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TEAMWORK DFB-Talentförderprogramm:
FÜR TAL
ALEN
ENTE
TE Info-Abende für Vereinstrainer  1
EINE BROSCHÜRENREIHE ZUR TALENTFÖRDERUNG DES DEUTSCHEN FUSSBALL-BUNDES

TORSCHUSSTRAINING 
TIPPS FÜR DIE VEREINSTRAINER 
 

EDITORIAL

Ein Miteinander im Interesse des Talents!


Mit dem DFB-Talentförderprogramm haben wir optimale Strukturen geschaffen, in
Zukunft die Qualität unseres Fußballs nicht nur bei den Profis, sondern auch in allen
Amateurklassen zu steigern. Schließlich haben wir die Sicherheit, über 22.000 unserer 

besten Talente durch qualifizierte Trainer Woche für Woche zu fördern.


Nach der Aufbau-Phase sind wir nun dabei, das Projekt an vielen Fronten weiter zu
optimieren. Hierbei sind Sie, liebe Vereinstrainer unserer Stützpunkt-Talente, die 
wichtigste Zielgruppe überhaupt. Denn die
die zusätzliche wöchentliche Trainingseinheit 
im Stützpunkt kann letztlich nur eine wertvolle Ergänzung zum Vereinstraining sein.
Die meiste Trainingszeit verbringen unsere jungen Spieler nach wie vor im eigenen
Club. Es kommt also darauf an, dass Honorar- und Vereinstrainer auf Basis eines ver-
trauensvollen, offenen und intensiven Kontakts und mit der gleichen sportlichen
Philosophie jedes einzelne Talent optimal fördern. Nur das perfekt funktionierende 
Zusammenwirken von DFB-Stützpunkt und Verein wird unsere jungen Spieler auf die 
Anforderungen des zukünftigen Spitzenfußballs angemessen vorbereiten. Die Info-
Abende an den DFB-Stützpunkten möchten diese enge Kooperation forcieren! 

Gerhard Mayer-Vorfelder 
DFB-Präsident 

Deshalb sind unsere Vereine so wichtig!


Die technische Perfektion aller Spieler ist Qualitätsmaßstab heutiger Spitzenmann-
schaften. Jeder Spieler beherrscht auch die schwierigsten Techniken in höchstem
Tempo, auf engstem Raum und unter Druck des Gegners. Die Basis für diese perfekte 

Technik muss bereits im Kindes- und Jugendalter gelegt werden. Genau deshalb ist ein
systematisches Technik-Training, das individuell auf die Stärken und Schwächen jedes 
Spielers abgestimmt ist, das „sportliche Herzstück” des DFB-Talentförderprogramms.
Bis unsere Talente aber eine Technik beherrschen, müssen sie den Bewegungsablauf 
immer und immer wieder üben und tausendfach wiederholen. Hier wird überdeutlich,
wie wichtig ein fundiertes Vereinstraining ist,
ist, das genau dort weitermacht, wo die 
zeitlich begrenzten Impulse unserer Honorartrainer zwangsläufig an Grenzen stoßen.
Wir möchten deshalb alle Vereinstrainer einladen, in einem kollegialen Miteinander 
unsere jungen Spieler und Spielerinnen fußballerisch und menschlich voranzubringen.
Sie werden es uns in Zukunft sicherlich danken! 

 Jörg Daniel 
Sportlicher Leiter des DFB-Talentförderprogramms 

2   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


 

INHALT

EDITORIAL 2
IMPRESSUM
Verein und Stützpunkt HERAUSGEBER:
 – Teamwork
Teamwork für Talente
Talente 4 Deutscher Fußball-Bund, 60528 Frankfurt/Main
Wichtige Leitlinien für die Zusammenarbeit  Tel. 069/67 88-0, Fax 069/67 88-266
der Honorartrainer mit den Vereinstrainern GESAMTVERANTWORTUNG:
Bernd Pfaff, Michael Skibbe
Torschüsse ef
effizient tr
trainieren! 6 PROJEKTVERANTWORTUNG:
Die Muster-Trainingseinheit des Info-Abends zum Jörg Daniel, Ulf Schott
Schwerpunkt „Torschusstraining” im Überblick 
MEDIEN-KONZEPT/REDAKTIONELLE LEITUNG:
Norbert Vieth
So läuft das Torschusstraining
Torschusstraining INHALTLICHES KONZEPT:
richtig! 10 Jörg Daniel, Ulf Schott, Norbert Vieth, Andreas Schwinn,
Praktische Tipps für das Torschusstraining im Verein Michael Desch, Michael Bauer, Frank Gifhorn, Udo Hagen,
Stefan Kerber, Iraklis Metaxas, Alexander Richter, Clemens
In kleinen Gruppen trainieren! 16 Decker, Markus Hirte
Hinweise zur Organisation eines GRAFISCHES KONZEPT:
Kleingruppentrainings
Kleingruppentrainings im Verein  Thorsten Krybus, Philippka-Sportverlag,
Philippka-Sportverlag, 48061
48061 Münster
LAYOUT:
Top-
op-Trainings
Trainingsformen
formen zum Torschuss 18 Lin Lehnen, Philippka-Sportverlag, 48061 Münster
Interessante Spiel- und Übungsformen DRUCK:
von Jörg Daniel und Michael Skibbe Graph. Betriebe E. Holterdorf, 59302 Oelde
FOTOS:
Service 20 Philippka-Sportverlag
Informationen: Fach-Medien und Trainer-Ausbildung

Das DFB-
DFB-T
Talentförderprogramm im Überblick
Neue Struktur
• Einrichtung von bundesweit 390 flächendeckenden
LEISTUNGS- LANDES-
Stützpunkten
ZENTREN VERBÄNDE
• Jeder Stützpunkt deckt somit etwa 70 Vereine ab
• 29 hauptamtliche, beim DFB angestellte Stützpunkt-
koordinatoren als regionale Organisatoren und
’Controller’ der Fördergrupp
Fördergruppen
en
• 3 Honorartrainer pro Stützpunkt für 2 Trainingsgruppen
390 Stützpunkte
•  Trainingsgruppe 1 (17.00 bis 18.30 Uhr):
Uhr):
deutschlandweit! U12: etwa 15 Spieler
U13: etwa 15 Spieler
•  Trainingsgruppe 2 (18.30 bis 20.00 Uhr):
Uhr):
U14: etwa 9 Spieler
U15: etwa 9 Spieler
SCHUL- AMATEUR- U16: etwa 4 Spieler
KOOPERATIONEN VEREINE U17: etwa 3 Spieler

U18: etwa 2 Spieler


• Wöchentliches Training

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 3


 

KONZEPT

Verein und Stützpunkt – 


Teamwork für unsere Talente!
Die Arbeit der Vereinstrainer ist nicht hoch genug zu bewerten. Schließlich müssen
sie sich nicht nur beim Training mit vielen kleinen und großen Problemen herum-
schlagen. Der DFB möchte bei dieser komplexen Aufgabe helfen. Die neue Struktur
der Stützpunkte löst nicht alle Schwierigkeiten, bietet aber erste hilfreiche Ansätze!

