leichter erkennen. Das führt da-
Klassenquiz, Karten, Texte für Präsentationen … , die an
zu, dass sie im Anschluss beim Schreiben weniger Fehler
einen potenziellen Leser gerichtet sind oder bei denen
machen – Fehler, die die Lehrkraft sonst meist nicht
die S. kreativ werden können. Der Akzent liegt auch bei
rechtzeitig bemerkt und die anschliessend wieder auf-
diesen Schreibaufgaben auf Kommunikation vor korrek-
wändig und demotivierend ‚repariert‘ werden müssen.
ter Rechtschreibung und Grammatik. Wichtig ist, die S.
Ausserdem wird durch den Prozess des Schreibens oder haben Erfolgserlebnisse und lernen aus ihren Fehlern.
Abschreibens die Dynamik des Unterrichts in der Regel
TIPP: Seien Sie bei der Bewertung schriftlicher Leistun-
unterbrochen und verlangsamt. Überlegen Sie, bevor
gen – was die Korrektheit betrifft – grosszügig. Und
Sie eine schriftliche Übung geben, ob eine mündliche
­fördern Sie Ihre S. darin, eventuelle Fehler selbst zu er-
Bearbeitung nicht auch ausreichend wäre. Die schrift­
kennen, darüber nachzudenken und sie zu korrigieren –
liche Form können Sie dann auch als Hausaufgabe
„geni@l klick, Deutsch für die Romandie, 10. und
­geben.
11. Klasse, Band 1“ unterstützt Sie dabei: vgl. z. B.
TIPP: Machen Sie grundsätzlich eine Übung zunächst ­Plateau 2, „Lernen lernen“, „Fehlersuche: …“, im
mündlich, bevor Sie die S. schreiben lassen. KB S. 98 sowie KV 1 („Texte korrigieren“) im LHB.

Üben versus Testen


Es lohnt sich, einen Augenblick über diese beiden den Inhalt konzentrieren. Sie können ihre Wortschatz-
­Begriffe nachzudenken. kenntnisse einbringen, ohne viele Fehler zu befürchten.
Viele Sprachübungen im Fremdsprachenunterricht sind Die Aktivität ist also eher erfolgsorientiert. Viele Aktivi-
für manche S. oft noch zu schwer, sie werden zwar täten lassen sich so durch kleine Veränderungen dem
„Übungen“ genannt, sind aber in Wirklichkeit „Tests“, Leistungsstand der S. anpassen und werden vor allem
die fehlerhafte Äusserungen erzeugen – das ist für L. zu echten Übungen.
und S. enttäuschend.
Erfolgsorientierung ist wahrscheinlich das wichtigste
Hier ein Beispiel zu den Präpositionen. Vergleichen Sie Kriterium im Unterricht. Wenn S. das Gefühl haben,
die beiden Lückensätze: ­eine Übung richtig bearbeiten zu können, erzeugt das
a) Die Katze liegt auf Tisch. Motivation und Selbstvertrauen, die die S. dazu an­
b) Die liegt auf dem Tisch. regen, sich öfter zu äussern.
In a) müssen die S. wissen, dass der Artikel von Tisch der Daher sollte eigentlich auch bei Übungsphasen immer
ist und dass dieser im Dativ zu dem wird. Ausserdem ein Modell an der Tafel stehen, an dem sich die S. orien-
müssen sie wissen, dass die Verbform liegt den Dativ tieren können, damit sie gleich zu Beginn, bevor sie mit
verlangt. Diese Lücke testet also grammatisches Wissen. dem Produzieren von Aussagen beginnen, Hilfe und
In a) können die S. also, obwohl sie sich durchaus ver- Unterstützung haben.
ständigen könnten, viele Fehler machen. Es ist also ein
TIPP: Achten Sie darauf, dass Aufgaben immer lösbar
Test und keine Übung. Übungstypen dieser Art bezeich-
und erfolgsorientiert sind und dass sie vor allem kom-
net man deshalb auch als defizitorientiert.
munikative Zwecke erfüllen und weniger auf grammati-
In b) wird ebenfalls die Struktur auf dem Tisch verwen- sche Korrektheit abzielen.
det, wenn man den Satz liest, spricht oder hört. Aber
In „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ finden Sie
die Lücke ist viel leichter zu füllen, da die S. sicher viele
immer wieder solche erfolgsorientierten Übungen, die
Varianten kennen: Die Tasche / Die Orange / Die Banane
die S. in der Regel in Partnerarbeit durchführen können.
etc. liegt auf dem Tisch.
Ein typisches Beispiel für diese Art von Aktivitäten ist das
Die S. bearbeiten also die gleiche grammatische Struk- Karussell jeweils zu Beginn der beiden Plateaus im KB:
tur, aber müssen nicht gleich die neue grammatische Die S. beschäftigen sich hier mit 16 Sätzen/Fragen/­
Form produzieren, sondern können sich zunächst auf Impulsen aus den vier vorangegangenen Kapiteln.

22
Sie müssen lesen, vorlesen, die entsprechenden
Antworten/Ergänzungen finden und sie arbeiten zu K a russell P l ate a u P1
zweit. Impuls und Reaktion wechseln jedes Mal; Hören,

s?
r!

tbar
tfamilie?
Lesen und Sprechen werden intensiv geübt, und es kann

ni
pe

ar toll!
gnet.
er?
t.

en
su

af

urch

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ist
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ett
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nichts passieren, da die S. keine grammatischen Fehler en

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machen können. Alles wird vorgegeben, wiederholt, en

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finde
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geübt, prägt sich dadurch ein und wird automatisiert. oss
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In Italie
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c
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du

ds
M di e
Als Lehrkraft haben Sie in dieser Zeit „frei“ und können

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Wen
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g e se S
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Ha
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nn Er i Da train Grös
entweder bei der Übung mitmachen, die S. beobachten ka d er.
Boxe
n?
ft n u r in

pa
o sie
Br u
e
Wi ben
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W mein zum

n
ir ha ?
oder gezielt leistungsschwächeren S. helfen. man rstag.
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Das Was bra nd am l e i u in
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dass die S. sich nicht überfordert fühlen, sondern in il ma n da schnell se Die
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1 Zuerst Blau und dann Rot. Was passt? Fragt und antwortet zu zweit.
siebenundvierzig 47

Zur Rolle der Grammatik


Seit vielen Jahren wissen wir, dass Grammatik eine die- Im Unterricht wird häufig viel mehr grammatisches
nende Funktion hat – sie dient dazu, Kommunikation zu Wissen vermittelt, als in Wirklichkeit verlangt ist. Beim
unterstützen. Nicht Was weisst du über Sprache (Sprach- Auftauchen einer neuen Struktur sollte man nicht sofort
wissen), sondern Was kannst du mit der Sprache machen das gesamte System erarbeiten (man muss z. B. nicht
(Sprachkönnen) ist die Philosophie modernen Sprach- alle Modalverben einführen, wenn man nur über das
unterrichts, wie sich dies ja auch in den Kann-Bestim- sprechen will, was man kann oder nicht kann). Die
mungen des GER niederschlägt. Angebote im KB reichen völlig aus und es ist nicht
nötig, weitere Strukturen einzuführen oder zu ergänzen.
Was nicht bedeutet, dass Grammatik nicht mehr wich-
Es sei denn, Sie haben besonders schnelle Lerngruppen
tig ist, sondern dass die Schwerpunkte je nach Niveau-
– oder Ihre S. stellen diesbezügliche Fragen.
stufe heute anders betont werden. Für die Niveau 1-S.
liegt bei der Grammatik der Fokus auf dem Verstehen; TIPP: Unterstützen Sie Ihre S. in ihren Produktionen
eine produktive Beherrschung wird nur dann ange- mit möglichst wenig abstrakter Erklärsprache, aber
strebt, wenn die Grammatik zum Erreichen des Lern- dafür mit vielen guten Beispielen und mit Hilfen
ziels notwendig ist. (Visualisierung / Vergleich mit der Muttersprache etc.).
Das intensive Verwenden von Strukturen und das an- Wichtig ist, die S. werden dazu angeregt, selbst Infor-
wendungsbezogene Üben in möglichst realistischen mationen zu sammeln, die ihnen helfen, grammatische
Kontexten sollte im Zentrum des Unterrichts stehen. Phänomene zu verstehen und sie selbst als Regeln zu
Die S. bauen sich im Laufe der Jahre eine wachsende formulieren, statt sie vom L. präsentiert zu bekommen.
kommunikative Kompetenz auf. Dabei haben sprach- „geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und
formale Aspekte ihren Stellenwert, stehen aber im 11. Klasse, Band 1“ setzt das in den Klassen 5–9 bereits
Dienst der Kommunikation. sanft eingeführte Konzept der selbstentdeckenden
Grammatikvermittlung (SOS-Grammatik – sammeln,
Mit anderen Worten: Die S. sollen bedeutungsvoll mit
ordnen, systematisieren) behutsam fort und unterstützt
der Sprache arbeiten und sich nicht vorwiegend mit der
die S. in ihrem Sprachbewusstsein.
grammatischen Form beschäftigen. Daher findet man
in „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ zahlreiche Durch das SOS-Prinzip wird die Aufmerksamkeit der S.
spielerische, kreative Übungen, die vor allem einen flüs- auf die wichtigen Merkmale der neuen Struktur gelenkt.
sigen Gebrauch sprachlicher Strukturen fördern. Dabei Solche Prozesse der Regelfindung sollten jedoch stets
wiederholen und nutzen die S. eine ganze Palette durch Hilfen von Seiten des L. unterstützt und dadurch
sprachlicher Einheiten ((fertige) Chunks (préfabriqués)), beschleunigt werden, damit die S. nicht zu lange mit
ohne zu viel Zeit mit der Analyse der grammatischen der kognitiven Grammatik beschäftigt sind.
Strukturen zu verbringen.

23
Da die S. häufiger aufgefordert werden, sich selbst ­ ine systematische Zusammenfassung der wichtigsten
e
­formale Zusammenhänge zu erschliessen und Regulari- grammatischen Phänomene („Grammatiküberblick“)
täten zu entdecken, sind die Regeldarstellungen im KB zum Nachlesen. Beziehen Sie diese Zusammenfassung
zum Teil (bewusst) sehr knapp gehalten. Das SOS-­ immer wieder in die Unterrichtsarbeit ein, damit Ihre S.
Prinzip kommt aber auch im AB zur Anwendung, z. B. damit vertraut werden. – Im KB selbst wird der „Gram-
mit entsprechend vorgegebenen Tabellen zum Aus­ matiküberblick“ im Plateau 1 auf S. 52 im Abschnitt
füllen oder zum Übertragen und Ausfüllen im Heft. „Lernen lernen“ für die Bearbeitung der dortigen Auf-
gabe konkret einbezogen.
TIPP: Am Ende des KB „geni@l klick, Deutsch für die
Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ finden die S.

Zur Rolle der Wortschatzarbeit


Ohne Wörter in der Zielsprache ist eine Kommunikation wieder vergessen. Geben Sie Ihren S. eine überschau­
nur sehr schwer möglich. Der Wortschatz ist wohl das, bare und lernbare Wörterliste als Hausaufgabe nur zur
was bei einer Kommunikation in der Fremdsprache am Wiederholung, nachdem Sie die Wörter/Sätze in der
entscheidendsten ist. Dabei unterscheiden wir zwischen Klasse mehrmals durchgenommen haben.
Wortschatz, den man zum Verstehen braucht (rezepti-
Im KB und im AB von „geni@l klick – Deutsch für die
ver Wortschatz) und Wortschatz, den man zum Äussern
Romandie“ gibt es zahlreiche Aktivitäten, durch die der
benötigt (produktiver Wortschatz).
Wortschatz auf vielfältige Weise vernetzt, sinnvoll ge-
Aus der Forschung wissen wir, dass die S. zwar in der ordnet und damit langfristig im Gedächtnis verankert
­Regel schon schnell viele Wörter auf Deutsch (z. B. mit wird.
Hilfe anderer Sprachen) verstehen können, das bedeutet
TIPP: Thematisieren Sie und spielen Sie mit den S.
jedoch noch nicht, dass diese auch produktiv benutzt
das Wortschatzlernen und -wiederholen ­immer wieder
werden können. Damit die S. einen gewissen Umfang
im Unterricht durch. Und beschränken Sie das nicht auf
von Wortschatz auch aktiv anwenden können, muss er
die Hausaufgabe.
im Unterricht auf vielfältige Weise eingeführt, geübt und
immer wieder reaktiviert werden. Die Wörter sollten Hilfreiche Techniken zum Wortschatzlernen sollten also
­immer wieder gehört, gelesen, gesprochen, geschrieben immer wieder im Unterricht angesprochen werden.
und in unterschiedlichen Kontexten verwendet werden. In der Forschung zum Wortschatzerwerb gilt nach wie
Die Wörter sollten dabei in Sätze und Situationen ein­ vor die Arbeit mit Lernkärtchen, bei denen sich die S.
gebunden und nicht isoliert sein. Zudem ist es wichtig, gegenseitig abfragen, als eine der effektivsten Formen
dass die S. sich vorwiegend mit Wortschatz beschäfti- des Wortschatzlernens. Wenn die S. eine Reihe von
gen, der pragmatisch sinnvoll ist, häufig verwendet wird Wortschatzkärtchen angelegt haben, können sie sich
und im täglichen realen Leben verankert ist. zu zweit regelmässig 5 Minuten im Unterricht abfragen.
Es reicht nicht aus, wenn Sie den S. eine Wörterliste als TIPP: Lassen Sie Ihre S. zu Beginn des Unterrichts
Hausaufgabe zum Auswendiglernen mitgeben, da in 5 Minuten jeweils mit Hilfe von Kärtchen (oder auch
der Regel nur die „guten S.“ wissen, wie sie damit am ­Listen bzw. mit dem Lernfalter) Wortschatz wieder­holen.
sinnvollsten umgehen sollen, und sich wirklich damit Die S. fragen sich dabei abwechselnd und Sie können in
beschäftigen. Und auch bei diesen S. bleiben die der Zeit andere Dinge erledigen (z. B. den Computer ein-
­Wörter so nur im Kurzgedächtnis und werden schnell schalten, einen Tafelanschrieb vorbereiten etc.).

Sprache in der Klasse/Zielsprache


Um auf Deutsch kommunizieren zu können, brauchen Deutsch gehört und gelesen. D.h. die Redemittel für die
die S. so viel Kontakt mit der Sprache wie möglich. Kommunikation in der Klasse und Hilfen zum Verstehen
­Ideal wäre es, wenn sie auch ausserhalb des Klassen- der Lehrersprache sind ihnen bereits vertraut und
raums diesen Kontakt suchen und pflegen, z. B. im ­grösstenteils auch schon gelernt. Sie können diese
­Rahmen eines Austausches, der in Klasse 10 für viele S. ­Redewendungen mit Ihren S. trotzdem nochmals
ansteht. Aber besonders im Klassenzimmer selbst kön- ­reaktivieren, sie sammeln und ein Plakat anlegen, das
nen Sie dafür sorgen, dass Ihre S. der deutschen Spra- im Laufe des Schuljahres erweitert werden kann.
che möglichst oft begegnen. Sprechen Sie deshalb im
Gehen Sie pro Unterrichtssequenz kurz 2–3 Standard-
Unterricht möglichst viel Deutsch, beispielsweise bei
phrasen mit Ihren S. durch und üben Sie deren Aus­
den Arbeitsanweisungen. Die S. gewöhnen sich dann
sprache.
daran, die Sprache zu hören und die Zielsprache selbst
aktiv im Unterricht zu benutzen. TIPP: Achten Sie darauf, dass die S. die Sätze der Klas-
sensprache im Unterricht benutzen und weisen Sie sie
In den vorangegangenen Klassenstufen haben die S.
bei passenden Aktivitäten ggf. darauf hin.
schon die typischen Sätze der Klassensprache auf

24
6  Aussteigen aus dem Kursbuch

Das Lehrbuch ist wichtig, aber es ist nicht die einzige ­ eschehen. Eine abschliessende sprachliche Korrektur
g
Quelle für interessante Informationen. Das wahre Leben durch den L. ist möglich.
findet in der Regel ausserhalb des Klassenzimmers und
Präsentation und Aussprache: Podcasts und Prä-
auch ausserhalb eines Lehrbuchs statt.
sentationen leben von der Lebendigkeit und der Emo­
Im Internet, im Radio, in Zeitschriften, auf Plakaten etc. tionalität der Vorstellung. Beim Testen realisieren die S.
finden Sie leicht authentisches Material aus dem wah- häufig selbst Defizite und haben den Anspruch, diese in
ren Leben, das Sie ergänzend zum Lehrbuch im Unter- weiteren Versionen zu verbessern bzw. zu vermeiden.
richt einsetzen können. Sie sind sich bewusst, dass ihre Arbeit nach aussen ge-
zeigt wird und arbeiten engagiert an der Verbesserung
Das Lehrbuch selbst bietet Anlässe, Themen oder Ideen
ihrer sprachlichen Strukturen oder der Aussprache.
für die S. Sie können diese Anregungen – auch unabhän-
gig von den im KB angebotenen Projekten – selbststän- Differenzierung: Da die S. die Themen, die Darstel-
dig mit kleinen, überschaubaren Projekten erweitern und lungsmittel und die Präsentationsformen etc. selber ent-
diese dann wieder für anderes Publikum „veröffentlichen“. scheiden müssen, werden sie autonomer. So lassen sich
unterschiedliche Zugänge zu den Produktionen realisie-
Konkrete Beispiele bzw. weitere Möglichkeiten für einen
ren – je nach Interesse, Bedürfnis oder Stärken bzw.
Ausstieg aus dem KB und eine Öffnung des Unterrichts
Schwächen in den jeweiligen Fertigkeiten.
sind:
Fächerübergreifendes Lernen: Neben der Betreu-
ung im Deutschunterricht können die Produktionen der
Podcasts und andere digitale S. selbstverständlich auch in anderen Fächern begleitet
­Präsentationen werden (vgl. auch Hinweise zum fächerübergreifenden
Eine Möglichkeit, die S. nach aussen zu Wort ­kommen zu Arbeiten auf Basis des PER, die im Lehrerbereich des
lassen, sind Podcasts und andere digitale Präsentatio- Online-Portals angeboten werden).
nen – also kurze überschaubare Medien­projekte, bei
­denen S. Kompetenzen wie planen, ­recherchieren, Ausstiegsprojekte
­präsentieren usw. erwerben und anwenden können.
Das Unterrichtsprinzip der „Personalisierung“ bedeutet,
Schon jetzt haben die meisten Jugend­lichen im Alter von
dass die S. immer wieder als sie selbst handeln und ihre
12 bis 19 Jahren mindestens einen MP3-Player, ein
„persönlichen“ Interessen berücksichtigt werden. Sie
Smartphone oder Tablet usw. und können damit oft
können daher zusammen mit Ihren S. immer wieder –
­besser umgehen als die Erwachsenen. Viele Programme
und auch unabhängig von den im KB angebotenen Pro-
und Apps kann man gewinnbringend im Unterricht ein-
jekten – kleine Projekte und „Ausstiege“ aus den KB-Ka-
setzen, z. B. um Umfragen, Quiz, F­ ragebögen, Präsenta­
piteln vorschlagen, sammeln, diskutieren und von den S.
tionen etc. zu erstellen oder um Geschichten, Comics,
bearbeiten lassen. In diesen „Ausstiegen“ können S. über
Fotoromane, Filme etc. zu gestalten. Sie dürfen sich
die Vorschläge im KB hinaus Ideen einbringen. In den
­sicher an die Informa­tiker an Ihrer Schule wenden, wenn
Unterrichtshinweisen zu den einzelnen Kapiteln im vorlie-
Sie dabei Unterstützung brauchen.
genden LHB finden Sie dazu immer wieder Anregungen.
Podcasts schulen besonders das Hörverstehen, andere
TIPP: Am besten sammeln Sie zusammen mit Ihren
Medien fördern die Arbeit mit den produktiven Fertig-
KollegInnen und den S. die Ideen in einem Ordner oder
keiten, aber es lassen sich noch wesentlich mehr Argu-
auf der Internetseite Ihrer Schule.
mente für eine Integration in den Deutschunterricht
nennen: Da sich die entstehenden Produkte in der Regel Beispielhaft einige Vorschläge zu Kapitel 5
an eine grössere Öffentlichkeit / ein Publikum wenden, „Schmeckt’s?“
müssen sich die S. intensiv mit der Auswahl der Themen,
S. könnten:
der Bearbeitung und der Präsentation beschäftigen, was
– einen Geschmacks-Pass gestalten und ihn mit der
sowohl die inhaltliche wie auch die sprachliche Gestal-
Partnerklasse austauschen;
tung (Korrektheit/Aussprache) betrifft.
– Vorschläge für das Essen in der Schulkantine
Themenwahl: Hier können sowohl Themen aus dem ­präsentieren;
KB gewählt werden, als auch Themen, deren Inhalt sich – die Essgewohnheiten der Klasse sammeln und
auf einen aktuellen Anlass beziehen. Themen, die paral- ­vergleichen;
lel zur Arbeit im Unterricht bearbeitet werden, vertiefen – problematische Produkte und Gesundheitsrisiken
gleichzeitig die Arbeit mit dem KB. ­thematisieren (z. B. Energy-Drinks, Palmöl …);
– die Herstellung und den Konsum von Produkten und
Sprachliche Richtigkeit: Bei der Erstellung der Texte
Alternativen vergleichen (z. B. Insekten statt gewohn-
sehen sich S. mit der Notwendigkeit konfrontiert, Wort-
tem Fleisch …);
schatz und Strukturen zu recherchieren und adäquat zu
– ein Klassenkochbuch der Klasse gestalten oder typi-
gestalten. Dies kann in Partner- oder Gruppenarbeit
sche Speisen aus verschiedenen Ländern präsentieren.

25
7 Eigenverantwortung, Autonomie, Reflexion und Beteiligung
der Schüler an der Gestaltung des Unterrichts

Mit Hilfsmitteln arbeiten (Wortliste, Wort-Schatz, Grammatiküberblick)


Selbstverständlich werden Ihre S. am Anfang nicht alles decken oder Strukturen im Deutschen mit Strukturen
verstehen und immer wieder auch den Wunsch nach in der Muttersprache, Englisch oder einer anderen
Erklärungen äussern. Bitte versuchen Sie, nicht gleich in ­gelernten Fremdsprache vergleichen und analysieren.
die Muttersprache zu übersetzen, sondern gewöhnen Wir haben im KB an einigen Stellen solche grammati-
Sie Ihre S. daran, selbstständig Probleme zu lösen – mit schen Entdeckungsreisen angeboten.
Ihrer Unterstützung.
TIPP: Geben Sie Hilfen, wenn das Entdecken über­
Hier einige Tipps, wie Sie das im Bereich von Wort- mässig viel Zeit in Anspruch nehmen sollte. Die S.
schatz und Grammatik unterstützen können, indem Sie ­sollten auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis haben.
Ihre S. dazu anregen eigenständig mit den ihnen zur
Ein Effekt bei dieser Art des Vorgehens (bei der Wort-
Verfügung stehenden Hilfsmitteln zu arbeiten:
schatzarbeit wie auch bei der Reflexion über grammati-
– Arbeiten Sie immer wieder einmal mit der alphabeti- sche Strukturen) ist die Stärkung der Eigenständigkeit
schen Wortliste (online), mit dem Wort-Schatz oder der S. Sie erhalten mehr Verantwortung für die Arbeit
mit dem „Dictionnaire Scolaire Allemand“. Die S. soll- im Unterricht und entwickeln nach und nach ein besse-
ten sich daran gewöhnen, zunächst Hypothesen über res Verständnis für den Aufbau und das Funktionieren
die Wortbedeutung zu bilden, das neue Wort mit von Sprache, also Sprachbewusstheit.
­ihrer Muttersprache, mit Englisch oder einer anderen
Diesem Ziel, also der Entwicklung von autonomem
gelernten Fremdsprache zu vergleichen, ihre Mit­
­Arbeiten und einer selbstständigen Evaluation der eige-
schüler zu fragen, selbst nach der Bedeutung zu
nen Lernergebnisse im Unterricht und zu Hause, dienen
­recherchieren und erst danach Sie zu befragen.
ebenfalls die oben beschriebenen Rückschauseiten im
– Das Gleiche gilt für die Grammatik. Lassen Sie Ihre S. KB und AB (vgl. S. 8).
immer wieder grammatische Strukturen selbst ent­

„WER macht WAS im Unterricht?“


Bei der Planung des Unterrichts ist es naturgemäss erst- Die im KB angebotenen Projekte sollten natürlich
mal der L., der viele Entscheidungen treffen muss: ­zeitnah evaluiert werden. Dazu können Sie z. B. die
­Zuerst wird das Lernziel bestimmt, die Aktivitäten in ­jeweiligen Lernziele von den S. formulieren oder ­Vor-
­eine sinnvolle Reihenfolge gebracht, Arbeitsblätter und Nachteile des Projekts aus der Sicht der S. auf­
­werden vorbereitet und kopiert etc. Nur wenig liegt zeigen l­assen etc. – Für die Bewertung von Präsenta­
zu diesem Zeitpunkt in den Händen der S. tionen ihrer Mitschüler/innen, die im Rahmen der
Projekte ent­stehen, bietet das vorliegende LHB z. B.
Beim handlungsorientierten Unterricht soll das anders
die KV 4 „­ Feedback geben“.
sein: So treffen die S. am deutlichsten in den Projekten
eigene Entscheidungen (was für ihr Projekt wichtig ist; Für die Reflexion über das Unterrichtsgeschehen kann
wie sie das Endprodukt gestalten wollen; wie sie sich man die S. zu geeigneten Zeitpunkten innerhalb eines
am besten organisieren, um das Projekt gemeinsam Schuljahres nicht nur fragen, was sie gelernt haben,
­erfolgreich zu bearbeiten etc.) und sie kreieren eigene ­sondern auch, welche Aktivitäten sie gern bzw.
Materialien. Sie werden also autonomer, sprachbewuss- ­weniger gern gemacht haben. Dabei sollten sie ihre
ter, kreativer und sind dabei oft motivierter. ­Meinung begründen und auch Verbesserungsvor­
schläge ein­bringen. Die Rückmeldungen der S. zu
Auch die Option, Ihre S. beim Thema „Bewertung“
­Ihrem Unterricht können am besten mündlich im
­aktiv mit einzubeziehen, ist wichtig. Dafür sollten Sie
­lockeren Unterrichts­gespräch ablaufen. Manchmal
­Ihre S. regelmässig bitten, nicht nur Feedback zu den
kann es aber auch nützlich sein, dass Sie eine schrift­
eigenen Projekten bzw. den Projektergebnissen ihrer
liche Rückmeldung z. B. in Form eines ausgefüllten
Mitschüler/innen, sondern auch zum Unterrichtsablauf
Fragbogens bekommen – zwei Vorschläge für solche
zu geben. Wenn Ihre S. über sich selbst oder eine
Fragebögen finden Sie auf der nächsten Seite, die aber
Unterrichts­sequenz bzw. ihre Rolle darin reflektieren
nur als B
­ eispiele dienen sollen, also für Ihre Zwecke
und diese b ­ ewerten müssen, lernen sie Distanz zu
auch ganz anders aussehen könnten. Das A ­ usfüllen
­nehmen, einen neuen Blickwinkel einzunehmen und
kann mit ­Angabe des S.-Namens, aber auch anonym
sich selbst besser einzuschätzen. Ausserdem wird eine
geschehen, damit die S. sich freier fühlen.
offene Unterrichtsatmosphäre gefördert, was den Lern-
prozess p­ ositiv unterstützt.

26
stimmt
stimmt
nicht

Ich habe in dieser Unterrichts­sequenz gut mitgemacht.

Ich habe die Hausaufgaben g


­ emacht.

Ich habe alles gut verstanden.


Wenn nicht – das ist mir noch unklar geblieben:
                                            
                                            
                                            
                                            

Diese Sequenz hat mir gut ­gefallen.


