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Universität Bielefeld

Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Studiengang: Health Communication (BHC), SS 2021

Modul: 401422 BHC47 Vertiefung E-Health-Seminar: Infektionskrankheiten (S)

Dozenten: Herr Prof. Dr. Dr. Reinhard Bornemann

Abschlussbericht
Die Infektionskrankheit Tuberkulose und das Projekt zur Erstellung einer Website zur
Infektionskrankheit Tuberkulose

Namen: Philipp Lissel, Isabel Bäumler, Alexandra Kraus

Fachsemester: 4.Semster

E-Mail Adresse: philipp.lissel@uni-bielefeld.de / isabel.baeumler@uni-bielefeld.de /


alexandra.kraus@uni-bielefeld.de

Abgabedatum: 31.08.2021
Inhaltverzeichnis

1) Einleitung................................................................................................................................3
2. Hintergrund.............................................................................................................................4
2.1. Tuberkulose......................................................................................................................4
2.2 Onlinebasierte Kommunikation im Gesundheitswesen....................................................6
3) Stand der Forschung...............................................................................................................7
3.1 Pathologie..........................................................................................................................7
3.2 Diagnostik.........................................................................................................................8
3.3 Therapie...........................................................................................................................10
3.4 Präventionsmaßnahmen..................................................................................................12
3.5 Epidemiologie.................................................................................................................13
3.6 „Disease of Poverty“ und soziale Faktoren.....................................................................14
4) Methodik...............................................................................................................................16
4.1 Erstellung der Website....................................................................................................16
4.2 Literaturrecherche...........................................................................................................17
5) Nutzenorientierung telemedizinischer Verfahren.................................................................18
5.1 Perspektive der Zielgruppe auf die Telemedizin.............................................................18
5.2 Relevanz onlinebasierter Maßnahmen zur Wissenssteigerung.......................................18
5.3 Potenziale und Grenzen onlinebasierter Kommunikation...............................................19
6. Ergebnisse.............................................................................................................................21
7. Diskussion.............................................................................................................................22
Literaturverzeichnis..................................................................................................................23
Eigenständigkeitserklärung...................................................................................................27
Eigenständigkeitserklärung...................................................................................................28
Eigenständigkeitserklärung...................................................................................................28
1) Einleitung
Von Philipp Lissel

Der vorliegende Abschlussbericht ist das Ergebnis einer Gruppenarbeit, die im Rahmen des
untergewiesenen Moduls Infektionskrankheiten der Veranstaltung Vertiefung von E-Health
entstanden ist. Die Semesteraufgabe bestand darin, ein zur Auswahl stehendes Thema zu
bearbeiten, dazu eine Website zu erstellen und einen Abschlussbericht zu verfassen. Das
ausgewählte Thema der Gruppe, und damit dieser Hausarbeit, ist die Infektionskrankheit
Tuberkulose.

Diese Krankheit wird auch das „Chamäleon der Medizin“ genannt, da es sich um eine
außergewöhnlich komplexe Infektionskrankheit handelt. Die klinischen Beschwerden können
äußerst vielfältig sein (Flick Et Al., 2012). Tuberkulose weist eine sehr hohe Public Health
Relevanz auf, da die Krankheit, vor der Covid-19 Pandemie, weltweit die meisten Todesfälle
verursacht hat. Wissenschaftler erkennen zudem einen Rückschlag in den Forschungen zu
Tuberkulose seitdem Covid-19 sich verbreitet hat. Zum Beispiel ist der in Frankreich
hergestellte Impfstoff unter anderem knapp und noch nicht ausgereift, aber seit der Pandemie
werden die Mittel knapper und die Forschungen langsamer (Euronews, 2021). Nicht nur
durch Covid-19 hat die Bekämpfung gegen Tuberkulose Rückschritte gemacht, sondern auch
die Migrationsbewegung und die älter werdende Bevölkerung haben einen Einfluss auf die
Inzidenz. Diese hat sich von 2009 bis 2015 deutlich erhöht. Hinzu kommt, dass weltweit
immer mehr Tuberkulose-Bakterien resistent gegen die Medikamente zur Behandlung
werden. Umso länger die Bekämpfung der Krankheit andauert, desto resistenter wird sie
gegenüber Antibiotika. Die resistenten Erreger verursachen Erkrankungen, die schwerer zu
behandeln und oftmals länger ansteckend sind (Tuberkulose Informationen über
Krankheitserreger beim Menschen, 2018Maurer Et Al., 2021). All diese Umstände machen
Tuberkulose zu einem Thema mit hoher Public Health Relevanz. Durch die Verbreitung von
Informationen können die Forschung und die Bekämpfung vorangetrieben und unterstützt
werden. Das Ziel des Projektes ist es dementsprechend, mithilfe des Programms zu der
Erstellung einer Website Web-CMS, komplexe Forschungsergebnisse verständlich
aufzubereiten und in einer ansprechenden Form darzustellen. Zielgruppe der erstellten
Website sind vor allem Patienten, Ärzte, Studenten und die allgemeine Öffentlichkeit. Für

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jeden werden so die Informationen bereitgestellt und mögliche Präventionsmaßnahmen
kommuniziert und im besten Fall Ansteckungen und Ausbreitung verhindert werden.

Es ergibt sich folgende Gliederung für den Abschlussbericht: Zunächst werden allgemeine
Hintergrundinformationen zu dem Thema Tuberkulose und onlinebasierter Kommunikation
gegeben, um notweniges Basiswissen für den weiteren Verlauf zu schaffen. In dem nächsten
Kapitel wird der aktuelle Stand der Forschung zur Vertiefung dargelegt und anschließend auf
die Methodik eingegangen. Im fünften Kapitel wird ausführlicher auf den Nutzen von
telemedizinischem Verfahren und deren Potenziale sowie Grenzen onlinebasierter
Kommunikation eingegangen. Im darauffolgenden Kapitel werden die Ergebnisse, die auf er
Websitedargestellt wurden, erläutert und abschließend in einer Diskussion die Potenziale und
Grenzen dieses Gruppenprojektes aufgeführt.

2. Hintergrund
Von Philipp Lissel

Das folgende Kapitel wird in die zwei Unterkapitel 2.1 Tuberkulose und 2.2. Onlinebasierte
Kommunikation im Gesundheitswesen aufgeteilt. In dem Kapitel 2.1. wird grundlegendes Wissen
über die Infektionskrankheit Tuberkulose gegeben und in dem zweiten Unterkapitel der Stellenwert
von Onlinebasierter Kommunikation im Gesundheitswesen evaluiert.

