Sie sind auf Seite 1von 14

D e e ^ ö u e g e e A e i t u n g .

P r L » r ,» e r » tt« » « - P r e ts e r z « se r« re s e re r « r t
Loe» P r e ß b u r g : monatlich 2 L» vierteljährig 6 L , halbjährig 12 L , ganzjährig 24 L. übernimmt die Ndmmistration und wird die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 1 4 5 ,
Für zweimalig« Zustellung in'» Han« monatlich 40 ^ ^ . die textjpaltige Zeile mit 20 5 und die Reclamezeile mit 40 5 berechnet. Bei Wiederholungen
M it P o s tv e r s e n d u n g : monatlich 2 L 60 k, vierteliährig 7 L 80 5, halbjährig 15 L 60 t», entsprechender Kobalt.
ganzjährig 31 L 20 5.
Mit der dazu gehärigeu ^ l l u s t r i r t e » S o n a t a , » b e i l a g e - ^ F ern e r die AmMucrn - Expeditionen: Rudolf Nkoffe in Wien und
monatlich 20 d, vierteljährig 40 5 mehr. Berlin; Haasenstein L Bogler in Wien; M. Dick» Nachfolger Max
Msstortto*» V n rco * : Bentnrgass« Nr. S (im Hof« Parterre recht»), Augenfeld L Smench Leßuer in Wien; Heinrich Schale! in Wien;
geöffnet von 8 Uhr vormittag» bis Nacht». Bernhard Eckstein iu Budapest; A. L. Goldberger in Budapest; S . L.
« d « i» ls tra » o» »nd » rp rd itio » : «enturgasse Nr. s. Daube <k Lo. iu Frankfurt a. M., au» dem gesammten Ausland«.
l
Da« Blatt erscheint an Wochentagen täglich zireim al: Da» « o r , e n » a t t um 6 llhr Früh, da» Abendblatt um 4 w r Nachmittag; an Sonn- und Feiertagea erscheint nur da» Morgenblatt.

A r. 31 Sonntag, 3t. Januar 1SV4 141. Jahrgang


Tie nächste Nummer unseres Blattes erscheint zw. im Interesse eines f e u d a l organisirten Gie- Ti ß a 's Zeiten die Paritätsrechte Ungarns im Bank­
morgen Montag Nachmittags 4 Uhr. sammtreiches. R a k o v ß k y verurtheilt zwar die wesen durchsetzten, und die zu S z e l l ' s Zeiten die
Diskreditirung des Parlamentes durch die Obstruk­ Paritätsrechte Ungarns beim Handels- und Zoll­
Vorerst — die Delegationen. tion, unterstützt aber dieselbe —- geradeso Wie wesen bis zur R e z i p r o z i t ä t abschwächten. Wohl
L u e g e r — offen und geheim. R a k o v ß k y be­ waren dies nur g e m e i n s c h a f t l i c h zu behan­
? P r e ß b ü r g , 30. Januar. delnde, und nicht g e m e i n s a m e Angelegenheiten,
folgt ungenirt die Geschäfte L u e g e r ' s in Ungarn,
D as Ultimatum wurde gestellt. Wenn auch und nicht der Umstand, daß in P r e ß b u r g geistig wie die diplomatische Vertretung und das Heerwesen,
nicht der Form nach, so doch in meritorifcher Hinsicht humanitäre Mrperschasten oder Freimaurerlogen in die D e l e g a t i o n s b e s c h l ü s s e n unterliegen,
und für j e d e n verständlich. Noch dazu: das Ulti­ wohlthätigem Sinne Wirken, diskreditirt — wie ein­ die auf b e i d e n Seiten b u c h s t ä b l i c h gleichlau­
matum des Ministerpräsidenten ist derzeit auch das seitig Veranlagte glaüben machen wollen — unsere tend sein müssen. D e r s c h a t t a 's Antrag wäre aber
Ultimatum der N a t i o n . Und selbst in P r e ß - Stadt, sondern vielmehr der Umstand, daß R a ­ zum Delegationsbeschlusse erhoben, das Gegentheil
b u r g fände sich wohl Niemand mehr, der nicht die­ k o v ß k y von seinen Wiener Freunden als P r e ß ­ von T i ß a's Erklärung der Hoheitsrechte. Nichts­
sem Ultimatum mit v o l l e m Herzen zustimmt. b u r g e r bezeichnet wird. Streng katholische O r­ destoweniger scheint die Annahme gerechtfertigt, daß
Vielleicht einige pervers Denkende abgerechnet, die je­ gane antifreimaurerischer Richtung betonen es, daß wie die s e l b s t ä n d i g e H a n d e l s v e r t r e t -
doch gewiß nicht mehr mitrechnen. Wenn diese aber R a k o v ß k y den K a t h o l i z i s m u s geradezu u n g Ungarns nach Außen der z w e i s p r a c h i g e n
dennoch ihre Stimme für die Qbstruktionstrabanten diskreditire, und auf Jahre hinaus unmöglich mache. B a n k n o t e folgte, denselben — so nicht alle An­
erheben würden, so empfehlen mir sie der Gnade zeichen trügen —- auch die V o r b o t e n eines p a -
Wir glauben es aufs Wort.
j e n e r 300 Preßburger Familien, die durch Gin- r i t ä r e n D o p p e l h e e r e s folgen werden. Die
berufung der E r s a t z r e s e r v i s t e n so schwer in Mehr noch, wir sind hievon überzeugt! Es ist ja
ein offenes Geheimniß, daß L u e g e r ' s Heerschaar a l t e Form kann nicht mehr entstehen, anfochten träte
ihrem Gewerbe gestört wurden. Wenn auch nicht alle die g e f a m m t e N a t i o n in Obstruktion, und
300 Ersatzreservisten P r e ß b u r g e r Abkunft F a­ geradeso mit der Hierarchie in rücksichtslosem Kriege
steht, wie U g r o n im kleineren Matze mit dem un­ über diese könnte dann ein R a k o v ß k y sein P re­
milienväter sind, so hat doch j e d e r eine Familie zu miertalent walten lassen. Die n e u e Form hingegen
unterstützen sei es eine Mutter, eine Schwester, oder garischen Episkopat. Das sind aber anerkannter­
maßen R a k o v ß k y ' s parlamentarische Waffen­ könnte schließlich — so O e s t e r r e i c h nicht will —
anderweitig ihm Nahestehende. S ie A l l e sind das zur R e z i p r o z i t ä t i m H e e r w e s e n führen,
Opfer parlamentarischer Friedensbrecher. brüder! Nun geschah es wohl, daß L u e g e r seit Be­
trauung des Premiers T i ß a seine Hetzreden gegen was wiederum nur für Ungarn Vortheilhast wäre.
Friedensbrecher und Paktbrecher! D as P a k t ­ So entwicklungsfähig erweist sich D e ä k ' s Schöpf­
u n w e s e n wurde gerade 'dazu erfunden, U n g a r n eingestellt hat, doch that er dies nur, weil
er zwei Tage später zu G o l u c h o w s k i berufen ung, die 1867er Basis, für Ungarn, besonders seit
energische und zielbewußte parlamentarisch D e r s c h a t t a ' s Cntfagungsantvag bezüglich dev
zu köpfen, und an Stelle derselben dem Parlamente hiezu bei sonstiger Ahndung verhalten wurde. Leider
kann K ö r b e r dasselbe nicht durch G o l u c h o w s k i parlamentarischen Mitwirkung Oesterreichs.
eine Hydra aufzuhalsen. S o beschaffen war immer
noch das Resultat eines j e d e n Paktes, und es Hilst gegenüber R a k o v ß k y und U g r o n veranlassen. Der nächste Schritt würde ohne Weiteres zur
kein Leugnen, ein P a k t bildet das von einem Wohl­ „Leider" nur von unserem Standpunkte, da K ö r ­ Z w e it H e i l u n g der B a n k n o t e , des Z o l l -
fahrsausschüsse gehandhabte Schaffet, womit stets b e r dieser zwei „Ungarn" ganz gewiß sich baß er­ Territoriums, der diplomatisches
einzelne Unliebsame politisch geköpft Werden. Ter freut. — V e r t r e t u n g und des H e e r e s führen, doch ent­
P a lt bildete daher manchen ein p e r s ö n l i c h e s Von beiden ist aber U g r o n immer noch der spräche diese Form n ic h t m e h r der 1867er Basis,
Mittel, anderen eine erwünschte Waffe zur Tiskredi- akzeptablere, denn er kämpft für das u n g a r i s c h e die für Ungarn nur P aritäts- und allenfalls Rezipro­
tirung des parlamentarischen Systems, das doch K o m m a n d o , das sein Waffengenofse R a ­ zitätsrechte anstrebt, sowie Oesterreich nicht mit Glei­
ohne M a j o r i t ä t s p r i n z i p wirkungslos k o v ß k y derzeit verwirft, der jedoch ungenirt aus chem vergelten will, was Ungarn Jahrhundert hin­
bleibt. Wir find wohl für eine M i n o r i t ä t s - die Diskreditirung des Parlaments mit Volldampf durch erduldete. Und all' dies läßt sich o h n e
v e r t r e t u n g im Parlamente, jedoch nur für ein hinarbeitet. Es wird diese Thatsache n a c h T a g ­ K a mp f und m i t r u h i g e r A r b e i t erringen,
Parlament mit M a j o r i t ä t s p r i n z i p . u n g d e r D e l e g a t i o n noch schärfer hervortre- soferne nicht die p a r l a m e n t a r i s ch e S t a a t s-
Unsere Obstruktioniften wollen weder das e r st e r e tm. D i e s e D e l e g a t i o n e n d ü r f t e n f ü r f o r m Ungarns erschüttert tvird. W ir leben aber
ehrlich anstreben ncch das l e t z t e r e aus persönlichen die w e i t e r e E n t w i c k l u n g d e r P a r i ­ schon im Zeichen des Kampfes, sobald derzeit Ersatz-
Motiven zugestehen. tätsr echte U n g a r n s in der g e m e i n ­ reservisten an Stelle von Rekruten zur Aufrechterhalt­
Die Diskreditirung des Parlamentes in Oester­ samen Armee ebenso bedeu tsa m v e r ­ ung der ungarischen Armee einrücken müssen, und so­
reich soll also nach U n g a r n verpflanzt werden: u. l a u f e n , wie j e n e Delegationen, die zu Kolomap bald wie jetzt das Gjemüth friedlicher Familien des-
Kouliffeutratsch ohne jede Pointe, worin er die dar­ rend er erzählte, sich im Lügen, abquälte, er zu knab­
stellende Künst verhöhnte. Damit wollte er seine; bern dies und das sich auswählte, ließ er sich auf­
I -e u ill'e to n . Rache kühlen und den Direktor lassen fühlen, daß er tischen dazu ein Müschen, die Kehle zu erfrischen; und
begangen eine arge Bötise, indem er den N e d e l k o gerade an der interessantesten iStelle, näherte er sich
Dreißig Jahre Preßburger Journalistik. entließ. der Schwelle, that, als ob ihn draußen Jemand er­
R etrospektiv« Skizze« vo« R u d o l f L ö v st. Doch umsonst war sein Bemühen, umsonst ließ warte, steckte bqhend eine Wurst, Wse oder Speck­
, !> „Prekburger Zeiwug."
er sprühen seine faden Witzcsfunken, die gut waren sä warte in die Tasche und, mit den Worten: „P a r­
für Spelunken, wo Saufkumpane sich daran ergötzen don, in zwei Minuten bin ich wieder hier, aber Herr
Nedelko, der doppclgestaltige Bohemien. — ohne einander zu verletzen; — die Redaktion aber, So und S o winkte mir," und husch w ir er fort.
Ein ihavarirter Komödiant, der am Preßburger unzugänglich für derlei triviale machen: versenkte sie Und dieser Spaß des Schuellentschwinüens ge­
Strand, seine ausgerenkten Mieder hoffte einzurichten in des Papierkorbs Rachen. lang ihm immer, denn zweimal denselben O rt besuchte
wieder. Doch ahne inneren Gehakt, mußte erfahren Doch Nedelko ließ nicht ab sich schrecken und be­ er nimmer. Zum Glück hat Preßburg sich vieler
er bald, daß Abenteurer feiner Sorte, die vom Pump gann nun Notizen auszuhecken, und so trabte er nun Spezereiläden und Selchereien zu erfreuen; und so
und Bettelfporte hier wollen existiren, sich nur selbst im fadenscheinigen Havelok gekleidet, um den ihn konnte ihm dieser Koup stets gelingen, ohne ihn in
anschmieren. kaum ein Derwisch hätt' beneidet, auf und ab die Mißkredit zu bringen, und er konnte sich bequem
Und doch muß ichs gestehen, ich habe schon Straßen oder wo Leute beisammen saßen, um Notizen durchs Leben ringen.
Schauspieler gesehen, die, mit weitweniger Talent be­ zu erlauschen und Zeilenhonorar dafür einzutauschen. Ob er auch gehabt ein Logis, konnte erfahren
gabt, mehr Erfolg gehabt; weil sie es verstanden Und cs that ihm auch gelingen, einige an den mau nie. Dabei war er stets heiter und lebensfroh,
haben, mit ihren spärlichan Gaben hauszuhalten und M ann zu bringen. T a aber in unserer Stadt, jede ohne Furcht, daß Krankheit oder Noth ihn bedroh'.
in ihrer Toga Falten sich wußten geschickt zu drapiren Redaktion ihren internen Reporter hat; entsteht nun Doch plötzlich thürmtsn Wolken über seinem Haupte
und nicht mit Wuchtigen Tritten über die Bühne schrit­ die F rag': wie ein Externer hievon leben mag; den sich, wer ihn kannte, ihm auswich, seine Schnurren
ten, die mit Fußangeln ist besäet für den, der nicht fest ganzen Tag sich abhetzen ohne zu verschnaufen, nur um wurden nicht mehr geglaubt; und zu Ende ging sein
im Kothurn steht. ein P a a r Notizen zu verkaufen, die man ihm abnimmt Oua-Reporterlauf: da. raffte er zu einer letzten That
Er aber, gleich dem Töpfer ohne! Thon, ein aus Mitleid eben. Tenn, davon zu leben vermöchten sich auf.
Sänger ohne Ton, wollte durchaus im- Gesang bril­ höchstens Aanachoreten, die da leben vom bloßen S p o n g a , der Mörder Mjayläth's, lag im
liern, als Gesangskomiker das Publikum enthusias- Beten. Staatskrankenhaufe internirt und sollte, bereits ge­
miren und, das Resultat war: allgemeines Zischen Doch Njedclko machte das kaum Sorgen ; hat man nesen, nach Budapest, wo der Schauplatz seiner Misse­
und Lachen, so, daß er endlich ganz umschmiß und kein Geld, thut man ausborgen; natürlich immer nur that gewesen, werden transportirt, um zu werden ju-
unter lautem .Hallo- und Bjis-Gcschrei, die Bühne bis morgen und, versagt auch das, so gibt's noch an­ stifizirt.
verließ. dere Mittel, denn: man nennt sich ja Journalist, den Doch! fürchtete die Polizei, daß viel Volk würde
Aus w ar's daher mit den erträumten Lorbeeren jeder Wachmann per Tekintetes grüßt; was zur Ge­ strömen herbei, um bei des Verbrechers Scheiden an
und, die Frage war nun: wovon sich ernähren? T a nüge beweist, daß man bei der Polizei eine bekannte seinem Anblick sich zu weiden. Aus diesem Grunde:
gaukelte die Phantasie ihm vor, es sei viel gescheitster Persönlichkeit sei und auch bei Bäcker, beim Selcher verschwieg sie die Abschiedsstunde.
auf einer anderen Ruh mesleijter zu klettern empor und in den Kaufläden, gibt man es anzuhören einem j Jetzt wollte Nedelka den Beweis erbringen, daß
und zwar auf journalistischem Gebiete prange die Jeden, daß mit Neuigkeiten man ist versehen, daß den ! nur ihm allein es konnt' gelingen, die Stunde aus-
Ruhmesblüthe, für ihn sehr leicht zu erreichen, denn Leuten Hören und Sehen muß vergehen. zufpiomren, wann sie den S p o n g a forteskortiren.
-— im Style suche er Seinesgleichen. Und in allen Gasserx allen Gründen, allen Poli­ Und anstatt wie die anderen Reporter an das Haupt­
Doch seine Manuskripte, trotzend jedem An- tiken war Nedelko zu finden und, da er verstand auf- j thor anzulegen das Ohr, um am Kettengeklirr uno
standsgesetze, enthielten lauter albernes Geschwätze;
Seite 2. 141. Jahrgang. Nr. 31. Preßburger Zeitung. Sonntag den 31. Januar 1904

