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Inhaltsverzeichnis

12.1. BLOCKSCHALTBILD ........................................................................................................................................... 3

12.2. MAN ROLAND.................................................................................................................................................. 4


12.2.1. Zusätzliche Teile..................................................................................................................................... 4
12.2.2. Jumper Einstellung: ................................................................................................................................ 4
12.2.3. Anordnung der COM – Schnittstellen (Zusatzkarte)............................................................................... 4
12.2.4. Zusätzliche Einstellungen ....................................................................................................................... 5

12.3. BRUNNER ........................................................................................................................................................ 6


12.3.1. Lieferteile ................................................................................................................................................ 6
12.3.2. Zusätzliche Infos..................................................................................................................................... 6
12.3.3. Datei : InfKonf.lib .................................................................................................................................... 7
12.3.4. File : InfKon1.lib ...................................................................................................................................... 8

12.4. VERBINDUNG ZWISCHEN MAN ROLAND UND BRUNNER ...................................................................................... 9


12.4.1. Kabel 1 : FDE verbindung..................................................................................................................... 9
12.4.2. Kabel 2 : FDM verbindung .................................................................................................................... 9

12.5. TEST W ERKZEUGE ......................................................................................................................................... 10


12.5.1. Testprogramm: CCITest ....................................................................................................................... 10
12.5.2. Testprogramm: Comtest, Version 02.01............................................................................................... 10
12.5.3. Computerverbindungsprogramme........................................................................................................ 10

Data Base Documentation 1


© MAN Roland Druckmaschinen AG - Offenbach
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12.1. Blockschaltbild

G rapho M etronic

RE G
FD M CP U

C OM 3

C OM 2 FD M C OM 8

B runner P C M RO -P C
C OM 1 FDE C OM 9

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12.2. MAN Roland

12.2.1. Zusätzliche Teile


Um ein Brunner „Instrument Flight“-System an einem MAN Roland-System anzuschließen werden zwei zusätzliche
Schnittstellen zu den bereits vorhandenen benötigt. Zur Realisierung der zwei zusätzlichen Schnittstellen wird eine
zusätzliche Schnittstellenkarte eingebaut.
Diese Zusatzkarte kann an jeden freien Steckplatz im PC gesteckt werden

Menge Teilenummer Beschreibung

1 A35A411070 Zusätzliche Interface Karte

12.2.2. Jumper Einstellung:

J1 gesteckt
J2 gesteckt
J3 gesteckt
J4 gesteckt
J5 11 - 13

12.2.3. Anordnung der COM – Schnittstellen (Zusatzkarte)

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12.2.4. Zusätzliche Einstellungen


Zur Inbetriebnahme des Brunner System „InstrumentFlight“ müssen folgende Punkte ausgeführt werden:

1:) Leitstand Konfiguration

In General / Service [F2] / Konfig [F7]

/ Interfaces

Com.No. EXT-FDE : 9 <= ändern von 0 auf 9


Com.No. EXT-FDM : 8 <= ändern von 0 auf 8

/ CCI-Menu

CCI / PCT <= ändern von CCI auf CCI / PCT

2.) Einstellung im CCI – menu (Bedienung)

Um das Brunner “Instrument Flight” zu aktivieren muß im CCI-Menü im Untermenü “Mess Para (F1)”folgendes
aktiviert sein:

SB / FDM anstatt CCI / FDM

( zur Auswahl die +/- Taste benutzen)


alle weitere Infos über Streifeart, Lage, Zonen usw. weren im Brunner PC eingegeben.

3.) zusätzliche Infos

Der Bediener muß in der Ebene “Druck” sein um eine KomunniKation zu Brunner “Instrument Flight”
herstellen zu können.

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12.3. Brunner

12.3.1. Lieferteile
Folgende Teile werden von Brunner geliefert:

Menge Länge Beschreibung


1 Software
1 Schrank für computer / Bildschirm / Tastatur
1 Computer
1 Bildschirm
1 Tastatur
1 Zusätzliche Seriale Schnittstelle
2 10 meter Seriales Kabel - Null-modem

12.3.2. Zusätzliche Infos

a.) Installation des Programms


Momentan fragt das Brunner-Programm nicht alle benötigten Parameter während der Installation ab..

