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dem Flügel

chehen fatale, schwere,


folgt:spielen; jmdn. am/auf unangenehme,
dem Flügel darum;
werden
Fortgang: aus
kann der ¸(und
FlussinGrunde:
diesem derdem Rede,dieesSaiten
regnet,
des folglich in
Straßenver-
waagerecht Strom. ZUS Nebenfluss, Quellfluss.
eerende
flüg müssen
eiten. SYNFolgen Klavier. befürchten; sein Leichtsinn kehrs. ZUS
Richtung wir zu Hausegespannt
Gedankenfluss,
der Tasten bleiben. SYN also,
Redefluss,
sind): eine demnach,
Sonate
Verkehrs- 2. stetige, f ließende Bewegung, ununterbrochener
schlimme
e [�fl���] Folgen; die Folgen einer Ent-
〈Adj.〉: deshalb,
auf
fluss; dem * im deswegen,
FlügelFlussspielen; sein: infolgedessen,
injmdn. am/auf
der Bewegung, somit. demin der Flügel Fortgang: der Fluss der Rede, des Straßenver-
klung jungen abschätzen,
Vögeln) zum absehen,
Fliegen voraussehen
fähig, so weitkön- folg |sam [�f�lkza�m]
begleiten.
Entwicklung SYNsein,Klavier. 〈Adj.〉:
noch nicht endgültig abgeschlos- kehrs. ZUS Gedankenfluss, Redefluss, Verkehrs-
its Ausfluss (geh.),
SYNentwickelt: Auswirkung,
nach einigen Wochen Effekt,
waren
399 |gesein:
gehorsam,
sen
flüg [�fl���] diesich 〈Adj.〉:
Dinge[als Kind]sind noch im Fluss, alles
den Wünschen, kann
Befehlen fluss; * im Fluss sein: in der Bewegung, in der
förderlich
lg,
ungen Ergebnis,VögelKonsequenz,
flügge und verließen Nachspiel, dasNach-
Nest. sich Erwachsenen]
[der
(von noch
jungenändern! Vögeln)ohne zumWiderspruch
Fliegen fähig,fügend: so weit ein Entwicklung sein, noch nicht endgültig abgeschlos-
a|fen Resultat,
kung, [�flu�kha�fn Wirkung. Todesfolge,
], der; -s,ZUSFlughäfen |sig [�fl�s�c
folgsames
bereits
flüs
erzeugt,
Kind;
entwickelt: ] 〈Adj.〉: mein
nachHund einigen bellt nicht, beißt
Wochen waren399 sen sein: die Dinge sind noch im Fluss, alles kann
sich sich noch sche,ändern! logische, zwingende Folgerung; eine Folge-
förderlich
allfolge.
�kh��fn]: � nicht
die
1. sojungen undder
beschaffen, ¸ zum
ist
Vögelstets Trocknen
folgsam;
flügge
dass es fund ließen der
die
verließenHaare
Spieler
kann: das dient:
taten
flüssige folg-
Nest.
mit dem Föhn die Haare trocknen. rung aus etwas ziehen. SYN Kombination,
eihe von
ßerer � zeitlichmit
Flugplatz aufeinanderfolgenden
WorttrennungDingen, Fol
den dazugehörenden sam,
Nahrung;
Flug |hawas |fen [�flu�kha�fn
der
die Trainer
Butter ist ],ihnen
der;
durch befohlen
-s, Flughäfen
die Wärme hatte.flüssig erzeugt, flüs|sig der[�fl�s�c
zum Trocknen Wichtige Zeichen
] 〈Adj.〉: der Haare dient: sich sche, logische, zwingende Folgerung; eine Folge-
ge
chehnissen
äuden [ für o.
Unfällen;
ghafen
den
in rascher
bringen,
es kam zu einerjmdn.
Ä.:Linienverkehr]:
vom Folge
Flughafen
ganzen
erschienen
abholen;
zum Folge
meh- Fo1.
SYN

|
|geartig,
[�flu�kh��fn
geworden.
sig.
lie
größereretwas,
[�f�l��],
[�fo�li
brav,
�],�
was
]: die;
ZUS
die;
Flugplatz
fügsam,
aus -,
-, �-n:lieb,dünnflüssig,
dickflüssig,
einem
-n:
mit den
willig.
bestimmten
dazugehörenden F zähflüs-398
Handeln,
mit dem 1. soFöhn
Nahrung;
Fol|ge [�f�l��], die;
beschaffen,
Bedeutungs­
folg lich
¸
Schlussfolgerung.
die Haare
| -, -n:
die
dass es
[�f�lkl�c
Butter ist
f ließen kann: flüssige
trocknen.
] 〈Adverb〉:
durch die Wärme flüssig

rung aus etwas ziehen. SYN Kombination,
Schlussfolgerung.
Das Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
Romane
enflügel,
n Flughafen dieses Autors. SYN Serie,
Schmetterlingsflügel.
anfliegen. b)Zyklus.
* die Flü- sagt,
aus
Gebäuden
2. denn
Metall
ohne � [
Stocken: er
oder
für flunkert
Geschehen folgt: fatale, schwere, unangenehme,
densie
einem schreibtgerne.
Kunststoff
Linienverkehr]: und bluffen,
jmdn.
spricht
in Bahnen die
zum
sehr herge- geworden. darum; dickflüssig,
aus diesem ¸ dünnflüssig,
Grunde: es regnet, folglich
zähflüs-
SYN
förd was
1. etwas, angabe ZUS
aus einem bestimmten Handeln, folg|lich [�f�lkl�c] 〈Adverb〉:
nhängen
latz[�f�l�n ],lassen:
folgte,mutlos
[�flu�kplats], gefolgt:
der; -es, bedrückt sein: nur
undFlugplätze 401Unwahrheit
Flughafen
flüssig.
stelltes,
verheerende sehr sagen,
bringen,
dünnes
Folgen es
vom mit
Material der
Flughafen
befürchten; Wahrheit
zum abholen;
Bekleben
sein nicht oder so
Leichtsinn sig. müssen wir
fatale, zu
schwere, Hause bleiben.
unangenehme,Forscherin
SYN also, demnach, ¸
tr.; es ist〉
diesmal
�kpl�ts�]: �hinternicht jmdm. geklappt
, einer Sache hat, musst
hergehen:du sie genau
einen
Verpacken:
3.
hatte Geld,das
nehmen,
(vonFlughafen
schlimme KapitalGeschenk,
lügen,
anfliegen.
o. Ä.)
Folgen; die
dieBlumen
schwindeln
verfügbar: Folgen (ugs.).in
flüssige
einerFolieGel- Geschehen
Ent-verheerende 2. ohnedeshalb,folgt:
Stocken: deswegen, und spricht sehrsomit. |
sie schreibt infolgedessen, darum; aus diesem
Der senkrechte gibt es
Grunde:
Strich dieregnet,
möglichen folglich
Worttrennungen am Zeilenende
hem
ände Vater
nicht mitgleich ins Haus gefolgt;
die Flügel
[befestigten] er folgte
hängen
Rollbahnen zumden
lassen! Spu- Flug
Starten 1
seinem
der;
Flur |
verpacken;[flu��
ich
platz Aufenthalt
],
bin sie
der;
[�flu�kplats],
im deckte
-[e]s,
Moment im -e:
der;Ausland
die Schüssel
-es,
nicht musste
Flugplätze
flüssig. mit er
den viele
restli- vor
flüssig. Genitiv Folgen
Hilfsbereitschaft; befürchten;
Singular, der Posten seinwurde Leichtsinn
ihr förm- müssen wir zu Hause bleiben. SYN also, demnach,
wicklung abschätzen, absehen, voraussehen kön- folg | sam [�f�lkza�m] 〈Adj.〉: an, z. B. hi|n|ein|den|ken, Kas|ten.
im Schnee;
eweglicher
Landen von erLuftfahrzeugen,
Teil folgte gleichlautende,
ihnen
eines mehrgliedrigen mitmitden Augen.
[symme-
Wartungsein- Flüschen |sigNudeln
Formalitäten
[�flu�kpl�ts�]:
Gang, |SYN �
der die
keit [�fl�s�cerledigen.
mit Folie
ka�
einzelnen t], ab.die;
b) ZUS
Räume etwas,Alufolie,
-, -en: einerwasWohnung Alumini-
nur der hatte lich
schlimme
3. (von Geld,Folgen;
aufgedrängt. Kapital SYNo. die Ä.)Folgen
buchstäblich,
verfügbar: einer1 Ent-prak-
direkt,
flüssige Gel- deshalb, deswegen, infolgedessen, somit.
nachfolgen, nachgehen,
der rechte nachkommen,
Flügel des
zurAltars.nach- nen.
umfolie,
Form wegen Ausfluss
Frischhaltefolie,¸ �(geh.),
geschieht: Auswirkung,
sieRollbahnen
hielten
Klarsichtfolie,
in dersichFlaschenicht Effekt,
Kunst- war wicklung
mit
er tisch,
der; ich
Nominativ
gehorsam,
abschätzen,
rein, bin1 im richtig.Plural
sich
Moment absehen, [als Kind]
nichtvoraussehen
den Wünschen,
flüssig. kön- Befehlen
folg|sam [�f�lkza�m] 〈Adj.〉:
chen]
tungen Ganzen:
und technischen aber
Anlagen gramma- �berwa- oder
Gelände
ein Stoff
Erfolg,
eines mit
in Gebäudes
[befestigten]
f lüssigem
Ergebnis,
miteinander
Zustand:
Konsequenz,
verbindet:
zum
Nachspiel,
Starten
Nach- [der Erwachsenen] ohne Widerspruch ®
fügend: einDas Zeichen ® kennzeichnet als Marken geschützte Wörter (Bezeichnun-
en,
ng verfolgen.
itlicher
des Teil eines Gebäudes:
Luftverkehrs [sowie Gebäuden sein Zimmer zur lag Formalitäten
stofffolie,
wartete
eine Landen
und helle auf dem auf.Luftfahrzeugen,
Plastikfolie,
Flüssigkeit.
von SYN Äußerlichkeit.
Flur, Silberfolie.
bis er ins Zimmer mit Wartungsein- geru- nen. SYN|sig
form
Flüs |Ausfluss
los |keit
[�f�rmlo�s]
Verwendungs- (geh.),
[�fl�s�c ka� t],Auswirkung,
〈Adj.〉: die; -, -en: Effekt, gehorsam, sich [als Kind] den Wünschen, Befehlen
tr.;
inken
ertigung ist〉Flügel
verstehend
von Passagieren tikalisch
des Krankenhauses.
nachvollziehen:
und Frachtgut]: unter-
sie sind
SYN Trakt.
einen Fol Forwirkung,
fen||ter
|mat
richtungen
flüs tern Resultat,
[f�r�ma�t],
[�f�lt�],
wurde. [�fl�st�n]und
SYNdie; das;
-,
Diele, -n:Wirkung.
〈tr.;
technischen -[e]s, -e:
Gang,
hat〉: Korridor.
Anlagen ZUS Todesfolge,
zur Haus- Erfolg,1.
ZUS �berwa- ein ohne
Stoff
Ergebnis, folgsames
feste ¸ Kind;
Gestalt
in f lüssigem
Konsequenz, �oderZustand:mein
Form Hund
(1):
in
Nachspiel,der bellt
derFlasche
Schnee-
Nach-nicht,
war beißt [dergen,Erwachsenen]
­Namen). Sollte dieses
ohne Zeichen einmal
Widerspruch fügend:fehlen,
ein so ist das keine Gewähr
merksam
Seitenflügel.
nen Flugplatz seinem Vortrag
ansteuern. schiedliche
gefolgt;
SYN Flughafen.sie kann Unfallfolge.
flur.
1.
chung
mit [genormte]
das leiser Foltern:
desStimme der sprechen:
Größe,
Luftverkehrs Häftling
[ festgelegtes]
[sowie starb
er Gebäudenbei/unter
flüsterte zurder wirkung,
Größenverhält-
ihm mann beispiel
eine Resultat, nicht
helle zuund
warFlüssigkeit. einem ist formlosen
Wirkung. stets ZUS folgsam; Klumpen
Todesfolge, die Spieler tatenfolgsames folg-
dafür, dassKind; meinals
das Wort Hund bellt nicht,frei
Handelsname beißt
verwendet werden darf.
Unterrichtinnerhalb
Militärflugplatz,
ruppierung nichtPrivatflugplatz.
folgen.
einer verstehen.
politischen
Stichwörter
SYN oder 2
2.
Folter;
nis
schnell Reihe
[flu��
eines
Abfertigung
Flur ein
dievon
], Verbot
die; zeitlich
Gegenstandes
Lösung
von der
-,Passagieren
-en der aufeinanderfolgenden
Folter
(geh.):
nach
Aufgabe fordern.
Länge
und ins und
Ohr;
Frachtgut]:SYN Marter,
Breite:
〈auch Dingen,
das
einen flüs
Unfallfolge. |ternsam,
geschmolzen. [�fl�st�n] was 〈tr.; der hat〉: Trainer ihnen befohlen hatte. nicht und ist stets folgsam; die Spieler taten folg-
F
tr.; ist〉
[�flu�kts��
anschaulichen
eug sich nach k], der
das; -[e]s,
jmdm.
Partei: linke,
, etwas rechteetwas
-e: richten; Flügel Buch,
Tortur.
kleinen
itr.〉
offenes, sieBild
Geschehnissen �unbebautes
flüsterthat ein
Flugplatz immer.großes
o. ansteuern.
Ä.: esSYN
Kulturland: Format.
kam zu
hauchen,
SYN blühende
einer
Flughafen.
murmeln, Fluren;Folge
ganzen mitohne
2. leiser
SYN Form artig,
Stimme(2), brav,
ohne
sprechen: fügsam, lieb,eine
er flüsterte
Formalitäten: formlose
willig.
ihm
Partei; sie
sie �
sind
gehört dem
demKurs an der
linken Regierung
denFlügel
Seitender Par- auf 〈ohne
freier Plural〉
Militärflugplatz, Flur. Feld, Land.
Privatflugplatz.
2. Reihe
gefoltert meh- schnell
von
Begrüßung;
zeitlich
die[�fo�li für
Lösung
aufeinanderfolgenden
die vorzeitige
der Einschulung
Dingen,
des - sam, Der was der Trainer
waagerechte ihnen
Strich befohlen
vertritt hatte.
das unveränderte Stichwort bei den
machen:
fahrzeug mit horizontal seines raunen,
2. Gerät tuscheln,
oder stark
in wispern,
Instrument, ausgeprägtes zischeln.
mitFolgedem jmd. Persönlich- Fo|lie die;Aufgabe ins Ohr; 〈auch
von Unfällen; rascher erschienen �],kam -,zu-n:
F
ZUS SYN
an.lgt. angebrachten Trag f lächen: das Flugzeug Flug | Romane dieses Autors. SYN
keitsbild; jmdn.
[fl�s], der;auf
[�flu�kts�� die
-es,
außergewöhnlicher Folter
Flüsse
k], das; legen;
[�fl�s�]:
-[e]s,Rang -e: jmdn.
aufgrund auf die
der Geschehnissen
Kindes
itr.〉 sie ist o.
flüstertein es
Ä.:formloser
�immer. Antrageiner
hauchen, zuganzen
stellen.
murmeln, Folge SYN artig, brav, fügsam, lieb, willig.
mpfes wird:
Fluss
Flut
rere [flu�t],
zeug die; -, -en: * Serie, Zyklus. aus Metall oder SYN
einem Kunststoff in Bahnen Beugungs­angaben des Stichworts, z. B. Hun|ger ['hîΩç], der; -s (vgl. S. 14,
herge-
tr.;
tet, ist〉
ößeres, landet; demdas
zeitlich Flugzeug
nach
Klavier jmdm.
ähnlichesist abgestürzt;
, etwas kommen,
Musikinstru- er ist folFolter
Persönlichkeit,
〈ohne spannen:
Plural〉 � Ansteigen
bedeutender
eine Person insie
Fähigkeiten badeten
SpannungSeitenusw.: in zu
verset- aufvon Unfällen;
SYN lässig,
raunen, in
tuscheln, rascher
leger, locker,
wispern, Folge
salopp, erschienen
ungezwungen,
zischeln. meh- Fo|lie [�fo�liförd �], die; -, -n:
| größeres
Luftfahrzeug
1.gen [�f�l�n f ließendes
],mit dashorizontal
folgte, Wasser:
gefolgt: an den
des Meeres, seines
das
bei rereFlut Romane stelltes,
[flu�t],dieses
sehr
Autors.dünnes SYN Material
Serie, Zyklus. zum Bekleben oder aus Abschnitt
Metall � oder
­Substantive).
einem Kunststoff in Bahnen herge-
dem
t auf Flugzeug
anschließen:
drei Beinen, dem nachkalten
dessenBerlin Winter
geflogen;
Deckel folgtedasein
hochgestellt einem
zen,
Rumpfes
die Ebbe
1.
indem
〈itr.;
großen
Fluss.
ist〉
man
angebrachten
folgt:�hinter
SYNStaatsmann
die Bach,
ihr Flut[bewusst]
jmdm.
fließendes
kommt;
Trag
,
fehlt sie
nicht
f lächen:
einer
ihm das
Sache
das
Gewässer,
das
badeten Format;
Flugzeug
erzählt,
hergehen: sie
zwanglos.
Verpacken:
die; -, -en:
das Geschenk, die Blumen in Folie förd
önes
gzeug
den kann Frühjahr;
besteigen.
(und in aufdem
SYNKaiser
Flieger Karl
die Saiten V.waagerecht
(ugs.),folgte Ferdi-in
Maschine. er
Strom.
startet,
Flut;
worauf ist die ein Künstler
landet;
sie
ZUS Nebenfluss,
Bewohner
wartet: von
dasspannedesFormat;
Flugzeug mich
Quellfluss.
Hafenviertels sie
istnicht hatlänger
abgestürzt; als Sport-
wurden 
auf
er ist |gen
fol
von For [�f�l�n
1.|mu 〈ohne |lar], [f�rmu�la��
folgte,das
Plural〉 gefolgt:
],Ansteigen
das; -[e]s,des -e:Meeres, das auf stelltes, sehr dünnes Material zum Bekleben oder
ist dem Vater ins Haus gefolgt; er folgte den Spu- verpacken;
�hinter sie deckte die Schüssel mit den restli-
d I.; esder
Begleitflugzeug,
htung
nachfolgen.
dem
zeug,Flügel
folgen Tasten einige
Rettungsflugzeug,
Kapitel
Kampfflugzeug,
gespannt über
sind):
Gegensatzwort
spielen; jmdn.Transportflugzeug,
das
eine
am/auf dem Flügel
Klima.
Sonate
Passagier- lerin
die
mit
der
2.
ren
tung,
Geschichte
Flugzeug
Wasser.
Fortgang:
Folter
dem
Flut
stetige,internationales
imGröße,
und
Flugzeug
überrascht.
f ließende
Schnee;
ZUSder gut
sage
Klasse,
besteigen.
Springflut,
mir
nach
er der
ausgeht!
Fluss
Format.
Bewegung,
GGS
folgte
Niveau,
doch
Berlin
Ebbe.
Rede,
Flieger
SYNSturmflut.
endlich,
ihnen
SYN
SYN
Profil
des
Bedeutung,
geflogen;
mit
(ugs.),
ob
auflaufendes
ununterbrochener die
das
den Augen.
(bildungsspr.),
Straßenver-
Maschine.
Gel- 1. 〈itr.;
ist dem Flut;
ter
ist〉
[amtlicher]
die Ebbe
Vater chen
die
Fragen
Zusammen-
folgt: jmdm.
die
Vordruck
Nudeln
Bewohner
insoder Haus

Flut ,
des
für bestimmte
einer
zur
F
kommt; Sache
Beantwortung
mitHafenviertels
gefolgt; Folie
sie
ab.
erAngaben:
folgte
hergehen:
badeten bei
bestimm- sie
ZUS Alufolie, Alumini-
ein For-
wurden
den Spu-von
[] Verpacken:
Die eckigen
verpacken;
zu Erklärungen
dasKlammern
Geschenk,
sie deckte
in
schließen
die Blumen
die Schüssel
runden Klammern
Aussprachebezeichnungen,
in
mitund
Folie
den beliebige
Zusätze
restli- Auslassungen ein
tr.; ist〉 SYN
eiten. ausKlavier.
rschallflugzeug, etwas Wasserflugzeug.
hervorgehen, sich mit logi- folSYN
2.|tern
Qualität,
kehrs. nachfolgen,
ZUS Rang.
[�f�lt�n]
Begleitflugzeug,
〈Plural〉 [tiefes] 〈tr.〉:
Gedankenfluss, nachgehen,
Kampfflugzeug,
strömendes nachkommen,
Redefluss,
Wasser: viele Tierenach-
Verkehrs-
Passagier- ren immular
der Flut
Schnee; umfolie,
ausfüllen.
überrascht.
er folgte Frischhaltefolie,
SYN Fragebogen,
GGS Ebbe. SYN Vordruck.
ihnen mit den Klarsichtfolie,
auflaufendes
Augen. Kunst-chen Nudeln mit undFolie ab.wie
ZUS
Fors ZUS Alufolie, Alumini-
[�fl���]
[�flu�id�m],
r Konsequenz
eum 〈Adj.〉: ausdas;
etwas-s, Fluida
ergeben: aus dem,
[�flu�ida] fordern
Forlaufen,
|mel [�f�rml
fluss;
flugzeug,
waren
jmdm. verfolgen.
inim
*große ],
Fluss die;sein:
Rettungsflugzeug,
den Fluten
körperliche -, -n:
umgekommen. bereiten:indie
der Transportflugzeug,
inQualen Bewegung, der SYN nachfolgen, Wasser. setzungen
stofffolie,
ZUS Anmeldeformular, ZUS Springflut, Plastikfolie, Sturmflut. Silberfolie.nach-400
Auftragsformular. (Buchstaben Silben, z. B. in Einkommen[s]steuer, Wissbegier[de]).
� nachgehen, nachkommen, umfolie, Frischhaltefolie, Klarsichtfolie, Kunst-
du
h.): berichtest,
jungen Vögeln)folgt zumdoch,Fliegen dass wir
fähig,
feste Wendung dringend
so weit Gefangenen
〈itr.;
�berschallflugzeug,
1. fester
Entwicklung
2.
3. * eine ist〉
Flut wurden
sprachlicher von
sein,
verstehend etwas:
noch gefoltert.
Wasserflugzeug.
Ausdruck,
nicht feste
endgültig
nachvollziehen:
eine große
SYN martern
Formulierung (geh.),
sie
abgeschlos-
Menge von sind for
laufen,a)2.| mu |
〈Plural〉
Follie
verfolgen. | | ren
ter [f�rmu�li�r�n]
[�f�lt�],
[tiefes] die;
strömendes -, 〈tr.〉:
-n: Wasser: viele Tiere stofffolie, Plastikfolie, Silberfolie.
reifen müssen!
its entwickelt:
kung, die von einernachPerson
einigen oderWochen
Sache warenausgeht Flusen |i|dum
äußerst
misshandeln,
für
etwas:
aufmerksametwas
sein: förderlich
die
er[�flu�id�m], peinigen
Dinge
Bestimmtes:
bekam eine
seinem sein;
sind
das; die
[wahre]Sport
-s,Formel
(geh.),
noch
Vortrag wäre
quälen.
im
Fluida
Flut des
Fluss, ihm,Eides
[�flu�ida]
von
gefolgt; seiner
alles siespre-
Briefen. kann
kann waren
3. geförderte
1.indas
in sprachliche denMenge:Fluten
Form
Foltern: eine tägliche
umgekommen.
bringen:
der er hat
Häftling Förderung
starb von () derDie runden Klammern enthalten stilistische Bewertungen, fachsprachliche
seine bei/unter
Frage
2. 〈itr.;klar,ist〉 verstehend nachvollziehen: sie sindvon Fol|ter [�f�lt�], die; -, -n:
tr.;dieist〉
ungen eine Vögel
sich von flügge
bestimmte etwas und
leiten
Atmosphäreverließen
lassen: sie
dasist
schafft: Nest.
diese Fön |de
chen.
sich Y |[fø�n],
Gesundheit
(geh.):
Födem noch
ra |ZUS
lis|mus
Unterricht der; förderlich.
Eidesformel,
ändern! -s, nicht
[fødera�l�sm�s], SYN dienlich,
-e: Grußformel. folgen. der; SYN-:günstig,
verstehen. aufmerksam 1 000
3. * eine Tonnen.
präzise,
Folter; Flutdeutlich
von Verbot
ein etwas: formuliert.
eine
der große
Folter artikulie-
SYNMenge
fordern. SYN Marter,
mer
dt a|fen ihrem
hat Gefühl gefolgt.
[�flu�kha�fn
ein besonderes ], der; -s, Flughäfen
Fluidum. SYN Atmo- (als
2. |〈itr.;
nützlich,
Wirkung, eingetragenes
Folge [�fl�s�c
von zuträglich.
]von
dieZeichen〈Adj.〉: Warenzeichen,
einer (Buchstaben,
Person sonst)
Zahlen), Ein-etwas Foren,
↑ausgeht
Föhn.
die erseinem
|rel|leausdrücken,
[fo�r�l�],
bekamdie; Vortrag
in-,Worte
eine -n:
[wahre] gefolgt;
fassen,
Flut in sie
von kannklei-
Worte
Briefen. 1.­Zdas
uordnungen
Foltern: der undHäftling
Angaben zur bei/unter
starb räumlichen derund zeitlichen Verbreitung
flüs
3. sig
Organisation ist〉 ¸sich
eines nach jmdm.oder
Bundesstaates, , etwas Sache
in der die
richten; etwas: Tortur.
tr.; hat〉
�kh��fn
äre, Flair. ]:
gehorchen: � das Kind will nicht folgen; Fon
Wortschatz |
foretwas
und
1. | so|die
dern