halb und wegen Rückbehaltung vo-n Trittjährigen ge- Zweck verfolgenden, also homogenen Vereinen denkm VerficherungS-Mistzre.
gen das llngarische Parlanrent aufgereizt wird. konnte. Ein Szechenyi-Kttsino in LA-ensgcnreichchäft -j- P r e ß b u r g , 30. Januar.
Doch ist es nickst das Verschulden des u n g a - nnt einem Petöst-, Vörösmarty- oder Toldy-Klub ist
r i s c h e n ParlMneMes auch nickst seiner M a j o r i - ein Mchens und entspricht ganz und gar nicht den I n der I a n u a r-Generalverfamallung wurde
t ä t, ja sogar nicht der a n t i 0 u a l i it i s ch e n Intentionen Szechenyi's, der seinen Kasinos s o z i a l ­ der aus 6 Jahre hinaus beantragte Vertrag bezüglich
Opposition, sondern eines verwegenen Härrsleins p o l i t i s c h e nicht aber l i t e r a r i s ch ä st h c - Versicherung der: städtischen Baulichkeiten gecxn
hpperriational- und hypcrklcrikalgcsiimtcr Rcichstags- tis c h e Ziele mit nationalem Gehalte vorschrieb. Feuerschaden passiren gelassen. Eine D e b a t t e
alrzeordnetcir unter Kommando des Volksparteller S z e c h e n y i ' s Kasino einigte bei seiner Grün-- fand nur wegen Schaffung eines FeuerversicherunM-
R a k o v ß k y , sowie U g r o n ' s des tllabonban's. dung und einigt auch heute die politisch reisen B ür­ Fondes statt. Die offerirte Versicherungsprämie hin­
Diese Thrttsache kann n i e geirug den Bürgern gegen­ ger zur nationalpolittschen Kulturthätigkeit, ohm je­ gegen wurde linerörtert gelassen. E s lag nur das
über konstcrtirt tvcrd-en. ans daß sie wissen, w e r den doch deshalb p a r t e i p o l i t i s c h e Ziele zu verfol­ Empfinden vor, daß die A s s e k u r a n z immcr
Pakt zuerst zerrissen, und w e r daher daS UUimatmn gen Die p a r t e i p o l i t i s c h getrennte Gesell­ t h e u r e r und die F e u e r g e f a h r immer g e -
lievaufbeschworen mit all' seinen trüben Folgen! — schaft sollte sich eben im K a s i n o als einigendem r i n g c r werde. Daß aber die P r ä m i e n that­
Vorerst wollen irir aber sehen, was die Delegationen Mittel zusanunenst irden. Das ist also ettraS grund­ sächlich in u n e r h ö r t e m Maße hinaufgeschraubt
bringen? sätzlich Verschiedenes von j e n e n Bestrebungen, die waren, tvurde erst durch einen versicherungskrmdigen
z. B. in tonfessionellen Käiinos oder in literarisch- Pretzburger Bürger bekannt, der sich hierüber gestern
ästhetischen Klubs zum Ausdrucke kommen.^ — Diese Abends im „freien Bürgerverein" gründlich aus­
A e n tr a lisir ir n g sin e ie r e i! sprach
unterscheiden sich vielleicht in der nach "Außen sicht­
-s- P r e ß b u r g , 30. Januar. baren Fornr ihrer Bercinsräumlichkeiten ganz und gar Was die P r ä m i e n anbelangt, so bezahlte die
I n Ungarn herrscht nun schon seit beinahe einem nicht, Wehl aber nach ihren Zielen in nicht mißzuver- Stadt für das Z i v i l r i s i k o beim Gebäude nach
Menschenalrer eine von S z i l ä g y i wiederholt ge­ stehender Weise von Szechenyi's Kasino. 1> 00 Gulden f r ü h e r 50 Kreuzer, h e u t e be­
geißelte und theilweisc auch gedänrpstc Zemralislr- zahlt sic 1 Gulden 30 Kreuzer, bei Schiefer früher 75
Ohne irgendSvie die guten Absichten solcher Ver-
rmgswuth. Jedes geistige Leben, sowie jeder mate­ Kreuzer, heute 1 Gulden 93 Kreuzer. ° Zllso eine S tei­
cinigungstendenzen in Zweifel zu ziehen, so tritt den­
rielle Vortheil wurde nach B u d a p e s t konzentritt. gerung der Prämiensätze um 80 bezw. 95 Perzent!
noch unwillkürlich der berühmte Spruch iir Erinner­
Wie ein unersätterlicher, imimer niehr anschwellender- Eine Baulichkeit hingegen in Betracht genommen, so
ung: „Sie seien entweder Nile sie sind, oder sie seien zahlte die Stadt für die Arena f r ü h e r 1530 K r,
Sckstraimn sog die H a u p t s t a d t alle geistigen und nicht." Auch dann trifft dies zu, wenn nur eine M t
wirihschastlichen Säfte des Landes in sich auf. I n ­ b e li l e zahlt sie l 880 Kronen, d. i. im obigen Ver-
Zentralisirungsmeicrci zwecks leichterer D i s p o n i ­
folgedessen stellte sich in der Provinz besonders aber sichcrungsturnus um e i n Ja h r m e h r wie früher.
b i l i t ä t verwaltet, wie z. Bl derzeit in P r e ß ­ Während bei einem 6jährigen Vevsicherlmgstm-
in den P r o v i n z s t ä d t e n ein schier unaufhalt­ b u r g , doch läßt sich diese l e i c h t e r e V e r f ü g ­
samer Schwund ein. Oder aber blieb denselben, tvie nuL früher stets ein R a b a t t von 10 Perzent er­
b a r k e i t für nationale Zwecke viel besser- im Wege reicht wurde, erhält heute die Stadt n u r 5 Perzeni!
besonders auch P r e ß b u r g , die gesunde, stetige eines ad hoc-Ereku tiv-Komites erreichen, worin alle
Eiitn-icklungssähigkeit versagt. Ein sporaden-, fast Also um die Hälfte weniger, bei noch so h o h e n
geistig zu zentralisirenden Vereine durch Delegirte Prämieneinzahlungen! —>
kemetenmäßiger Anstoß bietet nmnlich für den Ein­ vertreten wären.
gang der landesmütterlicheit Vorsorge keinen entspre­ Hinsichtlich der B e d i n g u n g e n endlich be­
JedeS andere Zirsammeirschlagen solch' k u l t u- wirkte das R ü c k b e h a I t e n der 20 Perzente von
chenden Ersatz. Eine systematische Versorgung der r e l l e r Exponenten ruft einerseits perzentuelle Ver­
P r o v i n z s t ä d t e hätte B u d a p e s t außerdem ge­ der Versicherungssunimc drirch die Stadt zum Zwecke
luste im Resultate hervor, andererseits erstickt es für der Schaffung eines eigenen städtischen V e r s i c h e r -
wiß übel genommen, das nämlich ein geschworener Jahrzehnte hinaus andere kulturelle Neubildungen.
Feind j e d e r Dezentralisation ist. Wenn die P r o- ungsfondes, daß ein eventueller Schaden­
Je stärker nämlich der Zentralisations- oder Fusions­ ersatz von Seite der Versicherungsgesellschaft nur in
v i n z s t ä d t e etwas erreichen Ivollen, so müssen sie
drang im Vereinsloben, desto mehr Vereine stürzen der Höhe von 80 Perzent erfolgt, lind für die Stadt
daher Jahre hindurch darauf warten, und ihre ReiW-
zusammen. Wenn man die Vereinslust geradeso wie daher 20 Perzent ungedeckt bleiben. Zudem bedeuten
tegsäbaeordneten nehmen sich oft wie Kommissionäre
die Thcatcrlust ertödten will, so schreite man ohne viel diese 20 Perzent ein G e s c h ä s t i n sich, daS nach
für die verschiedensten K'mnmissiünen ihrer Mitbürger
Besinnen auf dem eingeschlagenen Wege weiter. WaS der Bersicherrmgstgchnik o h n e Rückversicherung
aus. Wahrlich, ein wenig beneidenswerthes Los
städtischer Wlegaten und anderer städtischen Dele- hicfür eingeschafft wird, ist allenfalls ein Vereins lokal bleibt.
im Budapests Style, also großartig lururiös, aber E s ist kvohl eine Thatsache, daß die g e s a m m -
girten.
Dieser S t a a t s z e n t r a l i S m u s kann je­ nicht so belebt wie das Büdapefter; vor Allem ist ten Dudaipester V e r s i c h e r u n g s g e s e l l ­
doch noch irgendwie Anspruch aris theoretische Begrün­ cs jedoch scher': in PreU urg bestünde nicht mehr ein schaf t e n e i n K a r t e l l ges chl os s en ha -
Szc'cheiiyikasino. Das verschuldet aber mir die Zentra- be n , i n f o l g e d e s s e n b i l l i g e r e B e d i n g ­
dung machen, ganz absonderlich nimmt sich aber eine
in jüngster Zeit besonders aufgetretene Zentmlnir- lisirungsmeicrei! ' u n g e n ni c h t z u e r r e i c h e , : tvaren. Nun soll
unMmeieret p r o v i n z i e l l e r GpsMchastskreise Jeder Pflicht- und selbstbewußten Presse obliegt aber B u d a p e s t , in ä h n l i c h e r Situation, ohne
m s. Anderswo ist man froh, wenn Vereine verschie­ eS, p r ä v e n t i v zu wirken, und nur eine s o lc h e viel Skrupel seine Baulichkeiten bei einer ö s t e r r e i -
denster Richtungen aus ihrem speziellen Erbiete sich Presse ist lebensfähig, nicht aber j e n e , die sich auf chi s chen VersiHWavgs gesellschaft v e r s i c h e r t
bethätigen. J e mehr Vereine bestehen, desto mehr R e p r e s s i v m a ß r e g e l n verlegt, die Schläge halben. ' ,
entstehen. Die lebens-uirfähigen gehen ein, doch thiü ins Wasser bleiben. Wir erfüllen unsere Präventiv- Die Darlegungen des oberwähnten Preßburger
d'eS nichts zur Sacht, cs bleiben noch imnrer genügend pflicht, wenn wir mit obigen Zeilen hinweisen auf Fa-chmannes erregten allerseits großes Interesse, spe­
übrig und überstehen ihren k u l t u r e l l e n Eri- eventuell schädlickre Folgen der ZentralisirungS- ziell — wie wir hören — auch in, Rchhhause. Jaden­
sie:rzt!anipf, den allein wir hier im Auge haben. meierci! - - falls werden wohl unsere heimischen Gesellschaften ge­
D as allerungeschickteste ist aber unseres Dafür­ wiß ihre Gründe halben, was sie zu einem wichen ver-
haltens die m a t e r i e l l e FW on zweier Vereine theurnden Kartelle bewog, das die Prämien in so
unter angeblicher Aufrechterhaltung ihrer k u l t u ­ Hagssneuigkeiten. starkem Maße erhöhte, die Bedingungen verschärfte
r e l l e n Bestimmungs-Zwecke. Abgesehen von der in Tageskaleuder: Sonntüg, 3k. Januar 1301. und den Rabatt verminderte. Tie k a r t e l l i r -
einem Verein seit dessen Gründung vorherrschenden MaSholikev: 6 Septuag. — 6 Seotuag. tcn B ü d a p e f t e r V e r s i c h e r u n g s - G e ­
Tradition stell auch noch die spezielle Absicht der — Gsrectze»« and -»tr-rte« - 18. I) Triod. Israeliten : s e l l s c h a f t e n erhalten aber seit 1. Januar 1904
Gründer in die Wagschall. Nun aber wird doch 5S64. Rosch Schwab Sormeuansgang 7.30 Min. M. Sonn«n- bereits die von der Januar - Genera lversanrmlung
j e d e r gugckstehen, daß S z e ch e ir>y i seine k u l ­ uUergevg 4.58 Min. Ä. Mond: E. ins Licffel. passiren gelassene Prämie der S tadt Pozsony, und
t u r e l l wichtigen K a s i n o s sich in gar keiner Ber- daran läßt sich nichts mehr ändern. — Doch ist es
b.ndung oder Fusion mit anderen, iricht de n s e l b e n nicht unmöglich daß das kgl. ung. I n n e r m i n i -
s t e r i u m einchn entsprechenden Rekurse Folge ge-
die betoaffnete Macht soeben fortgebracht: ging er be­ „Bin aus Fleisch und Blut, bin rein Geist, bin
hutsam zur Hinterthür, überzeugt, daß sic ihn hicr „Flieh' die elende Schmiere, well ich Dich erküre, Dich
N e d e l k o der Künstler, der seinem Glück entgegen­ ganz m ir zu tveihen und die Well mit Deiner K.nst
he rausbringen urüssen, gefesselt an .Händoir lind reist, bin gekommen samnrt Weib und Kind, die mir
Füßen. zu erfreuen/' Gehorchend diesem Ruf ich nun Gewal­
Bahnhof sammt meiner Bagage zurückgeblieben sind; ten schuf, wie man ähnliche nicht sah weder in Wien
Und sein Kalkül bewährte sich auch, und der die man dort zurückbehält, weil dazu mir fehlt das
schlaue Gauch eilte wie Windeshauch sofort in myerc nach K i k i n d a.
Geld; fünf Gjulüen, eine lumpige Summe süOvvhrz J a , ja staunt nur, denn eben von dm ist an mich
Redaktion, die eben hatte schon das Blatt geschlossen soll ich erlegen baar, erst dann soll's vergönnt mir
und — von Schweiß übergössen brachte er die Kunde, mit heißem Verlangen der ehrende Ruf ergangen, mir
sein, in diese Stadt zu ziehen ein und, im Wieder- dem nächsten Schiff hinunter zu schwimmen, um dort
daß eben zur Stunde Sponga wurde forteskortirt uitd sehenS-Entzücken, den vielen Freunden die .Haird zu
er die anderen Berufsreporter habe angeführt. den M o h r , den L e a r , H a m l e t und T e l I zu
drücken." mimen.
Und weil er so findig war, erhielt er ein dreifach Mch dieser pathetisch vorgetragenen Fabel, er­
Honorar und obendrein als Dank ausgiebig Speis J a , bis dahin ist mein Ruf gedrungen, nachdem
widerte ich dem unverschämten kecken Schnabel: „Mein in L e i t m e r i t z es mir gelungen mit einer Tragik
und Trank. lieber Nedelk-o, Sie sollten sich wahrlich schämen, dann
Tioch schon kündete der Winter sich an und die olmegleichen, das Publikum zu erweichen. Ja , jeder
aus Ihren Worten glaube ich zu entnehmen, daß Sie Zoll ein- Riese, sind mir gegenüber nur Pygmäen der
schwarze Sorge trat an ihn heran, wo er bette sein mir eine Komödie vorspielen, blos um einen Prrmp
Haupt sich hin. tveirn in Schnee gehüllt Mutter Grün; A n s c h ü tz , der L ö w e , S o n n e n t h a l et tutti
zu erzielen; doch gebe ich Ihnen zu bedenken; ich habe quanti hinab bis zum F r i e s e .
es ergriff ihn Zagen und Bangen, was nun anzu­ nichts zu verschenken; überhaupt solch' arbeitsscheuen
saugen? Und I h r könnt es dulden, daß wegen lumpiger
Drohnen gegenüber, wie Sie, kenne ich kein Schonen, fünf Gulden ,ich hier so nahe dem Ziele strande, der
Und er faßte den Entschluß, zu scheiden ohne lind hätt' ich Geld in ganzen Hausen, ließe ich Sie
Gruß. E r wandte Preßburg den Rücken, um andere gebildeten Welt zur Schande?
direkt zur Donau lausen um sich dort ersaufen, ohne Uno Sie, mon cher Redakteur, können Sie kal­
Städte zu beglücken. Sie zurückzuhalten an Ihres Haveloks Falten. Sic ten Blutes sehen, solch ein Talent untergehen?
gleichen mit einem Wort dein unstillbaren Faß der Doch Sie sollen es bereuen, und einst „Pater
Epilog. Danaidcn und, nun lassen Sie mich in Frieden."
I m raschen Tanz der Horen gehen die Spuren pcccavi" schreien, wennj sämmtliche Zeitungs-best­
Hieraust ohne ein Wort zu sagen, gab er sich reuter und grämlichsten Rezensenten unisono werden
selbst edler Menschen schnell verloren; umsomehr sol­ noch nicht geschlagen, sondern trat einen Schritt zu­
ider Gesellen, die aus dem trüben Schlamm empor­ schreiben: N e d e l k o w i t sch's Erfolg sei nicht zu
rück und. mit zur Decke erhobenem Blick und einer beschreiben und, wer den größten Tragöden der Jetzt­
schnellen, um zwecklos herumzubummeln, Andere zu Pose ü la D a w i s o n begann er im tiefen Grabes-
überlisten und hiemit ihr nutzloses Leben fristen. zeit agiren wolle jeher:: müsse nach G r o ß k i k i n d a
ton: gehen!!"
S o war auch Nedelko's S p u r längst verwischt, „LH Vlauschen, Mäuschen, heuchlerische Kroko-
nachdem er ohne Abschied von hier entwischt. drllenibrut, wiißt Ih r, was I h r thut, indem I h r den
Da, als ich eicht ZLachts in der ttedaktion, der Und stolz, den Kops hqchgckagen, wie ein Held
genialen N c d c l k v i t s c h , der sich in einen zweiten der eben eine Schlacht geschlagen, ohne nur L Dieu
Morgen dämmerte schm, eben das Blatt wollte schlie­ I r a A l d r i d ge*) hat verwandelt, so schnöde be­
ßen, um das süße Aar niente zu genießen; wer trat zu sagen : schritt er hinaus und —- die Komödie wor­
handelt! Wißt I h r was geschah? Die düsterschöne aus.
da herein, konnte dies möglich sein? Kein Anderer M e l p o m c n e , die Muse der Tragödie rief nur zu:
als N e d e l k o , mit sicherem Schritt, als käme er Und bis heute nach so vielen Jahren, konnte man
cn passant zur Visit'. es nicht erfahren, was aus Nedelko geworden, ab er
l Lies: A e l d r i d s c h . S o hieß der berühmte gestorben, ob verdorben.
„W e guten Geister loben den Herrn!" rief ich Neger-Tragode. -der in den fünfziger Jahren mit der
aus, als wollt' ich seinen Geist beschwören, „woher des Darstellung Schakespearischer Gestalten aus den
Weges, welche Macht, hat in spater Nacht, Geist des größten Bühnen Europas ungeheuere Sensation er-
Bösen Sie hierhergebracht?" rcgte.
Prcßburger Zeitung. >41. Jahrgang. Nr. 31. Seite 3
Sonntag den 31. Januar 19«>4. ____
llnwRProf. T r. Bela L e n g y e l : Tie wichtigeren Braun. 6. Meyerbeer: Szenen aus „Hugenotten" für
den würde, und den Veffichenmgsverlrag irur auf Flöte, Cello und Kavier, vorgetr. V o r r e d e n ^Herren
e i n Jah r genehmigen wird. E s würde auf diese Grundprinzipien der Chemie an S a m s t a g e n :
20. und 27. F e b r u a r und 5. M ä r z . Gy. Zkugler, E. Kugler und I . Breiter-Szelessy.
Weise der Stadt dann Zeit bleiben, b i l l i g e r e
VeffichcrungBpolrzzcn sich zu beschaffen, oder aber Akad.-Pcof. Dr. Theodor O r t v a y : Ueber den Lie- Dr. Eugen v. Ejury, der bisher an der Seite
winden sich vielleicht bis dahin die Ehancen der „kar- ginn und die Entwickelung der Kultur an M o n ­ Dr. A. Ochabäs als 8b0voka1urskandidat wirkte, hat,
tfflirten" heimischen Versicherung - Gesellschaften t a g e n : 22. und 29. F e b r u a r und 7. M ä r z. wie aus unserem heutigen Jnseratentheil ersichtlich,
I'niv.-Prof. T r. F. L e n h 0 s s e k: Uckber die Fmrk- auf hiesigem Platze eine selbstständige Advokaturs­
bessern. . ^
Jedenfalls soll man Zeit gewinnen, um klar zu tion des nrenfchlichen Newenfystems cm D i e n s t a - kanzlei eröffnet. Wir kennen seit einer längeren llöeihe
scheu, waS doch nur mit der Beihilfe von Fachmän­ g e n : 23. Februar, 1. und 8. M ä r z . voic Jahren die juridischen, publizistischen und oraro--
nern im Versicherungswffeii geschehen kaim. Zu diesem Univ.-Prof. T r. B. A l e x a n d e r : Ueber die Psy­ rifchen Fähigkeiten des begabten, einer uralten P!»
Zwecke betraute der „Freie Biüvgervevein" den Ver- chologie an D 0 n n e r sta g e n: 25., 3. und !0. zsonycr Familie entstammenden jungen Dkannes rmd
einscmwalt Advokat Dr. Gabor K o z m a schleunigst März. - . glauben daher, das Bureau desselben dem rechtsschutz-
einen diesbezüglichen Rekurs gegen den Januar-Gene­ Theichchmer-Karten werden per Cyclus (6 stunden) bedürftigen Publikum auf das wärmste empfohlen
ralversammlungsbeschlutz einzureichen. nrit 1 Kr. bei Herrn Kommerzieirrath Josef S e i - zu können. Seine jtchnzlei befindet sich im Hause
P r e ß b u r g bildet also keine Ausnahme. — f e r t zu haben sein; für Sitzplätze wird ein geringer M . 23 der Mchaelerthorgasse, gegenüber der.Krebs-
a l l e städtischen Kommunen, aber wie es scheint auch Zuschlag beansprucht werden. Am Donnerstag, den Apotheke.
die h e i m i s c h e n B e r s i c h e r u n g s - A n s t a l ­ 18. F e b r u a r wird Akad.-Prof. Dr. M a n d e l l o " Eine Klage der Fnhrwerksbesitzcr. Vor über
t e n klagen d e r z e i t über eine unerträglich Ver- einen Vortrag über das Wesen und die Entwicklung einem Achtzehnte wurde den hiesigen Fuhrwerksbe-
sicherungs-Mis ere. der „Univeffüy extension" ebenfalls im Repräsentan­ sitzern zwecks Schonung des Straßenpflasters eine
tensaale halten, zu welchem der Zutritt unentgeltlich g e w i s s e B r e i t e des R a d e s vorgffcbcü-'beiii.
" Der kleine Erzherzog Wbrecht ist, wie wir er­ stattfinden wird. Das Konnte nahm mit Freuden Tie hiesige Stadthauptmannschast brachte dies S tatu t
zur Kenntniß, daß anläßlich des ersten Vortrages neuerlich in Erinnerung, und belegte sehr viele Fuhr­
fahren, an leichter Influenza erkrankt, jedoch dürfte mehrere Brrdapffter Herren, vielleicht mich der Präsi­ werke bescher mit Oleldst rasen. Mis einmal läßt sich
d g inuntere und allerliebste Söhnchen unseres erz- dent der „Univeffity ertension", Geheinrrath Dr. aber wohl diese plötzlich in Angriff genommene, auf
herzoglichen Paares in kürzester Zeit hergestellt sein. Alexander W e k c r l e , nach Pozsony komnien wer­ dem Papiere schon lange bestehende Regelung dev
" Schulinspektor kön. Rath Bertalan v. den. Freudig berührte auch- das große Interesse, Radbreite nicht nachholen. Es sind weder die Flchr-
Plachy befand sich diese Woche auf der vom llnter- welches unser Publikum dieser neuen, bedeutsamen, werksbffitzer materiell, noch auch die hiesigen Werk­
richtsministey B e r z e v r c z y enrbcmsenen LmrdcS- wissenschaftlichen Institution entgegenbringt. stätten techrisch in der Lage, dieser plötzlichen Anfor­
kcnferenz der Tchulinspekwren. llnscr Pozsonyer " Bon den Ersatzrcservisten. Die zur vier- derung Genüge zu leisten, und so viele neue Räder
Schulinspektor kön. Rath P l a c h y hat — wie wir träckMÜichen Waffeniibung einberufenar Effatzrffer- zu besorgen. Hiezu kommt noch, daß die Benützung
aus dem offiziellen Berichte ersehen — zweimal in visten, die bereits im Jahre 1902 ihre militärische breiter Räder in Hohlwegen auf dem Gebirge unmög­
der Landeskonferenz Stellung genommen. D as cine- Ausbildung erhalten haben, rücken am Miontag, 1- lich ist, weshalb die erwähnte Verordnung einer Mo­
,ual bezüglich der Erhöhung des V i s i t a t i o n s - Februar zu ihren Trupvcnkörpern ein. An diffem difikation bedarf. Zumindfftens wäre es aber ange­
P a u s c h a l e s , das in der bisherigen Höhe ganz Tage wird auch der am 4. Jan u ar eingerückte Theil zeigt, den Fwhrwerksbesitzern, zumeist Kleingewerbe­
cmgenügend sich erweist, den Jnspektoratsbezirt berei­ der Crsatzreserve dauernd beurlaubt. treibenden, im Wege eines ad peffonam gebrachten
sen zu können. Das zweitemal stellte kön. Rath " Leichenbegängniß. Gestern Nachmittags mn schriftlichen Bescheides, einen einjährigen Termin zu
P l a c h y den Antrag, die V o l k s s c h u l e n des halb 3 Uhr fand im St. Androasfriedhofe das Lei- stellen, zwecks Anschaffung der vorschriftsmäßigen
czcchvslaoischen Volkes zu v e r s t a a t l i c h e m um chenbegäirgriiß der auf so tragische Weise dahingeschie­ breiten Räder.
eine Zusammenschlweitzung der Ezechen und Slorxiken denen Frau Aloisia P i n t e r geb. Düirtz statt. Die " Prcßburger Singvercin. Karten für die um
hintanzuhalten. Beide Zlnträac werden einer Erwäg­ außerordentlich große Theilnahme an Trauergästen 6. F e b r u a r im „Bellevue" abzuhaltende Fahtz-
ung unterzogen. an dieser letzten Ehrenbezeugung bewies wohl am iiws - Unterhaltung sind bei Herrn Nclanfred S t ö ­
** Ein Desider Sziliägyi-Denkinal. Aus -«-za- besten, daß sich die Verstorbene in lochten Kreisen gro­ g e r , Hanptplatz M . 6, von heute ab erhältlich.
lvdka wird gemeldet: Auf der ärarischen Kolonie ßer Sympathien erfreute. Jnsbffonders sah man " D as projektirte Donaubad. Der morgen auf
„Szilägyi" im B!äcs-Bodroger Komitat soll ein im­ fast alle Stammgäste der beliebten Restauration. Auch der städtischen Generalversammlung zur Verhandlung
posantes Denkmal des verewigten großen S taats­ außerordentlich viele Damen wären anwesend und so gelangende Plan, als definitiven Platz des projektir-
mannes Desider S z i l ä g y i errichtet werden. Unler manches Auge lveinte bei der kirchlichen Einsegnung ten Donaubades das Ufer unterhalb des diesseitigen
den ersten Spendern für das Denkmal figurirt Acker­ Thränen der Theilnahme. Möge dies ein Trost für Prapelleffteges anzuweisen, wurde in Bürgerkreisen
bauminister Bela T a l I i ä n mit einem Betrage von den hartbetroffenen Gatten sein. Die feierliche Etn- keineswegs beifällig aufgenommen. Viel zweckmäßi­
2000 Kronen. Präsident der Denkmalskommission ist scgnung vollzog Hochw. Pfarrer K a z a c s a y in er­ ger wird von demselben das Ufer beim Pappelbaum
Oibergffpan Paul L a t i n o v i c s , der dieser' Tage hebendster Weise. Schmie Kranzspenden boten der erachtet. Wer baden gehen trolle, wird den Spazier­
die Munizipicn zur Leistrmg von Beiwagen eingeladen Verewigten den letzten, w.hinuthsvollen Gruß. gang dorthin ebensowenig scheuen, wie früher über dis
hat. ** Reform dcs Exciütionsverfahrcns. Im J u ­ Brücke in die Aii. Aüch geschäftliche Gründe sprächen
** Verlobung. Die Tochter der Besitzerin des stizministerium wird eine Reform vorbereitet, welche gegen die Tislocirung des Tormubades neben dem
Hetels „zum goldenen Hirschen". Wittwe Heinrich ein schneidendes Unrecht abzustellen berufen ist. M it M aria Theresien-Platze. Unseres Erachteirs wird nach
P r ä g e r , das unmuthige und liebe Fräulein Luise der Eintreibung von gerichtlichen Forderungeil bis dieser Richtung Heuer die Donau ausprobirt lverden:
P r ä g e r hat sich mit dem hiesigen Postbeamten -100 Kronen sollen die Gemeinden betraut werden, das Donaubad wird nämlich z u e r st inr Winterhafen
Herrn Robert S t o - k i n g e r verlobt. wodurch die Anomalie aufhören wird, daß die exe- zmaurmeugestellt, sodann eventuell zum Pappelbaum
" Tic Hausindustrie im Berichte des kgl. Ge­ auirte Partei, welche 20— 30 Kilometer von der Ge- hinauf gelöstst, als dann der zweckmäßigste Ort für ein
werbe-Inspektors. Aus dein Jahresberichte pro 1903 richtsstelle lvohnt. dein Exekutor, der behufs Eintreib­ Tonaubad doch Wohl auf diese Art eruirt tocrDen
des kgl. Gewerbe-Inspektors für den P o z s o n y e r ung einer Forderung von 50— 100 Kronen bei ihr wird.
Bezirk. Zoltän v. P e t e r f f y , entnehmen wir be­ erscheint, an Exekutionsspesen 60 bis 86 Kronen zu " Neue Kartosfelstärkffabritcn. Tie starke
züglich der H a u s i n d u st r i e folgende interessante bezahlen hat. Diese ungerechte lind schwere Last be­ Preissteigerung für ätartoffelstärke ermöglichte in dev
Daten: Der „Jsabella"-Hausin0ustrieverein bat auch drückt die ärmeren Vvlksklcrsscn. da die Reichen be- diesjährigen Saison eine besonders rentable Ver­
im vergangenen Jahrs eine erfolgreiche Thätigkeit kcrnntlich überharrpt nicht, oder äußerst selten exequirt werthung für Kartoffeln. Die Stärkefabriken sollen
entfaltet. Dieser unter der Leitung eines Tamen-M- lvevden. I n Oesterreich versehen die Amtsdiener gegen sin. Kärtoffeln in manchen Fällen Preise bewilligt
inites, an dessen Spitze Ih re k. u. k. Hoheit die durch eine kleine Belohnung die Exekutionen, bei wirs aber haben, lote sie seit Jahren nicht mehr erreicht worden
wuchtigste Frau Erzherzogin I s a b e l l a steht und die theueren Exekutoren, die trotz ihrer geringen sind. Diese günstige .Konjunktur hat min in den maß­
dasselbe persönlich leitet, hat auch im vergangenen Qualifikation ein Einkommen haben, welches mit­ gebendsten Mrtoffeldistrikten zur G r ü n d u n g
Jahre seinen Thätigkeitsbereich erweitert und so haben unter das Gehalt eines Gerichtshofpräsidenten über­ n e u e r und zur E r w e i t e r u n g bestehen*
sich auch die erreichen Resultate vermehrt. Der Ver­ steigt. d e r F a b r i k e n geführt. S o sind neue Fabriken in
ein hat mit seinen auf dem Territorium d r e i e r ** Gratisvorlesung. Hellte Sonntag den 31. d. Nyitra, Mahalany, Kiralyfa, Földßiget bereits im
Komitate wirkenden 7 Lehrwerkstätten und Kommis- Nachmittags 4 Uhr, findet im Repräsentantensaale Betriebe, tväh-rend solche in Pärkäny, P o z s o n y ,
sionslaoern insgesammt 440 kleingeiverbliche Sticke­ der Vortrag Ludwig T i ch y's über' „König Mathias" Lzekesfehervär und Pecs im Entstehen begriffen stirb
rinnen beschäftigt, denen an Arbeitslöhnen 32,000 statt. Bet dem Mangel eines nennenswcrthen Exports -
Zkronen ausbezahlt Wurden. Die hohen künstlerischen " Neue Straßenbeleuchtungen und Feuermelde- die Stärke importirenden Auslandsmärkte werd >
Anforderungen entsprechenden Erzeugnisse haben nicht stcllen. Die hiesige freiw. Feuerwehr hat an die Stadt fast ausschließlich von Deutschland und Holland l e
nur im nahen Westen, sondern seit dem Vorjahre auch eil. Geslich gerichtet, daß die Pvlizeiwachstrrben als herrscht -—- ist nunmehr eine verschaffte Konkurs n -
in A m e r i k a einen Markt gefunden, wo für den öffentliche Feuermeldestellen so bezeichnet werden, daß und eins Devalvation der Preise am inländisch
Perein auch in Zukunft gute geschäftlich Aussichen diese Bezeichnung auch Nachts erkenntlich sei. Tie Markte vorauszusehen
bevorstehen. Tie im Vorjahre verkauften Waaren Stadt wird diffem Gesuche nachkommen und sollen die " Thcaternachricht. Heute, Sonntag, kommt a ',
haben mehr als 79,000 Kr. eingetragen. Dieser kaum 9 aufzustelleilden Gaslaternen durch ein rothes Glas Abendvorstellung das reizende pantomimische 'lRil.i «-
geahnte ausgebreitete Geschäftskreis des Vereines kenntlich genlacht werden. Die Kosten betragen für „ T i e P u p p e n f e e " Musik von I . Bayer, zw
bereitet dem eifrigen Tamen-Komite viel Sorge und die Aufstellung Kr. 614, für den Gasverbrauch Kr. Aufführung: dem Ballete vorher geht Suppes hoc r-
Arbeit, deren größten Theil die höchste Protest arin, 769. - - M artin W e i ß sen. und Genossen haben ein lichjc Operette „F l 0 t t e B u r s ch e". — Als Nwü--
Erzherzogin I s a b e l l a selbst übernimmt. Gesuch um elektrische Beleuchtung des zu den Batzen- mittags - Vorstellung bei bedeutend ermäßigten P rei­
** „Nmvcrsity extension" in Pozsony. Das Hanseln führenden Weges eingebracht. Nachdem der sen wird die beliebte Operette „ D e r O b e r s t e i ­
Konnte für Volkshochschulkuffe in Pozsony hat gestern Anschluß der dortigen Villenbcsitzer an die elektrische g e r " , Musik von Zell gegeben. — Morgen, Mon­
Abends unter Vorsitz des Senatspräsidenten der kön. Leitung vorallssichtlich ist, soll das Gestuh berücksich­ tag, findet eine Aufführung der Bauernkomödis
Tafel Eugen P o r u b ß k y eine Litzung abgehalten, tigt werden. Tie Jnstallationskosten für die 20 „Der H e r r g 0 ttschnitzcr von A m m e r -
in welcher der Vorsitzende über die bisherigen Ergeb­ Lampen betragen 3250 Kr. I n der Gyurikovics- g a u" von H. Neuert statt. Ter .Herrgottschnitzer ge­
nisse dieser Aktion referirte. Abt Prof. Dr. Theodor Gasse werden die Gaslaternen mit- 4 Stück vermehrt, hört zu den besten Stücken dieses Genres, wurde von
O r t v a y hat sich gerne bereit erklärt, im Rahmen was- 650 Kr. Jnstallationskosten und einen jährlichen den Schlieffeern auf allen ihren Gastspielen als er­
der Volkshochschulkuffe einen Cyclus über den B e ­ Gcsverbrauch von Kr. 720 beträgt. folgreiches Stück hundertmal gegeben. — AIs Nach­
g i n n tlnd die E n t w i c k l u n g d e r K u l t u r zu " Konzert der Skt. Cäcilien - Kirchenmusik- mittags - Vorstellung bei bedeutend ermäßigten P rei­
balten. Dies wurde mit Freuden zur Kenntniß ge­ Gesellschaft im kath. Klub. Am Dienstag (M aria sen kommt Dienstag, den 2. Februar, die Novität
nommen und steht, wie aus dem Syllabus ersichtlich, Lichtmeß), den 2. Februar 1904. Nachmittags 5 Uhr „Der K r e u z w e g s t ü r m e r " von Werkmann
den Hörern des Kurses ein hochinteressanter Vortrag fiildet dieses Konzert unter der Leitung des Dirigen­ zur Darstellung.
bevor. Die beiden Budapester Univeffitätsprofffsoren ten Johann Dreiter-Szelessy mit folgendem P ro " Berechtigter Beliebtheit erfreut sich das aics
Dr. L e n g y e l und Dr. K l u p a t h y , die kürzlich gremm statt: 1. a) Schubert: „Ave M aria", d) dcr Cocosnuß erzeugte, garantirt reine Pflanzenfett
ir Pozsony weilten, haben den städt. Nepräsentanteir Lcrtzing: Rec. und Arie aus der Oper „Waffen­ „ K u n e r o l " , dessen Verwendung in .Haushaltun­
Wal für die Vorträge sehr entsprechend gefunden und schmied", gesungen von Frl. C. Albrecht nrit Klavier­ gen, Hotels, Restaurants, überhaupt für jede .Wchs
w,rd für die Experimentationcn mich der elektrische begleitung; 2. Mozart: Sonate Nr. 7. Violine Karl von maßgebenden Kreisen bestens einpfählen wird.
Ostrom den Vortragenden in diesem 'Saale zur Ver­ Albrecht, Klavier I . Breiter-Szelessy. 3. Beethoven: Vor minderwertigen, täuschend ähnlichen ILachahmun-
fügung gestellt werden. Die nothwendigen Hilfs­ „Adelaide", Cellosolo von .Herrn E. Kugler. 4. gen wird dringend gewarnt!
apparate hat sich Dir. A n t o l i k erbötig genrächt, Meyerbeer: „Fackeltanz" in Es-dur am Klavier vor­ " Musikalischer Abend im katholischen Klub.
den Vortragenden zur Verfügung zu stellen. Die Vor­ getragen von Herrn Breiter-Sßelffsy. 5. a) Matzr- Heute Sonntag den 31. ds. Abends halb 6 llhr
wage werden an den bezeichneten Tagen stets von 6 berger: „Es war . . . .", d) Gräfin Gsterhäzy-Rossi: wird im kath. K ub ein musikalischer Zllbend veran­
Uhr Abends stattfinden, u. zw.: „Im Sonnenschimmer", gesungen von Herrn Johann staltet. E s werden das bekannte, tüchtige Hausstreich-
Seite 4 141. Jahrgang. Nr. 31. Preßburger Zeitung. Sonntag den e i. Januar 1S04.