Meine Gründe:
                                            
                                            
                                            
                                            

Dazu ­machen wir Dazu ­machen wir Dazu ­brauchen wir


genug (Übungen) zu viel(e Übungen) mehr (Übungen)

Grammatik

Wortschatz

Aussprache

Hören

stilles Lesen

lautes Lesen

Diskussionen

Spiele

Schreiben

Hausaufgaben

Im Unterricht sind oft die L. die Aktivsten, obwohl sie oft das Vertrauen in Ihre S. und die Förderung und Unter-
die Passivität ihrer S. beklagen und obwohl vieles von stützung von selbstständigem Denken und Handeln.
dem, was die L. tun, auch die S. übernehmen könnten. Die S. müssen allmählich erkennen, dass letzten Endes
Auch im vorliegenden LHB finden Sie immer wieder sie selbst die Verantwortung für ihren Lernprozess und
Hinweise, wie Sie Ihre S. stärker am Unterrichts­ für ihr Handeln übernehmen müssen.
geschehen beteiligen können. Dazu gehört natürlich

27
8 Tipps aus der Praxis und für die Praxis:
Häufige Probleme im Fremdsprachenunterricht

1 „Die Übungen sind zu schwer und meine Schüler 2 „Meine Schüler sprechen nicht „echt“, sondern
machen viele Fehler.“ monoton und ohne Satzmelodie.“
Nicht alle Lerngruppen sind gleich, und es fällt oft Eine gute Aussprache ist wichtig: Sie bewirkt, ob man
schwer, in der Arbeit mit einem LW die Arbeit in der den Sprecher versteht oder nicht. Sie ist auch der erste
Klasse zu differenzieren. Hier einige Vorschläge zur Eindruck, den wir von einem Sprecher haben, und
­Arbeit mit schwierigeren Aufgaben: ­gerade dieser erste Eindruck ist enorm wichtig. In
„geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ wird immer
Wenn die Aufgaben für die S. zu schwierig erscheinen
wieder darauf hingewiesen, dass die S. auf die Aus­
oder sind, dann machen Sie diese am besten leichter.
sprache ­achten sollen, indem sie Wortakzente, Satz­
Das hört sich einfach an, aber wir meinen es auch so.
akzente, Satzmelodie und auch Emotionen beachten.
Zum Beispiel: Denken Sie daran: Sie sind das Modell für Ihre S. und je
– Geben Sie die ganze Lösung oder Teile der Lösung mehr Sie auf diese Punkte achten, desto eher werden
vor, indem Sie die Übung mit der Lösung vorlesen Ihre S. Sie erfolgreich imitieren.
und lassen Sie die S. dann die Übung machen. In „geni@l klick – Deutsch für die Romandie“ sind ab-
Was nützt es, wenn viele S. fehlerhafte Lösungen sichtlich keine spezifischen Aufgaben für die Phonetik
­produzieren, die Sie dann mühevoll korrigieren vorgesehen, da in der Regel die jeweilige Muttersprache
­müssen. die Lernschwierigkeiten bedingt. Sie wissen also am
– Lassen Sie, wo immer es geht, die Übung zuerst in ­besten, wo die Ausspracheprobleme Ihrer S. liegen,
Partnerarbeit bearbeiten. Kontrollieren Sie erst danach und können so gezielt intervenieren und entsprechende
(kurz) im Plenum einzelne Beispiele. Übungen anbieten. Lassen Sie Ihre S. ruhig ab und zu
bei den Übungen die Aussagen/Sätze noch einmal
– Lassen Sie die Aufgaben am besten immer zuerst ­wiederholen, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Aus-
mündlich und erst danach (oder sogar erst als Haus- sprache verbessert werden müsste. Häufig kann man
aufgabe) schriftlich machen. ­beobachten, dass die Lehrenden schon mit einer gram-
– Generell bei Übungen: Die S. sollen das erste Beispiel / matisch oder inhaltlich richtigen Antwort zufrieden sind,
den ersten Satz im Plenum machen, das zweite Bei- aber die Aussprache dabei leider vernachlässigen.
spiel zu zweit, das dritte alleine. Überprüfen Sie j­edes Geben Sie den S. immer genügend Zeit zum Imitieren
Mal kurz – dann sollen die S. den Rest selbstständig von Wörtern und Sätzen. Betonen Sie kontinuierlich,
machen. So vermeiden Sie, dass die S. den Eindruck wie wichtig die Aussprache ist.
vermitteln, es sei alles klar, obwohl sie E­ iniges miss­
verstanden haben. Berücksichtigen Sie: Wort- und Satzakzent, Satzmelo-
die, affektive Färbungen (wie Ärger, Freude etc.) und
– Nutzen Sie die kapitelbezogene „Kurzübersicht: Variation der Lautstärke. Die Papagei-Übungen zum
­Niveaus und Lernwege“ und schauen Sie bei Bedarf, Nachsprechen im KB und AB bieten eine sehr gute
ob es zu der Aufgabe Hinweise zur Vereinfachung im Möglichkeit, die Aussprache zu trainieren.
LHB oder z. B. eine unterstützende KV gibt.
Und/Oder überlegen Sie sich, ob die Aufgabe für das Achten Sie bitte besonders auf die „Echtheit“ der Kom-
von Ihnen angestrebte Lernziel für Ihre S. nützlich munikation in der Klasse. Es liegt auf der Hand, dass der
bzw. ­erforderlich ist. Wenn nicht, verzichten Sie auf Fremdsprachenunterricht eher künstliche Situationen
Auf­gaben, die Ihre S. ggf. demotivieren könnten bzw. anbietet. Deshalb ist es wichtig, dass die Äusserungen
halten Sie sich an den in der Kurzübersicht vorge- der S. trotzdem einigermassen authentisch und bedeu-
schlagenen Minimalweg. tungsvoll wirken. Achten Sie daher auf eine möglichst
„echte“ Aussprache und Betonung auch bei einfachen
Sätzen, die z. B. aus Übungen im Buch abgelesen wer-
den. Ein gutes Prinzip zur Förderung einer kommuni­
kativen Haltung ist dabei das allmähliche Lösen vom
Text, indem der S. den Blickkontakt mit seinem Partner
(oder L.) sucht.
TIPP: Achten Sie grundsätzlich auf möglichst
­authen­tische Sprechsituationen.
Lassen Sie Übungen (Kettenübungen) ruhig ein- bis
zweimal wiederholen, so wird die Flüssigkeit der
­Äusserungen erhöht, die Äusserungen klingen
­authentischer und jeder S. kommt zum Sprechen.

28
3 „Es ist zu viel Stoff im Lehrbuch. Mit den verfüg- 5 „Die Schüler arbeiten zu Hause nicht genug.“
baren Unterrichtsstunden kommen wir nicht
schnell genug voran.“ Versuchen Sie, die Prinzipien effektiven Lernens und die
Lernstrategien im Unterricht selbst zu aktivieren. Haus-
Weniger ist manchmal mehr … Es gibt in jedem Lehr- aufgaben werden in der Regel sehr unterschiedlich
buch Sequenzen, die je nach Niveau der Klasse relativ bearbeitet, da viele S. oft nicht genau wissen, wie sie
viel Zeit in Anspruch nehmen und die Unterrichts- vorgehen sollen. Am besten spielen Sie die Arbeits-
atmosphäre sogar belasten können. Wenn Sie dies weisen im Unterricht modellhaft mit den S. durch.
spüren, dann entscheiden Sie ruhig ab und zu, Teile zu Dazu eignet sich z. B. die Wiederholung von Wort-
überspringen. Wichtig ist, dass die Motivation und die schatz. Ein reiner Appell an die S. im Sinne „Macht das
Aufmerksamkeit in der Klasse erhalten bleiben. Nicht doch bitte!“ bewirkt in der Regel nur bei den guten
alle Teile des Lehrbuchs, nicht alle Übungen müssen Lernern etwas.
unter allen Umständen durchgenommen werden.
Konkrete Hilfe bieten dabei die „Kurzübersichten:
Niveaus und Lernwege“ zu allen Kapiteln von „geni@l 6 „Meine Schüler passen oft nicht auf.“
klick – Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Hier ein paar Vorschläge, wie Ihnen Konventionen im
Band 1“. Unterricht helfen können, die Aufmerksamkeit Ihrer S.
zu erhalten:
4 „Meine Schüler sprechen nicht genug. – Diktieren Sie ab und zu einen Satz mit einer prägnan-
Sie sind zu passiv.“ ten Struktur oder schwierigen Lernwörtern, lassen Sie
Viele Aktivitäten, die traditionellerweise in Einzelarbeit diesen schreiben und zunächst in Partnerarbeit und
von den S. behandelt werden (und dann von der Lehr- dann mit der Lösung (Tafel/Folie/Beamer/…) verglei-
kraft frontal kontrolliert werden), können durchaus chen.
auch in Partnerarbeit bzw. Gruppenarbeit gelöst – Präsentieren Sie einen fehlerhaften Satz (sagen Sie
werden. Der Vorteil ist, dass alle S. aktiv sind und die nicht, von wem der Satz ist, und zeigen Sie keine
Kontrollphase durch die Lehrkraft reduziert wird. Handschriften einzelner S.) und lassen Sie den Fehler
Wichtig: Die Partner- und Gruppenphasen sollten nicht zu zweit finden und korrigieren.
zu lange dauern und die Ziele überschaubar und lösbar – Wählen Sie einen Satz, einen kurzen Textabschnitt
sein, damit die S. nicht (auch aus Langeweile) in ihre oder einen Minidialog aus und lassen Sie diesen kurz,
Muttersprache verfallen. aber intensiv mündlich zu zweit üben und möglichst
„echt“ mit richtiger Satzmelodie etc. vortragen.

Lehrtipp Portfolio-Arbeit
Wo möglich, wird im KB mit Pfeilen auf das Portfolio verwiesen.
Regen Sie die S. an, ihre Sprach- und Projektprodukte wie auch
schon in Klasse 9 weiter zu sammeln. Die Sammlung dient v. a.
dazu, den eigenen Lernprozess zu verfolgen, zu beobachten und
zu dokumentieren. Arbeitsumfang, Form und Inhalt der Schüler-
produkte sollten dabei auch bewertet werden.
In „geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse,
Band 1“ wird immer wieder das Erstellen entsprechender Produkte
angeregt. Geben Sie den S. die Möglichkeit, diese nicht nur für
sich selbst zu sammeln, sondern sie auch gegenseitig einzusehen.
Diese Arbeitsergebnisse können die S. auch in die nächste Klasse
mitnehmen. Auf alle Fälle können sie sicherlich mit Stolz auf ihre
persönlichen „Endprodukte“ zurückblicken.

29
Das Online-Portal: www.genial-klick.ch
Für die Schülerinnen und Schüler

Die S. können den Online-


Bereich nutzen, um ihre Sprach-
kenntnisse zu überprüfen und
zu festigen.
Der Online-Bereich ist frei zu-
gänglich, die Adresse steht im
KB, im AB und im Wort-Schatz
der S.: www.genial-klick.ch.

Zur Auswahl stehen ca. 25 in-


teraktive Übungen pro Kapitel
und die Hörtexte aus dem AB.
Nach den Kapiteln 4 und 8
kommen zu den Plateaus 1 und
2 jeweils 4 Spiele hinzu.

Hier können die S. das jeweilige Hier haben die S. Zugang zum
Kapitel anklicken. Dictionnaire Scolaire Allemand
für die Klassenstufen 9–11 und
von dort aus zur zugehörigen
Vokabeltrainer-App.
Die interaktiven Übungen
sind vielfältig und bieten Nähere Informationen sowie
Möglichkeiten der Binnen- den direkten Link
differenzierung, d. h., sie www.genial-klick.ch/WTB
können leicht, mittelschwer erhalten sie zu Beginn der Print-
oder anspruchsvoll sein. ausgabe ihres Wörterbuchs.
Die S. bekommen hier auf
unterschiedliche Weise Hilfs-
angebote.
Die Übungen schulen die
sprachlichen Fertigkeiten
1 Wo kann man Urlaub machen? Wo kann man in den Ferien Spass haben?
Ziehe die Wörter zu den richtigen Bildern. Vier Wörter passen nicht.

Lesen, Hören, Schreiben


und Sprechen.
Die Aufnahmefunktion
(Voice Recorder) kann beim
Sprechen genutzt werden.
Die S. können ihre Aufnahmen
auf ihrem Computer speichern
und so auch öfter anhören oder
an Sie für gezieltes Feedback
weitergeben.
Die Spiele in den beiden
Plateaus umfassen klassische
Formate wie Paarsuchspiel und
Wort suchfelder. Daneben gibt
es Quizaufgaben und Spiele,
bei denen es (auch) um Schnel-
ligkeit geht.

30
Für die Lehrerinnen und Lehrer

Lehrerbereich 10/11, 1 Im Lehrerbereich gibt es eine


geni@l klick – Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1 FüIIe weiterer Materialien.
Auch ab der Klasse 10 im cycle 3 wird die den Schülerinnen und Schülern seit „Der grüne Max“
und „Junior“ vertraute methodische Ausrichtung fortgeführt. So spielen nach wie vor
kommunikatives und handlungsorientiertes Lernen, interaktive und kooperative Arbeitsformen
Ausserdem haben Sie Zugang
sowie Angebote für spielerische Aktivitäten eine zentrale Rolle. Echte Sprechanlässe, bei
denen die Schülerinnen und Schüler über sich sprechen können, ermöglichen authentische
zum Dictionnaire Scolaire Alle­
Kommunikation und einen echten Austausch, in dem die Schülerinnen und Schüler mehr mand.
voneinander erfahren. Lese- und Hörtexte sind gegenüber Klasse 9 länger und komplexer,
wobei bei den Lesetexten auf eine authentische Textsortenvielfalt geachtet wurde. Die
Schülerinnen und Schüler bearbeiten und präsentieren gemeinsam Projekte und werden
häufig zur Selbstevaluation angeregt.
„geni@l klick - Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ ist für alle drei Niveaus
gemäss PER konzipiert. Für Schülerinnen und Schüler der Niveaus 2 und 3 steht für das letzte
Sekundarschuljahr „geni@l klick - Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 2“ zur
Verfügung. Schülerinnen und Schüler der Niveaustufe 1 können den Band 1 in der 10. und 11.
Klasse verwenden, haben also mehr Zeit für den Lernstoff zur Verfügung.
Auf diesem Lernportal finden Sie als Lehrpersonen Materialien aus „geni@l klick – Deutsch für
die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“ und Zusätze, mit denen Sie Ihren Deutschunterricht
noch leichter und angenehmer gestalten und bequem vorbereiten können:

Sie benötigen ein Passwort,


um in den Lehrerbereich zu ge-
langen. Sie können dieses Pass-
wort natürlich speichern,
so dass Sie es nur einmal einge-
ben müssen.
Zugangscode: gkromL.

Hier können Sie die PDF-Dateien aller Komponenten von geni@l klick –
Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1, die Audio-Dateien
und zusätzliche Materialien herunterladen.
Das sind z. B.:
• Kursbuch
• Arbeitsbuch
• Gesamtwortschatzliste
• Alle Videoclips zum Ansehen, die zugehörigen Transkripte und
Hinweise zum Einsatz im Unterricht sowie der Videotrainer
• Wort-Schatz (Lernwortschatz)
• Lehrerhandbuch
• Lehrwerk digital
• Kurzübersichten mit Niveaus und Lernwegen zu allen Kapiteln
• Übersicht Fächerübergreifende Aktivitäten
• Ausführliche Inhaltsverzeichnisse zu Klasse 5–9
• Kopiervorlagen
• Interaktive Tafelbilder
• Informationen zur Schülerseite
Ausserdem haben Sie Zugang zu den Zusätzlichen Übungen.

31
Übersicht über die Komponenten
Für die Schülerinnen und Schüler

Romandie
Deutsch für
Deutsch für
Das Kursbuch (KB) die Romandie
die Romandie

Deutsch für die


(cycle 3)
an der Sekundarschule dem Gemeinsamen
die 10. und 11. Klasse “ (PER) um und folgt
• ist konzipiert für
„Plan d’Etudes Romand

− Für den Einsatz im Unterricht bestimmt.


• setzt den Lehrplan zrahmen für Sprachen (GER) PER
Europäischen Referen Niveaustufen des
zierung gemäss der
keiten zur Differen
• bietet Möglich
den Lernprozess durch s
tion erleicht ern n und viele Lerntipp

geni@l klick –
Inhalt und Konzep ige Lernzielangabe

− 8 Kapitel mit je 10 Seiten: Einstiegsseite mit globalem Lernziel und einer wichtigen
struktur ierten Lernweg, eindeut
• einen klar Situationen
hende Themen und ion und
• emotional ansprec gsorientierte Interakt
htsformen, handlun
• vielfältige Unterric
motivie rende Projekte it
n zu Mehrsprachigke

strategischen Kompetenz; 4 Doppelseiten mit ansprechenden Themen aus der


• gezielte Aufgabe eitstraining
che- und Flüssigk
• integriertes Ausspra Weiter geht es mit:
zur Selbstevaluation land,
• Möglichkeiten tionen aus Deutsch
undliche Informa
• interessante landesk
Schweiz

1
Österreich und der

11. Klasse, Band


Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, motivierenden Projekten und Aufgaben
ische Videocli ps
• authent Deutsch für
die Romandie

Das Kursbuch enthält


• 8 Kapitel und Festigen
zum Wiederholen
• 2 Plateaukapitel

abgestimmt auf die Niveaustufen gemäss PER; letzte Seite („Das kann ich nach
blick im Anhang
• Grammatiküber
bietet zusätzlich
Das Arbeitsbuch
Kursbuch

den Übungen

Kursbuch 10. und


10. und 11. Klasse

• 8 Kapitel mit vertiefen formaten


Band 2

s mit Übungs

Kapitel …“) als Rückschauseite zur Selbstevaluation


• 2 Training
Fertigkeiten
zu den einzelnen

Kursbuch
n und Spiele
10.08.18 16:15

• viele weitere Übunge nial-klick.ch


1
genialklick_11Kurs_R65_100818_VORAB.indd

im Lernportal www.ge
sse
10. und 11. Kla
5

entdecken!
Mahlzeiten
5

− 2 Plateaus zum Wiederholen mit Schwerpunkt auf den Fertigkeiten Sprechen und Hören
Scannen, lernen,
10 11

1
2 3
4

5
5

Band 1
6

5 11

Mahlzeiten 6
4 5
10 2 3
1
A

A C
B

− 1 fünfseitiger Grammatiküberblick im Anhang


C

D
D

E
F
F
E

Cataro 031772
12
12

− 1 anschauliche Karte der D-A-CH-Länder zu Beginn des KB


Videos
und Hördateien oder
Buchseiten scannen der Klett-Augmented-App!
n mit
kostenlos abspiele en.de/augmented
www.klett-sprach
03.12.2018 15:45:28

ndie
achen.de/roma
www.klett-spr

− Verweise auf passende Übungen im Arbeitsbuch DO01_3-12-605052_UM_U


1_U4.indd Alle
Seiten

Zwei Audio-CDs mit den Hörtexten und Impulsen zur Ausspracheschulung sind dem Lehrerhandbuch (LHB) beigelegt.
Die Audios befinden sich ausserdem im Lehrerbereich des Portals.

Das Arbeitsbuch (AB) Deutsch


die Romand für
ie

andie
• ist konzipiert

Folgt dem Aufbau des KB, ergänzt und vertieft die Inhalte des KB. • setzt den für die 10.
und 11. Klasse
Lehrp

für die Rom


an
Europäischen lan „Plan d’Etudes Roma der Sekundarschule
(cycle 3)
• bietet Mögl Referenzrahmen für Sprac nd“ (PER) um und folgt
ichkeiten zur hen (GER) dem Geme

Deut
Differenzierung insamen

die Romansch für


gemäss der

− Sowohl im Unterricht als auch für die Hausaufgaben einsetzbar.


Inhalt und Niveaustufe
Konzeptio n des PER
• einen klar n erleichtern
strukturiert den Lernp

die
• emotional en Lernweg, rozess durch
einde

– Deutsch
ansprechen utige Lernz
• vielfältige de Themen
Unterrichts und Situatione ielangaben und viele
motivierende forme n, handlungs n Lernt ipps

− 2 Plateaus angelegt als Fertigkeiten-Trainings


• gezielte AufgaProjekte orientierte
Interaktion
ben zu Mehr und
• integrierte sprachigkeit
s Aussprache
• Möglichke - und Flüssi

geni @l klick
iten zur Selbs gkeitstraini
• interessant tevaluation ng
e landeskund
Österreich liche Inform

− Mit Übungen, die durch unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad oder durch mehr oder
und der Schw ationen aus
• authentisch eiz Deutschlan
e Videoclips d,
Das Kursbuch
• 8 Kapitel enthält
• 2 Plateaukapi www.genial-kli

weniger umfangreiche Hilfestellungen auf die Niveaustufen gemäss PER abgestimmt

Band 1
ck.ch
• Grammatik tel zum Wiederholen
überblick im und Festigen
Anhang
Das Arbeitsbu
ch bietet zusät

11. Klasse,
• 8 Kapitel zlich
mit
• 2 Trainings vertiefenden Übungen

sind.
mit
zu den einze Übungsformaten
lnen Fertigkeiten
• viele weite
re Übungen
im Lernportal und Spiele
www.genial-klic

ch 10. und
k.ch

− Bleibt im Besitz der Schülerinnen und Schüler. Es beinhaltet zusätzlich: Scannen, lerne
n, entdecken!

Arbeitsbu
1
3

Arbeitsbu
Ein Wortgedicht:

• Lösungen zu den Rückschauseiten („Das kann ich schon“, „So lerne und übe ich“)
Saras Ferien
a Sara war
in
den Ferien.
Lies ihr Wortgedicht
Wo? • Wann? und ordne

1
• Was? (Aktivitäten) den Textzeilen
5

1
• Wie? ( oder die Fragen Alles Deutsch
Was? ) • Wetter? zu.
G E F • Was?
A U L a Was passt?
E N Z Ordne die
W U N T Wörter den
D E R Fotos zu.
B A R 4 Mülltrennung 1 2

ch
W A R 3
M
S P A N Gartenzwerg
I E N
G E S Handy
3 Ein
C H W
O M M
Wortgedicht
J U N E N
I Goethe a Sara : Saras
b Ergänze
den Text, das
war in Ferien
2
Hör dann zur Wortgedicht Leichter:
5 6 den Ferien.
Kontrolle. in a hilft. Erst hören,
Karneval Wo? Lies ihr
Schwerer: • Wann?
Im Juni war ich mit
Erst
schreiben,
dann schreiben.
• Was? Wortgedicht
Die Ferien waren
meinen Grosseltern
zehn Tage
dann hören. grillen
4 Was? (Aktivitäten)
und ordne
einfach in 7 • Wie?
Strandkorb
( oder den Textzeilen

10. und 11
Ich bin sehr ! Es war windig, . G E
sportlich und ) • Wetter?
war jeden Tag aber sehr F A die Fragen
Danach war am Meer und Weihnachtsmarkt W U U L
ich immer
müde und bin . N D E N • Was? zu.
c Hör den
Text
habe nur noch
am Strand . 8 E R
B A Z T 5 Alles
3 noch einmal.
Schreib kurze
W A R Deutsch
Wo hat Sara Antworten. . S P R M
gewohnt?
A N a Was
Wie warm Im I E passt?
war es in Spanien?
N Ordne
. die Wörter

1
Was hat Sara
am Abend
Mehr als G E
S C
4 Mülltrennung
gemacht? den Fotos

. Klasse
Sie war auf Grad. J U H W
einer b Welche
anderen b Ergänze N I O M 1 zu.
Wörter fallen 2
Wen hat sie und hat c Vergleicht dir zu Deutschland
Hör dannden Text, M E Gartenzwerg
kennengelernt? zu dritt und ein? Notiere N 2
. Welche Gruppe ergänzt auf einem das Wortgedicht
zur Kontrolle. 3
d Hör den hat die meisten eure Liste in b. Blatt.
Text noch
einmal. aus Portugal. Wörter gefunden? Im Juni Handy
4
Notiere Informationen in a hilft.
zu den Stichwörtern. 6 Zwei Wochen Die Ferien
war ich Leichter:
Hotel:
Leichter: Den Text in der Romandie: mit meinen Schwerer: Erst Goethe
manchmal a Lest den Lukas erzählt Leichter: Erst hören, waren Grosseltern hören,
Wetter: anhalten und schreiben. Text zu zweit. dann Ich bin einfach Erst dann
Schwerer: Erst vorlesen, vorlesen. schreiben,
Schwerer: Ohne Ich hei_s _s e dann sehr sportlich zehn schreiben. Karneval
Aktivitäten:
Pausen hören. _ Lukas und ergänzen und zur Tage
schwimmen, komme a_
_ Liechtenstein.
Kontrolle hören.
Danach und war in dann
hören.

• eine Liste der unregelmässigen Verben


Romandie und war ich
neue Kontakte ha_ _ bei einer Ich war im jeden ! Es war 5

Band 1
Som_ _ _ zwei immer grillen 6
(Personen):
in der Romandie Gastfa_ _ _
_ _ in Genf Wo_ _ _ _ in c Hör Tag am windig,
un_ sehr elegant. gewo_ _ _ . der
den Text müde Meer aber sehr
4 I_ _ habe vi_ Genf is_ die 3 und habe und bin . 4
Wo? Wann? gefal_ _ _ . grösste Sta_ noch Strandkorb
Was? Wie? Ich ler_ _ erst
seit zw_ _ Jahren
_ gesehen
und geler_ _
Wo hat einmal. nur noch
a Mach ein Wetter? _ und es hat am Strand
Wortgedicht gut verstan_
_ _.
Franzö_ _ _
_ _ , aber ich
m_ _ gut Sara gewohnt? Schreib .
b Tauscht zu deinen
Ferien oder habe mei_
_ Gastfamilie Wie warm kurze Weihnachtsmark
eure Wortgedichte Fantasieferien Das Ess_ _
war fast imm_ Antworten. .
Welche Informationen und lest sie. im Heft. _ lecker. Sehr war es 7
versteht ihr? aus dem Wallis, g_ _ hat mir Was hat in Spanien? Im t
c Hängt eure ab_ _ man das Raclette .
Wortgedichte
Erzählt. ka_ _ es fast geschme_
_ _ . Es ko_ Sara am
Lest und findet in der Klasse Du warst in Einen Tag w_ über_ _ _ essen. __ Abend Mehr
_ ich m_ _ als
Gemeinsamkeiten. auf. den Bergen. meiner Gastfamilie gemacht? 8
besu_ _ _ .
Es ist immer in Montreux. .
Noah und ich Richtig. i_ Juli und dau_ Da ha_ _ _
wir das Jazzfestival Wen hat Sie war
8 acht
waren
im Ferienlager. b Ergänze _ _ sechzehn sie kennengelernt? auf einer
die Tage.
fehlenden
Buchstaben d Hör und hat Grad.
c Hör den in a. 4 den
5
Text und kontrolliere Notiere Text noch
605053_AB_007-014_Kap.1.indd
8-9
deine Lösungen
in 6a. Informationeneinmal. b Welche
Hotel: . anderen
zu den c Vergleicht Wörter
Stichwörtern. aus Portugal.
Wetter: Welche zu dritt fallen
dir zu
Gruppe und Deutschland
neun 9 Aktivitäten: Leichter: hat die ergänzt eure
ein? Notiere
schwimmen, anhalten Den Text manchmal 6 Zwei meisten Liste
Wörter in b.
neue Schwerer:und schreiben. Wochen auf einem
Kontakte gefunden?
(Personen): Ohne a Lest in der Blatt.
Pausen
4 Wo?
03.12.18 14:01
hören. den Text Romandie:
Wann? zu zweit.
Ich hei_
s _s _e Lukas Lukas
a Mach Was? erzählt

Cataro 03178
Wie? Leichter:
ein Wetter? Romandie und komme Schwerer:Erst hören,
b Tauscht Wortgedicht dann

Buchseiten
und ha_ a_ _ Liechtenstein. ergänzen Erst vorlesen, vorlesen.
zu in der _ bei
Welche eure Wortgedichtedeinen Ferien Romandie einer und zur dann

0
Informationen Gastfa_ Ich war Kontrolle
c Hängt und oder gefal_ un_ sehr ___ im Som_ hören.
Fantasieferien _ in Genf

kostenlos abspie scannen und Hörda


eure versteht lest sie. _ _ . Ich elegant. _ _ zwei
Lest und Wortgedichte ihr? Erzählt. im Heft. gut verstan_ ler_ _ erst I_ _ habe gewo_
_ _ . Genf Wo_ _
findet seit zw_ vi_ _ gesehen _ _ in
in der
Gemeinsamkeit _ _. _ Jahren is_ die der
Klasse Das Ess_ Franzö_ und geler_ grösste
8 en. auf. _ war Sta_ _
acht
Du warst fast imm_ ___ _ und
aus dem _ , aber es hat

teien
in den Wallis, _ lecker. ich habe m_ _
Noah Bergen. ab_ _ Sehr g_ mei_ gut
und ich

len mit der


waren Einen man ka_ _ hat _ Gastfamilie
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Richtig. _ ich _ es fast
besu_ m_ _ über_ Raclette
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8-9 _ _ . Es meiner _ _ essen. geschme_

Klett-Augme
ist immer Gastfamilie _ _ . Es
b Ergänze i_ Juli in Montreux. ko_ _

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_ _ sechzehn Da ha_
c Hör Buchstaben _ _ wir

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und kontrolliere in a.

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Eine Audio-CD mit den Hörtexten und Impulsen zur Ausspracheschulung ist dem
t-sprache
neun
9

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ndie
genialklick_10Arbe
its_R6_605053_051
218.indd Alle
Seiten

Lehrerhandbuch (LHB) beigelegt. Die Audios befinden sich ausserdem im Schüler-


und Lehrerbereich des Portals. 05.12.18 12:10

Weitere Übungen und Spiele im Portal: www.genial-klick.ch

Der Wort-Schatz
geni@l klick – Deutsch für die Romandie

Deutsch für
− Lernwortschatz und wichtige Wendungen zu jedem Kapitel, thematisch geordnet und die Romandie Deutsch für
die Romandie
mit Angaben der Niveaustufen gemäss PER • ist konzipiert für die 10. und 11. Klasse an der Sekundarschule
(cycle 3)
• setzt den Lehrplan „Plan d’Etudes Romand“ (PER) um und folgt dem

− Bebildert, zweisprachig, mit Satzbeispielen und Aussprachehilfen


Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)
• bietet Möglichkeiten zur Differenzierung gemäss der Niveaustufen
des PER

− „Das kennst du schon“ wiederholt bereits bekannte wichtige Wörter und Wendungen.
Wort-Schatz 10. und 11. Klasse, Band 1

Der Wort-Schatz enthält


• den Lernwortschatz und wichtige Wendungen zu den einzelnen
Kapiteln, thematisch geordnet
• eine Wiederholung bereits bekannter wichtiger Wörter und

− „Für mich wichtige Wörter und Wendungen“ regt die Schülerinnen und Schüler dazu an,
Wendungen
• Angaben zu den Niveaustufen gemäss PER
• auf die Niveaustufen abgestimmte Übungen zum Wortschatz nach
jedem Kapitel
• Lernstrategien

für sich ganz persönlich wichtige Wörter und Wendungen zu notieren. Wort-Schatz
10. und 11. Klasse
− Lernstrategien unterstützen die Schülerinnen und Schüler beim Lernen. Cataro 031788
Band 1

− Mit Übungen nach jedem Kapitel, die auf die Niveaustufen gemäss PER abgestimmt sind. www.klett-sprachen.de/romandie

Das Dictionnaire Scolaire Allemand DICTIONNA


IRE SCOLAIR
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Chercher et
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et expressions
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du manuel
scolaire geni@ l’ensemble du
Vocabulaire l klick
de
et informations base surligné, astuce
sur la civilisa s pour la traduc
tion tion
Phonétique
des mots allema Allemand –
nds Français et
Français – Allem

− Mit Vokabeltrainer-App zum Basis-Lernwortschatz für


Des textes
DICTIONNAIR

modèles, un and
tableaux de abrégé de gramm
conjugaison aire et des
pour facilite
r la formulation
Dans le dictio
nnaire en ligne:
Outils de recher

alle Schülerinnen und Schüler


che instantanée
Prononciatio
n entièremen
enregistrée t
de toutes les
entrées
Un entraîneur
de vocabulaire
pour l‘appr
entissage des
expressions mots et

− Zusätzlich zur Printausgabe über die Schüler- und die


de geni@l klick

Die Wörterbuchm
aus dem Hause arke ISBN: 978-3
Klett -12-600058-

Lehrerseite des Portals abrufbar


Cataro 03176 1
4 - 2018
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Die Videoclips
− Bieten 6 kurze Clips mit deutschen Schülerinnen und Schülern.
− Stimulieren das Seh- und Hörverstehen.
− Fordern zur Nachahmung auf.
Die Clips sind auf der Video-DVD des LHB und ausserdem im Lehrerbereich
des Portals.