zelstaaten [�f�rd�n]
[f�n�t��n�],
Bestimmtes
beschaffen,
ne eine 〈tr.;
bestimmte
relativ dass hat〉:
die; -n: chemische,
es-,Atmosphäre
bezeichnen:
eigenständig f ließen sind: flüssige
eine
kann:schafft: Reformdiese demFöUnterricht
physi- |
den,
(in |
deBächen |lis|mus
rasagen,
grammatische nicht
schreiben,
lebender) folgen.
[fødera�l�sm�s], sprechen,
räuberischer verstehen.
SYN der; zum-: Ausdruck
Lachsfisch (der Folter; ein Verbotz. der
des Stichworts, Folter(ugs.).
B. groggy fordern. SieSYN Marter,außerdem Bedeutungs­
schließen
uHund
ßerer on � [fl�ktua�tsi
|a|ti|Flugplatz
folgt [ihr]mit aufs Wort.
o�n],
den die;SYN-, hören
dazugehörenden -en: auf
mitmachen:
kalische,
Nahrung;
Stadt
1.
des
a) einen hat
Föderalismus
aufsteigender die sie
mathematische
Anspruch
ein Butter sind
erheben
besonderes istdem
fordern.
starker durch[und Kurs
Formeln;
Fluidum.
Wasserstrahl ihnder
die die
mit
Wärme Regierung
flüssig 3. 〈itr.;bringen.
chemische
Nachdruck
Atmo-
[eines
SYN wegenist〉 2.
Organisation sich Gerät
seinesb)nach
oderjmdm.
inschmackhaften
Form
eines
Instrument,
eines , Textes
Bundesstaates, etwasFleisches mit
richten; dem
gern
niederlegen:
in der die
jmd.
etwasein gefoltert
geges-
Ein- Tortur.
schattierungen und Kontextbedeutungen ein, z. B. du solltest die Angelegen­
.).
äuden
hsel [zwischen[ für den Mitarbeitern,� des Goethe-
Linienverkehr]: diejmdn.
einenzum Betrieb Fohgefolgt.
Formel|len [�fo�l�n],
kundtun];
geworden.
sphäre,
Springbrunnens]: für Wasser
verlangen:
Flair. ZUS das; aus -s,er
ist
dickflüssig, dem -:forderte
H 2 O.Wasserbecken
dünnflüssig,die Bestrafung stieg mitmachen:
zähflüs- sen Angaben
politisches
zelstaaten wird:
wird): sieForellenjmdn.
sind
Programm,
relativ dem aufKurs
angeln,
eigenständig diezüchten.
die Folter
dersind:
Ziele fürlegen;
Regierung
ein
eine Pro-* jmdn. auf2.die
ZUS Bachfo-
Reform Gerät oder Instrument, mit dem jmd. gefoltert
4. 〈itr.; |tiist〉 zeitlich nach jmdm. er-,,Pferd,
etwas kommen, Folter spannen: eine Person in Spannung verset- (in Ordnung
ghafen
ndassen, [�f�l�nund t]jenen,
bringen, 〈Adj.〉: vom
�etwasanfliegen.
Zertifikats
Flughafen
die neu eintreten]: B1
abholen;
eine hohe, forder|mel
eine
sig.
neugeborenes
Fluk ||ahaft
|tuTäter;
hohe |onFontäne
sie
[�f�rml fordert
bzw.haft]
[fl�ktua�tsi
�sie
auf.
junges
dem
ihr Recht;
〈Adj.〉:
o�n],
b) Tier
� kalten
die;
Springbrunnen
von hat
Winter
-en:100 mit
Esel,Euro
folgte
star-gefolgt. relle,
gramm
des bei Verben
Meerforelle.
formulieren.
Föderalismus fordern.SYN aufschreiben, aufzeich- heit endlich
wird: jmdn. auf zurecht­ rücken
die Folter legen; * jmdn. bringen).
auf die
n hinter
ürliche,
h, Flughafen normale, personelle
kommend: dieFluktuation;
folgenden Tage, sich
für
in
kem
Wechsel
2.
Kamel der
ohne anschließen:
seine Art
Wasserstrahl: Arbeit
einer
Stocken:
und [zwischen
Zebra: gefordert.
Formelim
dieschreibt (1);
Schlossgarten
Stute
Mitarbeitern, zu und
SYN sich
einer
hat ein
die ausbedingen
spricht stand
Formel
Fohlen
einen sehr eine ein
Betrieb nen,
Form
Foh
4. 〈itr.; |ist〉
len zen,
[f�rm],
festhalten,
[�fo�l�n],
zeitlich indem
die;nachdas; man
-,niederlegen
-en: -s,jmdm.-: ihr ,[bewusst]
(geh.), nicht das erzählt,
etwas niederschrei-
kommen, Folter spannen: eine Person in Spannung verset-
e;
en
latz auf
der den
[�flu�kplats],folgenden
schlechten der; Seiten,
ArbeitsbedingungenKilometern, Hin-
-es, Flugplätze schönes
(geh.),
flüssig.sich
barocke
erstarrt:
bekommen.
verlassen, Frühjahr;
eine
Fontäne.
und jenen, auf
ausbitten,
formelhafte die Kaiser
beanspruchen,
neu Darstellung; Karl V.
eintreten]: folgte
begehren
vieles,
eine was
hohe, Ferdi- ben,
1. (äußere
neugeborenes worauf
skizzieren, sie
plastische)
bzw.
sich anschließen: dem kalten Winter folgte ein zuwartet:
Papier
junges Gestalt, spanne
bringen,
Tier in
von der mich
zusammen-
etwas
Pferd, nicht
Esel, länger
óÀ auf
Die Winkelklammern schließen
zen, indem man ihr [bewusst] nicht das erzählt, bestimmte grammatische Angaben ein,
schildern;
�kpl�ts�]:
rscht in derfolgendeFirma eine Stilschicht-
Sätzesehrsind hohe wichtig;
Fluktua- bear- fop 3.|pen
(geh.),
er
nand sagt,
natürliche,
Föhn [fø�n],
(von bestehen
wirkt
[�f�pn
I.; esder;
Geld, ]Kapital
〈tr.;
folgen
normale, auf,
formelhaft
-[e]s,hat〉: pochen
einige Ä.)und
personelle
-e:
o. auf,
leer.
Kapitel
verfügbar: reklamieren
Fluktuation;
SYN abgedro-
flüssige
über dasGel- Klima.schönes stellen.
erscheint,
Kamel die
Frühjahr; sich
undFolter Zebra:darstellt:
auf und
die
Kaiser die Vase
sage
Stute mir
hat V.
Karl hatFohlen
doch
ein eine
folgte schöne,ob die
endlich,
Ferdi- worauf
z. 
B . ótr.;sie wartet:
hatÀ. spanne mich nicht länger auf
en
ände. Siemit bitte folgendes Rollbahnen
[befestigten] Thema. GGSzum vorig...
Starten (bildungsspr.),
schen
der;
wegen
im ich(ugs.),
Scherz
1. [warmer] derbin � im
schlechten
etwas wollen,
stereotyp.
Moment
trockenersagen,Wind wünschen.
was nicht vonflüssig.
Arbeitsbedingungen
nicht stimmt,
den Hängen undder |mu
Forelegante,
bekommen. |lie |rungplumpe Form,
[f�rmu�li�r��], hat diedie;Form-, -en:einer
angaben SYN nachfolgen. nand I.; es Geschichte
folgen einige gut ausgeht!
Kapitel über das
nachstehend.
ernLanden[�fl��k�n] 〈itr.〉:
von Luftfahrzeugen, mit Wartungsein- for 2. |mell
einen
Flüs
Alpen:
5. |〈itr.;
herrscht sig|anderen
(von [f�r�m�l]
jmdm.)
wir
keit in[�fl�s�c
ist〉 der
haben
aus 〈Adj.〉:
eine
damit ka�
Firma Leistung
Föhn;
etwas t], die;
eine beisehr
irreführen:
hervorgehen, erbekommt
verlangen,
-,Föhn
-en:hohe foppt diegerne
Fluktua-
sich alle
sie logi-
mit Kugel;
1.
Föhn a) [fø�n],
das
fol |die
tern Form
der;
Formulieren dieses
-[e]s,
[�f�lt�n] (a):
-e: Gedichtes
〈tr.〉:es gab ist dieKlima.
Schwierigkeiten Ballade. die Folter und sage mir doch endlich, ob die
.)|der
ntungen (beim|maund |Erzählen)
[�f�l�nnicht
ßentechnischen d��ma�sn ganz]bei
Anlagen 〈Adverb〉:
zur
der �berwa-
Wahrheit seinen
Kräfte
tion.
immer
1.
ein demStoff besten
beansprucht:
Gesetz
Kopfschmerzen.
in f oder
lüssigem ¸
Freund; � die
der Mannschaft
ich lass
Vorschrift
Zustand: mich
in der
nach, wurde
von
Flaschedir vom
offiziell:doch
war es SYN nachfolgen.
bei Design,
der
SYN[warmer]
1. Format,
Formulierung
trockener Machart,
des
Wind Textes.
von Schnitt,
den dasStruktur.
b) Hängen Formulie-
der * Geschichte
Das Sternchen gut ausgeht!
kennzeichnet idiomatische Ausdrücke (feste Verbindungen
scher Konsequenz aus etwas ergeben: aus dem, jmdm. große körperlichesich Qualen bereiten: die
ngolgende
ben: des
endermaßen
ertigung
man Artkann
Luftverkehrs undnicht �[sowie
Weise:
ereignet; das
von Passagieren
alles
und

derGebäuden
Unfall
glauben,
funktioniert
hatwas
Frachtgut]: fol- F
sich
zur er
einen
2.|elektrisches
Gegner
kam
nicht
eine
flun
was
zur
(ugs.),
(ugs.)
flüsSYN
kern
|tern
eingreifen
du
eine
anstrengen,
Präsidentin
auf
gefordert;
foppen!
helle
(beim
formelle
Flüssigkeit.
[�fl��k�n]
berichtest,
den
[�fl�st�n]
Gerät,
SYN
Arm
anihr
Einigung
belasten,
Erzählen)
müssen!
formell
der
〈itr.〉:
das Beruf
folgt
〈tr.;nehmen
hat〉:
Nase
nicht
einen fordert
zustande;
doch,
herumführen
[heißen]
strapazieren.
bestätigen.
(ugs.),
ganz
sie sehr.
dassden
beiinder
die Wahl 5. 〈itr.;ren
Luftstrom
wir dringend
April
Wahrheit
ZUS
scher Ziele
ist〉
Alpen: (b):aus
Buchform,
Konsequenz
form.
immer
wiretwas
wir
Gefangenen
für
haben hervorgehen,
Gedichtform,
arbeiten Föhn;
aus etwas
das nächste
Kopfschmerzen.
misshandeln,
an der
wurdenJahr.ergeben:
peinigen
Gesichtsform,
bei Formulierung
Föhn
gefoltert.
mit logi-
bekommt
aus dem,
(geh.),
derKopf-
sie
SYN martern (geh.),
quälen.
fol|undtern ­W [�f�lt�n]
endungen),〈tr.〉: z. B. * ein Gedächtnis wie ein Sieb haben (ugs.): sehr
jmdm. große körperliche Qualen bereiten: die
vergesslich sein.
dermaßen.
nen Flugplatz auf diese Art
SYN ansteuern. SYNund Weise, auf
Flughafen. ford 6. schicken,
mitsich
2.
bleiben: leiser man
streng zum
Stimme Besten
kann
an die nicht
Formen
sprechen: haben,alles (2)zum
er flüsterte
glauben,
haltend: Narren eine
ihm
was erfor- was du
halten. 2. berichtest,
vorgeschriebene
in Infokasten
einer
elektrisches folgt
bestimmten
Gerät, Artdoch,
dasdes
Weise dass
einen wir
gesellschaftlichen
formulierter
[heißen] dringend
Text
Luftstrom Gefangenen wurden gefoltert. SYN martern (geh.),
e Weise, in folgender
Militärflugplatz, Art und Weise, in fol-
Privatflugplatz. schnell 〈itr.;
|cie|ren
melle
fordern/erfordern
for ist〉
Begrüßung; sich
Lösungsie
[f�r�si�r�n]
die von etwas
〈tr.;
der istAufgabe
hat〉: leiten
immer sehr lassen:
ins Ohr; formell. sie ist
〈auch eingreifen Fön
Ä. : eine
Umgangs:
o.
Y [fø�n], der; -s, -e:
müssen! hier herrschen
gelungene, strenge missverständli-
prägnante, Formen. misshandeln, peinigen (geh.), quälen.
der
eugWeise,[�flu�kts�� so. k], das; -[e]s, -e: immer
SYN förmlich,
itr.〉
mit ihrem
sie flüstert
größerer Gefühl
offiziell,
Energieimmer. gefolgt.
steif, unpersönlich.
SYN hauchen,
betreiben: eine Entwicklung,
murmeln, SYN zu
che, leicht
(als
Anstand,
ungenaue ver-
eingetragenes
Benehmen,
Formulierung; Warenzeichen,
Etikette,
eine Manieren
[bestimmte] sonst) ↑ FönFöhn.Ein nach oben gerichteter Pfeil zeigt einen Verweis auf einen anderen
fordern bedeutet etwas verlangen, eine 6. 〈itr.; ist〉 sich von etwas leiten lassen: sie ist
Y [fø�n], der; -s, -e:
� hat〉: Das Verb
rn [�f�l��n]
fahrzeug mit〈tr.;
horizontal an den Seiten seines 7.
einen
raunen,
formell 〈itr.;
Forderung stellen:
hat〉
/Prozess
tuscheln,
formal: gehorchen:
forcieren;
wispern, das
das Kind
Tempo
zischeln. will
der nicht
Arbeit folgen; 〈Plural〉,wechselbaren
immer ihrem| GefühlFon
Formulierung tä | * gefolgt.
ne
Sitte; [f�n�t��n�],
in
wählen, aller Form:
ändern, die; -, -n:
benutzen;
ausdrücklich nach ­Wörterbucheintrag
(als eingetragenes Warenzeichen,an, z. B. Kord [k∂rt]: Cord.
sonst) ↑ Föhn.
Schlussfolgerung
mpfes angebrachtenaus etwas
Trag ziehen:
f lächen: dasaus seinen
Flugzeug s. Kasten
musste
der
Flut [flu�t],
Hund formal/formell.
forciert
die;
folgt werden,
-, -en:[ihr] aufs damit Wort. sie rechtzeitig
SYN hören fer- auf7. 〈itr.;einer
undWörtern Formulierung
verbindlich,
aufsteigender
a)gehorchen: unter suchen.
Beachtung
starker aller Vor-
Wasserstrahl [einesFon|tä|ne [f�n�t��n�], die; -, -n:
hat〉 das Kind will nicht folgen;
ten landet;
tet, folgertedas man, dass er ist
Flugzeug zufrieden
abgestürzt; sei mit
er ist for1.|men
– (ugs.).
Die
tig Mitarbeiterin
wurden.
〈ohne [�f�rm�n]
Plural〉 〈tr.;forderte
SYN beschleunigen,
das hat〉: einedes
Ansteigen Gehaltserhö-
fördern,
Meeres, verstär-
das auf schriften:
forsch [f�r� ]ich
Springbrunnens]: habe
〈Adj.〉: mich in aller
aus SYNdem Form bei ihm
Wasserbecken stieg
Arbeit; daraus lässt nachsich unschwer folgern, hung. geben: sie bei der Hund entschuldigt.folgt [ihr]
undaufs Wort. hören auf GGS a)»Gegensatzwörter«
aufsteigender starker (Antonyme)
Wasserstrahl sind[eines
Wörter, die eine gegensätzliche
dem Flugzeug Berlin geflogen; das folken.
1.
die
|gend (einer
Ebbe[�f�l�n folgt: die
Sache) t]eine Flut
〈Adj.〉: kommt;Form
bestimmte sie badeten entschlossen
(ugs.).ein eine hohe energisch
Fontäne auftretend, handelnd:
auf. b) Springbrunnen mitSpringbrunnens]:
star- aus dem Wasserbecken stieg
die Mörderin
gzeug besteigen. war.SYNSYN ableiten,
Flieger herleiten,
(ugs.), Maschine. |
Flut;
förnach, der|lich
formten
Dagegenhinter die Gefäße
[�fœrd�l�c
Bewohner � etwas aus ] Ton.
〈Adj.〉:
des SYN bilden, gestalten,
Hafenviertels die zu wurden
folgenden von
einer Ver-Tage, [�f�l�n
3. Gefäß, forscher in das jungereineMann; weichesie ist
Masse
Wasserstrahl: im Schlossgarten stand eine ziemlich
gegossenforsch; wird, B
­ edeutung zu der des Stichworts aufweisen.
ießen, schlussfolgern.
Begleitflugzeug, Kampfflugzeug, Passagier- modellieren,
der positiven
der
hat erfordern
Flut überrascht. prägen.
Entwicklung¸ kommend:
die Bedeutung
GGS Ebbe. einer SYN Sache nützend;fol|gender
auflaufendes damit sprach
kem
siet]darin 〈Adj.〉:
allzu forsch
die gewünschte über dieses feste heikle
Gestalt Thema. eine hohe Fontäne auf. b) Springbrunnen mit star-
Jahre;
wirklichung auf den
bedürfen, folgendennotwendig Seiten,machen: Kilometern, Hin- barocke
� Fontäne. die folgenden resolut,Tage,
rung [�f�l��r��],
zeug, Rettungsflugzeug, die; -, -en: Transportflugzeug, Wasser.
2.
jmdm. in einer , einer
ZUS Springflut,
bestimmten
Sache Vorteile Sturmflut.
Weise innerlicheine
bringend: verändernfür die nach, bekommt:hinter
SYN dynamisch,etwas
|pen
in der kommend:
Gießerei
flott, frisch, wird das flüssige
rasant, Metall SYN kem Wasserstrahl:
»Synonyme« sindim Schlossgarten
Wörter, standoder
die die gleiche eineeine ähnliche Bedeutung wie
rschallflugzeug,
bnis einer �berlegung, Wasserflugzeug.
[logischer] Schluss, den – weisschildern;
Das Projekt
Beinmuskulatur
2. 〈Plural〉
und prägen: diesefolgende
erfordert
[tiefes] Ereignisse
förderliche
strömendes viel Zeit. Sätze
haben
Sportart;
Wasser: sind ihn, wichtig;
vieleseinen
jmdm. , bear-
Tiere Jahre;schneidig,
inauf fop
den
Formen 1 [�f�pn] 〈tr.; hat〉:
folgenden
gefüllt;
schnell,sie Seiten,
hat den Kilometern,
schwungvoll, Kuchenteig
spritzig, in Hin-
eine
stür- barocke Fontäne.
beiten
– einer
Leistungssport Sie bitte folgendes
erfordert große Thema. Fitness. GGS vorig... im Scherz �
etwas sagen, was nicht stimmt, und das Stichwort haben.
um aus[�flu�id�m],
einer �berlegung das; -s,zieht:
Fluida eine richtige, fal-
[�flu�ida] Charakter
warenSache in den geformt.
kaum,
Fluten wenig, ausprägen,
umgekommen.
SYN sehr, besonders, bilden, gestal-weisschildern; Form gefüllt.
misch, wacker, folgende
ZUS Backform,
zackig (ugs.),sind
Sätze Gussform,
zügig, wichtig; Kasten-
zupackend. bear- fop|pen [�f�pn] 〈tr.; hat〉:
h.): 3. * nachstehend.
ten,
SYN prägen.
eine Flut von etwas: eine große Menge von beiten |Sie
forform,
schen einen
Kuchenform.
bitte [�f�r�n anderen
] 〈itr.〉: damit
folgendes Thema. irreführen:
GGS vorig... er foppt gerne im Scherz etwas � sagen, was nicht stimmt, und
� NachanderenZUS folgen zusammengesetzte Wörter
kung, die von einer Person oder Sache ausgeht fol
Wortbildungs- ||gen
företwas:
-för |mig|der
dern |ma|¸ßen
[�fœrd�n]
[fœrm�c
er bekam eine[�f�l�n
〈tr.; hat〉:
] 〈adjektivisches
[wahre]

d��ma�sn Flut Suffix〉:
von

] 〈Adverb〉:
Briefen. SYN nachstehend. 4. 〈ohne
a) durch seinen
Aussprache Plural〉
intensives besten inBemühen Freund;
leistungsfähige, ich
zu erkennen lass mich
körperliche oderVer- von dir doch
auf- ZUS
einen damit irreführen: er foppt gerneund Ableitungen, deren
die eine bestimmte Atmosphäre schafft: diese 1.
in
Föauf|de(in |folgende
der |Form,
raseinerlis|mus Entfaltung,
[fødera�l�sm�s],
äußeren
Art undGestalt bei seinem
Weise: wie der;
der das Vorankommen)
-: im Basiswort
Unfall hat sich fassung:
zufinden
fol|gen|der|internationaler
ma nicht
| gut,
ßen foppen!
suchen: nichterin
[�f�l�n Form
SYN ansein;
forschte
d��ma�sn nach
der allmählich
den Ursachen
Nase
] 〈Adverb〉: wie-
herumführen ­zweiter
seinen B
­ estandteil
besten Freund; demichStichwort
lass mich entspricht.
von dir doch
dt hat ein besonderes Fluidum. element SYN Atmo- unterstützen:
Genannte,
Organisation eines ereignet;
folgendermaßen damit er hat viele
vergleichbar;
Bundesstaates, junge vonKünstler
Gestalt geför-
wie
in der die Ein- fol-
das funktioniert ... ; der
des in Form
Unglücks;
(ugs.), kommen,
die
aufWeise: Polizei
den
� Arm zu guter
forschte
nehmen
� Form nach auflaufen.
den
(ugs.), in den April
äre, Flair. dert;
die
zelstaaten Form sie hatte des imdie
relativ Karriere
Basiswort
eigenständig dessind:
Genannten jungen eine Mannes
Reform auf
habend: auf folgende
SYN Lautschrift
Tätern; Fitness, Art
sie sah und
Kondition.
mit forschendem derBestform,
ZUS Unfall Blickhat in sich
Höchst- dieNarren halten. nicht foppen! SYN an der Nase herumführen
gendermaßen. SYN auf diese Art und Weise, folgendermaßen schicken, zum Besten haben, zum
u|a|ti|on [fl�ktua�tsio�n], die; -, -en: gefördert;
eiförmig;
des Föderalismus den Handel,
ellipsenförmig; fordern. das Gewerbe,
gasförmig; den Absatz
glockenför- form,
Ferne. SYN aufereignet;
Tagesform, den Topform.
Grund das funktioniert
gehen, auskundschaf- fol- (ugs.), auf den Arm nehmen (ugs.), in den April
� diese Weise, in folgender Art und Weise, in fol- for|cie|SYN renauf [f�r�si�r�n] 〈tr.; hat〉:
hsel [zwischen Mitarbeitern, die einen Betrieb Fohmig; |lenhufeisenförmig;
fördern. SYN eintreten
[�fo�l�n], das; -s,keilförmig;für,
-: helfen, kreisförmig; lancieren, pro- gendermaßen. ten,
5. Arterkunden,und Weise, indiese
ermitteln,
der etwas Art und
Ermittlungen
vorhanden Weise, ist,auf
anstel- schicken, zum Besten haben, zum Narren halten.
assen, und jenen, die neu eintreten]: eine hohe,
gender
tegieren,
kugelförmig;
neugeborenes
Weise, so.
sich pilzförmig;
einsetzen
bzw. jungesfür, Tiersich vonverwenden
quadratförmig; Pferd, Esel, für diese len,
strah- Weise,
erscheint, mit
eruieren größerer
insichfolgender Energie
darstellt:Art
(bildungsspr.), dieund betreiben:
Formen Weise,
fahnden, des ineine
fol-
menschli-
nachfor- Entwicklung,
for|cie|ren [f�r�si�r�n] 〈tr.; hat〉:
ürliche, normale, personelle Fluktuation; fol | gern
(geh.),
lenförmig;
Kamel [�f�l��n]
sponsern.
und stromlinienförmig; 〈tr.; hat〉:
Zebra: die Stute hattreppenförmig. ein Fohlen gender chen
schen,Weise, einen so.
Zusammenlebens.
nachgehen, Prozess forcieren;
recherchieren, sondieren, das Tempo der Arbeitmit größerer Energie betreiben: eine Entwicklung,
en der schlechten Arbeitsbedingungen eine
SYN(Bergbau)
bekommen.
2. Schlussfolgerung
-ig. (aus dem Innern aus etwas der Erde) ziehen: ausfol
gewinnen: seinen
|gernforuntersuchen.
[�f�l��n] musste
|mal [f�r�ma�l] 〈tr.;b)forciert
sich umwerden,
〈Adj.〉:
hat〉: damit sie rechtzeitigeinen
wissenschaftliche fer- Prozess forcieren; das Tempo der Arbeit
Synonym Worten folgerte man, dassgefördert.
er zufrieden sei mit tig wurden. beschleunigen, fördern,
rscht in der Firma eine sehr hohe Fluktua- in dieser
förm
Föhn |lich
[fø�n], Gegend
[�fœrml�c
der; -[e]s,
¸
]wird -e:Kohle
〈Adj.〉: SYN ab- 1. die Form
Erkenntnis
eine Schlussfolgerung (1, 2) betreffend:
bemühen: aus SYN sie
etwas die
forscht formale
ziehen: auf dem seinen verstär-
ausGliede-
Gebiet musste forciert werden, damit sie rechtzeitig fer-
. der
bauen,
1. Arbeit;
streng
[warmer] schürfen. daraus lässt
die trockener
gesellschaftlichen Windsich vonFormenunschwer
den Hängen folgern,
beachtend: der Worten rung
der ken.Buches
des
Intensivmedizin.
folgerte man,muss dass SYNüberarbeitet
ererforschen,
zufrieden werden;
sei mitein
studieren. tig wurden. SYN beschleunigen, fördern, verstär-
ern [�fl��k�n] 〈itr.〉: For das
wer |dewar
Alpen: |die
rung wireine[�f�rd�r��],
haben
Mörderin förmliche Föhn;war. die; bei -, Föhn
Begrüßung;
SYN -en:
ableiten, er verab-
bekommt sie der Arbeit;
herleiten, |scher
Forformales |[�f�r��],
fördarausder |lichlässt
Problem. der;
[�fœrd�l�c
SYN
sich -, For]|sche
-s, äußerlich, 〈Adj.〉:
unschwer |rin
der[�f�r��r�n],
Form nach.
folgern, ken.
.) (beim Erzählen) nicht ganz bei der Wahrheit schiedete
immer
1. nachdrücklich
schließen, sich
Kopfschmerzen. sehr zum
schlussfolgern. förmlich.
Ausdruck formell.
SYNgebrachter die;
2. nicht -, der
-nen:wirklich,
positiven sondern Entwicklung ¸
nur der Form einer (1,Sache
2) nach: nützend;
ben: man kann nicht alles glauben, was er Wunsch, dient (vor allem
Anspruch: ineine berechtigte,
bildlicher Sprache) dazu, wer die
maßlose, nurMörderin
Person, formal die auf im, war.
Recht
SYN
einemSache sein;ableiten,
bestimmten über die herleiten,
tiefe
Gebiet Unzu- eine für
[wissen- för|der|lich [�fœrd�l�c] 〈Adj.〉:
Fol2.
|einege elektrisches
|rung Gerät,
[�f�l��r��], das die;einen [heißen]
-, -en: Luftstrom
schließen, jmdm.
schlussfolgern. einer Vorteile bringend: diepositiven Entwicklung ¸
DaF_2018-03-29.indd 2-3
übertriebene,
Ergebnis Verstärkung einerunverschämte auszudrücken;
�berlegung, Forderung;
regelrecht,
[logischer] Forde-gera-
Schluss, den friedenheit
schaftliche]
Beinmuskulatur der Teilnehmer
Forschung betreibt: konnte
förderliche auch
an vielen ihre for-jmdm.der
Univer-
Sportart; ,
einer Sache nützend;
29.03.18 14:16
rungen [an jmdn.] stellen;
dezu: ich bin förmlich verzweifelt bei dieser nerv- Forderungen geltend Fol | ge |rung
male [�f�l��r��],
Zustimmung die;nicht
sitäten untersuchen Forscher und Forscherinnen -, -en:
hinwegtäuschen. jmdm. , einer Sache Vorteile bringend: eine für die
Duden
Standardwörterbuch
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3., neu bearbeitete und
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Herausgegeben
von der Dudenredaktion