Quartett, ein Gesangs-Quartett und F rl. F i s c h e r * Das Heirathsprojekt des Erzherzogs Ferdi­ 8 A us einer kleinen G ar ni so n. In
mit Gesangsvorträgen das Publikum erfreuen. Die nand Karl. Wie aus Wim gemeldet wird, ist Erz­ der Aufsehen erregenden Pirnaer Offiziersaffaire
geschlossene Haustanzunterhaltung des Klubs findet herzog Ferdinand Karl vorgestern dort eingetroffen sind — wie man aus Dresden meldet — sämmtliche
am 14. Februar statt. -— Der nächste Theeabend wird und hat mit den Mitgliedern des Herrscherhauses Be­ betheiligten Offiziere mit Ausnahme des Ehemannes
am 7. Februar abgehalten. rathungen gepflogen. Tier Erzherzog hat versprochen, auf höhere Verordnung bis auf Weiteres des Dienstes
" Realitätcnverkehr. A n Laufe der vergangenen Frl. Czubcr nicht zu heirathen. Ter Erzherzog begibt enthoben worden.
Woche fanden hier folgende Realitäten-TranSaktions« sich mit seiner Schwester, der Erzherzogin Annun- 8 S e l b s t m o r d e i n e s K i n d er M ö r ­
statt: Kauf. Verkäufer: „Aktiengesellschaft der Brun­ ciota, nach Chlumctz in Böhmen und von dort nach d e r s . Aus Hamburg wird gemeldet: Kaufinann
ner Brauerei." Käufer: Karl Müller. Objekt: Garten Stuttgart und wird seinen Urlaub bei seinem Schwa­ Senftleben, der kürzlich seine beiden .Kinder durch
in Freund. Werth 4185 K. — Kauf. Verkäufer: Franz ger, dem Herzog von Württemberg verbringen. Ersticken mit Leuchtgas ermordet hat, erhenkte sich in
Bode. Käufer: Johann Kcipel und Gattin. Objekt: * Zur Soiree beim Ministerpräsidenten, die bc- , der .Gefängnißzelle, nachdem bereits zwei Selbstmovd-
Garien Parz. 6421 in der Pötfchcn. Werth 2400 K. kanntlich heute Sonntag stattfindet, haben sämmtliche viffuche, die er unternommen hatte, vereitelt worden
— Kauf. Verkäufer: Johann Bucsics und Gattin. Mitglieder des Abgeordnetenhauses Einladungen er­ waren.
Käufer: Thomas Hruby und Gattin. Objekt: Wein­ halten. Nur vier Abgeordnete, namentlich llgron, 8 M o r d u n d S e l b s t m o r d . I n der O rt­
garten und Garten Parz. 6275 in Fuchsleithen. Werth Sigmund Makkai, Nikolaus Gjabänyi und Bela Ku- schaft Sägvär hat sich eine Liebestragödie abgespielt.
r035 K. — Kauf. Verkäufer: Susanna Ferbcr geb. bik sind — wie „Büd. Hirl." zu melden weiß — nicht Der 20jährige wohlhabende Bauerssohn Johann Poto
Wester, Eugen, Viktor, Marianna, Michael und geladen worden. Lengyel ist nicht als Abgeordneter, hat nämlich die 18jährige bildhübsche Vilma Szabo
Ladislaus Ferber. Käufer: Emil Kästner u. Gattin. sondern als Redakteur geladen. und dann sich selbst erschossen. Die Ursache der Ent-
Objekt: Garten mit Haus Nr. 614 in Rutschergraben. * Ein Rcgimcntstambour als Lebensretter. Es setzensthat war Eifersucht. Poto liebte das Mädchen,
Werth 12,000 K. — Kauf. Verkäufer: Susanna Karig wurde berichtet, daß in Sarajewo durch die Geistes­ die Eltern wollten sie einem Schullehrer geben.
geb. Bäumler. Käufer: Samuel Hüttinger. Objekt: gegenwart eines Regimentstambours großes Unheil 8 A us der Sommerfrische. „Herr
Antheil vom Garten und Villa Haus Nr. 385 in verhütet wurde. Ein betrunkener Mohammedaner Wirth, ist das ein Kalbs- oder Schweinskotelett?" —
Himmelspürzeln. Werth 300 K. — Kauf. Verkäufer: durcheilte an einem Dezembertage des vorigen Jahres „Merken S ' jetzt das nicht am G'schmack?" — „Stein!"
Rosa, Andreas, Gustav, Hermine und Jlka Schuster. die Straßen der Stadt und bedrohte mit einem gezück­ - - „Nun, dann kann's Ihnen ja ganz egal sein!"
Käufer: Paul Szandtner u. Gattin. Objekt: Wein­ ten Messer die Passanten, von dmm er zwei lebens­
garten, Garten und Wald Parz. 5156 5159 in gefährlich verwundete. Da kam die Musik des Jü- B all eines Fabrikspersonales.
mittlere Motzengrund. Werth 8400 K. — Kauf. Ver­ fanterie-Regiinents Nb. 38 des Weges: der Regi- Einmal im Jähre finden sich Arbeitgeber,
käufer: Karl, Ernest, August, Vilma und Maria mcntstambour Anton Tworacsek erkannte sofort die Beamte und Personal gerne zu einer gemeinschaft­
Günther-Pauer. Käufer: Anton Strell alias Strehlen. Gefahr, in der die Passanten schwebten, ließ die Musik lichen Unterhaltung zusammen. Der Ernst der Arbeit
Objekt: Haus Nr. 245 in der Franz Josefftadt, Donau­ ausmarschiren, das Seitengewehr ziehen und den weiche einmal im Jahre dem Frohsinn. Dasselbe gilt
gasse. Werth 29,000 K. — Kauf. Verkäufer: Susanna Todtschläger, welcher die Flucht ergreifen wollte, im auch beim Beamtenkörper und beim Personale der
Petfchnek geb. Szloboda. Käufer: Johann Sztrnatkö Laufschritt verfolgen und umzingeln. E r lvurde dann Preßburger Zwirnfäbrik, und füllten dieselben sammt
und Gattin. Objekt: h, Antheil vom Acker Parz. 2561 überwältigt, gebunden und der Polizei übergeben. ihren Freunden die weiten Räume des Etablissements
in Dornkappel. Werth 1700 K. Nunmehr ist Tworacsek für seine That ausgezeichnet
„Bellevue". Unter den Klängen der Honved-Musik-
Eine sonderbare Uhr, vielleicht ein Unikum in worden-, wie das Militär-Verordnungsblatt mittheilt, kapelle tanzten über hundert Paare bis in die Früh­
!
der Uhrmacherwelt, scheint das mechanische Werk ! hat ibm Se. Mäfestät in Anerkennung seines uner- stunden. Im Ganzen waren gut sechshundert Perso­
oberhalb der Eingangsthürc zur Verwaltungskanzlei ! schrockenen und energischen Einschreitens zum Zwecke
nen anwesend. Der Frau Mutter des Herrn Direk­
des S t. Andreasfriedhofes zu sein. Alle Sichtung vor der Entwaffnung und Festnahme eines Attentäters
tors Arthur T o n g wurde bei ihrem Eintritte vom
der Pünktlichkeit, denn sie ist ja bekanntlich eine das silberne Verdienstkreuz mit der Krone verliehen. Konnte ein B-ouquett überreicht. Von Honoratioren
Zierde und von Uhren fordert man diese sogar. Aber notirten wir: Hauptm-ann W e i d i n g e r , Hasen­
das Leichenbegängniß der Frau P i n t e r war offi­ Verschiedenes. kapitän v. Bi ozö, die Stadtrepräsentanten H a y -
ziell für halb 3 Uhr Nachmittags angesagt, während
— „Figaro" und die Revolution. „Figaros bcck und S e g e s v ä r y , ferner Herrn Ferdinand
mit den diesbezüglichen Zeremonien bereits um HH3
Uhr begonnen wurde, so daß thatsächlich viele Trauer- Hochzeit" von Beaumarchais geht in dieser Woche in Wi c k l e i n und viele andere Bürger Pretzburgs, so­
der Comedie Franvaise neu einstudirt in Szene. Das wie den gesammten Beamtenkörper der Fabrik.
gäste zu spät kamen und eine gewisse unangenehme
Enttäuschung darob Platz griff. Tenn man ist ja veranlaßt Herrn Leo Claretie, in einem französischen Musik.
sonst gewohnt, daß die Begräbnißzeremonien m der Blatte darauf hinzuweisen, daß man die politische Be­
Regel sich um ca. ich Stunde verzögern. Jedenfalls deutung dieses seinen Lustspiels stark überschätzt hat. G csanqsabeni» S lezsk.
Es sei mindestens sehr übertrieben, wenn man be- ! Gestern kam unser Publikum in hellen Schaaren
sollte konstatirt wwden, wer da im Siechte ist: die vie­
len Uhren der Theilnehmer. am Leichenbegängnisse Haupte, daß die kühnen Worte, die das Lustspiel ent­ in den großen Komitatsfaal. Manche darunter so
oder die einzelne aber eilende Uhr auf dem Friedhöfe. hält, den Umsturz am Ende des 18. Jahrhunderts nobel verspätet, daß der galante Sänger, trotzdem die
herbeiführen oder beschleunigen halfen. Beaumarchais
** Gerichtsrepcrtoire. Am hiesigen Gerichts­ habe keine politische Nebenabsicht gehabt, als er die Begleitung bereits eingesetzt haste, doch mit dem Vor­
höfe finden im Laufe der nächsten Woche folgende Komödie schrieb; er habe nichts als eine tolle Hand­ trag innehielt und nach der durch Noblesse hervor­
Strafverhandlungen statt u. zw. am 1. Februar ge­ lung bieten trollen, was schon aus dein Untertitel gerufenen Pause ernput beginnen ließ. Sie Alle,
gen Benedikt S p i t z aus Alsö-Dombö hegen Ver­ „Der tolle Tag" zu entnehmen sei. Er wollte sich und waren erschienen, um Leo l s t e z ä k mit seiner herr­
gewaltigung, gegen Franz N a g y aus Pervd wegen andere amüsiren, und die kecken „mots", die er ein­ lichen Stimme zu Höven und sich an seinen dramati­
Gewaltthätigkeit, gegen Josef U j v ä r y aus Offek- i streut, sind zum Theil nicht einmal sein geistiges schen und lyrischen Vorträgen herzhaft zu erfreuen.
ufvär wegen Verleumdung, gegen Einerich S a f a - ! Eigenthum, sondern« einem Büchlein mit dem Titel I n der Romanze des „Radames" erinnerte er an
r'i k aus Pudmericz wegen Widersetzlichkeit, gegen ! „1,'art äe ckssopilor In rate" (wörtlich: Die Kunst, M a s i n i . den „Radames" Verdi's und in dev
Johann B o k a s aus Pozsony tvegen Todtschlag, ge- ! die Milz zu erheitern), das damals stark verbreitet Gralerzählung stellte er sich mitten unter die bedeu­
gm Ludwig S i i n ä k aus Dejthe und gegen Rudolf war, entnommen. tendsten Wagner-Sänger. Liebenswürdig gewährte
N e i n p r e c h t aus G'erencse wegen Diebstahl; am der K ü n s t I e r, von Herrn Oskar D a c h s , einem
— Ein eigenthümliches Wiedersehen fand am vortrefflichen Spieler, am Piano feinfühlig begleitet,
4, Februar geaen Johann S z l o b o d a und Genos­ Donnerstag in einer irischen Landstadt zwischen zwei
sen aus Devenyujfailu wegen schwerer körperlicher Eheleuten statt. Vor einiger Zeit verschwand dort Zugabe auf Zugabe unter nicht endenwollendem
Verletzung, gegen Ludwig N a g y aus Nädßeg wegen plötzlich aus unerklärliche Weise die Frau eines Ar­ Applause. E r sang auch sehr schön ein Lied unseres
Diebstahl, gegen Wilhelm J a n k ö aus Magyarbel beiters, und als kurze Zeit daraus der Leichnam einer B u r g e r . Wer Hugo W o l f und R. S t r a u ß
wegen schwerer körperlicher Verletzung, gegen An­ Frau in dem Fluß Ragan gefunden wurde, holte mit dem Ohr zu schürfen verstand, hörte in der edlen
dreas A n t o l i c s aus Jvänka wegen Diebstahl, ge­ man den Mann, der den stark in Verwesung überge­ Liedweise B u r g e r ' s den mitstrebenden Genossen.
gen Geza A l l o aus Nädasd wogen Widersetzlichkeit, gangenen Leichnam als den seiner Frau erkannte. Diesem« so werthvollen Eindruck verdankt das Publi­
gegen Johann M e n i k o r aus Vizkelet wegen Man ließ die Leiche begraben und die Versicherungs- kum H u g o S t a m p f e ! . 4. R.
schwerer k.rperlicher Verletzung, gegen M aria K r a j - Gesellschaft zahlte dem Manne die Summe aus, auf
c s i r o v i c s aus Horvät-Giurab wegen Todtschlag, welche die Frau versichert war. Vorgestern klopfte
gegen Sigmund J a v o r ß k y aus Joka wegen llr- mit einemmal eine Frau an das Haus des vermeint­
W ealer
stnrdensälschung. Theatralische Divertissements.
lichen Wittwers und verlangte ihn zu sehen; sie er­
** Königs-Panorama. Diese Woche, vom 31. klärte, daß sie seine Frau sei. Ter Mann erkannte sie Direktor B l a s e l bot gestern dem Theaterpub-
Jan u ar bis 6. Februar versetzt uns das Reisepro- auch sofort als folche wieder und war über das Wie­ likum ein jedem Temperamente etwas gewährendes
gromm des Königs-Panoramas einmal nach Nord- dersehen so erschrocken, daß er bewußtlos zusammen­ Repertoire-Divertissement.
böhmen. lind zwar werden diesmal keine Städte vor­ brach und erst mit ärztlicher Hilfe wieder zur Besin­ Me Crftneuheit „Am Telefon" präsentirt ein
geführt, sondern Umgebungen von Stein-Schönau, nung zurückgebracht werden konnte. Die Frau ver­ Schauerdrama, das im Wege des Telefons förmlich
Böhm.-Leipa, insbesondere der romantisch gelegene weigert jede Auskunft über die Ursache ihres Ver­ gesehen wird. Sodann folgte der bekannte Äach-Ejin-
Ort Oybin mit malerischem und echt idyllischen Hoch­ schwindens und über ihren Aufenthalt, ein Umstand, Äter „Im Zivil" als Erwärmer. Beide iParlando-
wald- und Landschafts-Szenerien, so auch die Burg­ der den sonderbarm Fall natürlich nur noch mysteriö­ Stücke gingen mit anerkennenswerth-ec Schneidigkeit
ruine Oybin und Bösig, ferner der Döpferberg, dis ser macht. über die Bühne; und verdienen eine lobenswerthe
Nonnenfelsen, der Einsiedlerstein, sowie der Karben- Verzeichnung Frl. K l a u s , sodann Frl. T r a u ­
stem im Höhlengrund, die Elfen-Wiesen u. s. w. so Tageschronik aus Nah und Fern. n e r , sowie die Herren R a n d o l f , K a i s e r und
recht einladend für eines Dichters Schaffen. besonders der Naturbursche R a m h a r t c r . Dock
8 W o h l t h ä t i g k e i t . Der Bischof von wäre für die übrigen Mitwirkenden im Schwanke eine
** Lieutenant Bilsc auf dem Brettl. Soeben
Szatmär Julius Meßlenyi hat abermals einen glän­
erfahren wir, daß demnächst im Verlage von Sze- zenden Beweis seiner Munifizenz geliefert. Der hoch­ etwas minder militärische Grobkörnigkeit angezeigt.
linsti u. Komp. in Wim ein hunwristisches Kouplet herzige Kirchenfürst hat nämlich für die Zwecke der Nichtsdestoweniger war der Totaleindruck ein guter.
mit Klavierbegleitung erscheint. D as „Aus einer Szatmarer nicht verstaatlichten katholischen Knaben- Zum Schlüsse ging B a y e r ' s pantomimisches
kleinen Garnison" betitelte Kouplet behandelt die schule eine Stiftung von 200,000 Kr. errichtet. Dem Ballet-Divertissemeist „Die Puppenfee" mit tüchtiger
Affaire Lieutenant Bilse in überaus humorvoller, Mädchenpensionat im Märmaros-Sziget hat der Bi­ Rahmenregie in Szene. Die B a y e r's Komposition
witziger Art und wird dasselbe auch infolge der feschen schof 30,000 Kr. und dem Pensionsfond der bischöf­ ergänzende „Gliedermusik" der auf der Bühne in
Melodie überall zündende Wirkung erzielen. Aktion tretenden Klomparcerie wurde den vorhandmen
lichen Domänenbeamten! 40,000 Kr. gespendet. Kräften entsprechend auf künstlerische Weise markirt.
** Spende. Herr Dr. G u t t m a n n und Frau 8 D a s Z e i t u n g s w c s e n in Budapest.
spendete dem Franz Josef-Kinderspital 20 Kronen Zu Beginn des Jahres 1902 erschienen in Budapest Es ist dies ein Verdienst des Regisseurs R a m h a v -
wofür bestens dankt: Ludwig F e i t s c h e r , Kassier. 605 Zeitungen. I m Laufe desselben Jahres erschie­ t e v und des Direktors B l a s e l . D as Orchester fand
** Der freie Tag dieser Woche bei „Bediene nen 152 neue Blätter, während 14 eingingen, so daß ebenfalls im Dirigenten J a k s c h eine kräftige und
dich allein" war Donnerstag, 28. Januar, und wird am Ende des Jahres 1902 in Budapest 743 Zeitun­ verständnißvolle LÄtung, wenn auch der Einzeln­
la s Geld für die an diesem Tage bestästigten Ein­ gen herausgegeben wurden, darunter 44 Tageblätter, charakter der musikalischen Divertissements durch das
käufe im Verkaufslokals Venturgasse 7 zurückgegeben. 30 Zeitungen besitzen die Kolportagelizenz. vorhandene Ovchestermaterial nicht schärfer hervor­
*" Etablissement „Bellevue". Heute Sonntag steten konnte.
findet daselbst ein Militär-Konzert statt. Anfang halb 8 Selbstmord eines Eisenbahn- D as trotz des Slezak-Konzertes ganz gut be­
f u n k t i o n ä r s . I m klimatischen Kurort Teufen- suchte Haus war mit dem abgetönten Divertissements-
5 Uhr. Siehe Inserat. bach in Steiermark hat sich vorgestern der, Zentral­ Repertoire zufrieden, und kam auf seine Rsthnung.
inspektor Ludwig Stuppacher der Buschtiehrader P.
Eisenbahn in einem Anfall von Melancholie erschossen.
Ter Verstorbene stand m 43. Lebensjahre. Fortsetzung auf Seite 9.
Preßburger Zeitung. 141. Jahrgang Nr. 31. Seite 5.
Sonntag den 31. Januar 1864.
nuar abgehaltenen Eisparzellenlizitation Wurde ein Ter geschlossene Koslumeball wird o h n e K o s t u m e-
Bericht des Bürgermeisters. Ergebniß van 1280.15 Kronen erzielt. z w a n g veranstaltet und herrscht schon jetzt für diese
Hochgeborener Heer Obergespan! I n Angelegenheit der Flüssigmachung des mit­ groß angelegte Unterhaltung ein solch' reges In te r­
telst regierungsbehördlich genehmigten Generalver­ esse, daß dieser Ball voraussichtlich einer der glän­
Löbliche Generalversammlung! zendsten des heurigen Karnevals sein wird. Der größte
Indem ich im Nachfolgenden meinen Bericht sammlungsbeschlusses Zl. 520 vom v. I . für den er­
werbsunfähigen 16jährigen Sohn des verstorbenLN Theil der Einladungen wurde bereits ausgesandt und
über den Monat Januar l. I . vorlege gedenke ich vor diejenigen die aus Versehen keine Einladung erhielten
Mlem des am 10. Jan u ar gewesenen Jubiläums un­ Thurmwächters Karl Posch ootirten Erziehungsbei-
trage wurde die Buchhaltung durch den Magistrat an­ und auf solche Anspruch haben, mögen sich an das
seres allverehrten Propstes, des Tit.-Bischofs S . Hoch- Vcreinssekretariat (Lorenzthargasse Nr. 8, 1. Stock)
geboren Herrn Baron Franz Horeczky de Horka. An gewiesen, selben für daß J a h r 1903 zu Lasten der
Budgetpost 21. vorzuschreiben, in Zukunft jedoch den­ Wenden. Kostume-Gruppen wollen sich im Interesse
diesem Tage feierte S . Hochgeboren die 40. Jahres­ des Arrangements und der gehörigen Plazirung recht­
wende dessen, daß er Mitglied des Pozsonyer Tom- selben zu präliminiren und diesbezüglich einen An­
trag zu stellen. zeitig melden.
Kapitels wurde. — Aus Anlaß dieses Jubiläums ** I. Pozsonyer Zither-Klub. Programm zu
habe ich an der Spitze des Magistrates S r. Hochge­ Der Verwaltungsausschuß der kgl. Freistadt
Pozsony verständigte mit Beschluß Zl. 662/903 den dem am D i e n s t a g , den 2. F e b r u a r 5 Uhr
boren dem hochwürdigen Herrn Probst Namens der Abends im städt. großen Reprasentantensaale statt­
Stadtgemeinde begrüßt und indem ich die Glück­ Magistrat, daß er zur Kenntniß nehme, daß die Po­
zsonyer Handels- und- Gewerbekammer pro 1904 die findenden K l u b - K o n z e r t e . 1. Aus'n Steirer­
wünsche der gesammten Bevölkerung verdolmetschte, land, Lieder-Marsch von I . Binfus. Sextett, vorge­
versicherte ich S . Hochgeboren unserer aufrichtigen Herren Sigmund Jalovetz und Johann Korce als
ordentliche, die Herren Johann Jaklitfch und Johann tragen von den F rls. Vilma Gyurisch, Lotti u. Vilma
Verehrung. -— Bei dieser Gelegenheit hat S . Hoch- Kinzl, Ada Zechmeister, Herren Georg Haid und A.
gcboren abermals ein glänzendes Zeichen seiner bei­ Grünwidl jedoch als Ersatzmitglieder in den Gewerbe­
rath wählte und daß seinerseits irr dieselbe Körper­ Zechmeister. 2. A us'n Wiener-Wald, Walzer-Rondo
spiellosen Gutherzigkeit gegeben, indem er zur Ber­ von Enslein. Duett, vorgetr. von F rls. L. u. V. Kin-
theilung unter die Armen 600 Kr. spendete, welche schaft die Herren Stefan Formst und Wilhelm Miar-
tcn als ordentliche, die .Herren Ernst Zechmeister und zel. 3. Ave-Maria, von F. Schubert. Solo, vorgetr.
Summe auch am Tage des Jubliäums vertheilt auf der elektro-magn. Streich-Lyra (Patent Küh-
wurde. >, Dstonis Sogesväry jedoch als Ersatzmitglieder ge­
wählt wurden. mayer) von Frl. E rna Zechmeister. 4. Auf der
I n diesem meinem Berichte muß ich leider zweier Schneealm, Steirisches Lied von Enslein. Duett,
Todesfälle gedenken. — Es sind nämlich im vergan­ Ueber Antrag der städt. Buchhaltung hat der
Magistrat der Stadtkassa zur Behebung angewiesen vorgetr. von Frls. V. Gyurisch u. E. Zechmeister.
genen Monate zwei Mitglieder des löblichen Muni- 5. Ungarische Weisen. Solo, vorgär. von Herrn Franz
zipal-Aüsschusses mit Tod abgegangen, die Herren und zwar
a) als Ersatz der Jnterka larzinscu oiffcrenz aus Angermayer. 6. Stelldichein, Gstvotte von Biruck-
Theodor Kuchinka und Johann Malatinßky. — A e müller. Quartett, vorgetr. von F rls. E. u. A. Zech­
Genannten waren Jahre hindurch Mitglieder des dem großen städt. Anleihen zu Lasten der Artillerie-
kaserne, Gewerbefachschule und Kstna l bau es zusammen meister, die Herren G. Haid und A. Zechmeister.
Munizipal-Ausschusses — waren jedoch in letzterer 7. Illusionen, Tonstück von Enslein. Terzett, vorgetr.
Zeit durch langanhaltende Krankheit gehindert an den 34,562 Kronen;
b) als laut Präliminare der Stadtkassa zukom­ von den F rls. E., A. uns Herrn A. Zechmeister. 8.
öffentlichen Angelegenheiten THAI zu nehmen. — Ich Lustige Brüder. Walzer von Ziehrer. Palka-Mazur,
ersuche die löbliche Generalversammlung wolle ihrer menden halbjährige Interessen unserer bei der kvedi-
twenden Bank besteheirden Kputokorrentforderung je­ von Komzak. Solo vorgetr. von Herrn Julius Zech­
Trauer über den Tod ihrer obgenanntsn zwei M it­ meister. Während der Vorträge werden die S a a l­
glieder in ihrem Protokolle Ausdruck verleihen. doch 61,000 Kronen.
Schließlich berichte ich, daß die Direktion der thüren nicht geöffnet! Nach Schluß des Konzertes ge­
Des weiteren berichte ich, daß ich, infolge dev Pozsonyer Eloktrizitäts - Aktien - Gesellschaft den müthlicher Abend im Hotel „Goldener Hirsch". Kar­
seitens der löblichen Generalversammlung erfolgten Magistrat verständigte, daß sie an der Endstation der ten zu diesem Konzerte sind nur bei Dirigenten A.
Exmission am 14. Januar in Budapest anwesend war, Schöndorfergassenlinie eine Wartehalle errichten, die Zechmeister, Jökai Mörgasse 6, erhältlich.
allwo ich in Begleitung unserer beiden- Reichstagjs- Aufstiege der Wagen mit zwei Stufen versehen, die ** „Typographen-Bund"-Kränzchrn. Wie schon
abgeordneten dem kgl. uNg. HandetAmirchster big Pflasterung in Ordnung bringen und in Verhandlung
Vorstellung der Stadtgemeinde betreffend der Sonn­ mitgetheilt, findet am Sonntag den 7. F e b r u a r
ziehen werde jenes Ansruhen, daß der Fahrpreis des in S t ö c k e r t ' s Etablissement „Albrechts - Garten"
tagsruhe bei dem Bäckergewerbe überreichte. Bei die­ bei dem nach 9 Uhr Abends fälligen Wiener Lokal-
ser Gelegenheit intervenirten wir auch in Angelegen­ das „Typographen-Bünd"-Kränzchen statt. Wer die
Zug verkehrenden elektr. Wagens auf die regelmäßige Beliebtheit dieser Gesangsveveinigung kennt, der kann
heit der Bürgerschule beim Kültus- und Unterrichts- Tages-Taxe herabgesetzt werde.
Minister. auch nicht zweifeln, daß zu diesem Kränzchen wieder
Äußer den durch S . Hochgeboren Herrn Baron Nachdem ich die gewohnten Monatsausweise vor­ alle Freunde dieser Sängerschaar, voran flotte Tänze­
Franz, Horeczky gespendeten, oberwähnten 600 Kr. lege und noch berichte, daß im vergangenen Monate rinnen, in großer Zahl sich einfinden werden, denn
sind im Monate Jan u ar noch folgende Spenden ein­ keine öffentlichen Ruhestörungen vorgefallen sind, er­ für ungezwungene Gemüthlichkeit und vortreffliche
geflossen und zwar, es spendeten: suche ich diesen meinen Bericht zur Kenntniß zu Musik wird das im Arrangiren von Unterhaltungen
nehmen. längst und bestens erprobte Komite seine ganze Auf­
Herr Alexius und Fräulein Mathilde Malatinßky merksamkeit aufbieten. Die Damen mögen in möglichst
aus Anlaß des Ablebens ihres Vaters für die städti­ Pozsony, 29. Jan u ar 1904.
Theodor B r o l l y , in. p., Bürgermeister. einfacher Toilette erscheinen, die Herren werden Sorge
schen^Armen den Betrag von 200 Kr., für die städti­ tragen, daß es keine „ Mauerbliimchen" gibt und W e s
sche Suppenanstalt spendeten Hochgeboren Frau Ba­ sich köstlich unterhalten wird. — T er Anfang des
ronin Severine Mllot und Hochgeboren Herr General Kränzchens ist mn 149 Uhr; das Entree für Gäste
v. Smagalßky je 10 Kr.; zur Beschaffung von unter 1 Kr., für unterstützende Mitglieder 60 b.
die Armen zu vertheilenden Holzmaterial spendete
letztgenannter Herr 10 Kr., S . Exzellenz wirkl. geh. A n t 1 . J e b r u c rr
Rath Herr Koloman v. Lehoczky und Hochwohlgebo-
rcn Rähtsakademiedirektor Herr Georg v. Fesüs je
30 Kronen, Frau Wittwe Johann Amos 40 Kr. und beginnt ein neues Monats-Abonnement auf die V e rs c h ie d e n » ^
Herr Stadtrepräsentant Franz Bode und Gattin Emi­ „ P r e ß b u r g e r Z e i t u ng".
lie 20 Kronen. — Ueber einen neuen Apparat, der das Problem
Die Erneuerung des gehabten und die An­ der Perspektive in der Malerei lösen soll, machte der
Der Pozsonyer Trabrennverein spendete für ge­ bahnung eines neuen Abonnements kann Jeder­
meinnützige und Wohlthätigkeitszwecke den Betrag von M aler Francesco Paolo Michetti einem römischen
mann bestens empfohlen werden, denn die Journalisten interessante Mittheilungen. Michäti
772 Kronen. Bezüglich der Verwendung dieser
Summe wurde mit den Vertretern des Vereines ver­ „ P r e ß b u r g e r Z e i t u n g " hat während glaubt, daß sein Apparat eine vollständige Revolution
einbart, selbe zur Hälfte dem Armenfonde, und zur ihres 140jährigen Wirkens, stets das Wohl des in der Malerei herbeiführen iverde. „Meine Entdeck­
Hälfte dem Petöfi-Denkmal-Fonde zuzuführen. End­ Vaterlandes und unserer schonen Vaterstadt vor ung," sagte er, „wenn inan es überhaupt eine Ent­
lich berichte ich, daß unter dem Titel der Neujahrs­ deckung nennen will, ist sehr einfach. Sie wissen doch,
Augen und ist bemüht, J e d e m etwas zu bieten, was ein Stereoskop ist? B is jetzt konnte man durch
ablösung 33 Ktonen einflossen, welche zur Hälfte dem aus dem Bereiche der Kumt, W issenschaft, Belle­
katholischen Bürgerspital, zur Hälfte dem evangelischen kleine Linsen kleine Figuren und kleine Bilder sehen.
Krankenhause zugewendet wurde. tristik, aus allen Zweigen des Gewerbes und des I n Zukunft sollen die Linsen durch Spiegel ersetzt
Handels. werden, das ist alles. M it Hilfe der Spiegel wird
I m Stande der städt. Beamten und Diener sWÜ man große Flächen, große Bilder, große Fernsichten
keinerlei Veränderungen eingetreten. Das Monats - Abonnement für das M o r ­
— auch halbkreisförmige — sehen können. Sie be­
Ter kgl. ung. Minister des Innern hat mit den g e n - und A b e n d b l a t t wird mit Kr. 2.— greifen wohl die Wichtigkeit dieser Entdeckung! Mein
uMangestihrten, ^ im Monate Jan u ar herabgelangten berechnet. Spiegel-System ermöglicht, auch das zu sehen, was sich
Erlässen, nachfolgende General - Versammlungsbe­ Wministration der „Preßburger Zeitung", hinter dem Beschauer befindet. M an wird also pano-
schlüsse genehmigt.
Venturgasse 9. Telefon 31. ramenartige Bilder voll Lebenswahrheit sehen kön­
M it Erlaß 107,690/903 den Beschluß, laut nen, wie man es bis jetzt nicht für möglich gehalten
welchem vom Baugrunde des Christof Greiner 20 hatte. I n einigen Tagen werde ich meinen Apparat
Q.-Kl. als zum Straßengrunde fallend ohne Endgelt
und lastenfrei übernommen- wurden. T agesneuigkelten. öffentlich zeigen, dann werden Sie begreifen, was er
für die Zukunft bedeutet. Ich will Ihnen auch sagen,
M t den Erlässen, 109,011 und 106,856 jene ** Zuristen-Ball. Zu dem am 3. ,F ebruar ab­ wie ich zu meiner Entdeckung gekommen bin. An einem
Beschlüsse der löbllchen General - Versammlung, mit­ zuhaltenden Juristen-Ball können die Eintritts, Gal­ Scmmerabend stand ich auf der Terrasse meines Klo­
telst welchen zu Straßen - Regulirungszwecken vom lerte- und Familienkarten am 1. und 2. Februar, sters und blickte auf das Adriatische Meer hinaus, wo
Baugrunde des Theodor Pflüge! 46 Q.-Kl. gratis, Vormittags zwischen 11— 1 Uhr im Hotel zum „Kö­ gerade die Sonne unterging. Plötzlich entdeckte ich am
vom Grunde des Isidor Parzer 16 Q.-Kl. um 32 K r , nig von Ungarn" (1. Stock, Zimmer Nr. 3) gelöst Strande ein nacktes Mädchen, das soeben aus dem
vom Grunde des Vinzenz Mozsny 130 Q.-Kl. um werden. Familienkarte 12 Kr., Eintritts- und Galle- Bade gestiegen war und, da es sich unbemerkt glaubte,
390 Kr., vom Grunde des Georg.Heckler 6 Q.-Kl. rie-Karte 4 Kr. M it Bezug auf den wohlthätigen sich von den letzten Strahlen der Sonne trocknen las­
um 320 Kr., vom Grunde des Ernst Kroner-Küffner Zweck nimmt das Arrangirungs - Komite Ueberzahl- sen wollte. Das Mädchen blickte aufs weite Meer hin­
206 Q.-Kl. um 3519 Kr., vom Grunde des Josef ungen dankend an. aus und bildete vor dem unendlichen Hintergründe
Bartel 16 Q.-Kl. um 32 Kr., und vom Grunde des ** An dem großen Kostumeballc des Verbandes ein entzückendes Bild. Ich mußte es malen. Ich nahm
^csef Müller jun. 2(4 Q.-Kl. gratis übernommen, der kaufmännischen Angestellten zu Pozsony, welcher Papier und Farben; ich arbeitete lange, und die
respektive angekauft wurden. Schließlich genehmigte am 20. Februar in den „Bellevue"-Sälen unter dem Skizze war fertig. Aber sie enttäuschte mich sehr: es
der Herr Minister des Innern mit Erlaß 117,953 Protektorats unseres Reichst«gsabgeordneten Daniel war mir nicht gelungen, die Lichter so aufzusetzen, wie
v I . jenen General-Versammlungsbeschluß, laut wel­ M o l e c stattfirwet, werMn folgende Notabilitäten ick, es mir gedacht hatte, die Perspektive richtig zu er­
chem vom Straßengrunde der Pälffygasse 614 Q.-Kl. unserer Stadt als Ehrenpräsidenten fungiren: Ehren­ fassen und den ganzen Zauber des menschlichen .Kör­
als zum Baugrund« des Josef Willner fallend um 65 präsidium : Georg S chu lp e de Török-Kstnizsa, R it­ st, rs zu bilden. Einige Tage später ging mir die
Kronen angekauft wurden. ter des Franz Josef-Lrdens w., Präsident des „Ver­ Spiegel-Idee durch den Kopf. Ich probirte und er­
Ferner berichte ich daß der kgl. ung. Minister bandes der kaufmännischen Angestellten zu Pozsony", zielte eine wunderbare Wirkung: alle Gegenstände,
für KuIMs und Unterricht von der mittelst Erlaß Ludwig F e i t s c he r , Josef F i s c h e r sen.. T r. die in der Nähe waren, lagen in weiter Ferne, und
^0,416/903 zur Errichtung der öffentlichen Biblio­ Jtzsö G o m b a i , Sigmund J a l o wet z, Ernst was fern War, stand im Spiegel im Vordergründe.
thek vostrten staatlichen Subvention 4000 Kronen K l i n g e r (in Fa. .Heinrich Klinger) Ritter des Ich hatte die Spiegel falsch gestellt und das, loas
s'usstg machte. Franz Josef-Ordens w.. T r. Tesider L a n g f e l ­ rechts sein mußte, links genommen. Ich arbeitete und
Des weiteren erstatte ich noch über folgende An­ d e r , Dr. Mor. L e i t e r s d o r f , Johann S e n d ­ suchte iveiter und ich habe gefunden. Die Sache ist so
gelegenheiten Bericht. l e i n , Präsident der „Pozsonyer Handels- und Ge­ einfach, daß ich kein Buch zu schreiben brauche, um sie
Bei der am 2. und fortsetzungsweise am 4. J a ­ werbekammer", Josef Schick und Alexand. S t e i n . zu erklären . . . Sie werden ja sehen !"
Seite 6. 141. Jahrgang. Nr. 51. Preßburger Zeitung. Sonntag den 31. Januar 1904.