32
Für die Lehrerinnen und Lehrer
Das Lehrerhandbuch (LHB)
− Eine allgemeine Einführung u. a. zur methodischen Ausrichtung von „geni@l klick –
Deutsch für die Romandie, 10. und 11. Klasse, Band 1“, zu den Besonderheiten in
geni@l klick – Deutsch für die Romandie

Deutsch für
die Romandie der Romandie und zur Differenzierung
− Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs und des Arbeitsbuchs
und
hen

− Anregungen für spielerische Aktivitäten


− Konkrete Hinweise für den Unterricht für jedes Kapitel
Lehrerhandbuch 10. und 11. Klasse, Band 1

− Zahlreiche Kopiervorlagen
agen
− Transkripte der Hörtexte im KB und AB
− Transkripte der Texte in den Videos, Hinweise zum Einsatz der Videos im Unterricht
Lehrerhandbuch
n
10. und 11. Klasse und zu passenden Übungen im Videotrainer
Band 1
Cataro 031796
− Lösungsschlüssel für die Übungen des AB
N 978-3-12- 605054-8 − Benutzerhinweise zu den interaktiven Tafelbildern und zum Lehrwerk digital
14.12.18 08:49 Das LHB enthält ausserdem:
− 2 Audio-CDs mit den Hörtexten des KB
− 1 Audio-CD mit den Hörtexten des AB
− 1 Video-DVD mit den 6 Videoclips
− Zugang zum Lehrwerk digital als Download im Lehrerbereich des Portals

Hinweise zum Lehrwerk digital: s. Seite 206/207

Die interaktiven Tafelbilder (TB)


Die Tafelbilder bieten für das interaktive Whiteboard spielerische
Wiederholungsmöglichkeiten für Sprachhandlungen, Redemittel
und Wortschatz.
− Regen zum Mitmachen an, motivieren zum Experimentieren mit
der deutschen Sprache.
− Sind in das Lehrwerk digital integriert.

Hinweise zu den Tafelbildern: s. Seite 205

Das Portal
Adresse: www.genial-klick.ch
Lehrerbereich:
Zugangscode für Die L. finden hier Zugang zu Evaluationsangeboten und Dokumente
Lehrpersonen: für die Vorbereitung ihres Unterrichts, wie z. B. weitere Kopiervorlagen.
gkromL Das Lehrwerk digital (als Download) ergänzt durch Links zu weiteren
Lehrwerksmaterialien und zahlreiche Funktionalitäten das Angebot.
Es bietet die Möglichkeit den Unterricht (per Whiteboard oder Beamer)
interaktiv, motivierend und differenziert zu gestalten sowie bequem zu
Hause vorzubereiten und persönliche Bearbeitungen zu speichern.
Schülerbereich:
Die S. finden hier die Aufnahmen der Hörtexte des AB, interaktive
Online-Übungen, die auf die Niveaustufen gemäss PER abgestimmt
sind, und Spiele. Ausserdem haben sie Zugang zum „Dictionnaire
Scolaire Allemand“.

33
Ausführliches Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs und des Arbeitsbuchs

Themen Kommunikative Lernziele Textsorten


1 Los geht’s!
• Ferien
– über meine Ferien sprechen
(wo, wann, was, wie)
– Ich-Texte: Meine Ferien
– Wortcollage
• Austausch – über einen Austausch sprechen – Ich-Text: Was ich für Deutschland typisch
• Landeskunde D-A-CH – sagen, warum ich (k)einen Austausch finde
• Klischees in D-A-CH machen will – Ich-Texte: Austauschschüler erzählen
• Jugendbuch – über Typisches (in D-A-CH) – Werbeplakat
Projekt sprechen – Jugendbuch: „Happy (ohne) End“
Euer Kanton/Land – was ist typisch? – über Klischees und – Zeitungsartikel: „In der Deutschschweiz“
Vorurteile sprechen – D-A-CH-Spiel
– ein Jugendbuch verstehen AB – Ich-Texte: Meine Ferien;
Mein Austausch
– Wortgedicht: Meine Ferien
– Austauschbericht: „Ein Jahr in Uruguay“
– Telefonat

2 Fit und sportlich!


• Mein Sport
– über Sport sprechen
– meinen Sport beschreiben und sagen,
– Ich-Texte: Meine Sportart
– Interviews
• Gründe für und gegen Sport was man dafür braucht – Klassenposter
• Sporttypen – Gründe für und gegen Sport nennen – Grafik: „Sportmotive“
• Rekorde – eine Grafik beschreiben – Sporttypen-Test
Projekt – einen Test verstehen – Infotexte: Rekorde
Sportart präsentieren – vergleichen (Grösse, – Sportreportagen
Alter …) AB – Interview
Video (Clip 1)
Parkour: Mit viel Training ans Ziel – Ich-Text: Meine Sportart
– Reportage: Sporttag
– Werbung für Sportangebote
– Motivationstipps

3 Wie geht’s denn so?


• Wie geht’s?
– über Gefühle sprechen und sagen, wie es mir
geht
– Ich-Texte: Wie finde ich etwas
– Dialoge: Wie geht’s?
• Situationen und Gefühle – fragen, wie es anderen geht, und auf die – Sprech-Spiel: „Was machst du, wenn …?“
• Emotionen Gefühle anderer reagieren – Drehbuchszene
• Konflikte – Stimmungen erkennen – Hörszenen und Bildgeschichte: „Simons
Projekt – sagen, was ich mag und was mich stört Montagmorgen“
Reg dich nicht auf! – sagen, was passiert, wenn … – Lied: „Die immer lacht“
(Drehbuchszene planen) – sagen, was ich oder – Gefühlscollage
jemand tun soll AB – Ich-Texte: Wie finde ich etwas
– widersprechen und mich – Dialoge: Wie geht’s?
entschuldigen – Forum: „Tipps gegen schlechte Laune“
– Konfliktgespräch
– Personen-Porträts
– Zeitschriftenartikel: „Die immer lacht“

4 Kaufen, verkaufen, leihen …


• Kleidung und Mode
– über Kleidung und Mode sprechen
– Kleidung beschreiben
– Einladung
– Moderation einer Modeschau
• Modeschau – in Geschäften kommunizieren – Ich-Texte: Was ziehe ich an, Was trage ich
• Geschäfte und Shoppen – nach Grösse, Farbe und Preis fragen – Plan Shoppingcenter
• Kleidung und Produktionswege – Meinungen zum Thema Kleiderordnung – Einkaufsdialoge
Projekt verstehen und äussern – Ich-Text: Meine Lieblingsklamotten
Unsere Aktion „Jeder Rappen zählt“ – Informationen über die Produktionswege – Zeitungsartikel und Umfrage:
eines T-Shirts verstehen „Kleiderordnung“
Video (Clip 2)
– Sachtext: „Die lange Reise eines T-Shirts“
Die Modeschau
AB – Flyer: Modeschau
– Dialoge: Was ziehe ich an,
Was trage ich
– Einkaufsdialoge
– Ich-Text: Meine Lieblingsklamotten
– Interview
– Forum: Wie viele Klamotten braucht
man?

P1 KB • Üben mit dem „Karussell“ • Training: Wortschatz, Grammatik, Mini-Dialoge, Rückendiktat


• Sprechen und Aussprache • Arbeit mit dem Video (Clip 2), Lernen lernen: mit dem
Grammatiküberblick im KB arbeiten
WH aus 1–4

34
= WH aus „Der grüne Max“ (Klasse 5/6), „Junior“ (Klasse 7/8) bzw. „geni@l klick“ (Klasse 9)

Wortschatz Grammatik Strategien


– Ferien: Orte (das Schwimmbad, – Nebensatz mit weil – Wörter zu Themen sammeln und zuordnen
die Insel …), Aktivitäten (wandern, – Perfekt – Texte zusammenfassen
­faulenzen …), Wetter (Das Wetter war – Ortsangaben (in den Bergen, – Stichwörter notieren und zum
schön/schlecht., windig …), Souvenirs auf der Insel …) ­Erzählen nutzen
– Schüleraustausch: Orte (bei der Gast­ – Zeitangaben (am 15. August, im Mai, – etwas erzählen: vorbereiten und üben
familie …), Aktivitäten (vom Bahnhof im Sommer, von … bis (zum) …, – Texte verstehen: weiterlesen
­abholen  …), Argumente pro und kontra einen ganzen Tag …) AB – beim Lesen Stichwörter markieren oder
(eine Fremdsprache verstehen, Fehler – niemand, manche, viele, alle ­notieren, dann mit Hilfe der Stichwörter
­machen  …) ­erzählen
– „typisch D-A-CH“ (der Müll/Mist/­Abfall,
pünktlich …)
– Schweizerdeutsch (Salü zämme …)

Wortfeld Sport: – Ortsangaben (auf dem Sportplatz, – Neues dank Bekanntem verstehen
– Sportarten (Snowboard fahren, in der Halle …) (z. B. über eine andere Sprache: Englisch,
­eislaufen …) – Zeitangaben (im Sommer, im Winter, ­Französisch)
– Sportartikel (die Turnhose, der Ball …) am Sonntag …) – Sprachen vergleichen (Deutsch–Französisch)
– Gründe für und gegen Sport (fit sein, – Häufigkeiten (zweimal/dreimal, AB – Text mit Hilfe von Mindmaps vorbereiten
abschalten …) jeden Mittwoch, jedes Wochenende …) – Text mit Hilfe von variablen Elementen
– brauchen + Akk. aus einem Modelltext schreiben
– Ordinalzahlen als Adjektive: im Dativ – englische bzw. internationale Wörter
(auf dem ersten/zweiten Platz) zum Verstehen nutzen
– Komparativ: schneller
– Superlativ: am schnellsten
– Vergleich: so gross wie, grösser als

Wortfeld Gefühle und Emotionen – Nebensätze mit wenn – Emotionen und Stimmungen zum
(gute/schlechte Laune): – reflexive Verben (sich ärgern, sich streiten, ­Verstehen nutzen
– Ausrufe (Wow!, Ach nein., Oh je! …) sich entschuldigen …) – neue Strukturen mit Beispielsätzen lernen
– Meinung äussern (Ich finde das cool, – Modalverb sollen – sich Situationen bildlich vorstellen
­fantastisch  …) – Imperativ („Kopf-Kino“)
– Gefühle äussern (Ich bin glücklich, AB – Porträt mit Hilfe von einem Modelltext
­wütend …) ­schreiben
– Wie geht’s? Es geht mir gut/schlecht. – mit Dialogen lernen: hören, nach­
Ich habe gute/schlechte Laune. … sprechen und auf die Aussprache und
– Entschuldigungen (Entschuldige, sorry, ­Intonation ­achten
tut mir leid …)

Wortfeld Geschäfte, Kleidung und Mode: – Adjektivdeklination (Nominativ/­ – Textmerkmale zum Verstehen nutzen
– Kleidungstücke (die Jacke, das Kleid …) Akkusativ) nach unbestimmtem Artikel – Texte nach Modellen schreiben
– Farben (blau, hellblau …) – Demonstrativartikel der, das, die AB – einen Dialog mit Hilfe einer Dialoggrafik
– Geschäfte/Orte (das Kino, das Reise­ – Ortsangaben (im Kino, im Restaurant …) nachsprechen/einüben
büro …) – Nebensatz mit dass – in Texten Wörter und Sätze markieren
– Einkaufen: Was kostet …? Wo finde und für den eigenen Text benutzen
ich …? Wo kann ich … anprobieren?,
Welche Grösse …, Die Kabinen sind gleich
neben der Kasse. …
– Verben des Sagens, Denkens, Meinens
(sagen, erzählen, schreiben, finden,
­glauben, denken, meinen)

AB • Spielerischer Einstieg zum Wortschatz • Fertigkeiten-Training (Hören: Gespräch beim Kleiderkauf, Telefonat zum Thema
„­ Emotionen/Stimmungen“; Lesen: Anzeigen für ein F­ itness-Studio und für eine Organisation, die Gastfamilien vermittelt;
Schreiben: Brief an die Gastfamilie (vor dem Austausch); Sprechen: Themen „Kleidung“, „Shoppen“ und „Gefühle/Emotionen“)
• Üben und Entwickeln von Lernstrategien mit „Mein Wortschatz“ (Wortgedicht zum Thema „Sommerferien“, Personenbeschrei-
bungen)


• Hören – Zuerst die Fotos ansehen und daraus die wichtigsten Informationen entnehmen (Vorentlastung, Aktivierung von Vorwissen)
Tipps

• Lesen – Zuerst die Fragen lesen (Informationen gezielt suchen, Details direkt vergleichen) • Schreiben – Fragen im Ausgangstext
(Brief) markieren und beantworten • Sprechen – W-Fragen zu einem Thema stellen; Chunks (Satzanfänge) nutzen

35
Ausführliches Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs und des Arbeitsbuchs

Themen Kommunikative Lernziele Textsorten


5 Schmeckt’s?
• Speisen und Getränke
– über Essgewohnheiten sprechen und danach
fragen
– Ich-Texte: Essgewohnheiten, Was mir (nicht)
schmeckt, Lars und seine Familie, Karina
• Essgewohnheiten, Geschmack – sagen, was ich (nicht) gern esse, was mir – Sachtext: „Ist Fastfood ungesund?“
• Ernährung (nicht) schmeckt – Sachtext: „Ernährungspyramide“
• Mahlzeiten – über (gesunde) Ernährung sprechen – Einkaufsdialoge
• Rezept – über Mahlzeiten sprechen – Rezept
• Essenstraditionen in D-A-CH – ein Rezept verstehen – Landeskundetexte: „Essens-Traditionen in
Projekte – Texte zu Traditionen rund D-A-CH“
– Klassenkochbuch ums Essen verstehen AB – Ich-Text: Essgewohnheiten,
– Mein Präsentations-Plakat „Essen“ Was mir (nicht) schmeckt
Video (Clip 3) – Quiz: Essen in der Welt
Wir machen einen Nudelsalat! – Forum: „Hamburger aus Insekten“
– Rezept
– typische Gerichte in D-A-CH

6 Lies mal wieder!


• Bücher und Genres
– über Lieblingsbücher und Serien sprechen
– sagen, was und wo ich lese
– Ich-Texte: Mein Lieblingsbuch
– Forum: „Leseorte“
• Leseorte und Leseziele – eine Detektiv-Geschichte verstehen – Grafik: „Beliebte Leseorte“
• Detektiv-Geschichte – Vermutungen äussern und begründen – Detektiv-Geschichte
Projekt – Zeitungsmeldungen
Medien und du? – Radiomeldungen
– Handynachrichten
– Entschuldigungskarte
AB – Rätsel: „Rund ums Buch“
– Ich-Text: Mein Lieblingsbuch
– Umfrage: Leseorte
– E-Mail
– Zeugenaussagen
– Selbstevaluation: Lesen
– Sprachnachrichten auf der Mailbox
– Entschuldigungen, Ausreden

7 Geld allein macht nicht


glücklich
– über das Thema Geld sprechen
– sagen, wofür ich Geld ausgebe/spare
– Ich-Texte: Wie viel Geld bekomme ich wofür
– Mindmap
• Taschengeld – meine Meinung begründen – Elternmeinungen
• Jugendlohn® – über Schülerjobs sprechen – Grafik: „Wofür geben Jugendliche in D ihr
• Schülerjobs – über Kinderarbeit sprechen Taschengeld aus?“
• Kinderarbeit – ein Märchen verstehen und modern erzählen – Sachtext: „Jugendlohn®“
• Märchen – über Tauschen und Teilen sprechen – Interview
Projekt – Sachtext: „Regeln für Schüler-/Ferienjobs“
Euer Aktions-Tag gegen Kinderarbeit – Sachtexte: „Kinderarbeit“
– Märchen
Video (Clip 4)
Kommt ihr mit zum Konzert? AB – Ich-Texte: Mein Taschengeld
– Interview
Video (Clip 5)
– Anzeigen für Schülerjobs
Wir brauchen einen Job!
– Checkliste für Aktionstag; Flyer

8 Talente gesucht
• Shows und Wettbewerbe
– meinen Charakter und meine Talente
beschreiben
– Infotexte: Wincent Weiss, Stefanie Giesinger
– Steckbriefe
• Talente – über Shows und Wettbewerbe diskutieren – Sachtext: „Castingshows“
• Castingshows – eine Filmhandlung nacherzählen – Filmgeschichten
• Filme und Talente – eine Präsentation bewerten – Sachtext: Jugend forscht, „Eine nützliche
• Jugend forscht Erfindung“
• Tims Talent – Präsentationen von Personen/Talenten
Projekte – Präsentationstipps
– Euer Film AB – Infotext, Steckbrief: Fatih Akin
– Wir präsentieren unsere Talente – Gespräch: Castingshow
Video (Clip 6) – Infotexte: Berühmte Schweizer
Die Talentshow – Kinoprogramm
– Sachtext: „Eine Erfindung“
– Rätsel: Körperteile

P2 KB • Üben mit dem „Karussell“ • Training: Wortschatz, Dialoge, Schnelles Sprechen


• Sprechen und Aussprache • Rallye durchs Buch • Arbeit mit dem Video
(Clip 4 und Clip 5), Lernen lernen: Fehler selbst erkennen und korrigieren
WH aus 5–8

36
= WH aus „Der grüne Max“ (Klasse 5/6), „Junior“ (Klasse 7/8) bzw. „geni@l klick“ (Klasse 9)

Wortschatz Grammatik Strategien


Wortfeld Essen, Lebensmittel und – Verben und Präpositionen mit Dativ – Plakate für Präsentationen gestalten
­Ernährung: – Possessivartikel im Dativ: – Reime helfen beim Lernen
– Speisen und Getränke, Lebensmittel Meiner Schwester schmeckt … AB – Wörter in Gruppen ordnen
(das Fleisch, die Nudeln, der Reis, – Adjektivdeklination (Nominativ/­ (zu Oberbegriffen/Themen)
die Trauben …) Akkusativ) nach bestimmtem Artikel
– Adjektive zum Thema „Essen/­
Geschmack“ (süss, salzig, sauer, scharf,
­lecker, fettig)
– Das schmeckt (nicht) gut. /
Mir schmeckt … (nicht).
– Verben für ein Rezept (backen, kochen,
mischen …)
– Schweizerdeutsch (Schoggi …)

– Buchgenres (die Biografie, – Ortsangaben (im Schwimmbad, – Informationen in Texten finden


das Märchen …) auf dem Sofa …) und verstehen
– Charakterisierung von Büchern – Zeitangaben (am Wochenende …) – vor dem Lesen: Bilder anschauen
(spannend, kritisch …) – Häufigkeitsangaben (jeden Abend, – Weiterlesen
– Orte zum Lesen (die Badewanne, ­zweimal in der Woche …) – Informationen in Absätzen suchen
das Sofa …) – Frageartikel welch- – W-Fragen stellen und beantworten
– typischer Wortschatz: – W-Fragen AB – Text mit Hilfe von variablen Elementen
Detektiv-Geschichte (der Diebstahl, – Präteritum von haben und sein aus einem Modelltext schreiben
die Polizei, der Täter, stehlen …) – Präteritum der Modalverben: – die Bedeutung von unbekannten Wörtern
– Sprache in Chats und Kurznachrichten ich wollte, konnte, musste, durfte, sollte aus dem Kontext erraten
(Hatte keine Zeit. …)
– ich glaube, dass …; ich vermute, dass …;
es kann sein, dass …

Wortfeld Geld und Taschengeld: – für + Akkusativ – Hörverstehen vor- und nachbereiten:
– Gegenstände (das Smartphone, – Fragewörter Wofür? / Für wen? vor dem Hören wichtige Wörter zum Thema
die Zeitschrift …) – Nebensatz mit damit sammeln, nach dem Hören Notizen direkt
– Schülerjobs (der/die Nachbar/in, – Konnektor trotzdem ­ergänzen
­jobben  …) – unbekannte Wörter in Wortteile zerlegen
– Kinderarbeit (die Fabrik, die Schulden …) AB – unbekannte Wörter in ihre Teile zerlegen
– Aktionstag (Geld verdienen, spenden …)

– Wortfeld Shows und Wettbewerbe – werden + Nomen oder Adjektiv – eine Präsentation vorbereiten
(der Auftritt, die Bühne …) – Adjektivdeklination: Dativ AB – mit Spielen und Rätseln lernen
– Fähigkeiten und (Charakter)Eigen­ – W-Fragen, Ja-/Nein-Fragen
schaften (nervös, ehrgeizig …) – indirekter Fragesatz
– Körperteile (die Augen, der Rücken…)

AB • Spielerischer Einstieg mit einem „Wiederholungsspiel“ • Fertigkeiten-Training (Hören: Vorstellung einer Person, Radiomitteilung
zu einem Diebstahl; Lesen: Anzeigen für Schülerjobs, Umfrage zum Thema „Essen“; Schreiben: Antwort auf eine Umfrage zum
Thema „Taschengeld“; Sprechen: Themen „Essen“ und „Lesen“ • Üben und Entwickeln von Lernstrategien mit „Mein Wort-
schatz“ (Wortcollagen)

• Hören – Vor dem Hören die Aufgabe und die Sätze genau lesen; darauf beim Hören achten • Lesen – Personenbeschreibungen
Tipps

lesen, Schlüsselwörter markieren und in den Anzeigen Passendes suchen • Schreiben – Fragen im Ausgangstext markieren, Notizen
machen und daraus Text schreiben • Sprechen – Ideen vor dem Sprechen strukturiert in einer Mindmap sammeln

37
Spielerische Aktivitäten
Hier finden Sie eine Sammlung von abwechslungsreichen Aktivitäten zum spielerischen Üben und Festigen der Lern­
inhalte für Ihren Deutschunterricht. Viele Spiele kennen die S. bereits aus dem Deutschunterricht der vorangegange-
nen Klassenstufen und sind daher mit ihrem Einsatz in der Klasse vertraut. Die Spiele sind aktuell dem Lernstand und
den Bedürfnissen der S. der Sekundarstufe angepasst. Es sind insgesamt 26 spielerische Aktivitäten bzw. Spiele, zu de-
nen Sie Anleitungen, Beispiele, Tipps für die Umsetzung im Unterricht und Varianten finden. Der Einsatz von Spielen
bietet sich grundsätzlich zu zahlreichen Gelegenheiten bzw. Zwecken, vor allem aber zur Auflockerung ­Ihres Unter-
richts, und unabhängig vom Niveau Ihrer S. an. Mögliche konkrete Einsatzorte werden in den Hinweisen für den Un-
terricht zu den einzelnen Kapiteln genannt.
• Unter der Überschrift Spielerische Textarbeit (I–VI) bieten wir 6 Aktivitäten an, in denen sprachliche Strukturen in
etwas erweiterten Kontexten und unter Aktivierung aller Fertigkeiten von den S. gehört, gelesen, gesprochen und
teilweise auch geschrieben werden. Bei der Beschreibung der Aktivitäten sind die Kapitel (K) des Kursbuchs bzw.
Arbeitsbuchs, zu denen sie passen, sowie die genauen Inhalte bzw. konkrete Textbeispiele angegeben.
• Bei den Karten-, Bewegungs- und Ratespielen (1 bis 20) sind ebenso die Kapitel des KB/AB sowie die genauen
Inhalte genannt. Oft lassen sich die Spiele mit leichten Änderungen auch an andere Kapitel anpassen.
Wir wünschen uns, dass Ihnen diese Sammlung hilft, Ihren Deutschunterricht noch abwechslungsreicher zu gestalten,
und dass Ihre S. mit Lust und Energie in Ihre Stunden kommen.

Alle Spiele und Aktivitäten auf einen Blick


Spielerische Textarbeit  7 Kärtchenspiel
I „Ping!“-Lückendiktat  8 Klassenkarussell
II Laufdiktat  9 Kofferpacken
III Schnippelgeschichten 10 Montagsmaler
IV Dictogloss 11 Paarsuchspiel
V Was kann raus? 12 Pantomime
VI Kooperatives Schreiben 13 Ratespiele
14 Rechts ist richtig
Karten-, Bewegungs-, Ratespiele usw.
15 Satzergänzungsspiel
 1 ABC-Runde
16 Speed-Dating
 2 Ballspiel
17 Strichmännchenspiel
 3 Bingo!
18 Verhextes Wort
 4 Domino
19 Wettspiele
 5 Echospiel
20 Würfelspiel
 6 Flüsterpost

Hinweis: Viele der Aktivitäten und Spiele auf den folgenden Seiten können immer wieder eingesetzt werden:

Wenn Wortschatz geübt wird Nr. 15 Satzergänzungsspiel


Nr. I „Ping!“-Lückendiktat Nr. 16 Speed-Dating
Nr. 5 Echospiel Nr. 18 Verhextes Wort (produktiv)
Nr. 6 Flüsterpost
Wenn Wort- und Bildkärtchen
Nr. 9 Kofferpacken
zur Verfügung stehen
Nr. 10 Montagsmaler
Nr. 4 Domino
Nr. 17 Strichmännchenspiel
Nr. 11 Paarsuchspiel
Wenn Sätze und Fragen geübt werden
Wenn Verben geübt werden
Nr. II Laufdiktat
Nr. 20 Würfelspiel
Nr. 8 Klassenkarussell
Nr. 14 Rechts ist richtig (rezeptiv)

38
Spielerische Textarbeit

I „Ping!“-Lückendiktat K1
K2
K6
II Laufdiktat K2
K5
K6
L. diktiert ca. 4–5 Sätze oder e
­ inen kurzen Text K7 Diese Aktivität können Sie mit den Texten aus dem K7
und baut mündliche Lücken ein. Diese können frei K8 KB oder AB (Lesetexte oder Dialoge) vorbereiten, P1
­bestimmt werden, sie sollten aber so sein, dass oder auch selbst kurze Texte schreiben.
die S. sie aus dem Kontext heraus sinnvoll füllen L. wählt einen Text aus und teilt ihn in 2 etwa
können. Dabei muss es sich nicht um gramma­ gleich grosse Textteile (1) und (2) (s. Beispiel 1).
tische ­Lücken handeln. Wenn nur Wortteile oder L. klebt dann einige Textteile (1) und (2) weit weg
­Endungen fehlen, sollte das Diktat mündlich ge- von den S. (an die Tafel, an die Tür usw.), so dass
macht werden. diese dahinlaufen müssen, um sie lesen zu können.
Immer 2 S. arbeiten zusammen. Ein S. (A) läuft zu
Mündlich: Die S. melden sich oder rufen spontan
Text (1), versucht sich einen Teil zu merken, läuft
das Wort, das in die Lücke passen könnte.
schnell zurück zu seinem Partner (B) und diktiert
Schriftlich: Die S. schreiben alle Sätze und machen
das Gelesene. Der andere S. (B) schreibt das auf.
bei „Ping“ jeweils eine Lücke. Danach ­füllen sie die
Dann läuft (A) wieder zu Text (1), liest und merkt
Lücke aus. Aktivität auch in PA möglich.
sich einen weiteren Teil, kommt wieder zu seinem
Beispiel 1, Kapitel 1, AB6a Partner (B) und diktiert weiter. – Wenn Text (1)
Mündliche Variante, wenn Wortteile/Endun- fertig ist, läuft der andere S. (B) und macht das
gen fehlen: Gleiche mit Text (2).
Ich hei _ _ _ Lukas und komme a _ _ Liechtenstein. Welches Paar zuerst ­fertig ist und die wenigsten
Ich war im Som _ _ _ zwei Wo _ _ _ _ in der Roman­ Fehler geschrieben hat, hat gewonnen.
die und ha _ _ bei einer Gastfa _ _ _ _ _ in Genf
Variante: Rückendiktat: Die S. haben denselben
gewo _ _ _. …
Text, aber mit unterschiedlichen Lücken. Sie sitzen
Lösung: Ich heisse Lukas und komme aus Liechtenstein. Rücken an Rücken und diktieren abwechselnd.
Ich war im Sommer zwei Wochen in der Romandie Jeder achtet besonders gut auf seine Lücken und
und habe bei einer Gastfamilie in Genf gewohnt. … ergänzt die Wörter oder Wortgruppen.
Beispiel 2, Kapitel 2, KB2b Schwierigere Variante: Flüster-Laufdiktat:
Mein Sport gefällt oft Mädchen besser als (ping). Aber ­Vor­gehen wie oben beschrieben, aber S. dürfen
meine besten (ping) spielen mit mir in der (ping) und nur flüstern. Das trainiert die Aussprache und die
das ist voll (ping). Wir (ping) zweimal die Woche. Am Konzentration auf das Hörverstehen.
Samstag haben wir meistens ein (ping). Dann (ping) Schwierigere Variante: Diktat von Einzelsätzen, die
sechs gegen sechs (ping). Der Ball muss über das S. danach in eine sinnvolle Reihenfolge bringen.
(ping) und darf nicht auf den (ping) fallen. Wir spielen Beispiele für Texte zum Laufdiktat:
in der (ping) oder auf (ping). Beispiel 1, Kapitel 2
Lösung: Mein Sport gefällt oft Mädchen besser als Originaltext:
Jungen. Aber meine besten Freunde spielen mit mir in In meinem Sport muss man schnell sein. Man spielt
der Mannschaft und das ist voll cool. Wir trainieren meistens zu zweit, aber es können auch mehr als
zweimal die Woche. Am Samstag haben wir meistens zwei Spieler mitspielen. Ich trainiere nicht, aber am
ein Turnier. Dann spielen sechs gegen sechs Spieler. Wochenende und im Schullager spielen wir oft.
Der Ball muss über das Netz und darf nicht auf den Man kann drinnen und draussen spielen. Man
Boden fallen. Wir spielen in der Halle oder auf Sand. braucht einen Tisch, ein Netz, einen Schläger und
einen kleinen Ball. Die besten Spieler kommen im
Beispiel 3, Kapitel 6
Moment aus China. Was spiele ich?
Die Chatbeiträge sind Modelltexte für die eigene
Textproduktion zum Thema „Leseort“ und üben Der Text wird jetzt geteilt:
den passenden Wortschatz.
Text (1): In meinem Sport muss man schnell
Beispiel 4, Kapitel 7 sein. Man spielt meistens zu zweit, aber es können
Die Statements der Schüler zu ihrem Taschengeld auch mehr als zwei Spieler mitspielen. Ich trainiere
sind Modelltexte für die eigene Textproduktion nicht, aber am Wochenende und im Schullager
zum Thema „Taschengeld“ und üben den passen- spielen wir oft.
den Wortschatz.
Beispiel 5, Kapitel 8, AB5a Text (2): Man kann drinnen und draussen spie-
Mündliche Variante, wenn Wortteile/­ len. Man braucht einen Tisch, ein Netz, einen
Endungen fehlen: In dem Gespräch wird wichti- Schläger und einen kleinen Ball. Die besten Spieler
ger Wortschatz zum Thema „Castingshows“ geübt. kommen im Moment aus China. Was spiele ich?