Zum Beispiel:
• Anzahl der Farbschieber an der Maschine und Maschinentyp
• Druckwerksanzahl und Maximum verfahrbereich der Farbschieber

Diese Parameter müssen von Hand eingetragen werden.


Die Dateien “INFKONF.LIB” und “INFKON1.LIB” beinhalten diese Informationen.
Die Konfiguration ist in Deutsch. Jedoch sind die Dateien Verschlüsselt. Um die Dateien zu lesen muß
jeweils eine Kopie der Datei erstellt werden. Diese Kopierte Datei kann jetzt entschlüsselt werden.

Nachdem entschlüsseln und editieren muß die Datei wieder verschlüsselt werden. Eine
unverschlüsselte Datei kann nicht vom Programm benutzt werden.

Achtung! Zum verschlüsseln wird ein Password benötigt.

Sicherheitshalber sollte eine Sicherheitskopie angelegt werden.

Zum Entschlüsseln wird das Programm „ENTSCHL.EXE“ benutzt, zum Verschlüsseln das Programm
„VERSCHL.EXE“
Die EXE Dateien müssen im selben Verzeichnis sein wie die Dateien “INFKONF.LIB” und
“INFKON1.LIB”

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12.3.3. Datei : InfKonf.lib

Diese Datei sollte erst in einen sicheren Bereich kopiert werden bevor damit gearbeitet wird.
• Zum entschlüsseln den Befehl „entschl“ am Prompt eingeben.
• Danach die Datei editieren
• Zum Verschlüsseln den Befehl „verschl“ eingeben.

Achtung! Während der Verschlüsselung fragt das Programm nach einem Datum oder Paßwort . Wird nicht
das korrekte Datum eingegeben wird das Brunner Programm nicht funktionieren.

Ausdruck der Datei: INFKONF.LIB

Anlagenspezifische Daten

1 Datensicherung auf Platte ja=1, nein=0


0 Zwischenergebnisse auf den Drucker ja=1, File=2, nein=0

Farbdichtemessanlage :

1 Art der Densitometers Grapho=1, XRite=2


0 Messdaten von Densitometer=0, dummy=1, vom File=2
1 FDM direkt verbunden = 0, FDM an CCI-2 = 1 FDM direkt Anschluß oder an CCI2(Eckelmann PC)
0 Densitometer-Daten in File schreiben, ja=1, nein=0
2 COM-Nummer Densitometer-Schnittstelle COM Schnittstelle für FDM

PCT-Konfiguration :

0 PCTKarte simulieren=1, vorhanden=0


1 PCT-Daten in File schreiben ja=1, nein=0

Tastatur :

1 Tastatur = PC-Konsole : 0, Tastatur = Folie : 1


3 COM-Nummer Tastatur-Schnittstelle

Verschiedenes :

$3E8 Port Adresse COM3


$2E8 Port Adresse COM4
0 File-Protokolle ja=1, nein=0
1 Floppy-Laufwerksnummer 1=a:, 2=b:
0 Passwort am Programmanfang ja=1, nein=0

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12.3.4. File : InfKon1.lib

Diese Datei sollte erst in einen sicheren Bereich kopiert werden bevor damit gearbeitet wird.
• Zum entschlüsseln den Befehl „entschl“ am Prompt eingeben.
• Danach die Datei editieren
• Zum Verschlüsseln den Befehl „verschl“ eingeben.

Achtung! Während der Verschlüsselung fragt das Programm nach einem Datum oder Paßwort . Wird nicht
das korrekte Datum eingegeben wird das Brunner Programm nicht funktionieren.

