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Vortrag – Klimawandel

Guten Morgen! Mein Name ist Laura Quadros und ich stelle euch meinen Vortrag über
den Klimawandel vor. Dieses Thema ist für mich von großem Interesse, weil es nicht nur
unsere Lebensqualität, sondern auch unsere Gesundheit beeinflusst. Meinen Vortrag
habe ich in fünf Teile gegliedert. Zuerst beantworte ich die wichtigsten fünf Fragen zum
Thema Klimawandel. Als nächstes spreche ich über den Unterschied zwischen den
Klimaschutzmaßnahmen in Brasilien und in Deutschland. Abschließend werde ich meine
Erfahrungen erzählen und meine Meinung zum Thema abgeben.
Ich komme zum ersten Punkt. Was ist Klimawandel? Der Begriff Klimawandel bezieht sich
auf die Veränderung des Klimas auf globaler oder regionaler Ebene der Erde im Laufe der
Zeit. Dies schließt Temperatur, Niederschlag und extreme Wetterereignisse ein. Die
aktuelle Periode der globalen Erwärmung verläuft schneller, als in der Vergangenheit.
Wissenschaftler beweisen, dass die natürlichen Klimaschwankungen aufgrund der raschen
Erderwärmung durch menschliche Handlungen größer werden und dies schwerwiegende
Folgen für die Stabilität des Planeten mit sich bringt, vor allem durch die Emission großer
Mengen von Treibhausgasen wie CO² und Methan.
Die zweite Frage lautet: Was ist der Treibhauseffekt? Der Treibhauseffekt ist ein
natürliches Phänomen, das durch die Konzentration von Gasen in der Atmosphäre
verursacht wird, die eine Schicht bilden, die den Durchgang von Sonnenlicht und die
Absorption von Wärme ermöglicht. Dieser Prozess ist dafür verantwortlich, dass auf der
Erde eine angemessene Temperatur herrscht. Der Mensch beschleunigt den natürlichen
Treibhauseffekt (Fachbegriff anthropogene: von Menschen verursachte Treibhauseffekt),
wenn er Gase aus
Industrie und Landwirtschaft emittiert, was zu einer stärkeren Speicherung der
Sonnenenergie und einer Erhöhung der Temperatur des Planeten führt. Dies wird als
globale Erwärmung bezeichnet.
Kohlendioxid (CO₂) bleibt in der Atmosphäre lange Zeit bestehen und nur ein Teil davon
kann von natürlichen Stauseen , wie den Ozeanen, aufgenommen werden. Die meisten
Emissionen stammen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Darüber hinaus sind
brennende Wälder und Wasserverschmutzung erschwerende Faktoren in Hinblick auf die
Erwärmung der Erde.
Die dritte Frage lautet: Was ist der Beweis für die globale Erwärmung? Seit Beginn der
industriellen Revolution ist der CO₂-Gehalt um mehr als 30% gestiegen und die
Kohlenstoffdioxidkonzentration in der Atmosphäre ist jetzt die höchste seit 800.000
Jahren. Es gibt Aufzeichnungen über Temperaturen seit dem 19. Jahrhundert, die zeigen,
dass die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche in den letzten hundert Jahren um 0,8
°C gestiegen ist. In den letzten drei Jahrzehnten traten fast 0,6 ° C auf. Rund um den
Planeten stieg der durchschnittliche Meeresspiegel bis zum Jahr zwischen 2005 und 2015
um 3,6 mm. Der größte Teil dieser Veränderung ist auf die Wärmeausdehnung des
Wassers im Meer zurückzuführen. Mit steigender Temperatur nimmt das Volumen des
Ozeans zu, zusätzlich zu einer Verringerung der Eismasse an den Polen. Wenn all das Eis
aus Grönland schmilzt, erhöht das Eis den Meeresspiegel um 6 Fuß. Die Auswirkungen der
globalen Erderwärmung sind auch auf die Vegetation zurückzuführen, wie z. B. bei der
Beobachtung von Frühblühern oder bei Veränderungen in den von Tieren besetzten
Gebieten.

Die vierte Frage ist: Wie stark die Temperaturen in Zukunft steigen werden? Eine Grafik
von BBC News gab 2017 bekannt, dass drei Hypothesen (Vermutungen) bis 2100
aufgestellt wurden: Die erste geht davon aus, dass die Länder nichts tun und den
Klimawandel auf sich ruhen lassen. Auf diese Weise steigt die Temperatur um 4,5 Grad
Celsius. Die zweite, auch Lösung b genannt, fordert Länder auf, die aktuelle Klimapolitik zu
verbessern. Daraufhin beträgt der Temperaturanstieg aufgrund der eben genannten
Handlungsweise nur 3,5 Grad Celsius. Und die dritte Lösung befasst sich mit dem
Versprechen mögliche Klimapläne nachhaltig anzugehen und aktiv auszuführen, auf diese
Weise steigt die Temperatur um nur 2,9 Grad Celsius.

