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Jahresbericht 2019

Im Fokus: Berufsfeldorientierung
Editorial Jahresbericht der PHTG 2019

« Wir erfüllen hohe Ansprüche an Lehre,


Weiterbildung, Dienstleistungen und
Forschung, indem unsere Leistungen
berufsfeld- und wissenschaftsbezogen
sind und sich am Bedarf unserer Ziel-
und Anspruchsgruppen ausrichten.»
Leitbild PHTG, Selbstverständnis, S.5

2
Editorial 4

Jahresrückblick 6

Im Fokus: Berufsfeldorientierung 12

Diplomierungen 26

Zahlen 28

Gremien 30

Den Jahresbericht 2019 haben wir gegenüber der Gestaltung in den Vorjahren
aufgefrischt, den gedruckten Teil verschlankt und im Sinne unserer neuen Strategie
mit digitalisierten Inhalten ergänzt.
Editorial Jahresbericht der PHTG 2019

Editorial

lange Liste von Aktivitäten und Terminen. Gemäss Tertiär-


Dr. Hans Munz bildungsgesetz wird die PHTG operativ von der Hochschul-
Präsident leitung geführt; die dem Hochschulrat übertragenen Kom-
des Hochschulrats petenzen gehören weitgehend zur strategischen Ebene.
Eine Ausnahme betrifft die Zuständigkeit für Ernennung
und Entlassung von Mitgliedern der Hochschulleitung.
Ein solcher Fall beanspruchte den Hochschulrat als Gre-
mium deutlich über das normale Mass hinaus. Zusätzlich
zu den ordentlichen Sitzungen des Hochschulrates haben
sich die einzelnen Mitglieder für weitere Aufgaben enga-
giert. Zu denken ist dabei an das Mandat an einen exter-
nen Experten zur Unterstützung der laufenden Führungs-
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, geschätzte und Organisationsentwicklung; dieses wird von einem
Freunde und Angehörige der PHTG vierköpfigen Ausschuss des Hochschulrates begleitet.
Im Fokus des vorliegenden Jahresberichts steht der Auch die Vorbereitungsarbeiten für das erwähnte Diskurs-
Berufsfeldbezug. Dieser wurde schon in der Strategie forum waren zeitintensiv. Der Schlussbericht der GFK
2013 bis 2018 abgebildet, indem unter anderem die in Sachen Matthias Begemann/PHTG führte ebenfalls zu
Konsolidierung der Angebote, in Abstimmung mit der eingehender und intensiver Diskussion, namentlich im
4 Gesamtstrategie Bildungsentwicklung des DEK, ins Zusammenhang mit der von der GFK geforderten selbst-
Pflichtenheft der PHTG geschrieben wurde. Der Bezug kritischen Auseinandersetzung, in der Folge aber auch
5 zum Berufsfeld ist auch in der aktuellen Strategie 2019 mit den für die Umsetzung der Ergebnisse dieses Berichts
bis 2024 fortgeschrieben, beispielsweise mit der Vorgabe notwendigen weiteren Entscheide des Hochschulrats.
über zukunftsfähige Aus- und Weiterbildungsformate. Die Diskussionen an den Sitzungen waren immer einläss-
Explizit soll die PHTG von Lehrpersonen, Schulleitungen lich geprägt durch die gemeinsame Suche nach der
und Schulbehörden sowie Fachpersonen aus dem besten tragfähigen Lösung. Es wurde um diese Entscheide
Frühbereich als attraktiver Lern- und Begegnungsort gerungen, zu jedem Zeitpunkt aber auf einer absolut
genutzt werden. Die PHTG strahlt mit ihren Aus- und sachlichen Ebene und im Interesse der Gesamthochschule.
Weiterbildungen, ihren Dienstleistungen und For- Der Hochschulrat hat im vergangenen Jahr als Gre-
schungsaktivitäten nicht nur in das Schulfeld hinaus, mium viel an Statur gewonnen – und dafür danke ich
sondern es sollen, mehr als nur zurückgespiegelt, im allen Kolleginnen und Kollegen herzlich.
Austausch mit der PHTG verschiedene Bereiche und
Ebenen miteinander verbunden werden. Diese Strategie Die Arbeit ist nicht abgeschlossen; der Hochschulrat wird
findet ihr Abbild in der vom Regierungsrat vorgenom- die laufenden Aktivitäten zur Bewältigung der Heraus-
menen Wahl des Hochschulrates beziehungsweise des- forderungen an der PHTG auch im Jahr 2020 begleiten.
sen Zusammensetzung: Der Berufsfeldbezug ist gut Wesentlich ist aber, dass die Zuordnung zu den einzel-
repräsentiert, ebenso weitere Bereiche wie beispielsweise nen Funktionsebenen wieder gilt: Die Hochschulleitung,
der Bezug zu Forschung und Wissenschaft. welche ihre aktuelle (vom Hochschulrat festgelegte)
Zusammensetzung richtigerweise als Auftrag versteht,
Ich möchte daran anknüpfend einige zusätzliche Gedan- die ihr durch das Tertiärbildungsgesetz anvertraute
ken zu diesem Hochschulrat niederschreiben – hoffent- Führung der PHTG im Sinne einer konstruktiven und
lich ohne in eine Nabelschau zu verfallen. Das Jahr 2019 integrierenden Entwicklung wahrzunehmen, trägt
war aufgrund des Entscheids über die Freistellung des die operative Verantwortung. Der Hochschulrat ist für
ehemaligen Prorektors Lehre auch für den Hochschulrat die strategische Begleitung und Kontrolle zuständig.
anspruchsvoll und aufwendig; die Vizepräsidentin Monika Die im Tertiärbildungsgesetz durchaus sinnvoll vorge-
Knill präsentierte am Diskursforum an der PHTG vom gebene Ordnung muss gelten, beziehungsweise es muss
17. Dezember 2019 zum GFK-Untersuchungsbericht eine zu ihr zurückgefunden werden.
Jahresrückblick Jahresbericht der PHTG 2019

Jahresrückblick

tere Schritte mit der in den Vorjahren aufgegleisten


leistungsbereichsübergreifenden Organisationsstruktur
gemacht. Im Berichtsjahr wurde in einer Arbeitsgruppe
aus allen Leistungsbereichen ein neues Funktionendia-
gramm verabschiedet, das nun eingeführt wird. Nach
wie vor laufen die Auseinandersetzungen zur Gestaltung
der verschiedenen Gremien im Zusammenhang mit der
weiterentwickelten Organisation. Darüber hinaus wurde
Prof. Dr. Priska Sieber
auch die Führungsorganisation innerhalb der Prorek-
Rektorin
torate Lehre sowie Weiterbildung und Dienstleistungen
weiterentwickelt. Im Prorektorat Lehre wurde im Zuge
der Matrixweiterentwicklung unter anderem die Doppel-
Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) ist im Be- leitung aufgehoben und ein neuer Bereich Dienste
richtsjahr 2019 in eine neue Strategiephase gestartet eingeführt. Im Prorektorat Weiterbildung wurde die
und hat weitere Schritte mit der übergreifenden Matrix- Organisation von einer Angebots- zu einer Zielgruppen-
organisation gemacht. orientierung umgebaut.

«Wir erfüllen hohe Ansprüche an Lehre, Weiterbildung, Zukunftsfähige Bildungsangebote


6 Dienstleistungen und Forschung, indem unsere Leistun- Strategischer Schwerpunkt: «Zukunftsfähige Aus- und
gen berufsfeld- und wissenschaftsbezogen sind und sich Weiterbildungsformate: Die PHTG verfügt über Studien-
7 am Bedarf unserer Ziel- und Anspruchsgruppen ausrichten.» und Weiterbildungsangebote, die zukunftsfähig sind,
So werden in unserem Leitbild das Selbstverständnis weil sie hohen inhaltlichen Qualitätsansprüchen ebenso
und die Perspektive der PHTG bezüglich ihrer Angebots- gerecht werden wie den veränderten Bedürfnissen der
gestaltung formuliert. Die PHTG-Strategie konkretisiert Studierenden, Lehrpersonen und weiterer Bildungsfach-
unser Leitbild und beschreibt die aktuellen Schwerpunkte leute sowie den veränderten Rahmenbedingungen.»
für die Hochschulentwicklung. Im vorliegenden Beitrag
werden ein paar Blitzlichter auf die ersten Schritte der Im Berichtsjahr prägten die Massnahmen zur Minderung
Umsetzung unserer neuen Strategie 2019–2024 geworfen. des prognostizierten Mangels an Lehrpersonen für den
Kindergarten und im Bereich Wirtschaft, Arbeit, Haushalt,
Die in unserem Leitbild dargestellte doppelte Orientie- WAH (bisher «Hauswirtschaft») die strategischen Entwick-
rung unserer Angebote am Berufsfeld und an der lungen im Prorektorat Lehre (PRL). Unter Mitwirkung der
Wissenschaft werden wir im Rahmen der neuen Strategie- relevanten Anspruchsgruppen wird derzeit ein neuer
phase weiter stärken, indem wir unter anderem einen Studiengang für die Kindergarten- und Unterstufe entwi-
Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Forschung ckelt (KGU, 1.–5. Klasse der neuen Primarstufe), der ab
legen. Unsere praxisorientierte Aus- und Weiterbildung dem Studienjahr 2021/22 angeboten werden soll. Mit dem
von Lehrpersonen und weiteren Fachpersonen in päda- Bezug des Erweiterungsbaus auf das Studienjahr 2020/21
gogischen Berufsfeldern sowie unsere berufsfeldbezo- kann die PHTG Sekundarlehrpersonen auch für das Fach
genen Dienstleistungen werden noch stärker auf der WAH ausbilden. Im Berichtsjahr wurden gemeinsam
Wissenschaft basieren. Grundlage dafür bildet auch mit den Anspruchsgruppen die Grundlagen für ein neues
unsere berufsfeldorientierte Forschung in den Bereichen Angebot erarbeitet.
Lehren und Lernen, Bildung und Erziehung. Den Fokus- Erfreulich gestalteten sich die Anmeldezahlen für die
teil unseres Jahresberichts widmen wir deshalb unserer Ausbildung an der PHTG. Nach einem vorübergehenden
Berufsfeldorientierung und veranschaulichen an Bei- Rückgang der Anmeldungen haben sich im Jahr 2019
spielen aus allen Führungsbereichen unsere vielfältigen 7 Prozent mehr Studierende an der PHTG angemeldet
Bezüge zu den Berufsfeldern. als im Vorjahr. Im Prorektorat Weiterbildung und Dienst-
Mit dem Start in die neue Strategiephase haben wir wei- leistungen (PWD) wurden zukunftsweisende Schritte zur
Jahresrückblick Jahresbericht der PHTG 2019

weiteren Etablierung des PHTG-Profilschwerpunktes im liert. Neue Professuren und Schwerpunkte ermöglichen
Bereich der frühen Kindheit gemacht. Am 14. Juni 2019 eine fokussierte, kontinuierliche und damit nachhaltige
wurde das Binationale Zentrum Frühe Kindheit (BiKi) Forschungsarbeit. Die Dozierenden beteiligen sich ver-
gegründet mit dem Ziel, die zahlreichen bestehenden stärkt am wissenschaftlichen Fachdiskurs. Die Verbindung
Leistungen und Angebote in Lehre, Forschung, Weiter- von Forschung und Lehre wird von beiden Seiten als
bildung und Dienstleistungen der PHTG und der Univer- gewinnbringend erlebt.»
sität Konstanz im Bereich der frühen Kindheit unter einem
Dach zu vereinen, um sie nach innen und aussen besser Im Berichtsjahr wurden die Grundlagen für eine länger-
zu vernetzen. Zudem wurden gemeinsam mit andern fristige Ausbaustrategie der Forschung gelegt, um das
Hochschulpartnern wichtige Grundlagen für die Weiter- PHTG-Strategieziel im Bereich Forschung zu erreichen:
bildungsangebote im Bereich der frühen Kindheit ge- Bestehende Stärken sollen ausgebaut, die Kooperation
schaffen, die künftig das Ausbildungsangebot der PHTG mit der forschungsstarken Universität Konstanz optimal
in diesem Bereich ergänzen sollen. Im Jahr 2019 wurde genutzt und den Angehörigen der Fachbereiche sowie
ein neuer Beirat PWD eingerichtet (vgl. Gremien am Schluss den Studierenden der Zugang zur Forschung erleichtert
des vorliegenden Jahresberichts). Dieser ersetzt die bis- werden. In einem ersten Schritt wurden die Möglichkei-
herige «Begleitgruppe Weiterbildung» unter der Leitung ten für Dozierendenforschung erweitert, und gemeinsam
des Amts für Volksschule (AV) und hat sich am 5. Dezember mit Forschungsverantwortlichen und weiteren Dozieren-
2019 zu einem Ersttreffen an der PHTG versammelt. Die den werden nun Instrumente identifiziert, wie in Form
8 Mitglieder des Beirates sind eingeladen, als critical friends eines Wissenschaftssupports der Wissenschaftsbezug der
unter anderem die Arbeiten im Rahmen der Qualitäts- Fachbereichs- und Dozierendenarbeit und die Verbin-
9 sicherung und -entwicklung im PWD zu unterstützen. dung von Forschung und Lehre gestärkt werden können.

