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Die Erörterung

ZUSAMMENFASSUNG für alle Minimalisten 😊


Die Erörterung ist eine schriftliche Stellungnahme zu einem allgemein wichtigen Problem, dessen
Lösung noch nicht entschieden ist. Du sollst mit deinen begründeten Standpunkten zu einer Lösung
beitragen.
Damit die Stellungnahme „Hand und Fuß“ hat, muss man sich vorher ausreichend informieren. Hole
dir dieses Wissen aus Schulbüchern, Sachbüchern, Lexika, Zeitschriften oder dem Internet.

Vorarbeit:
 Stoffsammlung
 Ordnen der Stoffsammlung nach Oberbegriffen und Unterbegriffen, Unterpunkten

So kannst du deine Erörterung gliedern:


1. Einleitung: Darlegen worum es geht
 Für die Erörterung gibt es mehrere Möglichkeiten der Einleitung:

 ein aktueller Bezug (… Jugendliche sind laut einer Studie der Suchtpräventionstelle in
Südtirol alkoholsüchtig)
 ein persönlicher Gedanke (Alkohol spielt eine wichtige Rolle bei vielen Gelegenheiten)
 ein geschichtlicher Einstieg (Soweit man zurückdenken kann…)
 ein Gegensatz (Menschen, die behaupten keinen Alkohol zu trinken…)
 Begriffsbestimmung (Definition, d.h. klären von Schlüsselbegriffen der Themenstellung
 ein Zitat
 etwas Ähnliches (Vergleich mit anderen Drogen)

2. Hauptteil:
I - Bei einer Pro-und-Kontra-Erörterung
Gliedert sich die Darlegung im Hauptteil in zwei Blöcke: Einen Pro- und einen
Kontra-Teil. Die Argumente für die eigene Position stellst du ans Ende des Hauptteils,
weil die zuletzt genannten Begründungen dem Leser besser im Gedächtnis bleiben.

II - Bei einer steigernden Erörterung (bei Sach- oder W-Fragen)


geht es nicht um die Gegenüberstellung von Pro-und-Kontra Argumenten, sondern um
die Begründung nur des eigenen Standpunktes. Hierzu reiht man die Argumente
ihrer Wichtigkeit nach aneinander, wobei das stärkste Argument am Schluss steht.
Gegenargumente werden nur am Rande eingebracht, um mögliche Bedenken gleich
auszuräumen.

Die Argumente können/sollen in der Erörterung durch Beispiele, Zitate, Belege gestützt
werden.
3. Schluss:

 man versucht einen Ausblick über die zukünftige Entwicklung des Problems;
 man kann aus dem was man geschrieben hat seine Schlussfolgerungen ziehen;
 man nimmt zu dem Problem noch einmal ganz persönlich Stellung, man schreibt seine
ausdrückliche Meinung;
 man kann auch seine persönlichen Wünsche zum Ausdruck bringen.