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Klarträume

Wischi wischt auf


Definition
Laut Wikipedia ist ein Klartraum:
.. oder auch luzider Traum (von lat. lux „Licht“) ein Traum, in dem der Träumer sich bewusst ist, dass
er träumt.

Wie konnte man Klarträume wissenschaftlich nachweisen?


Die Paradoxie, dass man während des Schlafes "wach" sein kann, scheint für die meisten Menschen
einen solchen Widerspruch darzustellen, dass sie das Klarträumen schlicht ignorieren. Auch die
Wissenschaft stand diesem Phänomen lange Zeit mit großer Skepsis gegenüber. Frühere
Erfahrungsberichte wurden von den physiologisch orientierten Forschern belächelt, da sie diese
Erlebnisse als "Mikro-Wachepisoden" im Verlauf des Schlafes ansahen. Nur so ist es zu erklären, dass
die Klarträume eine so lange Zeit unbeachtet geblieben sind. Erst Ende der siebziger Jahre des
zwanzigsten Jahrhunderts begannen Forscher damit, den Klartraum im Labor nachzuweisen. Keith
Hearne und Stephen LaBerge gelang es - völlig unabhängig voneinander und ungefähr zur gleichen
Zeit -, den Beweis zu erbringen, dass es sich beim Klarträumen um ein tatsächliches Phänomen
handelt. Beide folgten derselben Logik: Wenn der Träumer in seinem Traum tatsächlich bei vollem
Bewusstsein ist, sollte es ihm möglich sein, dies auf irgendeine Art und Weise der Außenwelt
mitzuteilen. Das Problem dabei besteht darin, dass - wie wir bereits wissen - der Körper während der
REM-Phase vollkommen gelähmt und von daher unfähig ist, irgendwelche Informationen zu
übermitteln. Die Muskellähmung des Körpers kennt jedoch ganz offensichtlich eine Ausnahme: Die
Augen sind während des REM-Schlafes uneingeschränkt beweglich, denn schließlich haben die
schnellen Augenbewegungen dieser Schlafphase ihren Namen gegeben. Befunde aus der Schlaf- und
Traumforschung ließen darüber hinaus vermuten, dass die aufgezeichnete Augenbewegung während
des REM-Schlafes in Verbindung mit der Blickbewegung im Traum steht. Würde man nun einen
Klarträumer instruieren, eine vorher vereinbarte Augenbewegung während seines Traums
durchzuführen, und könnte man dieses Blickverhalten im EOG wiederfinden, wäre ein Beweis dafür
geliefert, dass es sich beim Klartraum um ein Phänomen handelt, das sich experimentellen Zugriffen
nicht entzieht. Beide Forscher kamen bei der Anwendung dieser Strategie im Schlaflabor zu den
gleichen positiven Ergebnissen: Deutlich waren in ihren Schlafaufzeichnungen die vorher genau
vereinbarten Augenmuster wiederzufinden.
Inzwischen ist eine Vielzahl solcher Experimente durchgeführt worden, und es besteht kein Zweifel,
dass es für einen Menschen auf diese Weise möglich ist, aus seinen Träumen heraus mit der
Außenwelt zu "kommunizieren". Üblicherweise geht man bei solchen Untersuchungen
folgendermaßen vor: Ein genau definiertes Augenbewegungsmuster (z.B. eine deutliche LRLR-
Augenbewegung für links-rechts-links-rechts) dient als Information darüber, dass der Träumende
erkannt hat, dass er träumt, mit einer bestimmten Aufgabe in seinen Träumen anfängt oder mit ihr
aufhört. In den Abbildungen 4 und 5 ist ein Ausschnitt aus einer Schlafaufzeichnung zu sehen.

ABBILDUNG: Links-rechts-Augenbewegungen in der Aufzeichnung eines Klartraum


Welche Techniken zum Erlernen des Klarträumens gibt es?
Da luzides Träumen spontan sehr selten auftritt, stellt sich die Frage, ob diese Fähigkeit trainiert
werden kann. Tatsächlich gibt es verschiedene Methoden, um das Klarträumen zu erlernen,
allerdings kann von keiner dieser Anleitung sicher davon ausgegangen, dass man einen Klartraum
erleben wird.