Dudenverlag
Berlin

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Redaktionelle Bearbeitung
Melanie Kunkel (Projektleiterin),
Ursula Kraif, Dr. Franziska Münzberg, Dr. Ralf Osterwinter, Carsten Pellengahr,
Hannah Schickl, Prof. Dr. Jan Georg Schneider, André Zimmermann
unter Mitarbeit von Chrisanto Catacata, Svenja Haag und Dr. Anja Steinhauer
Thorsten Frank (computerlinguistische Arbeiten)

Anhang  Dr. Isabel Buchwald-Wargenau, Dr. Anja Steinhauer (Autorinnen);


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Herstellung  Ursula Fürst

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© Duden 2018  D C B A
Bibliographisches Institut GmbH, Mecklenburgische Straße 53, 14197 Berlin
Typografisches Konzept, Satz Umtexte  Farnschläder & Mahlstedt, Hamburg
Umschlaggestaltung  Tom Leifer Design, Hamburg
Satz Wörterverzeichnis  Sagittarius-A GmbH, Hirschberg
Druck und Bindung  CPI books GmbH, Birkstraße 10, 25917 Leck
Printed in Germany
ISBN 978-3-411-71730-9
Auch als E-Book erhältlich unter: ISBN 978-3-411-91257-5
www.duden.de

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Inhalt

Vorwort 7

Zur Wörterbuchbenutzung 9
Anlage und Aufbau der Artikel 9
Auswahl der Stichwörter 13
Grammatische Informationen 14
Aussprache der Stichwörter 15
Stilangaben 18
Regionale bzw. zeitliche Zuordnung 19
Zugehörigkeit zu Fach- und
Sondersprachen 19
Gegensatzwörter, Synonyme und
Zusammensetzungen 20
Hintergrund: Wortbildungselemente 21
Liste der Wortbildungselemente 23

Abkürzungen im Wörterverzeichnis 26

Die gebräuchlichsten
unregelmäßigen Verben 28

Zahlen 34

Wichtige grammatische Fachausdrücke 36

Wörterverzeichnis A–Z  43

Anhang
Karten und Ländernamen 2
Redemittel 9
Korrespondenz 21
Zahlen, Maßeinheiten, Uhrzeiten 43
Buchstabiertafel 47

Wichtige Zeichen
→ vorderer Einbanddeckel innen

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Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

das »Standardwörterbuch Deutsch als Fremdsprache« richtet sich mit sei-


nen rund 20 000 Stichwörtern speziell an Deutsch Lernende, die bereits
über eine gewisse Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen. Es ist ein
Nachschlagewerk für alle, die gesprochene oder geschriebene Texte richtig
verstehen und die deutsche Sprache schriftlich und mündlich kompetent
gebrauchen wollen. Unter anderem enthält das Wörterbuch den gesamten
Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
In die vorliegende Neuauflage haben wir zahlreiche neue Stichwörter
und Redewendungen aufgenommen; zu allen Einträgen werden ausführ­
liche, leicht verständliche Bedeutungserklärungen gegeben. Zusätzlich
führen wir Anwendungsbeispiele aus dem täglichen Leben auf, die die
Stichwörter und ihre Bedeutungen in typischen Zusammenhängen zeigen.
450 Artikel widmen sich sogenannten Wortbildungselementen wie Gegen-
oder -fähig, die sowohl für das Verständnis als auch für das Produzieren
von Texten äußerst wichtig sind.
Neben den Grundbedeutungen geben wir, wo sinnvoll, auch Gegen­satz­
wörter, Synonyme sowie geläufige Zusammensetzungen an. So finden Sie
beim Eintrag aufwärts das Gegensatzwort abwärts, die bedeutungs­gleichen
oder -ähnlichen Wörter bergauf, empor, herauf, hinauf, hoch und als mögli-
che Zusammensetzungen die Wörter bergaufwärts, flussaufwärts, strom-
aufwärts.
Rund 75 farbige Kästen enthalten Informationen zu leicht verwechsel-
baren Wörtern (wie anscheinend/scheinbar) oder zu sinnverwandten
­Wörtern mit nur leichten Bedeutungsnuancierungen (wie Ablauf/Verlauf).
Dadurch erlangen Sie Sicherheit in Fällen, wo die Bedeutungen unscharf
werden bzw. sich mit benachbarten Bedeutungen überschneiden.
Wir hoffen, Ihnen mit unserem Wörterbuch Einblicke in die Vielfalt und
Vitalität der deutschen Sprache zu geben und auf diese Weise Lust an der
Sprache und eigener sprachlicher Gestaltung zu wecken.

Berlin, im Juni 2018


Die Dudenredaktion

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9

Zur Wörterbuchbenutzung

Anlage und Aufbau der Artikel

1. a) Die Stichwörter sind alphabetisch ange­ däm|lich …


ordnet. Dabei werden die Umlaute ä, ö, ü wie Damm …
die ihnen zugrunde liegenden Vokale a, o, u däm|men …
behandelt. däm|mern …

b) Jedes Stichwort, auch eine Wortzusam­men­ ab|klap|pern …


setzung, erhält einen eigenen Eintrag, d. h., ab|klin|gen …
jedes Stichwort beginnt auf einer neuen ab|klop|fen …
Zeile. ab|knal|len …

c) Die Infokästen zu leicht verwechselbaren


Wörtern werden nach dem im Alphabet
zuerst stehenden Wort eingefügt, also
anscheinend/scheinbar nach dem Eintrag zu
anscheinend.

2. Hat das Stichwort eine im Alphabet unmit­ nut|zen [ˈnʊtsnˌ] (bes. nordd.), nüt|zen [ˈnʏtsnˌ]
telbar folgende Variante, erscheint diese, (bes. südd.):  …
durch Komma getrennt, ebenfalls halbfett.
Zusatz­angaben zur Variante stehen in runden ken|nen|ler|nen [ˈkɛnənlɛrnən], lernte
Klammern dahinter. Handelt es sich um rein kennen, kennengelernt ‹tr.; hat›, ken|nen
rechtschreibliche Varianten, steht die Schreib­ ler|nen: …
weise, die von der Dudenredaktion empfohlen
wird, an erster Stelle.

3. Folgt die Variante eines Stichworts alphabe­ Schen|ke [ˈʃɛŋkə], die; -, -n, Schän|ke: …
tisch nicht unmittelbar nach der Hauptform,
wird sie trotzdem dort gezeigt. An ihrer alpha­ Schän|ke [ˈʃɛŋkə]: ↑ Schenke.
betischen Stelle erscheint sie halbfett als
Stich­wort, ein senkrechter Pfeil (↑) verweist auf
die Hauptform.

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Anlage und Aufbau der Artikel 10
Zur Wörterbuchbenutzung

4. Hochgestellte Ziffern vor dem Stichwort diffe­ 1


Ball [bal], der; -[e]s, Bälle [ˈbɛlə]:
renzieren zwischen a) [mit Luft gefüllter] Gegenstand zum
 ▪ Wörtern mit gleicher Schreibung, aber völlig Spielen, Sporttreiben …
unterschiedlicher Bedeutung 2
Ball [bal], der; -[e]s, Bälle [ˈbɛlə]:
festliche Veranstaltung  …

 ▪ oder Wörtern mit unterschiedlicher Aus­ 1


Te|nor [teˈnoːɐ̯], der; -s, Tenöre [teˈnøːrə]:
sprache oder Betonung a) Männersingstimme in hoher Lage …
2
Te|nor [ˈteːnoːɐ̯], der; -s:
grundlegender Gehalt  …

 ▪ oder mit unterschiedlichem Genus und 1


Band [bant], das; -[e]s, Bänder [ˈbɛndɐ]:
­unterschiedlicher Deklination a) schmaler Streifen aus Stoff o. Ä.: ein
buntes Band; ein Band im Haar …
2
Band [bɛnt], die; -, -s:
Gruppe von Musikern …
3
Band [bant], der; -[e]s, Bände [ˈbɛndə]:
gebundenes Buch [das zu einer Reihe
gehört]: ein dicker Band …

 ▪ oder Verben mit unterschiedlicher 1


hän|gen [ˈhɛŋən], hing, gehangen ‹itr.; hat›:
­Konju­gation 1. oben, an seinem oberen Teil an einer
bestimmten Stelle [beweglich] befestigt
sein …
2
hän|gen [ˈhɛŋən], hängte, gehängt:
1. ‹tr.; hat› etwas oben, an seinem oberen
Teil … befestigen …

5. Die vertikalen Striche (|) im Stichwort geben hi|n|ein|den|ken


die Möglichkeiten der Worttrennung am Kas|ten
Zeilenende an. reg|ne|risch
rümp|fen

6. Mit dem Zeichen ® am Ende eines Stichwortes Goo|gle® [ˈɡuːɡlˌ], das; -[s] ‹meist ohne
werden Namen und Bezeichnungen kenntlich Artikel›: …
gemacht, die als eingetragene Marken ge­
schützt sind. Aus dem Fehlen dieses Zeichens
darf jedoch nicht geschlossen werden, dass das
Stichwort als Handelsname frei verfügbar ist.

7. Die Aussprache folgt dem Stichwort und steht Bal|kon [balˈkɔŋ], der; -s, -s, (auch, südd.,
in eckigen Klammern. österr., schweiz. nur:) [balˈkoːn], -[e]s, -e: …

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11 Anlage und Aufbau der Artikel

8. Grammatische Angaben folgen – außer in fri|sie|ren [ friˈziːrən] ‹tr.; hat›: …


Teilen beim Substantiv und beim Verb – dem
tan|zen [ˈtantsnˌ]:
Stichwort in Winkelklammern. Sie können
1. ‹itr.; hat› …
jedoch auch unter einzelnen Bedeutungs­
2. ‹tr.; hat› …
punkten stehen, sofern sie nur an dieser
3. ‹itr.; ist› …
Stelle relevant sind.
Beim Substantiv stehen die Angaben des Ana|nas [ˈananas], die; -, - und -se: …
Genus (Geschlechts) mit der, die, das und
die Endungen des Genitivs Singular und des
Nominativs Plural nicht in Winkelklammern.
Beim Verb stehen die Angaben der konjugier­ es|sen [ˈɛsnˌ], isst, aß, gegessen: …
ten Formen nicht in Winkelklammern.
Fakultative Wortbestandteile sind – wie die Du|pli|kat [dupliˈkaːt], das; -[e]s, -e: …
Ausspracheangaben – in eckige Klammern
gesetzt.

9. Stilistische Bewertungen, räumliche und Kö|ter [ˈkøːtɐ], der; -s, - (abwertend): …


zeitliche Zuordnungen, Zuordnungen zu Sie|de|punkt [ˈziːdəpʊŋkt], der; -[e]s, -e
Bereichen und Fach- und Sondersprachen (Physik): …
folgen den grammatischen Angaben in
runden Klammern.

10. Bedeutungsangaben werden mit einem ju|cken [ˈjʊknˌ]: 


Doppelpunkt angekündigt, sind kursiv ge­ 1. ‹itr.; hat› a) von einem Juckreiz befallen
druckt und werden mit arabischen Zahlen sein: die Hand juckt [mir].  SYN  brennen,
und (bei enger zusammengehörenden Bedeu­ kribbeln. b) einen Juckreiz auf der Haut
tungen) mit Kleinbuchstaben gegliedert. verursachen: die Wolle, der Verband juckt
[ihn].  SYN  beißen, kitzeln, kratzen.
2. ‹+ sich› (ugs.) sich kratzen: sich wegen
eines Mückenstichs jucken; der Hund
juckt sich.  SYN  sich scheuern.

11. Bedeutungsschattierungen und Kontext- Herr|schaft [ˈhɛrʃaft], die; -, -en:


bedeutungen stehen in runden Klammern 1. ‹ohne Plural› … der Fahrer hatte die
hinter dem betreffenden Wort oder der be­ Herr­schaft über den Wagen verloren (war
treffenden Fügung und sind kursiv gedruckt. nicht mehr fähig, den Wagen richtig zu
lenken) …

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Anlage und Aufbau der Artikel 12
Zur Wörterbuchbenutzung

12. Idiomatische Ausdrücke (feste Verbindun­ An|spruch … * Anspruch auf etwas erheben/


gen und Wendungen) werden bei der Be­ machen: etwas verlangen, fordern, bean-
deutung aufgeführt, zu der sie gehören, und spruchen: sie erhob keinen Anspruch auf
stehen dort immer am Ende aller Beispiele. Schadenersatz; * etwas in Anspruch
Sie erscheinen halbfett gedruckt und mit nehmen: von etwas Gebrauch machen,
einem * gekennzeichnet, wenn sie nicht mit etwas benutzen; etwas erfordern, brauchen:
»in der Wendung …« eingeleitet werden. Die jmds. Hilfe in Anspruch nehmen; diese
Bedeutungen der idiomatischen Ausdrücke Arbeit nimmt viel Zeit, alle ihre Kräfte
folgen der betreffenden Wendung und sind in Anspruch.
kursiv gedruckt.

13. Verweise auf einen anderen Wörterbuchein­ Pul|li [ˈpʊli], der; -s, -s (ugs.): 
trag werden in der Regel durch einen nach Kurzform von ↑ Pullover.
oben gerichteten Pfeil (↑) angezeigt, der vor
dem Wort steht, auf das verwiesen wird.
Wenn erforderlich, ist ergänzend der Ab|sen|de|rin [ˈapzɛndərɪn], die; -, -nen: 
relevante Unterpunkt in runden Klammern weibliche Form zu ↑ Absender (1).
angegeben.
Innerhalb einer Bedeutungsangabe wird bei am|bu|lant [ambuˈlant] ‹Adj.›: 
einem Verweis auf einen anderen Eintrag nur … 
der dort relevante Unterpunkt angegeben, 2. nicht stationär (2): einen Verletzten,
und zwar in runden Klammern hinter dem Kranken ambulant behandeln.
betreffenden Wort.

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13 Auswahl der Stichwörter

Auswahl der Stichwörter


Im vorliegenden Bedeutungswörterbuch bilden wir rund 20 000 Stichwörter
und Wendungen ab, darunter auch den gesamten Wortschatz des Goethe-Zer-
tifikats B1. Seine Beherrschung ist eine der Anforderungen, um das Zertifikat
auf der Niveaustufe B1 des »Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für
Sprachen« zu erwerben. Außerdem haben wir weitere gängige Wörter aufge-
nommen, auch Kurzwörter (wie Kripo oder Uni), ebenso umgangssprachliche
Ausdrücke (wie Kuddelmuddel oder quatschen) sowie veraltende, aber noch ge-
läufige Wörter (wie Vagabund und Vagabundin). Berücksichtigt wurden zudem
produktive Wortbildungselemente des Deutschen, wie etwa ­super- oder -abel.
Die Darstellung der Wortbildungselemente vermittelt zum einen ein Bild vom
Aufbau des modernen Wortschatzes und hilft so, die in ihrer Zahl ständig zu-
nehmenden Ad-hoc-Bildungen zu verstehen, zum andern gibt sie ein »Werk-
zeug« an die Hand, selbst produktiv mit dem Deutschen umzugehen (s. auch
den Abschnitt »Hintergrund: Wortbildungselemente«).
Für die Auswahl der Stichwörter haben wir in erster Linie unser Dudenkor-
pus herangezogen. Es handelt sich dabei um eine umfangreiche elektronische
Textsammlung, die mittlerweile mehr als 4  Milliarden Wortformen zählt und
die sich aus einer Vielzahl aktueller Zeitungs- und Zeitschriftenartikel aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz, Romanen, Reden, Reparatur- und
Bastelanleitungen usw. zusammensetzt. Das Dudenkorpus besteht dabei nicht
nur aus »nackten« Wörtern, sondern jedes Wort bzw. jede einzelne Wortform
ist mit besonderen sprachlichen Informationen angereichert. Mit modernen
computerlinguistischen Methoden ermittelt die Redaktion, welche Wörter am
häufigsten nachgewiesen werden können; für die Auswahl der Aufnahmekandi-
daten sind vor allem die Häufigkeit des Auftretens und die Verbreitung über
verschiedene Textsorten hinweg, also der allgemeine Gebrauch, entscheidend.
Darüber hinaus nutzen wir die Möglichkeiten, die das Internet für die Recher-
che zu Wörtern, Wortformen und Wortbedeutungen bietet. Damit steht uns
heute eine Vielzahl von Quellen zur Verfügung, um verlässliche Informationen
zum aktuellen Stand der deutschen Sprache zu gewinnen, wie sie sowohl denje-
nigen, die Deutsch als Muttersprache beherrschen, als auch denjenigen, die es
als Fremdsprache lernen, eine große Hilfe sein können.

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Grammatische Informationen 14
Zur Wörterbuchbenutzung

Grammatische Informationen
… zu Substantiven
a) Bei Substantiven stehen der Artikel, der Genitiv Singular und der Plural. Der
bei diesen Angaben verwendete Strich »-« steht für das Stichwort:
Mann [man], der; -[e]s, Männer [ˈmɛnɐ] …
Hat ein Substantiv keine Pluralform, wird als Form nur der Genitiv Singular
angegeben:
Hun|ger [ˈhʊŋɐ], der; -s …
Ausschließlich im Plural vorkommende Substantive erhalten die Angabe
‹Plural›:
Fe|ri|en [ˈfeːriən], die ‹Plural› …

b) Tritt ein Substantiv in einer bestimmten Bedeutung nur im Singular auf,


dann wird dies durch den Zusatz ‹ohne Plural› gekennzeichnet:
An|dacht [ˈandaxt], die; -, -en:
1. ‹ohne Plural› Zustand, in dem sich jmd.
befindet, wenn er sich in etwas versenkt …
2. kurzer Gottesdienst …

… zu Verben
a) Verben mit regelmäßiger Konjugation erhalten keine weiteren Angaben zu
den Flexionsformen. Als regelmäßig gelten die schwachen Verben, bei denen
keine Trennung von Präfixen erfolgt, die im Präteritum in der 3. Person Sin-
gular auf -te enden und deren Hilfsverb im Perfekt ausschließlich »haben«
ist:
absolvier/en, absolvier/te, hat absolvier/t
­niesel/n, niesel/te, hat geniesel/t
opfer/n, opfer/te, hat geopfer/t
Bei Verben, die davon abweichende Formen aufweisen, werden die 3. Person
Präteritum und die 3. Person Perfekt angegeben. Die 3. Person Präsens wird
nur aufgeführt, wenn eine zusätzliche lautliche und/oder orthografische Ab-
weichung auftritt:
fallen, fällt, fiel, ist gefallen
messen, misst, maß, hat gemessen

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15 Grammatische Informationen

Die Formen werden in folgenden Fällen angegeben:


 ▪ starke Verben: beißen, biss, hat gebissen
 ▪ schwache Verben mit trennbarem Präfix:
auftrennen, trennte auf, hat aufgetrennt
 ▪ schwache Verben, bei denen in der Konjugation noch ein -e- zwischen
Wortstamm und Endung tritt: fast/en, fast/ete, hat gefast/et
 ▪ schwache Verben, deren Hilfsverb im Perfekt ausschließlich (oder zusam-
men mit »haben«) »sein« ist: filzen, filzte, hat/ist gefilzt.

b) Verben, die ein Akkusativobjekt haben und ein persönliches Passiv bilden
(transitive Verben), erhalten die Kennzeichnung ‹tr.›. Es gibt Verben mit Ak-
kusativobjekt, die aber trotzdem nicht als transitiv gelten, da sie kein Passiv
bilden, z. B. »bekommen« (er bekommt das Buch; nicht möglich jedoch: das
Buch wurde von ihm bekommen). Verben mit reflexivem oder reziprokem
Pronomen erhalten die Kennzeichnung ‹+ sich›, alle übrigen Verben die Kenn-
zeichnung ‹itr.› = intransitiv.

c) Mit der Bezeichnung »Funktionsverb« werden Verben dann versehen, wenn


sie neben ihrem Gebrauch als bedeutungstragendes Vollverb in bestimmten
Verbindungen mit Substantiven auftreten, in denen ihre eigentliche Bedeu-
tung verblasst ist und in denen sie nur Teil einer festen Wendung sind, z. B.
»gelangen« in den Wendungen »zur Aufführung gelangen« (= aufgeführt wer-
den) oder »zur Auszahlung gelangen« (= ausgezahlt werden).

… zu Adjektiven

a) Adjektive können als nähere Eigenschaftsbestimmung vor ein Substantiv tre-


ten: die schöne Rose. Hier spricht man vom attributiven Gebrauch des Adjek-
tivs.

b) In Verbindung mit »sein« und einigen anderen Verben können undeklinierte


Adjektive als Eigenschaftsbestimmung getrennt vom Substantiv stehen: die
Rose ist schön. Dann spricht man vom prädikativen Gebrauch des Adjektivs.

c) Nicht deklinierte Adjektive können auch ein Verb näher bestimmen: die Rose
blüht schön. Man spricht dann vom adverbialen Gebrauch des Adjektivs.

d) Steigerungsformen werden nur dann angegeben, wenn sie unregelmäßig ge-


bildet werden oder wenn ein Umlaut auftritt:
gut, besser, beste
groß, größer, größte

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Aussprache der Stichwörter 16
Zur Wörterbuchbenutzung

Aussprache der Stichwörter


Zeichen der Lautschrift
Die unten stehende Tabelle zeigt Lautzeichen und Lautzeichenkombinationen,
wie sie bei deutscher Aussprache im Wörterverzeichnis verwendet werden. In der
ersten Spalte steht das Lautzeichen oder die Lautzeichenkombination, in der
zweiten Spalte ein Wortbeispiel dazu und in der dritten Spalte das Beispiel in
Lautschrift.
Die Ausspracheangaben beziehen sich jeweils auf eine in der Standardsprache
besonders gebräuchliche Variante. Wer sich für zusätzliche und ausführlichere
Ausspracheangaben interessiert, sollte das Duden-Aussprachewörterbuch zurate
ziehen.

a hat hat h hat hat ɔɪ̯ Heu hɔɪ̯


aː Bahn baːn i vital viˈtaːl ɔʊ̯ Show ʃɔʊ̯
ɐ Ober ˈoːbɐ iː viel fiːl p Pakt pakt
ɐ̯ Uhr uːɐ̯ i̯ Studie ˈʃtuːdi̯ə pf Pfahl pfaːl
ɑ̃ engagieren ɑ̃ɡaˈʒiːrən ɪ bist bɪst r Rast rast
ɑ̃ː Chance ˈʃɑ̃ːsə j ja jaː s Hast hast
aɪ̯ weit vaɪ̯t k kalt kalt ʃ schal ʃaːl
aʊ̯ Haut haʊ̯ t l Last last t Tal taːl
b Ball bal l Nabel ˈnaːblˌ ts Zahl tsaːl
ˈ
c ich ɪç m Mast mast tʃ Matsch matʃ
d dann dan m großem ˈɡroːsmˌ u kulant kuˈlant
ˈ
dʒ Gin dʒɪn n Naht naːt uː Hut huːt
e reagieren reaˈɡiːrən n baden ˈbaːdnˌ ʊ Pult pʊlt
ˈ
eː Beet beːt ŋ lang laŋ ʊɪ̯ pfui! pfʊɪ̯
ɛ hätte ˈhɛtə o Moral moˈraːl v was vas
ɛː wähle ˈvɛːlə oː Boot boːt x Bach bax
ɛ̃ː Cousin kuˈzɛ̃ː o̯ loyal lo̯aˈjaːl y Physik fyˈziːk
ɛ̃ Mannequin ˈmanəkɛ̃ ɔ̃ Siphon ˈziːfɔ̃ yː Rübe ˈryːbə
ɛɪ̯ mailen ˈmɛɪ̯lən ɔ̃ː Chanson ʃɑ̃ˈsɔ̃ː ʏ füllt fʏlt
ə halte ˈhaltə ɔ Post pɔst z Hase ˈhaːzə
ə̯ grüezi ˈɡryə̯t si ø Ökologie økoloˈɡiː ʒ Genie ʒeˈniː
f Fass fas øː Öl øːl θ Thriller ˈθrɪlɐ
ɡ Gast ɡast œ göttlich ˈɡœtlɪç ʔ beamtet bəˈʔamtət

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17 Aussprache der Stichwörter

Sonstige Zeichen der Lautschrift

ʔ Stimmritzenverschlusslaut (Glottalstopp, »Knacklaut«) im Deutschen,


z. B. bea chte! [bəˈʔaxtə]; wird vor Vokal am Wortanfang weggelassen,
z. B. Ast˙ [ast], eigentlich [ʔast].
˙
ː Längezeichen, bezeichnet die Länge des unmittelbar davor
stehenden ­L autes (besonders bei Vokalen), z. B. ba–de [ˈbaːdə].
˜ Zeichen für nasale (nasalierte) Vokale, z. B. Fond [fɔ̃ː].
ˈ Hauptbetonung, steht unmittelbar vor der hauptbetonten Silbe,
z. B. Affe [ˈafə], Apotheke [apoˈteːkə].
Zeichen für silbische Konsonanten, steht unmittelbar unter
ˈ dem Konsonanten, z. B. Bü ffel [ˈbʏfl].
˙ ˈ
­̯ Halbkreis, untergesetzt, bezeichnet unsilbische Vokale,
z. B. Stu–die [ˈʃtuːdi̯ə].