Die fünfte Frage lautet: Wie wird sich der Klimawandel auf uns auswirken? Es besteht
große Unsicherheit über die Auswirkungen der globalen Erderwärmung. Die daraus
resultierenden Veränderungen können jedoch zu Süßwasserknappheit, einer radikalen
Veränderung der globalen Nahrungsproduktionskapazität, sowie zu vermehrten
Todesfällen durch Überschwemmungen, Stürme, Hitzewellen und Dürre führen. Es
besteht auch die Möglichkeit des Aussterbens von seltenen Tieren und Pflanzen, da der
Klimawandel ihren Lebensraum massiv verändert und die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) warnt davor, dass die Gesundheit von Millionen von Menschen durch das
Fortschreiten von Malaria, Krankheiten und Unterernährung bedroht sein könnte.

Nun möchte ich einen Vergleich zwischen Brasilien und Deutschland zu


Klimaschutzmaßnahmen darlegen. Nach dem Pariser Abkommen hat sich Brasilien
beispielsweise verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2025 um 37% zu senken, da
wir derzeit der siebtgrößte globale Treibhausgasemittent der Welt sind. Bis 2030 müssen
wir die illegale Entwaldung im Amazonasgebiet stoppen. In Deutschland hat das Pariser
Abkommen nicht nur die Gleichen Ziele verfolgt,sondern darüberhinaus mehr
verbindliche Maßnahmen als Brasilien erlassen, z.B. einen Klimaschutzplan der bis 2050
erreicht werden soll. Mittelfristiges Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen in Deutschland
um mindestens 80% bis 2050 zu senken, im Vergleich zu 1990.

Jetzt werde ich über meine persönlichen Erfahrungen und mein Engagement beim
Vermindern der Erderwärmung in Bezug auf den voranschreitenden Klimawandel
sprechen. Meine Familie hat schon immer ein sehr ökologisches Verhalten und Gewissen
gegenüber der Unwelt vertreten, daher habe ich seit meiner Geburt an die Angewohnheit
Müll zu trennen, Wasser aus der Badewanne zu sparen, um meine Kleidung zu waschen
und Wasser aus meiner Kleidung zu sparen, um die Bürgersteige zu reinigen. Viele dieser
Gewohnheiten sind extrem einfach, aber viele Menschen machen sie nicht, weil es ihnen
nicht bewusst ist oder weil ihnen Wissen fehlt, wie simpel und einfach z.B. der
Wasserverbrauch reguliert werden kann. Erste Maßnahmen wurden zunächst ergriffen
um Geld zu sparen und im Laufe der Zeit nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch
ökologischen Wert zu erlangen. Zusätzlich zu diesen Einstellungen nahm ich an einer UN-
Simulation an der PUC-Universität teil, an der ich die deutsche Delegation vertrat. Diese
Simulation hatte das Aktionsprotokoll bei einem Notfall oder einer Umweltkatastrophe
thematisiert. In diesem Zusammenhang habe ich Kenntnisse über die Umwelt und
insbesondere von der Bundesregierung ergriffene Maßnahmen wie den Klimaschutzplan
2050 gewonnen.

Abschließend möchte ich zusammenfassend meine Meinung zum Thema Klimawandel


abgeben. Der Klimawandel ist kein einfaches Thema, da er wirtschaftliche, soziale und
kulturelle Themen umfasst und viel über das Leben eines jeden Menschen aussagt. Ich bin
der Meinung, dass wenn sich manche abwegige Einstellungen der Menschen nicht
ändern, die Welt zusammenbrechen wird, jede kleine Gewohnheit zählt und die
Konsumgewohnheiten der gesamten Gesellschaft und ihre Produktionsweise wird
beeinflusst. Für mich ist das größte Problem, die Massenproduktionen und die gewaltige
Menge Plastikabfälle. Die letzten Generationen haben unmengen an Plastik konsumiert
und ihr Konsumverhalten nicht nachhaltig überdacht. Man könnte meinen sie würden
denken,dass man es von Bäumen ernten könne, wie Obst, aber wir alle wissen, dass es
nicht so ist. Warum also weiterhin Plastik verwenden? Praktikabilität? Glas hingegen ist zu
100 Prozent recycelbar und zu 100 Prozent praktischer und hygienischer als Plastik. Die
reine Bequemlichkeit der Menschen und die vielen niedrigen Preise und Anzeigen
manipulieren und beeinflussen die Gesellschaft. Die Zukunft der Erde, unsere Zukunft und
die Zukunft unserer Kinder hängen von der Einstellung jedes Einzelnen, von uns selbst ab.
Lasst uns handeln! Gemeinsam! Für eine bessere Welt mit einer erkennbaren
Verminderung der Erderwärmung. Heute kann jeder einzelne Anfangen. Im Allgemeinen
sollte man auf seinen ökologischen Fußabdruck achten. Jeder kann mit kleinen Schritten
genug schädliche Treibhausgase einsparen. Wichtig hierbei ist auch, dass niemand alles
perfekt machen muss, denn das ist unmöglich, sondern unser Ziel sollte ein bewussterer
Lebensstil mit einem reduzierten und achtsameren Umgang im Hinblick auf den
Klimawandel sein.

Ich beende diese Präsentation mit dem folgenden Satz von Juan Souza: Wann werden wir
aufhören, eine halb UMWELT zu haben und sie GESAMT Umwelt bekommen?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.