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Buch

Mimikresonanz
Gefühle sehen. Menschen verstehen
Dirk W. Eilert
Junfermann, 2013 
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Rezension
Verkaufsgespräch, Vertragsverhandlung, Interview, Bewerbungsgespräch,
Service, Coaching, Mitarbeitergespräch, Ehe und Partnerschaft, Kindererzie-
hung, ja sogar das Verhör – es gibt zahlreiche Gelegenheiten, bei denen es
von Nutzen sein kann, auf sein Gegenüber intensiv einzugehen. Dirk W.
Eilerts Buch wendet sich damit an eine breite Leserschaft. Nonverbale Kom-
munikation wie Körpersprache, Stimmlage, Gestik und Mimik zu beobachten
und richtig darauf zu reagieren, kann äußerst hilfreich sein. In seinem
Anleitungs-, Gebrauchs- und Übungsbuch zeigt Eilert in erster Linie, wie man
Mimik richtig wahrnimmt. Das Buch ist großzügig mit Fotos ausgestattet, die
dankenswerterweise nicht ins Lächerliche abgleiten. getAbstract meint: Wer
Zeit und Geduld für die von Eilert empfohlenen Übungen aufbringt, wird aus
dem Buch einen großen Nutzen ziehen.

Take-aways
• Wenn Sie Mimiken zuverlässig deuten können, fällt es Ihnen leichter, in
Gesprächen auf Ihr Gegenüber einzugehen.
• Mimik zu deuten erfordert viel praktische Übung und Erfahrung, auch
an sich selbst.
• Mimiken können nur einen Hinweis auf eine Emotion liefern, nie einen
Beweis.
• Zur richtigen Deutung einer Mimik müssen Sie die gesamte Körper-
sprache, die Gestik, die Stimmlage und den Persönlichkeitstypus mit in
Betracht ziehen.
• Lernen Sie, die sieben Basisemotionen zu unterscheiden: Angst, Über-
raschung, Ärger, Ekel, Verachtung, Trauer, Freude.
• Auch Interesse, Verlegenheit, Scham oder Schuld lassen sich im Gesicht
ablesen.
• Zudem können Sie Menschen in vier Persönlichkeitstypen einteilen:
den Macher, den Denker, den Bewahrer und den Entertainer.
• Schmerz wird ebenfalls deutlich sichtbar, ist aber keine Basisemotion,
sondern eine unwillkürliche Reaktion auf eine starke Beeinträchtigung.
• Basisemotionen zeigen sich bei allen Menschen kulturübergreifend
gleich; sie sind der direkte Draht zum limbischen System.
• Lügen erkennen Sie daran, dass ein Gesichtsausdruck nicht dem
entspricht, was angesichts der Situation zu erwarten wäre.

Zusammenfassung
Die drei Resonanzstufen
Während Ihres Vortrags in einem Meeting oder während eines Gesprächs
stellen Sie fest, dass sich der Gesichtsausdruck eines Zuhörers oder des Ge-
sprächspartners verändert. Beispielsweise ziehen sich die Augenbrauen
zusammen. Das kann ein Zeichen für Konzentration, aber auch für Skepsis
sein. Achtsam und einfühlsam reagieren Sie, wenn Sie innehalten und Ihr
Gegenüber mit einer Geste oder einem Lächeln dazu auffordern, sich zu
äußern. Dadurch zeigen Sie, dass Sie erfahren wollen, wie seine Mimik zu
deuten ist. Wenn Sie es auf diese Weise, also nonverbal, machen, haben Sie in
die Mimik des anderen auch nichts hineininterpretiert. Das ist die erste Reso-
nanzstufe. So kommen intensive Gespräche in Gang, bei denen Sie die
wahren Einstellungen, Absichten und Motive Ihres Gegenübers erfahren. Für
einen Versicherungsberater ist dies genauso wichtig und nützlich wie für
einen Gesprächstherapeuten.


„In einer Welt, in der es normal ist, dass schon die Vierjähri-


gen mit Videokonsolen spielen, Stunden vor dem Fernseher
verbringen und der echte zwischenmenschliche Austausch
immer zu kurz kommt, verkümmert unsere Fähigkeit, mit
Gefühlen angemessen umzugehen, zunehmend.“

Bei der zweiten Resonanzstufe reagieren Sie auf das Zusammenziehen der
Augenbrauen, indem Sie die Beobachtung verbal spiegeln: „Sie runzeln
gerade die Stirn.“ Das ist eher eine Feststellung als eine Frage. Auch sie lässt
alles offen. In beiden Fällen – nonverbal oder Spiegelaussage – kann der Ge-
sprächspartner kaum anders reagieren, als Ihre Beobachtung zu bestätigen.
Damit ist eine positive Situation angebahnt. Er wird sich weiter öffnen. Die
vier Standard-Spiegelaussagen sind: „Sie runzeln die Stirn“, „Sie schütteln
den Kopf“, „Sie nicken“ und „Sie lächeln“.