Vom Anfänger zum Spitzenfußballer Auch der Frauenfuß-


Im neuen Service-Magazin der Talentförderung des DFB ball wird langfristig
„Intern”  skizziert der Sportliche Leiter, DFB-Trainer Jörg profitieren. Denn
Daniel, das zukünftige Erfolgsrezept des Talentförder- gerade für junge
programms: Spielerinnnen ist ein
„Wir setzen in erster Linie auf die Qualität der Trainings- zusätzliches Training
arbeit. Unsere Talente müssen sich auf jede Trainings- immens wichtig!
einheit neu freuen. Sie müssen nach jedem Training die
Gewissheit haben, wieder etwas dazugelernt zu haben.
Die Begeisterung der Talente ist das beste Motivations-
mittel für alle, die beim DFB-Talentförderprogramm mit-
arbeiten. Trainingsmonotonie darf nie aufkommen!
Stattdessen müssen die Talente mittels eines attraktiven,

EINHEITLICHE
AUSBILDUNGSPHILOSOPHIE

HONORAR- VEREINS-
TRAINER  TRAINER 

OPTIMALE FÖRDERUNG
DER TALENTE

4   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


 

KONZEPT

altersspezifischen und systematischen Trainings Schritt


für Schritt zu immer besseren Fußballern und vor allem
Persönlichkeiten heranreifen!" METHODISCHE PRINZIPIEN
FÜR STÜTZPUNKT- UND
Der DFB ist sich aber bewusst, dass der Aufbau des DFB-
 Talentförderprogramms zwar ein großer Schritt nach VEREINSTRAINING
vorne war, nun aber eine weit größere Herausforderung
auf alle wartet. Genau die von Jörg Daniel skizzierte
1 INDIVIDUELL TRAINIEREN!
sportliche Philosophie der DFB-Stützpunkte muss in Zu-
kunft als Leitbild die Trainingsarbeit in jedem Amateur-
verein bestimmen.
Schließlich verbringen unsere 22.000 ausgesuchten 2 IM DETAIL TRAINIEREN!
Stützpunkt-Talente noch immer die meiste Trainingszeit
im Verein. Nur wenn sie dort ein Training mit gleicher
Qualität, Attraktivität und methodischer Ausrichtung er- 3 SCHWERPUNKTE TRAINIEREN!
leben, werden wir letztlich in Zukunft auf einen weitaus
größeren Pool an spielstarken Fußballern für unseren
Profi- und Amateurfußball zurückgreifen können.
 4 PERSÖNLICHKEITEN TRAINIEREN!

Im Interesse der Talente müssen alle


intensiv zusammenarbeiten
zusammenarbeiten!!
Der DFB möchte alle Vereinstrainer dazu motivieren, in
einem vertrauensvollen, konstruktiven und gleichbe-
5 TECHNIKORIENTIERT
TECHNIKORIENTIERT TRAINIEREN!

rechtigten Teamwork mit den Honorartrainern an den


Stützpunkten jedes einzelne Talent, letztlich unseren 6 MIT MOTIVATION UND SPASS TRAINIEREN!
Fußball im ganzen voranzubringen.
Basis hierfür ist das Bewusstsein, dass das wöchentliche
Zusatztraining in den DFB-Stützpunkten nichts anderes
7 MIT SPIELEN UND ÜBEN TRAINIEREN!
als eine Ergänzung des Vereinstrainings ist. Eine hilf-
reiche Ergänzung setzt aber voraus, dass Honorar- und
Vereinstrainer regelmäßig kommunizieren. Wie anders
sind aktuelle Abstimmungen über sportliche Leistungsver-
läufe eines Talents, über seine Stärken und Schwächen
als Basis einer gezielten Trainingsarbeit möglich? Ein
isoliertes und unkoordiniertes Nebeneinander oder

schlimmstenfalls sogar Gegeneinander von Verein und


Stützpunkt darf es schon im Sinne der jungen Spieler
und Spielerinnen nicht geben!
Wie soll sich ein Talent orientieren, wenn es in Verein und 
Stützpunkt auf ganz unterschiedliche Spiel- und Trainings- 
philosophien trifft?! 
Beispiel: Der
Beispiel:  Der Honorartrainer fördert und fordert bewusst
kreative, fintenreiche, letztlich auch riskante Einzel-
aktionen im Angriff, der Vereinstrainer favorisiert aber
das „schnörkellose”, einfache Spiel in jeder Situation...
Welche Chancen werden eventuell verpasst, wenn sich
Honorar- und Vereinstrainer zu wenig austauschen?! 
Beispiel : Der Vereinstrainer erkennt Defizite im Kopfball-
spiel bei einem Stützpunkt-Spieler, ist aber „Alleinunter-
halter” beim Training und kann aus diesem Grund nur
ganz begrenzt an der Behebung dieser Schwächen
arbeiten. Die Honorartrainer sind sicherlich offen für die
Bitte um ein gezieltes Kopfball-Einzeltraining...   

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 5


 

MUSTER-TRAININGSEINHEIT

Torschüsse effizient trainieren!


Muster-Trainingseinheit
Muster-Trainingseinheit des ersten DFB-Info-Abends für die Ver
Vereinstrainer
einstrainer der Stütz-
punktspieler zum Schwerpunkt „Schulung des Torschusses”.

Variantenreiche Inhalte, ein Wechsel zwischen Spielen und Üben sowie ein paralleles
Einzel- und Kleingruppentraining sollen dafür sorgen, dass
d ass unsere Talente Torschuss-
Torschuss-
techniken sicherer beherrschen und in Spielsituationen richtig anwenden!

AUFWÄRMEN

Zuspiel-Übungen in 5er-Gruppen I Trainer 1

Das ist auch wichtig für das Vereinstraining


• Stets interessante Aufwärmprogramme mit Ball
anbieten!

1
• Bereits den einleitenden Teil eines Trainings zur
 Technik-Schul
 Techni k-Schulung
ung verwenden!
verwen den! Keine
Kei ne kostbare
kos tbare
 Trainingszeit
 Trainin gszeit verschen
verschenken!
ken!
• Das Aufwärmprogramm bereits auf die Schwer-
punkte des Hauptteils abstimmen! Hier bereiten
einfache Pass- und Schussübungen auf das Tor- Zuspiel-Übungen mit 2 Bällen I (Gruppen 1/2)
schusstraining vor! • 2 Gruppen zu je 5 Spielern. Innerhalb
Innerhalb der Gruppen passen
• Auf eine systematische Steigerung der Ballarbeit sich die Spieler jeweils 2 Bälle zu.
bis zum höchstmöglichen Tempo achten! Dabei • 1. Aufgabe: Freie Zuspiele aus dem kurzen Dribbling.
Dribbling.
• 2. Aufgabe:
Aufgabe: Mit Begrenzung
Begrenzung der Ballkonta
Ballkontakte.
kte.
dürfen Präzision und Qualität der technischen Ab- • 3. Aufgabe: Die
Die Spieler bewegen
bewegen sich mit den Bällen in der
läufe jedoch nicht leiden! Hand – präzise Zuspiele per Spann aus den Händen!

Zuspiel-Übungen in 5er-Gruppen II Trainer 1


Das ist auch wichtig für das Vereinstraining
• Stets lösbare, jedoch leistungsherausfordernde
 Aufgaben stelle
stellen!
n!
• Aufwärmprogramme interessant variieren, aber
nicht zu schnell von Übung zu übung springen! Die
Spieler müssen genug Zeit für eine Aufgabe be-
kommen!
• Wenn die Spieler sichtbare Probleme mit einer
Übung haben, die Aufgabe für alle (oder für ein- Zuspiel-Übungen mit 2 Bällen II (Gruppen 1/2)
zelne Leistungsschwächere) erleichtern! • Wie zuvor: 2 Gruppen zu je 5 Spielern. InIn den Gruppen
• Zur Auflockerung zwischen die Technik-Übungen passen sich die Spieler jeweils 2 Bälle zu.
Fang- und Laufspiele einplanen! • 1. Aufgabe: Die
Die Spieler bewegen
bewegen sich mit den Bällen in der
Hand – präzise Zuspiele per Dropkick als Spannstoß!
• 2. Aufgabe: 2 Spieler der Gruppe dürfen nur direkt passen,
3 Spieler haben höchstens (2) 3 Ballkontakte.