Attraktiver Begegnungsraum Solide Fach- und Führungskompetenz


Strategischer Schwerpunkt: «Attraktiver Lern- und Be- Strategischer Schwerpunkt: «Solide Fach- und Führungs-
gegnungsraum PHTG: Die PHTG ist ein attraktiver Lern- kompetenz: Die PHTG betreibt eine nachhaltige Nach-
und Begegnungsraum, der Studierende, Teilnehmende wuchs- und Personalförderung, die eine solide und
von Weiterbildungen sowie alle an Schulbildung und aktuelle Fachlichkeit gewährleistet. Die Fachentwicklung
Erziehung interessierten Personen anspricht. In diesem an der PHTG wird systematisch verfolgt, die Führungs-
Lern- und Begegnungsraum werden die Modelle und entwicklung wird auf allen Ebenen proaktiv thematisiert
Fragen, die für Bildung und Gesellschaft heute und künf- und gestaltet. Dazu gehört auch die Kompetenzentwick-
tig relevant sind, exploriert, diskutiert und vertieft.» lung in den Supportbereichen.»

Auch wenn die Bearbeitung dieses strategischen Ein wichtiges Potenzial der übergreifenden Aufstellung
Schwerpunkts auf die Phase nach dem Bezug des Erwei- der Fachbereiche der PHTG liegt im Bereich der Personal-
terungsbaus im Herbst 2020 geplant ist, wurden in ein- und Fachentwicklung – beide bilden den Schlüssel für
zelnen Bereichen bereits erste Vorhaben realisiert. Ein die Qualität der Angebote der PHTG. In den Fachbereichen
Beispiel dafür sind die vielfältigen neuen Angebote der werden die Kompetenzen der Fachleute leistungsbereichs-
MDZ Bibliothek, die sich in Zeiten der Digitalisierung als übergreifend gebündelt. Sie werden in Fachentwicklungs-
Informationsdrehscheibe, Servicezentrum und Begeg- konzepten erfasst, damit sie wiederum in allen Leistungs-
nungsort für alle, die im Kanton Thurgau mit Bildung zu bereichen zum Tragen gebracht werden können. Die Nach-
tun haben, versteht. wuchsförderung an der PHTG wurde unter anderem im
Zusammenhang mit dem nationalen Projekt «Aufbau
Vernetzte Forschung der wissenschaftlichen Kompetenzen in den Fachdidak-
Strategischer Schwerpunkt: «Vernetzte und profilierte tiken» in den Bereichen Schulsprachdidaktik und Mathe-
Forschung: Die Forschung wird an der PHTG im Hinblick matikdidaktik unterstützt. Im Rahmen eines weiteren
auf die Akkreditierung vernetzt, ausgebaut und profi- nationalen Projekts zum Thema «Doppeltes Kompetenz-
Jahresrückblick Jahresbericht der PHTG 2019

profil der Pädagogischen Hochschulen», an dem sich konnte das Projekt im Berichtsjahr dank Bundesgeldern
die PHTG gemeinsam mit acht anderen Pädagogischen ausgeweitet werden, sodass zusätzliche Studierende
Hochschulen aktiv beteiligt, erhalten Dozierende die und Dozierende davon profitieren und Medienkompe-
Möglichkeit, ihren Berufsfeldbezug auszubauen oder tenzen aufbauen konnten. In Zusammenarbeit mit der
aufzufrischen (vgl. Fokusteil). Die Grundlagen für die Universität Konstanz wurde im Rahmen der BiSE ein
jährlichen Beurteilungs- und Förderungsgespräche für weiteres Projekt entwickelt, um die Digitalisierung in der
das Fachpersonal und den Mittelbau an der PHTG wurden Lehre noch besser zu verankern. Dazu wurde eine ge-
im Berichtsjahr weiterentwickelt und vom Hochschulrat meinsame Weiterbildung konzipiert, die ab 2020 statt-
auf Anfang 2020 in Kraft gesetzt. Zur Förderung der finden soll.
Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden wurde 2019 Im Berichtsjahr wurden auch für Thurgauer Schulen ein
ein internes Schulungsprogramm pilotiert, bei dem Kurse grosses Volumen an Weiterbildungen zum Thema
von Mitarbeitenden für Mitarbeitende angeboten und «Medien und Informatik» bearbeitet sowie zahlreiche
durchgeführt werden. Im Bereich Führungsentwicklung interne Weiterbildungen zum Thema durchgeführt.
werden auf der Grundlage der bisherigen Aktivitäten
im Leitungsplenum der PHTG gemeinsam mit einem Starke Partnerschaften und Akkreditierung
externen Berater neue Massnahmen entwickelt, die ab Strategischer Schwerpunkt: «Etablierte, akkreditierte
2020 umgesetzt werden. und vernetzte Hochschule: Die PHTG ist als Hochschule
im kantonalen und schweizerischen Bildungswesen eta-
10 Gestaltung der digitalen Transformation bliert und institutionell akkreditiert. Sie ist mit anderen
Strategischer Schwerpunkt: «Gestaltung der digitalen Hochschulen, insbesondere der Universität Konstanz,
11 Transformation: […] Die PHTG gewährleistet die digitale gut vernetzt. Die PHTG festigt die Allianzen mit ihren
Transformation ihrer eigenen Arbeits-, Organisations- und Stakeholdern im Thurgauer Schulfeld (Bildungsverbände,
Lernformen durch das Erarbeiten einer Gesamtstrategie AV, AMH, ABB) und fördert ein geklärtes Rollenverständ-
«PHTG in der digitalen Gesellschaft» sowie der Definition nis aller Akteure. Mit ihrer kundigen Nähe zum Schulfeld
und Umsetzung von Teilprojekten in den Handlungsfeldern schafft sie Vertrauen in die wissenschaftsbasierte Lehre-
Gesellschaft, Hochschule und Schulen. Alle Leistungsbe- rinnen- und Lehrerbildung.»
reiche der PHTG tragen zur Reflexion, Weiterentwicklung
und Neupositionierung von Schule und Gesellschaft bei Im Berichtsjahr wurden wesentliche Vorarbeiten für das
und gestalten die digitale Transformation aktiv mit.» im Jahr 2020 startende Verfahren zur institutionellen
Akkreditierung der PHTG geleistet. Dazu gehören Weiter-
Die digitale Transformation ist auch an der PHTG seit entwicklungen des Qualitätsmanagements in den ver-
Jahren stetiges Begleitthema. Mit dem Medien- und schiedenen Führungsbereichen ebenso wie die Projekte
Didaktikzentrum (MDZ) hat die PHTG in den vergange- zur Einführung einer Mitwirkungsorganisation, zur Sicht-
nen Jahren solide Kompetenzen und ein Profil mit Aus- barmachung der nachhaltigen Entwicklung oder zur
strahlung aufgebaut. Im Rahmen der neuen Strategie Weiterentwicklung der Internationalisierung der PHTG.
werden weitere konkrete Projekte lanciert, die einerseits
auf die Kompetenzen der Hochschule selber und ander- Wichtige Entwicklungen betrafen zudem unsere einmali-
seits auf die Unterstützung des Berufsfeldes ausgerichtet ge Kooperation mit der Universität Konstanz. Zur Halbzeit
sind. Eine Gruppe von Mitarbeitenden erarbeitete des Projekts edu4 und des Aufbaus unserer Binational
Grundlagen für eine neue Digitalisierungsstrategie, die School of Education (BiSE) wurde das Vorhaben evaluiert.
zentrale Orientierungspunkte für die einzelnen Digitali- Zudem wurde vom Rektorat der Universität Konstanz
sierungsprojekte festhält. Bei zahlreichen internen eine Arbeitsgruppe mit der Entwicklung einer besseren
Weiterbildungsveranstaltungen setzten sich Dozierende und nachhaltigen institutionellen Verankerung der BiSE
in verschiedenen Tätigkeitsfeldern mit den Herausforde- betraut, in die auch die PHTG einbezogen ist. Des Weite-
rungen der Digitalisierung auseinander. ren laufen zum Jahreswechsel die Berufungsverfahren
Nach den Aufbauarbeiten des Campus TV in den Vorjahren für zwei unserer Brückenprofessuren, bei denen die PHTG
mit gleichem Stimmenanteil wie die Universität Konstanz
beteiligt ist und die hoffentlich im Jahr 2020 besetzt wer-
den können. Mit den in unserem strategischen Schwer-
punkt genannten Stakeholdern im Thurgauer Volksschul-
feld haben wir gemeinsam ein Positionspapier «Schul-
leitungsfunktion im Thurgau» erarbeitet und es an der
VTGS-Herbstversammlung und in einem Schreiben an
die Schulleitungen vorgestellt. Es soll die Identität des
Schulleitungsberufs im Kanton stärken und das Aushan-
deln lokaler Stellenprofile unterstützen.

Im Berichtsjahr wurden zudem die Administration der


Bildungsangebote des AV an die PHTG übertragen
und die Publikation der Behördenkurse begonnen.
Damit können Bildungsfachleute künftig alle kantonal
getragenen Weiterbildungsangebote auf einer einzigen
Plattform suchen und finden.

Ein anspruchsvolles Jahr


Die Freistellung des ehemaligen Prorektors Lehre durch
den Hochschulrat Ende 2018 hat innerhalb der PHTG
zu Spannungen geführt, die auch politisch und medial
aufgenommen wurden. Das hat die Arbeit für alle an
der PHTG anspruchsvoll gemacht. Die streckenweise
dynamischen Führungskonstellationen und die neuen
Organisationsstrukturen haben zudem die Orientierung
nicht vereinfacht. Teilweise kam es zu sehr belastenden
Situationen. All dies hat das Jahr geprägt.

Trotz dieser Herausforderungen und der damit verbun-


denen Unsicherheiten war die Arbeit am Grundauftrag
der PHTG in Aus- und Weiterbildung, Dienstleistungen
und Forschung zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Dies
wäre nicht möglich gewesen ohne die vielen engagier-
ten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHTG.
Ihnen allen danke ich ganz herzlich für den grossen
Einsatz für unsere Hochschule und die Lehrerinnen- und
Lehrerbildung im Kanton Thurgau.

