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CSM Cutter Soil Mixing


Geräte
Arbeitsablauf

PRODUKT INFORMATION 49d


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Fräs- / Mischeinheit BCM

BCM 5 BCM 10
Drehmoment 0 - 57 kNm 0 - 100 kNm
Drehzahl 0 - 40 U/min 0 - 35 U/min
Höhe 2,35 m 2,8 m
Elementlänge 2,4 m 2,8 m
Elementbreite 500 - 1000 mm 640 - 1200 mm
Gewicht 5100 kg (mit Rädern 500 mm) 7400 kg (mit Rädern 640 mm)

Radtypen

Die Räder schneiden und lösen den Boden und vermischen den gelösten Boden mit der eingepumpten Suspension. Je
nach Bodenart stehen entweder die Lösekapazität oder die Mischkapazität der Räder im Vordergrund. Aus diesem
Grund sind mehrere Typen von Rädern verfügbar.

Typ 1 Typ 2 Typ 3


nichtbindiger, sandiger Boden nicht bindig oder toniger, schluffiger harter, dicht gelagerter Boden, kiesig
in Kombination mit kurzen Räumer- bindiger Boden mit Steinen
platten in Kombination mit langen Räumer- kurze, lange oder keine Räumer-
platten platten

PI 49d 11/2005 2
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Monokellysystem

Die BCM Einheit hängt an einer


Monokelly. Für kleinere Geräte mit 19000
einer maximalen Einfahrtiefe von 12
m, wird eine runde Führungsstange (Ø
368 mm) verwendet. Bei größeren
Tiefen bis zu 35 m kommt eine recht-
eckige Kellystange (600 mm x 340
mm) zum Einsatz. Dieser Typ kann
über die Masthöhe hinaus verlängert

RG16T 17970 / RG19T 20140


werden.

RG16T 21250
RG19T 24400
Die Kellystange wird mit zwei Füh-
rungsschlitten am Gerätemast befes-
tigt. Damit wird die Vertikalführung und

17000
die Verdrehbarkeit der Mischeinheit
gewährleistet. Außerdem werden da-
mit die Vorschub- und Rückzugkraft
über eine hydraulische Haltevorrich-
tung übertragen. Eine Verdreheinrich-
tung ermöglicht das Verschwenken der
CSM Einheit von +45° bis -90°.

RG16T 2930
RG19T 3080
3920 2230
RG16T 3750 RG16T 3500
3180 3000
RG19T 3800 RG19T 3700

BG 18H RG 16T / RG 19T

26400
23000

BG 18 H RG 16T / RG 19T BG 28
Schlitztiefe 12 m 15 - 19 m 18 m
Motorleistung 173 kW 470 kW 300 kW
Ziehkraft 270 kN 200 kN 580 kN
Gesamthöhe 19 m 21,3 - 24,4 m 26,2 m
Einsatzgewicht 54 to 57 - 65 to 90 to
BCM
BCM 5 BCM 5/BCM 10 BCM 5/BCM 10
(empfohlen) 4070

Kellystange rund Kellystange


Kellystange rund
einteilig
einteilig rechteckig, eintei- BG 28
Verdrehbarkeit über lig oder in Schüs-
verdrehbar
Mastverdrehung sen verdrehbar

PI 49d 11/2005 3
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Monokellysystem

NIPPON SHARYO BG 28
Schlitztiefe 35 m 30 m
Motorleistung 260 kW 300 kW
8700
Ziehkraft ** 330 kN
Gesamthöhe 41,20 m 34,90 m
Einsatzgewicht ** 100 to
BCM (empfohlen) BCM 5 - BCM 10
rechteckige Kellystange in Schüssen, ohne Verdrehein-
richtung
** abhängig vom Gerätetyp
34900
32500
41200

17196

3753 5040

approx. / ca. 7300

NIPPON SHARYO DH 658 - 135

BG 28

PI 49e 8/2005 4
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Monokellysystem (rechteckförmig)

Die BCM Einheit wird an einer Monokelly mit rechteckförmigem Querschnitt (600 mm x 340 mm) gehalten und geführt.
Die Gesamtlänge ist aus Rohrschüssen zusammengesetzt. Die Rohrverbindungen übertragen alle Kräfte (insbesondere
Biegemomente während des Geräteaufbaus). Die Rohranschlüsse sind mit Schutzplatten abgedeckt. Dadurch erhält
man eine durchgehend glatte Oberfläche. Hydraulikleitungen, Suspensions- und Luftrohre werden im Hohlquerschnitt
zum Mischkopf geführt.
Die Maximallänge des Monokellysystems beträgt 30 m (Geräteaufbau ohne Hilfskran) und 40 m bei Verwendung eines
Hilfskrans zum Geräteaufbau.
Das Gewicht einer 30 m langen Stange beträgt ca. 18 to (mit Schläuchen und Schlaucheinlaufführung), und ca. 23 to
bei einer 40 m langen Stange.