Ausdruck der Datei : INFKON1.LIB

Maschinenspezifische Daten

Maschine :

700 R600 = 600, R700 = 700, R800 = 800


6 AnzahlFarbwerke
34 AnzahlSchieber
1 1 1 1 1 1 0 0 Anzahl Druckwerke im 1. bis 8. Turm
2 Konfiguration Roland-Hardware. Erklaerung siehe unten! 2: CCI

Schieber :

0 Schieberanschluss simulieren = 1 nein = 0


1 Schieber dran = 1, Schieber nicht dran = 0
0 Minimaler Schieberwert
254 Maximaler Schieberwert
1 Schieberstellung fuer farbfreie Zonen in digit
1 COM-Nummer FDE2-Schnittstelle
Regelalgorithmus-Parameter : Brunner specs

Sonstiges :

0 Runden der gemessenen Sollwerte ja=1, nein=0


0 1 0 0 0 0 1 1 Streifenauswahl. Erklaerung siehe unten
0 PCT-Setup-Menu ausgeben ja=1, nein=0
1 Nur Regelabweichungsprotokoll bei PCT = 1, nein = 0

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12.4. Verbindung zwischen MAN Roland und Brunner

12.4.1. Kabel 1 : FDE verbindung

Die COM 1 ( oder COM A ) am Brunner Computer muß mit COM 9 an der Zusätzlichen Interface Karte
(seite 3) im MRO Leitstandrechner verbunden werden. (Am alten Action-PC COM 7)
.
Das Kabel hat die selbe PIN Konfiguration wie das Rodimo Kabel.

Das Kabel hat folgende PIN-Belegung

Brunner MAN Roland


COM 1 ( COM A ) COM 9 : : FDE

3 2
2 3
4 4
5 5
8 7
7 8

12.4.2. Kabel 2 : FDM verbindung

Die COM 2 ( oder COM B ) am Brunner Computer muß mit COM 8 an der Zusätzlichen Interface Karte
(seite 3) im MRO Leitstandrechner verbunden werden. (Am alten Action-PC COM 6)
.
Das Kabel hat die selbe PIN Konfiguration wie das Rodimo Kabel.

Das Kabel hat folgende PIN-Belegung

Brunner MAN Roland


COM 2 ( COM B ) COM 8 : : FDM

3 2
2 3
4 4
5 5
8 7
7 8

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12.5. Test Werkzeuge

12.5.1. Testprogramm: CCITest

Dieses testprogramm testet die zwei seriellen Schnittstellen COM 8 und COM 9 an der zusätzlichen
Schnittstellenkarte.
Um das Programm zu benutzen muß am Laptop / Brunner-PC die COM 1 für beide Tests benutzt werden.
Das Rodimo Kabel kann zur Verbindung zwichen Brunner-PC COM 1, oder dem eigenen Notebook COM 1,
und den Schnittstellen COM 8 und COM 9 des Leitstandsrechner benutzt werden.

Um das Programm in Deutsch zu starten, Eingabe: CCITEST


Um das Programm in Englisch zu starten, Eingabe: CCITEST E

Das Testprogramm ist Selbsterklärend.


Die Testreihenfolge ist automatisch.
Zuerst wird die FDM-Schnittstelle getestet. ( Rodimo-Kabel an COM 8 anschließen)
Danach die RCI-Schnittstelle. ( Rodimo-Kabel an COM 9 anschließen)

Um den Test abzubrechen irgendeine Taste auf dem Keyboard drücken.

12.5.2. Testprogramm: Comtest, Version 02.01

Zum Testen der COM-Schnittstellen den Teststecker (9 PiN 2-3 und 7-8 gebrückt) auf die entsprechende
COM-Schnittstellen stecken. Am besten beides Testen, Leitstand und Brunner PC (siehe auch 12.4.3.
Computerverbindungsprogramme).

Das Programmm „COMtest“ ist im Leitstandsprogramm intigriert:

Algemein / Service / Test / COM-Test

Ältere Versionen des COM-Tests arbeiten nicht korrekt.

12.5.3. Computerverbindungsprogramme

Um sicher zu sein eine funktionierende Verbindung zu haben, kann man die COM-Schnittstellen des Brunner-
PCs (COM2 oder COM3) mit COM1 des Notebooks verbinden. Dazu benutzt man am besten das Rodimo-
Kabel“. Danach kann man die Interface des Brunne-PCs nacheinander mit Hilfe von
Computerverbindungsprogramme wie „Norton Commander / LapLink / Fx“ testen.

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