Ein Dank gebührt auch allen Partnerinnen und Partnern,


die zum Gelingen der PHTG beitragen. Dazu gehören
der Förderverein, der Regierungsrat, die Lehrpersonen,
Schulleitungen und Schulbehörden und ihre Verbände, Chronik 2019
die kantonalen Ämter, andere Hochschulen, insbesonde-
re die Universität Konstanz, und schliesslich die Politik Die Chronik des Jahres 2019 finden
und das Thurgauer Volk. Sie auf phtg.ch/chronik
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

Berufsfeldorientierung
Was wir darunter verstehen
Als Berufsfeldbezug einer Pädagogischen Hochschule Können, Tätigkeiten und personalen Dispositionen.
wird im vorliegenden Fokusteil des Jahresberichts Ergebnisse aus der empirischen Unterrichtsforschung
der PHTG das dynamische Verhältnis zwischen den zeigen die Kompetenz von Lehrpersonen einerseits
verschiedenen Arbeitsbereichen der Hochschule und im fachlichen und pädagogisch-psychologischen Wis-
dem Bildungssystem bezeichnet. Dabei kommt dem sen, aber auch in Überzeugungen (beliefs), Motivations-
Verstehen und dem wissenschaftlichen Begründen lagen und der Fähigkeit, sich in einem anspruchsvollen
sowie der transformativen Übertragung der Erkennt- Beruf selber zu regulieren (Kunter & Trautwein, 2014).
nisse ins jeweilige Arbeits- und Berufsfeld eine wich- Je nach Zielstufe, Unterrichtsfach und Gegenstand sind
tige Bedeutung zu. diese Universalien gelingender pädagogischer Arbeit
natürlich präzisier- und erweiterbar.
Die Befragungen von Studienabgängerinnen und
-abgängern der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zeigen Wir wissen ebenso, dass pädagogisches Handeln immer
ein eindeutiges Bild: Mehr als 84 Prozent von ihnen auch unsicheres Handeln ist, weil es auf das Mitwirken
arbeiten fünf Jahre nach der Diplomierung als Lehr- der Lernenden angewiesen ist und einer beschränkten
person auf der Zielstufe (BFS, 2019). Was gesamtschwei- Planbarkeit unterliegt, da kaum vorhergesagt werden
zerisch gilt, entspricht auch den Erfahrungen an der kann, wie und ob Lernende einen Gegenstand auch er-
PHTG. Insofern scheint der Bezug unserer Hochschule fassen (Kurtz, 2009). Luhmann und Schorr (1982) haben
ein funktionaler zu sein: Sie vermittelt angehendem vom Technologiedefizit gesprochen, das für Erziehung
12 pädagogischem Personal das nötige Instrumentarium an und Pädagogik gelte. Angehende Lehrerinnen und
Fertigkeiten und Kompetenzen für schulische Tätigkei- Lehrer auf ihr Berufsfeld vorzubereiten bedeutet immer,
13 ten. Doch ganz so einfach ist es nicht: Eine Berufs- sie für die Ungewissheit vorzubereiten (Floden & Clark,
feldorientierung im pädagogischen Bereich umfasst 1987). Dieselbe Problemlage ergibt sich auch bezüglich
mehr als eine ausschliessliche Beschäftigungsfähigkeit Wirkungen der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen.
(employability). In einem dynamischen gesellschaft- Auch hier können Ergebnisse nicht im Voraus bestimmt
lichen Umfeld entwickelte sich der Lehrberuf in den werden. Entsprechend ist der Zugang zum schulpädago-
vergangenen Jahren sowohl inhaltlich als auch bezüg- gischen Berufsfeld kein trivialer. Er kann nur in dauern-
lich seiner Rahmenbedingungen weiter. Dieser Entwick- dem Austausch mit diesem erfolgen und beide Seiten,
lung wurde mit der Tertiarisierung der Lehrerinnen- Pädagogische Hochschule und Berufsfeld, müssen sich
und Lehrerbildung in der Schweiz in den vergangenen die Frage stellen, inwieweit die entsprechenden Studien-
bald zwanzig Jahren Rechnung getragen. Die Bachelor- gänge und Weiterbildungsangebote berufsvorbereitend
und Masterstudiengänge für Vorschul-, Primar- und beziehungsweise unterstützend sind und berufsrelevan-
Sekundarstufe umfassen nicht nur einen höheren Anteil te Kompetenzen zu vermitteln vermögen (Teichler, 2014).
an beruflichen Praxiserfahrungen, sondern sie sind auch
um bedeutsame Elemente der akademischen Bildung Aus diesem Dispositiv an Möglichkeiten und Begrenzun-
erweitert worden, um im Hochschulsystem anschluss- gen heraus ergeben sich deshalb folgende Aspekte
fähig sein zu können. eines dynamischen und interaktiven Berufsfeldbezugs
(Zierer & Kahlert, 2010):
Unter diesen Rahmenbedingungen muss sich Berufsfeld-
orientierung an den professionell notwendigen Kompe- · Erfahrungsorientierung, im Sinne einer Berücksich-
tenzen des schulischen Personals ausrichten. Würde man tigung der Biografie der Studierenden beziehungs-
die von der einschlägigen Literatur vorgeschlagenen weise Weiterbildungsteilnehmenden und einer Ein-
Kompetenzanforderungen für Lehrpersonen zusammen- bettung der Inhalte in ihr (künftiges) Tätigkeitsfeld
führen, ergäbe dies nicht nur einen unübersichtlichen · Handlungsorientierung, indem das Gelernte mög-
Katalog, sondern auch eine wenig stringente, bisweilen lichst konkret in Schul- und Unterrichtssituationen
widersprüchliche Zusammenstellung von Wissen und übertragen werden kann
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

· Problemorientierung, verstanden als Vermittlung · Forschung erscheint als Möglichkeit der inneren
von Inhalten in ihrer Relevanz für die pädagogische Tertiarisierung, indem Forschende, Dozierende,
Tätigkeit Studierende, Lehrpersonen, Schulleitungen, Schüler
· Forschungsorientierung, bei der disziplinäre und und Schülerinnen und Eltern in unterschiedlichen For-
interdisziplinäre Forschungsergebnisse in die Lehre schungs- und Evaluationsprojekten zusammenarbeiten
integriert werden und dabei Informationen und Wissen austauschen.
· Die Professur Mathematikdidaktik und die Forschungs-
Diese Merkmale verdeutlichen, dass die Praxis des Berufs- stelle Medien dienen als Labore, in denen unter Betei-
feldbezugs einer Pädagogischen Hochschule vielgestaltig ligung von Fachdidaktikdozierenden, Lehrpersonen
sein muss. Nachfolgend sind Elemente aus dem hoch- und Lernenden fachdidaktische Entwicklungen vor-
schulischen Angebot aufgeführt, welche exemplarisch als genommen, evaluiert und weiterentwickelt werden.
Belegstellen eines aktiven Berufsfeldbezugs verstanden · Mit seinen vielfältigen Dienstleistungen positioniert
und als ergänzungs- und ausbaubedürftige Facetten die- sich das Medien- und Didaktikzentrum (MDZ)
ses Austauschs gesehen werden wollen. Die Auflistung einerseits als Bibliothek, andererseits als Kompetenz-
ist nicht vollständig und beschränkt sich auf Angebote, zentrum mit vielfältigen Angeboten in Lehre,
bei denen Impuls und Verantwortung von der PHTG aus- Forschung und Dienstleistungen – intern wie extern.
gehen, die aber den «Response» aus dem Feld benötigen, · Die Präsentation der verschiedenen Aus- und Weiter-
um sich weiterzuentwickeln. Eine umfassende Übersicht bildungsangebote im Rahmen von Informations- und
14 müsste um jene Angebote ergänzt werden, welche von Berufswahlveranstaltungen bringt Studiengangs-
anderen Bildungsakteuren betreut werden (z.B. Schul- und Weiterbildungsverantwortliche mit Interessierten
15 blatt des Kantons Thurgau als Diskursforum), oder um die sowie Fachleuten der Bildungsszene ins Gespräch.
Sammelkategorie spontaner und informeller Kontakte, · Zahlreiche Lehrveranstaltungen fokussieren den
die sich in einem Bildungssystem einstellen, welches Berufsfeldbezug, indem (berufs-)praktische
eine «Kultur der kurzen Wege» pflegt. Erfahrungen von Studierenden und Weiterbildungs-
teilnehmenden Anlass für theoretisches Framing
· Die berufspraktische Ausbildung ist in allen Studien- und/oder systematische Reflexion bilden.
gängen ein eigentliches Scharnier zur Praxis:
Studierende erhalten individuelle Betreuung und Im vorliegenden Fokusteil wird auf der nächsten Seite
Coaching an Praxisplätzen; Praxislehrpersonen das besondere Profil von Dozierenden an Pädagogischen
aufgabenbezogene Aus- und Weiterbildung sowie Hochschulen beschrieben, das eine doppelte Orientie-
Erfahrungsaustausch durch unsere Institution und rung erfordert: an der Wissenschaft ebenso wie am Be-
Praxismentorinnen und -mentoren vermitteln rufsfeld. Anschliessend wird anhand von fünf Beispielen
zwischen den Erfordernissen von Ausbildung, aus den verschiedenen Führungsbereichen der PHTG
jeweiliger Schule und den Studierenden. Im Rahmen aufgezeigt, wie wir den oben geschilderten Berufsfeld-
der Weiterbildung und der Dienstleistungen werden bezug konkret gestalten.
einerseits verbindliche Angebote für die Berufs-
einführung geschaffen, andererseits werden unter- Dr. Ulrich Halbheer-Edelmann,
schiedliche bedarfsgerechte Weiterbildungsformate Dozent Pädagogik und Psychologie
sowohl zur Schul- und Unterrichtsentwicklung als
auch zur persönlichen und fachlichen Vertiefung der
im pädagogischen Feld tätigen Personen angeboten.

Literatur

BFS (2019). Beruflicher Einstieg der Lehrkräfte des Abschlussjahrgangs 2012. Medienmitteilung vom 25.11.2019: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/
neue-veroeffentlichungen.assetdetail.10647722.html (Stand: 27.11.2019)
Floden, R. E., C. M. & Clark (1987). Preparing Teachers for Uncertainty. National Center for Research on Teacher Education, Michigan State University.
Kunter, M., & Trautwein, U. (2013). Psychologie des Unterrichts. Paderborn: Schöningh.
Kurtz, T. (2009). Professionalität aus soziologischer Perspektive. In Zlatin-Troitschanskaja et al.: Lehrerprofessionalität: Bedingungen, Genese, Wirkungen und ihre Messung (46–54). Weinheim: Beltz.
Luhmann, N., & Schorr, K. E. (1982). Das Technologiedefizit der Erziehung und die Pädagogik. In: Dies (Hrsg.): Technologie und Selbstreferenz. Fragen an die Pädagogik. Frankfurt: Suhrkamp (11–40).
Teichler, U. (2014): Hochschule und Beruf als Gegenstandsbereich der Hochschulforschung. In: die hochschule. Journal für Wissenschaft und Bildung 1/2014, S. 118–132.
Zierer, K., & Kahlert, J. (2010). Was bedeutet Berufsfeldbezug in der Lehrerbildung? Pädagogische Rundschau, 64(5), 525–534.
Doppeltes Kompetenzprofil
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren verlangt, dass Dozentinnen und Dozenten,
die zukünftige Lehrpersonen ausbilden, über einen Hochschulabschluss im zu unterrichtenden Fachgebiet,
hochschuldidaktische Qualifikationen sowie in der Regel über ein Lehrdiplom und Unterrichtserfahrung auf der
Zielstufe verfügen. Dieses «Doppelte Kompetenzprofil» soll sicherstellen, dass die so wichtige Verbindung
von Wissenschaft und Praxis in den Angeboten der Pädagogischen Hochschulen kompetent
umgesetzt werden kann.