6   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


 

2
Informationen zur Trainingseinheit
• Die exemplarische Trainingseinheit verdeutlicht, wie
trainingsmethodische Leitlinien in der Praxis des
DFB-Talentförderprogramm
DFB-Talentförd erprogrammss umgesetzt werden!
• Leitlinie 1: Individuell trainieren! Das einzelne Talent
MUSTER-TRAININGSEINHEIT

hilfen, Verbesserungshinweise und Trainer-Demos


helfen dem Talent weiter. Die regelmäßige Planung
und Organisation
Organisation eines Einzel- und Kleingruppen-
trainings optimiert diese individuelle Förderung!
rückt in den Mittelpunkt aller Phasen des Trainings! • Leitlinie 4: Mit Spielen und Üben trainieren! Neben
• Leitlinie 2: Technikorientiert trainieren! Die Qualität Spielformen in kleinen Gruppen zum Schwerpunkt
der technischen Bewegungsabläufe muss stimmen! bekommen die Talente Gelegenheit zum intensiven
• Leitlinie 3: Im Detail trainieren! Gezielte Korrektur- und konzentrierten Üben der Technik!

25 MINUTEN
Trainer 2 Trainer 3

Zuspiel-Übungen mit 2 Bällen I (Gruppen 3/4) Zuspiel-Übungen mit 2 Bällen I (Gruppen 5/6)
• Gleiche Technik-Aufgaben
Technik-Aufgaben mit 2 weiteren Gruppen zu je • Gleiche Technik-Aufgaben
Technik-Aufgaben mit 2 weiteren Gruppen zu je
5 Spielern. 5 Spielern.
• Der Zeitpunkt des Wechsels
Wechsels zur nächsten
nächsten Aufgabe kann
Variationsmöglichkeiten
in beiden Übungsfeldern je nach Qualität des Ablaufs
durchaus variieren! • 3er- oder
oder 4er-Gruppe
4er-Gruppen n mit je einem
einem Ball.
• Jede Übung mit einer Gruppe kurz für alle vormachen! • 8er-G
8er-Gruppe
ruppen
n mit je 3 Bällen.
Bällen.

Trainer 2 Trainer 3

Zuspiel-Übungen mit 2 Bällen I I (Gruppen 3/4) Zuspiel-Übungen mit 2 Bällen II (Gruppen 5/6)
• Gleiche Technik-Aufgaben
Technik-Aufgaben mit 2 weiteren Gruppen zu je • Gleiche Technik-Aufgaben
Technik-Aufgaben mit 2 weiteren Gruppen zu je
5 Spielern. 5 Spielern.
• Der Zeitpunkt des Wechsels
Wechsels zur nächsten
nächsten Aufgabe kann
in beiden Übungsfeldern je nach Qualität des Ablaufs Variationsmöglichkeiten
durchaus variieren! • Je 2 Spieler
Spieler leiten hohe Zuspiele per Kopf weiter.
weiter.
• Jede Übung mit einer Gruppe kurz für alle vormachen! • Präzise hohe Flugbälle
Flugbälle – hier
hier die Felder zuvor
zuvor vergrößern!

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 7


 

MUSTER-TRAININGSEINHEIT

HAUPTTEIL

Trainer 1
Torschussspiele/-übungen im Wechsel I

1
Hinweise zum Ablauf
• Die Gruppen wechseln nach etwa 10 Minuten
zwischen den Übungen und Torschussspielen!
• Dabei eine kurze aktive Pause einplanen!
ein planen!
Das ist auch wichtig für das Vereinstraining 35 Meter

• Stets auf einen systematischen Wechsel zwischen


Torschussübungen (1. Durchlauf)
Üben und Spielen zum einem Technik-Schwerpunkt
• 2 Gruppen
Gruppen zu je 6 bis 7 Spiele
Spielern.
rn.
achten! • Von jeder Seite
Seite kombinieren die Spieler paarweise bis
bis zur
• Kleine Spiel- und Übungsgruppen organisieren! Mitte und schießen auf das andere Tor.

Trainer 1
Torschussspiele/-übungen im Wechsel II

2
Hinweise zum Ablauf
• Die Gruppen wechseln wieder nach etwa 10 Minu-
ten zwischen den Übungen und Torschussspielen!
• Mit Variationen der Torschussübungen!
Das ist auch wichtig für das Vereinstraining 35 Meter

• Motivierende und spielgemäße Torschussübungen


Torschussübungen (2. Durchlauf)
anbieten!
• Gleiche Organisation
Organisation wie
wie beim 1. Durchlauf
Durchlauf .
• Beim technik-Training Wert auf die Qualität des • Verschiedene andere Kombinationen
Kombinationen (z.B. Hinterlaufen,
Hinterlaufen,
technischen Bewegungsablaufs legen! nur direkte Zuspiele) mit Torschüssen als Abschluss.

SCHLUSSTEIL

Trainer 1
Abschlussturnier im 5 gegen 5

Hinweise zum Ablauf


• Ablauf nach einem festen Turnier-Schlüssel„Jedes
 Team gegen
gege n jedes”
jedes ” = 5 Spiele
Spi ele von je 5 (4) Minuten
Mi nuten
für jede Gruppe!
• Verschiedene Spielformen in den Feldern anbieten!
Das ist auch wichtig für das Vereinstraining
5 gegen 5-Turnier (Feld 1)
• Fußball-Spiele in kleinen Teams und auf kleinen
• 5 gegen 5 auf 2 Tore
Tore mit Torhüter
Torhütern.
n.
Feldern müssen Mittelpunkt jedes Trainings sein! • Möglic
Möglichst
hst die Gruppen
Gruppen des Aufwärmens
Aufwärmens als Teams
Teams be-
• Vor allem Abschluss-Turniere bieten sich dazu an! nennen, so dass zeitaufwändiges Umorganisieren wegfällt!

8   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


 

1 MUSTER-TRAININGSEINHEIT

 40 MINUTEN

Trainer 2 Trainer 3

35 Meter

Torschuss-Spiele: 2 gegen 2 auf auf Tore (1. Durchlauf) Korrekturen/Technik-Übungen mit Einzelspielern
• 2 Gruppen
Gruppen zu je 6 bis
bis 7 Spielern
Spielern.. • Der 3. Honorartrainer
Honorartrainer holt aus beiden Gruppen
Gruppen Spieler mit
mit
• Nach Angriffsende
Angriffsende rücken
rücken sofort die nächsten
nächsten beiden
beiden Paa- Problemen in der Spannstoß-Technik zu sich und absol-
re nach. Die Mitspieler der Torschützen bleiben am Ball. viert paarweise Vorübungen zum richtigen Spannstoß.

Trainer 2 Trainer 3

35 Meter

Torschuss-Spiele: 2 gegen 2 auf auf Tore (2. Durchlauf) Korrekturen/Technik-Übungen mit Einzelspielern
• Gleiche Organisation
Organisation wie beim 1. Durchlauf.
Durchlauf. • Der 3. Honorartrai
Honorartrainer
ner holt aus beiden
beiden Gruppen
Gruppen Spieler mit
mit
• Nach Angriffsende
Angriffsende rücken
rücken sofort die nächsten
nächsten beiden
beiden Paa- Problemen in der Spannstoß-Technik zu sich und absolviert
re nach. Die Mitspieler der Torschützen bleiben am Ball. paarweise weitere Übungen zum richtigen Spannstoß.

25 MINUTEN

Trainer 2 Trainer 3

5 gegen 5-Turnier (Feld 2) S gegen 5-Turnier (Feld 3)


• 5 gegen 5: Eine Mannschaft verteidigt 2 Tore mit Tor- • 5 gegen 5 auf je 2 (3) kleine
kleine Tore auf jeder Grundlinie.
hütern, die andere 2 kleine Tore. • Die Honorartrainer
Honorartrainer können einzelne
einzelne Gruppen ergänzen,
• Aufg
Aufgabenw
abenwechse
echsell zur Hälfte der Spielzeit!
Spielzeit! wenn sich nicht genau gleich große Teams bilden lassen!