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Stilangaben 18
Zur Wörterbuchbenutzung

Stilangaben
Es ist eine Wertung des individuellen Sprachgefühls, in welcher Qualität Wörter
wie Scheiße, blöd, Drecks-, saukalt oder affengeil wahrgenommen werden. Was
manchen vielleicht normalsprachlich erscheint, weil es ihnen aus dem eigenen
vertrauten Lebens- und Sprachalltag geläufig ist, ist für andere schon »ugs.«
(= umgangssprachlich), ja gar »derb«. Ähnlich verhält es sich mit Bewertungen
wie »geh.« (= gehoben) oder »Jargon«.
Angaben zum Sprachstil, zur Sprachebene sind immer wertend und damit
oft subjektiv. Dies gilt bis zu einem gewissen Grad auch für dieses Wörterbuch –
allerdings können wir uns auf Analysen des Dudenkorpus stützen und so mit
empirisch abgesicherten Daten die Ebene der rein subjektiven Bewertung hin-
ter uns lassen.
Zum Gebrauch und Stil werden in runden Klammern folgende Angaben ge-
macht:

geh. = gehoben  Nicht alltägliche bzw. im abwertend  Als »abwertend« empfundene


alltäglichen Sprachgebrauch feierlich Wörter oder Wortbildungselemente
oder übertrieben wirkende Wörter wie transportieren oft ein ablehnendes Urteil,
Affront, Antlitz oder sich befleißigen. eine persönliche Kritik an der Person, auf
die sich das Wort bezieht, etwa Chauvi,
ugs. = umgangssprachlich  Hier handelt es
Pöbel oder Rowdy.
sich um eine zwanglose Ausdrucksweise
im sprachlichen Alltag, die man vor allem emotional  Damit wird eine Ausdrucksweise
hört bzw. dort liest, wo individuelle Ab- markiert, die eine emotionale Anteil-
weichungen von der Norm der Hochspra- nahme an dem Bezeichneten wiedergibt,
che üblich sind, etwa in persönlichen z. B. bei Wörtern oder Wortbildungsele-
Briefen, E‑Mails oder Social-Media-Tex- menten wie Barbar, Drecks- oder super-.
ten, z. B. drauflosgehen, dazwischenfun-
Jargon  Einem »Jargon« zugehörende Be-
ken, quatschen oder out. Zu der Gruppe
griffe entstammen meist sozial oder be-
gehören auch Bildungen unter Verwen-
ruflich definierbaren Gruppen. Dort wird
dung von intensivierenden Präfixen wie
der »Jargon« dann zum umgangssprachli-
mega- oder super-.
chen Kommunikationsmittel, etwa Stoff
derb  Mit »derb« markierte Wörter werden unter Rauschgiftsüchtigen für das jewei-
im Allgemeinen als negativ und im alltäg- lig konsumierte Rauschmittel.
lichen Sprachgebrauch als anstößig emp-
funden. Dazu gehören Wörter wie Arsch
oder Visage.

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19 Regionale bzw. zeitliche Zuordnung

Regionale bzw. zeitliche Zuordnung


Wörter und Wendungen, die nicht im gesamten Verbreitungsgebiet der deut-
schen Sprache zu finden sind, sondern nur regional verwendet werden, haben
ebenfalls in runden Klammern einen entsprechenden Zusatz, wie Paradeiser
(österr.), Hendel/Hendl (bayr., österr.) oder Sonnabend (bes. nordd.). Lässt sich
ein nur regional verwendetes Wort bzw. eine Wendung nicht eindeutig einer
bestimmten Region zuordnen, wird die Markierung »landsch.« (= landschaft-
lich) verwendet.
Die zeitliche Zuordnung kennzeichnet Wörter, die nicht mehr zum aktuel-
len Wortschatz gehören. So bedeutet die Markierung »veraltend«, dass das da-
mit bezeichnete Wort nicht mehr allgemein benutzt wird, sondern, wie Primus,
sittsam oder sich sputen, meist bzw. ausschließlich von der älteren Generation
verwendet wird. Wörter, die allenfalls noch in älteren literarischen Texten zu
finden sind, ansonsten aber nicht mehr oder nur mit ironischer oder scherzhaf-
ter Absicht verwendet werden, erhalten die Markierung »veraltet«, wie bour-
geois, Magd oder Fräulein. Die Angabe »früher« steht bei Wörtern, die Sachen
oder Sachverhalte beschreiben, die es so nicht mehr gibt, wie Galeere, Gouver-
nante oder Kerker.

Zugehörigkeit zu Fach- und Sondersprachen


Zunehmend wird auch die Alltagssprache von der Entwicklung in Wissenschaft
und Technik beeinflusst und die Kompetenz hinsichtlich fachsprachlicher Ter-
mini gewinnt an Bedeutung. Daher finden sich auch in diesem Buch Wörter aus
Fach- und Sondersprachen, die entsprechend gekennzeichnet sind:
Ka|ta|ly|sa|tor …
1. (Chemie) …
2. (Kfz-Technik) …
Wörter, deren Sachgebietszugehörigkeit aus der Bedeutungserklärung bzw. De-
finition eindeutig ablesbar ist, werden nicht besonders markiert, etwa Esche
oder Fasan. Sondersprachen sind zum Beispiel der spezielle Jargon bestimmter
Personengruppen, wie aus der Seemannssprache (anheuern, 1.) oder dem Sport
(Einstand, 2.).
In diesem Wörterbuch kommen folgende Sachgebiete und deren Fach- und
Sondersprachen vor:
Bergbau Kraftfahrzeug­ Rechtssprache
Börsenwesen technik Religion
Chemie Medizin Seemanns­sprache
EDV Militär Sport
Jugendsprache Politik Technik
Kaufmanns­sprache Psychologie Wirtschaft

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Gegensatzwörter, Synonyme und Zusammensetzungen 20
Zur Wörterbuchbenutzung

Gegensatzwörter, Synonyme und Zusammensetzungen


Am Ende der Stichworteinträge bzw. am Ende der verschiedenen Bedeutungs-
kategorien finden sich nach den Abkürzungen  GGS ,  SYN  bzw.  ZUS  Aufstellungen
von Wörtern, die in einer semantischen Beziehung zum Stichwort stehen.
Die Abkürzung  GGS  bedeutet »Gegensatzwort« (Antonym) und steht vor
Wörtern, die eine gegensätzliche Bedeutung zu der des Stichworts aufweisen.
Gemeinsam bilden sie ein Gegensatzpaar.

ad|die|ren …  GGS  subtrahieren.


de|fen|siv …  GGS  offensiv.
Ein|stieg …  GGS  Ausstieg.

Nach der Abkürzung  SYN  folgen bedeutungsgleiche oder -ähnliche Wörter oder
Wortgruppen (Synonyme) in alphabetischer Reihenfolge. Ist das Synonym ein
Einzelwort, so ist es fast immer selbst wieder Stichwort im Buch und kann an
der entsprechenden Stelle nachgeschlagen werden. Unter Umständen sind Ein-
zelwörter ergänzt um sich und/oder eine Präposition. Außerdem werden die
Sprachebenen angegeben.

Fach|mann …  SYN  Ass, Autorität, Experte,


Größe, Kapazität, Kenner, Könner, Meister,
Phänomen, Profi, Spezialist.
Li|ai|son …  SYN  Affäre, Liebelei (abwertend),
Techtelmechtel (ugs.), Verhältnis.
be|trü|gen …  SYN  anscheißen (derb), an-
schmieren (ugs.), aufs Glatteis führen, aufs
Kreuz legen (salopp), bluffen, einwickeln
(ugs.), hereinlegen (ugs.), hinters Licht
führen, leimen (ugs.), linken (ugs.), prellen,
überfahren (ugs.), überlisten, übers Ohr
hauen (ugs.), übertölpeln, übervorteilen,
verraten.

Nach  ZUS  werden zusammengesetzte Wörter (Komposita) aufgeführt, deren


zweiter Bestandteil (Grundwort) dem Stichwort entspricht; dies schließt auch
Ableitungen ein.

At|trak|ti|on …  ZUS  Hauptattraktion, Touris-


tenattraktion.
matt …  ZUS  halbmatt, seidenmatt.
mau|ern …  ZUS  einmauern, zumauern.

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21 Hintergrund: Wortbildungselemente

Hintergrund: Wortbildungselemente
Um sowohl die passive (textverstehende) als auch die aktive (textproduzieren-
de) Sprachkompetenz zu verbessern, ist ein sicherer Umgang mit den Instru-
menten der Wortbildung unerlässlich. Dies gilt auch für das Verständnis von
neuen Wörtern, die im Zuge veränderter wirtschaftlicher, gesellschaftlicher,
kultureller etc. Entwicklungen in der Zukunft gebildet werden, da sie häufig auf
vorhandenes Sprachmaterial zurückgreifen.
Dabei handelt es sich nicht nur um die bekannten Präfixe wie be-, ent-, un-, ver-
oder Suffixe wie -bar, -heit, -keit, -ung, sondern auch um Wortbildungselemente,
die selbstständige Stichwörter mit eigenständiger Bedeutung darstellen und
gleichzeitig produktiv an der Bildung neuer zusammengesetzter Begriffe und
semantischer Wortfelder beteiligt sind, z. B. Bio- (Biobauer, Biogemüse, Biotreib-
stoff ) oder mega-, Mega- (megaerfolgreich, megaschlecht, Megaskandal, Mega­
star).
Wir möchten in diesem Wörterbuch nicht nur die traditionellen Wortbildungs-
mittel inhaltlich erläutern und vorführen (z. B.: herbei-: herbeizaubern; -bar: ma-
schinenlesbar), sondern auch die Wortbildungsmittel, die man als Affixoide  –
als Halbpräfixe (Präfixoide) bzw. Halbsuffixe (Suffixoide)  – bezeichnet. Unter
Affixoiden werden hier die produktiven Wortbildungsmittel verstanden, mit
denen man – wie mit den Affixen – in Analogie ganze Reihen neuer Wörter für
den Augenblicksbedarf bilden kann, die aber noch immer die Bedeutung des
selbstständigen Wortes erkennen lassen. Sie sind allerdings inhaltlich verblasst
und tragen nur noch eine Grundbedeutung, nicht mehr die konkrete. Man kann
also unterscheiden zwischen einem Kompositum, das aus zwei selbstständigen
Wörtern besteht (Marathon-lauf, Papier-fabrik, frühjahrs-müde), und einer affi-
xoiden Wortbildung, die aus einem selbstständigen Wort und einem Affixoid
besteht (Marathon-sitzung, Ideen-fabrik, ehe-müde).
Die Affixoide sind für die deutsche Gegenwartssprache besonders charakteris-
tisch; aber gerade sie finden sich in den Wörterbüchern in der Regel nicht oder
nur in Ansätzen verzeichnet. Bei der Bearbeitung haben wir diesen sprachli-
chen Ausdrucksmitteln besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Alle in den Arti-
keln aufgeführten Beispiele stammen aus dem umfangreichen Dudenkorpus,
sind also belegte und keine erfundenen Wortbildungen. Die Einträge zu Wort-
bildungselementen in diesem Buch verschaffen Ihnen Zugang zu vielen Wör-
tern, die in den Wörterbüchern nicht zu finden sind und auch nicht zu finden
sein können, weil diese Wörter (noch) nicht lexikalisiert, also (noch) nicht
»wörterbuchreif« sind.
Im Alltag finden sich solche Bildungen besonders häufig. Auf einer Speisekarte
werden – beispielsweise – kutterfrische Krabben angeboten, und eine Firma be-
schreibt ihre Ventilatoren mit Attributen wie einbaufertig, drehzahlsteuerbar,
anpassungsfähig, wartungsfrei, geräuscharm, leistungsstark, bedarfsgerecht, be-
triebssicher, anschlussfertig. Aber auch emotionale Wertungen kann man mit

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Hintergrund: Wortbildungselemente 22
Zur Wörterbuchbenutzung

den Mitteln der Wortbildung ausdrücken: saudumm, hundemüde, topaktuell,


karrieregeil. Besonders in der gesprochenen Alltagskommunikation findet man
eine praktisch unbegrenzte Kombinationsvielfalt, die oft zu Ad-hoc-Bildungen
führt, die zwar in keinem Wörterbuch verzeichnet werden, deren Verstehen je-
doch Voraussetzung für das Gelingen von Kommunikation ist.
Jeder einzelne Wortbildungsartikel in diesem Buch erschließt eine oder m ­ ehrere
Reihen gleich gebildeter Wörter. So finden sich unter -in die femininen Formen,
etwa: Anwältin, Bewunderin, Hündin, Seniorin; unter Bilderbuch-: -ehe, -ehe-
mann, -familie, karriere, -landung, -start; unter -intern: anstalts-, fach-, firmen-,
haus-, partei-. Dabei lernen Sie gleichzeitig die unterschiedlichsten Bildungs-
weisen – mit Fugenelement, Umlaut, Ausfall der Endung, mit pluralischem oder
singularischem Basiswort – kennen.
Präfixe, Suffixe, Präfixoide, Suffixoide und auch selbstständige Wörter, mit de-
nen Reihen neuer Wörter gebildet werden können, erscheinen in diesem Wör-
terbuch als selbstständige Stichwörter an ihrem alphabetischen Ort:

be- … ‹verbales Präfix›: … bebauen; beladen;


bemalen; beschlagen …
hin- … ‹trennbares, betontes verbales Be-
stimmungswort›: … hingehen; hinlaufen …
-­ ma|ra|thon … ‹Suffixoid›: … Abstimmungs-
marathon; Sitzungsmarathon; Verhand-
lungsmarathon.
­-hung|rig … ‹adjektivisches Suffixoid›…
­abenteuerhungrig; bildungshungrig; geld-
hungrig …

Die Produktivität der Sprache liegt in der Wortbildung; daher gehören die Wort-
bildungsmittel auch in ein Bedeutungswörterbuch. Damit möchten wir Ihnen
nicht nur Gegenwartstexte verstehbar machen, sondern auch Ihre sprachliche
Kreativität fördern und anregen.

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23 Liste der Wortbildungselemente

Liste der Wortbildungselemente,


die einen eigenen Eintrag haben
Bei Suffixen, die der Bildung von Personenbezeichnungen dienen (wie -bold, -er
oder -naut) und deren weibliche Formen regelmäßig durch Anhängen von -in
gebildet werden, zeigen wir aus Platzgründen nur die männliche Form. Die
entspre­chenden Stichwörter erscheinen mit beiden Formen (Astronaut, Astro-
nautin).
a- -bewegt Edel- -freudig
ab- -bewusst -ei -freundlich
-abel -bezogen -eigen -frisch
-abhängig bi-, Bi- ein- -fritze
-ade Bilderbuch- elektro-, Elektro- Ge …[e]
affen-, Affen- Bio- -ell -gebunden
-aktiv bitter- -(e)ln Gegen-
-al/-ell -blind empor- -geil
Alibi- blitz-, Blitz- End- -gemäß
Allerwelts- blut- ent- -gen
Amateur- -bold entgegen- general-, General-
Amok- -bolzen er- -gerecht
an- bomben-, -er -geschehen
-and ­B omben- -[er]ei -getreu
-anfällig brand- erz-, Erz- grund-
-ant Brot- -esk Grund-
anti-, Anti- -bulle -eur -günstig
-arm bullen-, Bullen- -euse -gut
-artig Chef- Ex- -haft
-ation/-ierung -chen extra- -hai
-(at)or -chinesisch Extra- -halber
-(at)ur co-, Co- -fabrik -haltig
auf- cyber-, Cyber- -fähig Haupt-
-aufkommen Dampf- fehl-, Fehl- Heiden-
aus- de-, De- -feindlich heim-
außer- -denken Feld-Wald-und- -heini
-bar des-, Des- Wiesen- -heit/-ung
-bar/-lich -dicht -fern her-
be- -dick -fertig herab-
-bedingt dis-, Dis- -fest heran-
-bedürftig Drecks- -förmig herauf-
-(be)gierig durch- fort- heraus-
bei-, Bei- Durchschnitts- -frage herbei-
-bereit -durstig -frau herein-
-berg -ebene -frei herum-
-beständig -echt -frei/-los herunter-
-betont Eck- -fremd hervor-

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Liste der Wortbildungselemente 24
Zur Wörterbuchbenutzung

-hilfe -isch -mache Nullachtfünf­z ehn-


hin- -isch/- -macher -o
hinab- -isch/-lich -mafia ober-, Ober-
hinauf- -isieren makro-, Makro- -oid
hinaus- -isierung Mammut- Öko-
hinein- -ismus -mane -okratie
hinter- -ist -mann -omane
hinunter- -ität -männer/-leute -onaut
hinzu- -itis Marathon- Operetten-
obby- -iv -marathon -orientiert
hoch- -iv/-orisch -maschine -orisch/-iv
Hoch- -jahr Massen- -os, -ös
Höllen- Jahrhundert- -maßen -ose
homo-, Homo- Jungfern- -mäßig -othek
Horror- -keit -material pan-, Pan-
hunde-, Hunde- Killer- mega-, Mega- -papst
-hungrig -killer -meier para-, Para-
hyper-, Hyper- Klasse- Meister- -pflichtig
hypo-, Hypo- knall- meta-, Meta- -phil
-i ko-, Ko- mikro-, Mikro- -phob
-iade kontra-, Kontra- Mini- Pilot-
-ical -kräftig misch-, Misch- Polit-
-id -kratie miss-, Miss- -politisch
-ier -kreis mit- poly-, Poly-
-ieren kreuz- Mit- post-, Post-
-ierung/-ation Kult- -mittel prä-, Prä-
-ig Kunst- Möchtegern- pro-, Pro-
-ig/-lich -lastig mono-, Mono- Problem-
-igkeit -latein Monster- -protz
-ik -lawine mords-, Mords- pseudo-, Pseudo-
-iker -leer -müde quasi-, Quasi-
il- -leicht -muffel Rahmen-
im- -lein multi-, Multi- -rahmen
-imperium -ler nach- ran-
in- -leute -nah Raub-
-in -leute/-männer -naut rauf-
ineinander- -lich neo-, Neo- raus-
inner- -lich/-bar -ner re-, Re-
-inski -lich/-ig -neutral -reich
-intensiv Lieblings- nicht-, Nicht- -reif
inter-, Inter- -ling nieder- rein-
-intern los- -nis Riesen-
intra- -los Nobel- Risiko-
-ion -los/-frei non-, Non- Routine-
ir- -lüstern -nudel rüber-
irgend- -lustig Null- rück-, Rück-

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43 abbekommen

A
4. ein wenig: abändern; abwandeln.
5. rückgängig machen: abbestellen; absagen. A
6. versehen mit: abpolstern.
ab|ar|bei|ten [ap
arba tn], arbeitete ab, abgearbei- abbe
tet 〈tr.; hat〉:
durch Arbeit tilgen, wieder ausgleichen: wir muss-
ten unsere Schulden regelrecht abarbeiten.
ab|ar|tig [ap
at c] 〈Adj.〉:
1. (emotional abwertend)
¸ (in sexueller Hinsicht)
vom als normal Empfundenen abweichend: etwas
a- [a] 〈adjektivisches Präfix〉: als sexuell abartig ansehen. SYN abnorm, abnor-
schließt den Inhalt des meist fremdsprachlichen mal (bes. österr. u. schweiz.), abseitig, anormal,
Basiswortes aus, verneint ihn; nicht: ahistorisch; außergewöhnlich, krankhaft, pervers, unnatür-
amusisch; apolitisch; areligiös; asexuell; atypisch. lich.
SYN nicht-, pseudo-, un-. 2. (ugs., oft emotional) (auf absurde Weise) unan-
Aal [al], der; -[e]s, -e: gemessen, merkwürdig: überfüllte Kaufhäuser
in Flüssen lebender, schlangenförmiger Fisch mit sind einfach abartig; sie hatte eine abartig hohe
schlüpfriger Haut: Aal blau (gekochter Aal, dessen Gage verlangt. SYN haarsträubend (emotional),
Haut sich durch bergießen mit heißem Essigwas- kriminell (ugs.), pervers (ugs. , oft emotional
ser blau gefärbt hat); Aal grün ( frisch gedünsteter übertreibend).
Aal). ZUS Flussaal, Räucheraal. Ab|bau [apba ], der; -[e]s:
aa|len [aln] 〈+ sich〉 (ugs.): 1. a) Zerlegung von Aufgebautem in seine Einzel-
sich wohlig strecken, sich behaglich ausgestreckt teile: der Abbau von Tribünen ist besonders
ausruhen: sie aalte sich in der Sonne. schwierig. SYN Abriss. b) allmähliche Beseitigung:
Aas [as], das; -es, -e und Äser [z]: Abbau von Privilegien. ZUS Subventionsabbau,
1. 〈Plural: Aase〉 [verwesender] toter Körper eines Truppenabbau.
Tieres; Kadaver: das Aas liegt auf der Straße. 2. Verringerung des Bestandes oder der Personen-
2. 〈Plural: Äser〉 (ugs. abwertend) Person, über zahl: Abbau von Arbeitsplätzen, Lehrstellen, Per-
deren Verhalten man sich ärgert, auf die man sonal. ZUS Arbeitsplatzabbau, Personalabbau.
wütend ist: dieses verdammte Aas hat mir alles 3. Förderung oder Gewinnung von Erzen und Mine-
weggenommen. ZUS Rabenaas; * kein Aas: über- ralien: der Abbau der Steinkohle wird hier einge-
haupt niemand: kein Aas hat mich im Kranken- stellt.
haus besucht. 4. Rückgang von Kräften: biologisch bedingter
aa|sen [azn] 〈itr.; hat〉 (ugs.): Abbau von Knochenmasse. ZUS Leistungsabbau.

verschwenderisch umgehen: mit dem Geld aasen. ab|bau|en [apba n], baute ab, abgebaut:
SYN durchbringen (ugs.), vergeuden, verjubeln
1. 〈tr.; hat〉 a) (Aufgebautes) in seine Bestandteile
(ugs.), verschwenden. zerlegen [und wegbringen]: ein Gerüst, Zelt, Tribü-
씰1ab [ap] 〈Präp. mit Dativ〉: nen abbauen. GGS auf bauen. SYN abbrechen,
von ... an, von: ab [unserem] Werk; ab Hamburg; demontieren. b) allmählich beseitigen: Zölle
〈bei einer Angabe zur Zeit auch mit Akk.〉 ab ers- abbauen. SYN senken.
tem/ersten Mai; Jugendliche ab 18 Jahren/Jahre; 2. 〈tr.; hat〉 in der Personenzahl verringern: die
ab kommendem/kommenden Montag; 〈bei einer Verwaltung, Beamte abbauen. SYN abschießen
Angabe zur Reihenfolge auch mit Akk.〉 ab nächs- (ugs.), abservieren (ugs.), auf die Straße setzen
ter/nächste Ausgabe. (ugs.), auf die Straße werfen (ugs.), entlassen, feu-
씰2ab [ap] 〈Adverb〉: ern (ugs.), in den einstweiligen Ruhestand verset-
1. a) weg, fort, entfernt: rechts ab von der Station; zen, in die Wüste schicken (ugs.), kaltstellen
keine drei Schritte ab. b) (ugs.) hinweg, fort: ab (ugs.), kündigen, seines Amtes entheben (geh.),
nach Hause! seines Amtes entkleiden (geh.), über die Klinge
2. 〈elliptisch〉 a) herunter, hinunter: Mützen ab! springen lassen (ugs.), zum alten Eisen werfen
(absetzen!). b) abgetrennt: der Knopf war schon ab. (ugs.).
3. * ab und an (bes. nordd.): gelegentlich; von Zeit 3. 〈tr.; hat〉 (Erze, Mineralien) fördern, gewinnen:
zu Zeit: er kommt ab und an, um nach dem Rech- heute wird immer weniger Kohle abgebaut.
ten zu sehen; * ab und zu: manchmal; von Zeit zu 4. 〈itr.; hat〉 (ugs.) in der Leistung schwächer wer-
Zeit: jmdn. ab und zu besuchen. den: von der zehnten Runde an baute die Europa-
ab- [ap] 〈trennbares, betontes verbales Präfix〉: meisterin [körperlich] ab. SYN nachlassen.
1. weg: abbröckeln; abbürsten; abreisen; abschal- ab|bei|ßen [apba sn], biss ab, abgebissen 〈tr.; hat〉:
ten; abwinkeln. SYN weg-. mit den Zähnen abtrennen:
(ein Stück von etwas)
2. a) zu Ende, ganz und gar: den Stapel abarbeiten; einen Bissen [vom Brot] abbeißen; sie hat den
seine E-Mails abrufen. b) die im Basiswort Faden abgebissen; 〈auch itr.〉 lass mich mal abbei-
genannte Sportart zum letzten Mal in der Saison ßen!
ausüben: abrudern; absurfen. GGS 1 an-. ab|be|kom|men [apbkmn], bekam ab, abbekom-
3. nach unten: a) /räumlich/ absinken. b) /in der men 〈itr.; hat〉:
Anzahl weniger/ abrüsten. 1. (einen Teil von etwas) bekommen: viel [von dem
abbestellen 44