Diese Verbindung gehört zum zentralen Profil von Fach- und Pädagogischen Hochschulen. Zur zusätzlichen
Unterstützung und Vertiefung des Berufsfeldbezugs läuft gegenwärtig ein breit angelegtes Förderprogramm von
swissuniversities, der Dachorganisation der Schweizer Hochschulen. Die PHTG beteiligt sich in diesem Rahmen
gemeinsam mit acht anderen Pädagogischen Hochschulen aktiv am Projekt «Doppeltes Kompetenzprofil der
Pädagogischen Hochschulen: Institutionelle und individuelle Anforderungen an den Berufsfeldbezug».

Dieses umfasst einerseits die Erarbeitung von Grundlagen zur Stärkung des Doppelten Kompetenzprofils in allen
Leistungsbereichen der Pädagogischen Hochschulen, andererseits wird ein Weiterbildungsangebot konzipiert und
als Pilot durchgeführt, das es PH-Dozierenden ermöglicht, ihren Berufsfeldbezug auszubauen oder aufzufrischen.
An dieser Weiterbildung nehmen auch Dozierende der PHTG teil. Ein drittes Ziel des Projekts ist die Verstetigung
des pilotierten Weiterbildungsangebots. Vorarbeiten dazu sind im Gang, eine Fortführung der Beteiligung der
PHTG ist geplant.

Dr. Christoph Suter,


Leiter Abteilungen Akademisches Personal
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

Qualifikation zur Klassenlehrperson Sek I


An realen Schulsituationen orientieren
Alle an der PHTG ausgebildeten Sekundarlehrpersonen PHTG gesammelt und dienen als Ausgangspunkt für
durchlaufen eine Qualifikation zur Klassenlehrperson. einen selbst erstellten «Leitfaden Klassenlehrperson»,
Diese wird auch auf der schweizweit anerkannten Lehr- bei dessen Erarbeitung sich die Studierenden mit Model-
befähigung als Profilmerkmal des Studiengangs Sek I len, theoretischen Ansätzen, rechtlichen Grundlagen
ausgewiesen. Das gleichnamige Modul «Qualifikation zur und wissenschaftlicher Literatur auseinandersetzen.
Klassenlehrperson» ist ein Kernstück dieser Ausbildung, Dieser Leitfaden soll die Studierenden bei ihrer künftigen
welches mit vier Wochenlektionen dotiert und im 7. und Tätigkeit als Klassenlehrperson unterstützen. Am Ende
8. Semester angesiedelt ist. Angestrebt wird damit eine des Moduls wird er allen Studierenden zugänglich ge-
mit der Praxis sehr eng verwobene Ausbildung, die sich macht. Die Praxisbesuche geben wertvolle Hinweise für
an realen Schulsituationen orientiert. Das Ausbildungs- die Weiterentwicklung der Ausbildung an der PHTG.
programm umfasst drei für die Klassenlehrperson auf So wird den Studierenden neu aufgrund von Rückmel-
der Sek-I-Stufe relevante Schwerpunkte: a) Rolle und dungen aus der Praxis eine kompakte Ausbildung mit
Funktion der Klassenlehrperson an einer Thurgauer dem Organisationstool «LehrerOffice» angeboten.
Oberstufe, b) Sexualpädagogik und Prävention sowie Zudem müssen die Studierenden innerhalb dieses ersten
c) Berufswahlvorbereitung. Ausbildungsteils nachweisen, dass sie während min-
destens einer Woche in einem Schullager der Sek-I-Stufe
Verzahnung von Theorie und Praxis: Besuche bei eine Leitungsfunktion erfüllt haben.
erfahrenen Klassenlehrpersonen
16 Zu jedem der drei Themenschwerpunkte besuchen die Zweiter Praxisbesuch: Sexualpädagogik
Studierenden in Kleingruppen während eines Halbtages und Prävention
17 eine erfahrene Klassenlehrperson. Für die Abschluss- Das Ziel des zweiten Besuchshalbtages für die Studieren-
prüfung des Moduls kommen diese Klassenlehrpersonen den ist es, zusammen mit den Klassenlehrpersonen den
an die PHTG und bilden zusammen mit den Dozierenden Kenntnisstand der Klasse zum Thema «Sexualpädagogik
und einer Vertretung von Perspektive Thurgau die und Prävention» zu erfassen und Fragen zu sammeln,
Prüfungsjury, welche die Beiträge der Studierenden be- deren Beantwortung für die Schülerinnen und Schüler
wertet. Ergänzt wird dieser Austausch mit dem Berufs- relevant ist. Die Befragung wird danach an der PHTG in
feld durch einen halbtägigen Besuch von Perspektive einer Modulveranstaltung ausgewertet und die Erkennt-
Thurgau in Frauenfeld. Die Praxisbesuche werden durch nisse werden den Klassenlehrpersonen zur Verfügung
die Studierenden in Veranstaltungen an der PHTG und gestellt. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die Klas-
unter Leitung der Dozierenden vor- und nachbereitet. senlehrperson das Thema Sexualpädagogik mit der
Da die Studierenden in Kleingruppen an verschiedenen eigenen Klasse angehen kann. Der Besuch von Perspek-
Schulen im Kanton Thurgau unterwegs sind, ist der Aus- tive Thurgau in Frauenfeld, bei dem die verschiedenen
tausch über das dort Erlebte auch gewinnbringend für Präventionsangebote im Zentrum stehen, rundet diesen
die weiteren Modulveranstaltungen an der PHTG. Ausbildungsblock ab.

Erster Praxisbesuch: Rolle und Funktion der Dritter Praxisbesuch: Berufswahlvorbereitung


Klassenlehrperson Anlässlich des dritten Besuchs führen die Studierenden
Die Studierenden führen am ersten Besuchshalbtag ein je mit einer Erst-, Zweit- und Drittklass-Oberstufenlehr-
Gespräch mit der Schulleitung sowie mit einer erfahrenen person ein Gespräch. Dabei sollen Fragen rund um die
Klassenlehrperson und der Vertretung der Schulsozial- Berufsfindung beantwortet werden, so zum Beispiel, wie
arbeit. Ziel dieses Austausches ist die Beantwortung die Berufswahlvorbereitung an dieser Schule organisiert
von zwei Fragen: Welche Kompetenzen sind für eine ist (Anlässe, Planung) oder wie die Eltern miteinbezogen
erfolgreiche Tätigkeit als Klassenlehrperson zentral? und welche Hilfs- und Lehrmittel genutzt werden. Wie
Bei welchen Themen lohnt sich eine weitere vertiefte im ersten Ausbildungsblock werden die Erkenntnisse in
Auseinandersetzung? Diese Themen werden an der den Modulveranstaltungen an der PHTG aufbereitet und
fliessen in den «Leitfaden Klassenlehrperson» mit ein. sie spontan, wie sie selber in einer vergleichbaren Situa-
Nach Möglichkeit besuchen die Studierenden in diesem tion handeln würden, und diskutieren dieses Vorgehen
Ausbildungsteil zudem selber ein Unternehmen, so wie mit den Mitstudierenden. Die Fachjury beurteilt und be-
dies die Schülerinnen und Schüler der Sek-I-Stufe mit der wertet die Leistung der Studierenden mit einem Prädikat.
Schnupperlehre auch machen. Dies ist für die Studieren-
den deshalb bedeutsam, weil sie während ihres bisheri- Rolf Deubelbeiss,
gen Bildungsverlaufs oft nur wenig betriebliche Erfah- Leiter Studiengang Sekundarstufe I
rung sammeln konnten.

Abschluss: Podium
Gegen Ende des zweiten Semesters findet die Abschluss-
prüfung, das so genannte Podium, statt. Praxislehrperso-
nen bilden zusammen mit Dozierenden und einer Ver-
tretung der Perspektive Thurgau eine Fachjury. Die Stu-
dierenden präsentieren im Rahmen eines Kurzvortrags
vor dieser Jury und vor den Mitstudierenden einen
selbst bearbeiteten Aspekt aus dem «Leitfaden Klassen-
lehrperson». Per Losentscheid wird ihnen eine konkrete
Fallbeschreibung aus dem Schulalltag einer Klassenlehr-
person zugewiesen. Diese Fälle werden vorgängig unter
den am Modul beteiligten Klassenlehrpersonen gesam-
melt und aufbereitet. Die Studierenden müssen innert
kurzer Zeit den Fall lesen, verarbeiten und der Jury prä-
sentieren, wie sie als angehende Klassenlehrpersonen
die beschriebene Situation analysieren. Zudem erörtern
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