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 9


 

TIPPS ZUM TRAINING

So läuft das
Torschusstraining richtig!
So lernen junge Spieler alle technisch-
taktischen Grundlagen, um vor dem Tor
des Gegners aus wenigen Torchancen
das Optimale (sprich „viele Tore”) zu er-
zielen!
Torjäger
Torjäger fallen nicht vom Himmel!
Die Faszination des Fußballs machen schon immer
gekonnt herausgespielte und dann erfolgreich abge-
schlossene Torchancen aus. Gerade für Torjäger sind die Speziell die D-Junioren müssen alle
Zeiten jedoch schwierig wie nie zuvor. Denn Angreifer in Schusstechniken systematisch erler-
unmittelbaren Torschusspositionen werden mit aller nen und in vielen kleinen Fußball-
Konsequenz attackiert und bekämpft. Innerhalb des spielen anwenden. Denn Nachwuchs-
Strafraums müssen die Stürmer in Bruchteilen von spieler in diesem Alter verfügen
Sekunden flexibel reagieren und unter großem Druck  normalerweise über ein ausge- Junge
des Gegners die richtige Schusstechnik einsetzen, wenn zeichnetes Koordinationsver- Spieler
sie erfolgreich sein wollen. mögen und lernen Techniken lernen
 Auf diese Anforderungen des Spiels müssen die Nach- relativ leicht. Diese Chance auch recht
wuchsspieler langfristig, altersgemäß und Schritt für darf auf keinen Fall verpasst schwierige
Schritt vorbereitet werden! werden!  Techniken!

TIPPS FÜR DAS TORSCHUSSTRAINING


TORSCHUSSTRAINING

Viele Wiederholungen garantieren! Trainieren,


Trainieren, was das Spiel fordert!
1 • Organisieren Sie jede Torschussübung so, dass
viele Wiederholungen und geringe Wartezeiten 2 • Prüfen Sie bei allen Torschussaufgabe
Torschussaufgaben,
n, ob sie
die Anforderungen des Spiels berücksichtigen.

für jeden
• Hierzu einzelnen
müssen Sie Spieler
in den garantiert sind! die Mann-
meisten Fällen Nicht irgendwas trainieren, was im Spiel so überhaupt
nicht vorkommt!
schaft in kleinere Übungsgruppen aufteilen! • Viele traditionelle Torschussübungen bereiten nicht
• Ein großer Vorteil ist hier der Zugriff auf ein tragbares auf die realen Situationen vor dem Tor vor. So kann im
 Tor, das viele effiziente Organisation
Organisationsmöglichkeiten
smöglichkeiten Spiel kein Spieler nach längerem Anlauf ab der
zulässt. Einige präsentieren wir auf den Seiten 12 bis 15! Strafraumgrenze
Strafraumgre nze ungestört auf das Tor schießen!

Systematisch trainieren! Im Detail korrigieren!

5 •  Achten Sie darauf, dass die Torschussauf-


gaben systematisch aufeinander aufbauen!
• Berücksichtigen Sie bei der Planung auf jeden Fall die
6 • Helfen Sie den Spielern mit gezielten Tipps
und Korrekturen, wenn diese Probleme mit der
 Torschuss-Technik haben!
haben!
Prinzipien vom Leichten zum Schweren, vom Ein- • Beschränken Sie sich bei diesen Korrekturen auf ein
fachen zum Komplexen und vom Bekannten zum Un- technisches Detail! Greifen Sie möglichst unmittelbar
bekannten! nach der Aktion des Spielers ein!
• An dieser Forderung erkennen Sie, wie wichtig eine • Formulieren Sie die Verbesserungsvorschläge immer
sorgfältige Vorplanung des Torschusstrainings ist! positiv!

10 DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003


 

TIPPS ZUM TRAINING

Torschusstechniken im Überblick

Vollspannstoß Innenspannstoß Außenspannstoß


• Stelle das Standbein neben den • Laufe schräg zur Stoßrichtung • Laufe in gerader Richtung oder
Ball! Die Fußspitze des Stand- an! etwas schräg zum Ball an!
beins zeigt dabei in Stoßrichtung! • Setze das Standbein seitlich hin- • Den Fuß des Spielbeins strecken
• Das Fußgelenk des Spielbeins ist ter dem Ball auf! Den Fuß des und leicht nach innen drehen!
fest, die Fußspitze zeigt zum Spielbeins etwas nach außen • Setze das Standbein leicht ge-
Boden! drehen und im Gelenk fixieren! beugt seitlich hinter dem Ball auf!
• Treffe den Ball möglichst mit • Treffe den
den Ball mit der Innenseite • Treffe den Ball mit der Außen-
dem Fußrist! des Spanns! seite des gestreckten Spanns!

Variantenreich
Variantenreich trainieren! Konzentriertt trainieren!
Konzentrier

3 • Wenige, stets gleiche Torschussübungen pro-


vozieren Langeweile, Motivationslosigkeit und 4 • Ein variantenreiches Torschusstraining be-
deutet aber nicht, zu schnell von einer Tor-
Leistungsstagnation! schussübung zur nächsten zu springen!
• Bieten Sie vor allem im Juniorenfußball ein varianten- • Die Spieler müssen genug Zeit bekommen, den Ablauf
reiches, spielerisches, spaßorientiertes und alters- auszuprobieren, die Schwerpunkte kennenzulernen
gemäßes Torschusstraining an! und persönliche Schwierigkeiten abzubauen!
• Fragen Sie die Spieler, ob sie einen Vorschlag für eine • Oft genügt eine einfache Variation der Grundübung,
 Torschussübung haben!
haben! um einen neuen Akzent zu setzen!

Spielen und Üben kombinieren! Flexibel trainieren!

7 •  Achten Sie auf eine ausgewogene Mischung


aus Spiel- und Übungsformen zum Schwer-
punkt „Torschuss”!
8 • Bereiten Sie sich sorgfältig auf das Torschuss-
training vor! Berücksichtigen Sie dabei stets das
 Alter, die Spielstärke und vor allem auch die organisa-
• In Übungen können die Nachwuchsspieler die Schuss- torischen Vorgaben!
techniken so lange und mit vielen Wiederholungen • Bleiben Sie jedoch bei aller Vorplanung flexibel! Be-
trainieren, bis sie eingeschliffen sind! harren Sie nicht auf dem vorgefertigten Konzept,
• In kleinen Torschuss-Spielen lernen sie, die Techniken wenn sie in der aktuellen Situation merken, dass die
 je nach Situation richtig einzusetzen! Spieler unmotiviert oder über-/unterford
über-/unterfordert
ert sind!

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 11


 

TIPPS ZUR ORGANISA


ORGANISATION
TION

TORSCHUSSORGANISATION 1

Organisation dieses Übung 1


Torschusstrainings • Die Spieler dribbeln gerade
zur Linie und schießen.

• 2 Tore mit Torhütern Übung 2


diagonal gegenüber • Die Spieler bauen vor dem
aufstellen (Abstand  Torschuss
 Torsc huss eine
e ine Finte
Fi nte ein.
ei n.
etwa 40 Meter) Übung 3
• Spieler mit je einem • Die Spieler legen sich den
Ball in 2 gleich große Ball einige Meter vor, starten
Gruppen aufteilen –  nach und schießen.

 jede Grupp
Gruppe e vor einem Übung 4
 Tor • Die Spieler jonglieren in
• 15 Meter vor jedem Tor der Vorwärtsbewegung und
schießen volley auf das Tor.
eine Linie markieren

VARIATIONSMÖGLICHKEITEN

Variation Variation
Vor beiden Toren einen Vor beiden Toren stellt
Slalom aufbauen. sich ein Spieler als
 Anspielpunkt
 Anspie lpunkt auf.
Übung 1
• Slalomdribbling und Übung 1
 Torschuss.
 Torsch uss. • Flaches Zuspiel aus
dem Rückraum, Ballkon-
Übung 2
trolle und Torschuss – 
• Dribbling durch einen anschließender Wechsel
versetzten Slalom und der Positionen.
 Torschuss.
 Torsch uss.
Übung 2
Übung 3
• Gleicher Ablauf mit
• Slalomdribbling nur halbhohen Zuspielen aus
mit rechts oder links und dem Rückraum.
 Torschuss.
 Torsch uss.