1 Schlaucheinlaufführung
1

2 Flanschverbindung 3 2
Die Kellystangenschüsse werden mit
hochwertigen geschraubten Flansch-
. verbindern gekoppelt. Die Verbindun-
gen werden mit Schutzplatten abge-
deckt. Zur Übertragung der Vorschub-
kräfte greifen Bolzen der Haltevorrich-
tung (4) in Ausnehmungen in den
Schutzplatten ein.
Alle Versorgungsleitungen können an
den Flanschverbindungen mit Schnell-
verschlüssen gekoppelt werden.

3 Schlauchkupplungen

4 / 5 Kellyführungen
und Haltevorrichtung

Haltevorrichtung Haltevorrichtung
(oben) (unten)

PI 49e 8/2005 5
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seilgeführtes System

Für große Tiefen können die Mischköpfe BCM 5 und BCM 10 an einen Führungsrahmen angebaut werden. (Gesamthö-
he 9 m). Die Einheit hängt an einem Seil. Der Führungsrahmen wird beim Mischen zur Stabilisierung ausgefahren (Bild
rechts) und beim Ziehen des Gerätes zur Verminderung der Reibungswiderstände wieder eingefahren (Bild links)
In x-Richtung wird die Einheit über Veränderung der Drehzahlen der Räder gesteuert. In y-Richtung kann der innere
Rahmen relativ zum äußeren Rahmen geschwenkt werden
Vor der Verwendung eines Standardkrans als Trägergerät, muss die Kompatibiltät des Krans überprüft und bestätigt
werden.

Ziehen Ablassen

Trägergerät Trägergerät Trägergerät


CBC 25 BG Seilbagger

Schlauchführung Schlauchführung Schlauchführung


HDS HSS HTS
Tiefe Tiefe Tiefe
BG 28 38 m geräteabhängig
80 m
BG 40 48 m z.B: HS 885 70 m

PI 49e 8/2005 6
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Arbeitsablauf

Das in-situ Vermischen von selbsterhärtender Suspension mit gewachsenem Boden mit modifizierter Frästechnik (CSM)
ist ein neues und wirtschaftliches Bauverfahren zur Herstellung von
• Wänden zur Abdichtung (Dichtwände)
• als Baugrubenverbau
• Bodenverbesserungsmaßnahmen.

CSM wird hauptsächlich zum Stabilisieren von lockeren nichtbindigen oder weichen bindigen Böden verwendet. Die
Mischeinheit ist aus den Bauer Schlitzwandfräsen entwickelt worden. Deshalb kann das Verfahren allerdings auch in
härteren oder dichter gelagerten Böden eingesetzt werden.

Wesentliche Verfahrensvorteile:
• Hohe Leistung
• Der anstehende Boden wird als Baustoff verwendet.
• Es fällt wenig Bohrgutabfuhr an (wichtiger Punkt beim Arbeiten in kontaminierten Böden)
• Erschütterungsfreies Verfahren (Einsetzbarkeit des Verfahrens in unmittelbarer Gebäudenähe)
• Tiefen bis zu 80 m können mit seilgeführten Einheiten erreicht werden.

leistungsbestimmende Randbedingungen:

günstig ungünstig

Bodenaufbau gleichmäßiger Aufbau geschichteter Boden (Wechsellagerungen)


Bodenart lockerer bis mitteldichter kiesiger Sand, dicht gelagerter Boden, Steine, harter bindiger Bo-
schluffiger Sand den, organischer Boden (Reduzierung der Endfes-
tigkeit)
Baustellengeometrie lange, gerade Wandabschnitte verwinkelter Wandgrundriss
Wandtiefe Wandtiefe > 10 m Wandtiefe < 10 m (Einfluss unproduktiver Zeiten wie
Umsetzen und Einrichten)

Der Herstellprozess gliedert sich in folgende Arbeitsschritte:

Voraushub
Aushub eines Vorgrabens zur Aufnahme von Überschusssuspension (Abmessungen sind abhängig von Baustellensitua-
tion. Empfohlener Wert: Breite 1,5 m, Tiefe 0,6 m). Die Herstellung einer Leitwand ist nicht erforderlich. Bei schlechtem
Arbeitsplanum wird die Verwendung von Baggermatratzen oder Stahlplatten zur Verbesserung der Standsicherheit der
Geräteeinheit empfohlen.