Frühe Kindheit binational


Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis
Der Anfang macht den Unterschied, denn die Bildung Kindheit aufzubauen, das Angehörige aus Wissenschaft
eines Menschen beginnt bereits mit der Geburt. In der und Praxis miteinander vernetzt. In der Zwischenzeit ge-
frühen Kindheit – von der Geburt bis zum 5. Lebensjahr hören über 40 Institutionen beziehungsweise Organisa-
– werden Weichen für das Leben gestellt. Der interdiszi- tionen diesem Netzwerk an. Die Studierenden haben die
plinäre Master Frühe Kindheit (MAFK) an der PHTG und Gelegenheit, aktiv an ausgeschriebenen (Forschungs-
der Universität Konstanz (UKN) ist ein einzigartiger Studien- oder Praxis-)Projekten mitzuarbeiten, die zum Teil von
gang, der diese bedeutsame frühkindliche Phase fokus- Kooperationspartnern des Netzwerks angeboten werden.
siert und vielfältige Berufsperspektiven ermöglicht. Die behandelten Forschungsthemen und Entwicklungs-
projekte sind explizit auf die frühe Kindheit ausgerichtet
Der Berufsfeldbezug spielt über das gesamte Studium und ermöglichen den Studierenden erste Einblicke in
hinweg eine wichtige Rolle. Die Studierenden haben zukünftige Berufsfelder. Zudem können Institutionen im
mehrere Möglichkeiten, ihre fortgeschrittenen theoreti- Rahmen ihres Tätigkeitsbereiches Themen für Master-
schen Kenntnisse in einem angestrebten Berufsfeld zu arbeiten anbieten oder zusammen mit interessierten Stu-
erproben. Einerseits absolvieren sie ein Praktikum und dierenden entwickeln. Die Masterarbeit wird gemeinsam
eine Projektarbeit, und andererseits vertiefen sie ihr mit einem Verantwortlichen der Institution und einem
Wissen und wenden die Fertigkeiten und Fähigkeiten in Dozierenden der Trägerhochschulen betreut. Studierende
der Masterarbeit an. Dadurch werden sie auf selbststän- können nach Abschluss des Studiums Teil dieses Netz-
dige Tätigkeiten wie Leitungsfunktionen im Aufgaben- werks bleiben.
18 bereich der frühen Kindheit, Dozierendentätigkeiten
in der Aus- und Weiterbildung, Programm- und Konzept- Weiter lädt das KNW zweimal pro Semester zu einer
19 entwicklungen, Forschung oder Institutions- und Politik- öffentlichen Ringvorlesung der Reihe «Forschung und
beratung vorbereitet. Praxis in der Frühen Kindheit» ein. Übergeordnetes
Ziel der Veranstaltung ist es, die Referierenden mit den
Dank dem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern Studierenden in Austausch zu bringen.
aus den Berufsfeldern können aktuelle Anliegen regel-
mässig in die Lehre, zum Beispiel als Seminarinhalte, auf- Praxisprojekt
genommen werden. Als konkretes Beispiel wären die Im Rahmen von Praxisprojekten mit wissenschaftli-
Themen Qualität und Qualitätssicherung in der familien- chem Bezug sollen in einem selbst gewählten Praxisfeld
ergänzenden Betreuung zu nennen. In Ergänzung zum Schritte des Forschungsprozesses geübt werden. Dies
Standard-Curriculum erhalten die Studierenden die kann eine kleine empirische Arbeit sein, wie beispiels-
Möglichkeit, eine Schulung mit Zertifikat in einem inter- weise Beobachtungen, Interviews oder Bedarfserhebun-
national etablierten Beobachtungsverfahren (CLASS gen. Es können auch Teilschritte im Rahmen eines grös-
toddler) zu erlangen. Damit können sie auch nach dem seren Forschungsprojektes sein. Beispielsweise können
Studium im Bereich der Qualitätsentwicklung in früh- Fragestellungen und wissenschaftliche Literatur bearbei-
kindlichen Bildungsinstitutionen aktiv sein. tet, Daten erhoben und ausgewertet, ein Projektbericht
verfasst oder eine Präsentation zu den Ergebnissen erstellt
Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten werden. Eine Projektarbeit kann auch darin bestehen,
Im Studium werden neben einer fundierten wissen- wissenschaftliche Ergebnisse für ein Praxisfeld, zum
schaftlichen Ausbildung und der Aneignung von Beispiel Trägerinstitutionen oder Politikerinnen und Poli-
Wissensinhalten insbesondere praxisrelevante Themen tiker, aufzuarbeiten und zu diskutieren.
aufgegriffen und wissenschaftlich weiterentwickelt.
Das Kompetenznetzwerk (KNW) Frühe Kindheit und Praktikum
seine Kooperationspartner bieten dazu verschiedene Eine weitere Möglichkeit für Vertiefung und Anwendung
Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten. Bereits sowie Transfer der fortgeschrittenen theoretischen
vor zehn Jahren hat die PHTG in Zusammenarbeit mit Kenntnisse bietet das Praktikum. Die Praktikumsstellen
der UKN begonnen, ein Netzwerk im Bereich frühe müssen von den Studierenden selber gesucht werden.
Dabei kann das KNW für den Kontakt und bei der Orien-
tierung behilflich sein. Im Anschluss an das Praktikum
wird ein Kolloquium besucht. Hier werden die Erfah-
rungen ausgetauscht und reflektiert, um die Professiona-
lisierung der Studierenden zu fördern. Ferner wird das
Thema der neuen Berufsidentität angegangen. Um im
Bereich Forschung zu schnuppern, können Studierende
beispielsweise ihr Praktikum beim Kooperationspartner
Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) in Zürich
absolvieren. Die Praxisforschung am MMI beschäftigt sich
mit der wissenschaftlichen Begleitung von Projekten
sowie mit der Aufarbeitung konzeptueller Grundlagen
im Bereich der frühen Kindheit. Praktikantinnen und
Praktikanten bearbeiten Aufgaben im Bereich der Daten-
aufbereitung, der quantitativen und qualitativen Daten-
auswertung, verfassen Protokolle in Projektsitzungen
oder haben die Gelegenheit, an Forschungssitzungen
teilzunehmen. Ein Beispiel für eine Praktikumsstelle im
Bereich der Dozierendentätigkeit auf deutscher Seite ist
das Marianum-Zentrum für Bildung und Erziehung in
Hegne, welches unter anderem eine Fachhochschule für
Sozialpädagogik führt. Die Studierenden des MAFKs haben
hier die Gelegenheit, nach einer intensiven Hospitation
selbstständig die Unterrichtsgestaltung in einem be-
stimmten Lernfeld zu übernehmen. Zudem bekommen
sie einen Einblick in die Praxisbegleitung von Schülerin-
nen und Schülern und können Prüfungen hospitieren
und Einzelgespräche führen.

Prof. Dr. Sonja Perren,


Brückenprofessorin Entwicklung und Bildung
in der frühen Kindheit

Carine Burkhardt Bossi,


Leiterin Frühe Kindheit

Karina Iskrzycki,
Geschäftsführerin Binationales Zentrum
Frühe Kindheit
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

Modul Medien und Informatik


Zusammenspiel von Schulen und PH
Mit der Einführung des Lehrplans 21 wird das neue Modul (Medien, Informatik, Anwendungen im Rahmen des Lehr-
Medien und Informatik für alle Schulen als verbindlich er- plans 21, www.mia21.ch) ausgeschrieben werden, basieren
klärt, womit man der steigenden Bedeutung gerecht wird, auf einem Konzept, welches von allen Schweizer Pädago-
die Informations- und Kommunikationstechnologien für gischen Hochschulen zusammen entwickelt wurde, laufend
unsere Gesellschaft haben. Der neue Modullehrplan Medien aktualisiert wird und an die kantonalen Gegebenheiten
und Informatik bereitet die Schülerinnen und Schüler auf adaptiert werden kann.
die Herausforderungen der künftigen Informationsgesell-
schaft vor und schärft ihr Bewusstsein für diesen Bereich. Die MIA21-Weiterbildungen der Pädagogischen Hochschule
Thurgau bieten Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit,
Dieser Modullehrplan besteht aus den Kompetenzbe- an ihr jeweiliges Vorwissen anzuknüpfen (Erfahrungsorien-
reichen Medienbildung und Informatik sowie entspre- tierung) und sich mit fachlichen Themen aktiv auseinander-
chenden Anwendungskompetenzen. Für Medien und zusetzen wie zum Beispiel aktueller Lebenswelt der Schüle-
Informatik stehen ab der 5. Klasse separate Lektionen in rinnen und Schüler, Wirkungen von Medienbeiträgen, Ein-
der Stundentafel zur Verfügung. Die Anwendungs- satz von Social Media, Datenschutz, Darstellung im Netz,
kompetenzen – der effektive und effiziente Einsatz von Relevanz Informatischer Bildung, Künstlicher Intelligenz,
Informations- und Kommunikationstechnologien – Big Data (Wissenschaftsorientierung). Dabei nehmen sie
sollen zum grossen Teil integriert in die einzelnen Fächer Gewichtungen für ihre eigene Tätigkeit vor (Problemorien-
vermittelt werden. tierung). Teamorientiertes Arbeiten und die Umsetzung der
20 Inhalte in den eigenen Unterricht (Handlungsorientierung)
Zusammenarbeit ist gefragt stehen dabei im Mittelpunkt. In den Selbstlernphasen
21 Die fachgerechte Umsetzung des Moduls stellt für viele zwischen den Halbtagen vertiefen sich die Lehrpersonen
Lehrpersonen eine grosse Herausforderung dar. Der An- in ihren individuellen Entwicklungsthemen.
spruch, einen Teil der Kompetenzen integrativ und fächer-
übergreifend in den Unterricht einzugliedern, stellt auch Gerade weil noch nicht für alle Zyklen geeignete Lehrmittel
hohe Ansprüche an das Kollegium und führt zwangsläufig zu diesem neuen Modul vorhanden sind, bestehen oft Un-
zu Fragen der Unterrichts- und Schulentwicklung. sicherheiten, wie die Inhalte in die Fächer integriert werden
Beinahe alle Lehrpersonen müssen sich mit den Inhalten können und wie sich Teams für die Implementierung fit
des neuen Moduls auseinandersetzen. Im Kanton Thurgau machen. Lehrpersonen sollen bewährte Lehrmittel in den
besteht eine Pflicht zur Weiterbildung. Diese kann jedoch verschiedenen Fächern mit einer «digitalen» Brille an-
individuell gestaltet werden, in Abhängigkeit der eigenen schauen und Anknüpfungspunkte zu bestehenden Unter-
Vorkenntnisse und der zu unterrichtenden Modulinhalte. richtsinhalten herstellen. Die technischen und fachlichen
Voraussetzungen an den Schulen variieren ebenfalls von
Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schulen und Lehr- Ort zu Ort. Das erfordert ein Zusammenspiel zwischen den
personen werden seit Sommer 2017 (Start Einführung Schulen und der Pädagogischen Hochschule Thurgau als
Modullehrplan Medien und Informatik) unter anderem Weiterbildungsanbieterin.
durch kursorische, mehrteilige Weiterbildungen an der
PHTG, mit «Holkursen» in den jeweiligen Schulen (als schul- Miteinander und voneinander lernen
interne Weiterbildungen vor Ort) oder mit neuen Weiter- Ein zentraler Baustein der MIA21-Weiterbildungen, neben
bildungsangeboten für iScouts bedient. der Vermittlung von Fach- und fachdidaktischem Wissen,
ist die Planung, Umsetzung und Evaluation einer Unter-
An Vorwissen anknüpfen richtssequenz. Diese wird beim Kursabschluss im Rahmen
Das heterogene Vorwissen der Lehrpersonen im Bereich eines Marktplatzes präsentiert. Die Lehrpersonen werden
Medien und Informatik stellt hohe Anforderungen an die dabei angeregt, mutig zu sein und etwas auszuprobieren,
Konzeption von Weiterbildungen. Die fachbezogenen, was noch nicht perfekt ist, und aus diesen Erfahrungen
praxisnahen Angebote, welche unter dem Label «MIA21» zu lernen. Während der Präsenzphasen der Weiterbildung
zeigen aktive Diskussionen und Auseinandersetzungen weiterbilden, Trends und Neuheiten erkennen, kritisch
mit den einzelnen Themen auf, wie unterschiedlich die prüfen und Inhalte adressatengerecht aufbereiten.
einzelnen Lehrpersonen denken, und regen zu einer
reflektierten Haltung an. So kann zum Beispiel die Hand- All diese Aspekte erhöhen die Chance für einen wirksamen
habung der eigenen Privatsphäre zu spannenden Diskus- Berufsfeldbezug. Dieser soll Lehrpersonen in der Vermittlung
sionen führen. Das Miteinander- und Voneinander-Lernen stärken und den Schülerinnen und Schülern Wege zeigen,
als Basis schafft einen direkten Berufsfeldbezug: Einerseits wie sie sich in der Gesellschaft des digitalen Wandels besser
können die Teilnehmenden (fachlich wie inhaltlich) Kompe- zurechtfinden.
tenzen aufbauen, ihre Erfahrungen austauschen und Um-
setzungsideen generieren, andererseits erhalten die Kurs- Liliane Feistkorn,
leitungen der PHTG durch den Austausch, die konkreten stellvertretende Prorektorin/Gesamtleiterin
Fragen der Teilnehmenden und den direkten Einblick in die Weiterbildungsprogramme
Unterrichtsumsetzung Anregungen für neue Inhalte und
Bedürfnisse. Die Angebote werden so laufend optimiert
und es werden neue Inhalte aufgenommen. Evelyne Fankhauser,
Dozentin Medien & Informatik/Projektleiterin MIA21
Überblick im Themendschungel
Eine andere wichtige Funktion der Kursleitungen der
PHTG besteht darin, den Lehrpersonen einen Überblick im
Dschungel der vielen Themen, Tools und Unterlagen zu
ermöglichen und als Filter zu agieren. Die Lehrpersonen
können eine Herangehensweise entwickeln, die es ihnen
ermöglicht, mit der Vielfalt an Möglichkeiten umzugehen,
diese grob einzuschätzen und sich selbstständig oder im
Team damit zu beschäftigen. Dies bedingt, dass die Dozen-
tinnen und Dozenten sich fachlich ebenfalls kontinuierlich
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