Variation Variation
Die Spieler teilen sich in Die Spieler teilen sich
Paare zum jeweiligen zum Zusammenspiel in
1 gegen 1 auf. Paare mit Ball auf.
Übung 1 Übung 1
• 1 gegen 1 bis zum Tor- • Querpässe und Tor-
abschluss, Wechsel zur schuss.
anderen Startposition
Übung 2
und neue Rollen beim
nächsten 1 gegen 1. • Quer-Steilpass und Tor-
schuss.
Übung 2
Übung 3
• Die Verteidiger haben
nach Ballgewinn eine • Freie Kombinationen
Kontermöglichkeit über mit vielen Positions-
die Startlinie. wechseln und Torschuss.

12   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


 

TIPPS ZUR ORGANISA


ORGANISATION
TION

TORSCHUSSORGANISATION 2

Organisation dieses Übung 1


Torschusstrainings • Die Spieler dribbeln bis
zum Hütchen und schießen

• 2 Tore mit Torhütern  – danach Positione


Positionenwechsel!
nwechsel!
gegenüber aufstellen Übung 2
  r
  e
   t
(Abstand 40 Meter)   e • Die Spieler legen sich den
   M Ball mit dem 1. Kontakt so
• Spieler mit je einem    0
   4
  s
vor, dass sie mit dem 2.
Ball in 2 gleich große    i
   b Kontakt etwa ab dem
   5
Gruppen aufteilen –     3 Hütchen schießen können.
 jede Gruppe
Gru ppe neben
nebe n Übung 3
einem Tor • Die Spieler jonglieren bis
• Für jede Gruppe in der zum Hütchen und schießen
Mitte ein Hütchen auf- volley auf das Tor.
stellen

VARIATIONSMÖGLICHKEITEN

Variation Variation
In der Mitte nur noch ein Mit Balltausch vor der
Hütchen aufstellen.  Torschuss aktion.
 Torschussaktion.
Übung 1 Übung 1
• Dribbling auf das • Gleichzeitiger Flach-
Hütchen zu – Finte pass zum Gegenüber,
(z.B. Schusstäuschung) –  Ballkontrolle und Tor-
 Torschuss..
 Torschuss schuss.
Übung 2 Übung 2
• Die Spieler dribbeln • Wie zuvor, aber Direkt-
gleichzeitig um das schuss auf das Tor.
Hütchen in der Mitte und
Übung 3
schießen.
• Balltausch, indem die

Spieler
Flugballgleichzeitig
spielen. einen

Variation Variation
Vor dem Torschuss den Einer der beiden Spieler
 Torhüte r einbinden
 Torhüter einbind en hat unmittelbar hinter-
(Torhüter-Schulung)! einander 2 Torschuss-
aktionen.
Übung 1
• Gleichzeitiger Flugball Übung 1
zum Torhüter gegen- • Torschuss aus dem
über – Fangen und Ab- Dribbling auf Tor 1 – 
rollen in den Lauf – Ball- schnelles Umschalten
kontrolle und Torschuss auf die nächste Aktion – 
(Abb.). Verarbeiten des Zuspiels
und Torschuss auf Tor 2.
Übung 2
• Gleicher Ablauf wie bei Übung 2
Übung 1, aber Torab- • Wie 1, aber den 2. Ball
schluss direkt! halbhoch zuspielen!

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 13


 

TIPPS ZUR ORGANISA


ORGANISATION
TION

TORSCHUSSORGANISATION 3

Organisation dieses Übung 1


Torschusstrainings • Die Spieler dribbeln gerade
zur Linie und schießen.

• 2 Tore mit Torhütern Übung 2


nebeneinander auf- • Die Spieler bauen vor dem
stellen (seitlicher  Torschuss eine Finte
Fin te ein.
 Abstand 151 5 Meter) Übung 3
• Spieler mit je einem • Die Spieler legen sich den
Ball in 2 gleich große Ball einige Meter vor, starten
Gruppen aufteilen –  nach und schießen.
 jede Gruppe
Gru ppe vor einem
ei nem Übung 4
 Tor • Die Spieler jonglieren in
• 15 Meter vor jedem Tor der Vorwärtsbewegung und
schießen volley auf das Tor.
eine Linie markieren

VARIATIONSMÖGLICHKEITEN

Variation Variation
2 Anspiele gleichzeitig Einbinden der Torhüter
von der Grundlinie auf vor den Torschussaktio-
2 Angreifer. nen.
Übung 1 Übung 1
• Kontrolle des flachen 2 • Zur gleichen Zeit:
Zuspiels – schräges 4 diagonaler Flugball auf
1
Dribbling – Torschuss.  je einen
eine n Torhüter
Torhüt er –
Fangen und Abrollen – 
Übung 2 3 kurze Ballkontrolle und
• Wie Übung 1, aber mit  Torschuss.
halbhohen Anspielen.
Übung 2
Übung 3
• Wie Übung 1, aber mit
• Flaches Zuspiel und Direktschüssen.
direkter Torschuss.

Variation Variation
Mit Balltausch vor der 2 Torschussaktionen
 Torschussa ktion.
 Torschussaktion. unmittelbar hintereinan-
der für die Angreifer.
Übung 1
• Balltausch mit gleich- Übung 1
zeitigen Querpässen –  5
• Schuss auf das Tor 1
3
Kontrollieren des Balles, aus dem schrägen Dribb-
diagonales Dribbling 2 ling – sicheres Verarbei-
und Torschuss (Abb.). 4 ten des Zuspiels – Tor-
schuss aus der Drehung
Übung 2 1 bei Tor 2.
• Gleichzeitiger Steilpass
in Richtung Tor (dosiert!) Übung 2
 – diagonaler
diagon aler Lauf
Lau f zum • Wie Übung 1, aber mit
Ball – Torschuss. einem 1 gegen 1 gegen
 Torhüter 2!

14   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


 

TIPPS ZUR ORGANISA


ORGANISATION
TION

TORSCHUSSORGANISATION 4

Organisation dieses Übung 1


Torschusstrainings • Die Spieler dribbeln gerade
los zur Linie und schießen.
• 2 Tore mit Torhütern Übung 2
im rechten Winkel zu- • Die Spieler umdribbeln ein
einander aufstellen Hütchen und schießen.
• Spieler mit je einem Übung 3
Ball in 2 gleich große • Die Spieler umdribbeln
Gruppen aufteilen –  zunächst beide Hütchen und
 jede Gruppe
Gru ppe vor einem
ei nem schießen auf das Tor.
 Tor Übung 4
• 15 Meter vor jedem Tor • Die Spieler jonglieren in
eine Linie markieren der Vorwärtsbewegung und
schießen volley auf das Tor.

VARIATIONSMÖGLICHKEITEN

Variation Variation
 Torschüss e nach gleich-
 Torschüsse g leich- Einbinden der Torhüter
zeitigen Anspielen von vor den Torschussaktio-
den Grundlinien neben nen.
den Toren.
Übung 1
Übung 1 2 • Hohes Zuspiel auf Tor-
• Gleichzeitiges Anspiel –  hüter 1 – Fangen und Ab-
kurze Ballkontrolle und 3 1 rollen in die freie Ecke – 
Dribbling zum anderen Flanke und Torschuss
 Tor – Torschuss
T orschuss (Abb.).
( Abb.). (Abb.).
Übung 2 Übung 2
• Wie Übung 1, aber mit • Wie Übung 1, aber mit
4
halbhohen Anspielen. flachem Zuspiel zu Tor-
hüter 1, der den Ball per
Fuß verarbeitet.