k v v k n u n g s -k b s o k lu s s

I . 8 x s . r k s . s s a

L ü r ä a s ^ a k r 1 S O 3 .

Activa L » I » N L - I L « n t « r»»n L I . V « L s n » b « i^ 1 S Q L . fa88iva


n . -1^. L d ! H-kV L 6
I ,

116 XitSSL-LeütSlld................................................................................ 189.346 12! 1 ^ Irtisu lra p lta l................................................................................ 800 .0 0 0


115 H^potiielcar-OLrlsIiell................................................................. 29,905.297 16 203 k e s e r v e k o u d s ................................................................................ 1,310.000 —
394 .8 8 4 I
142 Vor8odÜ886 ................................................................................................................................................................................................... 235 S p scia l-K sse rv e to u d s................................................................. 1,929.082 29
238 4V eedse1-I'orteteu iIIs................................................................. 4,785.431 99 134 d oset diriuKsr's O a r a u tie to u d s ............................................ 410.388 81
139 O ed ito reu : 217 k s u s io n s to a d s ................................................................................ 367 .1 7 2 57
OLieae Uredite FSAku DeelruuA . 1,178.041 21 5 232 H i u l s g e u ..................................................................................................................................................................................................... 44,403.787 14
I^ontolrorreut-l'ordsrullAell . . 3 4 9 .8 1 4 13 5 246 , HiuIaAsu ia lautender Rso5aunA ............................................ 904 386 50
Lslromptirte 8taats-03Ii§u tiou sll . 5 5 0 .7 8 4 27 Ii 2,078.639 61 247 II/potlielrar-O srlelisll-^ lllssll................................................... 138.883 28
243 I4outo pro d iv ers!........................................................................ 1 6 .7 1 0 2 0 248 4 V e e d s e I -2 !llS 6 ll........................................................................ 23.166 24
186 K A e t r t e n .................................................................................................................................................................................................... 10,215.616 --- 228 ^ ^liedt 6 e 6 o 6 su s D i v i d e n d e ................................................... 1.060 —
204 lisalitäteu ....................................................................................... 3,203.100 224 Vorausderaiilte D a u s r io s u n F s n ............................................ 17.986 93
239 V<,I-8o!>US8-2iQ86a........................................................................ 80 0 60 181 Stem pel und O e d ü d r e n .......................................................... 26.074 52
200 L L ie lc t e n - ^ iu s e u .................................................................................................................................................................. 78.876 82 229 Ivapital-X inssn-Steuer................................................................. 81.337 59
159 ^louoZrLÜs der Stadt ? 0 2 S0 » ^ ............................................ 6.672 15 234 O ew inn.............................................................................................. 462.128 78

50 ,8 7 5 .3 7 4 65 50,875.37-465
I i -!