Projektwerkstatt Forschung
Forschung zum, für und mit dem Berufsfeld
Sie heissen MAiK, MaBeLL und BABSI und sind Forschungs- Hier setzt das Forschungsprojekt IvMAiK (Intervention
projekte der Professur Mathematikdidaktik zum Schwer- Mathematisches Argumentieren im Kindergarten) an,
punkt «Mathematisches Argumentieren, Begründen das im Rahmen eines Pilotprojekts intensiv mit neun
und Beweisen». So unterschiedlich ihre Namen und die Kindergartenlehrpersonen zusammenarbeitet. In einer
Forschungsfragen auch sind, sie haben alle einen starken mehrteiligen Weiterbildung wird den Kindergartenlehr-
Bezug zum Berufsfeld unterschiedlicher Schulstufen. personen anhand von Beispielen aufgezeigt, wie sie mit
Ein solcher Forschungsschwerpunkt ist aber nicht zufällig den Kindergartenkindern mathematisch argumentieren
gewählt, sondern steht in engem Bezug zu den Anforde- können. Die Umsetzung in den Kindergartenklassen,
rungen, mit denen sich das Berufsfeld konfrontiert sieht. die teilweise gefilmt wurde, wird vom Forschungsteam
Die Förderung mathematischen Argumentierens ist eine ausgewertet. Es kann gezeigt werden, dass es den
solche Anforderung, die an die Lehrpersonen gestellt Kindergartenlehrpersonen gelingt, reichhaltige, vielfälti-
wird. Der neue Lehrplan (Amt für Volksschule des Kan- ge und spielerische Situationen zu schaffen, in denen die
tons Thurgau, 2016) beschreibt, was die Schülerinnen Kinder aktiv mathematisch zu argumentieren beginnen.
und Schüler zu bestimmten Zeitpunkten können sollen, Aus diesen Praxisbeispielen und den im Forschungsteam
nicht aber, wie die Lehrpersonen solche Lernanlässe erarbeiteten theoretischen und didaktischen Grundlagen
gestalten können und was die Schülerinnen und Schüler entstehen eine praxisnahe Handreichung für Kindergarten-
tatsächlich können. Dies wird in den drei Forschungs- lehrpersonen sowie Weiterbildungskurse der PHTG.
projekten untersucht.
22 In der Primarschule
Mathematik im Kindergarten Primarlehrpersonen sind sich gewohnt, im Mathematik-
23 Mathematisches Argumentieren weist immer über das unterricht auf ein Lehrmittel zurückzugreifen. Doch sind
Rechnen, das Operieren hinaus und verlangt vertieftes die Lehrmittel tatsächlich geeignet, um die vielfältigen
Nachdenken, Erkennen von grundlegenden mathe- mathematischen Kompetenzen des neuen Lehrplans
matischen Zusammenhängen und Regelmässigkeiten. und damit auch mathematisches Argumentieren zu för-
Das ist anspruchsvoll. Und genau deswegen soll es im dern? Das Forschungsteam der Professur Mathematik-
Rahmen des Kompetenzaufbaus gemäss dem neuen didaktik greift diese Frage im Projekt MaBeLL-LA (Mathe-
Lehrplan für den Kanton Thurgau von Anfang an, matisches Begründen lehren und lernen – Lehrmittel-
das heisst vom Kindergarten weg, gefördert werden. analyse) auf und untersucht das ganze Aufgabenange-
Wie aber soll mathematisches Argumentieren im Kinder- bot in zwei unterschiedlichen Lehrmitteln für die 5. und
garten geschehen, dem Alter angemessen und passend für die 8. Klasse. Die Ergebnisse bestätigen die Vermu-
zur Kindergartendidaktik, die sich am Spielen (van Oers, tungen: Es kommen hin und wieder Begründungsaufga-
2010) und an natürlichen Lernsituationen (Gasteiger, ben in den Lehrmitteln vor, aber sie sind äusserst dünn
2012) orientiert? Solche Fragen stellen sich der Praxis gesät und das Angebot ist längst nicht ausreichend, um
und darauf braucht es entsprechende Antworten. den Kompetenzaufbau entsprechend zu unterstützen.
Bisher liegen aber keine Konzepte vor, die aufzeigen, Hier setzt das Forschungsprojekt MaBeLL-INT ein, an
wie mathematisches Argumentieren in die Kindergarten- dem sich 54 Klassen aus dem Zyklus 2 (3.–6. Klasse) mit
praxis integriert werden kann. Die Kindergartenlehr- ihren Lehrpersonen beteiligen. Untersucht wird, welche
personen sehen im neuen Lehrplan nur, DASS sie das mit Teilkompetenzen mathematischen Begründens die be-
den Kindern tun sollen, die Frage nach dem WIE bleibt teiligten 888 Schülerinnen und Schüler zeigen und wie
unbeantwortet. sich diese im Verlauf eines Schuljahres entwickeln.

Literatur

Amt für Volksschule des Kantons Thurgau. (2016). Lehrplan Volksschule Thurgau. Mathematik. Frauenfeld: Amt für Volksschule des Kantons Thurgau.
Heintz, B. (2000). Die Innenwelt der Mathematik. Zur Kultur und Praxis einer beweisenden Disziplin. Wien: Springer.
Van Oers, B. (2010). Emergent mathematical thinking in the context of play. Educational Studies of Mathematics, 74(1), 23–37.
Auf der Sekundarstufe I
BABSI nennt sich die Befragung zum adaptiven Beweisen
in der Sekundarstufe I. Gefragt wird bei Sekundarlehr-
personen und Studierenden dieser Stufe, welche mathe-
matische Begründung sie für eine bestimmte achte Klasse
einsetzen und weshalb sie diese Begründung wählen
würden. Erste Erkenntnisse zeigen, dass Studierende der
Sekundarstufe I in der Lage sind, passgenau zu den Vor-
aussetzungen ihrer Klassen eine bestimmte Begrün-
dungsart auszuwählen und eine andere begründet aus-
zuschliessen. Es ist also mitnichten so, wie das Lehrper-
sonen oft unterstellt wird, dass sie keine guten diagnos-
tischen Kenntnisse haben. Sie scheinen sehr wohl zu
wissen, was für eine bestimmte Klasse passt.
Forschung zum, fürs und mit dem Berufsfeld ist eine
Win-win-Situation für alle Beteiligten: Die Forschenden
untersuchen interessante Fragen aus der Praxis, gene-
rieren Wissen und Angebote für die Praxis und erhalten
vom Berufsfeld Informationen zur Praxissituation, zu
offenen Fragestellungen, die das Berufsfeld beschäftigen
und die im Zuge von Schulentwicklungen wie der Lehr-
planeinführung und Kompetenzorientierung Antworten
und Lösungen brauchen. Die Erkenntnisse, die ausgear-
beiteten theoretischen Grundlagen und die entwickelten
Unterrichtseinheiten münden schliesslich wieder in die
Ausbildung von Lehrpersonen. Das Fachteam überlegt,
welche Inhalte in der Lehre aufgenommen werden
können, welche besser im Rahmen der Berufseinführung
aufgegriffen und bearbeitet werden und zu welchen
Fragen gezielte Weiterbildungs- und Dienstleistungsan-
gebote nötig sind. Die Forschungsprojekte der Professur
Mathematikdidaktik werden zur Schnittstelle des Mathe-
matikunterrichts der unterschiedlichen Schulstufen,
immer mit dem Anspruch, sowohl qualitativ hochwertige
Forschungsprojekte zu realisieren als auch einen unmit-
telbaren Nutzen für das Berufsfeld zu generieren.

Prof. Dr. Esther Brunner,


Professur Mathematikdidaktik
Berufsfeldorientierung Jahresbericht der PHTG 2019

Forschung & Weiterbildung


Berufsfelder verstehen und entwickeln
Für den Bildungserfolg ist es entscheidend, dass Kinder Coachings erarbeitet, im Berufsfeld erprobt und im Dialog
die Bildungsangebote der Schule von Anfang an nutzen mit den pädagogischen Fachpersonen weiterentwickelt.
können. Das gelingt leichter, wenn sie bereits mit der Damit stehen heute forschungsbasierte und praxisnahe
schulischen Bildungssprache vertraut sind. Die frühe Werkzeuge zur Qualitätsentwicklung der frühen Sprach-
Sprachbildung im Frühbereich und im Kindergarten ist bildung zur Verfügung. Die folgenden Beispiele zeigen,
deshalb ein vielversprechender Ansatz zur Optimierung wie Forschung und Weiterbildung im Frühbereich
der Bildungschancen aller Kinder. Während der Kinder- und im Kindergarten Hand in Hand zusammenarbeiten.
garten heute Teil des öffentlichen Bildungssystems ist
und durch die kantonalen Bildungsverwaltungen gere- Beispiel 1: Fachkonzept und Transfermaterialien
gelt wird, bildet der Frühbereich ein sehr heterogenes zur frühen Sprachbildung
Feld: Für Kitas und Tageseltern existieren minimale Vor- Der Kanton Zürich hat die PHTG beauftragt, in Zusam-
gaben, und für Spielgruppen gibt es keine kantonalen menarbeit mit dem Marie Meierhofer Institut für das
Regelungen. Unter diesen Bedingungen ist eine gezielte Kind (MMI) ein Fachkonzept «Frühe Sprachbildung»
und nachhaltige Weiterentwicklung des Frühbereichs zu erarbeiten. In diesem Referenzdokument wird einer-
enorm anspruchsvoll. seits der Wissensstand zum Thema aufgearbeitet.
Andererseits wird anhand von sechs Leitlinien die all-
Frühe Sprachbildung entwickeln tagsintegrierte Sprachbildung erläutert. Das Fachkon-
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass für zept ermöglicht ein gemeinsames Verständnis von
24 junge Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren eine in- früher Sprachbildung. Es dient als Grundlage für eine
klusive, alltagsintegrierte Sprachbildung zielführend ist. wissenschaftlich fundierte und kohärente Weiterent-
25 Eine systematische Deutschförderung in speziellen wicklung des Berufsfeldes.
Kursen für Kinder, die zu Hause kein Deutsch sprechen,
bringt keine besseren Ergebnisse und ist finanziell und Das Fachkonzept wurde anschliessend von der PHTG
organisatorisch wesentlich aufwendiger. Zudem sollten in die Ausbildung der Fachpersonen Betreuung an der
Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen, mit Deutsch Berufsfachschule Winterthur implementiert. Zudem
sprechenden Kindern in Kontakt sein, weil sie von der wurden verschiedene Transfermaterialien entwickelt:
Kommunikation unter Kindern sprachlich besonders eine Videoplattform (www.kinder-4.ch) mit 25 Kurzfil-
profitieren. men sowie sechs Kommentarfilmen (Federführung MMI),
eine Handreichung für die Aus- und Weiterbildung
Bei der situativen Sprachbildung werden Gesprächs- pädagogischer Fachpersonen sowie Informationsblätter
anlässe im Alltag gezielt für das sprachliche Lernen ge- für Eltern, Elternberaterinnen und -berater, Gemeinden.
nutzt: das Berichten von Erlebnissen, das Erzählen von
Geschichten, das Erklären von Sachverhalten oder das Beispiel 2: Frühe Sprachbildung entwickeln in
Vertreten eigener Standpunkte. Junge Kinder initiieren Spielgruppen der Kantone BE, TG und ZH
im Alltag viele solche Gespräche. Entsprechend geschul- Mit Unterstützung des Bundes und der beteiligten Kan-
te pädagogische Fachpersonen können diese Initiativen tone hat die PHTG in Zusammenarbeit mit der PHZH
aufgreifen und die Kinder bei der Bewältigung dieser drei kantonale Grossprojekte zur Entwicklung der frühen
herausfordernden Aufgaben gezielt unterstützen. Sprachbildung in Spielgruppen durchgeführt.
So kann die gesamte Präsenzzeit der Kinder für sprach- Zunächst absolvierten 49 interessierte Spielgruppenlei-
liche Bildung genutzt werden. terinnen individuelle Videocoachings. Ausgewählte
Videosequenzen wurden anschliessend in 13 regionalen
Das Team des Schwerpunkts Frühe Sprachbildung der Fachgruppen eingesetzt, um weitere rund 100 Spiel-
PHTG hat in zahlreichen Forschungs- und Entwicklungs- gruppenleiterinnen in der unterstützenden Gestaltung
projekten den Ansatz der situativen Sprachbildung so- von Gesprächen mit Kindern zu stärken. In jedem Kanton
wie die darauf abgestimmte Methode des videobasierten wurden eine Impulstagung und eine Folgetagung
durchgeführt, die von insgesamt 270 Spielgruppen- der frühen Sprachbildung entstehen, die in enger
leiterinnen besucht wurden. Schliesslich wurden im Zusammenarbeit mit den Berufsfeldern erprobt, imple-
Projekt 17 Spielgruppenleiterinnen zu kollegialen Video- mentiert und laufend optimiert werden. Was den Früh-
coaches ausgebildet. bereich betrifft, tritt die PHTG nicht in Konkurrenz zu den
bestehenden Aus- und Weiterbildungsträgern. Diese
Beispiel 3: Interventionsstudie EmTiK Träger können aber durch Qualifizierung und Support
Seit 2019 führt die PHTG eine Interventionsstudie mit der Ausbildenden gestärkt werden. In dieser Funktion
dem Titel «Erwerbsunterstützung mündlicher Textfähig- tragen Pädagogische Hochschulen sinnvoll zur Wissen-
keiten im Kindergarten» durch. In diesem Nationalfonds- schaftsbasierung und Qualitätssicherung in den Berufs-
projekt wird überprüft, ob sich die Qualität des Lehr- feldern des Frühbereichs bei.
personenhandelns durch Weiterbildung verbessern lässt
und ob solche Verbesserungen bei den Lehrpersonen Prof. Dr. Dieter Isler,
die Erwerbsverläufe der Kinder günstig beeinflussen. Im Leiter Schwerpunkt
Rahmen eines quasiexperimentellen Designs mit Inter- «Frühe Sprachbildung»
ventions- und Kontrollgruppe werden während einein-
halb Jahren das erwerbsunterstützende Handeln von
65 Lehrpersonen und die mündlichen Textfähigkeiten
von 270 Kindern eingeschätzt. Die Lehrpersonen der
Interventionsgruppe erhalten eine elfmonatige Weiter-
bildung mit Online-Kurselementen, individuellen Video-
coachings, Videoanalysen in Kleingruppen und
Gruppenanlässen mit Inputs und Praxisreflexionen.