2.1. Tuberkulose
Von Philipp Lissel

Die Krankheit Tuberkulose kann sich an jedem Organsystem manifestieren und der
Krankheitsverlauf variiert in Abhängigkeit von den Begleitumständen von einer blitzartigen
oder einer langsamen Entstehung bis hin zu einer spontanen Entstehung (Flick Et Al., 2012).
Tuberkulose besitzt, neben dem medizinischen Ansatz, ebenfalls soziale Faktoren, die einen
großen Einfluss auf die Übertragung und Verbreitung der Krankheit haben. Die World Health
Organisation hat die Infektionskrankheit als „disease of poverty“ bezeichnet. In Europa
erkranken wenig Menschen an Tuberkulose. Länder wie Südostasien, Indien und in
Pazifikregion hingegen sind stark betroffen. Vor allem die Armut, die individuellen
sozioökonomischen Faktoren und der Zustand des Gesundheitssystems sowie die individuelle

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Zugänglichkeit stellen Hauptgründe für das Ausbreiten der Infektionskrankheit dar. Die
Anzahl der Todesfälle deuten auf ein ähnliches Ergebnis, denn 95 Prozent der Todesfälle
treten in ärmeren Ländern auf. (Jenkes, Puchner, 2016). Insbesondere bei
immungeschwächten Patienten, wie bei Kleinkindern oder HIV-Patienten, kann sich direkt im
Anschluss an einer Infektion eine behandlungsbedürftige Tuberkulose entwickeln.

Gesundheitskommunikation in Form von Hygiene Konzepten an Schulen, Arbeitsstellen oder


öffentlichen Gebäuden könnten besonders in ärmeren Ländern helfen die Krankheit
einzudämmen. Zum Beispiel hat Die WHO 2008 die Strategie der drei „I“ veröffentlicht
(Infektionskontrolle, Intensivierte Fallfindung, vorbeugende Therapie von HIV-PatientInnen
mit Isoniazid). Zwischen 2005 und 2014 sind weltweit knapp 6 Millionen Menschen durch
kombinierte HIV/TB-Maßnahmen gerettet worden, schätzt die WHO (Global Tuberculosis
Report 2015). In Uganda hat sich beispielweise die Situation verbessert. Hauptgrund dafür
war vor allem eine Integrierte (gleichzeitige) Versorgung von HIV/Aids und TB-PatientInnen
in ihren Gesundheitseinrichtungen. Eine verbesserte Lüftung in Häusern und Räumen hat
ebenfalls einen positiven Effekt. In Uganda ist es aktuell Vorschrift, dass alle Neubauten
zwecks Infektionsschutz verbesserte Lüftungsanlagen erhalten. Gerade für Hochrisikogruppen
wie Häftlinge gab es hier deutliche Fortschritte (Jenkes, Puchner, 2016). Die aufgezählten
Verbesserungsmaßnahmen sind relativ leicht umzusetzen, und durch Verbreitung dieser
Gesundheitsinformationen, können noch mehr Menschen vor der Krankheit gerettet werden.
Neben der Strategie der drei „I“ hat die WHO die „End TB-Strategie“ nun vorgestellt, welche
als Weckruf an die Politik, Wissenschaft, Geldgeber und Zivilgesellschaft gewertet werden
kann. Der Erkrankung solle die Beachtung geschenkt werden, die ihrem großen
zerstörerischen Einfluss auf Gesundheit und Wohlergehen gerecht werden würde (The End
TB Strategy, 2015). Die weltweite Verbreitung von Informationen und Präventivmaßnahmen
ist dementsprechend von hoher Bedeutung, um Tuberkulose als eine der weltweit führenden
Todesursachen einer bakteriellen Infektionskrankheit einzudämmen. Die Notwendigkeit zum
aktiven Handeln wird nochmals durch den bereits erwähnten Fakt, dass Tuberkulose Batterien
immer resistenter gegenüber Behandlungsmedikamenten werden, unterstrichen. Eine Gruppe
von Wissenschaftler*innen hat 11.666 Patienten mit einer MDR-TB analysiert, um die
Behandlungsergebnisse von MDR-TB Patienten zu bewerten und festzustellen ob die
bestehenden Definitionen noch relevant sind. Eine Resistenz gegen Fluorchinolone zusätzlich
zu Rifampicin und Isoniazid führten zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit eines ungünstigen

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Behandlungsergebnisses und insgesamt hatten 4653 (39,9%) der Patienten*innen ein
ungünstiges Behandlungsergebnis (Maurer Et Al., 2021).

2.2 Onlinebasierte Kommunikation im Gesundheitswesen


Von Philipp Lissel

Für die im vorherigen Abschnitt als notwendig zur Verbesserung der Tuberkulose Situation
identifizierte Informationsverbreitung sind gerade onlinebasierte Kommunikationsmittel, wie zum
Beispiel Internetseiten oder Telemedizin äußerst hilfreich, um schnell und vor allem global
Gesundheitsinformationen weiterzuleiten. Die massenmediale Kommunikation ist für die Prävention
und Gesundheitsförderung von enormer Relevanz. Diese massenmedial vermittelte Kommunikation
hat den Vorteil, dass es vergleichsweise ein kostengünstiges und wirkungsvolles Instrument ist, um
Zielgruppen zu erreichen und Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung auf breiter Basis
umzusetzen. Neben den klassischen Massenmedien wie Presse, Hörfunk, Fernsehen und Film gehört
auch, zumindest in den westlichen Ländern, das Internet bereits zu den sogenannten Massenmedien
(Schäfer Et Al., 2021). Die Nutzung und Akzeptanz des Internets als Informationsquelle wird durch
die Forschung von Ybarra et al. deutlich gemacht: Im Rahmen dieser Forschung führten die
Wissenschaftler eine Befragung unter Jugendlichen aus Uganda zur Nutzung und Akzeptanz des
Internet als Informationsquelle über HIV/Aids durch. Ihre Befunde deuteten darauf hin, dass das
Internet eine vielversprechende Möglichkeit der HIV-Prävention bei afrikanischen Jugendlichen aus
ärmeren Regionen darstellt (Ybarra Et Al., 2006).

Eine mögliche Herausforderung des Internets als Kommunikation und Informationsquelle könnte die
Qualität der verbreiteten Informationen sein sowie die Qualitätskontrolle. Vor allem bei den vielen
Austauschsmöglichkeiten im Internet, wie Diskussionsforen oder Chatrooms sowie virtuelle
Selbsthilfegruppen, werden in den meisten Fällen nicht von Experten moderiert, was die Qualität
solcher Informationen in Frage stellen lässt (Rossmann Et Al., 2019). Abseits davon, dass sich der
Informationsfluss dadurch enorm verschnellert, scheint es auch die Experten-Laien-Beziehung im
Gesundheitswesen zu verändern. Dadurch, dass sich jeder selbst im Internet informieren kann und
zum Beispiel in Chats ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen kann, entsteht für die
Arzt-Patient-Beziehung eine neue Herausforderung (Jenkes, Puchner, 2016)

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3) Stand der Forschung
Von Philipp Lissel

Das folgende Kapitel thematisiert die Pathologie und die Diagnostik der Infektionskrankheit
Tuberkulose. Dazu wird das Kapitel in zwei unter Kapitel aufgeteilt. Zum einem in das
Kapitel Pathologie, dieses Kapitel soll dem Leser näher bringen inwiefern sich die
Infektionskrankheit auf den Menschlichen Körper auswirkt, und zum anderen das Kapitel
Diagnostik, welches von den verschieden Diagnoseverfahren von Tuberkulose handelt.