A Vermögen] abbekommen; jeder bekommt


sein[en] Teil ab. SYN abkriegen (ugs.), erhalten.
Ab|blend|licht [apblntl ct], das; -[e]s:
¸
(bei Kraftfahrzeugen) Scheinwerferlicht, das so ein-
2. bei einem Geschehen o. Ä. von etwas in Mitlei- gestellt ist, dass ein entgegenkommendes Fahrzeug
abbe denschaft gezogen werden: einen Schlag abbekom- nicht geblendet wird: mit Abblendlicht fahren;
men. SYN abkriegen (ugs.). vom Standlicht auf Abblendlicht umschalten;
3. (etwas Festhaftendes, Festsitzendes) lösen, ent- Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht.
fernen können: ich habe den Rost [vom Messer] ab|blit|zen [apbl tsn], blitzte ab, abgeblitzt 〈itr.; ist〉
abbekommen; der Deckel ist schwer abzubekom- (ugs.):
men. SYN abkriegen (ugs.). bei jmdm. mit etwas keine Gegenliebe finden: er ist
ab|be|stel|len [apbtln], bestellte ab, abbestellt [bei ihr] mit seinem Vorschlag abgeblitzt;
〈tr.; hat〉: * jmdn. abblitzen lassen: jmds. Werben, Bemü-
eine Bestellung, ein Abonnement rückgängig hungen kein Gehör schenken, jmdn. abweisen: sie
machen: die Zeitung abbestellen. SYN abmelden. hat mich einfach abblitzen lassen.
씰ab|bie|gen [apbin], bog ab, abgebogen: ab|blo|cken [apblkn], blockte ab, abgeblockt 〈tr.;

1. 〈itr.; ist〉 eine andere Richtung – seitlich von der hat〉:
ursprünglichen – nehmen: er ist falsch abgebogen; bewirken, dass jmds. Bemühungen um etwas abge-
hier musst du [nach] links abbiegen. SYN abdre- wehrt, blockiert, verhindert werden: eine Diskus-
hen, abgehen, abzweigen, biegen um, die Rich- sion, Initiative, Kritik, Fragen, Reformen abblo-
tung ändern, einbiegen, einen Bogen machen, cken; sie blockt ab: »Tut mir leid, mehr kann ich
schwenken. nicht sagen«. SYN abbiegen (ugs.), abschlagen,
2. 〈tr.; hat〉 (ugs.) einer unangenehmen Sache abweisen.
[geschickt] eine andere Wendung geben und sie auf ab|bre|chen [apbrcn], bricht ab, brach ab, abgebro-
diese Weise verhindern: unangenehme Fragen chen: ¸
abbiegen; das konnte sie gerade noch abbiegen. 1. 〈tr.; hat〉 durch Brechen von etwas entfernen: er
SYN abblocken, abwehren, abwenden, aufhalten, hat den Ast [vom Baum] abgebrochen. SYN abkni-
ausschalten, begegnen, verhindern. cken, abmachen, abtrennen.
ab|bil|den [apb ldn], bildete ab, abgebildet 〈tr.; 2. 〈itr.; ist〉 sich brechend von dem brigen trennen
hat〉: [und dadurch nicht mehr richtig zu gebrauchen
bildlich darstellen: auf der Ansichtskarte war eine sein]: die Nadel brach ab; die Spitze vom Bleistift,
Burg abgebildet. SYN aufnehmen, nachbilden, der Griff, der Stiel ist abgebrochen; der Ast ist
reproduzieren, wiedergeben, zeigen. unter der Last des Schnees abgebrochen.
씰Ab|bil|dung [apb ld ], die; -, -en: 3. 〈tr.; hat〉 a) niederreißen: sie hatten das Haus
1. das Abbilden: dieses Motiv eignet sich nicht für abgebrochen. b) (etwas Aufgebautes) abbauen: sie
eine Abbildung. haben das alte Haus, die Tribüne abgebrochen.
2. das Abgebildete, bildliche Darstellung: ein Lexi- SYN demontieren.
kon mit vielen Abbildungen. SYN Bild. 4. 〈tr.; hat〉 unvermittelt beenden, mit etwas auf hö-
ab|bin|den [apb ndn], band ab, abgebunden 〈tr.; ren: diplomatische Beziehungen, eine Diskussion,
hat〉: Unterhaltung, ein Experiment, Gespräch, Trai-
1. etwas, was um- oder angebunden worden ist, ning, Verhandlungen abbrechen; er hat das Stu-
wieder abnehmen, losbinden: die Krawatte, das dium abgebrochen. SYN aufgeben, aufkündigen,
Kopftuch abbinden. SYN ablegen, abmachen, aus- aussteigen aus (ugs.), begraben, bleiben lassen,
ziehen, entfernen, streifen von. einstellen.
2. abschnüren: binde das Bein [mit einem Tuch] 5. 〈itr.; hat〉 (in einer Tätigkeit, mit etwas) plötzlich
ab, damit das Blut nicht aus der Wunde rinnt. auf hören: er hatte mitten im Satz abgebrochen.
Ab|bit|te [apb t], die; -, -n: SYN aussetzen, stehen bleiben.
Bitte um Verzeihung für etwas, was einem leidtut: Ab|bruch [apbr x], der; -[e]s, Abbrüche [apbrc]:
[jmdm.] Abbitte schulden, tun, leisten. 1. a) das Abbrechen (3a), das Abreißen, Niederrei- ¸
ab|bit|ten [apb tn], bat ab, abgebeten 〈tr.; hat〉: ßen: der Abbruch des Hauses steht unmittelbar

jmdn. ( für ein zugefügtes Unrecht) um Verzeihung bevor. SYN Abbau. b) das Zerlegen in einzelne Teile:
bitten: ich habe ihr viel abzubitten; im Stillen bat der Abbruch der Tribüne. SYN Abbau.
ich den Eltern ab, dass ich sie als die Urheber 2. plötzliche, unerwartete oder vorzeitige Beendi-
meiner Leiden angesehen hatte. SYN sich ent- gung: der Abbruch der Probe irritierte alle; den
schuldigen. Abbruch seines Studiums hat er später bitter
ab|bla|sen [apblazn], bläst ab, blies ab, abgeblasen bereut. ZUS Schwangerschaftsabbruch.
〈tr.; hat〉 (ugs.): 3. * keinen Abbruch tun: nicht beeinträchtigen,
etwas, was angekündigt war, absagen und die Vor- nicht schaden: das Regenwetter tat der Super-
bereitungen dazu einstellen: ein Unternehmen stimmung keinen Abbruch.
abblasen; die Veranstaltung ist abgeblasen wor- ab|bu|chen [apbuxn], buchte ab, abgebucht 〈tr.;
den. SYN absetzen. hat〉:
ab|blät|tern [apbltn], blätterte ab, abgeblättert von der Habenseite eines Kontos wegnehmen: die
〈itr.; ist〉: Bank buchte den Betrag von meinem Konto
sich blattweise, in Blättchen lösen und abfallen: die ab; wurde die Miete schon abgebucht? SYN abzie-
Farbe ist abgeblättert. SYN abgehen, sich ablösen. hen.
45 Abend
ABC-Waf|fen [abetsevafn], die 〈Plural〉:
atomare, biologische u. chemische Waffen.
tung ändern, einbiegen, einen Bogen machen,
schwenken. A
ab|dan|ken [apdakn], dankte ab, abgedankt 〈itr.; 1
Ab|druck [apdr k], der; -[e]s:
hat〉: das Abdrucken, das Abgedrucktwerden: der Aben
von einem Amt, Posten zurücktreten: die Ministe- Abdruck des Romans beginnt in der nächsten
rin dankte ab; nach vielen Jahren hatte der Vor- Ausgabe. ZUS Faksimileabdruck, Sonderabdruck,
sitzende des Gesangsvereins plötzlich abgedankt. Textabdruck, Wiederabdruck.
SYN abgehen, abtreten, aufhören, ausscheiden, 2
Ab|druck [apdr k], der; -[e]s, Abdrücke
aussteigen (ugs.), gehen, kündigen. [apdrk]:
Ab|dan|kung [apdak ], die; -, -en: 1. 〈ohne Plural〉 das Abdrücken (4): beim Zahnarzt
Rücktritt; Niederlegung eines Amts: der König wird zuerst ein Abdruck in Wachs erzeugt.
erklärte seine Abdankung. ZUS Wachsabdruck.
ab|de|cken [apdkn], deckte ab, abgedeckt 〈tr.; hat〉: 2. durch Eindrücken oder Berühren auf etwas oder

1. a) (etwas Bedeckendes) von etwas herunterneh- in etwas hinterlassene Spur: wir hinterließen beim
men: die Bettdecke abdecken. SYN wegnehmen. Gehen schöne Abdrücke im Sand. ZUS Daumenab-
b) von etwas Bedeckendem, darauf Befindlichem druck, Fingerabdruck.
frei machen: das Bett abdecken; den Tisch abde- ab|dru|cken [apdr kn], druckte ab, abgedruckt 〈tr.;
cken (abräumen); der Sturm hat viele Dächer hat〉:
abgedeckt (die Ziegel, Teile des Daches herunterge- in einer Zeitung o. Ä. gedruckt erscheinen lassen:
worfen). SYN abnehmen. einen Roman [in Fortsetzungen], einen Vortrag,
2. [zum Schutz] mit etwas Bedeckendem versehen: eine Rede [in einer Zeitschrift] abdrucken.
ein Grab mit Zweigen abdecken; einen Schacht SYN bekannt machen, bringen, herausbringen,
[mit Brettern] abdecken. SYN bedecken, verde- herausgeben, publizieren, unter die Leute brin-
cken, zudecken. gen (ugs.), veröffentlichen.
3. (Mannschaftssport, Schach) abschirmen: den ab|drü|cken [apdrkn], drückte ab, abgedrückt:
Ball mit dem Körper, den linken Torpfosten abde-
1. 〈tr.; hat〉 durch Drücken oder Zudrücken im
cken; die Dame durch, mit dem Turm abdecken. Zustrom hemmen: die Erregung drückte ihr die
SYN schützen. Luft ab.
4. ausgleichen, tilgen: bestehende Verpflichtungen 2. 〈itr.; hat〉 drückend von etwas entfernen; wegdrü-
abdecken. SYN begleichen, bezahlen, erstatten. cken: die Schwimmerinnen drücken sich am
5. (bes. Kaufmannsspr.) befriedigen: Bedürfnisse Startblock ab. SYN abstoßen.
abdecken. SYN erfüllen, stillen. 3. a) 〈tr.; hat〉 einen Schuss (an einer Handfeuer-
6. vollständig umfassen: der gesamte Bereich, das waffe) auslösen: er drückte [das Gewehr, den
ganze Spektrum des Impressionismus wird in Revolver] ab; 〈auch itr.〉 auf jmdn. abdrücken.
dieser Ausstellung abgedeckt; die Firma deckt SYN abschießen, feuern, schießen. b) den Auslöser
mit ihren Produkten ein Drittel des Marktes ab. am Fotoapparat betätigen: bei dieser Kamera
SYN ausfüllen, einnehmen, erfassen. brauchst du einfach nur abzudrücken. SYN auslö-
ab|drän|gen [apdrn], drängte ab, abgedrängt sen.
〈tr.; hat〉: 4. 〈tr.; hat〉 durch Eindrücken in eine weiche Masse
von einer Stelle weg [und woandershin] drängen: nachbilden: für die Zahnprothese wurde das
die Polizei drängte die Demonstrierenden [in Gebiss zuerst in Kunststoff abgedrückt.
eine andere Straße] ab. SYN verdrängen. 5. 〈tr.; hat〉 (ugs.) (eine Geldsumme) bezahlen: für
ab|dre|hen [apdren], drehte ab, abgedreht: dieses Abo musst du viel Geld abdrücken.
1. 〈tr.; hat〉 GGS andrehen: a) (durch Drehen an ab|eb|ben [ap
bn], ebbte ab, abgeebbt 〈itr.; ist〉:
einem Knopf, Schalter o. Ä.) erreichen, dass etwas allmählich in der Intensität geringer werden und
nicht mehr f ließt, hervortritt: er hat das Wasser, schließlich ganz auf hören: die Erregung, Begeiste-
Licht, Gas abgedreht. b) (durch Drehen an einem rung, Unruhe, der Aufruhr, Lärm ist abgeebbt.
Knopf, Schalter o. Ä.) erreichen, dass die Funktion GGS anschwellen. SYN abflauen, abklingen, sich
unterbunden ist: sie hat den Wasserhahn, das legen, nachlassen, schwinden (geh.), zurückge-
Radio abgedreht. SYN abschalten, abstellen, aus- hen.
drehen, ausknipsen (ugs.), ausmachen, ausschal- -a|bel [abl] 〈adjektivisches Suffix; als Basiswort in
ten. der Regel ein Verb auf -»ieren«〉:
2. 〈tr.; hat〉 durch Drehen (von etwas) trennen: vor kennzeichnet eine Eignung, Fähigkeit, Verwen-
Nervosität hat er den Knopf [von seiner Jacke] dungsmöglichkeit:
abgedreht. SYN ablösen, abmachen, abreißen, 1. 〈passivisch〉 so geartet, dass es ... werden kann;
abtrennen, entfernen. -bar, -fähig: spendabel; akzeptabel; reparabel;
3. 〈tr.; hat〉 (in Bezug auf einen Kinofilm) zu Ende transportabel.
drehen: wir haben den Film abgedreht. SYN fertig- 2. 〈aktivisch〉 -fähig, neigend zu: blamabel; funk-
stellen. tionabel.
4. 〈itr.; hat/ist〉 (von einem in Bewegung befindli- 씰Abend [abnt], der; -s, -e:
chen Flugzeug, Schiff) eine andere Richtung ein- 1. Tageszeit zwischen Nachmittag und Nacht: der
schlagen: das Flugzeug hat/ist abgedreht. SYN ab- heutige Abend; eines Abends (an einem nicht
biegen, biegen um, den Kurs ändern, die Rich- näher bestimmten Abend); heute, gestern, morgen
Abendbrot 46

A Abend; guten Abend! /Grußformel/; zu Abend


essen (die Abendmahlzeit einnehmen). GGS Mor-
Aben|teu|er|spiel|platz [abnt pilplats], der; -es,
Abenteuerspielplätze [abn pilplts]:
t
zur Verfügung
mit
gen. ZUS Dienstagabend, Sommerabend, Weih- Spielplatz, auf dem die Kinder
Aben nachtsabend; * der Heilige Abend: der Abend gestelltem Material selbstständig bauen usw.:
oder der Tag vor dem ersten Weihnachtstag; der nächste Woche wird der neue Abenteuerspiel-
24. Dezember. platz endlich eröffnet.
2. gesellschaftliche Veranstaltung am Abend: ein 씰 aber [ab] 〈Konj.〉:
1

anregender Abend; ein literarischer Abend. dagegen; jedoch, doch, allerdings: er schlief, aber
ZUS Abschiedsabend, Elternabend, Tanzabend, sie wachte/sie aber wachte; heute nicht, aber
Theaterabend, Vortragsabend. morgen; du kannst ja mitgehen, aber ich habe
Abend|brot [abntbrot], das; -[e]s (bes. nordd.): keine Lust; er ist streng, aber gerecht; das Unter-

[einfachere] Mahlzeit, meist mit Brot, die man nehmen war schwierig, aber es glückte/es glückte
abends isst: zum Abendbrot gab es Vollkornbrot aber; es ist aber so! ; aber das stimmt doch gar
und Käse. SYN Abendessen, Essen. nicht!; da es aber dunkel wurde, rasteten sie; im
Abend|es|sen [abnt
sn], das; -s, -: Winter reise ich nicht gern, wohl aber im Som-
Mahlzeit, die man am Abend isst: bleibst du zum mer; Zeit hätte ich schon, aber keine Lust; sie hat
Abendessen? SYN Abendbrot, Essen. zwar Zeit zum Reisen, aber kein Geld. SYN allein
Abend|gym|na|si|um [abntmnazi m], das; -s, (geh.), dabei, dennoch, doch, freilich, gleichwohl,
Abendgymnasien [abn tmnazi n]: immerhin, indes[sen] (geh.), schließlich, trotz-
Schule, in der berufstätige
Erwachsene das Abitur dem.
ablegen können: sie hat ihr Abitur auf dem 씰 aber [ab] 〈Partikel〉:
2

Abendgymnasium abgelegt. 1. dient dazu, einer Äußerung, besonders einer


Abend|kas|se [abntkas], die; -, -n: Erwiderung, Nachdruck zu verleihen: aber ja! ;

abends vor der Vorstellung (z. B. beim Theater) aber gern!; aber natürlich! ; aber dalli!; aber hallo!
geöffnete Kasse: die Karten wurden für Sie an der 2. dient in Ausrufen dazu, Missbilligung, Entrüs-
Abendkasse hinterlegt. tung und Erstaunen auszudrücken: aber Herr
Abend|kleid [abntkla t], das; -[e]s, -er: Balzer!; aber ich bitte Sie! (das geht doch nicht!);

festliches Kleid, das man am Abend trägt: für aber hören Sie mal! ; aber, aber! (nicht doch!).
den Ball würde ich mir gern ein Abendkleid kau- 3. dient besonders in Ausrufesätzen dazu, auszu-
fen. drücken, dass man den genannten Sachverhalt
Abend|land [abntlant], das; -[e]s: besonders bemerkenswert findet: du hast aber
der europäischen Völker; die
kulturelle Einheit viele Bücher! ; der ist aber groß!; da hat er aber
westliche Welt: das Abendland nennt man auch Glück gehabt!; hast du aber ein Glück!
Okzident. 4. dient mit folgendem »auch« dazu, Unverständ-
Abend|mahl [abntmal], das; -[e]s: nis, Unmut auszudrücken: du bist aber auch
Sakrament, bei dem zur Erinnerung an das letzte stur!; er ist aber auch immer zu leichtsinnig; wie
Mahl Christi mit seinen Jüngern Brot und Wein kann man sich aber auch so blöde anstellen?
geweiht und ausgeteilt werden: das Abendmahl Aber|glau|be [abla b], der; -ns (abwertend):
empfangen, nehmen. SYN Kommunion. als irrig angesehener Glaube, dass überirdische
Abend|rot [abntrot], das; -s: Kräfte in bestimmten Menschen und Dingen wirk-
rote Färbung des Himmels bei Sonnenuntergang: sam sind: es ist ein Aberglaube, dass die Dreizehn
die Urlauber am Meer fotografieren das Abendrot eine Unglückszahl ist.
und den Sonnenuntergang. aber|gläu|bisch [abl b  ] 〈Adj.〉:
씰abends [abnts] 〈Adverb〉: a) im Aberglauben befangen: er ist extrem aber-
jeden Abend, am Abend: abends [um] 8 Uhr; von gläubisch. b) aus Aberglauben entstanden: beson-
morgens bis abends. GGS morgens. ders auf dem Land herrschen noch viele aber-
씰Aben|teu|er [abnt ], das; -s, -: gläubische Vorstellungen.

1. nicht alltägliches, spannendes [nicht ganz ab|er|ken|nen [ap
knn], erkannte ab, ab-
gefahrloses] Unternehmen, Erleben, Geschehen erkannt 〈tr.; hat〉:
[dessen Ausgang zuerst noch nicht abzusehen ist]: durch einen [Gerichts]beschluss absprechen:
ein gefährliches Abenteuer; das Abenteuer lockt; jmdm. die bürgerlichen Ehrenrechte aberkennen.
ein Abenteuer suchen, erleben, bestehen; sich auf SYN entziehen, sperren, verweigern, wegnehmen.
ein Abenteuer einlassen; sich in ein Abenteuer aber|mals [abmals] 〈Adverb〉:
stürzen. ZUS Reiseabenteuer. vorher, früher schon einmal und nun wieder, ein
2. kurze [romantische] Liebesbeziehung: ein amou- weiteres Mal: sie siegte, klopfte abermals; aber-
röses Abenteuer; sie ist sich zu schade für ein blo- mals überfiel ihn Angst; der Erlös kommt aber-
ßes Abenteuer. SYN Affäre. ZUS Liebesabenteuer. mals bedürftigen Personen zugute.
aben|teu|er|lich [abnt l c] 〈Adj.〉: 씰ab|fah|ren [apfarn], fährt ab, fuhr ab, abgefahren:
¸eine abenteuerliche
einem Abenteuer ähnlich: 1. 〈itr.; ist〉 einen Ort fahrend verlassen: er ist mit
Reise; das klingt höchst abenteuerlich. SYN ausge- dem letzten Zug abgefahren. GGS ankommen.
fallen, außergewöhnlich, außerordentlich, einma- SYN abreisen.
lig, einzigartig, erstaunlich, gefährlich, gewagt, 2. 〈itr.; ist〉 auf Skiern den Berg hinunterfahren: sie
interessant, riskant, unwahrscheinlich. ist glänzend abgefahren.
47 abfließen
3. 〈itr.; hat; oft in Verbindung mit »lassen«〉 (ugs.)
abgewiesen werden: er ist bei ihr ganz schön abge-
ab|fäl|lig [apfl c] 〈Adj.〉:
¸
von Verächtlichkeit und Ablehnung zeugend: eine A
fahren; er hat sie abfahren lassen. abfällige Kritik, Geste; sich abfällig [über jmdn. ,
4. 〈tr.; hat〉 mit einem Fahrzeug abtransportieren: etwas] äußern. SYN abschätzig, despektierlich abfl
sie hatten Schutt, Müll abgefahren. (geh.), geringschätzig, verächtlich.
5. 〈tr.; hat/ist〉 zur Kontrolle entlang fahren: er hat/ ab|fan|gen [apfan], fängt ab, fing ab, abgefangen
ist die ganze Strecke abgefahren. 〈tr.; hat〉:
6. 〈tr.; hat/ist〉 mit dem Fahrzeug aufsuchen: sie 1. a) verhindern, dass etwas, jmd. ans Ziel gelangt:
hatte/war einige Dörfer abgefahren. einen Brief, einen Kurier abfangen. b) verhindern,
7. 〈tr.; hat〉 durch berfahren abtrennen: der Zug dass etwas, was sich auf etwas hinbewegt, weiter-
hatte ihm beide Beine abgefahren. kommt oder an den Zielpunkt gelangt: einen Stoß,
8. a) 〈tr.; hat〉 durch Fahren abnutzen: sie hat die Schlag, den Regen, die Gefahr abfangen; er fing
Reifen schnell abgefahren. b) 〈+ sich〉 durch Fah- die ausholende Hand ab. SYN auffangen. c) unter
ren abgenutzt werden: die Hinterreifen haben sich Kontrolle bringen, in die Gewalt bekommen: einen
schnell abgefahren. schleudernden Wagen abfangen.
9. 〈tr.; hat〉 (ugs.) (den Anspruch, mit einem Ver- 2. eine Person, die irgendwohin unterwegs ist und
kehrsmittel o. Ä. befördert zu werden) ganz ausnut- auf die man gewartet hat, auf halten, weil man
zen: er hatte seinen Fahrschein abgefahren. etwas von ihr will: das Mädchen hatte den Brief-
10. 〈itr.; ist〉 (ugs.) auf jmdn. , etwas (spontan) sehr träger auf der Treppe abgefangen.
ansprechen; von jmdm. , einer Sache sehr angetan ab|fer|ti|gen [apfrt n], fertigte ab, abgefertigt 〈tr.;
sein: auf diese Musik bin ich früher voll abgefah- hat〉:
ren. 1. bewirken, dass jmd. , etwas nach den entspre-
씰Ab|fahrt [apfat], die; -, -en: chenden Formalitäten usw. weitergeleitet, -beför-
1. Beginn der Fahrt: die Abfahrt [des Zuges] dert werden kann, dass man weitergehen, weiter-
erfolgt um 8.11 Uhr. GGS Ankunft. SYN Abreise. fahren kann: Reisende [am Gepäckschalter],
2. (Skisport) a) Fahrt den Berg hinunter: eine Pakete, Waren abfertigen. SYN bedienen, durch-
rasende Abfahrt. b) Hang (zum Abfahren): eine schleusen (ugs.), kontrollieren.
steile Abfahrt. SYN Piste. 2. (ugs.) sich mit jmdm. und dessen Anliegen in
3. Ausfahrt von einer Autobahn: bei Stau bitte die wenig freundlicher, wenig verbindlicher Weise
nächste Abfahrt benutzen. beschäftigen und die Angelegenheit auch auf diese
Ab|fahrts|lauf [apfatsla f], der; -[e]s, Abfahrts- Weise erledigen: einen Bettler kurz, schroff abfer-
läufe [apfatsl f] (Skisport):
tigen; in dem Laden wurden wir regelrecht abge-
Abfahrt (2a) als Disziplin
im Skisport: sie gewann fertigt. SYN abtun, abweisen.
den Abfahrtslauf souverän. ab|fin|den [apf ndn], fand ab, abgefunden:
씰Ab|fall [apfal], der; -s, Abfälle [apfl]: 1. 〈tr.; hat〉 durch eine einmalige Zahlung, Sachleis-
1. Reste, die bei der Zubereitung oder Herstellung tung für etwas entschädigen: er bekam das Grund-
von etwas übrig bleiben und nicht mehr weiter zu stück, und seine Schwester wurde abgefunden.
verwerten sind: der Abfall vom Gemüse wird SYN ausbezahlen, auszahlen, befriedigen.
getrennt gesammelt; radioaktiver Abfall. 2. 〈+ sich〉 sich in etwas fügen: sich mit den Gege-
SYN Müll, Unrat. benheiten, Tatsachen, mit der Situation abfinden;
2. 〈ohne Plural〉 (bes. Religion, Politik) das Sichlö- du musst dich damit abfinden[, dass du kein Geld
sen aus einem Bündnis o. Ä. : ein Abfall vom Glau- hast]. SYN sich anfreunden, sich anpassen, sich
ben. aussöhnen, sich gewöhnen an.
씰Ab|fall|ei|mer [apfal
a m], der; -s, -: Ab|fin|dung [apf nd ], die; -, -en:
Eimer, in dem Abfall (1) gesammelt wird: den a) das Abfinden (1) (z. B. mit Geld): die Abfindung
Abfalleimer leeren. SYN Mülleimer. der Gläubiger. b) die zur Abfindung (1) bestimmte
ab|fal|len [apfaln], fällt ab, fiel ab, abgefallen 〈itr.; Geldsumme: er musste seiner Frau eine einmalige
ist〉: Abfindung zahlen. SYN Abstand, Entschädigung.
1. sich lösen und herunterfallen: Blüten, Früchte ab|flau|en [apfla n], flaute ab, abgeflaut 〈itr.; ist〉:
fallen ab. allmählich in der Intensität schwächer werden: der
2. für jmdn. als Gewinn, Vorteil bei etwas übrig Wind, Lärm, die Spannung flaute ab. SYN ab-
bleiben: mancher gute Bissen fällt dabei ab. bauen, abebben, abklingen, sich legen, nachlas-
3. jmdm. , einer Sache abtrünnig, untreu werden: sen, schwinden (geh.), zurückgehen.
von Gott, vom Glauben abfallen. SYN sich los- ab|flie|gen [apflin], flog ab, abgeflogen:
sagen. 1. 〈itr.; ist〉 a) weg-, davonf liegen: die Singvögel
4. schräg nach unten verlaufen, sich neigen: der sind schon abgeflogen. b) (in Bezug auf ein Flug-
Berg fällt steil, sanft ab. zeug) den Ort verlassen: das Flugzeug ist um
5. a) (im Vergleich zu jmdm. , etwas) schlechter sein 9 Uhr abgeflogen. GGS ankommen. SYN abheben,
oder werden: die Sängerin fiel [gegen die Sänger, starten.
neben den Sängern, am Ende des zweiten Aktes] 2. 〈tr.; hat/ist〉 zur Kontrolle überf liegen: er hat/ist
stark ab. b) an Kraft, Intensität abnehmen, nach- das Gelände abgeflogen.
lassen, weniger werden: die [Strom]spannung, der ab|flie|ßen [apflisn], floss ab, abgeflossen 〈itr.; ist〉:
Druck des Wassers fällt rasch ab.
a) sich f ließend entfernen, weg f ließen: das Wasser
Abflug 48