Forschung und Weiterbildung Hand in Hand


Diese Beispiele zeigen, wie an der PHTG durch Forschung
neue Grundlagen und Konzepte für die Entwicklung
Diplomierungen Jahresbericht der PHTG 2019

Diplomierungen 2019

Lehrdiplom für die Vorschulstufe · René Bischof, Romanshorn · Robin Kurth, Gais
Bachelor of Arts in Pre-Primary Education · Leandra Bischofberger, Büriswilen · Annina Laich, Dörflingen
· Desirée Blampied, Frauenfeld · Thomas Bodenmann, Aadorf · Milica Lazarevic, Weinfelden
· Anja Blaser, St. Gallen · Livia Bötschi, Romanshorn · Jessica Leemann, Frauenfeld
· Nicole Brenner, Frauenfeld · Nils Brügger, Erlen · Anna Lehn, Konstanz
· Muriel Bruderer, Lustmühle · Stefanie Dimitrievski, Müllheim Dorf · Alina Lombardo, Kreuzlingen
· Larissa Daepp, Sonterswil · Anna-Magdalena Dinter, · Victoria Maag, Weinfelden
· Anna Epper, Uttwil Kreuzlingen · Sabrina Maggitti,
· Vanessa Esposito, Amriswil · Nadine Dubach, Uttwil Felben-Wellhausen
· Carmen Friedrich, · Sabrina Egger, Amriswil · Angelika Männer, Winterthur
Neuhausen am Rheinfall · Corinne Egli, Oberaach · Alisha Marti, Teufen AR
· Salome Grob, Eschenz · Lukas Engelmann, Konstanz · Franziska Mazenauer, Egnach
· Christiane Hage, Konstanz · Nadine Engler, Freidorf TG · Melanie Mettler, Neukirch
· Lisa Hanhart, Matzingen · Larissa Etter, St. Stephan (Egnach)
· Rahel Iseli, Islikon · Corina Fankhauser, · Simona Meyer, Bischofszell
· Zippora Jägli-Bebi, Frauenfeld Amlikon-Bissegg · Mirjana Milosevic, Kreuzlingen
· Irena Jazo, Weinfelden · Livia Fechner, Tägerwilen · Sara Monteiro Fernandes,
· Madlaina Kauderer, Kreuzlingen · Thirza Felix, Frauenfeld Bischofszell
26 · Anouk Kessler, · Silvia Fischbacher, Frauenfeld · Edmond Mulaj, Siegershausen
Felben-Wellhausen · Jana Frieden, Weinfelden · Nathalie Müller, Warth
27 · Seraina Kinkelin, · Tamara Füglister, Bussnang · Nadine Niederberger,
Dettighofen (Lengwil) · Lara Furac, Amriswil Neukirch (Egnach)
· Kira Klein, Kreuzlingen · Kathrin Geiger, Konstanz- · Stefanie Odermatt, Frauenfeld
· Stefanie Lutz, Arbon Allmandsdorf · Lea Oswald, Wil SG
· Isabelle Meile, Bischofszell · Sheila-Olivia Geisinger, · Laura Otto, Aadorf
· Daniela Müller, Kreuzlingen Kreuzlingen · Hanna Papendick, Konstanz
· Mareike Müller, Reichenau · Larissa Gloor, Berg TG · Thikshani Paramalingam,
· Sara Städler, Kreuzlingen · Hanna Götz, Leimbach TG Frauenfeld
· Nathanja Suter-Simonis, Berg TG · Tabea Grossenbacher, Amriswil · Natasha Pellegatta, Teufen AR
· Chiara Tâche, Winterthur · Laura Handloser, Singen · Celin Pfaff, Arbon
· Aline Vogel, Dietlikon · Lena Heidinger, Schaffhausen · Katharina Pfeffer, Allensbach
· Anna von Siebenthal, Frauenfeld · Simone Hess, Frauenfeld · Nadine Potthoff, Radolfzell
· Deborah Wendel, Märstetten · Flavia Hug, Zezikon · Serena Pozzo, Kreuzlingen
· Daniel Kahabuka, Altnau · Henrike Püster, Hildisrieden
Lehrdiplom für die P ­ rimarstufe · Alice Keller, Wiesendangen · Katharina Regli, Diessenhofen
Bachelor of Arts in Primary Education · Julia Keller, Amlikon-Bissegg · Vivienne Reinhart, Schocherswil
· Lindita Alimani, Bischofszell · Hannah Keller, Konstanz · Lisa Reisch, Ermatingen
· Mefrua Balta, Salmsach · Lisa Kleiser, Radolfzell am · Estelle Catherine Robert, Kreuzlingen
· Sara Baumberger, Gachnang Bodensee · Jolanda Roland, Konstanz
· Manuel Beck, Tägerwilen · Katherina Koller, Kreuzlingen · Sandra Röthlisberger, Weinfelden
· Simon Beerli, Weinfelden · Fabian Kübler, Kreuzlingen · Nadine Rutishauser, Wängi
· Anna-Carolin Bender, · Sharon Kübler, Ottoberg · Melanie Sanchez, Dussnang
Hagenbuch ZH · Susanne Kühni, Bischofszell · Eliane Scheiben, Märstetten
· Marit Bergenhenegouwen, Altnau · Nathalie Kunzmann, Winterthur · Flurina Schiesser, Frauenfeld
· Ramona Betschart, Tägerwilen · Janine Kupferschmid, · Janine Schindler, Salmsach
· Laura Betschart, Landquart Hemishofen · Tobias Schleusser, Oberhofen TG
· Fabienne Schmid, · Andi Muharemi, Diessenhofen · Sidonia Klainguti, Samedan
Neukirch (Egnach) · Fabienne Evi Müllhaupt, Märstetten · Veronika Kreier, Wetzikon ZH
· Angela Schmid, Romanshorn · Jonathan Paul Oelkers, Frauenfeld · Sophie Anna Lichtensteiger, Horn
· Lukas Sennhauser, · Luca Orlando, Zuben · Agi James Makil, Schlieren
Guntershausen b. Aadorf · Samuel Oswald, Affeltrangen · Axel Mattes, Singen
· Julia Sethe, Tägerwilen · Enisa Ramadani, Romanshorn · Felix May, Konstanz
· Taziana Solci, · Nina Joëlle Roth, Stachen · Marcel Metzler, Mörschwil
Schönenberg an der Thur · Lesley Salamina, Kreuzlingen · Ursula Münzberg, Radolfzell
· Gabriela Spirig, Romanshorn · Danae Schwarz, Kreuzlingen · Linda Reich, Winterthur
· Rahel Stäheli, Braunau · Letizia Severini, Amriswil · Jessica Cécile Reinhard, Mertert
· Chantal Stäuble, Leimbach TG · Edona Veliqi, Döttingen · Isabel Elena Rickli, Wängi
· Michaela Steiger, Ettenhausen TG · Jessica Vogt, Winterthur · Katrin Sauerteig, Frauenfeld
· Noemi Stillhard, Frauenfeld · Gill Ruth Wartmann, Frauenfeld · Andreas Schärer, Weinfelden
· Nathalie Thums, Wäldi · Dorothee Myleen Werner, · Valentin Scherrer,
· Marina Trinkler, Langrickenbach Müllheim Dorf Niederhelfenschwil
· Friederike Wagner, Konstanz · Marina Wölfle, Rielasingen · Bettina Johanna Schmid, Zuoz
· Aylin Wetz, Kreuzlingen · Leonhard Wulf, Müllheim Dorf · Sinthuja Sinnarasa, Lengwil
· Sarah Widmer, Frauenfeld · Oliver Cliff Jon Suter, Serneus
· Amanda Windsor, Matzingen Lehrdiplom für die Sekundarstufe II · Simon Weisskopf, Baar
· Rahel Zehner, Gailingen Master of Arts in Secondary Education · Martina Wetter, Schaffhausen
· Aleksandra Zivkovic, Weinfelden · Selina Madlaina Aebli, Chur · Bettina Melanie Zerr, Davos Platz
· Tamara Zogg, Herisau · Dario Bischofberger, Frauenfeld
· Rahel Zuber, Bichelsee · Valentina Boos, Tägerwilen Master Frühe Kindheit
· Manuela Zürcher, Bischofszell · Marion Brandner, Frauenfeld Master of Arts in Early Childhood
· Lyle Zurfluh, Raperswilen · Maria Breitwieser, Kreuzlingen · Sandra Seidl, Konstanz
· Florence Bühler, Basel · Judith Maier, Bischofszell
Lehrdiplom für die Sekundarstufe I · Andres Bühlmann, S-chanf · Lena Bulski, Konstanz
Master of Arts in Secondary Education · Gabriele Giuseppe De Santis, · Lea Brecklinghaus, Konstanz
· Ursina Tabea Aerne, Amriswil Ermatingen · Lisa Magdalena,
· Nicole Bösch, Neuwilen · Frank Degen, Büsingen Rehberg Bad Buchau
· Julian Burren, Weiningen TG · Laura Di Meo, Zürich · Barbara Schaub, Konstanz
· Fabia Diem, St. Gallen · Sarah Egger, Konstanz · Maia Stürmer, Wahlwies
· Jonatan Dollenmeier, Kollbrunn · Alexander Eisele, Konstanz · Fabienne Desiree Boppart,
· Janic Eggenberger, Romanshorn · Melanie Engel, Friedrichshafen Kreuzlingen
· Dominik Egli, Sommeri · Stephan Fessler, Zuoz · Ornela Sapina, Konstanz
· Andrea Lydia Etter, Kreuzlingen · Michelle Gubler, Winterthur · Nicole Klenk, Konstanz
· Flavio Fehr, Kreuzlingen · Reinhild Hauri, Samedan · Laura Ruppert, Konstanz
· Nicole Grob, Frauenfeld · Frank Haydon, Thalwil · Amelie Zerulla, Konstanz
· Alexander Grünig, Weinfelden · Rados Jablanovic, Oberwil BL · Talin Stoffel, Zürich
· Diego Huber, Romanshorn · Priya Jakob, Klosters · Sára Oláh, Güttingen
· Annalise Kangus, Amriswil · Prisca Kälin, Roggwil TG
· Fabian Krömler, Güttingen · Jochen Kalser, Vaduz
· Bettina Lenzner, Bürglen TG · Hannah Keller, Frauenfeld
· Daniela Link, Winterthur · Marlies Kessler, Buchs SG
· Silvana Lüscher, Frasnacht · Chiara Ornella Kirchebner-Graf,
· Regula Meier, Münchwilen TG Haldenstein
Zahlen Jahresbericht der PHTG 2019