? 0 L 8 0 l lL j I - s § t a k s r - k p ä L L t L r :

kigsle Agostvn s. 1c., to4ün^vslö. llr. 6ervs> ktändvr s. k ., eluölr. Keisridler Köro!> s. K., rdelaölr. kilorgeusr A gost s. K., Iröu^velo.

ssorray letvän s. lr. ILölbel Hugo s. Ir. palugvey lö r s e f 8. Ir. S eifert lö r s s f s Ir. Sommer letvän s. k. Wimmer Adolf s. n.

deleu luerlezet w eZviLsgälvsa «8 L2 iuteriet tö- 68 Irerielesi 4äu )veive1 össLeeM e^tetvea, luiudeudsu wsKSA^esöue^ talältuk.

LIelt korson^dsu, 1 9 0 4 .^suuär 21-eo.

Sr. Ljur> Käroly 8. Ir. Säumlsr tänos In d ra s 8. Ir IVIunIisr Sändor 8. Ir. Hr. ?okl Xärol> 8 K.

8o!l nn«L V S r L n s t - I t n n l n a n » L L . V « L « » n k » v r 1 S V L . tiadkn


' - "- ' ................
D .-D . d ! n .- l ' . L 6
....
I 247 1,587.800 57
230 4Vert6at>svkrsibunA von äsn U o d i l i e n ............................. 5 .8 0 0 II^potdelrar-O srlsIieu-^illsell...................................................
238 ^Vsrtdaiise^reidunA vom 4VeetrseI kortekeuille . 13.386 96 239 Vor8oIiU88-2ill86ll......................................................................... 19.467 ol
204 ^Vertliadsedreikunx von den R ealitäten............................. 89.550 24! 248 liV e o d s e l- ^ iu s e u ................................................................. 268.761 07
221 L esalilte und kapitalisirts Din1aA6n-2insen. 1,665.37105! 200 I N s I r t s u - A iu s e a ........................................................................ 449.684 07
178 L ssa lllts und Irapitalisirte 2 ia s e a a u f LiolLASu ia Isu- 218 D e d ito r e u -^ iu seu ......................................................................... 127.457 45
fsad sr R soduuuA................................................................. > 23.868.98! 224 R öslitä teu -L rträ x u lss................................................................. 184.286 67
26 doset diriuAsr O araiitiekoads-^iusea.................................... 14.384 45 147 Oeküdreu uud k r o v is io u e u ................................................... 9.013 76
233 R o 6 s lr o la p t s - 2 ill8 6 u ........................................................... 6.6 1 3 38!
223 Ostialto uad k e a s i o a e u .......................................................... 87.215 55
205 L pessu .............................................................................................. 53.709 84
91 S peudea ....................................................................................... 2.330 —I
216 S t e u e r .............................................................................................. 52.193 27
229 T a p its l-N u s e u s te u e i'................................................................. 168.918 60
234 6 e ^ iu ll ..................................................................................... 462.128 78!

2,646,471 10 2,646.471 10

k o L 8 0 v it l-8 § tL k a rö k p L v itL r :

Sigels ^goston 8. Ir., tö^öu^velö. Dr Lervs^ Sändor s. Ir-, elllölr. kleisridlvr Xärol^ 8. Ir., slelaök . ktorgeusr A gost s. ^., Iröll^velö.

fo r r s^ lstvsn s. K. Xöldel ttugü 3. Ir. palugysy tö rse f 8. Ir. S eifert tv r s e f 8. K Sommer Istvän 8. Wimmer A dolf s. K.

3 eleu u^eresex- 68 vesLt686A-8LLilli4t luegvirs^älvLu 43 »2 illteret 18- 68 Irerelesi Irör>)'V6lV6i ös8266A^62tstv4ll, w illdsu6sll ruSASA^6 2 ÖQ«tr talältulc.

^ e lt korsou^irLu, 1904 jsuuär 2 1 -8a.

L s l'Ü .L '^ S lQ T si^Q 'd 'L ss.Z ' : 314

Sr. Ljur> Xärol> 3. L. ksumler trnos Andres 8. Ir. Lunker Sender 3. L. Dr. polil Xärol> s. Ir.
Preßburger Zeitung. 141 Lavrgang. Nr. 31. Seite 13.
Sonntag den 31. Januar 1904.
stricken. „Vernruthlich hat Mama einige Zachen wäh­ in diesen Speisewagen trotzdem nicht tvohl fühlen, du
rend unserer Wwesenheit geschickt," sagte die junge die Tische und Stühle so klein sind, als wenn sie einem
D as Alter der Sonne. Puppennrobilar entnommen wären; es ist eben Alles
Frau. „Wir wollen erst morgen nachsehen, was es
Lord .Kelvin hatte vor einiger Zeit Berechnun­ ist- heute ist es schon zu spät." Sie gingen die Treppe nur für japanische Figuren berechret. Und doch »vol­
gen über die Enevgieverluste der Sonne angestellt mid hmauf; aber kaum hatte die F rau einen Blick in das len die Japaner von den Speisewagen nichts wissen
dcmcms den Schluß gezogen, Saß, wenn diese Energie­ Schlafzimmer geworfen, als sie rnit dem Lchreckens- und kaufen sich ihre Lebensmittel lieber auf den S ta-
mengen lediglich eine Folge der Kontraktion des ruf: „Einbrecher!" zurückprallte. Als der Mann nur ticnen: gekochter Reis und halbrohe Fische, das ist
-SonnenballeK sein sollen, die Sonne sicherlich vor 500 die Thür blickte, sah er zwei Männer schlafen, die alles, was sie während der zwei Tage und zwei Nächte
Millionen Jahren die Erde noch nicht beleuchtet haben struppigen Köpfe bequem auf die zarten, spibeirbeietz- dauernden Eisenbahnfahrt genießen. Eine junge
könnte, wahrscheinlich sogar nicht einmal vor 100 ten .Kissen gelagert. Unfähig, sich zu beherfchen, schrie Dame aus der besten Gesellschaft betritt den Wagen.
Millionen Jahren. Andererseits könnte alsdann der die junge Frau nach Hilfe und erweckte damit die- Sie zieht sofort ihre Schuhe aus, klettert auf die Bank
Fortbestand der Sonenstrahlung kaum noch für viele schlafenden Unholde. S ie sprangen arrf und näherten und setzt sich, indem sie die Beine kreuzt, wie ein
Millionen Jahre zu erwarten sein. Kürzlich hat mm, sicb drohend dem Paar. Zitternd sagte die pinge Schneider. Darm zündet sie sich eine Zigarette an oder
wie die „Mturwissenschastliche Wochenschrift" in F rau: „Bitte, gehen Sie fort, Mch'sieurs, nehmen Sie eines jener winzigen Pfeifchen, die einem echten Rau­
ihrem jüngsten .Hefte mittheilt, G. H. Tarwin diese was Sie wollen, aber thun -Lw uns nichts —- wir cher karrn: einen oder zwei „Züge" liefen: würde::.
Rechnung des Lord Kelvin rmter etwas veränderter sind eben erst verheiratet." Tie Einbrecher warm ge­ Der M ann in der blaue:: Uniform, der an der Thür
Beurtheilung der Zunahme des Energieoerlustes bei rührt durch die Verzweiflung der armen jungen Fiuu. erscheint, ist der Kondukteur. E r nimmt höflich seine
der Konzentration der Soirnenniasse wiederholt und , Aemffligen Sie sich nicht, liebe Frau," sagte der eine Mütze ab :md macht zwei tiefe Verbeugungen rrnd
an Stelle jener 100 Millionen Jahre des Lord Kelvin mit ritterlicher Verbeugung, „wir werben weggehen, fragt mit allen durch die japanische Höflichkeit vorge­
sogar nur 12 Millionen Jahre als tvahrscheinliches und da Sie so höflich sind, so werden wir nicht einmal schriebenen Formeln, ob der Herr oder die Dame nicht
„Älter der Sonne" gefunden. Derselbe Forscher tneist die Pakete mitnehmen, die ivir zusammengelegt^ haben. vergessen habe, vor der Abfahrt eine Fahrkarte zu
aber zugleich in einem an die „Natur" gerichteten Wir haben zwei Nächte in Ihrem Bett geschlafen rrnd kaufen. E s verdient bemerkt zu werden, daß die Rei­
Schreiben vom 20. September v. I . darauf hin, daß dachten nicht, daß Sie so bald zurückkehren; wir seirden in alle:: Klassen so höflich behandelt werden;
die Entdeckung der radioaktiven Substanzen allen glaubten, Laß Sie für einige Wochen verreist seien." und dann sei noch erwähnt, daß die ersten Krassen fast
derartigen Berechnungen den Boden eirtzieht, da die Als sie schon im Weggehen waren, drehte sich der eine immer leer sürd, da man eine Fahrt in der ersten
von diesen Substanzen abgegebenen. Energiemengen noch um und sagte: „Nh, Tie haben Glück, daß Sie Klasse für einen unerhörten Luxus hält.
ganz außerordentlich groß sind, ohne daß wir die gerade in den Flitterwochen sind." „Und", fügte der
Quelle derselben in Kontraktion suchen, dürfen. „Da andere hinzu, indem er sich an die junge Frau wairdte, Rekord der Häßlichkeit.
wir jetzt wissen, daß ein Atom Materie fähig ist, in sich „obendrein ist es noch ein Glück für Sie, daß Lie im
selbst einen enormen Enecgievorrath zu besitzen, ha­ Aus London tvird gemeldet: „.Häßlichkeit eiit-
selben 'Alter wie ineine Tochter und ihr ziemlich ähn­stellet immer, selbst das schönste Frauenzimmer",
ben wir, glaube ich, kein Recht zu behaupten, daß die lich sind." Damit verschwand das P aar in der Dunkel­
Sonne unfähig ist, Atom-Energie in eurer Intensität sagt der unsterbliche Sänger desr frommen» Helene,
heit. Die Polizei hat Nachforschungen angestellt; aberund nur >venige Frauen tverden sich wünschen, diese
frei zu machen, die vergleichbar ist mit der, die sie das dankbare junge P a a r will die höflichen Diebe
entwickeln könnte, falls sie aus Radium, bestünde. Gabe von zweifelhaftem Werth zu besitzen. Aber es
nicht gerichtlich verfolgen, selbst wenn sch echftmdenscheint doch, als ob Schönheit und Anmuth einem
Dementsprechend sehe ich keinen Grund ein, daran zu werden sollten.
zweifeln, daß man die aus der Gravitationstheorie jungen Mädchen zu Zeiten in seine::: Berns hinder­
abgeleitete Abschätzung des Energievorrathes der lich sein könnten. Ein beredtes Zeugniß hiefür bildet
Eine Eisenbahnfahrt in Japan. folgendes Inserat: „Gesucht: Eine wirklich häßliche,
Seime sehr wohl durch einen solchen Faktor auf den
zehn- oder zwanzigfachcn Betrag erhöhen könnte." .an P all Mall Magazin" schildert Hermann aber erfahrene und tüchtige Gvuvernante zur Beauf­
Es ist klar, daß durch solche Modifikationen der kos­ Le Roy Collins eine japanische Eisenbahnfahtt. JN sichtigung und Erziehung vor: drei Mädchen, deren
— reist man so billig, wie in keinen:
Zapan keinem anderen ältestes 10 Jahre alt ist. Die betreffende Person muß
mologisch geschätzten Entwicklungszeiträume eine Ach-
näherung an die bisher sehr stark abweichenden An­ Lande der Welt. Von Nagasaki nach Uokohama be­ musikalisch sein und Deutsch u:id Französisch verste­
sichten der Geologen möglich sein würde, worauf G. trägt die Entfernung 1130 Kilometer, und eine Fahr­ hen. Brillante Konveffationsgabe, liebenswürdige
H. Darwin am Schluffe seines Briefes hinweist. karte erster Klasse kostet nur etwas mehr als 40 K r.; Manieren und körperliche Schönheit nicht gewünscht,
in der dritten Klasse kann man die lveite Reise schon da der Vater zu Hause ist und außerdem erwachsene
für 10 Kronen machen. Bei so bescheidenen Preisen Söhne vorhanden sind." D as läßt entschieden tief
G alante Einbrecher dürfen die Reisenden allerdings keine allzu große blicken und man frägt sich nur. mit tvem die Haus-
Die französische Höflichkeit nimmt beständig Fahrgeschwindigkeit beanspruchen; die japanischen frau die schlimmsten Erfahrungen gemacht hat, der
neue und verblüffende Forme:: an. Das zeigt ivisder Eisenbahnen begnügen sich denn auch mit einer Turch- letzte:: Gouvernante, den erwachsenen söhnen oder
die Galanterie zweier Einbrecher gegen ein neuver­ schmttsgeschwindigkeit von ungefähr 25 Kilometern dem viel zu Hause weilenden Vater. Natürlich hat das
mähltes Paar. Kürzlich kehrte ein Ehepaar M r. und in der Stunde. E s ist sehr selten, aber es kommt doch Inserat sofoA Zuschriften au die englischen Tages-
Mme. Leroy nach den Flitterwochen in ihr Haus nach vor, daß Schlafwagen oder Speisewagen diesem <-chne- zatungen veranlaßt, in denen darüber Klage geführt
Vincennes zurück. Zu feiner Ueberraschung bemerkte ckenzügen ein einigermaßen europäisches Aussehen wird, daß ein hribsches Gesicht und liebenswürdige
es in den Gängen eine große Anzahl von Gepäck­ verteilten. Ein europäischer Reisender kann sich aber Monieren für eine Gouvernante ein ivahres Danaer-

48 — 45 —

Vor einigen Tagen hatte sie von Ralph ein Billet erhalten mit „Ja, ja — alles, was Du willst!"
folgenden wenigen Worten: Und die beiden übermüthigen Dinger stecken die Köpfe zusammen,
„Dank für Deinen B rief! Ich muß Dich sehr bald sprechen. Warte um. nach Backfifchart zu wispern und zu tuscheln und einander wichtige
aus mich in der S t. Johns-Halle nach dem nächsten Sonnabend-Vor­ Geheimnisse anzuvertraun . . .
trag ! " und sie wartet aus ihn. Etwas Einfacheres, Natürlicheres Am folgenden Morgen jedoch wird Rose wieder etwas ängstlich.
giebt cs für sie nicht. „Nelly," giebt sie zu bedenken, „werden wir auch allein fahren
So völlig fühlt sie ihre Seele mit der seinen verbunden, daß sein dürfen? Wir find noch Schulmädchen!"
faszinirendes Orgclspiel, seine herzerschütternden Worte sie nicht im Ge­ „Pah, Schulmädchen!" Ungeduldig stampft Nellys Füßchen den
ringsten auffegen. Nur eine verwandte Saite berühren sie in ihrem Innern. Boden. „Was soll uns denn passiren?"
So wartet sie ruhig, bis aus der kleinen Thür neben der Orgel „Hast Recht, Nelly. Aber laß Edith nichts davon «fahren,
Ralph hervortritt — direkt auf sie zu. bevor wir weg sind. Sonst verdirbt sie uns die ganze Freude."
Langsam geht sie ihm entgegen. Frei und offen blicken ihre leuch­ Viola hingegen wird in das Geheimniß eingeweiht. S ie ist eS
tenden Augen ihn an. auch, die dem Vater die Erlaubniß abbettelt, Rose für ein paar Tage
Zögernd nur ergreift er die ausgestreckte kleine Hand. Kaum wagt mit Nelly nach der Stadt fahren zu lassen. Nur, daß die beiden Mäd­
er, die schlanken Finger zu berühren. chen Ralph Durban spielen hören wollen — dies erwähnt sie nicht.
„Es ist hier so drückend," sagt er leise. „Komm hinaus ins Freie!" Das Glück ist den beiden jungen Mädchen günstig.
Sie nickt. Gleich nach Tisch geht Edith fort, um eine arme BauersfamAie in
„Nicht weit von hier steht eine kleine Kapelle mit einem alten, ver­ der Nähe zu besuchen.
gessenen Friedhof dahinter. Dorthin wollen wir gehen." Diese Zeit wird benutzt.
Langsam schreitet sie durch die niedrige Hinterthür ihm voran au; Rasch läßt Vwla den Ponnywagen anspannen, die beiden M äd­
die Straße. chen springen hinein; der kleine schwarze Diener mit zwei Handtasche«
Er folgt in einiger Entfernung setzt sich hintenauf und heidi, fort geht's!
Draußen bleibt sie stehen und winkt ihn zu sich heran. Feuchten Auges blickt Viola dem aufwirbelnden Staubgewölk nach.
Schweigend gehen beide die enge. menschenleere Gaffe entlang bis Sie gönnt den beiden Kindern das harmlose Vergnügen.
zu einem offenen, halb verwitterten Thor. Als das leichte Gefährte ihren Blicken entschwunden ist, nimmt
Sie treten ein. sie ein Buch und setzt sich damit auf die Terrasse.
Unkraut wuchert über den verfallenen Gräbern. Ke:n Kreuz, kein Bald ist sie völlig vertieft in die aufregenden Schicksale des Hel­
den — umso vertiefter, als sie diesem Helden gar wohlbekannte Züge
Stein bezeichnet die Namen derer, die einst hier zur ewigen Ruhe bestattet
wurden. Alles öde, kalt und todt außer der warmen, belebenden Sonne, verleiht — freundliche, braune Augen, einen schwarzen Schnurrbart,
die aus wolkenkosem, blauem Himmel herniederstrahlt, und den beiden dichtes, dunkles Lockenhaar, eine hohe, schlanke Figur. Wahrlich, er sieht
Menschenkindern, die hier langsam, in ernstem Gespräch, auf und ab bis ins Kleinste Archibald Mansfield ähnlich, Nelly's Onkel, der soeben
wandeln. sein Doktor-Examen bestanden hat! Und Arzt ist er auch. Eigenthümlich!
Weiter und weiter liest sie, leuchtenden Auges, klopfenden
Oder umschweben sie die Geister jener dort unten, die hier auf Erden Herzens . . .
einst kämpften und litten, um dann sich emporzuschwingen zu neuem Jetzt umfängt der Held in der Geschichte sein geliebtes Mädchen
Leben? . . . und drückt einen Äuß auf die lächelnden Lippen-------
Unwillkürlich faßt Magdalene Ralphs Hand. Viola läßt die Hand mit dem Buch sinken. Tiefe Räthe brennt
Er drückt sie leise und giebt sie sofort wieder frei. auf ihren Wangen. Ihre Gedanken wandern. Sie folgen dem Ponny­
„Warum hast Du mir geschrieben, Magdalene?" wagen. der vor einer Stunde mit Rose und Nelly davonjagte. Ach, wie
Verwundert blickt sie ihn an. hatte sie vorhin gewünscht, die beiden Mädchen begleiten, an der Feier
„Warum? Das fragst D u ? Hat mein Brief Dier keinen Trost ge­ zu Ehren des glücklich bestandenen Doktorexamens des jungen Arztes
bracht ?" theilnehmen zu können! Fast beneidet sie die Schwester. Im Geiste
„Dein Brief war wie ein Tropfen Wasser auf einen heißen S tein !" sieht sie, wie der neubackene Doktor Rose die Hand reicht, wie cr sie
„Nicht doch, Ralph! Wozu übertreiben! Du weißt jetzt, daß ich Dir freundlich anblickt, wie er ihr ein paar angenehme Worte s a g t.............
Licht böse bin." Ha, könnte sie jetzt mit der Kleinen tauschen! Was wollte sic darum
„Das wußte ich stets. Du bist viel zu edel, um lange Jemandem geben . . .
Preßbnrqer Zeitung. Sonntag den 31. Januar 1S04.
Seite 14 141. Jadraana 40. 31.
gchhenk seien. „Dis unvernünftigste und undcmk- Mann tragen, er besteht aus einer hölzernen Platte lung uns dem Ursprung dieser Rasse sind zwerfellcA
auf vier hölzernen Kufen, die mit S tahl beschlagen von nicht geringem anthropologischem Interesse. Ich
bt.T.-slv Person", heißt cs in einem Briefe, „für die
rnmn als Gouvernante thätig sein kam:, ist die verhei­ sind. Die beiden vorderen Kufen sind beweglich, so habe mir vorgenommen, ihnen persönlich einen Be-,
ratete Frau vorgerückten Atters, deren Schönheit da­ daß der Schlitten gelenkt werden kann. T er Steuer­ such abzustatten und werde das Gebiet des S ta m m s,
hin ist, und die nun eifersüchtig auf ihren Gatten ist." mann sitzt vorn und lenkt mit Lenkstangen, die ähnlich sobald die Zeck mir dies erlaubt, aufsuchen und mich
,^ch habe vor Kurzem eine gute Position in Bays- wie die eines Rüdes geformt sind. Der Motor von dabei mit dem Stamme der Agas in Verbindung
water verloren," schreibt eine Slndere, „weit M rs. ungefähr drei Pferdekraften, ist am Hinteren Ende an­ setzen."
L . . . glaubte, ich liebäugele mit ihrem Bruder, einem gebracht; der Propeller, der ebenso arbeitet wie der
kahlköpfigen Offizier. Es war nicht wahr, er hieb sich bei Luftballons, hat ungefähr vier Fuß im Durchmes­ H « m o r.
nur häufig in der Kinderstube auf, weil er die Kuder ser uns ist iiber dem Diotor angebracht. D as ganze
keim mit Leichtigkeit fünfzehn englische Mecken in der 8 K i n d e r m u n d . Erzieherin zum kleinen
gern hatte. Soll ich nun hungern, weil ich hübsch bin? Zögling: „Als Adam und Eva aus dem ParavieA
Mehrere Stellerwermiltlungsburem.tr haben mir be­ Stmrde getrieben und fast sofort ohne besonderen Ruck
zum Stehen gebracht werden Tie Methode, nach verstoßen tourden, was sagte der Herr zu den beiden?"
reits gesagt, ich sei zu jung und sähe zu „mädchen­ — Dev kleine P aul mit drohend erhobener Faust:
haft" aus." der der Motor gebaut ist, läßt den Schlitten rascher
gegen den Wind als nrit ihm fahren. „Jetzt müßt ihr fortgehen und aus eurem Schweiße
das Brot machen."
Neue Wintersports. nusgestorbener Zwergftamm. 8 D as Unangenehme. Junge F rau:
Aus London wird berichtet: Kein Lpott wirkt so „Ach Gott, ich habe die Suppe versalzen!" — M äd­
erheiternd wie der Wintersport, wenn die Kare frostige Ju r Oktober v. I . wurde das Interesse der chen: „So schlimm ist ja das gerade nicht, gnäoige
Luft das langsam fließende Blut zu neuem Leben er­ Anthropologen durch die Mittheilung rege gemacht, Frau!" — Junge Frau: „Q doch! Mein M ann denkt
weckt. Imm er wieder elfinnt man neue Wintersreu­ daß in Neu-Güinea durch S ir Francis Winter in den Wohl gar, ich wäre noch in ihn, verliebt.
den, die natürlich auch ihre Wagnisse haben müssen; überschwemmten Lumpfgebieten eine eigenartig ge­
denn sonst schwindet das Vergnügen des Sports. Wenn baute' Zwergrasse gefunden wurde. Das „Daily Chro- F a s c h in g 1 S V 4 .
der lange erwartete Schneesall kommt, tvird eine neue nicle" erhält jetzt aus Melbourne die bedauerliche
Form des aus Kanada stalnmenden Tobogganschnt- Nachricht, daß dieser Zwergstamm fast vollständig 1. Februar: Ball des Geselligkeits - Klubs der
icns sicherlich Anhänger finden, die sich „Jumper" ausgerottet ist. I m Scovember verließ auf Veran­ Preßburger christlichen Kaufleute und
ncmnt. Die aanze Kunst, das Geheimniß und der wrack lassung der geographischen Gesellschaft eine Expedition Kaufmännischen Jugend. (Bellevue.)
dabei ist, sich auf einem Schlitten mit nur emerÄüfe Sydney, um Neu-Guinea genau zu durchforschen und 1. Februar: Ball der Staatsdiener (Geberts-Re­
in, Gleichgewicht zu halten, während man sehr schnell über den kurzbeinigen, zartfüßigen Zwergstamm dev staurant) .
bergab fährt. T er Schlitten ist mit Stahl beMagen; Agaiambos genaue Nachforschungen anzustellen. Ehe 3. Februar: Juristenball (Srsekäuvi asMaULi-sa--
die Kufe ist 1HH bis 2 Zoll breit, 3 bis 4 Fuß lang diese Expedition ihren Auftrag lösen konnte, erhielt sLg) („Bellevue").
und vorn auswärts gebogen. Hinter der M ittelst auf die Regierung des vereinigten Australiens von dem 6. Februar: „Singverein." (Bellevue).
der Kufe ein Pfosten befestigt, auf dem ein L-ttz fest stellvertretenden Gouverneur M r. Robinson die M it­ 6. Februar: Briefträger- und Postbedienstetsnball
ruht. Tie Höhe dieses Sitzes ist dem freien Ermessen theilung, Laß der Zwerchtamm durch den Stamm der ( „Mbrechtsgarten").
überlassen, aber je höher der Sitz ist, umso größere Aga oder Gombards niedergemacht worden! sei. Mr. 6. Februar: Ball 0es Gesangsvereines „Liedes­
Geschicklichkeit ist nöthig zur Führung des „Jumper". Robinson schreibt: „Die AigaianM >raren ein nur freiheit" (Petöfisäle).
Dasselbe gilt von der Kufe; je länger sie ist, umio kleiner Stamm, der sich durch die eigenthümliche Ge­ 7. Februar: Tanzkränzchen des Gesangs - V ereins
schwerer ist es, dm Schlitten in der gewünschten Rrch- stalt der Beine und Füße auszeichnete. Die Beine wa­ „Typographen - Bund" („Albrechts­
tung zu halten, wenn er über kleine Unebenheiten ren vom Knie bis zum Knöchel außerordentlich kurz, garten" ).
der Bahn fährt. D as Gleichgewicht wird durch eme und die Füße flach und weich T a der Stamm in den 11. Februar: Kostümkränzchen des Militärwissen-
schnelle Bewegung der Hände und Füße erhalten, dw Sumpfgegenden lebte, hatte er fast amphibische Ange­ schriftlichen und Kansinovereines (Feist
jeder Neigung des Schlittens, nach einer Lette istilw- wohnheiten angenommen. Den einzigen Verkehr, den am Bord eines Ostindienfahrers)
zuschlagen, zuvoribmmen müssen. Ein geschickter Fah­ er mit der Außenwelt unterhielt, war der mit hem ( „Bellevue").
rer wird gewöhnlich seine Füße dazu^ gebrauchen, und außerhalb der Sümpfe wohnenden Bärustamme, mit 13. Februar: Kranzelhausner - Gmoanball („Bel­
indem er die .Hände aus dem Litz geschickt verschränkt, dem die Agaiambos einen geringen Tauschhandel trie­ levue" ).
hält er den Schlitten in der gewünschten Richtung. ben. E s scheint, daß dev Stamm sich, unter der An- 13. Februar: Ball der Tisch - Gesellschaft „Die
Der „Jumper" nimmt auch Biegungen des Weges mbme, mit Barregas zu thun zu haben, dazu ver­ Gmoan" („ Albrechtsgatten").
mit Leichtigkeit. Die ideale Bahn aber ist ein- langer, leiten ließ, die Eingeborenen vom Agastamme, die am 15. Februar: Vorlese - Abend der -Hörer der evang.-
gerader, mit Schnee bedeckter Bergabhang, an dessen Ufer des Sees wohncln, aufzusuchen. Tiefe fielen theol. Akademie (mit Tanz verbün­
Fuß ein gefrorener See liegt, auf dem der Schlitten über sie her und schlugen sie alle todt, mit Ausnahme den) ; „König von Ungarn".
allmälig seine Schnelligkeit vermindert. Eine sinn- eines einzigen, dem es gelang, zu entkommen und zu 20. Februar: Geschlossener Kostüme - Ball des Ver­
riche neue Erfindrmg für den Eissport ist die eines den Frauen und Kindern zurückzukehren. Tie Nach­ bandes der kaufmännischen A n s te ll­
Schotten, der mit Hilfe eines Lufttnotors einen Schick­ richt von dem Geschick dieses Völkchens hat mich sehr ten. (Bellevue.)
ten über das Eis treibt. Der Lchlitten kann sechs betrübt, denn die Nachforschungen nach der Entwick­
Elgenwum, Druck und Verlag von C a r l A u g ern iay c r !N Prcftvurg