39
Beispiel 2, Kapitel 5 ganze Geschichte strategisch durch Hören und
Die Texte über Essgewohnheiten (KB4a/b) unter- Nachdenken über den Kontext erraten haben,
stützen das Einschleifen der Dativformen und der dann lesen sie ihre Zettel nacheinander so vor, dass
Ausdrücke mit Präpositionen (als Chunks). die Geschichte flüssig und zügig präsentiert wird.
Das kann ruhig einige Male wiederholt werden, bis
Beispiel 3, Kapitel 6
die S. und die L. mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Die Chatbeiträge sind Modelltexte für die eigene
Manchmal gibt es auch mehrere Möglichkeiten für
Textproduktion zum Thema „Leseort“ und üben
die Abfolge (z. B. bei der Einladung zur Mode-
den passenden Wortschatz.
schau), besprechen Sie das ggf. gemeinsam im PL.
Beispiel 4, Kapitel 7 Falls Sie eine eindeutige Lösung wünschen, sollten
Die Statements der Schüler zu ihrem Taschengeld Sie die Abschnitte innerhalb der Sätze enden las-
sind Modelltexte für die eigene Textproduktion sen, sodass die S. beim Ordnen sowohl den Inhalt
zum Thema „Taschengeld“ und üben den passen- als auch die sprachlich richtige Fortsetzung beach-
den Wortschatz. ten können.
Beispiel 5, Plateau 1 Schwierigere Variante (bei bekannten Texten):
Text über einen Schüleraustausch Die S. erhalten nur die zentralen Sätze (also nicht
alle Sätze des Textes) oder Satzfragmente/
Wendungen (z. B. Nomen + Verben), ordnen diese
III Schnippelgeschichten K1
K4
und rekonstruieren daraus den Text (mündlich oder
schriftlich).
K7
Tipp: Bei den Texten ist wichtig, dass eine Textbeispiel (ungeordnet) – reduzierte
­bestimmte Logik im Ablauf zu erkennen ist, Version, Kapitel 1 (KV online)
sonst gibt es für die S. zu viele Möglichkeiten.
Danach haben wir Spiele gemacht und uns
Das kann man auch erreichen, indem man z. B.
besser kennengelernt.
Wörter wie zuerst, danach und zuletzt oder
auch aber, am liebsten usw. integriert, d. h. Zum Mittagessen waren wir immer zu sechst an
­Elemente, die sich auf Textteile davor beziehen. einem Tisch: drei Schüler von uns und drei aus
Ggf. ist es sinnvoll, sich bei einem Text auf die Sarnen.
wesentlichen Elemente zu beschränken.
Am Nachmittag haben wir dann eine Rallye
­Siehe Beispiel unten.
durch die Stadt gemacht.
Ich war im Mai mit meiner Klasse einen Tag in
Ein Text, am besten ein Gedicht, eine kleine Sarnen.
Geschichte, ein Tagesablauf (wie in Kapitel 1, KV
online) oder wie in Kapitel 4 die Einladung zur Um 16 Uhr sind wir wieder zum Bahnhof
Modeschau wird in seine Einzelsätze zerlegt gegangen und haben den Zug nach Hause
(ausserdem: Kapitel 7: Märchen „Hans im Glück“, genommen.
KV 18.2). Diese werden völlig ungeordnet an die Im Schulhaus war eine Cafeteria. Da haben wir
S. verteilt. Am besten ziehen die S. selbst die Zettel. gefrühstückt.
Je nach Klassengrösse bekommen 2 S. zusammen
einen Textstreifen. (Bei ungeraden Zahlen Das war ein wirklich schöner Tag!
bekommen auch einzelne S. einen Streifen.) Dann Um zehn vor elf haben wir dann im
lesen die S. der Reihe nach ihren Textstreifen vor, Musikunterricht mitgemacht.
damit alle S. die ganzen Teile einmal gehört haben.
Wenn 2 S. gemeinsam einen Textstreifen haben, Am Bahnhof hat uns die Lehrerin abgeholt und
dann liest jeder S. einmal den Satz laut vor, so dass zur Schule gebracht.
alle sprechen. Das war interessant und wir haben viele schöne
Vielleicht haben die S. nach dem Hören der ersten Häuser und Plätze gesehen.
Runde schon eine Idee, worum es geht und wer
den ersten Satz des Textes in den Händen hält.
L. fragt: „Was denkt ihr, wer hat den ersten Satz?“ Textbeispiel (geordnet) – reduzierte
Die S., die das glauben, lesen ihn noch einmal vor. Version, Kapitel 1
Jetzt beginnt die Suche nach dem zweiten Satz Ich war im Mai mit meiner Klasse einen Tag in
usw. Alles darf nur mündlich und über lautes Lesen ­Sarnen. Am Bahnhof hat uns die Lehrerin abgeholt
und Hören erfolgen. Die S. sollen nicht die anderen und zur Schule gebracht. Im Schulhaus war eine
Streifen sehen. Wenn es zu schwer wird, dann lesen Cafeteria. Da haben wir gefrühstückt. Danach
die S. noch einmal alle bisher gefundenen Sätze in ­haben wir Spiele gemacht und uns besser kennen-
der richtigen Reihenfolge vor, so dass der nächste gelernt. Um zehn vor elf haben wir dann im Musik-
fehlende Satz leichter zu finden ist. Wenn die S. die unterricht mitgemacht. Zum Mittagessen waren

40
wir immer zu sechst an einem Tisch: drei Schüler holt und gefestigt werden, z. B. Perfekt, Adjektiv-
von uns und drei aus Sarnen. Am Nachmittag Endungen, trennbare Verben usw.
­haben wir dann eine Rallye durch die Stadt ge-
K2: Texte über Sportarten
macht. Das war interessant und wir haben viele
K4: Einladung zur Modeschau
schöne Häuser und Plätze gesehen. Um 16 Uhr sind
K6: Chatbeiträge
wir wieder zum Bahnhof gegangen und haben den
Zug nach Hause genommen. Das war ein wirklich
schöner Tag!

Textbeispiel (ungeordnet) – Kapitel 4


V  Was kann raus? K1
K4
K7
Bei dieser Aktivität üben die S. zu erkennen, K8
Unter dem Motto „Ihr macht den Preis“
was die wesentlichen Bestandteile eines Textes
präsentieren wir Secondhandkleidung: Sie
sind. Projizieren Sie den Text, die S. vollziehen ggf.
können alles kaufen.
auf Papier (KV online mit jeweiligem Text in
wir möchten Sie herzlich zu unserer Modeschau gross) die einzelnen Streichungen nach.
einladen. Die S. können zunächst ganze Sätze zum Streichen
vorschlagen, um den Text auf den wesentlichen
Die Show ist für „Jeder Rappen zählt“, eine
­Inhalt zu reduzieren. Oder sie streichen bei jedem
Aktion für Jugendliche in Not.
Durchgang 1–3 Wörter. Wichtig: Der Text muss
Für wie viel? Das sagen Sie. So macht unsere ­immer sinnvoll bleiben!
Mode viele glücklich: die Käufer, uns und Das Spiel kann in Gruppen oder als Klassenaktivität
natürlich die Jugendlichen in Not. gespielt werden.

Wir freuen uns auf viele Besucher am 12. Februar K1: Texte der Austauschschüler (Aufgabe 7b),
um 16 Uhr in der Sporthalle (Eintritt: Fr. 3.-). vgl. auch Schnippelgeschichten, reduzierte Version
des Textes von Ines
Herzliche Grüsse und bis Samstagnachmittag K4: Einladung zur Modeschau
Das Modeschau-Team K7: Regeln für Schüler- und Ferienjobs
K8: Vor- und Nachteile von Castingshows
Sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer,
Variante: Was kann rein? (bei kurzen Texten oder
Einzelsätzen)
Textbeispiel (geordnet) – Kapitel 4
Hier üben die S. zusätzliche Informationen zu
Sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, ­geben bzw. einen Text „schöner“ und informativer
wir möchten Sie herzlich zu unserer Modeschau zu machen. Die S. ergänzen bei jedem Durchgang
einladen. 1–3 Wörter.
Die Show ist für „Jeder Rappen zählt“, eine Aktion
für Jugendliche in Not.
Wir freuen uns auf viele Besucher am 12. Februar
um 16 Uhr in der Sporthalle (Eintritt: Fr. 3.-). VI  Kooperatives Schreiben K1
K8
Unter dem Motto „Ihr macht den Preis“ präsen­
tieren wir Secondhandkleidung: Sie können alles Je 2–4 S. schreiben zusammen einen Text. Dies
kaufen. Für wie viel? Das sagen Sie. So macht stärkt viele Kompetenzen: Zuerst versprachlichen
­unsere Mode viele glücklich: die Käufer, uns und sie ihre Ideen mündlich, üben dabei, die eigene
natürlich die Jugendlichen in Not. Meinung in der Gruppe zu vertreten und Kompro-
Herzliche Grüsse und bis Samstagnachmittag misse zu schliessen; abschliessend formulieren sie
Das Modeschau-Team (gemeinsam) und schreiben den Text auf. Im letz-
ten Schritt überprüfen bzw. überarbeiten sie das
Geschriebene.

IV Dictogloss K2
K4
K6
Bei kurzen Texten formulieren die S. den Text in
der Regel gemeinsam, bei längeren Texten ist
denkbar, dass jeder S. die Verantwortung für einen
Diese Aktivität ist eine Variante des klassischen Abschnitt übernimmt, den die S. vorher gemein-
­Diktats: Die S. rekonstruieren in PA/KG einen sam festlegen.
Text, den sie zuvor gehört haben. L. liest den
Text ­einmal vor, die S. hören zu. Beim zweiten K1: Fortsetzung der Geschichte „Happy (ohne)
­Lesen machen die S. Notizen. Im Anschluss ver­ End“
suchen sie, mit Hilfe der Notizen den Text zu K8: Ende eines Films
­schreiben. Dabei kann der Fokus auf der Genauig-
keit der Rekonstruktion oder auf der sinngemässen
Wiedergabe des Textes liegen. Mit dieser Aktivität
können auch gut grammatische Strukturen wieder-

41
Karten-, Bewegungs-, Ratespiele usw.

1 ABC-Runde K2
K5
Der Spielleiter (L. oder S.) stellt Fragen, z. B.
„Was brauchst du für Tischtennis?“ Die S. suchen
die passende Antwort auf ihrem Bingo!-Feld:
Wenn Wortschatz geübt wird. einen Schläger (oder einen Tisch, Sportschuhe …).
Zu zweit oder in Kleingruppen. Wenn sie eine passende Antwort haben, streichen
Ggf. zuerst Wiederholung des Alphabets. Die S. sie sie durch. Wer zuerst drei Antworten in einer
schreiben die Buchstaben an den linken Rand eines Reihe (horizontal oder vertikal) gestrichen hat,
Blatt Papiers. Die „schwierigen“ Buchstaben (c, j, q, ruft „Bingo!“
v, w, x, y, z) werden weglassen oder geben Sonder-
punkte, falls ein S. ein Wort dazu findet. Die S.
­notieren in PA/KG Wörter zum Thema. Schwächere
S. nutzen das KB als Hilfe. Die Runde endet nach
4 Domino K1
­einer vorgegebenen Zeit oder wenn die erste
Zu zweit oder in Kleingruppen.
­Gruppe zu allen Buchstaben ein Wort gefunden
Jedes S.paar / Jede Gruppe hat ein Kärtchenset. Ein
hat. Hängen Sie die Listen in der Klasse auf, die S.
Kärtchen kommt in die Mitte, die übrigen werden
gehen herum und vergleichen.
verteilt. Abwechselnd/Reihum legen die S. an. Wer
K2: Rund um den Sport zuerst kein Kärtchen mehr hat, hat gewonnen.
K5: Lebensmittel, Speisen und Getränke
K1: weil-Sätze (KV 2.1/2.2)

2 Ballspiel K1
K2 5 Echospiel K3

Im Plenum oder in 2 Gruppen.


Wenn Intonation oder neuer Wortschatz geübt
Das (rasche) Hin- und Herwerfen verstärkt die Auf-
wird.
merksamkeit, die Bewegung unterstützt die Auto-
Im Plenum.
matisierung der Inhalte.
Die Klasse in 2 Gruppen teilen: Eine Gruppe ist ­Rufer,
Die S. stehen im Kreis und werfen sich den Ball zu.
eine Gruppe ist Echo. Die Rufer sagen sehr laut ein
Der Werfer stellt eine Frage bzw. gibt den Impuls,
Wort oder einen Satz, die Gruppe Echo spricht nach.
der Fänger antwortet, stellt die nächste Frage bzw.
Zuerst hören und nachsprechen, dann hören und
gibt den nächsten Impuls und wirft den Ball weiter.
antworten, sodass der Dialog e­ ntsteht.
Tipp: Da ein Ball oft sehr unkontrolliert rollt, kann
Variante Wortschatz: Die Rufer sagen sehr laut
man auch ein geknotetes Tuch nehmen.
ein Wort auf Dt., die Gruppe Echo muss das
K1: Ferienorte und Aktivitäten Wort leise auf Frz. sagen. Für ein korrektes Echo
K2: Wiederholung des Datums: Wer den Ball bekommt die Gruppe einen Punkt. Die Gruppen
fängt, sagt sein Geburtsdatum. sind abwechselnd einmal Rufer, einmal Echo.
Wer hat zuerst 5 Punkte?

3 Bingo! K2
K3: Redemittel widersprechen und sich entschuldigen

Im Plenum oder in Kleingruppen.


Klassenbingo: Jeder S. (oder je 2. S.) hat (haben)
6 Flüsterpost K1
K2
K4
ein Bingo!-Feld mit Sportartikeln (KV 3.1). Er geht
Wenn Aussprache/Intonation oder neuer
(sie gehen) in der Klasse herum, sucht (suchen) für
­Wortschatz geübt wird.
jeden Sportartikel einen Schüler / eine Schülerin,
Im Plenum.
der/die das für seine/ihre Sportart braucht, und
Die Klasse in 2–3 Gruppen teilen: Die S. stellen sich
­notiert (notieren) den Namen. Wer zuerst alle Käst-
in ihren Gruppen in einer Reihe auf. Zeigen Sie den
chen gefüllt hat, ruft „Bingo!“ Die S. können auch
S., die am Anfang der Reihen stehen, ein Wort oder
ihr eigenes Bingo!-Feld gestalten (KV 3.2). Sie tra-
einen Satz. Geben Sie ein Startkommando. Bei
gen in jedes Feld einen Sportartikel ein. Spiel wie
„Los!“ drehen sich die ersten S. um und flüstern
oben beschreiben.
das Wort / den Satz dem nächsten S. ins Ohr,
Variante: Jeder S. (oder je 2. S.) hat (haben) ein ­dieser gibt so schnell wie möglich weiter usw. Ist
leeres Bingo!-Feld (9 Kästchen, 3 waagrecht, das Wort / der Satz am Ende angekommen, läuft
3 senkrecht oder KV 3.2: der „(Name)“ ist nicht der S. an den Anfang der Reihe und ruft „Stopp!“
relevant und kann durchgestrichen werden). Er schreibt das Wort / den Satz an die Tafel. Ist alles
Die S. tragen in jedes Feld einen Sportartikel ein. korrekt, bekommt sein Team einen Punkt.

42
K1: Wortschatz „Typisch deutsch“ E­ lement hinzu. So lange spielen, bis jeder S.
K2: Sportarten, Ausrüstungsgegenstände ­mindestens einmal an der Reihe war. Sehr gutes
K4: Kleidung Gedächtnis- und Konzentrationstraining!
K4: Redemittel „Einkaufen“
Schwierigere Variante: Dem nächsten S. einen Ball
zuwerfen, dann müssen die S. ohne „Vorbereitung“

7 Kärtchenspiel K1
K3 
sprechen.
K4: Kleidung; schwieriger: Die S. nennen auch
Farben oder andere passende Adjektive (eine weisse
In Kleingruppen.
Bluse, eine kurze Hose und eine sportliche Jacke).
Vorlagen: s. KV. Kärtchen mit Antworten verteilen,
K5: Adjektivdeklination (nach dem bestimmten
Impulse (Satzanfänge) in die Mitte legen, reihum
­Artikel) mit Lebensmitteln
ziehen und mit passenden Antworten reagieren.
Ggf. erhalten die S. nur die Impulse und antworten
frei (K3). Wer richtig reagiert hat, bekommt das
Kartenpaar / die Impuls-Karte. Gewonnen hat, wer 10 Montagsmaler K2
K5
als erster keine Antwort-Kärtchen mehr hat oder
die meisten Karten sammeln konnte. Wenn Wortschatz geübt wird.
Im Plenum oder in 2–3 Gruppen.
K1: Satzanfänge: Véronique ist in die Berge
Die S. erhalten Wortkärtchen (KV online) oder
gefahren, … – S. sollen passende Gründe mit
bereiten selbst Wortkärtchen vor (Leerkärtchen auf
weil ergänzen. (KV 2.2)
KV online).
K3: Bildkärtchen mit Gefühlen/Emotionen –
Der Wortschatz sollte sich gut zum Zeichnen
S. sollen passende Gefühlssätze nennen. (KV 5)
­eignen, wie z. B. Sportarten, Sportartikel, Kleidung,
Essen und Trinken usw. oder zu Oberbegriffen aus

8 Klassenkarussell K3
K8
den Kapiteln passen wie Ferien, Mode, Talente usw.
Wortkärtchen mischen und ggf. mit einer anderen
Gruppe austauschen. Ein S. zieht eine Karte und
Wenn Fragen (Impulse) / Antworten oder zeichnet das Wort, die anderen raten. Wer das
Mini-Dialoge geübt werden. Wort errät, erhält die Karte. Wer hat am Ende die
Klasse in 2 oder 4 gleich grosse Gruppen teilen. meisten Kärtchen?
Eine Gruppe bildet einen kleinen inneren Kreis,
K2: Sportarten, Ausrüstungsgegenstände
­diese S. schauen nach aussen. Die andere Gruppe
K5: Lebensmittel, Speisen und Getränke
bildet einen grossen Kreis um den Innenkreis her-
um. Die S. aus dem Aussenkreis stellen die Fragen
bzw. geben die Impulse, z. B. „Mach sofort die Musik
leiser!“ Die S. aus dem Innenkreis antworten, z. B. 11 Paarsuchspiel K2
K3
„Aber die muss man so laut hören!.“ oder „Entschul­ K5
dige, ich mache die Tür zu.“. Danach bewegt sich Wenn Wort-/Bildkärtchen zur Verfügung stehen. K8
der grosse Kreis im Uhrzeigersinn, so dass die S. In PA oder in Kleingruppen.
­einen neuen Gesprächspartner bekommen. Solange Kärtchen mischen und mit der bedruckten Seite
drehen, bis die S. wieder ihrem Anfangspartner nach unten auf den Tisch legen. Die S. sollen
­gegenüberstehen. Wechsel der Kreise. Wort-/Bild-Paare oder Paare mit 2 Wortkärtchen
(z. B. bei Gegensatzpaaren) bilden, indem sie
K3: Redemittel widersprechen und sich entschuldigen
­immer 2 Karten aufdecken und dabei die Wörter
K8: direkte/indirekte Fragen
aussprechen (auch die Wörter zu den Bildern).
Wenn das Bild- mit der Wortkarte oder die beiden

9 Kofferpacken K4
K5
Wortkarten zusammenpassen, darf der S. sie aus
dem Spiel nehmen. Wenn nicht, dreht er die
­Karten wieder um und der nächste S. ist dran.
Wenn Wortschatz geübt wird. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten
Klasse in 2 oder 3 Gruppen teilen. ­Kärtchen-Paaren.
Jede Gruppe bildet einen Kreis. Ein S. beginnt und
K2: Sportarten (Wort-/Bildkarten): Piktogramme –
sagt z. B.: „Ich packe meinen Koffer und nehme eine
passende Wörter (KV online)
Bluse mit.“ Der nächste S. ergänzt und sagt z. B.:
K3: wenn-Sätze (inhaltlich): Hauptsatz – passender
„Ich packe meinen Koffer und nehme eine Bluse und
Nebensatz (KV 6)
eine Hose mit.“ Der dritte S.: „Ich packe meinen
K3: reflexive Verben: Verb – Bedeutung (KV online)
­Koffer und nehme eine Bluse, eine Hose und eine Jacke
K5: Essen und Trinken (Wort-/Bildkarten): Wörter –
mit.“ Jeder S. wiederholt also die vorher genannten
passende Bilder
Wörter und fügt am Schluss selbst noch ein
K8: Körperteile: Fotos – passende Wörter

43
12 Pantomime K2
K3
Damit die S. nicht schummeln, kann das Spiel mit
geschlossenen Augen gespielt werden.
Wer in die falsche Richtung geht, muss einen
K6
Wenn Begriffe pantomimisch darstellbar sind. K8 ­neuen Satz/Chunk auf einen Zettel schreiben oder
Im Plenum oder in 2 Gruppen. ein kleines Pfand geben oder einfach ausscheiden
Die S. erhalten Wort-/Bildkärtchen (KV oder KV und sich wieder an seinen Platz setzen.
online) oder bereiten Wort-/Bildkärtchen (Leer­ Welche/r S. bleiben/bleibt bis zum Schluss?
kärtchen auf KV online) vor. Ein S. stellt einen
K5: Präpositionen mit Dativ
­Inhalt mit Gesten, Mimik und/oder Bewegungen
K6: zur Bedeutung der Modalverben (KV 16.1,
dar, die anderen raten oder antworten entspre-
KV 16.2)
chend. Ggf. Spiel auf Zeit.
K2: Sportarten
K3: Gefühle/Emotionen (KV 5)
K6: Adjektive, die Bücher beschreiben
15 Satzergänzungsspiel K1
K3
K8: Wiederholung
Wenn Sätze und Chunks trainiert werden.
In PA, in Gruppen von 4–6 S. oder im Plenum mit

13 Ratespiele K3
K5
2 Gruppen.
In jeder Gruppe schreiben die S. eine vorgegebene
Anzahl von Satzanfängen. Dann geben sie ihre
K6
In PA, in Kleingruppen oder im Plenum. K8 Satzanfänge einer anderen Gruppe oder (bei
2 grossen Gruppen) der einen anderen Gruppe.
K3: wenn-Sätze: Die S. schreiben in PA/KG eine
Diese muss dann so schnell wie möglich die Sätze
Liste mit wenn-Sätzen. Listen mischen und wieder
zu Ende schreiben. Nach einer festgelegten Zeit
verteilen. Die S. lesen vor und raten, von wem die
werden alle vollständigen Sätze (im PL oder in den
Liste ist (oder die einzelnen Sätze sind).
Gruppen) vorgelesen. – Oder die S. fügen in PA
K5: Lebensmittel: Die einen fragen, die anderen
Satzteile aus dem KB zusammen.
antworten, dann Wechsel: + „Ist es scharf?“ –
„Nein!“ + „Ist es rot?“ – „Ja!“ + „Ist es eine Toma­ K1: Satzanfänge und Begründungen mit weil zu
te?“ – „Nein!“ + „Ist es Gemüse?“ – „Nein!“ etc. bestimmten Themen (Schule, Freizeit, Ferien,
K6: Interviews/Porträts „Medien und du“: Familie …) (KV online)
Porträts mischen und wieder verteilen. Die S. lesen K3: wenn-Sätze (KV online)
vor und raten, wer das ist.
Schwierigere Variante: Satzbildungsspiel (K1,
K8: mit Steckbriefen: 2 Paare (oder KG) spielen
K3, K4, K7: Nebensätze mit weil, wenn, dass,
mit Steckbriefen von berühmten Persönlichkeiten.
damit; K3: Modalverb sollen und Wiederholung
Die einen beschreiben (Piep/X/Er/Sie ist am … in …
der anderen Modalverben)
geboren. …), die anderen raten. Alternativ: Die
­einen fragen, die anderen antworten, dann Wech- Wenn Sätze und Chunks trainiert werden.
sel: + Ist es ein Mann? – Ja! + Ist er alt? – Nein! + Ist In PA oder in Kleingruppen.
er Sänger? – Nein! + Ist er Sportler? – Ja! etc. Hier wird der Platz der Wörter/Wortgruppen im
K8: Filmbeschreibungen: Welcher Film ist das? Satz (Syntax) geübt.
Sukzessives Vorlesen, Satz für Satz; „Wer errät den Die S. erhalten ein vorbereitetes Raster, in dem L.
Film am schnellsten?“ Oder Aushängen der Texte, Wörter oder Satzteile aus den entsprechenden
die S. notieren ihre Lösungen auf einem Zettel; ­Kapiteln schon eingetragen hat. Aus diesen sollen
Auswertung im PL. sie einen Satz in einer Zeile bilden.
Die Verben können (leichter) konjugiert geschrie-
ben oder (schwerer) im Infinitiv belassen werden.

14  Rechts ist richtig K5


K6
L. bestimmt auch, ob alle Wörter in der Zeile ver-
wendet werden müssen oder nicht.
Schnelle Variante: Die S. nummerieren die Elemen-
Wenn Sätze und Chunks trainiert werden. te, indem sie die entsprechende Nummer neben
Im Plenum. die Wörter bzw. Satzteile im Kasten schreiben.
Die S. stellen sich hintereinander in einer Reihe auf. Schriftlich: Die Sätze werden ins Heft oder auf
L. oder ein S. liest einen Satz/Chunk vor. (Die Sätze ­einen Zettel geschrieben.
oder Chunks können auch vor dem Spiel von den In Gruppen: Das Raster wird in seine Elemente
S. auf Zettel geschrieben werden.) Wenn der Satz/ ­zerschnitten, die Sätze werden wieder zusammen-
Chunk inhaltlich richtig ist, machen die S. einen gesetzt.
Schritt nach rechts. Wenn der Satz/Chunk einen Als Kontrolle die Sätze im PL lesen.
Fehler enthält, müssen die S. einen Schritt nach Gewonnen hat, wer die meisten korrekten Sätze hat
links machen. oder wer zuerst 5 korrekte Sätze geschrieben hat.

44
16 Speed-Dating K1
K2
Am Ende des Spiels auch mmh beim Komparativ
und Superlativ: „Constanze ist mmh als Anna.“
K7 Die S. wiederholen oder ergänzen mündlich die
Das Spiel wird in 2 Reihen gespielt, die S. stehen richtige Form. Die Gruppe, die richtig und am
sich gegenüber. Nachdem jeder erzählt hat oder schnellsten antwortet, bekommt einen Punkt.
abwechselnd gefragt und geantwortet wurde,
In Kleingruppen: Ein S. liest einen Satz vor, ohne
macht die eine Reihe einen Schritt nach rechts, die
das verhexte Wort auszusprechen. Die S. ergänzen
S. sprechen mit ihrem neuen Gegenüber usw. Falls
die richtige Form. Der S., der am schnellsten und
Notizen gemacht werden sollen, treffen sich immer
richtig antwortet, bekommt einen Punkt.
2 S. an einem Tisch. Nach dem Gespräch bleibt ein
S. am Tisch, der andere wechselt. K3: Konjugation: Reflexive Verben (mmh bei
Speed-Dating ist eine ähnliche Spielform wie das Subjekt- oder Reflexivpronomen)
Klassenkarussell, eignet sich aber besonders, wenn K5: Präpositionen mit Dativ
S. etwas mehr erzählen (Klassenkarussell auch bei K6: zur Bedeutung der Modalverben (KV 16.1,
Einzelsätzen oder Frage-Antwort-Spielen), auch KV 16.2)
Reissverschluss oder Kugellager funktionieren so.
K1: Ferien
K2: Meine Sportart
K7: Wofür? – Für wen?
19 Wettspiele K5
K6

Im Plenum oder in Kleingruppen.