A in der Badewanne fließt schlecht ab. b) sich leeren


(indem etwas daraus herausf ließt): die Badewanne
rende Spuren aufweisend: abgearbeitete Hände;
ein derbes, abgearbeitetes Gesicht.
fließt gut ab. SYN ablaufen. 씰ab|ge|ben [apebn], gibt ab, gab ab, abgegeben:
Abfl Ab|flug [apfluk], der; -[e]s, Abflüge [apfly]:
1. 〈tr.; hat〉 dem zuständigen Empfänger [oder
Start des Flugzeugs, Beginn des Fluges: Abflug ist jmdm. , der es an den Empfänger weiterleitet]
um 6.30 Uhr; der Abflug hat sich verzögert. geben: einen Brief bei der Sekretärin abgeben.
GGS Ankunft. SYN abliefern.
Ab|fluss [apfl s], der; -es, Abflüsse [apfls]: 2. 〈tr.; hat〉 zur Auf bewahrung geben: den Mantel
1. 〈ohne Plural〉 das Ab-, Weg f ließen: für Abfluss an der Garderobe abgeben.
sorgen. 3. 〈tr.; hat〉 a) jmdm. von einer Sache einen Teil
2. Stelle (Öffnung, Rohr), wo etwas abf ließt: der abtreten: er brauchte von dem verdienten Geld zu
Abfluss [der Badewanne] ist verstopft. SYN Aus- Hause nichts abzugeben; sie hat mir etwas [von
fluss, Ausguss. ihrem Gewinn] abgegeben. SYN ablassen, darbrin-
ab|fra|gen [apfran], fragte ab, abgefragt 〈tr.; hat〉: gen (geh.), darreichen (geh.), geben, schenken,

jmds. Kenntnisse durch Einzelfragen überprüfen: übereignen, überlassen, zur Verfügung stellen,
der Lehrer fragte [die Kinder/den Kindern] die zuteilwerden lassen, zuwenden. b) sich von etwas,
Vokabeln ab; die Schülerinnen abfragen. SYN ab- jmdm. trennen, es nicht mehr weiter haben wollen,
hören. sollen: den Vorsitz, die Leitung abgeben; sie
ab|füh|ren [apfyrn], führte ab, abgeführt: musste ihre zweite Assistentin abgeben.
1. 〈tr.; hat〉 eine Person, die man ergriffen, festge- 4. 〈tr.; hat〉 (in Bezug auf eine persönliche Meinungs-
nommen hat, weg führen, in polizeilichen Gewahr- äußerung) verlauten lassen, von sich geben: ein Ver-
sam bringen: er wurde gefesselt abgeführt. sprechen, eine Erklärung, ein Urteil abgeben.
SYN verhaften. 5. 〈tr.; hat〉 etwas, was man nicht [mehr] für sich
2. 〈tr.; hat〉 vom Geld, das man eingenommen hat, selbst braucht, einem anderen gegen Bezahlung
besitzt, einen Teil an jmdn./eine Institution zahlen: geben, überlassen: Brautkleid preiswert abzuge-
Steuern [ans Finanzamt] abführen. SYN abliefern. ben; ein Zimmer abgeben. SYN veräußern, verkau-
3. 〈itr.; hat〉 für Stuhlgang sorgen: Rhabarber führt fen.
ab. 6. 〈tr.; hat〉 (den Ball o. Ä.) an einen Mitspieler
Ab|ga|be [apab], die; -, -n: geben: der Verteidiger gab den Ball ab und
1. das Abgeben (1): gegen Abgabe des Bons erhal- stürmte vor; 〈auch itr.〉 du musst zuerst abgeben
ten Sie an der Kinokasse eine Tüte Chips. und dann ohne Ball nach vorne stürmen. SYN zu-
2. das Abgeben (4): Abgabe von Angeboten bitte spielen.
bis übermorgen. ZUS Angebotsabgabe. 7. 〈tr.; hat〉 (einen Schuss) abfeuern: einen Schuss
3. das Abgeben (6): er verzögerte immer wieder die abgeben. SYN abschießen.
Abgabe des Balls. ZUS Ballabgabe. 8. 〈tr.; hat〉 aus seiner Substanz freisetzen, nach
4. das Abgeben (7): nach der Abgabe des Schusses draußen gelangen lassen: der Ofen gibt nur mäßig
geriet sie in Panik. ZUS Schussabgabe. Wärme ab; Kohlendioxid wird beim Ausatmen
5. einmalige oder laufende Geldleistung an ein abgegeben. SYN absondern, ausscheiden.
Gemeinwesen: die Abgaben sind sehr hoch. 9. 〈tr.; hat〉 geeignet sein, jmd. oder etwas zu sein;
SYN Gebühr, 1 Steuer. ZUS Energieabgabe, Ergän- darstellen: sie gibt eine gute Rednerin ab; man-
zungsabgabe, Fehlbelegungsabgabe, Sonderab- gelnde Einnahmen gaben den Grund für die Ein-
gabe, Umweltabgabe, Vermögensabgabe. sparungen ab.
Ab|gang [apa], der; -[e]s, Abgänge [ap]: 10. 〈+ sich〉 (meist abwertend) Interesse für jmdn. ,
1. 〈ohne Plural〉 das Verlassen eines Wirkungskrei- etwas zeigen, Zeit dafür aufwenden und sich mit
ses, Schauplatzes: seit seinem Abgang von der dem Betreffenden beschäftigen: mit solchen Klei-
Schule ist er arbeitslos. nigkeiten gibt er sich nicht ab; sie gibt sich mit
2. Person, die aus einem Lebens-, Tätigkeitsbereich merkwürdigen Leuten ab. SYN sich befassen, sich
ausscheidet: im Krankenhaus gab es heute beschäftigen, sich einlassen, sich widmen.
20 Zugänge und 11 Abgänge. ab|ge|brannt [apbrant] 〈Adj.〉 (ugs.):
3. (Med.) Fehlgeburt: nach dem Unfall hatte sie kein Geld mehr habend (weil man alles ausgegeben,
einen Abgang. verbraucht hat): ich bin total abgebrannt.
4. Nachgeschmack, besonders am Gaumen: der SYN bankrott, blank (ugs.), pleite (ugs.).
Abgang des Weins ist aromatisch, lang anhal- ab|ge|brüht [apbryt] 〈Adj.〉 (ugs.):
tend. seelisch unempfindlich: ein abgebrühter Bursche;
씰Ab|gas [apas], das; -es, -e: auch nach vielen Jahren als Krankenschwester
bei bestimmten Prozessen, besonders bei Verbren- bin ich noch nicht abgebrüht.
nungen, entstehendes, meist nicht mehr nutzbares ab|ge|dro|schen [apdrn] 〈Adj.〉 (ugs.):
Gas: viele antike Bauwerke werden von Abgasen
(als Wort o. Ä.) so oft gebraucht, dass es inhaltlich
zerfressen. ZUS Autoabgas, Industrieabgas. leer ist, keine Aussagekraft mehr hat: das ist doch
ab|ge|ar|bei|tet [ap
arba tt] 〈Adj.〉: nur so eine abgedroschene Redensart; er warf mit

a) durch vieles Arbeiten erschöpft: ein hagerer, lauter abgedroschenen Phrasen um sich. SYN ab-
abgearbeiteter Mann; sie kam abgearbeitet nach genutzt, alt, banal, erstarrt, flach, formelhaft,
Hause. b) starke, von körperlicher Arbeit herrüh- gewöhnlich, leer, nichtssagend, stereotyp, trivial.
49 abgrasen
ab|ge|feimt [apfa mt] 〈Adj.〉:

in allen Schlechtigkeiten erfahren; durchtrieben:
zu tragen; ihre Erfahrungen hatten sie allem
Neuen abgeneigt gemacht; sie waren ihm persön- A
ein abgefeimter Lügner; das war eine abgefeimte lich abgeneigt (mochten ihn nicht).
Bosheit. Ab|ge|ord|ne|te [ap
rdnt], die/eine Abgeord- abgr
ab|ge|hackt [aphakt] 〈Adj.〉: nete; der/einer Abgeordneten, die Abgeordneten/
(vom Sprechen) stockend, nicht f ließend: abge- zwei Abgeordnete:
hackt sprechen. gewählte Volksvertreterin; weibliches Mitglied
ab|ge|hen [apen], ging ab, abgegangen: eines Parlaments: die Abgeordnete stellt sich zur
1. 〈itr.; ist〉 den bisherigen Wirkungsbereich (beson- Wiederwahl. SYN Funktionärin, Parlamentarierin,
ders die Schule) verlassen: er ist [vom Gymna- Vertreterin. ZUS Bundestagsabgeordnete, Europa-
sium] abgegangen. SYN ausscheiden. abgeordnete, Kreistagsabgeordnete, Landtagsab-
2. 〈itr.; ist〉 abgeschickt werden: der Brief, die Ware geordnete, Parlamentsabgeordnete.
ist gestern abgegangen. Ab|ge|ord|ne|ter [ap
rdnt], der Abgeordnete/
3. 〈itr.; ist〉 an etwas nicht mehr weiter festhalten: ein Abgeordneter; des/eines Abgeordneten, die
sie ist von ihrer Gewohnheit, ihrem Grundsatz Abgeordneten/zwei Abgeordnete:
abgegangen. gewählter Volksvertreter; Mitglied eines Parla-
4. 〈tr.; hat/ist〉 an etwas, jmdm. zum Zwecke der ments: die Abgeordneten stimmen über das
Besichtigung, Kontrolle entlanggehen; bei einem Gesetz ab. SYN Funktionär, Parlamentarier, Ver-
Rundgang besichtigen: die Offizierin hat/ist die treter. ZUS Bundestagsabgeordneter, Europaabge-
Front abgegangen. ordneter, Kreistagsabgeordneter, Landtagsabge-
5. 〈itr.; ist〉 (beim Turnen) ein Gerät mit einem ordneter, Parlamentsabgeordneter.
Schwung, Sprung verlassen und damit die bung ab|ge|ris|sen [apr sn] 〈Adj.〉:
beenden: er ist mit einer Grätsche [vom Reck]
1. (in Bezug auf Kleidung) durch vieles Tragen zum
abgegangen. Teil zerrissen und daher schäbig-ungepf legt ausse-
6. 〈itr.; ist〉 a) von etwas ausgehen, abzweigen: von hend: abgerissene Kleidung; er läuft sehr abgeris-
dieser Straße ist früher eine Passage abgegangen. sen herum.
SYN abbiegen. b) in anderer als der bisherigen Rich- 2. unzusammenhängend: seit sie krank ist, produ-
tung verlaufen: der Weg ist nach links abgegan- ziert sie nur noch abgerissene Sätze.
gen. SYN abbiegen. Ab|ge|sand|te [apzant], die/eine Abgesandte;
7. 〈itr.; ist〉 sich loslösen: hier ist die Farbe, der der/einer Abgesandten, die Abgesandten/zwei
Putz, der Knopf abgegangen. SYN sich ablösen, Abgesandte:
sich lösen. weibliche Person, die mit einem bestimmten Auf-
8. 〈itr.; ist〉 abgezogen, abgerechnet werden: von trag, mit einer [offiziellen] Botschaft zu jmdm.
dem Gewicht ist noch die Verpackung abgegan- geschickt wird: sie ist eine Abgesandte der ameri-
gen; bei Barzahlung gehen drei Prozent vom Preis kanischen Regierung. SYN Bevollmächtigte, Botin,
ab. Botschafterin, Kurierin, Vertreterin.
9. 〈itr.; ist〉 jmdm. fehlen, mangeln: ihm ist Taktge- Ab|ge|sand|ter [apzant], der Abgesandte/ein
fühl schon immer abgegangen; was ihr an Bega- Abgesandter; des/eines Abgesandten, die Abge-
bung abgeht, ersetzt sie durch Fleiß. SYN fehlen sandten/zwei Abgesandte:
an, gebrechen an, hapern an, mangeln an (geh.). Person, die mit einem bestimmten Auftrag, mit
10. 〈itr.; ist〉 in einer bestimmten Weise ablaufen, einer [offiziellen] Botschaft zu jmdm. geschickt
vonstattengehen, ausgehen: es ist noch einmal wird: sie sind Abgesandte des Königs. SYN Bevoll-
glimpflich abgegangen; ohne Geschrei geht es nie mächtigter, Bote, Botschafter, Kurier, Vertreter.
ab. SYN verlaufen. ab|ge|schlos|sen [ap lsn] 〈Adj.〉:
ab|ge|klärt [apklt] 〈Adj.〉:
1. von der Welt getrennt; isoliert: ein abgeschlosse-

aufgrund von Lebenserfahrungen ausgeglichen, nes Leben führen; wir leben sehr abgeschlossen.
besonnen: ein abgeklärter Mensch; sie ist sehr 2. in sich geschlossen (und deshalb nicht ohne Wei-
abgeklärt. SYN ausgeglichen, bedacht, bedächtig, teres zugänglich): eine abgeschlossene Wohnung.
bedachtsam, beherrscht, besonnen, gelassen, 3. durchgestaltet, vollendet: ein abgeschlossenes
gemessen, gesetzt, reif, 1 ruhig, sicher, 2 überlegen, Werk.
umsichtig. ab|ge|spannt [appant] 〈Adj.〉:
ab|ge|le|gen [aplen] 〈Adj.〉: nach größerer Anstrengung müde, erschöpft: einen
recht weit vom Zentrum o. Ä. entfernt gelegen: eine abgespannten Eindruck machen; abgespannt
abgelegene Gegend; ein abgelegenes Haus; der aussehen, sein.
Ort ist sehr abgelegen; sie wohnen sehr abgele- ab|ge|wöh|nen [apvønn], gewöhnte ab, abge-
gen. SYN einsam, entfernt, entlegen, gottverlassen, wöhnt 〈tr.; hat〉:
öde. ( jmdn. , sich) dazu bringen, eine [schlechte]
ab|ge|neigt [apna kt]: Gewohnheit abzulegen: es dauerte lange, dem

in der Wendung jmdm./einer Sache abgeneigt Kind diese Unart abzugewöhnen; sie will sich
sein: jmdm. , einer Sache gegenüber ablehnend ein- endlich das Rauchen abgewöhnen.
gestellt sein: sie war einem Kompromiss nicht ab|gra|sen [aprazn], graste ab, abgegrast 〈tr.; hat〉
abgeneigt (stand ihm positiv gegenüber); er war (ugs.):
nicht/zeigte sich nicht abgeneigt, ihr den Koffer in einem bestimmten Bereich an allen dafür infrage
Abgrund 50

A kommenden Stellen etwas oder jmd. Bestimmtes


systematisch suchen, sich dort erkundigen, nach-
Fleisch muss noch abhängen; 〈häufig im 2. Parti-
zip〉 gut abgehangenes Fleisch.
fragen: ich habe die ganze Gegend nach einer 3. (Jugendspr.) [in entspannter Atmosphäre] seine
Abgr neuen Stelle abgegrast; sie hat alle Buchläden Freizeit verbringen: im Urlaub einfach nur abhän-
abgegrast, aber diese alte Ausgabe nicht gefun- gen.
den. SYN abklappern (ugs.), ablaufen. 2
ab|hän|gen [aphn], hängte ab, abgehängt 〈tr.;
Ab|grund [apr nt], der; -[e]s, Abgründe hat〉:
[aprnd]: 1. von einem Haken, Nagel an der Wand ab-, herun-
große [gefährliche] Tiefe (z. B. einer Schlucht): in ternehmen: nach der Scheidung hängte sie das
1
den Abgrund stürzen. SYN Kluft, Krater, Spalte. Hochzeitsbild ab. GGS aufhängen.
ab|grün|dig [aprnd c] 〈Adj.〉 (geh.): 2. von der Kupplung trennen: einen Eisenbahnwa-
1. a) von rätselhafter, ¸geheimnisvoller Unergründ- gen abhängen. GGS anhängen.
lichkeit: ein abgründiges Lächeln. b) (in uner- 3. (ugs.) hinter sich lassen: beim Wettlauf hängt
gründlicher Weise) unermesslich tief, groß: abgrün- sie ihren kleinen Bruder locker ab.
dige Verachtung, Hinterhältigkeit. 씰ab|hän|gig [aph c] 〈Adj.〉:
2. 〈verstärkend bei Adjektiven〉 sehr: abgründig a) durch jmdn. , etwas¸ (als Möglichkeit erst)
hässlich, tief, gemein. zustande gekommen, bedingt: der Ausflug ist vom
ab|ha|ken [aphakn], hakte ab, abgehakt 〈tr.; hat〉: Wetter abhängig; das Urlaubsziel ist vom Geld-
mit einem Haken versehen, um zu markieren, dass beutel abhängig. ZUS saisonabhängig, temperatur-
etwas erledigt ist: die Namen auf der Liste abha- abhängig, wetterabhängig. b) auf jmdn. , etwas
ken; damit war das Thema abgehakt (es wurde angewiesen: er ist finanziell von den Eltern
nicht länger diskutiert). abhängig; sie ist seit Jahren [von Kokain] abhän-
ab|hal|ten [aphaltn], hält ab, hielt ab, abgehalten gig. ZUS alkoholabhängig, drogenabhängig, medi-
〈tr.; hat〉: kamentenabhängig, tablettenabhängig; * etwas
1. nicht durchdringen, herankommen lassen: die von etwas abhängig machen: etwas zur Bedin-
Wände halten den Lärm ab. SYN abblocken, gung von etwas machen: sie machte ihre Zustim-
abwehren, aufhalten, fernhalten. mung von einer Entscheidung ihres Freundes
2. (von etwas) zurückhalten; ( jmdn.) daran hin- abhängig.
dern, etwas zu tun: sie hielt ihn von der Arbeit ab; -ab|hän|gig [aph c] 〈adjektivisches Suffixoid〉:
von dieser unüberlegten Handlung müssen wir ¸
1. durch das im substantivischen Basiswort
ihn abhalten. Genannte bedingt, darauf beruhend, darauf
3. eine Veranstaltung, Zusammenkunft stattfinden zurückzuführen: fallabhängig; leistungsabhängig;
lassen, durchführen: die Versammlung wurde am temperaturabhängig; verbrauchsabhängig; wet-
Mittwoch abgehalten. SYN arrangieren, aufziehen, terabhängig; zeitabhängig.
ausrichten, austragen, durchführen, geben, hal- 2. von dem im substantivischen Basiswort Genann-
ten, organisieren, unternehmen, veranstalten. ten psychisch abhängend, davon im Verhalten
4. (ein Kind) so halten, dass es seine Notdurft ver- bestimmt, geprägt: alkoholabhängig; drogenab-
richten kann: der Vater hielt die Kleine ab. hängig; rauschgiftabhängig; tablettenabhängig.
ab|han|den|kom|men [aphandnkmn], kam abhan- Ab|hän|gig|keit [aph cka t], die; -, -en:
den, abhandengekommen 〈itr.; ist〉: a) das Abhängigsein (a): ¸ die
Abhängigkeit der
verloren gehen: mir ist meine Brieftasche abhan- Arbeitsplätze von der Konjunktur. ZUS Exportab-
dengekommen; die abhandengekommene Brief- hängigkeit, Importabhängigkeit, Temperaturab-
tasche. hängigkeit. b) das Abhängigsein (b): finanzielle
Ab|hand|lung [aphandl ], die; -, -en: Abhängigkeit; Abhängigkeit von Alkohol und
schriftliche [wissenschaftliche] Darlegung, längerer Drogen. ZUS Alkoholabhängigkeit, Drogenabhän-
Aufsatz: eine umfangreiche Abhandlung; eine gigkeit.
Abhandlung über den Existenzialismus. SYN Ar- ab|här|ten [aphrtn], härtete ab, abgehärtet 〈tr.;
beit, Beitrag, Schrift. hat〉:
Ab|hang [apha], der; -[e]s, Abhänge [aph]: gegen Infekte o. Ä. widerstandsfähig machen: er
schräge Fläche im Gelände: ein bewaldeter härtete seinen Körper, sich frühzeitig ab; 〈auch
Abhang; das Haus stand am südlichen Abhang; itr.〉 kalte Duschen härten ab. SYN stählen.
sie ist mit ihren neuen Skiern den Abhang hinun- ab|hau|en [apha n], haute ab, abgehauen:
tergefahren. SYN Anhöhe, Berg, Böschung, Buckel, Schlagen entfernen, trennen von
1. 〈tr.; hat〉 durch
Erhebung, Hang, Hügel, Neigung. etwas: einer giftigen Schlange den Kopf abhauen;
씰1ab|hän|gen [aphn], hing ab, abgehangen 〈itr.; er hat einen Ast vom Baum abgehauen; 〈Prät. ver-
hat〉: altend auch: hieb ab〉 auf ihr Geheiß hieb man
1. a) (durch jmdn. , etwas) bedingt sein: das hängt ihm den Kopf ab. SYN ablösen, abmachen, abtren-
letztlich von ihr, vom Wetter ab; für mich hängt nen.
viel davon ab ( für mich ist es sehr wichtig). SYN ab- 2. 〈itr.; ist〉 (ugs.) sich entfernen: sie haute heim-
hängig sein von. b) (von jmdm. , etwas) abhängig lich ab; seine Frau ist ihm abgehauen; er ist in die
sein: viele Studierende hängen finanziell von Schweiz, nach Frankreich, zur Fremdenlegion,
ihren Eltern ab. mit der Vereinskasse abgehauen. SYN abschwirren
2. durch längeres Hängen mürbe werden: das (ugs.), sich absetzen, das Weite suchen, sich
51 abklopfen
davonmachen (ugs.), die Fliege machen, die
Flucht ergreifen, sich dünnmachen (ugs.), durch-
mit dem Gehör oder Hörrohr prüft: das Herz, die
Patientin abhören. A
brennen (ugs.), fliehen, sein Heil in der Flucht 3. heimlich überwachen, mit anhören: Telefone, ein
suchen, sich aus dem Staub[e] machen, sich ver- Gespräch abhören. SYN anzapfen, auskundschaf- abkl
drücken (ugs.), sich verflüchtigen, sich verziehen ten, lauschen, zuhören.
(ugs.), von der Bildfläche verschwinden (ugs.), 4. (etwas Gesprochenes usw.) [zur berprüfung,
weggehen. Information oder zum Vergnügen] sich anhören:
씰ab|he|ben [aphebn], hob ab, abgehoben: die Audiodateien abhören.