Mischzyklus
Das Mischwerkzeug wird mit möglichst kontinuierlicher Geschwindigkeit bei gleichzeitiger
Zugabe von Zement- oder Bentonitsuspension in den Boden eingefahren. Der Boden
wird durch die Fräsräder gelöst und durch das Einmischen von Suspension verflüssigt.
Die Drehrichtung der Fräsräder kann variiert werden, wobei die bevorzugte Drehrichtung
nach außen gewählt wird. Die drehenden Räder und zwischen den Fräszähnen ange-
ordnete stehende Abweiser wirken wie ein Zwangsmischer. Die Vorschubgeschwindig-
keit des Mischwerkzeuges und die Pumpmenge der Suspension werden so gesteuert, Abweiser
dass eine plastische Bodenmasse entsteht, die ein problemloses Einfahren und Ziehen platten
des Werkzeuges ermöglicht.

Typische Eindringgeschwindigkeiten betragen 20 - 60 cm/min.


Der Löse- und Mischvorgang kann auf zwei Arten durchgeführt werden:

Zweiphasensystem
Der Boden wird in der Eiindringphase während des Lösens durch Einpumpen von Ben-
tonitsuspension verflüssigt und homogenisiert. Suspension
Der Rückfluss aus Boden und Bentonitsuspension kann (typischerweise mit HP Schlauchpumpen) zu einer Entsandung-
sanlage gepumpt werden. Nach dem Trennen von Sand und Suspension, kann die Suspension wiederverwendet wer-
den.

PI 49e 8/2005 7
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Förder Rührwerk
Vorgraben Schlitz pumpe Zement

Mischer
HP 30
Silos
CSM Einheit Bentonit und Zement
mit Förderschnecken

Rührwerk
Kompressor
Bentonit

Entsander

Wenn der dickflüssige Rückfluss nicht mehr pumpbar ist, kann mit einem Minibagger vom Vorgraben auf ein Sieb aufge-
geben werden. Dort wird der Rückfluss soweit separiert, dass das Suspensions-Bodengemisch wieder pumpbar wird und
mit der Schlauchpumpe zur Regenerierungsanlage zur weiteren Bearbeitung gepumpt werden kann.
Nach Erreichen der Endtiefe wird der Zufluss von Bentonit gestoppt und auf Bindemittelsuspension umgeschaltet. Die
Zementsuspension vermischt sich während des Ziehvorganges intensiv mit dem bereits gelösten und verflüssigtem
Boden. Die Ziehgeschwindigkeit und die Pumpmenge werden so angepasst, dass geplante Gesamtmenge an Bindemit-
telsuspension in den Boden eingemischt wird.
Während des Ziehvorganges ist die bevorzugte Drehrichtung der Räder von außen nach innen.

Förder Rührwerk
Vorgraben Schlitz pumpe Zement

Mischer

Silos
CSM Gerät Bentonit und Zement
Bagger
mit Förderschnecken

Rührwerk
Kompressor
Bentonit
HP 30
Entsander

mobile
Siebeinheit

Wichtige Vorteile des Zweiphasensystems:


• Beim Arbeiten in größeren Tiefen oder bei Arbeitsunterbrechungen besteht keine Gefahr des "Steckenbleibens" in
der aushärtenden Bindemittelsuspension.
• Der Verschleiß an den Mischrädern wird reduziert.
• Abfuhrkosten von Überschussboden werden reduziert. (Die Bentonitsuspension kann teilweise wieder verwendet
werden und der restliche Bodenüberschuss kann ohne nennenswerte Bentonitverunreinigung entsorgt werden.)
• Bevorzugte Anwendungsbereiche sind schwierige Bodenverhältnisse, große Tiefen, Herstellen von Dichtwänden.