Variation Variation
Gleichzeitig 2 Anspiele 2 Anspieler auf den
aus der freien Ecke. Grundlinien neben den
 Toren.
Übung 1
• Gleichzeitig 2 hohe Übung 1
 Anspiele auf 2 Angreifer
An greifer • Hohe Anspiele – Jeder
 – Dribbling um ein nimmt den Ball zunächst
Hütchen und Torschuss. kurz an und legt dann
dem Mitspieler zum Tor-
Übung 2
schuss vor – Torschuss
• Hohe Anspiele. Jeder mit dem anderen Ball.
nimmt den Ball zunächst
kurz an und legt dann Übung 2
dem Mitspieler zum Tor- • Wie Übung 1, aber dem
schuss vor – Torschuss Mitspieler den Ball volley
mit dem anderen Ball. zum Torschuss auflegen!

DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003


15
 

TIPPS ZUR ORGANISA


ORGANISATION
TION

In kleinen Gruppen trainieren!


Beim Einzel- und Kleingruppentraining rückt das einzelne Talent viel stärker in den
Mittelpunkt. Lässt sich das aber auch auf das Vereinstraining
Vereinstraining übertragen?

Kleine Übungsgruppen haben Vorteile!


Das DFB-Talentförderprogramm bietet durch die An-
wesenheit von gleich 3 Honorartrainern ideale Möglich-
keiten, jedes Talent mit einem speziell ab-
gestimmten Trainingsprogramm indivi-
duell zu fördern.
Kleine Spiel- und Übungsgruppen lassen
sich relativ unkompliziert organisieren. Die Chancen und
Vorteile eines Individual- und Gruppentrainings sind
offensichtlich:
• Die Trainer
Trainer können mit speziellen
speziellen Trainingsinhalten
Stärken einzelner Spieler und Spielerinnen lernintensiv
fördern und Schwächen abbauen.
• In überschaubaren
überschaubaren Übungsgruppen
Übungsgruppen können sich die
 Trainer viel intens
intensiver
iver einzel
einzelnen
nen Talente
Talenten n zuwenden
zuwenden..
 Technisch-tak
 Techni sch-taktische
tische Abläufe sind leichte
l eichterr zu verfolgen
verfo lgen
und zu analysieren. Korrekturhilfen lassen sich direkt
anbringen. „Individuell und im Detail trainieren!” – die-
Ein systematisches Zweikampftraining kann Schwer- se sportlichen Leitlinien des DFB-Talentförder-
punkt eines Kleingruppen-T
Kleingruppen-Trainings
rainings sein! programms lassen sich hier realisieren!

So lässt sich im Verein in kleinen Gruppen trainieren!

2 Gruppen spielen –

1 eine Kleingruppe übt!

• Organisation:
3 gleich große Gruppen einteilen – also je nach Größe
des Trainingskaders 3 Gruppen zu je 4 bis 7 Spielern.
• Ablauf:
1. Jeweils 2 Gruppen spielen für 7 bis 12 Minuten (je
nach Mannschaftsgröße) auf kleine Tore gegeneinan-
der.
2. Die spielfreie Gruppe übt jeweils unter Anleitung des
 Trainers – beim Schwerpunkt „Torschuss” absolviert
diese Gruppe z.B. verschiedene Torschussübungen auf
ein Tor mit Torhüter. Anschließend tauschen jeweils 2
Gruppen die Aufgaben, bis jede Mannschaft die Tor-
schussaufgaben erfüllt hat.
• Tipp 1: Stellen Sie sich so zwischen beide Felder auf,
dass Sie alle Gruppen jederzeit und leicht überschauen!
• Tipp 2: Variieren Sie die Spielform, so dass auch hier die
Konzentration der Spieler nicht nachlässt!
• Tipp 3: Organisieren
Organisieren Sie einen Wettbewerb!
Wettbewerb!

  DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003


16
 

TIPPS ZUR ORGANISA


ORGANISATION
TION

• Bei älteren
älteren und ambitioniert
ambitionierten
en Talenten
Talenten kann ein
spezifisches „Positionstraining” Inhalt einer Einzel-
oder Kleingruppenschulung werden. Ziel ist, posi-
tionsspezifische Fertigkeiten zu perfektionieren, die
sich aus dem speziellen Anforderungsprofil der jewei-
ligen Spielposition ergeben.
• Bei der Arbeit
Arbeit mit dem
dem Einzelspieler bzw. mit der
Kleingruppe haben die Trainer die Chance, auch aus
psychologischer Sicht auf die Spieler einzuwirken.
Kontakt schafft Vertrauen und Motivation!
• Das Training wird in kleinen Übungsgruppen
Übungsgruppen durch
die vielen Wiederholungen technisch-taktischer Ab-
läufe effizienter. Wartezeiten kommen kaum vor!
• Gleichzeitig fällt
fällt dem
dem Trainer die Steuerung der Be-
lastung leichter. Er hat die wenigen Talente alle im
Blick und kann direkt eine Pause einstreuen, wenn er
ein Nachlassen der Dynamik und Qualität der Abläufe
bemerkt.
• Zuletzt noch ein organisatorischer Aspekt des Klein-
gruppentrainings. Ein effizienter Einsatz spezieller
Hilfsmittel wie etwa das Kopfballpendel ist eigentlich
An schwierigen nur bei einer Aufteilung der Trainingsgruppe möglich.
Techniken lässt  Ansons ten werden die Wartezei
 Ansonsten Wartezeiten
ten für jeden Spiele
Spielerr
sich einfacher viel zu lang!
und effizienter Diese Auflistung an Chancen und Möglichkeiten unter-
beim Einzeltrai- streicht die Bedeutung des Einzel- und Kleingruppen-
ning feilen! trainings innerhalb des DFB-Talentförderprogramms! 

Stationstraining mit unterschied-

2 lichen Torschuss-Aufgaben!

• Organisation: Station 1 Station 2 Station 3


3 gleich große Gruppen einteilen – also je nach Größe
des Trainingskaders 3 Gruppen
Gruppen zu je 4 bis 7 Spielern – 3
Stationen mit verschiedenen Torschuss-Aufgaben auf-
bauen!
• Ablauf:
1. Jede Gruppe absolviert eine Torschuss-Station
(Übungsdauer: 5 bis 10 Minuten jej e nach Gruppengröße)
und wechselt dann nach einer kurzen, aktiven Pause
zur nächsten Station weiter.
• Tipp 1: Bieten Sie 2 relativ leichte und motivierende
 Torschuss-Aufgaben
 Torschuss-Aufgab en und eine etwas komplexere und
anspruchsvollere Übung an!
• Tipp 2: Konzentrieren Sie sich auf die Station mit der
schwierigen Aufgabe. Bieten Sie vor allem hier Hilfen
und Korrekturen an!

SEPTEMBER 2003
DFB INFO ABEND   SEPTEMBER 2003 17
 

TRAININGSFORMEN-KATALOG

Das ist für mich wichtig!


•  Achten Sie bei jeder Organisation des Tor- Spieler verfolgen können, Sie den Ablauf
schusstrainings darauf, dass jeder Spieler der Übung aber nicht stören!
häufig zum Torschuss kommt! • Erklären Sie die Übung und mögliche Kor-
• Vermeiden Sie Wartezeiten, bilden Sie an- rekturhilfen mit verständlichen Worten!
sonsten eine weitere Übungsgruppe an Kindern lernen vor allem über das Sehen!
einem anderen Tor! • Das wichtigste ist deshalb eine deutliche
• Suchen Sie sich eine Position, von der Sie und technisch korrekte Demonstration!
die technischen Bewegungsabläufe der •  Achten Sie auf beidfüßiges Üben!