„Obwohl es mittlerweile viele wissenschaftliche Studien zu den


Signalen der Mimik gibt, kann uns das Gesicht – genau wie
Stimme und Körpersprache auch – immer nur Hinweise auf
den emotionalen Zustand einer Person geben. Es handelt sich
dabei niemals um Beweise.“

Die dritte Resonanzstufe können Sie wählen, wenn Sie bereits geübt darin
sind, Mimikcodes zu lesen und zu interpretieren, und wenn Sie Ihr
Gegenüber genau beobachtet haben. Dann können Sie ihm auf den Kopf zu
sagen: „Wenn ich es richtig sehe, machen Sie sich gerade Sorgen.“ Sie haben
in diesem Fall eine der sieben Basisemotionen, die man am Gesichtsausdruck
ablesen kann, erkannt und kennen den Auslöser für Angst: die Sorge um das
eigene Wohlbefinden, das Ihr Gegenüber aus irgendwelchen Gründen
bedroht sieht. Wenn Sie auf einem Gesicht eine andere Art von Veränderung
wahrnehmen, so könnten Sie auf der dritten Resonanzstufe auch sagen:
„Wenn ich es richtig sehe, erstaunt Sie das.“ In diesem Fall haben Sie die Ba-
sisemotion Überraschung erkannt und kennen deren Auslöser: Es ist etwas
Neues unerwartet aufgetaucht.
Die sieben Basisemotionen
Es gibt sieben Basisemotionen, die bei allen Menschen, unabhängig von der
kulturellen Prägung, auf die gleiche Weise in der Gesichtsmimik zum
Ausdruck kommen. Sie sind direkt mit dem limbischen System verbunden.
Daher entstehen sie bei allen Menschen unwillkürlich, wenn ein entsprechen-
der Auslöser vorhanden ist.

1. Angst: Das Gesicht ist sehr angespannt. Augenbrauen und Lippen sind
nach oben bzw. nach außen gezogen. Der Kopf oder der ganze Körper
weichen zurück, die Stimme verändert sich. Der Auslöser ist eine
Bedrohung – gleich welcher Art – des Wohlbefindens. Die Bedrohung
kann sich auch auf eine andere Person beziehen und gleichermaßen
Angst auslösend wirken. Auch eine nicht unmittelbare Bedrohung kann
sich im Gesicht äußern.
2. Überraschung: Der Gesichtsausdruck ist ähnlich angespannt wie bei
Angst. Aber der offene Mund ist entspannt. Überraschung hat unter den
Basisemotionen insofern eine Sonderstellung, als sie immer sehr
flüchtig ist. Dauert sie länger als eine Sekunde, ist sie künstlich hervor-
gerufen. Ob man freudig oder ängstlich überrascht ist, zeigt sich erst
anhand der nachfolgenden Mimiken. Der Auslöser ist etwas Unerwarte-
tes. Überraschung wird stimmlich oft von unwillkürlichem „Oh“
begleitet.
3. Ärger: Die Augenbrauen sind zusammengezogen, die Lider
angespannt, die Lippen zusammengepresst. Auslöser sind Wertverlet-
zungen oder ein Hindernis auf dem Weg zum Ziel. Ärgerliche Mimik
wird oft von aggressiver Körperanspannung und einem scharfen, lauten
Tonfall begleitet.
4. Ekel: Typisch für den Ekel sind nach unten gezogene Augenbrauen, die
gerümpfte Nase und eine hochgezogene Oberlippe. Der Auslöser ist
etwas Abstoßendes, Unreines. Eine mildere Form von Ekel ist
Ablehnung. Sie kann sich auch auf Personen beziehen. Typische
körperliche Begleiterscheinungen sind, dass man sich abwendet oder
tief und leise spricht.
5. Verachtung: Die Mundwinkel sind auf einer Seite nach innen
gepresst. Die Verachtung ist die einzige Emotion, die sich asymmetrisch
nur in einer Gesichtshälfte zeigt. Der Auslöser ist ein unmoralisches
Verhalten oder ein abwertender Vergleich etwa einer Leistung. Ihr Ge-
sprächspartner gibt damit zum Ausdruck, dass er sich überlegen fühlt.
Auf der dritten Resonanzstufe würden Sie ihn darauf ansprechen. Die
drei Basisemotionen Ärger, Ekel und Verachtung bilden die sogenannte
Feindseligkeitstriade.
6. Trauer: Die Mundwinkel sind nach unten gezogen, die Innenseiten der
Augenbrauen nach oben. Der Auslöser ist ein Verlust, sei es einer
Person oder eines Objekts. Begleitet wird diese Mimik von insgesamt
gebeugter, erschlaffter Kopf- und Körperhaltung und von langsamem,
seufzendem Sprechen.
7. Freude: Hier unterscheidet man zwei Formen: zum einen das
sogenannte soziale Lächeln mit nach oben gezogenen Mundwinkeln,
zum anderen die echte, erlebte Freude, bei der sich zudem die Augen-
deckfalte senkt – die Augen lächeln mit. Auslöser sind das Erreichen
eines Ziels sowie eine Wunsch- oder Bedürfniserfüllung. Die Körper-
sprache ist lebhaft.