3.1 Pathologie
Von Philipp Lissel

Bei einer Infektionskrankheit, wie der Tuberkulose, dringt ein Krankheitserreger von außen in
den Körper ein und schädigt diesen (Was man über Tuberkulose wissen sollte, 2014). Die
Tuberkulose wird durch Bakterien ausgelöst und vor allem durch Tröpfcheninfektionen
übertragen. Die meisten Personen stecken sich durch die Inhalation von erregerhaltigen
Aerosolen an, die durch das Husten von Patienten, die bereits an einer offenen
Lungentuberkulose leiden, generiert werden (Lange Et Al., 2019). Wenn die
Infektionskrankheit die Lunge befällt, beginnt die Erkrankung in der Regel mit unspezifischen
Beschwerden wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Außerdem kann es zu Fieber,
Appetitmangel mit ungewolltem Gewichtsverlust und nächtlichem Schwitzen führen.
Schmerzen beim Atmen und länger bestehender Husten mit gelegentlich blutigem Auswurf
sind die klassischen Beschwerden bei einer Lungentuberkulose. Die Krankheit kann in
selteneren Fällen aber auch andere Organe wie zum Beispiel direkt die Lymphknoten,
Rippenfell, Nieren oder Harnwege befallen. Knochen, Gelenke, Wirbelsäule, Verdauungstrakt
oder das zentrale Nervensystem sind noch seltener betroffen. Dann breiten sich die Bakterien
über die Lymph- oder Blutbahn im Körper aus. Die Seltenste, aber auch die gefährlichste, Art
der Tuberkulose ist die Miliartuberkulose und die tuberkulöse Hirnhautentzündung. Beide
haben eine sehr gefährliche Verlaufsform bei den mehrere Organen befallen werden.
Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit einer

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Immunschwäche (Tuberkulose Informationen über Krankheitserreger beim Menschen, 2018).
Patienten die zum Beispiel bereits an der Immunschwächenden Krankheit wie HIV/Aids
leiden haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit aus einer latenten TB-Infektion eine aktive TB
zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Tuberkulose die Haupttodesursache für HIV-Positive
Patienten und verursacht 15% aller AIDS-Todesfälle weltweit (Loddenkemper, 2003)

Eine rechtzeitig erkannte und richtig behandelte Tuberkulose heilt in aller Regel jedoch
folgenlos aus. Meistens kann aber die Infektion erst nach 6 bis 8 Wochen nachgewiesen
werden. Die Krankheit bricht aber nicht direkt aus, sondern das Immunsystem setzt sich
meisten erst mit dem Erreger auseinander. 5 bis 10 Prozent der Jugendlichen und
Erwachsenen erkranken tatsächlich nach einer Ansteckung. Bei Kleinkindern und Menschen
mit einer ausgeprägten Abwehrschwäche sind es dagegen ca. 20 bis 40 Prozent. Das Problem
bei der Tuberkulose liegt in der Inkubationszeit. Meistens bleiben nach der Ansteckung die
Erreger schlummernd im Körper und die Krankheit bricht erst nach Jahren oder Jahrzehnten
aus, sobald die Immunabwehr nachlässt. Allerdings kann die Krankheit in seltenen Fällen
auch direkt ausbrechen und macht sich durch typische Beschwerden bemerkbar. Eine
Aufklärung und Zugang zu Gesundheitsinformationen sind zur Vorbeugung eines tödlichen
Tuberkulose Verlauf dementsprechend enorm wichtig und unterstreichen nochmals, die hohe
Public Health Relevanz und die onlinebasierte Verbreitung. Also gibt es Insgesamt, nach
einer Ansteckung mit Tuberkulose-Erregern, drei Möglichkeiten wie die Krankheit verlaufen
kann:

1. Sie bricht nicht aus, weil körpereigene Abwehr die Erreger eindämmt oder unschädlich
macht.

2. Die Erreger schlummern im Körper und brechen erst aus so bald, dass Immunsystem
geschwächt ist.

3. Die Krankheit bricht aus.

(Tuberkulose Informationen über Krankheitserreger beim Menschen, 2018)

3.2 Diagnostik
Von Philipp Lissel

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Neben den allgemeinen Diagnoseverfahren bezüglich einer behandlungsbedürftigen
Tuberkulose spielt eine detaillierte Anamneseerhebung eine entscheidende Rolle. Bei der
Tuberkulose ist die klinische Symptomatik allein meist unspezifisch und führt zu keiner
eindeutigen Diagnose. Deswegen ist es wichtig die Vorgeschichte der Krankheit zu
analysieren und die dazu gehörigen Informationen wie Auslandsaufenthalte, Kontakte zu
Erkrankten und Risikogruppen, Vorerkrankungen (Tuberkulose, 2006). Gerade weil die
Diagnose bei der Tuberkulose keinen eindeutigen Character aufweist, werden abhängig von
der TBC-Wahrscheinlichkeit auch unterschiedlichen Diagnoseverfahren vollzogen. Um diese
TBC-Wahrscheinlichkeit zu errechnen, wurden verschiedene TBC-Indikatoren und Scores
entwickelt. Deren Werte sind abhängig von der TBC-Prävalenz. Bei einer niedrigen TBC-
Prävalenz (5%), negativen TBC-Indikatoren, ZN-negativem Sputum oder einer gesicherten
Alternativdiagnose ist eine Lungentuberkulose sehr unwahrscheinlich (NPV > 99%). Je
nachdem welche Beschwerden der Patient zeigt werden Therapieverfahren ausgeschlossen
bzw. die Art der Tuberkulose eingeengt. Es gibt mehrere Verfahren wie man eine
Tuberkulose-Art Diagnostizieren kann.

1. Die Mikrologische Diagnostik

2. Färbung und Mikroskopie

3. PCR

4. Kultureller Nachweis

5. Mendel-Mantoux-Test (MMT)

6. Interferon Gamma Release Assays (IGRAs)

(Flick Et Al., 2012)

Der bakteriologische Nachweis von M. tuberculosis, beziehungsweise die Mikrobiologische


Diagnostik, sollte das angestrebte Ziel zur Bestätigung eines Tuberkuloseveradchts darstellen.
Der Vorteil in diesem Diagnose-Verfahren liegt darin, dass neben der Materialgewinnung für
die bakteriologische und pathologisch-anatomische Untersuchung auch Differenzialdiagnosen
meist zuverlässig ausgeschlossen werden können (Tuberkulose, 2005). In der Regel werden
dabei unter Isolationsbedingungen drei separate Sputum-proben im Abstand von mindestens

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achst Stunden gesammelt (optimal ist eine Probe am Morgen) und das Material
mikroskopisch, kulturell und mindestens eine Probe mittels PCR untersucht. Alternativ bietet
sich auch eine Bronchoskopie mit rochoalveolärer Lavage und ggf. trans-bronchialen
Biopsien an, wenn die untersuchte Sputum Probe nicht ausreichend ist (Flick Et Al., 2012).