— 47 —
- 46 —

Ganz in ihre Träumereien versunken, hört sie gar nicht die krüf- Larifari! Unsere Pflicht thun. Tag für Tag, aus dem Platz, wo Gott
uns hingestellt hat — das ist genug des Ansporns. Ih r alle mit Euern
- tiaen Schritte im Zimmer nebenan. . , sentimentalen Schrullen werdet noch zu Schaden kommen. Denkt an mich!"
Erst als die Thür sich geräuschvoll öffnet, fährt sie zufammen.
„Ich sagte es ja immer!" ruft Edith schon beim Eintreten ärger­ Aergerlich trabt Edith fort. Ihrer kerngesunden, robusten Natur
lich indem sie Hut und Sonnenschirm auf einen Stuhl wirst, „diest wiederstrebt alles Weichliche.
Bu'llecs sind schreckliche Leute - unsauber, heimtückisch und verlogen." Viola hingegen oersinkt wieder in ihre Träumereien, deren M it­
„Was ist denn passirt?" ftagt Viola erschrocken, mit einem ängst­ telpunkt stets Archibald Mansfield ist,
lichen Blick auf das zorngeröthete Gesicht der Schwester.
„Denk' nur! S o oft ich zu diesen Leuten komme, fehe ich die
ganze Hühuerbrut bei ihnen im Zimmer herumflattern. Das letzte Mal
Am darauffolgenden Vormittag ist die S t. Johns-Halle wie an
stochenssogar fünf kleine Kücken unter dem Bett des alten Buller hervor.
Dieses Geckager und dieser Gestank — puh! zzch (agte dem Alten, jedem Sonnabend dicht besetzt.
Magdalene ist sehr früh gekommen. Sie sitzt in einer der vor­
wenn er die Absicht habe, noch ein paar Jahre zu leben, fo stUe er
die Hühnerwirthschast aus dem Zimmer schaffen. Wenn einer krank rst, dersten Reihen.
Rose und Nelly hingegen stehen ganz hinten im Gedränge.
muß er gute Luft haben. Er versprach s natürlich. Als ich heute hinkam
Roses Aufmerksamkeit richtet sich vorerst auf die Schwester, deren
— es war zu einer andern Zeit als gewöhnlich da war die Zftur
edles, bleiches Profil sich wie eine feingeschnittene Gemme von der dunklen
verschlossen. Ich klopfte, mußte jedoch ein paar Minuten warten. Wah­
rend dessen höre ich. wie über mir ein Fenster leise geöffnet wurde. Lie Säule abhebt.
Doch als Ralph unter der athemlosen Stille des Publikums das
muß mich von oben erkannt haben, die Bande; denn gleich darauf Podium betritt, als er mit seiner tiefen, etwas vibrirenden Stimme die
stiegt zu einem andern Fenster mit fürchterlichem Gegacker eine ganze
erläuternden Worte zu seinem heutigen Orgelvortrag beginnt, als gleich
Ladung Hühner heraus direkt auf den Hof. I n höchster Empörung ecke darauf die erhabenen Töne dieser Königin aller Instrumente den Raum
ich ins Haus und stelle die Leute zur Rede. Was glaubst Du, was sie durchbrausen — da hat die kleine Rose Magdalenevollstündig vergessen.
sagen? Frech leugnen sie die ganze Sache. Meine Augen hätten mich Ralphs Vortrag dauert niemals länger als eine Stunde. Aber diese
getäuscht — meinten sie. Solch eine Unverschämtheit! Und solcher Bande
Stunde entflieht den Zuhörern gleich fünf Minuten — fünf Minuten
thut man nur Gutes! Zum letzten Mal bin ich dort geweien."
Viola kann sich eines leisen Lächelns nicht erwehren, wahrend tiefster Seelenanfrüttelung.
Roses frisches Gesichtchen ist ganz bleich geworden. Krampfhaft preyt
Edith weiter brummt und knurrt. , ^ ^ ^ m sie die Hand der Freundin, die leise in ihr Taschentuch hmeinschluchzt.
„Wo stecken denn die beiden Mädels, die Rost und die Nelly?"
„O Nelly," flüstert Rose zitternd vor Erregung, „könnt' ich doch
unterbricht sie sich plötzlich. „Mau hört sie doch sonst schon von Wei­ immer so zuhören! Ach, ich mag nicht mehr in die Tanzstunde gehen und
tem !" nicht mehr auf die Bäume klettern und Kirschen pflücken — nur Orgel­
„Sie sind nach Newyork gefahren."
spielen hören!"
„Nach Newyork! Wozu?" Auf Nelly übt die Musik eine andere Wirkung aus.
Viola erröthet, und da sie dies fühlt, wird sie noch befangener.
„Ich weiß nicht recht," murmelt sie nachdenklich. „Ich glaube es
Durchdringend blicken Ediths scharfe Augen sie an. wäre besser ich wäre nicht hergegangen. Ich bin ganz traurig geworden.
„W as ist los, V io la ? D u verbirgst m ir etw as!"
Gewiß nicht, Warum sollen die beiden Mädchen Nicht einmal Mama wird böse sein. Sie hat mich gern lustig und heiter."
Der Vortrag ist zu Ende. Rasch leert sich der Saal, denn trotz der
ein Vergnügen haben! Frau Kinsley hat Rose schon wiederholt einge- weitgeöffneten Fenster ist die Luft erstickend schwül in dem menschenüber­
„Blödsinn!" Edith zieht die Stirn kraus. „Die beiden Mädels füllten Raum. .
Rose und Nelly lassen sich von dem Gedränge mit fortfchieben.
wollen jenen Menschen spielen hören — ich kann's nur schon denken.
Maqdalene kann ich natürlich den Besuch dieser Konzerte nicht verbieten. Der Aufseher schließt die Thüren.
Da löst sich von einer Säule eine graugekleidete Frauengestatt.
Ich wünsche aber nicht, daß Rose das sentimentale Zeug m ihren ohne­ Suchend schweift ihr Blick durch den jetzt öden Raum. Dicht färbt ihre
hin romantischen Kopf stiegt!" rc -> Wangen die Röthe der Erwartung. Ihre Gedanken sind stets so rem,
Ein gutes religiöses Konzert kann doch kernen fchlcchtcn Emfluy
ihre Empfindungen so abgeklärt, daß jedeihrer Handlungen sich ganz
aus sie ausüben," sucht Viola die Abwesende zu vertheidigen. „Wir
von selbst als eine richtige Folge derselben ergibt.
Menschen bedürfen alle hie und d« des Ansporns."
Sonntag den 31. Januar 1904. Preßburger Zeitung. 141. Jahrgang. Nr. 31. Seite 7.
Die P. t. Herren

Aktionäre der Preßburger Gewerbebank chm»»! htkÜB l>!i M lI M ü. M s .


werden hiemit zu der Sonntag, de« 7 . Febrnar 1 S 0 4 , Vormittag 1 0 Uhr,
im Sitzungs-Saale der Gewerbebank Die p. t. Aktionäre werden zu der am 2 . Februar 1SV4, V orm ittags
abzuhaltenden 11 Uhr, in den Lokalitäten der Anstalt, Michaelerthorgasse N r. S ,
abzuhaltenden

M I . «M l!. K M IÄ M M I»!«« W ! i. « IM I. ü«s»lM W I»>IIIK


in welcher folgende Ge g e n s t ä n d e zur Verhandlung kommen, höflichst eingeladen.
1. Erstattung der Geschäftsberichtes und Vorlage der Bilanz pro 1903. höflichst eingeladen.
2. Bericht des Aufsichtsrathcs über die geprüften Rechnungen und die Bilanz. Berathrm gs-Gegenstände:
3. Beschlußfassung über die vorgelegte Bilanz und Vertheilung der Dividende
4. Wahl von 10 Direktionsmitgliedern, 3 Aufsichtsräthcn und 1 Ersatz-Aufsichtsrath. 1. Bericht der Direktion.
5. Verhandlung über etwaige Anträge einzelner Aktionäre. (Z 18.) 2. Vorlage der Bilanz nebst den Anträgen der Direktion zur Ver­
theilung des Reingewinnes.
A uszug aus de« Statuten. 3. Bericht des Aufsichtsrathes.
tz 4 . Alle z u erlaffenden K undm achungen der Gesellschaft find in der „ P re ß b u rg e r Z e itu n g " 4. Ertheilung des Absolutoriums für Direktion und Aufsichtsrath.
zu v e rla u tb a re n . 5. Wahl eine- Mitgliedes in die Direktion.
tz 1 5 . B e i der K cu eralv ersam m lung kann n u r jener A ktionär sein S tim m re c h t a u sü b e n , dessen
Aktie b .s zum letzten T ag e des der G eneralversam m lung vorangegangenen J a h r e s a u f seinen N a m e n 6. Wahl von drei Mitgliedern in den Direktionsrath.
überschrieben u nd sam m t den noch nicht fälligen K oupons b is zum T a g - vor der G en eralv ersam m ­ 7. Wahl des Aufsichtsrathes.
lu n g L eponirt wurde. 8. Etwaige Anträge nach Z 18 der Statuten. 265»
Z 1 6 . D a s S tim m re c h t kann persönlich oder a u f G ru n d der V ollm acht eines anderen stim m ­
berechtigten A k tio n ärs au sg eü b t w erd en ; juristische P ersonen, M in d e rjä h rig e u n d u n te r K u ra te l Die P, . t. Aktionäre, welche an der Generalversammlung theilzunehmen wünsche«,
S te h e n d e « e rd en durch ih re gesetzlichen V ertre te r, F ra u e n durch ihre E hegatten re p rä se n tirt, selbst H xxtzxn U n t e r Hinweis auf dir 17 und 19 der Statuten ersucht, die auf ihre
w enn letztere keine ; - N ° n - » f i n d . ^ einer S t i m m e ; m ehr a ls io S tim m e n kann jedoch Namen lautenden Aktien 8 Tage vor der Generalversammlung, d. i. bis 2 « .
N ie m a n d abgeben, u nd zw ar weder im eigenen N am en, noch a l s B evollm ächtigter eines A ndern. Janu ar l. bet der Kas s a der Anst al t , oder bei der P e s te r U n g a r .
Z 18 . A n träg e einzeln«! A ktionäre können n u r d a n n in der « e n e ra lo e rsa m m lu n g berathen K o m m e r z l al - B an k ln Bu d a p e s t gegen Empfangsbestätigung zu depomre«.
w erden w enn dieselben bei der ordentlichen G en eralv ersam m lu n g w enigstens 1 0 T a g e u n d bei einer T ie B ilan z und der Jahresbericht stehen den P. t. Aktionären L Tage
außero rd en tlich en G en eralv ersam m lung m indestens 5 T ag e vo r derselben a n die D ire k tio n schriftlich vor der G eneralversammlung an unserer Kassa zur Verfügung.
eingereicht « erd en . . „ . .
§ 2 5 . D ie D irek tio n besteht a u s 27 M itg lie d e rn , welche ,m W ege geheimer A bstim m ung ge­ k o 2 s»u)e, am 14. Jauuar 1904. Die Direktion.
w ä h lt w erden. J e d e s J a h r t r i t t */, der D irek tio n sm itg lied er a u s und find durch die G eneralversam m
i 17. Jeä e r Aktionär ist in der Generalversammlnng z» einer Stim m e fü r je eine in seinem Besitze lefindlichr
lu n g 9 neue M itg lie d e r zu w äh len. S o llte m ittle rw e ile die S te lle eines D irek tio n sm itg lied es er- NN» minä-stens »rci Wonote vorher »ns seinen Nomen in Bücher der Gesellschaft e i n g e t r a g e n e Aktie berechtigt. Jedoch
lcd iat werden s» ist dieselbe in der nächsten G eneralversam m lung jedoch n u r auf die M a n d a ts d a u c r k«n»
l „ , kein Aktionär »eder im
lei» Aktiooir s - eigenen,
— »och in Vollmachtsnamen,
--------------- noch aber — IN -diesen
- - - - d-rdr» Eigensch-st-n —-— zusam— men mehr

-
des ausgeschiedenen M itg lied es zu besetzen. D e r T u r n u s u n. ter den derzeit schon gew ählten D ire k lio n s- ols
»l« »» Stim m en onSnden.
»» Summen «nsiiben.
- ^ Aktionäre, welche nicht persönlich erscheinen, können sich dnrch einen schriftlich bercllmächtigten stimmfähige» Aktionär
M i t g l i e d e r n w ird beibehalten. D ie A ustretenden können « le d e r gew ählt « erd en . I m F a lle im Lause l.ssen.
^ ------ -testen der D ire k tio n sm ita lie d e r in E rle d ia u n a kom men sollte, so ist so- z l!>. Stimmd-rechtigt- Aktionäre, welche in der Generalversammlung persönlich oder durch Bevollmächtigte -r-
eines J a h r i S die H älfte v e r L
«. r e u e n oer L iire tiio n i-U iiig, ric o rr « .rirv ig. o -.g. oou.u , > sch,we» »ollen, Hoden acht Loge v .r dem für die Versammlung festgesetzten Tage ihr- Aknen d-i der Kassa der Anstalt oder
fort ein e außerordentliche G en eralv ersam m lu n g z u r V o rn ah m e der E rsatzw ahlen einzuberufen. »n jenem O rte ru hinterlegen, welcden die Direktion in -er betreffenden Kundmachung bezeichnet hat. S ie empfangen
tz 3 8 . D e r « u fsich tsrath besteht a u s 3 M itg lie d e rn u n d einem E rsatzm ann, welche durch d ie Bestatignngsschei», gegen »effen RücksteLung nach der Generalversammlung die Lktieu ausgefolgt werden.
B e n e ra lv e ts a m m lu n g jährlich gew ählt werden. 14 8
Acht Tage vor Abhaltung der Generalversammlung wird im Sinne des
Handelsgesetzes § 198 die vom Aufsichtsrathe geprüfte Bilanz mit dem der General­
versammlung vorzulegenden Berichte im Amtslokale zur Einsichtnahme öffentlich
aufgelegt.
Jeder der Herren Aktionäre erhält bei Deponirung seiner Aktien sowol ein sind seit mehr a ls 15 J a h re n a ls erprobtes, angenehm schmeckendes und mild wirkender T r s tk t ls tr - I
Exemplar der Bilanz, als auch des Berichtes. m i t t e t allgemein eingeführt; sie werden von hervorragenden Aerzten insbesondere für s t i r o l i e » I
nnd lL iu c k e i- und M änner m it fitzender Lebensweise, für Hämorrhoidal-Leidende re. empfohlen und I
Die Direktion der Pretzburger Gewerbebank. dem theueren französischen Produkte, sowie allen drastischen P illen und bittere» Extraktes vorgezogen.
P reis einer Schachtel 73 kr. - '
»etsil-V erkanf iu allen Apotheken. — Postversandt durch Apotheker Vi- AteU in I
V r« r> v » n . — L n rpro«: H ell «st v«nlP., V ier», I-, 8t«emL»8se 8. ^ I

IM Stet» vonwT/
lleonentritt unmvgUckI
k r v 8 8 b l l i 'K v r

OffiginZl-l-I-ZfoIIsn
Prestburg (Ungarn), Zamky (Böhmen), S1. Lambrecht (Steiermark) M v K v o i 8 v r
Saudersdorf (Niederösterreich). ^ dlsctistr- 18 t Lll «lor k u e d ä r u e L e r v i 6»rL
R uresn kür 8preu K leek n ik . W ien, I., ^ ek su ü erx ssse 2 ruriiclc. s o iv !« iw Z oävr
liefert die besten Sprengstoffe der Gegenwart, insbesondere Spreng- und ü u e liliL iilllu llK L u kal»tzii.
Nmmougelatiue, Gelatiue-Dhuamit, schwerfrierbare Dyuaruite, ^
W etter-Dynamit und Rhexit, Sprengkapsel», Sicherheits-Züud- ^
schnüre, sämmtliche Bedarfsartikel für elektrische Zündung. M
Bohrmaschinen für Hand-, Dampf-, Wasser- «ud Lustbetrieb. M PSenerat-Veeteetee küe Voateeeeick-Ungaens
— Percussionszüuder, Patent Tirmann. — 146 Kasrad L Lreuer, k u ü sp est VI. - T as Buch über die Ehe.
lS S E S K rü ttd lich . u n d v u llftS ndig. e . l . h r u n g U b .r
^wIffenswertbe V errich tu n g en u n d V orzüge deS
j K ö rp ers, F o rtp fla n z u n g rc. m ir ZS anatom ischen
A bbildungen.
S ei ltu stv», lls is s r k o it aail Vsr-
V on l ) r . L e t a u . P r e is 1 .5 0 M k.
soklsim ullg w irk e» r ssv k u. riober
ist hie gieße H alib ark eit und
der schöne G la n z des Leders 6 k 8 e k !k e k t8 > 6 d 6 n
bei G ebrauch von
des Menschen von D r . D r s z ta x . D ie Liebe u n d
«ckm eek»» vorrügliab oaü deoin-
trövk tig«» ä e» K ppetit niodt. k s m o ls n llt- ih re Leidenschaften rc. P r e is 1 .5 0 M k.

p e r iisi-ton I Krone u. 2 K. 86llllllivi6ll8tz


oder
probekarton 50 livllsr. K u m m ! k r U k o l
P a rise r N euheiten fü r H erren u n d D a m e n .
8 » v p t- ii. V e r s s n ä tils p S t:
i n w eißer, .-elder vh-r schwarzer P ie is lis te g r a t i s u nd franko.
F a r b e . Ueberall erhältlich. Verschlossen gegen 2 0 P sg .-M a rk e .
G egründet 1 8 3 2 .
I^uss erstieken SN Lggvr's O rustpsstillsn Bücher rc. versendet n u r gegen V oreinsendung d e -
K ais, und köa. p r iv il. F a b rik . B e tra g e s (auch in B riefm ark en ) u n te r D isk re tio n .
lüsssm dösen Küsten! v u ä s p s s t , VI.. V s o ri-K se u t 17. !
S l '. P o rto exira.
X» deLiskan i» k a n v o n / bei äen ^potbekeru : Dr. K. Täler, Jul. Lä»Ik n»<l»ixsr,
1«r. Uezeilüs, V. L ei«, Larniberuixen-Tpotb-Il», L«l». Ltrrso^i, Lna. U>6»rL»L, Aolanaan
Kostsavnlrr; bei äe» Or»§»i»ts» 6 . Oürnaa/er, T. Sed-rarr; — i» k ö l i n x bei Tpotb. krana
UeienI j»n.; — in O r i k k e r bei Tpotb. »ob. 8r«ränbe.^i; — i n T i r n a » bei sen Tp»tb.
L u ä llp e s t,