Die PHTG
Struktur Hochschulrat

Rektorat

Weiterbildung Forschung
Abteilungen
Lehre und und Wissens- Verwaltungs-
Akademisches
(PRL) Dienstleistungen management direktion (VD)
Personal (AAP)
(PWD) (PFW)

Abteilung
Studiengang Finanzen
Bildung Berufseinführung Forschung
Vorschulstufe und Personal
und Schule
28

29
Abteilung Medien- und
Studiengang Facility
Sprachen, Schulführung Didaktikzentrum
Primarstufe Management
Mathematik MDZ

Abteilung
Natur, Mensch,
Gesellschaft, Studiengang Weiterbildung
Sport, Medien Informatik
Sekundarstufe I Teams & Schule
und
Informatik

Abteilung
Gestaltung Studiengang Individuelle
und Kunst, Sekundarstufe II Weiterbildung
Musik

Dienste Frühe Kindheit


3 %

Zahlen
9 % 10 %

6 %

Das Wichtigste in Kürze 15 %

9 %

11 6
19
48 %

24
105 276 Mitarbeitende 14’210 Teilnehmendentage
Hochschulleitung (6) in der Weiterbildung
Dozierende (105) Berufseinführung (10 %)
Lehrbeauftragte (34) Weiterbildung Teams & Schule (6 %)
Mittelbau (10) Kurse (9 %)
46 Technisches Personal (21) Weiterbildungsstudiengänge (48 %)
Verwaltungspersonal (46) Modullehrplan MIA21 (15 %)
Infrastrukturpersonal (24) Schulführung (9 %)
Infrastrukturpersonal Campus (19) Fachstelle «NaTech» (3 %)
21
Lernende (11)
10 34

38
70

110
671 Studierende
Vorschulstufe (70) Studierende AnzahlAnteil
Primarschule (281) aus dem Kanton Thurgau 430 64 %
Sekundarstufe I (172) Männer 191 28 %
Sekundarstufe II (110) mit Vorbildung gymnasiale Matur 338 50 %
Master Frühe Kindheit (38) mit Vorbildung Hochschulabschluss 169 25 %

281
172

Woher kommt der PHTG-Franken und wohin geht er?1

12 %
80 % 22 % Ertrag 2018 2019
1 % 58 %
◆ Kanton Thurgau 80 % 81 %
7 %
u Andere Kantone 7 % 7 %
u Bund 1 % 2 %
u Dritte 12 % 10 %

Aufwand 2 2018
11 %
◆ Ausbildung 58 %
u Weiterbildung 9 %
u Forschung 11 %
9  %
u Dienstleistungen 22 %

1  Die Kreisdiagramme beziehen sich auf das Kalenderjahr 2018.


2  Gemäss Publikation Bundesamt für Statistik (erscheint jeweils im Herbst für das Vorjahr).
Gremien Jahresbericht der PHTG 2019

Gremien

Hochschulrat Wissenschaftlicher Forschungsbeirat


Mitglieder · Prof. em. Dr. Helmut Fend, Universität Zürich
· Dr. Hans Munz, Rechtsanwalt, Amriswil, Präsident · Prof. Dr. Tina Hascher, Universität Bern
Hochschulrat · Prof. Dr. Aiso Heinze, IPN Kiel
· Monika Knill, Regierungsrätin, Chefin Departement · Prof. Dr. Hubert Knoblauch, TU Berlin
für Erziehung und Kultur, Alterswilen, Vizepräsidentin · Prof. Dr. Sabina Larcher Klee, PH FHNW
Hochschulrat · Prof. em. Dr. Heinz Moser, PH Zürich
· Josef Brägger, Sekundarlehrer, Amriswil · Prof. Dr. Jean-Luc Patry, Universität Salzburg
· Brigitte Häberli-Koller, Ständerätin, Kauffrau, Bichelsee · Dr. Thérèse Thévenaz-Christen, Université de Genève
· Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin Universität · Prof. em. Dr. Gisela Trommsdorff, Universität Konstanz
Konstanz
· Heinz Leuenberger, Schulpräsident, Erlen Beirat Weiterbildung und Dienstleistungen
· Matthias Mölleney, Unternehmensberater, Uster (seit 5. Dezember)
· Prof. Dr. Daniel Süss, Leiter des Psychologischen · Beat Brüllmann, Chef Amt für Volksschule
Instituts der Zürcher Hochschule für Angewandte · Jasmin Gonzenbach-Katz, Fachexpertin Fachstelle
Wissenschaften, Zürich (seit 1. März) für Kinder-, Jugend- und Familienfragen (KJF) des
· Urs Schrepfer, Kantonsrat, Sekundarlehrer, Wängi Kantons Thurgau
Beratend · Alois Krähenmann, Co-Leiter und Inhaber n3xt.ch
30 · Urs Schwager, Chef Amt für Mittel- und Hochschulen und All4Education
· Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin PHTG · Dr. Tim Lehmann, Leiter Bildungstechnologien &
31 Lernen, Kickstart Innovation, Impact Hub Zürich,
Revisionsstelle Gastdozent Technik- und Organisationssoziologie,
· Finanzkontrolle des Kantons Thurgau Universität St. Gallen
· Dr. Barbara Pampel, Dozentin für Grundlagen
Hochschulleitung und Didaktik der Informatik Universität Konstanz
· Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin · Seraina Perini, Schulpräsidentin Kreuzlingen
· Prof. Dr. Matthias Fuchs, Prorektor Lehre (seit 1. Juni) · Regina Slongo, Vizepräsidentin und Zuständige
· Renate Gentner, Verwaltungsdirektorin für Weiterbildung VSLTG, Schulleiterin Primarschule
· Prof. Dr. Barbara Kohlstock, Prorektorin Weiterbildung Frasnacht
und Dienstleistungen · Katja Stalder, Mitglied Geschäftsleitung Stiftung Vivala
· Prof. Dr. Thomas Merz, Prorektor Forschung und · Anne Varenne, Präsidentin Bildung Thurgau
Wissensmanagement · Dr. Ulrich Wacker, Geschäftsführer Akademie für
Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität
Konstanz
Förderverein Vorstand Vorstand der Binational School of Education
· Walter Hugentobler, Kantonsrat, Gemeindepräsident, · Prof. Dr. Thomas Götz, Sprecher der BiSE,
Matzingen, Präsident Brückenprofessor für empirische Bildungsforschung,
· Josef Brägger, Sekundarlehrer, Amriswil Universität Konstanz und PHTG (bis 31. August)
· Erna Claus-Arnold, ehemalige Kantonsrätin, · Prof. Dr. Michael Schwarze, Sprecher der BiSE,
Kindergärtnerin, Kreuzlingen (bis 15. September) Dekan der Geisteswissenschaftlichen Sektion,
· Andreas Graf, Prorektor PMS, Frauenfeld Universität Konstanz (seit 1. September)
(seit 16. September) · Prof. Dr. Stephan Schumann, Stellvertretender
· Heinz Leuenberger, Präsident VTGS, Erlen Sprecher, Professor für Wirtschaftspädagogik,
· Lukas Leutenegger, Präsident VSLTG, Pfyn Universität Konstanz
(seit 16. September) · Prof. Dr. Priska Sieber, Stellvertretende Sprecherin,
· Hansruedi Mächler, Schulleiter, Arbon Rektorin PHTG
· Thomas Minder, Präsident VTGS, Wallenwil · Prof. Dr. Michael Stürner, Prorektor Lehre,
(bis 15. September) Universität Konstanz
· Katharina Moor, ehemalige Kantonsrätin, · Rolf Deubelbeiss, Studiengangsleiter Sekundarstufe l,
pens. Lehrerin, Oberhofen (bis 15. September) PHTG
· Dr. Hans Munz, Präsident Hochschulrat PHTG, · Prof. Dr. Christiane Bertram, Vertretung Fachdidaktik,
Amriswil Universität Konstanz
· Rebecca von Rappard, Rechtsanwältin, · Prof. Dr. Clemens Bechinger, Vertretung Sektion l,
Lehrbeauftragte Uni SG, Uttwil Universität Konstanz
· Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin PHTG, Kreuzlingen · Prof. Dr. Regine Eckardt, Vertretung Sektion ll,
· Anne Varenne, Präsidentin Bildung Thurgau, Märstetten Universität Konstanz
· Andreas Wirth, Schulpräsident, Frauenfeld · Prof. Dr. Ulrich Gotter, Vertretung Sektion ll,
· Lorenz Zubler, Rektor PMS, Landschlacht Universität Konstanz
(bis 15. September) · Prof. Dr. Marius Busemeyer, Vertretung Sektion lll,
Universität Konstanz
Rechnungsrevision · Dr. Philipp Möhrke, Vertretung Mittelbau,
· Dr. Iris Henseler Stierlin, Stabsmitarbeiterin und Universität Konstanz
Dozentin PH Zürich, Winterthur · Prof. Maria Berger-Senn, Direktorin des Seminars für
· Claudia Peyer, Leiterin Schulverwaltung PMS, Winterthur Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Rottweil
(Gymnasium)
· OStD Jürgen Kaz, Sprecher des Kooperations-
netzwerks Partnerschulen, Schulleiter des
Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, Konstanz
· Yasemin Tunc, Studierendenvertretung, Universität
Konstanz
· Maximilian Schätzle, Stellvertretende Studierenden-
vertretung, Universität Konstanz
· Dr. Fabio Crivellari, Geschäftsführer BiSE, Universität
Konstanz
Herausgeberin Druck
Pädagogische Hochschule Thurgau Bodan AG Druckerei und Verlag, Kreuzlingen
Unterer Schulweg 3
Postfach Lektorat/Korrektorat
CH-8280 Kreuzlingen 1 Guido Bruggmann, Lektor, Kradolf
Thomas Unternährer, Korrektor/Typograf, Schaffhausen
Tel. +41 (0)71 678 56 56
Fax +41 (0)71 678 56 57 Fotos
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www.phtg.ch
Auflage
Verantwortlich für den Inhalt 2’000 Exemplare
Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin PHTG © PHTG, März 2020

Konzeption/Gestaltung Gedruckt in der Schweiz auf klimaneutralem Papier


Pinax AG für Marketing und Kommunikation, PERFORM ANCE

Kreuzlingen
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34

34

Pädagogische Hochschule Thurgau


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