1. 〈tr.; hat〉 anheben und abnehmen: den Deckel, 씰Abi|tur [abitu], das; -s, -e:
den Hörer des Telefons abheben. Abschlussprüfung an einer höheren Schule; Reife-
2. 〈itr.; ist〉 (besonders von Flugzeugen) sich in die prüfung: das Abitur machen; unsere Tochter
Luft erheben, sich von dem Ausgangspunkt lösen macht gerade Abitur. SYN Prüfung. ZUS Einser-
und in Bewegung setzen: die Maschine hebt abitur, Fachabitur.
schnell, vom Boden, nach Berlin ab; von der Abi|tu|ri|ent [abiturint], der; -en, -en, Abi|tu|ri|en-
Startrampe abheben. SYN abfliegen, starten. tin [abiturint n], die; -, -nen:
3. 〈tr.; hat〉 sich (Geld vom Konto) auszahlen lassen: Schülerin nach Ablegung der Reife-
a) Schüler bzw.
an immer mehr Automaten kann man kostenlos prüfung: nach der letzten Prüfung feiern die Abi-
Geld abheben. GGS einzahlen. turienten ausgelassen. b) Schüler bzw. Schülerin
4. 〈+ sich〉 a) sich abzeichnen; in den Umrissen o. Ä. der letzten Klasse an einer höheren Schule: die
im Kontrast zum Hintergrund, Untergrund erkenn- Abiturienten in Latein unterrichten.
bar sein: die Türme hoben sich vom/gegen den ab|kap|seln [apkapsln], kapselte ab, abgekapselt
Himmel ab. SYN abstechen, kontrastieren. b) sich 〈+ sich〉:
von anderen durch etwas deutlich unterscheiden: sich isolieren und den Kontakt mit anderen mei-
sie hob sich von anderen durch ihre ruhige Art den: sich wirtschaftlich abkapseln; du solltest
ab; er hob sich von seinen Freunden ab, weil er dich nicht abkapseln; sie haben sich von allen
unrasiert war. anderen, gegen alles Neue abgekapselt. SYN sich
5. 〈itr.; hat〉 (geh.) etwas zum Zielpunkt einer Erör- absondern, sich verkriechen.
terung machen, auf etwas (als etwas Bemerkens- ab|kau|fen [apka fn], kaufte ab, abgekauft 〈tr.;
wertes) hinweisen: sie hob auf die Notwendigkeit hat〉:
einer kritischen Distanz ab; er hob darauf ab, von jmdm. etwas [was er angeboten hat] kaufen: sie
dass die Probleme nicht gelöst seien. kaufte dem kleinen Mädchen einen Strauß ab;
ab|hei|len [apha ln], heilte ab, abgeheilt 〈itr.; ist〉: diese Geschichte kauft dir niemand ab (ugs.;

allmählich [ver]heilen [und verschwinden]: der diese Geschichte glaubt dir niemand). SYN erstehen.
Ausschlag ist ganz abgeheilt. SYN abklingen, hei- Ab|kehr [apke], die; -:
len, zurückgehen. Abwendung von etwas oder jmdm.: die Abkehr
ab|het|zen [aphtsn], hetzte ab, abgehetzt 〈+ sich〉: vom Wegwerfprinzip; eine innere Abkehr vom
sich hastig (bis zum Erschöpftsein) um die Erledi- Katholizismus.
gung von etwas bemühen: ich habe mich abge- ab|klap|pern [apklapn], klapperte ab, abgeklap-
hetzt, um pünktlich fertig zu sein; hetz dich nicht pert 〈tr.; hat〉 (ugs.):
ab, lass dir Zeit! SYN sich beeilen, einen Schritt auf der Suche nach etwas, jmdm. nacheinander
zulegen, einen Zahn zulegen (ugs.), fix machen dafür infrage kommende Stellen aufsuchen und
(ugs.), sich hetzen, keine Zeit verlieren, keinen sich dort danach erkundigen, danach fragen: wir
Augenblick verlieren, sich ranhalten (ugs.), rasch haben alle Hotels, Adressen, die ganze Umgebung
machen, schnell machen, sich sputen (veraltend, abgeklappert; sie klapperten alle Straßen nach
noch landsch.), Tempo machen, sich überstürzen. ihm ab; er klapperte die ganze Gegend nach
씰ab|ho|len [apholn], holte ab, abgeholt 〈tr.; hat〉: Rucola ab.
1. an eine bestimmte Stelle gehen und etwas, was ab|klin|gen [apkl n], klang ab, abgeklungen 〈itr.;
dort bereitliegt, in Empfang nehmen, sich geben ist〉:
lassen: ein Paket [von der Post] abholen; sie kön- a) (in der Lautstärke) abnehmen, immer leiser wer-
nen die Theaterkarten an der Kasse abholen. den: der Lärm klingt ab. b) (in der Intensität)
SYN holen. nachlassen, schwächer werden: der Sturm, die
2. an einen [vereinbarten] Ort, wo sich die betref- Krankheit, die Begeisterung ist abgeklungen.
fende Person befindet, gehen und mit dieser wegge- ab|klop|fen [apklpfn], klopfte ab, abgeklopft:
hen: jmdn. zum Spazierengehen, am Bahnhof, 1. 〈tr.; hat〉 a) durch Klopfen entfernen: Staub [von
von zu Hause abholen. der Jacke] abklopfen. b) durch Klopfen säubern:
3. (ugs. verhüllend) verhaften: man hatte ihn das Kind, sich, die Jacke abklopfen. SYN abputzen,
nachts abgeholt. abstauben, befreien von, reinigen, sauber
ab|hö|ren [aphørn], hörte ab, abgehört 〈tr.; hat〉: machen.
1. etwas Gelerntes ohne Vorlage aufsagen lassen, 2. 〈tr.; hat〉 durch Klopfen untersuchen, prüfen: die
um festzustellen, ob der Betreffende es beherrscht: Wand, den Boden abklopfen; der Kranke wurde
die Mutter hörte [ihn/ihm] die Vokabeln ab; die abgeklopft.
Schülerin abhören. SYN abfragen. 3. 〈tr.; hat〉 durch Klopfen mit dem Taktstock unter-
2. untersuchen, indem man die Körpergeräusche brechen: der Dirigent klopfte das Konzert ab;
abknallen 52

A 〈auch itr.〉 während der Probe wurde häufig abge-


klopft.
trag. ZUS Geheimabkommen, Handelsabkommen,
Kulturabkommen, Militärabkommen, Wirt-
ab|knal|len [apknaln], knallte ab, abgeknallt 〈tr.; schaftsabkommen.
abkn hat〉 (ugs.): ab|kömm|lich [apkœml c] 〈Adj.〉:
1. ohne Skrupel durch Schießen töten: sie haben die (an seinem Platz) nicht¸unbedingt gebraucht wer-
Feinde wie Hasen abgeknallt. SYN abschießen, dend und daher frei für anderes: sie ist [im
beseitigen (verhüllend), ermorden, erschießen, Moment] nicht abkömmlich. SYN entbehrlich,
kaltmachen (salopp), killen (salopp), liquidieren, überflüssig, überzählig, übrig.
meucheln (veraltend), morden, über die Klinge ab|krat|zen [apkratsn], kratzte ab, abgekratzt:
springen lassen (ugs.), um die Ecke bringen (ugs.), 1. 〈tr.; hat〉 a) durch Kratzen entfernen: die alte
umbringen, umlegen (ugs.), ums Leben bringen, Farbe mit einem Spachtel [von der Wand] abkrat-
unter die Erde bringen (ugs.), vernichten. zen. SYN abmachen. b) durch Kratzen reinigen:
2. durch Schießen die Bewegungs- und Funktionsfä- kratz dir bitte die Schuhe ab. SYN säubern.
higkeit von etwas zerstören: Panzer abknallen. 2. 〈itr.; ist〉 (derb) sterben: er sieht so aus, als ob er
SYN abschießen. bald abkratzen würde.
ab|kni|cken [apkn kn], knickte ab, abgeknickt: ab|krie|gen [apkrin], kriegte ab, abgekriegt 〈tr.;
1. 〈tr.; hat〉 a) durch Knicken entfernen: ich habe hat〉 (ugs.):
die Spitze abgeknickt. SYN ablösen, abmachen, abbekommen: ich habe [von dem Kuchen] nichts
abtrennen. b) nach unten, abwärts knicken: die abgekriegt.
Blumen waren nur abgeknickt. ab|küh|len [apkyln], kühlte ab, abgekühlt:
2. 〈itr.; ist〉 einen Knick bilden: sie ist in der Hüfte 1. 〈tr.; hat〉 kühl[er] machen: das Gewitter hat die
abgeknickt. Luft [etwas] abgekühlt; er sprang in den Pool, um
ab|knöp|fen [apknœpfn], knöpfte ab, abgeknöpft sich abzukühlen.
〈tr.; hat〉: 2. 〈itr.; ist〉 kühl[er] werden: lass den Tee erst mal
1. Angeknöpftes abnehmen: die Kapuze [vom Man- etwas abkühlen; 〈auch + sich〉 das Wasser hat
tel] abknöpfen. GGS anknöpfen. sich abgekühlt; 〈auch unpers.; hat〉 es hat abge-
2. (ugs.) eine Person dazu bringen, dass sie etwas kühlt (die Lufttemperatur ist gesunken, es ist küh-
zahlt, hergibt (ohne dass sie sich richtig dagegen ler geworden).
wehren kann): er hat mir beim Spielen fünf Euro Ab|kunft [apk nft], die; -:
abgeknöpft; jmdm. Geld für einen guten Zweck gesellschaftliche Herkunft: sie ist von bürgerlicher
abknöpfen. SYN abluchsen (ugs.), abnehmen, Abkunft. SYN Abstammung.
abschwatzen (ugs.). ab|kür|zen [apkrtsn], kürzte ab, abgekürzt 〈tr.;
ab|ko|chen [apkxn], kochte ab, abgekocht: hat〉:
Kochen keimfrei machen: das
1. 〈tr.; hat〉 a) durch a) kürzer machen: den Weg abkürzen. b) in seiner
Trinkwasser abkochen. b) durch Kochen einen Zeitdauer beschränken; vorzeitig beenden: sie
Extrakt (aus etwas) gewinnen: [Heil]kräuter abko- hatte ihren Besuch abgekürzt. c) (in Sprache und
chen. c) (selten) bis zum Garsein kochen: Eier, Kar- Schrift) kürzer ausdrücken: einen Namen, ein
toffeln abkochen. Wort abkürzen; »zum Beispiel« kürzt man [mit]
2. 〈itr.; hat〉 im Freien kochen: hier haben die Pfad- »z. B.« ab.
finder abgekocht. SYN Essen bereiten, Essen Ab|kür|zung [apkrts ], die; -, -en:
machen, Essen zubereiten. 1. das Abkürzen: eine Abkürzung des Verfahrens
ab|kom|man|die|ren [apkmandirn], komman- ist leider nicht möglich.
dierte ab, abkommandiert 〈tr.; hat〉: 2. Weg, auf dem man einen anderen, längeren Weg
dienstlich (besonders beim Militär zur Erfüllung abkürzen kann: eine Abkürzung kennen, nehmen,
einer bestimmten Aufgabe) entsenden: der Haupt- fahren.
mann hat den Gefreiten zur Kampfgruppe X 3. abgekürztes Wort, abgekürzte Folge von Wörtern:
abkommandiert. SYN abordnen, delegieren, schi- »usw.« ist die Abkürzung für, von »und so wei-
cken. ter«.
ab|kom|men [apkmn], kam ab, abgekommen 〈itr.; ab|la|den [apladn], lädt ab, lud ab, abgeladen 〈tr.;
ist〉: hat〉:
a) sich ungewollt (von einer eingeschlagenen Rich- a) von einem Transportmittel herunternehmen:
tung) entfernen: vom Weg, Kurs abkommen. Holz, Steine abladen; wo soll ich dich abladen?
SYN abweichen. b) etwas, was man früher, (scherzh.; wo soll ich dich aussteigen lassen?).
ursprünglich als Ziel, Aufgabe gehabt hat, nicht GGS aufladen. SYN ausladen. b) durch Herunterneh-
mehr tun, wollen, anstreben: davon, von diesem men der Ladung leer machen: den Lkw abladen;
Plan bin ich wieder abgekommen. SYN ablassen, 〈auch itr.〉 ich muss noch abladen. c) etwas (eine
sich abschminken (salopp), abschreiben (ugs.), Last o. Ä.) loswerden, abwälzen, sich von etwas
absehen von, aufgeben, entsagen (geh.), fallen befreien und es einer anderen Person übertragen:
lassen, lassen, sich lossagen, preisgeben, verzich- Arbeit auf jmdn. abladen; er ging zu ihr, in die
ten, zurücktreten. Kneipe, um seinen Kummer abzuladen.
Ab|kom|men [apkmn], das; -s, -: Ab|la|ge [apla], die; -, -n:
Vereinbarung (besonders zwischen Institutionen): 1. 〈ohne Plural〉 das Ablegen: er war mit der
ein geheimes Abkommen. SYN Abmachung, Ver- Ablage der erledigten Post beschäftigt.
53 ablegen
Ablauf/Verlauf
Da sowohl Ablauf als auch Verlauf einen zeitlichen Dagegen wählt man bevorzugt Verlauf, wenn der
A
Prozess bezeichnen, können beide Wörter oft ge- Blick mehr auf das Ergebnis als auf die Abfolge ge- able
geneinander ausgetauscht werden: richtet ist:
– Die Polizei sorgte für einen reibungslosen Ablauf/ – Mit diesem Verlauf des Spiels hatte keiner ge-
Verlauf der Demonstration. rechnet.
– Die Entwicklung nahm einen ganz anderen Ver-
Vorzugsweise Ablauf wird verwendet, wenn ein
lauf als erwartet.
konkreter, oft auch geregelter und organisierter
Prozess beschrieben wird: Für das Ende eines Prozesses/einer Frist selbst kann
jedoch nur Ablauf stehen:
– Aus aktuellem Anlass ändern wir den Ablauf des
heutigen Programms. – Nach Ablauf dieser Frist können keine Änderun-
– Bitte stören Sie auf der Tagung nicht den geplan- gen mehr vorgenommen werden.
ten Ablauf ! – Die Kosten erhöhen sich nach Ablauf von drei
Monaten.

2. Raum, Vorrichtung, wo etwas abgelegt wird: die Ablauf / Verlauf:


Kleiderbürste liegt auf der Ablage in der Garde- s. Kasten.
robe; Akten in die Ablage bringen. ZUS Hutablage. ab|lau|fen [apla fn], läuft ab, lief ab, abgelaufen:
ab|la|gern [aplan], lagerte ab, abgelagert: 1. 〈itr.; ist〉 abf ließen
(a): das Badewasser ablaufen
1. a) 〈tr.; hat〉 sich absetzen, ansammeln lassen, lassen.
anschwemmen: der Fluss lagert Schlamm ab. 2. 〈itr.; ist〉 a) herunterf ließen: der Regen läuft von
b) 〈+ sich〉 sich absetzen, ansammeln: der Kalk- dem Cape ab; die Teller ins Trockengestell stel-
stein lagert sich [an den Wänden] ab. len, damit das Wasser ablaufen kann. b) durch
2. 〈itr.; hat〉 durch Lagern reifen: der Wein muss Abf ließen anhaftenden Wassers trocken werden:
noch ablagern; gut abgelagertes Holz. die Teller ablaufen lassen.
3. an einen bestimmten Ort bringen und dort liegen 3. 〈tr.; ist/hat〉 a) zur Kontrolle entlanglaufen,
lassen: der Restmüll wird in einer Deponie abge- besichtigen: eine Strecke ablaufen. b) der Reihe
lagert. nach, einen nach dem andern aufsuchen: statt zig
ab|las|sen [aplasn], lässt ab, ließ ab, abgelassen: Läden abzulaufen, bestelle ich doch lieber online.

1. 〈tr.; hat〉 a) herauslaufen, ausströmen lassen: das SYN abgrasen (ugs.), abklappern (ugs.).
Wasser aus der Badewanne, Gas ablassen. 4. 〈tr.; hat〉 durch vieles Gehen abnutzen: du hast
b) durch Herauslaufenlassen der Flüssigkeit leer die Absätze schon wieder ganz abgelaufen.
machen: den Tank ablassen. 5. 〈itr.; ist〉 zu Ende laufen und dann stehen blei-
2. 〈tr.; hat〉 aus Gefälligkeit [preiswert] verkaufen, ben: die Uhr ist abgelaufen.
abgeben: ich würde Ihnen das Buch für acht Euro 6. 〈itr.; ist〉 in bestimmter Weise vonstatten-, vor
ablassen; sie ließ ihm die Hälfte ihrer Portion ab. sich gehen: die Diskussion lief glatt ab; wie wird
SYN abtreten, geben, hergeben, übereignen, über- die Reise ablaufen? SYN über die Bühne gehen
lassen, zur Verfügung stellen, zuteilwerden las- (ugs.), verlaufen.
sen. 7. 〈itr; ist〉 zu Ende gehen; zu bestehen, zu gelten
3. 〈tr.; hat〉 einen Rabatt gewähren: der Verlag lässt auf hören: die Frist, seine Amtszeit ist abgelaufen;
[der Agentur] 15 % ab. SYN nachlassen. der Pass ist abgelaufen. SYN auslaufen, verfallen.
4. 〈itr.; hat〉 a) (von etwas) Abstand nehmen, (etwas) Ab|le|ben [aplebn], das; -s (geh.):
aufgeben, nicht weiter verfolgen: von einem Plan,
Tod: seit dem Ableben seiner Frau lebt er allein.
der Verfolgung ablassen; sie ließen nicht ab (sie ab|le|gen [aplen], legte ab, abgelegt:
hörten nicht auf) zu feuern. SYN abkommen, sich
1. 〈tr.; hat 〉 a) fort-, niederlegen, irgendwohin legen:
abschminken (salopp), abschreiben (ugs.), abse- den Hörer ablegen; eine Last ablegen. b) etwas
hen, entsagen (geh.), verzichten. b) jmdn. nicht (wie Post o. Ä.) nach der Bearbeitung, Erledigung
mehr bedrängen, verfolgen: sie schlugen auf ihn zur Auf bewahrung weglegen: Briefe ablegen.
ein und ließen erst von ihm ab, als er reglos am 2. 〈tr.; hat〉 (ein Kleidungsstück o. Ä.) ausziehen: die
Boden lag. Jacke ablegen; 〈auch itr.〉 legen Sie bitte ab!
Ab|lauf [apla f], der; -s, Abläufe [apl f]: 3. 〈tr.; hat〉 a) nicht mehr tragen: die Trauerklei-
1. [vom Anfang bis zum Ende geregelter, organisier- dung ablegen; seinen Namen ablegen (nicht län-
ter] Verlauf: für einen reibungslosen Ablauf [der ger führen); 〈häufig im 2. Partizip〉 sie trägt abge-
Arbeiten] sorgen; die technischen, politischen legte Schuhe (Schuhe, die eine andere Person
Abläufe. SYN Reihenfolge. ZUS Arbeitsablauf, Hand- getragen hat, aber nicht mehr weiter tragen will).
lungsablauf, Programmablauf, Tagesablauf. b) sich von etwas frei machen: eine Gewohnheit,
2. das Ablaufen (7): nach Ablauf des Quartals; vor seine Scheu ablegen.
Ablauf der gesetzten Frist; das Medikament darf 4. 〈tr.; hat〉 als Funktionsverb: eine Prüfung able-
man nach Ablauf der Haltbarkeitsdauer nicht gen (sich prüfen lassen); einen Eid ablegen (schwö-
mehr verwenden. ren); ein Geständnis ablegen (etwas gestehen); ein
ablehnen 54

A Bekenntnis ablegen (etwas bekennen).


vieren.
SYN absol- ihre Rede abgelesen; der Sprecher liest die Nach-
richten vom Teleprompter ab.
5. 〈itr.; hat〉 (von Schiffen oder Personen an Bord 2. (den Stand eines Messinstruments o. Ä.) feststel-
able eines Schiffes) von der Anlegestelle weg fahren: die len: den Zählerstand, Kilometerstand ablesen;
Fähre hatte gerade abgelegt, als wir eintrafen; das Thermometer (auf dem Thermometer die Tem-
gleich legen wir ab. GGS anlegen. peratur) ablesen; den Strom (den Stand des Strom-
씰ab|leh|nen [aplenn], lehnte ab, abgelehnt 〈tr.; hat〉: zählers) ablesen.
a) (etwas Angebotenes) nicht annehmen, nicht ent- 3. a) durch genaue Beobachtung erkennen: er liest
gegennehmen: ein Angebot, einen Vorschlag, eine ihr jeden Wunsch von, an den Augen ab. b) (aus
Einladung, ein Geschenk ablehnen. GGS anneh- etwas) erschließen: die große Bedeutung dieser
men. SYN ausschlagen, verschmähen, zurückwei- Ereignisse kann man daraus/daran ablesen,
sen. b) einer Forderung o. Ä. nicht nachgeben, nicht dass ...
genehmigen: eine Forderung, einen Antrag ableh- ab|leug|nen [apl nn], leugnete ab, abgeleugnet
nen. GGS annehmen. SYN abschlagen, abweisen, 〈tr.; hat〉:
versagen (geh.). c) nicht mögen, nicht gut, richtig, mit Nachdruck leugnen, nicht zugeben: die Mit-
schön finden: er lehnt Popmusik ab; sie lehnen schuld, ein Verbrechen ableugnen. SYN abstreiten,
jede Gewalt gegen Menschen ab; so etwas lehne bestreiten, dementieren, in Abrede stellen
ich [ganz entschieden] ab; jmdn. ablehnen; 〈häu- (Papierdt.), negieren, nicht wahrhaben wollen,
fig im 1. Partizip〉 jmdm., einer Sache ablehnend sich verwahren gegen (geh.), verneinen, zurück-
gegenüberstehen; ablehnend reagieren. SYN ab- weisen.
weisen, missbilligen, scheißen auf (derb). d) von ab|lie|fern [aplifn], lieferte ab, abgeliefert 〈tr.;
sich weisen; nicht anerkennen: er lehnt jede Ver- hat〉:
antwortung für das Unglück ab; einen Richter als nach Vorschrift übergeben, aushändigen: er hat die
parteiisch ablehnen. SYN abweisen, negieren. Tasche beim Fundbüro abgeliefert; den Rest des
e) sich weigern, etwas zu tun: ich lehne die Zah- Geldes lieferte sie der Mutter ab. SYN abgeben,
lung des Bußgeldes ab; sie lehnte es ab, an der überbringen, überreichen, vorlegen.
Vorbereitung der Veranstaltung mitzuwirken. ab|lö|sen [apløzn], löste ab, abgelöst:
SYN versagen (geh.), verweigern.
1. a) 〈tr.; hat〉 vorsichtig von seinem Untergrund
Ab|leh|nung [aplen ], die; -, -en: lösen, entfernen: die Briefmarken [von dem
das Ablehnen: bei jmdm. auf Ablehnung stoßen; Papier] ablösen. SYN abmachen, abnehmen,
die Ablehnung des Gesuchs, der Verantwortung. abtrennen. b) 〈+ sich〉 sich (von etwas) loslösen:
SYN Absage. die Farbe, Haut löst sich ab. SYN abblättern, abge-
ab|lei|ten [apla tn], leitete ab, abgeleitet: hen, abreißen, sich lösen.
1. 〈tr.; hat〉 in eine
andere Richtung leiten: den 2. 〈tr.; hat〉 die Tätigkeit, die Arbeit (von jmdm.)
Fluss ableiten. SYN ablenken. übernehmen, an jmds. Stelle treten: eine Kollegin
2. a) 〈tr.; hat〉 herleiten, entwickeln: eine Formel ablösen; sie soll den derzeitigen Vorsitzenden
aus Versuchen ableiten. b) 〈+ sich〉 sich ergeben, ablösen (soll seinen Posten übernehmen); der Früh-
folgen: das eine leitet sich aus dem anderen ab. ling löst den Winter ab ( folgt auf den Winter).
3. a) 〈tr.; hat〉 auf seinen Ursprung zurückführen: ab|luch|sen [apl ksn], luchste ab, abgeluchst 〈tr.;
seine Herkunft von den Arabern ableiten. SYN her- hat 〉 (ugs.):
leiten. b) 〈+ sich〉 aus etwas stammen: das Wort mit List und Schlauheit abnehmen: er hat mir viel
leitet sich aus dem Niederländischen ab. SYN ab- Geld abgeluchst. SYN abknöpfen (ugs.), abschwat-
stammen, entstammen, sich herleiten. zen (ugs.).
Ab|lei|tung [apla t ], die; -, -en: 씰ab|ma|chen [apmaxn], machte ab, abgemacht 〈tr.;
1. das Ableiten: die Ableitung der Formel war hat〉:
dann einfach. 1. (ugs.) loslösen und entfernen: einen Aufkleber,
2. (Sprachwiss.) von einem anderen Wort abgeleite- ein Schild von der Tür abmachen. GGS anmachen.
tes Wort: »Heiterkeit« ist eine Ableitung (von 2. a) vereinbaren: wir hatten das so abgemacht;
»heiter«). abgemacht! (einverstanden!). SYN absprechen, aus-
ab|len|ken [aplkn], lenkte ab, abgelenkt: machen, festlegen, verabreden. b) erledigen: die