Einphasensystem
Während der Eindringphase wird der Boden mit Bindemittelsuspension vermischt, verflüssigt und homogenisiert. In der
Regel werden in dieser Phase 70 % der gesamten Suspensionsmenge gepumpt. Der gegebenenfalls anfallende Rück-
fluss aus Boden und Suspension wird im Vorgraben oder in einem Absetzbecken aufgefangen.

LKW - Abfuhr Überschussmaterial

Bagger
Rührwerk
Vorgraben Schlitz Förder Zement
pumpe
Mischer

Silos
CSM Gerät Bentonit und Zement
mit Förderschnecken

Kompressor

PI 49e 8/2005 8
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Während der Ziehphase wird die restliche Suspensionsmenge in den Boden eingemischt. Die Ziehgeschwindigkeit kann
höher als beim Zweiphasenverfahren gewählt werden, da der Großteil der Suspension bereits während der Eindringpha-
se in den Boden eingemischt wurde.
Wichtige Vorteile des Einphasensystems:
• Kein Entsandungskreislauf erforderlich
• Höhere Ziehgeschwindigkeit
• Bevorzugte Anwendungsbereiche sind leichte und gleichförmige Böden, Wandtiefen < 20 m, Herstellen von Verbau-
wänden.

Herstellen einer durchgehenden Wand


Zur Herstellung einer durchgehenden Wand werden die Einzelelemente im Pilgerschrittverfahren hergestellt. Benachbar-
te Elemente können unmittelbar nach Fertigstellung „frisch-in-frisch“ angeschnitten werden. Nach Arbeitsunterbrechun-
gen (Wochenende, Feiertage o.ä.) erlaubt die Frästechnik auch ein problemloses Anschneiden von angesteiften Nach-
barelementen.

variabel

500 - 1.200 mm P1 S1 P2

2.200 - 2.800 mm 2.200 - 2.800 mm

2.200 - 2.800 mm

Bewehrungseinbau
Bewehrungskörper können nach statischen Erfordernissen in die fertig gemischte Wand eingebaut werden. Im Regelfall
werden Profilträger in die noch nicht erhärtete Wand eingestellt oder eingerüttelt. Der Trägerabstand und die Profilgröße
werden auf Grund der Festigkeit der erhärteten Wand (Gewölbewirkung) und der abzutragenden Kräfte festgelegt.

Suspension

Komponenten
Die Suspension, die für die Herstellung von CSM Elementen verwendet wird, besteht im Regelfall aus:
Zement, Bentonit, Wasser und gegebenenfalls Zusatzmitteln (Verflüssiger, Verzögerer) und Zusatzstoffen (Flugasche)
• Zement: Portlandzement oder Hochofenzement CEM III/B 32,5 (typisch)
• Bentonit: Standardbentonite
• Zusatzmittel: Polymerzusätze (z.B. BENTOCRYL 86 (Markenname Südchemie) haben beim Arbeiten im Zweipha-
sensystem gute Ergebnisse als Zusatzmittel für die Bentonitsuspension in der Eindringphase gezeigt. (Verringerung
der Viskosität und Reduzierung der Ausfilterung).

Mischungsverhältnisse und Verbrauchswerte


Die Mischrezeptur hängt sehr stark von folgenden Faktoren ab:

Anwendungsbereich:
• Dichtwand (Durchlässigkeit, Festigkeit, Plastizität, Erosionsbeständigkeit)
• Verbauwand (Festigkeit, Durchlässigkeit, Plastizität der frischen Mischung als Voraussetzung für einen Bewehrungs-
einbau)

Bodeneigenschaften:
Kornverteilung, Korngröße, Feinkornanteil, organische Substanzen, Lagerungsdichte, Porenzahl, Grundwasserverhält-
nisse, chemische Verunreinigungen.

PI 49e 8/2005 9
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Die Wahl des Mischungsverhältnisses ist - vor allem bei unbekannten Böden - durch Eignungsprüfungen vor Baustel-
lenbeginn festzulegen. Die nachfolgenden Zahlenangaben dienen als überschlägige Anhaltswerte. Sie sind durch Eig-
nungsversuche zu bestätigen.