Klarheit gewinnende Techniken


Bei diesen Techniken schlafen sie ein und stellen im Traum fest, dass Sie träumen (z.B. unten
beschriebene Reflexionstechniken)

Klarheit bewahrende Techniken


Bei diesen Techniken bleiben Sie bei vollem Bewusstsein während des Einschlafens.

Einsatz von externen Reizen


Bei diesen Techniken werden Sie von externen Reizen daran erinnert, dass Sie träumen (z.B.
akustische Signale, leichte elektrische Impulse, Lichtblitze)

Reflexionstechniken

 Stellen Sie sich am Tag mindestens fünf- bis zehnmal die kritische Frage, ob Sie wachen oder
träumen!
 Versuchen Sie sich dabei intensiv vorzustellen, dass sie sich im Traum befinden, dass also
alles, was Sie wahrnehmen, einschließlich Ihres eigenen Körpers, bloß erträumt ist!
 Achten Sie bei der Prüfung der Frage nicht nur auf das, was augenblicklich geschieht, sondern
auch auf das, was zuvor passiert ist. Stoßen Sie auf etwas Ungewöhnliches oder haben Sie
Erinnerungslücken? Für die Prüfung der Frage genügt die Zeit von einer Minute.
 Stellen Sie die kritische Frage grundsätzlich immer in allen Situationen, die für Träume
charakteristisch sind, also immer, wenn etwas Überraschendes oder Unwahrscheinliches
geschieht oder wenn Sie sich in einer extremen Gefühlssituation befinden!
 Besonders günstig für das Erlernen des Klarträumens ist es, wenn Sie Träume mit
wiederkehrenden Inhalten haben. Erleben Sie im Traum etwa häufig Gefühle der Peinlichkeit
oder tauchen in Ihren Träumen häufig Hunde auf, dann stellen Sie in allen peinlichen
Situationen des Wachlebens, beziehungsweise immer, wenn Sie tagsüber einen Hund sehen,
die Frage nach dem Bewusstseinszustand.
 Haben Sie öfter Traumerlebnisse, die im Wachzustand nicht oder sehr selten vorkommen,
wie etwa das Erlebnis des Schwebens oder Fliegens, dann versuchen Sie sich im
Wachzustand intensiv in ein solches Erlebnis hineinzuversetzen und es mit dem Gedanken zu
verbinden, dass Sie sich im Traumzustand befinden!
 Schlafen Sie mit dem Gedanken ein, dass Sie einen Klartraum erleben werden! Dies erscheint
besonders hilfreich, wenn Sie in der Nacht aufgewacht sind und in den frühen
Morgenstunden wieder einschlafen. Vermeiden Sie bei diesem Gedanken aber jegliche
bewusste Willensanstrengung!
 Können Sie sich nur schlecht an Ihre gewöhnlichen Träume erinnern, so ist es zweckmäßig,
zunächst Methoden zur Förderung der Traumerinnerung zu benutzen.
 Nehmen Sie sich vor, im Traum eine ganz bestimmte Handlung auszuführen! Hierzu eignen
sich einfache Bewegungsabläufe jeder Art.
 Üben Sie am Anfang ohne Unterbrechung, aber nicht mit Verbissenheit, und setzen Sie sich
keine Frist, sondern bewahren Sie Geduld!
Reality Checks

UhrenRC
Man schaut mehrmals hintereinander auf die Uhr. Sollte sich die Uhrzeit verändern oder wirre
Zeichen anzeigen, träumt man höchstwahrscheinlich

LeseRC
Man schaut sich irgendeinen Text (Werbung, Zeitung usw.) mehrmals hintereinander an. Sollte sich
der Text verändern, vergrößern oder verkleinern, träumt man.

NasenRC
Man hält sich die die Nase einfach zu und versucht trotzdem zu atmen(am Tag möglichst unauffällig
machen, sieht sonst dumm aus). Sollte man dann trotzdem atmen können, träumt man.