F ü r W äsche:
k. u . k H o flieferan t.
V .,
13«
I ,ip » t- K » r ü t 2 4 . (B riefad reffe :
W ien I I I / 1 .) .
Kausen S i e im Brunnen-Teife.
?Lvl SLr
VersandtGeschäft
llnl. Snvrl, ?>»» Ke-rler, 8. Lobolt»; — in L v e m x o » bei Tpotd. Tntoo b'Ieioeb.r j»»„- —
> o 8 r s o t - l l i i s » » bei Tpotk. Jul. vos»boasil; — in 8 » s r « ä bei Tpotk. Lwil 8»Icft,älc. Glaucha« i. Sachse«.
I0 t
K L . K a ta lo g s ü b er pikante, sensationelle u n d
höchst lehrreiche B ücher fü r a lt u n d ju n g u n d
jeden S ta n d e s sendet g r a tis und franko. i»

1400
LiZ-sne k 'ilia le: I" IV > 3 A 6 I - l < 6 l t !»
L ed ö lls v o ll» L ö rp « rk s rill« o ä u r o b ä » s o r io n -
ta lis o h « L r a k t x u l v e r v « n v . f e a n r L tsin si' L O o,,
O l 8 x » « « i L s t 1 - I ^ Lstl) l ilL v o l l 83 Ksi-Iia, pi-ellltzekeSat golüeno v sii» !IIs Kaei» ISA»,
li>giens-K «8»t«IIung unü ilsm d u rg 1901. I n 6 — 8
IV o c ü sn d is 4 0 Dich. A u n s k o a s x a r a n t i r t T s r r t l .
V o ro ciir. S tr e n g r o s » — kein S vk w ln ilsl. Viola
u v i - I I M m . v sn k so k reitisn . ? r s i s : O a r tv n Kr. 2 .S V . D v s t-
V e b S r I v v OVO M»!«e1»l«iei» «»«1 KS IiSvIihil« llllv e is u n x o ä e r b la c tin lliu n o . 2 u b s r i s b e u b e i :
io»
O s iris 1 3 O O : H Ü L k s iS „ Q -ra n ä ^xM tzksr ^ so ü -i. 1 ö r» ö tL ,
S r 7 D ^ .r » L 1 8 1 , 8 8 , K S n !,» s» 8 ss 12.
Preßburger Zeitung. Sonntag den 31. Januar 1904^
Seite 8. 141. Jahrgang. Nr. 31.

v e s v k L t t s b v r i o d t

c lb T -

^ I l L S M S i N S N 8 p A s ' l < 3 8 8 Ä

I ^ k 'S S s K u i'A S k ' ll. 6 6 2 I k '! < 6 8

fictivs L Ü A N x -K o n to ? 388>VS
L l l L ll t-
L ll L ll
----------------- — :

B a a r - K a s s a ............................................................... 128710 70 A k tie n -K ap ital............................................................... 600000 -

V a lu ten und K o u p o n s ................................................ 2102472 149735 42 R eserv efo n d .................................................................... 17942131

W ec h se l-P o r te fe u ille ..................................................... 4300303 70 Pensionsfond.................................................................... 35864 67

552236 94 E in la g e n ......................................................................... 6565167 10


E ffek ten ..................... ....................................................
Bedeckte D e b ito re n ..................................................... 137600 42 Recscompte......................................................................... 38995159

Vorschüsse auf Effekten in laufender Rechnung . . 1935780 65 Unbehobene D ividende.................................................... 713 60

Konto-Korrent-Darlehen der kön. Freistadt Preßburg 302836 73 Unbehobene Viertel-Theißlos-Koupons.......................... 478 —

159975 92 Transitorische Posten und Z i n s e n ................................ 43708 79


Einlagen bei G eldin stitu ten .....................................

L om b ard -V orsch ü sse..................................................... 63980 — ' . Gewinn per S a l d o ......................................................... 83583 46

H y p o t h e k a r - D a r le h e n ............................................... 2585274 !

I ^
236000 - .... -
Sparkasia-Gebäude .................................... —

Effekten des P e n s io n s f o n d e s ..................................... 33586 —


- ! -

I n v e n t a r ..................................................................... r d x M lm 'k d « «

Adaptirung der Wechselstube..................................... 1000 --


7898888 52 7898888 52
!

O s > v in n - unc! V s r l u s t - K o n i o s ls b s n

L L

36462 92 Gewinn-Vortrag vom Jahre 1902 . 389253


Gehalte..................................................... ! >
19577 62 Eingang auf Abschreibungen . . . 2190 59
S p esen .....................................................
10690,72 Diverse Zinsen-Einnahmen . . - L 330044 42
S te u e r .....................................................
2340 70 Steuerfreie Z in se n .......................... L 32241 63 362286 05
Abschreibungen..........................................
79690 93 Ab bezahlte Zinsen und Zinssteuer. 269218 611! 93067j44
Gewinn des Jahres 1903.....................
3892 53 83S83 46 866379
Hi«t« Gewinn-Vortrag vom Jahre 1902 Erträgniß des Sparkaffa-Gebäudes..........................

Gewinn an Effekten und Erträgniß der Wechselstube. 20148^38

24692>69
P ro v is io n e n .............................................................. -
152655 4L
152655 42

Voravi LIdrsodt, Ober-Buchhalter.


koLsouze, am 31. Dezember 1993.
D ie D irektion:
kdilipp Voks. Präsident. ^vUas voll kSISos. Vizepräsident.
S . k. L ottsldetm . L»rl Svtw. 1. ^»kiltsod. Lrtdill- 8-lrw rl krLll- v. k»iaL7L7.
Lwl! ksUvtSo«. Direktor.
Vorstehender Bilanz-Konto und Gewinn- und Verlust-Konto wurde von dem Anffichtsrathe geprüft und richtig befunden.
232*
Der Auffichtsrath:
losok vrüved^L. Obmann. 8odm1üt. Lloxrulllsi- Ltois. Nacck. krLLL larrs.
Preßburger Zeitung. 141. Jahrgang Nr. 31. Seit« 9.
Sonntag den 31. Januar 1904.
Fortsetzung von Seite 4. boot „Sealion" nicht, wie vor einigen Tagen gemeldet Sp eiszettel der Neustädter Volksküche.
wurde, untergegangen, sondern wohlbehalten einge­ Sonntag, 31. Janu ar: Erbsensuppe, Selchfleisch mit
Eingesendet. troffen fei. Kraut. Reisauflauf.
M ontag. 1. F-bru-r. Reissupp«, R ndfleisch mit Erb­
^!S /s D ie Ereignisse in Oftasien. sen, Giiesnubeln.
L on d on , 30. Jhnuan (Oirig.-Teleg.) Mrs
Tschifu wird gemeldet, daß ein Schiff der japanischen W asserstau- der D onau am 3 0 . J a n u a r .
Kriegsflotte in der Nähe von Csemulpo auf den ruf- N ach m ittags 4 U h r: 4 2 Z entim eter.
^ fischen Dampfer „Argm" drei Kanonenschüsse abgab,
^ S l§ 8 U .^ r s n t . H 2 L k 1 is s s o a .s o .1 r
! die jedoch nicht trafen. D as russische Schiff war auf
ö b s rs ll ru liskskN—"
^ dem Wege van Nagasaki nach Dalny. Der Kapitän
L a n g » L I^ o v n in -8 e i§ e n ließ auf die Bitte der Passagiere den Dampfer stehen-
vsvästren bieir sovolrl tstr Lrvsetissn», »1s »ocli
d«i Linäsrn im r»i-l-st,» l,,i>,ll,»It«r »I, » o » '- bleiben. Die Japaner zogen sodann weiter.
LÜgiierk»««» k«inis»»>»g»»«it«el. LIit ds«t»m He>te Sonntag, den 3 L. Janu ar 1V S4:
Lrfolgs ro s velc»nnt«o 4M»rvLc«n. w i, krok. Dr. Preßburger Stechviehmarkt vom 26. bis 29. Januar.
Ilsbc», 8ed»nt», krstüivLlä, 6»r1 u sä 6n>t»v Lrso»,
8eü»nätb»o«r «t«. »ng«w»n«lt. r»7.)
1320 M io Rindfleisch von 1'— Kr. bis 1 Kr. 20 H. — .—
Kilo Kalbfleisch von — . — bis K. — . 2500 Kilo Schweine» H lilitz L r
fleisch von K. 1 bis K. l.2 4 . — 58 Kälber per Kilo ausgefüh rt durch die vollständige Musikkapelle des
80 bis — .96. — 19 lebende Schweine von K. —.88 bis IV. Honvod-DistrrkteS.
Voob8 0 lstado°. HU L 8 t ! H — .94. 140 Weidner-Schweine von K. — .96 bis K. 1.10 Prvzramm:
^ttsll-Ss80ll8odLkt , , » L L , LT w »» 1. ü s l > » ^ : , 4 eeeinc>»»i d - x s ä ü s " , O u v ir tn e » . — 2 8 t r » n s » :
,1 'rö tiliu x i!lu k t° -1 V » t« « r. — 3 . O s n t i l « : ^ 4 m » e n in i» * , —
— Budapest, V, Badgasse » — Eigenthümer und Verleger: Carl Augermatzer. 4 . 8 » illr- 8 » e » 8 : 8 c s o s » t L » lle r <1» ,8»m se>n « t 0 » lilL * .
kauft u nv verkauft a ls S v ? b a l n t t P ro vinz-B ank- uud Verantwortlicher Redakteur: Rudolf LSv». — 5. ic) ü i 'i v x : 8«Ivefßi'» 1,ie>1. d i 4 i » ä « n : D i« 8 p i« Iä v » s. —
sparkaffa-Aktie», nicht cotirte Effekte» ^ -> ^ w ä d n aus 8. Luruc-oörLIc. — 7. Lietiesr: ä ,s 8„»i-vistsn*,
oiese W crihe, wie auch au t alle W erthpavlere und »ofe be­ inilitseisLÜes 1oo§sinLl<l-. — 8. 8cl>eLMin»I-^Lp»lIs. —
sonders csulante Darlehen. S p eiszettel der I . Preßburger Volksküche. 9. 8»vLU: .Odillssijck«! Ouicäeill«-. — 10. 8trikrl: ,2i«l»«vi,
» u sk m n t in B an k . u. « ö ls .n .L n ^ e » e ,c h - rlk n p .o m y ! unv a r a llS . S L m b o ii* . U » eseli.
Sankabtheiluns. L-sabtheilung. Wech,elst«-e-
Sonntag, 3 l . Jan u ar: Zellcrsuppe, Schweinsbraten
mit Kraut, Mohnbeugeln. Ansang tz.ö U h r .- E n t r - e 2 5 kr. inkl. Tram w ay, Lage
Hauptkollektur der kS«. «n». priv. Slafseulotterre. anyer d e « E ntree 2 st.
Lase au , billige R a le n zah lu n zen , chancevolle Lüsgesellichasten. M ontag, 1, Februar: R-issuppe, Fleisch mit Fisalen
Losvcrncheruna: billigster P r ä m ie n la r ü a u f Wunsch fran k o . Zwibacknudeln. Hochachtungsvoll
K arze Ä ,.sai>refse: „LLLO V L«, Vullap.st. »4V K 488L . A b e n d s : Thee, Erdäpfel « fl Buttar, Gemüse und
A k iie n ra p n a l tkronen 1.0 0 0 .0 0 0 . 122 M ehlspcis.
313* Pächter dcS „Bellevue".

Meueste Hlachrichteu. ? 0 2 8 0 N V V ä i'0 8 1


(Origimü-Telegramme der «Preßburger ZeüMß*.)

A us dem Reichstage.
Oireetion kaul 8 I » s s 1 .

:
llim ig L -p siM L M L
(Fortsetzung aus dem Abendblatte.) L z fs ls -L s s s s s .
Budapest, 30. Januar. H o l l o hält gleichfalls Ik avb in ittag h ,3 I lb r b e i e r m ä ssig te n k r e i s n .
eine Obstruktionsrede. Er reicht einen Beschlußantrag D iese W oche vom 3 1 . J a n u a r b is 6 . F e b r u a r :
ein, wonach das Haus die Rekrutenvorlage erst dann ^ v sr V d e r s ts iK v r . E ine bequeme W anderung durch romantische
annehmen solle, wenn die versprochenen militärischen j O p s r e t ts in 3 4 1 t e n v o r 41. tV s s t n u ll 8 . U e lä .
Theile in
Reforinen sämmtlich gesetzliche Geltung erlangt ^
haben.
Hieraus wird die Debatte abgebrochen.
Tie Vertagung.
A b e n d s 7 O b r b e i g e w ö b n lie b e n k r e ise n .

v is k u p p e u le v .
N ord - Böhm en.
? » o k o rn iin is e k s 8 L M b t - v i v s r t i s s s i n s n t in I 4kt. Täglich geöffnet von ' ,2 Uhr Nachmittag b is 9 Uhr Abead».
Der Präsident schlägt vor,, mit Rücksicht auf die — E ntree per Person 3V Heller. —
V v r lls r :
am Mittwoch beginnende Tagung der Delegation M tlitär«annschaft, Studenten und Kinder 2V Heller.
möge das Haus erst nach Beendigung der Arbeiten der Jede Woche andere Anfichte«. 312*
Delegation^ wieder zusammentreten. Die ^ Tägesord- z k lo tte V orsvd v.
nung der nächsten Sitzung solle der Feststellung der
nächsten Agenden gewidmet sein. p r e ise ätzr P lä tz e w ie gevv ö b n lieb . 0SQ O SQ V 0Q 00SO 0O O Q O Q
D as Haus nimmt diesen Vorschlag an und geht
U a ssL -L rö lln u n g H j7 Ilb r . — ^ n k a n g 7 Ilb r .
zur Verhandlung der Interpellationen über.
Unter den Interpellationen befindet sich eine des
Abgeordneten R ä k o s i . Der Interpellant fragt den
Mnisterpräsidenten, ob es wahr sei, daß er das ^ d o n n rrn s llt X r 13. U,igei-»<i r l a x
U WMMö M W »
Klausenburger Nationaltheatev durch die Wiener Bau-
firma F e l l n e r u. H e l m e r bauen lassen wolle.
Dagegen Protestire er schon jetzt. Die Interpellation
wird dem Ministerpräsidenten zugewiesen.
v s r S s rß o ttL o lw ttrs r
v o n Lm w erA Lu.
V ollcsktnclc m i t O e s s u g n v ä 1 » u r in 3 L l t e n v o n U A « u « r.
?t«dlIsM t II. V M M
Nach Authentizirung des Protokolls der gestri­
gen Sitzung wurde die Sitzung um halb 3 Uhr ge­ nberniWrot
schlossen.

Zur Lage. a a l SpurdSotzvIri ß sß v u L L 88L 8vdoills r a r V o r-


Budapest, 30. Januar. M t dem heutigen Tage LlSSUUA
hat sich das Abgeordnetenhaus bis zum Schlüsse der O uroti ü b erliü u fte8 ^V unrenla^sr an a llen IIL L t L G b jH » S t t « .
Delegation, resp. während derselben v e r t a g t . I n ^ r te n 6l>inL8ill)krA6x6N«trinc1en hitztet sioli LL88L8tkUlSvll V s r- null N ao lu lllttL z.
der Lage ist k e i n e A e n d e r u n g eingetreten. O olkA knlisit, d ie p a sse n d ste n und se liö n ste n V orw lttL K von 8 V ,— 12 h , O br.
Nach der Pause wird die Obstruktion fortgesetzt ^ O eso lieo lre ru tiekrednLirten k r e ise n — d illi^ e r R a o d w lttL g „ 3 -4 142
werden, worauf Graf T i ß a voraussichtlich mit d e r , a ls h ei soA en an n ten ^ n svertzäu k en — stauten
A u f l ö s u n g d e s H a u f e s Vorgehen wird. 2 U stönnen, b ei 3,8 o v M ro o o o o sv o o o o o o o o
Die Bänffy-Partei.
Budapest, 30. Januar. Baron Tesider B a n f f y
begibt sich heute Abends nach D e b r e c z i n , um der Ih in ln aetier, d u iv elier und O liin asillier-Im A er,
Kcnstituirung der ungarischen R e c h t s p a r t e i bei­
zuwohnen. Baron Bänffy wird bei dieser Gelegen- ! ? 0 r 8 0 N > , l_ 0 l- 6 N I 6 tt! l0 l- § 3 8 8 6 ^ 6 .
heit in längerer Rede sein Programm entwickeln.

Verhaftung eines Betrügers.


Kassa, 30. Januar. (Orig.-Teleg.) Die S taats­
anwaltschaft verhaftete Gabriel H o ß a , welcher in
jCharon (Pennsyvanien) von ungarischen Auswan­
derern 60.000 Kronen herauslockte und nach Ungarn
Danksagung.
zurückkam. Anläßlich des prich so schwer ge­
troffenen Schicksalschlagrs durch das Ab­ H e m lie n , K r s v s i t e n ,
Eine durchgegangene Lokomotive.
leben meiner mir unvergeßlichen Frau
Pecs, 30. Januar. (Orig.-Teleg.) Heute M it­
tags stieß im Bahnhöfe eine Schiobelokomotive, da die ls3Nl>8ekuke,
Bremse den Dienst versagte, heftig an einen Lastzug,
sie lies mit Blitzesschnelle durch den Bahnhof. Bei gab . A lirtri,
der Jndustriebahnfirma „Engel u. Söhne" brach sie bin ich außer Stande jedem Einzelnen
Z lr ü m p f k , fä e k e r.
das Thor durch, riß die Mauer der Werkstätte des für die so liebevolle Theilnahme, als auch 319
Holzlagerplatzes nieder, zertrümmerte drei Waggons für die hübschen Blumenspenden zu danken,
und beschädigte acht. Der Lokomotivführer Adolf
S t w e r t k a und mehrere Bremser wurden mehr­
daher bitte ich auf diesem Wege meinen l l s u k s e k Istlöi* k i a i
wärmsten und tiefgefühltesten Dank ent­
minder verletzt. gegenzunehmen. 321* »»
j Ein wiedergefundener Dampfer. lle ls io n 109. D elsk on 1 0 9 .
V ik toria (Britisch-Columbia), 30. Januar. Hie-
gelangts die Nachricht, daß das vermißte Paket-
Sette 10. 141. Jahrgang. Rr. 31. Prcßburger Zeitung. Sonntag den 31. Januar 1S04.

D>e 1,i»1»d»iisr «iuer xuteo 1»»»« Idee, rerlnoxt öderrUI ätzn

K a n M te AprovisionirungsHake
des
keiuit«» «»ä l»»it»o Ike» äsr V «lt

i»t 2N hohen in 6 e r

H v s la u n a lio n V Ia u .
3!7*

k o L s v ii f , k 'ls o d e r tk o r x L s s e 8
IIV V K ^
dktzl»oxe »u> ck«» ktziost«» Ik ee, Odin»», Inäieu« u»ä Oe/Ious.
kMysikdlt
L«l»t nur in Orixio»I-k»e1,t«u. O«p»ts ciured kl»k»ts »r-
SpeziatitStea: »iedtliel». SS
P r a g e r M ilc h m a s ts c h m k e »

Di-, kugen von täglich 6 U hr A bends w arm .

Jeden M on ta g frisch:
1 0 Deka 3 0 kr. N ie L r ,te
» « « r « « « V 8
8p»»Iieraka1»rIA ^
rv e r»

ii»t »tzl», E c h te P r a g e r B l u t - ,
L e b e r-, B r a t - , T h e e - ,
I> v o k s l u N S k s N L I e i S e r v e l a d - u . K n ack ­
w ü r s te .
kWi>U. NÄ-iilcrg 83 .. Täglich frisch gebrannt:
«»psi'HIt ihr« »»Stertroffkun, S » r L » in « i s « a , « m a i l . P«»r»ella» und
»i-ässnsl. ^ P e r l - K a f f e e , '/ . K v . 3 8 k r. M a j o l ik » , m it llolertzitzr-guliruna, sitr jeden S -m i» geeignet, » » » e n t - iS » » »
10- h e r » , und » « f t e U d a r e « a i - und S o k le n lie e d e . H « te t- und r r e s t a n r a t io a « -
h erd e. K»tr!°zc koftenloi. »s

L v v v /z tt

t(ö n ig a lle r l.iq u e u r e ,


k ü s 8 t 6 N t l8 c lll6 l' l-iedling ller ln tellig en r.
Xn ltaben nur in 6 s -
ä e r io BoH turnrdeiten v o ilk o o io r e o verairt ,8t B a ll-F a c h e r °°" s c liä f t e n « is tv n R an ^ ss
o n ä L lfso b eio -, rvie uueli L bevlioiL -Iw itatiooen «nä in TnZssitriussrn.
s e b o o Akktrkeitkt Kat, 6oc!et in ein er reooro- B a ll- u . T h e a t e r '? L '.7 Ä » t.u e e ^
ro irteo L iirateoiabrilL a ls kolitui-^V erirkülukr A u sw a h l, zu tiefreduzirten P reisen bei in t t ^ L l 8 6 L 6 .
äaueroäe ü x is t e o r . O Kerte init 2kUA0l88- Q eSnsrsIvsrdrsbiL ^A
fü r 6nALrn lbei:
Icopieo 8ot> „B, eii kN88t«I1uoA" so äi«
^ ä o liv is tr a t iv o ä iese» B latte« ru riellten.
L o re n z e rth s rg a ffe 6 . sss t t l » 8 0 » L k 'L l l I .
Slk>* L 6 V ^ ?B 8 1
V ., 8 2 u , i > a c l s ä ^ - t ä r 6.
Irlekou 36—60.

l l » » i n g e i ,c k s k'iitzllei'lsgk in ?rk 88 dui-g


VN?/M jj 6 « j ä « r k ir m » :

Liigro8-Veeso>>l8i88 bei 8 e s r s >


UälmLa, k u llsp ss t.
V a r m i n L .

W ir M»eden 4»s xeekrte k»l»Iiknm im e i g e n s t e n l n t e e e s s e »nk-


« e rts» m a»«8 Vernuelr« „x«m»edt
---------- n«räe», künoreiikett« » a te r versel»!«-
, --------------
asoen ji»meo uock v » r t s » noroprsissn iu»st in äsn llnnckel 2 » driuxen.