Eine elementare Säule der TBC-Diagnostik ist die Färbung und Mikroskopie da sie schnell,
preisgünstig und flächendeckend verfügbar sind. Die mykobakterielle PCR hingegen stellt ein
hochsensitives, sehr spezifisches, jedoch aufwendiges Verfahren zum sofortigen Nachweis
einer TBC dar. Der PCR-Test beruht auf einer namensgebenden polymerase Chain reaction.
Die Ergebnisse liegen i.d.R. nach 24 Stunden vor. Der Kulturelle Nachweis von M.
tuberculosis in Fest- und Flüssigmedien ist der Goldstandard der TBC-Diagnostik und
unerlässlich für die spätere Resistenztestung und die Therapiekontrolle. Dann wären noch
zuletzt der Mendel-Mantoux-Test (MMT) und die Interferon Gamma Release Assays
(IGRAs) zu nennen. Bei beiden wird eine T-Lymphozyten-abhängige Immunantwort auf
mykobakterielle Antigen untersucht. Dabei handelt es sich um eine allergische Typ-IV-
Reaktion auf mykobakterielle Antigene. Neben praktischen Gesichtspunkten haben IGRAs
gegenüber dem MMt folgende Vorteile: Sensitiver bei erkrankten und immunsupprimierten
Personen und eine höhere Spezifität vor allem bei BCG-Geimpften (Flick Et Al., 2012).
Jedoch ist der Nachweis einer Immunantwort über einen IGRA, den THT oder den
Ausschluss einer aktiven Tuberkulose nicht ausreichend und sollte nicht zur Diagnostik einer
aktiven Tuberkulose verwendet werden, denn etwa 20% der Patienten mit aktiver
Tuberkulose reagieren nicht im THT oder IGRA (Sester Et Al., 2011)

3.3 Therapie
Von Isabel Bäumler
Bei der Tuberkulose handelt es sich um eine gut behandelbare Infektionskrankheit. Die
Therapie erfolgt ausschließlich durch eine Kombination von Medikamenten. Diese
Kombinationsbehandlung hat folgende zwei Gründe:

1. „Die Medikamente unterscheiden sich in ihren Wirkmechanismen und Wirkorten


(Zytosol, Lysosom, etc.), so dass die Erreger auf unterschiedlichen Stufen abgetötet
oder in ihrer Vermehrung gestoppt werden“ (Robert Koch Institut, 2013)

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2. Unter Behandlung mit nur eines Medikamentes würden die Erreger in kurzer Zeit
Resistenzen entwickeln und könnten so nicht in der Vermehrung gestoppt werden
(Lungenärzte im Netz)

Demgemäß stehen die vier Antituberkulotika Isoniazid (INH), Rifampicin (RMP),


Pyrazinamid (PZA) und Ethambutol (EMB) zur Verfügung. Anstelle EMB kann auch
Streptomycin (SM) verwendet werden, das jedoch nach der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) als Zweitrangmedikament zählt, da sie nicht oral verabreicht werden kann.
Zweitrang- oder Reservemedikamente kommen üblicherweise bei Resistenzen oder
Unverträglichkeiten zum Einsatz (Robert Koch Institut, 2013).

Die Gesamtbehandlungsdauer beträgt bei einer unkomplizierten Tuberkulose im Normalfall


sechs Monate und wird als Standard- Kurzzeittherapie bezeichnet. Hierbei werden in den
ersten beiden Monaten (Initialphase) INH, RMP, PZA und EMB verabreicht. Die darauf
Folgende Stabilisierungsphase, auch als Kontinuitätsphase bezeichnet, dauert vier Monate an
und wird mit der 2er Kombination INH und RMP fortgesetzt (Lungenärzte im Netz). Um eine
maximale Therapiesicherheit zu garantieren, muss die Medikamenteneinnahme täglich
erfolgen, die zudem medizinisch überwacht wird (Robert Koch Institut, 2013).

Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung der Standard- Kurzzeittherapie


sind folgende Faktoren: Die Medikamente werden vertragen, es liegen keine Resistenzen vor
und es besteht eine gute Patientenmitarbeit (Robert Koch Institut, 2013).

Bei komplizierteren Verläufen der Erkrankung, was beispielsweise der Befall mehrerer
Organe sein kann, ist eine längere Therapiedauer erforderlich. Dies ist aber auch für HIV-
Patienten nötig, weshalb jedem Tuberkulosepatienten eine HIV- Testung empfohlen wird
(Robert Koch Institut, 2013).

3.4 Präventionsmaßnahmen
Von Isabel Bäumler
Ziel der präventiven Maßnahmen ist die Verhinderung einer Tuberkulose bei gefährdeten
Personen. Dies gelingt durch eine frühzeitige Diagnose der Erkrankten, die dann, wenn diese
infektiös sind, isoliert werden und sachgerecht therapiert werden (Lungenärzte im Netz).

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Somit kann das Risiko einer Infektion bei Kontaktpersonen minimiert werden und bereits
erfolgte Expositionen infizierter Personen erfasst werden (Schaberg et al., 2012).

Präventionsmaßnahmen werden priorisiert bei Menschen mit einer latenten


Tuberkuloseinfektion, auch mit LTBI abgekürzt, durchgesetzt (DZK).

Dabei handelt es sich nicht um eine Erkrankung, sondern um eine Infektion, bei der eine
geringe Anzahl an Tuberkulosebakterien im Körper vorhanden ist. Diese kann jedoch vom
körpereigenen Immunsystem kontrolliert werden, sodass es (noch) nicht zu der Krankheit
Tuberkulose führt. Somit ist die Person mit LTBI nicht ansteckend, kann aber im Laufe seines
Lebens eine Tuberkulose entwickeln. Bei 5-10% der LTBI- Infizierten ist das der Fall (DZK).

Da nur ein relativ kleiner Teil davon betroffen ist, wird eine Prävention nur angeboten, wenn
das Risiko Tuberkulose zu entwickeln erhöht ist oder intensiver Kontakt zu jemandem mit
ansteckender TB bestand.

Zur Vorbeugung der Erkrankung kommt medikamentöse Prophylaxe mit Isoniazid zum
Einsatz, die ebenfalls die Erkrankungsrate an Tuberkulose unter HIV- positiven Patienten und
Patientinnen mit positivem Tuberkulintest senkt (DZK).

Um eine funktionierende Tuberkulosekontrolle durchführen zu können, sind „die gute


Ausbildung und Aufklärung aller Beteiligten sowie die Zusammenarbeit von öffentlichem
Gesundheitsdienst, Laboratorien, klinischem und niedergelassenem Bereich“ Voraussetzung
(Lungenärzte im Netz). So kann durch zuverlässige Meldedaten eine Reaktion auf neue
epidemiologische Entwicklungen erfolgen. Aktive Fallfindungsmaßnahmen helfen
Erkrankungsfälle frühzeitig zu entdecken und damit Infektionsketten zu unterbrechen
(Lungenärzte im Netz).

Auch ein Impfstoff, die BCG- Impfung (Bacillus Calmette Guérin), wurde gegen die
Tuberkuloseinfektion entwickelt. Die bietet jedoch keinen verlässlichen Schutz, sondern hilft
lediglich schwere Tuberkuloseverläufe im Kindesalter zu verhindern (Lungenärzte im Netz).
Aus diesem Grund wird sie von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert- Koch-
Institut seit dem Jahr 1998 nicht mehr empfohlen (Schaberg et al., 2012).