Die zusätzlichen Emotionen


Einige Wissenschaftler postulieren noch weitere universelle Basisemotionen,
übrigens in Fortführung von Ansätzen, die auf Charles Darwin zurückgehen.
Überhaupt gilt Darwin als Begründer der Mimikforschung.

• Interesse: Augenbrauen und Lider werden leicht hochgezogen, der


Mund ist etwas geöffnet, die Pupillen sind erweitert. Der Auslöser ist
etwas Neues; es genügt schon die innere Vorstellung davon. Die Körper-
haltung ist aufrecht, nach vorn gerichtet, leicht angespannt und, wie die
Stimme, lebhafter. Interesse ist eine der am häufigsten erlebten
Emotionen und sozusagen die Basis alles menschlich Kreativen.
• Verlegenheit und Scham: Der Kopf wird gesenkt und der Blick
abgewandt. Zudem wird häufig die Hand an den Kopf gelegt. Bei Verle-
genheit wird ein Lächeln unterdrückt: Die Lippen werden zusammenge-
presst. Scham ähnelt wegen der herabgezogenen Mundwinkel mimisch
der Trauer. Der Auslöser ist in beiden Fällen eine peinliche, heikle
Situation: Man benimmt sich aus Versehen daneben oder steht
unerwartet im Mittelpunkt, etwa bei einem Geburtstagsständchen. Ver-
legenheit kommt nur auf, wenn andere Menschen anwesend sind.
Scham kann man auch für sich allein spüren.
• Schuld: Der mimische Ausdruck und die Körperhaltung entsprechen
hier jenen der Trauer: Die Mundwinkel sind herab-, die Augen zusam-
mengezogen. Der Auslöser ist eine ethisch-moralische Pflichtverlet-
zung. Die ausgeprägte Mimik dient der Besänftigung des Gegenübers.

“ ”
„Ärger ist eine ‚heiße‘ Emotion, da sie die Energiemobilisie-
rung für den Angriff beinhaltet.“

Mimisch deutlich wahrnehmbar, aber trotzdem keine Basisemotion ist der


Schmerz: Das Gesicht verzerrt sich. Hierfür gibt es keinen eindeutigen
Prototyp. Der Schmerzausdruck ähnelt jenem des Ekels – oft mit deutlich
hochgezogener Oberlippe. Auslöser für Schmerz sind nicht nur körperliche
Leiden, sondern auch psychologische Wahrnehmungen oder Zustände. Bei
Verkaufsgesprächen lässt sich die nicht zufällig so bezeichnete Schmerzgren-
ze bei einem hohen Preis an der Mimik erkennen.

Mimik deuten in der Praxis


Wer Gesichtsausdrücke zuverlässig erkennen will, braucht viel Übung.
Fangen Sie bei sich selbst an, zunächst vor dem Spiegel. Wenn Sie Mimik
richtig lesen wollen, brauchen Sie auch Kenntnisse über die Muskeln unter
der Gesichtshaut, damit Sie verstehen, welche Partien wie bewegt werden.
Schon beim Einüben beobachten Sie die drei Gesichtszonen getrennt: oberes
Gesicht (Stirn und Augenbrauen), mittleres Gesicht (Augen und Nase) und
unteres Gesicht (Mund und Kinn).


„Wenn wir bei unserem Gesprächspartner Angst wahrnehmen
und diese nicht zur Situation passt, also nicht durch andere


Faktoren erklärt werden kann, sollte sie als Täuschungshin-
weis betrachtet werden.“

Haben Sie die Beobachtung der Mimik an sich selbst eingeübt, können Sie
anfangen, andere zu beobachten. Gut geeignet sind Interviews und Talkshows
im Fernsehen. Üben müssen Sie auch das unauffällige Beobachten, das
periphere Sehen. Sie können die Gesprächspartner ja nicht anstarren. Dazu
müssen Sie zuerst lernen, die einzelnen Teile im Gesicht auseinanderzuhal-
ten. Dann treten viele andere Signale und die Körpersprache hinzu. Mimik ist
nicht immer prototypisch und stark ausgeprägt, sondern kann auch abge-
schwächt und in Mischformen vorhanden sein. Einen Hinweis darauf liefern
die Pupillen: Vergrößerte Pupillen sind ein Zeichen für starke emotionale
Beteiligung. Verengen sich die Pupillen, lässt das Interesse nach. Das muss
nicht auf Langeweile hindeuten, sondern kann auch eine Folge von Müdigkeit
oder Überforderung sein.