Bentonitsuspension (zum Aufmischen und Verflüssigen im Zweiphasenverfahren)


• 40 - 80 kg Bentonit/m³ Suspension
• 400 l Suspension/m³ Boden (Mindestmenge zum Verflüssigen des Bodens)

• Bindemittelsuspension (typische Richtwerte)


Dichtwand Verbauwand
Zement 400 - 550 kg/m³ Suspension 1.000 – 1.200 kg/m³ Suspension
Bentonit 15 – 30 kg/m³ Suspension 15 – 30 kg/m³ Suspension
W/Z Wert 1,5 - 2,0 0,5 - 0,6

Wandeigenschaften
Dichtwand Verbauwand
Druckfestigkeit qu 0,5 - 2 MPa 5 - 15 MPa
-8
Wasserdurchlässigkeit ca. 1x10 m/sec
Zementgehalt im behandelten
100 - 200 kg/m³ Boden 200 - 450 kg/m³ Boden
Boden

Zusatzgerät

Empfohlenes Zusatzgerät zur Gewährleistung eines störungsfreien Arbeitsablaufes.


kW (ca.)
Kompaktmischanlage Mindestkapazität 15 m³/h (z.B. Chargenmischer MAT SCW ) 15
Förderpumpe frequenzgesteuerte Pumpe mit Fernsteuerung, Förderkapazität
hängt vom Volumen des Einzelelementes und von der Misch- 30
geschwindikeit ab (typisch: 200 - 400 l/min, 12 – 15 bar
Rührwerksbehälter ca. 3 - 5 m³ (als Pufferkapazität für Bindemittelsuspension) 5
Silos für Zement und Bentonit (mit Förderschnecken) 2x5
Minibagger zum Ausheben des Vorgrabens, Instandhaltung des Arbeitspla-
50
nums, zum Handling des Rückflusses
Schläuche zum Suspensionstransport vom Rührwerksbehälter zum Misch-
gerät (typisch: 1,5” - 2” Mörtelschlauch, Länge nach Baustellen-
erfordernissen)

Rührwerksbehälter ca. 3 - 5 m³ (als Pufferkapazität für Bentonitsuspension) 5 2-Phasensystem


HP Schlauchpumpe Pumpen des Rücklaufs vom Schlitz zur Entsandungsanlage 2-Phasensystem
20
(+ Schläuche) optional
Entsandungsanlage z.B Bauer BE 100 2-Phasensystem
25
optional
Mobile Siebeinheit zum Vorreinigen von nicht pumpfähigem Rückfluss 2-Phasensystem
10
optional

Stahlplatten oder Baggermatratzen bei nicht tragfähigem Ar-


optional
beitsplanum
Kompressor 7 - 14 bar / 7 - 10 m³/min (Luftunterstützung beim Mischen) 60 optional
Hilfskran + Rüttler zum Trägereinbau bei Verbauwänden (Gerätegröße abhängig
von Trägerdimensionen) 60 optional
typ. Rüttler zur Unterstützung beim Trägereinbau RB 8000

PI 49e 8/2005 10
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Qualitätskontrolle

Kontrolle der Herstellparameter


(am Monitor des Gerätefahrers):

• Tiefe
• Menge
• Suspensionsdruck in der Leitung
• Suspensionsdruck im Schlitz
• Pumpmenge / Zeiteinheit
• Pumpmenge / Tiefeneinheit
• Neigung (in 2 Richtungen)
• Drehzahl der Mischwerkzeuge
• Allgemeine Geräteparameter

Dokumentation:

Alle Produktionsdaten werden während der Herstellung im Gerät erfasst und gespeichert.
Diese Daten können für jede Lamelle als Qualitätsprotokoll ausgedruckt werden.

PI 49e 8/2005 11
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Baustellenreferenzen

1 2 3

1 Mischen in Grobkies (Italien)


2 Rundkelly an BG (Italien)
3 ausgehobene Wand (Holland)
4 beengte Arbeitsverhältnisse
(Holland)
5 CSM Einheit an Trägergerät
Nippon Sharyo (Japan)
6 ausgehobene Wand (Holland)
7 BCM 5 an Trägergerät RG 16T
6 7

BAUER Maschinen GmbH


Wittelsbacherstraße 5
D 86529 Schrobenhausen
Tel.: +49 (0)82 52 97-0
Fax: +49 (0)82 52 97-1135
e-mail: BMA@bauer.de

Technische Änderungen ohne Vorankündigung. Abgebildete Geräte können Sonderausstattungen haben. Technische Daten ohne
Berücksichtigung des Wirkungsgrades.

PI 49e 8//2005 12