V ir v a rim vor M M 8vleder vertkloser llaedakmuiißeii, llemi n u n Las naeti


unserem in allen Staaten patevllrtsii Verlakren lierzestellte U 8 I 6 M

Ä d iü k l'e n d e s tille n
U V U L L 0 L
LAsL^aisLsuv L»s srs'd» i^riL L»sr«
welche ieit J a b r e n bew ährt u nd von b e 'vorragenden Aerzten
kÜLNLvnkolt, velod ss a l8 rotnstes Lpvlsskstt atz lkicht ab fu h r» -» , töst-dkr M ittel empsshtea werdea,
vor» »»«rLruLL^ ^ rrrL s.
stören nicht die V erd au u n g , sind vollfomm>n uuschädliL , der
t«S
^ylIstLlläiKer L r s L t r k ü r Lutter, verzuckerten F o rm wegen werden diese P illen selbst von K indern
8 o !iiiia lL , Kodvreluekett eie. gern genommen.
« n e Lckacht-c, >L»irr»n en lS -tten d , K««e1 z u H eiter, »in» B x ir» , die 8
V«rl»»x,» gi» ,Luo«rol^ in jeäsm b«,,»r«u Ltzllsuw- iteku, -n
A ck-gst-lu, n sa ch 11S
demnach 20 S UiiUl l ecn
» e- n tS
ik ä tt,
tt. k xSet
x S -t nur
an e 2 L S » . HS.
M . A et -i
LesostLkt. Xu« Ort«u, v« ,Lun»r«I" nicdt srktltliei», x ,r e i» s e n d > » » , de» K e tr o g e , v» oa n 2 L « ^ 4L >, »rfakgt K r» n L » iu i» n d n n z
einrr Solke.
v«uä« man «ick ä irs lt »n äi» k»1»rilc. X nslbnfts
üdsr Lnxrosdtziux unä über Lrriesttuux r«u Vsr- M an N t - r l a n a , P H U W O R e u f t e i u 's ab-
W IM M l M a n v r illlu g r j,ib,,„r.. -iZ,Ue„. Nur echt,
d lr»uk»st»II«n r,»rä«n prompt «rtlidilt,
w enn jede Schachtel aus der Rückseiie m ir unserer
jM r 1'iir krossisten desouckere Vorruxsprsiss. gesetzlich protokollieren Schutzm arke .H eil.
Lroavlliireit o. LrxtUeks X tleste Kosteukrei. L e o p o l d " m it roth-schw irzem D ruck vern-hen
ist. Unsere registrirken S chachteln, A nw eisungen
-rcsi 8tSTk^Mrf' Liltuis r. ZrS«ts?Lursllsütkück i. ltsaueliis u nd E m b allag en müssen die lln tersch rist .P ü iliP P
H v L s n i L s l L L . r u 2. s r L 8 0 L 0 . Neusteiu, Apotheker" en th alten .
1V1L», H V /2 . — L ts d lirl 1880. IL ^ ri1 1 1 x > x »
V ,itr« !o i: L km x Ö«!ö», k re ssd v rx , Apotheke zum .H eil. Leopold", W ien, I-,
V»ßoerx»sis 7. Plankengaffe K.
I» r ,« « ,» » ,» : 2. t»»», ». »»«nlxer, -. LexeSL», L. dlerd»,!,
Lx»tk«>l« <t«r « » r m d e r r tz e i! S rR ilsr. i 03

Schmackhaft, nahrhaft,
billig und rein IV lS la llu rA is c iie ^ L lb r ik S - ^ e ti e n A S s e l is e k a f t
S u c k s p e s l , V I , » u n g s i 'i s - L L n ü l .
ist
Veireriliiiiillt:
Ti-»ciraoxe», L»a aaä eowxl. X«8rü»tuox von Vradeo-, kalll-,
Walll- u a ä Ioäa»tr!«-L»Iio«o.
I a i s k « r 1: k r im a » « » » » » » « i ' n l a l i l - 8 « » I » 1 e ii« -» . fe ste s u vä
H V »reke», (in seinnal
nnä vorinalsiserne u vä kölrerne liVuAsn ^eäsr Tzeps),
nnä ronstiAs HVax-mersstLtdbil^,

L s s o o lle r » F llo»1ix« / » l l l u i i F s b e ä i v x u o x e v .

ISS
— Lodleoüderseltlllxe, L»t»1oxe xratl». —
»4
Sonntag den 31. Januar 1904. Preßbxrger Zeitung. 141. Jahrgang. Nr. 31. Seite 11.

Xi-fiällliei, in allen O sliliatesssu- n. O em iseiitw aaistt-


IH n k e n S ie -u llandlunK sn, 6asös e t« .— L estelluvZ sa von 5 X lasobeo
auswärts w erden prompt in'» Ila u s Avstellt.
k e s u n rlk e il
K lg p p ltttl« n a « , ii» 0 2 ür 10/b. I'eltzkou 459
U „ L S o jz 8 -M e r
8

I L ü d ä n z f » « ,» 'W U 1» cker

Kleine Anzeigen. Großer Weingarten,


Obst- und G em üsegarten, hierzu c» 8 0 - 0 *

» io n D 8 ex e8 V » k f Jede solche Anzeige dis 5 Zeilen kostet


4 0 Heller, für jedes weitere Wort mehr
find 4 Heller zu entrichten. Auskünfte
N u,stäche kl. H äuschen, ftävt. W affcrleitu n g
einßefübrt, schönste Lage, nahe der S ta d t,
billigst zu s.-rkaus'n »der zu ve pachten. 71

hierüber ertheil! die Administration, Ven-


X u p fe« -- unä K ü k ls llw s s i'k n -fs d i'ü t turgasse 9 . Bei Anfragen ist die Ein­ Ebenerdige Wohnung,
schaltungs-Nummer anzugeben. bestehen» a u s 4 Z im m e rn , L a b»»S, Aüchc,
IN P 0 L S 0 N / Keller, K ud- u n d P ferd estak W agenrem ise,
kl-ineiii S ariei« , >st in P ü sp ö k i, in der N ähe
kV!ar!<1p!3t2 l>ir. 13, im e ig e n e n f-l3U36 13. Februar: der E isen b ah n statio n zu vecm iethe». 66
„Kranzelhausner Gmsan-
er/.eugt alle in dieses X aeb sin selilagen äsn X apler- unä ^lelallarbeiten,
üksrnim m t die XinriebtuvK von 2uelrer- und Lpiritusfairrilren, lkrausrei-
Ball" im Bellevue. ^ Per 1. M ai billigst
zu o r m ie lh r n : E in e W o h n u n g , I. Stock,
und Ladim us-, W asser- und OampkiisirullKen, verfertigt keuer- und 7. F e b ru ar: 3 Gassen-, 1 H o s jlM m e r,B id e z im m -r. B alkon,
1 OartenspritLen, Übernimmt aller Xrt „Typographenhuuv- H ofterrasie rc., gesündeste Lage. — E in e Hof-
w ,b n u n g : 1 Z im m e r u n d Küche r c , G arten -
^ U 8fü!lN U N §6ri von Q a 8- u . > V a8S6 l'l6itUNA6N, Kränzchen" benützung, — El-ktrische B eleuchtung. 78

1 0 i086t- unc! 6aci6-Link-io!itunA6n etc.


im „Albrechtsgarteu".
E in anständiges Mädchen, Wohnungs-Vermiethung,
im neugkvaulen Hause, P ro m en ad e, 3 G affen-,
und Irält stets sin reieiilialtiges I-axer von köliren, W asserlsitungs- welche- s s o u M ehrere J a v r e ,I> G schäfte»

1
1 H o fjim m er, B ir z im m e r, S p e is . Keller,
^rtilreln und Installations 6 eg ev stä n d en der neuesten und bsstbew älirten ih älrg Sec drei LaiideSssrache r m ächtig,
B oden, W afferleitu n g in Küche u nd Wasch­
d ltlet in e n Bäck ngeschäsl o»-r ädnlich-S
Konstrulrtionen, sow ie aueli aller ^ r t m essingener O ureligangsbäbne, küche, m it prachtv»ller Aussicht, Z nS 4 2 0 s t ,
^ u n le rju l« m » ie » . 77*
V entils, klanselieu, Lelirauben sie ., übernim m t alle in dieses Xaeb a m M a i 1 8 0 4 zu beziehen. 7 4*

1 scldagenden A rbeiten und Leparaturen bei billigster Lereelrnung und


solineller ^usfüirrung. 160
! Kanzlei- oder Bureauposten
iucht er» velfirier ges.tzler M a n n , u>>ltlärfrei,
der ungarische», demichen und slvoakischen
L vrache m ächtig. 5
Gassln-Wohnnngcn
E legant«

m it 3 u n d 4 Z im m e rn , B a ro ssstra ß e N r. 8
neben Ser österr.-ung. B ank, »er 1 M a i 1904
zu »erm iethen. A lle R ä u m e lichk, säm m tliche
Perfekte Kleidermacheriu A»hnuiigen m ir B » r-, D iener» u n d B ade­
zu der e m rst'Iiti sich den geehrtrn D a m e » ,n und zim m er, Küche, S p e i« , m t jedem K om fort
Tonntüg, den 14. Fekrnar 1SV4, Vormittag 10 Uhr, außer d m H ause. 4 au sgestattet. Elektrisches Liün i» all n Pieye».
im S aale der Gesellschaft stattfindenden J a h r e S j i n s : 3 zim m erig e W o h n u n g 5 0 0 fl.
Gcschäfts-Agent, . 4- , »
A u-kunft bei Jsse s Fischer, Jsaoellastraß? t!
kOO ,
an erk an n t tüchtige » r a s t, sucht U elchäfiigusg. L4
G n igie Zuschrislku u n rer „ R . 8 S * a n d>«

der Aktionäre der


Ä d m l.ttstt. b. B l.

E in f«ü neues, schiines


81*
2 möblirte Gassenzimnier
sam m t V o rzim m er, in der nächsten N ähe des

? 0 L 8 0 l l y v r I . S p L r k L 8 8 L . M oire-Kleid T h e a te rs , find s»s»rt zu rerm ieih n. 12

und ein Saw m tkleid, sind billigst zu »er­

Gegenstände der Verhandlung:


kaufen. 76* Monatzimmer,
im 1. S tack, Aussicht au f die D o n a u ist ab
!. V erw altm igsbericht der D irektion über d a s G eschäftsjahr 1 9 0 3 und 31 Makulaturpapicr 1 5 . F e b r u a r a n ein-n s»liden H e rrn zu ver-
läge der B ilan z. ist zu v erlauten. m iethen. Jirin g e rg c ss e 2 8 , 1. Sivck. 75
Bericht des A ussichtsrathes und G enehm igung der geprüften B ila n z .
3 . E rth n lu n g des A b solu torium s an die D irektion und den Anfstchtsrath. Ein junger Haushund, I m Neustift N r 1,
4 . Bestim m ung der V erw endung des R ein g ew in n es. sehr g u ter W ächter, ist zu verkaufen. SA schönste Lage, ist eine Wohnung, ,m 1. Stock,
ö . W ahl von 11 D irek tionsm itglied ern, sow ie der 4 A ufsichtsräthe. m it 4 G aff n -, B » r - , D ien er- u n d B ad e­
G ro ß er D am ast R vstdaar- zim m er, C lsset, B e te n K -ll-r u n d W a rm -
Auszug aus de» Statute«. Salon- und Schlaf-Divan wafserseizuni,', oanl 1. M a i ll-t>4 zu ver­
m it F auieiiilleS , Spiegel, Tisch, a l l 's m u th e n N ä h e .e s beim E gei.ld u n ier daselbst,
M ahagoni, s-tehschiedlalt pe, Eck- und P a rte rre . 78
W a»s Etagere« und andere Llödelstücke
»ersamml««g bei der Anstalt d ep o n irt w urde siilv prerS w U ldtg z» habe».
,
dO*
Schöne Wohnung,
bestehend a u s 4 G -ffenzim m ern. V o r-, D ien er-
M öbl. Gassenzimmer uud B ad ezim m er. S o -n s T errasse sam m t
P a r te n , ist a d I . M a i 1 9 0 4 in d r K is f a lu tv -
m it se ra ra t m E in g a n g un d T srrsch llsf-l,
werden durch ihre gesetzlichen B e rtre le r re p rä se n tirt, selbst w enn letztere keine A ktionäre find. ist ar> etiien jo!.d-u H err» zu oerm ,eiben. 73 gasse 28 zu v eim ielhen. 68*
Z 1 8 . A n träg e einzelner A ktionäre können n u r d a n n in der G en eralv ersam m lu n a
w erden, wenn dieselben b is zu dem der ordentlichen G en eralv ersam m lu n g vorangehenden 3 0 .
bei der D irek tio n schriftlich eingereicht werden.
Z 2 1 . D ie Beschlüsse werden durch absolute S tim m e n m e h rh e it im S i n n e des § 16 g efaß t;
bei S rim m en g leich h eit entscheidet die S tim m e des P rä ses.
D ie W ah len erfolgen m ittelst geheimer A bstim m ung u n d im F a lle gleicher S tim m e n z a h l ent-
cheider d a s Los. J e d e W a h l erfo lg t m ittelst S tim m z e tte l.
8 2 5 . D ie D irek tio n besteht a u s 3 0 M itg lie d e rn , welche im W ege geheim er A bstim m ung a u f
» s k e n v s i 'i U s n s l .
5 0 0 k e n n e n m o n a tlic h « d u » ü iailco
l ö n n e u k e r r v n s n j e ä s a 8 t » n ä , s » b elieb
v e r d ie n e n . rä n k ra g e n b e f ö r d e r t u u t s r
D r u e k s o r le r ,
drei J a tue gew ählt w erden. J ä h rlic h treten 1 0 D ire k tio n s-M itg lie d e r a u s , Pie jepoch Wieder , 0 . 1 4 ^ d a s .ä n n o u c e u - ö u r e a u d es jeder A rt sind i« C a r l A n g e r m a y e r ' S
gewählt werde« köuue». » H e i l r u r - , L tu t t g a r i , L s r x s t r a s s « . , Vuchdruckerei, PozSony, Beaturgaffe R r. S .
K 3 3 . D er A ufsichtsrath besteht aus 4 M itg lie d e rn , welche durch die G eneralversam m lung z« hadca. — Telefo« Z I.
ä b r l ch -ew äb ll werden. 288

T ie Aktien können vom 1 . Februar a n , spätestens aber am T a g e vor der


G eneralversam m lung, d. i. am I S . Februar b is 12 U hr M itta g s deponirt und
gleicbzeilig die L egitim ationskarten, w ie auch die S tim m zettel behoben werden- D ie
im S in n e des H andelsgesetzes H 1 98 vom Aufsichtsrath geprüfte B ila n z w ird
mindestens 8 T age vor A bhaltung der G eneralversam m lung veröffentlicht werden.
B ila n z und Geschäftsbericht der D irektion können in den A m tslok alitäten der A n ­
stalt eingesehen und übernom m en werden.
P o z s o n y, am 2 0 . J a n u a r 1 9 0 4 .
vr. Kei-vay kiänäoi-, k W .

M W sU»».LLr LrLMßllosswjttsI tilr LodvLcdttvde,


kiedters Uvimevt. Ksp8. evmp. S e it drei Jahren litt ich infolge Ü b e r ­
anstrengung und eines F a lles v»m Dache, KwtLrws v»ä keoonvslvsveolvo.
« Anker-Paln-Expeller
ist ein altbewährtes Hausmittel, welches seit an heftigen nervösen Kopfschmerzen, Pochen ^ .x x sb it: S L » rs s« u ä ss - H s r v e r i s I L rlre rrä s s -
mehr als 33 Jahren als zuverlässige Ein- im Kopf, Gemüthsverstimmungen uni» so
reibuna bei Gicht, Rheumatismus und weiter. Durch die einfache briefliche B e ­ 21u.t: v o r v e s s s r n ä s s TiLibtzsI.
Erkältungen angewendet wird.
Warnlura Minderwertigen Nachahmungen
handlung des Herr» F . M . Schneider
wegen sei man beim Einkaufe in Meitze» i. S a ., Nikolaistez 8, wurde
vorsichtig »nd nehme nur Originalflaschen ich gründlich wieder hergestellt und habe ITsdsr 2OOQ Lrwblietts StidLsttd«». N'
i» Schachteln mit der Schutzmarke Anker
mW dem Namen Richter an. — Zum
Preise von 80 H., K. 1.40 u. K. 2.—
vorrätig in fast allen Apotheken;
auch wieder eine gute Gesichtsfarbe er-
halten. Ich sage Herrn Schneider hier­
durch m ein-n aufrichtigsten Dank, möge 8 k llk ^ L .! .0 - IK I^ IL -K a r e o ia . Z
upt-Dcpot bei Josef v.Török, eS ihm noch recht lange vergönnt sein,
. otheker in vudaprst. ifäL seines A m tes wi?<>n zu können. Fritz ^ L u ü ie ti in ä e v ^ p o ttie ^ e n in k^Iasetren 211 */, I^iter
Lichtn t Lit.. k.«.k.Hofl. Liptzer in Loboda bei Göschwitz (S a a le ). öwlUVttll! ä Llr. Z .49 u u d r u 1 leiten » X r. 4 .4 0 .
Vorstehendes beglaubigt Xk»ch, Gemeinde- 181

Vorstand zu Loboda. (Stem pel.) zio*


Sette 12. 141. Jahrgang. Nr. 31. Preßburger Zeitung Sonntag den 31. Dezember 1908-

ic ? .
H it 0«AenivLr1i§ein erl»ube icb wir böüiebst Hittbeil»nß ,u
m»cbeo, 6 » ,, iob mit I . L e i » « « » » I S V 4 »m biesixsn klstr«

llet Ung. K I»88en-I.ottene. p o rso n ^ , V sn tu r g ssse


ein
5 unä 7
Lteduo§ am 9., 10. unä 11. kestru»r 1904.

0 0 .0 0 0 , 3 0 .0 0 0 , 2 0 .0 0 0 , 1 5 .0 0 0 St:o_ st:O.
^ 1.0, */, I^>» Vi 1.0»_____ */, 1.0,
3 x s ä itio ii3 -(r S L e I iM
L LV4 - L SS L S« — L IS — e«S L r«e.
L a k»t»«» b «i 4 , r
I.nnN»drix« k r»xi, hei 6en bervorr»Ae»6sten kirmen 6ieser
Lr»»ob« v«r»etrt » ia h in 6ie »nzenebme I.»xv, meinen p. t. Lun6en

M k Ler UM.L8l!liW8-L V kkM M


v o r » » !» L S I), lk « » » « » ^ , L l» a p 1 p l» 1 » S.
in ^e6»r V7«i»s «ntKoxenbommen LU können.
Ich ver6« »tet» bestrebt sein, 6ureb prompte un6 boul»nte Le-
6 ienunx 6i« 2ukrie6enbeit meiner p. t. Lunäen ru erverben un6
»r bitte, mieb » i t Aufträgen -u beebren. 3t i*
^>7ir »bernebmen äie Vorsiebernnx xexen L uriverlust 6er 1860 er 8 oeb»eblunx»voll
I.o»s, 2ieb un x 1. kebruar 1904. krLmie ^ L 12 50, L 4 75. Delekon 506. L ^ v I lX G v lL ^ S k L .
Lnrsverl»»t eire» bi 400'— , resp. L. 1 4 5 — .

R r v l r

sinä 6 ie k reise in säm m tlielieQ ^.btkeilmiASQ


in k einen wLarsn, ^Väsotie, RIsiäerstoK e,
k ep p ielie noeli b illig er als vor ^Veitinaeiiten.
^urüeirAesetrte ^ r ^ s l unä R este sstireUiLtt
b illig . ^VaareniiLns ^VsisL & Ileim ler,
k o r s o n ^ , O e ä irA s ss e 9 .

AGßi
» o i^ L W s in s ls b l
! OittiopLllirclie ünrtrlt ( „ s g i r s i e l i s s l « I t ä s r g o l ä o o s a tle ils illv „ f ilsr ? o r» o n > sr K svesebe-4u«stsIIung
ISS9 uaii » e t äor II. Ism lisirllisetisftlletisa l.sn ils» .4 ii8 sts» u > ig in p orson v IS 0 2 ).

H G lS I » - I .Z H V V L L »kU »rK K »88V 4 . I ., f i s v l i e n t t l i o n g a s s v V In, 2 lgexrünäet 1834)


«mpL«k>t ru
6dvtLrLle: vr. RolL uiiä v r. v. vovorL».
0 6 l6 Z 6 N k 6 ll8 -0 6 8 6 tl6 I lK 6 I 1
L e b a n ä l u n A v o n Z .ü 6 ic A r » ts v e r ir r iim w u v ^ e n u n 6 » I le r s o n 8 ti^ e n
sein voblnssvrtirtes 1.»xer äer n e u e r t e n nnä tzesobmnebvollsten
V e r b il d u v A e n 6 e s L ö r p e r s . L iß e n e m e e b a ii. V ^ e r lr s tä tte i ü r Arbeiten in
H i e 6 e r u u 6 s o n s ti g e L t ü t a a p p a r a t e . — 1(ii!<iei p e n s io n s r . ^ —
k r o s p e k t e tr e i.
L i- illa n ls o , O o lä - u n ä L ild e l- ^ a a r e n
LU soliäen, »ber teske» kreisen.
R epräsentant unrl Hiiellerlsge von Vrfevrvris lltirisloOo in
P aris unä K arlsruks. so

2 Ä o g o k L fv v l-v r tv to L v Pstllder-Lizitatir» SSßi


3 „ k o u v ll^ j IpLrdLLk"
Pfandleih"- Anstal
der Kreßdargrr Gnsrrdeda»)
1S04. ^vl dä kadriiLr 10-öll. am 1 0 . F e d rn a r 1 9 6 4
in Prk88burg, 6rs88linggL88v lO.
L - 1903. 6vi ^uniu» bübnn 6 bnvl Die im Monate Juni 1903 aut
»äötnrtnmrL el-L1o8ositvt1 -Lloxok, 4s g Monate versetzten Pfänder, und zwar:
* " ^ S 5 8 0 . a - I ^ S ^ g g g z srL w ig Pretiosen von Str. 1 6 5 8 0 b is 1 0 9 9 3
INN U llsSkOkkSU M»Lö Ä W MM.
L vdlvvsR ure- u. k lo d lv sn sä eld L ä er, lleissIufldtzksnäluvA .
S ^ e d lllgÜSLSod Effekten von N r . 2 7 S » 2 b.S L S881 DUM" O ss ZLN2 S 3»br binäureb geöKnst.
2 7852. aaäw täl 33881. sa^m ls sowie die im Monate September 1903 nur
vnlnmint nn 1903. 4vi sreptember bübso auf 3 Monate versetzten Pretiosen- und U H F » « D F » » » lür Uerren täxliob; tur Osm en täAlieb mit ^ u s-
o»»k 3 bür» elnLlvAositott ebsner- üs Effekten-Pfänder, welche bis zum 9 nsbm e 6er 8vnu- un6 keiertLZo von 6 — 12 Ilbr.
«x^üb ioxä-nLIo^ob, welzrek 1904- üvi Februar 1904 nicht ausgelöst oder um- — Id«U»«;I»e- u n t l 8 « I » iv iu » » » k » Ä . —
tebruär S-ig bi new v»lt»tnsb. v»x^ geschrieben sind, werden in der am 10.
Lt n « u ir»t»»b, 1904. evi kebruär Februar 1904, von 8 — 12 Uhr Vor- H V » ir ir ei» d » Ä v i'. (Avor- an6 woälbawenlSsv LSäer.)
10-4n, äülelütt 8 — 12 ür»bor » nälvA- mittag im Lizitations-Saale der Pfand-
bSlosön-intünet kL-mLnze-uten» 1. s-Lm leih-Anstalt, Päzmänygasse Nr. 1. abzu-
vom 1. Xovemd. bis 28. kebr. von 7 kbr kr üb bis s kbr 4bvLäs.
»l»tt! bLnbsn 1üv8 trverü,» termsben haltenden Lizitation öffentlich verstergerr.
r»vxt»rt»näü n^ilvLnos Irverüs üHän «I 1 b3
vom 1. Aiirn 31. O btob. ^ 6 ^ n „ 6 ^ ^
1vßn»b »ä»toi B o « der Pfarrdleih - Anstalt töS L ixeotb ü m er: lk re » ^ 1 » n rx e i^ « e o r e r l» e l» » m t r .
I.eiten6er O irebtor: D r. V l r A l I L » II» .
i ..kmnfi ixikdtLi" üiirUraiör-lLii«ti. der Preßburger Gewerbebank.