Das Ziel der Prävention kann nur erreicht werden, wenn die oben genannten Maßnahmen
konsequent erfolgen.

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3.5 Epidemiologie
Von Isabel Bäumler
Bei der Tuberkulose handelt es sich um eine der häufigsten zum Tode führenden bakteriellen
Infektionskrankheiten weltweit (Lungeninformationsdienst, 2018). Nach Schätzungen der
Weltgesundheitsorganisation verstarben im Jahr 2019 1,4 Millionen Menschen an den Folgen
der Krankheit, oftmals Aufgrund unzureichender Behandlung. Zeitgleich haben sich etwa 10
Millionen Menschen neu infiziert; darunter 1,2 Millionen Kinder (DAHW, 2020).

Rund 85% der Neuerkrankungen treten in Südostasien und Afrika auf. Sie treten, in
absteigender Reihenfolg, am meisten in Indien, Indonesien, China, den Philippinen und in
Pakistan auf. Grund dafür sind, neben dem zunehmenden Auftreten von resistenten
Tuberkulosebakterien, vor Allem die demographische Entwicklung wie der
Bevölkerungswachstum und die zunehmende Lebenserwartung, eine schlechte medizinische
Versorgung, sowie die Migrationsbewegung (Lungeninformationsdienst, 2018). In den
Ländern mit hohen Infektionsinzidenzen sind des Weiteren auch Armut, mangelhafte
hygienischen Verhältnisse und hohe HIV- Infektionsraten zu beobachten (Ziegler et al.,
2012).

Eine Analyse der Meldedaten der letzten Jahre ergab, dass

 “in Abhängigkeit vom Alter zum Teil eine deutlich höhere Erkrankungsrate bei Männern
als bei Frauen
 eine Altersverteilung mit zwei Erkrankungshäufungen, einmal in der Altersgruppe 20 – 29
Jahre, die vorwiegend dem Bevölkerungsanteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit
zugeordnet werden kann, und einen weiteren Gipfel im höheren Lebensalter (ab 69 Jahren).“
(Ziegler et al., 2012)

Auf Europa fallen lediglich etwa 5% der Neuerkrankungen weltweit, wobei auch hier eine
deutlich höhere Betroffenheit von osteuropäischen Staaten zu beobachten ist
(Lungeninformationsdienst, 2018).

Somit ist die Tuberkulose auch eine seltene Erkrankung in Deutschland geworden und steht
damit im Gegensatz zur weltweiten Tuberkulosesituation (Schaberg et al., 2012).

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Im Jahr 2019 konnten 4791 Tuberkulosefälle in Deutschland registriert werden, so das Robert
Koch Institut. Dies entspricht einer Inzidenz von 5,8 Neuerkrankungen pro 100.000
Einwohner und bedeutet eine deutliche Abnahme von 12.5% der Fälle im Vergleich zum
Vorjahr (Robert Koch Institut, 2020). Deutschlandweit verstarben im gleichen Jahr 129
Menschen an der Infektionskrankheit (Robert Koch Institut, 2020).

Ebenfalls ist der Anteil der multiresistenten Tuberkuloseerreger in Deutschland mit circa
2,1% eher niedrig. Im Jahr 2019 waren 87 Patienten der gemeldeten Tuberkulosepatienten an
einer multiresistenten Form erkrankt (DZK). Jedoch ist es nicht auszuschließen, „dass sich die
weltweite Entwicklung mit einer zeitlichen Verzögerung auch in Deutschland wiederspiegeln
wird“ (Ziegler et al., 2012).

Da in Deutschland nach dem Infektionsschutzgesetzes für Tuberkulose eine Meldepflicht bei


den Gesundheitsämtern besteht, kann man davon ausgehen, dass die Dunkelziffer sehr gering
und die Zahlen zur Verbreitung realitätsnah sind (Lungeninformationsdienst, 2018).

3.6 „Disease of Poverty“ und soziale Faktoren


Von Alexandra Kraus
Grundsätzlich kann jeder an Tuberkulose erkranken, jedoch sind die einkommensschwächsten
Gruppen am stärksten betroffen. Tuberkulose ist mit den sozialen Determinanten von
Gesundheit verknüpft, darunter fallen die Bedingungen unter denen Menschen leben und
arbeiten. Unzureichende Lebensbedingungen, eine ungünstige Ernährung und beengte
Verhältnisse stellen Risikofaktoren dar (Weltgesundheitsorganisation, 2013).

Erneuter Aufschwung in der Diffamierung und Stigmatisierung der Tuberkulose-Erkrankten


erfolgte im Jahre 1929, dort wurde der Begriff „asoziale Tuberkulöse“ von F. Kreuser und H.
Deuster eingeführt. Im darauffolgenden Jahr 1930 präzisierte E. Augstein den Begriff, indem
er „asoziale und Antisoziale“ als Menschen definierte, die bewusst gegen das soziale
verstießen. Diese Begriffe fanden während des Nationalsozialismus den Höhepunkt, da
gesund bleiben als eine Pflicht galt und eine Erkrankung als ein Versäumnis gesehen wurde.
Das Bild der Tuberkulose als „soziale Krankheit“ hatte zur Folge, dass Betroffene weder
Verständnis noch Anspruch auf Unterstützung, Versorgung und Pflege hatten. Um damals
Kosten zu sparen in der Behandlung, erfolgten Zwangsisolationen und eine systematische

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Unterversorgung. Diese Maßnahmen galten auch für Leute aus gutem Hause, d.h. wenn diese
sich als unkooperativ zeigten und ihre Behandlungen verweigerten, so wurden auch diese
Personen als asozial stigmatisiert. Heutzutage wird Tuberkulose nicht nur mit Armut
assoziiert, sondern auch mit Migration (Kerstin Aigner, 2016).

Aufgrund dessen sind heutzutage vor allem Migrant*innen, Häftlinge und gesellschaftlich
ausgegrenzte Gruppen von der Krankheit Tuberkulose betroffen
(Weltgesundheitsorganisation, 2013). Außerdem sind Menschen mit einer Abwehrschwäche,
beispielsweise durch eine HIV-Infektion oder durch Einnahme von Medikamenten, die die
Immunabwehr deutlich schwächen, sowie Diabetiker*innen und Alkoholiker*innen besonders
gefährdet. Drogenabhängige und obdachlose Menschen sind ebenso besonders gefährdet, da
diese häufig unter schlechten hygienischen Bedingungen leben (BZgA, 2018).

Auch soziale Faktoren spielen eine Rolle bei der Krankheit Tuberkulose. Eine große Rolle
spielt unter anderem das Rauchen, da rund 20% aller Tuberkulose-Neuerkrankungen darauf
zurückgeführt werden können. Das Rauchen beeinflusst die Begünstigung der Anfälligkeit für
eine Infektion und auch die Heilungswahrscheinlichkeit wird negativ beeinflusst (Pharma-
Brief Spezial, 2016).