Abhängig von der Klasse: Manche S. haben Spass
17 Strichmännchenspiel K2
K4
daran oder auch eine stärkere Motivation, wenn sie
gegen andere S. antreten. Es kann dabei um Zeit
K5
oder die Anzahl der gelösten Aufgaben (gebildete
Wenn Wortschatz geübt wird.
Sätze, gesammelte Wörter oder Informationen …)
Die Klasse in 2 (oder 3) Gruppen teilen.
gehen. Ziel des Spiels sollte nicht grammatikalische
L. oder ein S. zeichnet an der Tafel so viele horizon-
Richtigkeit sein.
tale Striche, wie das gesuchte Wort Buchstaben
hat. Danach dürfen die S. der ersten Gruppe K5: Ratespiel mit Lebensmitteln
­Buchstaben laut rufen. Wenn der Buchstabe im K6: Quiz „Mediaprofis“
­gesuchten Wort vorkommt, schreibt ihn der L. oder
der S. an den richtigen Platz im Wort über den
horizon­talen Strich. Wenn der Buchstabe nicht vor-
kommt, beginnt der L. oder der S. ein Strichmänn-
20 Würfelspiel K3
chen zu zeichnen: zuerst den Kopf, beim nächsten
Wenn Verbformen trainiert werden.
falschen Buchstaben den Hals, danach den Körper,
In PA oder Kleingruppen.
die ­Arme, die Beine …
6 Würfel mit allen Augen (1–6) an die Tafel zeich-
Wenn das Strichmännchen fertig ist, bevor das
nen, die Personalpronomen passend daneben
­gesuchte Wort gefunden ist, bekommt die Gruppe
­schreiben: Die S. schreiben die Verben im Infinitiv
keinen Punkt. Wenn die S. das Wort erraten, bevor
auf Kärtchen (oder Kärtchen von KV online).
die Zeichnung fertig ist, haben sie gewonnen und
Reihum ziehen die S., würfeln, nennen die korrekte
erhalten einen Punkt. Die nächste Gruppe macht
Verbform und legen das Kärtchen zurück. Bei einer
weiter.
gewürfelten 1 muss der S. das Verb in der ich-Form
K2: Rund um den Sport konjugieren, bei einer 2 in der du-Form, bei 3 in
K4: Kleidung der er/es/sie-Form usw. Die S. haben einen Notiz-
K5: Lebensmittel, Speisen und Getränke zettel und tragen darauf die Zahlen 1–6 ein. Jede
gewürfelte Zahl wird durchgestrichen. Wenn ein S.
2mal die gleiche Zahl würfelt, muss er die gewür-
18  Verhextes Wort K2
K3
K5
felte Form sprechen, darf aber nichts durchstrei-
chen. Wer zuerst alle Zahlen gestrichen hat, ist der
Gewinner.
Wenn Chunks/Sätze oder Fragen eingeübt werden. K6
Dieses Spiel kann mit jedem Verb gespielt werden.
Im Plenum oder in Kleingruppen.
Schwierigere Variante: Die S. müssen zusätzlich
K2: Komparativ- und Superlativformen bei
neben die Zahlen die korrekte Verbform schreiben.
Bildbeschreibung
Im Plenum: Klasse in 2 Gruppen teilen. L. projiziert K3: Würfelspiel mit reflexiven Verben
die Zeichnung und macht dazu passend Sätze,
­ohne das verhexte Wort auszusprechen. L. beginnt
mit mmh beim Namen: „Mmh ist am stärksten.“

45
Symbole

im Kursbuch

hören
Sprachen vergleichen
1.2 (hier: CD 1 Track 2)

Lerntipp Leichter lernen


hören und nachsprechen Reime hel
fen
en.
(hier: CD 2 Track 9) beim Lern

2.9
im Portfolio sammeln
Dialoge spielen
Fächerübergreifendes

Niveauangaben
Video sehen gemäss PER:
4 (hier: Clip 4)
Niveau 1
Niveau 1+2
Grammatik Niveau 2
3 (s. Nr. 3 im Grammatik-Teil)
Niveau 2+3
Niveau 3
Aha! – Das kennt ihr schon.

im Arbeitsbuch

hören Sprachen vergleichen


2 (hier: Track 2)

im Portfolio sammeln
hören und nachsprechen
(hier: Track 8)
Fächerübergreifendes
8

Niveauangaben
Arbeitet zu zweit gemäss PER:
(oder zu mehreren).
Niveau 1
Niveau 1+2
Niveau 2
Niveau 2+3
Niveau 3

esen. Für die Übung gibt es zwei oder


, dann vorl
e ic h te r: Erst hören d an n drei Wege: Leichter oder Schwerer
L n,
Erst vorlese n.
Schwerer: zu r Ko ntrolle höre (oder manchmal Noch schwerer).
än ze n u n d
erg

46
Allgemeines
Ich kann …
über meine Ferien und einen Austausch sprechen
1 Mit einer neuen Klassenstufe gilt
es, die S. wieder zu motivieren
Strategie: Stichwörter notieren und zum Erzählen nutzen und Wissen zu reaktivieren. So
beginnt die 10. Klasse mit einem
1 2 3
Rückblick auf die Ferien (WH:
Wortschatz, Perfekt). Mit dem
der Re ch enherz Bewusstsein, was typisch für ein
ttungs das Lebku
schwim
m er Land ist (Beispiel Deutschland, im
Projekt übertragen auf ihr Land /
ihren Kanton), beschäftigen sich
der Ga
r tenz w die S. mit dem Thema „Aus-
Robin erg

l find
en Véronique tausch“, der für einige S. in
e Klasse 10 ansteht. Sie lesen Texte
usch
eine
M Mila
Los geht’s!
über diverse Austauschmöglich-
keiten ( auch einen literari-
schen Text), sammeln Argumente
4 6 für/gegen Austausch (weil-Sätze)
Pilze s
und denken über Klischees nach.
5 amme Am Ende steht ein D-A-CH-Spiel.
ln

Einstieg: S. sammeln und ordnen


Hassan in KG bekannten Ferien-Wortschatz
Joao (Wo?, Was?) in Mindmaps – ggf.
Tanja Klassenposter gestalten, damit
1 Aus den Ferien mitgebracht der Wortschatz während der
a Seht euch die Fotos an. Was glaubt ihr: Wo waren die Jugendlichen ersten Aufgaben für alle verfüg-
in den Ferien? Was haben sie gemacht? bar ist und erweitert werden kann
Véronique hat Pilze gesammelt. (ggf. Ballspiel im PL: Ferienorte
im Schwimmbad • in den Bergen • zu Hause • auf einer Insel •
Vielleicht war sie in den Bergen
am Meer • im Freizeitpark • bei der Grossmutter • bei Freunden • und ist gewandert. und Aktivitäten).
in Österreich • in Deutschland • in Italien • …

b Hört zu. Wer war wo? Welche Informationen 1a Die S. versuchen, die Wörter
Wer? Mil über bekannte Bestandteile (Gar­
1.2 bekommt ihr noch? Notiert und a
erzählt dann in der Gruppe. Mila ist zu Hause geblieben. Wo? zu ten, schwimmen, sammeln, finden,
Hause
Sie war faul und hat viel gelesen. Wann? in d Herz) zu erschliessen und den
en
Es war wunderbar.
Was? fau Ferien Fotos zuzuordnen. Die S. nennen
lenzen, lese
c Wer erinnert sich noch? Wie? wu n in KG passende Orte (neu: wo? –
Beantwortet zu zweit die Fragen und hört dann noch einmal.
nderbar
Ergänzt eure Antworten. auf einer Insel / Elba) und Aktivi-
täten. Vergleich im PL. BD s. u.
1. Welches Buch hat Mila gelesen? 4. Warum will Hassan das Herz nicht essen?
2. Wo hat Joao die Muschel gefunden? 5. Wie lange war Tanja jeden Tag schwimmen? Lösungsvorschlag: s. u.
3. Was will Véroniques Mutter mit dem Pilz machen? 6. Woher hat Robin den Gartenzwerg?
1b In PA: Die S. ordnen 6 Hör-
d Was habt ihr schon aus den
Ich war in Paris und habe texte den Personen aus 1a zu.
Ferien mitgebracht? Erzählt.
ein 3D-Puzzle vom Eiffelturm Stoppen Sie nach jedem Hörtext.
mitgebracht.
AB 1–2 Die S. notieren, was sie noch
verstanden haben (im Heft / auf
sieben 7 KV online). Austausch und
Ergänzen der Notizen in KG,
dann Zusammentragen im PL.
Lösung: 1. Mila – 2. Joao –
3. Véronique – 4. Hassan –
5. Tanja – 6. Robin; weitere Infor-
Binnendifferenzierung 1c Fragen im PL bear- Lösungsvorschlag zu KB1a:
mationen: s. Transkript S. 172.
1a Die S. erhalten Ver- beiten. Evtl. haben einzelne S. 1 Robin: in Deutschland, dort
ben mit Perfektformen (KV on- die Informationen schon notiert. oft Gartenzwerge, im Garten 1c In PA antworten die S.,
line), die den Fotos zugeordnet Erneut hören. Fussball gespielt – 2 Véro- hören erneut und ergänzen ggf.
werden können. Projizie- nique: Pilze gesammelt, in den Stoppen Sie ggf. wie in 1b.
ren Sie die Fotos. Die S. erarbei- 1d Die S. erzählen auf Bergen, gewandert – 3 Mila: BD s. u.
ten in KG zu je 2–3 Fotos den Frz. zu Hause / bei der Grossmut- Lösung: 1. „Happy (ohne) End“ –
Wortschatz mit Hilfe des WBs ter, viel gelesen – 4 Hassan: in 2. am Strand – 3. Pilz-Risotto –
AB2 Mit Vorgaben arbei- Deutschland, in München, hat
und beschreiben die Fotos (z. B.: 4. Es war ein Geschenk. – 5. zwei
ten. Vorgaben abdecken. ein Lebkuchenherz, Oktober-
der Gartenzwerg, der Pilz / Pilze Stunden – 6. von Oma aus Köln
(sammeln), das Lebkuchenherz, fest besucht – 5 Tanja: im
AB1–2 nach KB1
das Oktoberfest (in München) Die S. reaktivieren ihren persön-
Schwimmbad, viel geschwom- 1d Die S. erzählen, welche
(besuchen), der (den) Rettungs­ men, Rettungsschwimmer Ferien-Souvenirs sie schon mit-
lichen Ferien-Wortschatz (Orte,
schwimmer (machen), eine gemacht – 6 Joao: am Meer, gebracht haben (ggf. eines zur
Aktivitäten), um danach im KB
Muschel (finden); ggf. weiteren in Italien oder auf einer Insel, nächsten Stunde für KB3 mit-
über ihre Ferien sprechen/
Wortschatz an die Tafel schrei- eine Muschel gefunden bringen lassen). BD s. u.
schreiben zu können.
ben). AB 1–2 BD s. u.

47
2a „Was seht ihr auf den
Fotos?“ (drei grosse Mädchen,
Berge, wandern, Stadt, Fluss,
See/Meer, schwimmen, ein
1
kleines Mädchen). Die S. hören Wie ist es in …?
das Gespräch und ordnen je ein
Foto Mila bzw. Annie zu. 2 Nach den Ferien
Lösung: Foto 1: Annie – Foto 2: a Mila und Annie sprechen über ihre Ferien. Seht die Fotos an und
1.3 hört das Gespräch. Welches Foto passt zu Mila, welches zu Annie?
passt nicht – Foto 3: Mila
Ein Foto passt nicht.

2b Die S. hören erneut und 1 2 3


notieren Satznummer und
Namen (im Heft / auf KV on-
line). Zur Kontrolle lesen sie die
kompletten Sätze vor. BD s. u.
Lösung: Mila: 1. – 5. – 8.; Annie:
2. – 3. – 4. – 6. – 7.
b Mila oder Annie? Hört noch einmal und ordnet die Informationen zu.
3 Je nach Wunsch der S. spre-
1. … hat am Geburtstag einen 4. … war nicht schwimmen.
chen bzw. schreiben sie über ihre Ausflug gemacht. 5. … hatte gutes Wetter.
Ferien oder Fantasieferien. Ggf. 2. … war vierzehn Tage weg. 6. … hat viel Sport gemacht.
können sie auch mitgebrachte 3. … hat in den Ferien Deutsch 7. … war ohne Eltern in den Ferien.
gelernt. 8. … hatte wenig Spass.
Souvenirs oder Gegenstände aus
den Ferien (vgl. 1d) als Ausgangs-
punkt für 3b–d nutzen. 3 Und eure Ferien?
a Sprecht zu zweit über eure Ferien. Fragt und antwortet.
3a In PA sprechen die S. über
Wo? Ich war in … / Ich habe meine Ferien in … verbracht.
ihre Ferien. Sie stellen abwech- Wo warst du in Wann? Ich war am 15. August … / im Mai/Sommer/… dort. /
selnd Fragen mit den W-Wörtern, den Ferien? Vom 15. Juli bis zum 3. … / Von Sonntag bis …
für die Antworten verwenden sie Was? (Aktivitäten) Ich war oft … / Ich habe viel gelesen / Fussball gespielt / … /
Ich war auf der Ich bin viel geschwommen/geklettert …
die Redemittel im Kasten. Insel Rab in Kroatien. Wie? Es war schön/super/interessant/cool/lustig/langweilig/…
BD s. u. Und du?
Wetter? Es war warm/kalt. / Das Wetter war schön/schlecht. /
Es war windig. / Es hat geregnet.
3b Die S. erzählen im Speed-
Dating 4–5 S. von ihren Ferien. b Macht ein Speed-Dating und erzählt von euren Ferien.
Aufgabe 3a hilft.
Sie machen sich kurze Notizen zu Thierry war im Kino
ihrem Partner: Sie notieren das und hat einen Horror-
Film gesehen.
W-Wort und ein Stichwort dazu c Erzählt: Was wisst ihr jetzt
Ja, und der Film
(Wer? Marta. – Wo? Kroatien. über die Ferien eurer Mitschüler?
hat ihm nicht gefallen.
usw.). BD s. u. Er war langweilig.
d Schreibt einen Text zum Thema „Meine Ferien“.
3c Im PL: Ein S. beginnt mit Ergänzt in 3a eure Informationen.
einem Satz zu einem S., ein an-
Antwortet auf die Fragen in 3a und ergänzt weitere Details.
derer sagt einen weiteren Satz zu Macht den Text schön mit Wörtern wie und, aber, oder, zuerst,
demselben S. usw. Geben Sie dann, danach, zum Schluss, …
ggf. einen neuen S.-Namen vor: AB 3–4 e Tauscht eure Texte in der Gruppe aus und korrigiert.
„Und was hat (Marco) gemacht?“
8 acht

3d bzw. Die S.
schreiben einen Text über ihre
Ferien. BD s. u.

3e Im PL: Sammeln Sie zuerst


mit den S., ggf. auf Frz., worauf Binnendifferenzierung Tafel, auch für das Speed- re Informationen, z. B. Personen,
sie bei der Korrektur besonders 2–3 Vorentlastung Dating in 3b. Essen, Besonderheiten des Ferien-
achten würden (z. B. Verbposition, oder Alternative: AB3–4 ge- orts usw. Dabei achten sie auf
3b Die S. verwenden
Verbformen …). Besprechen Sie meinsam bearbeiten. Gedichte Verbindungswörter und unter-
den Redemittelkasten aus 3a
dann die Checkliste (KV 1). (AB4) aushängen. S. suchen schiedlichen Satzbau. Wieder-
(KV online) als „Spickzettel“
Weiter in KG: Die S. tauschen ihre Gemeinsamkeiten. holen Sie ggf. die Wörter, die
für sich und um sich Notizen
Texte untereinander aus und einen Text „schön“ machen.
zu den anderen zu machen.
korrigieren mit Hilfe der Check- 2b In PA stellen die S.
kurz eine der zwei Mädchen 3d Die S. ergänzen ihre AB3b Erst hören, dann
liste oder mit „Experten“: In jeder
vor, ggf. mit weiteren Infor- Informationen in den Sätzen aus schreiben. Erst schrei-
KG ist ein S. für ein Korrektur-
mationen aus dem Hörtext. dem Redemittelkasten aus 3a ben, dann hören.
thema zuständig. Wenn die S.
möchten, können sie die Texte (bzw. auf KV online) und AB3c Hörverstehen für
aufhängen und z. B. mit Klebe- 3a Machen Sie ggf. schreiben einen Text nach
ein Beispiel (vor allem für die AB3d Hörverstehen für :
punkten (je S. drei) angeben, ihrem mündlichen Modell.
Fragen) im PL bzw. erarbeiten Den Text manchmal
welche Texte ihnen gefallen. Die S. nehmen die Rede-
Sie die Fragen gemeinsam und anhalten und schreiben.
mittel als Ausgangspunkt für
AB 3–4 BD s. u. schreiben Sie sie ggf. an die Ohne Pausen hören.
ihren Text und ergänzen weite-

48
4a Im PL: „Welches Land ist

1 dargestellt?“, „Was kennt ihr?“,


„Was hilft bei der Lösung?“
Lösung: Deutschland
4 Typisch …!?
4b In KG suchen die S. die
a Seht die Wortcollage an. An welches Land denkt ihr?
Wörter zu den Fotos. Vergleich
Strandkorb im PL, welche Wörter sie kennen,
ordentlich Alpen Ökologie und Klärung der unbekannten
Mülltrennung
Wurst Schwarzwälder Kirschtorte
Deutsch organisiert
Wörter bzw. warum sie für
Fussball Deutschland typisch sind (ggf.

Brot
pünktlich
Karneval Handy Regeln Kartoffeln
gross
auf Frz.). Landeskunde s. u.
Lösung: Schloss Neuschwanstein –
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsmarkt
Fahrrad Döner Angela Merkel
Schäferhund – Mülltrennung –

Autos
Fussball – Schwarzwälder Kirsch-
Currywurst
Dialekt Johann Wolfgang von Goethe torte
Cro
sparen
Disziplin grillen
Distanz
Besprechen Sie den Lerntipp. Im
PL: Ordnen der Wörter aus 4a
Gartenzwerg
Schäferhund sauber
nach Themen (Essen, Berühmte
Personen, Sport, Sehenswürdig-
Schloss Neuschwanstein der Abfa
ll keiten, Eigenschaften …) (Tafel
der Mü (CH/D)
ll (D)
der Mis
t (A) oder auf KV online). BD s. u.
b Welche Wörter seht ihr auf den Fotos? Was kennt ihr noch? 4c Hören und Nachsprechen
c Typisch deutsch. Hört zu und sprecht nach. AB 5 der Wörter aus der Collage
1.4 ( Flüsterpost ).
5 Justin erzählt
L e rnt AB 5
a Hört zu. In welcher Reihenfolge spricht Justin über die Themen? ipp
Wör t
1.5 e
s a m m r zu T h e m 5a Die S. hören und ordnen
zuor eln und en
Essen • Sport • Sprache • Müll • Musik
beim
dne n
hilf t
die Themen. Hinweis auf den
Verst
1. Sprache: e he n Zettel zu „Müll“. BD s. u.
b Welche Wörter aus der Wortcollage
nennt Justin zu den Themen? Notiert. Handy = Mobiltelefon Lösung: 1. Sprache – 2. Musik –
3. Müll – 4. Sport – 5. Essen
c Hört noch einmal und ergänzt eure Notizen.
5b Vor dem 2. Hören: Die S.
d Vergleicht eure Notizen und In Deutschland heisst das schreiben die Themen in der
erzählt in der Gruppe. Mobiltelefon „Handy“.
richtigen Reihenfolge auf. Dann
hören sie erneut und suchen in
6 Projekt: Euer Kanton/Land – was ist typisch? MITIC PA die Wörter in der Collage und
a Macht eine Wortcollage und sucht passende Fotos. notieren sie. BD s. u.
b Präsentiert eure Collage, zeigt die Fotos und erklärt.
Lösung: 1. Sprache: Handy –
2. Musik: Cro – 3. Müll: Müll-
… passt zu … Die Leute sind/haben … trennung – 4. Alpen: Schloss
… ist in … wichtig. Sie mögen gern …
In … gibt es … Sie essen gerne/oft … Neuschwanstein – 5. Essen:
… ist in … sehr bekannt. Er/Sie … Viele machen/spielen/fahren …
AB 6
Kartoffel, Wurst

5c–d S. hören erneut


neun 9
und ergänzen (ggf. in PA) zu
jedem Wort mehr Informationen
(s. Transkript S. 172). Vergleich in
KG.

6a–b Projekt (MITIC): In


Binnendifferenzierung 5b Die S. suchen vorab Sächsisch, Schwäbisch usw.;
KG sammeln die S. Wörter zu
4b Die S. erhalten die Wörter in der Wortcollage, welche Gartenzwerg: Garten-
ihrem Kanton / ihrem (Herkunfts)
(KV online): bekommt Wörter zu welchem Thema schmuck, typisch mit Zipfel-
Land – erst auch auf Frz. / in der
nur die Wörter, die eindeutig passen. Sammlung im PL. mütze; Johann Wolfgang von
Muttersprache. Dann suchen ein-
vorgegebenen Oberbegriffen Goethe: berühmter Dichter
AB6a „Ping!“-Lückendiktat : zelne S. die Wörter auf Deutsch
zuzuordnen sind, be- (1749–1832); Karneval:
Erst hören, dann vorle- (ggf. im WB), andere suchen Fo-
kommt alle Wörter, sortiert sie bekannt in Köln und Mainz;
sen. Erst vorlesen, dann tos. Gemeinsam gestalten die S.
nach Themen. S. finden selbst Angela Merkel: 1. Bundes-
ergänzen und zur Kontrolle ihre Collage. Dann Präsentation
passende Oberbegriffe. kanzlerin; Schloss Neu-
hören. im PL mit den Redemitteln aus 6b.
schwanstein: von Ludwig II.
5a Die S. schreiben Landeskunde erbaut (19. Jh.), Touristen- Ist ein Schüleraustausch geplant,
Zettel, auf denen je eines der magnet im südlichen Bayern; können Collagen zum eigenen
Johann Sebastian Bach:
Themen aus dem Hörtext steht. Schwarzwälder Kirschtorte: Kanton ein erstes „Produkt“ sein,
berühmter Barockkomponist
Während des Hörens stellen sie Spezialität aus dem Südwes- das sich die Partnerklassen zum
(1685–1750); Currywurst: be-
sich mit ihren Zetteln in der ten; Strandkorb: Sitzmöglich- Kennenlernen schicken (vgl. Ein-
liebtes Imbiss-Gericht, in Berlin
Reihenfolge auf, in der die keit zum Mieten am Nord- führung S. 4).
erfunden; Dialekt: Deutsch hat
Themen zu hören sind. und Ostseestrand
viele Dialekte, z. B. Bayerisch, AB 6 BD s. u.

49
7a In den Texten berichten drei
Jugendliche aus der Romandie,
was sie bei einem Schüleraus-
tausch erlebt haben. Projizieren
1 NORDSEE
NORWEG

SCHWED
ESTLA

LETTLA

DÄNEM OSTSEE
LITAUEN

Sie ggf. die Landkarte: „Wo liegen Drei Schüler – drei Länder Dubl IRLAND
GROSS-
RUSSLA
WEISSRUSSL
die Städte/Länder?“, „Wart ihr BRITANNIEN
NIEDER-
7
Berlin POLEN

schon einmal dort?“, „Was wisst Drei Austauschschüler aus London LANDE
Amsterdam
der Romandie waren in drei DEUTSCHLAND
ihr über die Städte?“ BELGIEN
Prag
Ländern in Europa ATLANTISCHER
LUXEMBURG TSCHECHIEN
Lösung: Sarnen liegt in der Mitte OZEAN
Paris SLOWENIE
MO
a Seht euch die Karte an. Wo liegen Wien
von der Schweiz. – London liegt Sarnen, London und Imst? FRANKREICH
Zürich
Bern
Sarnen
Imst
ÖSTERREICH UNGAR
SCHWEIZ RUMÄN
im Süden von England, es ist die SLOWENIEN
SERBI
KROATIEN
Hauptstadt. – Imst liegt im Wes- Sarnen liegt ITALIEN
BOSNIEN-
HERZEGOW
BULGAR
in der Mitte von
ten von Österreich. Lerntipp PORTUG SPANIEN Rom
MONTENEG
KOSOV
en der Schweiz. Madr
mmenfass
MAZEDON

Texte zusa r sind wichtig?


Lissabo
ALBANIE
ör te
7b Teilen Sie die Klassen in e W Romandie - Klasse 10 - geni@l klick - KB cyan magenta yellow black

W el ch –
ichwör ter
GRIECHENLA

Notiert St hlen. b Bildet drei Gruppen: A, B und C. Jede Gruppe liest einen Text.
drei Gruppen: A, B und C. Jede beim Erzä MITTELMEER

sie helfen Welche Informationen sind wichtig? Notiert Stichwörter.


Gruppe liest einen Text und ist Wer? Wo? Wann? Was? Wie lange? Wie war es? Was war anders?
AFRIK

Expertengruppe für diesen Text.


Die Texte haben unterschiedli- 1 Ich war im Mai mit meiner Klasse einen Tag in Sarnen, im Kanton Obwalden. Am
Bahnhof hat uns die Lehrerin mit ihren Schülern und Schülerinnen abgeholt und zur
chen Schwierigkeitsgrad: A ist am Schule gebracht. Wir haben den ganzen Tag zusammen verbracht. Im Schulhaus war
leichtesten, C am schwersten. eine Cafeteria. Da haben wir gefrühstückt. Danach haben wir Spiele gemacht und uns
5 besser kennengelernt. Um zehn vor elf haben wir dann im Musikunterricht mitge-
macht. Das war sehr lustig und wir hatten alle viel Spass. Am Anfang vom Unterricht
Besprechen Sie zuerst den Lern- müssen die Schüler hier nicht aufstehen, so wie wir. Wir machen das immer und haben
tipp (Stichwörter notieren): INES das auch in der Schule in Sarnen gemacht. Da haben die anderen Schüler gelacht, weil
sie das nicht kennen.
„Was versteht man unter ‚Stich­ 10 Zum Mittagessen waren wir immer zu sechst an einem Tisch: drei Schüler von uns
wörtern‘?“, „Was ist wichtig in und drei aus Sarnen. Wir haben fast nur Deutsch gesprochen! Am Nachmittag
einem Text?“. Die S. sollen erken- haben wir dann eine Rallye durch die Stadt gemacht. Das war interessant und wir
haben viele schöne Häuser und Plätze gesehen. Und Matthias, ein Schüler aus
nen, dass sie Stichwörter (keine Sarnen, hat mir eine Mütze vom Unihockeyclub Ad Astra geschenkt – cool.
Sätze) notieren sollen und dass 15 Um 16 Uhr sind wir wieder zum Bahnhof gegangen und haben den Zug nach Hause
genommen. Das war ein wirklich schöner Tag!
wichtige Informationen in Texten
meist Antworten auf W-Fragen
sind. Dazu sind im KB die rele- 1 Im Sommer war ich drei Wochen in London. Ich habe da bei einer
vanten W-Fragen abgedruckt. Expertenrunde
Gastfamilie gewohnt, weil das nicht so teuer ist. Die Familie hatte
eine Drei-Zimmer-Wohnung im zehnten Stock. – Das war ganz schön
Machen Sie ein paar Beispiele im
B B B
klein: vier Personen plus Hund! Aber ich habe die Mutter und ihre
PL. Dann notiert sich jeder S. A A 5 zwei Kinder nur zum Frühstück und zum Abendessen gesehen. Vormit-
A B tags war ich in der Sprachschule und am Nachmittag gab es Freizeit-
Stichwörter zum jeweiligen Text B B
A aktivitäten, z. B. Ausflüge.
(nachdem ggf. jeder einzelne auf A A MARCO In London gibt es so viele Sehenswürdigkeiten! Wir haben auch eine
KV online markiert und die S. in Bustour durch London gemacht. Die Autos fahren hier links und das ist
CC C 10 echt komisch. Am Anfang habe ich immer gedacht: „Hilfe, der Bus fährt falsch! Gleich gibt
ihrer Gruppe verglichen haben). es einen Unfall!“ Den Doppeldecker-Bus habe ich mir zum Schluss als Spardose gekauft.
C
Setzen Sie ggf. ein Zeitlimit, da- CC Sie steht jetzt auf meinem Schreibtisch.
Am besten hat mir aber der Nachmittag bei Madame Tussauds im Wachs-
mit die S. wirklich nur die wesent- figurenkabinett gefallen. Da habe ich die Königsfamilie „getroffen“ und
lichen Informationen notieren. 15 Fotos mit Kate und William gemacht – die sehen absolut echt aus.
Was negativ an London ist? Eigentlich gar nichts, aber die Preise sind
BD s. S. 51 schon sehr hoch. Alles ist teuer, auch das Essen. Aber die Küche ist
Lösungsvorschlag: s. u. total international. Überall kann man indisch, chinesisch, brasilia-
nisch, japanisch usw. essen. Das gibt es in meinem Dorf nicht.
Vor dem Erzählen: Besprechen
Sie den Lerntipp (Stichwörter 10 zehn
beim Erzählen nutzen). Um das
freie Sprechen zu üben, bietet
sich nach dem Für-Sich-Üben an,
dass die S. in ihrer Experten-
gruppe erzählen. Ein S. aus der Lösungsvorschlag zu KB7b:
Gruppe beginnt, anhand seiner Wer? Ines Marco Paul
Notizen den Text wiederzugeben. Wo? in Sarnen (CH), bei einer Partner- in London (GB), bei einer Gast- in Imst (A), auf dem Bauernhof,
klasse familie, 3-Zimmer-Wohnung im bei Lukas
Die anderen haben den Text vor 10. Stock, vier Personen und ein
sich und kontrollieren, ob der S. Hund
alles Wichtige gesagt hat. Dann Wann? im Mai im Sommer im letzten Herbst, am 3. Oktober
ist der nächste S. der Gruppe an gefahren
der Reihe. So haben am Ende alle Wie lange? einen Tag drei Wochen eine Woche
S. ihren Text schon einmal ge- Was? gefrühstückt, Spiele gemacht, vormittags Sprachschule, nach- Fragebogen, Lukas geschrieben,
Musikunterricht, Mittagessen zu mittags Freizeitaktivitäten/Ausflü- Fotos geschickt, geskypt, mit dem
sprochen und mehrmals gehört, sechst, fast nur Deutsch gespro- ge: Bustour, Wachsfigurenkabinett Bus gefahren, von Familie abge-
sodass es einfacher wird, den chen, am Nachmittag Rallye holt, auf dem Bauernhof geholfen,
Text vor S. der anderen Experten- durch die Stadt, Mütze geschenkt, Geburt von Pinky, Zimmer mit
um 16 Uhr mit dem Zug nach Lukas geteilt, Lukas kommt im
gruppen, die den Text nicht Hause gefahren Februar
kennen, wiederzugeben. Wie war es? lustig, hatten viel Spass, eigentlich nichts negativ, alles tolle Erfahrung, Menschen sehr
interessant, ein schöner Tag teuer freundlich, hatten viel Spass
Was war am Anfang vom Unterricht nicht Autos fahren links, Essen interna- man sagt „Grüss Gott!“, alle Leute
anders? aufstehen tional grüssen – auch Fremde, Wörter in
Österreich ganz anders als in
Deutschland

