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Omar Hilale: Die Selbstbestimmung ist ein universelles Prinzip der UNO

Saint-John–sich dessen zweiten Antwortrechtes auf die irreführenden


Äußerungen des Vertreters Algeriens, Soufiane Mimouni, betreffs der
vorgeblichen Selbstbestimmung des „Volkes der Westsahara“ und der
„Besetzung der Sahara durch Marokko“ auf dem Seminar der C24 in den
Karaiben in Dominica bedienend, bereut der Botschafter Marokkos bei der
UNO, Omar Hilale, dass sein algerischer Amtskollege auf die Verschmähung,
auf die Scheltwörter und auf die Herabwürdigung in seiner Antwort auf die
marokkanische Argumentation zurückgriff, somit die Tonart geringschätzend,
die einer UNO-Versammlung geziemt, bemerken lassend, dass „die Beleidigung
die Waffe der Schwächlinge“ sei.

Herr Hilale hat darüber hinaus unterstrichen, dass die Selbstbestimmung der
Population der marokkanischen Sahara mit der Rückerlangung Marokkos seiner
südlichen Provinzen vollendet wurde und sich täglich durch diese Population
seither ausüben lässt, und dies vermittels einer Vielzahl gründender Akten und
starker politischer Aktionen, davon im Besonderen:

–Die Verfechtung der territorialen Integrität des Königreichs auf allen Ebenen
sowohl auf nationaler als auch diplomatischer und internationaler Ebene.

–Das Zustandekommen der unterschiedlichen Wahl-und-


Referendumsfälligkeiten, was den höchsten Ausdruck des Rechts auf
Selbstbestimmung darstellt, und dies in einem gelassenen, ruhigen und
verantwortungsbewussten Klima, wovon in den Berichten des Generalsekretärs
der UNO des Sicherheitsrates die Bestätigung gemacht wird.

-Die massive Beteiligung an den legislativen Wahlen der Stadtverwaltung, der


Gemeinden und der Regionen, sich durch die höchste Beteiligungsquote des
Königreichs geehrt gefühlt, das heißt mehr als 65%, was keineswegs der Fall der
Beteiligung an null grenzend von 0,1% in den Kabylen in Algerien ist.

–Das Auserkoren der Population der südlichen Provinzen des Königreichs, in


der Sahara eine friedensstiftende, inklusive, aufgeschlossene, tolerante und
entschlossen sich auf die Demokratie und auf den Respekt der Menschenrechte
berufende Gesellschaft zu errichten.

–Den Beitrag dieser Population zum sozialwirtschaftlichen und kulturellen


Aufschwung der marokkanischen Sahara.
-Das tagtägliche Engagement aller Gesellschaftskomponente der Sahara, im
Besonderen der Jugendlichen und der Frauen, zur Inwerksetzung des neuen
Entwicklungsmodells in den südlichen Provinzen, das von seiner Majestät dem
König Mohammed VI seit 2015 auf die Schiene gebracht wurde.

–Das Entweichen einer Dutzend von Tausenden von marokkanischen Saharawis


in die Lager Tinduf auf die Gefahr ihres Lebens hin, und ihre Rückkehr in den
Schoss des Mutterlandes Marokko. Mehr als 20.000 Personen sind den Lagern
Tinduf entflohen und Dutzende sind von der algerischen Armee bzw. von den
Söldnern der Front Polisario ums Leben gebracht, soweit sie versucht haben, zu
entschlüpfen.

Und der Botschafter Marokko fasst zusammen, dass die Selbstbestimmung ein
bürgerschaftlicher und freiwilliger alltäglicher Akt in der marokkanischen
Sahara sei.

Er hat im Anschluss daran den Vertreter Algeriens in seine Schranken versetzt,


infolge seines Abrutschens zum zigsten Mal und der Zwangsrückläufigkeit
seines Landes betreffs des sogenannten Anspruchs der marokkanischen Sahara
auf Selbstbestimmung, was er mit Dreistigkeit als die sogenannte „letzte
Kolonie Afrikas und als kolonisierten Staat“ eingestuft hat.

Der Botschafter Marokkos hat die Beteiligten zu Zeugen genommen, in dem er


die Frage aufwarf: Welches Territorium bzw. welches zu diesem Seminar
eingeladene Land haben einen kriegslustigen Nachbarn, welcher ihnen einen
bewehrten Konflikt seit Jahrzehnten aufzwingt und er durch eine separatistische
bewaffnete dazwischengeschaltete Gruppe behelligt? Keiner. Allein Algerien
steht für diese schwerwiegende Anomalie Marokko und seiner Sahara
gegenüber ein.

Herr Hilale hat dann den algerischen Botschafter daran erinnert, dass „die
Selbstbestimmung ein universelles UNO-Prinzip sei, das keiner Auswahlbarkeit
untersteht und das allen Population zugute zu kommen hat, vor allem den
Jenigen, welchen eine Besetzung seit Jahrzehnten aufgedrückt wird“, in diesem
Rahmen nachschiebend, dass „Algerien, das sich bei jeder Gelegenheit dazu
anmaßt, sie mit Monomanie die marokkanische Sahara zu beanspruchen,
unterlässt, dass es Populationen auf seinem eigenen Land gibt, welche
reklamieren, dass ihnen der gleiche Anspruch auf Selbstbestimmung zugewiesen
wird“.
Und der marokkanische Diplomat fügt hinzu, dass „das Volk der Kabylen, das
bereits vor dem algerischen Staat bestand, auch den Anspruch auf
Selbstbestimmung zu erheben hat. Warum streitet es ab, was es von den
Marokkanern der Sahara abverlangt, in dem es dazu übergeht, seit 45 Jahren
dem Königreich durch eine bewehrte separatistische Gruppe einen Konflikt
aufzuzwingen? Und warum die Vertreter des Volkes der Kabylen nicht den
Anspruch darauf erheben, in dieser Versammlung der C24 zugegen zu sein? Sie
haben auch das Recht, sich nach eigenem Ermessen zu ihrer Zukunft zu äußern“,
erklärte der Botschafter abschließend.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com