TOP-ÜBUNGEN ZUM TORSCHUSS

Ballkontrolle und Torschuss


2 Tore mit Torhütern in einem Abstand von etwa 35 Metern
A
gegenüber aufstellen. Die Spieler in 2 Gruppen einteilen,die
sich jeweils links und rechts neben einem Tor positionieren.
Die Spieler links vom Tor haben je einen Ball. Mit Hütchen eine
B 5 Meter lange Mittelzone markieren.
Ablauf der Übung
• Glei
Gleichzei
chzeitiger
tiger Ablauf
Ablauf von beiden Seiten!
Seiten!
• A passt quer
quer in den Lauf seines Mitspielers
Mitspielers B, der den Ball
kurz mitnimmt und aus der Mittelzone schießt.
• Danach wechseln
wechseln beide
beide Spieler zur anderen Seite.
Variationen
• Torabschlus
Torabschlusss spätestens mit dem 3. Kontakt.
B • Die Angreifer
Angreifer müssen vor
vor dem Torschuss
Torschuss eine Finte
Finte ein-
A bauen.
• Vorgaben für
für die Torschüsse,
Torschüsse, z.B. Anvisieren
Anvisieren einer be-
stimmten Torecke.

Kombinieren und Torschuss


2 Tore mit Torhütern in einem Abstand von etwa 35 Metern
A gegenüber aufbauen. Die Spieler in 2 Gruppen einteilen, die
B sich jeweils in Paaren links und rechts neben einem Tor auf-
stellen. Die Spieler links vom Tor haben einen Ball. Mit Hütchen
eine 5 Meter lange Mittelzone markieren.
Ablauf der Übung
• Glei
Gleichzei
chzeitiger
tiger Ablauf
Ablauf von beiden Seiten!
Seiten!
• Das jeweilige
jeweilige Paar kombiniert
kombiniert nach Vorgabe
Vorgabe bis in
in die
Mittelzone und schließt auf das andere Tor ab.
• Kombination: A passt quer quer zu B, der direkt in den Lauf von
 A zurücklegt.
zurück legt. A spielt
sp ielt anschließend
ans chließend direkt in die Mittel-
Mi ttel-
zone. B nimmt den Ball nochmals kurz mit und schießt.
Variationen
A   B • Torschuss aus der Mittelzone
Mittelzone spätestens mit
mit dem 2. (3.)
Kontakt.
• Der Torschuss
Torschuss aus der Mittelzone
Mittelzone muss direkt erfolgen!
erfolgen!
18   DFB INFO ABEND  SEPTEMBER 2003

TRAININGSFORMEN-KATALOG

Das ist für mich wichtig!


• Neben einem konzentrierten, häufigen • In schneller Folge werden die Spieler hier
Üben der Torschusstechniken ist es für mit immer neuen Torschusssituationen
mich wichtig, dass die Spieler lernen, je konfrontiert!
nach Situation (Position zum Tor, Grad der • Zwischendurch haben sie Pause, um sich
Bedrängnis, Torwartposition) die optimale voll auf die nächste Aktion konzentrieren
Schusstechnik anzuwenden! zu können!
• Das lernen die Spieler vor allem in kleinen • Wenn es nur zu wenigen Torschüssen
Spielformen auf engem Raum! kommt, die Aufgabe erleichtern!

TOP-SPIELFORMEN ZUM TORSCHUSS

2 gegen 2 mit schnellem Torabschluss


Torabschluss
2 Tore mit Torhütern in einem Abstand von etwa 25 Metern
gegenüber aufstellen. 2 Mannschaften postieren sich je-
weils paarweise rechts und links neben einem Tor.
 Alle Paare einer Mannschaft
Mannschaft haben einen Ball.
B Ablauf der Spielform
• Das erste Paar
Paar mit Ball
Ball spielt einen Flugball auf das
erste Paar gegenüber, startet ins Feld und verteidigt
da eigene Tor im 2 gegen 2.
• Die Angreifer
Angreifer haben die Aufgabe,
Aufgabe, aus dem 2 gegen 2
zielstrebig zum Abschluss zu kommen.
• Nach Ballgewinn
Ballgewinn haben die Verteidiger eine Konter-
möglichkeit auf das andere Tor.
A
• Haben alle
alle Paare geübt,
geübt, wechseln
wechseln die Aufgaben.
Aufgaben.
Welches Team erzielt die meisten Tore?
Variation
• Glei
Gleicher
cher Ablau
Ablauff als 3 gegen
gegen 3.
3.

Torabschluss nach einem Torhüter-Zuspiel


2 Mannschaften verteilen sich gleichmäßig neben 2 Toren
mit Torhütern. Im Feld spielen 2 Angreifer von Team A
gegen 2 Verteidiger von B.
Ablauf der Spielform
• Torhüter 1 rollt den Ball auf einen der beiden An-
greifer ab. Es folgt ein 2 gegen 2 auf das andere Tor.
• Nach einem Tor oder Schuss
Schuss neben das Tor endet die
 Aktion.
• Nach Ballgewinn
Ballgewinn im Feld haben die Verteidiger
Verteidiger eine
Kontermöglichkeit
Kontermöglic hkeit auf das andere Tor – Aktionsende.
A • Die nächsten
nächsten beiden Paare rücken ins Feld und Tor-
hüter 2 leitet ein neues 2 gegen 2 ein.
B
• Haben alle
alle Paare geübt,
geübt, wechseln
wechseln die Teams
Teams die Auf-
gaben. Welches Team erzielt die meisten Tore?
Variation
• Hohe
Hoherr Anwurf
Anwurf auf einen
einen Angreifer.
Angreifer.
DFB INFO ABEND   SEPTEMBER 2003 19
 

INFORMATIONEN/SERVICE

Von den DFB-Teams


kann sich jeder
jeder Vereins-
trainer etwas abschauen!
Training Online auf dfb.de liefert
in erster Linie Trainingstipps für
alle Altersklassen. Die
Rubrik „DFB-Teams” bietet
darüber hinaus Einblicke
in die konkrete Praxis der
DFB-Trainer. Doch auch
hier ist so manche

Idee oder Übungs-


variante für das
Verein
ereins-
s- oder DFB-
Stützpunkt-
training dabei...

Zu jeder Trainingsform bieten die DFB-Trainer viele Zu- Gerade bei Technik-Aufgaben dokumentieren Bild-
satzinformationen wie technisch-taktische Hinter- serien wie konzentriert selbst Nationalspieler an der
gründe, Korrekturtipps oder Variationen. Perfektion eigener Bewegungsabläufe feilen!
20   DFB INFO ABEND  • SEPTEMBER 2003
 