50
7c Die S. setzen sich immer zu

1 dritt in neuen Gruppen zusam-


men, in jeder Gruppe muss ein
Experte zu jedem Text aus 7b
vertreten sein. Die S. bereiten
1 Unser Deutschlehrer hat im letzten Herbst einen Austausch mit Schülern aus Imst
in Österreich organisiert. Jeder von uns hat zuerst einen Fragebogen zu Familie, sich kurz auf das Sprechen vor
Haustieren, Allergien und Interessen bekommen. Dann haben die Lehrer unsere und erzählen sich gegenseitig die
Partner gesucht. Mein Austauschpartner war Lukas. Zuerst haben wir uns nur
5 geschrieben und Fotos geschickt. Später haben wir manchmal sogar geskypt. Das war
interessantesten Informationen
am Anfang nicht so einfach, weil niemand Fehler machen wollte. Deshalb haben wir aus ihren Texten mit Hilfe ihrer
nicht viel gesprochen. Langsam haben wir uns aber besser kennengelernt und nicht
PAUL mehr so viel Angst gehabt.
Notizen aus 7b. BD s. u.
Am 3. Oktober sind wir dann mit dem Bus nach Imst gefahren. Wir waren alle sehr
10 aufgeregt: Ist die Familie nett? Verstehe ich alles? Wie ist das Essen? 7d Jetzt gehen die S. in ihre
Lukas war mit seiner Familie schon an der Haltestelle. Sie waren alle sehr sympathisch und haben „Grüss
Gott!“, gesagt. In Österreich grüsst man so. Überhaupt sind die Menschen sehr freundlich. Fast alle
Ausgangsgruppen (Experten-
grüssen immer auf der Strasse, auch Fremde – das finde ich schön! gruppen A, B oder C aus 7b)
Die Woche mit Lukas’ Familie war eine tolle Erfahrung. Seine Eltern sind Bauern und wir haben oft zurück, alle mit Text A bzw. alle
15 geholfen, zum Beispiel Tiere gefüttert und den Stall sauber gemacht. Ich liebe Tiere und da war für
mich die Geburt von Pinky, einem Pony, ein absolutes Highlight. Ich habe auch viel Deutsch gelernt. mit Text B bzw. alle mit Text C
Ich habe nicht immer alles verstanden, aber das war kein Problem. Ich habe immer sind wieder zusammen. Notieren
nachgefragt, bis ich es verstanden habe. Es gibt in Österreich auch Wörter, die
ganz anders sind als in Deutschland. Sie die drei Personen bzw. Länder/
20 Eine Tasse Milchkaffee ist z. B. in Österreich „eine Melange“ – das muss man erst mal Orte an der Tafel. Die S. lesen in
wissen.
In Imst haben Lukas und ich ein Zimmer geteilt und wir haben viel gequatscht und
ihrer Gruppe die Aussagen (am
hatten viel Spass. Ja, und jetzt warte ich auf den Besuch von Lukas. Er kommt im besten auf KV online, Buch zu)
Februar zu uns. Ich freue mich sehr! und sprechen darüber, zu wel-
cher Person bzw. welchem Land/
c Bildet neue Gruppen – immer zu dritt. In jeder Gruppe ist eine Ort sie passen. Vergleich im PL:
A
Person aus Gruppe A, B und C. Erzählt die interessantesten B
Informationen aus eurem Text. Die Stichwörter aus b helfen. C „Konntet ihr alle Sätze zuordnen?“,
A
C „Was war schwierig/leicht?“
d Geht in eure Expertengruppe (A, B oder C) zurück. B A
Zu welcher Person und welchem Land/Ort passen die Aussagen? B C
Wenn die S. weitere Informatio-
1. Man fährt auf der linken Strassenseite.
2. Alle haben zusammen Mittag gegessen.
nen aus den Texten interessant
3. Die Lehrer haben die Gastfamilien ausgesucht. finden, können sie im PL darüber
4. Die Gastfamilie hatte einen Bauernhof. sprechen. Das Gespräch kann
Ines: Lerntipp
5. Die Schüler stehen am Anfang vom Unterricht
nicht auf. Sch weiz, Sarnen Vor dem
Erzählen
e zu
ggf. auf Frz. stattfinden.
euch Sätz
Überlegt recht Lösung: Marco: England, London:
6. Das Essen ist sehr teuer. en und sp
den Notiz vor.
7. Die Austauschpartner haben zusammen in
euren Te xt le ise 1., 6., 9. – Ines: Schweiz, Sarnen:
einem Zimmer geschlafen.
Marco: 2., 5., 8. – Paul: Österreich, Imst:
8. Die Schüler haben einen Tag zusammen
verbracht. England, London 3., 4., 7.
9. Die Wohnung war sehr klein. Paul:
Österreich, 7e In ihrer Expertengruppe
Im st sprechen die S. darüber, an wel-
Ich glaube,
1 passt zu … chen der drei Orte sie gern fahren
Er/Sie war in … würden und warum. Sie sagen,
was ihnen gefallen hat und was
nicht so. Als Abschluss können
e Wohin würdest du gern fahren?
Warum? Ich würde gern nach die S. per Handzeichen abstim-
Imst fahren. Ich mag men, welcher Ort Favorit in der
Tiere und … AB 7–8
Klasse ist. BD s. u.
elf 11 AB 7–8 BD s. u.

Möglichkeiten zur Arbeit mit


den Texten: Die Austauschtexte
eignen sich gut für verschiedene
Sprachspiele. Aus dem Text von
Binnendifferenzierung 7e Bei Interesse recherchieren AB7 zu KB7
Ines (in einer reduzierten Version)
7b Arbeiten Sie ggf. nur die S. zu ihrem Ort weitere Anhand eines authentischen
kann man z. B. eine Schnippel-
mit 2 Gruppen und den Texten Informationen/Fotos. Ge- Textes üben die S. Leseverste-
geschichte (KV online) machen,
von Ines und Marco. Die S. ben Sie vor, was recherchiert hen (Erarbeiten der wesentli-
da er den Ablauf eines Tages
notieren als Stichwörter die werden sollen (z. B. Lage, Bevöl- chen Informationen über W-
erzählt, also eine innere Logik
Antworten auf die W-Fragen im kerungszahl, 2–3 weitere Fak- Fragen). Parallel zum Erzählen
hat. Mit allen Texten ist es mög-
KB (Tabelle auf KV online). Sie ten/Besonderheiten). Die im KB schreiben die S. im AB:
lich, Was kann raus? zu spielen
können auch nur Mai, Sarnen S. recherchieren ohne Vorgaben. ergänzt einen Text mit
und die Texte nach und nach auf
usw. notieren (ohne Präpositio- den Antworten aus AB7b.
AB7b/d Leseverstehen für das Wesentliche zu reduzieren.
nen), aber es ist zum Erzählen schreibt eine Zusam-
Ggf. ist es hier interessant, am
leichter, wenn die Notizen menfassung mit den Notizen
Ende mit den Stichwörtern der S.
sprachlich kompletter (aber aus AB7c/e. Die S. tauschen
AB7c/e Leseverstehen für zu den Texten zu vergleichen.
immer noch keine Sätze!) sind. ihre Texte und korrigieren
Gibt es Übereinstimmungen?
AB8b Mit Text antwor- gegenseitig. Erinnern Sie ggf.
7c Die S. erhalten eine ten. Text abdecken und an die Korrektur der Ferien-
KV online mit unterstützenden antworten. texte (KB3e) bzw. geben Sie
Redemitteln. eine Checkliste oder KV 1 aus.

51
8 Jetzt geht es um Gründe für
einen Schüleraustausch. Die S.
sammeln in KG die Kennzeichen
eines Austauschs, die sie bisher
1
wissen. Fragen Sie ggf. „Wer Warum ein Austausch?
macht den Austausch?“, „Wo sind
die S.?“, „Wie lange?“, „Was 8 Warum planen die Schüler einen Austausch? Ordnet zu.
machen sie?“, „Warum?“. Tragen 1 Mila: Ich fahre nach Irland, a weil ich gerne Deutsch spreche.
2 Tanja: Ich möchte nach Berlin, b weil wir in der Stadt eine Partner­
Sie im PL zusammen und notie- 3 Joao: Wir fahren mit der Klasse klasse haben.
ren Sie Stichwörter an der Tafel, einen Tag nach Bern, c weil ich das Land nicht nur als Tourist
z. B. in einem Wortigel. Alternativ 4 Hassan: Ich gehe in eine erleben will.
Gastfamilie, d weil ich mein Englisch verbessern will.
können die S. auch zu ihrem Text
aus 7b einen Wortigel machen 9 Warum? – Antworten mit weil
(z. B. London: ein Schüler; bei 4
a Wo steht das Verb? Ergänzt die Regel.
einer Gastfamilie; drei Wochen; War
um?
Sprache lernen, Stadt besichti- Im Nebensatz mit weil Ich möchte nach Berlin. Ich spreche gern Deutsch.
gen; Englisch sprechen). steht das konjugierte
Verb am . Ich möchte nach Berlin, weil ich gern Deutsch spreche .

Lesen Sie mit den S. die Satz-


anfänge 1–4 und die weil-Sätze
b Weil-Sätze – Wo steht das Verb in anderen Sprachen? Vergleicht.
a–d. Fragen Sie nach der Bedeu-
Je vais en Irlande, parce que j’aime ce pays.
tung von weil­Sätzen (Grund I go to Ireland because I love this country.
angeben). In PA ordnen die S. Ich fahre nach Irland, weil ich das Land liebe.
zu und lesen die Sätze im PL vor.
Lösung: 1d – 2a – 3b – 4c 10 Lest die Sätze mit dem richtigen Verb vor.
1. Wir sind am Bahnhof, weil die Austauschklasse kommt/abholt/rennt.
9a–b Vergleichen Sie im PL die 2. Ich mache den Austausch, weil ich schlecht Englisch höre/singe/spreche.
Sätze. Auf beide Arten kann man 3. Evi ist sauer, weil sie nicht nach Berlin kommen muss/darf/möchte.
Gründe angeben (Hauptsatz + 4. Lia spricht Deutsch, weil sie es in der Schule unterrichtet/lernt/bekommt.
5. Mein Lehrer ist froh, weil ich einen Austausch fahre/mache/habe.
Hauptsatz, Hauptsatz + Neben-
satz). „Was fällt euch im weil-Satz
11 Pro oder kontra Austausch?
beim Verb auf?“, „Wo steht es?“
a Warum wollt ihr (k)einen Austausch machen? Diskutiert.
Schreiben Sie das Beispiel an die
Tafel und besprechen Sie es Ich möchte (k)einen Austausch machen, weil …
(Komma, weil, Verb am Satz- ich neue Leute kennenlernen will. • ich mein Deutsch verbessern möchte. • ich etwas
ende). Ergänzen Sie dann die über eine andere Kultur lernen will. • ich ein anderes Land nicht nur als Tourist erleben
Regel im Grammatikkasten. möchte. • ich lieber zu Hause bin. • ich (nicht) gerne Fremdsprachen spreche. • …
Anschliessend Sprachvergleich im
b Macht ein Werbeplakat für einen Schüleraustausch.
PL. „Kennt ihr noch Beispiele aus
anderen Sprachen?“
Lösung: am Satzende

10 In PA lesen die S. die Sätze


und wählen im weil-Satz das rich-
tige Verb. Es geht nur um den
AB 9–10
Inhalt, die Verbposition ist immer
korrekt (gesicherte, erfolgsorien- 12 zwölf
tierte Anwendung).
Zur Vertiefung Domino/Kärt-
chenspiel in KG mit KV 2.1 bzw.
KV 2.2. BD s. u.
Lösung: 1. kommt – 2. spreche –
3. darf – 4. lernt – 5. mache Binnendifferenzierung Wer die passende Fortsetzung AB9a Zuerst Themen
10 Arbeit mit KV 2.1 bzw. hat, ergänzt den Satz (liest den lesen, dann hören und markie-
11a Lesen Sie mit den S. die KV 2.2: Domino : Zu- weil-Satz vor oder bildet ihn aus ren. Themen abdecken
Argumente für/gegen einen Aus- einem Hauptsatz) und legt sein und selbst die Themen im Heft
ordnen von Haupt- und weil­
tausch. Sammeln Sie ggf. weitere Kärtchen ab. Wer zuerst kein notieren.
Sätzen, Automatisierung durch
und notieren Sie dazu Stichwör- Kärtchen mehr hat, hat
Vorlesen (KV 2.1); Zu- AB10 Satzergänzungs-
ter (z. B. Geld, Zeit, Angst, Fehlen gewonnen!
ordnen von zwei Hauptsätzen, spiel : Die S. erhalten
in der Schule) an der Tafel. Die S.
Bildung des weil-Satzes eine KV online mit Satzanfän-
diskutieren in KG. „Was ist das 11a Die S. verwenden
(KV 2.2). Variante: Kärtchen- gen. A liest einen vor, B ergänzt
wichtigste Argument für bzw. nur die Vorgaben. Die S.
spiel : Zerschneiden Sie die KV einen weil-Satz, dann Wechsel.
gegen einen Austausch?“ (in KG, formulieren zusätzlich eigene
in Einzelkärtchen. Die Satz- Die S. schreiben selbst
in der Klasse) BD s. u. Argumente mit weil­Sätzen aus
anfänge werden verdeckt auf Satzanfänge zu bestimmten
der Sammlung an der Tafel.
11b In KG gestalten die S. ein den Tisch gelegt, die weil- Themen, dann Vorgehen wie
Werbeplakat für einen Schüler- Sätze oder Hauptsätze verteilt. bei .
austausch. Reihum liest ein S. einen auf-
gedeckten Satzanfang vor.
AB 9–10 BD s. u.

52
12a Vermutung, was für eine

1 Geschichte es sein könnte.


Nennen Sie evtl. weitere Genres
auf Frz. Hypothesenbildung zum
Ein Jugendbuch Buch (Titel, Cover), ggf. Begrün-
dungen mit weil.
12 Happy (ohne) End Landeskunde s. u.
a Seht das Buch an. Was ist das: ein Thriller,
eine Liebesgeschichte, eine Fantasygeschichte, …? 12b Die S. lesen die Texte und
Was fällt euch zum Titel und zum Cover ein?
hören, was Mila über das Buch
Das Thema ist vielleicht … / Es geht um einen/ein/eine … sagt. „Welcher Text passt?“,
Ich glaube, die Geschichte ist traurig/lustig/spannend/romantisch … „Warum?“ BD s. u.
Sie spielt vielleicht in … Lösung: B
b Hört die Inhaltsangabe von Mila. Welcher Text (A oder B) passt?
1.6 13a „Warum hilft das?“
A Julia geht auf ein Gymnasium. Sie ist in allen B Julia ist schlecht in Französisch. Deshalb soll (Aktivierung von Wortschatz/
Fächern gut und ihre Lehrerin möchte mit sie bei einem Austausch mitmachen. Julia Redemitteln durch die Überle-
ihr nach Frankreich fahren. Julia fährt mit. findet das nicht so toll, aber sie macht mit.
gungen: Wie ist die Situation?
Wer sagt was?). Sammeln an der
13 Am Bahnhof: Die Franzosen kommen!
Tafel (auch hilfreich für AB12).
p
Lerntip
a Stellt euch die Situation bei der Ankunft vor. Was sagen die Schüler? t?
s nich
t et w a
rstehs
b Lest den Text und ordnet die Überschriften den Abschnitten zu. D u ve
eiter. als du 13b Globalverstehen: S.
Lies w tehst mehr,
A Die Begrüssung – ein Schock B Wo ist Renée? Du ve
rs decken Worterklärungen ab (bzw.
t.
C (K)ein toller Typ D So ein Glück: Renée ist nicht da denk s arbeiten mit Text auf KV online –
1 Ich schaue mir die französischen Mädchen an, die eng beieinanderstehen, nervös tuscheln1 und uns genauso fixieren wie
ohne Worterklärungen). Vorberei-
wir sie. Das scheinen ganz schöne Gänse2 zu sein. Welche von ihnen wohl Renée ist? tung auf den Text: Besprechen
2 (…) Tatsächlich haben die meisten inzwischen ihre Austauschpartner gefunden. Frau Hinrich schaut zu mir herüber, geht der Überschriften. „Warum kann
ihre Liste durch und fragt Mme Dupont etwas, das ich nicht verstehen kann. Halleluja – meine Gebete wurden erhört 3 ! eine Begrüssung ein Schock sein?“,
Renée ist nicht dabei!
„Was bedeutet (k)ein toller Typ?“
3 Gerade, als sich ein riesengrosses Grinsen auf meinem Gesicht breitmacht, erscheint noch jemand in der Zugtür. Ein Typ
mit dunklen Haaren, die unordentlich in alle Richtungen abstehen. Lederjacke, Jeans und als Gepäck ein kleiner Rucksack usw. Zuordnung in PA, Vergleich
und ein grosser Gitarrenkoffer. Oh là, là! (…) Das ist bestimmt so ein Typ, der an jedem Finger zehn Mädchen hat und sich im PL. „Was hat bei der Lösung
deswegen supertoll vorkommt. Wie der schon guckt4 ! – so was von selbstgefällig und arrogant! Einfach widerlich! Zu
welchem unserer Milchbubis5 Monsieur Schlafzimmerblick wohl gehört? geholfen?“ BD s. u.
4 Plötzlich bleibt sein Blick an mir hängen.6 Er lächelt, steigt aus dem Zug und kommt direkt auf mich zu. Was soll ich denn
Lösung: A4 – B1 – C3 – D2
jetzt tun? (…) Bevor ich auch nur die geringste Chance habe, darüber nachzudenken, was der Typ von mir will, steht er
auch schon vor mir, stellt seine Gitarre auf den Boden, fasst mich an den Schultern und drückt mir vier Küsse auf die 13c Die S. lesen die
Wangen. Spinnt der?7
Ich werde knallrot und kriege kein Wort heraus. Der Typ grinst mich an, fährt sich mit der Hand durch die Strubbelhaare
Abschnitte mit Worterklärungen.
und sagt: „Salut, Julie! Je suis René Richard.“ Richtig oder falsch? in PA (ggf.
Markieren auf KV online – mit
1 tuscheln: leise sprechen • 2 Gänse: dumme Mädchen • 3 Meine Gebete wurden erhört: Ich hatte Glück • 4 guckt – schaut •
5 Milchbubi – kleiner Junge • 6 sein Blick bleibt an mir hängen – er sieht mich an • 7 Spinnt der? – Ist der verrückt? Worterklärungen), Vergleich im
PL: betreffende Textstelle vor-
c Richtig oder falsch? lesen lassen. BD s. u.
1. Julia glaubt zuerst, dass ihr Austauschpartner ein Mädchen ist. Lösung: 1. r (Abschnitt 1: … Mäd-
2. Sie findet René sehr sympathisch.
3. René küsst Julia viermal (links und rechts).
chen … Gänse sein. Welche von
ihnen …?) – 2. f (Abschnitt 3: Das
d Möchtet ihr das Buch lesen? Warum (nicht)? AB 11 ist bestimmt so ein Typ … wider-
e Wie geht die Geschichte weiter? Schreibt eine Fortsetzung. lich! … Monsieur Schlafzimmer-
blick …) – 3. r (Abschnitt 4: …
dreizehn 13
drückt mir vier Küsse auf die
Wange.)

13d Diskussion in KG,


Zusammentragen im PL. Was
Binnendifferenzierung erzählt von einem Schüleraus- meint die Klasse?
13c Ordnen Sie zuerst
12b Besprechen Sie vor mit den S. den Aussagen die tausch, der anders abläuft als
13e Kooperatives
dem Hören, ggf. auf Frz., worin jeweiligen Textabschnitte (ggf. erwartet. Die Autorin Maja von
Schreiben : Schreiben einer Fort-
sich die Inhaltsangaben unter- die Textstellen) zu. Vogel (s. Schild im T-Shirt) ist
setzung der Geschichte in KG.
scheiden. 1973 in Deutschland geboren.
Im PL: Sammeln von Ideen und
AB11 zu KB12–13 Bekannt wurde sie durch die
Ordnen an der Tafel, z. B. unter
13b Nach dem Zuord- Die S. versetzen sich in die Situa- Buch-Reihe „Die drei !!!“, drei
den Überschriften „René ist wirk-
nen der Titel WB-Arbeit: „Welche tion: Ankunft des Austauschschü- Mädchen, die als Detektiv-Trio
lich arrogant.“ gegenüber „René
unbekannten Wörter würdet ihr lers am Bahnhof. Sie bereiten die Fälle lösen. Zu „Happy (ohne)
ist doch nett.“ Alternativ geben
nachschauen?“, „Was ist für euch Szene sprachlich vor und spielen End“ gibt es eine Fortsetzung:
Sie den S. eine KV online mit
wichtig?“ Die S. sollen lernen, sie. Sie überlegen hierbei auch „(Un)Endlich verliebt“.
Fortsetzungsmöglichkeiten. Die S.
dass für Globalverstehen nicht für sich: Was erwarte ich von
(Tipp: Renée vs. René: Der Text wählen eine Richtung und führen
nötig ist, alle unbekannten einem Austausch?
(vgl. KB13b) spielt mit der die Geschichte fort. Aushang der
Wörter nachzuschlagen. weiblichen/männlichen Form Texte: „Welche Fortsetzung gefällt
„Was sind Schlüsselwörter?“ Landeskunde
des Vornamens: Julia denkt, euch am besten?“
„Der Kontext hilft.“ „Happy (ohne) End“ ist ein
dass ein Mädchen kommt, aber
deutsches Jugendbuch. Es AB 11 s. u.
es kommt ein Junge!)

53
14 Es geht um den unter-
schiedlichen Klang von Deutsch
in D-A-CH. Die S. lesen die Aus-
sage. Dann hören sie sie von
1
3 Sprechern und raten, welcher Wir und die anderen
Sprecher aus welchem Land
kommt. Die S. können sich auch 14 Deutsch in D-A-CH
aufnehmen und vergleichen. Hört zu. Woher kommen die Schüler: D, A oder CH?
1.7
Erklären Sie ggf., dass auf der Gestern Abend hat meine Gastmutter Käsefondue gemacht – lecker!
AB 12 Zu Hause essen wir das nie.
CD Muttersprachler sprechen
und man in der Fremdsprache
normalerweise einen Akzent hat 15 Ein Jahr in Zürich
(was die Verständigung meist a Lest den Text und die Kommentare. Welche Aussage passt zu wem?
nicht beeinträchtigt). 0% 100 % 1. Alle sprechen nur Dialekt. 4. Niemand kommt zu spät.
niemand manche viele alle 2. Die Leute nehmen oft das Fahrrad. 5. Manche Deutschschweizer
Gehen Sie schon hier auf den 3. Beim Essen gibt es immer das Gleiche. lachen nicht viel.
Zettel zu Velo/Fahrrad (bei 15)
ein. „Kennt ihr weitere Wörter, die
In der Deutschschweiz
in D­A­CH unterschiedlich sind?“ Gymnasiasten aus der Romandie Am Ende war ihnen klar: Die Deutsch-
(z. B. das Natel (CH) / das Handy haben einen Schüleraustausch nach schweizer sind gar nicht so anders.
Zürich gemacht. Sie waren ein Jahr Aber vor dem Austausch gab es viele
(D/A); die Guetsli (CH) / an einer Zürcher Kantonsschule. Vorurteile und Klischees.
die Kekse (D/A); das Spital
(CH/A) / das Krankenhaus (D))
Lösung: 1 Österreich –
2 Deutschland – 3 Schweiz in
Ma r v
sind
n c he Leute ben
AB 12 s. u. Ma – sie ha
rnst
sehr e en Humor.
kein Sara Nico
cht
15a Jetzt geht es um die Ayla nd spri
Viele fa
hre tlich. Linda Niema eutsch.
Deutsch n Velo. Für die d pünk o c hd
Deutschschweiz. Bearbeiten Sie Alle sin Es gibt im H
Thema schweizer ist d mer nur Bi
„Ökolog as müesli, W rc
ggf. zur (sprachlichen) Einstim- ie“ wich ürste und her-
tig. Rösti.
mung AB13.
„Was wisst ihr über die Deutsch­
schweiz?“, „Wie sprechen die Leu­ b Welche Wörter fallen euch noch zur Deutschschweiz ein?
das Velo (CH)
te dort?“ Landeskunde s. u. das Fahrrad (D/A) c Und was denkt ihr?
Die Deutschschweizer
Die S. lesen den Text, 1.–5. und Ich glaube, manche Leute
essen oft … Ja, das denke ich auch.
die Aussagen unter den Fotos. in der Deutschschweiz sind …
Das glaube ich nicht.
Fragen Sie: „Worum geht es in Sie … gern (…).
dem Text?“, „Was sind Vor­ 16 Klischees Keine Ahnung.

urteile?“ Die S. ordnen in PA die a Was glaubt ihr: Was denkt man über die Romandie und die Leute
Aussagen 1.–5. einem Jugend- dort?
lichen zu. Weisen Sie auf die Die Leute denken, wir sind … Sie glauben, niemand/manche/
Skala hin und besprechen Sie Sie meinen, bei uns gibt es … viele/alle …
die Bedeutung von niemand, …
manche, viele, alle. BD s. u.
Lösung: 1. Nico – 2. Sara – AB 13 b Was sind Klischees? Warum muss man mit Klischees vorsichtig sein?
3. Linda – 4. Ayla – 5. Marvin
14 vierzehn

15b In KG sammeln die S.


Begriffe, die sie mit der Deutsch-
schweiz verbinden. Gespräch im
PL. Achten Sie auf die Wertung.

15c In KG machen die Binnendifferenzierung AB12 vor KB15 Landeskunde


15a Die S. lesen zu- Nach KB14, wo die S. für die In der Deutschschweiz wird
S. Notizen und tauschen sich
nächst nur den Zeitschriften- Unterschiede in den Standard- im Alltag vor allem Schweizer-
dann mit einer anderen KG aus.
text. Klären Sie mit W-Fragen varietäten sensibilisiert werden, deutsch gesprochen, eine
16a–b Sammeln in KG, das Verständnis (Wer? Was? geht es hier um Schweizer- Sammelbezeichnung für die
Gespräch im PL. Anschliessend Wie lange? Wo?). Weiter wie deutsch. Die S. hören einige dort gesprochenen alemanni-
Diskussion auf Frz.: „Was sind oben beschrieben. schweizerdeutsche Sätze und schen Dialekte. Rund zwei
Klischees, was Vorurteile?“ (K. müssen entscheiden, wo so Drittel der Bevölkerung der
eher neutral, V. eher negativ), 16a Die S. erstellen gesprochen wird (AB12a). Dann Schweiz lebt in der Deutsch-
„Warum muss man mit Klischees eine Wortcollage zur Romandie ordnen sie schweizerdeutsche schweiz, hauptsächlich in den
vorsichtig sein?“, „Warum haben (wie in KB6). Lassen Sie diese Sätze und standarddeutsche Regionen um die Städte Basel,
Menschen Vorurteile?“, „Was präsentieren oder hängen Sie Entsprechungen einander zu Bern und Zürich.
kann man machen, um Vorurteile die Collagen auf. Besprechen (AB12b). Abschliessend hören
abzubauen?“ Besprechen Sie Sie die Gemeinsamkeiten/Un- sie noch einmal und können
dies auch in Hinblick auf das terschiede (ggf. auch zwischen versuchen, die schweizerdeut-
Thema „Austausch“. BD s. u. der Sicht von innen = KB6 schen Sätze nachzusprechen
und der von aussen = KB16). (AB12c).
AB 13

54
17a Zum Abschluss spielen die

1 S. in KG das Spiel „Rund um


D-A-CH“. Die S. brauchen pro
Gruppe das KB (oder eine KV on-
17 D-A-CH-Spiel line), eine Münze und pro Spieler
a Rund um D-A-CH – Kopf oder Zahl ? Spielt in Gruppen. eine Spielfigur. Ziel ist, das Spiel-
Ihr braucht: – eine Spielfigur für jede Person
feld möglichst schnell zu durch-
– eine Münze laufen (und die Aufgaben richtig
So geht’s: Der/Die Erste wirft die Münze: zu lösen).
Zahl = 1 Feld vorgehen; Kopf = 2 Felder vorgehen
Es gibt drei 3 Arten von Spielfel-
Es gibt drei Arten von Spielfeldern: dern: blaue Felder (Sachwissen,
Blaue Felder: richtige Antwort Münze noch einmal werfen das die S. schon aus der 9. Klasse
Grüne Felder: Aufgabe erfolgreich erledigt Münze noch einmal werfen
Gelbe Felder: gut oder schlecht gemacht den Anweisungen folgen
oder aus diesem Kapitel wissen
können), grüne Felder (sprachli-
Welcher See grenzt an Deutsch­ Nenne drei Sehenswürdigkeiten Du hast deinen Austauschpartner che Aufgaben), gelbe Felder (den
land, Österreich in Deutschland. am Bahnhof abgeholt: Anweisungen folgen). Die Fort-
und die Schweiz? Geh 1 Feld
A Der Zürichsee. vor. bewegung erfolgt mit der Münze:
B Der Chiemsee. Zahl werfen = 1 Feld vor, Kopf
C Der Bodensee. werfen = 2 Felder vor. Bei richti-
1 2 3
ger Lösung der blauen und grü-
Welches Thema passt zu dem Was kannst du über die Leute aus Du hast die
Namen „Tinguely“? deiner Region sagen? Karte für das nen Felder darf der S. die Münze
A Kunst. (2 Beispiele) Konzert von noch einmal werfen, sonst ist der
B Politik. Manche … Cro verloren: Nächste dran. Ein S. kann Spiel-
C Musik. Viele … Geh 2 Felder
zurück. leiter sein und erhält die Lösun-
6 5 4 gen (auf KV online). BD s. u.
Wie viele Nachbarländer hat Wie kann man mit einem Du hast den Müll nicht getrennt: Lösung/Lösungsvorschlag: 1 C –
die Schweiz? Austauschpartner kommunizie­ Setz eine 2 Brandenburger Tor, Berliner
A Vier. Basel ren, bevor man ihn besucht? Runde aus.
B Fünf. Nenne drei Möglichkeiten. Mauer, Hamburger Hafen,
C Sechs. Elbphilharmonie, Kölner Dom –
Genf
7 8 9 5 Viele wohnen in Lausanne.
Manche sprechen vier Sprachen
„Grüss Gott!“, sagt man: Nenne passende Verben zu den Du hast ein
A In der Deutsch­ Begriffen: Geschenk für (Französisch, Deutsch, Italienisch
schweiz. einen Austausch … deine Gast­ und Englisch). – 6 A – 7 B –
B In Nord­ neue Leute … familie gekauft: 8 Briefe schreiben, skypen,
deutschland. Deutsch … Wirf die Münze
C In Österreich. noch einmal. chatten – 11 einen Austausch
einen Tag zusammen …
12 11 10 machen, neue Leute kennen
Wie heissen die Meere in Ergänze die Satzanfänge. Du hast auf der Strasse nicht lernen, Deutsch sprechen, einen
Deutschland? …, weil ich besser Deutsch gegrüsst: Tag zusammen verbringen/sein –
A Nordmeer und Mittelmeer. lernen will. Geh 1 Feld zurück.
B Ostsee und Nordsee. …, weil das Wetter schlecht ist. 12 C – 13 B – 14 Ich mache einen
C Schwarzes Meer und Atlantik. Austausch, weil ich besser
13 14 15 Deutsch lernen will. Ich bleibe
heute zu Hause, weil das Wetter
b Arbeitet in Gruppen und macht ein ähnliches Spiel oder ein Quiz schlecht ist.
über euren Kanton. Tauscht dann das Spiel mit einer anderen
Gruppe. Wer gewinnt? 17b In KG machen die
S. ein Quiz über ihren Kanton. Sie
fünfzehn 15 erhalten dazu eine leere Spielvor-
lage (auf KV online). Alternativ
schreiben die S. Kärtchen in ver-
schiedenen Farben. Geben Sie
den S. Zeit, ggf. im Internet zu
recherchieren. Die S. tauschen ihr
Binnendifferenzierung
Quiz mit einer anderen Gruppe.
17 Die S. spielen paar- Wer gewinnt?
weise, z. B. zwei Paare gegen-
einander, mit einem Spielleiter. Falls ein Austausch geplant ist,
können die S. das Quiz an ihre
Partnerklasse schicken. Wenn die
S. Spass am Computer / an
Handys haben, können Sie mit
ihnen Programme zum Erstellen
von einem Online-Quiz bzw.
einer Quiz-App recherchieren
(Suchbegriffe z. B. „Online Quiz
Tool“, „Quiz erstellen Schule“
o. Ä.).

