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Wasserbau und Hydraulik

Vorlesung 1

 Wasserwirtschaft: die Gesamtheit der Planungen, Maßnahmen und Tätigkeiten, die der
Ordnung, Nutzung, Pflege und Schutz des ober- und unterirdischen Wassers dienen. Zur
Wasserwirtschaft gehören Bewässerung, Entwässerung, Wasserversorgung, Gewässerschutz,
verschiedene Maßnahmen des Wasserbaus
 Nutzungsanforderungen von Menschen an Fließgewässer:
o Schifffahrt
o Energieerzeugung
o Naherholung
o Hochwasserschutz
o Wasserversorgung
o Lebensraum
 Nutzwasserbau
o Wasserentnahme
 Wasser wird aus Quelle (Grundwasser, Oberflächenwasser…) entnommen
und in Wasserwerk aufbereitet  Wasser wird in Hochbehälter
(Wasserturm) gepumpt  Endverbraucher
o Wasseraufbereitung
o Wasserverteilung
 Wasser wird mit Pumpe auf gewisse Höhe befördert  von dort aus
gravimetrisch Endverbrauchern zugeführt
o Wasserentsorgung -und Reinigung
o Wasserkraftnutzung
o Wasserwegbau
 Wasserstraßenbau: Wasserstraßen (=Flüsse) dienen als Transportweg (sind
mit Kanälen verbunden)
 Schleusenbau: Schleusen oder Hebewerke um Höhenunterschiede zu
überwinden
 Hafenanlagen
 Schutzwasserbau
o Hochwasserschutz (Menschen vor Wasser schützen)
 Dammbau/Deichbau: hält Wasser davon zurück Land zu überfluten
 Stau -und Rückhalteräume: Hochwasserrückhaltebecken
 Aus- und Umleitung: Auslassbauwerk (wie Notablass bei Badewanne)
o Naturnaher Wasserbau (Wasser vor Menschen schützen)
 Gewässergüte
 Gewässerstruktur (entlang von Gewässern gibt es verschiedene
Lebensgemeinschaften von Tieren)
 Lebensraumvernetzung
 Planung und Bemessung wasserbaulicher Maßnahmen und Anlagen
o Regelwerk: Grenz- und Richtwerte sowie Bemessungsansätze
o Grundlegende Bedingungen
 Kenntnis der Strömungsvorgänge
 Kenntnis der hydraulischen Randbedingungen
 Kenntnis hydraulischer Prozesse infolge der Maßnahme
o Hinreichende Bedingungen
 Berücksichtigung von Interaktionsprozessen
 Kurz-, mittel und langfristige Prognose der Anlagenwirkung
 Nachhaltige interdisziplinäre Planungsstrategie