HandRC
Man schaut auf die Hände. Sollte man mehr oder weniger als 5 Finger an einer haben oder die Hand
irgendwie doppelt, durchscheinend usw. sehen, träumt man.

Der Empfindungstest
Halte im Alltag einmal kurz inne, versenke dich ganz in dich und in das Hier und Jetzt. Gibt es
irgendwie ein Traumgefühl, ein erregendes und beängstigendes Gefühl zugleich. Bist du wirklich ganz
da, kannst du dich an dich selbst, deine Freunde und deine Familie erinnern. Wohin gehst du und
woher kommst du. Gab es irgendeinen Bruch im Zeitverlauf?

Der Personentest
Hinterfrage häufig Personen. Ist die Person wirklich real oder erscheint sie dir zusammengesetzt aus
anderen bekannten Personen. Kann diese Person in dieser Form überhaupt so am Leben sein - kurz:
ist sie wirklich real oder könnte sie ein Produkt deiner Kreativität sein?

Der Farbentest
In Träumen kommen Farben vor, die es in der Realität nicht gibt. Beobachte aufmerksam deine
Umgebung. Sind die Farben realistisch? Kommen selbstleuchtende Körper vor? Ändern sich die
Farben?

Der Perspektiventest
Sind weiter entfernte Gegenstände wirklich kleiner als in der Nähe befindliche. Sind weiter entfernte
Geräusche wirklich leiser als Geräusche in deiner unmittelbaren Umgebung. Ist die Perspektive
irgendwie verzerrt? Befindest du dich überhaupt in deinem Körper? Achte auf alle möglichen
Abweichungen.

Der Drehtest
Ein schöner Test, wenn man unbeobachtet ist. Drehe dich mit offenen Augen einmal schnell um
deine Achse. Im Traum kommt es oft vor, dass die Umgebung entweder während der Drehung
unverändert bleibt oder sich nach Beendigung der Drehung weiterdreht.(nicht zu viel drehen sonst
wird dir schwindlich und der Test ist hinfällig)

HamsterbackenRC
Versuche durch den geschlossenen Mund auszuatmen, wenn das klappt träumst du wahrscheinlich.

Materialitätstest
Versuche durch Gegenstände oder Wände hindurchzufassen. Dieser RC ist auch als bewegungsloser
RC geeignet wenn man versucht, sie durch die Bettmatratze hindurch fallen zu lassen.
SchwebeRC
Versuche zu Schweben/Fliegen. im Wachleben sollte das ohne Hilfsmittel nicht möglich sein.

ElektroRC
Im Traum kommt es oft vor, dass Lichtschalter usw. nicht funktionieren.

sonstige Tests
Das verbreitete Klischee sich im Traum zu Kratzen oder zu Zwicken funktioniert nicht! Sei versichert,
dass dein Traumkörper Schmerz jede Körperwahrnehmung absolut ununterscheidbar von deinem
"echten" Körper produzieren kann. Du kannst nur dein Bewusstsein, nicht deinen Körper prüfen.
Allerdings hat man in der Traumrealität Möglichkeiten, die man sonst nicht hat.
Die Auflistung der Realitätstests hier ist nicht vollständig - kann es gar nicht sein.

Was kann ich in einem Klartraum machen (bzw. nicht machen)


Also auf der Hitliste ganz oben steht das Fliegen, weil es (ich hab es selbst schon oft ausprobiert) ein
unheimlich tolles Gefühl ist wie ein Vogel von oben herab zu sehen. Wenn du in einem Klartraum bist
kannst du zum Beispiel folgende Dinge machen:

1. Fliegen
Verschiedene Menschen verwenden verschiedene Techniken. Einige können sich mit einer Art Brust-
Schwimm-Bewegung in die Lüfte erheben, andere bewegen Ihre Hände wie ein Vogel und wieder
andere fliegen in einer beliebigen Position. Durch Übung ist es jedoch möglich mit einer beliebigen
Bewegung zu fliegen, doch bei den meisten Menschen ist eines gemeinsam: Sie müssen eine
bestimmte Vorwärtsgeschwindigkeit haben um fliegen zu können (doch mit wenig Übung kann man
auch im stehen wegfliegen).
Meine erste Flugerfahrung (im Traum) hatte ich mit ca. 12Jahren als ich meine ersten Klarträume
hatte. Damals bin ich mit einem Fahrrad gefahren und plötzlich, als ich nach unten blickte, schwebte
ich. Bei diesem Anblick erschrak ich und ich bin zurück auf die Erde gefallen. Ich versuchte es erneut
aber zu beginn gelang es mir nicht. Erst als ich meine Angst überwunden hatte (ich bin von einem
Hochhaus gesprungen) ist es mir gelungen.
!!! Wichtig: Bevor du im Traum so waghalsige Aktionen machst, vergewissere dich, dass es ein
Traum ist. Das machst du in dem du dir wünscht, dass z.B.: Albert Einstein neben dir steht und
wenn er dann neben dir steht kannst du ohne bedenken springen!!!

2. Kaufen (nicht nur für Frauen, sondern auch für modebewusste Männer)
Wünsch dir ein Kaufhaus (eines deiner Wahl) und probiere alles an was du willst und kaufe was du
willst du kannst es dir ja leisten. Habe mit diesem Thema selbst wenig Erfahrung, weil ich trotz vieler
Klarträume noch nie einkaufen war.
!!! Wichtig: Bevor du im Traum das Kaufhaus leer kaufst vergewissere dich, dass es ein Traum ist.
Falls es keiner ist achte auf deine finanziellen Möglichkeiten!!!

3. Formel1 oder Gokart


Für rennfahrsüchte Männer genau das richte mit dem Gokart gegeneinander fahren macht total Spaß
(hab ich selbst schon getestet) auch Gelände-Rennen sind sehr zu empfehlen.
!!! Wichtig: Auch wenn es ein Traum ist halte dich stets an die StVo, denn „Bleib am Leben geh vom
Gas“!!!
4. Was kann ich nicht machen
Was in Klarträumen leider nicht funktioniert ist das lösen von komplexen Aufgaben, also die
Mathehausübung noch schnell beim schlafen machen geht leider nicht, weil unser Gehirn beim
schlafen (auch wenn wir es kontrollieren können) nur halbe Leistung fährt und so nicht fähig ist
Integral- bzw. Differentialgleichungen zu lösen. Einfache Rechnungen wie Addition sind möglich.
Schon bei einer Multiplikation wird’s kompliziert.
Auch sterben kann man in einem Traum nicht, also keine Angst es ist nicht wie in Matrix, dass sie
wenn sie in der Traumwelt Ihr leben verlieren auch in der Realität sterben. Unser Gehirn hat noch nie
miterlebt wie es ist zu sterben und kann sich dieser Ungewissheit nur schwer annähern, bzw. sich
vorstellen darum ist es nicht möglich im Traum zu sterben. Es gibt 2 Möglichkeiten. Die erste: Sie
überleben den Vorfall (ich bin schon des öfteren im Traum von hohen Gebäuden gefallen und weil
ich das Fliegen nicht sofort hinbekam knallte ich am Boden auf. Tut zwar ein bisschen weh, aber ich
bin aufgestanden und noch mal gesprungen :-D)
Oder die zweite Möglichkeit: du wachst schweißgebadet auf.
Lesen ist auch so eine Sache für sich. In einem Traum zu lesen ist quasi nicht möglich. Ein Beispiel: Du
wünscht dir eine Bibliothek mit vielen Büchern nimmst dir eines und beginnst zu lesen. Die Sätze
werden keinen Sinn ergeben und das Beste kommt noch. Wenn du ein Wort liest, einen Moment wo
anders hinsiehst und das Wort erneut liest steht etwas plötzlich ein anderes Wort an der Stelle.

Links
Wer sich sehr für das Thema interessiert sollte mal bei folgenden Seiten vorbei schauen:

http://www.klartraum.de (Wischi Empfehlung!!!)


http://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum
http://de.wikibooks.org/wiki/Klartraum (Wischi Empfehlung!!!)

Bei Google lassen sich zu dem Thema Klarträume (bzw. luzides Träumen) sehr viele Seiten finden.