55
Das kann ich nach
Kapitel 1
Die S. bearbeiten die „Das kann
1
ich“-Seite im KB und die Selbst-
evaluation im AB wie in der Ein- Das kann ich nach Kapitel 1
führung zum Lehrerhandbuch
Mit Sprache handeln
beschrieben.
Ich kann über meine Ferien und Ich kann sagen, warum ich (k)einen
Zur Erinnerung: einen Austausch sprechen. Austausch machen will.
 Wo warst du? Ich möchte einen Austausch machen, weil ich
KB: Die linke Spalte wird abge-  Ich war in/an/auf … etwas über eine andere Kultur lernen will.
deckt, die Aufgaben in der rech-  Und was hast du gemacht? Ich möchte keinen Austausch machen, weil ich
ten Spalte werden allein oder in  Ich war … und ich habe/bin … lieber zu Hause bin.
 Wie war es?
PA bearbeitet – und im Anschluss Ich kann sagen, was in meinem Kanton/
 Es war schön/spannend/verrückt/lustig/langweilig/…
Land typisch ist.
mit Hilfe der linken Spalte korri-  Und wie war das Wetter?
In … gibt es … / … ist in … sehr bekannt.
giert.  Das Wetter war schön/schlecht. Es war warm/kalt.
… ist in … wichtig.
Die Leute sind manchmal …
Lösungen und Tipps: Sie haben …
Viele mögen …
Mit Sprache handeln
Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit
Die S. lesen die Sätze und ergän-
zen für sich den Text bzw. spre- Schüleraustausch Sammelt Wörter.
einen Tag, zwei Wochen, einen Monat,
chen in PA einen Dialog über ihre die Partnerklasse, der Austauschpartner,
Ferien bzw. einen Austausch. Sie die Gastfamilie, der Tourist, die Sprachschule,
begründen, warum sie (k)einen Deutsch sprechen, Spass haben, Fehler machen, Austausch
der Ausflug
Austausch machen wollen, und
mein Deutsch verbessern, eine andere Kultur
sagen, was in ihrem Kanton/Land
kennenlernen, das Zimmer teilen, der Fragebogen,
typisch ist. (k)eine gute Erfahrung, Angst haben
niemand, manche, viele, alle Wie ist das bei euch in der Klasse?
Die S. bearbeiten die Was machen/mögen/können
Redemittel und Sätze nur rezeptiv 0% 100 % manche, viele, alle? Und was niemand?
niemand manche viele alle
und lesen sie durch. Manche Schüler …
Unsere Partnerklasse: Viele …
Niemand kann Japanisch. Alle …
Sammelt Wörter. Niemand …
Manche Schüler haben ein Mofa.
Lösungsvorschlag: Viele mögen Rösti.
Hier können alle Nomen bzw. Alle sprechen ein bisschen Deutsch.
Nomen-Verb-Verbindungen aus
der linken Spalte gesammelt
Grammatik Übt zu zweit
werden.
Nebensätze mit weil Warum bist du (nicht) gern in den Bergen?
Wie ist das bei euch in der Ich bin gern am Meer, weil ich das Wasser liebe . Ich kann da wandern. • Ich liebe die Natur
Klasse? Was machen/mögen/ (nicht). • Es ist da nicht laut. • Ich finde die
weil ich da surfen kann .
Berge langweilig.
können manche, viele, alle?
weil ich gern schwimme . Warum möchtest du nach
Und was niemand?
Österreich fahren? Ich möchte nach
Lösungsvorschlag: Österreich fahren, weil …
Manche Schüler können schnell
laufen.
Viele mögen Käsefondue.
Alle lernen Deutsch. 16 sechzehn

Niemand kommt aus Spanien.

Warum bist du (nicht) gern in


den Bergen?
Ich bin gern in den Bergen, weil
ich da wandern kann. / weil ich die
Natur liebe. / weil es da nicht laut
ist.
Ich bin nicht gern in den Bergen,
weil ich die Natur nicht liebe. /
weil ich die Berge langweilig finde.

Warum möchtest du nach


Österreich fahren?
Lösungsvorschlag:
Ich möchte nach Österreich
fahren, weil ich Wien besuchen
möchte und weil ich Deutsch
sprechen will und weil ich gern
Sachertorte esse.

56
Allgemeines

Lernstrategie:
Neues dank Bekanntem verstehen
Ich kann …
über Sport sprechen
2 In diesem Kapitel geht es um
Sport. Die S. lernen Sportarten
und passenden Wortschatz
d fahren
Snowboar kennen (wann/wo trainiert man,
hen was braucht man usw.) und
Ballett mac
diskutieren, ob sie einen Sport
gut finden oder nicht und war-
Uniho
c
um. Über eine Grafik beschäfti-
key sp
ie len gen sie sich mit Gründen für

Fit und
Sport und mit ihrer eigenen
Motivation, Sport zu treiben. Ein
Sporttypentest rundet diesen Teil
ab. Ausserdem befassen sie sich
Schlitten fahren

sportlich!
mit (sportlichen und anderen)
Rekorden sowie Vergleichen. Am
Ende steht ein Projekt zur Vor-
stellung einer Sportart. Sprachlich
eislaufe liegt der Schwerpunkt des Kapi-
n
tels auf Wortschatzvermittlung,
all sp ielen grammatikalisch beinhaltet das
Basketb
Kapitel eine WH der Ordinal-
zahlen, neu sind Komparativ und
Superlativ (produktiv vor allem
für ).
klettern

1a Bei geschlossenen Büchern


hren hören die S. eine Umfrage zu
Einrad fa
Sport und notieren die Sport-
arten, die sie hören. BD s. u.
Ich fahre gern Einrad.
Das finde ich toll, weil man das
Lösung: klettern, Schlitten fahren,
1 So viele Sportarten! auch allein trainieren kann. Snowboard fahren, Basketball
a Hört die Umfrage. Welche Sportarten hört ihr? spielen, Unihockey spielen, Einrad
1.8
Ja, das gefällt mir auch. fahren
b Welche Sportarten kennt ihr noch? Sammelt an der Tafel.
Ich finde …
c Sprecht zu zweit. Welche Sportart gefällt euch (nicht)? Warum? 1b In KG sammeln die S. wei-
tere Sportarten, die sie auf Deutsch
… spielt/trainiert man im Team. / … kann man auch alleine machen. /
Das gefällt mir (nicht).
kennen. Ggf. nutzen sie das WB,
um die Sportarten zu benennen,
Zum … muss man fit sein. Das bin ich (leider nicht).
die sie selbst machen. Bereits
Zum … braucht man Musik. Das mag ich (nicht).
bekannt sind z. B.: schwimmen,
Im Sommer kann man draussen … / … spielt/trainiert man in der Halle. /
Rad fahren, tanzen, Skatebord
Das finde ich langweilig/blöd/cool/toll/lustig.
fahren, Fussball spielen, Volleyball
Ich habe … noch nie ausprobiert. / Ich glaube, das ist schwierig/einfach/
gefährlich. Das ist sehr anstrengend. spielen, Tennis spielen, Eishockey
AB 1 spielen, joggen, reiten, surfen …
Zusammentragen an der Tafel.
siebzehn 17
Evtl. (ggf. nach 1c) Klassenposter
machen mit den Sportarten,
die von den S. ausgeübt werden.

1c Projizieren Sie die Fotos.


„Was kennt ihr?“, „Was macht
Binnendifferenzierung 1c Die S. sprechen Regelmässige „Austausch-
ihr?“, „Was habt ihr schon mal
1a Projizieren Sie die zusätzlich über weitere, in 1b produkte“, falls ein Schüler-
gemacht?“ Lesen Sie dann die
Fotos (ohne Bildunterschriften). gesammelte Sportarten. austausch geplant ist:
Redemittel im Kasten und klären
Wenn die S. einen Sport hören, So wie die Collagen zum
Sie ggf. Wortschatz. In PA spre-
den sie auf den Fotos erkennen, eigenen Kanton aus Kapitel 1,
chen die S. über die Sportarten
stehen sie auf. Stoppen Sie KB6, könnte die Zusammen-
wie im Beispiel. Im Anschluss
dann den Hörtext und lassen Sie stellung über die in der Klasse
können die S. in KG oder im PL
die S. das passende Foto zeigen. vertretenen Sportarten (bzw.
die Sportarten nach den in 1c
Alternativ geben Sie den S. die Präsentation einer Sportart
vorkommenden oder eigenen
Zettel (KV online), auf denen in KB13) ein weiteres „Pro-
Kategorien sortieren (drinnen/
jeweils eine Sportart aus dem dukt“ sein, das zum Zweck des
draussen, Sommer/Winter,
Hörtext steht. Während der Austauschs auf Klassenebene
alleine/Team …). BD s. u.
Hörtext abgespielt wird, stellen an die Partnerklasse geschickt
sie sich mit den Zetteln in der werden kann (vgl. Einführung AB 1
Reihenfolge auf, in der die S. 4).
Sportarten zu hören sind.

57
2 Zur WH von Wortschatz ab
dieser Aufgabe: Pantomime
(Sportarten), Montagsmaler
(Sportarten, Ausrüstungsgegen-
2
stände), Paarsuchspiel (Pikto- Mein Sport
gramme + Sportarten – auf
KV online), Strichmännchenspiel Lerntipp 2 Ein Quiz
nnst du
tarten ke
(rund um den Sport; ggf. Katego- Viele Spor m Englischen. a Seht die Bilder an, hört die Sportarten und sprecht sie nach.
ho n au s de
sc Schliesst dann die Bücher. An welche Sportarten erinnert ihr euch?
rie vorgeben, z. B. Ausrüstung), 1.9

Flüsterpost , ABC-Runde . Falls Sie


diese Aktivitäten später im Kapitel
einsetzen, können Sie sie um neu-
Eishockey Laufen Boxen Skateboard Bowling Tischtennis
en Wortschatz erweitern (Liste auf
KV online). Ausserdem eignen
sich die Texte für ein Laufdiktat ,
„Ping!“-Lückendiktat oder Dicto-
gloss , da die S. sich so intensiv mit Volleyball Segeln Judo Badminton Rugby Turnen
den Modelltexten beschäftigen,
bevor sie selbst schreiben (z. B. für
b Lest die Texte. Wer errät die Sportart am schnellsten?
eine Klassenzeitung, s. im Kasten
bei KB13 auf S. 65 im Lehrerhand- Leon
In meinem Sport muss man schnell sein. Man spielt meistens zu zweit, aber es
buch). können auch mehr als zwei Spieler mitspielen. Ich trainiere nicht, aber am
Wochenende und im Schullager spielen wir oft. Man kann drinnen und draussen
2a Die S. sehen sich die Pikto- spielen. Man braucht einen Tisch, ein Netz, einen Schläger und einen kleinen
Ball. Die besten Spieler kommen im Moment aus China. Was spiele ich?
gramme und Wörter an (Hinweis
auf Lerntipp). Dann hören sie i ja
Valer Felix
Sportarten und sprechen sie Meinen Sport kann ich allein oder mit Mein Sport gefällt oft Mädchen
anderen zusammen machen, das ist sehr besser als Jungen. Aber meine
nach. Bücher zu. „An welche praktisch. Ich trainiere in einem Verein. besten Freunde spielen mit mir in
Sportarten erinnert ihr euch?“ Im Sommer sind wir draussen, im Winter der Mannschaft und das ist voll cool.
in der Halle. Das Training ist anstrengend, Wir trainieren zweimal die Woche.
2b Bücher zu. Lesen Sie die aber es gefällt mir: Ich werde immer schneller. Gut finde ich
auch, dass mein Sport billig ist. Ich brauche nur Turnschuhe,
Am Samstag haben wir meistens ein Turnier. Dann
spielen sechs gegen sechs Spieler. Der Ball muss über
Texte Satz für Satz vor. Wer die eine Sporthose und ein Shirt. Und eine Stoppuhr, dann kann das Netz und darf nicht auf den Boden fallen. Wir
Sportart weiss, meldet sich. Der es losgehen. spielen in der Halle oder auf Sand. Was spielen wir?
S., der die Sportart errät, sagt,
woran er sie erkannt hat (ggf. auf c Sucht die Informationen in den Texten und notiert im Heft.
Frz.). Die Aktivität eignet sich
auch für KG, wenn Sie pro KG Sportart Wo? Was? Wie viele? Wann?
einen „guten Vorleser“ haben Tisch, …
(ggf. Texte in gross auf KV online
nutzen). BD s. u. d Wählt eine Sportart und macht ein Quiz. Die anderen raten.
Lösung: Leon: Tischtennis –
Wo? Meine Sportart macht man in der Halle / draussen /
Valerija: Laufen – Felix: Volleyball auf dem Sportplatz / im Wasser / in einem Verein / …
Was? Für meine Sportart braucht man ein Netz / einen Schläger /
2c In PA Tabelle im Heft er- einen Helm / Turnschuhe / …
gänzen (oder auf KV online). Wie viele? Meine Sportart spielt/macht man allein / zu zweit / im Team.
Wann? Meine Sportart kann man im Sommer / im Winter / immer machen.
Vergleich im PL. BD s. u. AB 2–3
Lösung: s. u.
18 achtzehn

2d Die S. wählen eine Sportart


und beschreiben sie mit den Rede-
mitteln. Falls die S. keine Ideen
haben, können sie die Fotos von
KB1 zur Inspiration nehmen.
Teilen Sie die Klasse in 2–3 Grup- Binnendifferenzierung (Text auf KV online), dann die Tabellen waagerecht
2b Ggf. Hinweis, dass ergänzen sie die Tabelle. (KV online) in Sprechkarten:
pen. In jeder Gruppe lesen die S.
die S. die Sportarten gerade Speed-Dating (Sportart nicht
ihre Rätsel vor, die anderen raten. 2d Vorbereitung in KG:
gehört haben, bzw. projizieren nennen).
Bei Interesse Gruppen mehrmals Die S. ergänzen zu
mischen oder die Rätsel im PL Sie die Piktogramme mit den AB3b Hörverstehen für
mehreren Sportarten aus KB1–2
erraten lassen (wenn Sie viel Zeit Wörtern zur Auswahl.
die Tabelle aus 2c. Daraus AB3c Hörverstehen für
haben). Dazu schreibt jeder den erstellen sie in PA ein Quiz zu
Namen und die erratene Sportart 2c Die S. markieren AB3d Mit Vorgaben ar-
die Antworten in jedem Text einer Sportart. Spiel in KG.
auf einen Zettel. Am Ende Ver- beiten. Vorgaben abde-
Alternative: Die S. zerschneiden
gleich: „Wer hat alle Sportarten cken, selbst Argumente sammeln.
Lösung zu KB2c:
erraten?“ Zur weiteren Festigung
Sportart Wo? Was? Wie viele? Wann?
des Wortschatzes und man
Tisch- drinnen, draussen Tisch, Netz, Schläger, Ball zu zweit, mehr als zwei am Wochenende,
braucht + Akk.: Klassenbingo ,
tennis im Schullager
gefüllt (KV 3.1) bzw. leer (KV 3.2)
Laufen draussen, in der Halle Turnschuhe, Sporthose, alleine, mit anderen im Sommer, im Winter
zum Erstellen eines eigenen Shirt, Stoppuhr zusammen
Bingos durch die S. BD s. u. Volleyball in der Halle, auf dem Netz, Ball 6 gegen 6 Spieler zweimal die Woche,
Sand am Samstag
AB 2–3 BD s. u.

58
3 Hier handelt es sich um ein

2 authentisches Interview mit einer


Deutschlernerin. Sie spricht mit
Fehlern, was typisch ist, wenn auf
3 Ein Interview spontane Fragen geantwortet
a Hört das Interview mit Cora Canetta. wird. Die S. können dabei er-
1.10 Zu welchen Themen sagt sie etwas? kennen, dass sie mit dem bisher
Eltern • Gesundheit • Kleidung • Essen • Gründe für Sport Gelernten schon sehr viel mittei-
len können, auch wenn nicht
b Lest die Fragen aus dem Interview und hört noch einmal.
Was antwortet Cora?
alles perfekt ist oder man nicht
alles sofort verstehen kann.
1. Was ist dein Lieblingssport?
Trikot Cora Canetta s. u.
2. Warum magst du deinen Sport?
3. Wo trainierst du?
4. Wie oft trainierst du? 3a Die S. lesen die Themenvor-
5. Was braucht man für deinen Sport?
schläge und hören das Interview.
6. Warum ist Sport gut für Jugendliche?
Stoppen Sie ggf. Vergleich im PL.
Fussballschuhe Stulpe
BD s. u.
4 Und dein Sport?
Lösung: Gesundheit – Kleidung –
a Arbeitet in Gruppen und macht ein Mini-Interview. Der Kasten hilft.
Gründe für Sport
Was machst du? Warum magst du …? Wo machst du das? Wie oft? Was brauchst du?
Ich spiele Hockey. Ich mag …, weil … Wir trainieren … Ich trainiere / Für meine Sportart
3b Lesen Sie gemeinsam die
Ich klettere. • das lustig/cool/ • auf dem Sport­ Wir spielen … braucht man (nur) / Interview-Fragen. Dann hören die
Ich mache Ballett. interessant/… ist. platz. • einmal/zweimal/… Zum Eislaufen S. noch einmal und notieren Ant-
Ich gehe eislaufen. • ich das gut kann. • in der Turnhalle. pro Woche/Monat. braucht man …
worten (KV online). Stoppen Sie
Ich fahre … • man das mit • im Schwimmbad. • jeden Mittwoch / • einen Ball.
… Freunden machen • auf der Skipiste. jedes Wochenende. • eine Brille. ggf. Zuerst Vergleich in PA und
kann. • draussen. • … • ein Shirt und Ergänzen der eigenen Notizen.
• das fit/stark macht. • … eine Hose.
Zum Vergleich im PL geben die S.
• das nicht teuer ist. • …
• … die Antworten als Stichpunkte
oder in ganzen Sätzen. BD s. u.
b Macht ein Klassenposter mit euren Sportarten. Lösung: 1. Fussball – 2. Mann-
schaftssport, mit Freunden
bewegen – 3. beim FC Zürich,
in Zürich – 4. fünfmal pro Woche
(und ein Spiel am Wochenende)
– 5. Fussballschuhe, Trikot,
T-Shirt, Stulpen – 6. gut für die
Gesundheit, neue Sportarten
… reitet gern, weil er kennenlernen
Pferde mag. Er geht einmal
pro Woche …
4a Arbeit in KG mit 4 S.: 3 S.
stellen abwechselnd die Fragen,
der 4. antwortet. Nach diesem
Modell werden auch die anderen
S. interviewt. Falls S. nicht gern
Portfolio
Sport machen, können sie sich
c Wer ist das? Präsentiert eine Person, die anderen raten. AB 4–6
eine Sportart aussuchen, die
neunzehn 19 ihnen ein bisschen gefällt, und
darüber sprechen. BD s. u.

4b–c Jede KG bereitet auf


Zetteln kurze Zusammenfassun-
gen über die einzelnen S. (ohne
Binnendifferenzierung 4a Falls die S. am Ende des Stellen in 5 durch deine Infor- Namen) wie im Beispiel vor.
Kapitels (s. nach KB13) eine mationen ersetzen und den Sammeln Sie die Zettel ein und
3a Die S. erhalten eine
Klassenzeitung und einige Inter- Text schreiben. Mit den kleben Sie diese auf eine grosses
KV online, auf der sie die The-
views über den eigenen Sport Wörtern in 4a einen eigenen Plakat (oder hängen Sie die Zettel
men, die sie hören, markieren.
als Beitrag machen möchten, Text schreiben. Ohne im Raum verteilt auf). Die S. lesen
Die S. nennen kurz zu
können sie die Interviews bereits Hilfen einen eigenen Text die Texte und versuchen zu er-
jedem Thema 1–2 Stichwörter.
hier im Anschluss verschriftli- schreiben. raten, wer beschrieben ist. Am
Alternativ hören die S. ohne die
chen. Die S. erhalten Ende kann jeder S. seinen Namen
Vorgabe von Themen, bespre- Cora Canetta, geboren 1992
dazu eine KV online. bei seinem Sport ergänzen.
chen in PA, welche Themen sie im Tessin, war Stürmerin bei
gehört haben, und vergleichen der Mannschaft des FC Zürich AB 4–6 BD s. u.
AB5 Mit Hilfen arbeiten.
mit dem KB / im PL. und des FF Lugano. Sie spielte
Hilfen abdecken.
auch in der U17-, U19- und
3b Die S. verbinden U20- Nationalmannschaft der
AB6 In 4a die Wörter für
Fragen und Antworten auf der Schweiz. Ihre Matura legte sie
deinen Text markieren oder bei
KV online und hören zur an einer Sporteliteschule in
der passenden Mindmap ergän-
Kontrolle. Zürich ab. Inzwischen hat sie
zen. Dann die blau markierten
ihre Sportkarriere beendet.

59
5a Sammeln Sie im PL Gründe,
warum die S. (oder Menschen
allgemein) Sport machen. Halten
Sie die Ideen der S. an der Tafel
2
fest. Sport – super für alle? Ich will fit sein.
Lösungsvorschlag: fit sein, mit Ich mache Sport,
Freunden zusammen sein, Spass 5 Sport, warum eigentlich? weil …
haben, gewinnen … a Warum macht ihr Sport? Sammelt Gründe in der Klasse.
b Seht die Grafik an. Welche Gründe sind neu für euch?
5b Die S. sehen die Grafik
Wichtigkeit verschiedener Sportmotive
(auch Projektion oder KV online) (in % aller Sport treibenden 15–19-Jährigen)
an und vergleichen mit der Tafel.
Spass haben 72 26 20
Haken Sie (oder ein S.) an der
Tafel ab, was übereinstimmt. Freude an der Bewegung 53 42 41
Klären Sie in diesem Zusammen- fit und trainiert sein 44 50 51
hang neuen Wortschatz (z. B.
gesund sein 46 48 51
abschalten). Falls es in der Grafik
neue Gründe gibt, diskutieren Sie abschalten 54 36 73 3 Anmerkung:
im PL, ob das auch für die S. 46 39 12 3
Anzahl Befragte: 1527
mit Freunden zusammen sein (nur sportlich Aktive)
Gründe für Sport sind. BD s. u.
draussen in der Natur sein 28 44 22 6
sehr wichtig
5c In PA sprechen die S. über besser aussehen 21 44 27 8 wichtig
die Grafik, indem sie die Sätze weniger wichtig
verbinden und abwechselnd gewinnen 13 29 37 21
unwichtig
vorlesen. Die S. kommentieren 0 20 40 60 80 100

ggf. weiter: „Auf dem zweiten Quelle: Bundesamt für Sport BASPO (CH)

Platz ist …“ usw. BD s. u.


c Was passt zusammen? Beschreibt die Grafik.
Lösung: 1d – 2e – 3a – 4c – 5b
1 Die Grafik zeigt, a Spass haben. Die Grafik zeigt,
2 Die Jugendlichen sind b möchten gewinnen. was …
5d Die S. sollen selbst erklären, 3 Auf dem ersten Platz steht c die Gesundheit.
was der Grammatikzettel bedeu- 14 4 Auf dem vierten Platz ist d was Jugendlichen beim Sport wichtig ist.
tet (Glühbirne = das kennst du 5 Nur ganz wenige e zwischen 15 und 19 Jahre alt.
schon; Ordinalzahlen: auf dem
Ordinalzahlen d Was ist für euch wichtig? Macht eine Klassenstatistik.
ersten Platz funktioniert wie am auf dem ersten Platz Auf dem ersten Platz steht … Auf dem dritten Platz …
ersten April). Wiederholen Sie am ersten April Auf dem zweiten Platz ist … Auf dem letzten Platz …
ggf. die Regeln für das Datum
und üben Sie kurz (z. B. Ballspiel 6 Die Experten-Meinung Spor t ist nicht für alle wichtig.
oder Geburtstagsschlange).
a Hört zu. Welcher Titel passt? Sport is
Machen Sie dann die Klassen- für alle! t man
Sport ist ungesu chmal
1.11

statistik. Wählen Sie z. B. die b Was sagt der Experte? nd !

Gründe, die die S. in 5a genannt Lest die Sätze und hört noch einmal. Was ist richtig?

haben und die auch in der Grafik 1. 4.000 Jugendliche machen keinen Sport.
2. Einige Jugendliche haben gar keine Interessen.
vorkamen, und schreiben Sie sie 3. Manche Familien haben kein Geld für Sport.
an die Tafel. Jeder S. hat eine 4. Manche müssen viel für die Schule lernen. Da bleibt keine Zeit für Sport.
Stimme. „Wem ist … am wichtigs­
AB 7–9 c Sammelt weitere Gründe, warum man keinen Sport macht.
ten?“ Machen Sie (oder ein S.)
entsprechend Striche hinter die 20 zwanzig
Gründe. Abschliessend versprach-
lichen die S. ihre Klassenstatistik.
BD s. u.

6a Vorentlastung: Schreiben
Sie „Alle Jugendlichen machen 6b Zweites Hören: Die S.
Binnendifferenzierung (15–19-Jährige, 1527 sportlich
Sport.“ an die Tafel. Die S. entscheiden, ob die Sätze
5b In PA markieren die Aktive) und geben Sie Redemit-
diskutieren, ob sie das für wahr richtig oder falsch sind, und
S. in der Grafik (KV online), tel wie auf dem ersten/zweiten/
oder falsch halten, und nennen korrigieren ggf.
welche Gründe sie auch ge- dritten/… Platz und sehr viele,
Gründe, warum manche keinen Lösung: 1. falsch (Man hat
nannt haben. Ggf. notieren sie manche, wenige an der Tafel
Sport machen. Notieren Sie 4000 Mädchen und Jungen
ihre Formulierung neben der vor.
wichtigen Wortschatz an der gefragt.) – 2. falsch (Einige
Jugendliche haben andere aus der Grafik. Dann Abhaken
Tafel (keine Zeit, kein Geld, an- 5d Die S. verwenden
Interessen.) – 3. richtig – an der Tafel.
dere Hobbys …). „Was glaubt ihr, die Redemittel aus 5c: Die Grafik
welche Gründe kann ein Experte 4. richtig zeigt, … Die Jugendlichen sind …
5c Die S. verbinden die
noch nennen?“ Die S. lesen die Sätze auf KV online. Die usw.
6c Die S. sammeln weitere
drei möglichen Titel, hören den S. beschreiben die Grafik frei.
Gründe in der Klasse, warum 6a Die S. überlegen
Hörtext und überlegen in PA, Fragen Sie: „Was ist das Thema
manche keinen Sport machen, selbst einen Titel für den
welcher Titel passt. Abstimmung der Grafik?“ (Bedeutung ver-
und machen ggf. Vorschläge, Hörtext.
im PL. BD s. u. schiedener Gründe für Sport),
was man dagegen tun kann.
Lösung: Sport ist nicht für alle „Wer ist Gegenstand der Grafik?“
wichtig. AB 7–9

60
7a–b Die S. machen in EA den

2 Sporttypen-Test (auch auf KV on-


line) und notieren ihre Antwor-
ten.
7 Ein Test: Welcher Sporttyp bist du? Sie zählen ihre Punkte zusammen
a Macht den Test und notiert eure Antworten im Heft. und lesen die Auswertung.
Kurzer Austausch in PA: Stimmt
das Ergebnis für dich oder nicht?
Warum?
Ggf. Gesamtauswertung in der
Klasse: „Wie sportlich ist unsere
Klasse?“; „Probieren viele von uns
gern Neues aus?“, „Wenn ja,
was?“; „Welche Sportart interes­
siert niemand?“
Stars Sportarten Fun Themen
AB 10–11 s. u.
Welcher Sporttyp bist du? Video (Clip 1: Parkour:
1. Wie viele Sportarten machst du regelmässig? 5. Es regnet. Was machst du? Mit viel Training ans Ziel)
a Keine. a Ich spiele am Computer oder sehe einen Film. s. S. 192
b Eine bis zwei. b Egal, ich gehe draussen joggen.
c Drei oder mehr. c Ich spiele mit Freunden im Keller Tischtennis.