INFORMATIONEN/SERVICE

Initiative des DFB-Trainerstabs Mit dem Internet bietet sich die bisher nie dagewesene
Im August 2001 startete der DFB einen einzigartigen Möglichkeit, auf direktem Wege diese Zielgruppen an
Service für die Vereinsbasis. Rudi Völler, Michael Skibbe der Basis mit praxisorientiert
praxisorientierten
en Tipps und Leitlinien für
und das komplette DFB-Trainerteam versorgen alle  Training und Betreuung zu versorgen.
versorgen.
Juniorentrainer mit Internetanschluss auf www.dfb.de
im 14-Tage-Rhythmus mit Muster-Trainingsei
Muster-Trainingseinheiten.
nheiten. Training Online in Stichworten
• Aktualität und Praxisorientierung: Alle Trainingspläne
Michael Skibbe: „Unsere Hauptzielgruppe sind die vielen  sind in puncto Trainingsmethodik auf dem neuesten
Trainer, die keine fußballfachliche Ausbildung haben, wie  Stand und direkt in die Praxis des Vereinstrainings um-
sie überproportional häufig bei den Jüngsten im Einsatz  setzbar.
sind. Aber Defizite gibt es auch in höheren Altersstufen.”  • Übersichtliche Gliederung nach Altersklassen: Jeder
 Trainer bekommt die Information
Informationen,
en, die er benötigt – 
Das Wissen und Können der vielen Juniorentrainer in egal ob er E- oder A-Junioren betreut.
den 27.000 Vereinen des DFB bestimmen zu einem • Anschaulich
 Anschaulichkeit
keit und Verständlichkeit: Mit der Hilfe
großen Teil die Zukunft des deutschen Fußballs! klar strukturierter, leicht verständlicher Texte sowie an-
Schließlich beeinflussen gerade die ersten Kontakte mit schaulicher Spielfeldgrafiken, Video-Sequenzen und
dem Vereinsfußball die lebenslange Einstellung zum „Flash-Animationen”
„Flash-Animatio nen” sind die Spiel- und Übungsformen
Fußball. Hier wird die spielerische und koordinative Ba- auch für Trainer-Neulinge sofort zu erfassen!
sis für spätere Spitzenleistungen
gelegt. Spaß bei Training und Einblicke in das Training der
Spiel sind das beste Motivations- diversen DFB-Nationalteams
mittel für junge Spieler, sich im Über die Trainingstipps hinaus
weiteren Karriereverlauf dem präsentieren die DFB-Trainer
leistungsorientierten Fußball zu regelmäßig die eigene Arbeit mit
verschreiben. den Nationalmannschaften. Da-
 Alle präsentierten Trainingsein- mit dokumentiert der DFB nicht
heiten der DFB-Trainer berück- nur seine intensive Förderung
sichtigen dabei die Leitlinien ei- der Spitzentalente.
ner zukunftsorientierten Talent- Viele Trainingselemente sind
förderung. So dominiert gerade gleichzeitig Bausteine einer ein-
in den unteren Altersklasse eine heitlichen Spiel- und Trainings-
altersgerechte, stets attraktive philosophie. Sie bieten auch Ver-
und methodisch aufgebaute Ver- einstrainern Orientierung und
mittlung aller Techniken! Ideen für die eigene Praxis!   

„Flash”-Animationen stellen komplexe Lauf- und Ball- Video-Sequenzen ermöglichen es, komplexe Inhalte
wege sowie taktische Kniffe einprägsam aus der Schritt für Schritt zu erarbeiten (mit Vor- und Rücklauf
Vogelperspektive dar. oder Standbild)
DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 21
 

INFORMATIONEN/SERVICE

MEDIEN - TIPP 1 MEDIEN - TIPP 2


DFB-Ordner Fußball von morgen 1

Der sportliche Leitfaden des Kinder- und Jugendtraining


DFB-Talentförderprogramms muss ganz anders gestaltet sein
bietet auch für jeden Vereins- als Erwachsenentraining! Die
trainer wertvolle Informationen richtigen Praxistipps für die
die Be-
und Praxisvorsc
Praxisvorschläge.
hläge. herzigung dieser Leitlinie liefert
Ein Poster zum Kopfballtraining der Band 1 der DFB-Buchreihe
mit Nationalspieler Christoph zum Nachwuchstraining. Für
Metzelder oder eine CD zu allen die Altersklassen von der F- bis
 Techniken sind weitere High- zur C-Jugend finden Trainer hier
lights eines Medien-Pakets! viele Hilfen für die Vereinsarbeit!

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MEDIEN - TIPP 3 MEDIEN - TIPP 4     k
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„fußballtraining” Fußball-Kartotheken     @
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Wie bringe ich D-Junioren das Schnelle Hilfen für die Praxis des    v
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Dribbeln bei? Wie verbessere ich  Trainings liefern diese Übungs-    u
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wirkungsvoll die Schnelligkeit karten in einer Kartei – griffbe-     i
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eines Fußballers? Wie plane ich reit und übersichtlich struktu-     M
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eine Trainingswoche mit einer riert. Damit lassen sich schnell     E
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 A-Jugend? Auf diese und viele und leicht individuell gestaltete     5
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andere Fragen gibt die Trainer-  Trainingseinheiten zu bestimm-     3
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Fachzeitschrift in Zusammenar- ten Schwerpunkten zusammen-    x
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beit mit dem DFB seit 1983 stets stellen – so auch zum „Tor-     0
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praxisorientierte
praxisorientierte Antworten. schusstraining”!     5
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22   DFB-INFO-ABEND  • SEPTEMBER 2003

INFORMATIONEN/SERVICE

Wollen Sie sich als Trainer weiterqualifizieren?


Hier das Trainerlizenz- System des DFB
FUSSBALL-LEHRER  Insstit
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Einsatz
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    B DFB Hauptamtliche Stellen

    F
• halbjähriger Lehrgang mit • DFB
etwa 20 Unterrichtswochen • Lizenzmannschaften
    D • vierwöchiges Praktikum • Leiter Nachwuchszentren
• Verbände
    S
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A-TRAINER      D
 
    MDFB 1. Alle Amateur-
mannschaften
    E zuzüglich Prüfung
80 Unterrichtseinheiten
2. Alle Junioren-

    T
mannschaften
3. Alle Frauenteams
    S (inklusive Bundesliga)

    Y
4. Honorartrainer Landesver-
bände, C-Ausbilder
    S
B-TRAINER      Z
    N
DFB 1. Alle Kinder- und Junioren-
    E 60 Unterrichtseinheiten teams einschließlich
Junioren-Regionalliga
    Z Prüfung
zuzüglich 20 UE 2. DFB-Stützpunkttrainer
    I 3. Mitarbeiter (nicht Leiter) in
den Leistungszentren der
    L Lizenzvereine

    R
4. Honorartrainer (Junioren)
der Landesverbände

C-TRAINER      E
    NLandesverbände
    I 120 Unterrichtseinheiten 1. Alle Juniorenmann-
schaften außer Junioren-
    A zuzüglich 20 UE Prüfung, Regionalliga

    R davon
2. Alle Frauenteams
80 Unterrichtsein-
(außer Bundesliga)
    T 40 Unterrichtseinheiten
heiten Basiswissen, 3. Alle Amateurteams
bis 5. Spielklasse
Profilbildung

FACHÜBUNGSLEITER 
C-FUSSBALL Landesverbände 1. Vorrangig breitensport-
120 Unterrichtseinheiten orientierte Fußballmann-
inklusive Prüfung, davon schaften aller Alters-
klassen
30 Unterrichtseinheiten
Basiswissen und 2 x 40
KINDER/  FREIZEIT-+ Unterrichtseinheiten
ERWACHSENE profilspezifische Lerninhalte
JUGEND BREITENSPORT

LIZENZ-VORSTUFEN
Landesverbände • Bambini bis E-Junioren-
70 Unterrichtseinheiten Mannschaften
inklusive Prüfung, • D- bis A-Junioren-Mann-
 TEAMLEITER  TEAMLEITER  TEAMLEITER  TEAMLEITER davon 30 Unterrichtsein- schaften
KINDER JUGEND ERWACHSENE FREIZEIT + • Seniorenmannschaften im
heiten Basiswissen und
BREITEN- unteren Amateurbereich
SPORT  40 Unterrichtseinheiten
• AH-Mannschaften über 35
profilspezifisch
Jahren

ALLE WEITEREN INFORMATIONEN UNTER WWW.DFB.DE


DFB-INFO-ABEND   • SEPTEMBER 2003 23
 

Wir haben viele begabte Nachwuchs-

fußballer in unserem Land – es kommt

darauf an, sie zu finden und dann


professionellll zu fördern. Zu einer
professione

solchen Förderung gehören in der

heutigen Zeit hohes Engagement,

finanzielle Kraft und Professionalität.

Der DFB kann bei dieser Aufgabe auf

das Sponsoring-Eng
Sponsoring-Engagement
agement

starker Partner bauen!

STARKE PARTNER FÜR DIE STARS VON MORGEN 

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