4) Methodik
Von Alexandra Kraus

4.1 Erstellung der Website


Von Alexandra Kraus

Für die Erstellung der Website wurde das Programm Wordpress benutzt. Wir (Philipp Lissel,
Isabel Bäumler und Alexandra Kraus) haben uns alle erst einmal selber vertraut gemacht mit
dem Programm, hergeleitet durch das Tutorium und die vielen Hilfsfolien, die uns zur
Verfügung gestellt wurden.

Anfang Juni haben wir uns alle das erste mal in einem Zoom-Meeting getroffen, dort haben
wir beschlossen, dass wir uns erst einmal selber mit dem kompletten Thema Tuberkulose
beschäftigen und uns einige grundlegende Definitionen darüber notieren. Daraufhin haben wir
uns ein paar Tage später erneut getroffen um unsere recherchierten Informationen zu
vergleichen, gleichzeitig haben wir beschlossen wer von uns sich mit welchen Unterpunkten

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zur Krankheit Tuberkulose befasst. In dem gleichen Zoom-Meeting haben wir uns für ein
vorläufiges „Theme“ auf unserer Website entschieden und entsprechende Unterpunkte, diese
sind „Startseite, Tuberkulose, Pathologie/Diagnostik, Therapie/Prävention, Epidemiologie
und Disease of Poverty“, in einer Leiste oben auf unserer Website angegeben und diese in die
richtige Reihenfolge gebracht.

Ungefähr Mitte Juni haben wir uns erneut in einem Zoom-Meeting getroffen um unsere
vorläufigen Texte für die verschiedenen Unterpunkte auf der Website zu vergleichen,
ergänzen oder eventuelle Wiederholungen zu vermeiden. Daraufhin hat jeder von uns noch
ein paar weitere Tage an seinen jeweiligen Texten gearbeitet und diese dann alleine in die
Website, mit Hilfe der Tutoriums Folien, in die Website eingebaut.

Am Ende des Monats Juni haben wir uns noch einmal in einem Zoom-Meeting getroffen,
dabei haben wir zusammen das endgültige Design der Website beschlossen. Des Weiteren
haben wir nach lizenzfreien Bildern recherchiert und diese dann in unsere Website eingebaut.

Das finale Zoom-Meeting hatten wir dann Mitte Juli, dort haben wir alle gemeinsam nochmal
über unsere Website geschaut. Kleine Verbesserungen wurden vorgenommen, wie z.B. das
richtige Format der Bilder wurde einheitlich übernommen und Rechtschreibfehler wurden
verbessert.

Zwischen Anfang Juli und Mitte Juli hat jeder von uns, je nachdem wie es uns möglich war,
die Website selber noch erweitert oder seine eigenen Texte nochmal verbessert. In dieser Zeit
wurden auch noch die Unterpunkte „Aktuelles, Feedback/Fragen, Über Uns und
Quellenangaben“ ergänzt.

In dem finalen Zoom-Meeting Mitte Juli sind wir auch mit der Website fertig geworden,
nachdem wir alles überprüft haben und alle unsere Quellen eingetragen haben.

4.2 Literaturrecherche
Von Alexandra Kraus

Der Abschlussbericht befasst sich mit grundlegenden Informationen zur Infektionskrankheit


Tuberkulose, sowie mit der Erstellung einer Website rund um die Krankheit Tuberkulose und
welche Potenziale und Grenzen diese onlinebasierten Kommunikationsmedien bieten.

16
Um die Fragestellungen beantworten zu können, erfolgte eine Suche mit den Schlagwörtern
Tuberkulose, Public Health Relevanz, Pathologie, Diagnostik, Therapie, Prävention,
Epidemiologie, Disease of Poverty (Krankheit der Armen), Relevanz onlinebasierter
Kommunikationsmedien, Potenziale und Grenzen. Zusätzlich wurde Literatur mit den
verschiedensten Zusammensetzungen der oben aufgelisteten Schlagwörtern gesucht.

Die Suche erfolgte auf einer internetbasierten Literaturrecherche, hierfür wurde Google
Scholar, der Katalog.plus! der Universität, die BASE Suchmaschine der Universität Bielefeld
und andere Suchmaschinen bzw. Datenbanken verwendet.

Zu Beginn wurden in den Punkten 1 und 2 der Abschlussbericht eingeleitet und ein
Hintergrund zum Projekt gegeben. Daraufhin wurde in Punkt 3 der Stand der Forschung
weiter aufgeführt, hier wurde näher auf die Pathologie/Diagnostik, Therapie/Prävention,
Epidemiologie, Disease of Poverty und soziale Faktoren eingegangen. In Punkt 4, dem
Methodik Teil, wurde auf die Erstellung der Website und auf die Literaturrecherche
eingegangen. Des Weiteren wurde unter Punkt auf die Relevanz der Zielgruppe eingegangen,
auf Potenziale und Grenzen onlinebasierter Kommunikation und der Relevanz dieser
onlinebasierten Kommunikation. In den beiden letzten Punkten 6 und 7 wurde unsere
Homepage beschrieben und Potenziale und Grenzen unserer Website aufgeführt.

Die Literaturrecherche wurde gefiltert in dem Kriterium des Erscheinungsjahres, sodass nur
aktuelle Literatur verwendet wurde, die nicht älter als 15 Jahre ist.

Es wurde ausschließlich Literatur verwendet, die in der deutschen Sprache verfasst wurde.

5) Nutzenorientierung telemedizinischer Verfahren


Von Alexandra Kraus

5.1 Perspektive der Zielgruppe auf die Telemedizin


Von Alexandra Kraus

Im Jahre 2019 wurden in Deutschland 4.791 Menschen mit Tuberkulose registriert (Robert
Koch Institut, 2019). Personen mit deutscher Angehörigkeit verzeichnen ab einem Alter von
zehn Jahren einen kontinuierlichen Anstieg der Neuerkrankungsraten, allerdings beläuft sich
dieser im Gegensatz zu den Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit niedrig
(Gesundheitsberichtserstattung des Bundes, 2006). In Deutschland nutzten im Jahre 2020 fast
100% der Deutschen zwischen 14 und 59 Jahren das Internet, aber auch die Personen ab 70

17
Jahren sind zu 75% Nutzer*innen des Internets, somit wäre die Wahrscheinlichkeit der
Nutzung einer krankheitsspezifischen Website sehr hoch, unabhängig davon in welcher
Altersgruppe sich jeweilige Nutzer*innen befinden (Statistisches Bundesamt, 2020).

5.2 Relevanz onlinebasierter Maßnahmen zur Wissenssteigerung


Von Alexandra Kraus

Die modernen Technologien stellen im Gesundheitswesen unzählige Potentiale dar, sei es für
die Unternehmen oder die Nutzer*innen dieser Technologien (M. Pfannstiel/ P. Da-Cruz,
2020).

Telemedizin kommt heutzutage in vielen verschiedenen Ausgestaltungen zur Anwendung, so


kann Telemedizin zwischen Ärzt*innen und Patient*innen stattfinden, aber auch zwischen
zwei oder mehreren Ärzt*innen. Bereits im Jahre 2014 existierten ungefähr 287
telemedizinische Dienste in 120 Kommunen deutschlandweit (A. Jorzig/ F. Sarangi, 2020).

