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DPE Hirschgraben 18 65183 Wiesbaden Tel.

: 0611/17447-93 Fax: 0611/17447-94

Windlastvergleich

Projekt : vorh. Antennenträger


vorh. Unterkonstruktion für Systemtechnik

Projekt-Nr. : 800-121

Standort : 120995859
Talstraße 66
20359 Hamburg

Bauherr : Telefónica Germany GmbH & Co. OHG


Georg-Brauchle-Ring 23-25
809992 München

aufgestellt, Wiesbaden den 03.03.2017

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Aufsteller Statische Berechnung

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Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen 3
Pläne 6
Windlastvergleich 10
Zusammenfassung:.................................................................................................................................14

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Vorbemerkungen

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Am Mobilfunkstandort 120995859 Talstraße 66, möchte die ‚ Telefónica Germany GmbH & Co.
OHG ‘ das vorh. Netz ausbauen. Es handelt sich um eine LTE-Erweiterung. Die maximale
Aufbauhöhe liegt bei ca. 25.00 m über OK Gelände.

Die vorliegende statische Berechnung (Windlastvergleich) bezieht sich auf die Tragfähigkeit
der vorh. Stahlunterkonstruktion sowie die Gebrauchstauglichkeit des Untergestells.

Die vorh. Antennen am Antennenträger werden infolge der aktuellen Planung durch ein neues
Netz (UMTS und LTE800) erweitert. Der Windlastvergleich bezieht sich nicht auf die
Tragfähigkeit des vorh. Antennenträger.

Als Grundlage für die Windlastvergleichs der vorh. Stahlunterkonstruktion für Systemtechnik
wurde die Bestandsstatik von Dipl.-Ing. Antonio Loureiro-Santos vom 08.04.2010 verwendet.
Wir setzten voraus, dass das statischen System und die Anschlüsse dem tatsächlichen Aufbau
entsprechen.

Details der geplanten Anlage sind den Ausführungsplänen, Konstruktionszeichnungen zu


entnehmen. Größe, Gewicht und anzusetzende Lasten sind Herstellerangaben und werden
nachfolgend aufgelistet.

Es wird gefordert, dass die bestehenden Bauteile den anerkannten Regeln der Technik sowie
den gültigen Normen entsprechen und die bisherigen Lasten mit den geforderten Sicherheiten
aufnehmen können. Der mangelfreie Zustand der vorhandenen Bausubstanz ist Voraussetzung
und von den ausführenden Firmen bauseits zu überprüfen und bei Bedarf vor dem Aufbau
wieder herzustellen.

Offensichtlich ausreichende Bauteile und Verbindungsmittel werden nicht nachgewiesen.


Schweißnähte werden grundsätzlich so ausgeführt, dass sie gleich- oder höherwertige
Querschnittswerte als die angeschlossenen Profile haben. Auf Einzelnachweise kann somit
verzichtet werden.

Bei frei auskragenden Bauteilen mit kreiszylindrischem Querschnitt wird ein Querschwingungs-
und Betriebsfestigkeitsnachweis geführt, soweit die schwingungserregenden Wirbel nicht durch
Anbauteile oder Antennen offensichtlich ausreichend gestört werden.

Alle in der Statischen Berechnung getroffenen Annahmen sind von der ausführenden Firma
bauseits verantwortlich zu überprüfen. Kommt es zu Abweichungen ist unser Büro unverzüglich
zu verständigen.

Änderungen der vorgesehenen Konstruktion sind mit unserem Büro abzustimmen!

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Grundlagen der Statischen Berechnung

Alle derzeit gültigen Normen und Vorschriften

DIN EN 1991 Einwirkungen auf Tragwerke


DIN EN 1992 Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton-und
Spannbetontragwerken
DIN EN 1993 Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten
DIN EN 1995 Bemessung und Konstruktion von Holzbauten
DIN EN 1996 Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten

Verwendete Baustoffe

Stahl: S235 (St 37-2) nach DIN 17100 (feuerverzinkt)


Schrauben / Gewindest.: nach DIN 7990, DIN EN 14399-4, DIN EN ISO 4017

Zulässige Spannungen

Stahl: gemäß EC3

Zulässige Verformungen

Für die Auslenkung der Antennen der ‚Telefonica Germany GmbH & Co. OHG‘ gilt:

Zulässige Verformung für den Nachweis der Gebrauchstauglichkeit der Sektorantennen bei
böigem Wind:

α ≤ 2,0°

Zulässige Verformung für den Nachweis der Gebrauchstauglichkeit der Richtfunkantennen bei
vollem Staudruck:

Ø ≤ 0,6 m α ≤ 1,00° Werte sind stark frequenzabhängig!


Ø > 0,6 m α ≤ 0,50°

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Pläne

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Windlastvergleich

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Lastannahmen und Lastenvergleich

Nachfolgend werden die vorh. Schränke aus der Bestandsstatik mit den neuen Schränken verglichen.
Eigengewicht:
Aus Neuplanung
GK = 300kg SSC DC2
2x3xFlexi Module
GK = 2x3x25 kg =150kg
Aus der vorh. Planung gemäß Bestandsstatik
GK = 400 kg Nokia Flexi mit Cabinet FCOA
GK = 300 kg SSC BCW
GK = 560 kg RBS 3106
Vergleich: Neu = (3.0+1.5)=4.50 kN < Alt = (4.0+3.0+5.60)=12.60 kN

Windlastfläche ohne Eis (Längsseite):


Aus Neuplanung
SSC DC2 (h/b/t = 1.35/0.65/0.755)
AW = b x h = 0.65m x 1.35m = 0.87 m2
2x3xFlexi Module (h/b/t = 0.13/0.49/0.56)
AW =2x3( b x h) = 2x3x(0.13m x 0.49m) = 0.382m2
Aus der vorh. Planung gemäß Bestandsstatik
Nokia Flexi mit Cabinet FCOA (h/b/t = 1.55/0.77/0.77)
AW = b x h = 0.77m x 1.55m = 1.19 m2
SSC BCW (h/b/t = 1.30/0.77/0.825)
AW = b x h = 0.77m x 1.30m = 1.00 m2
RBS 3106 (h/b/t = 1.65/1.30/0.93)
AW = b x h = 1.30m x 1.65m = 2.145 m2

Vergleich: Neu = (0.87+0.382)= 1.252 m2 < Alt = (1.19+1+2.145) = 4.335 m2

Der Lastenvergleich lässt klar erkennen, dass die vorh. Stahlunterkonstruktion für Systemtechnik
infolge der aktuelle Planung entlastet wird.

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(Abbildung: Auszug aus Bestandsstatik; Eigengewicht der Schränke)

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(Abbildung: Geometrie des Schrank SSC DC2)

(Abbildung: Geometrie des Flexi Module)

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Zusammenfassung:
Der Lastenvergleich lässt klar erkennen, dass die vorh. Stahlunterkonstruktion für
Systemtechnik infolge der aktuelle Planung entlastet wird.

Die Tragsicherheit der vorh. Stahlunterkonstruktion für Systemtechnik sowie die


Gebrauchstauglichkeit der Unterkonstruktion ist infolge der aktuellen Planung gewährleistet.

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Bestandsunterlagen

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