Mimik und Persönlichkeitstypus


Um Mimik und Körpersprache zuverlässig deuten zu können, müssen Sie das
Normalverhalten eines Menschen kennen, die sogenannte Baseline. Behalten
Sie stets im Hinterkopf, dass Mimiken immer nur Hinweise geben können;
sie sind niemals eindeutige Aussagen oder Beweise. Betrachten Sie diese
Hinweise nicht nur im Zusammenspiel mit sonstiger Körpersprache, Gestik
und Stimme, sondern auch vor dem Hintergrund typischer Persönlichkeits-
merkmale:

• Der Macher steuert energisch auf ein Ziel zu. Er ist motiviert, leis-
tungsstark und hat Durchhaltevermögen, ist aber auch ungeduldig. Er
ist wenig einfühlsam und selbstkritisch sowie tendenziell aktiv und ob-
jektbezogen.
• Der Denker geht analytisch, gewissenhaft und zuverlässig vor. Er
ordnet und reflektiert. Zwischenmenschlich gesehen ist der Denker
kühl und schwer zugänglich. Tendenziell ist er reaktiv und objektbezo-
gen.
• Der Bewahrer bewegt sich gern im gewohnten Rahmen. Er ist
einfühlsam und rücksichtsvoll, aber auch durchsetzungsschwach. Wird
ihm Anerkennung zuteil, funktioniert er zuverlässig. Tendenziell ist er
reaktiv und personenbezogen.
• Der Entertainer geht auf Menschen zu, ist gesellig, gewandt und
rhetorisch begabt. Kreativität, Flexibilität und Begeisterung sind seine
Vorzüge, Sprunghaftigkeit und vorschnelles Handeln die Nachteile.
Tendenziell ist er aktiv und personenbezogen.


„Auch wenn ich Mimikresonanz nicht als Instrument zur Lü-
generkennung entwickelt habe – sondern zur Förderung einer
empathischeren Kommunikation –, lässt sich das darin


enthaltene Wissen natürlich hervorragend dafür nutzen, Täu-
schungsmanöver in Gesprächen besser zu erkennen.“

Ansatzweise können Sie den Persönlichkeitstypus auch anhand der Mimik


erschließen. So ist der Entertainer ein Lächler, einer, der auch gern echte
Freude ausstrahlt und eine lebhafte Körpersprache hat. Der Bewahrer lächelt
ebenfalls viel. Besonders häufig zeigt er soziales Lächeln, oft aber auch Verle-
genheit und sogar Angst und Trauer, also defensive Mimiken. Der Denker
zeigt wenig Mimik; allenfalls wirkt er mimisch defensiv bei Angst oder
aggressiv im Fall von Ärger. Beim Macher überwiegen Mimiken, die Ärger
und Verachtung anzeigen. Die Körpersprache ist lebhaft, zackig und signali-
siert Ungeduld – die Füße wippen, die Finger trommeln.

Anzeichen für Lügen


Natürlich wissen wir, dass Mimik einiges über unsere Emotionen verrät.
Deswegen wird oft versucht, sie zu kaschieren. Die Taktiken reichen vom Ver-
heimlichen bis zum Verfälschen. Geläufige Beispiele für den Versuch, die
wahren Emotionen zu verheimlichen, sind das soziale Lächeln, mit dem
Trauer kaschiert wird, oder das Pokerface, mit dem man die Freude über ein
gutes Blatt verheimlicht. Wenn gelogen wird, ist häufig die Angst im Spiel,
entlarvt zu werden. Wenn Sie also Angstanzeichen oder Hinweise auf Schuld-
gefühle entdecken, wo diese gar nicht zu erwarten sind, ist Vorsicht geboten.
Es sind mehr oder weniger auffällige Abweichungen in Mimik, Körpersprache
und Stimmlage sowie untypische Aussagen, die Sie stutzig machen sollten.
Über den Autor
Dirk W. Eilert hat sich auf Emotionscoaching und nonverbale Kommunika-
tion spezialisiert. Er bildet in Berlin Coachs und Therapeuten in Mimikdeu-
tung aus.

Dieses Dokument ist für den persönlichen Gebrauch von Amina Abderrahmane
(0810@bluewin.ch) bestimmt.

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