Im Jahre 2020 bildeten die Personen im Alter von 50 bis 59 Jahren in Deutschland mit 12,7
Millionen die Altersgruppe mit den meisten Internetnutzern. Hingegen dazu belief sich die die
Anzahl der Internetnutzer im Alter von 40 bis 49 Jahren auf 10,6 Millionen und bei den 14 bis
19 Jährigen auf knapp 5 Millionen (Statistisches Bundesamt, 2020).

Des Weiteren lässt sich ermitteln, dass die Anzahl der Internetnutzer*innen im Jahre 2021 bei
den Personen ab 16 Jahren bei rund 61,17 Millionen liegt, diese nutzen stationäre und/oder
mobile Angebote im Internet (Statistisches Bundesamt, 2021).

Die Patient*innen selbst schätzen die aktive Auseinandersetzung mit


Gesundheitsinformationen als positiv ein, durch das gewonnene Wissen sei es möglich
gesünder zu leben, besser mit der eigenen Erkrankung umgehen zu können, die Ärzt*innen
besser zu verstehen, aber auch mit den eigenen Medikamenten und deren Einnahme besser
umgehen zu können. Des Weiteren haben die Patient*innen von heute eine aktive und
gestaltende Rolle. Sie selbst senden Inhalte, meiden Quellen oder suchen diese aktiv auf.
Außerdem haben die Patient*innen von heute ein gestiegenes Informationsbedürfnis, dies ist
zurückzuführen auf die zunehmend eigenverantwortliche Stellung in der individuellen
Gesundheitsversorgung. Die große Auswahl an Onlinequellen, bieten hier eine wesentliche
Rolle, da 73% der Deutschen Gesundheitssurfer das Internet für Recherchen nutzen, um

18
allgemein besser über Gesundheitsrisiken und Krankheiten informiert zu sein. Jeder Zweite
sucht ebenfalls Informationen, um sich selbst bei einem Gesundheitsproblem helfen zu
können. Durch diese digitalen Wege werden die Patient*innen also gut erreichbar und sind als
Partner*innen für die digitale Kommunikation relevant (M. Pfannstiel/ P. Da-Cruz, 2020).

Im Gegensatz zur Erwachsenengeneration, in deren Leben Online-Medien oftmals erst in


fortgeschrittenem Alter hinzukamen, sind Online-Medien für die heutigen Schüler ein
selbstverständlicher Teil des Alltagslebens. Durch eine steigende Anzahl an Nutzerzahlen, bei
Web- und Gesundheitsangeboten im Internet, hat sich auch das potentielle erreichbare
Publikum vergrößert (W. Schweiger/ K. Beck, 2010).

5.3 Potenziale und Grenzen onlinebasierter Kommunikation


Von Alexandra Kraus

Onlinebasierte Kommunikation birgt einige Potenziale, aber auch Grenzen. Ein großer Vorteil
bei der Nutzung von onlinebasierten Kommunikationsmedien ist, dass das Internet frei
zugänglich ist, kostengünstig nutzbar sowie bequem und ohne zeitliche Begrenzung nutzbar
ist. Außerdem sind Nutzer*innen, anders als bei einem Arztbesuch, in der Lage sich anonym
über die jeweiligen Gesundheitsbelange zu informieren, ohne das sie dabei etwas von sich
preisgeben müssen. Ebenfalls bieten Gesundheitsangebote im Internet aufgrund ihrer
unbegrenzten Verbreitung die Möglichkeit bestimmte Zielgruppen zu erreichen, die sonst
eventuell schwer zugänglich sind, somit werden auch Menschen Informationen vermittelt, die
in dünn besiedelten Gegenden leben und somit strukturell unterversorgt sind (W. Schweiger/
K. Beck, 2010).

Des Weiteren hatten Unternehmen nie so einen leichten Zugang zu Patient*innen, um mit
diesen ernsthaft zu kommunizieren und Vertrauen aufzubauen. Allerdings müssen die
Unternehmen authentisch auftreten und dazu bereit sein mit den Patient*innen zu interagieren
(D. Haßing/ H. Müther, 2020). Die Unternehmen haben zudem eine Angst vor dem scheitern
an rechtlichen Rahmenbedingungen, sodass viele ihre digitalen Kommunikationsmaßnahmen
an die Patient*innen stark einschränken. Des Weiteren können Hemmnisse aus
Budgetbeschränkungen entstehen, da ohne ausreichendes Budget eine vernünftige Betreuung
der Kommunikationskanälen nicht möglich ist und die Nutzer*innen dieser Kanäle keinen

19
vollkommen Nutzer daraus ziehen können und es für diese nicht hilfreich ist (M. Pfannstiel/
P. Da-Cruz, 2020).

Ältere Menschen sind gerade diejenigen, die relativ häufig unter gesundheitlichen Problemen
leiden, dennoch haben sie vergleichsweise einen limitierten Zugang zum Internet. Vor allem
für die älteren Menschen wäre es wichtig das Potential von Online-Angeboten zu nutzen,
damit sie besser informiert sind und einen kommunikativen Austausch für den Umgang mit
den Krankheiten zu erhalten (W. Schweiger/ K. Beck, 2010).

Zusätzlich bietet das Internet eine fast unbegrenzte Menge an Informationen zu


Gesundheitsthemen, die in der Qualität hoch- und minderwertig sein können obwohl sie
nebeneinander stehen, da jeder Fachfremde oder Expert*innen sich selbst zu diversen
Gesundheitsthemen im Internet äußern können, ohne das diese Preis geben wer genau sie
sind. Nur selten findet eine Qualitätskontrolle von Dritten statt, zusätzlich fehlen häufig auch
Kontextinformationen wie Datum, Quellen oder Angaben zur finanziellen Unterstützung, die
eine Beurteilung der Qualität erleichtern würden (W. Schweiger/ K. Beck, 2019).

Onlinebasierte Kommunikation kann auch das Gesundheitsverhalten der Nutzer*innen


beeinflussen. Zwar kann sich das Arzt-Patient-Verhältnis auch positiv verändern, weil die
Patient*innen sich unabhängig informieren und ihrem Arzt gestärkt gegenüber treten können,
jedoch entstehen auch hier Herausforderungen. Oftmals widersprechen sich die

Behandlungsempfehlungen aus dem Internet mit den Therapieempfehlungen von Ärzt*innen,


sodass ein Vertrauensverlust entstehen kann (W. Schweiger/K. Beck, 2019).

6. Ergebnisse
Von Isabel Bäumler

Im Folgenden wird das Endergebnis der von uns erstellten Homepage zur Infektionskrankheit
Tuberkulose vorgestellt. Dabei wird darauf eingegangen, wie das Thema unterteilt wurde und
welche weiteren Elemente von uns verwendet wurden, um eine qualitative und professionelle
Homepage zu gestalten.

Bei Besuchen der Webseite gelangt man zunächst zur Startseite. Hier fällt direkt die große
Überschrift „Tuberkulose- Präsentiert von Gruppe 25“ auf, die, so wie der Icon, mit einem

20
Hintergrund hinterlegt ist, der die Tuberkuloseerreger darstellt. Die oben platzierte
Menüleiste, sowie die Buttons auf der Startseite, gewähren schnellen Zugriff zu allen Seiten.