2. Wie viele Stunden Sport machst du pro Woche? 6. Du bist 100 Meter vor der Haltestelle.
Dein Bus kommt. Was machst du?
a Sport mache ich nur in der Schule.
a Ich renne schnell zur Haltestelle.
b Ein bis drei Stunden nach der Schule.
b Ich gehe nach Hause und fahre mit dem Velo.
c Mehr als drei Stunden nach der Schule.
c Ich warte auf den nächsten Bus.
3. Es ist Winter. Was machst du?
7. Wie findest du Sportcamps?
a Ich gehe manchmal spazieren.
a Megacool!
b Ski fahren, eislaufen, schlitteln. Hauptsache:
Draussen in der Natur! b Sportcamps? Nein, danke, das ist nichts für mich!
c Ich bleibe am liebsten zu Hause und lese. c Na ja, es geht so.
Oder ich gehe zu Freunden.

4. Es ist Sommer, die Sonne scheint und es ist


warm. Was machst du?
a Ich fahre Velo oder gehe Skateboard fahren.
b Ich bleibe zu Hause und chille.
c Ich gehe mit Freunden ins Schwimmbad.

b Zähl deine Punkte und lies dein Ergebnis. Stimmt es für dich?
Sprecht zu zweit.
Punkte: 1 a 0, b 2, c 4; 2 a 0, b 2, c 4; 3 a 2, b 4, c 0; 4 a 4, b 0, c 3;
5 a 0, b 4, c 2; 6 a 1, b 2, c 0; 7 a 4, b 0, c 2
interessiert dich nicht?
20–26 Punkte: Du bist ein absoluter Sportfreak. Nichts ist zu anstrengend für dich. Welche Sportart
9–19 Punkte: Du machst gerne Sport und bist sicher fit. Probierst du auch gern Neues aus?
0–8 Punkte: Sport ist nichts für dich. Du hast sicher andere Interessen. Welche?
AB 10–11 1
Ergebnis:

einundzwanzig 21

AB10–11 zu KB7
Parallel zum Sporttypen-Test als
Leseverstehen machen die S. ein
Hörverstehen (AB10) mit ver-
schiedenen Angeboten (Wer-
bung), die sie den passenden
Sporttypen zuordnen. In AB11
geht es um Motivationstipps
(Leseverstehen in AB11a mit
anschliessender Diskussion in
AB11b).

61
8 In dieser Aufgabe geht es
um Vergleiche, Grössen, Rekorde.
Komparativ und Superlativ
werden über ihre Bedeutung
2
eingeführt. Grösser – schneller – besser
8a–b Die S. sehen sich in PA 8 Rekorde
die Fotos an und wählen eine a Arbeitet zu zweit. Was denkt ihr? Welche Antwort ist richtig?
Lösung. Sie müssen das nicht
wissen, sondern können raten
bzw. schätzen. Dann hören sie
den Radiobeitrag und vergleichen
gross – grösser –
am grössten:
A
mit ihren Lösungen. Wer hat am Fast 100.000 Zuschauer haben
da Platz.
besten geraten? BD s. u. Darum ist am grössten.
Landeskunde s. u. das Wembley- die Allianz Arena das Camp Nou
Lösung: A Camp Nou in Stadion London München Barcelona

Barcelona – B der Federball –


C der Unspunnenstein

8c Zweites Hören: Die S. notie-


schnell – schneller –
am schnellsten:
493 km/h ist Weltrekord.
B
ren die korrekten Ergänzungen.
So schnell war der von
Stoppen Sie ggf. nach den einzel- Tan Boon Heong in einem
nen Fragen im Radiobeitrag. Speedtest.
der Federball der Tennisball der Tischtennisball
Vergleich in PA. BD s. u.
Lösung: 1. München, Camp Nou

C
in Barcelona – 2. Tennis, Tisch-
tennis, Feder – 3. Curlingstein,
Baumstamm, Unspunnenstein schwer – schwerer –
am schwersten:

8d In PA lesen die S. die Aus- Der wiegt 83,5 kg.


Er ist am schwersten.
sagen und vermuten zunächst,
der Curlingstein der Unspunnen- der Baumstamm
was stimmt und was nicht. Dann stein
recherchieren sie die korrekten
Angaben. Vergleich mit einem b Hört den Radiobeitrag. Waren eure Antworten in 8a richtig?
1.12
anderen Paar, dann im PL. c Hört noch einmal und notiert die Informationen.
BD s. u. Vergleicht dann zu zweit.
Lösung: 1. zum Teil richtig: 1. Das Stadion in … ist am kleinsten. Am grössten ist das … in …
Leoparden laufen ca. 58 km/h, 2. Ein …ball fliegt schneller als ein …ball. Am schnellsten fliegt ein …ball.
3. Der … ist am leichtesten. Der … ist schwerer. Der … ist am schwersten.
Löwen 60 km/h, Geparden
100 km/h. – 2. richtig: Pumas d Lest die Aussagen und recherchiert. Was stimmt? Was stimmt nicht?
können 6 m hoch springen, 1. Löwen laufen langsamer als Leoparden. Geparde laufen am schnellsten.
Delfine 7 m. – 3. richtig: Ein 2. Der Weltrekord im Hochspringen liegt bei 2,45 m. Pumas können
höher springen. Aber am höchsten springen Delfine.
Känguru kann 13,5 m weit 3. Eine Antilope kann 9 m weit springen. Das ist sehr weit.
springen. – 4. falsch: Elefanten Aber am weitesten springt ein Känguru.
können ca. 60–70 Jahre alt 4. Schildkröten können sehr alt werden. Aber Elefanten können noch
AB 12 älter werden.
werden, (grosse) Schildkröten
ca. 150–200 Jahre. 22 zweiundzwanzig

AB 12 s. u.

Binnendifferenzierung AB12 zu KB8 Landeskunde


8a–c Die S. ergänzen Die S. wiederholen Adjektive Seit 1805 findet in Interlaken
die Orte bzw. Gegenstände in (in Gegensatzpaaren) als Grund- Ende August das Unspunnenfest
den Lücken von 8a/c auf lage, bevor sie sich im Anschluss statt, an dem der Unspunnen-
KV online). rezeptiv und/oder produktiv stein mit Anlauf so weit wie
mit Komparativ und Superlativ möglich gestossen wird. Der
8d Die S. arbeiten in befassen. Rekord liegt gegenwärtig bei
KG. Geben Sie je einem S. pro 4,11 m. Der Originalstein wurde
KG ein Lösungsblatt (KV on- bereits mehrfach gestohlen
line). Er ist der Experte, soll bzw. hat durch Verzierungen an
sein Wissen aber nicht zu früh Gewicht verloren, sodass weiter-
einsetzen; alle in der KG sollen hin ein wieder 83,5 kg schwerer
zunächst über ihre Vermutun- Ersatzstein zum Einsatz kommt.
gen sprechen.

62
9a–b Die S. sehen die Zeich-

2 nung an und ergänzen die Aus-


sagen in PA, dann Vergleich im
PL. Besprechen Sie den Lerntipp.
9 Komparativ und Superlativ Vergleichen Sie mit der
a Ergänzt die Sätze. Tabelle in 9b und zeigen Sie die
schneller • schnell • am schnellsten
Regel (Adjektiv, egal ob lang oder
kurz, immer mit ­er bzw. am
+­sten).
Vergleichen Sie mit der
Tabelle in 9b. Die S. übertragen
sie ins Heft (mit Markierungen),
Lerntipp ive
en Adjekt sprechen darüber in PA und
Die meist
eren wie
funktioni ergänzen die Regel im Heft.
.
„schnell“
Vergleich im PL. Weisen Sie
darauf hin, dass Adjektive (egal,
ob lang oder kurz) den Kompara-
tiv mit ­er und den Superlativ mit
Rita rennt … Carla rennt … Astrid rennt …
am +­sten bilden (ggf. Hinweis
b Wie bildet man den Komparativ und den Superlativ? auf Unterschied zum Englischen).
Ergänzt die Regel. Manche kurzen Adjektive haben
15
zusätzlich einen Umlaut.
Grundform Komparativ Superlativ Lösung: Komparativ: Adjektiv +
klein kleiner am kleinsten Komparativ: Adjektiv + - -er; Superlativ: am + Adjektiv +
Superlativ: + Adjektiv + -
langsam langsamer am langsamsten Kurze Adjektive mit Umlaut!
­sten
gross grösser am grössten Um die S. mit den Formen ver-
trauter zu machen, arbeiten sie
AB 13 mit einer KV online. BD s. u.
AB 13 BD s. u.
10 Wer ist wer?
a Lest die Sätze und kombiniert. 10a Eine Knobelauf-
1. Johann ist am stärksten. gabe: Die S. lesen die Sätze und
2. Constanze ist kleiner als Anna. kombinieren in PA, wer welche
3. Kevin ist grösser als Julia.
4. Bastian steht näher bei Constanze Person ist. Vergleich im PL.
als Johann. Welches Paar war am schnellsten?
5. Anna ist so gross wie Bastian. BD s. u.
6. Julia sieht schlechter als Constanze.
Lösung: von links nach rechts:
b Wie vergleicht man? Was ist im Deutschen anders? Johann, Constanze, Bastian,
Kevin, Anna, Julia
Kevin ist grösser als Julia. Kevin est plus grand que Julia.
Anna ist so gross wie Bea. Anna est aussi grande que Bea.
10b Schreiben Sie die
c Deckt die Sätze in 10a ab und vergleicht die Personen auf dem Bild. Kompa Sätze an die Tafel. Besprechen
rativ:
immer e
in Wort Sie zunächst das erste Satzpaar.
plus gra
nd = grö „Was ist im Deutschen anders?“
sser
Gehen Sie auch auf den Tipp ein:
Beim Komparativ wird das Adjek-
dreiundzwanzig 23
tiv mit ­er verändert (niemals
mehr davor!). Im Vergleich wird
der Komparativ mit als kombi-
niert. Markieren Sie die Unter-
schiede an der Tafel. Lesen Sie
Binnendifferenzierung 10a In KG entwerfen AB13c–d SOS-Grammatik für das zweite Satzpaar. Fragen Sie
die S. eine ähnliche Knobel- nach dem inhaltlichen Unter-
9a–b Die S. verbinden
aufgabe. Sie nehmen die S. der schied zwischen dem ersten und
die Adjektivformen, die zusam-
eigenen KG und machen Sätze Landeskunde dem zweiten Satzpaar (Satz mit
mengehören (KV online).
zur Grösse etc. (z. B. … ist am Komparativ + als: Ungleiches
Die S. verbinden die Bei Interesse der S. lassen Sie
grössten. … ist kleiner als …). wird verglichen; Satz mit so …
Adjektivformen, die zusammen- zu bekannten deutschen und
Dann werden die Knobel- wie: Gleiches wird verglichen).
gehören. Sie ordnen alle Schweizer Sportlern Rekorde
aufgaben getauscht und in „Was ist im Deutschen anders?“
Formen in die Tabelle (wie in recherchieren und Leistungen/
den anderen KG gelöst. Markieren Sie auch hier die
9b) und markieren die Kenn- Erfolge vergleichen, z. B.
Unterschiede an der Tafel.
zeichen für Komparativ und FC Bayern München und
Superlativ (KV online). Ggf. 10c Erarbeiten Sie im PL FC Basel (beide Fussball),
beispielhaft einige Vergleiche 10c Die S. decken die
macht ein S.paar die Sortier- Sebastian Vettel (Formel 1) Sätze in 10a ab und vergleichen
und Markieraufgabe an der mit klein, gross, nah, schlecht, und Roger Federer (Tennis),
z. B. kleiner als, so gross wie und in PA die Personen auf der Zeich-
Tafel für den Vergleich im PL. Laura Dahlmeier (Biathlon) nung. Vergleich mit Original-
schreiben Sie sie ggf. als Hilfe an und Wendy Holdener (Ski
die Tafel. sätzen. Alternative: Verhextes
Alpin) usw. Wort : Projizieren Sie die Zeich-
nung. BD s. u.

63
11a Die S. achten in den zwei
Sportreportagen auf den Text
(bekannte Namen) und auf
Hintergrundgeräusche, die beim
2
Herausfinden der Sportart helfen. 11 Absolute Spitze
Landeskunde s. u. a Hört die Sportreportagen. Um welche Sportarten geht es?
Lösung: 1 Skifahren – 2 Tennis 1.13
b Lest die Kurzmeldungen (A–D) und hört noch einmal.
15
Welche zwei Meldungen passen?
11b Die S. lesen die Kurz-
A Die Österreicherin Nici Schmidhofer ist heute sehr gut gefahren
meldungen (auf KV online); unregelmässig und ein Sieg war möglich. Doch in den letzten Toren hat sie einen
sie müssen nicht jedes Wort ver- Grundform Komparativ Superlativ kleinen Fehler gemacht und das Rennen verloren.
stehen. S. fassen die Texte ggf. viel mehr am meisten B Roger spielt nicht nur gern Tennis, er spielt auch am besten:
auf Frz. zusammen. Reportagen gut besser am besten Er hat heute seinen 20. Grand­Slam geholt! Kein anderer Sportler
gern lieber am liebsten hat mehr Grand­Slam­Titel als er gewonnen.
erneut hören. In PA besprechen
die S. ihr Ergebnis, Vergleich im C Roger hatte heute viel Pech: Im letzten Satz hat er die Linie knapp
verpasst – und das Grand­Slam­Turnier um ein Haar verloren.
PL. Bei Problemen geben Sie den
D Nicole Schmidhofer ist heute besser als ihre Konkurrentinnen gefahren
Tipp, in den Lese-/Hörtexten und gewinnt Gold für Österreich!
darauf zu achten (ggf. markie-
ren), ob es um einen Sieg oder 12 Rekorde in der Klasse
eine Niederlage geht. BD s. u.
a Arbeitet in Gruppen. Sammelt
Rekord-Fragen für eure Klasse.
(für nur rezeptiv)
Weisen Sie auf den Grammatik- 1. Wer ist
am
kasten hin. Die S. müssen diese 2. Wer spie jüngsten?
lt
unregelmässigen Formen lernen, 3. Wer spri am besten Volleyba
n g t am w e ll?
man kann sie nicht ableiten. Zum 4. Wer rec it
hnet am sc esten?
Einüben: Die S. markieren in den 5. Wer koc hnellsten?
ht
Texten (auf KV online) die Adjek- 6. Wer liest am liebsten?
a
tive bzw. ihre Formen. Zum Ein- 7. Wer kan m meisten?
n am schö
schleifen nennen sie bei jedem/r 8. … nsten zeic
hnen?
Adjektiv/Form Grundform, Kom-
parativ und Superlativ.
Lösung: 1 D – 2 B b Wer hält welchen Rekord? Einigt euch in
der Klasse und macht ein Rekorde-Plakat.
Zum Automatisieren des c Macht mit euren
Komparativs und Superlativs: Rekorden eine
Kärtchen mit Adjektiven (KV on- Reportage wie
in 11a und spielt
line), Spiel in KG: Kärtchen auf Sportreporter.
dem Stapel, reihum ziehen und Achtet auch auf
Komparativ und/oder Superlativ die Intonation.
nennen. Richtig: Kärtchen behal-
ten, falsch: auf den Stapel zurück
(schwerer: einen Satz mit Kompa- Und hier kommt Marco.
rativ/Superlativ bilden). Er ist am jüngsten.
Aber er rechnet am schnellsten!
Einfach unglaublich! …
12a In KG sammeln die S. AB 14–16

Fragen mit Superlativ zu Rekor-


24 vierundzwanzig
den in ihrer Klasse bzw. wählen
aus der Liste und/oder ergänzen
sie. Dann benennen sie für jeden
Rekord einen S. (KV online).
BD s. u.
Binnendifferenzierung 12b Die S. versuchen in Landeskunde
12b Kurze Präsentation der KG
11b Die S. lesen die KG, zu jedem S. einen Rekord / Nicole (Nici) Schmidhofer,
im PL. Einigung auf je einen
Kurzmeldungen (auf KV on- ein Talent zu finden. Helfen Sie geboren 1989, ist eine Skirenn-
„Rekordhalter in der Klasse“,
line). „Wer gewinnt, wer den einzelnen KG, wo nötig. läuferin aus Österreich. Sie fährt
ein S. notiert das als Gedächtnis-
verliert?“ Sie markieren die Die S. können auch mit dem vor allem Rennen in der Abfahrt
stütze auf einer KV online aus
Schlüsselwörter und sagen ihre WB arbeiten. Halten Sie die S. und im Super-G. 2017 gewann
12a. Damit gestalten die S. ein
Lösung (gewonnen: B, D; dazu an, nur positive Rekorde/ sie die Goldmedaille im Super-G
Klassenposter. BD s. u.
verloren: A, C). Dann hören sie Talente zu benennen. bei der Ski-Weltmeisterschaft in
12c Verteilen Sie die die Reportagen. Auch hier St. Moritz.
darauf achten, wer gewinnt AB14 Produktive Komparativ- Roger Federer, geboren 1981,
Rekorde vom Klassenposter an
und wer verliert. übung für ist ein Schweizer Tennisspieler.
die S. Sie bereiten in PA/KG eine
Mini-Reportage wie in der Er ist einer der erfolgreichsten
12a Tipp: Mit am AB16 Mit Vorgaben
Sprechblase bzw. wie in 11a vor. Tennisspieler aller Zeiten (die
besten kann man leicht Rekor- arbeiten. Vorgaben
Ggf. Reportagen nochmal hören meisten Grand-Slam-Titel ge-
de formulieren: … kann am abdecken.
zum Einüben der richtigen Into- wonnen, am längsten und ältes-
nation. besten Skateboard fahren, ter Weltranglistenerster, mehr-
kochen, singen … fach Weltsportler des Jahres).
AB 14–16 BD s. u.

64
13a Projekt (MITIC): Als

2 Zusammenfassung des Kapitels


stellen die S. eine Sportart vor.
Sammeln Sie zuerst mit den S.
13 Projekt: Wir stellen eine Sportart vor. MITIC Kriterien für eine gute Präsen-
a Was ist wichtig für eine gute Präsentation? Sammelt Kriterien. tation an der Tafel: Sind genug
Informationen zur Sportart ent-
Informationen: klar und verständlich halten? Sind sie klar und ver-
Vortrag: nicht ablesen, deutlich sprechen ständlich dargestellt? Wie muss
… der Vortrag sein? Liest der S.
nicht ab, spricht er deutlich? Sind
b Arbeitet in Gruppen und wählt eine Sportart aus. Sammelt Intonation/Mimik/Gestik gut?
Informationen zu den Fragen und notiert sie auf Kärtchen.
Kann man alles gut verstehen
1. Welche Sportart stellt ihr vor?
(Vokabular/Grammatik/Sprech-
2. Was macht man?
3. Was braucht man?
1. Tischtennis tempo/Lautstärke)? Ist die Präsen-
4. Wo spielt man? tation (Video, Folienpräsentation)
5. Warum gefällt euch dieser Sport? läger,
6. Was möchtet ihr noch erzählen? 2. zwei Sch interessant und originell? (s. KV 4
h ,…
c Welche Wörter und Wendungen passen zu eurer
einen Tisc mit Bewertungsraster; s. KV on-
line: Raster auf Frz.). BD s. u.
Sportart? Wählt aus und sprecht über eure Sportart.

Wir stellen euch heute … vor.


13b In KG wählen die S. eine
… spielt man im Team / zu zweit / allein. Sportart (oder finden sich nach
Für … braucht man einen Schläger / einen Helm / … ihrer (Lieblings)Sportart in KG
Wir trainieren in der Halle / draussen / auf dem Sportplatz / …
zusammen). Zu den Fragen im
… gefällt uns, weil …
KB sammeln sie bzw. recherchie-
ren sie Informationen und notie-
ren sie auf Kärtchen. BD s. u.

13c Passend zu den Inhaltskärt-


chen aus 13b wählen die S. die
Redemittel aus und üben in ihrer
d Wer sagt was? Verteilt die Kärtchen und übt eure Präsentation. KG das Sprechen über ihre Sport-
Sprecht erst mit Kärtchen, dann ohne! Dreht dann ein Video oder art. BD s. u.
macht eine Folienpräsentation.
Wir stellen
euch, ähm … 13d Jede KG teilt auf, wer zu
welchem Punkt etwas sagt. Jeder
S. übt seinen Part ein, zuerst leise,
dann lauter. Die anderen korrigie-
ren die Aussprache/Intonation.
Zuerst sprechen die S. mit Kärt-
chen, dann ohne. Wenn die S.
ohne Kärtchen sprechen, kann
Kitesurfen vor. jeweils ein „Souffleur“ (vgl. Foto
im KB) helfen. Wenn die S. sich
e Zeigt eure Präsentationen in der Klasse. Die anderen kommentieren: sicher fühlen, drehen sie ihr Video
Was ist positiv? Was kann man das nächste Mal besser machen?
oder machen ihre Folienpräsen-
fünfundzwanzig 25 tation.

13e Präsentation in der Klasse:


Die S. kommentieren mit den
Kriterien aus 13a bzw. mit KV 4
(auf Frz. mit KV online). Bespre-
Binnendifferenzierung 13e Verwenden Sie könnten verschiedene Etappen chen Sie die allgemeinen Feed-
nur die zentralen Kriterien wie aus dem Kapitel sein: back-Regeln (mit dem Positiven
13a Vergeben Sie Ober-
Inhalt, Sprache und Gestaltung. – KB2d: Rätseltexte über beginnen …). Gehen Sie dann im
begriffe wie Inhalt, Gestaltung,
Die S. achten in ihrer KG Sportarten PL die Bewertungskriterien durch
Sprache, Vortrag an KG. Die S.
auf mehrere Kriterien. – KB4: Interviews der S. über und klären Sie Verständnisfragen.
sammeln passende Kriterien,
ihren Sport Bilden Sie in der Klasse „Exper-
ggf. auf Frz.
Projekt (MITIC) – KB5d: Klassenstatistik zu tengruppen“, jede KG beobach-
13b Die S. recherchie- Die Sportart-Präsentationen eig- Gründen für Sport tet ein Kriterium und macht wäh-
ren zu weiteren Aspekten der nen sich als „Austauschproduk- – KB6c: Argumente gegen rend der Präsentation Notizen
Sportart, die sie vorstellen, z. B. te“ für eine Partnerklasse. Wich- Sport dazu. Feedback im PL auf Frz.:
ihre Geschichte, Erklärungen zur tig: Holen Sie bei Videos die – KB7: Sporttypen in der Klasse Zunächst sagen die Vortragen-
Technik usw. Genehmigung der Eltern ein. – KB12: Rekorde in der Klasse den, was ihnen an ihrem Vortrag
Weiterführung des Projekts: Bei Falls die S. keine Papierzeitung (nicht) gefallen hat, dann Feed-
13c S. achten gegen- grossem sportlichen Interesse machen möchten, gibt es im back der anderen. BD s. u.
seitig auf Fehler, z. B. Wort- gestalten Ihre S. eine Klassenzei- Internet viele kostenlose Apps
schatz, Satzstellung usw. tung (Titel z. B. „Sport ist (unsere) und Programme zur Gestaltung
Klasse!“). Mögliche Beiträge einer eigenen Online-Zeitung.

65
Das kann ich nach
Kapitel 2
Die S. bearbeiten die „Das kann
2
ich“-Seite im KB und die Selbst-
evaluation im AB wie in der Ein- Das kann ich nach Kapitel 2
führung zum Lehrerhandbuch
Mit Sprache handeln
beschrieben.
Ich kann über Sportarten sprechen. Ich kann Gründe für und gegen
 Was machst du? Sport nennen.
Zur Erinnerung:
 Ich spiele Eishockey. Ich mache Sport, weil Sport Spass macht
KB: Die linke Spalte wird abge-  Warum magst du Eishockey? und gesund ist.
deckt, die Aufgaben in der rechten  Ich mag es, weil man mit Freunden spielt. Ich mache keinen Sport. Ich habe andere
Spalte werden allein oder in PA  Wo trainierst du und wie oft? Hobbys.
 Wir trainieren immer in der Halle. Zweimal pro Woche.
bearbeitet – und im Anschluss mit  Was brauchst du für deinen Sport? Ich kann etwas vergleichen.
Hilfe der linken Spalte korrigiert.  Ich brauche Schlittschuhe, einen Helm, ein Trikot und … Clara rennt schneller als Rita.
Astrid rennt am schnellsten.
Lösungen und Tipps: Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit
Mit Sprache handeln Sportarten Wie heissen die Sportarten?
Die S. sprechen in PA über eine Ballett, Badminton, Basketball, Boxen, Eishockey,
Hockey, Judo, Klettern, Laufen, Segeln, Skateboard, 1 2 3
Sportart, die Gründe für Sport, Tischtennis, Volleyball …
vergleichen etwas (sportliche
Leistungen) bzw. lesen die Sätze 4 5 1 ist …
dazu.
Verben Ergänzt passende Verben.
Die S. bearbeiten die gehen, fahren, tanzen, spielen, machen … Volleyball … Ballett …
Redemittel und Sätze nur rezeptiv Judo … Snowboard …
und lesen sie durch.
Sportartikel Was braucht man für …?
der Schläger, der Ball, das Netz, der Helm, Nennt zwei Beispiele. Zum Volleyball-
Wie heissen die Sportarten? spielen braucht
der Turnschuh, die Brille …
1 Tischtennis – 2 Badminton – man …
3 Boxen – 4 Eishockey – 5 Volley-
Grammatik Übt zu zweit
ball
Komparativ + Superlativ Vergleicht die Hunde.
Benutzt gross, Bello
Ergänzt passende Verben. schnell schneller am schnellsten
klein und schön.
Volleyball spielen – Judo machen – alt älter am ältesten
Ballett machen – Snowboard gut besser am besten
gern lieber am liebsten Fif fi
fahren viel mehr am meisten

Was braucht man für …? = Jan ist so gross wie Janine.


> Janine ist grösser als Hanni und Jan. Ringo
Lösungsvorschlag: ! Janine ist am grössten.
Zum Volleyballspielen braucht Ordinalzahlen Fragt und antwortet. Wann war das
man einen Ball, ein Netz, 2 Teams am ersten, zweiten, dritten … Januar Unihockeyturnier, 27. Oktober Turnier?
(zusammen 12 Spieler). auf dem ersten, zweiten … letzten Platz
1. Team Billy Am …
Zum Laufen braucht man Turn- 2. Team Mirta Wer ist auf dem
3. Team Andrea … Platz?
schuhe, eine Sporthose, ein Shirt

und eine Stoppuhr.
Für Badminton braucht man zwei
Spieler, zwei Schläger, einen Ball 26 sechsundzwanzig
und ein Netz.

Vergleicht die Hunde.


Benutzt gross, klein, und schön.
Lösungsvorschlag:
Bello ist grösser als Fiffi.
Ringo ist am grössten.
Bello ist kleiner als Ringo.
Fiffi ist am kleinsten.
Ringo ist schöner als Fiffi.
Bello ist am schönsten.

Fragt und antwortet.


 Wann war das Unihockey-
turnier?
 Am 27. Oktober.
 Wer ist auf dem ersten Platz?
 Team Billy.
 Wer ist auf dem zweiten Platz?
 Team Mirta.
 Und wer ist auf dem dritten
Platz?
 Team Andrea.

66
Allgemeines

Strategie:
Emotionen und Stimmungen zum Verstehen nutzen
Ich kann …
über Gefühle sprechen und auf
die Gefühle von anderen reagieren 3 Gefühle, Emotionen und Stim-
mungen sind das Kapitelthema.
Dazu erarbeiten die S. Wortschatz
A B C und Redemittel und lernen die
wenn-Sätze kennen. Mit Konflikt-
situationen wie Streit in der
Schule oder mit den Eltern üben
sie, sich zu entschuldigen und zu
widersprechen. Grammatikalisch
geht es um die reflexiven Verben,
die Modalverben werden wieder-
holt und um sollen erweitert. Als
D
Wie geht’s denn so? Projekt erarbeiten die S. eine
Drehbuchszene. Am Ende hören
sie ein Lied zum Thema und
machen eine „Gefühlscollage“.

1a Projizieren Sie die Fotos;


lassen Sie erste Reaktionen der S.
zu. In PA besprechen die S., was
F sie sehen. Dann ordnen sie die
Hörtexte zu. Vergleich im PL:
„Woran habt ihr die Lösung
E erkannt?“ BD s. u.
Lösung: 1C – 2E – 3A – 4B – 5D –
1 Bilder und Emotionen
6F
a Seht die Bilder an und hört zu. Welcher Text passt zu welchem Bild?
1.14
b Was meint ihr: Welche Adjektive passen zu welchem Bild? 1b Die meisten Adjektive sind
bekannt. In PA diskutieren die S.,
ängstlich • altmodisch • cool • fantastisch • gut • toll • blöd • spannend • ruhig • kreativ • klasse • welche Adjektive zu den Bildern
langweilig • lustig • nervig • modern • romantisch • furchtbar • schön • traurig • süss • interessant
passen. Vergleich mit einem an-
c Ausrufe und Emojis: Hört die Ausrufe und ordnet sie den Emojis zu. deren Paar / im PL.
1.15 Macht eine Tabelle im Heft und vergleicht in der Klasse.
Ach nein! • Hm. • Ah! • Wow! • Ja, ja! • 1c Die S. lesen und hören die
1. Ausrufe. Machen Sie die S. darauf
Oh je! • Hmhm! • Wahnsinn! • 1. Ah!
Oh! • Aha. • Na ja. • So lala. • 2. aufmerksam, dass die Intonation
Nein, bitte nicht! • Oh nein!
wichtig ist und z. T. die Bedeu-
3.
tung der Ausrufe bestimmt. In PA
2 Wie findet ihr das?
ordnen die S. die Ausrufe in die
Sprecht in der Klasse. Findet auch andere Situationen. Ich finde vier Stunden …
eine Klet te Tabelle (auf KV online) und
rtou