1. 〈tr.; hat〉 in eine andere Richtung bringen, len- Sache war schnell abgemacht. SYN abwickeln, aus-
ken: den Ball [zur Ecke] ablenken; die Lichtstrah- führen, durchführen, machen, tun, verrichten.
len werden abgelenkt; jmds. Aufmerksamkeit Ab|ma|chung [apmax ], die; -, -en:
ablenken ( jmdn. ablenken). SYN ableiten. Vereinbarung: eine bindende Abmachung; eine
2. a) 〈tr.; hat〉 auf andere Gedanken bringen; zer- Abmachung treffen (etwas vereinbaren).
streuen: jmdn., sich durch Musik ein wenig ablen- ab|ma|gern [apman], magerte ab, abgemagert
ken. b) 〈tr.; hat〉 dazu bringen, sich mit etwas ande- 〈itr.; ist〉:
rem zu beschäftigen: jmdn. [von der Arbeit] ablen- mager werden: er ist in letzter Zeit stark abgema-
ken. c) 〈itr.; hat〉 das Gesprächsthema wechseln: er gert. SYN abnehmen, schlank werden, vom Flei-
will nur [vom Thema] ablenken. sche fallen (ugs.).
ab|le|sen [aplezn], liest ab, las ab, abgelesen 〈tr.; ab|ma|len [apmaln], malte ab, abgemalt 〈tr.; hat〉:
hat〉: nach einer Vorlage malen: Pflanzen, Tiere abma-
1. nach einer schriftlichen Vorlage sprechen: sie hat len. SYN abzeichnen.
55 Abo
Ab|marsch [apmar ], der; -[e]s:
das Abmarschieren: Vorbereitungen für den
5. 〈tr.; hat〉 wegnehmen: sie haben ihn zusammen-
geschlagen und ihm die Brieftasche abgenom- A
Abmarsch treffen. SYN Abzug. men; die Polizei hat ihr den Führerschein abge-
ab|mar|schie|ren [apmarirn], marschierte ab, nommen. SYN abknöpfen (ugs.). Abo
abmarschiert 〈itr.; ist〉: 6. 〈tr.; hat〉 (ugs.) [abverlangen und] (von jmdm.)
sich marschierend auf den Weg machen: die Solda- nehmen: sie hat mir dafür 10 Euro abgenommen;
ten sind heute aus Neustadt abmarschiert. SYN ab- der Arzt hat ihm Blut abgenommen.
rücken, abziehen, weggehen. 7. 〈tr.; hat〉 abkaufen: jmdm. eine Ware abneh-
ab|mel|den [apmldn], meldete ab, abgemeldet 〈tr.; men.
hat〉: 8. 〈tr.; hat〉 (ugs.) für wahr halten, glauben: diese
einer offiziellen Stelle den Ab-, Weggang, das Aus- Geschichte nimmt uns niemand ab. SYN abkaufen
scheiden o. Ä. mitteilen: ein Kind von der Schule, (ugs.), für bare Münze nehmen, für wahr halten.
sich polizeilich abmelden; hast du dich an dei- 9. 〈tr.; hat〉 von einem Original übertragen, nachbil-
nem alten Wohnort abgemeldet? GGS anmelden. den: die Fingerabdrücke, die Totenmaske abneh-
ab|mes|sen [apmsn], misst ab, maß ab, abgemes- men.
sen 〈tr.; hat〉: 10. 〈itr.; hat〉 GGS zunehmen: a) an Gewicht verlie-
1. nach einem Maß bestimmen: sie hat die Strecke ren: er hat [stark, sehr viel, drei Pfund] abgenom-
abgemessen. SYN ermitteln, feststellen, messen. men. SYN abmagern, schlank werden, vom Flei-
2. (einen Teil von etwas) messen [und vom Ganzen sche fallen (ugs.). b) an Größe, Substanz, Stärke
abschneiden]: einen Meter Stoff [vom Ballen] o. Ä. verlieren; kleiner, geringer werden: ihre Kräfte
abmessen. nehmen ab; die Geschwindigkeit nimmt ab; die
Ab|mes|sung [apms ], die; -, -en: Tage nehmen ab (werden kürzer). SYN sich
1. das Abmessen (1). abschwächen, absterben, ausgehen, fallen, nach-
2. Maß (2): der Herd hat die vorgeschriebenen geben, nachlassen, sich neigen (geh.), sich redu-
Abmessungen. SYN Ausmaß, Größe. zieren, schrumpfen, schwinden (geh.), sinken,
ab|mü|hen [apmyn], mühte ab, abgemüht sich verkleinern, sich vermindern, sich verrin-
〈+ sich〉: gern, weniger werden, zur Neige gehen (geh.),
sich sehr, bis zur Erschöpfung anstrengen, sich zusammenschrumpfen.
große Mühe geben: vergeblich mühte er sich damit 11. 〈tr.; hat〉 (Maschen) beim Stricken in ihrer Zahl
ab, sein Auto zu reparieren. SYN sich abplagen, verringern: du musst am Kragen noch ein paar
sich abquälen, sich abrackern (ugs.), sich abschin- Maschen abnehmen; 〈auch itr.〉 jetzt muss ich
den (ugs.), sich anstrengen, sich aufreiben, sich abnehmen. GGS zunehmen.
bemühen, das Menschenmögliche tun, sich Ab|nei|gung [apna  ], die; -, -en:
herumschlagen, nichts unversucht lassen, sich bewusste Empfindung, jmdn. , etwas nicht zu
plagen, sich quälen, rackern (ugs.), sich schinden mögen: eine große Abneigung gegen jmdn. , etwas
(ugs.), sein Bestes tun, sein Möglichstes tun, sich haben. GGS Zuneigung. SYN Abscheu, Antipathie
etwas abverlangen, sich strapazieren. (bildungsspr.), Aversion (geh.), Ekel, Feindschaft,
ab|murk|sen [apm rksn], murkste ab, abgemurkst Feindseligkeit, Gräuel, Hass, Widerwille.
〈tr.; hat〉 (ugs.): ab|norm [apnrm] 〈Adj.〉:
brutal töten: der Kerl wollte mich abmurksen. von der Norm abweichend, das normale Maß über-
Ab|nah|me [apnam], die; -, -n: steigend; nicht normal: ein abnormes Verhalten;
das Abnehmen: die Abnahme des neuen Schiffs. ein abnorm kalter Winter. SYN abartig (emotional
씰ab|neh|men [apnemn], nimmt ab, nahm ab, abge- abwertend), abnormal (bes. österr. u. schweiz.),
nommen: anormal, außergewöhnlich, krankhaft, pervers,
1. 〈tr.; hat〉 a) von einer Stelle weg-, herunterneh- unnatürlich.
men: das Tischtuch, den Hut abnehmen; den ab|nor|mal [apnrmal] 〈Adj.〉 (bes. österr. ,
Hörer, das Telefon abnehmen; 〈auch itr.〉 sie schweiz.):
nimmt nicht ab (geht nicht ans Telefon). SYN abma- nicht normal: sie hat ein abnormales Kind zur
chen, entfernen. b) amputieren: das Bein musste Welt gebracht; sich abnormal verhalten. SYN anor-
[ihm] abgenommen werden. mal.
2. 〈tr.; hat〉 a) jmdm. aus der Hand nehmen und ab|nut|zen [apn tsn], nutzte ab, abgenutzt (bes.
selbst tragen: einer alten Frau den Koffer abneh- nordd.):
men. b) (eine Mühe o. Ä.) an jmds. Stelle überneh- a) 〈tr.; hat〉 durch längeren Gebrauch in Wert und
men: jmdm. eine Arbeit, einen Weg abnehmen. Brauchbarkeit mindern: die Möbel sind schon
SYN aushelfen, beispringen, beistehen, entlasten, sehr abgenutzt. SYN abnützen, verbrauchen.
helfen, unterstützen. b) 〈+ sich〉 durch längeren Gebrauch an Wert und
3. 〈tr.; hat〉 entgegennehmen: da sie nicht zu Hause Brauchbarkeit verlieren: die Messer haben sich im
war, hat ihre Nachbarin das Paket abgenommen. Laufe der Zeit abgenutzt.
4. 〈tr.; hat〉 nach Fertigstellung prüfend begutach- ab|nüt|zen [apntsn], nützte ab, abgenützt 〈tr.; hat;
ten: die neue Autobahnbrücke abnehmen. SYN ei- + sich〉 (bes. südd.):
ner Revision unterziehen, inspizieren, kontrollie- abnutzen.
ren, nachprüfen, prüfen, überprüfen, überwa- 씰Abo [abo], das; -s, -s (ugs.):
chen. Kurzform von ↑ Abonnement: das Abo fürs
Anhang

Karten und Ländernamen  2

Redemittel  9 
Vorschläge äußern  9 
Ratschläge/Empfehlungen äußern  9
Bitten äußern  10
Meinungen äußern  10
Sicherheit → Zweifel ausdrücken  10

Wahrscheinlichkeit → Unwahrscheinlichkeit ausdrücken  11

Möglichkeit → Unmöglichkeit ausdrücken  11

Fähigkeit → Unfähigkeit ausdrücken  12

Einen Aufsatz schreiben  12
Einen Vortrag halten  15
Diskutieren  17
Bilder/Fotos beschreiben  18
Schaubilder/Grafiken/Diagramme beschreiben  19

Korrespondenz  21
Allgemeines  21
Privatkorrespondenz: Einladungen  23
Privatkorrespondenz: Dankschreiben  24
Privatkorrespondenz: Entschuldigungen  25
Privatkorrespondenz: Absagen  26
Privatkorrespondenz: Bitten und Anträge  27
Privatkorrespondenz: Anträge an Behörden  28
Privatkorrespondenz: Beschwerden, Einsprüche, Widersprüche  29
Privatkorrespondenz: Glückwünsche  30
Privatkorrespondenz: Genesungswünsche  32
Geschäftskorrespondenz  33
Bewerbungen  36

Zahlen, Maßeinheiten, Uhrzeiten  43

Buchstabiertafel  47

Literaturhinweise und Bildquellenverzeichnis  48

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2

Karten und Ländernamen

Deutschland

Staatsgrenze
Landesgrenze Flensburg
Regierungsbezirksgrenze Husum Schleswig
Sitz des Regierungspräsidenten
Rendsburg Bergen auf Rügen
Landeshauptstadt Kiel Stralsund
Schleswig- Rostock Usedom
Landeshauptstadt und Sitz Neumünster Greifswald
des Regierungspräsidenten Itzehoe Lübeck Wismar Anklam
Mecklenburg-
Cuxhaven Holstein Schweriner Güstrow
Stade See Schwerin Neubrandenburg
Jever
Hamburg
Wilhelmshaven Bremerhaven Elb V o r p o mmern
Emden e Ludwigslust
Brake Hamburg Müritz Neustrelitz
(Unterweser) Prenzlau
Leer (Ostfriesland) Il m
Lüneburg
Oldenburg Bremen a
Perleberg
B r a n d e n -
en
(Oldenburg) Bremen
Lüchow
u

Neuruppin Eberswalde
N iedersachsen Od
Meppen Salzwedel Oranienburg er

Elbe
Vechta Nienburg (Weser) Aller
Celle Stendal BERLIN
Nordhorn Diepholz Brandenburg Frankfurt
Hannover Wolfsburg an der Havel Berlin (Oder)
Mi Sachsen- Hav
el
t t e l Minden n a l Potsdam
land- ka
Steinfurt Osnabrück Magdeburg Belzig
Herford
W Hameln
Braunschweig b u rg Beeskow
Bielefeld Zerbst

Neiße
Münster Ems Detmold Lübben/
es

Halberstadt Elbe
er

Bocholt Gütersloh Spreewald


Kleve Nordrhein- Höxter Goslar Anhalt Cottbus
Dessau Wittenberg
Quedlinburg Herzberg/ Senftenberg
Hamm Lippe Paderborn
Rh

Bottrop Göttingen
ein

Dortmund Torgau Elster


Duisburg
Essen Bochum Arnsberg
Kassel Nordhausen Halle (Saale) Leipzig
Hoyerswerda
Düsseldorf Wuppertal Ruhr Riesa
Naumburg (Saale) Görlitz
Mönchen- W e s t f a l e n S a c h s e n
Homberg (Efze)
gladbach
Köln Leverkusen Eisenach Erfurt Weimar Zittau
Siegen Bad Hersfeld W Dresden
Düren Sieg Marburg er Gotha Jena Gera Chemnitz
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Aachen Bad
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Bonn H e s s e n Salzungen T h ü r i n g e n
Fu

Zwickau
0 25 50 km Schleiz
Rh

Neuwied Gießen
ein

Wetzlar Fulda Hildburghausen Plauen


Koblenz
Daun Cochem Frankfurt Hof
Coburg
Wiesbaden am Main
Rheinland- Offenbach Schweinfurt Main
Bitburg el
Aschaffenburg Bayreuth
Mos Bad Kreuznach Mainz a. Main Würzburg Bamberg
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Neumarkt Cham
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Saarbrücken an . i.d.OPf.
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Karlsruhe Schwäb. Hall Regensburg


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Freyung
Stuttgart Donauwörth
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Tübingen Ulm Augsburg


Württemberg Neu-Ulm Erding Altötting
Dachau
Villingen-
Sigmaringen
München
Schwenningen
Landsberg Ammersee
Inn

Freiburg Donau
a. Lech Chiemsee
im Breisgau Starnberger
Waldshut- Ravensburg See Traunstein
Konstanz Kempten Rosenheim
Lörrach Tiengen (Allgäu) Bad Tölz
Friedrichshafen
Bodensee Garmisch- Berchtesgaden
0 25 50 75 100 km Partenkirchen

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3 Österreich, Schweiz

Österreich
Gmünd
Retz
Staatsgrenze
Staatsgrenze N i e d e r - Hollabrunn
Landesgrenze
Landesgrenze Haslach an der Mühl Krems an der Donau

Inn
Schärding Donau
Landeshauptstadt
Landeshauptstadt Ober- Linz Sankt Pölten WIEN
Braunau am Inn Wels Ybbs Bruck
Ried Melk an der Leitha
Mattighofen am Innkreis Steyr österreich
Gmunden Waidhofen Wiener Eisenstadt
Salzburg österreich an der Ybbs Neustadt Neusiedler
Traunsee
B u r ge n -
Mariazell See
Bodensee Bad Ischl Enns Eisenerz Gloggnitz
Kufstein Liezen Admont land
Bregenz Reutte Bischofshofen
Kitzbühel Schladming Leoben Lafnitz
in

Vor-
Zell Salzburg
Inn Oberwart
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Rhe

Imst
Innsbruck S t e i e r m a r k
Feldkirch Hall in Tirol am See Salzach
Tamsweg Murau Graz
arlberg T i r o l Steinach
Badgastein Judenburg Güssing
am Brenner Voitsberg Feldbach

Mur
Pfunds Heiligenblut Spittal Friesach
Lienz an der Drau Wolfsberg Deutschlandsberg
Bad Radkersburg
K ä r n t e n Klagenfurt Leibnitz
Villach
00 25
25 50
50 75
75km
km Drau

Schweiz

Staatsgrenze
Kantonsgrenze S c h a ffh a u s e n Schaffhausen
B a s e l- S ta d t Basel
Hauptort Rheinfelden
Rh
e in Bo
B a s e l- La n d s c h a ft Frauenfeld d e n
Ju ra Liestal Baden Winterthur Th u r ga u s e e
Porrentruy Arbon
Olten Aarau Zürich St. Gallen
Delémont Aargau Z ü r i c h Herisau A ppe n z e l l
Solothurn
Horgen Zürichsee Appenzell A u s s e r r h ode n
La Chaux-de-Fonds Biel Solothurn
Zug S t. G a l l e n A ppe n z e l l
Neuenburg Burgdorf L u z e r n I n n e r r h ode n
Aar Luzern Zug Buchs
Neuenburg e
BERN Vierwaldstätter StansS c h w y z Glarus Walen-
Neuenburger See Schwyz see
Rhein

See Bern Nidwalden Glarus


Yverdon-les-Bains Sarnen Chur
Freiburg Thun Brienz
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Waadt Freiburg ein
Thuner Uri errh Scuol
Vord Davos
See Interlaken Thusis
Lausanne Bulle Andermatt Inn
Vevey Frutigen Graubünden
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Ge Hint Sankt Moritz
Montreux
Biasca
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Sitten Rhoˆ ne Tessin
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W a l l i s Locarno
Saas Fee Bellinzona
Martigny Zermatt Obwalden Staatsgrenze
Lago
Lugano Kantonsgrenze
0 25 50 km Maggiore Hauptort
Luganer See

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Karten und Ländernamen 4

Europa
A B C D E

C D E
0 300 600 900 1200 km

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5 Europa

F G H I K

F G H

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Karten und Ländernamen 6

Ländernamen, Einwohnerbezeichnungen
und dazugehörige Adjektive
Afghanistan Afghane/Afghanin afghanisch
Ägypten Ägypter/Ägypterin ägyptisch
Albanien Albaner/Albanerin albanisch
Algerien Algerier/Algerierin algerisch
Argentinien Argentinier/Argentinierin argentinisch
Andorra Andorraner/Andorranerin andorranisch
Armenien Armenier/Armenierin armenisch
Äthiopien Äthiopier/Äthiopierin äthiopisch
Australien Australier/Australierin australisch
Belgien Belgier/Belgierin belgisch
Bolivien Bolivianer/Bolivianerin bolivianisch
Bosnien und Herzegowina von Bosnien und Herzegowina bosnisch-herzegowinisch
Brasilien Brasilianer/Brasilianerin brasilianisch
Bulgarien Bulgare/Bulgarin bulgarisch
Chile Chilene/Chilenin chilenisch
China Chinese/Chinesin chinesisch
Dänemark Däne/Dänin dänisch
Deutschland Deutscher/Deutsche deutsch
Elfenbeinküste Ivorer/Ivorerin ivorisch
(England)* (Engländer/Engländerin) (englisch)
Estland Este/Estin estnisch
Finnland Finne/Finnin finnisch
Frankreich Franzose/Französin französisch
Georgien Georgier/Georgierin georgisch
Griechenland Grieche/Griechin griechisch
Großbritannien Brite/Britin britisch
Indien Inder/Inderin indisch
Indonesien Indonesier/Indonesierin indonesisch
der Irak Iraker/Irakerin irakisch
der Iran Iraner/Iranerin iranisch
Irland Ire/Irin irisch
Island Isländer/Isländerin isländisch
Israel Israeli/Israeli israelisch
Italien Italiener/Italienerin italienisch

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7 Ländernamen, Einwohnerbezeichnungen und dazugehörige Adjektive

Jamaika Jamaikaner/Jamaikanerin jamaikanisch


Japan Japaner/Japanerin japanisch
Jemen Jemenit/Jemenitin jemenitisch
Jordanien Jordanier/Jordanierin jordanisch
Kambodscha Kambodschaner/ kambodschanisch
Kambodschanerin
Kamerun Kameruner/Kamerunerin kamerunisch
Kanada Kanadier/Kanadierin kanadisch
Kasachstan Kasache/Kasachin kasachisch
Kenia Kenianer/Kenianerin kenianisch
Kolumbien Kolumbianer/Kolumbianerin kolumbianisch
das/der Kosovo Kosovare/Kosovarin kosovarisch
Kroatien Kroate/Kroatin kroatisch
Kuba Kubaner/Kubanerin kubanisch
Lettland Lette/Lettin lettisch
der Libanon Libanese/Libanesin libanesisch
Libyen Libyer/Libyerin libysch
Liechtenstein Liechtensteiner/ liechtensteinisch
Liechtensteinerin
Litauen Litauer/Litauerin litauisch
Luxemburg Luxemburger/Luxemburgerin luxemburgisch
Madagaskar Madagasse/Madagassin madagassisch
Malaysia Malaysier/Malaysierin malaysisch
Malta Malteser/Malteserin maltesisch
Marokko Marokkaner/Marokkanerin marokkanisch
Mauretanien Mauretanier/Mauretanierin mauretanisch
Mazedonien Mazedonier/Mazedonierin mazedonisch
Mexiko Mexikaner/Mexikanerin mexikanisch
Monaco Monegasse/Monegassin monegassisch
Montenegro Montenegriner/ montenegrinisch
Montenegrinerin
Namibia Namibier/Namibierin namibisch
die Niederlande (Pl.) Niederländer/Niederländerin niederländisch
Neuseeland Neuseeländer/Neuseeländerin neuseeländisch
Nigeria Nigerianer/Nigerianerin nigerianisch
Nordkorea Nordkoreaner/Nordkoreanerin nordkoreanisch
Norwegen Norweger/Norwegerin norwegisch

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Karten und Ländernamen 8

Österreich Österreicher/Österreicherin österreichisch


Pakistan Pakistaner/Pakistanerin pakistanisch
Peru Peruaner/Peruanerin peruanisch
Polen Pole/Polin polnisch
Portugal Portugiese/Portugiesin portugiesisch
Rumänien Rumäne/Rumänin rumänisch
Russland Russe/Russin russisch
Saudi-Arabien Saudi-Araber/Saudi-Araberin saudi-arabisch
Schweden Schwede/Schwedin schwedisch
die Schweiz Schweizer/Schweizerin schweizerisch
Senegal Senegalese/Senegalesin senegalesisch
Serbien Serbe/Serbin serbisch
die Slowakei Slowake/Slowakin slowakisch
Slowenien Slowene/Slowenin slowenisch
Spanien Spanier/Spanierin spanisch
Südafrika Südafrikaner/Südafrikanerin südafrikanisch
der Sudan Sudanese/Sudanesin sudanesisch
Südkorea Südkoreaner/Südkoreanerin südkoreanisch
Syrien Syrer/Syrerin syrisch
Tansania Tansanier/Tansanierin tansanisch
Thailand Thailänder/Thailänderin thailändisch
die Tschechische Republik Tscheche/Tschechin tschechisch
Tunesien Tunesier/Tunesierin tunesisch
die Türkei Türke/Türkin türkisch
die Ukraine Ukrainer/Ukrainerin ukrainisch
Ungarn Ungar/Ungarin ungarisch
die USA (Pl.) (US-)Amerikaner/ (US-)amerikanisch
(US-)Amerikanerin
Vietnam Vietnamese/Vietnamesin vietnamesisch
Weißrussland Weißrusse/Weißrussin weißrussisch
Zypern Zyprer/Zyprerin zyprisch

* England ist kein selbstständiges Land. Die Bezeichnung ist aber sehr gebräuchlich
und wird deshalb trotzdem in dieser Liste gezeigt.

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9 Ratschläge/Empfehlungen äußern

Redemittel

Vorschläge äußern
▪▪Ich hätte einen Vorschlag: …
▪▪Ich schlage Folgendes vor: …
▪▪Ich würde vorschlagen, dass …
▪▪Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte: …
▪▪Mein Vorschlag wäre, …
▪▪Wie wäre es mit …?
▪▪Wie wäre es, wenn …?
▪▪Was halten Sie / hältst du davon, dass/wenn …?
▪▪Warum machen wir es nicht so: …?
▪▪Könnten Sie sich / könntest du dir vorstellen, dass …?
▪▪Vielleicht könnten wir …
▪▪Mir scheint es am sinnvollsten, …
▪▪Ich bin/wäre dafür, dass …
▪▪Ich würde lieber …
▪▪Ich würde es besser finden, …
▪▪Wenn es nach mir ginge, …

Ratschläge/Empfehlungen äußern
▪▪Ich rate/empfehle Ihnen/dir, …
▪▪Ich würde Ihnen/dir raten/empfehlen, …
▪▪Mein Rat / meine Empfehlung wäre, …
▪▪An Ihrer/deiner Stelle würde ich …
▪▪Wenn ich Sie/du wäre, würde ich …
▪▪Ich würde eher …
▪▪Ich kann … (sehr/wärmstens) empfehlen.
▪▪… ist wirklich empfehlenswert.
▪▪… ist zu empfehlen.
▪▪Sie sollten / Du solltest (vielleicht/unbedingt) …
▪▪Versuchen Sie / Versuch doch mal …
▪▪Ich rate Ihnen/dir von … ab.
▪▪… kann ich nicht empfehlen.
▪▪… ist nicht empfehlenswert.

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Redemittel 10

Bitten äußern
▪▪Ich habe/hätte eine Bitte: …
▪▪Ich bitte Sie/dich, …
▪▪Ich bitte Sie/dich um …
▪▪Darf ich Sie/dich um etwas bitten?
▪▪Ich wäre Ihnen/dir dankbar, wenn …
▪▪Könnten Sie / Könntest du bitte …
▪▪Könnten Sie / Könntest du mir einen Gefallen tun?
▪▪Sie würden / Du würdest mir sehr helfen, wenn …
▪▪Wären Sie / Wärst du so freundlich, …?
▪▪Würde es Ihnen/dir etwas ausmachen, …?

Meinungen äußern
▪▪Meiner Meinung/Ansicht nach …
▪▪Mein Standpunkt ist folgender: …
▪▪Ich bin der Meinung/Ansicht, dass …
▪▪Ich denke/glaube/meine, dass …
▪▪Ich sehe das aus folgendem Grund so: …
▪▪Ich finde … besonders wichtig, weil …
▪▪Ich halte … für nötig, denn …

Sicherheit �—� Zweifel ausdrücken
▪▪Zweifellos …
▪▪Ohne Zweifel/Frage …
▪▪Auf jeden Fall …
▪▪Es ist sicher, dass …
▪▪Ich bin mir sicher, dass …
▪▪Ich habe keinen Zweifel daran, dass …
▪▪Ich bin überzeugt (davon), dass …
▪▪Ich zweifle daran, dass …
▪▪Ich bezweifle, dass …
▪▪Ich habe Zweifel, dass …
▪▪Ich bin unsicher / nicht sicher, ob …
▪▪Ich bin nicht überzeugt, dass …
▪▪Ich weiß nicht genau, ob …
▪▪Ich habe Bedenken, dass …
▪▪Ich frage mich, ob …

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