Unterteilt wurde das Thema in die fünf Unterpunkte „Tuberkulose“, wo die Public Health
Relevanz sowie weitere allgemeine Informationen erwähnt werden, „Pathologie/ Diagnostik“,
„Therapie/ Prävention“, „Epidemiologie“ und „Disease of Poverty“.

Beim Verfassen der Texte wurde darauf Acht gegeben, die wichtigsten Informationen textlich
kurz zu halten und sie der Zielgruppe entsprechend anzupassen. Dementsprechend wurden
Fachwörter versucht zu vermeiden, beziehungsweise bei Verwendung definiert.

Des Weiteren wurde auf jeder Seite ein zum Unterthema passendes Bild miteingefügt. Dies
hat den Effekt, dass der/die Webseitennutzer*in eine bessere Vorstellung über den Inhalt
bekommt, sowie die Seite ansprechender wirkt. Insgesamt steigert es die Qualität der
Webseite.

Unter „Aktuelles“ werden die aktuellen wichtigen Nachrichten im Bezug zu Tuberkulose mit
entsprechendem Link zum Artikel aufgelistet, sodass der/die Besucher*in der Webseite auf
dem neuesten Forschungsstand bleibt.

Auf der nächsten Seite der Menüleiste kann Feedback gegeben werden, sowie Fragen bei
Unklarheiten gestellt werden. Durch den Einsatz eines eMail- Formulars soll diese
Kommunikation auf eine unkomplizierte Weise erfolgen. Das Kontaktfeld ermöglicht uns
Betreiber*innen die Webseite, mit ihren Inhalten, durch Kritik und Hinweise der
Besucher*innen zu verbessern.

Da uns auch ebenso von Bedeutung war, dass der/die Webseitennutzer*in etwas über uns und
unser Motiv zur Erstellung der Homepage erfährt, wurde separat eine Seite entworfen, wo wir
uns vorstellen.

Auf der letzten Seite werden die Quellenangaben aufgelistet. Dies ist wichtig, da der/die
Leser*in so nachvollziehen kann, woher man die Informationen hat, aber auch als
Webseitenersteller*in vorweisen kann, dass man ausschließlich wissenschaftliche und somit
vertrauenswürdige Quellen verwendet hat. Darauf haben auch wir bei der Informationssuche
viel Wert gelegt.

21
7. Diskussion
Von Isabel Bäumler

Das Angebot an onlinebasierter Kommunikation wächst stetig und gewinnt an größerer


Relevanz in unserer Gesellschaft. Gesundheitsseiten bergen viele Vorteile mit sich, können
jedoch auch Nachteile haben. Dementsprechend wird in diesem Kapitel darauf eingegangen,
wo die Potenziale und Grenzen unseres Projekts liegen.

Zum einen handelt es sich bei unserer Homepage um eine kostenlose


Gesundheitsinformationsseite über die Tuberkulose, die, wie viele andere
Gesundheitswebseiten auch, bequem und ortsunabhängig genutzt werden kann (Schweiger &
Beck, 2010).

Da sich immer mehr Menschen online über Gesundheitsthemen informieren (Schweiger &
Beck, 2010), hat die Webseite eine größere Reichweite und ermöglicht Fachfremden aber
auch Expert*innen, die das Internet nutzen, sich über die Infektionskrankheit Tuberkulose zu
informieren. Besonders viel Wert haben wir bei der Erstellung darauf gelegt, nur die
wichtigsten Informationen über die Tuberkulose zu filtern und sie textlich klein
zusammenzufassen.

Um ebenfalls Nutzer*innen zu erreichen, die sich bisher noch nicht mit dem Thema
auseinandergesetzt haben, wurden Fachwörter vermieden, beziehungsweise bei Verwendung
definiert. Falls Fragen, Feedback oder Kritik bestehen, kann durch das Kontaktfeld mit uns
Ersteller*innen kommuniziert werden, was das Vertrauen zu uns und unserer Webseite
stärken soll, da die „Qualität der Gesundheitsangebote im Netz stark divergiert“ (Schweiger &
Beck, 2010). Auch das Angeben von Quellen trägt zu der Qualität der Seite bei.

Trotz der vielen Potenziale, sind aber auch Grenzen zu verzeichnen. So kann beispielsweise
ein Teil unserer Zielgruppe nicht erreicht werden, da nicht alle Menschen Zugang zu Internet
haben. Dies betrifft zumeist die ältere Bevölkerung und Menschen mit geringerer Bildung
(Schweiger & Beck 2010). Dabei leiden, auch wenn Tuberkulose in Deutschland nicht stark
präsent ist, unter anderem vor Allem ältere Menschen, Drogen- oder Alkoholabhängige,

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Menschen mit HIV oder AIDS, sowie Leute die dauerhaft Medikamente einnehmen, die das
Abwehrsystem unterdrücken (Patienten- Information.de, 2018).

Des Weiteren ist der Austausch zwischen Nutzer*innen nur begrenzt möglich, da auf unserer
Webseite kein Diskussionsforum errichtet wurde. Somit fällt die interaktive Beteiligung weg
und die Besucher*innen der Webseite „können nicht zu Kommunikatoren werden und Inhalte
beitragen“ (Schweiger & Beck 2010). Die Interaktivität hat nämlich den Zweck, dass das
Involvement der Nutzer*innen erhöht wird, ihr Lernen verbessert und weitere Kontakte
geknüpft werden können (Schweiger & Beck, 2010).

Zusammenfassend kann man sagen, dass trotz der Grenzen die Gesundheitskommunikation
im Internet, besonders für die jüngere Bevölkerung, aber auch für die älteren Generationen,
ein gutes Medium ist, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren und sich
auszutauschen.

23
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27
Eigenständigkeitserklärung

Hiermit bestätige ich, dass ich die vorliegende Hausarbeit selber verfasst und keine anderen
als die angegebenen Quellen genutzt habe. Jede Textstelle, die indirekt oder direkt von den
anderen Autoren übernommen wurde, ist gekennzeichnet. Diese Arbeit wurde in gleicher oder
ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegt.

Paderborn, den 31.08.2021


Isabel Bäumler

Eigenständigkeitserklärung

Hiermit bestätige ich, dass ich die vorliegende Hausarbeit selber verfasst und keine anderen
als die angegebenen Quellen genutzt habe. Jede Textstelle, die indirekt oder direkt von den
anderen Autoren übernommen wurde, ist gekennzeichnet. Diese Arbeit wurde in gleicher oder
ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegt.

Bielefeld, den 31.08.2021


Philipp Lissel

Eigenständigkeitserklärung

Hiermit bestätige ich, dass ich die vorliegende Hausarbeit selber verfasst und keine anderen
als die angegebenen Quellen genutzt habe. Jede Textstelle, die indirekt oder direkt von den
anderen Autoren übernommen wurde, ist gekennzeichnet. Diese Arbeit wurde in gleicher oder
ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegt.

Verl, den 31.08.2021


Alexandra Kraus

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